Gewerkschaft fordert mehr Geld für Dachdecker

Krisenfestes Handwerk: Die rund 720 Dachdecker im Landkreis Ludwigsburg haben während der Pandemie voll durchgearbeitet. Jetzt sollen sie an der guten Wirtschaftslage der Branche beteiligt werden, fordert die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).

„Die Auftragsbücher im Dachdeckerhandwerk sind voll, die Wartezeiten für Kunden lang. Für die Beschäftigten muss sich die körperlich anstrengende Arbeit auch im Geldbeutel bemerkbar machen“, sagt Mike Paul, Bezirksvorsitzender der IG BAU Stuttgart. Die Gewerkschaft verlangt in der laufenden Tarifrunde ein Lohn-Plus von 4,8 Prozent, 100 Euro monatlich mehr für Auszubildende sowie die Sicherung der Zusatzrente in der jetzigen Höhe. Bislang hätten die Arbeitgeber jedoch kein Angebot vorgelegt, kritisiert Carsten Burckhardt vom IG BAU-Bundesvorstand, der die Verhandlungen führt: „Geht es nach den Unternehmen, sollen sich die Beschäftigten mit einer Nullrunde begnügen. Das ist eine Unverschämtheit – ebenso wie die Forderung nach Einschnitten bei der tariflichen Zusatzrente. Nur die allerwenigsten Dachdecker halten bis zum gesetzlichen Rentenalter durch. Und dann liegen die Bezüge oft deutlich unter 1.000 Euro. Deshalb ist eine Extra-Rente so wichtig. Hier darf den Beschäftigten nicht in die Tasche gegriffen werden – weder bei den künftigen Rentnern noch bei denen, die heute schon im Ruhestand sind“, so Burckhardt.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die Umsätze in der Dachdeckerei und Bauspenglerei in der ersten, von der Pandemie geprägten Hälfte des Jahres um 6,7 Prozent. Die IG BAU ruft den Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks dazu auf, nun ein akzeptables Lohn-Angebot vorzulegen. Die Zusatzrente dürfe nicht angetastet werden. Die Verhandlungen werden am 7. Oktober in Frankfurt am Main fortgesetzt.

red

Umweltminister Franz Untersteller besucht Solarthermie-Anlage der Stadtwerke

Die Solarthermie-Anlage der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim am Römerhügel ist seit rund drei Monaten offiziell in Betrieb. Seither gab es Sonne satt und damit jede Menge Wärmeproduktion aus der Sonne. Franz Untersteller, Umweltminister des Landes Baden-Württemberg, überzeugte sich bei einem Besuch vom Stadtwerke-Konzept und Bundes-Förderprojekt „SolarHeatGrid“.

Stadtwerke-Geschäftsführer Christian Schneider erläuterte Minister Untersteller das energieeffiziente Funktionsprinzip der derzeit bundesweit größten Anlage. Gemeinsam mit dem Ludwigsburger Oberbürgermeister, Dr. Matthias Knecht, dem Ersten Bürgermeister der Stadt Kornwestheim, Daniel Güthler und weiteren Teilnehmern ergab sich eine angeregte Diskussion rund um Solarenergie, Förderprojekte und Energiewende. Die offizielle Einweihung der Solarthermie-Anlage wurde bei Projektabschluss Ende Mai 2020 Corona-bedingt verschoben. Die Stadtwerke hoffen, sie zumindest noch in diesem Jahr durchführen zu können.

red

Corona: Die Fall-Zahlen im Landkreis Ludwigsburg steigen um 27 Neuinfizierte

Die Lage in Ludwigsburg:

27 bestätigte Neuinfektionen innerhalb eines Tages meldete heute das Landratsamt für den Landkreis Ludwigsburg. Darunter mindestens sechs Reiserückkehrer aus Frankreich, Albanien, Mazedonien, den Niederlanden und der Ukraine. Gestern wurden 20 Fälle gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis stieg am Dienstag (15.09. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2.412. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 2.156 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 19,8 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Dienstag meldete das Landesgesundheitsamt weitere 280 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Gestern wurden 221 Fälle gemeldet. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 45.748, davon sind ungefähr 40.019 Personen wieder genesen. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle bleibt unverändert bei insgesamt 1.868 (Datenstand: 15.9. – 17Uhr).

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom RKI für Baden-Württemberg mit R 0,99 angegeben.

Die Lage in Deutschland:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die neuesten Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach gab es in Deutschland innerhalb eines Tages +1407 bestätigte Neuinfektionen (Stand: Dienstag 15.09. – 00.00 Uhr). Am Dienstag vor einer Woche wurden +1499 Neuinfektionen gemeldet.

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit 261.762  (Datenstand: 15.09., 00.00 Uhr) angegeben. Mindestens 234.600 Patienten haben eine Sars-CoV-2 Infektion bis Montagmorgen überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben insgesamt 9.362 Menschen. Das sind zwölf mehr als am Vortag. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland bei 1,18 (Vortag: 1,18).

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Was in Ludwigsburg und im Landkreis los war

Remseck am Neckar: Verkehrsunfallflucht mit 4.000 Euro Schaden

Ein Verkehrsunfall mit Unfallflucht ereignete sich in Remseck am Neckar im Karl-Rohm-Weg zwischen Samstag 12.00 Uhr und Montag 14.30 Uhr. Ein bislang unbekanntes Fahrzeug streifte vermutlich beim Vorbeifahren einen am Straßenrand geparkten Renault Modus. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Dieser wird auf etwa 4.000 Euro geschätzt. Hinweise zur Unfallflucht nimmt das Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154 1313-0, entgegen.

K 1620 / Hessigheim: Fahrzeug kommt von Fahrbahn ab und verursacht Sachschaden

Ein 18-jähriger BMW-Lenker befuhr am Montag gegen 20.15 Uhr die Kreisstraße 1620 von der Landesstraße 1115 kommend in Richtung Hessigheim. In einer abschüssigen Rechtskurve kam er, vermutlich auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit, erst nach links und anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort fuhr er in einen Weinberg und beschädigte zahlreiche Weinreben. Es entstand ein Sachschaden von etwa 7.000 Euro. Der Wagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Ensingen: Betrugsmasche „Falsche Microsoft-Mitarbeiter am Telefon“

Einen Anruf eines angeblichen Microsoft-Mitarbeiters erhielt ein 65-jähriger Mann aus Ensingen am Montag gegen 12.30 Uhr. Dieser erklärte ihm, dass sein PC wegen Fehlermeldungen repariert werden müsse und ein Fernzugriff über eine sogenannten „Remote“-Software notwendig sei. Dies gestattete ihm der 65-Jährige. Während der folgenden zweistündigen „Wartung“ überwies der unbekannte Täter unter anderem einen dreistelligen Betrag vom Girokonto des Geschädigten. Bei der bekannten Betrugsmasche „Falsche Microsoft-Mitarbeiter“ ist das Vorgehen der Täter immer ähnlich: Die angeblichen – häufig nur Englisch oder gebrochen Deutsch sprechenden – Microsoft-Mitarbeiter behaupten, dass der Rechner des Angerufenen Fehler aufweise, von Viren befallen oder gehackt worden sei oder ein neues Sicherheitszertifikat benötige und bieten ihre Hilfe an. Dazu sollen ihre Opfer auf ihren Geräten eine Fernwartungssoftware installieren mit der die angeblichen Probleme gelöst werden können. Mit diesem Programm haben die Betrüger Zugriff auf die Rechner ihrer Opfer und können sensible Daten, beispielsweise Passwörter für das Online-Banking ausspähen. Weitere Informationen zur Masche finden Sie im Internet: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/falsche-microsoft-mitarbeiter/

Bietigheim-Bissingen Untermberg: Rauchentwicklung in Wohnung

Zu einem Feuerwehreinsatz kam es am Dienstag gegen 07.00 Uhr in der Hinteren Schloßstraße in Untermberg. Auslöser war ein Herd, der von einer Bewohnerin beim Verlassen der Wohnung versehentlich nicht ausgeschaltet wurde. Ein in einer Pfanne liegendes Küchenpapier entflammte sich hierbei. Der entstandene Rauch löste einen Rauchmelder aus und zog aus einem geöffneten Fenster ins Freie. Die 18 Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Bietigheim, die mit vier Fahrzeugen anrückten, überprüften die betreffende Wohnung. Dort stellten sie fest, dass das Küchenpapier in der Pfanne vollständig abgebrannt war und das Feuer auf keine anderen Gegenstände übergriff. Es entstand kein Personen- oder Sachschaden. Auch ein in der Wohnung befindlicher Hund blieb unverletzt.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Partnerstadt von Ludwigsburg freut sich über den Bau weiterer Brunnen

Die Stadt Ludwigsburg setzt die erfolgreiche Klimapartnerschaft mit Kongoussi im Nordwesten von Burkina Faso fort. Eine der wesentlichen Maßnahmen in der zweiten Projektphase bis im Jahr 2022 ist die Verbesserung der Trinkwasserversorgung in vier weiteren Dörfern der ländlichen Kommunen Kongoussis durch solarbetriebene Brunnen. Zur Freude der Bewohnerinnen und Bewohner ist der Bau der Brunnenanlagen nun gestartet.

Der Koordinator des Klimaprojekts in Kongoussi, Barthelemy Sawadogo, machte sich vor Ort selbst ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten und konnte im Dorf Tampoaga viele positive Rückmeldungen sammeln. Das Dorf hat rund 700 Einwohnerinnen und Einwohner und liegt am Ufer des Bam-Sees, weniger als 20 Kilometer von Kongoussi entfernt. Die Dorfbewohner leben hauptsächlich von landwirtschaftlichen Produkten wie Getreide (zum Beispiel Hirse) und Kuherbsen. In der Trockenzeit bauen sie am See Gemüse an, insbesondere Zwiebeln, Tomaten und Bohnen.

„Uns fehlen die Worte, um unsere Freude und Zufriedenheit über die Fertigstellung der Wasserversorgung mit Unterstützung der Stadt Ludwigsburg auszudrücken“, sagt beispielsweise Sana Mamounata, die Beauftragte der Frauen des Dorfes. Die Frauen hatten bisher nur zwei Brunnen mit Handpumpen, vor denen sie sich jeweils anstellen mussten, um Wasser zu entnehmen. Manchmal mussten sie sogar verschmutztes Wasser vom Seeufer nehmen. Während der Regenzeit kam es dabei häufig zu Ausrutschern, Stürzen und Verletzungen, bis hin zu Knochenbrüchen. „Einen 25-Liter-Kanister auf dem Kopf zu tragen, während man einen steilen Hang hinaufgeht, ist außerdem nicht gut für die Wirbelsäule. Jetzt ist unser Leid gelindert und unsere Kinder können sauberes Wasser trinken, wann immer sie es brauchen. Bereits der Gedanke, dass ich keine so langen Wege mehr zurücklegen muss, um an Trinkwasser zu kommen, erleichtert mir das Leben.“

Dorfchef Koanda Hamado ergänzt: „Wenn man den See neben dem Dorf sieht, würde man denken, dass wir keine Wasserprobleme haben. Tatsächlich haben wir Wasser, um unser Gemüse zu bewässern, aber für sauberes Trinkwasser mussten unsere Frauen manchmal einen ganzen Tag lang anstehen. Einige verwenden daher das Wasser aus dem See, ohne an die gesundheitlichen Konsequenzen zu denken.“ Aber alle Wasserprobleme seien jetzt in naher Zukunft gelöst. Die Möglichkeit, das Wasser im eigenen Viertel vor der Haustüre zu haben, werde das Leben der Dorfbewohner verändern und insbesondere den Frauen und Kindern mehr Zeit geben, sich anderen Dingen zu widmen – zum Beispiel dem Lernen. „Vielen Dank an die Stadt Ludwigsburg für diese humanitäre Spende.“

Die erste Projektlaufzeit der Klimapartnerschaft zwischen Ludwigsburg und Kongoussi ging im Dezember 2019 zu Ende. Mehr als 20.000 Menschen profitieren bereits heute von den Maßnahmen wie dem Brunnen- und Latrinenbau. Durch Ausbildungen und Schulungen sowie den Einsatz von Multiplikatoren werden zudem die Nachhaltigkeit sowie eine langfristige Wirkung der Projekte gewährleistet. „Wir freuen uns, dass wir unsere Klimapartnerschaft trotz der aktuell schwierigen Lage fortführen können. Wasser, sanitäre Anlagen und eine entsprechende Hygiene sind für eine nachhaltige Entwicklung unverzichtbar – und in Zeiten der Corona-Pandemie gilt das ganz besonders“, betont dazu Erster Bürgermeister Konrad Seigfried.

Als weitere Aktivitäten für die zweite Projektperiode stehen außerdem die Reduzierung von Kohlendioxid-Emissionen sowie Maßnahmen zur Vermeidung von Plastikmüll in den städtischen und ländlichen Kommunen von Kongoussi auf dem Programm. Die Kosten für die in der zweiten Phase geplanten Projekte belaufen sich auf rund 480.000 Euro. 90 Prozent dieser Summe trägt der Bund, die restlichen zehn Prozent teilen sich die Stadt Ludwigsburg und der Förderkreis Burkina Faso.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Die aktuellen Fall-Zahlen nach dem Wochenende für den Landkreis Ludwigsburg

Die Lage in Ludwigsburg:

20 bestätigte Neuinfektionen innerhalb eines Tages meldete heute das Landratsamt für den Landkreis Ludwigsburg. Wieviele davon Reiserückkehrer sind, wird die Behörde nach eigenen Angaben erst morgen bekannt geben. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis stieg am Montag (14.09. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2.385. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 2.138 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 18,1 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Montag meldete das Landesgesundheitsamt weitere 221 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 45.468, davon sind ungefähr 39.815 Personen wieder genesen. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle stieg um einen auf insgesamt 1.868.. (Datenstand: 14.9. – 17Uhr)

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom RKI für Baden-Württemberg mit R 1,0 angegeben.

Die Lage in Deutschland:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die neuesten Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach gab es in Deutschland innerhalb eines Tages +927 bestätigte Neuinfektionen (Stand: 14.09. – 00.00 Uhr). Die veröffentlichtem Zahlen sind mit Blick auf das wirkliche Infektionsgeschehen allerdings wenig aussagekräftig – an Wochenenden sind die gemeldeten Fallzahlen nämlich erfahrungsgemäß oft niedriger, weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI übermitteln.

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit 260.355  (Datenstand: 14.09., 00.00 Uhr) angegeben. Mindestens 233.300 Patienten haben eine Sars-CoV-2 Infektion bis Sonntagmorgen überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben insgesamt 9.350 Menschen. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland bei 1,18 (Vortag: 1,15).

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Polizeieinsätze am Wochenende auf dem Akademiehof und in der Innenstadt

Ludwigsburg: Körperverletzung auf dem Akademiehof

Zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen einem 23-Jährigen und einem bislang unbekannten Täter kam es am Sonntag gegen 3.30 Uhr auf dem Akademiehof in Ludwigsburg. Die beiden Männer gerieten in Streit, in dessen Folge der 23-Jährige durch einen Schlag ins Gesicht leicht verletzt wurde. Hinweise zur Tat oder dem Täter nimmt das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, entgegen,

Ludwigsburg: Akademiehof wird nach mehreren Zwischenfällen geräumt

Nach zwei Schlägereien, einer Beleidigung zum Nachteil eines Polizeibeamten, diversen Ordnungsstörungen, teilweise stark betrunkenen Personen sowie aggressivem Auftreten gegenüber den Polizeibeamten wurde der Akademiehof am Samstagnacht gegen 23.20 Uhr geräumt. Es befanden sich zu diesem Zeitpunkt circa 80 Personen auf dem Gelände. Die Räumung verlief überwiegend störungsfrei.

Ludwigsburg: Versuchtes Tötungsdelikt durch Messerstiche

Zu einem versuchten Tötungsdelikt kam es am Sonntag gegen 02.20 Uhr in der Karlstraße in Ludwigsburg vor einem Café. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf dauern noch an. Mutmaßlich kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, in dessen Folge zwei 23-Jährige mit Schnitt-und Einstichverletzungen ärztlich behandelt werden mussten.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Was in Ludwigsburg und der Region übers Wochenende los war

Schwieberdingen: Pkw brennt vollständig aus

Am Montag befuhr ein 31-jähriger VW-Lenker gegen 15.40 Uhr die Stuttgarter Straße in Schwieberdingen. Auf Höhe der Herrmann-Essig-Straße / Im Seelach bemerkte er plötzlich Rauch an seinem Fahrzeug, weshalb er den Pkw im Einmündungsbereich am Fahrbahnrand abstellte. Er versuchte noch die entstandenen Flammen mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen, was jedoch nicht mehr gelang. Der VW brannte vollständig aus. Drei weitere Pkw, ein Verkehrszeichen sowie eine Hecke wurden durch die Flammen beschädigt. Der Sachschaden wird auf etwa 70.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist bislang nicht bekannt. Die Feuerwehr Schwieberdingen war mit drei Fahrzeugen und 24 Wehrleuten im Einsatz.

Freiberg am Neckar-Geisingen: Bargeld gestohlen

Nach einem Einbruch, der zwischen Samstag 19:45 Uhr und Montag 06:00 Uhr in der Ruitstraße im Stadtteil Geisingen verübt wurde, sucht die Polizei nach Zeugen. Ein bislang unbekannter Täter entfernte ein Gitter und hebelte das dahinterliegende Fenster auf. So gelangte er in die Räumlichkeiten einer Bäckerei. Im Inneren stieß der Unbekannte schließlich auf einen Tresor, den er ebenfalls gewaltsam aufhebelte. Anschließend entnahm der Einbrecher aus dem Tresor Bargeld in noch unbekannter Höhe und suchte das Weite. Der hinterlassene Sachschaden beläuft sich auf etwa 4.000 Euro. Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, wenden sich bitte an das Polizeirevier Marbach, Tel. 07144 9000.

Vaihingen an der Enz: Volvo beschädigt

Vermutlich beim Vorbeifahren beschädigte ein noch unbekannter Fahrzeuglenker einen Volvo, der in der Heiligkreuzstraße in Vaihingen an der Enz am Fahrbahnrand abgestellt war. Im weiteren Verlauf machte sich der Unbekannte aus dem Staub und kümmerte sich nicht um den angerichteten Sachschaden von rund 2.000 Euro. Zu der Unfallflucht, die sich zwischen Freitag 20:00 Uhr und Montag 07:15 Uhr ereignete, sucht die Polizei nun nach Zeugen. Sachdienliche Hinweise zum Verursacher nimmt das Polizeirevier Vaihingen an der Enz unter der Tel. 07042 9410 entgegen.

Ludwigsburg: Leichtverletzte nach Verkehrsunfall

Am Sonntag ereignete sich gegen 13.30 Uhr ein Verkehrsunfall in Ludwigsburg im Einmündungsbereich der Stuttgarter Straße und dem Karlsplatz / der Leonberger Straße. Ein 47-jähriger Ford-Lenker befuhr dabei die Stuttgarter Straße in Richtung Kornwestheim. Im Fahrzeug befanden sich noch vier weitere Personen. Zeitgleich befuhr eine 39-jährige Citroen-Fahrerin die Stuttgarter Straße und wollte nach links in den Karlsplatz abbiegen. Mutmaßlich weil der 47-Jährige das Rot der Ampel missachtete stießen die beiden Fahrzeuge zusammen. Die 39-Jährige musste leichtverletzt vom Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 18.000 Euro. Der Ford-Lenker hatte keine gültige Fahrerlaubnis und stand zudem vermutlich unter Einfluss von Betäubungsmitteln, weswegen bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, sucht nun Zeugen, welche Angaben zum Unfallhergang machen können.

Ludwigsburg: Unfallflucht in der Fasanenstraße

Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer beschädigte am Sonntag zwischen 14.00 Uhr und 18.20 Uhr einen Honda Odyssey. Dieser war in der Fasanenstraße in Ludwigsburg am Straßenrand geparkt. Auf Grund des Schadens dürfte es sich bei dem unfallverursachenden Fahrzeug um ein Fahrrad handeln. Der Sachschaden am Honda beläuft sich auf circa 1.200 Euro. Hinweise nimmt das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, entgegen.

Ludwigsburg: Abbruchhaus stürzt ein und beschädigt weitere Gebäude

Am Samstag gegen 6.30 Uhr stürzte in der Leonberger Straße in Ludwigsburg der Rest eines Abbruchhauses samt Gerüst ein. Dabei wurden weitere angrenzende Gebäude durch herabstürzende Trümmerteile beschädigt, sodass diese evakuiert werden mussten. Die Gebäude wurden von einem Statiker noch am Samstag überprüft und als akut einsturzgefährdet eingestuft. Weiterhin wurde der Zugang zu einem bewohnten Gebäude teilweise verschüttet, sodass auch dieses Gebäude nicht mehr zugänglich ist. Letztlich mussten 24 Personen ihre Wohnungen verlassen. Teilweise wurden diese in nahegelegenen Hotels untergebracht. Es gab keine Verletzten. Ein kleiner Bagger wurde unter dem Gebäude begraben. Der Grund für den Einsturz wird derzeit noch untersucht. Mutmaßlich könnten Baggerarbeiten vom Vortag hierzu geführt haben. Beim Einsatz waren neben dem Polizeirevier Ludwigsburg auch Einsatzkräfte der Feuerwehr, der 1. OB Herr Seigfried sowie weitere Mitarbeiter der Stadt Ludwigsburg beteiligt.

Ludwigsburg: Verkehrsunfall auf der B27 mit Unfallflucht

Ein Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht ereignete sich am Sonntag gegen 17.00 Uhr auf der Bundesstraße 27. Eine 45-jährige Mercedes-Benz-Lenkerin befuhr die B 27 von Ludwigsburg in Richtung Bietigheim-Bissingen. Auf Höhe der Bundesautobahn 8, Anschlussstelle Ludwigsburg-Nord, wechselte sie vom linken auf den rechten Fahrstreifen. Hierbei konnte sie einen lauten Knall wahrnehmen und folgte dem vermeintlichen Unfallbeteiligten. Es stellte sich heraus, dass auf Grund des Schadens, wohl ein anderes Fahrzeug unfallbeteiligt war. Dieses war jedoch nicht mehr an der Unfallstelle. Bei dem Pkw dürfte es sich um eine schwarze Mercedes-Benz A-Klasse handeln. Weitere Hinweise liegen nicht vor. Hinweise zum Unfallverursacher nimmt das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, entgegen.

Vaihingen an der Enz: Einbruch in Tierheim

Ein bislang unbekannter Täter verschaffte sich zwischen Samstag 23:45 Uhr und Sonntag 7:30 Uhr Zugang zu einem Tierheim in der Enzgasse in Vaihingen an der Enz. Im Gebäude wurden verschiedene Räume durchsucht und Bargeld gestohlen. Die genaue Höhe der Sachschäden und des Diebesgutes konnte bislang noch nicht beziffert werden. Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz nimmt Zeugenhinweise unter Tel. 07042 941 0 entgegen.

Vaihingen an der Enz: Schlägerei endet im Polizeigewahrsam

Am Sonntag gerieten ein 22-Jähriger und ein 21-Jähriger gegen 9:35 Uhr am Marktplatz in Vaihingen an der Enz in Streit, der letztlich für den 22-Jährigen im Polizeigewahrsam endete. Den bisherigen Erkenntnissen nach sollen sich die beiden zunächst verbal gestritten haben und in der Folge habe der 22-Jährige dann den 21-Jährigen körperlich angegangen. Beide Beteiligten und ein Zeuge wurden zur weiteren Klärung des Sachverhalts durch Polizeibeamte zum Polizeirevier Vaihingen an der Enz gebracht. Dort bestätigte sich durch Atemalkoholtests die erhebliche Alkoholisierung der beiden. Nachdem der 22-Jährige nach einer deutlichen Ansprache seine Aggressionen gegenüber dem 21-Jährigen noch immer nicht einstellen wollte und diesen weiter bedrohte, kam er letztlich in polizeilichen Gewahrsam.

Remseck am Neckar-Aldingen: Pkw zerkratzt

Vermutlich mutwillig beschädigte ein noch unbekannter Täter einen Mercedes, der zwischen Samstag und Sonntag in der Neckarstraße in Remseck am Neckar-Aldingen abgestellt war. Der Unbekannte zerkratzte an dem Wagen die komplette Beifahrerseite und richtete hierbei einen Sachschaden von rund 2.000 Euro an. Das Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154 13130, sucht nun nach Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können.

Gerlingen: Brand einer Holzhütte

Die Freiwillige Feuerwehr Gerlingen rückte am Sonntag gegen 20:30 Uhr in das Gewann „Im Grimmle“ in Gerlingen aus, nachdem dort ein Brand gemeldet worden war. Auf einem Gartengrundstück konnte eine brennende Holzhütte festgestellt werden. Die Wehrleute löschten den Brand und rückten wieder ab. Da die Hütte durch das Feuer fast vollständig zerstört wurde, wird derzeit von einer Schadenshöhe von etwa 10.000 Euro ausgegangen. Warum die Hütte in Flammen stand, ist noch völlig unklar. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur möglichen Brandursache geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Gerlingen, Tel. 07156 94490, in Verbindung zu setzen.

Besigheim: Skoda von der Fahrbahn abgekommen

Am Sonntag gegen 04:40 Uhr war ein 21-Jähriger mit einem Skoda auf der Löchgauer Straße in Besigheim unterwegs. In Fahrtrichtung Löchgau kam der junge Mann vermutlich infolge eines Sekundenschlafs in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein Brückengeländer. Hierbei zog sich der Fahrer leichte Verletzungen zu und es entstand ein Gesamtschaden von etwa 17.500 Euro. Bei der anschließenden Unfallaufnahme stellten hinzugezogene Polizeibeamte bei dem 21-Jährigen eine Alkoholbeeinflussung fest. Diesbezüglich wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt und der Fahrer musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Darüber hinaus wurde der leicht verletzte Mann im Krankenhaus medizinisch versorgt und sein Führerschein beschlagnahmt. Der Skoda war unfallbedingt nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Kirchheim am Neckar: Kartoffeln gestohlen

In der vergangenen Woche trieb ein bislang unbekannter Täter zwischen Donnerstag 16:00 Uhr und Samstag 09:20 Uhr zwischen Hofen und Hohenstein sein Unwesen. Rechtsseitig der Kreisstraße 1629, auf Höhe eines Kleintierzuchtvereins, entwendete der Unbekannte auf einer Fläche von etwa 50 m² circa 300 Kilogramm Kartoffeln im Wert einer dreistelligen Summe. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 4050, sucht aufgrund des Diebstahls nun nach Zeugen, die eventuell verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Dieser Artikel wird ständig aktualisiert.

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 14. September

Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd Ostrampe / L 1140
Wegen Umbaumaßnahmen an der Ostrampe der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd und an der L 1140 ist die Autobahnauffahrt in Richtung Heilbronn gesperrt. Die L 1140 ist in beide Richtungen nur einspurig befahrbar.

Gebiet Altach
Hier besteht voraussichtlich bis Ende Oktober eine abschnittsweise Sperrung der Feldwege zwischen der Hirschbergschule und der Kläranlage Eglosheim sowie zwischen der Tammer Straße und der Autobahnmeisterei Ludwigsburg. Die Zufahrt zur Kläranlage und zur Hirschbergschule bleibt eingeschränkt frei; die Zufahrt zur Tammer Straße ist für Anlieger ebenfalls eingeschränkt frei.

Bönnigheimer Straße / Sachsenheimer Straße
Es besteht bis voraussichtlich Mitte September ein Vollsperrung der Bönnigheimer Straße sowie eine halbseitige Sperrung der Sachsenheimer Straße.
 
Brahmsweg
Es besteht bis voraussichtlich Ende April 2021 eine Vollsperrung auf Höhe des Gebäudes Brahmsweg 30/2.

Heilbronner Straße /B 27
Hier wird die äußerste Fahrspur stadteinwärts wegen Instandsetzungs-Arbeiten an der Stützwand außerhalb der Hauptverkehrszeiten abschnittsweise gesperrt.

Johannesstraße
Hier besteht eine Vollsperrung im ersten Bauabschnitt zwischen der Mörikestraße und der Wernerstraße. Zudem ist der Kreuzungsbereich Wernerstraße voll gesperrt, es besteht eine Sackgassenregelung. Der Anlieger- und Andienungsverkehr sind frei.
 
Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudestraße und dem Zentralen Omnibus-bahnhof (ZOB) für den Individualverkehr gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt – die Verkehrsführung erfolgt stadteinwärts zwischen der Friedrichstraße und der Leonberger Straße.

Karl-Hüller-Straße
Es besteht bis voraussichtlich Ende September eine Vollsperrung der Karl-Hüller-Straße.

Katharinenstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Anfang Oktober eine halbseitige Sperrung. Der Gehweg ist für den Fußgängerverkehr gesperrt.

Keplerbrücke
Hier sind aufgrund von Sanierungsarbeiten drei Fahrspuren auf der Brücke gesperrt.

Metterstraße
Hier kommt es voraussichtlich bis Mitte September zu Beeinträchtigungen im Baustellenbereich.

Neckarhalde
Hier besteht auf Höhe der Neckarhalde 39 bis voraussichtlich Ende Dezember eine Vollsperrung für den Kfz-, Fußgänger- und Radverkehr. Es besteht eine Umleitung über: Neckarhalde – Herrmann-Wißmann-Straße – Steinäckerstraße.
 
Riedstraße / Ecke Theurerstraße
Es kommt voraussichtlich bis Mitte September zwischen der Riedstraße 27 und der Riedstraße 45 zu Beeinträchtigungen im Baustellenbereich und des nördlichen Gehwegs.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrecht erhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.   

Schwieberdinger Straße /Keplerstraße /Friedrichstraße
(zwischen der Martin-Luther-Straße und der Stuttgarter Straße)
Hier besteht eine einspurige Verkehrsführung im Baufeld. Die Zu- und Abfahrt aus den Nebenrichtungen ist eingeschränkt beziehungsweise teilweise nicht möglich. Die Zu- und Abfahrt aus der Pflugfelder Straße in die Schwieberdinger Straße ist nicht möglich. Die Baumaßnahmen dauern voraussichtlich bis März 2021.
 
Siemensstraße
Hier kommt es vorrausichtlich bis Ende September zwischen der Einsteinstraße und der Siemensstraße 32 zu Beeinträchtigungen im Baustellenbereich und des nördlichen Gehwegs.

Solitudestraße
Zwischen der Solitudestraße 20 und der Solitudestraße 19 besteht vorrausichtlich bis Mitte September eine halbseitige Sperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.
 
Uferwiesen II
Hier besteht eine Vollsperrung der Anlegestelle. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Untere Kasernenstraße – Parkplatz Untere Stadt
Der Parkplatz Untere Stadt ist im Zuge der Umgestaltung des Walckerparks bis voraussichtlich April 2021 gesperrt. Im Bereich der Unteren Kasernenstraße, der Oberen Kasernenstraße und der Bietigheimer Straße werden daher die öffentlichen Stellplätze in Anwohnerparkplätze umgewandelt (Bewohnerparkbereich 1).
 
Waldäcker III
Hier sind temporäre Einschränkungen bei der Nutzung des Radweges entlang der Schwieberdinger Straße möglich. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Schulstart in Baden-Württemberg

Damit alle Kinder sicher ankommen, startet zum Schulbeginn wieder die Aktion „Sicherer Schulweg“. Es beinhaltet ein Maßnahmenpaket aus Verkehrsüberwachung und Verkehrsunfallprävention, um Schulunfälle möglichst zu verhindern. 2019 lag die Zahl der Schulwegunfälle auf einem Elf-Jahres-Tiefstand.

„Rund 100.000 Erstklässlerinnen und Erstklässler werden nach Angaben der Landesregierung zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 in Baden-Württemberg eingeschult. Ihnen allen wünsche ich einen guten Start in das Schulleben. Hierzu gehört natürlich auch, dass sie immer sicher zur Schule kommen. Dies kann nur gelingen, wenn sich alle, die im Straßenverkehr unterwegs sind, rücksichtsvoll verhalten, besonders im Bereich von Schulen langsam fahren und stets bremsbereit sind. Wir tragen eine besondere Verantwortung für die Schulanfängerinnen und Schulanfänger“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Stropp zur der Aktion „Sicherer Schulweg“.

Gefahren beim Überqueren der Straße

In den Kindergärten und Kindertagesstätten werden die Schulanfängerinnen und -anfänger in der Regel sehr gut auf den Schulweg vorbereitet. Wegen der Corona-Pandemie war das dieses Jahr leider nur eingeschränkt möglich. Umso wichtiger ist es, dass auch Eltern oder Großeltern den Schulweg mit den Kindern üben. Viele Kinder gehen mit Eintritt in die Grundschule den Weg alleine, weshalb das Üben auf jeden Fall nicht zu kurz kommen sollte. „Üben Sie den sichersten Weg zur Schule mehrmals gemeinsam mit Ihrem Kind und erklären Sie dabei das richtige Verhalten“, appellierte Innenminister Thomas Strobl.

Dabei soll besonders auf die Gefahren beim Überqueren der Straße und an Grundstücksausfahrten hingewiesen werden. Von Bedeutung ist auch, dass Kinder ein Gefühl für Geschwindigkeit entwickeln. „Insbesondere in der ‚dunklen Jahreszeit‘ sollte auf reflektierende Elemente an den Schultaschen und helle, am besten auch reflektierende Kleidung geachtet werden“, unterstrich Minister Thomas Strobl. Zusätzlich fordert der Innenminister die Erziehungsberechtigten auf: „Seien Sie gute Vorbilder im Straßenverkehr und verzichten Sie auf die ‚Elterntaxis‘. Die vielen Fahrten im Schulumfeld gefährden unsere Kinder – und der Schulweg zu Fuß ist ein Beitrag zur Fitness der Jüngsten.“

Maßnahmenpaket für sichere Schulwege

Regelmäßig zum Schuljahresbeginn wird durch das Land ein Maßnahmenpaket aus Verkehrsüberwachung und Verkehrsunfallprävention umgesetzt. So werden die Bürgerinnen und Bürger in den kommenden Wochen unter anderem mit Spannbändern, Plakaten und Veranstaltungen zu einem rücksichtsvollen Verhalten gegenüber unseren schwächsten Verkehrsteilnehmenden aufgefordert.

Darüber hinaus überwacht die Polizei auch die Einhaltung der Geschwindigkeit vor Schulen, das vorschriftsgemäße Parken entlang von Geh- und Radwegen, den technischen Zustand von Fahrrädern sowie die Sicherung der Kinder im Auto. Das soll Schulwegunfälle möglichst verhindern, damit alle Kinder sicher ankommen.

Zahl der Schulwegunfälle auf Elf-Jahres-Tiefstand

Im vergangenen Jahr hat die Polizei 443 (2018 waren es 470) Verkehrsunfälle auf dem Schulweg aufgenommen. Das ist der tiefste Stand seit elf Jahren. Hierbei wurden insgesamt 65 (2018 waren es 79) Kinder und Jugendliche schwer und 406 (2018 waren es 392) leicht verletzt. „Bei den schwerverletzten Kindern erreichen wir damit ebenfalls den tiefsten Wert seit elf Jahren. Das freut mich sehr“, betonte der Innenminister. Leider sind im vergangenen Jahr ein Jugendlicher und vier Kinder auf dem Weg von oder zur Schule tödlich verunglückt. Losgelöst vom Schulweg sind im Jahr 2019 2.947 (2018 waren es 3.001) Kinder bis 13 Jahre im Straßenverkehr verunglückt. 37 Prozent (1.084) der verunglückten Kinder waren hierbei in einem Personenkraftwagen (PKW), 32 Prozent (949) auf einem Fahrrad und 25 Prozent (730) zu Fuß unterwegs.

Quelle: Landesregierung Baden-Württemberg