Ludwigsburg ist Pop-up-Stadt: Gutes kann auch wieder verschwinden

Von Uwe Roth

Sich in Ludwigsburg über den Verkehr aufzuregen, ist für Autofahrende ein tägliches Ritual, ohne das der Kreislauf anscheinend nicht auf Touren kommt. Schon seit Ende März steht der Verkehr in der Schlossstraße Richtung Heilbronner und Marbacher Straße während der Hauptverkehrszeiten, weil eine Spur gesperrt ist. Der Rückstau und der Ärger der Menschen hinterm Steuer sind immens. Nun kommt ein weiterer Aufreger hinzu, der bei dem einen oder der anderen den Kreislauf zum Kochen bringen dürfte: Die Stadtverwaltung hat angekündigt, dass von Dienstag, 19. April an der B27-Tunnel an der Sternkreuzung zur Baustelle wird. Die Unterführung ist vor 50 Jahren eröffnet worden und inzwischen von oben undicht geworden. Aber um die Durchfahrenden zu beruhigen: Die Fahrspuren im Tunnel bleiben offen.

Nur die Straßenfläche darüber ist für mehrere Monate eine Engstelle. Die Stadt möchte eine Vollsperrung vermeiden, in jede Fahrtrichtung wird – je nach Bauabschnitt – mindestens eine Spur befahrbar bleiben, heißt es aus dem Rathaus. Die Bauarbeiten sind ein größeres Unterfangen. Sie werden erst Ende Oktober abgeschlossen sein. „Wir werden dabei versuchen, die Beeinträchtigungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten“, versichert der zuständige Bürgermeister Sebastian Mannl und formuliert die Wahrheit so: „Ganz ohne Staus wird es aber an der vielbefahrenen Kreuzung leider nicht ablaufen.“ Vier Straßen – die Wilhelmstraße, die Schorndorfer Straße, die Stuttgarter Straße und die Schlossstraße – treffen an der Sternkreuzung aufeinander. Argumente kann er sich sparen. Viele Autofahrende sind überzeugt, dass die Baustellen ausschließlich dazu da sind, sie zu ärgern.

Zur Vorbereitung der Baustelle gehörte in dieser Woche, das Minihaus neben der Verkehrsinsel an der Südseite der Kreuzung abzutragen. Es wurde nicht abgerissen, sondern kann an anderer Stelle wieder aufgebaut werden. Kahl sieht die Fläche nun aus. Für die auf Grün wartenden Fußgänger ist das originelle Holzgebäude immer ein Hingucker gewesen. Das Tiny House auf dem Tunnel ist zu einem Symbol und Werbung für neuzeitliches Wohnen geworden. In der Stadt stand eines der ersten Exemplare in Süddeutschland. Nun ist es weg. Immer mehr Menschen können sich vorstellen, aus ihrer großen Wohnung in eine solche bescheidene Hütte umzuziehen. Wohnraum für große Familien würde freiwerden.

Überall in Deutschland entstehen Wohngebiete eigens für Tiny-Häuser – eines zum Beispiel in Mühlacker (Enzkreis). In Ludwigsburg ist diese Idee, auf diese Weise günstigen Wohnraum zu schaffen, wie zu hören ist, noch nicht angekommen. Als das Militär Anfang der 1990er Jahre aus der Stadt verschwunden war, ist viel gebaut worden. Was damals für junge Familien mit Kindern gedacht war, ist inzwischen das Heim älterer Paare mit ungenutztem Wohnraum.

In Ludwigsburg haben es innovative Ideen, um das Stadtbild zu verändern, nicht leicht. Die beste Chance, um eine Idee umzusetzen, ist, der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat zu versichern, dass nichts endgültig ist. Das Projekt sei erstmal als Provisorium gedacht und könne jederzeit wieder verschwinden. Am Sinn einer Projektidee zweifelnde Gemeinderäte können sich so eher mit einem wohlwollendem und zugleich kritischem Stirnrunzeln zu einem (vorläufigen) Ja durchringen. Dafür wurde das Modewort Pop-up erfunden: Etwas taucht plötzlich auf und verschwindet nach einiger Zeit wieder. Manchmal schneller als eine Baustelle. In Stuttgart waren das beispielsweise Pop-up Radwege, in Ludwigsburg das bisschen Grün auf dem Arsenalplatz und die Sitzgelegenheiten hinter der Friedenskirche. Irgendwie sind diese Pop-ups noch da, aber nicht wirklich nutzbar. Nun hat die Stadtverwaltung in dieser Woche ihren Pop-up-Plan für 2022 vorgelegt. Der Arsenalplatz ist wieder ein Teil davon. Hinzugekommen sind der Rathaushof und das Franck-Areal an der Westseite des Bahnhofs.

Auf dem Rathaushof waren früher die Feuerwehr und Platz zum Parken für die Einsatzkräfte. Die Umgestaltung zur Eventfläche ist inzwischen umstritten, gilt der Platz nach aktueller Betrachtung als kahl und unpersönlich. Nun soll dort Grün hinkommen, ohne dass der Asphalt aufgerissen wird. Angedacht sind Markierungen für ein Spielfeld und ein Verkehrsübungsplatz für Kinder. Das sind die Vorschläge, die aus der „Stadtmacherwerkstadt“ (Bürgerbeteiligung) gekommen sind. Große Hoffnung setzt die Stadtverwaltung auf die Belebung des Franck-Areals mit Pop-up-Elementen. Es soll nichts Dauerhaftes sein, weil die endgültige Nutzung der Gebäude, in denen einst der Caro-Kaffee produziert wurde, noch nicht geklärt ist. Pop-up-Gastronomie in Form von Foodtrucks soll es demnächst auf dem Gelände geben, eine Bühne für Kulturveranstaltungen sowie eine Grafiti-Wand.

Den größten Wandel im Stadtbild vollzogen in dieser Woche die Bürgerinnen und Bürger. Viele betonten, wie befreit sie seien, jetzt endlich die Maske wieder losgeworden zu sein. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht zogen Masken befreite Mitarbeitende eines Supermarkts an ihren Verkaufsregalen vorbei. Dass die Kunden mit ganz wenigen Ausnahmen weiterhin eine FFP2-Maske trugen, störte sie nicht. Impfgegner fühlen sich seit Donnerstag in ihrem Widerstand bestätigt und sprechen von einem neuen Freiheitsgefühl und einer Stärkung der Demokratie. Impf- und Maskengegner im Glück. Ukrainer können sich über solche Glücksgefühle nur entsetzt wundern.

Sanierungsarbeiten an der Sternkreuzung in Ludwigsburg starten am 19. April

Nicht nur dass die Sternkreuzung in Ludwigsburg ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt ist, unter ihr verläuft außerdem der Tunnel für die B 27, der mittlerweile 50 Jahre alt ist. Nach Angaben der Ludwigsburger Stadtverwaltung dringt Feuchtigkeit ein und seine Abdichtung muss daher dringend saniert werden. Da dies nur von oben geschehen kann, hat das auch Folgen für den Verkehr.

In der Woche nach Ostern, also am 19. April soll es los gehen: Die Stadt Ludwigsburg startet mit der notwendig gewordenen Erneuerung der Tunnelabdichtung unter der Sternkreuzung. Um an diese heranzukommen, müssen die darüberliegenden Grünanlagen und der Asphalt abgetragen werden, die Verkehrsführung wird dementsprechend geändert.

Bis Ende Oktober sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. „Wir werden dabei versuchen, die Beeinträchtigungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten“, erklärt Bürgermeister Sebastian Mannl. „Ganz ohne Staus wird es aber an der vielbefahrenen Kreuzung leider nicht ablaufen.“

Vier Straßen – die Wilhelmstraße, die Schorndorfer Straße, die Stuttgarter Straße und die Schlossstraße – treffen an der Sternkreuzung aufeinander. Die Fahrspuren der Bundesstraße B 27 werden unterirdisch durch den Tunnel geführt. Diese sind von den Bauarbeiten nicht betroffen. Oberirdisch will die Stadt auf jeden Fall eine Vollsperrung vermeiden, in jede Fahrtrichtung wird – je nach Bauabschnitt – mindestens eine Spur befahrbar bleiben.

Die Bauarbeiten erfolgen in vier Phasen, gestartet wird im Süden im Bereich der Stuttgarter Straße. In den ersten vier Monaten ersetzt ein Kreisverkehr die jetzige Ampelanlage. Solange, also bis Mitte August, bleibt auch die Schlangenskulptur im Zentrum der Kreuzung erhalten. Dann wird sie heruntergenommen, weil zu starke Vibrationen durch die Bauarbeiten zu erwarten sind. Die Gelegenheit wird die Stadt gleich nutzen, um die Skulptur, ein Kunstwerk des Niederländers Auke de Vries, restaurieren zu lassen. Das Mikrohofhaus an der Sternkreuzung musste bereits vor Beginn der Bauarbeiten weichen: Es findet seinen neuen Platz als Ausstellungsstück in Affalterbach bei der Firma Rikker, welche das Haus aufgebaut hatte.

„Wir haben die Verkehrsführung während der Bauarbeiten mit dem Klinikum Ludwigsburg und der Feuerwehr abgestimmt, um eine Gefährdung der Rettungswege auszuschließen“, betont Bürgermeister Mannl. Auch mit LVL Jäger, dem Betreiber der Buslinien in Ludwigsburg, hat die Stadt gesprochen: Die meisten Busse vom und zum Bahnhof nehmen den Weg über die Sternkreuzung. „Hier bitten wir die Fahrgäste um Verständnis – sie werden vermutlich etwas mehr Zeit einplanen müssen.“

Die Bauarbeiten selbst sehen in jedem Bauabschnitt gleich aus: Schäden am Beton des Tunnels werden ausgebessert, dann werden Kunststoffharz, Grundierung und Versiegelung aufgetragen. Für die eigentliche Abdichtung sorgen so genannte „Bitumenschweißbahnen“ wie man sie auch vom Dachdecker kennt. Darüber kommt eine fünf Zentimeter dicke Gussasphaltschicht, eine zehn Zentimeter dicke Betonschicht und zum Abschluss entweder der Straßenasphalt oder eine entsprechende Grünfläche. Ende Oktober, wenn die Abdichtung des Tunnels komplett saniert ist, soll dann alles wieder aussehen wie vorher. „Es geht uns nicht um einen Umbau der Sternkreuzung“, so Mannl. „Unser Ziel ist es, den Status Quo wieder herzustellen.“

red

Polizei klärt Überfall auf ältere Dame im Marstall-Center auf

Ermittlungserfolg für die Kriminalpolizei Ludwigsburg nach einem am 29. März verübten Überfall auf eine ältere Frau in deren Wohnung im Ludwigsburger Marstall-Center (wir berichteten). Bereits am Tag nach dieser Tat meldete sich ein Paar aus demselben Gebäudekomplex bei der Polizei und zeigte den Diebstahl von mehreren tausend Euro aus ihrer Wohnung an. Dabei äußerten sie einen möglichen Tatverdacht gegen einen 22-jährigen Serben, dem die beiden für einige Tage eine Unterkunft gegeben hatten. Er hatte auch über einen Wohnungsschlüssel verfügt, den er bei dem Paar aber als verloren gemeldet hatte.

Wie die Ermittlungen weiter ergaben, soll ein 29-Jähriger Landsmann den 22-Jährigen unter Vorhalt eines Messers zur Herausgabe des Schlüssels genötigt haben, nachdem dieser ihm von seiner Wohnsituation und der auf demselben Stockwerk wohnenden älteren Frau erzählt hatte. Am 29. März soll der 29-Jährige daraufhin sowohl den Diebstahl in der Wohnung des Paares als auch den Überfall auf die Frau verübt haben.

Der 22-Jährige wurde am Donnerstag in Ludwigsburg vorläufig festgenommen. Mit Unterstützung der Kriminalpolizei München klickten für den wohnsitzlosen 29-Jährigen am Freitag in München die Handschließen. Beide befinden sich mittlerweile auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart in Haft. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Stadt Ludwigsburg sucht ihre Zukunft – aktuelle Entwicklung erschweren Planungen

Von Uwe Roth

Oberbürgermeister Matthias Knecht hat am Wochenende mit seinem Gemeinderat Zukunftspläne für die Stadt geschmiedet. Ideen zu finden, wohin sich Ludwigsburg bis 2030 entwickeln soll, hatte in der Klausurtagung die Denkaufgabe gelautet. Der Rathauschef hat als Trainingsziel vorgegeben: Seine Stadt muss weiterhin in der Oberliga der zehn größten Städte in Baden-Württemberg bleiben und sich an den großen Vorbildern messen lassen. Zu denen zählen für ihn nicht allein Tübingen, Reutlingen, Ulm oder Heilbronn, mit denen sich Ludwigsburg aus seiner Sicht auf Augenhöhe befindet, sondern auch die Landeshauptstadt. Was die Einwohnerzahl betrifft, wird Stuttgart mit seinen rund 604000 Bürgern wohl unerreicht bleiben. Ludwigsburg hat 94000 Einwohner. Doch mit Institutionen wie der Filmakademie Baden-Württemberg oder den Schlossfestspielen glaubt Knecht „klar Paroli bieten zu können“. Auch mit Wirtschaftsstärke will der OB punkten. Mit einem Aufkommen der Gewerbesteuer von 106 Millionen Euro spiele die Stadt, wie er sagte, in der Bundesliga. „Ein Blick zurück zu kleineren Städten“, um sich an deren Entwicklungskonzepten zu orientieren, werde es nicht geben, sagte er am Montag in einer Pressekonferenz.

Nun ist die Zeit nicht günstig, sich auf langfristige Strategien festzulegen. Von heute auf morgen kann die Welt anders aussehen und Kalkulationen über den Haufen werfen. Die Corona-Pandemie ist nicht überstanden. Die Katastrophe in der Ukraine ist während der Planung der Klausurtagung hinzugekommen. Und der Klimawandel hat im März spüren lassen, was auf die Stadt an Trockenperioden zukommen könnte. Sich auf die Wetterveränderungen einzustellen, wird die Stadt Millionen Euro kosten. Dazu kommen die steigenden Energiepreise. Niemand weiß, wohin das finanziell führt.

Zwölf Themenfelder hatte die Stadtverwaltung als Grundlage zur Ideenfindung vorgegeben. Dass dazu unter anderem der Bau bezahlbarer Wohnungen, die Förderung von Wirtschaft und Tourismus, die Mobilität oder Bildung und Betreuung gehören, war keine Überraschung. Die jüngste Erkenntnis, sich in gefährlicher Weise von Russlands Gas abhängig gemacht zu haben, führte zu dem nachgeschobenen Themenpunkt mehr Autarkie (Unabhängigkeit) bei der Energieversorgung. Mit der großen Solarthermie-Anlage am Römerhügel sowie dem Holzschnitzelkraftwerk für die Wärmeversorgung hat die Stadt gemeinsam mit ihren Stadtwerken sehr gut vorgelegt. Zu den Zukunftsaufgaben soll der weitere Ausbau von Solarthermie gehören. Doch um das CO2-neutral erwärmte Wasser in die Haushalte zu bringen, fehlen Wärmeleitungen. Und die werden nicht von heute auf morgen in den Untergrund verlegt.

Die Ergebnisse der Diskussion, in die auch die Meinung zufällig ausgewählter Bürger fließen soll, münden in ein Stadtentwicklungskonzept. Das soll nach und nach umgesetzt werden. Ende des Jahres oder Anfang nächsten Jahres wird der Gemeinderat voraussichtlich darüber entscheiden. Energiepreise und der Klimawandel wirken von außen auf die Pläne ein. Doch auch die Gemeinderatsfraktionen wollen ihre politischen Ziele verwirklichen. Um die Autolobby im Gemeinderat nicht zu vergrätzen, versichert Knecht im Frühstadium des Entwicklungskonzepts, dass der Ausbau der alternativen Mobilitätsangebote nicht das Aus des Individualverkehrs in der Innenstadt bedeuten werde.

Eine klare Linie wird es in der Stadtentwicklung nicht geben. Das weiß der Oberbürgermeister. Knecht möchte die Stadt für junge Familien attraktiver machen. Im Moment ziehen sie eher aus der Stadt, weil Wohnen in Ludwigsburg zu teuer ist und Kita-Plätze fehlen. Wohnen auf dem Land hat für jüngere Menschen an Attraktivität gewonnen. Dafür kommen ältere Menschen, die die kurzen Wege einer Stadt schätzen. Doch im großen Stil günstige Wohnung bauen, wird sich nicht realisieren lassen. Auch der Sportstättenbau für den Vereinsnachwuchs stockt. Priorität hat der Neubau des Bildungszentrums West, der mit 150 Millionen Euro veranschlagt ist. Andererseits will die Stadt auf die großzügige Förderung der Schlossfestspiele plus die vielen jährlichen Millionen Euro zum Unterhalt der Veranstaltungsstätten nicht verzichten. Dieses hochsubventionierte Kulturangebot richtet sich eher an älteres Publikum.

Am 21. Mai wird in der Veranstaltung „Werkstatt Zukunft“ weiter über Zukunftsfragen nachgedacht.

 

Zwei Verletzte bei Messerattacke in Ludwigsburg

In Ludwigsburg-Eglosheim kam es am Samstagmorgen gegen 01:15 Uhr zwischen zwei Hotelgästen und einem bislang noch unbekannten Täter zu einer gefährlichen Körperverletzung.

Ein 29-Jähriger Hotelgast befand sich im Außenbereich der zum Hotel gehörender Gastronomie, als er eine vierköpfige Personengruppe feststellte, die die Stühle im Außenbereich umwarfen. Auf das Fehlverhalten angesprochen, kam sofort ein männlicher Täter auf den 29-Jährigen zu und beleidigte diesen. Unvermittelt stach der Täter mutmaßlich mit einem Messer drei Mal im Bereich der Oberschenkel auf das Opfer ein. Dann entfernte sich der Täter und die Gruppe.

Ein 45-jähriger weiterer Hotelgast, der sich einschaltete und beruhigend auf die Gruppe einwirken wollte, wurde von dem zurückgeeilten unbekannten Täter ebenfalls angegangen und mit zwei Faustschlägen ins Gesicht geschlagen. Der verletzt 29-Jährige wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, der 45-jährige erlitt leichte Verletzungen. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 04. April.

Im Stadtgebiet
Im Stadtgebiet werden Fahrbahnrisse saniert. Durch die hierfür eingerichteten Wanderbaustellen kommt es lokal zu Beeinträchtigungen.

Bäckergasse
Hier kommt es zu Beeinträchtigung durch punktuelle Aufgrabungen voraussichtlich bis Anfang April.

Baltenstraße
Der Kreuzungsbereich Baltenstraße / Hirschstraße ist halbseitig gesperrt und die Spur für den Radverkehr ist in Richtung Fahrtrichtung Osten verengt. Der Bereich zwischen der Hirschstraße und der Westfalenstraße ist voll gesperrt. Es besteht eine Anliegersackgasse zwischen der Westfalenstraße und dem Baubereich. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis September.

Bärenwiese
Riesenrad: Sperrung von etwa 80 Parkplätzen auf der Parkfläche West ab dem 18. Februar bis voraussichtlich Mitte Mai.

Bauhofstraße
Hier besteht bis Ende April eine Vollsperrung zwischen der Bauhofstraße 39 und 45/1.

Besigheimer Straße
Hier besteht voraussichtlich bis Mitte Mai eine Vollsperrung zwischen der Mundelsheimer Straße und der Michaelsbergstraße (Neuverlegung von Fernwärmeleitungen einschließlich Erneuerungen der Gas- und Wasserleitungen).

Eugenstraße
Die Eugenstraße ist voraussichtlich bis Ende Juni zwischen der Hindenburgstraße und der Friedrichstraße vollständig für den Fahrverkehr gesperrt (Sanierung und Aufstockung der Parkgarage des Landkreises).

Frankfurter Straße (B27)
Lokale Sperrung einer Fahrspur in Richtung Freiberg am Freitag, 8. April, zwischen 9 und 11 Uhr.

Gämsenbergstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Juni eine Vollsperrung zwischen der Neckarstraße und der Jugendherberge. Es erfolgt eine Umleitung über Neckarstraße und Schlösslesweg.

Grönerstraße
Die Grönerstraße ist voraussichtlich bis Anfang Mai halbseitig gesperrt. Im Bereich der Baustelle besteht eine Einbahnstraßenregelung.

Hoferstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Ende Juni zwischen der Martin-Luther-Straße und der Gänsfußallee eine halbseitige Sperrung mit Einbahnstraßenregelung stadteinwärts.

Hohenzollernstraße
Auf Höhe der Hohenzollernstraße 18 besteht bis Ende Dezember eine halbseitige Sperrung.

Hohenzollernstraße / Ludwigsburger Straße (Kornwestheim)
Hier besteht eine Sperrung der Ludwigsburger Straße für den Durchgangsverkehr.

Klopfer Areal – Erschließung östlicher Bereich der Steinheimer Straße
Hier besteht ab der KW 10 für sechs bis sieben Wochen eine halbseitige Sperrung der Steinheimer Straße, der Verkehr wird mit Baustellenampeln geregelt. Im weiterem Verlauf der Baumaßnahme sind die betroffenen Bauabschnitte voll gesperrt. Die Erschließungsmaßnahmen dauern voraussichtlich bis Ende Oktober.

Kornbeckstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Ende Mai zwischen der Mainzer Allee und der Einmündung Bührerstraße eine halbseitige Sperrung mit Einbahnstraßenregelung in Richtung Bührerstraße.

Kreuzäcker/ Weinsberger Straße
Bis voraussichtlich Mitte April ist die Straße Kreuzäcker ab Höhe Sporthalle Schubartschule bis zur Kreuzung Weinsberger Straße / Grabenäcker voll gesperrt.

Kühäckerstraße
Hier besteht zwischen der August-Lämmle-Straße und Am Hirschgraben bis voraussichtlich Ende Mai eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten (Auswechslung der Gas- und Wasserleitungen einschließlich der Hausanschlüsse).

Robert-Franck-Allee / Aldinger Straße (Umbau Radweg)
Der Einmündungsbereich Oststraße ist voll gesperrt. Es ist keine Durchfahrt aus der Oststraße zur Robert-Franck-Allee möglich; Fußgänger und Radverkehr werden umgeleitet. Es besteht eine einspurige Verkehrsführung mit Ampelregelung.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.

Schlieffenstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Ende März eine halbseitige Sperrung zwischen der Schwieberdinger Straße und der Grönerstraße, der Verkehr wird über eine Ampel geregelt. Eine Einfahrt in die Grönerstraße von der Schlieffenstraße ist nicht möglich.

Steinheimer Straße
Es besteht voraussichtlich bis Ende April eine halbseitige Sperrung der südlichen Steinheimer Straße. Der Verkehr wird mit einer Ampel geregelt.

Straßenäcker
Hier besteht bis Ende April eine Vollsperrung.

Walckerpark/Untere Kasernenstraße
Durch die Umgestaltung des Walckerparkes/Untere Kasernenstraße ist der Parkplatz Untere Kasernenstraße gesperrt. Im Bereich Bietigheimer Straße, Untere und Obere Kasernenstraße werden Anwohnerparkplätze ausgewiesen.

Weinsberger Straße
Hier besteht bis voraussichtlich Ende April eine Vollsperrung zwischen Grabenäcker und Rosenackerweg.

Westrandstraße
Es besteht eine Vollsperrung der Mörikestraße zwischen Waldäcker und Wöhlerstraße inklusive des Kreisverkehrs in der Wöhlerstraße. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Der Baumarkt ist erreichbar über die Westrandstraße / Liebigstraße. Es kommt entlang des gesamten Streckenabschnitts zu Behinderungen durch halbseitige Tagesbaustellen.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Spatenstich für die Ludwigsburger Stadtbahn doch schon in diesem Jahr

Ludwigsburg – Nun geht es plötzlich schnell in der Umsetzung der Ludwigsburger Stadtbahn. Die Kommunen und der Bund haben grünes Licht gegeben. Die Stadt konnte sich mit den beteiligten Kommunen nach anfänglichen Hürden über den Verlauf der Strecke einigen. Betroffen hierbei sind unter anderem Markgröningen, Schwieberdingen und Remseck. Eine Erweiterung des Netzes ins Bottwartal will man sich für die Zukunft noch offen halten. Jetzt geht es erst einmal um die Anschlussstellen und den Ausbau der Schienen in der Innenstadt, welche durch den Bahnhof über die Wilhelmstraße nach Oßweil und schließlich nach Pattonville führen sollen. Ausschlaggebend für die beschleunigte Umsetzung war unter anderem die unerwartet schnelle finanzielle Zusage des Bundes, der immerhin 25% des geschätzten 250 Mio. Euro teuren Bauvorhabens trägt.

Schon Ende diesen Jahres beginnen die Bauarbeiten in der Ludwigsburger Innenstadt. Die Bauzeit wird auf vier Jahre geschätzt. Es muss sich also auf erhebliche Behinderungen und Änderungen der Straßenführungen eingestellt werden. Langfristig gesehen wird dieses Opfer aber seine Früchte tragen und immerhin durch die Umstellung von PKW auf Stadtbahn jährlich 29,8 Mio. PKW-Kilometer einsparen. Das bedeutet weniger Staus, weniger Co2 Belastung und eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Um Ihnen liebe Leser*innen nicht noch mehr Lebensqualität zu rauben und diesen Artikel abzukürzen sagen wir von Ludwigsburg24 an dieser Stelle herzlichst „April, April“, dieser Text ist zum heutigen Anlass frei erfunden.

 

Arbeitslosenzahl geht weiter zurück – Bisher kaum Kriegsauswirkungen

LANDKREIS LUDWGSBURG. Der Arbeitsmarkt im Landkreis Ludwigsburg befindet sich trotz der unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin in stabiler Lage. Insgesamt waren im aktuellen Berichtsmonat März bei der Agentur für Arbeit Ludwigsburg und dem kommunalen Jobcenter Landkreis Ludwigsburg 8.801 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Zum Vormonat Februar war das ein Rückgang um 274 Personen oder 3,0 Prozent und zum Vorjahresmonat um 2.720 Personen oder 23,6 Prozent. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen sank um 0,1 Prozentpunkte auf 2,8 Prozent (Vorjahresmonat: 3,7 Prozent) und lag damit um 0,7 Prozentpunkte unter der durchschnittlichen Arbeitslosenquote von Baden-Württemberg mit 3,5 Prozent. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse belief sich Ende September 2021, dem letzten Quartalsstichtag der Beschäftigtenstatistik mit gesicherten Angaben, auf 210.992, eine Zunahme binnen Jahresfrist um 2.334 oder 1,1 Prozent.

Von der insgesamt guten Entwicklung am Arbeitsmarkt konnten auch in diesem Berichtsmonat nahezu alle Personengruppen profitieren. Mit Blick auf die Arbeitslosigkeit junger Menschen unter 25 Jahren zeigten sich saisonale Effekte, die mit dem Ende von Ausbildungen zusammenhängen und kurzzeitig zu einem geringfügigen Anstieg der Arbeitslosigkeit führten. 641 junge Menschen unter 25 Jahren waren arbeitslos gemeldet. Das waren 39 oder 6,5 Prozent mehr als im Februar, jedoch 308 oder 32,5 Prozent weniger als im März 2021. Die Arbeitslosenquote bei den unter 25-jährigen lag bei 2,1 Prozent, ein Jahr zuvor betrug diese noch 3,0 Prozent. Erfreulich ist, dass die infolge der Pandemie stark angestiegene Langzeitarbeitslosigkeit wieder rückläufig ist. Im März waren 3.058 Frauen und Männer zwölf Monate und länger arbeitslos gemeldet, 59 Personen oder 1,9 Prozent weniger als im Februar und 198 oder 6,1 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

„Die Nachfrage nach Arbeits- und Fachkräften ist trotz der bestehenden wirtschaftlichen Belastungen und Unsicherheiten für die Unternehmen weiterhin hoch. Vor allem für Arbeitssuchende mit aktuellen Qualifikationen eröffnet dies gute Beschäftigungs- und Karrierechancen. Die Fachkräfte der Arbeitsagentur und des Jobcenters verfügen über ein breites Spektrum an wirksamen Arbeitsmarktinstrumenten, um bei der Arbeitssuche oder der beruflichen Qualifizierung individuell und passgenau zu unterstützen“, weist Martin Scheel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ludwigsburg, auf die Möglichkeiten der Arbeitsverwaltung hin.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist weiterhin hoch

Beim Arbeitgeber-Service der Ludwigsburger Arbeitsagentur waren im März insgesamt 4.221 offene Stellen im Angebot, eine Steigerung zum Februar um 133 oder 3,3 Prozent und zum Vorjahresmonat um 1.252 oder 42,2 Prozent. Davon waren 2.562 Stellenangebote für qualifizierte Fachkräfte, 898 Offerten für Experten oder Spezialisten und 761 Beschäftigungsmöglichkeiten für Helfer ausgeschrieben.

Die Zahlen für Deutschland  

Die Erholung des Arbeitsmarkts in Deutschland hat sich auch im März fortgesetzt. Insgesamt waren in der Bundesrepublik 2,362 Millionen Personen arbeitslos gemeldet und damit 465.000 weniger als vor einem Jahr, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag in Nürnberg mit. Gegenüber dem Vormonat sank die Arbeitslosenzahl um 66.000 Personen.

Die Arbeitslosenquote ging um 0,2 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent zurück. „Durch die Lockerungen und die beginnende Frühjahrsbelebung sinkt die Arbeitslosigkeit und steigt die Beschäftigung“, sagte BA-Vorstand Daniel Terzenbach. Folgen des Krieges in der Ukraine zeigten sich in den Arbeitsmarktdaten momentan nur vereinzelt.

„Die Gefahren, die von einer weiteren Eskalation und beispielsweise Lieferstopps fossiler Rohstoffe ausgehen, belasten jedoch die weitere wirtschaftliche Entwicklung.“ Die Unterbeschäftigung, die auch Veränderungen in der Arbeitsmarktpolitik und kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt, lag im März bei 3,110 Millionen Personen. Das waren 479.000 weniger als vor einem Jahr.

Die Nachfrage nach neuem Personal blieb unterdessen auf einem hohen Niveau. Insgesamt waren bei der BA im dritten Monat des Jahres 839.000 Arbeitsstellen gemeldet, 229.000 mehr als vor einem Jahr. Saisonbereinigt erhöhte sich der Bestand der bei der BA gemeldeten Stellen um 4.000. 744.000 Personen erhielten im März 2022 Arbeitslosengeld, 282.000 weniger als vor einem Jahr.

Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) lag im März bei 3,579 Millionen. Gegenüber März 2021 war dies ein Rückgang von 355.000 Personen. 6,6 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig.

red / dts

Ludwigsburg: Linienbus muss wegen Pkw stark bremsen – Rollstuhlfahrer leicht verletzt

Wie erst nachträglich bei der Polizei gemeldet, kam es am Montag gegen 18:00 Uhr auf der Marbacher Straße in Ludwigsburg zu einem Verkehrsunfall mit zwei leicht verletzten Personen in einem Linienbus.

Der Bus befuhr zu diesem Zeitpunkt die Marbacher Straße in Richtung Ludwigsburg. Auf Höhe der dortigen Tankstelle bog der bislang unbekannte Fahrer eines entgegenkommenden schwarzen Pkw nach links in das Tankstellengelände ein, ohne dabei auf den entgegenkommenden Verkehr zu achten. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, musste der Fahrer des Linienbusses stark abbremsen. Ein im Rollstuhl sitzender Fahrgast im Linienbus zog sich leichte Verletzungen zu. Eine weitere Mitfahrerin stürzte durch das Bremsmanöver im Bus und erlitt ebenfalls leichte Verletzungen.

Das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, sucht Zeugen die den Unfall beobachtet haben und insbesondere Hinweise zu dem schwarzen Pkw geben können.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Marstall-Center: Ältere Frau in ihrer Wohnung mit Messer überfallen – weitere Meldungen aus der Region

Ludwigsburg: Ältere Frau in ihrer Wohnung überfallen

Wegen schwerer räuberischer Erpressung ermittelt die Kriminalpolizei Ludwigsburg gegen einen noch unbekannten Täter, der am Dienstag gegen 10:30 Uhr eine ältere Frau in deren Wohnung im Marstall-Center in der Ludwigsburger Innenstadt überfallen hat. Den bisherigen Ermittlungen zufolge hatte der Unbekannte an der Wohnungstür seines Opfers geklingelt. In Erwartung eines bestellten Handwerkers öffnete die Frau die Tür und sah sich einem mit einem Messer bewaffneten Mann gegenüber, der sie in gebrochenem Deutsch nach Bargeld fragte. Angebotenes Bargeld nahm der Unbekannte daraufhin jedoch nicht an, sondern drängte die Frau ins Schlafzimmer, wo er die Verschlusskappe eines mitgebrachten Behältnisses öffnete und anschließend versuchte, seinem Opfer ein gelbliches Pulver zu verabreichen. Dieses Vorhaben scheiterte aber an der Gegenwehr der Frau, die von dem Angreifer letztlich im Badezimmer eingeschlossen wurde und sich erst nach etwa einer Stunde befreien konnte. Der unbekannte Täter wurde der Polizei wie folgt beschrieben:

Ca. 25 Jahre alt, sprach gebrochen Deutsch. Bekleidet mit schwarzer Hose, schwarzen Schuhen und einer schwarzen Jacke, die auf der linken Brustseite mit einem weiß-roten Emblem versehen war. Er trug eine schwarze Schirmmütze, einen ebenfalls schwarzen Mund-Nasen-Schutz du schwarze Handschuhe.

Personen, die im fraglichen Zeitraum verdächtige Wahrnehmungen im Bereich des Marstall-Centers gemacht haben oder Hinweise zur Identität des unbekannten Täters geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Ludwigsburg, Tel. 0800 1100225, in Verbindung zu setzen.

 

Freiberg am Neckar: Falscher Installateur erbeutet Schmuck und Bargeld

Mehrere Schmuckstücke und Bargeld im Gesamtwert von etwa 3.000 Euro hat ein unbekannter Täter am Montag in der Wohnung einer 88-jährigen Frau in Freiberg am Neckar erbeutet. Er hatte sich gegen 14:30 Uhr an der Wohnungstür als Installateur vorgestellt, der die Funktion der Wasserversorgung überprüfen müsse. Dazu ging er mit der Frau ins Badezimmer, wo er für etwa 30 Minuten den Wasserhahn aufdreht. Danach verließ er das Haus und forderte die Frau auf, den Wasserfluss noch weitere fünf Minuten zu beobachten. Erst danach stellte die Wohnungsinhaberin das Fehlen von Geld und Schmuck fest. Bei dem Täter handelte es sich um einen etwa 30 bis 40 Jahre alten, untersetzten Mann mit kurzen, dunklen Haaren. Er trug eine blaue, kurzärmlige Jacke und sprach schwäbisch ohne erkennbaren Akzent.

Sachdienliche Hinweise nimmt der Polizeiposten Freiberg am Neckar, Tel. 07141 64378-0, entgegen.

 

Ottmarsheim: Unfall mit leicht verletztem Motorradfahrer

Zu einem Verkehrsunfall mit einem leicht verletzten Motorradfahrer und einem Sachschaden von rund 4.000 Euro kam es am Dienstagmorgen gegen 05:50 Uhr am Kreisverkehr am Ortseingang Ottmarsheim. Ein 20-jähriger VW-Fahrer befuhr die Kreisstraße 1625 aus Richtung Kirchheim am Neckar kommend und wollte über den Kreisverkehr in Richtung Besigheim weiterfahren. Beim Einfahren in den Kreisverkehr übersah er mutmaßlich einen 19-jährigen Motorradfahrer. Durch den Zusammenstoß stürzte der 19-Jährige und erlitt leichte Verletzungen. Er musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

 

Bietigheim-Bissingen: Geparkten BMW angefahren

Auf etwa 4.000 Euro beläuft sich der Sachschaden, den ein unbekannter Autofahrer am Dienstag zwischen 11:00 und 13:30 Uhr in der Max-Delbrück-Straße angerichtet hat. Vermutlich beim Vorbeifahren streifte er den vorderen rechten Kotflügel und die Stoßstange eines geparkten BMW und entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, bittet um Hinweise.

 

Gerlingen: Pkw-Aufbruch im Bergheimer Weg

Im Zeitraum zwischen Montag 18:00 Uhr und Dienstag 08:00 Uhr hat ein bislang unbekannter Täter im Bergheimer Weg in Gerlingen das Fenster der Beifahrertür eines geparkten Opel eingeschlagen und das Fahrzeug geöffnet. Er entwendete aus dem Innenraum einen grau-schwarz karierten Mantel der Marke Esprit sowie eine Reitjacke in Wert von rund 180,- Euro. Der Polizeiposten Gerlingen, Tel. 07156 9449-0, bittet um Hinweise.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg