Galerie

Harald Glööckler live im Kunsthaus Watzl

Von Patricia Leßnerkraus

Damit hatte eigentlich niemand gerechnet. Modedesigner Harald Glööckler kam völlig überraschend für einen Blitzbesuch nach Ludwigsburg. Sein Ziel war das Kunsthaus Watzl. Dort hängen seit dem 23. Juli erstmals zwanzig hochwertige Drucke des kreativen Multitalents, die er im abstrakten Stil mit den Glööckler typischen barocken Elementen eigens dafür geschaffen hat.

Eigentlich hatte der „Prince of Pompöös“ noch vor einer Woche im Interview mit Ludwigsburg24 gesagt, dass er wegen Corona nicht nach Ludwigsburg kommen werde. Nun hat er es sich doch anders überlegt und sich spontan ins Ländle chauffieren lassen. „Irgendwie müssen wir ja langsam wieder etwas Normalität in unser Leben lassen“, begründete er seinen Überraschungsbesuch. Und der hat sich für den Meister auch gelohnt. Begeistert ließ sich der trotz großer Hitze ganz in schwarz gekleidete Glööckler zu seinen handsignierten Bildern bringen, die zuvor in gewohnter Qualität von Barbara und Peter Watzl gerahmt und aufgehängt wurden. „Sie sind wunderschön und sehr unterschiedlich in ihrer Art“, freut sich der Meister, der sich die Mühe machte und sogar die verschiedenen Motive eingehend erklärte. „Wenn man drauf schaut, meint man, es sind Aquarelle“.

Dass Harald Glööckler nicht nur als Designer gefragt ist, durften die Watzls seit Beginn der Kunsttage (vom 23.-26.7.) in ihrer Galerie erfreut feststellen. Einige der FineArtprints, die es jeweils in einer Auflage von nur 200 Stück zu kaufen gibt, haben bereits ihre Besitzer gefunden. Wie viele es sind, darüber schweigt sich Barbara Watzl grundsätzlich aus. Doch ihre leuchtenden Augen sprechen Bände.

Start-Up Unternehmen aus Ludwigsburg steigt mit Luxusbussen ins Reisegeschäft ein

VON UWE ROTH

In Ludwigsburg etabliert sich ein neues Linienbus-Unternehmen. Das Start-up hat seinen Sitz in der Frankfurter Straße und nach seiner Ausrichtung nicht vor, lokalen Busbetreibern Konkurrenz zu machen. Roadjet, so der Firmenname, strebt mit komfortablen Fernbussen die großen städtischen Ziele mit wenigen Zwischenhalten an – vorerst innerhalb Deutschlands. Der Wille zur Expansion ist bei den Gründern Muhammed Simsek und Mujib Bazhwal jedoch nahezu grenzenlos, wie sie im Gespräch andeuten. Ihr besonderes Konzept sind Luxbusbusse, die am ehesten noch mit Citylinern zu vergleichen sind, mit denen Musikbands auf Tour gehen. Roadjet-Busse haben mit den auf optimierte Platznutzung ausgerichteten Transportfahrzeugen von Flixbus, Blablabus und Pinkbus wenig zu tun.

Großzügige Beinfreiheit gehört zur Grundausstattung. Statt der 96 möglichen Sitze gibt es in dem Doppeldecker lediglich Platz für 44 Passagiere. Dem Fahrgast ausreichend Raum zu geben, hat in Corona-Zeiten den doppelten Vorteil: Über den Komfort hinaus lassen sich die Abstandsregeln einfacher umsetzen. Bis zum Ende der Pandemie gibt es am Eingang der Busse ein Kamerasystem mit einem Körpertemperatursensor, um die Temperatur der Fahrgäste zu messen.

Die besonderen Busse werden in Ludwigsburg jedoch selten zu sehen sein. Am Montag, 3. August gehen die ersten beiden Busse des Start-ups an den Start. Der eine fährt um 8.30 Uhr vom Busterminal am Stuttgarter Flughafen ab. Der soll gegen 17 Uhr in Berlin am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) ankommen. Der zweite verlässt Stuttgart um 22 Uhr und ist um sieben Uhr morgens in der Bundeshauptstadt. Kurze Zwischenhalte gibt es in Nürnberg und Leipzig. Der Einstandspreis liegt bei knapp 40 Euro für eine Strecke. Wie beim Check-in fürs Flugzeug kann sich der Passagier seinen Sitz online wählen.

Simsek ist mit den ersten Buchungsanfragen ziemlich zufrieden. „Wir haben noch nicht groß Werbung gemacht. Trotzdem haben wir schon einige Reservierungen.“ Der Geschäftsführer lebt in Remseck und hat sein Büro in Stuttgart in der Lautenschlagerstraße. Doch gemeldet ist die Firma in Ludwigsburg. Die Adresse ist identisch mit der einer großen Kfz-Werkstatt. Die gehört der Familie Simsek ebenso wie weitere Unternehmungen. Muhammed Simsek ist Karosseriebaumeister und hat sich mit Sonderfahrzeugen beschäftigt. „Praktisch habe ich das nicht lange gemacht. Ich interessiere mich mehr für das Kaufmännische“, berichtet er über seine berufliche Vorerfahrung. Diese bringt der 35-Jährige zweifach ein. Er kann mit Geschäftszahlen umgehen und brachte Ideen ein, wie aus einem Standardreisebus ein Luxusliner wird.

Als Vielreisender vermisse er in öffentlichen Transportmitteln die Bequemlichkeit, die der Erholung dient, klagt er. Auch diese Erfahrung spiegelt sich in der Konstruktion wider. „Wir haben einen Premium-Doppelstockbus entworfen, der nach unseren Vorgaben exklusiv für uns konstruiert wurde“, sagt der Remsecker. Das Fahrgestell ist um zwei auf 15 Meter verlängert worden. Die Sitze sind nicht nur breiter, sondern haben eine mehrstufige Massagefunktion. WLAN mit einem Unterhaltungsprogramm ist bei Fernreisen inzwischen üblich, so auch bei Roadjet, nicht jedoch eine im Bus vorhandene Waschmöglichkeit und Umkleidekabine. Die Board-Toilette soll „höchsten hygienischen Standards“ entsprechen.

Allein die beiden Busse sind eine Millioneninvestition. Weitere sollen hinzukommen. „Das haben wir fest vorgesehen.“ Roadjet ist über das Landesprogramm „Start-up BW Pre-Seed“ gefördert worden. Das staatliche Fördergeld dürfte angesichts des auf Expansion angelegten Geschäftsplans nur wenig Anschub gegeben haben. Daher hat das Unternehmen weitere Investoren im Boot, die auch aus der Familie kommen. „Die Linie Stuttgart-Berlin ist für uns ein erster Test“, sagt Simsek. Man beobachte, „wie das Produkt ankommt und es eventuell verbessert werden muss.“ Läuft es gut, sollen zeitnah weitere Großstädte ins Netz aufgenommen werden.

Ein ICE benötigt für die Strecke Stuttgart-Berlin etwa sechseinhalb Stunden. Bei Roadjet sind es bis zu 2,5 Stunden mehr. Das Unternehmen setzt laut Geschäftsführung auf Fahrgäste, Bequemlichkeit schätzen und für die auch der Weg zum Ziel gehört. So könnten Geschäftsreisende ihren Sitzplatz als vollwertigen Büroplatz nutzen. So werde aus Reisezeit Arbeitszeit. Der Sitzkomfort komme Passagieren bei Nachtreisen finanziell zugute, da sie sich eine Hotelübernachtung sparten. Der Nachtbus aus Stuttgart erreicht Berlin gegen sieben Uhr zur besten Frühstückszeit. Wie sich die Ticketpreise bei Roadjet entwickelt werden, bleibt abzuwarten. Sie sollen sich in jedem Fall unter dem Bahnticket zweiter Klasse bewegen.

Corona-Neuinfizierte: So sehen die Fallzahlen vor dem Wochenende aus

Die Corona-Lage in Baden-Württemberg: 

Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Freitag (24. Juli) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 87 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 36.828 an. Davon sind ungefähr 34.106 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 881 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Wie sieht es im Landkreis Ludwigsburg aus?

Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Ludwigsburg hat sich seit Donnerstag (23. Juli) um einen weiteren Neu-Infizierten erhöht. Das Landratsamt teilte am Freitagnachmittag mit, dass die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis somit auf 1.881 stieg. Die Zahl der Genesenen wird von der Behörde mit 1.788 angegeben. Die Zahl der bestätigten Corona-Toten ist unverändert bei 73. Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt bei 2,4.

red

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Wahlen 2021: Stefanie Knecht und Oliver Martin sind FDP-Spitzenkandidaten

Auf einer coronabedingt zusammengelegten Wahlkreiskonferenz haben die Freien Demokraten ihre Kandidaten für die zur Landtagswahl im März 2021 und zur Bundestagswahl im Herbst 2021 aufgestellt. Mit einer großen Mehrheit stimmten die Mitglieder des FDP-Kreisverbands Ludwigsburg für die Ludwigsburger FDP-Stadträtin Stefanie Knecht als Landtagskandidatin und den Ludwigsburger Maschinenbauingenieur Oliver Martin als Bundestagskandidaten.

Stefanie Knecht legt als Mutter von drei Töchtern und Elternbeiratsvorsitzende am Otto-Hahn Gymnasium Ludwigsburg einen ihrer Schwerpunkte in die Bildungspolitik:

 „Die Schwächen eines seit langem unterfinanziertes Bildungssystems sind in der Coronakrise klar zu Tage getreten. Wir müssen sicherstellen, dass alle SchülerInnen, unabhängig ihrer sozialen Herkunft, Zugang zu bester Bildung haben,“ so Knecht in Ihrer Bewerbungsrede. Ein Problem sieht sie darin, dass die Gelder des Digitalpakts aufgrund hoher bürokratischer Hürden immer noch nicht bei den Schulen ankommen. Das reflexartige Zur-Verfügung-Stellen von Endgeräten, zeige ebenso die Konzeptlosigkeit des Kultusministeriums. Knecht stellt weiter fest: „Es ist unverantwortlich, dass im Konjunkturpaket das Wort Bildung so gut wie nicht vorkommt, obwohl die immensen Schulden, die nun gemacht werden, von den nachfolgenden Generationen bezahlt werden müssen.“ 

Knecht vertritt im Gemeinderatsausschuss für „Mobilität, Technik und Umwelt“ eine technologieoffene, vernunfts- und lösungsorientierte Linie anstelle von Verborten. Sie ist davon überzeugt, dass Umwelt- und Klimaschutz, die Zukunft der Arbeitsplätze und damit der Wohlstand des Landes nur gelinge, wenn Ökologie und Ökonomie kein Gegensatz sind. 

Zweitkandidat für den Landtag wurde der 21jährige Remsecker Stadtrat Armando Guillermo Mora Estrada, der in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik studiert. 

Oliver Martin ist der FDP-Kandidat im Bundestagswahlkreis 265 Ludwigsburg. Der gebürtige Ludwigsburger ist 53 Jahre alt, Vater einer erwachsenen Tochter,  Maschinenbauingenieur und Inhaber eines Ingenieurbüros.

Entsprechend seiner Kompetenzen sieht Martin seinen Arbeitsschwerpunkt in einer sinnvollen und zukunftsorientierten Verknüpfung der Politikfelder Finanzen, Wirtschaft, Forschung und Technologie. „Für eine erfolgreiche Gestaltung der Zukunft brauchen wir neben Pragmatismus und Mut eine stabile Demokratie, eine erstklassige Bildung und zeitgemäße Rahmenbedingungen für mehr Eigenverantwortung jedes Einzelnen“, so Martin.

 

 

 

 

Neue Aufgaben: Saliou Gueye wird Bezirksvorsteher in Zuffenhausen

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 23. Juli Saliou Gueye zum neuen Bezirksvorsteher von Zuffenhausen gewählt. Gueye erhielt bereits im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit, auf ihn entfielen 33 von 58 abgegebene Stimmen. Er folgt Gerhard Hanus nach, der zum 1. Oktober 2020 in den Ruhestand tritt.

Saliou Gueye wurde am 25. Februar 1968 im Senegal geboren. Nach seinem Studium der Raumplanung an der Universität Dortmund, das er 2001 als Diplom- Ingenieur abschloss, machte er den European Master Degree in Humanitarian Assistance an der Universität Louvain-La-Neuve in Brüssel. Nach einer Station als Jugendbegleiter bei der Stadt Dortmund arbeitete er 2001 bis 2002 als Referent in der Afrika-Abteilung der Konrad-Adenauer-Stiftung. Es folgten Stationen als Mitarbeiter im Referat Migration bei der AWO Schleswig-Holstein und als Quartiermanager in der Neckarstadt West bei der Stadt Mannheim. Von 2007 bis 2013 war er Beauftragter für Integration und Migration bei der Stadt Ludwigsburg, von 2013 bis 2016 Leiter der Koordinierungsstelle „Internationale Stadt“ bei der Stadt Ulm. 2016 leitete er den Fachbereich Soziales, Bürgerschaftliches Engagement und Familien bei der Stadt Schorndorf. Seit November 2016 ist Gueye Leiter der Stabstelle Kommunale Entwicklungszusammenarbeit bei der Stadt Ludwigsburg.

Vor dem Gemeinderat sagte Saliou Gueye: „Im Mittelpunkt meiner künftigen Tätigkeit als Bezirksvorsteher stehen die Zuffenhäuserinnen und Zuffenhäuser mit ihren Anliegen, Interessen und Ideen. Ich möchte mich für alle im Stadtbezirk lebenden Menschen engagieren, ganz gleich, welchem Geschlecht oder Alter, welcher Religionen oder Nationalität sie angehören.“

red

Landtagswahl: Kreisverband der Jungen Union Ludwigsburg stellt Kandidaten vor

Die Junge Union Kreisverband Ludwigsburg hat am Dienstagabend die Kandidaten zur Nominierung für die Landtagswahl zu einer Vorstellungsveranstaltung eingeladen. Mit Frau Prof. Dr. Andrea Wechsler, Helge Hajek und Jens Wätjen waren drei der vier Erstkandidaten zur Vorstellungsrunde im KSV Vereinsheim in Hoheneck zu Gast. Auch der Zweitkandidat Steffen Kirsch hat sich dem Kreisverband vorgestellt. Die Veranstaltung wurde vom Kreisverband der Jungen Union durchgeführt, zu Gast waren aber auch die Mitglieder der CDU-Stadtverbände Ludwigsburg, Möglingen, Asperg und Tamm. 

Der Saal im Vereinsheim des KSV Hoheneck war gut gefüllt. Nicht nur mit den Mitgliedern, die am Samstag den CDU-Kandidaten für den Wahlkreis 12 wählen. Auch mit Anspannung, wer dazu alles antreten würde. Schließlich sind zwei der drei Bewerber mehr oder weniger unbekannte Gesichter in den Reihen der Union. Alle drei Kandidaten stellten sich zuerst einer „Entweder-Oder“-Fragerunde, die sowohl auflockernde und stimmungsfördernde, aber auch trickreiche Fragen beinhaltete. Anschließend folgte noch eine kurze Runde mit offenen Fragen an die Bewerber, in welcher diese mehr Zeit hatten, Ihre Antworten zu geben. Im dritten Teil des Abends wurden die drei Bewerber nach dem Losverfahren einzeln in den Saal berufen, um sich vorzustellen und Fragen aus dem Publikum beantworten zu können. Diese Möglichkeit nutzten die Mitglieder rege, sodass schlussendlich jeder Kandidat etwa eine halbe Stunde im Plenum verbrachte.

Moderiert wurde der Abend vom Kreisvorsitzenden der Jungen Union, Lukas Tietze, und seiner Stellvertreterin Vanessa Buchmann. „Unser Format hat jedem der teilnehmenden Bewerber die Möglichkeit gegeben, sich eingehend zu präsentieren. Ich glaube, dass die anwesenden Mitglieder so ein gutes Bild bekommen konnten, wer ihrer Meinung nach sowohl persönlich als auch inhaltlich am besten für eine Kandidatur im Landtagswahlkreis 12 geeignet ist“, lautet die abschließende Bewertung der Vorstellungsrunde durch den Kreisvorsitzenden Lukas Tietze. 

red

Corona-Fallzahlen im Land: So sehen die neuesten Zahlen aus

Die Corona-Lage in Baden-Württemberg: 

Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden vom Landesgesundheitsamt am Donnerstag (23. Juli) insgesamt weitere 94 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 36.741 an. Davon sind ungefähr 34.063 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Gestern wurden 81 Neuinfizierte gemeldet. Derzeit sind geschätzt noch 839 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Wie sieht es im Landkreis Ludwigsburg aus?

Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Ludwigsburg hat sich seit Mittwoch (22. Juli) um weitere 4 Neu-Infizierte erhöht. Das Landratsamt teilte am Donnerstagnachmittag mit, dass die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis somit auf 1.880 stieg. Die Zahl der Genesenen wird von der Behörde mit 1.788 angegeben. Die Zahl der bestätigten Corona-Toten ist unverändert bei 73. Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt bei 2,6.

red

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Schlägerei auf B27 – Unbekannter flüchtet nach Pefferspray-Attacke

Am Mittwochabend kam es auf der B27 im Einfahrtsbereich zur Autobahnmeisterei Ludwigsburg zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen einem 24-Jährigen und einem noch unbekannten Mann. Der Grund für die Schlägerei ist unklar.

Laut einer Meldung der Polizei waren die späteren Kontrahenten zunächst auf der Bundesstraße 27 in Richtung Ludwigsburg unterwegs. Hierbei überholte der Unbekannte, der einen weißen Honda mit mutmaßlich türkischem Kennzeichen fuhr, den 24-Jährigen rechts und soll ihn auch bedrängt haben, so die Polizei weiter. Als beide PKW-Lenker an einer roten Ampel halten mussten, forderte der Unbekannte den 24-Jährigen auf, die B 27 zu verlassen. Beide Fahrzeuglenker sowie ein ebenfalls noch unbekannter Opel-Fahrer hielten schließlich im Einfahrtsbereich zur Autobahnmeisterei Ludwigsburg an. Im Anschluss ging der Unbekannte auf den BMW zu, zog den 24-Jährigen aus seinem Wagen und fing an ihn zu schlagen sowie zu treten.

Laut der Polizei soll der Tatverdächtige anschließend ein Pfefferspray hervor geholt haben und damit den 24-Jährigen besprüht. Ein Zeuge, der die Auseinandersetzung beobachtet hatte, griff ein und teilte dem Unbekannten mit, dass die Polizei bereits verständigt sei. Daraufhin stieg der Unbekannte in seinen PKW und fuhr, gefolgt von dem Opel-Lenker, davon. Der 24-Jährige wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Polizeiposten Eglosheim, Tel. 07141/22150-0, hat die Ermittlungen übernommen und bittet um weitere Hinweise.

red

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Corona-Ticker: Zahl der Neuinfizierten steigt in Baden-Württemberg auf 81 – Ludwigsburg meldet vier Neuinfizierte

Die Corona-Lage in Baden-Württemberg: 

Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden vom Landesgesundheitsamt am Mittwoch (22. Juli) insgesamt weitere 81 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 36.647 an. Davon sind ungefähr 34.019 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Gestern wurden 64 Neuinfizierte gemeldet. Derzeit sind geschätzt noch 790 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Wie sieht es im Landkreis Ludwigsburg aus?

Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Ludwigsburg hat sich seit Dienstag (21. Juli) um weitere 4 Neu-Infizierte erhöht. Das Landratsamt teilte am Mittwochnachmittag mit, dass die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis somit auf 1.876 stieg. Die Zahl der Genesenen wird von der Behörde mit 1.784 angegeben. Die Zahl der bestätigten Corona-Toten ist unverändert bei 73. Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt bei 2,0.

red

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Arsenal- und Schillerplatz: Stadt Ludwigsburg ruft zur Bürgerbefragung auf

Die Stadt Ludwigsburg verfolgt das Projekt „Zentrale Innenstadt-Entwicklung“ (ZIEL) trotz angespannter Haushaltssituation weiter. Arsenal- und Schillerplatz sollen in Teilabschnitten neu gestaltet werden. Jetzt ist die Meinung der Bürgerinnen und Bürger gefragt.

In einer Online-Befragung auf der neuen Webpräsenz von ZIEL (https://ziel.meinlb.de) können die Bürgerinnen und Bürger von Mittwoch, 22. Juli, bis Mittwoch, 12. August, konkrete Verbesserungsvorschläge zu Entwürfen von drei Planungsbüros machen. Die Büros hatten die ersten drei Plätze eines Realisierungswettbewerbs gewonnen und werden ihre Entwürfe nun noch einmal überarbeiten.

Die Hinweise aus der Online-Befragung sollen in die Überarbeitung einfließen. Mithilfe von rund 30 Fragen möchte die Stadtverwaltung erfahren, was den Ludwigsburgerinnen und Ludwigsburgern an den Siegerentwürfen besonders gefällt und was ihnen fehlt.

Auf der ZIEL-Webpräsenz sind neben der Umfrage nähere Informationen zu den Beiträgen der Sieger des Wettbewerbs zu finden. Außerdem stellt die Internetseite Ziele und Maßnahmen des Projektes ZIEL sowie ihre Ursprünge vor.

Welches Planungsbüro den Zuschlag bekommt, entscheidet sich voraussichtlich Ende 2020. In einem ersten Schritt soll der Arsenalplatz interimsweise umgestaltet werden. Dies wird in etwa drei Jahren der Fall sein, wenn die neue öffentliche Tiefgarage der Kreissparkasse in Betrieb geht und die Parkplätze des Arsenalplatzes zum Großteil dorthin verlagert werden.

red

Quelle: Stadt Ludwigsburg

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