Neue Bodenrichtwerte für Ludwigsburg, Remseck am Neckar und Freiberg am Neckar liegen vor

Die Gutachterausschüsse Ludwigsburg, Remseck am Neckar und Freiberg am Neckar haben sich zum 1. Januar 2020 im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit zusammengeschlossen zu einem gemeinsamen Gutachterausschuss Ludwigsburg und Umgebung mit Sitz in Ludwigsburg. Er setzt sich derzeit zusammen aus insgesamt 38 Mitgliedern und ist verantwortlich für die Auswertung der Kaufverträge in den drei Städten. Für das Jahr 2020 waren es rund 1.500 Stück.

In der turnusgemäß ersten Bodenrichtwertsitzung seit Zusammenschluss hat der gemeinsame Gutachterausschuss für alle Mitgliedsgemeinden die neuen Bodenrichtwerte zum 1. Januar 2021 (Stichtag 31. Dezember 2020) beschlossen. Dies geschah bisher alle zwei Jahre. In Ludwigsburg stiegen die Bodenrichtwerte für Wohnbauland im Vergleich zu den Bodenrichtwerten zum Stichtag 31. Dezember 2018 im Durchschnitt um 16 Prozent. Dabei war 2019 der Anstieg stärker als 2020. Ob sich die Kurve weiter abflacht, muss abgewartet werden.

Die Städte sind hinsichtlich der Bodenrichtwerte in Gebiete eingeteilt, in denen die Grundstücke in Art und Charakter weitgehend übereinstimmen. Dies sind die sogenannten Richtwertzonen. Für jede Zone ist ein Bodenrichtwert für unbebautes, erschlossenes Bauland auszuweisen, der den dortigen durchschnittlichen Lagewert wiedergibt. Der Bodenrichtwert ist Ausgangsbasis für fast jede Art der Immobilienbewertung, sei es für ein Verkehrswertgutachten, für die Beleihung des Grundstücks oder für steuerliche Zwecke.

Die Vertragsauswertungen haben ergeben, dass die teuersten oder hochwertigsten Wohnlagen in Ludwigsburg sich in der Innenstadt (Richtwertzone 1012 mit 950 Euro pro Quadratmeter), der Oststadt (Richtwertzone 1045 mit 975 Euro pro Quadratmeter, Richtwertzone 1041 mit 970 Euro pro Quadratmeter), der Südstadt (Richtwertzone 1051 mit 970 Euro pro Quadratmeter) sowie in der Hartenecker Höhe (Richtwertzone 1095 mit 980 Euro pro Quadratmeter) befinden. In Remseck am Neckar ist dies Pattonville (Richtwertzone 0130 mit 760 Euro pro Quadratmeter). In Freiberg am Neckar wohnt man am teuersten im Ortsteil Geisingen am westlichen Ortsrand (Richtwertzone 2040 mit 800 Euro pro Quadratmeter).

Die Bodenrichtwerte werden außerdem bei der kommenden Grundsteuerreform in Baden-Württemberg eine zentrale Rolle spielen, da sie die Basis der künftigen Steuerbewertung und des Steuerbescheids sein werden. Ab dem 1. Juli 2022 sollen gemäß dem neuen Grundsteuergesetz die Grundstückseigentümer unter anderem ihren Grundsteuerwert (Grundstücksgröße x Bodenrichtwert) auf den Stichtag 31. Dezember 2021 den Finanzämtern zur Ermittlung des Steuermessbetrags mitteilen. Deshalb muss der Gutachterausschuss auch nächstes Jahr wieder Bodenrichtwerte zu diesem Stichtag ableiten und beschließen. Die Abstände, zu denen die Werte festgesetzt werden müssen, werden also kürzer.

Die neuen Bodenrichtwerte sind für jedes Grundstück im Internet kostenlos abrufbar unter https://bodenrichtwerte.ludwigsburg.de oder unter der Telefonnummer (07141) 910-4620.

Der Gutachterausschuss ist als unabhängige und neutrale Institution zuständig für den Beschluss der Bodenrichtwerte, die auf der Basis der Kaufpreissammlung des Gutachterausschusses abgeleitet werden müssen. Außerdem erstellt der Gutachterausschuss auf Antrag auch Verkehrswertgutachten und ist für die Ableitung der für den Grundstücksmarkt ebenfalls wichtigen regionalen Marktanpassungsfaktoren, ohne die heutzutage keine Wertermittlung mehr durchgeführt werden kann, verantwortlich.

red

Das halten Autofahrer von Assistenzsystemen

 Fahrassistenzsysteme sind Lebensretter für Autofahrer. Doch welche digitalen Helfer sind überhaupt bekannt und werden genutzt? Und für wie hilfreich halten Autofahrer die Systeme eigentlich? Dazu hat das Markt- und Meinungsforschungsunternehmen forsa für den aktuellen Dekra-Verkehrssicherheitsreport 2021 „Mobilität im Alter“ eine Befragung durchgeführt – mit zum Teil interessanten Ergebnissen.

Dass es Assistenzsysteme zur Unterstützung des Fahrers gibt, finden über alle Altersklassen hinweg 83 Prozent der Befragten sehr gut oder gut (Männer: 87 Prozent, Frauen: 77 Prozent). Bei Männern im Alter zwischen 18 und 44 Jahren fällt die positive Bewertung mit 94 Prozent am höchsten aus. In der Altersklasse 65+ sind es bei den Männern 81 Prozent, bei den Frauen 70 Prozent.

Mit großem Abstand am häufigsten nutzen die Befragten die Einparkhilfe (75 Prozent), dahinter folgen (Fern-) Lichtassistent (42 Prozent), Spurverlassenswarner (38 Prozent), Abstandsregeltempomat (35 Prozent) und Verkehrszeichenerkennung (30 Prozent). Bei den Männern ist der Nutzungsgrad zumeist deutlich höher als bei den Frauen.

Alle Assistenzsysteme werden von einer deutlichen Mehrheit als eher oder sogar sehr nützlich und hilfreich beurteilt. Das gilt insbesondere für den Totwinkel- beziehungsweise Spurwechsel-Assistenten (93 Prozent) und die Einparkhilfe (91 Prozent). Ähnlich viele finden den vorausschauenden Notbremsassistenten (88 Prozent) und den Abstandsregeltempomaten (85 Prozent) sehr oder eher nützlich und hilfreich.

Ralf Loweg / glp

7-Tage-Inzidenz im Landkreis sinkt am Freitag weiter

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist auch am Freitag erneut gesunken und in Baden-Württemberg gelten seit Montag weitreichende Lockerungen.

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 2,6 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert laut RKI bei 4,0. Vor genau einer Woche bei 8,1. Das geht aus Zahlen von Freitagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 02.07.)

Innerhalb eines Tages wurden in der Summe 2 Neuinfektionen registriert. Vor genau einer Woche waren es 6 Corona-Fälle. Gestern wurden in der Summe Neuinfektionen verzeichnet. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 516. Rund 26.332 (+5) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 02.07.)

Affalterbach ( 172 | 0 )
Asperg ( 747 | 0 )
Benningen am Neckar ( 252 | 0 )
Besigheim ( 664 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.481 | 0 )
Bönnigheim ( 546 | 0 )
Ditzingen ( 1.219 | 1 )
Eberdingen ( 305 | 0 )
Erdmannhausen ( 185 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 612 | 0 )
Freudental ( 162 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 719 | 0 )
Großbottwar ( 347 | 0 )
Hemmingen ( 319 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 276 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 859 | 0 )
Kornwestheim ( 2.017 | 0 )
Löchgau ( 295 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.911 | 0 )
Marbach am Neckar ( 709 | -1 )
Markgröningen ( 773 | 0 )
Möglingen ( 695 | 0 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 257 | 0 )
Oberriexingen ( 124 | 0 )
Oberstenfeld ( 381 | 0 )
Pleidelsheim ( 307 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.237 | 0 )
Sachsenheim ( 1.024 | 0 )
Schwieberdingen ( 465 | 0 )
Sersheim ( 304 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 478 | 1 )
Tamm ( 430 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.490 | 0 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

Impfstoff BionTech: Freie Termine in Ludwigsburger Kreisimpfzentren zu vergeben

Die Kreisimpfzentren Ludwigsburg (KIZ) weisen darauf hin, dass es in den kommenden Tagen noch freie Impftermine gibt. Bei den buchbaren Terminen handelt es sich um Termine mit dem Impfstoff BionTech. Die offenen Termine gibt es im Zeitraum von 3. bis 8. Juli, jeweils zwischen 9:00 und 19:00 Uhr. Die Termine können telefonisch über die Nummer 116 117 oder online unter www.impfterminservice.de gebucht werden. Das teilte das Landratsamt Ludwigsburg am Freitag mit.

„Nutzen Sie bitte diese Möglichkeit, kurzfristig einem Impftermin zu bekommen – die Impfung ist das wirksamste Mittel gegen Corona und hilft uns allen, in unser normales Leben zurückzukehren“, appelliert Landrat Dietmar Allgaier an die Bürgerinnen und Bürger.

red

Corona im Landkreis: Inzidenzwert fällt und fällt

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist auch am Donnerstag erneut gesunken und in Baden-Württemberg gelten seit Montag weitreichende Lockerungen.

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 4,0 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert laut RKI bei 4,4. Vor genau einer Woche bei 9,9. Das geht aus Zahlen von Donnerstagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 01.07.)

Innerhalb eines Tages wurden in der Summe 4 Neuinfektionen registriert. Vor genau einer Woche waren es 7 Corona-Fälle. Gestern wurden in der Summe Neuinfektionen verzeichnet. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg steigt um 1 auf mindestens 516. Rund 26.327 (+4) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 01.07.)

Affalterbach ( 172 | 0 )
Asperg ( 747 | 0 )
Benningen am Neckar ( 252 | 0 )
Besigheim ( 664 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.481 | 0 )
Bönnigheim ( 546 | 0 )
Ditzingen ( 1.218 | 1 )
Eberdingen ( 305 | 0 )
Erdmannhausen ( 185 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 612 | 1 )
Freudental ( 162 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 719 | 0 )
Großbottwar ( 347 | 0 )
Hemmingen ( 319 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 276 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 859 | 0 )
Kornwestheim ( 2.017 | 1 )
Löchgau ( 295 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.911 | 0 )
Marbach am Neckar ( 710 | 0 )
Markgröningen ( 773 | 0 )
Möglingen ( 695 | 1 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 257 | 0 )
Oberriexingen ( 124 | 0 )
Oberstenfeld ( 381 | 0 )
Pleidelsheim ( 307 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.237 | 0 )
Sachsenheim ( 1.024 | 0 )
Schwieberdingen ( 465 | 0 )
Sersheim ( 304 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 477 | 0 )
Tamm ( 430 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.490 | 0 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

Festnahmen im Landkreis: 120 Polizisten durchsuchen 13 Wohnungen nach Auseinandersetzung zweier Gruppen

Im Zuge mehrerer geführter Ermittlungsverfahren haben sich für die Polizei in den vergangenen Wochen die Hinweise darauf verdichtet, dass sich rund 20 vornehmlich in Ludwigsburg, aber auch in benachbarten Kommunen wohnhafte Jugendliche unterschiedlicher Nationalitäten zur Gruppierung „716_Ludwigsburg“ zusammengeschlossen haben sollen. Seit Februar 2021 sind Mitglieder dieser Gruppierung in der Ludwigsburger Innenstadt und in weiteren Kommunen im Landkreis durch Gewaltdelikte gegenüber Gleichaltrigen aufgefallen, bei denen auch Messer und Schlagwaffen zum Einsatz kamen. So ereignete sich am 12.04.2021 in der Innenstadt von Ludwigsburg eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Jugendgruppen, die sich offenbar zu dieser Schlägerei verabredet hatten. Dabei wurde einem Beteiligten ein Messer durch die Oberkleidung in den Rücken gestochen.

Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hat auf diese Erkenntnisse reagiert und am 10. Mai die zwölfköpfige Ermittlungsgruppe „Central“ eingerichtet, die dem Kriminal-kommissariat Ludwigsburg angegliedert ist.

„Wir sehen nicht tatenlos zu, wie eine solche Gruppierung innerstädtische Bereiche zu Angsträumen macht und andere Jugendliche einschüchtert, bedroht, verletzt und beraubt,“ sagt Polizeipräsident Burkhard Metzger. „Dagegen werden wir mit aller Konsequenz vorgehen.“

Mit Erfolg, wie sich zeigt. Mittlerweile führt die Ermittlungsgruppe vornehmlich wegen des Verdachts von Körperverletzungs- und Raubdelikten über 50 Ermittlungsverfahren gegen mutmaßliche Mitglieder der Gruppierung. Die Ermittlungsergebnisse führten am Donnerstagmorgen zu einer groß angelegten Durchsuchungs- und Festnahmeaktion in 13 Wohnungen in Ludwigsburg, Markgröningen, Bietigheim-Bissingen und Remseck am Neckar. 120 Beamtinnen und Beamte des Polizeipräsidiums Ludwigsburg und des Polizeipräsidiums Einsatz stellten dabei Messer, Baseballschläger, Teleskopschlagstöcke, Quarzsandhandschuhe und Tierabwehrspray sowie Mobiltelefone und verschiedene andere Beweismittel sicher.

Während 10 Tatverdächtige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß kamen, wurden weitere fünf Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren Haftrichterinnen beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Sie setzten die von der Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragten Haftbefehle wegen des Verdachts des schweren Raubes und der gefährlichen Körperverletzung in Vollzug und wiesen die Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt ein.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg / Staatsanwaltschaft Stuttgart

Kleinkind und Frau bei Brand in Mehrfamilienhaus in Asperg verletzt

Aus noch ungeklärter Ursache kam es am Donnerstagmorgen gegen 07:10 Uhr auf einem Balkon im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses in der Königstraße zu einem Brand, in dessen Verlauf sich mehrere kleine Explosionen ereigneten, die möglicherweise durch Gaskartuschen verursacht wurden. Der Wohnungsinhaber hatte seine Wohnung zum Zeitpunkt des Brandes bereits verlassen. Eine 22-jährige Frau und ein Kleinkind, die sich in einer Wohnung im Erdgeschoss aufhielten, wurden vom Rettungsdienst mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Das Feuer breitete sich auf die Dachkonstruktion aus. 56 Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten den Brand kurz nach 8:00 Uhr unter Kontrolle, mussten in der Folge aber Teile des Dachs abtragen, um weitere Glutnester auszuschließen. Die beiden Wohnungen im Dachgeschoss sind aufgrund der Dacharbeiten derzeit nicht bewohnbar. Die Anwohner kamen bei Verwandten unter.

Für die Dauer des Einsatzes wurde die Königstraße zwischen der Lehenstraße und der Panoramastraße gesperrt. Die Sperrung wurde gegen 13:05 Uhr aufgehoben. Der bei dem Brand entstandene Sachschaden beläuft sich nach erster Schätzung auf etwa 150.000 Euro. Kriminaltechniker des Polizeipräsidiums Ludwigsburg haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

red

Corona-Schnellteststelle in Ludwigsburg schließt am Samstag

Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland und der Region gehen immer weiter zurück. Die Folge: Corona-Regeln werden gelockert und immer weniger Menschen lassen sich auf Corona testen. In Ludwigsburg schließt daher die Teststelle an der MHP-Arena zum Wochenende.

Wegen der stark gesunkenen Nachfrage nach Testterminen schließt der Landkreis Ende dieser Woche seine in Zusammenarbeit mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) betriebene Corona-Teststelle an der MHP-Arena in Ludwigsburg. Somit ist dort Sams- tag, 3. Juli, der letzte Testtag. Das teilte das Landratsamt mit.

red

Corona-Lockerungen: Das bedeutet die neue Corona-Verordnung für Bäder

Ludwigsburg, Kornwestheim. Seit vergangenen Montag gilt in Baden-Württemberg eine neue Corona-Verordnung. Mit dieser gehen teils auch neue Regelungen für den Bäderbetrieb einher. Konkret bedeutet das für die beiden für die Öffentlichkeit geöffneten Bäder – das Freibad in Hoheneck, Ludwigsburg sowie das Alfred-Kercher-Bad in Kornwestheim: Die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln gelten weiterhin, allerdings besteht aktuell keine Pflicht mehr zum Vorlegen eines negativen Corona-Tests, Impfpasses oder Genesenen-Nachweises. Zudem wurde die Personenbeschränkung etwas gelockert, wodurch mehr Badegäste als zuvor zugelassen sind.

Laut der Corona-Verordnung für Bäder und Saunen errechnet sich die zulässige Anzahl der am Badebetrieb teilnehmenden Personen, die sich gleichzeitig im Becken aufhalten dürfen, in Schwimmerbecken aus der Wasserfläche mit fünf Quadratmetern pro Person, in Nichtschwimmerbecken mit drei Quadratmetern pro Person. Folglich dürfen im Freibad pro Zeitfenster 500 Personen in das Bad, so die SWLB. Das erste Zeitfenster erstreckt sich von 7:45 Uhr bis 13:00 Uhr, das zweite von 14:45 Uhr bis 20 Uhr. Zwischen den beiden Zeitblöcken finden Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen statt, um die Sicherheit aller Besucher und Mitarbeiter zu gewährleisten. Das Alfred-Kercher-Bad darf pro Tag von 500 Badegästen besucht werden, erklärt die SWLB.

Als Einlass-Voraussetzung fungiert ausschließlich ein E-Ticket, welches vor dem Bäderbesuch online über die Website der SWLB erworben werden kann. Das Erwerben von Restkarten an der Freibadkasse ist laut der Stadtwerke nicht mehr möglich. Silvia Capalija, stellvertretende Bäderbetriebsleiterin der SWLB: „Leider können wir aufgrund unseres Hygienekonzeptes und der beschränkten Anzahl an zulässigen Badegästen nicht allen unseren Kunden eine Restkarte an der Freibadkasse anbieten. Da dies teilweise zu Unverständnis geführt hat, ist der Kartenverkauf ab sofort ausschließlich online möglich. Natürlich bieten wir aber allen Menschen, die keinen Internetzugriff haben oder Online-Bezahlmethoden nutzen können, weiterhin Hilfestellung bei der Ticketbuchung im Freibad, Alfred-Kercher-Bad oder Stadionbad an. Unsere Kassierer und Kassiererinnen können für diese Kunden ein Online-Ticket buchen, das an der Kasse gezahlt werden kann. Allerdings gilt auch hier, bei ausverkauften Zeitfenstern können keine weiteren Tickets gebucht werden.“

Zusätzlich zum Freibad und dem Alfred-Kercher-Bad bietet die SWLB im Campusbad Vereins- und Schulschwimmbetrieb sowie im Stadionbad Schwimmkurse für Anfänger an. Das Heilbad sowie die Saunalandschaft der SWLB müssen weiterhin geschlossen bleiben. Grund dafür ist der erhöhte Personalbedarf, der zur Einhaltung des Hygienekonzeptes für den Betrieb des Freibads und des Alfred-Kercher-Bads erforderlich ist. Mit diesen beiden Bädern wird in beiden Städten – Ludwigsburg und Kornwestheim – ein geöffnetes Bad zur Verfügung gestellt.

red

Corona im Landkreis Ludwigsburg: Inzidenzwert sinkt unter 5

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist auch am Mittwoch weiter gesunken und in Baden-Württemberg gelten seit Montag weitreichende Lockerungen.

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 4,4 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Vortag lag der Wert laut RKI bei 5,3. Vor genau einer Woche bei 12,5. Das geht aus Zahlen von Mittwochnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 30.06.)

Innerhalb eines Tages wurden in der Summe 0 Neuinfektionen registriert. Vor genau einer Woche waren es 4 Corona-Fälle. Gestern wurden 9 Neuinfektionen verzeichnet. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 515. Rund 26.323 (+16) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 30.06.)

Affalterbach ( 172 | 0 )
Asperg ( 747 | 0 )
Benningen am Neckar ( 252 | 0 )
Besigheim ( 664 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.481 | 1 )
Bönnigheim ( 546 | 0 )
Ditzingen ( 1.217 | 0 )
Eberdingen ( 305 | 2 )
Erdmannhausen ( 185 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 611 | 0 )
Freudental ( 162 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 719 | 0 )
Großbottwar ( 347 | 0 )
Hemmingen ( 319 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 276 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 859 | 0 )
Kornwestheim ( 2.016 | 0 )
Löchgau ( 295 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.911 | -4 )
Marbach am Neckar ( 710 | 0 )
Markgröningen ( 773 | 0 )
Möglingen ( 694 | 0 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 257 | 0 )
Oberriexingen ( 124 | 0 )
Oberstenfeld ( 381 | 0 )
Pleidelsheim ( 307 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.237 | 0 )
Sachsenheim ( 1.024 | 0 )
Schwieberdingen ( 465 | 0 )
Sersheim ( 304 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 477 | 0 )
Tamm ( 430 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.490 | 1 )
Walheim ( 143 | 0 )

red