Was in Ludwigsburg und der Region los war

Löchgau: Betrunkener Autofahrer kommt von der Fahrbahn ab

9000 Euro Sachschaden und der Verlust seines Führerscheins sind das Ergebnis einer Fahrt unter Alkoholeinwirkung eines 30- Jährigen. Gegen 20.00 Uhr war der 30- Jährige mit seinem Seat auf der Landesstraße 1141 zwischen Löchgau und Kleinsachsenheim unterwegs. Aufgrund eines Fahrfehlers geriet er mit seinem Pkw auf den Grünstreifen und beschädigte sich hierbei die Front seines Fahrzeuges. Ein vor Ort durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert deutlich über des Erlaubten. Der Fahrzeuglenker musste eine Blutprobe abgeben und wurde wegen des Verstoßes zur Anzeige gebracht.

Marbach am Neckar: Verkehrsunfall mit zwei verletzen Personen

Zwei verletzte Personen und ein Sachschaden in Höhe von ca. 27.000 Euro ist die Bilanz eines Verkehrsunfalles, der sich am Freitag gegen 17:15 Uhr auf der Landstraße 1127 zwischen Marbach am Neckar und Affalterbach ereignet hat. Eine 20-jährige Skoda-Fahrerin befuhr die Landstraße 1127 von Marbach am Neckar kommend in Fahrtrichtung Affalterbach. An der Abzweigung zur Gartenstraße hielt die Skoda-Fahrerin an um nach links in diese abzubiegen. Ein nachfolgender 43-jähriger Toyota-Fahrer übersah dies, konnte nicht mehr bremsen und wich nach links in den Gegenverkehr aus. Hierbei kollidierte er mit einem 56-jährigem Skoda-Fahrer, der entgegenkam. Durch den Aufprall geriet der Toyota ins Schleudern und kollidierte mit dem stehenden Skoda der 20-jährigen. Durch den Verkehrsunfall wurden der Toyota-Fahrer, sowie der Skoda-Fahrer leicht verletzt. Zwei der drei beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die L 1127 gesperrt werden.

Verkehrsunfall auf der B10

Ein Gesamtschaden von 14.000 EUR, zwei beschädigte Fahrzeuge und eine leichtverletzte Person ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, welcher sich am 27.03.2020 gegen 15:00 Uhr auf der B 10, Gemarkung Korntal-Münchingen, ereignet hat, Der 43-jährige Unfallverursacher befuhr mit seinem Sprinter die B10 in Fahrtrichtung Vaihingen Enz und wechselte auf Höhe Müllerheim von der rechten auf die linke Fahrspur. Bei diesem Fahrstreifenwechsel übersah er die 29-jährige Lenkerin eines Renault, welche sich zu diesem Zeitpunkt auf dem rechten Fahrstreifen befand. Es kam daraufhin zur Kollision beider Fahrzeuge. Durch diesen Zusammenstoß wurde die Fahrerin des Renault leicht verletzt und kam mit einem Rettungswagen, zur weiteren medizinischen Versorgung, in ein umliegendes Krankenhaus. Der Renault war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

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Recyclingfirma in Remseck in Vollbrand

In Remseck am Neckar im Gewerbegebiet Schießtal geriet heute gegen 10.30 Uhr ein größerer Müllberg mit Bauschutt und Restmüll auf dem Hof einer Recyclingfirma aufgrund einer noch unbekannter Ursache in Vollbrand. Die meterhohen Flammen griffen laut der Polizei nicht auf das Gebäude über.

Ersten Ermittlungen der Polizei zur Folge wurde eine Baumaschine in einem Wert von etwa 100.000 Euro durch den Brand beschädigt. Die Feuerwehren Ludwigsburg, Remseck am Neckar und Walheim sind aktuell noch mit insgesamt 22 Fahrzeugen und 90 Wehrleuten, die Polizei mit vier Einsatzfahrzeuge und 8 Mann vor Ort. Ferner befindet sich der Polizeihubschrauber und eine Drohne der Feuerwehr im Einsatz. Zum Sachschaden können aktuell keine Angaben gemacht werden.

Das sagt der Sicherheitsbericht 2019 für den Landkreis Ludwigsburg

Es ist gerade einmal eine Woche her, seit Polizeipräsident Burkhard Metzger im Interview mit Ludwigsburg24 sagte, dass der Landkreis verglichen mit anderen Landkreisen in Baden-Württemberg sicher sei. Gerade hat das Innenministerium die neue Kriminalstatistik 2019 vorgelegt, deren Zahlen die Einschätzung von Burkhard Metzger schwarz auf weiß bestätigen.

Mit dem knapp 120 Seiten starken Sicherheitsbericht 2019 informiert das Polizeipräsidium Ludwigsburg zur Kriminalitätsentwicklung, zum Verkehrsunfall-geschehen und zu den polizeilichen Präventionsaktivitäten im Verlauf des vergangenen Jahres. „Bei uns lässt es sich sicher leben,“ schickt Polizeipräsident Burkhard Metzger voraus. Und die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik bestätigen das: Die Kriminalitätsbelastung im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums ist auf den niedrigsten Wert seit zehn Jahren gesunken. Die Diebstahlsdelikte haben einen neuen Tiefststand erreicht und die Zahl der Wohnungseinbrüche ist zum vierten Mal in Folge gesunken. Besonders hob Metzger hervor, dass erstmals nach drei Jahren wieder weniger Gewaltdelikte gegen Polizeibeamte zu verzeichnen waren.

Allerdings gibt es nicht nur Positives zu berichten. Während die im öffentlichen Raum verübten Straftaten insgesamt leicht rückläufig sind, haben die dort begangenen Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung und die Fälle dieser Deliktsgruppe insgesamt deutlich zugenommen. „Es gibt verschiedene Erklärungsansätze dafür, u.a. dass die „Me too – Debatte“ zu einem geänderten Anzeigeverhalten geführt hat, aber die Bekämpfung der Sexualdelikte wird 2020 einer unserer Aufgabenschwerpunkte sein,“ so Metzger.

Praktisch unverändert blieb auch die Gesamtzahl der 2019 registrierten Verkehrsunfälle. Die Unfallstatistik wird überschattet von der weiterhin hohen Zahl von 34 Verkehrstoten. Während die Unfälle mit Kindern und unter Beteiligung von Motorradfahrenden zurückgingen, waren Senioren und junge Erwachsene häufiger an Unfällen beteiligt.

Im Bereich Prävention kündigte der Polizeipräsident mit der Gründung des „Fördervereins Sicherer Landkreis Ludwigsburg“ und der geplanten Realisierung eines Verkehrssicherheitszentrums in Asperg größere Projekte an. Ganz aktuell befasst sich das Referat Prävention mit Maßnahmen gegen betrügerische Machenschaften am Telefon und an der Haustür, bei denen die Täter die Sorge der Menschen vor einer Corona-Infektion auszunutzen versuchen.

„Die Planbarkeit und die Wahrnehmung unserer polizeilichen Aufgaben wird durch die nach wie vor dünne Personaldecke und zunehmend durch die sehr dynamische Entwicklung der Coronasituation beeinflusst. Es muss sich aber niemand Sorgen machen. Die Sicherheit in den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg ist gewährleistet.“

Der Sicherheitsbericht steht auch auf der Internetseite des Polizeipräsidiums Ludwigsburg https://ppludwigsburg.polizei-bw.de zum Download bereit.

Corona-Virus: Die aktuellen Zahlen in der Übersicht (Stand – 27.03)

Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich weltweit weiterhin aus. Eine Übersicht über die aktuelle Lage und die Zahlen der Infektionen und Todesopfer haben wir hier zusammengestellt. (Stand: 27.03. / 20 Uhr – Zahlen können abweichen)

Infizierte Todesfälle Genesene
Deutschland 49.344 304
Baden-Württemberg 9.729 101
Landkreis Ludwigsburg 594 4
Weltweit 576.859  26.455 128.377
Quellen: John Hopkins University / Robert-Koch-Institut
Sozialministerium Baden-Württemberg / Landratsamt Ludwigsburg

red

9.729 Corona-Infizierte gemeldet. Mehr als 100 Tote

Die Zahl der amtlich bestätigten Corona-Infizierten in Baden-Württemberg ist im Vergleich zum Vortag erneut stark gestiegen. Am Freitagabend (27. März – 20.00Uhr ) wurden 1.288 bestätigte Neuinfektionen vom Sozialministerium in Stuttgart gemeldet. Am Vortag waren es 1.188 Neuinfektionen. Somit sind aktuell 9.729 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Die Zahl der Menschen, die an den Folgen der Krankheit gestorben sind, erhöhte sich jetzt auf insgesamt 101 (Vortag 76). 

Im Landkreis Ludwigsburg zählte das Kreisgesundheitsamt insgesamt 594 bestätige Corona-Infizierte. Seit gestern wurden 87 Corona-Infizierte neu registriert. Am Vortag waren es 89. Zur Zeit werden 40 Personen (Vortag 31) stationär behandelt. Insgesamt vier Personen aus dem Landkreis Ludwigsburg sind nach Angaben eines Sprechers des Landratsamts an den Folgen vom Corona-Virus gestorben.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Heidenheim, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Tuttlingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Stuttgart 25 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 101 an. Unter den Verstorbenen waren 70 Männer und 31 Frauen. Das Alter lag zwischen 41 und 98 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

red

Letzten US-Profis kehren Ludwigsburg den Rücken

red

Was in Ludwigsburg und in der Region los war

Remseck am Neckar – Pattonville: Alkoholisiert auf Parkplatz eines Einkaufsmarktes gefahren

Die Polizei wurde am Donnerstag gegen 13:40 Uhr verständigt, dass ein offensichtlich alkoholisierter Mann mit seinem Renault auf den Parkplatz eines Einkaufsmarktes in Remseck am Neckar – Pattonville in der John-F.-Kennedy-Allee gefahren sei. Im Fahrzeug befände sich noch eine augenscheinlich genauso alkoholisierte Beifahrerin. Die Beamten suchten den Mann an seiner Adresse auf, nachdem er nicht mehr auf dem Parkplatz anzutreffen war. Da der 46-Jährige deutliche Zeichen einer starken Alkoholisierung zeigte, wurde er in einem Krankenhaus einer Blutentnahme unterzogen. Die Ermittlungen dauern noch an.

Ludwigsburg-Pflugfelden: Brandstiftung an Bauwagen – Polizei sucht Zeugen

Der Brand eines Bauwagens beschäftigte am Freitag gegen 1:50 Uhr in Ludwigsburg-Pflugfelden im Herrschaftsweg die Polizei und die Feuerwehr. Der Bauwagen befand sich dort auf dem eingezäunten Grundstück eines Unternehmens und wurde als Unterstand bei schlechtem Wetter und Lagerplatz genutzt. Ein bislang unbekannter Täter hatte die Tür aufgebrochen und augenscheinlich in einer Ecke des Bauwagens ein Feuer entfacht. Die alarmierte Feuerwehr löschte das Feuer, bevor es sich zu einem Vollbrand entwickeln konnte. Durch das Feuer wurde der Bauwagen jedoch vollständig zerstört. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von circa 2.000 Euro. Die Feuerwehr Ludwigsburg war mit drei Fahrzeugen und elf Einsatzkräften vor Ort. Das Polizeirevier Ludwigsburg hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen sich unter Tel. 07141 18 5353 zu melden.

Asperg:

Vermutlich mutwillig hat ein bislang unbekannter Täter einen Opel beschädigt, der zwischen Mittwoch 18:00 Uhr und Donnerstag 11:30 Uhr in der Hohenzollernstraße in Asperg am Fahrbahnrand abgestellt war. Auf noch ungeklärte Art und Weise wurde am Auto die Fahrerseite zerkratzt und eingedellt. Hierbei richtete der Täter einen Sachschaden von etwa 2.000 Euro an. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Asperg, Tel. 07141 62033, in Verbindung zu setzen.

Sachsenheim:

Die Freiwilligen Feuerwehren Bietigheim-Bissingen, Sersheim und Sachsenheim rückten am Donnerstag gegen 13:30 Uhr mit insgesamt sieben Fahrzeugen und 42 Einsatzkräften zu einem Brand in die Zeppelinstraße in Kleinsachsenheim aus. Dort wurde in einem Wohnhaus ein fest verbauter Außenkamin in Betrieb genommen. Vermutlich hatte sich über die Wintermonate der Kamin zugesetzt, sodass der Rauch nicht abziehen konnte und sich unter dem Dach sammelte. Im weiteren Verlauf wurde an der Gebäudefassade eine Dehnfuge in Brand gesetzt. Die Wehrleute brachten das Feuer unter Kontrolle und rückten wieder ab. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit nicht bekannt.

Korntal-Münchingen: Kompletträder gestohlen

Ein bislang unbekannter Täter verschaffte sich zwischen Donnerstag, 18:00 Uhr, und Freitag, 8:30 Uhr, Zugang zu einer Tiefgarage in Korntal-Münchingen in der Friederichstraße. Es wurden zwei Sätze Kompletträder auf Alufelgen im Wert von circa 1.000 Euro gestohlen. Der Polizeiposten Korntal-München nimmt Zeugenhinweise unter Tel. 0711 839902 0 entgegen.

Kornwestheim: Heckscheibe eingeschlagen – Zeugen gesucht

An einem Pkw wurde zwischen Donnerstag, 14:30 Uhr, und Freitag, 7:50 Uhr, in der Eastleighstraße in Kornwestheim die Heckscheibe mit einem unbekannten Gegenstand eingeschlagen. Die Höhe des Sachschadens konnte bislang noch nicht beziffert werden. Das Polizeirevier Kornwestheim bittet Zeugen sich unter Tel. 07154 1313 0 zu melden.

Corona-Virus: Die aktuellen Zahlen in der Übersicht (Stand – 26.03)

Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich weltweit weiterhin aus. Eine Übersicht über die aktuelle Lage und die Zahlen der Infektionen und Todesopfer haben wir hier zusammengestellt. (Stand: 26.03. / 20 Uhr – Zahlen können abweichen)

Infizierte Todesfälle Genesene
Deutschland 43.646 239 5.673
Baden-Württemberg 8.441 76
Landkreis Ludwigsburg 507 4
Weltweit 511.603 23.067 120.996
Quellen: John Hopkins University / Robert-Koch-Institut
Sozialministerium Baden-Württemberg / Landratsamt Ludwigsburg

red

8.441 Corona-Infizierte gemeldet. Zahl der Toten steigt im Land auf 76

Die Zahl der amtlich bestätigten Corona-Infizierten in Baden-Württemberg ist im Vergleich zum Vortag erneut stark gestiegen. Am Donnerstagabend (26. März – 19.00Uhr ) wurden 1.189 bestätigte Neuinfektionen vom Sozialministerium in Stuttgart gemeldet. Am Vortag waren es 1.209 Neuinfektionen. Somit sind aktuell 8.441 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Die Zahl der Menschen, die an den Folgen der Krankheit gestorben sind, erhöhte sich jetzt auf insgesamt 76 Tote. 

Insgesamt zählt das Kreisgesundheitsamt 507 bestätige Corona-Infizierte im Landkreis Ludwigsburg. Seit gestern wurden 89 Corona-Infizierte neu registriert. Am Vortag waren es 67. Zur Zeit werden 31 Personen stationär behandelt. Insgesamt vier Personen aus dem Landkreis Ludwigsburg sind nach Angaben eines Sprechers des Landratsamts an den Folgen vom Corona-Virus gestorben.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn, Konstanz, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Baden-Baden, Freiburg und Stuttgart 20 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 76 an: Landkreise Böblingen (3), Breisgau-Hochschwarzwald (2), Calw (2), Emmendingen (5), Enzkreis (1), Esslingen (6), Göppingen (3), Heidenheim (2), Heilbronn (5), Hohenlohekreis (3), Karlsruhe (1), Konstanz (1), Lörrach (3), Ludwigsburg (4), Neckar-Odenwald-Kreis (1), Ortenaukreis (5), Rems-Murr-Kreis (2), Reutlingen (3), Rhein-Neckar-Kreis (1), Rottweil (2), Schwäbisch Hall (5), Sigmaringen (2), Tübingen (1), Tuttlingen (1), Waldshut (1) und Zollernalbkreis (3) sowie die Städte Baden-Baden (2), Freiburg (4) und Stuttgart (3). Das Alter der Verstorbenen lag zwischen 49 und 94 Jahren. 67 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

red

Gewerkschaft sorgt sich um Gesundheit der Bauarbeiter im Kreis Ludwigsburg

Die Republik geht ins Home-Office, aber auf Baustellen laufen viele Arbeiten weiter: Trotz drastischer Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie arbeitet die Baubranche im Landkreis Ludwigsburg mit einem Großteil ihrer Kapazität weiter. Darauf weist die Gewerkschaft IG BAU in einer Pressemitteilung jetzt hin – und dankt den 4.470 Bau-Beschäftigten im Kreis für ihren Einsatz. „Viele haben in den letzten Tagen zugepackt und machen das auch weiterhin. Natürlich trifft Corona auch den Bau hart. Das Abstandhalten macht die Hand-in-Hand-Arbeit nicht leichter, ist aber ein Muss. Trotzdem zeigt sich die Bauwirtschaft bislang insgesamt deutlich immuner gegen die Krise als viele andere Branchen“, betont Mike Paul von der IG BAU Stuttgart in der Mitteilung.

Damit leisteten die Beschäftigten einen entscheidenden Beitrag zur Stützung der regionalen Wirtschaft. „Es sind die Maurer und Zimmerleute, die Landschaftsgärtner, die Dachdecker und Straßenbauer. Und vor allem auch die, die für den Nachschub
auf dem Bau sorgen: die Beschäftigten der Baustoff-Industrie. Sie alle halten einen zentralen Wirtschaftszweig im Landkreis Ludwigsburg am Laufen. Denn wer auch in der Krise für mehr Wohnraum und funktionierende Straßen sorgt, der baut mit
seinem Job ein Stück an der Zukunft. Damit leisten Bauleute einen enorm wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Es ist Zeit, ihnen dafür einfach auch mal ‚Danke!‘ zu sagen“, so Paul weiter.

Zugleich appelliert der Gewerkschafter an die Arbeitgeber, die strikte Einhaltung der Hygieneregeln sicherzustellen. Große Frühstücksrunden im Baucontainer seien aktuell ebenso tabu wie die Fahrt im vollbesetzten Bulli zur Baustelle. Jede Baufirma müsse hier ihren eigenen Pandemie-Plan erstellen.

„Gesundheit steht an oberster Stelle. Der Mindestabstand von 1,5 Metern muss unbedingt eingehalten werden – besser ist eine ganze Zollstocklänge: also 2 Meter. Das gilt für alle Bürger – und das muss auch auf dem Bau gelten. Sollte das bei speziellen Arbeiten nicht gehen, muss der Chef spätestens dann auch Masken und Schutzhandschuhe bereitstellen. All das heißt, dass sich Gewohnheiten ändern müssen. Es darf nicht alles 08/15 weiterlaufen. Viele Handgriffe, viele Sachen, die ‚schon immer so waren‘, gehen jetzt nicht mehr. Arbeitsabläufe müssen sich ändern. Der Schutz der Beschäftigten hat oberste Priorität. Missachtet der Chef das, müssen sich die Mitarbeiter zur Wehr setzen. Dabei hilft die Gewerkschaft“, macht Paul deutlich.

red