Neueste Entwicklung: Hochwasserlage entspannt sich im Landkreis Ludwigsburg

Ludwigsburg – Stand 3. Juni 2024, 11:30 Uhr – Nach Tagen angespannter Hochwasserlage gibt es nun gute Nachrichten für den Landkreis Ludwigsburg: Die Pegelstände der Flüsse sinken und die Situation entspannt sich, meldet das Landratsamt Ludwigsburg. Der Führungsstab bleibt jedoch weiterhin in Bereitschaft und die kommunalen Krisenstäbe wurden über die aktuelle Lage informiert. Alle Nina-Warnungen für den Landkreis Ludwigsburg wurden zurückgenommen.

Am Montagmorgen waren die Gefahren durch das Hochwasser noch akut, meldete das Landratsamt (wir berichteten). Zwar hatte der Regen nachgelassen, doch die Pegelstände von Rems und Murr stiegen weiter an. Erst gegen 11 Uhr war die Entspannung spürbar, als die Scheitelpunkte der Flüsse erreicht waren.

Die Hochwassersituation verschärfte sich besonders am Sonntagnachmittag, als Starkregen den nördlichen und nordwestlichen Teil des Landkreises traf. In Walheim wurden rund 80 Gebäude geflutet, und auch in Löchgau waren 20 weitere Gebäude betroffen. In Walheim musste zudem teilweise der Strom abgestellt werden, und auslaufende Öltanks sorgten für zusätzliche Probleme. Innerhalb kürzester Zeit gingen zahlreiche Notrufe ein.

Einsatzkräfte reagierten schnell und stellten noch am Sonntagabend 7.000 Sandsäcke zwischen Freiberg und Benningen auf, um das Hochwasser einzudämmen. Insgesamt waren 250 Feuerwehrleute im gesamten Landkreis im Einsatz, die 16.500 Sandsäcke befüllten. Davon wurden 6.500 Sandsäcke bereits am Samstagvormittag in den Landkreis Göppingen geliefert. Einsatzkräfte aus dem Landkreis Ludwigsburg unterstützten auch im Rems-Murr-Kreis.

Auch das Polizeipräsidium Ludwigsburg war intensiv in die Einsatzmaßnahmen eingebunden und unterstützte bei der Absperrung überfluteter Straßen sowie der Verkehrslenkung. Ein eigener Führungsstab koordinierte die polizeilichen Maßnahmen eng mit anderen beteiligten Behörden und Organisationen. Zusätzlich wurden Einsatzkräfte für eine mögliche größere Einsatzlage bereitgestellt.

Insgesamt wurden 58 Bewohner des Kleeblatt-Pflegeheims und 40 Bewohner des ASB-Pflegeheims in Steinheim evakuiert und auf andere Pflegeheime verteilt. Für betroffene Bürgerinnen und Bürger stand die Riedhalle in Steinheim als Notunterkunft zur Verfügung.

„Mein herzlicher Dank geht an alle Einsatzkräfte, die seit Einsetzen des Starkregens sehr engagiert daran gearbeitet haben, die Lage unter Kontrolle zu behalten und den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort tatkräftig unter die Arme zu greifen“, sagte Landrat Dietmar Allgaier.

red

Mehrere Straßen im Landkreis Ludwigsburg wegen Überschwemmungen gesperrt

Ludwigsburg – Aufgrund der anhaltenden Regenfälle und der damit verbundenen Überschwemmungen sowie Hangrutschungen mussten im Landkreis Ludwigsburg mehrere Straßen gesperrt werden. Die Ludwigsburger Kreisverwaltung veröffentlichte eine Liste der betroffenen Straßen:

UPDATE: 

Dabei handelt es sich um folgende Straßen (Stand: 3. Juni, 11.32 Uhr):

  1. Sperrung der K 1623 Besigheim – Gemmrigheim
  2. Halbseitige Sperrung der L 1115, kurz vor Besigheim, Hangrutsch (wird im Laufe des Tages freigegeben, Gehweg bleibt gesperrt, Tempo auf 50 km/h)
  3. Sperrung Erdmannhausen – Steinheim (L 1126)
  4. L 1129 Freiberg – Pleidelsheim Vollsperrung
  5. L 1138 Benningen – L 1100 Vollsperrung (fast vollständig überflutet)
  6. L 1100 Ludwigsburg-Neckarweihingen unter der Brücke der L 1124
  7. L 1127 Affalterbach – Kreisgrenze: Beschränkung auf 30 km/h (ein Wasser-Erde-Gemisch läuft über die Straße)
  8. K 1638 Sersheim-Hohenhaslach, Hangrutsch, Sperrung bis voraussichtlich 14 Uhr

Das Landratsamt Ludwigsburg bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis und empfiehlt, die betroffenen Gebiete weiträumig zu umfahren. Die Einsatzkräfte sind rund um die Uhr im Einsatz, um die Straßen schnellstmöglich wieder befahrbar zu machen. Weitere Informationen und aktuelle Updates finden sich auf der Website des Landratsamts Ludwigsburg.

red

Landkreis Ludwigsburg kämpft gegen Fluten: 250 Einsatzkräfte im Dauereinsatz

Ludwigsburg – Die Hochwasserlage im Landkreis Ludwigsburg bleibt weiterhin kritisch. Trotz nachlassenden Regens steigt der Wasserstand von Rems und Murr weiter an, wie Landrat Dietmar Allgaier mitteilte. „Auch wenn derzeit kein starker Regen fällt, erwarten wir weiterhin einen Anstieg des Wasserstands von Rems und Murr“, erklärte Allgaier. Der Führungsstab arbeitet intensiv daran, die Situation zu beobachten und die Einsatzkräfte zu koordinieren.

Derzeit sind rund 250 Einsatzkräfte der Feuerwehren im Kreis Ludwigsburg im Einsatz. In Remseck wurde der Scheitelpunkt der Rems noch nicht erreicht, der Pegel steigt weiterhin leicht an. Alle Anrainerkommunen von Neckar, Rems und Murr wurden informiert und aufgefordert, ihre lokalen Krisenstäbe einzurichten und sich auf ein mögliches 100-jähriges Hochwasser vorzubereiten.

Am Morgen wurde das Kleeblatt-Pflegeheim in Steinheim evakuiert. Die Bewohnerinnen und Bewohner wurden auf andere Pflegeheime verteilt. Für betroffene Bürgerinnen und Bürger steht in Steinheim die Riedhalle als Notunterkunft zur Verfügung.

Die Lage bleibt angespannt, und die Einsatzkräfte sind rund um die Uhr im Einsatz, um die Bevölkerung zu schützen und die Auswirkungen des Hochwassers zu minimieren. Weitere Informationen und aktuelle Updates finden sich auf der Website des Landratsamts Ludwigsburg.

red

Stand 3. Juni 2024, 10 Uhr

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Schlechtes Wetter, gute Stimmung: Ludwigsburger Pferdemarkt trotzt den Gewittern

Ludwigsburg – Während in Teilen Süddeutschlands und im Landkreis Hochwasser herrscht, versuchte man in Ludwigsburg am Wochenende, ein Stück Normalität aufrechtzuerhalten. Der 254. Ludwigsburger Pferdemarkt, eines der ältesten und traditionsreichsten Feste der Barockstadt, fand in diesem Jahr unter erschwerten Wetterbedingungen statt. Trotz Regen und Gewitter zeigten sich Veranstalter und Besucher gleichermaßen entschlossen, die Festivitäten zu genießen.

Vielfältiges Programm trotzt dem Regen

Von altbewährten Höhepunkten wie dem historischen Festumzug und den Pferdeprämierungen bis hin zu neueren Attraktionen wie dem Hobby Horse Turnier und dem Mittelalterlager der „Camaeliter“: Das Programm des Pferdemarktes bot auch in diesem Jahr eine breite Palette an Aktivitäten und Veranstaltungen. Besonders das Dackelrennen, das nunmehr zum vierten Mal stattfand, sorgte für Begeisterung bei den rund 1.500 Zuschauern. Die kleinen Vierbeiner trotzten dem leichten Regen und sorgten mit ihren unberechenbaren Läufen für zahlreiche Lacher.

Historischer Festumzug im Regen

Der historische Festumzug, ein jährliches Highlight des Pferdemarktes, startete zunächst bei Sonnenschein und zog Tausende Besucher an. Doch bald zog ein starkes Regengebiet auf, was den Umzug erheblich beeinträchtigte. Einige Gruppen mussten aufgrund von Unwetter- und Hochwasserwarnungen ihre Teilnahme absagen, sodass statt der ursprünglich gemeldeten 60 Gruppen nur 51 an den Start gingen. Die letzten Umzugsteilnehmer erreichten bei strömendem Regen das Ziel, was die Stimmung jedoch nur teilweise trüben konnte.

Flexible Lösungen und neue Trends

Besonders positiv wurde die flexible Handhabung der Programmpunkte aufgenommen. Das Hobby Horse Turnier, das wegen des Wetters in den Bürgersaal des Forums verlegt wurde, erntete viel Lob von Teilnehmern und Zuschauern.

Krämermarkt vorzeitig geschlossen

Der Krämermarkt, ein fester Bestandteil des Pferdemarktes, musste aufgrund der Wetterbedingungen und drohender Gewitterschauer vorzeitig geschlossen werden. Mario Kreh, Geschäftsführer von Tourismus & Events Ludwigsburg, bedauerte dies.

Fazit und Ausblick

Der 254. Ludwigsburger Pferdemarkt zeigte sich trotz der wetterbedingten Herausforderungen als lebendiges und vielfältiges Fest. Die Mischung aus traditionellen und neuen Programmpunkten zog zahlreiche Besucher an, auch wenn die Gesamtbesucherzahl aufgrund des Wetters hinter den Erwartungen zurückblieb. Die Organisatoren bewiesen Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, was den Erfolg des Festes trotz der widrigen Bedingungen sicherte.

Die Herausforderungen, die das Wetter in diesem Jahr mit sich brachte, verdeutlichen jedoch die Notwendigkeit, zukünftig noch besser auf unvorhersehbare Wetterkapriolen vorbereitet zu sein, um den Besuchern ein ungetrübtes Erlebnis zu bieten. Dennoch bleibt der Ludwigsburger Pferdemarkt ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in der Region und verspricht auch in Zukunft, Tradition und Innovation erfolgreich zu vereinen.

red

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Eröffnung der Schlossfestspiele Ludwigsburg: Ein Auftakt mit Pauken und Trompeten

Ludwigsburg – Am Samstagabend eröffneten die Ludwigsburger Schlossfestspiele mit einem kraftvollen Auftakt: Aaron Coplands »Fanfare for the Common Man« und Joan Towers »Fanfares for the Uncommon Woman« ließen die Saison feierlich beginnen. Trotz des gewagten Einstiegs markierte dieser Abend den Start der 8-wöchigen Festspiele und den Abschied von Intendant Jochen Sandig.

Bundes Kulturstaatsministerin Claudia Roth hielt das Grußwort und betonte, dass die Kulturbranche mehr Ludwigsburg brauche. Bei dem Grußwort deutete sich schon an, dass Intendant Jochen Sandig mit seinem Ansatz von nachhaltigen und gesellschaftspolitisch engagierten Schlossfestspielen die Messlatte in Deutschland sehr hoch gelegt hat. Dies bestätigte die darauf folgende Ouvertüre der Festspiele.

Denn das Programm startetet gleich mit einem besonderen Highlight: Cassandra Millers 2023 uraufgeführtes Bratschenkonzert »I cannot love without trembling«, inspiriert von Zitaten der Philosophin Simone Weil. Lawrence Power, einer der führenden Bratschisten der Gegenwart, brachte die emotionale Tiefe des Werks meisterhaft zur Geltung. Alex Ross vom »The New Yorker« lobte das Werk als »Musik, die uns daran erinnert, wie man weint.«

Der Abend wurde mit Hector Berlioz’ »Symphonie fantastique« abgerundet, einer musikalischen Erzählung über tragische Liebe und Albträume.

Dirigent Ryan McAdams, bekannt für seine Arbeit in der Oper und im Sinfoniekonzert, führte durch den Abend. McAdams arbeitet weltweit mit renommierten Orchestern und kehrt 2024 nach Ludwigsburg zurück.

Trotz der künstlerischen hohen Qualität gab es auch kritische Stimmen zur Programmauswahl. Einige Besucherinnen und Besucher empfanden den Auftakt als zu gewagt und abgehoben. Die Mischung aus einem Großteil moderner Komponistinnen und Komponisten und traditionellen Stücken forderte das Publikum heraus und spaltete die Meinungen. Während manche den Mut und die Vielfalt lobten, sehnten sich andere nach einem vertrauteren Programm. Ein solch gemischtes Publikum stellt die Arbeit Sandigs, einem Kosmopoliten in der Kulturbranche vor Herausforderungen. Es bleibt spannend, wie das folgende Programm der Festspiele angenommen und wahrgenommen wird.  Genauso spannend, wie es mit den Festspielen 2025 weitergehen wird. Der Aufsichtsrat der Ludwigsburger Schlossfestspiele hatte im März für die Ludwigsburger Schlossfestspiele Lucas Reuter zum Nachfolger von Jochen Sandig gewählt, der nach der Saison 2024 als Schlossfestspiel-Intendant aufhört. Mit dieser Darbietung am Samstag ist jedoch die Frage, ob Reuter die Schlossfestspiele in dieser Form weiterträgt.

Das Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele, bestehend aus Mitgliedern führender Ensembles der Region, beeindruckte mit seiner Darbietung und unterstrich in seiner wohl letzten Saison die hohe musikalische Qualität der Festspiele. Die diesjährige Eröffnung setzte wieder ein starkes Zeichen für die kulturelle Vielfalt und die künstlerischen Ansprüche, die Sandig in Ludwigsburg etabliert hat. Die Individualität eines jeden Menschen wurde bereits grafisch durch die Darstellung einer DNA auf den Festspielplakaten widergespiegelt. Dies symbolisiert auch, dass jeder Mensch in seiner Würde unantastbar ist und zitiert damit die Grundlagen unseres Grundgesetzes, das in diesem Jahr 75 Jahre alt wurde.

red

Asperg: Fiat fährt zwei Fußgänger um – 75-Jähriger schwer verletzt

Asperg – Am Samstagabend ereignete sich in der Eglosheimer Straße in Ludwigsburg ein schwerer Verkehrsunfall. Gegen 23 Uhr kollidierte ein Pkw mit zwei Fußgängern. Der 57-jährige Fahrer eines Fiat Seicento befuhr die Straße in ortseinwärtiger Richtung, als auf Höhe eines Lebensmittelmarktes zwei Personen die Fahrbahn überquerten. Der Fahrer übersah die Fußgänger, wodurch es zu einem folgenschweren Zusammenstoß kam.

Ein 75-jähriger Mann wurde von dem Fahrzeug erfasst, auf die Motorhaube aufgeladen und gegen die Windschutzscheibe geschleudert. Schwer verletzt blieb er vor dem Fahrzeug auf der Straße liegen. Eine 63-jährige Frau, die ebenfalls die Straße überquerte, wurde seitlich von dem Fiat erfasst und leicht verletzt. Auch der 32-jährige Beifahrer des Fahrzeugs erlitt leichte Verletzungen.

Rettungskräfte brachten alle Verletzten in umliegende Krankenhäuser. Der entstandene Sachschaden am Fahrzeug wird auf etwa 2000 Euro geschätzt. Die Eglosheimer Straße war für etwa eine Stunde vollständig gesperrt, um die Unfallaufnahme durchzuführen. Während dieser Zeit kam es zu keinen nennenswerten Verkehrsstörungen. Die Feuerwehr Asperg unterstützte die Maßnahmen, indem sie die Unfallstelle ausleuchtete.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich bei der zuständigen Polizeidienststelle zu melden.

red

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Neckar über die Ufer: Hochwasserlage im Landkreis Ludwigsburg spitzt sich zu

Ludwigsburg – Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert für den Süden Deutschlands weitere kräftige Regenfälle. Ab Sonntagmittag bis in die Nacht zum Montag kann sich der bereits anhaltende Dauerregen in weiten Teilen Bayerns und Baden-Württembergs zu unwetterartigen Gewittern mit Starkregen entwickeln. Ausgenommen sind das südliche Alpenvorland, der Oberrhein und das nördliche Franken, wie die Behörde am Samstagabend mitteilte.

Die Folgen der Unwetter können Überflutungen von Kellern und Straßen, Erdrutsche und örtlich auch Blitzschäden umfassen.

Bereits am Samstag war die Hochwasserlage in Teilen des Südens äußerst angespannt. Besonders betroffen war der bayerische Regierungsbezirk Schwaben, aber auch Regionen in Ober- und Niederbayern. In einigen Gebieten sprach man bereits von einem “Jahrhunderthochwasser”, und mehrere Landkreise riefen den Katastrophenfall aus. Im Landkreis Ludwigsburg ist in Benningen und Hessigheim der Neckar über die Ufer getreten, auch in Ludwigsburg-Hoheneck und in Marbach gibt es Hochwasser. Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei kämpfen in der Region Stuttgart und im Süden des Landes gegen die Wassermassen. Entspannung ist nicht in Sicht.

red

Schwieberdingen: Angestellte bei Angriff mit Pfefferspray verletzt

Ludwigsburg – In den Büroräumen einer Firma in der Dieselstraße in Schwieberdingen kam es am Freitagnachmittag gegen 16:45 Uhr zu einem gewaltsamen Vorfall, bei dem eine 57-jährige Angestellte verletzt wurde. Wie die Polizei berichtet, betrat ein unbekannter Mann das Büro unter einem Vorwand und verwickelte die Frau in ein Gespräch. Plötzlich zog er ein Pfefferspray und sprühte ihr unvermittelt ins Gesicht.

Nachdem er die Frau attackiert hatte, öffnete der Täter noch eine Büroschranktür und ergriff dann die Flucht. Die Angestellte erlitt Verletzungen durch das Reizgas und wurde medizinisch versorgt. Der Täter, der eine schwarze Kapuzenjacke mit Streifen, eine schwarze Hose mit weißen Streifen sowie schwarze Schuhe trug, ist weiterhin flüchtig.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall oder dem Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 0800 1100225 zu melden.

red

Polizeiradar Ludwigsburg: Aquaplaning-Unfall auf der B10 – 65.000 Euro Schaden und weitere Meldungen

Schwieberdingen: Aquaplaning-Unfall auf der B10 – 65.000 Euro Schaden

Am frühen Samstagmorgen gegen 02:45 Uhr, kam es auf der B10 zwischen Hart- und Schönbühlhof und Schwieberdingen aufgrund Aquaplaning zu einem Verkehrsunfall. Der 21-jährige Fahrer eines Audi befuhr die B10 in Fahrtrichtung Stuttgart, verlor dabei die Kontrolle über seinen Pkw und prallte in der Folge gegen die Schutzplanke. Der geschätzte Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 65.000,- Euro.

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Ludwigsburg: Werkzeuge im Wert von 7.000 Euro aus VW Caddy gestohlen

Noch unbekannte Täter trieben in der Nacht zum Freitag (31.05.2024) in der Straße “Hundshalde” im Ludwigsburger Stadtteil Eglosheim ihr Unwesen. Die Täter brachen einen dort geparkten VW Caddy auf und entwendeten mehrere darin gelagerte Werkzeugkoffer im Wert von rund 7.000 Euro. Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Ludwigsburg unter der Tel. 07141 18-5353 oder per E-Mail an ludwigsburg.prev@polizei.bwl.de entgegen.

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Pleidelsheim: Serienmäßiger Motorraddiebstahl – Zeugen gesucht

Bereits in der Nacht zum Mittwoch (29.05.2024) entwendeten noch unbekannte Täter in der Bachgartenstraße in Pleidelsheim ein Motorrad des Herstellers Kawaski (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110974/5790079).

Zwischenzeitlich wurde bekannt, dass es zu zwei weiteren Diebstählen kam. Am Mittwoch (29.05.2024) zwischen 5.00 Uhr und 06.00 Uhr stahlen ebenfalls noch unbekannte Täter ein in der Bachgartenstraße abgestelltes weiß lackiertes Motorrad des Herstellers KTM. Ein KTM Adventure in schwarz wurde zwischen 7.00 Uhr und 17.15 Uhr in der Neckarstraße entwendet. Der Wert der beiden Zweiräder dürfte sich auf insgesamt etwa 24.000 Euro belaufen.

Zeugenhinweise nimmt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg unter der Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail an hinweise.kripo.ludwigsburg@polizei.bwl.de entgegen.

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Citroen beschädigt: Unbekannter hinterlässt 2.000 Euro Schaden und flüchtet.

Ein noch unbekannter Fahrzeuglenker beschädigte in der Nacht zum Freitag (31.05.2024) einen in der Straße Im Haldenrain in Kornwestheim geparkten Citroen. Ohne sich um den entstandenen Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro zu kümmern, fuhr der Unbekannte davon. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 07154 1313-0 oder per E-Mail an kornwestheim.prev@polizei.bwl.de mit dem Polizeirevier Kornwestheim in Verbindung zu setzen.

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red

Ludwigsburger Pferdemarkt öffnet seine Tore: Eine Tradition lebt auf – Wetter sorgt für Unsicherheit

Ludwigsburg erstrahlt wieder im Glanz seines ältesten Traditionsfestes: Vom heutigen Freitag bis Sonntag lockt der 254. Pferdemarkt zahlreiche Besucher an. Pferde, historische Kutschen und zahlreiche weitere Attraktionen erwarten die Gäste.

Der historische Festumzug: Ein Höhepunkt

Der Festumzug am Sonntag um 14 Uhr zählt zu den Highlights des Wochenendes. Prunkvolle Ehrenkutschen, prächtige Pferdegespanne sowie farbenfrohe Musik-, Tanz- und Trachtengruppen ziehen durch die Stadt. Der Umzug beginnt in der Schorndorfer Straße auf Höhe der Alt-Württemberg-Allee und führt über die Wilhelmstraße bis zum Schillerplatz – ein beeindruckendes Schauspiel, das die historische Bedeutung des Pferdemarkts eindrucksvoll zur Schau stellt.

Ein abwechslungsreiches Programm

Christoph Adels, Leiter der Abteilung Veranstaltungen bei Tourismus & Events Ludwigsburg, betont das vielfältige Angebot: „Neben bewährten Elementen wie dem bunten Krämer- und Kunsthandwerkermarkt, dem Vergnügungspark und einem attraktiven Pferdeprogramm geht das Hobby Horse Turnier nach dem Erfolg der vergangenen zwei Jahre bereits zum dritten Mal an den Start.“ Dieses aus Finnland stammende Trendsportereignis kombiniert Spaß und sportliche Aktivitäten mit Steckenpferden in Disziplinen wie Springreiten und Dressur.

Dackelrennen am Samstag: Ein Publikumsmagnet

Am Samstag ab 13.30 Uhr erwartet die Besucher auf der Bärenwiese (Ost) das beliebte Dackelrennen. Die flinken Vierbeiner sorgen für Heiterkeit und Spannung. Auch das Shetty-Turnier und das Mittelalterlager der Camaeliter der Karlshöhe Ludwigsburg sind feste Bestandteile des Programms. Ein attraktives Showprogramm und die traditionellen Pferdeprämierungen runden das Fest ab. Das vollständige Programm ist auf der Website von Tourismus & Events Ludwigsburg verfügbar.

Anreise und Verkehrshinweise

Besucher werden gebeten, öffentliche Verkehrsmittel, Fahrräder oder die eigenen Füße zu nutzen, um zum Fest zu gelangen. Ein bewachter Fahrradparkplatz am Rathaushof erleichtert die Anreise per Fahrrad.

Wetterwarnung: Dauerregen erwartet

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor ergiebigem Dauerregen im Süden Deutschlands. Die aktuellen Warnungen gelten von Freitag, 0 Uhr, das gesamte Wochenende hindurch. Eine Verlängerung der Warnungen oder eine Ausdehnung auf weitere Gebiete sei möglich. Besucher des Pferdemarkts sollten sich daher auf wechselhaftes Wetter einstellen und entsprechende Vorkehrungen treffen. Regenfeste Kleidung und Schirme sind empfehlenswert, um die Festlichkeiten dennoch genießen zu können.

Verkehrsänderungen wegen des Pferdemarktes

Wegen des Festes kommt es zu Änderungen in der Verkehrsführung. Von Freitag bis Sonntag sind die Friedrich-Ebert-Straße im Bereich der Stuttgarter Straße bis Fasanenstraße, die Königsallee im Bereich der Friedrich-Ebert-Straße und der Hindenburgstraße sowie die Thouretallee bis Ecke Fasanenstraße gesperrt. Verkehrsteilnehmer können jedoch von der Hindenburgstraße in die Fasanenstraße einfahren, um zur Friedrich-Ebert-Straße zu gelangen.

Am Sonntag wird die Innenstadt inklusive Fasanenstraße und Schorndorfer Straße ab Jägerhofallee von circa 12 bis 18 Uhr wegen des Festumzugs gesperrt. Diese Sperrungen beeinflussen auch den Buslinienverkehr. Detaillierte Informationen zu den Umleitungen und weiteren Sperrungen, wie etwa von Parkplätzen, sind auf der Internetseite der Stadt Ludwigsburg verfügbar.

Der Ludwigsburger Pferdemarkt bleibt trotz kleinerer Hindernisse und Wetterwarnungen ein Fest der Begegnung und der Tradition, das seine Besucher Jahr für Jahr aufs Neue verzaubert.

red