Stadtradeln 2021: Stadt Ludwigsburg ehrt die Gewinner

Vom 1. bis 21. Juli hatte sich die Stadt Ludwigsburg wieder an der Aktion „Stadtradeln“ beteiligt. Insgesamt 1.695 Radlerinnen und Radler sind für Ludwigsburg angetreten und haben im Zeitraum vom 1. bis 21. Juli 338.412 Kilometer erstrampelt. Damit haben sie zur Vermeidung von 50 Tonnen Kohlendioxid beigetragen. Bei der Abschlussveranstaltung im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche ehrte Bürgermeister Michael Ilk nun die besten Teams in den verschiedenen Kategorien. Sie erhielten Fahrradtaschen sowie Einkaufsgutscheine des Vereins Ludwigsburger Innenstadt LUIS e. V.

Bürgermeister Michael Ilk bedankte sich bei den Teilnehmenden für ihren Einsatz und insbesondere für ihr Durchhaltevermögen, das in diesem Jahr durch die schwierigen Wetterverhältnisse besonders gefordert war. Die Stadtradlerinnen und -radler hatten dann noch die Möglichkeit, über ihre Erfahrungen im Radverkehr in Ludwigsburg zu berichten.

In der Kategorie Gesamtkilometer belegte bei den großen Teams (ab 100 Radelnde) das Team des Mörike Gymnasiums den ersten Platz: Das Team legte 45.117 Kilometer zurück, das entspricht einer CO2-Ersparnis von 6.632 Kilogramm. Für den zweiten Platz in der Kategorie wurde die W&W Gruppe ausgezeichnet. Mit 31.522 Kilometern trugen sie zu einer CO2-Ersparnis von 4.633 Kilogramm bei.

Bei den mittleren Teams (51 bis 100 Radelnde) lag die Stadtverwaltung Ludwigsburg an der Spitze: Hier radelten die Teilnehmenden 21.141 Kilometer, das entspricht 3.107 kg Kilogramm CO2. Die zweitbeste Leistung konnte das Team der Waldorfschule Ludwigsburg verzeichnen. Auf Ihr Radelkonto gingen 14.181 Kilometer mit 2.084 Kilogramm CO2-Einsparung.

Bei den kleinen Teams (2 bis 50 Radelnde) schnitt der ADFC Ludwigsburg am besten ab mit 21.232 erstrampelten Kilometern und 3.121 Kilogramm CO2-Ersparnis. Den zweiten Platz belegte das Team des Polizeipräsidiums Ludwigsburg mit 15.805 Kilometern und 2.323 Kilogramm CO2-Ersparnis.

Neben den Gesamtkilometern wurden dieses Jahr auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiteren Kategorien ausgezeichnet.

Bei den Schulen und Hochschulen erreichte das Mörike Gymnasium mit dem ersten Platz die zweite Ehrung in diesem Jahr. Auch die Waldorfschule Ludwigsburg konnte mit dem dritten Platz eine doppelte Auszeichnung feiern. Den zweiten Platz sicherte sich das OHG-Ludwigsburg mit 19.517 Kilometern und 2.869 Kilogramm eingespartem CO2.

Bei Unternehmen & Betrieben belegte das Team W&W für die großen Teams (ab 100 Radelnden) den ersten Platz. In der Kategorie der mittleren Teams (51-100 Radelnde) konnte das Team der Kreissparkasse Ludwigsburg mit 14.129 Kilometern und 2.077 Kilogramm CO2-Ersparnis die beste Leistung vorweisen. Bei den kleinen Teams (2-50 Radelnde) lag das Team des Zedler Instituts mit 9.545 Kilometern und 1.403 Kilogramm CO2-Ersparnis vorne.

Zum ersten Mal wurde dieses Jahr auch die beste Teamleistung gewürdigt. Hier sind die durchschnittlichen Pro Kopf Kilometer ausschlaggebend. An die Spitze schaffte es das Team Drei Muskeltiere mit einer Leistung von 527 Kilometer/pro Kopf. Darauf folgte der ADFC mit 433 Kilometer/pro Kopf. Auf dem dritten Platz lag das RKV Team mit 421 Kilometern/pro Kopf.

„Stadtradeln“ ist eine internationale Kampagne des Klima-Bündnis: Seit 30 Jahren setzen sich dessen Mitgliedskommunen zusammen mit ihren indigenen Partnern der Regenwälder für das Weltklima ein.

Kreissparkasse unterstützt Kinderschutzbund mit einer 10.000-Euro-Spende

LUDWIGSBURG – „Kindern gerade in schwierigen Situationen zu helfen und sie zu schützen“, so Christa Holtzhausen, 1. Vorsitzende des Orts- und Kreisverbandes Ludwigsburg e. V. des Deutschen Kinderschutzbundes, „ist das Kernanliegen unseres Vereins.“ Trennen sich etwa Eltern und lassen sich scheiden, so Holtzhausen, bricht für viele Kinder eine Zeit der Sorge und Verunsicherung an. Nicht selten würden die Kinder von der Angst geplagt, dass der Kontakt zu einem Elternteil ganz verloren gehen könnte.

„Solche Umbruchzeiten sind für alle Beteiligten mitunter schwer, Eltern wie Kinder müssen sich in einer neuen Lebenssituation zurechtfinden und lernen, den Kontakt unter anderen Umständen fortzupflegen“, so Holtzhausen. „Ein Lösungsweg kann in solchen Lebensphasen der sogenannte ‚Begleitete Umgang‘ sein“, ergänzt Ulrike Krauß, die Schirmherrin des Orts- und Kreisverbandes Ludwigsburg e.V. des Deutschen Kinderschutzbundes. Dieser Weg des Zusammenseins eröffne, so Krauß, neue Chancen, benötige aber professionelle Betreuung. Dafür brauche der Kinderschutzbund finanzielle Mittel. „Spenden sind da eine große Hilfe“, so Krauß. Um zu veranschaulichen, wofür Spendenmittel mitunter ganz konkrete Verwendung finden, hatten Krauß und Holtzhausen Spielsachen mitgebracht, die bereits von den Kindern beim „Begleiteten Umgang“ genutzt werden.

Beide Vertreterinnen der örtlichen Sektion des Kinderschutzbundes kamen wegen der Entgegennahme eines symbolischen Spendenschecks zur Kreissparkasse Ludwigsburg. Begrüßt wurden sie vom Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse, Dr. Heinz-Werner Schulte, und der Pressesprecherin des marktführenden Finanzinstitutes im Landkreis, Isabel Kurz. Schulte und Kurz übergaben den Repräsentantinnen des Kinderschutzbundes einen Spendenscheck in Höhe von 10.000 Euro. Das Geld stammt aus dem sogenannten „Sozialen Reinertrag“ aus dem Lotteriesparen „PS-Sparen und Gewinnen“. Kern-Idee dieser Aktion ist es, so Schulte, zwei sehr sinnvolle Ziele miteinander zu verbinden: Sparen und soziales Engagement.

„Zwischen Kinderschutzbund und Kreissparkasse, so unterschiedlich sie sein mögen, gibt es eine ganz klare ideelle Schnittmenge“, so Schulte bei der Übergabe: „Auch uns als Bank, die sehr stark gemeinnützig engagiert ist, liegen schwerpunktmäßig junge Menschen am Herzen.“ Betrachte man die Gesamtheit des gemeinnützigen Engagements der Kreissparkasse und ihrer fünf Stiftungen falle, so Schulte, ins Auge, dass die Mehrheit der vielen Hundert Projekte, die übers Jahr gefördert würden, darauf abzielen, Kinder und Jugendliche auf ihrem „mitunter schwierigen Wegen“ zu unterstützen.

„Die Arbeit des Kinderschutzbundes ist in unseren Augen unverzichtbar, wir helfen nicht zum ersten Male“, ergänzt Kurz. Allein in den vergangenen zehn Jahren habe man den Kinderschutzbund Ludwigsburg mit insgesamt rund 120.000 Euro unterstützt. „Diese Hilfe entspricht dem Kern der Förderphilosophie der Kreissparkasse und ihrer fünf Stiftungen“, betont Kurz.

red

Mitglieder vom Ludwigsburger Innenstadtverein „LUIS“ bestätigen Vorstand

Der Ludwigsburger Innenstadtverein LUIS hat am 22. September seine knapp 280 Mitglieder zur jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen. Die Vorsitzende des Vereins Dr. Edith Klünder, welche im Januar 2020 für den nach Stuttgart gewechselten Dirk Keuthen in das Amt kooptiert wurde, begrüßte die anwesenden Mitglieder im Ratskeller in Ludwigsburg.

Für ihre zehnjährige Mitgliedschaft wurden zunächst die naturzeit GmbH & Co. KG sowie der Ratskeller Ludwigsburg geehrt, anschließend erhielten Kilian Raasch, Osman Taskin und Thomas Hunke noch eine Aufmerksamkeit vom Vorstand, da sie sich in besonderer Art und Weise im vergangenen Jahr beim LUIS eingebracht haben.

Nach dem Geschäfts- und Rechenschaftsbericht entlasteten die Mitglieder den Vorstand und auch die Rechnungsprüfer einstimmig. Die Zahlen, die an diesem Abend präsentiert wurden, waren durchweg erfreulich: 62 neue Mitglieder seit Beginn des letzten Jahres, 800.000€ an verkauften Ludwigsburg-Gutscheinen in diesem Zeitraum und solide Finanzen mit einem positiven Abschluss des Jahres 2020.

Umfassend erfolgte daraufhin der Einblick in die „LUIS-Themen 2020/2021“. Citymanager Markus Fischer berichtete über die Ausrichtung des Vereins, erfolgreiche Marketingmaßnahmen und die zahlreichen Angebote, welche der Innenstadtverein seinen Mitgliedern anbietet. „Gemeinsam ist man stärker“ war der Tenor seiner Präsentation, welche auch nochmals die Funktion des LUIS als Interessenvertretung im Sinne der Mitglieder hervorhob. Benedikt Wegele, Projektleiter für Digitalisierung zeigte den anwesenden Akteuren aus den Bereichen Handel, Gastronomie und Dienstleistung auf, welch große Schritte der Verein in diesem Bereich gemacht hat. Begonnen beim digitalen Marktplatz `www.luis-ludwigsburg.de´ bis hin zu den passgenauen Fortbildungen, welche LUIS inzwischen anbietet. Schließlich stellte sich noch die neue Geschäftsstellen-Mitarbeiterin Anna Göbel vor, welche im Bereich Online-Marketing die Mitglieder und damit die Innenstadt bei der digitalen Sichtbarkeit unterstützen wird.

Zu den anstehenden Vorstandswahlen ließ sich der bisherige Vorstand wieder aufstellen. Dieser besteht aus vier Personen, wobei Wirtschaftsförderer Frank Steinert von der Stadt Ludwigsburg in dieses Gremium entsandt wird. Für die Mitglieder stand zunächst Dr. Edith Klünder als erste Vorsitzende zur Wahl. Diese wurde mit einer überwältigenden Mehrheit von 100 Prozent der Stimmen in ihrem Amt bestätigt. Das gleiche Ergebnis gab es auch für die stellvertretende Vorsitzende Ivonne Krehl. Christoph Sprenger stand dem bei einer Enthaltung in nichts nach und komplettiert den LUIS-Vorstand für die kommenden zwei Jahre.

„Ich danke den Mitgliedern des LUIS für das klare Votum, welches sie dem Vorstand mitgegeben haben.“ sagte Dr. Klünder nach der Wahl und fuhr fort: „Ein herzlicher Dank geht auch an die LUIS-Geschäftsstelle für ihren großen Einsatz und das Engagement im Sinne unserer Mitglieder. Der Vorstand wird sich zusammen mit der Geschäftsstelle auch in den nächsten 2 Jahren intensiv für die Belange der Ludwigsburger Innenstadtakteure stark machen. Ich freue mich darüber, weiterhin Teil eines äußerst kreativen, zielorientierten und produktiven Teams zu sein.“

red

So sehen die Corona-Zahlen am Donnerstag aus

Um eine Überlastung des Gesundheitssystems durch ungeimpfte Menschen zu vermeiden, gelten seit dem (16. September) in Baden-Württemberg neue Corona-Maßnahmen . Für Ungeimpfte gelten jetzt strengere Regeln. Bund und Länder haben zudem heute beschlossen, das Ungeimpfte, die wegen eines Coronaverdachts in Quarantäne gehen müssen, ab dem 1. November keine finanzielle Unterstützung mehr vom Staat erhalten.

Die Corona-Lage in Baden-Württemberg: (Stand: 23.09.21)

Screenshot: Landesgesundheitsamt BW

Am Donnerstag gab es laut dem Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg weitere 1.744 (Vortag: 1.987) bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus und 3 weitere COVID-19-Todesfälle. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 81 (Vortag: 80,7).

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 23.09.2021, 16 Uhr insgesamt 195 (Vortag: 202) COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 103 (Vortag:103) invasiv beatmet.

Die 7-Tage Hospitalisierungsinzidenz (Hospitalisierungen bezogen auf 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg) liegt bei 2,11 (Vortag: 1,99).

Seit Beginn der Pandemie wurden bislang insgesamt 564.173 laborbestätigte COVID-19-Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet, darunter 10.639 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt landesweit 81 pro 100.000 Einwohner. Die 7-Tage-Inzidenz für COVID-19 Fälle mit einer abgeschlossenen Impfserie (zweimal geimpft oder mit Johnson geimpft) beträgt 18,2 (Vortag:18,1)  / 100.000 Einwohner, gegenüber 184 (Vortag: 182,8) / 100.000 Einwohner für Ungeimpfte, nicht vollständig geimpfte COVID-19 Fälle und Fälle ohne Angaben zum Impfstatus.

So sehen die Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg aus:

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 67 Neuinfektionen registriert. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 522. Rund 28.651 (+46) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 75,2.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 23.09.)

Affalterbach ( 194 | 1 )
Asperg ( 787 | 1 )
Benningen am Neckar ( 275 | 1 )
Besigheim ( 738 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.795 | 7 )
Bönnigheim ( 596 | 1 )
Ditzingen ( 1.351 | 3 )
Eberdingen ( 332 | 0 )
Erdmannhausen ( 209 | 1 )
Erligheim ( 160 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 668 | 0 )
Freudental ( 172 | 0 )
Gemmrigheim ( 289 | 1 )
Gerlingen ( 792 | 1 )
Großbottwar ( 386 | 1 )
Hemmingen ( 373 | 0 )
Hessigheim ( 74 | 0 )
Ingersheim ( 315 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 404 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 989 | 3 )
Kornwestheim ( 2.197 | 6 )
Löchgau ( 315 | 1 )
Ludwigsburg ( 5.470 | 12 )
Marbach am Neckar ( 811 | 3 )
Markgröningen ( 834 | 1 )
Möglingen ( 777 | 3 )
Mundelsheim ( 144 | 1 )
Murr ( 303 | 1 )
Oberriexingen ( 138 | 2 )
Oberstenfeld ( 415 | 1 )
Pleidelsheim ( 352 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.414 | 3 )
Sachsenheim ( 1.153 | 1 )
Schwieberdingen ( 570 | 1 )
Sersheim ( 332 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 545 | 0 )
Tamm ( 488 | 3 )
Vaihingen an der Enz ( 1.620 | 6 )
Walheim ( 157 | 0 )

red

Nach Raubüberfällen in Ludwigsburg: 16-Jähriger in Untersuchungshaft

Die Fahnder der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg schlugen am Mittwoch in den Nachmittagsstunden zu und nahmen in Ludwigsburg-Grünbühl einen 16-Jährigen vorläufig fest, der im dringenden Tatverdacht steht zwei Raubüberfälle in Ludwigsburg begangen zu haben.

Im Rahmen der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnräume fanden die Ermittler mutmaßliche Tatkleidung, Maskierungsmittel und eine Softairpistole. Der Jugendliche ist dringend tatverdächtig in den vergangenen Tagen zwei Raubüberfälle begangen zu haben. Er wurde am Donnerstagmorgen einem Haftrichter beim Amtsgericht Ludwigsburg vorgeführt, der den von der Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragten Haftbefehl in Vollzug setzte. Kriminalbeamte brachten den 16-Jährigen anschließend in eine Justizvollzugsanstalt.

Der erste Raubüberfall hatte sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 01:30 Uhr in der Nähe des Arbeitsamtes an einem Treppenabgang zu einer Unterführung in der Stuttgarter Straße ereignet. Ein maskierter Täter trat an einen 30-Jährigen heran und forderte unter Vorhalt einer Pistole die Herausgabe von Bargeld. Anschließend flüchtete der Täter zu Fuß. Noch in der gleichen Nacht kam es gegen 02:00 Uhr im Bereich der Jägerhofallee und Stettiner Straße zu einem weiteren Überfall. Auch hier forderte ein maskierter Täter mit einer Pistole die Herausgabe von Bargeld. Diesmal wurde ein 35-Jähriger zum Opfer. Anschließend flüchtete der damals noch unbekannte Täter zu Fuß in Richtung Grünbühl.

Im Zuge der mit Hochdruck geführten Fahndung gingen die Kriminalbeamten u.a. aufgrund der Vorgehensweise, der übereinstimmenden Täterbeschreibung und dem örtlichen und zeitlichen Zusammenhang schon in einem frühen Stadium der Ermittlungen vom gleichen Täter aus. Aufgrund von Zeugenaussagen ging man zudem mit einer hohen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass es sich um keine echte Schusswaffe gehandelt haben dürfte. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen erhärtete sich dann ein Tatverdacht gegen den 16-Jährigen.

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die den Tatverdächtigen in der Nacht von Samstag auf Sonntag maskiert im Stadtgebiet gesehen oder etwas ähnliches Verdächtiges beobachtet haben, sich über das zentrale Hinweistelefon der Kriminalpolizei unter der Tel. 0800 1100225 zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

So sehen die Corona-Zahlen am Mittwoch aus

Um eine Überlastung des Gesundheitssystems durch ungeimpfte Menschen zu vermeiden, gelten seit dem (16. September) in Baden-Württemberg neue Corona-Maßnahmen . Für Ungeimpfte gelten jetzt strengere Regeln. Bund und Länder haben zudem heute beschlossen, das Ungeimpfte, die wegen eines Coronaverdachts in Quarantäne gehen müssen, ab dem 1. November keine finanzielle Unterstützung mehr vom Staat erhalten.

Die Corona-Lage in Baden-Württemberg: 

Screenshot: Landesgesundheitsamt BW

Am Mittwoch gab es laut dem Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg weitere 1.987 (Vortag: 1.901) bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus und 59 weitere COVID-19-Todesfälle. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 80,7 (Vortag: 83,8).

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 22.09.2021, 16 Uhr insgesamt 202 (Vortag: 203) COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 103 (Vortag:101) invasiv beatmet.

Die 7-Tage Hospitalisierungsinzidenz (Hospitalisierungen bezogen auf 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg) liegt bei 1,99 (Vortag: 2,06).

Seit Beginn der Pandemie wurden bislang insgesamt 562.429 laborbestätigte COVID-19-Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet, darunter 10.636 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt landesweit 80,7 pro 100.000 Einwohner. Die 7-Tage-Inzidenz für COVID-19 Fälle mit einer abgeschlossenen Impfserie (zweimal geimpft oder mit Johnson geimpft) beträgt 18,1 (Vortag:18,2)  / 100.000 Einwohner, gegenüber 182,8 (Vortag: 190,4) / 100.000 Einwohner für Ungeimpfte, nicht vollständig geimpfte COVID-19 Fälle und Fälle ohne Angaben zum Impfstatus.

So sehen die Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg aus:

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 112 Neuinfektionen registriert. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 522. Rund 28.605 (+67) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. Die 7-Tage-Inzidenz steigt leicht auf 75,8.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 22.09.)

Affalterbach ( 193 | 1 )
Asperg ( 786 | 1 )
Benningen am Neckar ( 274 | 0 )
Besigheim ( 738 | 4 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.788 | 14 )
Bönnigheim ( 595 | 1 )
Ditzingen ( 1.348 | 11 )
Eberdingen ( 332 | 0 )
Erdmannhausen ( 208 | 1 )
Erligheim ( 160 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 668 | 2 )
Freudental ( 172 | 0 )
Gemmrigheim ( 288 | 1 )
Gerlingen ( 791 | 4 )
Großbottwar ( 385 | 0 )
Hemmingen ( 373 | 2 )
Hessigheim ( 74 | 0 )
Ingersheim ( 314 | 3 )
Kirchheim am Neckar ( 404 | 1 )
Korntal-Münchingen ( 986 | 3 )
Kornwestheim ( 2.191 | 1 )
Löchgau ( 314 | 0 )
Ludwigsburg ( 5.458 | 26 )
Marbach am Neckar ( 808 | 5 )
Markgröningen ( 833 | 1 )
Möglingen ( 774 | 2 )
Mundelsheim ( 143 | 1 )
Murr ( 302 | 1 )
Oberriexingen ( 136 | 1 )
Oberstenfeld ( 414 | 0 )
Pleidelsheim ( 352 | 1 )
Remseck am Neckar ( 1.411 | 5 )
Sachsenheim ( 1.152 | 5 )
Schwieberdingen ( 569 | 2 )
Sersheim ( 332 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 545 | 3 )
Tamm ( 485 | 4 )
Vaihingen an der Enz ( 1.614 | 3 )
Walheim ( 157 | 0 )

red

Wüstenrot-Turm wird wegen neuem Campus überflüssig – davon war lange nicht die Rede

Von Uwe Roth

Ludwigsburgs jüngeres Wahrzeichen nach dem Residenzschloss könnte bald leer stehen und sogar abgerissen werden: Für ihren weithin sichtbaren Büroturm mit brauner Fassade im Süden der Stadt Ludwigsburg hat die W&W-Gruppe in zwei Jahren offensichtlich keinen Bedarf mehr, wie sie jetzt mitteilt. Vor einem halben Jahr klang das noch völlig anders. Damals hatte eine Unternehmenssprecherin gegenüber Ludwigsburg24 betont, dass das vor der Corona-Pandemie beschlossene Nutzungskonzept in jedem Fall bestehen bleibe. Trotz des wachsendes Home-Office-Anteils bleibe auch nach Corona der Bedarf an Inhouse-Büroflächen bestehen, versicherte sie. Über einen möglichen Rückzug aus dem Hochhaus verlor die Sprecherin im Februar dieses Jahres kein Wort.

In der neuesten Mitteilung von vergangener Woche argumentiert die Leitung des Unternehmens, die Coronavirus-Pandemie beschleunige „die Anforderungen an mobile Arbeitsformen auch in der W&W-Gruppe deutlich“. Das Hochhaus sei ein fürs Unternehmen zu teurer Sanierungsfall. Die Aufgabe des Gebäudes ist offensichtlich die günstigere Variante. Der Stand der Diskussion um Homeoffice-Arbeitsplätze ist damals wie heute in etwa die gleiche. Die Frage, warum der Vorstand nicht früher mit der Nachricht herausgerückt sei, lässt die Unternehmenskommunikation unbeantwortert. Dann hätten alle Beteiligten ein halbes Jahr länger Zeit gehabt, über die schwierige Zukunft des Turms nachzudenken, der die Kontur des Stadtbilds prägt.

Der Zeitpunkt des Auszugs wird von der Fertigstellung des neuen Firmen-Campus in der Nachbarschaft des wuchtigen Althochhauses bestimmt. 4000 Büroarbeitsplätze sollen dort bis 2023 entstehen. Im alten Gebäude wird die 15000 Quadratmeter umfassende Nutzfläche überflüssig. Diese scheint nun problemlos in das neue Gelände integrierbar.

Für die Stadt kommt die Nachricht der Unternehmensleitung, dass der alte Verwaltungssitz bald Geschichte ist, überraschend. Was soll mit dem 72 Meter hohen Koloss auf ihrer Gemarkung passieren? Verlässt die W&W-Gruppe ihren seitherigen Verwaltungssitz an der Wüstenrotstraße, gehen der Stadt nicht wenige Einnahmen aus der Gewerbesteuer verloren. Das neue Firmenareal ist zwar nur einen Katzensprung entfernt, liegt aber auf der Gemarkung der Stadt Kornwestheim.

Das Gebäude hat 20 Stockwerke und war nach seiner Fertigstellung 1974 das höchste in Baden-Württemberg. Nun ist es in die Jahre gekommen. „Eine bauliche und energetische Ertüchtigung des Hochhauses aus den 1970er Jahren wäre dringend erforderlich, ist aus wirtschaftlicher und baulicher Sicht jedoch weder sinnvoll noch realisierbar“, sagt dazu die W&W-Gruppe. Eine Umnutzung als Wohnraum sei aufgrund der Sicherheitslage nicht möglich, da das Gebäude innerhalb des Störfallradius eines Gasunternehmens liege. Der Vorschlag des Unternehmens lautet: „Eine planerische Neukonzeption anzugehen und im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs gemeinsam mit der Stadt Ludwigsburg die Gesamtfläche des Ludwigsburger W&W-Geländes neu zu gestalten.“

Das Ziel könne sein, so heißt es in der Mitteilung weiter, „ein auch für die Stadt Ludwigsburg attraktives neues Stadtareal zu schaffen, das modernen Ansprüchen genügt, ansprechendes Wohnen ermöglicht und gleichzeitig Arbeitsplätze in zeitgemäßen Büros und eine Nahversorgung der Bevölkerung bietet.“ Das schließt einen Abriss nicht aus. Am Schluss der Mitteilung stellt das Unternehmen unmissverständlich fest: „Die W&W-Gruppe selbst wird ab 2023 ihren Hauptstandort im Campus haben.“ Einzelne Tochterunternehmen wie der Wüstenrot Haus- und Städtebau und der GMA würden aber in Ludwigsburg verbleiben.

Zwei Kinder nach dramatischen Großeinsatz in Ludwigsburg gefunden – ein Kind musste reanimiert werden

Eine Such- und Rettungsaktion in den Abend- und Nachtstunden am Dienstag nach zwei Kindern im Bereich der Bundesautobahn 81 (BAB81) im Bereich Ludwigsburg und Asperg verlief nach bangen Stunden erfolgreich.

Gegen 21:05 Uhr meldete sich über Notruf ein 14-Jähriger, dass er sich zusammen mit einer 13-Jährigen verlaufen habe und sie den Rückweg nicht mehr finden würden. Die Kinder waren zusammen mit Angehörigen bei einem Schnellrestaurant auf dem Gelände eines großen Einkaufszentrums im Industriegebiet „Tammerfeld“ gewesen und hatten diese aus den Augen verloren. Im weiteren Verlauf begaben sich die Beiden entlang der BAB81 in Richtung Asperg. Im Bereich eines kleinen Waldes verloren sie die Orientierung und meldeten sich über Notruf bei der Rettungsleitstelle. Noch während des Gesprächs geriet die 13-Jährige vermutlich in eine psychische Ausnahmesituation, stürzte und zog sich eine Kopfverletzung zu.

Aufgrund der Verletzung verschlechterte sich der Gesundheitszustand des Mädchens und sie wurde bewusstlos. Polizei und Feuerwehr suchten, unterstützt durch einen Polizeihubschrauber, mit einer großen Anzahl an Einsatzkräften das schwer zugängliche Gebiet ab, während die Rettungsleitstelle telefonischen Kontakt zu dem 14-Jährigen hielt.

Gegen 22:00 Uhr entdeckte ein Feuerwehrmann die Kinder Höhe Asperg in der Nähe der Autobahn und konnte Rettungskräfte an die Stelle heranführen. Die 13-Jährige, die sich zwischenzeitlich in einem lebensbedrohlichen Zustand befand, konnte durch die Einsatzkräfte vor Ort erfolgreich reanimiert werden. Der Rettungsdienst brachte sie und den 14-Jährigen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Während der Rettungsaktion leuchtete der Polizeihubschrauber das Areal aus und die Polizei musste aufgrund der Vielzahl an Rettungsfahrzeugen zwei Fahrstreifen auf der Autobahn sperren.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Was in Ludwigsburg und der Region sonst noch los war

Vaihingen an der Enz-Ensingen: Feuerwehreinsatz wegen Kohlenstoffmonoxidaustritt

Die beiden Bewohner eines Hauses in der Mangoldstraße in Ensingen mussten in der Nacht zum Mittwoch vom Rettungsdienst aufgrund Vergiftungsverdacht in Krankenhäuser gebracht werden. Ein im Haus betriebener Schwedenofen könnte aufgrund eines Defekts ursächlich für einen Kohlenstoffmonoxidaustritt gewesen sein. Die Freiwillige Feuerwehr Vaihingen an der Enz befand sich mit sieben Fahrzeugen und 37 Einsatzkräften vor Ort.

 

Ludwigsburg: Drei Verletzte und 20.000 Euro Sachschaden bei Auffahrunfall

Drei leicht verletzte Verkehrsteilnehmer und etwa 20.000 Euro Sachschaden ist die Bilanz eines Auffahrunfalls am Dienstag gegen 11:45 Uhr, nachdem ein 25-jähriger Hyundai-Fahrer auf der B27 kurz vor Ludwigsburg an einer gelbzeigenden Ampel abbremste, was einem nachfolgenden 54-jährigen Audi-Lenker nicht mehr gelang. In der Folge kollidierten die Fahrzeuge miteinander und der 25-Jährige, sowie der 54-Jährige und seine 54-jährige Beifahrerin zogen sich dabei leichte Verletzungen zu. Alle drei Verletzten wurden durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser in der Umgebung gebracht. Die Fahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

 

Freiberg am Neckar – Beihingen: Zeugen zu Vorfall im Straßenverkehr gesucht

Am Dienstag soll es gegen 17:50 Uhr auf der Ludwigsburger Straße in Freiberg am Neckar – Beihingen zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 31-jährigen Audi-Lenker und einem Motorradfahrer gekommen sein. Nach einem Überholmanöver hätte der Unbekannte den 31-Jährigen zum Anhalten genötigt und ihn durch die geöffnete Fensterscheibe am Kragen gepackt.

Der Motorradfahrer wurde wie folgt beschrieben: etwa 25 bis 35 Jahre alt, etwa 180 bis 190 Zentimeter groß, kräftige Statur.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten sich unter Tel. 07144 900 0 mit dem Polizeirevier Marbach am Neckar in Verbindung zu setzen.

 

Freudental: Polizei sucht Zeugen zu Vorfall auf Feldweg

Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt wegen eines Vorfalls am Dienstag gegen 07:00 Uhr in der Nähe von Freudental. Dem bisherigen Ermittlungsstand nach soll ein 22-Jähriger etwa einen Kilometer vor dem Ortseingang aus Richtung Hohenhaslach kommend auf einem Feldweg von einem bislang unbekannten Täter von hinten zu Boden gestoßen, mit einem Stock geschlagen und seines Smartphones beraubt worden sein. Der Feldweg befindet sich unterhalb der Weinberge zwischen Hohenhaslach und Freudental. Der unbekannte Angreifer wurde wie folgt beschrieben: etwa 170 Zentimeter groß, schwarz gekleidet, schwarze Sturmhaube. Zeugen, die etwas Verdächtiges oder den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten sich unter Tel. 0800 1100225 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.

 

Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche mit Covid- 19

In den vergangenen Tagen kam es vor allem in Böblingen aber auch in Weil der Stadt zu betrügerischen Anrufen. Insbesondere ältere Menschen werden derzeit Opfer einer Abwandlung der bisher bekannten Schockanrufe. Am Telefon geben sich die Täter als Angehörige aus und behaupten, mit dem Corona-Virus infiziert zu sein. Die Kriminellen täuschen vor, finanzielle Unterstützung für die Behandlung zu benötigen. Sie bitten ihre Opfer um Geld und andere Wertgegenstände, die ein Freund abholen wird. Personen, die von erkrankten Angehörigen telefonisch kontaktiert werden, sollten bei Geldforderungen besonders misstrauisch werden!

– Fordern Sie Anrufer grundsätzlich dazu auf, den Namen des Enkels, der Nichte usw. selbst zu nennen. Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, Namen zu erraten.

– Wenn Sie Anrufer nicht sofort erkennen: Fragen Sie nach Dingen / Begebenheiten, die nur der echte Verwandte kennen kann.

– Rufen Sie Verwandte unter der Ihnen bekannten Telefonnummer zurück.

– Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.

– Wenden Sie sich sofort an die Polizei unter 110, wenn Ihnen die Situation verdächtig erscheint.

Weitere Informationen und Präventionstipps finden Sie unter www.polizei-beratung.de

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

So sehen die Corona-Zahlen am Dienstag aus – Inzidenz im Landkreis sinkt deutlich

Um eine Überlastung des Gesundheitssystems durch ungeimpfte Menschen zu vermeiden, gelten seit dem (16. September) in Baden-Württemberg neue Corona-Maßnahmen . Für Ungeimpfte gelten jetzt strengere Regeln.

Die Corona-Lage in Baden-Württemberg: 

Am Dienstag gab es laut dem Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg weitere 1.901 (Vortag: 503) bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus und 1weitere COVID-19-Todesfälle. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 83,8 (Vortag: 88,8).

Screenshot: Landesgesundheitsamt BW

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 21.09.2021, 16 Uhr insgesamt 203 (Vortag: 209) COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 101 (Vortag:106) invasiv beatmet.

Die 7-Tage Hospitalisierungsinzidenz (Hospitalisierungen bezogen auf 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg) liegt bei 2,06 (Vortag: 1,94).

Seit Beginn der Pandemie wurden bislang insgesamt 560.442 laborbestätigte COVID-19-Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet, darunter 10.577 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt landesweit 83,8 pro 100.000 Einwohner. Die 7-Tage-Inzidenz für COVID-19 Fälle mit einer abgeschlossenen Impfserie (zweimal geimpft oder mit Johnson geimpft) beträgt 18,2 (Vortag:19,5)  / 100.000 Einwohner, gegenüber 190,4 (Vortag: 200,7) / 100.000 Einwohner für Ungeimpfte, nicht vollständig geimpfte COVID-19 Fälle und Fälle ohne Angaben zum Impfstatus.

So sehen die Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg aus:

 

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 73 Neuinfektionen registriert. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 522. Rund 28.538 (+104) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt deutlich auf 73.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 21.09.)

Affalterbach ( 192 | 0 )
Asperg ( 785 | 0 )
Benningen am Neckar ( 274 | 0 )
Besigheim ( 734 | 2 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.774 | 14 )
Bönnigheim ( 594 | 1 )
Ditzingen ( 1.337 | 3 )
Eberdingen ( 332 | 0 )
Erdmannhausen ( 207 | 0 )
Erligheim ( 160 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 666 | 1 )
Freudental ( 172 | 0 )
Gemmrigheim ( 287 | 0 )
Gerlingen ( 787 | 1 )
Großbottwar ( 385 | 1 )
Hemmingen ( 371 | 0 )
Hessigheim ( 74 | 0 )
Ingersheim ( 311 | 2 )
Kirchheim am Neckar ( 403 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 983 | 3 )
Kornwestheim ( 2.190 | 9 )
Löchgau ( 314 | 0 )
Ludwigsburg ( 5.432 | 7 )
Marbach am Neckar ( 803 | 3 )
Markgröningen ( 832 | 2 )
Möglingen ( 772 | 0 )
Mundelsheim ( 142 | 0 )
Murr ( 301 | 1 )
Oberriexingen ( 135 | 2 )
Oberstenfeld ( 414 | 0 )
Pleidelsheim ( 351 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.406 | 3 )
Sachsenheim ( 1.147 | 3 )
Schwieberdingen ( 567 | 3 )
Sersheim ( 332 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 542 | 4 )
Tamm ( 481 | 3 )
Vaihingen an der Enz ( 1.611 | 5 )
Walheim ( 157 | 0 )

red