So fehlerfrei werden Todesbescheinigungen ausgestellt – Vortrag im Ludwigsburger Gesundheitsamt

LUDWIGSBURG. Rechtsmediziner Prof. Dr. Oliver Peschel besuchte kürzlich das Landratsamt Ludwigsburg. Weit über die Grenzen von Deutschland bekannt wurde der Münchener Rechtsmediziner als „Leibarzt“ der Gletschermumie Ötzi. Im Ge- sundheitsamt informierte er zusammen mit Wirtschaftswissenschaftlerin Dr. Ulrike Winkelmann und Dorothee Kujath vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg über rechtsmedizinische und praktische Probleme bei Todesart und Todesursa- che.

Dr. Uschi Traub, Leiterin der Gesundheitsförderung und Gesundheitsberichterstattung beim Landratsamt zitierte eine Studie des Instituts für Rechtsmedizin der Universitätsmedizin Rostock, die 10.000 Todesbescheinigungen des lokalen Krematoriums ausgewertet hat. Todesbescheinigungen sind nur in zwei Prozent der Fälle fehlerfrei. Rund ein Drittel der Bescheinigungen weisen sogar mindestens einen schwerwiegenden Fehler auf, stellte Traub fest. „Todesbescheinigungen sind für uns so wichtig, weil sie Daten generieren, die als Grundstein für Taten in der Prävention und Behandlung von Krankheiten dienen“, so Traub.

Grundsätzlich gebe es Probleme, weil die Leichenschau nicht in der Hand von Spezialisten sei. In einer Multi-Center-Studie der Universität Münster kam heraus, dass mindestens 1.200 Tötungsdelikte jährlich unaufgedeckt bleiben. Bei einer Görlitzer Studie gab es nur eine Übereinstimmung von 50 Prozent bei der Diagnose auf der Todesbescheinigung und der Autopsie. Häufige Fehler passieren bei Herzkreislauf- und endokrinologischen Erkran- kungen. Bei Krebs- und Atemwegserkrankungen sind die Angaben eher valide.

Prof. Peschel brachte interessante Fallbeispiele mit – ein unerkannter Fall von Schütteltrauma bei einem drei Monate alten Baby, das als „Plötzlicher Kindstod“ durchging, bis der Zwillingsbruder mit Hirnblutungen im Krankenhaus eingeliefert wurde. Bei der Exhumierung wurden Rippenbrüche und fehlende Hirnmasse festgestellt. Eine tot geglaubte Frau aus Landsberg/Lech, die doch noch am Leben war, übersehene Schussverletzungen, Verätzungen im Mund durch „Rohrfrei“ im Bier, übersehene Messer, die vom Bestatter entdeckt werden, eine 18-Jährige mit einem Milzriss bei Pfeifferschem Drüsenfieber und weitere erschreckende Beispiele.

Professor Peschel, Stellvertretender Vorstand des Instituts für Rechtsmedizin der Ludwig- Maximilians-Universität München hat weit über 10.000 Leichen obduziert. Als Leibwächter, Leibarzt und Krankenpfleger der weltberühmten Gletschermumie Ötzi in Österreich kümmert er sich regelmäßig um dessen Erhaltung. Peschel war im Einsatz bei vielen Fragestellungen wie bei der Identifizierung von Toten beim Brand in einer Zahnradbahn in Kaprun mit 155 Opfern, oder bei Opfern des Tsunamis in Thailand sowie bei von dem UN- Kriegsverbrechertribunal angeordneten Exhumierungen im früheren Jugoslawien. Er wurde auch zu Rate gezogen bei Ermittlungen, wie alkoholisiert Beate Zschäpe war, als sie die Zwickauer Wohnung des NSU-Trios in Brand setzte.

Info:

Laut § 11 Abs. 6 und 7 der Bestattungsverordnung Baden-Württemberg überprüft das Gesundheitsamt die ärztlichen Angaben des vertraulichen Teils der Todesbescheinigung und übersendet elektronisch die vertraulichen Teile der Todesbescheinigung dem Statistischen Landesamt Baden-Württemberg zur Auswertung. In Deutschland wird nur in unter einem Prozent der Todesfälle obduziert, in Schweden sind es 30 Prozent. Die Leichenschau kann durch einen ärztlichen Leichenschaudienst mit einer Gruppe erfahrener Ärzte, wie in München, verbessert werden.

red

Bundesverwaltungsgericht: Ludwigsburgs Plan zur Luftreinhaltung auf dem Prüfstand – droht Fahrverbot für Dieselautos?

VON UWE ROTH

An diesem Mittwoch (26. Mai) konzentriert sich Ludwigsburgs Kommunalpolitik auf Leipzig. Dort wird vor dem Bundesverwaltungsgericht verhandelt, ob die Stadt genug für die Luftreinhaltung getan hat, um das bereits lange drohende Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge endgültig zu verhindern. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) bezweifelt das weiterhin und hat das Verfahren in letzter Konsequenz bis zur höchsten Verfahrensinstanz vorangetrieben. Angeklagt ist das Land Baden-Württemberg, das für die Luftreinhaltung verantwortlich ist. Die Stadt ist beigeladen. Bürgermeister Michael Ilk repräsentiert Ludwigsburg vor Gericht. Die Folgen des Verfahrens hat am Ende die Kommunalpolitik zu tragen.

Ob die Bundesrichter an diesem Mittwoch nur verhandeln oder sogar schon ein Urteil sprechen, ist ungewiss. Das Gericht ordnet im schlimmsten Fall für Ludwigsburg eine Fortschreibung des Plans zur Luftreinhaltung an. Da die Stadt so ziemlich alles ausgereizt hat, um die Stickstoffdioxid (NO2)-Werte in der Luft zu senken, bliebe wohl nur als letzte Option ein Verbot für Diesel-Fahrzeuge übrig. Denn Diesel-Motoren auch neuerer Euro-Normen werden als Verursacher einer erhöhten Belastung mit diesem Giftstoff ausgemacht. Stickstoffoxide sind laut Umweltbundesamt verantwortlich sowohl für zahlreiche Schäden in der Umwelt wie auch an der menschlichen Gesundheit. Die Höchstgrenze ist von der Europäischen Union vorgegeben.

Im Zentrum des Verfahrens steht eine Luftmess-Station, die in der Vergangenheit viele überhöhte NO2– und Feinstaub-Werte und heftigen Diskussionsstoff für Fahrverbote geliefert hat, die es aber schon länger nicht mehr gibt: Der Standort an der Friedrichstraße wurde ersatzlos aufgegeben. Die offizielle Begründung lautet, dass es an diesem Straßenabschnitt über einen längeren Zeitraum Baustellen gebe. Daher seien die Messwerte wegen veränderter Verkehrsströme nicht realistisch. Aber auch wenn die Straße nach der Baustellenzeit wieder komplett freigegeben ist, soll es keine neue Mess-Station geben. Zuletzt hatte die Station in der Friedrichstraße zufriedenstellende Werte registriert. Die Stadtverwaltung sah das ärgerliche Problem beseitigt.

Doch dem war nicht so. Ein neuer Verkehrs-Hotspot hat sich in der Stadt aufgetan, der der DUH vor Gericht gewichtige Argumente für ein Fahrverbot liefern könnte: die Schlossstraße gegenüber dem Residenz-Schloss. Dort werden die Grenzwerte weiterhin überschritten. Wie Ludwigsburg24 berichtete, sollen in den kommenden Tagen XXL-Schadstoff-Filter von Mann und Hummel am Straßenrand aufgestellt werden. Die Ventilatoren absorbieren Stickstoffdioxid als auch Feinstaub aus der Luft. Die Landesregierung finanziert die Anschaffung weitgehend. Es ist schließlich in ihrem Interesse, dass die DUH mit ihrer Klage abgewiesen wird. Ob das Leipziger Bundesgericht die Last-Minute-Aktion der Stadt im Kampf gegen Abgase in seine Meinungsfindung einfließen lässt, bleibt abzuwarten.

Die Stadtverwaltung hatte vor wenigen Tagen in einer Mitteilung betont, dass die Filter „eine Reihe von Maßnahmen ergänzen“, die Ludwigsburg – in Zusammenarbeit mit dem Land Baden-Württemberg – schon zur Luftreinhaltung getroffen habe. Dazu gehörten die Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), Tempolimits auf Hauptverkehrsstraßen, der Ausbau der Radinfrastruktur sowie die Digitalisierung der Verkehrsleitsysteme.

Mit dem Stadtticket und einem verbesserten Busfahrplan sei der ÖPNV in Ludwigsburg „deutlich attraktiver“ geworden. Außerdem setze die Stadt auf separate Busspuren, auf denen die Busse am Stau vorbeifahren könnten. Diese gäbe es bereits in der Schorndorfer Straße und in der Schlossstraße. Weitere sollen folgen. „Damit sollen mehr Menschen zu einem Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel bewegt werden.“

Tempolimits sorgten für weniger Schadstoffe, betont die Stadt. Erfahrungen aus anderen Städten zeigten den positiven Effekt: Bis zu fünf Prozent weniger Stickstoffdioxid würden dadurch ausgestoßen. In der Schlossstraße werde die zulässige Höchstgeschwindigkeit bereits von 50 auf 40 Stundenkilometer reduziert, versichert die Stadt. Auch auf der Friedrichstraße und weiteren Teilen der B 27 sei das der Fall. Für alle anderen Hauptverkehrsstraßen in Ludwigsburg seien Tempolimits „im Grundsatz“ beschlossen.

Auch der kontinuierliche Ausbau der Radinfrastruktur sei der Stadt sehr wichtig, heißt es in der Stellungnahme weiter. Dazu gehörten neue Radwege wie der in der Marbacher Straße oder Ludwigsburgs erste Fahrradstraße, die Alleenstraße. Weitere Verbesserungen für den Radverkehr seien geplant. Für einen flüssigeren Verkehr und damit ebenfalls für weniger Schadstoffausstoß sorge die Digitalisierung der Verkehrs-Leitsysteme. Alle Ampel-Anlagen im Stadtgebiet – es sind mehr als 100 – seien mittlerweile mit einer digitalen Technik ausgestattet. Diese sorge dafür, dass die Ampelschaltungen optimal aufeinander abgestimmt seien. Stopp-and-Go-Verkehr werde so vermieden.

Die Stadtverwaltung stellt in ihrer Mitteilung fest: „Die Summe der Maßnahmen zeigt bereits eine positive Wirkung. Seit Beginn des Jahres sind auch die Schadstoffwerte an der Schlossstraße stetig gesunken – obwohl die Verkehrsmengen nach den pandemiebedingten Verringerungen wieder zugenommen haben.“

Weiterer deutlicher Rückgang: Inzidenz im Landkreis Ludwigsburg sinkt weiter

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Dienstag weiter deutlich gesunken und liegt den zweiten Tag hintereinander unter der maßgeblichen 7-Tages-Inzidenz von 100. Die Regelungen der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes und der Bundesnotbremse sehen vor, dass die Inzidenz fünf Werktage in Folge stabil unter 100 liegen muss, damit Lockerungen möglich werden. Die Lockerungen treten dann am übernächsten Tag in Kraft.

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 66,7 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Pfingstmontag hatte der Inzidenzwert bei 83,4 gelegen und genau vor einer Woche waren es 96,8(Stand – 25.05. – 16Uhr)

Innerhalb eines Tages wurden 16 Neuinfektionen registriert. Das sind 128 weniger als vor genau einer Woche. Gestern waren es 22 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg steigt um 5 und liegt insgesamt bei mindestens 487. Rund 24.873 (+47) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 33 (-4). Auf der Normalstation werden 24 (-2) Patienten behandelt. 9 (-2) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen beatmet werden. (Stand: 25.05.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

 

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 25.05.)

Affalterbach ( 160 | 0 )
Asperg ( 717 | 1 )
Benningen am Neckar ( 251 | 0 )
Besigheim ( 637 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.433 | 0 )
Bönnigheim ( 538 | 0 )
Ditzingen ( 1.174 | 2 )
Eberdingen ( 296 | 0 )
Erdmannhausen ( 171 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 590 | 2 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 259 | 0 )
Gerlingen ( 708 | 0 )
Großbottwar ( 344 | 0 )
Hemmingen ( 315 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 269 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 362 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 841 | 2 )
Kornwestheim ( 1.937 | 0 )
Löchgau ( 286 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.749 | 5 )
Marbach am Neckar ( 693 | 0 )
Markgröningen ( 738 | 1 )
Möglingen ( 649 | 0 )
Mundelsheim ( 135 | 0 )
Murr ( 251 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 373 | 0 )
Pleidelsheim ( 304 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.202 | 0 )
Sachsenheim ( 1.007 | 0 )
Schwieberdingen ( 449 | 0 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 465 | 0 )
Tamm ( 421 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.426 | 3 )
Walheim ( 137 | 0 )

red

Tödlicher Motorradunfall in Ludwigsburg – Polizei vermutet medizinische Ursache

Der Verkehrsunfall, bei dem am Donnerstagabend gegen 18:30 Uhr ein 51-jähriger Motorradfahrer auf der Wilhelmstraße ums Leben kam (siehe Bericht unten), ist wahrscheinlich nicht auf Raserei oder Posingverhalten, sondern auf eine medizinischen Ursache zurückzuführen. Das haben die bisherigen Ermittlungen der Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ergeben, die sich dabei auf Zeugenaussagen und ärztliche Feststellungen stützen.

Der 51-Jährige war zuvor nicht durch seine Fahrweise aufgefallen. Er hatte vor dem Unfall an einer roten Ampel gewartet. Nach dem Anfahren bemerkten Zeugen bei ihm plötzlich unsichere Fahrweise und letztlich starkes Beschleunigen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Tödlicher Motorradunfall in Ludwigsburger-City

Spieler aus Kreis Ludwigsburg gewinnt fast 3 Millionen Euro

Doppeltes Glück für einen Lotto-Spieler aus Bietigheim-Bissingen: Bei der Samstagsziehung landete der noch unbekannte Tipper nicht nur einen Sechser – er war bundesweit auch noch der Einzige. Damit sprangen fast drei Millionen Euro heraus.

Der Tipper sagte die Gewinnzahlen 3, 8, 17, 38, 40 und 43 der Samstagsziehung vom 22. Mai korrekt voraus. Das gelang sonst keinem weiteren Lotto-Spieler aus dem Bundesgebiet. Für den Baden-Württemberger ist der Sechser damit auch ohne passende Superzahl millionenschwer: Die goldrichtige Kombination ist genau 2.895.282,70 Euro wert, komplett steuerfrei ausbezahlt. Die Wahrscheinlichkeit auf den Volltreffer lag bei eins zu 15,5 Millionen.

Haarscharf an 20 Millionen vorbei

Einen noch deutlich größeren Gewinn verpasste der Spielteilnehmer von der Enz um Haaresbreite. Als Superzahl war die 8 auf seiner Spielquittung vermerkt, die 2 fiel am Samstagabend in Saarbrücken aus der Ziehungstrommel. Mit der passenden Superzahl wäre der Gewinn auf über 20 Millionen Euro gestiegen, denn in diesem Fall wären die Summen des ersten und zweiten Rangs nach den Teilnahmebedingungen addiert worden.

In Lotto-Annahmestelle gespielt

Wer hinter dem Gewinner steckt, ist laut Lotto Baden-Württemberg noch nicht bekannt. Der Tipper gab seinen Spielschein anonym in einer Annahmestelle im Stadtgebiet von Bietigheim-Bissingen ab. Zum Abruf der knapp drei Millionen Euro muss er oder sie nun die gültige Spielquittung vorlegen. Diese kann der Glückspilz in jeder Annahmestelle in Baden-Württemberg oder direkt in der Lotto-Zentrale am Stuttgarter Löwentor einreichen.

Elfter Millionengewinn des Jahres, zweiter in Bietigheim-Bissingen

Der Samstagscoup war der elfte baden-württembergische Millionengewinn des laufenden Jahres. In Bietigheim-Bissingen hatte es schon Anfang April einen siebenstelligen Treffer gegeben: Seinerzeit freute sich ein junger Mann über 1,2 Millionen Euro, die er mit einem „Quicktipp“ – also vom Computer zufällig ausgewählte Zahlen – in der europäischen Lotterie Eurojackpot erzielt hatte.

red

Verkehrsbericht: Welche Straßen diese Woche in Ludwigsburg gesperrt sind

Alter Oßweiler Weg
Zwischen Alter Oßweiler Weg 56 und 75 besteht eine Vollsperrung in den einzelnen Bauabschnitten bis voraussichtliche Ende Juli.

Bauhofstraße
Hier besteht bis Ende Dezember eine Vollsperrung zwischen der Bauhofstraße 32 und 45/1.

Brahmsweg (Schlösslesfeldschule)
Hier besteht eine Vollsperrung zwischen der Max-Reger-Straße und der Bücherei der Schlösslesfeldschule. Die Gehwege sind im Brahmsweg auf der Ostseite und in der Max-Reger-Straße auf der Nordseite gesperrt.

Dieselstraße (Bauabschnitt 2)
Hier besteht zwischen der Dieselstraße 3 und der Kreuzung Dieselstraße/Daimlerstraße
eine Vollsperrung bis voraussichtlich Ende Mai.

Einsteinstraße
Zwischen der Einsteinstraße 17 und der Daimlerstraße besteht bis voraussichtlich Ende Mai eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Eugenstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Ende Juni 2022 eine Vollsperrung auf Höhe der Eugenstraße 30/1.

Friedrichstraße / Keplerstraße Südseite
Hier steht zwischen der Saarstraße und der Stuttgarter Straße (B 27) bis voraussichtlich Oktober nur noch jeweils eine Fahrspur pro Richtung zur Verfügung.

Friedrichstraße (zwischen B27 und Keplerbrücke – südliche Fahrspur)
Es besteht eine einspurige Verkehrsführung im Baufeld. Die Zu- und Abfahrt aus den Nebenrichtungen ist eingeschränkt oder teilweise nicht möglich.

Gänsfußallee
Hier besteht bis voraussichtlich Ende Mai eine halbseitige Sperrung zwischen der Karl-Hüller-Straße und der Mörikestraße. Außerdem ist hier eine Einbahnstraßenregelung in Fahrtrichtung Schwieberdinger Straße eingerichtet.

Hohenzollernstraße
Hier kommt es bis voraussichtlich Anfang Juni zwischen der Elmar-Doch-Straße und der Erich-Schmid-Straße zu Beeinträchtigungen auf dem östlichen Gehweg.

Johann-Peter-Hebel-Straße
Hier besteht bis 28. Mai eine Vollsperrung auf Höhe der Johann-Peter-Hebel-Straße 20.

Karl-Marx-Straße /Friedensschule (Kleinspielfeld)
Hier besteht ein Halteverbot.

Karlstraße
Hier besteht bis Mitte Juli eine halbseitige Sperrung zwischen der Karlstraße 5 und der Solitudestraße.

Körnerstraße
Es besteht eine Vollsperrung der Körnerstraße zwischen der Wilhelmstraße und der Asperger Straße. Eine Umleitung ist eingerichtet über Wilhelmstraße / Uhlandstraße/ Asperger Straße.

L 1140
Bedingt durch die Umbaumaßnahmen an der Ostrampe der Autobahn-Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd sind Verkehrsbeeinträchtigungen auf der L 1140 möglich.

Ludwigsburger Straße
Es besteht bis voraussichtlich bis Ende Mai eine halbseitige Sperrung auf Höhe der Ludwigsburger Straße 66 unmittelbar vor dem Kurvenbereich.

Martin-Luther-Straße
Hier besteht voraussichtlich bis Ende August eine halbseitige Sperrung im Bereich zwischen der Gottlob-Molt-Straße und der Asperger Straße, es gilt eine Einbahnregelung in Fahrtrichtung Norden.

Mörikestraße Südseite
Wegen Umbau des Glasfasernetzes kommt es voraussichtlich bis Ende Mai zu Beeinträchtigungen im Gehwegbereich sowie vereinzelt in den Parkbereichen.

Neckarsteg Hoheneck/ Neckarweihingen
Hier kommt es wegen Seilinstandsetzung auf dem Steg zu geringen Behinderungen für den Fuß- und Radverkehr.

Neißestraße – Pregelstraße
Hier besteht bis Ende Dezember eine Vollsperrung für den Fahrverkehr.

Reuteallee
Hier kommt es wegen Verlegung von Nieder- und Mittelspannungskabeln voraussichtlich bis Mitte Mai zu Beeinträchtigungen im Gehwegbereich sowie vereinzelt in den Parkbereichen.

Sanierung Zipfelbachsammler (Poppenweiler)
Aufgrund von Kanalsanierungsarbeiten in geschlossener Bauweise kommt es zu geringen Behinderungen auf den Wirtschaftswegen. Die Sanierungsarbeiten erfolgen weitestgehend außerhalb der Bebauung im Zipfelbachtal.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.

Schorndorfer Straße
Zwischen der Schorndorfer Straße 155 und 163 kommt es zu Beeinträchtigungen im Gehwegbereich, eine Umleitung ist eingerichtet. Der Fußweg an der St. Paulus Kirche (zwischen der Schorndorfer Straße und der Beethovenstraße) ist voll gesperrt. Beide Einschränkungen gelten bis voraussichtlich bis Ende Mai.

Schützenstraße/ Abelstraße
Hier wird der Verkehr wegen Belagssanierung am Freitag, 28. Mai, halbseitig geführt.

Solitudebrücke
Wegen Instandsetzungsarbeiten auf der Brücke ist die gesamte Südseite gesperrt. Eine Umleitung erfolgt im Zuge der Straßenbaumaßnahmen Keplerstraße/Friedrichstraße.

Untere Gasse
Hier besteht zwischen der Bäckergasse und der Keltergasse voraussichtlich bis Ende Juli eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Walckerpark/Untere Kasernenstraße
Durch die Umgestaltung der Walckerparkes/Untere Kasernenstraße ist der Parkplatz Untere Kasernenstraße gesperrt. Im Bereich Bietigheimer Straße, Untere und Obere Kasernenstraße werden Anwohnerparkplätze ausgewiesen.

Westrandstraße
Hier kann es zu Behinderungen im Bereich Liebigstraße / Beim Bierkeller kommen. Zudem bestehen Halteverbote in der Wöhlerstraße, Liebigstraße und in der Straße Beim Bierkeller. Es besteht Baustellenverkehr über den Feldweg beim Kleintierzüchterverein Pflugfelden.

Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) und Westausgang Bahnhof
Hier kommt es zu geringen lokalen Einschränkungen im Fußgängerverkehr.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Inzidenz im Landkreis Ludwigsburg wieder unter der 100er-Marke

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Pfingstmontag deutlich gesunken und liegt wieder unter der maßgeblichen 7-Tages-Inzidenz von 100. Die Regelungen der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes und der Bundesnotbremse sehen vor, dass die Inzidenz fünf Werktage in Folge stabil unter 100 liegen muss, damit Lockerungen möglich werden. Die Lockerungen treten dann am übernächsten Tag in Kraft.

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen der Wert kreisweit bei 83,4 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Sonntag hatte der Inzidenzwert bei 101 gelegen und genau vor einer Woche waren es 99,9(Stand – 24.05. – 16Uhr)

Innerhalb eines Tages wurden 22 Neuinfektionen registriert. Das sind 39 weniger als vor genau einer Woche. Gestern waren es 30 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert und liegt insgesamt bei mindestens 482. Rund 24.826 (+160) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 37. Auf der Normalstation werden 26 Patienten behandelt. 11 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen beatmet werden. (Stand: 24.05.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 24.05.)

Affalterbach ( 160 | 0 )
Asperg ( 716 | 0 )
Benningen am Neckar ( 251 | 0 )
Besigheim ( 637 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.433 | 5 )
Bönnigheim ( 538 | 0 )
Ditzingen ( 1.172 | 1 )
Eberdingen ( 296 | 0 )
Erdmannhausen ( 171 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 588 | 2 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 259 | 0 )
Gerlingen ( 708 | 0 )
Großbottwar ( 344 | 0 )
Hemmingen ( 315 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 269 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 362 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 839 | 2 )
Kornwestheim ( 1.937 | 3 )
Löchgau ( 286 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.744 | 4 )
Marbach am Neckar ( 693 | 0 )
Markgröningen ( 737 | 0 )
Möglingen ( 649 | 1 )
Mundelsheim ( 135 | 0 )
Murr ( 251 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 373 | 0 )
Pleidelsheim ( 304 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.202 | 1 )
Sachsenheim ( 1.007 | 1 )
Schwieberdingen ( 449 | 0 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 465 | 0 )
Tamm ( 421 | 2 )
Vaihingen an der Enz ( 1.423 | 0 )
Walheim ( 137 | 0 )

red

Inzidenz im Landkreis Ludwigsburg sinkt leicht

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Sonntag leicht gesunken und liegt knapp über der maßgeblichen 7-Tages-Inzidenz von 100. Die Regelungen der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes und der Bundesnotbremse sehen vor, dass die Inzidenz fünf Werktage in Folge stabil unter 100 liegen muss, damit Lockerungen möglich werden. Die Lockerungen treten dann am übernächsten Tag in Kraft.

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der kritische Wert bei 101 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Samstag hatte der Inzidenzwert bei 105,2 gelegen und genau vor einer Woche waren es 110,7(Stand – 23.05. – 16Uhr)

Innerhalb eines Tages wurden 30 Neuinfektionen registriert. Das sind weniger als vor genau einer Woche. Gestern waren es 59 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert und liegt insgesamt bei mindestens 482. Rund 24.666 (+163) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 37. Auf der Normalstation werden 26 Patienten behandelt. 11 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen beatmet werden. (Stand: 23.05.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 23.05.)

Affalterbach ( 160 | 0 )
Asperg ( 716 | 4 )
Benningen am Neckar ( 251 | 0 )
Besigheim ( 637 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.428 | 1 )
Bönnigheim ( 538 | 0 )
Ditzingen ( 1.171 | 0 )
Eberdingen ( 296 | 1 )
Erdmannhausen ( 171 | 1 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 586 | 0 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 259 | 0 )
Gerlingen ( 708 | 1 )
Großbottwar ( 344 | 0 )
Hemmingen ( 315 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 269 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 362 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 837 | 1 )
Kornwestheim ( 1.934 | 0 )
Löchgau ( 286 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.740 | 6 )
Marbach am Neckar ( 693 | 2 )
Markgröningen ( 737 | 2 )
Möglingen ( 648 | 0 )
Mundelsheim ( 135 | 0 )
Murr ( 251 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 373 | 2 )
Pleidelsheim ( 304 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.201 | 1 )
Sachsenheim ( 1.006 | 0 )
Schwieberdingen ( 449 | 0 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 465 | 3 )
Tamm ( 419 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.423 | 5 )
Walheim ( 137 | 0 )

red

Kunden der Kreissparkasse Ludwigsburg legen acht Milliarden Euro auf die hohe Kante

Von Uwe Roth

Die Kreissparkasse (KSK) Ludwigsburg hat gut gefüllte Tresore. Zumindest bildlich gesprochen. Rund acht Milliarden Euro haben die Kunden im vergangenen Jahr mangels Möglichkeiten zum Ausgeben auf ihren Konten gelassen. Gegenüber 2019 stieg mit diesem beeindruckenden Betrag der Wert der Kundeneinlagen bei der KSK um sieben Prozent (Vorjahreswert rund 7,5 Milliarden Euro). „Das Geld blieb einfach auf den Konten liegen“, erläuterte KSK-Vorstandsvorsitzender Dr. Heinz-Werner Schulte den Umgang der Konto-Inhaber*innen seit Ausbruch der Corona-Pandemie mit ihren Berufseinkommen. Geschlossene Geschäfte, Restaurants, Kinos und die fehlende Möglichkeit, größere Summen für Reisen auszugeben – während der Staat wegen des Lockdowns immer größere Schulden macht, steigt das Vermögen der Menschen mit sicheren Einkommen. Laut der jüngst veröffentlichten Jahresbilanz 2020 verfügte die Kreissparkasse Ludwigsburg zum Jahresende 2020 über eine Barreserve von 717.301.403,50 Euro. Das meiste Geld ist als Guthaben bei der Deutschen Bundesbank deponiert.

Doch Geld verwalten, kostet Geld. Geld verdienen in Zeiten geringer Zinsen und Negativzinsen ist schwierig. Damit haben die Sparkassen und andere Kreditinstitute zu kämpfen. Schulte zeigte sich gegenüber den Medien ohne große Euphorie „mit dem Erreichten zufrieden“. Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2020 auf insgesamt 11,50 Milliarden Euro gestiegen – und damit um knapp sechs Prozent. Der Wert zum Vorjahr hatte noch bei knapp elf Milliarden Euro gelegen. Die Kundenkredite erreichten im Geschäftsjahr 2020 ein Gesamtvolumen von 6,40 Milliarden Euro. Damit übertrafen sie den Vorjahreswert von 2019 (6,26 Milliarden Euro) um rund zwei Prozent.

Die Zahl der Privatgirokonten stieg im Berichtszeitraum um fast 1000 auf den Gesamtwert von 233.300. Beim Jahresergebnis verzeichnet die Kreissparkasse wie in den Jahren zuvor „eine erfreuliche Konstanz mit Zuwachs-Tendenz“, so Schulte. Zum Ende des Geschäftsjahres 2019 sei das Volumen auf 17,95 Millionen Euro gestiegen. Ein leichtes Plus gab es laut seinen Angaben im Geschäftsjahr 2020. Allerdings in einem bescheidenen Umfang: Und zwar auf ein Gesamt-Volumen von 17,96 Millionen Euro. Dass es kein Selbstläufer war, dieses Ergebnis zu erreichen, lässt sich aus den Worten des KSK-Chefs heraushören, der das Geschäftsjahr 2020 als „anspruchsvoll und herausfordernd“ bezeichnete. Superlative der Zufriedenheit sind nicht mehr zu hören.

Vorstand Schulte sprach in der Präsentation des Jahresberichts relativ kurz über die schwierigen Geldgeschäfte. Lieber präsentierte er die Kreissparkasse als vorbildliche Arbeitgeberin: „Im Landkreis Ludwigsburg zählen wir zu den größten Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben“, sagte er. 1.460 Mitarbeiter zähle die Gesamtbelegschaft der Kreissparkasse, darunter 122 Auszubildende. Die Ausbildungsquote liege bei 8,4 Prozent. Der Anteil der weiblichen Beschäftigten habe fast 63 Prozent erreicht. Nahezu 20 Prozent der Führungspositionen seien mit Frauen besetzt. Rechne man alle Sozialversicherungsbeiträge zusammen, die im Jahr 2020 entrichtet worden sind, so beträgt nach seinen Angaben das Gesamtvolumen rund 23,3 Millionen Euro.

Ein weiteres Thema, auf das er einging, war der Umgang der Kreissparkasse Ludwigsburg mit den natürlichen Ressourcen. Nachhaltigkeit sei ein wichtiges Thema geworden, versicherte er. Die Kreissparkasse investiere seit vielen Jahren erhebliche Beiträge in den Klimaschutz, sagte Schulte. Man sei „darauf fokussiert, den Energieverbrauch kontinuierlich zu senken“. Der Stromverbrauch etwa wurde – gerechnet in Kilowattstunden (kWh) pro Mitarbeiter – im Zeitraum von 2018 bis 2020 deutlich reduziert: von 3.744 auf 3.368 kWh. Das entspreche einer Reduktion von mehr als zehn Prozent. Aus eigenen Photovoltaikanlagen habe man allein im Jahr 2020 rund 211.800 Kilowattstunden erzeugt. Der Papierverbrauch sei gesenkt worden. Schulte betonte am Ende seiner Ausführungen, dass „die Kreissparkasse hier, an ihrem Standort in vielerlei Hinsicht Partner und Förderer“ sei. Das gelte in besonderer Weise in der Corona-Pandemie und finde seinen Ausdruck in dem Motto „Gemeinsam und besonnen da durch“.

Inzidenz im Landkreis Ludwigsburg steigt am Samstag weiter

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist auch am Samstag weiter gestiegen und liegt über der maßgeblichen 7-Tages-Inzidenz von 100. Die Regelungen der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes und der Bundesnotbremse sehen vor, dass die Inzidenz fünf Werktage in Folge stabil unter 100 liegen muss, damit Lockerungen möglich werden. Die Lockerungen treten dann am übernächsten Tag in Kraft.

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der kritische Wert bei 105,2 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Freitag hatte der Inzidenzwert bei 101,4 gelegen und genau vor einer Woche waren es 107,1(Stand – 22.05. – 16Uhr)

Innerhalb eines Tages wurden 59 Neuinfektionen registriert. Das sind 2 weniger als vor genau einer Woche. Gestern waren es 83 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert und liegt insgesamt bei mindestens 482. Rund 24.503 (+125) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 37. Auf der Normalstation werden 26 Patienten behandelt. 11 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen beatmet werden. (Stand: 22.05.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 22.05.)

Affalterbach ( 160 | 0 )
Asperg ( 712 | 1 )
Benningen am Neckar ( 251 | 4 )
Besigheim ( 637 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.427 | 4 )
Bönnigheim ( 538 | 7 )
Ditzingen ( 1.171 | 6 )
Eberdingen ( 295 | 0 )
Erdmannhausen ( 170 | 3 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 586 | 1 )
Freudental ( 161 | 1 )
Gemmrigheim ( 259 | 0 )
Gerlingen ( 707 | 3 )
Großbottwar ( 344 | 1 )
Hemmingen ( 315 | 1 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 269 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 362 | 2 )
Korntal-Münchingen ( 836 | 1 )
Kornwestheim ( 1.934 | 0 )
Löchgau ( 286 | 1 )
Ludwigsburg ( 4.734 | 6 )
Marbach am Neckar ( 691 | 1 )
Markgröningen ( 735 | 0 )
Möglingen ( 648 | 1 )
Mundelsheim ( 135 | 0 )
Murr ( 251 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 371 | 0 )
Pleidelsheim ( 304 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.200 | 1 )
Sachsenheim ( 1.006 | 6 )
Schwieberdingen ( 449 | 2 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 462 | 2 )
Tamm ( 419 | 2 )
Vaihingen an der Enz ( 1.418 | 2 )
Walheim ( 137 | 0 )

red