Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Wo Sie mit Sperrungen und Baustellen rechnen sollten

Ludwigsburg – Ab Montag, dem 27. November ist der neue Verkehrsbericht für  die Stadt Ludwigsburg gültig. Der Bericht bietet Informationen über Straßensperrungen, Baustellen und mögliche Verkehrsstörungen, um den Verkehrsteilnehmern eine bessere Planung ihrer Routen zu ermöglichen.

B27/ L1133 – Ostrampe Ludwigsburg
Im Rahmen von Maßnahmen (Fahrbahndeckenerneuerung am Knotenpunkt mit Umbau Radweg und Brückeninstandsetzung) des Regierungspräsidiums Stuttgart (RPS) kommt es bis voraussichtlich Mitte Dezember zu Sperrungen, Reduzierung von Fahrstreifen und Beeinträchtigungen in verschiedenen Bauabschnitten.

Bärenwiese
Datum:                           Sperrzeiten:                     Parkfläche:
30.11.2023                     7 bis 19.30 Uhr                 Vollsperrung West und Ost

Baldeckstraße
Die Straße ist vollständig für den Fahrverkehr gesperrt (Straßen- und Kabelbau) bis voraussichtlich Anfang Dezember.

Bismarckstraße / Ecke Asperger Straße
Die Bismarckstraße ist auf Höhe der Hausnummern 16 bis 31 bis voraussichtlich
Dezember halbseitig für den Fahrverkehr gesperrt (Tiefbauarbeiten Fernwärme).

Charlottenstraße
Die Charlottenstraße ist bis voraussichtlich 1. Dezember auf Höhe der Hausnummer 22 vollständig für den Fahrverkehr gesperrt (Maßnahme SWLB – Fernwärmeleitung).

Hermann-Löns-Straße
Es besteht eine Vollsperrung für den Fahrverkehr auf Höhe der Hermann-Löns-Straße 18 bis voraussichtlich Ende November (Aufbau Turmdrehkran).

Hindenburgstraße / Max-Elsas-Straße
Bis voraussichtlich 22. Dezember ist die Max-Elsas-Straße vollständig für den Fahrverkehr gesperrt. Außerdem ist die Hindenburgstraße ist auf Höhe der Hausnummer 59 halbseitig gesperrt, hier besteht eine Ampelregelung.

Hohenzollernstraße
Auf Höhe der Hohenzollernstraße 18 besteht bis voraussichtlich Ende November eine halbseitige Sperrung für den Fahrverkehr, der Gehweg ist gesperrt.

Kaiserstraße
Die Kaiserstraße ist auf Höhe der Hausnummer 12 vollständig für den Fahrverkehr gesperrt bis voraussichtlich Ende November (Tiefbauarbeiten – Bauabschnitt 1: neue Gas- und Wasserversorgung Realschule).

Kaiserstraße
Auf Höhe der Kaiserstraße 33 besteht eine Vollsperrung für den Fahrverkehr bis voraussichtlich Mitte Dezember (Schulneubau Bildungszentrum West).

Kleines Feldle
Wegen Belagssanierung besteht auf Höhe Kleines Feldle 15 eine Vollsperrung für den Fahrverkehr bis voraussichtlich 6. Dezember.

L1100 / Leinpfad
Hier bestehen bis voraussichtlich Anfang Dezember halbseitige Sperrungen für den Fahrverkehr (Abbau Lärmschutzwand), der Verkehr wird per Ampelschaltung geregelt.

Richard-Wagner-Straße/Hohenzollernstraße
Bis voraussichtlich Ende November ist die Richard-Wagner-Straße vollständig für den Fahrverkehr gesperrt und die Hohenzollernstraße nur eingeschränkt befahrbar.

Schillerplatz/Arsenalparkplatz
Wegen Verlegung von Fernwärme, Gas und Wasser kommt es zu Beeinträchtigungen bis voraussichtlich 08. Dezember.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende November.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Ludwigsburger Barock-Weihnachtsmarkt am 26.11.2023 geschlossen

Aufgrund des Totensonntag bleibt der Ludwigsburger Barock-Weihnachtsmarkt am 26.11.2023 geschlossen. Ein gesetzlicher Feiertag ist der Totensonntag in Deutschland nicht – ebenso wenig wie der Volkstrauertag. Dennoch gelten für den Ewigkeitssonntag besondere Regelungen. Die Feiertagsgesetze der Bundesländer legen fest, dass an diesem “stillen Feiertag” keine öffentlichen Veranstaltungen stattfinden dürfen, die nicht dem “ernsten Charakter” des Tages entsprechen (in Baden-Württemberg zwischen 5 und 24 Uhr). Damit dürfen auch Weihnachtsmärkte am Totensonntag nicht öffnen. Die evangelischen Kirchen gedenken am Totensonntag, auch Ewigkeitssonntag genannt, der Verstorbenen. Zunächst lehnten die Reformatoren eine Übernahme des katholischen Totengedenkens am Allerseelentag (2. November) in den Kalender ihrer Kirche ab. Auf Wunsch vieler evangelischer Christen wurde dennoch ein Gedenktag für die Toten eingeführt. Der preußische König Friedrich Wilhelm III. bestimmte 1816 den Sonntag vor dem ersten Advent als staatlichen Feiertag zur Erinnerung an die Gefallenen der Befreiungskriege gegen Napoleon. Die Regelung wurde bald von den Landeskirchen übernommen.

red

Ludwigsburg Museum ausgezeichnet: Lotto-Museumspreis 2023 für herausragende Ausstellungen

Ludwigsburg – Das Ludwigsburg Museum wurde mit dem Lotto-Museumspreis 2023 ausgezeichnet, da es die Jury durch interaktive Ausstellungen und ein partnerschaftliches Konzept überzeugte. Die mit 30.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde am Samstag, dem 25. November, von Georg Wacker, Geschäftsführer von Lotto Baden-Württemberg, und Museumsverbands-Präsidentin Sabine Mücke an die Museumsleiterin Dr. Alke Hollwedel übergeben. Zusätzlich erhielten die Städtischen Museen Wangen im Allgäu den eXtra-Preis in Höhe von 15.000 Euro.

Der Festakt im Scala wurde von Markus Brock moderiert, und Ludwigsburgs Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht begrüßte die Gäste. Georg Wacker betonte die wichtige Rolle der Museen in Baden-Württemberg als generationsübergreifende Begegnungs- und Erlebnisräume. Die Preisträger zeigten eindrucksvoll, wie Museen die Gesellschaft fordern und fördern.

Seit der Neueröffnung im MIK MUSEUM INFORMATION KUNST vor zehn Jahren verzeichnet das Ludwigsburg Museum über 500.000 Besuche. Es bietet überraschende Einblicke in die Stadtgeschichte und fungiert als Treffpunkt für die Stadtgesellschaft. Die enge Partnerschaft mit der Tourist Information, dem Kunstverein Ludwigsburg und dem Café Madame Lu macht es zu einem Ort des Austauschs und der Information.

Die Jury würdigte die klare Konzeption und Gestaltung der ständigen Ausstellung, die die wesentlichen Aspekte der Planstadt Ludwigsburg beleuchtet. Prof. Dr. Anja Dauschek, Jury-Mitglied und Leiterin des Altonaer Museums in Hamburg, lobte das Museum als anregend und ansprechend. Die Auszeichnung unterstreicht die Bedeutung des Ludwigsburg Museums als Teil der vielfältigen Baden-Württembergischen Museumslandschaft. Der Lotto-Museumspreis zählt zu den höchstdotierten seiner Art in Deutschland und wird seit 2015 verliehen. Insgesamt hatten sich rund 60 Museen für den Preis beworben.

red

Tag gegen Gewalt an Frauen: Ludwigsburger Projekt für Soforthilfe nach Vergewaltigung im Fokus

Ludwigsburg – Das Projekt “Soforthilfe nach Vergewaltigung” am Ludwigsburger Klinikum feiert sein zweites Jubiläum. Das Projekt bietet Personen, die von sexueller Gewalt betroffen sind, eine unkomplizierte und diskrete medizinische Versorgung, einschließlich professioneller und gerichtlich anerkannter Spurensicherung, ohne dass eine Anzeige bei der Polizei erfolgen muss.

Die Initiative richtet sich an Betroffene ab 14 Jahren und ermöglicht nicht nur medizinische Hilfe, sondern auch vertrauliche Beratung und rasche Vermittlung ins psychosoziale Hilfesystem. Das Projekt wurde im Landkreis Ludwigsburg im November 2021 gestartet. Im ersten Jahr haben acht Frauen die Soforthilfe nach einer Vergewaltigung in Anspruch genommen, und im laufenden Jahr waren es bislang drei Betroffene.

Dr. Uschi Traub, Leiterin der Gesundheitsförderung, betont die Bedeutung des Projekts als medizinischer Notfall für jede Vergewaltigung. Sie appelliert an Betroffene, das Klinikum aufzusuchen, da die Nutzung des Angebots der Befundsicherung in der Rechtsmedizin ihre Erfolgschancen bei einer späteren Anzeige verbessert.

Die Soforthilfe nach Vergewaltigung ist Teil einer bundesweiten Initiative und hat sich in den letzten zehn Jahren zu einem Netzwerk von 36 Krankenhäusern in 27 Regionen entwickelt. Die regelmäßige Präsenz in den Medien und der Öffentlichkeit ist entscheidend, um sicherzustellen, dass das Angebot bekannt ist und Opfer Hilfe erhalten können.

Hintergrund zum Projekt

Die „Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung“ im Landkreis Ludwigsburg ist eine Initiative der Gleichstellungsbeauftragten und des Gesundheitsdezernats des Landratsamts Ludwigsburg, des RKH Klinikums Ludwigsburg, der Fachberatungsstellen Silberdistel e. V. und Frauen für Frauen e. V. sowie des Referats Prävention des Polizeipräsidiums Ludwigsburg. Betroffene finden unter www.soforthilfe-nach-vergewaltigung.de einen Handlungsleitfaden sowie die Adressen und Telefonnummern der Kliniken. Weitere Auskünfte erteilen gerne auch Dr. Uschi Traub und Mandy Bronner vom Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 07141 / 144 2520 bzw. per E-Mail an gesundheitsfoerderung@landkreis-ludwigsburg.de.

red

Gemeinsam für den Weinbau: Steillagen-Connection verbindet Weinregionen von Österreich bis Luxemburg

Ludwigsburg – Die “Steillagen-Connection” vereint seit dem Jahr 2022 deutschsprachige Steillagenregionen von Österreich bis Luxemburg mit dem gemeinsamen Ziel, den Erhalt von Weinbergsteillagen zu fördern. Das Netzwerk besteht aus 16 Regionen, die sich zusammengeschlossen haben, um gemeinsame Herausforderungen anzugehen und voneinander zu lernen. In einem dreitägigen Treffen, das als erstes seiner Art stattfindet, stehen Erfahrungsaustausch und die Initiierung neuer Projekte im Vordergrund.

Landrat Allgaier betonte bei der Begrüßung im Landratsamt die Bedeutung der Steillagen-Connection und drückte den Stolz der Region aus, Teil dieser Initiative zu sein. Die Situation in den Steillagenregionen ist in vielen Aspekten schwierig. Fehlender Nachwuchs, hohe bürokratische Hürden, gestiegene Kosten und die Anpassung von Rebsorten an den Klimawandel sind nur einige der Herausforderungen, denen sich Winzerinnen und Winzer gegenübersehen. Zusätzlich bringen gesellschaftliche Anforderungen an nachhaltigen Weinbau weitere Komplexitäten mit sich.

Ein zentrales Element in der Diskussion über den Erhalt der Steillagen ist die Rolle der Konsumentinnen und Konsumenten. Ihr Verhalten als Kunden beeinflusst direkt die Wirtschaftlichkeit und somit den dauerhaften Erhalt dieser einzigartigen Kulturlandschaft. Die Bürgerinnen und Bürger werden somit zu Mitgestaltern und Entscheidungsträgern für den Fortbestand der Steillagen.

Landrat Allgaier unterstreicht die Notwendigkeit, gemeinsam den Herausforderungen der nächsten Jahre zu begegnen und die Kräfte zu bündeln. Die Steillagen-Connection bietet eine Plattform, um diese Herausforderungen anzugehen und den Erhalt dieser bedeutenden Kulturlandschaft zu sichern.

red

Wie klingt Heimat? Mahler Chamber Orchestra sucht Schulklassen aus Ludwigsburg für interaktives Projekt

Ludwigsburg. – Heimat ist für jeden Menschen etwas anderes: Es kann ein Ort sein, ein Geruch, eine Musik oder ein bestimmtes Gefühl. Das Mahler Chamber Orchestra (kurz: MCO) geht der Frage nach Heimat und Zugehörigkeit musikalisch nach und spielt Musik von Béla Bartók, Dmitri Schostakowitsch und Wolfgang Amadeus Mozart. Während Bartók Tanzmelodien seiner Heimat in die Welt tragen wollte, ist Schostakowitschs Beziehung zu seinem Land zerrüttet. Zwischen diesen beiden Polen bewegen sich weitere Perspektiven der Musiker*innen – u.a. mit Mozarts Ouvertüre, die für das Orchester von besonderer Bedeutung ist, seitdem es damit 1998, kurz nach seiner Gründung, den ersten internationalen Erfolg feierte.

Was aber haben Schüler*innen aus dem Raum Ludwigsburg zum Thema Heimat und Zuhause zu sagen? Das möchte das Mahler Chamber Orchestra in diesem partizipativen Projekt herausfinden und lädt Schulklassen ein, einige Fragen zu beantworten und diese Antworten als Audioaufnahme oder Text einzuschicken. Eine Auswahl der Einsendungen wird ins Konzert eingebunden. Um nicht nur thematisch, sondern auch musikalisch auf das Konzerterlebnis am 24. Juni vorbereitet zu sein, hat das MCO Unterrichtsmaterial zu den drei Kompositionen zusammengestellt, das die Lehrkräfte nach eigenem Belieben einsetzen und bearbeiten können.

Am Ende des Projekts steht ein Konzert mit dem Titel “Willkommen zu Hause! Ein Konzert über das Finden der eigenen Heimat”, das 2024 aufgeführt wird und eine Auswahl der Einsendungen der Schulklassen einbindet. Das Konzert wird vom Orchester moderiert und findet am Montag, 24. Juni, um 11:30 Uhr im Ludwigsburger Forum am Schlosspark statt.

Die Karten für die Schüler kosten je 8€, und für die begleitenden Lehrpersonen ist der Eintritt kostenlos. Weitere Informationen, Anmeldung und Anforderung des Unterrichtsmaterials sind per E-Mail unter education@schlossfestspiele.de möglich.

Programm und Besetzung:

  • BÉLA BARTÓK: Rumänische Volkstänze, Sz 56
  • DMITRI SCHOSTAKOWITSCH: Kammersinfonie c-Moll, op. 110a
  • WOLFGANG AMADEUS MOZART: Ouvertüre zu “Don Giovanni”, KV 527

Mitglieder des Mahler Chamber Orchestra, Matthew Truscott (Konzertmeister). Weitere Informationen sind auf der Website der Schlossfestspiele verfügbar: https://schlossfestspiele.de/partizipation#

red

Nasse Pfoten für den guten Zweck: Stadtwerke Ludwigsburg sammeln über 3.000 Euro beim Hundeschwimmen

Ludwigsburg/Kornwestheim – Ein fröhliches Planschen von Vier- und Zweibeinern fand dieses Jahr beim Hundeschwimmen der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) im Freibad statt. Die diesjährige Veranstaltung erzielte beeindruckende 3.195 Euro für den guten Zweck, mehr als das Doppelte im Vergleich zum Vorjahr. Die SWLB entschied sich, die großzügige Gesamtsumme gleichmäßig unter drei wohltätigen Organisationen aufzuteilen.

Der Tierschutzverein Ludwigsburg e. V. Tierheim „Franz von Assisi“, der Malteser Hilfsdienst e. V. („Rettungshundestaffel“) und die Tiertafel Ludwigsburg/Heilbronn e. V. dürfen sich jeweils über eine Spende in Höhe von 1.065 Euro freuen. Die symbolische Übergabe des Spendenschecks fand in Anwesenheit der Malteser Rettungshundestaffel und des Tierschutzvereins Ludwigsburg statt. Die Tiertafel Ludwigsburg/Heilbronn äußerte ihre Freude über die großzügige Unterstützung für ihre Einrichtung.

Manuela Kaiser, SWLB-Mitarbeiterin und Initiatorin des Hundeschwimmens, zeigte sich begeistert von der Resonanz: „Wir sind überwältigt! Das Hundeschwimmen wird von Jahr zu Jahr beliebter bei den Vier- und Zweibeinern in der Region. Wir sagen ‚Danke‘ und hoffen, nächstes Jahr noch mehr Fellnasen für den Sprung ins kühle Nass begeistern zu können.“

red

Galerie

Oberbürgermeister Knecht eröffnet feierlich den Barock-Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg 2023

Voller Vorfreude öffneten sich am Donnerstagabend die Pforten des Ludwigsburger Weihnachtsmarkts. Sowohl Veranstalter als auch Besucher dürfen sich auf die Rückkehr der Händler und Wirte freuen. In einer beherzten Inszenierung brachte Oberbürgermeister Matthias Knecht den Weihnachtszauber zurück. Seine souveräne Routine ließ keinen Zweifel daran, dass er die festliche Eröffnung vor Hunderten von Besuchern auf dem Ludwigsburger Marktplatz mit Freude und Erleichterung zelebrierte.

Die kalten Abendtemperaturen bildeten einen passenden Rahmen für den Start eines der zauberhaftesten Weihnachtsmärkte der Stuttgarter Region. Mit einem festlichen Flair und einem Hauch von vorweihnachtlichen Glanz läutete Knecht offiziell die festliche Einkaufszeit ein. Über 150 Verkaufsstände werden ihre Pforten bis zum 22. Dezember täglich von 11 bis 21 Uhr für das Publikum öffnen. Zwar ist die Zahl der Marktbeschicker im Vergleich zu vorpandemischen Zeiten niedriger, doch die Qualität des Angebots bleibt unverändert hoch.

Info:

Seit 1993 erstrahlt der Ludwigsburger Barock-Weihnachtsmarkt in seiner vollen Pracht. Zuvor gab es einen herkömmlichen Weihnachtsmarkt in der Innenstadt zwischen Kirchstraße und Körnerstraße. Ein markantes Merkmal des Barock-Weihnachtsmarkts sind die beeindruckenden Weihnachtsengel mit fast vier Meter langen Flügeln, die jeweils 1500 Lampen tragen.

Der Ludwigsburger Barock-Weihnachtsmarkt erleuchtet den historischen Marktplatz vor dem majestätischen Residenzschloss vom 23. November bis zum 22. Dezember. Täglich von 11 bis 21 Uhr strahlt er in vorweihnachtlichem Glanz. Lediglich am Totensonntag, dem 26. November 2023, bleibt der Markt geschlossen, um Raum für stille Besinnung zu schaffen.

Frostalarm in Ludwigsburg: So schützen Sie Wasserzähler vor Kälte

Ludwigsburg – Mit den erwarteten nächtlichen Minusgraden in Ludwigsburg und Umgebung rufen die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) dazu auf, Wasserzähler und -leitungen vor Frost zu schützen. Daniel Rebel, Abteilungsleiter Messwesen, betont, dass eingefrorene Wasserzähler und -leitungen im schlimmsten Fall platzen können, da sich das Wasser darin ausdehnt. Vorbeugende Maßnahmen können jedoch einfach ergriffen werden.

Rebel empfiehlt, Kaltluftströme zu vermeiden und Türen sowie Fenster in der Nähe von Zählern und Leitungen geschlossen zu halten. Es ist wichtig zu überprüfen, ob diese dicht sind, und sie gegebenenfalls abzudichten. Zudem wird geraten, freiliegende Leitungen zu isolieren, sei es mit einfachen Hausmitteln wie Decken oder gängigem Dämmmaterial aus dem Baumarkt. Ein weiterer Schutzmechanismus besteht darin, die Leitungen zu entleeren, insbesondere bei Außenwasserhähnen. Hier sollten sowohl das Absperrventil geschlossen als auch die Leitungen vollständig entleert sein.

Wenn ein Wasserzähler dennoch einfriert, sollten Betroffene den Hauptwasserhahn schließen und den SWLB-Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 07141 / 910-2393 kontaktieren. Ein neuer Zähler kostet 82,- Euro zuzüglich Mehrwertsteuer, wobei die Kosten für den Austausch vom Kunden selbst zu tragen sind. Daher appellieren die SWLB, rechtzeitig Vorsorge zu treffen, um teure Nachsorge zu vermeiden.

red

Auseinandersetzung im Straßenverkehr: Eskalation nach Lichthupe in Tamm

Tamm – Am Mittwoch, den 22. November 2023, ereignete sich gegen 20:10 Uhr im Kreuzungsbereich der Ludwigsburger Straße und der Frankfurter Straße in Tamm ein Vorfall, der zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 36-jährigen und einem 30-jährigen Fahrzeugführer führte, berichtet die Polizei.

Nach Aussagen des 36-jährigen Fahrers, der die Porschestraße von der Heinkelstraße kommend befuhr, fiel ihm ein Mazda auf, der ohne eingeschaltetes Fahrlicht unterwegs war. Der 36-Jährige versuchte, den Mazda-Lenker mittels Lichthupe auf diesen Umstand aufmerksam zu machen. Nachdem beide Fahrzeuge auf die Ludwigsburger Straße abgebogen waren, berichtet der Fahrer des 36-Jährigen, dass der Mazda mehrfach unvermittelt von der rechten auf die linke Fahrspur wechselte, auf der der 36-Jährige unterwegs war. Um eine Kollision zu vermeiden, musste der 36-Jährige auf die Gegenfahrspur ausweichen.

An der Ampel im Kreuzungsbereich der Ludwigsburger Straße und der Frankfurter Straße kam es zum Stillstand beider Fahrzeuge. Hier öffnete der Mazda-Lenker laut Aussage des 36-Jährigen seine Fahrertür und schlug gegen das Fahrzeug des 36-Jährigen. Anschließend soll der Mazda-Fahrer ausgestiegen sein und das Fahrzeug des 36-Jährigen mit der Faust geschlagen haben. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt.

Nachdem beide Fahrzeugführer ausgestiegen waren, kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung, die eskalierte. Der 30-jährige Mazda-Lenker soll den 36-Jährigen zu Boden gestoßen und ins Gesicht geschlagen haben. Ein anschließendes Gerangel auf der Fahrbahn im Kreuzungsbereich führte zu leichten Verletzungen beim 36-jährigen Fahrer, der vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Die Polizei bittet Zeugen des Vorfalls, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg unter der Telefonnummer 07141 18-5353 oder per E-Mail an ludwigsburg.prev@polizei.bwl.de zu melden.

red

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg