In Heimerdingen bekommen alle Haushalte “Schnelles Internet”

Alle Haushalte in Ditzingen-Heimerdingen werden mit Glasfaser-Anschlüssen ausgestattet

DITZINGEN/LUDWIGSBURG: Der Ditzinger Stadtteil Heimerdingen wird in den nächsten Monaten vollständig mit schnellen Glasfaserkabeln ausgestattet. Das hat die Telekom in einem „Letter of Intent“ bekundet. „Schnelles Internet ist ein entscheidender Wirtschaftsfaktor, aber auch für die Lebensqualität und sogar den Wert von Immobilien immer zentraler. Wir schließen jetzt in Ditzingen-Heimerdingen eine veritable Versorgungslücke – weitere werden folgen“, sagte Landrat Dr. Rainer Haas bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung durch die Stadt Ditzingen und die Telekom am Dienstag (19. März).

Ein Glasfaseranschluss bis in alle Haushalte – das hat bislang in Deutschland noch Seltenheitswert. Laut einer aktuellen Studie sind derzeit nur rund zwei Prozent aller Haushalte mit einem solchen sogenannten FTTH-Anschluss („Fibre To The Home“) ausgestattet. Im Ditzinger Stadtteil Heimerdingen sollen es schon bald 100 Prozent sein. Darauf haben sich heute (Dienstag, 19. März) die Telekom und die Stadt Ditzingen gemeinsam verpflichtet. Alle rund 1700 Haushalte könnten bereits Mitte 2020 mit schnellem Internet ausgestattet sein. „Damit kommen wir unserem Ziel, die flächendeckende Glasfaserversorgung in der Region, bereits ein gutes Stück näher“, hob Landrat Dr. Rainer Haas bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung hervor.

Das geplante Netz ist für den Ditzinger Oberbürgermeister Michael Makurath „ein Quantensprung in der Digitalisierung“ und „ein Standortvorteil für den Ditzinger Stadtteil Heimerdingen und dessen Einwohner“.Die Vorvermarktung für die schnellen Anschlüsse beginnt am 2. Mai. Es liege nun an den Gebäudeeigentümern, ob diese Weichenstellung für die Zukunft Wirklichkeit werden kann. Makurath betonte, dass der Ausbau der mehr als 1.700 Haushalte komplett von der Deutschen Telekom finanziert werde.

Der Ausbau des Glasfasernetzes in Ditzingen ist Teil eines Gesamtplans, den der Zweckverband Kreisbreitband Ludwigsburg im Rahmen der Wirtschaftsregion Stuttgart ausgehandelt hat. Er sieht vor, dass die für eine komplette Erfassung der Region Stuttgart rund 1,6 Milliarden Euro Investitionskosten aufgeteilt werden. Rund 600 Millionen Euro übernimmt die Telekom in eigenwirtschaftlicher Verantwortung. Wenn die Städte und Gemeinden insgesamt 500 Millionen Euro dafür aufbringen, würde die Telekom weitere 500 Millionen Euro investieren, so die Vereinbarung.

Gewerkschaft warnt vor Fachkräftemangel im Kreis Ludwigsburg

Touristen zieht es in heimische Betten: Die Tourismus-Region Stuttgart verzeichnete im vergangenen Jahr 9,1 Millionen Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland. Das sind 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit. Die NGG Stuttgart beruft sich dabei auf Angaben des Statistischen Bundesamtes, das die Beherbergungszahlen der deutschen Reisegebiete ausgewertet hat. NGG-Geschäftsführer Hartmut Zacher spricht von einer „starken Bilanz – die jedoch nur mit dem starken Engagement der Beschäftigten überhaupt möglich ist“.

Allein im Landkreis Ludwigsburg beschäftigt das Gastgewerbe nach Angaben der Arbeitsagentur rund 7.100 Menschen. „Allerdings fehlen hier zunehmend Fachkräfte – auch, weil die Branche ein waschechtes Image-Problem hat“, ist Zacher überzeugt. Ein Hauptgrund: immer extremere Arbeitszeiten. Zwar gehöre das Arbeiten am Abend oder am Sonntag für Hotelfachleute und Kellner fest zum Job. „Aber in den vergangenen Jahren sind die Schichten deutlich länger und die Erholungszeiten kürzer geworden. Das macht nicht jeder ewig mit“, so der Geschäftsführer der NGG-Region Stuttgart.

Zacher kritisiert insbesondere die Forderungen von Unternehmern, das Arbeitszeitgesetz zu lockern. „Geht es nach dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga), dann sollen 13-Stunden-Arbeitstage bald zum Normalfall werden. Aber hier steht die Gesundheit der Beschäftigten auf dem Spiel. Nicht umsonst gibt es gesetzliche Grenzen“, so Zacher. Das Arbeitszeitgesetz schreibt eine Regelarbeitszeit von acht Stunden täglich vor. In Ausnahmefällen kann sie auf zehn Stunden ausgedehnt werden.

Nach einer Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin steigt das Unfallrisiko nach der achten Arbeitsstunde exponentiell an. Und wer oft im Schichtdienst arbeitet, der hat ein erhöhtes Risiko, am Herzen oder an Diabetes zu erkranken.

„Die guten Übernachtungszahlen und steigende Umsätze zeigen, wie groß der Einsatz der Beschäftigten in der Gastronomie und Hotellerie ist“, sagt Zacher. Im Kreis Ludwigsburg arbeiteten gerade gelernte Fachkräfte „längst am Limit“. Die dürfe man nicht mit „Horror-Arbeitszeiten“ verprellen. Schon jetzt falle es der Branche schwer genug, Schulabgänger für eine Ausbildung zu gewinnen.

Die NGG warnt davor, das Gastgewerbe zum „Vorreiter für ausufernde Arbeitszeiten“ zu machen. Bei einer aktuellen Branchenumfrage der Gewerkschaft gaben 81 Prozent der Befragten an, ihre Arbeitsbelastung habe in den letzten Jahren zugenommen. Fast jeder Zweite muss demnach in der Freizeit für den Betrieb einspringen.

Dabei betreffen ungewöhnliche Arbeitszeiten auch viele andere Wirtschaftsbereiche. Bundesweit arbeitet mittlerweile jeder vierte Beschäftigte regelmäßig am Wochenende, so der aktuelle Mikrozensus. Das sind rund neun Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – und 700.000 mehr als noch im Jahr 2010. In der Hotellerie und Gastronomie liegt die Quote der Wochenendarbeiter sogar bei 86 Prozent, hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ermittelt. Hinzu komme die Arbeit auf Abruf, von der im Gastgewerbe jeder Vierte betroffen ist. „Wenn der Chef per WhatsApp in letzter Sekunde die Dienste verteilt, dann können Beschäftigte ihren Alltag kaum planen“, kritisiert Zacher.

Statt längere Arbeitszeiten zu fordern, sollten Hoteliers und Gastronomen die Branche attraktiver machen: „Das fängt bei einer guten Ausbildungsqualität an und reicht bis zur Bezahlung nach Tarifvertrag. Und wenn das Personal Spaß an der Arbeit hat, dann kommen die Gäste auch gern wieder.“

Ludwigsburger Deponiegas lässt Basilikum wachsen

Mit ihrer neuen Schwachgasbehandlungs-Anlage an der Deponie AM LEMBERG in Ludwigsburg betreibt die Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg (AVL) gleich in doppelter Hinsicht Klimaschutz. Einerseits verhindert sie damit, dass das enorm klimaschädliche Gas Methan, das noch immer der ehemaligen Hausmülldeponie entströmt, in die Atmosphäre gelangt. Andererseits hat sie einen nahe liegenden Abnehmer für das Deponiegas gefunden: In der unweit gelegenen Gärtnerei Lemberghof hilft der Klimakiller noch dabei, das Gewächshaus für die Kräuter zu wärmen. Damit wird wiederum Heizöl eingespart.

„Die AVL macht beim Thema Klimaschutz aus der Not eine Tugend“, brachte Landrat Dr. Rainer Haas es bei der Einweihung der Anlage am Donnerstag, 14. März, auf den Punkt. „Ich finde es großartig, dass wir mit der Gärtnerei Lemberghof einen Partner gefunden haben, der das Deponiegas einer sinnvollen Verwertung zuführt“, ergänzte Tilmann Hepperle, Geschäftsführer der AVL. „Die Anlage ist auch deshalb etwas Besonderes, weil sie mit einem Wirkungsgrad von über 80 Prozent auf dem neuesten Stand der Technik ist“, betonte Hepperle.

Die neue Schwachgasbehandlungs-Anlage ist Teil des Nachsorge-Auftrags, den die AVL für die Deponie AM LEMBERG hat. Das Projekt gilt als vorbildlich und wird
von der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums gefördert. So wurden knapp 500.000 Euro – etwa die Hälfte des Investitionsvolumens – mit NKI-Mitteln finanziert. „Mit dem Projekt stellt die AVL eindrucksvoll unter Beweis, dass sie auch beim Thema Klima- und Umweltschutz ein ganz bedeutender Akteur ist“, so Landrat Haas.

Stadt gibt grünes Licht für längere Aussenbewirtschaftung im Sommer

Nach einer positiven Auswertung der Testphase im vergangenen Sommer haben die Gastwirte rund um den Ludwigsburger Marktplatz die Möglichkeit, auch in der Sommersaison 2019 ihre Gäste draußen länger zu bewirten. Das heißt, die Außenbewirtschaftung endet an Freitagen, Samstagen und vor Feiertagen erst um 24 Uhr. Von Sonntag bis Donnerstag ist um 23 Uhr Schluss. Dafür müssen die Wirte eine sogenannte Sperrzeitverkürzung beantragen.

Die Regelung gilt für alle Gastronomen in der sogenannten Gebührenzone I Innenstadt „Rund um den Marktplatz“ mit den Straßen: Obere Marktstraße, Marktplatz, Bei der Katholischen Kirche und Untere Marktstraße. 

Wird kein Antrag auf Sperrzeitverkürzung gestellt, gilt die Sperrzeit der Außenbewirtschaftung von 22 Uhr beziehungsweise die in der Gaststättenerlaubnis eingetragene Sperrzeit. Gaststätten, die sich außerhalb der Gebührenzone I Innenstadt befinden, haben die Möglichkeit einen Antrag auf Sperrzeitverkürzung der Außenbewirtschaftung von montags bis sonntags auf 23 Uhr zu stellen. Im Falle von Verstößen, kann die Sperrzeitverkürzung jederzeit widerrufen werden.

Verkehrsbericht Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 11. März 2019

Abelstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Wilhelm-Keil-Straße und der Abelstraße 42.

Eisenbahnstraße
Zwischen der Elmar-Doch-Straße und dem Wendehammer besteht eine halbseitige Sperrung mit Begegnungsverkehr.

Fuchshofstraße
Hier besteht eine halbseitige Sperrung.
 
Gänsfußallee zwischen Schwieberdinger Straße und Belschnerstraße
Der Verkehr wird durch eine Einbahnstraße zwischen der Schwieberdinger Straße und der Gröner-/Hoferstraße in nördlicher Fahrtrichtung geregelt.

Hermann-Wißmann-Straße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Steinäckerstraße und der Hermann-Wißmann-Straße 20.
 
Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudeallee und dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt.

Kammererstraße
Es besteht eine Vollsperrung des Abschnitts zwischen Oscar-Walker-Straße/ Kammererstraße und Kammererstraße/Zufahrt Firma Stihl.

Königinallee
Es besteht eine Vollsperrung zwischen dem Kreisel Aldinger Straße und dem Paulusweg.

Körnerstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Lindenstraße und der Asperger Straße. Die Zufahrt zum Parkhaus Oberpaur ist frei.

Marbacher Straße
Wegen Markierungsarbeiten kommt es hier zu geringfügigen Behinderungen.
 
Muldenäcker
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Friedenstraße und der Schönbeinstraße.

Saarstraße
Es besteht eine Vollsperrung im Bereich der Kreuzung Saar-/Sieges-/Kammererstraße. Die Saarstraße und die Siegesstraße werden zur Sackgasse.
 
Sommerhalde
Vom Irisweg bis zur Sommerhalde 30 besteht eine abschnittsweise Straßensperrung und ein Halteverbot.
 
Mülleimer sind an einem gut anfahrbaren Platz bereitzustellen.

Blühende Barock und MHP-Riesen verlängern Zusammenarbeit

Das „BlüBa“ bleibt an Bord

Die zwei bekanntesten Attraktionen der Stadt Ludwigsburg machen weiterhin gemeinsame Sache: Das Blühende Barock Ludwigsburg und die MHP RIESEN setzen ihre Zusammenarbeit auch über den kommenden Sommer hinweg fort. Beide Parteien einigten sich vorzeitig auf eine Verlängerung der Partnerschaft.

Die Blühendes Barock Gartenschau Ludwigsburg GmbH ist seit einigen Jahren Unterstützer und Werbepartner des Klubs. Wie auch die zahlreicheren Besucher der Barockstadt sind die RIESEN-Profis gerne zu Gast im „BlüBa“. Vor allem der basketballerische Nachwuchs erfreut sich, wie schon zahlreiche Ludwigsburger Generationen, dabei am legendären Märchengarten. Die Profis nutzen das innerstädtische Naherholungsgebiet derweil eher zur Entspannung und erfreuen sich an den verschiedensten Ausprägungen der kunstvoll gestalteten Flora.

Dass die Zusammenarbeit weit mehr ist als die Zurschaustellung der vielfältigen Pflanzenwelt ist, wurde unter anderem im vergangenen Sommer sichtbar: Anlässlich der Sandkunst-Ausstellung wurde ein überlebensgroßes Abbild von Kapitän David McCray in den 30 Hektar großen Gärten rund um das Residenzschloss geschaffen.

Auch darüber hinaus gibt es zahlreiche Anknüpfungspunkte, welche unter anderem von Volker Kugel gelebt werden. Der Direktor des Blühenden Barocks ist glühender Anhänger des Ludwigsburger Basketballs und wird, im Rahmen des Heimspiels gegen Braunschweig, wie schon in den vergangenen Jahren, als Schirmherr die Moderation des „Porsche BBA KIDS Day“ übernehmen.  Dieser beinhaltet auch in dieser Saison die große Assist!-Aktion zur Förderung des Jugend- und Nachwuchsprogramms der MHP RIESEN Ludwigsburg, der Porsche Basketball-Akademie.

Weitere Infos zum Blühenden Barock gibt es unter:

www.blueba.de; via Facebook („BluehendesBarock“) oder auf dem YouTube-Kanal Grünzeug.TV.

MHP-Riesen wollen gegen Braunschweig den nächsten Sieg

Am kommenden Samstag (09.03.2019, Tip-Off 20:30 Uhr) treffen die MHP RIESEN Ludwigsburg auf die Basketball Löwen Braunschweig. Das Duell des Tabellensiebten gegen den punktgleichen Zehnten findet im Rahmen des „Porsche BBA Kids Day“ statt und beinhaltet, neben einer spannenden Ausgangslage, auch die große Assist!-Aktion zur Förderung der Jugend- und Nachwuchsarbeit der Porsche Basketball-Akademie.

109 Punkte, eine offensive Glanzleistung, eine starke Reaktion: Die MHP RIESEN Ludwigsburg präsentierten sich im Anschluss an die knapp dreiwöchige Länderspielpause am vergangenen Sonntag in exzellenter Verfassung! Sie zeigten eine ihrer besten Leistungen im Saisonverlauf und markierten in der Bayreuther Oberfrankenhalle einen Ligabestwert: Keine der 18 Mannschaften konnte an bisher 22 Spieltagen auf fremdem Parkett in der regulären Spielzeit derart viele Punkte auflegen.

Der Rekord belegt eindrucksvoll: Die MHP RIESEN sind äußerst gut aus den Startlöchern gekommen und haben direkt im ersten Spiel nach der Pause ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Im sprichwörtlichen Vier-Punkte-Spiel zeigten sie sich verbessert, agierten defensiv konzentriert und offensiv teamdienlich. Durch ihren Einsatz verdienten sie sich den 109:81-Erfolg – und verdeutlichen dabei auch, dass das Nervenkostüm nun belastbarer ist. Denn obwohl der im ersten Viertel herausgespielte 21-Punkte-Vorsprung wieder zusammenschmolz, gaben die Mannen von Headcoach John Patrick das Zepter nicht aus der Hand. Im Teamverbund kämpften und arbeiteten sie und konnten sich dabei auch über reichlich Input zweier Akteure freuen, die zuletzt nur geringe Spielanteile gehabt hatten: Konstantin Klein und Aaron Best hatten an beiden Seiten des Parketts großen Anteil am Auswärtssieg, markierten jeweils 12 Punkte und konnten sich deshalb, nach Spielende, über ein Extra-Lob ihres Übungsleiters freuen.

Ein Hauen und Stechen um drei Plätze

Mit den positiven Emotionen im Hinterkopf möchten die Schwaben nun den nächsten Erfolg feiern und sich die Konstanz erarbeiten, welche ihnen in der ersten Saisonhälfte abging. In den kommenden Wochen, besonders in den Heimspielen, gilt es wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs einzufahren und damit die Grundlage für die sechste Postseason-Teilnahme in Folge zu sichern. Im ausgeglichenen und äußerst breiten Tabellenmittelfeld der easyCredit BBL kämpfen aktuell acht Mannschaften um drei Plätze. Ludwigsburg rangiert auf Rang sieben und ist, nachdem es die Hinspiele beziehungsweise den direkten Vergleich gegen Ulm, Gießen, Bayreuth und Frankfurt gewonnen hat, im Soll. Einzig gegen Bonn und Würzburg verloren die Schwaben beide Partien und möchten es entsprechend nicht auf den direkten Vergleich ankommen lassen. Die Zeit für Rechenspiele ist aber ohnehin noch nicht gekommen. Am Samstag sollen erst einmal die Basketball Löwen Braunschweig bezwungen werden.

Lansdowne, Klepeisz, Eatherton, Sengfelder: Braunschweig entwickelt sich prächtig

Dass dieses Unterfangen leichter gesagt als getan ist, belegt unter anderem der Blick auf das erste Aufeinandertreffen im Saisonverlauf. In der Schlussphase der Partie des 10. Spieltags wähnten sich die MHP RIESEN schon auf der Siegerstraße. Dann übernahm jedoch Topscorer DeAndre Lansdowne (32 Punkte) das Ruder und brachte das Spiel mit seinen teils wilden Distanztreffern in die Verlängerung. Dort entschied Braunschweig das Duell 100:99 zu seinen Gunsten und hielt die Schwaben tabellarisch erfolgreich auf Distanz.

Genau 90 Tage nach dem Hinspiel-Erfolg gastieren die Niedersachsen nun in der MHPArena und treffen auf einen Gegner, der auf Revanche sinnt. Während die Ludwigsburger mit neuer Energie, einer breiten Rotation und den eigenen Fans im Rücken den Sieg im nächsten Vier-Punkt-Spiel und damit die Verteidigung des siebten Tabellenplatzes anstreben, möchte Braunschweig auswärts ein anderes Gesicht als zuletzt zeigen. Denn die ebenfalls heimstarken Löwen gingen in zwölf Auswärtsspielen nur dreimal als Sieger vom Parkett – und verloren die letzten fünf Partien auf fremdem Terrain. Im Anschluss an die Länderspielpause gelang jedoch, auch ohne den weiterhin ausfallenden Scott Eatherton (16.7 PpS, 9.2 RpS), ein überzeugender 87:78-Erfolg gegen s.Oliver Würzburg, welcher abermals durch die Leistungsträger Lansdowne (19.0 PpS), Thomas Klepeisz (9.1) und Christian Sengfelder (9.9) herausgespielt wurde. Dieses Trio respektive Quartett, sofern Eatherton rechtzeitig fit werden sollte, gilt es aus Ludwigsburger Sicht zu kontrollieren und hierdurch die Partie gegen einen aufstrebenden Klub für sich zu entscheiden.

Porsche BBA Kids Day, Assist!-Aktion und vieles mehr

Wie bereits in den vergangenen Spielzeiten gibt es auch in der laufenden Saison einen großen „Porsche BBA Kids Day“, welcher dem Jugend- und Nachwuchsprogramm des Klubs gewidmet ist – und im Rahmen des Heimspiels am Samstag vonstattengehen wird. Neben dem Auftritt der Faschingscamp-Teilnehmer, die in der Halbzeitpause das über drei Tage Gelernte zum Besten geben werden, lohnt vor allem die große Assist!-Aktion. Denn die Initiative der MHP RIESEN zur Förderung Porsche Basketball-Akademie mittels Spendengeldern, ist auch in diesem Jahr jeden Support wert. Denn sie bildet einen keinesfalls zu unterschätzenden Teil der Finanzierung von personellen Ressourcen, der Stärkung des Schul- und Vereinsprogramms und der Förderungen von europäischen Auswärtstrips, welche sich der talentierte Basketball-Nachwuchs erarbeitet hat. Zudem können auch hierdurch die hochtalentierten Nachwuchsspieler teilweise mit einem Stipendium ausgestattet werden.

Aktuell stehen mit Quirin Emanga Noupoue, Ariel Hukporti und Lukas Herzog drei Spieler im Aufgebot von Headcoach John Patrick, welche in der Vergangenheit von der großartigen Unterstützung der Ludwigsburger Basketball-Familie profitierten.

Auch in diesem Jahr haben sich bereits zahlreiche Partner und Sponsoren in die Schar der Unterstützer eingereiht und dafür gesorgt, dass schon jetzt ein deutlich fünfstelliger Betrag erreicht ist. Da allerdings jeder Euro wichtig ist, wird es auch am Samstag diverse Aktionen in und um die MHPArena geben: Das Pfand kann in eigens im Umlauf bereitgestellten Tonnen bequem durch das Hineinwerfen des Bechers gespendet werden, selbiges ist durch den Einwurf von Münzen und Scheinen in die Sammelbüchsen der Spieler möglich. Zudem hat Top-Partner tectomove eigens für die Assist!-Aktion hochwertige und so nicht zu kaufende Blech-Platten mit den Silhouetten des Teams produziert. Diese werden im Eingangsbereich der MHPArena ausgestellt und im Anschluss an den Porsche BBA Kids Day über die digitalen Kanäle des Klubs versteigert. Dieser lässt den Erlös ohne Abzüge der Assist!-Aktion zu Gute kommen – und freut sich entsprechend über zahlreiche Bieter.

Alle Informationen zu den einzelnen Aktionen, Spendenmöglichkeiten und der Versteigerung werden im Laufe des Freitags noch einmal separat auf den Social-Media-Kanälen der MHP RIESEN zu finden sein. Gleichzeitig kann das Ganze dann auch bequem auf der Website nachgelesen werden.

Infos

MHP RIESEN Ludwigsburg vs. Basketball Löwen Braunschweig
Samstag, 02.02.2019, Tip-Off 20:30 Uhr
MHPArena Ludwigsburg, Schwieberdinger Straße 30, 71636 Ludwigsburg
Online-Ticket-Shop / live auf MagentaSport

Eltern von Viertklässler müssen ihre Kinder anmelden

Mit dem Wechsel auf die weiterführenden Schulen – Werkrealschule, Realschule, Gymnasium oder Gemeinschaftsschule – beginnt für die Viertklässler nach den Sommerferien ein neuer Schulabschnitt. Die Erziehungsberechtigten müssen dazu ihr Kind an der Schule anmelden, die es künftig besuchen soll. Die Anmeldetermine sind am Mittwoch, 13. März, von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr sowie am Donnerstag, 14. März, von 8 bis 12.30 Uhr.

Bei der Anmeldung an der weiterführenden Schule muss die Grundschulempfehlung vorgelegt werden. Sie verbleibt dann bei der neuen Schule. Wurde ein besonderes Beratungsverfahren in Anspruch genommen, müssen die Erziehungsberechtigten ihr Kind am Donnerstag, 4. April, von 8 bis 12 Uhr bei der entsprechenden weiterführenden Schule anmelden.

Aufgrund der aktuellen und prognostizierten Entwicklung der Schülerzahlen in Ludwigsburg wird die Anzahl der zukünftigen fünften Klassen wie bereits in den Vorjahren begrenzt werden, da die weiterführenden Schulen in Ludwigsburg an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen werden. Deshalb sollen die Erziehungsberechtigten bei der Anmeldung des Kindes neben dem Erstwunsch auch einen Zweitwunsch angeben.

red