2G-Regel gilt ab sofort im Klinikum Ludwigsburg, Bietigheim und Markgröningen

Ludwigsburg: Vor einer Woche wurde in Baden-Württemberg die Warnstufe ausgerufen, da an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen mehr als 250 Intensivbetten landesweit belegt waren. Nun steuert Baden-Württemberg in schnellen Schritten auf die Alarmstufe zu, die möglicherweise Anfang der nächsten Woche erreicht wird. Diese wird ausgerufen, wenn an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen 390 Intensivbetten oder mehr belegt sind. Dann gelten in vielen Bereichen die 2G-Regel und damit einhergehend weitere Einschränkungen insbesondere für nicht-geimpfte und nicht-genesene Menschen.

Die RKH Kliniken haben zum Schutz ihrer Patienten das Inkrafttreten der 2G-Regel bereits ab sofort beschlossen. Besucher und sonstige Externe erhalten nur noch dann Zutritt, wenn sie vollständig geimpft oder genesen sind. Das teilte die Kliniken-Holding am Donnerstagnachmittag mit. Wie bisher darf ein stationärer Patient pro Tag von einer Person für eine Stunde besucht werden. Ausgenommen von dieser Besucherregelung sind Besucher eines sterbenden Patienten, die von einem Verstorbenen Abschied nehmen möchten, Sorgeberechtigte eines kranken oder verletzten Kindes oder notwendige Begleitpersonen in der Notaufnahme. Grundsätzlich von der 2G-Regel sind Personen unter 17 Jahren, Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können oder für die es keine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) gibt. Hier ist dann ein negativer Antigen- Schnelltest notwendig. Ausgenommen von diesen Regelungen sind außerdem Personen, die zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur erforderlich sind wie beispielsweise Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten. Andere externe Dienstleister müssen eine Immunisierung oder einen negativen PCR-Test (<48 Stunden) nachweisen, heißt es in der Mitteilung weiter.

Selbst vollständig immunisierte Besucher sollen von den RKH Kliniken stichprobenhaft mit einem Antigen-Schnelltest getestet werden. „Vor dem Hintergrund der aktuell sehr stark steigenden Infektionszahlen tun wir alles, um die uns anvertrauten Patienten, die aufgrund ihrer Erkrankung ohnehin immungeschwächt sind, so weit wie möglich zu schützen“, so begründet Professor Dr. Jörg Martin, Geschäftsführer der RKH Kliniken, die vor Ausruf der Alarmstufe getroffene Entscheidung, in den RKH Kliniken die 2G-Regel in Kraft zu setzen.

red

Akademiehof in Ludwigsburg: Verweilverbot wird nicht verlängert

In den vergangenen vier Wochen, also seit dem 15. Oktober, galt auf dem Akademiehof an den Wochenenden nachts ein Verweilverbot. Stadtverwaltung und Polizei ziehen dafür jetzt eine erste positive Bilanz: Es habe keine großen Probleme gegeben, das Verbot durchzusetzen, und insgesamt habe sich die Situation auf dem Platz beruhigt. Demnach gebe es momentan keinen Anlass, das Verweilverbot zu verlängern – zumal die Nächte jetzt auch kälter werden und Aufenthalte im Freien nicht mehr so angenehm sind, heißt es in der Mitteilung der Stadt Ludwigsburg. „Wir behalten eine entsprechende Allgemeinverfügung dafür aber in der Schublade“, betont Heinz Mayer, Leiter des städtischen Fachbereichs Sicherheit und Ordnung: „Damit können wir einer erneuten Eskalation jederzeit schnell begegnen.“

Mit dem Verweilverbot hatte die Stadt auf nächtliche Ruhestörungen, Krawalle, Vermüllung, Sachbeschädigungen und gewalttätige Übergriffe auf dem Akademiehof reagiert. Das Verbot wurde per Allgemeinverfügung erlassen. Es galt zunächst für vier Wochen jeweils in der Nacht von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag, und zwar von 23 Uhr abends bis 6 Uhr morgens. Das Verweilverbot bedeutete, dass ein Überqueren des Platzes und auch der Zugang zum Parkhaus nach wie vor möglich war, ein „Verweilen“ auf dem Akademiehof war jedoch nicht gestattet.

Kontrolliert und durchgesetzt wurde dieses Verweilverbot von den Einsatzkräften der Polizei und des Kommunalen Ordnungsdiensts. Die Polizei zieht nun gemeinsam mit der Stadtverwaltung ein entsprechendes Fazit der vergangenen vier Wochen: „Das Verweilverbot auf dem Akademiehof hat dort zu einer deutlichen Verbesserung der nächtlichen Situation geführt“, bringt es Polizeivizepräsident Frank Spitzmüller auf den Punkt. „In jüngster Vergangenheit hatte sich abgezeichnet, dass insbesondere in der Nacht von Freitag auf Samstag teils mehrere hundert Personen auf dem Akademiehof verweilen und die Stimmung mit zunehmender Uhrzeit aggressiver wird. An den letzten vier Wochenenden haben wir trotz sinkender Temperaturen hinsichtlich der Besucherfrequenz ähnliche Erfahrungen gemacht. Unsere Einsatzkräfte wiesen die Besucherinnen und Besucher ab 22 Uhr auf die Nachtruhe hin und stießen dabei auf eine überraschend hohe Akzeptanz. Alkoholexzesse waren die Ausnahme und auch der zunehmenden Aggression, mit der wir zuvor meist gegen Mitternacht konfrontiert waren, konnten wir mit dem Verweilverbot frühzeitig begegnen“, so Spitzmüller. „Wir haben immer betont, dass es uns nicht darum geht, den zumeist jungen Leuten den Akademiehof als Treffpunkt wegzunehmen. Angesichts der Entwicklung war aber eine Reaktion von Kommune und Polizei im Interesse aller Besucherinnen und Besucher, der Anwohner und Geschäftsleute geboten. Die Freiheit, auch weit nach 22 Uhr zu feiern, findet eben dort ihre Grenzen, wo sie in Konflikt mit den berechtigten Interessen Dritter gerät.“

Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht hatte den Akademiehof und die dortigen Störungen zur Chefsache gemacht: „Vorkommnisse wie Sachbeschädigungen und gewalttätige Übergriffe etwa auf Polizeibeamte konnten wir keinesfalls mehr dulden. Ich bin jedoch erleichtert, dass unsere Maßnahme greift und das vierwöchige Verweilverbot zu einer Deeskalation der Lage beigetragen hat. Wir wollen den Akademiehof als Treffpunkt für junge Leute bewahren, aber es muss dort friedlich und einigermaßen gesittet zugehen. Das sind wir auch den Anrainern schuldig.“ Zum Thema Müll appelliert der OB ebenfalls an die Nutzerinnen und Nutzer des Akademiehofs, den Platz sauber zu hinterlassen: „Wir haben dafür extra ein besseres und optimiertes Angebot an Müllbehältern geschaffen.“

Vorerst werde das Verweilverbot also nicht verlängert – bei erneuten Störungen und Übergriffen werde die Stadt aber nicht zögern, es nochmals zu erlassen. Stadtverwaltung und Polizei befinden sich diesbezüglich in einer engen Abstimmung und werden auch weiterhin auf dem Akademiehof verstärkte Präsenz zeigen. Im Fall von Ordnungsstörungen und Straftaten ist die gemeinsame Linie ebenfalls klar: Störer erhalten Platzverweise und Wiederholungstäter neben der Strafanzeige zusätzlich ein Aufenthaltsverbot.

Bereits im Juli hatten die Stadt, die Polizei, die Filmakademie Baden-Württemberg sowie die Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg eine entsprechende Arbeitsgruppe „Sicherer Akademiehof“ gegründet. Deren Ziel ist es, die Attraktivität des Platzes zu erhalten, aber die Situation zu entschärfen und Straftaten zu verhindern. Die Stadt ist außerdem dabei, für den Akademiehof eine begleitende Strategie für soziale und kulturelle Angebote auszuarbeiten.

red

Klinik Ludwigsburg: 4. Corona-Welle stärker als erwartet – „eine Pandemie der Ungeimpften“

Von Uwe Roth

Die Warnstufe ist seit zwei Wochen festgestellt. Am Wochenende wird wohl in den Kliniken des Landkreises Ludwigsburg wegen der stark steigenden Zahl eingelieferter Corona-Patienten endgültig die Alarmstufe ausgerufen. „Ich will keine Panik machen“, versicherte Klinik-Chef Professor Jörg Martin am Mittwoch in einer Online-Pressekonferenz. „Aber die Situation ist wirklich extrem kritisch.“ Seit Mitte Oktober kommen von Tag zu Tag mehr Covid 19-Infizierte in die Notaufnahme in Ludwigsburg und Bietigheim. Wie überall in Deutschland. Ein im Vergleich hoher Anteil von ihnen muss umgehend auf die Intensivstation. Dort sind die Betten schon länger knapp – und erst recht die, an denen ein Beatmungsgerät steht. Das sind High-Care-Betten, die bereits vielen Corona-Patienten das Leben gerettet haben.

In denen liegen seit der dritten Welle vor allem jüngere Menschen, die in der Regel ungeimpft sind. „Es ist eine Pandemie der Ungeimpften“, beklagte Oberarzt Dr. Johannes Naser im Pressegespräch. Diese machten über 70 Prozent der intensiv behandelten Covid-Patienten aus. Sein Kollege Professor Dr. Marin Schuster vom Klinikum Bruchsal, das ebenfalls zum Verbund der Regionalen Kliniken Holding (RKH) gehört, sagte mit Blick auf die weiterhin hohe Zahl ungeimpfter Personen: „Die vierte Welle wäre nicht notwendig gewesen.“ Nun sei diese mit einer Wucht auf die Kliniken zugerollt, die Professor Martin nach seiner Aussage in dieser Stärke nicht erwartet hat. Nahezu alle Intensivbetten seien belegt. Ein Drittel mit Corona-Patienten.

Da die Zahl der Intensivbetten derzeit nicht aufgestockt werden könne, habe dies Auswirkung auf andere Notfälle. Aktuell könnten nur 18 Intensivbetten belegt werden. Anfang des Jahres seien es noch 33 gewesen. Es fehle Personal, und der Krankenstand sei hoch. Die Belastung sei hoch, die Motivation lasse nach, beschrieb Martin die Situation auf den Stationen.

Professor Schuster sprach mit einiger Verbitterung von Kollateralschäden, wenn Patienten nach einem schweren Unfall, Schlaganfall oder Herzinfarkt wegen der hohen Intensivauslastung nicht optimal behandelt werden können. Es komme inzwischen vor, dass für solche Akutpatienten nach der ersten Notfallbehandlung ein freies Krankenhausbett im Land gesucht werden muss. „Sie werden ganz sicher irgendwo unterkommen. Aber das senkt das Niveau“, so Schuster. Der Klinik-Chef Martin rief dazu auf, trotz dieser Situation bei einem ersten Anzeichen einer schweren Erkrankung nicht abzuwarten, sondern umgehend den Rettungsdienst zu rufen. Das allgemeine Gesundheitssystem sei in Takt.

Notleidend in der Fortsetzung der Pandemie – und das im Wortsinn – sind hingegen Menschen, die derzeit vergeblich auf eine bereits beschlossene Operation warten. Chirurgen müssen Normal-Patienten eine Absage erteilen, sofern sich das medizinisch vertreten lässt. Auch die Zahl der Patienten mit einer Corona-Infektion steigt, die bereits geimpft sind. Für die Krankenhaus-Mediziner ist das aus statistischer Sicht nicht verwunderlich. Doch wenige müssten auf der Intensivstation behandelt werden. Die Impfung schütze vor schweren Verläufen, sagten sie. Professor Martin empfahl eine dritte Impfung für alle und die Wiedereinführung einer kostenlosen Testung. Für ihn sind ansonsten „keine effektiven Wellenbrechermaßnahmen erkenn- und erwartbar.“

Auch um die Impfquote im eigenen Haus muss sich die Klinik-Leitung weiter kümmern. Der ärztliche Dienst sei fast vollständig geimpft. Drei Viertel der Pflegekräfte hätten eine vollständige Impfung. Die Quote könnte besser sein, deutete Martin an, der eine Impfpflicht beim Pflegedienst wie in Frankreich befürwortet. Personal ohne Corona-Impfschutz muss sich in den RKH-Kliniken vor jedem Dienst testen lassen. Mitarbeitende mit Impfschutz unterziehen sich zwei Mal die Woche einem Test.

Professor Martin geht davon aus, dass sich die vierte Welle noch bis in den März/April hinziehen wird.

Info:

Aufgrund der aktuellen Situation reagieren die RKH Kliniken ab sofort: 2 G Regelung für Besucher und sonstige externe Personen.

Besucherregelung: Pro Patient, pro Tag, ein Besucher für 1 Stunde. Ausgenommen von dieser Regelung sind:

  • Personen, die einen Patienten besuchen, der im Sterben liegt
  • Personen, die einen Verstorbenen verabschieden möchten
  • Sorgeberechtigter eines kranken/ verletzten Kindes
  • Notwendige Begleitpersonen in der Notaufnahme (u.a. Dolmetscher, gerichtliche Betreuer, Begleiter eines dementen oder gebrechlichen Patienten.

Grundsätzlich von der 2 G Regel ausgenommen sind nach der derzeit gültigen Corona VO folgende Personen:

  • Personen unter 17Jahre
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (ärztlicher Nachweis notwendig, negativer Antigen- Test erforderlich)
  • Personen, für die es keine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) gibt (negativer Antigen- Test erforderlich

Die Besucherregelung (1 Besucher, pro Patient, pro Tag für 1 Stunde) bleibt bei diesen Personen unverändert bestehen!

Inzidenzwert im Landkreis Ludwigsburg bei fast 300 – mehr als 380 Neuinfektionen binnen 24 Stunden

Der Landkreis Ludwigsburg verzeichnet einen neuen Höchstwert an Corona-Neuinfektionen. Am Dienstagnachmittag meldete das Gesundheitsamt insgesamt 380 neue Corona-Infizierte binnen 24 Stunden.

Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 538. Rund 32.526 (+155) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. Die 7-Tage-Inzidenz steigt sprunghaft im Vergleich zum Vortag auf einen neuen Höchstwert an und liegt kreisweit bei 297,1. Am Vortag lag der Wert bei 249. (Stand: 09.11 – 16Uhr)

In Baden-Württemberg wurden am Dienstag insgesamt 6.890 (Vortag: 3.415) neue Fälle und 38 weitere Tote in Verbindung mit dem Virus registriert. Die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 296,9 (Vortag: 256,8).

Aktuell gilt in Baden-Württemberg die Corona-Warnstufe. Sollte die Zahl der Corona-Intensivpatienten weiter steigen und an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen auf über 390 steigen, wäre die Alarmstufe erreicht,  dann würden noch weitere Beschränkungen für Ungeimpfte in Kraft treten. Laut dem Landesgesundheitsamt werden aktuell 358 (+9) Menschen auf der Intensivstation behandelt. (Stand: 09.11. – 16Uhr)

 

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 09.11.21)

Affalterbach ( 241 | 2 )
Asperg ( 936 | 9 )
Benningen am Neckar ( 337 | 6 )
Besigheim ( 829 | 5 )
Bietigheim-Bissingen ( 3.319 | 53 )
Bönnigheim ( 655 | 7 )
Ditzingen ( 1.579 | 10 )
Eberdingen ( 391 | 8 )
Erdmannhausen ( 236 | 0 )
Erligheim ( 179 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 789 | 8 )
Freudental ( 181 | 0 )
Gemmrigheim ( 331 | 3 )
Gerlingen ( 950 | 12 )
Großbottwar ( 455 | 2 )
Hemmingen ( 459 | 12 )
Hessigheim ( 100 | 0 )
Ingersheim ( 363 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 461 | 2 )
Korntal-Münchingen ( 1.221 | 26 )
Kornwestheim ( 2.654 | 30 )
Löchgau ( 353 | 9 )
Ludwigsburg ( 6.492 | 63 )
Marbach am Neckar ( 974 | 9 )
Markgröningen ( 960 | 9 )
Möglingen ( 863 | 6 )
Mundelsheim ( 172 | 0 )
Murr ( 407 | 6 )
Oberriexingen ( 150 | 0 )
Oberstenfeld ( 445 | 4 )
Pleidelsheim ( 405 | 4 )
Remseck am Neckar ( 1.605 | 15 )
Sachsenheim ( 1.340 | 10 )
Schwieberdingen ( 674 | 11 )
Sersheim ( 366 | 1 )
Steinheim an der Murr ( 638 | 5 )
Tamm ( 589 | 3 )
Vaihingen an der Enz ( 1.909 | 24 )
Walheim ( 169 | 3 )

red

Ludwigsburg-Weststadt: Ehefrau (24) flüchtet nach Streit vor aggressiven Ehemann mit Linienbus und lässt Baby im Auto zurück

Am Montag kam es gegen 20:30 Uhr zu einem Streit zwischen einem jungen Ehepaar, das die Weststadt Ludwigsburgs mit seinem wenige Monate alten Kind in einem Auto befuhr.

Als der 25-jährige Ehemann im Zuge der verbalen Streitigkeit im Auto immer aggressiver wurde, verließ die 24-jährige Ehefrau fluchtartig an einer roten Ampel den PKW. Daraufhin stellte der Ehemann das Fahrzeug ab und verfolgte sie. Auf der Suche nach Hilfe hielt die Frau einen Linienbus in der Mörikestraße an und versuchte einzusteigen. Der Ehemann, der seine Frau nun eingeholt hatte, zerrte an ihrer Jacke und versuchte das Einsteigen zu verhindern. Hierbei schlug er sie auch mehrfach, wodurch sie leichte Verletzungen erlitt. Im Gerangel konnte sich die Frau aus seinem Griff befreien und flüchtete in den Linienbus. Der Ehemann begab sich zurück zu seinem Auto und fuhr mit dem Säugling, der sich noch im Auto befand, nach Hause. Die Ehefrau bat einen Fahrgast im Bus die Polizei zu verständigen. Diese verlegte nach einem kurzen Gespräch mit der Ehefrau zu deren Wohnanschrift.

Der aggressive Ehemann erhielt einen Platzverweis und wurde der Wohnung verwiesen. Der Säugling verblieb mit der Mutter in der Wohnung. Der Ehemann muss nun mit diversen Anzeigen, unter anderem wegen Körperverletzung, rechnen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ludwigsburg mit neuem Höchstwert

Auf den Intensivstationen wird es eng. Wie überall spitzt sich auch im Landkreis Ludwigsburg die Lage in den Krankenhäusern weiter zu. Inzwischen hat Landesgesundheitsamt in Stuttgart aufgrund der anhaltend hohen Belegung von Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und Patienten für das Land Baden-Württemberg die Warnstufe ausgerufen. Seit vergangenen Mittwoch gelten vor allem für Ungeimpfte und nicht genesene Personen, stärkere Einschränkungen.

Der Landkreis Ludwigsburg verzeichnet weiterhin viele Corona-Neuinfektionen. Am Montagnachmittag meldete das Gesundheitsamt 113 neue Corona-Infizierte binnen 24 Stunden.

Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg steigt um 3 auf mindestens 538. Rund 32.371 (+172) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. Die 7-Tage-Inzidenz steigt deutlich zum Vortag auf einen neuen Höchstwert und liegt kreisweit bei 249 (+9,5).

In Baden-Württemberg wurden am Montag insgesamt 3.415 (Vorwoche: 1.044) neue Fälle registriert. Die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 256,8 (Vorwoche: 189,3).

Aktuell gilt in Baden-Württemberg die Corona-Warnstufe. Sollte die Zahl der Corona-Intensivpatienten weiter steigen und an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen auf über 390 steigen, wäre die Alarmstufe erreicht,  dann würden noch weitere Beschränkungen für Ungeimpfte in Kraft treten. Laut dem Landesgesundheitsamt werden aktuell 347 Menschen auf der Intensivstation behandelt (+24). (Stand: 08.11. – 16Uhr)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 08.11.21)

Affalterbach ( 239 | 2 )
Asperg ( 927 | 6 )
Benningen am Neckar ( 331 | 0 )
Besigheim ( 824 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 3.266 | 10 )
Bönnigheim ( 648 | 1 )
Ditzingen ( 1.569 | 4 )
Eberdingen ( 383 | 1 )
Erdmannhausen ( 236 | 1 )
Erligheim ( 178 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 781 | 1 )
Freudental ( 181 | 1 )
Gemmrigheim ( 328 | 0 )
Gerlingen ( 938 | 5 )
Großbottwar ( 453 | 0 )
Hemmingen ( 447 | 0 )
Hessigheim ( 100 | 1 )
Ingersheim ( 362 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 459 | 1 )
Korntal-Münchingen ( 1.195 | 17 )
Kornwestheim ( 2.624 | 6 )
Löchgau ( 344 | 0 )
Ludwigsburg ( 6.429 | 10 )
Marbach am Neckar ( 965 | 3 )
Markgröningen ( 951 | 4 )
Möglingen ( 857 | 1 )
Mundelsheim ( 172 | 0 )
Murr ( 401 | 2 )
Oberriexingen ( 150 | 0 )
Oberstenfeld ( 441 | 2 )
Pleidelsheim ( 401 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.590 | 8 )
Sachsenheim ( 1.330 | 8 )
Schwieberdingen ( 663 | 3 )
Sersheim ( 365 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 633 | 5 )
Tamm ( 586 | 3 )
Vaihingen an der Enz ( 1.885 | 4 )
Walheim ( 166 | 1 )

red

Weihnachtsbaum auf dem Ludwigsburger Marktplatz steht

Weihnachtsbäume stehen nicht nur dekorativ in vielen Wohnungen. Die stolzen Tannen sind auch in zahlreichen Städten anzutreffen. Am heutigen Montag haben Mitarbeitende der Technischen Dienste Ludwigsburg (TDL) den großen Weihnachtsbaum auf dem Ludwigsburger Marktplatz aufgestellt. Es ist eine circa 18 bis 20 Meter hohe Küstentanne aus dem Forstrevier Reichenberg in Oppenweiler (Rems-Murr-Kreis). Der dortige Förster hat den Weihnachtsbaum gemeinsam mit Mitarbeitenden der TDL ausgesucht. Der Baum wurde heute mit einem Tieflader nach Ludwigsburg transportiert und mit Hilfe eines Autokrans an seinen Platz vor der Stadtkirche auf dem Marktplatz gebracht.

Der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz ist der größte der Bäume, den die Mitarbeitenden der TDL zu Weihnachten in Ludwigsburg aufstellen. Weitere Weihnachtsbäume werden zum Beispiel in den Stadtteilen, in Kindergärten, im Rathaus-Foyer und im Kulturzentrum (KUZ) platziert.

red

26-Jährige bei Auffahrunfall auf A81 schwer verletzt und weitere Meldungen aus der Region

BAB 81/Möglingen: Auffahrunfall fordert eine Schwerverletzte

Am Sonntag kam es gegen 18:45 Uhr auf der Bundesautobahn 81 zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Süd und Stuttgart-Zuffenhausen zu einem Auffahrunfall mit drei Beteiligten. Bei hohem Verkehrsaufkommen musste ein 54-jähriger Skoda-Lenker auf dem rechten Fahrstreifen verkehrsbedingt abbremsen. Die hinter ihm fahrende 39-jährige Mercedes-Lenkerin bremste in der Folge bis zum Stillstand ab. Eine 26-jährige Opel-Lenkerin konnte allerdings nicht mehr rechtzeitig bremsen, fuhr auf den Mercedes auf und schob diesen auf den Skoda. Die Opel-Lenkerin wurde schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die vier Insassen des Mercedes, die 39-Jährige, ein 41 Jahre alter Beifahrer und zwei fünf und sieben Jahre alte Kinder, sowie der Fahrer des Skoda und dessen 56-jährige Beifahrerin wurden vorsorglich ebenfalls in Krankenhäuser gebracht. Der Opel und der Mercedes waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 52.000 Euro geschätzt.

 

Ludwigsburg: 65-Jähriger gerät in Konflikt mit der Polizei

Am Sonntag gegen 12:15 Uhr spazierte ein 65-jähriger Mann mit seinen nicht angeleinten Hunden durch die Kärntner Straße in Ludwigsburg. Aufgrund der bestehenden Leinenpflicht, wies ein Polizeibeamter, der sich gemeinsam mit seinem Kollegen aufgrund eines anderen Sachverhalts zufällig vor Ort befand, den Herrn an, die Hunde anzuleinen. Doch dieser reagierte uneinsichtig. Als die Polizeibeamten den 65-Jährigen hierauf aufforderten sich auszuweisen, beleidigte er die Polizisten und begab sich auf ein anliegendes Grundstück. Vermutlich um die Verfolgung durch die Beamten zu verhindern, stemmte sich der Tatverdächtige von innen gegen das Tor zu dem Grundstück. In der Folge versuchte der Mann zu flüchten, doch die Polizeibeamten konnten ihn festhalten, zu Boden bringen und ihm Handschließen anlegen. Hierbei wehrte der 65-Jährige. Um die Identität des Mannes festzustellen, wurde er auf das Polizeirevier Ludwigsburg gebracht. Auf dem Weg und vor Ort sperrte sich der 65-Jährige weiterhin unter Einsatz seines Körpergewichts gegen die Maßnahmen der Polizei und äußerte weitere Beleidigungen. Nach der Identitätsfeststellung wurde der renitente Mann auf freien Fuß entlassen. Nun muss er neben einer Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen der nicht angeleinten Hunde, mit einer Anzeige wegen Beleidung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

 

Ludwigsburg: Jugendliche werfen Verkehrsschild auf die Fahrbahn – Polizei sucht Zeugen

Am Samstag gegen 04:00 Uhr entnahmen noch unbekannte Fußgänger, die von der Eisenbahnstraße in Richtung Schwieberdinger Straße unterwegs waren, ein in der Hermann-Hagenmeyer-Straße temporär aufgestelltes Halteverbotsschild. Dieses warfen die Unbekannten, vermutlich männliche Jugendliche, auf die Fahrbahn. Kurz darauf fuhr ein unbekannter Fahrzeugführer über das Verkehrsschild, wodurch ein Sachschaden von etwa 300 Euro am Schild entsteht. Die Polizei ermittelt wegen eines gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr durch die unbekannten Fußgänger. Der Verkehrsteilnehmer, welcher über das Schild fuhr, sowie Zeugen, die weitere Hinweise zu den unbekannten Fußgängern haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, zu melden.

 

Ludwigsburg: Unfallflucht in der Siemensstraße

Zwischen Dienstagnachmittag und Samstagmittag beschädigte ein unbekannter Fahrzeuglenker vermutlich beim Vorbeifahren einen stehenden, schwarzen Audi in der Siemensstraße in Ludwigsburg. Der Sachschaden beträgt etwa 2.000 Euro. Da keine konkreten Hinweise zu dem Fahrzeuglenker vorliegen, werden Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, gebeten sich beim Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

B 27 / Unterführung Stern
Aufgrund einer Bauwerksuntersuchung kommt es lokal zu spurweisen Sperrungen außerhalb der Hauptverkehrszeit.

Bärenwiese
Datum:                           Sperrzeiten:                     Parkfläche:
08.11.2021                     07:00 bis 22:00 Uhr         Teilsperrung West
09.11.2021                     07:00 bis 11:00 Uhr         Teilsperrung West
09.11.2021                     07:00 bis 11:00 Uhr         Vollsperrung Ost
10.11.2021                     07:00 bis 12:00 Uhr         Teilsperrung West
10.11.2021                     00:00 bis 11:00 Uhr         Vollsperrung Ost
12.11.2021                                                                Teilsperrung West

Bauhofstraße
Hier besteht bis Ende Dezember eine Vollsperrung zwischen der Bauhofstraße 39 und 45/1.

Friedenstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Ende Dezember zwischen der Steinbeisstraße und der Daimlerstraße eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Grönerstraße
Die Grönerstraße ist voraussichtlich bis Mitte Dezember halbseitig gesperrt. Im Bereich der Baustelle besteht eine Einbahnstraßenregelung.

Hindenburgstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Ende November eine halbseitige Sperrung.

Hirschbergstraße/Finkenweg
Die Straße ist von der Hirschbergstraße 111 bis zur Brücke der Bundesautobahn voraussichtlich bis Mitte November voll gesperrt.

Hohenzollernstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Ende Dezember eine halbseitige Sperrung im Baustellenbereich.

Kornbeckstraße
Es besteht voraussichtlich bis Anfang Dezember eine Vollsperrung an der Kreuzung Corneliusstraße / Kornbeckstraße / Max-Holland-Straße sowie eine halbseitige Sperrung mit Einbahnstraßenregelung in Richtung Süden an der Kreuzung Mainzer Allee / Kornbeckstraße / Max-Holland-Straße.

Katharinenstraße
Hier besteht eine Vollsperrung auf Höhe der Katharinenstraße 16. Eine Umleitung ist ausgeschildert; die Bushaltestellen entfallen bis Freitag, 12. November.

Ludwigsburger Straße
Wegen Umbau der Bushaltestelle kommt es zu einer halbseitigen Sperrung im Baustellenbereich.

Marbacher Straße
Die Fahrspur stadtauswärts ist im Baustellenbereich voraussichtlich bis Mitte November gesperrt. Der Verkehr wird beidseitig mit einer Ampel geregelt.

Martin-Luther-Straße
Hier besteht voraussichtlich bis Dezember eine halbseitige Sperrung im Bereich zwischen der Gottlob-Molt-Straße und der Hoferstraße; der Verkehr im Kreuzungsbereich wird mit einer Ampel geregelt. In der Hoferstraße ist die Fahrspur stadtauswärts verengt.

Mathildenstraße
Zwischen der Solitudestraße und der Seestraße besteht eine Einbahnstraßenregelung in Richtung Schillerplatz. Der Bauabschnitt 2 dauert bis voraussichtlich Ende November 2021.

Neißestraße – Pregelstraße
Hier besteht bis Ende Dezember eine Vollsperrung für den Fahrverkehr.

Robert-Franck-Allee / Aldinger Straße (Umbau Radweg)
Hier besteht bis voraussichtlich Ende März 2022 eine Vollsperrung der Bushaltestelle Aldinger Straße stadtauswärts sowie eine Einengung der Fahrbahn im Bereich der Baustelle.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.

Schorndorfer Straße
Zwischen der Schorndorfer Straße 79 und der Neckarstraße steht für den Verkehr jeweils nur eine Fahrspur in jede Richtung zur Verfügung bis voraussichtlich Ende November.

Untere Gasse
Hier besteht zwischen der Bäckergasse und der Keltergasse voraussichtlich bis Ende Dezember eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Vischerstraße
Zwischen der Friedrich-Ebert-Straße und der Hindenburgstraße besteht bis Ende November eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten wegen Verlegung von Gas-/Wasser-/Fernwärmeleitungen.

Walckerpark/Untere Kasernenstraße
Durch die Umgestaltung der Walckerparkes/Untere Kasernenstraße ist der Parkplatz Untere Kasernenstraße gesperrt. Im Bereich Bietigheimer Straße, Untere und Obere Kasernenstraße werden Anwohnerparkplätze ausgewiesen.

Weiglestraße
Hier besteht bis voraussichtlich Dezember eine Vollsperrung im 1. Bauabschnitt von der Naststraße bis zur Weiglestraße 10 sowie im 2. Bauabschnitt zwischen der Weiglestraße 10 und der Kornbeckstraße.

Westrandstraße
Hier kann es zu Behinderungen im Bereich Liebigstraße / Beim Bierkeller kommen. Zudem bestehen Halteverbote in der Wöhlerstraße, Liebigstraße und in der Straße Beim Bierkeller. Es besteht Baustellenverkehr über den Feldweg beim Kleintierzüchterverein Pflugfelden. Es besteht eine halbseitige Sperrung der Straße Beim Bierkeller. Die Liebigstraße ist auf Höhe der Straße Beim Bierkeller voll gesperrt. Eine Umleitung für die Betriebe Scania und Wacker-Neuson über L1140 und Westrandstraße Süd ist ausgeschildert.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Ludwigsburgs neuer Bürgermeister Sebastian Mannl tritt seinen Dienst an

Ludwigsburgs neuer Bürgermeister für Mobilität, Sicherheit und Tiefbau heißt Sebastian Mannl und hatte letzte Woche seinen ersten Arbeitstag. Der 43-Jährige war im Juli mit deutlicher Mehrheit vom Ludwigsburger Gemeinderat gewählt worden. Er tritt die Nachfolge von Michael Ilk an, dessen Amtszeit am 30. September endete.

Sebastian Mannl ist für acht Jahre gewählt. Er ist Diplom-Bauingenieur und leitete zuletzt das Amt für Straßen und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen. Davor war er in verschiedenen Leitungsfunktionen bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr tätig, etwa als Leiter der Projektgruppe Küstenautobahn A 20 sowie als Leiter des regionalen Geschäftsbereichs Oldenburg. Sebastian Mannl stammt ursprünglich aus Starnberg (Bayern), ist verheiratet und Vater zweier Töchter.

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht, Erster Bürgermeisterin Renate Schmetz und Bürgermeisterin Andrea Schwarz bildet Mannl nun die Spitze der Stadtverwaltung. Als Leiter des dritten Dezernats ist er verantwortlich für den Fachbereich Sicherheit und Ordnung, den Fachbereich Tiefbau und Grünflächen einschließlich des Eigenbetriebs Stadtentwässerung, die Technischen Dienste Ludwigsburg sowie den Fachbereich Nachhaltige Mobilität. „Ich freue mich sehr auf mein Amt und die spannenden Aufgaben in Ludwigsburg“, betont der 43-Jährige. „Die Stadt gefällt mir bereits sehr gut und ich sehe viele Möglichkeiten, diese gemeinsam mit OB Knecht und den beiden Dezernentinnen zu gestalten. Außerdem freue ich mich natürlich auf die kollegiale Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und meinen Mitarbeitenden.“

Offiziell in sein Amt eingesetzt wird Sebastian Mannl in der Sitzung des Gemeinderats am 11. November, anschließend findet anlässlich seiner Amtseinsetzung ein Empfang statt. Sein Vorgänger Michael Ilk hatte sich nach Ablauf seiner achtjährigen Amtszeit dafür entschieden, nicht mehr als Bürgermeister zu kandidieren, um sich beruflich noch einmal zu verändern: Er wird zukünftig als selbstständiger Mediator mit Schwerpunkt Wirtschaft arbeiten.

red