Corona-Virus fordert erste Opfer in Deutschland

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus wurde bekannt, dass jetzt auch in Deutschland zwei Menschen an der Krankheit gestorben an sind. Das haben der Kreis Heinsberg und die Stadt Essen am Montag mitgeteilt. In Essen starb eine 89-jährige Frau, bei der das Virus am vergangenen Dienstag festgestellt worden sei. 

Die Lage in Baden-Württemberg:

Das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg hat am späten Montagnachmittag (9. März) dem Ministerium für Soziales und Integrationinsgesamt 33 neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit auf insgesamt 232.

Betroffen sind die Landkreise Heilbronn (6 Fälle), Schwäbisch Hall (1 Fall), Esslingen (2 Fälle), Calw (2 Fälle), Emmendingen (1 Fall), Tübingen (1 Fall), Ludwigsburg (1 Fall), Breisgau-Hochschwarzwald (1 Fall), der Ortenaukreis (5 Fälle), der Rhein-Neckar-Kreis (3 Fälle), der Main-Tauber-Kreis (1 Fall), der Neckar-Odenwald-Kreis (1 Fall), der Hohenlohekreis (1 Fall) und der Ostalbkreis (1 Fall) sowie die Städte Freiburg (4 Fälle), Mannheim (2 Fälle), Stuttgart (1 Fall) und Ulm (1 Fall).

Die Lage im Landkreis Ludwigsburg:

Im Landkreis Ludwigsburg wurden bis Montagnachmittag (9. März) acht bestätigte Fälle gemeldet. Laut dem Landratsamt in Ludwigsburg befinden sich alle acht Personen in häuslicher Quarantäne. 

red

 

Was in Ludwigsburg und in der Region los war

Ludwigsburg: alkoholisierter Porsche-Fahrer in Unfall verwickelt

Das Polizeirevier Ludwigsburg ermittelt derzeit gegen einen 25-jährigen Porsche-Fahrer, der am Montag gegen 01.00 Uhr in der Asperger Straße in Ludwigsburg in einen Unfall verwickelt war. Zeugen hatten zunächst beobachtet, wie der junge Mann beim Ausparken einen danebenstehenden Opel gestreift hatte. Der entstandene Gesamtsachschaden wurde auf rund 6.000 Euro geschätzt. Anschließend hatte er seinen PKW etwa 100 Meter weiter weg abgestellt und war in eine Gaststätte gegangen. Gegenüber den hinzugerufenen Polizeibeamten des Polizeireviers Ludwigsburg gab der Mann zunächst an, er habe nichts mit dem Unfall zu tun. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der 25-Jährige nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Ein Atemalkoholtest verlief positiv. Außerdem gab der Mann an, Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Als er im Streifenwagen zum Polizeirevier gebracht wurde, beleidigte er darüber hinaus einen der Beamten. Der 25 Jahre alte Mann musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Er wurde anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt und wird sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Beleidigung verantworten müssen.

Ludwigsburg-Eglosheim: Unfallflucht in der Katharinenstraße

Nach einer Unfallflucht am Sonntag gegen 12.25 Uhr in der Katharinenstraße in Eglosheim sucht das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5353, noch Zeugen. Eine 62 Jahre alte BMW-Fahrerin wollte von der Katharinenstraße nach links in die Frankfurter Straße abbiegen und stand im Kreuzungsbereich auf dem Linksabbiegerstreifen an einer roten Ampel. Neben ihr stand ein weiteres Fahrzeug. Als die Ampel auf „grün“ umsprang, holte die Person im Fahrzeug daneben wohl zu weit nach links aus und streifte den BMW. Anschließebd bog der PKW nach rechts ab. Während die 62-Jährige zunächst bei „grün“ nach links abbog und die nächstmögliche Gelegenheit zum Halten nutzte, setzte die unbekannte Person ihr Fahrt unbeirrt fort. Möglicherweise handelte es sich um eine silbernen Honda Civic, der von einer Fahrerin gelenkt wurde. Der entstandene Sachschaden am BMW beläuft sich auf schätzungsweise 1.500 Euro.

Ludwigsburg: Fußgängerin angefahren

Schwere Verletzungen erlitt eine 77 Jahre alte Fußgängerin, die am Sonntag gegen 15.30 Uhr in der Schlossstraße in Ludwigsburg in einen Unfall verwickelt wurde. Ein 54 Jahre alter Fiat-Lenker wollte im Bereich einer Gaststätte rückwärts auf dem Gehweg einparken. Mutmaßlich aus Unachtsamkeit übersah er hierbei die Seniorin, die sich hinter seinem PKW befand, und stieß mit ihr zusammen. Die Frau stürzte hierauf zu Boden und musste durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Unangepasste Geschwindigkeit führt zu hohem Sachschaden in Bietigheim

Zwei beschädigte Fahrzeuge und ein Gesamtschaden in Höhe von 18000,00 EUR ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, welcher sich am Samstagabend gegen 22:15 Uhr in der Stuttgarter Straße in Bietigheim-Bissingen ereignete. Der 25-Jährige Mercedesfahrer befuhr die Auwiesenbrücke in Fahrtrichtung B27 und bog an der dortigen Einmündung nach links in die Stuttgarter Straße ein. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit touchierte er den rechtsseitigen Bordstein, überfuhr den dortigen Grünstreifen und kollidierte im weiteren Verlauf mit dem Ford Transit, welcher zum Unfallzeitpunkt an der Bushaltestelle stand. Glücklicherweise wurde weder der Mercedesfahrer noch der 56-Jährige Insasse des Ford-Transits verletzt. Beide Fahrzeuge waren aufgrund der Kollision nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Für die Dauer der Abschleppmaßnahmen musste der rechte Fahrstreifen kurzzeitig gesperrt werden.

Bietigheim: Unaufmerksamkeit verursacht Unfall mit drei Leichtverletzten

Am Samstagmittag gegen 13:00 Uhr, wurde der Polizei ein größerer Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten gemeldet. Die Streifen des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen stellten vor Ort fest, dass bei dem Unfall insgesamt drei Fahrzeuge beteiligt waren. Ein 75 – jähriger Fahrzeugführer wollte mit seinem Kleinwagen vom Tankstellengelände auf die Löchgauer Straße nach links in Richtung Löchgau einfahren. Ein anderer Autofahrer, welcher aus Richtung Löchgau kam und wegen des hohen Verkehrsaufkommens warten musste, erkannte dies und gab dem Unfallverursacher mittels Lichthupe zu verstehen, dass er ihn durchlassen werde. Der Unfallverursacher fuhr an und übersah einen von rechts kommenden VW Golf eines 55- Jährigen welcher als Folge mit dem Unfallverursacher kollidierte. Auf Grund der Stärke des Aufpralls wurde der Unfallverursacher mit seinem Kleinwagen weiter nach links auf einen dort wartenden Renault einer 26- Jährigen geschoben. Durch die Wucht des Unfalls wurden die Fahrerin und ihre 28- jährige Beifahrerin, sowie der Fahrer des VW Golf leicht verletzt. Der Unfallverursacher selbst blieb unverletzt. Da alle Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren, wurden alle drei Fahrzeuge abgeschleppt. Der Sachschaden an den drei Fahrzeugen wurde auf insgesamt 20.000 Euro geschätzt.

Sachsenheim-Hohenhaslach: Fußgänger vom Traktor erfasst

Am Samstag gegen 16.30 Uhr überquerte ein 17-jähriger Fußgänger bei Grünlicht einen Fußgängerfurt im Bereich der Ochsenbacher-/Schießmauerstraße und wurde hierbei von einem Traktor erfasst. Ersten Ermittlungen zur Folge missachtete der 19-jährige Fahrer des Traktors das Rotlicht der Lichtzeichenanlage. Der Fußgänger wurde mit leichten Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Am Traktor entstand kein Sachschaden.

Mundelsheim: Verkehrsunfall mit einer verletzten Person

Am Samstag gegen 16.00 Uhr befuhr eine 19-jährige Ford-Fahrerin die Kreisstraße 1611 von Höpfigheim kommend und wollte an der Einmündung zur Kreisstraße 1700 nach rechts in Fahrtrichtung Mundelsheim einbiegen. Hierbei übersah sie einen von Pleidelsheim kommenden 52-jährigen Daimler-Fahrer und es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Durch den Zusammenstoß wurde der Daimler-Fahrer leicht verletzt und in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 15.000 Euro.

A 81/Freiberg am Neckar: Verkehrsbehinderungen nach Lkw-Unfall

Auf etwa 15 Kilometern staute sich am Montagmorgen der Verkehr auf der A 81 Heilbronn-Stuttgart nach einem Lkw-Unfall zwischen den Anschlussstellen Pleidelsheim und Ludwigsburg-Nord. Gegen 06:15 Uhr war der 62-jährige Fahrer eines Sattelzuges auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Stuttgart unterwegs und fuhr im stockenden Verkehr am Ende eines Staus auf den stehenden Lkw eines 57-Jährigen auf. Bei dem Aufprall zog sich der 62-Jährige schwere Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der 57-Jährige blieb unverletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von ca. 80.000 Euro. Der Sattelzug des 62-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten, die von 33 Einsatzkräften der Feuerwehren aus Freiberg und Pleidelsheim unterstützt wurden, mussten phasenweise zwei Fahrstreifen gesperrt werden. Die abschließenden Reinigungsarbeiten dauerten bis 11:30 Uhr.

 

Verkauf von Desinfektionsmittel sorgt für gewaltigen Ansturm in Ludwigsburg

Der Discounter Aldi sorgte am Montag mit einer Sonderaktion für einen riesigen Kundenansturm. Die Angst der Menschen in Deutschland vor einer Infektion mit dem Coronavirus hat zu einem bundesweiten Versorgungs-Engpass bei Desinfektionsmitteln geführt. 

Beim Discounter-Riesen Aldi Süd ist es am Montag zu einem hohen Andrang gekommen. Viele Menschen wollten sich Desinfektionsmittel und Hygieneartikel sichern. Der Handelsriese hatte die Produkte im Rahmen eines Aktionsangebotes zum Kauf angeboten. Auch in den Filialen im Landkreis Ludwigsburg bildeten sich bereits in den frühen Morgenstunden eine meterlange Menschenschlange.

Weil die begehrte Artikel nur in begrenzter Menge vorhanden waren und die Unternehmensleitung mit großer Nachfrage rechnete, wurde der Verkauf der Produkte limitiert. Pro Kunden durften nur drei Produkte: Desinfektionsspray, -gels oder Hygienetücher – gekauft werden. Einige der Produkte waren laut Aussagen von Kunden bereits nach Minuten ausverkauft.

red

 

Nachbarn attackieren in Ludwigsburg Mitarbeiter eines Restaurants

Am Sonntagabend kam es in Ludwigsburg in der Asperger Straße zwischen Angestellten eines Restaurants und einigen Personen der Nachbarschaft zu einer Schlägerei.  Laut der Polizei wurde dabei die Kellnerin und ein Mitarbeiter des Gastrobetriebs hart attackiert.

Zunächst war es zu einem Stromausfall in dem Lokal gekommen, wonach eine 28 Jahre alte Kellnerin den Sicherungskasten überprüfen wollte. Hierzu musste sie sich in das Nachbargebäude begeben. Dort traf sie schließlich auf eine 48 Jahre alte Frau, einen 46- und einen 28-jährigen Mann. Die Frau habe die Kellnerin nun gepackt und an den Haaren gezogen, so dass sie zu Boden stürzte. Die Kellnerin flüchtete sich nach der Attacke zurück ins Restaurant. Ihr 30-jähriger Kollege begab sich nun vor das Gebäude, wo er von den beiden Männern angegangen worden sei. Einer habe ihn in den „Schwitzkasten“ genommen, während der andere ihn geschlagen habe. Als ein weiterer 41 Jahre alter Angestellter der Gaststätte dies bemerkte, eilte er nach draußen und ging dazwischen. Die alarmierten Polizeibeamten trennten die beiden Parteien schließlich voneinander, da die Personen sehr aufgebracht waren. Die Kellnerin und ihr Kollege sowie die 48 Jahre alte Frau und der 46-jährige Mann erlitten leichte Verletzungen.

Welche Straßen diese Woche in Ludwigsburg gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 9. März

Abelstraße
Es besteht eine Vollsperrung der Abelstraße zwischen dem Schützenplatz und der Kreuzstraße – Anlieger und Andienungsverkehr sind eingeschränkt frei.

Datum Sperrzeiten Parkfläche
11. März 7 bis 16.00 Uhr Ost – Teilsperrung
12. März 7 bis 19.00 Uhr Ost – Vollsperrung
13. März 7 bis 17.30 Uhr Ost – Vollsperrung
14. März 7 bis 15.00 Uhr Ost – Vollsperrung

Favoritegärten
Es besteht eine Vollsperrung bei den Favoritegärten 19-21. Die Zufahrt über das Heilbronner Torhaus und die Marienstraße sind möglich.

Heilbadweg
Es besteht eine Vollsperrung zwischen dem Heilbad und der Uferstraße bis circa Ende April. Der Fahrradverkehr wird über die Marbacher Straße umgeleitet.
 
Heilbronner Straße
Es besteht eine Vollsperrung des Verbindungsweges zwischen der Heilbronner Straße und der Reuteallee entlang des Bahndammes bis etwa Mitte März. Die ausgeschilderte Umleitung für den Fußgänger-/Radverkehr verläuft über den westlichen Verbindungsweg.
 
Hochberger Straße
Hier besteht eine Vollsperrung der Straße entlang der Kläranlage zwischen K 1695 und der Kläranlage Poppenweiler bis etwa Ende April. Die Zufahrt zur Kläranlage ist nur nach Abstimmung möglich. Der Fußgängerverkehr ist eingeschränkt möglich.

Kallenberg‘scher Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudestraße und dem Zentralen Omnibus-bahnhof (ZOB) für den Individualverkehr gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt – die Verkehrsführung erfolgt stadteinwärts zwischen der Friedrichstraße und der Leonberger Straße.

Königsallee
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Friedrichstraße und der Königsallee 54, bis circa Anfang April 2020.

Leonberger Straße
Hier besteht eine halbseitige Sperrung zwischen der Solitudestraße und der Seestraße in Fahrtrichtung Solitudestraße bis circa Ende März, die Umleitung ist ausgeschildert.
 
Lortzingstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen dem Brahmsweg und der Schumannstraße bis voraussichtlich Ende April 2020.

Muldenäcker
Es besteht eine Vollsperrung in Muldenäcker – dadurch wird die Schönbeinstraße zur Sackgasse bis circa Mitte April 2020.

Osterholzallee
Die Fahrbahnen in der Osterholzallee sind bis voraussichtlich Ende April 2020 zwischen der Schlieffenstraße und der Gänsfußallee halbseitig gesperrt. Es gibt eine Einbahnregelung in Fahrtrichtung Stadtmitte. Eine Umleitung in die Gegenrichtung ist eingerichtet.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrecht erhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.                                                                                                 

Uferwiesen II
Hier besteht eine Vollsperrung der Anlegestelle. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Waldäcker III
Hier sind temporäre Einschränkungen bei der Nutzung des Radwegs entlang der Schwieberdinger Straße möglich. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Der Alte ist der Neue – Jürgen Kessing bleibt OB in Bietigheim-Bissingen

Die Stadt Bietigheim-Bissingen hat heute gewählt. Über 34.000 Wählerinnen und Wähler waren aufgerufen ein neues Stadtoberhaupt für die nächsten acht Jahre zu wählen. Als Kandidaten waren der amtierende OB Jürgen Kessing und der Winzer und Stadtrat Stephan Muck angetreten.

Das vorläufige Endergebnis – es war viel knapper als die meisten es vorausgesagt hatten. Doch am Ende war es eindeutig. Als der Wahlleiter und Bürgermeister Joachim Kölz das Ergebnis verkündet, ist es klar. Der Wahlsieger heißt laut vorläufigem Endergebnis Jürgen Kessing. Der 62-Jährige holt 54,74 Prozent der Stimmen. Herausforderer Stephan Muck (50) kommt auf sehr respektable 43,53. Günther Kirchknopf, der vor der Wahl seine Kandidatur zurückzog kam auf 0,94%. Oberbürgermeister Jürgen Kessing (62), der seit 2002 im Rathaus den Hut auf hat, darf somit seine dritte Amtszeit antreten.

Die Wahl in Zahlen:

Jürgen Kessing: 7.102 Stimmen – 54,74 Prozent
Stephan Muck: 5.648 Stimmen – 43,53 Prozent
Günther Kirchknopf: 122 Stimmen – 0,94
Sonstige: 102 Stimmen – 0,79

Wahlberechtigte: 34.038
Gewählt haben: 13.055
Wahlbeteiligung: 38,35 Prozent
Gültige Stimmen 12.974
Ungültige Stimmen: 81

Ayhan Günes / Ludwigsburg24

 

 

Mit Pizzaofenschieber zugeschlagen: Handfester Streit im Marstall

In einer Pizzeria im Marstall-Center in Ludwigsburg ist es am Samstagmittag zu einem handfesten Streit gekommen. Zwei Mitarbeiter einer Pizzeria gingen aufeinander los – einer attackierte mit dem Pizzaofenschieber.

Ludwigsburg-Innenstadt: In einer Pizza-Lokalität im Marstall-Center kam es laut einer Polizeimeldung am Samstagmittag gegen 13.30Uhr zwischen zwei Mitarbeitern zu einer handfesten Auseinandersetzung. Nachdem ein Kunde dort Essen bestellt hatte, kam es zwischen den 38 und 39 Jahre alten Mitarbeitern offenbar zu Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Bestellung. Als der Streit eskalierte entwendete der 39-Jährige einen rund 1,5m langen Pizzaofenschieber als Schlagwerkzeug und ging auf den Jüngeren los. Im Gegenzug wehrte sich der 38-Jährige und warf mit einem Teller nach seinem Kontrahenten. Dieser traf seinen Kollegen am Kopf und führte zu Schnittverletzungen im Gesicht, die später im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Letztendlich führte der Disput zum Einsatz eines Rettungswagens und insgesamt vier Streifenbesatzungen des Polizeireviers Ludwigsburg. Beide Streithähne müssen mit einer Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung rechnen.

Ob der Kunde letztendlich noch sein bestelltes Essen erhalten hat, ist bislang unbekannt.

red

54 neue Corona-Fälle: Im Landkreis Ludwigsburg zwei neue Fälle

Update: 22.52Uhr

Am späten Samstagabend wurden 12 neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet.  Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit auf insgesamt 182.

Betroffen sind die Landkreise Rastatt (2 Fälle), Ludwigsburg (2 Fälle), Biberach (1 Fall), der Alb-Donau-Kreis (1 Fall), Landkreis und Stadt Karlsruhe (4 Fälle) sowie Mannheim (1 Fall) und Baden-Baden (1 Fall).

 

Stand 20Uhr:

54 neue bestätigte Covid-19-Fälle wurden am Samstagnachmittag (7. März) dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg gemeldet. Damit liegt in BaWü die Gesamtzahl jetzt bei 170. Im Landkreis Ludwigsburg kamen aktuell keine neuen Fällen hinzu.

Betroffen sind die Landkreise Main-Tauber (21 Fälle, alle Rückkehrer einer Reisegruppe aus Südtirol), Heilbronn (6 Fälle), Esslingen (2 Fälle), Emmendingen (2 Fälle), Heidenheim (2 Fälle), Breisgau-Hochschwarzwald (1 Fall), Göppingen (1 Fall), Konstanz (1 Fall) und Biberach (1 Fall) sowie der Ortenaukreis (4 Fälle), der Rhein-Neckar-Kreis (3 Fälle), der Schwarzwald-Baar-Kreis (1 Fall), der Enzkreis (1 Fall) und die Städte Stuttgart (4 Fälle), Heidelberg (3 Fälle) und Mannheim (1 Fall)

Gewerkschaft kritisiert: Im Kreis Ludwigsburg verdienen Frauen 870 Euro weniger als Männer

Sie arbeiten genauso lang, ziehen aber beim Verdienst den Kürzeren: Frauen, die im Landkreis Ludwigsburg eine Vollzeit-Stelle haben, verdienen rund 870 Euro weniger im Monat als ihre männlichen Kollegen. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten zum Internationalen Frauentag am 8. März in einer Pressemitteilung hingewiesen. Die NGG beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Danach liegt das durchschnittliche Vollzeit-Einkommen von Frauen im Kreis Ludwigsburg aktuell bei 3.262 Euro im Monat – Männer mit der gleichen Arbeitszeit kommen auf 4.135 Euro. Das macht einen Unterschied von 21 Prozent.

„Es kann nicht sein, dass Frauen auf dem Arbeitsmarkt noch immer so stark benachteiligt sind. Viele Unternehmen in der Region nutzen das Lohngefälle aus, obwohl sie mehr zahlen müssten“, kritisiert Hartmut Zacher von der NGG-Region Stuttgart. Besonders problematisch sei die Situation in frauendominierten Berufen – etwa im Service einer Gaststätte oder im Verkauf einer Bäckerei. Wenn hier nicht nach Tarif gezahlt werde, träfen niedrige Löhne häufig auf Teilzeitjobs und befristete Stellen. „Die Folge sind geringe Einkommen und im Alter Mini-Renten, die Frauen dann beim Amt aufstocken müssen“, so Zacher.

Nach Einschätzung des Gewerkschafters dürfte der tatsächliche „Gender Pay Gap“, die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern, im Landkreis Ludwigsburg bei deutlich über 21 Prozent liegen. „Bezieht man Teilzeitstellen und Minijobs in die Rechnung ein, wird die Kluft noch größer. Denn hier arbeiten mehr Frauen als Männer. Zugleich sind die Löhne im Schnitt deutlich niedriger“, sagt der NGG-Geschäftsführer. Das zeige sich gerade im Gastgewerbe: Nach Angaben der Arbeitsagentur werden im Kreis aktuell 63 Prozent aller Teilzeit- und Minijobs in der Branche von Frauen erledigt.

„Hinzu kommt, dass noch immer zu viele Frauen zu Hause bleiben – nicht zuletzt auch, weil das Ehegatten-Splitting bei der Steuer die Rollenteilung verstärkt“, so Zacher. Damit gehe dem heimischen Arbeitsmarkt eine große Chance durch die Lappen. Mit Blick auf die Alterung der Gesellschaft und den Fachkräftemangel müssten eigentlich schon heute viel mehr Frauen ins Berufsleben einsteigen.
Die NGG fordert die Unternehmen auf, die unterschiedliche Bezahlung von Frauen und Männern in vergleichbaren Positionen zu beenden. Auch die Politik sei gefordert. „Statt immer neuer Lippenbekenntnisse zum Frauentag brauchen wir einen gesetzlichen Anspruch auf gleiches Geld für gleichwertige Arbeit, der Wirkung zeigt und in den Betrieben zwingend umgesetzt werden muss. Alles andere ist im Jahr 2020 von vorgestern“, so der Gewerkschafts-Boss.

20 neue Corona-Fälle bestätigt: Auch Ludwigsburg betroffen

Corona-Virus weiter auf dem Vormarsch: Am Freitagabend (6. März) wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg 20 neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit auf 116.

Betroffen sind die Landkreise Heilbronn (4 Fälle), Ludwigsburg (2 Fälle), Böblingen (2 Fälle), Esslingen (1 Fall), Karlsruhe (1 Fall), Ravensburg (1 Fall) sowie der Bodenseekreis (1 Fall), der Neckar-Odenwald-Kreis (1 Fall), der Main-Tauber-Kreis (1 Fall), der Rems-Murr-Kreis (1 Fall), der Rhein-Neckar-Kreis (1 Fall) und die Städte Mannheim (1 Fall), Stuttgart (1 Fall) und Freiburg (2 Fälle).