2019 erbeuten Trickbetrüger über 3 Millionen Euro – Gesundes Misstrauen ist der beste Schutz

Von Uwe Roth

Aus der Corona-Pandemie und deren Folgen versuchen Trickbetrüger Kapital zu schlagen. Das tun sie im Wortsinn: Sie lauern beispielsweise alten Menschen am Telefon auf, um mit dem bekannten Enkeltrick Schmuck und Geld zu ergaunern. Sie tischen ihren Opfern hanebüchene Lügengeschichten auf, denen in einem Zustand von Stress, Angst und Verwirrtheit geglaubt wird. Im Boom des Onlinebankings und Onlinehandels lassen bandenmäßig organisierte Betrüger nichts unversucht, um mit E-Mails oder Telefonanrufen arglosen Nutzern Pins, TANs und andere sensible Daten abzuluchsen. Die Schäden der Trickbetrüger, die als Person nie in Erscheinung treten und sich häufig im Ausland verschanzen, gehen in die Millionen. 

Allein im Bereich des Polizeipräsidiums Ludwigsburg (Landkreise Ludwigsburg und Böblingen) sind im vergangenen Jahr 15 Seniorinnen und Senioren auf den Enkeltrick hereingefallen. Den eingetretenen Schaden beziffert Ute Scholpp mit 452.000 Euro. Die Kriminalrätin ist die Präventionsleiterin im Polizeipräsidium. Baden-Württemberg-weit ist bei 131 Betrogenen ein Schaden von über drei Millionen Euro entstanden. Mehr als zehn Prozent des Gesamtschadens in den Landkreisen Ludwigsburg und Böblingen zeigen, dass hier viele vermögende alte Menschen leben, die den Trickbetrug magisch anziehen.

Da die Opfer ihr geklautes Geldvermögen in der Regel zuvor auf einem Bankkonto und nicht unter Matratze deponiert hatten, haben nicht nur die Polizei ein Interesse an Aufklärung der Bevölkerung, sondern ebenso die Banken und Sparkassen. In dieser Woche taten sich die Kreissparkasse Ludwigsburg und die Volksbank Ludwigsburg zusammen, um gemeinsam mit Polizeipräsident Burkhard Metzger und seiner Kollegin Scholpp eine Aufklärungsinitiative über die Medien zu starten: Gesundes Misstrauen, so ihre Botschaft, sei der beste Schutz vor raffinierten Betrügern, die keine Skrupel hätten, psychischen Druck bis über die Schmerzgrenze hinaus auszuüben. Ihr Rat: Bei der geringsten Unsicherheit lieber vorsichtshalber die Polizei informieren als abzuwarten, bis die Betrüger mit ihren Überredungskünsten endgültig die Oberhand gewonnen haben. 

Die Statistik zeigt aber auch, dass Aufklärung Wirkung zeigt: Das Polizeipräsidium bearbeitete 2018 insgesamt 44 Fälle. In sieben machten sich die Betrüger mit insgesamt knapp 200.000 Euro davon. Ein Jahr später lag die Zahl der bearbeiteten Fälle bereits bei 153. Lediglich bei 15 kam es zu einem Schaden. Polizeipräsident Metzger geht davon aus, dass nicht allein die Trickversuche zugenommen haben, sondern auch die Zahl misstrauisch gewordener Anrufer, denen damit unter Umständen sehr viel Ärger erspart worden ist. Viele Trickbetrüger geben sich als Polizeibeamte aus. 2018 meldeten 61 Anrufer unter der Nummer 110, dass sich möglicherweise ein falscher Polizist an ihre Ferse gehängt habe. Im vergangenen Jahr wurden dem Polizeipräsidium Ludwigsburg bereits knapp 600 Fälle gemeldet, bei denen wohl falsche Polizisten die Fäden zogen und einen Schaden von über einer halben Million Euro anrichteten. Auch hier zeige die Statistik, dass Aufklärung Betrügern die Tour vermassele, stellt der Polizeichef fest. Denn obwohl die Zahl der Fälle innerhalb eines Jahres um das Zehnfache gestiegen sei, sei die Schadenssumme nahezu gleichgeblieben.

Faktor Mensch und sein Leichtsinn: Auch im Onlinebanking ist vorwiegend der Leichtsinn und nicht die IT die Ursache, warum Betrügereien gelingen können. „Onlinebanking ist sicherer als Papierüberweisung“, sagen Kreissparkassenvorstand HeinzWerner Schulte und Thomas Palus, Volksbank-Vorstandsvorsitzender in Ludwigsburg. Auch wenn sie ansonsten im Wettbewerb stehen, bei der Aufklärung ziehen sie am gleichen Strang. Schulte zeigt auf die Dimension, die Onlinebanking inzwischen hat: „Blickt man auf die Gesamtzahl der Teilnehmer der vergangenen fünf Jahre, zeigt sich eine sehr starke Zunahme um 38 Prozent auf über 145000 Nutzer. Diese Teilnehmer führen aktuell knapp 160000 Girokonten online.“ Damit sei die Online-Banking-Quote auf knapp 66 Prozent gestiegen. „Bei den Login-Zahlen ist die Zunahme noch viel stärker“, so Schulte. Allein 2019 erreichte die Gesamtzahl der Logins rund 38,4 Millionen.

Und wie können die Banken helfen, um bei der Anwendungssicherheit im Online-Banking zu helfen? „Neben der selbstverständlichen regelmäßigen Schulung und Weiterbildung unserer Mitarbeiter gehen wir direkt auf unsere Kunden zu, nehmen ihre Sorgen auf, beantworten Fragen, erklären gerade Einsteigern umfassend das Online-Banking“, so Volksbankchef Palus. Im vergangenen Jahr waren Mitarbeiter der Volksbank mit einer eigenen „Road-Show“ durch das gesamte Geschäftsgebiet auf Tour, um speziell die Zielgruppe der älteren oder nicht technik-affinen Kunden bei Abendveranstaltungen zu schulen.

Tipps für sicheres Onlinebanking:

  • Kein Bankmitarbeiter verlangt jemals PIN oder TAN von Kunden.
  • Klicken Sie nicht auf Links in E-Mails oder WhatsApp-Nachrichten, die vermeintlich „direkt zum Online-Banking“ oder auf eine Bank-Homepage führen – öffnen Sie keine unbekannten E-Mail-Anhänge.
  • Wenn man zum eigenen Online-Banking möchte, dann sollte man das selbst direkt anwählen, sei es über die Handy-App oder über den Browser-
  • Eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Man sollte seine Konten im Blick haben, um den Überblick zu behalten.
  • Der Virenschutz auf dem PC, der fürs Online-Banking verwendet wird, soll immer aktuell sein. Dafür benötigt man meist keine teuren Spezialprogramme, schon das kostenlos etwa bei Windows mitgelieferte Programm leistet gute Dienste, auch andere kostenlose Programme bieten hohen Schutz.

Hinweise der Polizei zum Schutz vor Enkeltrickbetrügern:

Enkeltrick Betrug | polizei-beratung.de (polizei-beratung.de)

 

Die Corona-Fallzahlen am Donnerstag, 17. Dezember – Inzidenzwert der Stadt Ludwigsburg fällt weiter

Die Lage am Donnerstag, 17.12. im Landkreis Ludwigsburg: 

Binnen 24 Stunden meldete das Gesundheitsamt in Ludwigsburg +220 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Donnerstag vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfektionen leicht gesunken. Damals waren 227 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Gestern waren es 184 Fälle. Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Kreis Ludwigsburg lag am 30.10. bei 305.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 11.735 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um sieben auf 184. Rund 9.927 (+104Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 17.12.)

Laut den RKH Kliniken sind 89 (-1) COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 73 Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 16 (-1) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 15 (+3) beatmet werden. (Stand: 17.12.)

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Ludwigsburg 170,2. Gestern lag der Wert bei 170,6. Der 7-Tage-Inzidenzwert der Stadt Ludwigsburg fiel nach Berechnungen von Ludwigsburg24 auf 178,4. Am Vortag lag der Wert bei 191,3. (Stand: 17.12. – 16Uhr)

Aktuell Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 17.12.)

( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 82 | 2 )
Asperg ( 314 | 7 )
Benningen am Neckar ( 102 | 2 )
Besigheim ( 265 | 8 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.170 | 19 )
Bönnigheim ( 295 | 11 )
Ditzingen ( 483 | 13 )
Eberdingen ( 156 | 0 )
Erdmannhausen ( 79 | 0 )
Erligheim ( 77 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 276 | 4 )
Freudental ( 109 | 1 )
Gemmrigheim ( 125 | 4 )
Gerlingen ( 347 | 4 )
Großbottwar ( 143 | 2 )
Hemmingen ( 182 | 0 )
Hessigheim ( 24 | 1 )
Ingersheim ( 102 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 179 | 10 )
Korntal-Münchingen ( 442 | 24 )
Kornwestheim ( 795 | 9 )
Löchgau ( 111 | 3 )
Ludwigsburg ( 2.100 | 27 )
Marbach am Neckar ( 322 | 7 )
Markgröningen ( 252 | 7 )
Möglingen ( 347 | 6 )
Mundelsheim ( 60 | 0 )
Murr ( 118 | 2 )
Oberriexingen ( 50 | 1 )
Oberstenfeld ( 131 | 1 )
Pleidelsheim ( 132 | 3 )
Remseck am Neckar ( 544 | 22 )
Sachsenheim ( 445 | 5 )
Schwieberdingen ( 199 | 2 )
Sersheim ( 148 | 2 )
Steinheim an der Murr ( 213 | 3 )
Tamm ( 210 | 6 )
Vaihingen an der Enz ( 547 | 12 )
Walheim ( 59 | 0 )

red

Die Corona-Fallzahlen am Mittwoch, 16. Dezember – Inzidenzwert der Stadt Ludwigsburg fällt unter 200

Die Lage am Mittwoch, 16.12. im Landkreis Ludwigsburg: 

Binnen 24 Stunden meldete das Gesundheitsamt in Ludwigsburg +184 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Mittwoch vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfektionen um 55 Fälle gesunken. Damals waren 239 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Gestern waren es 198 Fälle. Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Kreis Ludwigsburg lag am 30.10. bei 305.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 11.515 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um fünf auf 177. Rund 9.823 (+172Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 16.12.)

Laut den RKH Kliniken sind 90 (-5) COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 73 (-3) Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 17 (-3) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 12 (-2) beatmet werden. (Stand: 16.12.)

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Ludwigsburg 170,6. Gestern lag der Wert bei 173,9. Der 7-Tage-Inzidenzwert der Stadt Ludwigsburg fiel nach Berechnungen von Ludwigsburg24 auf 191,3. Am Vortag lag der Wert bei 220,1. (Stand: 16.12. – 16Uhr)

Aktuell Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 16.12.)

( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 80 | 2 )
Asperg ( 307 | 7 )
Benningen am Neckar ( 100 | 1 )
Besigheim ( 257 | 8 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.151 | 14 )
Bönnigheim ( 284 | 14 )
Ditzingen ( 470 | 9 )
Eberdingen ( 156 | 1 )
Erdmannhausen ( 79 | 3 )
Erligheim ( 76 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 272 | -1 )
Freudental ( 108 | 3 )
Gemmrigheim ( 121 | 1 )
Gerlingen ( 343 | 1 )
Großbottwar ( 141 | 2 )
Hemmingen ( 182 | 12 )
Hessigheim ( 23 | 0 )
Ingersheim ( 102 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 169 | 4 )
Korntal-Münchingen ( 418 | 4 )
Kornwestheim ( 786 | 12 )
Löchgau ( 108 | 6 )
Ludwigsburg ( 2.073 | 22 )
Marbach am Neckar ( 315 | 2 )
Markgröningen ( 245 | 1 )
Möglingen ( 341 | 3 )
Mundelsheim ( 60 | 1 )
Murr ( 116 | 2 )
Oberriexingen ( 49 | 0 )
Oberstenfeld ( 130 | 3 )
Pleidelsheim ( 129 | 2 )
Remseck am Neckar ( 522 | 12 )
Sachsenheim ( 440 | 9 )
Schwieberdingen ( 197 | 5 )
Sersheim ( 146 | 1 )
Steinheim an der Murr ( 210 | 8 )
Tamm ( 204 | 2 )
Vaihingen an der Enz ( 535 | 5 )
Walheim ( 59 | 1 )

red

Ausrichter der Landesgartenschauen von 2031 bis 2036 stehen fest – Ludwigsburg nicht dabei

Die Ausrichtungsorte für die Landesgartenschauen und Gartenschauen in Baden-Württemberg von 2031 bis 2036 stehen fest. Von den eingegangenen 17 Bewerbungen erhielten Benningen/Marbach, Bretten, Offenburg, Bad Mergentheim, Riedlingen und Rastatt den Zuschlag. Das gab das Staatsministerium am Dienstag bekannt.

Die Stadt Ludwigsburg, die sich ebenfalls für die Ausrichtung einer Landesgartenschau beworben hatte und dabei das Jahr 2034 für die Durchführung favorisierte – 80 Jahre, nachdem durch die Gartenschau 1954 das Blühende Barock entstand – ging leer aus. Den Zuschlag für die Ausrichtung im Jahr 2034 bekam Bad Mergentheim.

Der Ministerrat hat in der Sitzung vom Dienstag entschieden, in welchen Städten und Gemeinden im Zeitraum 2031 bis 2036 die Landesgartenschauen oder Gartenschauen in Baden-Württemberg ausgetragen werden, heißt es in der Mitteilung des Ministeriums. „Mit Landesgartenschauen und Gartenschauen werden wir auch zukünftig den Städten und Gemeinden ermöglichen, eine Antwort auf die Herausforderungen der Zukunft zugeben und sie dabei unterstützen, nachhaltig mehr Grün zu schaffen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „In der aktuellen Legislaturperiode konnten wir mit der Ministerratsentscheidung von heute und dem Beschluss aus dem Sommer 2018 insgesamt sechs Landesgartenschauen und fünf Gartenschauen in dieser Legislaturperiode vergeben. Das ist eine Bilanz, die sich sehen lässt und mit der unsere Gartenschauen weit in die Zukunft gesichert sind. Ich freue mich, dass wir damit die lange Tradition fortsetzen können.“

Gartenschauen haben weitreichende Zukunftsperspektive

„Für die Städte und Kommunen sind diese Großprojekte wahre Konjunkturprogramme, mit denen das Gesicht der Austragungsorte nachhaltig verändert werden kann“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk. „Die besucherstarken Großevents bieten die einmalige Möglichkeit, das Image einer Stadt und Region aufzupolieren und sich von der besten Seite zu zeigen. Darüber hinaus leisten sie einen Beitrag, um unsere Städte und Gemeinden für Mensch und Natur lebenswert zu halten. Sie sind mitentscheidend für den Wohn-, Arbeits- und Freizeitwert und für die Lebensqualität einer ganzen Region.“ Insbesondere in Zeiten des Klimawandels seien Grün- und Freiräume essentiell. Sie würden einen Beitrag leisten, um die Resilienz der Städte zu verbessern und diese für Mensch und Natur lebenswert zu halten. Grüne Infrastruktur sei das Instrument schlechthin, um ökologischen, ökonomischen und sozialen Nutzen zu generieren.

Mit 17 Bewerbungen sehr gute Ausgangslage

Landesgartenschauen und Gartenschauen seien in Baden-Württemberg nach wie vor gefragt, so der Minister: „Mit 17 Bewerbungen – davon acht für die Ausrichtung einer Landesgartenschau und neun für die Ausrichtung einer Gartenschau – hatten wir eine sehr gute Ausgangslage.“ Alle Bewerberstädte wurden in den vergangenen Monaten von einer Fachkommission besucht. Auch die betroffenen Ministerien haben sich mit den Machbarkeitsstudien auseinandergesetzt. Die Expertise der Fachkommission als auch die Rückmeldungen der berührten Ressorts waren Grundlage für die Entscheidungsfindung im Kabinett. „Leider konnten nicht alle Städte einen Zuschlag erhalten. Ich bin überzeugt, dass die Mühe und Arbeit aber nicht umsonst war. Denn die erstellten Machbarkeitsstudien enthalten wertvolle Ideen und Impulse für die Weiterentwicklung der Kommunen. Diese sind eine gute Basis, einzelne Projekte auch ohne eine Gartenschau umzusetzen“, betonte Minister Hauk.

Landesgartenschau und Gartenschau 2031 bis 2036

2031 Bretten Gartenschau
2032 Offenburg Landesgartenschau
2033 Benningen/Marbach Gartenschau
2034 Bad Mergentheim Landesgartenschau
2035 Riedlingen Gartenschau
2036 Rastatt Landesgartenschau

Landesgartenschauen und Gartenschauen finden in Baden-Württemberg im Wechsel statt. Über das Landesprogramm „Natur in Stadt und Land“ wird den ausrichtenden Städten und Kommunen ein Zuschuss in Höhe von maximal fünf Millionen Euro für eine Landesgartenschau und für eine Gartenschau in Höhe von maximal zwei Millionen Euro gewährt.

red

Stühlerücke im Ludwigsburger Kreistag: Werner Spec scheidet aus

LUDWIGSBURG / OBERSTENFELD-GRONAU. Landrat Dietmar Allgaier hat Kreisrat und Ludwigsburg ehemaligen Oberbürgermeister Werner Spec in der jüngsten Sitzung des Kreistags am Freitag (11. Dezember) in der Mehrzweckhalle in Oberstenfeld-Gronau verabschiedet und dessen Tätigkeit und Engagement als Kreisrat gewürdigt.

Spec war nach der Kreistagswahl im vergangenen Jahr in den Kreistag eingezogen, musste jetzt aber das Mandat abgeben, weil er künftig nicht mehr im Landkreis Ludwigsburg wohnen wird. Für ihn rückt Hermann Dengel nach. Dengel, der schon von 2014 bis 2019 dem Kreistag angehörte, wurde zusammen mit Dr. Karl Burgmaier in der Kreistags- sitzung neu verpflichtet. Burgmaier ist Nachfolger der bereits verabschiedeten Kreisrätin Swantje Sperling, die ebenfalls in einen anderen Landkreis umgezogen ist.

red

Die Corona-Fallzahlen am Dienstag, 15. Dezember für den Landkreis Ludwigsburg

Die Lage am Dienstag, 15.12. im Landkreis Ludwigsburg: 

Binnen 24 Stunden meldete das Gesundheitsamt in Ludwigsburg +198 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Dienstag vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfektionen um 50 Fälle gestiegen. Damals waren 148 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Gestern waren es 103 Fälle. Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Kreis Ludwigsburg lag am 30.10. bei 305.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 11.331 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um zwei auf 172. Rund 9.651 (+154Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 15.12.)

Laut den RKH Kliniken sind 95 COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 75  Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 20 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 14 beatmet werden. (Stand: 15.12.)

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Ludwigsburg 173,9. Gestern lag der Wert bei 171,8. Der 7-Tage-Inzidenzwert der Stadt Ludwigsburg fiel nach Berechnungen von Ludwigsburg24 auf 220,1. Am Vortag lag der Wert bei 227,6. (Stand: 15.12. – 16Uhr)

Aktuell Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 15.12.)

( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 78 | 1 )
Asperg ( 300 | 16 )
Benningen am Neckar ( 99 | 2 )
Besigheim ( 249 | 3 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.137 | 14 )
Bönnigheim ( 270 | 8 )
Ditzingen ( 461 | 11 )
Eberdingen ( 155 | 3 )
Erdmannhausen ( 76 | 0 )
Erligheim ( 76 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 273 | 3 )
Freudental ( 105 | 0 )
Gemmrigheim ( 120 | 3 )
Gerlingen ( 342 | 4 )
Großbottwar ( 139 | 8 )
Hemmingen ( 170 | 1 )
Hessigheim ( 23 | 0 )
Ingersheim ( 101 | 2 )
Kirchheim am Neckar ( 165 | 8 )
Korntal-Münchingen ( 414 | 10 )
Kornwestheim ( 774 | 6 )
Löchgau ( 102 | 3 )
Ludwigsburg ( 2.051 | 29 )
Marbach am Neckar ( 313 | 1 )
Markgröningen ( 244 | 8 )
Möglingen ( 338 | 13 )
Mundelsheim ( 59 | 3 )
Murr ( 114 | 0 )
Oberriexingen ( 49 | 0 )
Oberstenfeld ( 127 | 1 )
Pleidelsheim ( 127 | 2 )
Remseck am Neckar ( 510 | 6 )
Sachsenheim ( 431 | 9 )
Schwieberdingen ( 192 | 3 )
Sersheim ( 145 | 7 )
Steinheim an der Murr ( 202 | 4 )
Tamm ( 202 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 530 | 3 )
Walheim ( 58 | 2 )

red

Die Corona-Fallzahlen am Montag, 14. Dezember: Inzidenzwert der Stadt Ludwigsburg bei 227

Die Lage am Montag, 14.12. im Landkreis Ludwigsburg: 

Binnen 24 Stunden meldete das Gesundheitsamt in Ludwigsburg +103 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Montag vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfektionen deutlich gestiegen. Damals waren 73 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Gestern waren es 21 Fälle. Am Wochenende sind die Fallzahlen geringer, da sich erfahrungsgemäß weniger Leute testen lassen. Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Kreis Ludwigsburg lag am 30.10. bei 305.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 11.133 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um sieben auf 170. Rund 9.497 (+191Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 14.12.)

Laut den RKH Kliniken sind 95 (+8) COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 75 (+4) Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 20 (+4) (Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 14 (+4) beatmet werden. (Stand: 12.12.)

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Ludwigsburg 171,8. Gestern lag der Wert bei 172,9. Der 7-Tage-Inzidenzwert der Stadt Ludwigsburg liegt nach Berechnungen von Ludwigsburg24 bei 227,6.

(Stand: 14.12. – 16Uhr)

Aktuell Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 14.12.)

( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 77 | 0 )
Asperg ( 284 | 5 )
Benningen am Neckar ( 97 | 1 )
Besigheim ( 246 | 1 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.123 | 7 )
Bönnigheim ( 262 | 1 )
Ditzingen ( 450 | 9 )
Eberdingen ( 152 | 1 )
Erdmannhausen ( 76 | 1 )
Erligheim ( 76 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 270 | 5 )
Freudental ( 105 | 0 )
Gemmrigheim ( 117 | 1 )
Gerlingen ( 338 | 5 )
Großbottwar ( 131 | 0 )
Hemmingen ( 169 | 3 )
Hessigheim ( 23 | 1 )
Ingersheim ( 99 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 157 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 404 | 6 )
Kornwestheim ( 768 | 8 )
Löchgau ( 99 | 2 )
Ludwigsburg ( 2.022 | 17 )
Marbach am Neckar ( 312 | 2 )
Markgröningen ( 236 | 4 )
Möglingen ( 325 | 1 )
Mundelsheim ( 56 | 0 )
Murr ( 114 | 0 )
Oberriexingen ( 49 | 0 )
Oberstenfeld ( 126 | 0 )
Pleidelsheim ( 125 | 1 )
Remseck am Neckar ( 504 | 10 )
Sachsenheim ( 422 | 2 )
Schwieberdingen ( 189 | 0 )
Sersheim ( 138 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 198 | 2 )
Tamm ( 201 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 527 | 5 )
Walheim ( 56 | 0 )

red

Eigentümer gesucht: Beute aus Diebstahlserie sichergestellt

Die Polizei in Ludwigsburg ermittelt derzeit gegen einen 49-jährigen Tatverdächtigen, der in den Sommermonaten bis zum 21. September vermutlich vorzugsweise in Ludwigsburg zahlreiche Gegenstände aus geparkten, unverschlossenen Autos gestohlen haben soll.

Am 21. September wurde er von Zeugen bei einem solchen Diebstahl in der Jenischstraße in der Weststadt ertappt, festgehalten und der Polizei übergeben. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung stellten Ermittler eine Vielzahl von Gegenständen sicher, bei denen es sich mutmaßlich um Diebesgut handelt. Darunter befinden sich vier Autoschlüssel für Fahrzeuge der Marken MW, Mercedes, Jeep und Volvo, über 40 hochwertige Sonnenbrillen verschiedener Hersteller, mehrere Powerbanks und Damenhandtaschen.

Diese Gegenstände konnten bislang noch keinen Straftaten zugeordnet werden. Personen, die durch einen Diebstahl aus ihren vermutlich nicht verschlossenen Fahrzeugen geschädigt wurden, aber bislang keine Anzeige erstatten haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straße diese Wochen gesperrt sind

Brahmsweg (Schlösslesfeldschule)
Hier besteht eine Vollsperrung zwischen der Max-Reger-Straße und der Bücherei der Schlösslesfeldschule. Der Gehweg auf der Westseite ist offen.

Bönnigheimer Straße
Hier besteht bis voraussichtlich Mitte Dezember eine Vollsperrung mit einer örtlichen Umleitung.

Dieselstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Mitte Dezember zwischen der Friedenstraße 76 und der Dieselstraße 6 eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten. Die Zufahrt in die Dieselstraße ist für die Anwohner aus der Daimlerstraße möglich.

Friedrich-Ebert-Straße
Hier besteht voraussichtlich bis Mitte Dezember eine Vollsperrung zwischen der Oststraße und der Schubartstraße, der Geh- und Radweg bleibt frei.

Friedrichstraße Nordseite
Hier steht bis voraussichtlich März 2021 zwischen der Solitudestraße und der Stuttgarter Straße (B 27) nur jeweils eine Fahrspur in jeder Richtung zur Verfügung. Die Zu- und Abfahrt aus den Nebenrichtungen ist eingeschränkt oder teilweise nicht möglich.

Gänsfußallee (Kreuzung Hoferstraße / Grönerstraße)
Bis voraussichtlich Ende Dezember bestehen folgende Beeinträchtigungen:
Vollsperrung der Kreuzung Gänsfußallee / Hoferstraße / Grönerstraße. Es kann nur von der Grönerstraße in die Gänsfußallee in Richtung Schwieberdinger Straße sowie geradeaus in die Hoferstraße abgebogen werden. Alle anderen Fahrtrichtungen sind gesperrt. Weiterhin erfolgt in der Gänsfußallee eine Umleitung über die Karl-Hüller-Straße. Die Hoferstraße wird zur Sackgasse und kann nur aus Richtung Mörikestraße (Nord) befahren werden. Die Gänsfußallee aus Richtung Mörikestraße (Nord) wird zur Sackgasse; es kann nur bis an die besagte Kreuzung herangefahren werden.

Johannesstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Anfang März 2021 eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudestraße und dem Zentralen Omnibus-bahnhof (ZOB) für den Individualverkehr gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt – die Verkehrsführung erfolgt stadteinwärts zwischen der Friedrichstraße und der Leonberger Straße.

L 1140
Bedingt durch die Umbaumaßnahmen an der Ostrampe der Autobahn-Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd sind Verkehrsbeeinträchtigungen auf der L 1140 möglich.

Neckarhalde
Hier besteht auf Höhe der Neckarhalde 39 bis voraussichtlich Ende Dezember eine Vollsperrung für den Kfz-, Fußgänger- und Radverkehr. Es besteht eine Umleitung über: Neckarhalde – Herrmann-Wißmann-Straße – Steinäckerstraße.

Neißestraße / Pregelstraße
Es besteht bis voraussichtlich Ende Februar 2021 eine Vollsperrung der Neißestraße ab der Abzweigung Pregelstraße.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrecht erhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.   

Schmiedgässle / Kronenstraße (komplett)
Es besteht eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten bis voraussichtlich
März 2021.

Uferwiesen II
Hier besteht eine Vollsperrung der Anlegestelle. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Untere Kasernenstraße – Parkplatz Untere Stadt
Der Parkplatz Untere Stadt ist im Zuge der Umgestaltung des Walckerparks bis voraussichtlich Mitte/Ende Dezember gesperrt. Im Bereich der Unteren Kasernenstraße, der Oberen Kasernenstraße und der Bietigheimer Straße sind daher die öffentlichen Stellplätze in Anwohnerparkplätze umgewandelt (Bewohnerparkbereich 1).

Untere Kasernenstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Bietigheimer Straße und dem Postgässle.

Waldäcker III
Hier sind temporäre Einschränkungen bei der Nutzung des Radweges entlang der Schwieberdinger Straße möglich. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Westrandstraße (im Bau) – Liebigstraße / Beim Bierkeller / Wöhlerstraße
Hier kann es zu Behinderungen im Bereich Liebigstraße / Beim Bierkeller kommen. Zudem bestehen Halteverbote  in der Wöhlerstraße, Liebigstraße und in der Straße Beim Bierkeller.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Ausgangssperre in Ludwigsburg: Polizei kontrolliert mehr als 1.500 Fahrzeuge

Aufgrund der weiterhin steigenden Infektionszahlen gilt in Baden-Württemberg seit dem 12. Dezember eine Corona-Ausgangsbeschränkung. (Ludwigsburg24 berichtete)

Vor diesem Hintergrund führte das Polizeipräsidium Ludwigsburg am Samstagabend ab 20.00 Uhr bis Sonntagfrüh 05.00 Uhr verstärkt Kontrollen in den Landkreisen Ludwigsburg und Böblingen durch. Insbesondere an den sogenannten Hotspots und in den Innenstadtbereichen wurden durch die Beamten mehr als 1.500 Fahrzeuge kontrolliert. Die Fahrzeuge waren zumeist besetzt mit Personen, die auf dem Weg von oder zur Arbeit waren oder andere triftige Gründe nachweisen konnten.

Etwa 20 Prozent der kontrollierten Personen gaben an, nicht zu wissen, dass die Ausgangsbeschränkungen bestehen oder bereits gelten. Auch mit Blick auf die kurzfristige Anpassung der Verordnung wurden belehrende Gespräche geführt, denen ganz überwiegend mit Verständnis begegnet wurde. Lediglich in Ausnahmefällen mussten Uneinsichtige und beharrliche Verstöße sanktioniert werden. 46 Verstöße wurden zur Anzeige gebracht.

Nach 22.00 Uhr nahm der Fahrzeug- und Personenverkehr soweit ab, dass nur noch vereinzelt Verstöße festgestellt werden mussten. Es gilt weiterhin der Appell an alle Bürgerinnen und Bürger, sich an die Ausgangsbeschränkung zu halten und damit dazu beizutragen, dass die Pandemie bewältigt werden kann.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg