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Küchenbrand in Ludwigsburg führt zu Feuerwehreinsatz

Am Sonntagnachmittag kam es in einer Dachgeschosswohnung in der Weststadt von Ludwigsburg zu einem Küchenbrand. Niemand wurde verletzt.

Gegen 16:15 Uhr wurde die Feuerwehr Ludwigsburg über einen Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Schlachthofstraße in Ludwigsburg-West informiert. Insgesamt 25 Wehrleute rückten anschließend mit neun Fahrzeugen zu der Örtlichkeit aus. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei Ludwigsburg, wollte ein 26-Jähriger, der sich zusammen mit drei weiteren Bewohnern in der Wohnung aufgehalten hatte, in der Küche auf dem Herd Essen zubereiten. Mutmaßlich fing hierbei heißes Fett in einer Pfanne an zu brennen. Der 26-Jährige bemerkte das Feuer und eilte zu seinem 15-jährigen Nachbarn. Der Jugendliche nahm einen Feuerlöscher zur Hand und unternahm erste Löschversuche bis zum Eintreffen der Feuerwehr.

Den Einsatzkräften gelang es schließlich den Brand zu löschen. Nach Durchführung von Belüftungsmaßnahmen rückte die Feuerwehr wieder ab. Alle Bewohner, die sich während der Brandbekämpfung außerhalb des Hauses befanden, wurden durch den hinzugezogenen Rettungsdienst untersucht. Sie blieben allesamt unverletzt, heißt es in der Meldung weiter. Durch den Brand wurde die Küche stark in Mitleidenschaft gezogen und einige Teile der Wohnung sind verrußt. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens können bislang noch keine Angaben gemacht werden. Die Bewohner durften über Nacht in den Räumlichkeiten bleiben. Allerdings ist die Wohnung nicht mehr bewohnbar. Die Stadt Ludwigsburg kümmert sich am Montag um die Unterbringung der vierköpfigen Familie.

red / Polizei Ludwigsburg

Verkehrsbericht: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 04. Mai

Bitte beachten Sie folgende Einschränkungen:

Abelstraße
Es besteht eine Vollsperrung der Abelstraße zwischen dem Schützenplatz und der Kreuzstraße – Anlieger und Andienungsverkehr sind eingeschränkt frei.

Hochberger Straße
Der Radweg ist im Bereich der Hochberger Straße 155 bis 165 gesperrt, eine Umleitung des Radweges ist ausgeschildert. Der Fußgängerverkehr ist eingeschränkt möglich, bis voraussichtlich Mitte Mai 2020.
 
Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudestraße und dem Zentralen Omnibus-bahnhof (ZOB) für den Individualverkehr gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt – die Verkehrsführung erfolgt stadteinwärts zwischen der Friedrichstraße und der Leonberger Straße.

Muldenäcker
Es besteht bis etwa Mitte Mai 2020 eine Vollsperrung der Straße Muldenäcker – dadurch wird die Schönbeinstraße zur Sackgasse.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrecht erhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.                                      
 
Uferwiesen II
Hier besteht eine Vollsperrung der Anlegestelle. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Waldäcker III
Hier sind temporäre Einschränkungen bei der Nutzung des Radweges entlang der Schwieberdinger Straße möglich. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.
 
Untere Kasernenstraße
Der Parkplatz Untere Kasernenstraße ist im Zuge der Umgestaltung des Walckerparks gesperrt. Im Bereich der Bietigheimer Straße, Untere und Obere Kasernenstraße werden daher die öffentlichen Stellplätze in Anwohnerparkplätze umgewandelt (Bewohnerparkbereich 1).

Alter Oßweiler Weg
Es besteht eine Vollsperrung im Bauabschnitt 1 ab Remsweg bis Alter Oßweiler Weg 42,
bis voraussichtlich Mitte Juli 2020.

Kammererstraße
Es besteht eine halbseitige Sperrung des betroffenen Straßenbereichs, bis voraussichtlich Ende Mai 2020.

Kaffeeberg
Hier besteht eine Vollsperrung für den Individualverkehr, die Anliegerzufahrt ist eingeschränkt möglich.

Corona-Zahlen: Deutlich mehr Genesene als Neuinfizierte

Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich weltweit weiterhin aus. Eine Übersicht über die aktuelle Lage und die Zahlen der Infektionen und Todesopfer haben wir hier zusammengestellt. (Stand: 03.Mai 20. / 22.30 Uhr – Zahlen können abweichen). 

Land / Bundesland / Landkreis Infizierte (Diff. Vortag.) Todesfälle Genesene
Deutschland 165.383 (+781)   6.840 (+85) 130.600 (+1.600)
Baden-Württemberg  32.389 (+117) 1.422 (+9) 24.838 
Landkreis Ludwigsburg 1.664 (+1)  62 (+0) 1.383 (+33)
Weltweit 3.485.948 (+83.539) 246.125 (+4.115) 1.113.777 (+43.447)
Quellen: Johns-Hopkins-University /
Sozialministerium Baden-Württemberg / Landratsamt Ludwigsburg

red

Galerie

19-Jähriger entwedet Traktor und überschlägt sich

Auf der Landesstraße 1177 von Ditzingen in Richtung Hirschlanden hat am Sonntagabend ein zuvor als vermisst gemeldeter 19-Jähriger unbefugt eine Traktor entwendet und einen Verkehrsunfall verursacht.

Am Sonntag gegen 19.00 Uhr wurde dem Polizeipräsidium Ludwigsburg über Notruf ein Traktorunfall auf der Landesstraße 1177 von Ditzingen Richtung Hirschlanden mitgeteilt. Ein 19-Jähriger hatte kurz zuvor einen Traktor unbefugt in Gebrauch genommen und war mit diesem ausgangs des Kreisverkehrs Höfinger Straße Richtung Hirschlanden verunfallt, heißt es in der Mitteilung der Polizei. Der Fahrer kam zunächst nach links von der Fahrbahn in den Grünbereich ab. Im Anschluss lenkte er den Traktor nach rechts quer über die Fahrbahn in die dortige Böschung. Diese fuhr er empor. Schließlich stürzte die Landmaschine um. Der 19-Jährige wurde vorsorglich vom Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus transportiert.

Ermittlungen zufolge war der Fahrer zuvor als vermisst gemeldet worden. Der Sachschaden am Traktor wird auf 30.000 Euro geschätzt. Die Landesstraße musste für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme eine Stunde voll gesperrt werden. Zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es nicht. Der Rettungsdienst war mit einem Fahrzeug und zwei Rettungskräften im Einsatz. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte drei Streifenbesatzungen vor Ort. Im Zusammenhang mit der Vermisstensuche war auch zeitweise ein Polizeihubschrauber eingesetzt.

red / Polizei Ludwigsburg

Rückläufige Corona-Erkrankungen: Ein Neuinfizierter im Landkreis Ludwigsburg

Landkreis Ludwigsburg:

Die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg steigt nach Angaben des Landratsamts auf mindestens 1.664 (Stand: 03. Mai 20, 17.00Uhr). Seit gestern kam somit lediglich mindestens ein Neuinfizierter hinzu. Gestern lag die Zahl der Neuerkrankungen bei fünf Neuerkrankungen. Erfreulich ist, dass auch seit gestern keine neuen Todesopfer gemeldet worden sind. Insgesamt 62 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter von 43 bis 100 Jahren sind verstorben. Die Zahl der Genesenen wird von den Behörden mit 1.383 angegeben.

Baden-Württemberg:

Am Sonntag (03. Mai.) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg im Vergleich zum Vortag um weitere 117 auf mindestens 32.389 angestiegen. Gestern wurden 142 Neuinfizierte gemeldet. Ungefähr 24.838 Personen sind bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg im Land um weitere 10 auf insgesamt 1.413 an. Das gab das Sozialministerium von Baden Württemberg am Sonntagabend bekannt.

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,68 angegeben.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Heidenheim, Ortenaukreis, Rottweil und Schwarzwald-Baar-Kreis insgesamt 9 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.422 an. Unter den Verstorbenen waren 830 Männer und 592 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 64 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Galerie

Großeinsatz der Feuerwehr in Kornwestheim

In Kornwestheim in einer Schrebergartenanlage kam es am Samstagabend zu einem Brand und zu einem Großeinsatz der Feuerwehr.

Laut der Polizei kam es gegen 20.15 Uhr in Kornwestheim im Bereich der Bolzstraße in einer Schrebergartenanlage nahe des Güterbahnhofes zu einem Brand, welcher nach ersten Ermittlungen zufolge durch einen Holzofen in einem dieser Schrebergarten verursacht worden soll. Das Feuer griff auf eine Hecke über und breitete sich weiter aus. Nahe des Brandes, auf den Gleisen, befand sich ein mit Gefahrgut beladener Güterzug, auf welchen das Feuer ebenfalls überzugreifen drohte. Dies konnte jedoch durch Kühlungsmaßnahmen der Feuerwehr verhindert werden.

Drei Wohngebäude im Umfeld der Brandausbruchstelle wurden aufgrund der starken Rauchentwicklung vorsorglich geräumt, die Bewohner konnten jedoch noch am Abend in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Rauchsäule war bis zum Korber Kopf sichtbar.

Der Brand war laut der Feuerwehr gegen 23.30 Uhr vollständig gelöscht. Die Höhe des Sachschadens konnte aktuell nicht beziffert werden. Es wurden jedoch zwei Gartengrundstücke erheblich, ein weiteres leicht in Mitleidenschaft gezogen. Am Gleiswerk, dem Kesselwagen sowie der übrigen Bahn entstand nach aktuellem Sachstand kein Schaden. Personen wurden nicht verletzt.

Die Freiwillige Feuerwehr Kornwestheim war mit 9 Fahrzeugen und 50 Mann, der Rettungsdienst mit 10 Fahrzeugen, 46 Mann sowie einem Leitenden Notarzt und dem Org. Leiter des Rettungsdienstes im Einsatz. Der Bevölkerungsschutz wurde verständigt und kam ebenfalls zur Brandstelle. Die Landespolizei war mit 4 Fahrzeugen, 2 Krafträdern und 10 Beamten, die Bundespolizei mit 2 Fahrzeugen und 4 Mann vor Ort.

red / Polizeipräsidium Ludwigsburg

Corona-Zahlen: 129.000 Genesene in Deutschland

Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich weltweit weiterhin aus. Eine Übersicht über die aktuelle Lage und die Zahlen der Infektionen und Todesopfer haben wir hier zusammengestellt. (Stand: 02.Mai 20. / 22.30 Uhr – Zahlen können abweichen). 

Land / Bundesland / Landkreis Infizierte (Diff. Vortag.) Todesfälle Genesene
Deutschland 164.602 (+843)   6.755 (+93) 129.000 (+2.100)
Baden-Württemberg  32.272 (+142) 1.413 (+10) 23.574
Landkreis Ludwigsburg 1.663 (+3)  62 (+0) 1.350 (+33)
Weltweit 3.402.409 (+81.007) 242.010 (+4.830) 1.070.330 (+27.274)
Quellen: Johns-Hopkins-University /
Sozialministerium Baden-Württemberg / Landratsamt Ludwigsburg

red

Corona: Zahl der Neuinfizierten weiter rückläufig

Landkreis Ludwigsburg:

Die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg steigt nach Angaben des Landratsamts auf mindestens 1.663 (Stand: 02. Mai 20, 17.00Uhr). Seit gestern entspricht das einer Zunahme von mindestens 5 Neuinfektionen. Gestern wurden im Vergleich 3 Neuerkrankungen gemeldet. Insgesamt 62 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter von 43 bis 100 Jahren sind laut der Behörde inzwischen verstorben. Die Zahl der Genesenen wird mit 1.350 angegeben.

Baden-Württemberg:

Am Samstag (02. Mai.) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg im Vergleich zum Vortag um weitere 142 auf mindestens 32.272 angestiegen. Gestern wurden 222 Neuinfizierte gemeldet. Ungefähr 23.574 Personen sind bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg im Land um weitere 10 auf insgesamt 1.413 an. Das gab das Sozialministerium von Baden Württemberg am Samstagabend bekannt.

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,67 angegeben.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Emmendingen, Esslingen, Konstanz, Ortenaukreis, Rhein-Neckar-Kreisund Zollernalbkreis sowie aus den Städten Heilbronn und Pforzheim insgesamt 10 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.413 an. Unter den Verstorbenen waren 821 Männer und 592 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Landratsamt bleibt für Publikum weiterhin geschlossen

Das Landratsamt Ludwigsburg ist derzeit bis auf weiteres für jeden unangemeldeten Publikumsverkehr geschlossen. Sämtliche Kundenkontakte sind nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Das betrifft auch sämtliche Außenstellen der Landkreisverwaltung – für Zulassungs- und Fahrerlaubnisangelegenheiten bleiben die Außenstellen weiterhin völlig geschlossen, für Terminvereinbarungen zu diesen Themen steht den Kunden die Hauptstelle in Ludwigsburg zur Verfügung. Ab 4. Mai darf man das Kreishaus, seine Erweiterungsbauten und seine Außenstellen nur noch nach Händewaschen und Desinfektion sowie mit Mund-Nasen-Bedeckung betreten. 

Mit dieser Einschränkung möchte die Kreisverwaltung die Verbreitung des Corona-Virus eindämmen und sowohl Kundinnen und Kunden als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ansteckung schüt- zen. „Nur so kann gewährleistet werden, dass die Behörde und insbesondere kritische Bereiche auch weiter handlungsfähig bleiben“, sagt Landrat Dietmar Allgaier

Notwendige Termine können hier vereinbart werden:

  • Fahrerlaubnis: https://www.landkreis-ludwigsburg.de/de/verkehr-sicherheit-ordnung/auto- kfz/fahrerlaubnisbehoerde/, Tel.: 07141 144-2055, 
  • Jobcenter: https://jobcenter.landkreis-ludwigsburg.de/wir-ueber-uns/standorte-und-zustaendigkeiten/, Tel.: 07141 144-2221, 
  • Asyl & Flüchtlingsarbeit: https://www.landkreis-ludwigsburg.de/de/verkehr-sicherheit-ordnung/asyl- fluechtlingsarbeit, Tel.: 07141 144-2320, Mail: asylbewerber@landkreis-ludwigsburg.de, 
  • Kfz-Zulassung: Hier können Kunden ihre Termine unter https://www.landkreis- ludwigsburg.de/de/verkehr-sicherheit-ordnung/auto-kfz/kfz-zulassungsbehoerde/ online

 

1.000 Good Vibes für Corona

Hilfe, Engagement und positive Gedanken auf den unterschiedlichsten Ebenen sind mehr denn je gefragt in den schwierigen Zeiten von Corona. Das weiß auch Susanne Spieß, Diplom-Psychologin und Leiterin des Instituts für Personalförderung und Organisationsentwicklung. Deshalb hat die 1965 geborene Ditzingerin sich gleich nach dem Lock Down dazu entschieden „Good Vibes“ in die Welt zu bringen, die positive Energien, Gedanken und Gefühle aufrecht erhalten. Sie folgte sofort dem Aufruf des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP), der ehrenamtliche Mitarbeiter für seine frischgeschaltete Corona-Hotline suchte. Außerdem hat die Psychologin und Künstlerin mit einer Ausmal-Idee die Benefizaktion „1000 Good Vibes für Corona“ ins Leben gerufen.

Frau Spieß, Sie wirken voller Engagement und sprühen vor guter Laune. Kann Ihnen die Corona-Krise nichts anhaben?Meine Familie ist gesund, ich bin gesund. Es ist Frühling und nicht November, in dem die Tage jeden Tag dunkler würden. Wir haben einen Garten, können hinaus in die Natur. Ich kann aktiv sein und meine persönliche sowie berufliche Kompetenz sinnvoll und nutzbringend einsetzen. Ich habe mich gleich zu Beginn der Krise dazu entschieden, mich dem Positiven zuzuwenden und mich nicht auf Angstgedanken oder Sorgen zu fokussieren. Manchmal kommen diese natürlich trotzdem auf, doch dann fallen mir relativ schnell alle meine mir zur Verfügung stehenden Techniken ein. Ich konzentriere mich dann auf Dankbarkeit, Chancen, Lösungen bis es mir wieder gut geht und ich positiv und aktiv gestaltend vorwärts gehen kann.

Als Leiterin des Instituts für Personalförderung und Organisationsentwicklung, coachen Sie Führungskräfte und Mitarbeiter von Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen. Aufgrund der Kontaktsperre sind klassische Coachings jetzt jedoch verboten…
Das ist richtig. Doch allmählich lassen meine Kunden ihren Seminar- und Coaching-Betrieb wieder anlaufen, indem wir gemeinsam experimentieren mit den Möglichkeiten, die das Internet für beispielsweise Webinare und Videocoachings bietet, um so viel Lebendigkeit, interaktives Lernen, angenehmes Gruppengefühl und Nutzen wie möglich zu schaffen. Es macht mir Spaß, all diese Methoden zu erproben. Auf diese Weise hat zwischenzeitlich das ein oder andere Coaching per Video, Telefon und einmal sogar auf einer Parkbank mit dem nötigen Sicherheitsabstand stattgefunden. Ich suche und nutze alle sich bietenden Möglichkeiten, um weiterhin für meine Kunden da zu sein und stoße erfreulicherweise auf positive Resonanz. Für meine eigene psychische und physische Gesundheit ist mir wichtig, dass ich in dieser Zeit die drastisch veränderten Rahmenbedingungen akzeptiere und dass ich all meine Ressourcen und meine Kreativität nutze, um möglichst viel Positives in die Welt zu bringen: für mich, mein Umfeld, meine Kunden, die Gesellschaft.

Im Gegensatz zu Ihnen arbeiten viele Menschen inzwischen in Kurzarbeit, manche haben ihre Jobs auch ganz einstellen müssen. Viele haben Angst vor dem finanziellen Ruin. Was bedeutet das für deren Psyche?
Das hängt davon ab, wie jeder einzelne Mensch diese Situation betrachtet. Forschungsergebnisse zu den Themen Sinnerleben, Gesundheit, Stärken des Immunsystems und Resilienz, also die innere Widerstandsfähigkeit, zeigen, dass den Situationen einen Sinn zu geben, Dankbarkeits- und Zugehörigkeitsgefühle zu entwickeln sowie das Fokussieren auf Ressourcen Menschen enorm helfen, mit widrigen Situationen umzugehen. Die Forschungsergebnisse räumen auch ein, dass Stressgefühle, die sich je nach Persönlichkeitstyp, bildlich gesprochen in „Angriff“, „Flucht“ oder „Totstellen“ äußern, zunächst durchaus entstehen können. Wichtig ist jedoch, wie mit diesen dann umgegangen und bewusst weiter agiert wird. Ein Beispiel für aktives Sinnerleben für eine Person in Kurzarbeit könnte sein: ‚Jetzt nutze ich die Zeit, um all das zu tun, was ich schon lange vorhatte: den Keller aufräumen, Fotoalben gestalten, eine selbständige Nebentätigkeit vorbereiten oder mich ehrenamtlich engagieren, zum Beispiel im Nachbarschafts-Einkaufsdienst. Der Möglichkeiten gibt es viele, wenn der Blick darauf gerichtet wird.

Es ist weiterhin sehr wichtig zu wissen, dass wir nicht gleichzeitig Freude und Angst empfinden können. Wenn wir uns also darauf fokussieren, welche Gefahr in Form des Virus auf uns lauert oder wie sehr unser Alltagsleben derzeit eingeschränkt ist, dann stellen sich immer mehr negative Gedanken und Gefühle ein. 

Was raten Sie diesen Menschen, wie können Sie ihnen ihre Ängste nehmen?
Eine sehr gute, bewährte und sehr einfache Methode, Stress- und Angstgedanken zu entrinnen, ist, das Fokussieren auf das, was an Gutem vorhanden ist. Ich empfehle, nachfolgende Technik über einen Monat hinweg auszuprobieren, auch wenn ich aus eigener Erfahrung weiß, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass bereits nach einer Woche oder schon früher ein äußerst positiver Effekt der Stimmungsaufhellung eintritt: Schreiben Sie sich morgens, spätestens nach dem Frühstück 10 Dinge auf, für die Sie dankbar sind und weshalb Sie dafür dankbar sind. Das kann beispielsweise so aussehen: ‚Ich bin dankbar dafür, dass ich laufen kann, denn so kann ich in die Natur hinausgehen. Ich bin dankbar dafür, dass ich lesen kann, denn so kann ich Bücher, Zeitungen, das Internet nutzen. Ich bin dankbar, dass ich meine Wohnung, mein Haus habe, weil ich mich darin wohl fühle.‘ Halten Sie diese Dinge unbedingt in einem Heft, Notizbuch oder in einer eigens dafür eingerichteten Datei eines digitalen Gerätes fest. Die Übung schließen Sie abends vor dem Einschlafen ab, indem Sie an 10 Dinge denken, die an diesem Tag schön oder positiv waren. Das Wundervolle ist, je länger man diese kleine Übung praktiziert, desto mehr Dinge fallen einem ein und desto angenehmer wird der Alltag.

Indem sich dadurch unsere Stimmung aufhellt, kommen uns neue Chancen und Möglichkeiten in den Sinn. Wir setzen uns Ziele, stellen uns vor, was möglich ist, was wiederum zu weiterer Stimmungsaufhellung führt. 
o kann ich mir auch gut vorstellen, dass wir über kurz oder lang in unserer Wirtschaft eine Innovationswelle erleben werden. Unsere Gesellschaft ist momentan den gewohnten Alltagsroutinen entrissen und wird nach dieser Zeit erstens die Alltags- und Arbeitswelt mit anderen Augen betrachten, da sie neue Erfahrungen gesammelt hat. Zweitens weiß man aus der Kreativitäts- und Intuitionsforschung, dass Innovationen oft dann entstehen, wenn wir uns eine Weile mit ganz anderen Dingen beschäftigen, die im Idealfall noch durch Entspannung und Muße unterstützt werden. Deshalb vermute ich stark, dass bald ganz viele neue Vorschläge auftauchen, die unsere Wirtschaft wieder ankurbeln. Vieles ist bereits im Entstehen, darunter sehr viele kreative Aktionen zur Aufmunterung der Bevölkerung: Gymnastik zu Hause, bemalte Steine am Wegrand, Nachbarschaftsdienste, Ausloten und kreatives Nutzen der Online-Möglichkeiten zum Aufrechterhalten der Wirtschaft und des Weiterlernens in den Unternehmen und Schulen, Online-Konzerte, virtuelle Ausstellungsbesuche.

Was macht es mit der Psyche der Menschen, die trotz höchster Ansteckungsgefahr arbeiten müssen, beispielsweise in Supermärkten, Apotheken, Altenheimen, Krankenhäusern, bei der Polizei?
Da ich noch nichts davon gehört oder gelesen habe, dass unter dieser Bevölkerungsgruppe eine sehr große Ansteckungswelle ausgebrochen ist, obwohl sie den meisten Kontakt zu vielen verschiedenen Menschen hat, vermute ich folgendes: Diese Menschen haben ihr normales Arbeitsumfeld behalten und dadurch ihre Alltagsroutinen, ebenso ihr gewohntes Einkommen, was ein Grundsicherheitsgefühl aufrecht erhält. Zudem werden sie in den Medien als „Helden der Gesellschaft“ benannt, was eine große verbale Anerkennung und Wertschätzung ist. Wichtig finde ich allerdings, dieser Wertschätzung auch Taten in Form von finanzieller Honorierung folgen zu lassen und diese Wertschätzung auch nach Corona weiter zu pflegen. Durch ihren Einsatz halten sie für mich kostbare Normalität aufrecht, wofür ich ihnen persönlich sehr dankbar bin. Dort, wo ich mit diesen Personengruppen in Kontakt bin, äußere ich mich im direkten Gespräch und bedanke mich für ihre Arbeit. Wo es möglich ist, füttere ich außerdem gerne die Trinkgeldkasse. Bis jetzt bin ich dabei immer auf positive Resonanz gestoßen und dies gibt mir wiederum das gute Gefühl, ihnen ein kleines bisschen zurückgeben zu können.

Birgt die derzeitige Krise Ihrer Ansicht nach Chancen für Veränderungen im künftigen Arbeitsleben?
Davon gehe ich fest aus. Gerade aufgrund der notwendigen Umstrukturierung der Arbeitswelt mit Homeoffice, Videokonferenzen und anderen Maßnahmen während des Kontaktverbots und der strengen Sicherheitsregelungen, ist einiges erprobt worden, was in vielen Unternehmen und Öffentlichen Verwaltungen noch gar nicht oder nur wenig gelebt und teilweise sogar für undenkbar gehalten wurde: Arbeit im Home-Office und gar Führung im Home-Office, Integration von Familienleben, Kinderbetreuung und Home-Office. All dies war und ist für viele Familien einerseits eine große Belastung, andererseits eine neue Art von Flexibilität und Chance. Darüber hinaus sind viele Hemmungen und Ängste vor einer vermehrten Digitalisierung verschwunden, weil der Umgang mit all den neuen medialen Möglichkeiten für viele durch die Corona-Krise jetzt so normal geworden ist. Es werden inzwischen Geburtstagsfeiern per Zoom abgehalten, Telefonkonferenzen geführt, vermehrt online eingekauft. Wichtig wird es aber sein, sich zu besinnen, welche Vorteile und Chancen man weiterhin nutzen und was will man unbedingt auch künftig im analogen Bereich verortet wissen. Ich bin optimistisch, dass alle Maßnahmen, die sich während Corona als Alternative bewährt haben, auch künftig einen Platz in der Arbeits- und Alltagswelt finden werden.

Sie arbeiten derzeit ehrenamtlich für die Corona-Hotline Ihres Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen. Wer nutzt diese Hotline? 
Jeder, der Gesprächsbedarf hat, kann diese Hotline für sich kostenfrei nutzen. Die Hotline ist von morgens 8.00 Uhr bis abends um 20.00 Uhr besetzt und wird stark frequentiert. Bei den Anrufenden handelt es sich in der Regel um Menschen, die entweder aktuell in einer starken depressiven Stimmung sind oder unter großen Ängsten leiden, sei es vor Ansteckung oder allgemeiner Art. Viele dieser Anrufenden leiden auch sonst unter Ängsten und Depressionen bzw. hatten bereits früher eine derartige Krankheitsgeschichte. Manche sind auch aufgrund von Aussagen in den Medien verängstigt, durch Formulierungen, wie: Menschen mit psychischer Vorerkrankung oder Lungenerkrankungen sind besonders gefährdet. Manche berichten auch, ihr Arzt habe ihnen gesagt, sie seien besonders gefährdet zu erkranken und eventuell daran zu sterben, was sie in große Panik versetzt habe. Verstärkt werden diese Stimmungen und Ängste durch das Erleben von Einsamkeit, aufgrund der weggebrochenen oder minimierten familiären und beruflichen sozialen Kontakte. Videotelefonie und Telefongespräche werden von den Betroffenen nicht als adäquater Ersatz erlebt. Aufgrund der aktuellen Krisensituation, die von ihnen als bedrohlich und die gewohnte Lebensqualität massiv einschränkend erlebt wird, verlieren diese Menschen manchmal den aktiven Zugang zu ihren Ressourcen und Selbsthilfemechanismen.

Wie können Sie den Anrufern helfen?
Wir hören zu, unterstützen dabei, Ressourcen und Bewältigungsstrategien zu (re-)aktivieren, Ängste zu relativieren, in dem wir empfehlen, auf seriöse Informationsquellen zu achten. Wir rufen die insgesamt recht geringe Infektionswahrscheinlichkeit ins Bewusstsein, weisen auf Möglichkeiten hin, das Immunsystem zu stärken, beraten über Handlungsmöglichkeiten in als schwierig erlebten Situationen. Ein Beispiel ist die Frage eines Vaters, der wissen wollte, wie er Kontakt zu meinem Kind halten kann, das im Haushalt der Mutter lebt und das er aufgrund des Kontaktverbotes nicht sehen kann. Eine andere Anruferin war sich unsicher, ob sie mit ihrerer alten Mutter wegen einer Routine-Untersuchung zum Arzt gehen oder lieber warten soll bis nach Corona. Die Entscheidung in all diesen Situation liegt natürlich bei den Anrufenden, doch wir können sie dabei unterstützen, sich der eigenen Bedürfnisse, Einstellungen, Gefühle klarer zu werden und dabei, sich bietende Möglichkeiten zu erkennen. Wir unterstützen verängstigte oder depressive Anrufende in dem Telefonat dabei, aus dem aktuell beeinträchtigenden Zustand herauszukommen, und wieder Zugang zu positiven Gedanken und Ressourcen zu erhalten. Dass dies hilft merke ich dann daran, dass die Anrufenden während des Telefonats in wesentlich bessere, freudigere, tatkräftigere Stimmung geraten, sich sehr dankbar zeigen und froh sind, angerufen zu haben. Ich habe aber auch schon dreimal die gleiche Person am Telefon gehabt, die immer morgens in einer schlechten Verfassung ist und jedes Mal aufs Neue Hilfe benötigt, um aus dem Stimmungstief herauszufinden. Die Anrufenden müssen aber wissen, dass die Beratung durch die Corona-Hotline natürlich keine intensive therapeutische Behandlung und Betreuung ersetzen kann. Dort, wo es nötig ist, empfehlen wir den Menschen, sich eine vertiefte Unterstützung zu holen.

Aus meinen Erfahrungen, aus vielen Gesprächen mit Bekannten, Freunden, Kunden, den Anrufenden bei der Corona-Hotline und beim Blick in die Presse finde ich es wichtig, dass nicht nur auf die äußeren Schutzmaßnahmen in Form von Schutzmasken tragen, Hygienevorschriften und Abstand halten geachtet wird. Ebenso wichtig ist der Blick auf die immunsystemstärkenden Aspekte wie positive soziale Kontakte, gegenseitiges Zulächeln, eine erfüllende Arbeit auszuüben, das Verbreiten optimistischer, vertrauensvoller, Gedanken, die helfen, die Herausforderungen zu bewältigen. Es ist wichtig, den Raum zu bekommen, der dabei hilft, gesund zu bleiben. 

Reflektieren wir die eingeleiteten Maßnahmen zur Bekämpfung von Covid-19, dürfen wir nicht außer Acht lassen, welch große Verantwortung die politischen Entscheider übernommen haben. Sie waren zu Beginn des Ausbruchs der Krise, zu einem Zeitpunkt, als sie noch nicht abschätzen konnten, wie diese sich in ihrer Komplexität entwickeln wird, bereit, Entscheidungen zu treffen, die in der jeweiligen Situation, deutschlandweit- und global betrachtet, die sinnvollsten und gesündesten zu sein schienen. Davor habe ich höchsten Respekt, auch wenn manchen die eine oder andere Entscheidung rückwirkend betrachtet vielleicht nicht als richtig erscheint. Aber im Nachhinein ist man immer schlauer. Die persönliche Freiheit eines jeden einzelnen Menschen besteht auch in der Krise darin, aus jeder gebotenen Situation das Allerbeste zu machen. 

Vor kurzem haben Sie die Benefizaktion „1000 Good Vibes für Corona“ ins Leben gerufen. Wie kamen Sie auf diese Idee und was steckt genau dahinter? 
Durch Covid-19 sind viele Menschen verängstigt. Die Furcht, sich selbst mit dem Virus anzustecken oder geliebte Menschen durch diese Krankheit zu verlieren, beschäftigt viele Menschen ebenso sehr wie die Frage, wie es für sie nach Corona finanziell weitergeht. Viele beschwören dabei finstere Zukunftsszenarien herauf.

Ich habe so ein immenses Bedürfnis stattdessen positive, optimistische, das Immunsystem und damit die persönliche Gesundheit stärkende Impulse zu setzen, „Good Vibes“ zu fördern, damit ich mir selbst in den Spiegel schauen und sagen kann: ich habe meinen Teil dazu beigetragen.
Als mir schließlich die Idee zu „1000 Good Vibes für Corona!“ in den Sinn kam, war ich glücklich und fing in der gleichen Sekunde an diese tatkräftig umzusetzen. Der Kern der Aktion besteht darin, dass 1000 Menschen ein Ausmal-Motiv auf 1000 individuelle Arten ausmalen. Als Ausmal-Motiv habe ich eines meiner Motive meiner 3i Sammel-Karten genommen, die ich in Coachings und Seminaren verwende. Dieses Motiv, ich nenne es den „Schwanenkranich“, habe ich gewählt, weil seine „Denkblase“ für positive Gedanken steht, die weitausgebreiteten Schwingen dafür, dass Good Vibes, also optimistische, gute Gedanken und Gefühle sich in die Welt ausbreiten. Die fertig gestalteten 1000 Bilder werden am Ende zu einem faszinierenden Gesamtkunstwerk zusammengefügt, das beeindruckende 21 x 3 Meter messen wird. Daraus möchte ich unter anderem einen Kunstdruck zum Verkauf fertigen lassen, für dessen Umsetzung ich noch unterstützungsfreudige Sponsoren suche. Nach Abzug aller Kosten soll der Verkaufserlös gemeinnützigen Projekten zugutekommen.

Inwiefern hat diese Aktion Einfluss auf die Psyche?
Der Einfluss zeigt sich durch mehr als fünf verschiedene Arten. 1. Malen entspannt. Während des Malens entsteht Freude, was sich in den Kommentaren der Menschen widerspiegelt, die ich auf meiner Homepage zusammengestellt habe. Die Menschen sind zu Recht stolz auf ihr schönes Bild, 2. Indem die Ausmalenden ihre Farben wählen und somit ihre ganz persönliche Version des Bildes entstehen lassen, sind sie schöpferisch tätig und dies erzeugt das für konstruktive Lebensbewältigung so wichtige Gefühl von Selbstwirksamkeit, das Gefühl, aktiv Ideen und Lösungen zu entwickeln. 3. Als ein Mosiakstein von vielen an so einem großen Projekt beteiligt zu sein, schafft ein Verbundenheitsgefühl zu den anderen Mitmalenden und dieses Gefühl von Zusammengehörigkeit fördert wiederum die Gesundheit. 4. Schon während die Bilder eingereicht werden, wird durch die über 40 Exemplare, die auf meiner Homepage eingestellt sind, bereits deutlich: jedes Bild ist einzigartig, jedes Bild ist auf seine Art schön und es wäre schade, wenn irgendeines nicht dabei wäre. Das ist eine Einladung an jeden Menschen, sich über sich selbst zu freuen und so zu sein, wie er ist! Genau das ist das Gefühl, nach dem sich viele Menschen sehnen und das sich ebenfalls sehr positiv auf die Gesundheit auswirkt. 5. Das Gesamtkunstwerk zeigt plakativ: es gibt in jeder Situation mindestens 1000 verschiedene Möglichkeiten und das fördert Kreativität und Optimismus.

Mein Herzenswunsch ist deshalb, dass das Gesamtkunstwerk auch über Corona hinaus ein Symbol mit einer großen Strahlkraft wird. Ein Symbol dafür, dass wir alle ganz individuell sind, und gemeinsam ein wunderbares Ganzes ergeben. Es ist Platz für alle da, niemand nimmt dem anderen etwas weg. Und es wird verdeutlichen, welche Potentiale und Ressourcen in jedem von uns stecken, wenn wir sie zulassen und zeigen. Das wiederum führt dann zu dem Bewusstsein, dass jeder viele Möglichkeiten hat, sein Leben eigenverantwortlich und in einem guten ethischen Miteinander zu gestalten. 

Wer kann sich an Ihrer Aktion beteiligen?
Die Aktion läuft bis 3. Juni und es kann jeder daran teilnehmen, der sich davon angesprochen fühlt. Auf meiner Homepage www.ipos-institut.de unter der Rubrik „1000 Good Vibes für Corona“ findet man sowohl alle notwendigen Informationen als auch das Ausmalbild zum Herunterladen. Ich freue mich sehr über jedes einzelne Kunstwerk, das seinen Weg zu mir findet.

Patricia Leßnerkraus