5.000 Corona-Impfdosen: Zusätzliche Impfstofflieferung an Ludwigsburger Kreisimpfzentren

LUDWIGSBURG. Gute Nachrichten für die beiden Kreisimpfzentren in Ludwigsburg. Insgesamt 5.000 Impfdosen des Moderna-Impfstoffs sollen aus dem Zentralen Impfzentrum des Landes in Mannheim zur Verfügung gestellt werden. Landrat Allgaier: „Für die kurzfristige und pragmatische Unterstützung des Landes möchte ich mich bedanken. Aber auch darüber hinaus benötigen wir dringend mehr Impfstoff, um weitere Erstimpftermine anbieten zu können.“

Dieser zusätzliche Impfstoff des Landes soll nach Angaben des Landratsamts innerhalb der nächsten sieben Tage verimpft werden, gestartet wird direkt am morgigen Freitag, 07.05. Durch die Unterstützung des Landes konnten gestern kurzfristig wieder täglich 540 neue Erstimpftermine angeboten werden. Die Termine waren innerhalb weniger Minuten vergeben, so die Ludwigsburger Kreisverwaltung.

Durch die zusätzliche Lieferung können somit ab dem morgigen Freitag insgesamt knapp 1.100 Impfungen pro Tag in den beiden Kreisimpfzentren durchgeführt werden, verteilt auf die drei Impfstoffe Biontech, Moderna und Astrazeneca. Der Impfstoff in den Kreisimpfzentren in Ludwigsburg ist allerdings trotz der Zusatzlieferung knapp. Aktuell können daher ab dem 14.05. keine neuen Erstimpftermine mehr angeboten werden, so das Landratsamt. Bereits bestehende Erst- und Zweitimpftermine sollen aber weiterhin regulär stattfinden.

red

So sehen die aktuellen Corona-Zahlen am Donnerstag aus

Seit dem 24. April gelten in Baden-Württemberg die Regelungen der Bundesnotbremse. Hintergrund ist das bundesweit geltende Infektionsschutzgesetz.

Trotz deutlich weniger Neuinfektionen als im Vergleich zur Vorwoche, nahm der Inzidenzwert leicht zu. Und so sehen die Corona-Zahlen am Donnerstag (06.05. – 16 Uhr) für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldete binnen 24 Stunden in der Summe weitere 175 Corona-Infizierte. Aus der Stadt Ludwigsburg wurden 43 bestätigte Corona-Neuinfektionen gemeldet. Am Donnerstag vor einer Woche waren es 233 bestätigte Neuinfektionen. Gestern waren es 230 Fälle.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner lag laut dem Landratsamt am heutigen Donnerstag kreisweit bei 173,1. Am Vortag hatte das Kreisgesundheitsamt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 171,6 angegeben, vor genau einer Woche mit 196,4. (Stand – 06.05. – 16Uhr)

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 48 (-2). Auf der Normalstation werden 31 (-3) Patienten behandelt. 17 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 14 (+1) beatmet werden. (Stand: 06.05. – 09.00Uhr)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 24.526 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steigt um 2 auf 473. Rund 22.298 (+137) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 06.05.- 16Uhr)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

 

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 06.05.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag)

Affalterbach ( 148 | 1 )
Asperg ( 674 | 7 )
Benningen am Neckar ( 237 | 2 )
Besigheim ( 605 | 1 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.296 | 17 )
Bönnigheim ( 512 | 2 )
Ditzingen ( 1.094 | 11 )
Eberdingen ( 285 | 1 )
Erdmannhausen ( 156 | 7 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 550 | 4 )
Freudental ( 157 | 0 )
Gemmrigheim ( 251 | 0 )
Gerlingen ( 668 | 1 )
Großbottwar ( 323 | 3 )
Hemmingen ( 301 | 1 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 248 | 3 )
Kirchheim am Neckar ( 345 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 788 | 5 )
Kornwestheim ( 1.833 | 16 )
Löchgau ( 264 | 2 )
Ludwigsburg ( 4.399 | 43 )
Marbach am Neckar ( 665 | 6 )
Markgröningen ( 695 | 6 )
Möglingen ( 619 | 4 )
Mundelsheim ( 125 | 0 )
Murr ( 235 | 0 )
Oberriexingen ( 115 | 1 )
Oberstenfeld ( 354 | 1 )
Pleidelsheim ( 281 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.135 | 3 )
Sachsenheim ( 942 | 9 )
Schwieberdingen ( 422 | 1 )
Sersheim ( 289 | 3 )
Steinheim an der Murr ( 440 | 1 )
Tamm ( 394 | 3 )
Vaihingen an der Enz ( 1.334 | 10 )
Walheim ( 127 | 2 )

red

Auf offener Straße – Streit unter Geschwistern in Ludwigsburg eskaliert

Aus noch unbekannter Ursache geriet ein 44 Jahre alter Mann am Mittwoch gegen 19.15 Uhr in der Friedrichstraße im Ludwigsburger Osten in Streit mit seiner 35 Jahre alten Schwester.

Als sich diese entfernen will, soll der Tatverdächtige sie an den Haaren zu Boden gezogen haben. Zeugen, die die Situation beobachteten, alarmierten die Polizei. Mehrere Streifenwagenbesatzungen fuhren hierauf in die Friedrichstraße und konnten die beiden dann in der Danziger Straße feststellen. Der 44-Jährige reagierte aggressiv auf die Polizeibeamten, die ihn zu Boden bringen mussten und ihm Handschließen anlegten.

Die 35 Jahre alte Frau, die leicht verletzt war, solidarisierte sich nun wieder mit ihrem Bruder und begann die Polizisten anzuschreien, worauf ihr ebenfalls Handschließen angelegt wurden. Da sich beide nicht beruhigen wollten, wurden sie in Gewahrsam genommen und zum Polizeirevier Ludwigsburg gebracht. Sie mussten den Rest der Nacht in der Gewahrsamseinrichtung verbringen.

red

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Hoch und runter: Inzidenz im Kreis Ludwigsburg steigt wieder

Seit dem 24. April gelten in Baden-Württemberg die Regelungen der Bundesnotbremse. Hintergrund ist das bundesweit geltende Infektionsschutzgesetz.

Nach dem es mit den Corona-Zahlen die letzten Tage abwärts ging, stieg am Mittwoch der Inzidenzwert für den Landkreis Ludwigsburg wieder an.

Und so sehen die Corona-Zahlen am Mittwoch (05.05. – 16 Uhr) für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldete binnen 24 Stunden in der Summe weitere 230 Corona-Infizierte. Allein aus der Stadt Ludwigsburg wurden 60 bestätigte Corona-Neuinfektionen gemeldet. Am Mittwoch vor einer Woche waren es 191 bestätigte Neuinfektionen. Gestern waren es 210 Fälle.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner lag laut dem Landratsamt am heutigen Mittwoch kreisweit bei 171,6. Am Vortag hatte das Kreisgesundheitsamt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 168,3 angegeben, vor genau einer Woche mit 191,4. (Stand – 05.05. – 16Uhr)

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 50 (-2). Auf der Normalstation werden 34 (-2) Patienten behandelt. 16 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 13 (-1) beatmet werden. (Stand: 05.05. – 09.00Uhr)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 24.351 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steigt um 1 auf 471. Rund 22,161 (+204) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 05.05.- 16Uhr)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 05.05.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag)

Affalterbach ( 147 | 0 )
Asperg ( 667 | 3 )
Benningen am Neckar ( 235 | 4 )
Besigheim ( 604 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.279 | 19 )
Bönnigheim ( 510 | 3 )
Ditzingen ( 1.083 | 6 )
Eberdingen ( 284 | 2 )
Erdmannhausen ( 149 | 2 )
Erligheim ( 152 | 2 )
Freiberg am Neckar ( 546 | 4 )
Freudental ( 157 | 0 )
Gemmrigheim ( 251 | 0 )
Gerlingen ( 667 | 10 )
Großbottwar ( 320 | 1 )
Hemmingen ( 300 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 245 | 6 )
Kirchheim am Neckar ( 345 | 4 )
Korntal-Münchingen ( 783 | 5 )
Kornwestheim ( 1.817 | 19 )
Löchgau ( 262 | 2 )
Ludwigsburg ( 4.356 | 60 )
Marbach am Neckar ( 659 | 7 )
Markgröningen ( 689 | 10 )
Möglingen ( 615 | 1 )
Mundelsheim ( 125 | 0 )
Murr ( 235 | 3 )
Oberriexingen ( 114 | 0 )
Oberstenfeld ( 353 | 2 )
Pleidelsheim ( 281 | 2 )
Remseck am Neckar ( 1.132 | 18 )
Sachsenheim ( 933 | 7 )
Schwieberdingen ( 421 | 2 )
Sersheim ( 286 | 2 )
Steinheim an der Murr ( 439 | 1 )
Tamm ( 391 | 6 )
Vaihingen an der Enz ( 1.324 | 13 )
Walheim ( 125 | 3 )

red

Krankenhausbetten auf dem Weg nach Afrika

Genau 30 von den RKH Kliniken ausrangierte Patientenbetten wurden jetzt im Wirtschaftshof der RKH Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal in einen Überseecontainer verladen. Dessen Ziel: Das Bembereke Hospital im Norden des westafrikanischen Landes Benin. Die Betten werden dringend benötigt, damit Patienten und ihre Angehörigen nicht mehr auf dem Boden schlafen müssen.

Die Situation im Bembereke Hospital kennen die am RKH Klinikum Ludwigsburg tätigen Kinderchirurgen Dr. Susanne Eberlein und Dr. Hartwig Sauter aus zurückliegenden Hilfseinsätzen. Von Ludwigsburg in den Benin, das sind nicht nur tausende Kilometer, sondern zudem Welten was die medizinische Versorgung angeht. Ob OP-Besteck oder Verbandsmaterial, der Unterstützungsbedarf ist groß und so reisen die beiden Ludwigsburger Oberärzte auch immer mit großem Gepäck an, um Kinder zu operieren, die sonst keine Chance gehabt hätten. Das OP- Spektrum reicht vom offenen Rücken über die Korrektur von Lippen-Kiefer- Gaumenspalten bis zum Entfernen von Zysten und Tumoren. Seit der Corona- Pandemie pausiert die aktive Arbeit der Kinderchirurgen und die Konzentration der Unterstützung verschob sich auf Hilfe, die aus der Ferne geleistet werden kann. Das Bembereke Hospital im Norden des Landes versorgt dabei Menschen im Umkreis von 100 Kilometern. Für Angehörige bedeutet das eine weite Anreise und so harren sie oft Monate an der Seite ihrer schwerkranken Kinder aus und schlafen auf dem Boden.

Deshalb sind die ausrangierten Patientenbetten auch für sie ein Segen. Deren Transport ist ein großes Gemeinschaftsprojekt zwischen dem 2019 gegründeten Verein Kinderchirurgie in Afrika mit Dr. Hartwig Sauter als erstem Vorsitzenden und Dr. Susanne Eberlein als dessen Stellvertreterin sowie dem Hilfe zur Selbsthilfe für Menschen in Entwicklungsländern leistenden Freundeskreis Liweitari e.V. Der Transport nach Benin wird überdies von Engagement Global, einem Service für Entwicklungsinitiativen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, gefördert. Mit dem Transport allein ist es nicht getan, hinzu kommen noch die rund 5000 Euro betragenden Kosten für Einfuhrzoll und Einfuhrumsatzsteuer, die vom Verein Kinderchirurgie in Afrika übernommen werden.

Die Kinderchirurgen vom Ludwigsburger Klinikum hoffen nun, dass sie bald wieder selbst nach Afrika fliegen können, um den kranken Kindern zu helfen. Die Einsätze finden große Beachtung, viele Menschen unterstützen die ehrenamtliche Arbeit, es werden nicht nur regelmäßig Sach-, sondern auch Geldspenden geleistet. Spenden an den Verein „Kinderchirurgie in Afrika“ (www.kinderchirurgie-afrika.de) kommen dabei zu 100 Prozent der Arbeit vor Ort zugute, anderweitige Kosten werden durch Mitgliedsbeiträge abgedeckt. Die Initiative für das Afrikaprojekt hatte Dr. Hartwig Sauter, der nach seinem Medizinstudium fünf Jahre zunächst in Benin und dann in Kamerun tätig war.

red

Inzidenz im Landkreis fällt weiter – schon mehr als 100.000 Impfungen im Kreis Ludwigsburg

Seit dem 24. April gelten in Baden-Württemberg die Regelungen der Bundesnotbremse. Hintergrund ist das bundesweit geltende Infektionsschutzgesetz.

Hier finden Sie einen ÜberblickRegelungen der Corona-Verordnung auf einen Blick 

Und so sehen die Corona-Zahlen am Dienstag 04.05. – 16 Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldete binnen 24 Stunden in der Summe weitere 210 Corona-Infizierte. Allein aus der Stadt Ludwigsburg wurden 61 Neuinfektionen gemeldet. Am Dienstag vor einer Woche waren es 214 bestätigte Neuinfektionen. Gestern waren es 29 Fälle.

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg sinkt im Vergleich zum Vortag weiter und liegt bei 168,3. Einen Tag zuvor betrug die Inzidenz 174,7. Vor genau einer Woche lag der Inzidenzwert für den Landkreis bei 206,1. (Stand – 04.05. – 16Uhr)

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 52. Auf der Normalstation werden 36 (+1) Patienten behandelt. 16 (-1) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 14 (-1) beatmet werden. (Stand: 04.05. – 09.00Uhr)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 24.121 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steigt um 2 auf 470. Rund 21.957 (+207) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 04.05.- 16Uhr)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 04.05.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag

Affalterbach ( 147 | 5 )
Asperg ( 664 | 8 )
Benningen am Neckar ( 231 | 1 )
Besigheim ( 604 | 1 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.260 | 12 )
Bönnigheim ( 507 | -1 )
Ditzingen ( 1.077 | 15 )
Eberdingen ( 282 | 3 )
Erdmannhausen ( 147 | 0 )
Erligheim ( 150 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 542 | 8 )
Freudental ( 157 | 2 )
Gemmrigheim ( 251 | 2 )
Gerlingen ( 657 | 2 )
Großbottwar ( 319 | 1 )
Hemmingen ( 300 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 1 )
Ingersheim ( 239 | 13 )
Kirchheim am Neckar ( 341 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 778 | 7 )
Kornwestheim ( 1.798 | 5 )
Löchgau ( 260 | 2 )
Ludwigsburg ( 4.296 | 61 )
Marbach am Neckar ( 652 | 3 )
Markgröningen ( 679 | 7 )
Möglingen ( 614 | 5 )
Mundelsheim ( 125 | 1 )
Murr ( 232 | 1 )
Oberriexingen ( 114 | 0 )
Oberstenfeld ( 351 | 4 )
Pleidelsheim ( 279 | 4 )
Remseck am Neckar ( 1.114 | 6 )
Sachsenheim ( 926 | 6 )
Schwieberdingen ( 419 | 2 )
Sersheim ( 284 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 438 | 1 )
Tamm ( 385 | 7 )
Vaihingen an der Enz ( 1.311 | 13 )
Walheim ( 122 | 0 )

)red

23-Jähriger im Linienbus mit Messer bedroht und beraubt


Nachdem ein Unbekannter einen 23-Jährigen in einem Linienbus am Ludwigsburger Bahnhof mit einem Messer bedrohte und ihm sein Smartphone abnahm, ermittelt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg und sucht Zeugen des Vorfalls.

Das 23-jährige Opfer, ein bereits bekannter Zeuge und der Täter begaben sich am Montag gegen 23:50 Uhr am Ludwigsburger Bahnhof in den Linienbus 534 in Richtung Hemmingen. Im Bus forderte der Täter dann unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe des Smartphones und flüchtete anschließend. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief zunächst ohne Erfolg.

Der Täter wurde wie folgt beschrieben: etwa 20 bis 25 Jahre alt, etwa 180 Zentimeter groß, schwarze Bekleidung mit „Lacoste“-Logo, weiße Schuhe, kurze glatte Haare (teilweise blond oder blondiert), 3-Tage-Bart.

Die Kriminalpolizei nimmt sachdienliche Hinweise zur Aufklärung der Tat oder Identifizierung des Täters unter der zentralen Hinweisnummer 0800 1100225 entgegen.

Quelle:Polizeipräsidium Ludwigsburg

 

Abgesagt: Ludwigsburger Pferdemarkt findet dieses Jahr nicht statt

Weitere Veranstaltungen in Ludwigsburg fallen der Corona-Pandemie zum Opfer: Nachdem bereits reihenweise Großveranstaltungen im Sommer in Ludwigsburg und in der Region abgesagt wurden, besteht nun auch beim Ludwigsburger Pferdemarkt Gewissheit: der städtische Eigenbetrieb Tourismus & Events Ludwigsburg teilte am Montag als Veranstalter mit, dass das größte Ludwigsburger Traditionsfest aufgrund der Pandemieentwicklung in diesem Jahr nicht stattfinden kann.

„Auch die vor vielen Wochen bereits erfolgte Terminverschiebung in den Juli gibt uns vor dem Hintergrund der derzeitigen Lage und der damit verbundenen fehlenden Perspektive und Planungssicherheit leider keinen Spielraum“, bedauert Mario Kreh, Geschäftsführer von Tourismus & Events Ludwigsburg die Entscheidung und versichert: „Wir haben es uns nicht leicht gemacht und bis zum Ende versucht, den Ludwigsburger Pferdemarkt mit einem alternativen Konzept möglich zu machen. Wir mussten uns aber eingestehen, dass eine Umsetzung in diesem Jahr leider nicht möglich ist.“

Laut Andreas Zaiß, Leiter der Abteilung Veranstaltungen bei Tourismus & Events, hätten die Vorbereitungen jetzt richtig Fahrt aufnehmen müssen, um die Organisation des Pferdemarktes gewährleisten zu können. „Der Pferdemarkt benötigt eine mehrmonatige Vorlaufzeit. Damit wären automatisch auch entsprechende Kosten entstanden, die wir aufgrund der erheblichen Unsicherheiten jedoch nicht verantworten können“, erläutert Andreas Zaiß und ergänzt: „Wir haben in den vergangenen Wochen mit Hochdruck an ganz unterschiedlichen und differenzierten Planungsvarianten und auch neuen Ideen gearbeitet und diese mit Blick auf Hygiene- und Sicherheitskriterien stetig weiter ausgefeilt und verbessert“.

Steillagentage abgesagt, aber mit Alternative

Ebenfalls abgesagt werden mussten zwar die für den 10.-11. Juli 2021 vorgesehenen Steillagentage, jedoch wollen hier die Weingüter Kleinle und Kopp sowie die Weingärtner Marbach wie schon im vergangenen Jahr – so es die Rahmenbedingungen zulassen – am 31.07.-01.08.2021 die „Steilen Ludwigsburger“ auf der Felsenkanzel zwischen Neckarweihingen und Poppenweiler durchführen. Anders als bei den Steillagentagen würde es hier jedoch kein Rahmenprogramm mit Führungen, Musik und sonstigen Beiträgen geben.

Kinderfest und Antikmeile noch offen

Offen hingegen ist noch die Entscheidung, ob das Kinderfest (12.09.2021) und die Antikmeile (25.-26.09.2021) stattfinden. Hier möchte die Veranstalter noch einige Wochen abwarten.

red

Landkreis schafft Corona-PCR-Testgerät an: Schulen sollen bei anstehenden Abiturprüfungen unterstützt werden

LUDWIGSBURG. Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen mit einem positiven Schnelltest benötigen einen negativen PCR-Test, um an den anstehenden Abiturprüfungen teilnehmen zu können. Da trifft es sich gut, dass der Landkreis Ludwigsburg vergangene Woche ein Gerät zur schnellen Auswertung von PCR-Tests beschaffen konnte. Dieses Gerät ist nach Angaben des Landratsamts seit Montag (3. Mai) im Kreisimpfzentrum (KIZ) Ludwigsburg einsatzbereit.

Landrat Dietmar Allgaier hat die Schulleitungen über das neue Angebot informiert. „Wir freuen uns, dass der Landkreis auf diese Weise die Schulen in der Corona-Zeit bei der Durchführung der Abiturprüfungen unterstützen kann. Wir wünschen Ihnen und allen Beteiligten gutes Gelingen für die kommenden Prüfungswochen“, so Allgaier.

Von montags bis sonntags wird im KIZ Ludwigsburg mit dem Bosch-PCR-Schnelltestgerät getestet. Die Schulen können die Termine telefonisch vereinbaren. Über das Ergebnis werden die Testpersonen und Schulleitungen umgehend telefonisch und per Mail informiert. Die Bescheinigung wird eingescannt und per Mail verschickt. Positive PCR-Tests werden dem Gesundheitsamt gemeldet. Die Testkapazitäten sind begrenzt, da nur ein Gerät zur Verfügung steht. Das Gerät ermittelt das PCR-Testergebnis zuverlässig in 39 Minuten – sonst dauert das Testergebnis ein bis zwei Tage.

red

Luca-App ab sofort an das Gesundheitsamt Ludwigsburg angebunden

LUDWIGSBURG. Kontaktdaten aus der Luca-App können seit 3. Mai an das Gesundheitsamt des Landratsamts übermittelt werden. „Hierdurch ist eine lückenlose Nachverfolgung der Infektionsketten möglich und eine weitere Ausbreitung des Virus kann durch geeignete Maßnahmen unterbunden werden. Die Luca-App ist für uns ein weiterer Schritt, um aus der Corona-Krise herauszukommen“, sagt Landrat Dietmar Allgaier.

Das Gesundheitsamt hat nun die Möglichkeit, die Daten von Kontaktpersonen über die Betreiber, beispielsweise Firmen oder Gaststätten, zu erhalten. Hierzu muss der Infizierte dem Gesundheitsamt mitteilen, dass er während seines infektiösen Zeitraums seine Kontaktdaten bei einem Betreiber in die Luca-App eingetragen hat. Der Infizierte übermittelt dem Gesundheitsamt einen zwölfstelligen Code. Dieser muss innerhalb einer Stunde vom Gesundheitsamt in die Luca-App eingegeben werden. Danach ist für das Gesundheitsamt sichtbar, bei welchem Betreiber der Infizierte seine Daten eingegeben hat. Der Betreiber wird daraufhin vom Gesundheitsamt aufgefordert, die Kontaktdaten freizugeben. Nach der Freigabe durch den Be- treiber sind die Daten der Kontaktpersonen für das Gesundheitsamt digital verfügbar.

Die Daten sind in der Luca-App gesichert und verschlüsselt. Sie können nur durch den zwölfstelligen Code des Infizierten entschlüsselt werden. Die Infektionsketten können auf diese Weise sicher, schnell und lückenlos nachverfolgt werden.

Für Betreiber und Gäste sind alle Informationen zur Luca-App auf der Firmen-Homepage https://www.luca-app.de/ zu finden.

Info: Luca (Markenschreibweise luca app) ist eine kommerzielle Mobile App zur Datenbereitstellung für eine Kontaktpersonennachverfolgung und für die Risikokontaktbenachrichtigung im Rahmen einer Pandemie. Im Unterschied zur Corona-Warn-App, die Alltags-Kontakte mit anderen Anwendern der Corona-Warn-App, die sich über eine bestimmte Zeit und Entfernung begegnen, aufzeichnet (proximity tracing), zeichnet die Luca-App registrierte Besuche von Locations auf. Weil auf diese Weise alle Besucher eines möglichen Infektions-„Hotspots“ (Cluster) ermittelt werden können, spricht man auch von Cluster-Erkennung. Die Corona-Warn-App enthält seit April 2021 ebenfalls eine Cluster-Erkennung. (Quelle: Wikipedia)

red