Was in Ludwigsburg und der Region los war

Bönnigheim: Ford beschädigt – Verursacher geflüchtet

Nach einer Unfallflucht, die am Dienstag zwischen 10:00 Uhr und 17:00 Uhr in der Burgstraße in Bönnigheim begangen wurde, sucht die Polizei nach Zeugen. Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker streifte vermutlich beim Vorbeifahren einen Ford, der an der genannten Örtlichkeit abgestellt war. Ohne sich im Anschluss um den angerichteten Sachschaden von etwa 1.500 Euro zu kümmern, machte sich der Unbekannte aus dem Staub. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Verursacher geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bietigheim-Bissingen unter der Tel. 07142 405-0 in Verbindung zu setzen.

Gerlingen: Auto landet in Vorgarten

Am Mittwoch gegen 11:05 Uhr wollte ein 87-jähriger VW-Lenker in der Goethestraße in Gerlingen rückwärts aus einer Garageneinfahrt herausfahren. Bereits hierbei verwechselte er vermutlich mehrfach das Brems- mit dem Gaspedal. Nachdem er rückwärts in Richtung der Karlsbader Straße unterwegs war, verwechselte er wohl erneut beide Pedale und der Motor heulte laut auf. Im Zuge dessen beschleunigte der Wagen vorwärts und stieß gegen einen Mercedes, der am rechten Fahrbahnrand abgestellt war. Anschließend wurde der VW nach links abgewiesen, fuhr dort über einen Gehweg und prallte gegen eine angrenzende Steinmauer. Im weiteren Verlauf landete der Wagen schlussendlich im Vorgarten eines nahegelegenen Wohnhauses. Nach bisherigen Erkenntnissen blieb der 87-Jährige unverletzt. Der Gesamtschaden wurde auf rund 10.000 Euro geschätzt.

Bietigheim-Bissingen-Untermberg: Radfahrer schwer verletzt

Mit schweren Verletzungen musste der Rettungsdienst am Dienstag einen 63 Jahre alten Radfahrer in ein Krankenhaus bringen, nachdem er gegen 17:50 Uhr im Stadtteil Untermberg in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Von der Unterriexinger Straße fuhr eine 27-jährige Opel-Lenkerin in einen Kreisverkehr ein. Als sie im weiteren Verlauf den Kreisverkehr in Richtung der Bissinger Straße wieder verlassen wollte, fuhr zeitgleich der 63-jährige Radfahrer von der Großsachenheimer Straße in den Kreisverkehr ein. Anschließend überfuhr er die Mittelinsel des Kreisverkehrs und prallte dann gegen die linke Front des Opel. Durch die Kollision stürzte der Radfahrer und erlitt schwere Verletzungen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 1.100 Euro.

Sachsenheim-Hohenhaslach: Unfallflucht – roter Wagen gesucht

Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042 941-0, sucht Zeugen, die Hinweise zu einer Unfallflucht geben können, die am Dienstag gegen 15:00 Uhr in der Horrheimer Straße in Hohenhaslach begangen wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich an der Tatörtlichkeit eine noch unbekannte Fahrzeuglenkerin auf dem Gelände einer Autowerkstatt. Dort soll sie beim rückwärts Ausparken einen angebrachten rotweißen Pfosten touchiert haben, wodurch ein Sachschaden von rund 500 Euro entstand. Daraufhin stieg die Fahrerin aus dem Fahrzeug aus und begutachtete den Schaden. Anstatt sich jedoch um den Unfall zu kümmern, machte sie sich anschließend aus dem Staub. Die Frau, die zuvor in einem Supermarkt gewesen sein soll, ist etwa 30 bis 40 Jahre alt, circa 170 bis 180 cm groß und hat blonde schulterlange Haare, die zu einem Zopf zusammengebunden waren. Zum Unfallzeitpunkt war sie mutmaßlich mit einem roten VW Beetle unterwegs, der möglicherweise am linken Fahrzeugheck beschädigt ist. Darüber hinaus konnten am Unfallort Teile eines Rücklichts gesichert werden, die eventuell vom Verursacherfahrzeug stammen.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Kreissparkasse legt Bericht für 2019 vor: Bilanzsumme und Ergebnis steigen

Gemeinsam haben der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Ludwigsburg Dr. Heinz-Werner Schulte und Landrat Dietmar Allgaier als Verwaltungsratsvorsitzender der Kreissparkasse bei Ihrer Jahrespressekonferenz die Bilanzzahlen für das vergangene Jahr vorgestellt. Wie ein roter Faden zogen sich dabei die Vokabeln „Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Gemeinnützigkeit durch die Präsentation.

Beim Rückblick auf das Geschäftsjahr 2019 zeigte sich Dr. Heinz-Werner Schulte, der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Ludwigsburg, „mit Verlauf und Ergebnis zufrieden.“ Trotz einiger Herausforderungen sei es, so Schulte, dem marktführenden Finanzinstitut im Landkreis erneut gelungen, „wirtschaftliche Erfolge zu erzielen und dabei sowohl auf Nachhaltigkeit als auch auf Gemeinnützigkeit fokussiert zu bleiben.“ Die Freude darüber teilt Schulte mit Landrat Dietmar Allgaier, der seine erste Pressekonferenz als Verwaltungsrats- und Stiftungsvorsitzender der Kreissparkasse und ihrer fünf Stiftungen bestritt. Allgaier berichtete dabei über das umfassende gemeinnützige Engagement der Kreissparkasse und sagte: „Ohne dieses Engagement wäre unser Landkreis an vielen Stellen um Vieles ärmer.“ Allein 2019 seien, so Allgaier, rund 3,8 Millionen Euro an Fördermittel geflossen und haben „kreisweit Hunderte von Projekten gefördert!“ Schulte und Allgaier brachten das Geschäftsjahr 2019 und die gelebte Gemeinnützigkeit auf die Formel: „Die Kreissparkasse war, ist und bleibt für die Menschen im Landkreis da!“

„Im Geschäftsjahr ist es der Kreissparkasse gut gelungen, auf Wachstumskurs zu bleiben“, sagte Dr. Heinz-Werner Schulte zu Beginn der traditionellen Pressekonferenz. Die Bilanzsumme der Kreissparkasse Ludwigsburg stieg im vergangenen Jahr um rund drei Prozent auf den Gesamtwert von 10,88 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatte der Wert noch bei 10,55 Milliarden Euro gelegen. Deutlich zugelegt hat im selben Zeitraum auch das bilanzielle Eigenkapital: das hatte im Jahr 2018 bei 1,23 Milliarden Euro gelegen und war im zurückliegenden Geschäftsjahr 2019 auf 1,29 Milliarden Euro gestiegen.

Eine „deutliche Zunahme“ verzeichnete das marktführende Finanzinstitut im Kreis auch bei den Kundeneinlagen und beim Kreditvolumen. Die Kundeneinlagen stiegen binnen Jahresfrist von 7,18 Milliarden Euro auf insgesamt 7,47 Milliarden Euro (zum Jahresende 2019) und legten damit um mehr als vier Prozent zu.

Das Kreditvolumen wuchs noch stärker. Hatte der Wert Ende 2018 noch bei 5,92 Milliarden Euro gelegen, so betrug die Gesamtsumme Ende 2019 mehr als 6,26 Milliarden Euro – was einer Steigerung von fast sechs Prozent entspricht.

Beim Jahresergebnis verzeichnet die Kreissparkasse seit Jahren „eine erfreuliche Konstanz“, so Schulte. Im Geschäftsjahr 2018 hatte dessen Wert noch bei 17,92 Millionen Euro gelegen. Zum Ende des Geschäftsjahres 2019 stieg das Volumen auf 17,95 Millionen Euro.

„Gerade in schwierigen Zeiten zeigen sich“ so Schulte, „Qualität und Wert der Beziehungen zu den Kunden.“ Schulte bezeichnete „die langjährige und wertschätzende Vertrauensbasis“ als die „eigentliche Quelle unserer Kraft“. Bester Beleg dafür ist die erneut angestiegene Gesamtzahl der Privatgirokonten. Deren Zahl stieg von 2018 auf 2019 um rund 2.000 auf insgesamt rund 232.400 erhöhte.

Nach Ansicht von Schulte „ist ökonomischer Erfolg nicht das einzige Ziel einer Sparkasse.“ Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und effizienter Ressourceneinsatz seien zwar „die Grundpfeiler des Erfolgs und die beiden wichtigsten Faktoren der Dimension ‚Ökonomie‘“. Doch erst dann, wenn man die beiden anderen Dimensionen „Ökologie“ und „Soziales Handeln“ mit der „Ökonomie“ untrennbar voneinander zu einem unternehmerischen Ziele-Dreieck verbinde, werde man als Kreissparkasse seiner Verantwortung gerecht.

„Die Gesamtheit des gemeinnützigen Engagements der Kreissparkasse Ludwigsburg und ihrer fünf Stiftungen ist für den Landkreis unverzichtbar“, ergänzte Landrat Dietmar Allgaier gleich zu Beginn seines Vortrags bei seiner ersten Pressekonferenz, die er in seinen Funktionen als Verwaltungsrats- und Stiftungsvorsitzender der Kreissparkasse Ludwigsburg geben durfte.

„Die fünf Stiftungen der Kreissparkasse Ludwigsburg stehen auf einem starken Fundament“, so Landrat Dietmar Allgaier. Ausgestattet waren die fünf Stiftungen per 31. Dezember 2019 mit einem Gesamtkapital in Höhe von 31 Millionen Euro. Vor zwanzig Jahren (2001) betrug die Gesamtsumme noch rund 7,3 Millionen Euro. „Das Stiftungskapital wurde also, rechnet man die Aufwendungen für Strümpfelbrunn mit, innerhalb von nur zwei Jahrzehnten deutlich mehr als verfünffacht“, so Allgaier.

Im Jahr 2020 erfolgt erneut eine Stiftungsdotation von insgesamt zwei Millionen Euro. Davon profitieren mit jeweils einer Million Euro die 1995 gegründete Stiftung „Jugendförderung, Arbeit und Soziales“ sowie die 1988 ins Leben gerufenen Stiftung „Kunst, Kultur und Bildung“. Die Zustiftungen miteingerechnet sind die beiden Stiftungen dann mit insgesamt 16 beziehungsweise acht Millionen Euro ausgestattet.

Neben den insgesamt 33 Millionen Euro ausgestatteten Stiftungen trägt die Kreissparkasse zusammen mit dem Landkreis noch die Stiftung „Schullandheim Strümpfelbrunn“. Diese ist die älteste Stiftung und beherbergt seit mittlerweile 50 Jahren unzählige Schüler-Generationen. Bis heute wurden dafür rund 5,65 Millionen Euro aufgewendet.

„Die Hilfe, die die Kreissparkasse und ihre fünf Stiftungen über Spenden- und Sponsoringmaßnahmen Jahr für Jahr Hunderten von Projekten zugutekommen lasse, wirkt im gesamten Landkreis, in allen 39 Kommunen“, betonte Landrat Allgaier.

Geholfen werde mit den Mitteln auf ganz unterschiedlichen Gebieten. Im Mittelpunkt stünden vor allem junge Menschen. Aber nicht nur. Die Bandbreite der Förderungen reicht von Kindergärten bis Jugendhäusern, spannt den Bogen über alle Schularten und geht hin bis Einrichtungen für alte Menschen. Zudem würden zahlreiche Sport- und Musikvereine unterstützt. Und häufig profitieren kulturelle Einrichtungen von der Hilfe.

Anschaulich und konkret wird diese Hilfe, wenn man sich ein paar Zahlen vergegenwärtigt“, sagte Allgaier. „Allein im Jahr 2019 sind rund 750 Projekte mit insgesamt rund 1,8 Millionen Euro gefördert worden“, so Allgaier weiter.

Die wichtigsten Kennzahlen: 

  • Der Kreissparkasse ist es im Geschäftsjahr 2019 gelungen, die Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr, auf insgesamt 10,88 Milliarden Euro zu steigern. Das entspricht einer Zunahme zum Vorjahr von 2,7%.
  • Das Jahresergebnis (Gewinn) betrug zum Ende des Geschäftsjahres bei 17,95 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor waren es 17,92 Millionen Euro.
  • Die Zahl der Privatgirokonten stieg von rund 230.000 (2018) auf 232.400.
  • Mitarbeiterzahl in 2019: 1.473 (inkl.117 Azubis). Ein Jahr zuvor waren es 1.508 Mitarbeiter (inkl. 98 Azubis)
  • Gesamtzahl der Filialen: 2019 waren 98. Im Jahr zuvor waren es 100.
  • Kreissparkasse Ludwigsburg ist mit einer Bilanzsumme von 10,88 Milliarden Euro, die zweitgrößte Sparkasse (hinter Pforzheim Calw) in Baden-Württemberg.

red

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Corona-Ticker-Ludwigsburg: So sehen die neuesten Neuinfizierten-Zahlen aus

Binnen 24 Stunden hat das Landratsamt in Ludwigsburg am Dienstag (16. Juni) zwei Neuinfizierte für den Landkreis Ludwigsburg gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt somit auf mindestens 1.792 (Stand: 16. Juni 20, 17.00Uhr). Gestern und vorgestern wurden null Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.694 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 2,9 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Dienstag (16. Juni) rund 27 Corona-Neuinfizierte gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 35.181 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Ungefähr 32.907 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, steigt laut dem Sozialministerium auf 1.811.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,8 (Stand: 16. Juni – 19Uhr) angegeben.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen Calw, Enzkreis, Heidenheim und Lörrach weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.811.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Seniorin in Ludwigsburg sexuell belästigt und weitere Meldungen aus dem Kreis

Ludwigsburg-Eglosheim: Seniorin sexuell belästigt

Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt gegen einen noch unbekannten Täter, der am Samstag gegen 15.00 Uhr in der Mundelsheimer Straße in Eglosheim eine Frau sexuell belästigte. Die Seniorin befand sich im Vorgarten als sie einen Mann bemerkte, der sie allem Anschein nach beobachtete. Die Frau machte ihm deutlich klar, dass sie dies nicht wolle. Im weiteren Verlauf habe sie der Täter im Schulterbereich berührt und ihr eine anzügliche Frage gestellt. Als sie diese Frage verneinte, berührte er sie erneut und machte eine unangemessene Bemerkung, dann ging er zu Fuß davon. Der Täter wurde als etwa 40 Jahre alt, 180 cm groß und kräftig beschrieben. Er hat kurze braune Haare und trug ein blaues T-Shirt. Zeugen, die weitere Hinweise geben können und mögliche weitere Geschädigte werden gebeten, sich mit unter Tel. 07141/18-9 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.

Gerlingen: Unfall mit 19.000 Euro Sachschaden

Leichte Verletzungen erlitt ein 60 Jahre alter Mercedes-Fahrer, der am Dienstag gegen 09.50 Uhr im Kreuzungsbereich Kupferwiesen- und Schillerstraße in Gerlingen in einen Unfall verwickelt wurde. Der 60-Jährige befuhr die Kupferwiesenstraße in Richtung der Kreuzung mit der Schillerstraße. Dort war ein 76 Jahre alter VW-Fahrer unterwegs, der im weiteren Verlauf den Mercedes wohl übersah und dem 60-Jährigen die Vorfahrt nahm. In der Folge stießen die beiden Fahrzeuge zusammen. Beide PKW waren anschließend nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden von insgesamt etwa 19.000 Euro

Besigheim: Werkstatt ausgeräumt

Zwischen Montag 16.00 Uhr und Dienstag 07.00 Uhr trieben bislang unbekannte Täter auf dem Gebäudeareal „Alte Ziegelei“ in der Marienstraße in Besigheim ihr Unwesen. Die Einbrecher verschafften sich gewaltsam Zutritt in das Innere einer als Werkstatt genutzten Garage und räumten diese nahezu vollständig aus. Die Diebe erbeuteten diverse Werkezuge und Werkzeugmaschinen, darunter ein Schutzgasschweißgerät, eine Ständerbohrmaschine und einen Kompressor. Der Gesamtwert des Diebesguts kann abschließend noch nicht beziffert werden. Er dürfte sich aber auf mehrere tausend Euro belaufen. Mutmaßlich wurde das Diebesgut mit einem größeren Fahrzeug abtransportiert. Der Polizeiposten Besigheim, Tel. 07143/40508-0, sucht Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben.

red

Quelle: Polizei Ludwigsburg

BBL-Turnier: Alba Berlin stoppt Ludwigsburgs Lauf

Im mit Spannung erwarteten Top-Spiel der Gruppe B unterliegen die MHP RIESEN Ludwigsburg ALBA BERLIN, nach herausragendem Kampf und einer Partie mit insgesamt 23 Führungswechseln, 89:97. Damit steht für die Schwaben nicht nur das Abschließen auf dem zweiten Tabellenplatz, sondern auch der Viertelfinal-Gegner fest: Ab Mittwoch treffen die Schwaben auf den amtierenden deutschen Meister, den FC Bayern Basketball.

Trotz oder gerade wegen der dreitägigen Verschnaufpause schickte Headcoach John Patrick auch ins Top-Spiel gegen ALBA BERLIN eine unveränderte Starting Five zu Spielbeginn ins Rennen. Der Start verlief trotz der Eingespieltheit aber suboptimal: Nach zehn Sekunden hatten Nick Weiler-Babb und Thomas Wimbush bereits ein persönliches Foul und Jonas Wohlfarth-Bottermann eine blutige Lippe. Da Berlin allerdings alle vier Freiwürfe verwarf, gehörte die erste Führung den Schwaben, die durch Wimbush und Cameron Jackson unter dem Korb aufräumten (0:4, 1. Spielminute). Während in den folgenden Minuten die Hauptstädter, auch aufgrund der schwäbischen Foul-Probleme, durch Luke Sikma und Landry Nnoko besser in Fahrt kamen, blieben die MHP RIESEN vorerst am Drücker. Sie hinderten Berlin am eigenen Offensiv-Spiel, schickten die Albatrosse mehrfach an die Linie und waren kämpferisch überlegen (12:18, 7.). Doch während in den ersten acht Minuten sehr viele Dinge in Richtung der Ludwigsburger liefen, wurden die nominellen Hausherren in den Minuten neun und zehn besser – und übernahmen verdientermaßen die Führung (24:21, 10.).

Nachdem die beiden Teams (5/12 FT% Berlin, 3/7 FT% Ludwigsburg) im ersten Spielabschnitt noch Mängel von der Freiwurfquote offenbart hatten, ansonsten aber im Ballvortrag hochkonzentriert zu Werke gingen, sollte sich dieses Bild ab der elften Minute etwas ändern: Die Defensiv-Formationen beider Mannschaften waren nun aufmerksamer, die Trefferquoten sanken – außer bei Jaleen Smith. Der Ludwigsburger Guard schulterte kurzzeitig die Last seiner schwarzgekleideten RIESEN und sorgte für einen weiteren Führungswechsel (27:27, 13.). Doch absetzen sollte sich in dieser Partie keine der Mannschaften: Berlin und Ludwigsburg konterten die gegenseitigen Nadelstiche jeweils mit viel Bravour. Während die Hauptstädter dies vor allem von jenseits der 6,75-Meter-Linie taten, war die schwäbische Arbeit hierbei mit einer gewohnt kämpferischen Note versehen, gleichwohl aber ähnlich erfolgreich (43:43, 18.). Bis zum Gang in die Kabinen war einmal mehr Wimbush dabei der überragende Mann: Der US-Amerikaner, der mit 30 Punkten zum Topscoer der Partie avancieren sollte, legte bereits in der ersten Halbzeit 17 Punkte auf und sorgte so nahezu im Alleingang für eine ausgeglichene Partie (46:45, 20.)

Wimbush und Weiler-Babb brillieren, Sikma und Eriksson siegen

Im Anschluss an eine auffallend kurze Halbzeitansprache kamen die MHP RIESEN entfesselt aus der Kabine: Die Schwaben drückten dem Spiel über Minuten ihren Stempel auf, Berlin lies sich jedoch nicht abschütteln. Erst zwei tiefe Weiler-Babb-Distanztreffer, er machte ebenfalls ein exzellentes Spiel, sorgten dafür, dass sich Ludwigsburg absetzen konnte (54:59, 25.). Wie auch im bis dahin vonstattengegangenen Spielverlauf sollte die Mannen von Aito Garcia Reneses angeführt von Sikma aber die richtigen Antworten finden und die Partie abermals auf den Kopf stellen, was sich in nun neun Ludwigsburger Ballverlusten widerspiegelte (69:63, 28.). Dank mehrerer defensiver Stopps, einiger Steals und einem Poster-Dank von Cameron Jackson waren die MHP RIESEN auch nach dreißig gespielten Minuten auf Augenhöhe (71:67, 30.).

Während nach der Halbzeit Jackson und Weiler-Babb auf Ludwigsburger Seite und Peyton Siva auf Berliner Seite aufgedreht hatten, übernahmen im vierten Viertel dann wieder Wimbush und Sikma. Angeführt vom klar besten Mann auf dem Parkett und dem nun etwas mehr aufdrehenden Knight waren Patricks Schützlinge zum richtigen Zeitpunkt voll da und gestalteten den Schlagabtausch auch weiterhin ausgeglichen (78:78, 34.). Doch trotz des kurzzeitigen Eroberns der Führung schlugen die Berliner, erneut durch Sikma, zurück. Auch der 31-Jährige sollte vorerst nicht die Lösung für den gordischen Knoten beider Defensivreihen finden: Offensiv lief beidseitig über viele Minuten wenig zusammen. Da Berlin jedoch durch Sikma und Eriksson aus der 6,75-Meter-Ferndistanz die nötigen und besseren Lösungen fand, setzten sich die Hauptstädter in der 28. Spielminute (90:81) entscheidend ab – und erwehrten sich auch den letzten Ludwigsburger Versuchen einer Aufholjagd.

Aufgrund der knappen Niederlage müssen Patrick und seine Mannen nun nicht erst am Donnerstag, sondern schon in 48 Stunden wieder auf dem Parkett des Audi Domes stehen: Am Mittwochabend (Tip-Off 20:30 Uhr) beginnt die Viertelfinal-Serie gegen München, den Tabellendritten von Gruppe A und amtierenden Meister.

Statements und Stats

John Patrick | Headcoach Ludwigsburg: „Das war heute ein hochklassiger Kampf. Ich bin, trotz der Niederlage, stolz auf mein Team. Berlin war am Ende des Spiels besser. Wir hatten mit Nick Weiler-Babb und Thomas Wimbush heute zwei Spieler, die wie NBA-Spieler aussahen. Bei Berlin waren die Schützen super, allein Marcus Eriksson hat fünf Dreier getroffen. Luke Sikma hat wieder einmal in einem wichtigen Spiel ein unglaubliches Spiel gemacht. Noch einmal: ich bin unglaublich stolz. Wir haben, bis jetzt, in dieser Saison 20 Siege und fünf Niederlagen – und wir werden auch gegen München kämpfen.“

Aito Garcia Reneses | Headcoach Berlin: „Wir haben mit einigen Fehlern angefangen, haben uns – trotz der guten Ludwigsburger Intensität – von diesen Fehlwürfen aber erholt. Sie [Ludwigsburg] wissen, wie man effektiv im 1-gegen-1 agiert, wie man gut zum Korb zieht, wie man zu guten Würfen kommt und den Offensivrebound als Waffe benutzt. Allerdings haben wir diese Intensität im Verlauf des Spiels gut gekontert, obwohl sich Martin Hermannsson verletzt hat.“

Für Berlin spielten: Marcus Eriksson 15 Punkte, Luke Sikma 15/9 Rebounds/10 Assists, Peyton Siva 11, Rokas Giedraitis 11, Landry Nnoko 11/5, Johannes Thiemann 10/7, Niels Giffey 8/5, Jonas Mattisseck 7, Kenneth Ogbe 5, Martin Hermannsson 4 und Lorenz Brenneke.

Für Ludwigsburg spielten: Thomas Wimbush 30 Punkte, Nick Weiler-Babb 21 Punkte/11 Rebounds, Cameron Jackson 11/6, Jaleen Smith 10/2/5 Assists, Marcos Knight 6/4/5, Jonas Wohlfarth-Bottermann 5/5, Zamal Nixon 2, Lukas Herzog 2, Hans Brase 2, Jacob Patrick, Radii Caisin und Christian von Fintel.

red

Was in Ludwigsburg und der Region los war

Ludwigsburg-Oßweil: Auf Herd vergessenes Essen fängt Feuer – 20.000 Euro Sachschaden

Am Montag kam es gegen 21:50 Uhr zu einem Einsatz der Ludwigsburger Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei in der Fellbacher Straße in Ludwigsburg-Oßweil, nachdem ein 24-Jähriger vermutlich sein Essen auf dem Herd vergessen hatte. Der Mann hatte sich offensichtlich etwas gekocht und dann die Wohnung verlassen. Das Essen geriet in der Folge in Brand. Als eine Anwohnerin den Rauch bemerkte, hatte das Feuer bereits auf das Küchenmobiliar und die Tapete übergegriffen. Durch die Einsatzkräfte wurden etwa 60 Anwohner aus dem Gebäude begleitet. Das Feuer begrenzte sich auf die Wohnung des 24-Jährigen und war gegen 22:15 Uhr gelöscht. Nach einer ersten Schätzung geht man von etwa 20.000 Euro Sachschaden aus.

Ludwigsburg-Poppenweiler: Zeugen nach Unfallflucht gesucht

Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker beschädigte am Montag zwischen 13:00 Uhr und 20:30 Uhr ein in der Steinheimer Straße in Ludwigsburg-Poppenweiler abgestellten Audi. Der 22-jährige Halter des Audi konnte aus einem Ladengeschäft noch heraus beobachten, wie ein älterer Herr mit einem roten Fahrzeug ausparkte. Als er später zu seinem Audi zurückkam, stellte er einen Schaden in Höhe von etwa 3.500 Euro fest. Das Polizeirevier Ludwigsburg nimmt Zeugenhinweise unter Tel. 07141 18 5353 entgegen.

Erneuter Zeugenaufruf der Polizei nach Angriff auf Jugendlichen in Ludwigsburg-Eglosheim

Wie bereits am 09.06.2020 berichtet, soll es am 08.06.2020 zu einer gefährlichen Körperverletzung in Ludwigsburg-Eglosheim gekommen sein, als ein bislang unbekannter Tatverdächtiger vor einem Supermarkt in der Hirschbergstraße einen 15-jährigen Jugendlichen mit einer Schleuder beschossen haben soll.

Den bisherigen Erkenntnissen nach, gehen die Ermittler davon aus, dass sich der Tatverdächtige in Begleitung von ein oder zwei weiteren Personen vor dem Einkaufsmarkt aufgehalten hat. Die Kriminalpolizei bittet nun Zeugen, denen diese Gruppe oder der Tatverdächtige aufgefallen ist, sich unter Tel. 07031 1300 zu melden.

Personenbeschreibung des Tatverdächtigen: etwa 40 Jahre alt, schlank, etwa 190 Zentimeter groß, bekleidet mit einem „Donald Trump“-Shirt, soll eine Schleuder mitgeführt haben. Personenbeschreibung eines Begleiters: etwa 180 Zentimeter groß, dickliche Statur, soll ein Fahrrad mitgeführt haben.

red

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Fallzahlen: Erneut null Corona-Neuinfizierte im Kreis Ludwigsburg

Binnen 24 Stunden hat das Landratsamt in Ludwigsburg am Montag (15. Juni) erneut null Neuinfizierte für den Landkreis Ludwigsburg gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt somit auf mindestens 1.790 (Stand: 15. Juni 20, 17.00Uhr). Auch gestern wurden null Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.694 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 2,9 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Montag (15. Juni) rund 60 Corona-Neuinfizierte ( Achtung: Diese Zahl umfasst die Meldungen von Samstag, Sonntag und Montag) gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 35.154 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Ungefähr 32.878 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, steigt laut dem Sozialministerium auf 1.808.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,98 (Stand: 15. Juni – 19Uhr) angegeben.

Dem Landesgesundheitsamt wurden im selben Zeitraum aus den Landkreisen Freudenstadt und Tuttlingen insgesamt drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.808.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

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Tödlicher Frontalzusammenstoß mit Tanklaster – Fahrer stirbt an Unfallstelle

Am Montagmittag meldeten Verkehrsteilnehmer gegen 11:35 Uhr über Notruf einen schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 10 nach Schwieberdingen auf Höhe Hardt- und Schönbühlhof. 

Nach den bisherigen Erkenntnissen war ein 48-Jähriger in seinem Fiat Ducato in Fahrtrichtung Vaihingen an der Enz unterwegs und wollte nach Schwieberdingen auf Höhe des Hardt- und Schönbühlhof vermutlich einen vor ihm fahrenden Lastzug überholen. In diesem Moment kam ihm ein 30-Jähriger mit einem Tanklastzug entgegen, so dass es in der Folge zur Kollision der beiden Fahrzeuge kam. Bei dem Aufprall wurden beide Fahrzeuge schwer beschädigt und der Fiat so abgewiesen, dass er noch einen nachfolgenden Seat streifte, der ebenfalls in Richtung Vaihingen an der Enz unterwegs war. Der Tanklastzug geriet nach der Kollision auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal auf einen entgegenkommenden Mercedes. Während der Fiat und der Seat auf der Fahrbahn verblieben, kamen der Tanklastzug und der Mercedes erst im Grünstreifen zum Stillstand. Der 48-jährige Fahrer des Fiat erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der 19-jährige Fahrer des Mercedes wurde bei dem Zusammenstoß ebenfalls verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Schwere der Verletzungen sind bislang noch nicht bekannt. Der 30-jährige Fahrer des Tanklastzugs und der 55-jährige Lenker des Seat erlitten einen Schock. Die Bundesstraße 10 ist zur Stunde für die Bergung der Fahrzeuge immer noch voll gesperrt.

Es ist eine örtliche Umleitung eingerichtet. Die Retter waren mit einem Großaufgebot an der Unfallstelle. Neben der Polizei, Rettungsdienst und Notarzt war auch ein Rettungshubschrauber eingesetzt. Die Feuerwehren Markgröningen und Schwieberdingen waren mit neun Fahrzeugen und 58 Einsatzkräften vor Ort. Bei einer ersten Schätzung wurde der Sachschaden auf insgesamt etwa 130.000 Euro beziffert.

red

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Was sonst noch am Wochenende in Ludwigsburg und der Region los war


Ludwigsburg: Nötigung im Straßenverkehr – Zeugen gesucht

Am Sonntag gegen 16.10 Uhr soll es auf der Bundesstraße 27 im Bereich Ludwigsburg-Eglosheim sowie im weiteren Verlauf der Strecke in Richtung eines Einkaufszentrums im Gewerbegebiet „Tammerfeld“ zu einer Nötigung im Straßenverkehr seitens eines 50 Jahre alten Mercedes-Fahrers gekommen sein. Der Mercedes-Lenker befand sich in Eglosheim hinter einem 39-jährigen VW-Lenker, der den linken Fahrstreifen befuhr. Zunächst sei der Mercedes-Fahrer sehr dicht aufgefahren und habe dann versucht den VW trotz durchgezogener Mittellinie links zu überholen. Da Gegenverkehr herrschte musste der 50-Jährige sein Vorhaben jedoch wohl abbrechen. Auf der weiteren Fahrt in Richtung Bietigheim-Bissingen gelang es dem Mann im Mercedes den VW schließlich zu überholen. Anschließend habe er den VW-Lenker mehrfach bis zum Stillstand ausgebremst. Auf einem Parkplatz eines Einkaufszentrums in Gewerbegebiet „Tammerfeld“ alarmierte der 39-Jährige die Polizei, nachdem ihm der Mercedes-Fahrer bis dorthin gefolgt war. Im weiteren Verlauf konnte der VW-Lenker die Polizei bis nach Tamm lotsen, wohin er nun wiederum dem Mercedes-Fahrer gefolgt war. Nachdem beide Fahrzeuglenker angehalten hatten, habe der 50-Jährige den Mann im VW mehrfach beleidigt. Nach dem Eintreffen der Polizeibeamten fielen in deren Beisein weiter Beleidigungen seitens des 50-Jährigen. Das Polizeirevier Ludwigsburg bittet nun insbesondere Zeugen, die das Fahrverhalten des Mercedes-Lenkers beobachten konnten, sich unter Tel. 07141/18-5353, zu melden.

Oberstenfeld: Seat beschädigt – Verursacher geflüchtet

Vermutlich beim Vorbeifahren streifte ein noch unbekannter Fahrzeuglenker einen Seat, der zwischen Samstag 20:15 Uhr und Sonntag 09:30 Uhr in der Beilsteiner Straße in Oberstenfeld abgestellt war. Durch die Kollision wurden die Türen der Fahrerseite beschädigt und der linke Außenspiegel hing herunter. Zudem wurden rote Lackantragungen am Seat entdeckt, die möglicherweise vom Verursacherfahrzeug stammen. Der unbekannte Fahrer machte sich anschließend aus dem Staub und kümmerte sich nicht um den angerichteten Sachschaden von rund 1.000 Euro. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte beim Polizeirevier Marbach, Tel. 07144 900-0.

Bietigheim-Bissingen: Bargeld und Mobiltelefon gestohlen

Bislang unbekannte Täter trieben zwischen Samstag 18:00 Uhr und Sonntag 07:50 Uhr in der Ludwigsburger Straße in Bissingen ihr Unwesen. An der Tatörtlichkeit suchten die Unbekannten zunächst einen Pflanzengroßhandel heim. Auf dem Areal schlugen sie an zwei Gebäuden jeweils ein Fenster ein und durchsuchten anschließend die Räumlichkeiten. Nachdem ihnen dort eine Trinkgeldkasse mit einer niedrigen Bargeldsumme in die Hände gefallen war, begaben sich mutmaßlich dieselben Täter auf das Gelände eines angrenzenden Pflanzencenters. Dort kletterten sie über einen Maschendrahtzaun, schoben zwei Schiebetüren auf und gelangten so in den Verkaufsraum. Auf der weiteren Suche nach Wertvollem stießen die Einbrecher im Verkaufsraum auf ein Mobiltelefon und ebenfalls auf eine niedrige Bargeldsumme. Anschließend suchten sie mit ihrer Beute das Weite und hinterließen einen Sachschaden von rund 2.000 Euro. Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, in Verbindung zu setzen.

Bietigheim-Bissingen: 20-Jähriger in psychischem Ausnahmezustand

Mehrere Streifenwagenbesatzungen der Polizei waren am Sonntagabend bei einer Flüchtlingsunterkunft in der Geisinger Straße in Bietigheim im Einsatz. Gegen 22:20 Uhr hatte sich ein Sicherheitsdienstmitarbeiter bei der Polizei gemeldet und eine randalierende Person mitgeteilt. Dem Anruf bei der Polizei war mutmaßlich folgender Sachverhalt vorausgegangen. In der Unterkunft soll ein 20-Jähriger unter dem Eindruck einer psychischen Ausnahmesituation die Glastür eines Zimmers mit den bloßen Händen eingeschlagen haben. Hierbei zog er sich aller Wahrscheinlichkeit Schnittverletzungen an beiden Armen zu. Im Anschluss daran soll er sich gewaltsam Zutritt zu einem anderen Zimmer verschafft und mit einer Glasscherbe den 32-jährigen Zimmerbewohner beworfen haben. Der 32-Jährige erlitt hierbei eine leichte Schürfwunde am Bein. Nach der Wurfattacke soll der Querulant sein Opfer ins Gesicht geschlagen haben und obendrein gab es wohl noch ein Gerangel zwischen den beiden Männern. Darüber hinaus wurde bekannt, dass der 20-Jährige während des Angriffs ein Messer in der Hand gehalten haben soll. Nach bisherigen Erkenntnissen kam das Messer jedoch nicht zum Einsatz und der 32-Jährige soll damit auch nicht bedroht worden sein. Nach Eintreffen der Einsatzkräfte konnten beide Männer in der Unterkunft angetroffen werden. Aufgrund ihrer Verletzungen wurde ein Rettungsdienst hinzugezogen. Während der 32-Jährige eine medizinische Versorgung vor Ort erhalten hatte, musste der 20-Jährige in ein Krankenhaus gebracht werden. Schlussendlich wurde der verhaltensauffällige Mann nach einer ambulanten Behandlung im Krankenhaus in die Obhut einer psychiatrischen Einrichtung gegeben. Der 20-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung rechnen.

Freiberg am Neckar-Beihingen: Rettungswagen beschädigt

Im Ortsteil Beihingen hat am Sonntag gegen 02:45 Uhr ein 17-Jähriger den Rettungsdienst alarmiert, nachdem sich seine 18 Jahre alte Freundin in einem psychischen Ausnahmezustand befunden hatte. Die beiden hatten sich an der Wohnanschrift des 17-Jährigen aufgehalten. Der hinzugerufene Rettungsdienst wollte die Frau aufgrund ihres Zustandes in ein Krankenhaus bringen. Nachdem ihr 17-jähriger Freund erfahren hatte, dass er aufgrund der aktuellen Corona-Lage nicht mit ins Krankenhaus fahren durfte, schlug er eine Spirituosenflasche gegen eine Seitenscheibe des Rettungswagens. Obendrein warf er noch einen Stein gegen die Türverkleidung und schlug mutwillig mit der Faust den rechten Außenspiegel ab. Hierdurch entstand ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro. Aufgrund des Geschehens verständigten Rettungsdienstmitarbeiter die Polizei. Beim darauffolgenden Eintreffen der Einsatzkräfte war die 18-Jährige sehr aufgebracht. Als ein Beamter vergeblich versucht hatte, sie aufgrund ihres Verhaltens festzuhalten, wurde ihr 17-jähriger Freund zunehmend aggressiver und baute sich vor dem Polizisten auf. Diesbezüglich wurde er zunächst fixiert und durchsucht. Da der mutmaßlich alkoholisierte Jugendliche sich nicht beruhigen ließ und wiederholt versuchte sich fortzubewegen, sollten ihm Handschließen angelegt werden. Zwischenzeitlich eilte die 18-Jährige ihrem Freund zu Hilfe. Sie packte einen Beamten am Kragen und wollte ihn von ihrem Partner wegziehen. Im weiteren Verlauf mussten beide Personen zu Boden gebracht und mittels Handschließen geschlossen werden. Dadurch wurden drei Beamte leicht verletzt. Zu aktiven Widerstandshandlungen soll es allerdings nicht gekommen sein. Nachdem sich die Situation entspannt und der 17-Jährige wieder beruhigt hatte, wurde die 18-Jährige durch den Rettungsdienst in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Der 17-Jährige, der nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß entlassen wurde, muss nun mit einer Anzeige wegen Sachbeschädigung rechnen.

Quelle: Polizei Ludwigsburg