Mann droht mit Gewaltverbrechen im Einkaufscenter

Da ein Bankkunde offensichtlich über die Bearbeitung seines Kredites unzufrieden war, droht der 64-Jährige einer Bankmitarbeiterin am Telefon gegenüber, ein Gewaltverbrechen in einem Einkaufscenter zu verüben.

Die telefonischen Äußerungen eines 64-Jährigen gegenüber einer Mitarbeiterin eines Kreditinstitutes führten am Dienstag gegen 16:55 Uhr zu einem Polizeieinsatz in Bietigheim-Bissingen und Ludwigsburg. Das hat die Polizei Ludwigsburg am Mittwoch bekanntgegeben.

Der Mann war wohl offensichtlich über die Bearbeitung seines Kredites unzufrieden und es kam zu einem lautstarken Streit, heißt es in der Mitteilung. In diesem Telefongespräch drohte er an, dass er in einem Elektronikmarkt eines Einkaufszentrums in Ludwigsburg ein Gewaltverbrechen verüben werde. Die Mitarbeiterin wandte sich daraufhin an die Polizei. Dies zog in der Folge einen größeren Polizeieinsatz nach sich, in dessen Rahmen die Wohnung des 64-Jährigen in Bietigheim-Bissingen betreten und durchsucht wurde. Zeitgleich überwachten Beamte das Einkaufszentrum in Ludwigsburg.

Der Mann wurde, laut der Polizei zunächst in seiner Wohnung vorläufig festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß entlassen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten eine Softair-Pistole. Die Ermittlungen wegen der Androhung von Straftaten dauern an. Laut einem Sprecher der Polizei Ludwigsburg war zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung des Einkaufscenters gegeben.

red / Polizei Ludwigsburg

 

 

Ludwigsburger Schloss öffnet für Besucher seine Tore

Darauf haben alle gewartet: Das Blühende Barock öffnet am 6. Mai endlich wieder seine Tore. Bereits am 20. März sollte der Saisonstart gefeiert werden, doch Corona machte alle Pläne zunichte. Nun dürfen unter strengen Auflagen die Besucher zumindest wieder durch die Gartenanlagen des Ludwigsburger Schlosses wandeln. Der Märchengarten bleibt zunächst weiterhin geschlossen.

Mit Öffnung am heutigen Mittwoch dürfen sich maximal 2.000 Besucher gleichzeitig im Gelände aufhalten, um die herrlichen Gewächse und die Neuerungen wie beispielsweise die Lärmschutzwand im Unteren Obstgarten mit der herrlichen Bepflanzung aus Schlingpflanzen, Sträuchern, Stauden und fünfzehn 8 m hohen Bäumen zu bestaunen. Wie überall müssen die Besucher auch in der Gartenanlage die 1,50m Mindestabstandsregel einhalten und alle vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen beachten, darunter die Maskenpflicht ab dem sechsten Lebensjahr an allen Eingängen sowie an Engstellen auf dem Gelände. Sobald sich 2.000 Besucher in der Gartenanlage befinden, schließen die Zugänge solange, bis eine Anzahl an Besuchern den Garten verlassen, so dass erst dann die gleiche Menge an neuen Gästen wieder hineinkann. 

Um an den Eingängen den nötigen Sicherheitsabstand zu gewährleisten und trotzdem für einen zügigen Einlass sorgen zu können, wird das BlüBa auch an Werktagen am Haupteingang zwei Kassen öffnen sowie einen weiteren Zugang über die Kasse an der Mömpelgardstraße. Die Kasse im Schlosshof ist normal besetzt. Dauerkartenbesitzer werden an allen Eingängen gebeten, für den Zutritt sowie für das Verlassen des Geländes die Drehsperren bzw. Drehkreuze zu benutzen. können. 

Entsprechend strenge Vorschriften gelten ebenso für die wieder eröffnete Gastronomie im Blühenden Barock. Bis auf Weiteres müssen die Speisen und Getränke mitgenommen werden, da der Verkauf nur für den Verzehr außerhalb der Gastronomie oder ihres direkten Umfelds gestattet ist. 

Da der Märchengarten im besten Fall frühestens am 11. Mai geöffnet werden darf, kosten die Karten bis dahin für Erwachsene nur € 7,00 und für Kinder € 2,50. Alle anderen Preiskategorien entfallen vorerst. 

Aufgrund des weiterhin bestehenden Großveranstaltungsverbots bis zum 31. August müssen schweren Herzens auch beliebte Events im BlüBa abgesagt werden, darunter das Internationale Straßenmusikfestival, das Musikfeuerwerk, der Lichterzauber und das Märchenfest. Als Ersatz dafür hat sich der Aufsichtsrat des Blühenden Barocks auf Vorschlag der Geschäftsführung darauf geeinigt, die diesjährige Saison bis zum 6. Dezember zu verlängern und um einige zusätzliche attraktive, noch auszuarbeitende Angebote zu erweitern. 

Um die Besitzer der Dauerkarten aus dem Vorverkauf für 47 verlorengegangene Besuchstage in den Gärten und weitere, noch nicht abschließend zählbare Schließungstage des Märchengartens zu entschädigen, soll ein Entschädigungspreis errechnet werden. Um die Entschädigung abzurufen, wird es sowohl an den Kassen als auch im Internet ein entsprechendes Formular geben. Die Rückerstattung erfolgt im Anschluss per Überweisung. Eine Auszahlung an den Kassen hat man aus Abwicklungsgründen ebenso verworfen wie eine Gutscheinlösung, da alles noch im Geschäftsjahr 2020 abgeschlossen sein und nicht mit dem Dauerkartenvorverkauf im Jahr 2021 durch Gutscheinberechnungen vermischt werden soll. 

Wer von den treuen Dauerkartenbesitzern das Blühende Barock in dieser kritischen Zeit jedoch unterstützen möchte, darf auf seine Rückerstattung selbstverständlich verzichten, wie die Verantwortlichen mit einem schelmischen Augenzwinkern verlauten ließen.

Patricia Leßnerkraus

Corona-Übersicht: So sehen die aktuellen Zahlen aus

Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich weltweit weiterhin aus. Eine Übersicht über die aktuelle Lage und die Zahlen der Infektionen und Todesopfer haben wir hier zusammengestellt. (Stand: 05.Mai 20. / 22.30 Uhr – Zahlen können abweichen). 

Land / Bundesland / Landkreis Infizierte (Diff. Vortag.) Todesfälle Genesene
Deutschland 166.598 (+812) 6.993 6.893 (+100) 135.100 (+2.400)
Baden-Württemberg  32.545 (+88) 1.482 (+29) 25.628 (+390) 
Landkreis Ludwigsburg 1.665 (+1)  63 (+0) 1.436 (+13)
Weltweit 3.640.835 (+77.916) 255.096 (+5.384) 1.186.730 (+42.276)
Quellen: Johns-Hopkins-University /
Sozialministerium Baden-Württemberg / Landratsamt Ludwigsburg

red

Corona: Zahl der Neuinfektionen im Landkreis ebbt ab

Landkreis Ludwigsburg:

Eine einzige Neuinfektion seit gestern, wurde dem Landratsamt am Dienstag gemeldet. Im Landkreis Ludwigsburg ist die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus somit weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. Gestern wurden null Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten wird jetzt mit mindestens 1.665 (Stand: 05. Mai 20, 17.00Uhr) angegeben. Die Zahl der Menschen, die an COVID-19 verstorben sind, wird von Landratsamt mit 63 angegeben. Hier gab es seit gestern keine Veränderung. Die Zahl der Genesenen wird von den Behörden mit 1.436 angegeben.

Baden-Württemberg:

Am Dienstag (05. Mai.) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg im Vergleich zum Vortag um weitere 88 auf mindestens 32.545 angestiegen. Gestern wurden 68 Neuinfizierte gemeldet. Ungefähr 25.628 Personen sind bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg im Land um weitere 29 auf insgesamt 1.482 an. Das gab das Sozialministerium von Baden Württemberg am Dienstagabend bekannt.

Die Reproduktionszahl Baden-Württemberg steigt auf „R 0,74“

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Esslingen, Freudenstadt, Heidenheim, Heilbronn, Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Neckar-Odenwald-Kreis, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Tübingen und Tuttlingen sowie aus den Städten Freiburg und Heidelberg insgesamt 29 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.482 an. Unter den Verstorbenen waren 856 Männer und 626 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

BBL-Endturnier findet in München statt

Das Präsidium der easyCredit Basketball Bundesliga und die BBL GmbH haben am Montag in einer gemeinsamen Videokonferenz den Austragungsort für das modifizierte Turnierformat festgelegt, welches den Schlusspunkt für die Saison 2019/2020 bilden soll. Die Bewerbung des FC Bayern Basketball erhielt dabei den Zuschlag.

Die MHP RIESEN Ludwigsburg haben bezüglich einer möglichen Wiederaufnahme des Spielbetriebs ein weiteres Stück Klarheit erlangt. Denn seit Montagnachmittag steht fest, dass die Reise der Schwaben – so der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann – in der bayerischen Landeshauptstadt weitergeht.

Im Anschluss an die mehrstündige Konferenz votierten das Präsidium der easyCredit BBL und die BBL GmbH für die Bewerbung des FC Bayern Basketball. Diese erhielt, nach Berücksichtigung aller Hygiene- und Sicherheitsüberlegungen sowie der kalkulierten Kosten, knapp den Vorzug vor den Einsendungen aus Berlin, Bonn und Frankfurt.

Die weitere Planung setzt nun eine Genehmigung der zuständigen Behörden voraus. Sofern diese erfolgt, soll die Saison 2019/2020 im Münchner Audi Dome zu Ende gespielt werden.

Illegales Autorennen auf der A81: Polizei kassiert Führerscheine

Vier Männer und eine Frau im Alter zwischen 21 und 29 Jahren, die am Samstagabend gegen 22:50 Uhr auf der A 81 Heilbronn-Stuttgart unterwegs waren, müssen sich jetzt wegen eines illegalen Autorennen verantworten. Die Staatsanwaltschaft Heilbronn und das Polizeipräsidium Ludwigsburg haben das am Mittwoch bekanntgegeben.

Zwischen den Anschlussstellen Ilsfeld und Ludwigsburg-Nord sollen vier Ford Mustang und ein Dodge in wechselnder Besetzung zu dritt nebeneinander gefahren sein, heißt es in der Mitteilung der Behörde. In drei Fällen sollen sie dabei ihre Fahrzeuge zunächst auf etwa 100 km/h abgebremst haben, um anschließend auf der auf 120 km/h begrenzten Strecke auf deutlich über 200 km/h zu beschleunigen.

Im Anschluss fuhren sie an der Anschlussstelle Ludwigsburg-Nord von der Autobahn ab und wurden nach einem Zeugenhinweis auf dem Parkplatz des dortigen Einkaufszentrums von Streifenbesatzungen des Polizeireviers Ludwigsburg und der Verkehrspolizeiinspektion überprüft. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Heilbronn wurde bei vier der fünf Fahrer der Führerschein an Ort und Stelle beschlagnahmt.

red

Corona-Zahlen: Weltweit nimmt die Zahl der Neuinfizierten weiter ab

Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich weltweit weiterhin aus. Eine Übersicht über die aktuelle Lage und die Zahlen der Infektionen und Todesopfer haben wir hier zusammengestellt. (Stand: 04.Mai 20. / 22.30 Uhr – Zahlen können abweichen). 

Land / Bundesland / Landkreis Infizierte (Diff. Vortag.) Todesfälle Genesene
Deutschland 165.786 (+403) 6.893 (+53) 132.700 (+2.100)
Baden-Württemberg  32.457 (+68) 1.451 (+31) 25.238 +(400) 
Landkreis Ludwigsburg 1.664 (+0)  62 (+1) 1.423 (+40)
Weltweit 3.562.919 (+76.971) 249.712 (+3.587) 1.144.454 (+30.766)
Quellen: Johns-Hopkins-University /
Sozialministerium Baden-Württemberg / Landratsamt Ludwigsburg

red

Corona-Erfolg im Landkreis: Landratsamt meldet null Neuinfektionen

Landkreis Ludwigsburg:

Keine Neuinfektionen seit gestern, heißt es heute aus Landratsamt. Im Landkreis Ludwigsburg ist die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus erstmals seit Wochen auf null gesunken. Damit bleibt die Zahl der Gesamtinfizierten bei mindestens 1.664 (Stand: 04. Mai 20, 17.00Uhr). Gestern lag die Zahl der Neuerkrankungen bei eins. Die Zahl der Menschen, die an COVID-19 verstorben sind, wird von Landratsamt mit 63 angegeben. Die Zahl der Genesenen wird von den Behörden mit 1.423 angegeben.

Baden-Württemberg:

Am Montag (04. Mai.) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg im Vergleich zum Vortag um weitere 68 auf mindestens 32.457 angestiegen. Gestern wurden 117 Neuinfizierte gemeldet. Ungefähr 25.238 Personen sind bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg im Land um weitere 31 auf insgesamt 1.453  an. Das gab das Sozialministerium von Baden Württemberg am Montagabend bekannt.

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,68 angegeben.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Ortenaukreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Karlsruhe insgesamt 31 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.453 an. Unter den Verstorbenen waren 844 Männer und 609 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Was in Ludwigsburg am Wochenende los war

Ditzingen: Mann verfolgt nach Unfall tatverdächtigen Fahrzeuglenker zu Fuß

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es kurz nach Mitternacht in Ditzingen im Iptinger Weg zu einem Verkehrsunfall, bei dem der mutmaßliche Unfallverursacher anschließend einfach weitergefahren ist und ein 28-Jähriger ihn zu Fuß verfolgte. Ein 57-Jähriger war zunächst mit einem VW im Iptinger Weg gefahren, als er auf Höhe eines dort geparkten Mercedes zu weit nach links kam und das Fahrzeug streifte. Der Mann hielt nicht an und entfernte sich von der Unfallstelle ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Er bog nach wenigen Metern in die Finkenstraße ab und parkte den VW in seiner Hofeinfahrt. Allerdings war der Unfall vom 28-jährigen Besitzer des Mercedes bemerkt worden, der den VW zu Fuß bis zur Hofeinfahrt verfolgte, den 57-Jährigen dort zur Rede stellte und die Polizei verständigte. Während der anschließenden Unfallaufnahme bemerkten die Beamten, dass der 57-Jährige augenscheinlich alkoholisiert war. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt und er musste sich einer Blutentnahme unterziehen. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt circa 11.000 Euro.

Bietigheim-Bissingen: Alkoholisierter flüchtet im Pkw vor Streifenwagen

Polizeibeamte des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen stellten am Sonntag gegen 21:00 Uhr einen Opel Corsa auf einem Feldweg im Bereich der Ludwigsburger Straße und der Straße „Im Erlengrund“ in Bietigheim-Bissingen fest. Der Opel rollte langsam den Feldweg entlang und als die Beamten das Fahrzeug einer Kontrolle unterziehen wollten, beschleunigte der Pkw plötzlich stark und flüchtete über den Feldweg. Der Fahrzeuglenker ignorierte die Anhaltezeichen der Beamten und konnte erst einige hundert Meter weiter gestellt werden. Am Steuer des Opel befand sich ein polizeibekannter 51-Jähriger, der den Aufforderungen auszusteigen nicht nachkam. Als die Beamten ihn aus dem Fahrzeug holen wollten, leistete er Widerstand und konnte erst durch mehrere Polizeibeamte gebändigt werden. Da bei dem Mann deutlicher Alkoholgeruch festzustellen war, musste er sich in der Folge einer Blutentnahme unterziehen. Noch an der Einsatzstelle machte sich ein Zeuge bemerkbar, dem das Fahrzeug zuvor bereits aufgefallen war. Die Ermittlungen dauern noch an.

Freiberg am Neckar-Geisingen: Hyundai beschädigt – Verursacher geflüchtet

Nach einer Unfallflucht, die vergangene Woche im Ortsteil Geisingen verübt wurde, sucht die Polizei nach Zeugen. Zwischen Donnerstag 14:30 Uhr und Samstag 13:30 Uhr streifte ein noch unbekannter Fahrzeuglenker das Fahrzeugheck eines Hyundai, der im Finkenweg am Fahrbahnrand abgestellt war. Hierbei entstand ein Sachschaden von etwa 2.500 Euro. Im Anschluss machte sich der Unbekannte aus dem Staub. Das Polizeirevier Marbach bittet Unfallzeugen, sich unter der Tel. 07144 900-0, zu melden.

Steinheim an der Murr: Einbruch in Vereinsheim

In der Nacht von Freitag auf Samstag hebelten unbekannte Täter die Türe eines östlich von Steinheim gelegenen Vereinsheimes auf und durchsuchten die Räumlichkeiten. Dabei wurden aus einem Schlüsselkasten mehrere Schlüssel entwendet. Daraufhin begaben sich die Täter auf das angrenzende Gelände, wo sie trotz der entwendeten Schlüssel das Gartentor sowie die Türe des dort befindlichen Schuppens aufbrachen. Hier wurde der dortige Aufsitzrasenmäher gestartet und rückwärts aus dem Schuppen gefahren, um anschließend wieder schwungvoll in den Schuppen zurückzufahren. Dabei fuhren die Täter auf einen zweiten im Schuppen befindlichen Aufsitzrasenmäher auf. Dieser Aufprall war so stark, dass der Aufsitzrasenmäher durch die Rückwand des Schuppens geschoben wurde. Bevor die Täter den Ort ihrer Verwüstung verließen, entwendeten sich noch eine Flex im Wert von etwa 200 Euro. Der durch die Täter angerichtete Sachschaden beläuft sich auf geschätzte 11.500 Euro.

Eberdingen-Hochdorf: Aufbruch von vier Gartenhäusern

Am Samstag, in der Zeit zwischen 01.30 Uhr und 13.00 Uhr, drangen unbekannte Täter am Pfaffenwald in insgesamt vier Gartengrundstücke ein. Dabei wurden zwei Gartentore beschädigt sowie eine Scheibe eingeschlagen. Weiterhin wurden zwei Gartenhäuser aufgebrochen und ein Stromgenerator der Marke „EndressE“, ein Akkuschrauber der Marke „Workzone“ sowie zwei Campinglampen im Gesamtwert von rund 600 Euro entwendet. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf etwa 500 Euro.

Bietigheim-Bissingen: Radfahrerin abgedrängt und weggefahren

Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker drängte mit seinem Pkw am Sonntag gegen 16:00 Uhr in der Grünwiesenstraße in Bietigheim-Bissingen eine Radfahrerin ab und entfernte sich dann von der Unfallstelle ohne anzuhalten. Der 54-jährigen Radfahrerin kam in der Grünwiesenstraße ein Pkw mit Baden-Badener Kennzeichen (BAD) entgegen, welcher wegen dort geparkter Fahrzeuge auf die Fahrspur der Frau gewechselt hatte, obwohl die 54-Jährige dort vorrangig unterwegs war. Um einen Unfall zu vermeiden, musste die Dame dann nach rechts ausweichen, kam mit ihrem Rad gegen den Bordstein und stürzte in der Folge. Der Pkw fuhr einfach weiter, obwohl der Fahrzeuglenker den Sturz bemerkt haben soll. Die 54-Jährige zog sich bei dem Sturz leichte Verletzungen zu. Die Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg bittet nun Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich unter Tel. 0711 6869 0 zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Küchenbrand in Ludwigsburg führt zu Feuerwehreinsatz

Am Sonntagnachmittag kam es in einer Dachgeschosswohnung in der Weststadt von Ludwigsburg zu einem Küchenbrand. Niemand wurde verletzt.

Gegen 16:15 Uhr wurde die Feuerwehr Ludwigsburg über einen Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Schlachthofstraße in Ludwigsburg-West informiert. Insgesamt 25 Wehrleute rückten anschließend mit neun Fahrzeugen zu der Örtlichkeit aus. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei Ludwigsburg, wollte ein 26-Jähriger, der sich zusammen mit drei weiteren Bewohnern in der Wohnung aufgehalten hatte, in der Küche auf dem Herd Essen zubereiten. Mutmaßlich fing hierbei heißes Fett in einer Pfanne an zu brennen. Der 26-Jährige bemerkte das Feuer und eilte zu seinem 15-jährigen Nachbarn. Der Jugendliche nahm einen Feuerlöscher zur Hand und unternahm erste Löschversuche bis zum Eintreffen der Feuerwehr.

Den Einsatzkräften gelang es schließlich den Brand zu löschen. Nach Durchführung von Belüftungsmaßnahmen rückte die Feuerwehr wieder ab. Alle Bewohner, die sich während der Brandbekämpfung außerhalb des Hauses befanden, wurden durch den hinzugezogenen Rettungsdienst untersucht. Sie blieben allesamt unverletzt, heißt es in der Meldung weiter. Durch den Brand wurde die Küche stark in Mitleidenschaft gezogen und einige Teile der Wohnung sind verrußt. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens können bislang noch keine Angaben gemacht werden. Die Bewohner durften über Nacht in den Räumlichkeiten bleiben. Allerdings ist die Wohnung nicht mehr bewohnbar. Die Stadt Ludwigsburg kümmert sich am Montag um die Unterbringung der vierköpfigen Familie.

red / Polizei Ludwigsburg