Land nimmt Impfungen mit AstraZeneca ab sofort wieder auf

Es darf wieder geimpft werden: Baden-Württemberg hat die Impfzentren darüber informiert, dass Impfungen mit AstraZeneca ab Freitag, 19. März wieder aufgenommen werden sollen. Damit folgt das Land der neuen Entscheidung der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA.

Baden-Württemberg folgt der neuen Entscheidung der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA über die Zulassung des Impfstoffs AstraZeneca und hat die Impfzentren des Landes darüber informiert, dass Impfungen mit AstraZeneca Freitag, 19. März wieder aufgenommen werden sollen. Das teilte das Sozialministerium am Donnerstagabend mit.

„Das gemeinsame Ziel des Landes und der Impfzentren ist es, möglichst viele Impfungen durchzuführen und einmal gebuchte Termine stattfinden zu lassen“, sagte Gesundheitsminister Lucha am Donnerstag in Stuttgart. Das Ministerium hat die Impfzentren deshalb darum gebeten, Termine, die ursprünglich im Zeitraum von Freitag, 19. März, bis einschließlich Montag, 22. März, gebucht waren, soweit möglich stattfinden zu lassen.

Bedingung ist, dass sowohl die Terminbestätigung als auch die Bescheinigungen über die aktuelle Impfberechtigung zum Termin mitgebracht werden. Termine, die in diesem Zeitraum durch eine Umbuchung auf einen anderen Impfstoff erhalten werden konnten, bleiben davon unberührt. Alle bereits gebuchten Termine mit AstraZeneca ab Dienstag, 23. März, finden wie geplant statt, teilt das Gesundheitsministerium mit.

red

Corona-Zahlen im Landkreis Ludwigsburg steigen weiter

Nach dem Beschluss von Bund und Ländern will das Land Baden-Württemberg trotz der Lockdown-Verlängerung bis zum 28. März weitere Lockerungen zulassen. Abhängig will das die Landesregierung von der Zahl der Neuinfektionen machen. Als Maßstab soll die regionale Sieben-Tage-Inzidenz in den Stadt- und Landkreisen herangezogen werden.

Das bedeutet, dass bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern im betreffenden Stadt- oder Landkreis der Einzelhandel geöffnet werden kann.

Um die Stabilität im Sinne der Corona-Verordnung zu erreichen, ist es notwendig, an fünf Tagen aufeinanderfolgend unter dem Wert von 50 zu liegen. Sollten die Werte jedoch wieder über die Stufe von 50 steigen, treten automatisch wieder Beschränkungen in Kraft. Bis hin zur „Notbremse“ bei Inzidenzen über 100 pro 100 000 Einwohnern.

Und so sehen die Corona-Zahlen am Donnerstag 18.03. – 16 Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 95 Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Donnerstag vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfizierten damit deutlich gestiegen. Damals wurden 77 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern wurden 117 Fälle gemeldet.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Auch die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg steigt im Vergleich zum Vortag auf 78,1. Am Vortag lag der Inzidenzwert bei 74,6. Vor genau einer Woche betrug der Inzidenzwert für den Landkreis 54,1. (Stand – 18.03. – 16Uhr)

Der bis dato höchste Inzidenzwert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Ludwigsburg wurde am 23.12. registriert. Damals wurde eine 7-Tage-Inzidenz von 205,2 gemeldet.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 18.025 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion blieb unverändert bei 415. Rund 16.948 (+35) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 18.03.- 16Uhr)

Laut den RKH Kliniken sind 27 (-5) COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 19 (-4) Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 8 (-1) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 6 (-3) beatmet werden. (Stand: 18.03.)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 18.03.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 108 | 0 )
Asperg ( 469 | 2 )
Benningen am Neckar ( 179 | 5 )
Besigheim ( 463 | 4 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.661 | 2 )
Bönnigheim ( 430 | 0 )
Ditzingen ( 805 | 6 )
Eberdingen ( 206 | 0 )
Erdmannhausen ( 120 | 0 )
Erligheim ( 120 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 403 | 1 )
Freudental ( 133 | 0 )
Gemmrigheim ( 175 | 0 )
Gerlingen ( 531 | 3 )
Großbottwar ( 257 | 6 )
Hemmingen ( 267 | 0 )
Hessigheim ( 45 | 0 )
Ingersheim ( 153 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 286 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 599 | 3 )
Kornwestheim ( 1.230 | 13 )
Löchgau ( 202 | 0 )
Ludwigsburg ( 3.292 | 15 )
Marbach am Neckar ( 493 | 1 )
Markgröningen ( 464 | 5 )
Möglingen ( 490 | 1 )
Mundelsheim ( 89 | 1 )
Murr ( 185 | 1 )
Oberriexingen ( 80 | 0 )
Oberstenfeld ( 178 | 1 )
Pleidelsheim ( 212 | 1 )
Remseck am Neckar ( 847 | 9 )
Sachsenheim ( 654 | 3 )
Schwieberdingen ( 299 | 2 )
Sersheim ( 208 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 339 | 2 )
Tamm ( 278 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 970 | 4 )
Walheim ( 99 | 0 )

red

Pandemie lässt Appetit auf Süßwaren steigen: 18.200 Tonnen im Kreis Ludwigsburg

Hunger auf Schokolade & Co. in der Pandemie gestiegen: Im Landkreis Ludwigsburg wurden im vergangenen Jahr rein rechnerisch rund 18.200 Tonnen Süßwaren gegessen – davon allein 5.100 Tonnen Schokoladenwaren, 3.000 Tonnen Knabberartikel und 2.400 Tonnen Speiseeis. Diese Zahlen hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) anhand aktueller Zahlen des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie ermittelt. Demnach stieg der Verbrauch süßer und salziger Snacks im vergangenen Jahr um 2,6 Prozent auf durchschnittlich 33,4 Kilo pro Kopf.

„Vom Eis, das zuhause gegessen wird, wenn die Eisdiele zu hat, über das Stück Schokolade als Nervennahrung im Homeoffice bis hin zu den Chips vorm heimischen Fernseher – in der Pandemie greifen viele Menschen verstärkt zu Süßwaren“, sagt Hartmut Zacher, Geschäftsführer der NGG-Region Stuttgart. Die steigende Nachfrage gerade im Lebensmitteleinzelhandel führe zu wachsenden Umsätzen bei den Herstellern, an denen nun auch die Beschäftigten der Branche beteiligt werden sollen. In den anstehenden Tarifverhandlungen für die Süßwarenindustrie fordert die Gewerkschaft ein „kräftiges Einkommensplus“.

„Von einer Krise kann in der Branche, anders als in vielen anderen Wirtschaftszweigen, keine Rede sein“, betont Zacher. Zwar habe es im Zuge weltweiter Lockdowns leichte Rückgänge beim Exportgeschäft gegeben. Aber „unterm Strich“ stünden die Firmen wirtschaftlich gut da. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz in der deutschen Süßwarenindustrie laut Statistischem Bundesamt um 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Nach Unternehmensangaben gab es im vergangenen Jahr die stärksten Zuwächse im Bereich der Knabberartikel (Salzstangen, Chips, gewürzte Erdnüsse usw.). 2020 stieg hier der Pro-Kopf-Verbrauch um 8,4 Prozent auf 5,6 Kilo.

red

Gerichtsbeschluss: Quarantänepflicht für „Kontaktperson der Kontaktperson“ gekippt

MANNHEIM / LUDWIGSBURG. Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg hat mit heute bekannt gewordenem Beschluss die Quarantäne-Regelung zu Haushaltsmitgliedern von Kontaktpersonen eines mit einer Corona-Virusvariante Infizierten außer Vollzug gesetzt. Dies bedeutet, dass ab sofort in Baden-Württemberg Kontaktpersonen von Kontaktpersonen nicht mehr in Quarantäne müssen.

Bisher mussten sich nach der „Coronaverordnung Absonderung“ Haushaltsangehörige einer Kontaktperson der Kategorie 1 oder der Kategorie Cluster-Schüler ebenfalls in Quarantäne begeben, wenn bei der positiv getesteten Person eine Virusvariante festgestellt wurde. Die Quarantäne der Haushaltsmitglieder von Kontaktpersonen der Kategorie 1 oder der Kategorie Cluster-Schüler endete mit dem Ende der Quarantänezeit der Kontaktperson nach der Benachrichtigung durch die zuständige Behörde. Aufgrund der VGH-Entscheidung können nun alle Betroffenen, die zum genannten Personenkreis gehören, die Quarantäne verlassen.

Das Landratsamt Ludwigsburg geht davon aus, dass das Land seine „Coronaverordnung Absonderung“ entsprechend anpassen wird.

Wer Fragen zu dem Thema hat, kann sich an die Corona-Bürgerhotline 07141 144-69400 des Landratsamts wenden.

red

Quelle: Landratsamt Ludwigsburg

So sehen die Corona-Zahlen am Mittwoch im Landkreis Ludwigsburg aus

Nach dem Beschluss von Bund und Ländern will das Land Baden-Württemberg trotz der Lockdown-Verlängerung bis zum 28. März weitere Lockerungen zulassen. Abhängig will das die Landesregierung von der Zahl der Neuinfektionen machen. Als Maßstab soll die regionale Sieben-Tage-Inzidenz in den Stadt- und Landkreisen herangezogen werden.

Das bedeutet, dass bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern im betreffenden Stadt- oder Landkreis der Einzelhandel geöffnet werden kann.

Um die Stabilität im Sinne der Corona-Verordnung zu erreichen, ist es notwendig, an fünf Tagen aufeinanderfolgend unter dem Wert von 50 zu liegen. Sollten die Werte jedoch wieder über die Stufe von 50 steigen, treten automatisch wieder Beschränkungen in Kraft. Bis hin zur „Notbremse“ bei Inzidenzen über 100 pro 100 000 Einwohnern.

Und so sehen die Corona-Zahlen am Mittwoch 17.03. – 16 Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 117 Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Mittwoch vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfizierten damit deutlich gestiegen. Damals wurden 71 Neuinfektionen verzeichnet.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Auch die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg steigt im Vergleich zum Vortag deutlich auf 74,6. Am Vortag lag der Inzidenzwert bei 68. Vor genau einer Woche betrug der Inzidenzwert für den Landkreis 49,9. (Stand – 16.03. – 16Uhr)

Der bis dato höchste Inzidenzwert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Ludwigsburg wurde am 23.12. registriert. Damals wurde eine 7-Tage-Inzidenz von 205,2 gemeldet.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 17.930 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um 1 auf 415. Rund 16.913 (+55) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 17.03.- 16Uhr)

Laut den RKH Kliniken sind 32 (+3) COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 23 (+2) Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 9 (+1) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 9 (+2) beatmet werden. (Stand: 17.03.)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 17.03.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 108 | 0 )
Asperg ( 467 | 2 )
Benningen am Neckar ( 174 | 3 )
Besigheim ( 459 | 2 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.659 | 11 )
Bönnigheim ( 430 | 1 )
Ditzingen ( 799 | 2 )
Eberdingen ( 206 | 0 )
Erdmannhausen ( 120 | 0 )
Erligheim ( 119 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 402 | 1 )
Freudental ( 133 | 0 )
Gemmrigheim ( 175 | 1 )
Gerlingen ( 528 | 1 )
Großbottwar ( 251 | 8 )
Hemmingen ( 267 | 0 )
Hessigheim ( 45 | 1 )
Ingersheim ( 152 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 286 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 596 | 1 )
Kornwestheim ( 1.217 | 12 )
Löchgau ( 202 | 0 )
Ludwigsburg ( 3.277 | 19 )
Marbach am Neckar ( 492 | 2 )
Markgröningen ( 459 | 3 )
Möglingen ( 489 | 5 )
Mundelsheim ( 88 | 0 )
Murr ( 184 | 1 )
Oberriexingen ( 80 | 0 )
Oberstenfeld ( 177 | 2 )
Pleidelsheim ( 211 | 2 )
Remseck am Neckar ( 838 | 7 )
Sachsenheim ( 651 | 2 )
Schwieberdingen ( 297 | 6 )
Sersheim ( 208 | 3 )
Steinheim an der Murr ( 337 | 4 )
Tamm ( 277 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 966 | 12 )
Walheim ( 99 | 0 )

red

Ausgesetzte Impfungen: Das müssen Betroffene im Kreis Ludwigsburg jetzt wissen

LUDWIGSBURG. Die Impfungen mit dem Impfstoff AstraZeneca sind seit Montag vorläufig bundesweit ausgesetzt. Für betroffene Personen hat das Landratsamt Ludwigsburg am Dienstag aktuelle Informationen zu dem Thema zusammengestellt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisimpfzentrums (KIZ) Ludwigsburg kontaktieren demnach täglich telefonisch diejenigen, die für den jeweils nächsten Tag einen Impftermin mit AstraZeneca gebucht hatten und sagen diesen Termin ab. Falls Personen nicht erreicht werden können, wird eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen. Die Termine werden immer nur einen Tag im Voraus abgesagt, falls Impfungen mit AstraZeneca kurzfristig wieder freigegeben werden, teilt das Landratsamt mit.

Alle Impfberechtigten, deren Termin vom KIZ abgesagt wurde, kommen auf eine interne Warteliste des KIZ. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KIZ werden die Impfberechtigten auf der Liste dann, sobald wieder eine Freigabe für AstraZeneca vorliegt, nach der Reihenfolge anrufen. Dies kann einige Zeit dauern, die Impfberechtigten werden jedoch kontaktiert und bekommen ein Impfangebot. Diese Vorgehensweise wird nach Angaben des Landratsamts gerade mit dem Land abgestimmt.

Wer bereits eine Erstimpfung mit AstraZeneca hatte, muss abwarten, ob der Impfstoff wieder freigegeben wird. Der Zeitraum zwischen den beiden Impfterminen kann gegebenenfalls gestreckt werden. Die AstraZeneca-Impfdosen können über mehrere Monate gelagert werden, gibt die Verwaltung an.

Impftermine mit Biontech sind nicht von dem Stopp betroffen. Impfberechtigte, die einen Termin für eine Impfung mit Biontech haben, kommen wie vereinbart zum Termin in das KIZ Ludwigsburg.

Weitere Informationen zum vorläufigen Impfstopp mit AstraZeneca in den häufig gestellten Fragen (FAQ) auf der Homepage des Landratsamts unterhttps://www.landkreis-ludwigsburg.de/de/gesundheit-veterinaerwesen/gesundheit/informationen-zum-coronavirus/

red

Quelle: Landratsamt Ludwigsburg

Darum wurde das Impfen mit dem COVID-19-Impfstoff AstraZeneca ausgesetzt

Nach Berichten über Hirnvenen-Thrombosen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung in Deutschland und Europa wurde am Montag die Impfungen mit AstraZeneca in Deutschland bis zu einer weiteren Prüfung umgehend ausgesetzt. Jetzt hat das zuständige Paul-Ehrlich-Institut weitere Einzelheiten bekanntgegeben.

Darum wurde das Impfen mit dem COVID-19-Impfstoff AstraZeneca ausgesetzt:

In sieben Fällen (Stand 15.03.2021) wurde in zeitlichem Zusammenhang mit einer Impfung mit dem COVID-19-Impfstoff AstraZeneca eine spezielle Form von schwerwiegenden Hirnvenenthrombosen in Verbindung mit einem Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie) und Blutungen festgestellt, so das Institut in einer Mitteilung am Dienstag. Weiter heißt es:

  1. Es handelt sich um eine sehr schwere Krankheit, die außerdem schwer zu behandeln ist. Von den sieben betroffenen Personen waren drei Personen verstorben.
  2. Die betroffenen Personen hatten ein Alter zwischen etwa 20 und 50 Jahren.
  3. Sechs der betroffenen Personen hatten eine besondere Form von Hirnvenenthrombosen, nämlich eine Sinusvenenthrombose. Alle sechs Personen sind Frauen jüngeren bis mittleren Alters (s.o.). Ein weiterer Fall mit Hirnblutungen bei Mangel an Blutplättchen und Thrombosen war medizinisch sehr vergleichbar. Alle Fälle traten zwischen vier und 16 Tagen nach der Impfung mit dem COVID-19-Impfstoff AstraZeneca auf. Dies stellte sich als ein vergleichbares Muster dar.
  4. Die Anzahl dieser Fälle nach AstraZeneca-COVID-19-Impfung ist statistisch signifikant höher als die Anzahl von Hirnvenenthrombosen, die normalerweise in der Bevölkerung ohne Impfung auftreten. Dazu wurde eine Observed-versus-Expected-Analyse vorgenommen, bei der die Anzahl der ohne Impfung erwarteten Fälle in einem Zeitfenster von 14 Tagen der Anzahl der gemeldeten Fälle nach etwa 1,6 Millionen AstraZeneca-Impfungen in Deutschland gegenübergestellt wurde. Etwa ein Fall wäre zu erwarten gewesen, sieben Fälle waren gemeldet worden.
  5. Der von den schwerwiegenden Hirnvenenthrombosen mit Blutplättchenmangel betroffene Personenkreis in jüngerem bis mittlerem Alter ist nicht der Personenkreis, der von einem hohen Risiko für einen schweren oder gar tödlichen COVID-19-Verlauf betroffen ist.
  6. Neben den Expertinnen und Experten des Paul-Ehrlich-Instituts wurden weitere Experten für Thrombosen, Hämatologie sowie ein Adenovirus-Spezialist mit den Details der gemeldeten Fälle hinzugezogen. Alle Expertinnen und Experten waren einstimmig der Meinung, dass hier ein Muster zu erkennen ist und ein Zusammenhang der gemeldeten o.g. Erkrankungen mit der AstraZeneca-Impfung nicht unplausibel sei.

„Nach Gesamtbetrachtung und Erwägung der genannten Fakten hat das Paul-Ehrlich-Institut empfohlen, die Impfung mit dem COVID-19-Impfstoff AstraZeneca in Deutschland vorsorglich auszusetzen, um die Fälle weiter zu analysieren. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) ist dieser Empfehlung gefolgt. Der Ausschuss für Risikobewertung auf dem Feld der Pharmakovigilanz (Pharmacovigilance Risk Assessment Committee, PRAC) bei der Europäischen Arzneimittelagentur (European Medicines Agency, EMA) wird im Laufe der Woche vom 15.03.2021 prüfen, ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf das Nutzen-Risiko-Profil des AstraZeneca-COVID-19-Impfstoffs und die EU-Zulassung des Impfstoffes auswirken.“, heißt es abschließend in der Mitteilung des Paul-Ehrlich-Instituts.

red

Quelle: Paul-Ehrlich-Institut

 

Inzidenzwert im Landkreis Ludwigsburg steigt deutlich

Nach dem Beschluss von Bund und Ländern will das Land Baden-Württemberg trotz der Lockdown-Verlängerung bis zum 28. März weitere Lockerungen zulassen. Abhängig will das die Landesregierung von der Zahl der Neuinfektionen machen. Als Maßstab soll die regionale Sieben-Tage-Inzidenz in den Stadt- und Landkreisen herangezogen werden.

Das bedeutet, dass bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern im betreffenden Stadt- oder Landkreis der Einzelhandel geöffnet werden kann.

Um die Stabilität im Sinne der Corona-Verordnung zu erreichen, ist es notwendig, an fünf Tagen aufeinanderfolgend unter dem Wert von 50 zu liegen. Sollten die Werte jedoch wieder über die Stufe von 50 steigen, treten automatisch wieder Beschränkungen in Kraft. Bis hin zur „Notbremse“ bei Inzidenzen über 100 pro 100 000 Einwohnern.

Und so sehen die Corona-Zahlen am Dienstag 16.03. – 16 Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 89 Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Dienstag vor einer Woche hat sich die Zahl der Neuinfizierten damit fast verdoppelt. Damals wurden 47 Neuinfektionen verzeichnet.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Auch die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg steigt im Vergleich zum Vortag deutlich auf 68. Am Vortag lag der Inzidenzwert bei 60,3. Vor genau einer Woche betrug der Inzidenzwert für den Landkreis 47,9. Der Stadtkreis Ludwigsburg weist einen Inzidenzwert von 67,3 aus. (Stand – 16.03. – 16Uhr)

Der bis dato höchste Inzidenzwert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Ludwigsburg wurde am 23.12. registriert. Damals wurde eine 7-Tage-Inzidenz von 205,2 gemeldet.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 17.813 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion blieb unverändert bei 414. Rund 16.858 (+55) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 16.03.- 16Uhr)

Laut den RKH Kliniken sind 29 (+6) COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 21 (+4) Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 8 (+2) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 7 beatmet werden. (Stand: 16.03.)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 16.03.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 108 | 1 )
Asperg ( 465 | 4 )
Benningen am Neckar ( 171 | 4 )
Besigheim ( 457 | 1 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.648 | 4 )
Bönnigheim ( 429 | 0 )
Ditzingen ( 797 | 2 )
Eberdingen ( 206 | 0 )
Erdmannhausen ( 120 | 0 )
Erligheim ( 118 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 401 | 3 )
Freudental ( 133 | 0 )
Gemmrigheim ( 174 | 2 )
Gerlingen ( 527 | 0 )
Großbottwar ( 243 | 4 )
Hemmingen ( 267 | 0 )
Hessigheim ( 44 | 2 )
Ingersheim ( 151 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 286 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 595 | 0 )
Kornwestheim ( 1.205 | 5 )
Löchgau ( 202 | 0 )
Ludwigsburg ( 3.258 | 17 )
Marbach am Neckar ( 490 | 1 )
Markgröningen ( 456 | 2 )
Möglingen ( 484 | 1 )
Mundelsheim ( 88 | 1 )
Murr ( 183 | 2 )
Oberriexingen ( 80 | 0 )
Oberstenfeld ( 175 | 2 )
Pleidelsheim ( 209 | 3 )
Remseck am Neckar ( 831 | 2 )
Sachsenheim ( 649 | 5 )
Schwieberdingen ( 291 | 3 )
Sersheim ( 205 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 333 | 2 )
Tamm ( 276 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 954 | 12 )
Walheim ( 99 | 0 )

red

Landratsamt Ludwigsburg: „Erstimpfungen mit AstraZeneca momentan nicht möglich“

LUDWIGSBURG. Nach dem bundesweiten Stopp für den AstraZeneca-Impfstoff weist das Landratsamt Ludwigsburg in einer am Montagabend veröffentlichten Pressemitteilung darauf hin, dass Erstimpfungen mit dem Impfstoff momentan nicht möglich sind: Bereits gebuchte Erstimpfungstermine mit AstraZeneca im Kreisimpfzentrum Ludwigsburg (KIZ) dürfen momentan nicht durchgeführt werden. Das Landratsamt bittet daher alle Betroffenen, die Erstimpftermine mit dem AstraZeneca-Impfstoff haben, bis auf Weiteres nicht ins KIZ zu kommen. Die Kreisbehörde wird darüber hinaus alle Betroffenen benachrichtigen, sofern die Kontaktdaten vorliegen. Termine für die Zweitimpfungen mit AstraZeneca finden frühestens am 30. April statt, sofern bis dahin der Stopp wieder aufgehoben ist.

Wichtig: Die Impftermine mit Biontech-Impfstoff sind nicht betroffen und werden planmäßig durchgeführt. Gleiches gilt für die Tätigkeit der Mobilen Impfteams (MITs) in den Pflegeheimen und den geplanten Pop-Up-Impfzentren, da sie ausschließlich mit Biontech impfen.

red

Quelle: Landratsamt Ludwigsburg

So sehen die Corona-Zahlen am Montag für den Landkreis Ludwigsburg aus

Nach dem Beschluss von Bund und Ländern will das Land Baden-Württemberg trotz der Lockdown-Verlängerung bis zum 28. März weitere Lockerungen zulassen. Abhängig will das die Landesregierung von der Zahl der Neuinfektionen machen. Als Maßstab soll die regionale Sieben-Tage-Inzidenz in den Stadt- und Landkreisen herangezogen werden.

Das bedeutet, dass bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern im betreffenden Stadt- oder Landkreis der Einzelhandel geöffnet werden kann.

Um die Stabilität im Sinne der Corona-Verordnung zu erreichen, ist es notwendig, an fünf Tagen aufeinanderfolgend unter dem Wert von 50 zu liegen. Sollten die Werte jedoch wieder über die Stufe von 50 steigen, treten automatisch wieder Beschränkungen in Kraft. Bis hin zur „Notbremse“ bei Inzidenzen über 100 pro 100 000 Einwohnern.

Und so sehen die Corona-Zahlen am Montag 15.03. – 16 Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 20 Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Montag vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfizierten damit leicht gesunken. Damals wurden 28 Neuinfektionen verzeichnet.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Auch die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg sinkt im Vergleich zum Vortag leicht und liegt mit 60,3 weiter über dem kritischen Wert von 50. Am Vortag lag der Inzidenzwert bei 62,2. Vor genau einer Woche betrug der Inzidenzwert für den Landkreis 51,5. Der Stadtkreis Ludwigsburg weist einen Inzidenzwert von 55,6 aus. (Stand – 15.03. – 16Uhr)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 17.724 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion blieb unverändert bei 414. Rund 16.803 (+57) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 15.03.- 16Uhr))

Laut den RKH Kliniken sind 23 COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 17 Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 6 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 6 beatmet werden. (Stand: 15.03.)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 15.03.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 107 | 0 )
Asperg ( 461 | 0 )
Benningen am Neckar ( 167 | 0 )
Besigheim ( 456 | 1 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.644 | 1 )
Bönnigheim ( 429 | 0 )
Ditzingen ( 795 | 0 )
Eberdingen ( 206 | 0 )
Erdmannhausen ( 120 | 0 )
Erligheim ( 117 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 398 | 2 )
Freudental ( 133 | 0 )
Gemmrigheim ( 172 | 0 )
Gerlingen ( 527 | 0 )
Großbottwar ( 239 | 0 )
Hemmingen ( 267 | 0 )
Hessigheim ( 42 | 0 )
Ingersheim ( 150 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 286 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 595 | 0 )
Kornwestheim ( 1.200 | 4 )
Löchgau ( 202 | 0 )
Ludwigsburg ( 3.241 | 7 )
Marbach am Neckar ( 489 | 0 )
Markgröningen ( 454 | 0 )
Möglingen ( 483 | 0 )
Mundelsheim ( 87 | 0 )
Murr ( 181 | 0 )
Oberriexingen ( 80 | 0 )
Oberstenfeld ( 173 | 0 )
Pleidelsheim ( 206 | 1 )
Remseck am Neckar ( 829 | 2 )
Sachsenheim ( 644 | 0 )
Schwieberdingen ( 288 | 1 )
Sersheim ( 205 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 331 | 0 )
Tamm ( 276 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 942 | 1 )
Walheim ( 99 | 0 )

red