Wiederaufbau in Burkina Faso: Ludwigsburg unterstützt Dörfer nach Flucht und Unsicherheit

Ludwigsburg – In Zeiten der Unsicherheit und Gewalt im westafrikanischen Burkina Faso sind gute Nachrichten selten geworden. Die prekäre Sicherheitslage in der Sahelzone und die Folgen zweier Militärputsche erschweren nicht nur die politische Zusammenarbeit, sondern auch den Alltag der Bevölkerung. Mehr als zwei Millionen Menschen leben heute als Binnenflüchtlinge in ihrem eigenen Land, vertrieben durch dschihadistische Gruppen, die in weiten Teilen des Landes Angst und Schrecken verbreiten. Auch die Stadt Kongoussi, die seit 2006 durch eine kommunale Entwicklungspartnerschaft eng mit Ludwigsburg verbunden ist, spürt die Auswirkungen. Viele der umliegenden Dörfer wurden geräumt, die Menschen flohen in die Stadt, die zwar sicherer ist, aber durch die immense Zahl an Vertriebenen stark belastet.

Doch es gibt Hoffnung: In den letzten Monaten sind zunehmend mehr Menschen in ihre Dörfer zurückgekehrt. Ein Beispiel dafür ist das Dorf Kora, etwa 15 Kilometer nördlich von Kongoussi gelegen. Durch die Nähe zum Bamsee verfügen die Bewohner über Wasser für die Bewässerung ihrer Felder – ein entscheidender Vorteil. Mit rund 1850 Einwohnern war Kora vor der Flucht ein wichtiger landwirtschaftlicher Standort, der nicht nur Subsistenzwirtschaft betrieb, sondern auch Überschüsse auf dem Markt in Kongoussi verkaufen konnte. Jetzt, nach einer Phase der Unsicherheit, haben die Menschen begonnen, ihre Felder wieder zu bestellen.

Eine besonders erfreuliche Nachricht betrifft die Frauen von Kora, die sich in einer Mühlenkooperative zusammengeschlossen haben. Dank der Unterstützung des Förderkreises Burkina Faso e.V. wurde 2019 der Bau einer Getreidemühle finanziert, die den Frauen die mühsame Arbeit des Getreidemahlens ersparte. Nach der Flucht im letzten Jahr war ungewiss, ob die Mühle die Abwesenheit überstanden hatte. Umso größer war die Freude, als die Frauen die Mühle unversehrt vorfanden und sie erneut in Betrieb nehmen konnten.

Der Förderkreis Burkina Faso, unterstützt durch das Ministerium für Entwicklungszusammenarbeit und zahlreiche Spender aus Ludwigsburg, hat zwischen 2017 und 2019 insgesamt neun Getreidemühlen in der Region finanziert. Diese Mühlen entlasten die Frauen von der harten körperlichen Arbeit und sichern die Versorgung der Bevölkerung. „Wir haben den Frauen jede Hilfe zugesagt, um die Infrastruktur wieder in Gang zu setzen, wenn es zu Beschädigungen gekommen ist,“ erklärt Konrad Seigfried, der Vorsitzende des Förderkreises. Neben den Mühlen hat der Förderkreis auch den Bau von 10 solarbetriebenen Brunnen und 80 Ecosan-Latrinen zur Düngererzeugung unterstützt. Diese Infrastrukturprojekte spielen eine entscheidende Rolle, um die Bevölkerung langfristig wieder in ihre Dörfer zurückzuführen.

„Nur wenn die Bevölkerung wieder in ihre Dörfer zurückkehren kann, wird sich die schwierige Versorgungslage in Kongoussi wieder verbessern. Sonst bleiben die Menschen auf Dauer von den Lebensmittelrationen der Vereinten Nationen abhängig. Das werden wir mit unseren Kräften unterstützen,“ fügt Seigfried hinzu.

Die seit 2006 bestehende Partnerschaft zwischen Kongoussi und Ludwigsburg wurde 2014 um eine Klimapartnerschaft erweitert. Der Förderkreis Burkina Faso, der seit 2008 aktiv ist, bündelt das zivilgesellschaftliche Engagement in Ludwigsburg und hat maßgeblich dazu beigetragen, Projekte wie den Bau der einzigen dualen Berufsschule in Kongoussi zu realisieren. Ende Oktober erwartet Ludwigsburg eine Delegation aus Kongoussi, die anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Klimapartnerschaft die Stadt besucht. Erstmals werden auch zwei Schüler der Berufsschule in Ludwigsburg erwartet, die an Workshops zur Solartechnik mit Auszubildenden der SWLB teilnehmen werden.

red

KSK-musicOpen: SIDO gibt Zusatzkonzert in Ludwigsburg: Tickets für Jubiläumstour schnell vergriffen

Ludwigsburg – Die Nachfrage sprengt alle Erwartungen: Kaum war der Vorverkauf für SIDO im Residenzschloss Ludwigsburg gestartet, waren die Tickets nahezu ausverkauft. Doch Fans des deutschen Rap-Urgesteins können aufatmen: Aufgrund des gigantischen Ansturms gibt es nun ein Zusatzkonzert! Am 27. Juli 2025 wird SIDO ein weiteres Mal die Bühne im historischen Ambiente des Residenzschlosses betreten und im Rahmen der KSK Music-Open seine größten Hits performen.

Mit diesem beispiellosen Run auf seine Karten beweist SIDO, dass er auch nach fast 25 Jahren im Geschäft nichts an Strahlkraft verloren hat. Eine Vierteljahrhundert-Rap-Karriere – das muss gebührend gefeiert werden. Auf seiner Jubiläumstour nimmt SIDO sein Publikum mit auf eine Reise durch alle Phasen seines musikalischen Schaffens: von den kultigen Klassikern, die ihn berühmt machten, bis hin zu seinen neuesten Tracks. Die Show verspricht nicht nur musikalische Highlights, sondern auch jede Menge emotionale Momente, die verdeutlichen, warum SIDO seit einem Vierteljahrhundert eine prägende Figur in der deutschen Rap-Szene ist.

Diese Tour ist ein absolutes Muss für alle Fans, die SIDO live erleben und die Songs feiern wollen, die eine ganze Generation geprägt haben. Das Zusatzkonzert verspricht unvergessliche Momente im malerischen Setting des Ludwigsburger Residenzschlosses – eine einzigartige Kulisse für ein einzigartiges Event.

Der exklusive Vorverkauf für das Zusatzkonzert startet am 10. September 2024 um 11 Uhr unter www.sido-tickets.de. Ab dem 13. September 2024 um 11 Uhr sind die Tickets auch auf ticket.eventstifter.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Girokontokunden der Kreissparkasse Ludwigsburg können sich zudem über vergünstigte Tickets freuen.

red

Ludwigsburg und Bergamo stärken Zusammenarbeit: Wirtschaft, Tourismus und Kultur im Fokus

Ludwigsburg / Bergamo – Bei einem Besuch in Bergamo, der Partnerstadt und dem Partnerlandkreis von Ludwigsburg, trafen Oberbürgermeister Matthias Knecht und Landrat Dietmar Allgaier auf hochrangige Vertreter der italienischen Provinz. Im Austausch mit dem Präsidenten der Provinz Bergamo, Pasquale Gandolfi, dem Vize-Bürgermeister Sergio Gandi und Kabinettschef Dr. Guiseppe Epinati wurden die Schwerpunkte der künftigen Zusammenarbeit festgelegt. Kultur, Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Kooperation sollen im Mittelpunkt stehen und der langjährigen Städtepartnerschaft neue Impulse verleihen. Ludwigsburg und Bergamo wollen in den kommenden Jahren stärker voneinander profitieren und gemeinsame Herausforderungen angehen.

Oberbürgermeister Knecht sagte: „Die Städtepartnerschaft gewinnt immer stärker an Bedeutung. Wir sind froh, dass wir auch nach den Kommunalwahlen in Italien weiter zuverlässige und engagierte Partner in Bergamo haben. Besonders freut es mich, dass Landrat und Oberbürgermeister nicht nur in dieser Frage an einem Strang ziehen.“ Landrat Allgaier ergänzte: „Wir freuen uns sehr, dass die Zusammenarbeit mit der Provinz Bergamo immer enger wird. Die aktuellen Vereinbarungen sind der beste Beweis, dass die Partnerschaft für alle Seiten gewinnbringend ist und ganz aktiv gelebt wird. Die Partnerschaft ist ein sehr gutes Beispiel für die deutsch-italienische Freundschaft.“

Zusammenarbeit wird in verschiedenen Bereichen intensiviert

Beim aktuellen Besuch wurde eine verstärkte Kooperation im Bereich der Wirtschaftsförderung vereinbart, die durch eine gemeinsame Erklärung im Herbst verabschiedet werden soll. Zudem soll künftig regelmäßig ein gemeinsames Wirtschaftsforum der beiden Städte und Regionen veranstaltet werden. Auch im Bereich Tourismus wird die Zusammenarbeit intensiviert: Neben dem Austausch und Verkauf regionaltypischer Produkte auf Märkten und Veranstaltungen soll das Tourismus-Marketing für die jeweils andere Region verstärkt werden. Einen weiteren Schwerpunkt gemeinsamer Projekte sehen die Beteiligten in der Kultur. Hier soll insbesondere eine gemeinsame Veranstaltung der Ludwigsburger Schlossfestspiele und des Teatro Donizetti umgesetzt werden.

Ein besonders bewegender Moment für OB und Landrat war der Besuch des Krankenhauses in Bergamo, das zu Beginn der Corona-Pandemie traurige Berühmtheit erlangt hatte. In vier intensiven Stunden wurde im Anschluss die aktuelle Gesundheitspolitik Deutschlands und Italiens diskutiert und insbesondere die angestoßene Krankenhausreform in den Fokus genommen. Es zeigte sich, dass Bergamo und Ludwigsburg vor ähnlichen Herausforderungen stehen, insbesondere bei der Fachkräftegewinnung, der Tele-Medizin und der Digitalisierung. Dabei spielen Finanzierung und Qualität der Versorgung eine zentrale Rolle.

red

Nachrichtenüberblick aus Ludwigsburg und der Region: Schwerer Radunfall; Einbruch in Gaststätte und Vandalismus an sieben Fahrzeugen

Schwerer Unfall in Ludwigsburg: Radfahrer kollidiert mit Fiat – Rettungseinsatz

Mit schweren Verletzungen wurde ein 61 Jahre alter Radfahrer am Sonntag (08.09.2024) vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, nachdem er gegen 10:20 Uhr im Ludwigsburger Osten in einen Verkehrsunfall verwickelt war.

Der 61-Jährige fuhr die Danziger Straße in Richtung Bebenhäuser Straße. Anschließend bog er vorfahrtsberechtigt nach rechts in diese ein. Zeitgleich fuhr ein 44-jähriger Fiat-Lenker an den Einmündungsbereich heran. Mutmaßlich erkannte der 44-Jährige die Vorfahrt des Radfahrers nicht und fuhr unvermittelt in den Einmündungsbereich ein. Hierbei kollidierten der Fiat mit dem Fahrrad des 61-Jährigen. Durch die Kollision prallte der Radfahrer auf die Front des Fiat und wurde im weiteren Verlauf auf die Fahrbahn abgewiesen. Durch den Sturz erlitt er schwere Verletzungen und musste mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Fiat-Lenker erlitt durch den Unfall leichte Verletzungen. Am Fiat entstand ein Sachschaden von rund 3.000 Euro, die Schadenshöhe am Fahrrad ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

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Unfall auf Enzbrücke: Audi-Fahrer kollidiert mit Brückengeländer – Verdacht auf Drogen

Zu einem Verkehrsunfall mit einer leichtverletzten Person kam es am Sonntag (08.09.2024) gegen 19:30 Uhr im Bereich der Enzbrücke in Bissingen. Ein 27-jähriger Audi-Lenker befuhr die Kreisstraße 1636 in Richtung Kayhstraße und bog im weiteren Verlauf nach links in Richtung Enzbrücke ab. Vermutlich aufgrund der wetterbedingten nicht angepassten Geschwindigkeit verlor der 27-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Anschließend kollidierte er mit dem Brückengeländer der Enzbrücke und erlitt hierbei leichte Verletzungen. Der Sachschaden am Brückengeländer wird auf rund 500 Euro geschätzt, am Audi entstand ein Schaden von zirka 7.000 Euro, sein Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise auf eine Beeinflussung von berauschenden Mitteln beim 27-Jährigen. Er musste sich in der Folge einer Blutentnahme unterziehen. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

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Einbruch in Ludwigsburger Gaststätte: Täter stehlen mehrere hundert Euro Bargeld

Bislang unbekannte Täter brachen am Sonntag (08.09.2024) zwischen 00:30 Uhr und 11:30 Uhr in eine Gaststätte in der Stuttgarter Straße in Ludwigsburg ein. Mutmaßlich mit einem Werkzeug brachen die Täter die Türe zum Gebäude auf und gelangten so in die Gaststätte. Im Küchenbereich der Gaststätte fanden die Täter drei Geldbeutel vor. Diese entwendeten die Täter mit mehreren hundert Euro Bargeld Inhalt. Anschließend flüchteten sie unerkannt. Das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353 oder E-Mail ludwigsburg.prev@polizei.bwl.de, sucht Zeugen, die verdächtige Beobachtungen machen konnten.

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Vandalismus in Bietigheim-Bissingen: Unbekannter beschädigt sieben Fahrzeuge

Mindestens sieben Fahrzeuge beschädigte ein noch unbekannter Täter in der Nacht zum Sonntag (08.09.2024) in Bietigheim-Bissingen. Die Pkws, darunter unter anderem ein Toyota, ein Skoda, ein Ford sowie ein Citroen, waren am Fahrbahnrand der Hermann-Hesse- und der Schillerstraße geparkt. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf insgesamt mehrere Tausend Euro belaufen. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen sowie etwaige weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter der Tel. 07142 405-0 oder per E-Mail an bietigheim-bissingen.prev@polizei.bwl.de zu melden.

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red

Verwendete Quellen: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Venezianische Messe Ludwigsburg: Ein mutiges neues Konzept – und ein voller Erfolg

Von Ayhan Güneş

Die große Frage vor Beginn des diesjährigen Spektakels lautete: Wie würden die Menschen das neue Konzept „Freier Eintritt“ annehmen? Zum ersten Mal in der Geschichte der Venezianischen Messe Ludwigsburg war der Zugang für alle frei, ohne Barrieren, ohne Ticketkontrolle. Ein Wagnis für den Veranstalter, der sich entschloss, diese Tradition zu öffnen und damit ein Experiment zu wagen. Die Antwort auf diese Frage gab es in den Gesichtern der Menschen, die über den Marktplatz strömten: Begeisterung, Staunen, und vor allem: Gemeinschaft.

„Wenn das Wetter am Sonntag einigermaßen stabil bleibt, werden wir am Ende zwischen 70.000 und 75.000 Besucherinnen und Besucher auf dem Marktplatz verzeichnen“, freute sich Mario Kreh, Geschäftsführer von Tourismus & Events Ludwigsburg, bereits vor dem Finale des dreitägigen Spektakels. Und tatsächlich war die Resonanz überwältigend. Doch das war mehr als nur ein Erfolg in Zahlen – es war ein kulturelles Ereignis, das zeigte, wie stark Ludwigsburg als Veranstaltungsort strahlt.

Eine Frage der Offenheit

Der Mut, die Messe ohne Eintrittsgelder zu öffnen, hat sich ausgezahlt. „Die Öffnung für die breite Öffentlichkeit ohne Absperrgitter und Eintrittspreis schafft eine fantastische Atmosphäre und zieht viele Menschen aus Stadt und Region an. Masken, Tanz, Farben und Musik zeigen ein europäisch geprägtes, weltoffenes und buntes Ludwigsburg!“, erklärt Oberbürgermeister Matthias Knecht. Die besondere Atmosphäre auf dem Marktplatz, die in den Vorjahren durch Absperrgitter und Ticketkontrollen geprägt war, wich einer offenen, fast familiären Stimmung. Menschen mischten sich unter die Masken- und Kostümträger, und das kulturelle Erbe der Venezianischen Messe wurde für alle erlebbar.

Alt trifft Neu

Das neue Konzept bedeutete jedoch nicht, dass auf Traditionen verzichtet wurde. Die Parade der prachtvollen Masken und Kostüme, die schon am Freitagabend tausende Menschen in ihren Bann zog, blieb der Kern der Veranstaltung. Doch es gab auch Neuerungen, die frischen Wind in die altehrwürdige Veranstaltung brachten: Ein DJ sorgte am Freitagabend für moderne Klänge, die zahlreiche Kostümträger zu ausgelassenen Tänzen animierten. Am Samstagabend hingegen bot das Stuttgarter Operettenensemble eine klassische „Nacht in Venedig“, die in die historische Linie der Messe perfekt hineinpasste.

„Altbewährtes belassen und dennoch Neues wagen – das ist die Formel, die wir verfolgt haben,“ sagt Elmar Kunz, stellvertretender Geschäftsführer von Tourismus & Events Ludwigsburg. Die Herausforderung, Tradition und Moderne zu verbinden, scheint gelungen.

Die Vision eines Pioniers

Auch Rainer Kittel, Spiritus Rector der Venezianischen Messe der Neuzeit, war von dem neuen Konzept begeistert. „Ich bin beglückt und kann Tourismus & Events zu der Idee der Öffnung ohne Eintritt nur nachdrücklich gratulieren. Meine anfängliche Skepsis ist von Minute 1 an verflogen – was für ein Fest für alle Bürgerinnen und Bürger, Besucherinnen und Besucher von nah und fern!“ Kittel, der die Wiederbelebung der Messe 1993 maßgeblich mitgestaltete, war weiterhin in die Programmgestaltung involviert und zeigte sich beeindruckt von der neuen Dimension der Offenheit, die das Fest erlangt hat.

Das neue Gesicht der Venezianischen Messe

Mit dem Wegfall des Eintritts gelang es dem Veranstalter, eine neue Zielgruppe zu erreichen. Viele Menschen, die sonst vielleicht gezögert hätten, das Ticket für die Messe zu erwerben, mischten sich in diesem Jahr unter die Besucher. Die Freude war spürbar – von den kleinsten Teilnehmern, die in einem Bastelworkshop ihre eigenen Masken gestalteten, bis zu den zahlreichen Kostümträgern, die das Residenzschloss als Bühne für Fotoshootings nutzten.

Die Veranstalter sind sich einig: „Die Venezianische Messe hat mit diesem Konzept ein neues Gesicht bekommen. Und dieses Gesicht zeigt Offenheit, Kreativität und Zusammenhalt.“

Ein Wochenende für die Ewigkeit

Während sich die letzten Masken ab Sonntagabend wieder in die Koffer und Truhen verabschiedeten, bleibt eines sicher: Die Venezianische Messe 2024 wird in Erinnerung bleiben. Nicht nur wegen der beeindruckenden Besucherzahlen, sondern wegen der besonderen Atmosphäre, die Ludwigsburg für ein Wochenende in eine Stadt der kulturellen Vielfalt und der Gemeinschaft verwandelte.

Riesenrad „City Star“ dreht am Sonntag letzte Runde: Welchen Mehrwert brachte es Ludwigsburg?

Von Ayhan Güneş

LUDWIGSBURG – Ein halbes Jahr lang prägte das Riesenrad „City Star“ das Stadtbild von Ludwigsburg – wie ein stiller Riese, der den Blick über Schloss, Barockgärten und die belebten Straßen schweifen ließ. Am Sonntag, den 8. September, drehte es seine letzten Runden. Mehr als 150.000 Menschen erlebten die Stadt aus luftiger Höhe. Doch nun, wo der Gigant abgebaut wird, bleibt die Frage: Hat Ludwigsburg mit diesem Blickfang nur kurz die Köpfe der Besucher verdreht, oder steckt dahinter ein nachhaltiger Erfolg für die Wirtschaft und das Stadtmarketing?

Eine Attraktion mit weitreichender Wirkung

Für Elmar Kunz, stellvertretenden Geschäftsführer von Tourismus & Events Ludwigsburg, war das Riesenrad viel mehr als nur ein imposanter Blickfang. „Das Riesenrad diente nicht nur als Besuchermagnet, sondern hat vor allem im Bereich Marketing einen enormen Wert. Es wurde intensiv genutzt, um Ludwigsburg aus einer einzigartigen Perspektive zu präsentieren – ob für Reiseveranstalter, Kongressentscheider oder Blogger“, so Kunz gegenüber Ludwigsburg24.

Diese Marketingwirkung ist laut Kunz nicht zu unterschätzen. „Der Wert dieser Sichtbarkeit bewegt sich in einem hohen sechsstelligen Bereich, weil das Riesenrad als Teil eines umfassenden Erlebnisses vermarktet wurde.“ Besonders in Kombination mit dem Schloss, dem Blühenden Barock und anderen Veranstaltungen wie der Venezianischen Messe habe das Riesenrad entscheidend dazu beigetragen, Ludwigsburg als attraktive Destination zu positionieren.

Synergien mit anderen Attraktionen

Auch wenn keine konkreten Umsatzdaten aus dem Einzelhandel oder der Gastronomie vorliegen, betont Kunz die starken Synergieeffekte des Riesenrads. „Besucher, die zu Veranstaltungen wie der Weinlaube oder dem Pferdemarkt nach Ludwigsburg kamen, nutzten oft auch das Riesenrad – und umgekehrt.“ Besonders das Kombiticket, das den Zugang zum Riesenrad, dem Schloss und dem Blühenden Barock ermöglichte, habe viele Besucher motiviert, mehr von der Stadt zu erkunden.

Die Rolle des Riesenrads als Ergänzung zu bestehenden Attraktionen sei entscheidend, um das Gesamtangebot der Stadt abzurunden. „Das Riesenrad allein mag nicht der einzige Grund sein, um nach Ludwigsburg zu kommen. Aber in Verbindung mit den anderen Sehenswürdigkeiten hat es den Aufenthalt der Besucher bereichert und für unvergessliche Momente gesorgt“, erklärt Kunz.

Einfluss auf Übernachtungen: Ein Baustein unter vielen

Während das Riesenrad allein nicht als Anreiz für Übernachtungen diente, sieht Kunz dennoch einen positiven Effekt auf den Tourismus. „Viele Geschäftsreisende und Kongressgäste nutzten das Riesenrad, um in ihrer Freizeit Ludwigsburg von oben kennenzulernen. Es ist ein zusätzliches Angebot, das den Aufenthalt in der Stadt noch attraktiver gemacht hat.“ Da Geschäftsreisende mit rund 75 % den größten Anteil der Übernachtungen in Ludwigsburg ausmachen, war das Riesenrad für diese Zielgruppe eine interessante Ergänzung.

Imagegewinn und Standortattraktivität

Ein besonders wertvoller Aspekt des Riesenrads war laut Kunz seine exponierte Lage. „Das Riesenrad war von der Autobahn aus sichtbar und verlieh der Skyline von Ludwigsburg ein temporäres Postkartenmotiv.“ Die Präsenz in sozialen Medien, wo viele Besucher ihre Erlebnisse teilten, sei ein unschätzbarer Marketingfaktor. „Diese Bilder schaffen einen enormen Marketinggegenwert, der weit über den reinen wirtschaftlichen Effekt hinausgeht.“

Letztlich sieht Kunz im „City Star“ ein wichtiges Element, das zur Attraktivität Ludwigsburgs beitrug. „Es war mehr als nur eine temporäre Attraktion. Es hat uns geholfen, die Stadt in einem neuen Licht zu präsentieren und nachhaltig im Bewusstsein der Besucher zu verankern.“

Fazit: Nachhaltiger Mehrwert für Ludwigsburg

Das „City Star“ Riesenrad war nicht nur ein Highlight für die Besucher, sondern auch ein starker Marketingfaktor, der Ludwigsburg als attraktive Destination gestärkt hat. Durch die Verknüpfung mit anderen Attraktionen und Veranstaltungen hat es wesentlich dazu beigetragen, das Image der Stadt zu fördern. Während konkrete wirtschaftliche Zahlen schwer zu messen sind, bleibt der langfristige Effekt auf das Image und die Standortattraktivität unbestritten.

Der Nachrichtenüberblick: Brautmodengeschäft in Ludwigsburg ausgeraubt; Verkehrsunfälle und Feuerwehreinsatz im Jobcenter – und weitere Meldungen

Einbruch in Ludwigsburger Brautmodengeschäft: Fast alle Kleider und Bargeld gestohlen

In der Zeit von Freitag, 19:45 Uhr, bis Samstag, 14 Uhr, drangen bislang unbekannte Täter in ein Brautmodengeschäft in der Weststadt von Ludwigsburg ein und entwendeten fast alle Brautkleider sowie Bargeld. Hierzu wurden vermutlich zwei Fenster aufgehebelt. Das Diebesgut hat einen Gesamtwert im mittleren fünfstelligen Bereich.

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Verkehrsunfall auf A8: Skoda-Fahrer verursacht Auffahrunfall – mehrere Verletzte und 21.000 Euro Schaden

Am Samstag gegen 16 Uhr stockte auf der Überleitung von der Autobahn 8, aus München kommend, auf die A81, in Richtung Heilbronn der Verkehr. Der 45jährige Fahrer eines Skoda erkannte zu spät, dass die beiden Fahrzeuge vor ihm, ein VW und ein weiterer Skoda, verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremsen mussten und er fuhr auf den VW auf. Dieser wurde durch den Aufprall auf den davor befindlichen Skoda aufgeschoben. Die beiden Insassen im VW, 30 und 28 Jahre alt, wurden durch den Unfall leicht verletzt, die Insassen im vorderen Skoda, 56 und 57 Jahre, ebenfalls. Der entstandene Sachschaden wurde mit 21.000 Euro angegeben; das Fahrzeug des Unfallverursachers war nicht mehr fahrbereit und musste durch einen Abschleppdienst vom Unfallort entfernt werden.

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Motorradfahrer kollidiert auf B10 mit Sprinter – hoher Sachschaden und Leichtverletzte

Am Freitagmittag gegen 16:25 Uhr fuhr ein 36-jähriger Suzuki-Fahrer von der Landstraße 1141 aus Münchingen kommend auf die B10 in Fahrtrichtung Stuttgart auf. Vermutlich auf Grund von nicht angepasster Geschwindigkeit kam er nach der Kurve zum Einfädelungsstreifen zu weit nach links und fuhr auf die Gegenspur der B10. Dort kollidierte er mit der linken Fahrzeugseite eines Mercedes Sprinters eines 36-Jährigen, der aus Richtung Stuttgart kommend in Richtung Vaihingen/Enz fuhr. Durch den Zusammenstoß wurde der Motorradfahrer leicht verletzt, er kam vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Sachschäden belaufen sich am Sprinter auf ca. 30.000 EUR, der Schaden am Motorrad wird auf 20.000 EUR geschätzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.

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Hausverbot ignoriert: Mann löst Einsatz mit Feuerlöscher im Jobcenter Leonberg aus – Gebäude geschlossen

Feuerwehr und Polizei waren am Freitagmorgen (06.09.2024) im Jobcenter und der Agentur für Arbeit in der Eltinger Straße in Leonberg im Einsatz. Ein 25 Jahre alter Mann, der bereits ein Hausverbot von den Einrichtungen erhalten hatte, betrat das Gebäude gegen 09.40 Uhr dennoch. Nachdem er vom Leiter des Jobcenters daraufhin gewiesen wurde, entnahm der 25-Jährige einen Feuerlöscher und besprühte einen 53 Jahre alten Mitarbeiter des vor Ort tätigen Sicherheitsdienstes sowie die Räumlichkeiten des Jobcenters und der Agentur für Arbeit. Der Tatverdächtige ergriff zunächst die Flucht. Die Polizei führte hierauf Fahndungsmaßnahmen durch. Der 53-jährige Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes erlitt leichte Verletzungen und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr belüfteten die betroffenen Räume. Aufgrund der Verschmutzung und da sich Löschpulvernebel in der Luft befindet, wurden Jobcenter und Agentur für Arbeit bis auf weiteres geschlossen. Wie hoch der Sachschaden ist, konnte noch nicht beziffert werden. Der geflüchtete 25-Jährige konnte im Zuge der Fahndung am Freitagmittag in der Leonberger Stadtmitte vorläufig festgenommen werden. Da er sich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, musste er mit weiteren Verlauf in eine psychiatrische Einrichtung gebracht werden. Gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln ermittelt.

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Erneuter Einbruch in Kornwestheim: Täter stehlen Tausende Euro aus Spielautomaten – Polizei ermittelt

Nachdem bereits am Montag (02.09.2024) in eine Gaststätte in der Bahnhofstraße in Kornwestheim eingebrochen und Spielautomaten aufgebrochen wurden, kam es am Donnerstag (05.09.2024) zu einem ähnlich gelagerten Fall. Zwischen 01.10 Uhr und 09.00 Uhr brachen noch unbekannte Täter ein Fenster des Lokals auf und stiegen ein. Anschließend brachen sie zwei Spielautomaten auf und stahlen mehrere Tausend Euro Bargeld, die sich in den Automaten befanden. Zwischen den beiden Taten könnte ein Zusammenhang bestehen. Das Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154 1313-0 oder E-Mail: kornwestheim.prev@polizei.bwl.de, sucht Zeugen, die Verdächtiges bemerkt haben.

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red

Verwendete Quellen: Polizeipräsidium Ludwigsburg

 

Ludwigsburg startet Schuljahr am Montag mit verstärkten Verkehrskontrollen: Sicherheit für Kinder im Fokus

Ludwigsburg – Mit dem Start des neuen Schuljahres am Montag (09.09.24) sind alle Verkehrsteilnehmenden dazu aufgerufen, besonders achtsam zu sein. Für viele Kinder, insbesondere Erstklässler, bedeutet der Weg zur Schule eine neue Herausforderung. „Zu Beginn des Schuljahres steigt die Unfallgefahr für Kinder, da Verkehrsteilnehmer und Schüler wieder zueinander finden müssen“, erklärt Heinz Mayer, Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung der Stadt Ludwigsburg.

Verstärkte Kontrollen an gefährdeten Stellen

Die Stadt Ludwigsburg hat daher angekündigt in den nächsten Wochen verstärkte Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen. Dabei sollen besonders Straßenabschnitte in der Nähe von Schulen, Fußgängerüberwegen und Radwegen im Fokus stehen, auf denen viele Kinder unterwegs sind. Orte wie die Alleenstraße und die Solitudestraße in der Innenstadt sowie weitere Schulstandorte in den Stadtteilen werden besonders überwacht. Der kommunale Ordnungsdienst achtet zudem verstärkt auf falsch parkende Fahrzeuge, die Kindern die Sicht auf den Verkehr versperren und somit die Sicherheit gefährden.

Aktualisierte Schulwegpläne für mehr Sicherheit

Zusätzlich will die Stadt Ludwigsburg einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit durch die regelmäßige Aktualisierung der Schulwegpläne leisten. Gemeinsam mit der Polizei und der städtischen Straßenverkehrsbehörde wurden sichere Schulwege entwickelt, die den Grundschülern empfohlen werden. Diese Schulwegpläne sind online unter www.ludwigsburg.de/schulwege abrufbar.

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Nicht nur Autofahrer, sondern auch Fußgänger werden aufgefordert, verantwortungsvoll zu handeln. „Kinder beobachten und imitieren das Verhalten von Erwachsenen“, betont Heinz Mayer. Schilder an Ampeln mit der Aufschrift „Bei Rot stehen – Kindern Vorbild sein“ sollen dabei helfen, das richtige Verhalten zu fördern.

Teil der landesweiten Kampagne

Die Maßnahmen der Stadt Ludwigsburg sind Teil der landesweiten Verkehrssicherheitsaktion „Gib acht im Verkehr“. Die Kreisverkehrswacht unterstützt diese Aktion mit Bannern, die an Brücken und anderen zentralen Orten aufgehängt werden und auf den Schulanfang aufmerksam machen. Ziel ist es, alle Verkehrsteilnehmenden zu einem besonders vorsichtigen Fahrverhalten aufzurufen und die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten.

red

Verkehrsbericht Ludwigsburg: Wo Sie mit Sperrungen und Baustellen in dieser Woche rechnen sollten

Ludwigsburg – Ab Montag, den 09. September, tritt der neue Verkehrsbericht für Ludwigsburg in Kraft. Dieser Bericht versorgt die Bürgerinnen und Bürger mit wichtigen Informationen zu Straßensperrungen, Baustellen und eventuellen Verkehrsstörungen. Damit wird den Verkehrsteilnehmern ermöglicht, ihre Routen auf angenehmere Weise zu planen und etwaige Unannehmlichkeiten zu vermeiden.

Bärenwiese
Riesenrad: Sperrung von 97 Stellplätzen ab dem 9. März bis voraussichtlich Anfang September.

Alter Oßweiler Weg
Auf Höhe Alter Oßweiler Weg 32 ist die Straße vollständig für den Kfz-Verkehr gesperrt (Kanalarbeiten Erschließung Fuchshof) bis voraussichtlich 20. September.

Alter Oßweiler Weg
Auf Höhe Alter Oßweiler Weg 75 sind die Straße für den Kfz-Verkehr sowie der Fuß- und Radweg vollständig gesperrt (Erschließung Fuchshof) bis voraussichtlich Oktober 2025.

Fuchshofstraße (östlicher und westlicher Fußweg)
Wegen der Erschließung Fuchshof (Tiefbau, Straßenbau, Kanalarbeiten) sind hier der Fuß- und Radweg gesperrt bis voraussichtlich Oktober 2025. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Goetheplatz
Hier besteht voraussichtlich bis 8. November eine Vollsperrung der Straße für den Fahrverkehr (Straßenausbau, Strom, Gas, Wasser).

Haldenstraße
Die Straße ist vollständig für den Fahrverkehr gesperrt bis voraussichtlich Ende Oktober (Private Baumaßnahme).

Heinrich-Schweitzer-Straße / Steinstraße
Bis voraussichtlich 7. September ist die Heinrich-Schweitzer-Straße vollständig für den Fahrverkehr gesperrt, die Steinstraße ist nur eingeschränkt befahrbar (Fernwärmearbeiten).

Hindenburgstraße
Bis voraussichtlich 6. September besteht auf Höhe der Hindenburgstraße 44 eine Vollsperrung für den Fahrverkehr (Kranabbau). Es ist eine Ersatzbushaltestelle in der Friedrichstraße eingerichtet. Der Zugang zu privaten Stellplätzen und zur Tiefgarage bleibt gewährleistet.

Hoferstraße
Die Straße ist im Bereich Hoferstraße 2 vollständig für den Fahrverkehr gesperrt (Tiefbauarbeiten Fernwärme / Gas / Wasser) voraussichtlich bis 27. September.

Marktplatz / Stadtkirchenplatz / Untere Marktstraße /Holzmarkt /Schorndorfer Straße – Venezianische Messe
Es besteht vom 5. bis 8. September eine Vollsperrung bei der Katholischen Kirche zwischen Eberhardstraße / Bärenstraße und Eberhardstraße / Alte Gasse. Nur am 6. September zwischen 17 und 19.30 Uhr ist die Schorndorfer Straße zwischen Mömpelgardstraße und Wilhelmstraße / Obere Marktstraße voll gesperrt.

Myliusstraße
Die Straße ist halbseitig für den Verkehr gesperrt und eingeschränkt befahrbar (Leitungsarbeiten) voraussichtlich bis 15. Oktober.

Netzestraße
Die Netzestraße ist wegen Erneuerung der Gas- und Wasserleitungen vollständig für den Fahrverkehr gesperrt wie folgt:
Im Bauabschnitt 1 von Juni bis September im Bereich Frauenried bis Moldaustraße.
Im Bauabschnitt 2 von Oktober bis voraussichtlich 20. Dezember im Bereich Moldaustraße bis Donaustraße.

Obere Gasse
Hier bestehen voraussichtlich bis Mitte Dezember Baumaßnahmen in mehreren Bauabschnitten (Herstellung neuer Versorgungsleitungen, Erneuerung Kanäle und Straßenbeläge). Die Straße ist vollständig für den Fahrverkehr gesperrt.

Schillerplatz
Auf Höhe Schillerplatz 6 ist der Gehweg für den Fußgängerverkehr sowie die Straße spurweise bis voraussichtlich Ende Dezember gesperrt (Private Maßnahme).

Schlieffenstraße
Die Straße ist halbseitig für den Fahrverkehr gesperrt (Tiefbauarbeiten, Verlegung von Fernwärmeleitungen) voraussichtlich bis 2. November.

Sudetenring
Bis voraussichtlich 6. September ist die Straße eingeschränkt befahrbar (Verlegung Stromkabel). Der Verkehr wird mit einer Ampelschaltung geregelt. Eventuell kommt es zu Sperrungen einzelner Straßen. Eine Zu- und Abfahrt wird immer möglich sein.

Tammer Straße
Im Bereich der Tammer Straße 5 sind die Straße für den Fahrverkehr sowie der Gehweg gesperrt bis voraussichtlich 20. September (Tiefbauarbeiten Fernwärme / Gas / Wasser).

Waldäcker
Auf Höhe Waldäcker 15 ist der Geh- und Radweg bis voraussichtlich Ende September gesperrt (Montagegrube), eine Umleitungsstrecke ist eingerichtet.

Waldäcker
Auf Höhe Waldäcker 169 ist der Gehweg gesperrt bis voraussichtlich Anfang November (Tiefbau für Stromkabelverlegung).

Wernerstraße
Auf Höhe der Wernerstraße 69 besteht eine Vollsperrung für den Fahr- und Fahrradverkehr (Kanalsanierung und Gas/Wasser) bis voraussichtlich 27. September.

Wilhelmstraße / Körnerstraße
Die Zufahrt in die Körnerstraße von der Wilhelmstraße aus ist gesperrt, eine Umleitung ist ausgeschildert. Im Bereich Wilhelmstraße 24 ist die Straße nur eingeschränkt befahrbar  und für den Fahrradverkehr gesperrt bis voraussichtlich 27. September (Tiefbauarbeiten Fernwärme / Gas / Wasser).

red

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Galerie

Farbenprächtiges Finale: Venezianische Messe in Ludwigsburg endet heute – große Bildergalerie online

LUDWIGSBURG – 08. September. Noch bis heute Abend haben Besucher die Gelegenheit, die Venezianische Messe in Ludwigsburg zu erleben. Vom 6. bis 8. September kehrte eines der traditionsreichsten Feste der Stadt zurück, das seine Ursprünge im 18. Jahrhundert hat. Herzog Carl Eugen brachte die Idee einst nach Ludwigsburg, inspiriert von einer Reise nach Venedig. Seither hat sich die Venezianische Messe zu einem außergewöhnlichen Spektakel entwickelt, das Kunst, Kultur und Geschichte vereint und Tausende Besucher aus der Region und darüber hinaus anzieht.

Besucher können noch heute die prachtvollen Masken, kunstvollen Kostüme und atemberaubenden Darbietungen internationaler Künstler erleben. Die Straßen und Plätze Ludwigsburgs erstrahlen in festlicher Pracht und lassen das historische Erbe der Stadt lebendig werden.

red

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