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Gewerkschaft kritisiert hohe Zahl an befristeten Stellen

Vollwertige Stellen statt Zitter-Verträge: Für Unternehmen im Landkreis Ludwigsburg soll es künftig schwieriger werden, ihre Mitarbeiter mit einem befristeten Arbeitsvertrag abzuspeisen. Das fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit Blick auf aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Danach haben im Raum Stuttgart rund 127.000 Menschen eine befristete Stelle – das sind 8,9 Prozent aller Beschäftigten in der Region. Im Lebensmittel- und Gastgewerbe sind die „Jobs mit Verfallsdatum“ nach Beobachtung der Gewerkschaft besonders verbreitet.

„Durch Corona zeigt sich, wie prekär befristete Stellen sind. Denn wessen Arbeitsvertrag ohnehin ausläuft, der kann sich in der Krise keine großen Hoffnungen auf Verlängerung machen. Das trifft gerade Berufseinsteiger“, sagt Hartmut Zacher, Geschäftsführer der NGG Stuttgart in der Pressemeldung. Die Bundesregierung müsse ihrem Versprechen endlich Taten folgen lassen und den „Wildwuchs“ bei Befristungen beenden. In ihrem Koalitionsvertrag haben Union und SPD vereinbart, Befristungen ohne konkreten Sachgrund – wie etwa eine Elternzeitvertretung – einzudämmen.

„Befristungen dürfen nicht als Dauer-Probezeit missbraucht werden. Denn gerade junge Leute haben so kaum Chancen, eine Wohnung zu finden oder einen Kredit zu bekommen. Oft muss dann sogar der Wunsch nach eigenen Kindern verschoben werden“, kritisiert Zacher. Nach einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) waren im vergangenen Jahr bundesweit 37 Prozent aller Neueinstellungen befristet. Im Lebensmittel- und Gastgewerbe hatte fast jeder zweite neue Arbeitsvertrag ein Ablaufdatum, so die Gewerkschaft.

Sorge bereitet Zacher die Zunahme bei den sogenannten sachgrundlosen Befristungen. Nach Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbunds hat sich ihre Zahl zwischen 2001 und 2018 verdreifacht. „Genau hier muss die Bundesregierung ansetzen. Es kann nicht sein, dass sich selbst Fachkräfte von Job zu Job hangeln müssen – während der Chef Gesetzeslücken ausnutzen und eine verdiente Dauer-Stelle verweigern kann“, so Zacher. Laut IAB-Studie gaben Hoteliers und Gastronomen bei zwei Dritteln aller Befristungen keinen Sachgrund an, berichtet die Gewerkschaft.

red

So viele Corona-Neuinfizierte gibt es in Ludwigsburg

In den letzten 24 Stunden wurden dem Landratsamt in Ludwigsburg zwei weitere Neuinfizierte gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg wird am Donnerstag (18. Juni 17.00Uhr ) mit mindestens 1.794 angegeben. Gestern wurden null Neu-Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.695 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 1,6 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Donnerstag (18. Juni) rund 20 Corona-Neuinfizierte gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 35.243 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Ungefähr 32.986 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, steigt laut dem Sozialministerium auf 1.821.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,97 (Stand: 18. Juni – 19Uhr) angegeben.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Lörrach und Rems-Murr-Kreis insgesamt fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.821. Unter den Verstorbenen waren 1.030 Männer und 791 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Radfahrer stirbt in Ludwigsburg nach Sturz

Ein 57-jähriger Radfahrer ist am Mittwochnachmittag seinen schweren Verletzungen erlegen, die er sich am selben Tag bei einem Verkehrsunfall zwischen Ludwigsburg-Oßweil und Ludwigsburg-Poppenweiler zugezogen hatte.  Die Staatsanwaltschaft in Stuttgart und das Polizeipräsidium Ludwigsburg gaben das jetzt bekannt.

Laut einer Meldung der Polizei war der 57-Jährige am Mittwoch gegen 13:35 Uhr in der Verlängerung der Poppenweilerstraße, in Begleitung einer 53 Jahre alten Frau, auf einem asphaltierten Feldweg in Richtung “Schleuse Poppenweiler” unterwegs. Zwischen den Gewannen “Hasenäcker” und “Mitthau” verlor der Radfahrer, der laut der Polizei keinen Helm trug, auf einer leichten Gefällstrecke aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Zweirad und stürzte zu Boden.

Seine Begleiterin und ein 30 Jahre alter Mann, der sich ebenfalls an der Örtlichkeit befand, eilten dem Schwerstverletzten daraufhin zu Hilfe. Nachdem der 30-Jährige im weiteren Verlauf den Notruf abgesetzt hatte, brachte die Besatzung eines Rettungshubschraubers einen Notarzt zum Unfallort. Dieser kümmerte sich um den Mann, der anschließend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht wurde, wo er schließlich starb.

red

Was in Ludwigsburg und der Region los war

Ludwigsburg-Oßweil: Unfallflucht mit 3.500 Euro

Nach einer Unfallflucht, die am Mittwoch in Ludwigsburg-Oßweil begangen wurde, sucht die Polizei nach Zeugen. Zwischen 08:00 Uhr und 11:30 Uhr streifte ein noch unbekannter Fahrzeuglenker vermutlich beim Vorbeifahren einen Mercedes, der zur Tatzeit in der Friesenstraße am Fahrbahnrand abgestellt war. An der Fahrerseite entstand dadurch ein Sachschaden von etwa 3.500 Euro. Der Unbekannte kümmerte sich allerdings nicht darum und suchte das Weite. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Verursacher geben können, melden sich bitte beim Polizeirevier Ludwigsburg unter der Tel. 07141 18-5353.

Ludwigsburg-Süd: Radfahrerin bei Unfall verletzt

Mit leichten Verletzungen musste der Rettungsdienst am Mittwoch eine 47-jährige Radfahrerin in ein Krankenhaus bringen, nachdem sie gegen 16:50 Uhr in der Robert-Franck-Allee in Ludwigsburg-Süd in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Von der Robert-Franck-Allee wollte ein 50 Jahre alter Audi-Lenker, der in Richtung der B 27 fuhr, nach rechts in die Alt-Württemberg-Allee abbiegen. Beim Abbiegemanöver übersah der Autofahrer vermutlich aus Unachtsamkeit die parallel fahrende Radfahrerin, die zeitgleich einen Fahrradstreifen in dieselbe Richtung befuhr. Im Einmündungsbereich kam es schließlich zum Zusammenstoß der beiden Verkehrsteilnehmer, wodurch die 47-Jährige stürzte und leichte Verletzungen erlitt. Durch den Unfall entstand ein Sachschaden von rund 2.000 Euro.

Möglingen: Einbruch in Firma – Zeugen gesucht

Ein bislang unbekannter Täter verschaffte sich zwischen Mittwoch, 17:30 Uhr, und Donnerstag, 1:40 Uhr, Zugang zu einer Firma in der Straße “Beim Bierkeller” in Möglingen. Durch den Unbekannten wurde nichts gestohlen, allerdings beging man Sachbeschädigungen im Objekt. Der Polizeiposten Asperg hat die Ermittlungen übernommen und nimmt Zeugenhinweise unter Tel. 07141 62033 entgegen.

Gerlingen: Mercedes ausgebrannt

Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts geriet ein Mercedes am Mittwoch gegen 16:05 Uhr im Malvenweg in Gerlingen in Brand. Am Fahrzeug entstand Totalschaden, wobei die genaue Schadenshöhe noch nicht bezifferbar war. Der Mercedes musste nach den Löscharbeiten der Feuerwehr Gerlingen abgeschleppt werden, die mit drei Fahrzeugen und elf Einsatzkräften vor Ort war.

Steinheim an der Murr: Scheibe eines Seat eingeschlagen

Zwischen Dienstag, 21:45 Uhr, und Mittwoch, 14:40 Uhr, schlug ein bislang unbekannter Täter die hintere Scheibe eines in der Straße “Im Käppele” in Steinheim an der Murr abgestellten Seat ein. Aus dem Fahrzeug wurde eine Musicbox im Wert von etwa 300 Euro gestohlen. Der Polizeiposten Steinheim an der Murr ist für Zeugenhinweise unter Tel. 07144 823060 erreichbar.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Abwasserkosten im Städtevergleich: Ludwigsburg hat das zweitgünstigste Abwasser

Die Abwassergebühren in Ludwigsburg gehören zu den niedrigsten in ganz Deutschland. Im Gesamtranking der hundert bevölkerungsreichsten deutschen Städte, belegt die Stadt Ludwigsburg mit 288,40 € sogar fast den Spitzenplatz. Nur in Worms zahlt der Durchschnittshaushalt weniger für Abwasser. Das ist das Ergebnis des Abwassergebührenrankings 2020, das die Unternehmensberatung IW Consult  im Auftrag des Eigentümerverbands Haus & Grund“ erstellt hat.

Die jährliche Belastung der Verbraucher mit Kosten für die Entsorgung ihrer Abwässer variieren je nach Wohnort um mehrere Hundert Euro. Das ist ein zentrales Ergebnis des Abwassergebührenrankings 2020. „Die Abwassergebühren in vielen Städten sind zu hoch. Damit zahlen viele Bürger Jahr für Jahr zu viel an Gebühren“, betonte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke bei der heutigen Präsentation der Studie in Berlin.

Für den Vergleich wurden die jährlichen Abwassergebühren einer vierköpfigen Musterfamilie in den nach Einwohnern 100 größten Städten in Deutschland untersucht. So zahlt etwa ein Vierpersonenhaushalt in Worms oder Ludwigsburg im Durchschnitt weniger als 300 Euro im Jahr für die Abwasserentsorgung, während es in Mönchengladbach oder Potsdam mehr als 900 Euro sind. Im Ranking 2020 liegen 17 der 25 besten Städte in Bayern oder Baden-Württemberg. Die bestplatzierte ostdeutsche Stadt (Erfurt) kommt auf Rang 30. Unter den 25 Städten mit den höchsten Gebühren liegen 15 in Nordrhein-Westfalen, davon 13 in der Metropolregion Rhein-Ruhr. 81 Städte haben seit 2017 die Gebühren erhöht, in 18 sind sie gesunken.

red

BBL-Playoffs: MHP-Riesen versetzen Bayern ersten Schlag

München: Der FC Bayern Basketball musste im Viertelfinal-Hinspiel des BBL-Endturniers eine schmerzhafte Niederlage gegen die MHP-Riesen Ludwigsburg einstecken und muss nun im Rückspiel am kommenden Freitag mit mindestens vier Punkten Vorsprung gewinnen, um den dritten Meistertitel in Serie nicht zu verspielen.

Spielbericht:

Für die „erste Halbzeit“ im Playoff-Viertelfinale griff Headcoach John Patrick bereits vor Spielbeginn in die personelle Trickkiste: Johannes Patrick und Teyvon Myers rückten ins Ludwigsburger 12er Aufgebot und ersetzten im ersten Duell gegen die favorisierten Münchner Zamal Nixon und Christian von Fintel. Die MHP RIESEN erwischten dennoch den schlechteren Start. Der FC Bayern Basketball fand, auch durch vier Freiwürfe nach Foulspielen von Thomas Wimbush, gut ins Spiel und kontrollierte früh das Tempo (9:2, 3. Spielminute). Erst durch Korberfolge von Hans Brase und Marcos Knight in der vierten und fünften Spielminute gelang es den Schwaben, langsam ihren Rhythmus aufzunehmen. Da die Hausherren jedoch weiterhin unter den Körben dominierten, mussten sich die Schwaben durch ihre Paradedisziplin, den Einsatz, die Meriten verdienen. Mit Erfolg: Angeführt vom exzellent agierenden Brase eroberten sie die Führung (10:11) und zwangen Oliver Kostic zur ersten Seitenlinien-Ansprache. Der Serbe sollte jedoch nicht die richtigen Feinjustierungen finden: Ludwigsburg blieb angeführt von ihrem bis dato Besten, Brase, in Front (15:21, 10.).

Im Anschluss an ein insgesamt bärenstarkes Auftaktviertel verloren Patricks Schützlinge ab der elften Minute etwas den Fokus: Die Münchner verkürzten das entstandene Defizit bis auf einen Zähler – und versetzten nun ihren amerikanischen Headcoach zum Hadern an der Seitenlinie (22:23, 12.). Auch diese Auszeit sollte nicht die erhoffte Wirkung mit sich bringen. Denn die Hausherren übernahmen alsbald die Führung und bauten selbige, auch aufgrund zweier unsportlicher Foulspiele von Cameron Jackson und Jonas Wohlfarth-Bottermann, bis auf vier Zähler aus (33:29, 15.) und offenbarten dabei schwäbische Defensiv-Lücken aus der Ferndistanz. Aus dieser schlossen TJ Bray und Maodo Lo mehrfach erfolgreich ab und setzten Ludwigsburg, das durchaus gut spielte, zeitweilig aber sein Wurfglück vermisste, zur Halbzeit unter Druck (42:36, 20.).

München drückt aufs Tempo, Ludwigsburg dreht das Spiel

Im Anschluss an den Seitenwechsel sah sich Patrick schnell zur nächsten Ansprache gezwungen: Während der 52-Jährige unter anderem die Gangart der Hausherren monierte, kamen seine Mannen ohne Fortune zurück: München legte direkt einen 5:0-Lauf aufs Parkett. Dieser sollte zwar durch einen Wimbush-Dreier gebrochen werden, Danilo Barthel und Co. blieben am Drücker – und stellten zeitweise auf +11 (50:39, 24.). Die MHP RIESEN erwiderten das Aufkommen der Hausherren abermals mit großem Kampf, einer ebenso großen Leidenschaft und mit einem nun mehr aufdrehenden Wimbush. Hierdurch hielten sie das Geschehen ausgeglichen, das Verkürzen funktionierte aber vorerst nicht (65:59, 30.).

Direkt zum Beginn des Schlussabschnitts sorgte der Mann des dritten Viertels dann erenut für Zählbares: WImbush netzte von Downtown ein, Weiler-Babb ließ einen ebensolchen Wurf folgen und sorgte so nicht nur für den Ausgleich (65:65) und Jubel auf der Gästebank, sondern auch für einen tobenden Kostic, der seine Schützlinge zur Besprechung an den Seitenrand beorderte. Der Serbe sollte sein Team, gemeinsam mit Vladimir Lucic auf Zack bringen. Die Münchner waren wieder voll da, Ludwigsburg ließ sich nun aber nicht mehr abschütteln. Trotz eigener Fehler stand der Defensivverbund über mehrere Minuten felsenfest und mit vollem Fokus! Weiler-Babb, Knight, Wimbush und Brase sorgten für das Erobern der Führung, das für München Paul Zipser zu kontern versuchte (81:82, 38.). Die MHP RIESEN sollten doch nicht mehr an Fahrt verlieren: Mit einem mehrminütigen 18:8-Lauf entschieden sie die Partie für sich, gewannen im 14. Anlauf erstmals (gegen München) im Audi Dome und sicherten sich hierdurch einen kleinen Vorteil für das Viertelfinal-Rückspiel am Freitagnachmittag (Tip-Off 16:30 Uhr).

Statements und Stats

John Patrick | Headcoach Ludwigsburg: „Es war heute ein sehr intensives Spiel. Ich glaube, dass es eines der intensivsten Spiele, die ich in meiner 20-jährigen Karriere als Trainer, gecoacht habe. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft – und auf die Leader Marcos [Knight], Nick [Weiler-Babb] und Jaleen [Smith], die genauso wie Thomas Wimbush heute abgeliefert haben. Obwohl einige Dinge, darunter offene Würfe und Layups, heute für uns nicht den erhofften Weg gegangen oder gefallen sind, haben wir nie aufgegeben. Wir haben eine gute Moral gezeigt. Jetzt ist Halbzeit: Es gibt nichts zu feiern. Aber man sieht, dass wir eine Chance haben.“

Oliver Kostic | Headcoach München: „Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen und haben Ludwigsburg viele Offensivrebounds gestattet. Diese haben sie am Anfang im Spiel gehalten. Danach haben wir die Defensive und die Bretter eigentlich ganz gut kontrolliert, was auch zu einer besseren Offensive geführt hat. Am Ende sagen die Zahlen aber einiges: Wir hatten im Schlussabschnitt sieben Turnover, haben insgesamt 17 Offensivrebounds zugelassen – und am Ende entscheiden dann ein, zwei Situationen das Spiel. So ist Basketball eben. Das hier war die erste Hälfte des Viertelfinals. Wir müssen im zweiten Spiel besser und bereit sein, um das Ganze umzudrehen.“

Für München spielten: Danilo Barthel 20 Punkte, TJ Bray 12/5 Rebounds, Maodo Lo 11, Leon Radosevic 11, Paul Zipser 9, Vladimir Lucic 7, Diego Flaccadori 5, Mathias Lessort 4, Petteri Koponen 2, Zan Mark Sisko 2 und Alex King.

Für Ludwigsburg spielten: Hans Brase 18 Punkte/6 Rebounds, Marcos Knight 17/11, Thomas Wimbush 16, Jaleen Smith 13, Nick Weiler-Babb 7/5, Jonas Wohlfarth-Bottermann 7, Teyvon Myers 6, Jacob Patrick 2, Cameron Jackson 1, Radii Caisin und Lukas Herzog.

24Stunden-Corona-Ticker: Landratsamt Ludwigsburg meldet null Neuinfizierte

In den letzten 24 Stunden wurden dem Landratsamt in Ludwigsburg keine weiteren Neuinfizierten für den Landkreis gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg wird somit am Mittwoch (17. Juni 17.00Uhr ) weiterhin mit mindestens 1.792 angegeben. Gestern wurden zwei Neu-Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.694 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 2,0 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Mittwoch (17. Juni) rund 42 Corona-Neuinfizierte gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 35.223 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Ungefähr 32.948 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, steigt laut dem Sozialministerium auf 1.816.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,78 (Stand: 17. Juni – 19Uhr) angegeben.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen Emmendingen, Esslingen, Lörrach, Reutlingen und Rottweil insgesamt fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.816.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Was in Ludwigsburg und der Region los war

Bönnigheim: Ford beschädigt – Verursacher geflüchtet

Nach einer Unfallflucht, die am Dienstag zwischen 10:00 Uhr und 17:00 Uhr in der Burgstraße in Bönnigheim begangen wurde, sucht die Polizei nach Zeugen. Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker streifte vermutlich beim Vorbeifahren einen Ford, der an der genannten Örtlichkeit abgestellt war. Ohne sich im Anschluss um den angerichteten Sachschaden von etwa 1.500 Euro zu kümmern, machte sich der Unbekannte aus dem Staub. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Verursacher geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bietigheim-Bissingen unter der Tel. 07142 405-0 in Verbindung zu setzen.

Gerlingen: Auto landet in Vorgarten

Am Mittwoch gegen 11:05 Uhr wollte ein 87-jähriger VW-Lenker in der Goethestraße in Gerlingen rückwärts aus einer Garageneinfahrt herausfahren. Bereits hierbei verwechselte er vermutlich mehrfach das Brems- mit dem Gaspedal. Nachdem er rückwärts in Richtung der Karlsbader Straße unterwegs war, verwechselte er wohl erneut beide Pedale und der Motor heulte laut auf. Im Zuge dessen beschleunigte der Wagen vorwärts und stieß gegen einen Mercedes, der am rechten Fahrbahnrand abgestellt war. Anschließend wurde der VW nach links abgewiesen, fuhr dort über einen Gehweg und prallte gegen eine angrenzende Steinmauer. Im weiteren Verlauf landete der Wagen schlussendlich im Vorgarten eines nahegelegenen Wohnhauses. Nach bisherigen Erkenntnissen blieb der 87-Jährige unverletzt. Der Gesamtschaden wurde auf rund 10.000 Euro geschätzt.

Bietigheim-Bissingen-Untermberg: Radfahrer schwer verletzt

Mit schweren Verletzungen musste der Rettungsdienst am Dienstag einen 63 Jahre alten Radfahrer in ein Krankenhaus bringen, nachdem er gegen 17:50 Uhr im Stadtteil Untermberg in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Von der Unterriexinger Straße fuhr eine 27-jährige Opel-Lenkerin in einen Kreisverkehr ein. Als sie im weiteren Verlauf den Kreisverkehr in Richtung der Bissinger Straße wieder verlassen wollte, fuhr zeitgleich der 63-jährige Radfahrer von der Großsachenheimer Straße in den Kreisverkehr ein. Anschließend überfuhr er die Mittelinsel des Kreisverkehrs und prallte dann gegen die linke Front des Opel. Durch die Kollision stürzte der Radfahrer und erlitt schwere Verletzungen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 1.100 Euro.

Sachsenheim-Hohenhaslach: Unfallflucht – roter Wagen gesucht

Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042 941-0, sucht Zeugen, die Hinweise zu einer Unfallflucht geben können, die am Dienstag gegen 15:00 Uhr in der Horrheimer Straße in Hohenhaslach begangen wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich an der Tatörtlichkeit eine noch unbekannte Fahrzeuglenkerin auf dem Gelände einer Autowerkstatt. Dort soll sie beim rückwärts Ausparken einen angebrachten rotweißen Pfosten touchiert haben, wodurch ein Sachschaden von rund 500 Euro entstand. Daraufhin stieg die Fahrerin aus dem Fahrzeug aus und begutachtete den Schaden. Anstatt sich jedoch um den Unfall zu kümmern, machte sie sich anschließend aus dem Staub. Die Frau, die zuvor in einem Supermarkt gewesen sein soll, ist etwa 30 bis 40 Jahre alt, circa 170 bis 180 cm groß und hat blonde schulterlange Haare, die zu einem Zopf zusammengebunden waren. Zum Unfallzeitpunkt war sie mutmaßlich mit einem roten VW Beetle unterwegs, der möglicherweise am linken Fahrzeugheck beschädigt ist. Darüber hinaus konnten am Unfallort Teile eines Rücklichts gesichert werden, die eventuell vom Verursacherfahrzeug stammen.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Kreissparkasse legt Bericht für 2019 vor: Bilanzsumme und Ergebnis steigen

Gemeinsam haben der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Ludwigsburg Dr. Heinz-Werner Schulte und Landrat Dietmar Allgaier als Verwaltungsratsvorsitzender der Kreissparkasse bei Ihrer Jahrespressekonferenz die Bilanzzahlen für das vergangene Jahr vorgestellt. Wie ein roter Faden zogen sich dabei die Vokabeln „Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Gemeinnützigkeit durch die Präsentation.

Beim Rückblick auf das Geschäftsjahr 2019 zeigte sich Dr. Heinz-Werner Schulte, der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Ludwigsburg, „mit Verlauf und Ergebnis zufrieden.“ Trotz einiger Herausforderungen sei es, so Schulte, dem marktführenden Finanzinstitut im Landkreis erneut gelungen, „wirtschaftliche Erfolge zu erzielen und dabei sowohl auf Nachhaltigkeit als auch auf Gemeinnützigkeit fokussiert zu bleiben.“ Die Freude darüber teilt Schulte mit Landrat Dietmar Allgaier, der seine erste Pressekonferenz als Verwaltungsrats- und Stiftungsvorsitzender der Kreissparkasse und ihrer fünf Stiftungen bestritt. Allgaier berichtete dabei über das umfassende gemeinnützige Engagement der Kreissparkasse und sagte: „Ohne dieses Engagement wäre unser Landkreis an vielen Stellen um Vieles ärmer.“ Allein 2019 seien, so Allgaier, rund 3,8 Millionen Euro an Fördermittel geflossen und haben „kreisweit Hunderte von Projekten gefördert!“ Schulte und Allgaier brachten das Geschäftsjahr 2019 und die gelebte Gemeinnützigkeit auf die Formel: „Die Kreissparkasse war, ist und bleibt für die Menschen im Landkreis da!“

„Im Geschäftsjahr ist es der Kreissparkasse gut gelungen, auf Wachstumskurs zu bleiben“, sagte Dr. Heinz-Werner Schulte zu Beginn der traditionellen Pressekonferenz. Die Bilanzsumme der Kreissparkasse Ludwigsburg stieg im vergangenen Jahr um rund drei Prozent auf den Gesamtwert von 10,88 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatte der Wert noch bei 10,55 Milliarden Euro gelegen. Deutlich zugelegt hat im selben Zeitraum auch das bilanzielle Eigenkapital: das hatte im Jahr 2018 bei 1,23 Milliarden Euro gelegen und war im zurückliegenden Geschäftsjahr 2019 auf 1,29 Milliarden Euro gestiegen.

Eine „deutliche Zunahme“ verzeichnete das marktführende Finanzinstitut im Kreis auch bei den Kundeneinlagen und beim Kreditvolumen. Die Kundeneinlagen stiegen binnen Jahresfrist von 7,18 Milliarden Euro auf insgesamt 7,47 Milliarden Euro (zum Jahresende 2019) und legten damit um mehr als vier Prozent zu.

Das Kreditvolumen wuchs noch stärker. Hatte der Wert Ende 2018 noch bei 5,92 Milliarden Euro gelegen, so betrug die Gesamtsumme Ende 2019 mehr als 6,26 Milliarden Euro – was einer Steigerung von fast sechs Prozent entspricht.

Beim Jahresergebnis verzeichnet die Kreissparkasse seit Jahren „eine erfreuliche Konstanz“, so Schulte. Im Geschäftsjahr 2018 hatte dessen Wert noch bei 17,92 Millionen Euro gelegen. Zum Ende des Geschäftsjahres 2019 stieg das Volumen auf 17,95 Millionen Euro.

„Gerade in schwierigen Zeiten zeigen sich“ so Schulte, „Qualität und Wert der Beziehungen zu den Kunden.“ Schulte bezeichnete „die langjährige und wertschätzende Vertrauensbasis“ als die „eigentliche Quelle unserer Kraft“. Bester Beleg dafür ist die erneut angestiegene Gesamtzahl der Privatgirokonten. Deren Zahl stieg von 2018 auf 2019 um rund 2.000 auf insgesamt rund 232.400 erhöhte.

Nach Ansicht von Schulte „ist ökonomischer Erfolg nicht das einzige Ziel einer Sparkasse.“ Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und effizienter Ressourceneinsatz seien zwar „die Grundpfeiler des Erfolgs und die beiden wichtigsten Faktoren der Dimension ‚Ökonomie‘“. Doch erst dann, wenn man die beiden anderen Dimensionen „Ökologie“ und „Soziales Handeln“ mit der „Ökonomie“ untrennbar voneinander zu einem unternehmerischen Ziele-Dreieck verbinde, werde man als Kreissparkasse seiner Verantwortung gerecht.

„Die Gesamtheit des gemeinnützigen Engagements der Kreissparkasse Ludwigsburg und ihrer fünf Stiftungen ist für den Landkreis unverzichtbar“, ergänzte Landrat Dietmar Allgaier gleich zu Beginn seines Vortrags bei seiner ersten Pressekonferenz, die er in seinen Funktionen als Verwaltungsrats- und Stiftungsvorsitzender der Kreissparkasse Ludwigsburg geben durfte.

„Die fünf Stiftungen der Kreissparkasse Ludwigsburg stehen auf einem starken Fundament“, so Landrat Dietmar Allgaier. Ausgestattet waren die fünf Stiftungen per 31. Dezember 2019 mit einem Gesamtkapital in Höhe von 31 Millionen Euro. Vor zwanzig Jahren (2001) betrug die Gesamtsumme noch rund 7,3 Millionen Euro. „Das Stiftungskapital wurde also, rechnet man die Aufwendungen für Strümpfelbrunn mit, innerhalb von nur zwei Jahrzehnten deutlich mehr als verfünffacht“, so Allgaier.

Im Jahr 2020 erfolgt erneut eine Stiftungsdotation von insgesamt zwei Millionen Euro. Davon profitieren mit jeweils einer Million Euro die 1995 gegründete Stiftung „Jugendförderung, Arbeit und Soziales“ sowie die 1988 ins Leben gerufenen Stiftung „Kunst, Kultur und Bildung“. Die Zustiftungen miteingerechnet sind die beiden Stiftungen dann mit insgesamt 16 beziehungsweise acht Millionen Euro ausgestattet.

Neben den insgesamt 33 Millionen Euro ausgestatteten Stiftungen trägt die Kreissparkasse zusammen mit dem Landkreis noch die Stiftung „Schullandheim Strümpfelbrunn“. Diese ist die älteste Stiftung und beherbergt seit mittlerweile 50 Jahren unzählige Schüler-Generationen. Bis heute wurden dafür rund 5,65 Millionen Euro aufgewendet.

„Die Hilfe, die die Kreissparkasse und ihre fünf Stiftungen über Spenden- und Sponsoringmaßnahmen Jahr für Jahr Hunderten von Projekten zugutekommen lasse, wirkt im gesamten Landkreis, in allen 39 Kommunen“, betonte Landrat Allgaier.

Geholfen werde mit den Mitteln auf ganz unterschiedlichen Gebieten. Im Mittelpunkt stünden vor allem junge Menschen. Aber nicht nur. Die Bandbreite der Förderungen reicht von Kindergärten bis Jugendhäusern, spannt den Bogen über alle Schularten und geht hin bis Einrichtungen für alte Menschen. Zudem würden zahlreiche Sport- und Musikvereine unterstützt. Und häufig profitieren kulturelle Einrichtungen von der Hilfe.

Anschaulich und konkret wird diese Hilfe, wenn man sich ein paar Zahlen vergegenwärtigt“, sagte Allgaier. „Allein im Jahr 2019 sind rund 750 Projekte mit insgesamt rund 1,8 Millionen Euro gefördert worden“, so Allgaier weiter.

Die wichtigsten Kennzahlen: 

  • Der Kreissparkasse ist es im Geschäftsjahr 2019 gelungen, die Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr, auf insgesamt 10,88 Milliarden Euro zu steigern. Das entspricht einer Zunahme zum Vorjahr von 2,7%.
  • Das Jahresergebnis (Gewinn) betrug zum Ende des Geschäftsjahres bei 17,95 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor waren es 17,92 Millionen Euro.
  • Die Zahl der Privatgirokonten stieg von rund 230.000 (2018) auf 232.400.
  • Mitarbeiterzahl in 2019: 1.473 (inkl.117 Azubis). Ein Jahr zuvor waren es 1.508 Mitarbeiter (inkl. 98 Azubis)
  • Gesamtzahl der Filialen: 2019 waren 98. Im Jahr zuvor waren es 100.
  • Kreissparkasse Ludwigsburg ist mit einer Bilanzsumme von 10,88 Milliarden Euro, die zweitgrößte Sparkasse (hinter Pforzheim Calw) in Baden-Württemberg.

red

Corona-Ticker-Ludwigsburg: So sehen die neuesten Neuinfizierten-Zahlen aus

Binnen 24 Stunden hat das Landratsamt in Ludwigsburg am Dienstag (16. Juni) zwei Neuinfizierte für den Landkreis Ludwigsburg gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt somit auf mindestens 1.792 (Stand: 16. Juni 20, 17.00Uhr). Gestern und vorgestern wurden null Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.694 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 2,9 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Dienstag (16. Juni) rund 27 Corona-Neuinfizierte gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 35.181 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Ungefähr 32.907 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, steigt laut dem Sozialministerium auf 1.811.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,8 (Stand: 16. Juni – 19Uhr) angegeben.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen Calw, Enzkreis, Heidenheim und Lörrach weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.811.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red