7-Tage-Inzidenz rutscht unter 30er-Marke

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist auch am Sonntag gesunken und liegt jetzt unter der 30er-Marke: Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 29,4 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Gestern lag der Wert laut RKI bei 30,8. Vor genau einer Woche bei 39,1. Das geht aus Zahlen von Sonntagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 16:00 Uhr vorläufig wiedergeben.

Innerhalb eines Tages wurden in der Summe 3 Neuinfektionen registriert. Vor genau einer Woche waren es 16 Fälle. Gestern waren es kreisweit 16 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 498. Rund 25.977 (+60) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 12Auf der Normalstation werden 9  Patienten behandelt. 3 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 3 beatmet werden. (Stand: 13.06.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 13.06.)

Affalterbach ( 169 | 0 )
Asperg ( 737 | 0 )
Benningen am Neckar ( 254 | 0 )
Besigheim ( 657 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.469 | 1 )
Bönnigheim ( 545 | 0 )
Ditzingen ( 1.212 | 0 )
Eberdingen ( 301 | 0 )
Erdmannhausen ( 182 | 0 )
Erligheim ( 153 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 608 | 0 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 717 | 0 )
Großbottwar ( 345 | 0 )
Hemmingen ( 319 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 273 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 858 | 0 )
Kornwestheim ( 2.004 | 1 )
Löchgau ( 292 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.893 | 1 )
Marbach am Neckar ( 705 | 0 )
Markgröningen ( 769 | 0 )
Möglingen ( 693 | 0 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 253 | 0 )
Oberriexingen ( 124 | 0 )
Oberstenfeld ( 380 | 0 )
Pleidelsheim ( 306 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.230 | 0 )
Sachsenheim ( 1.021 | 0 )
Schwieberdingen ( 463 | 0 )
Sersheim ( 300 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 476 | 0 )
Tamm ( 429 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.486 | 0 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

Stadt Ludwigsburg: B27 soll durchgängig Tempo 40 bekommen – Regierungspräsidium entscheidet

Von Uwe Roth

Nun hat es die Stadt aus der Bürgerschaft schriftlich: Anwohner leiden in Ludwigsburg vor allem an den Durchgangsstraßen unter dem Lärm des Verkehrs. Das ergaben ihre Rückmeldungen zur geplanten Neuauflage des Lärmaktionsplans. Am liebsten möchten sie ein Tempolimit – möglichst jetzt und gleich. Statt 50 Stundenkilometer sollte besser Tempo 40 eingeführt werden – oder noch besser Tempo 30, so die Forderungen. Ein solches Limit gibt es derzeit in der Stadt nur in der Frankfurter Straße (nördliche B27) und das lediglich nachts. Besonders störend empfindet die Anwohnerschaft den Lkw-Verkehr, der rund um die Uhr keine Pausen kennt. Ein Durchfahrtsverbot könnte helfen, verlangen einige in den insgesamt 133 Rückmeldungen, die der Stadt vorliegen. Darunter sind bis zu zwölf Seiten lange Briefe, in denen geklagt wird, wie sehr der Krach des Verkehrs vor dem Haus an ihrer Gesundheit nagt.

Die Stadtverwaltung zeigt Verständnis und möchte den Bürger*innen gerne entgegenkommen. Doch sie kann lediglich Vorschläge machen, in welchen Straßenabschnitten eine Begrenzung der Geschwindigkeit sinnvoll sein könnte. Am Ende entscheidet jedoch das Regierungspräsidium (RP) Stuttgart. Das prüft Meter für Meter, ob eine Absenkung der Geschwindigkeit unterhalb 50 Stundenkilometer mit den Gesetzen konform geht. Wo es keine Wohnbebauung entlang einer großen Straße gibt, werde es schwierig, Tempo 40 durchzusetzen, warnte Bürgermeister Michael Ilk am Donnerstag im Verkehrsausschuss des Gemeinderats.

Das könnte im Streckenabschnitt der B27 zwischen der Feuerwehrwache und der Einmündung Reuteallee (Café Mohrenköpfle) der Fall werden. Dort säumen Wiesen den Straßenrand, oder es grenzen Kleingärten an die Heilbronner Straße. Wäre dort auf behördliche Anordnung weiterhin Tempo 50 erlaubt, auf dem Rest der Durchgangsstraße jedoch Tempo 40, wäre der Plan der Stadt hinfällig, die verkehrsgeplagte B27 durchgängig einigermaßen verkehrsberuhigt zu machen. Die Stadtverwaltung hat ein doppeltes Interesse an Tempo 40 oder noch besser Tempo 30: Denn eine Tempo-Begrenzung verringert nicht nur den Lärm, sondern auch den Ausstoß an Schadstoffen durch den Straßenverkehr. Wie Ludwigsburg24 berichtete, hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig der Stadt zur Auflage gemacht, mehr gegen die Luftverschmutzung zu unternehmen. Tempolimits könnten aus der Sicht der städtischen Verkehrsplaner ein geeignetes Mittel sein.

Auch die Industrie- und Handelskammer (IHK) hat eine Stellungnahme zum Lärmaktionsplan abgegeben. Doch die IHK zeigt darin wenig Verständnis für die Anwohner. Die Kammer spricht sich gegen ein Durchfahrtverbot für Lkw aus. Vielmehr setzt sie darauf, dass die Motorentechnik in der Zukunft den Lastkraftwagen leiser macht. Außerdem empfiehlt die IHK statt Durchfahrtsverbot einen Flüsterasphalt.

Die Stadt möchte beim Regierungspräsidium außerdem durchsetzen, dass auf der Wilhelmstraße und Arsenalstraße Tempo 30 tagsüber eingeführt wird.

Inzidenzwert im Landkreis Ludwigsburg kratzt an der 30er-Marke

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Samstag leicht gesunken: Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 30,8 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Gestern lag der Wert laut RKI bei 31,7. Vor genau einer Woche lag die Inzidenz bei 40. Das geht aus Zahlen von Samstagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 16:00 Uhr vorläufig wiedergeben.

Innerhalb eines Tages wurden in der Summe 16 Neuinfektionen registriert. Vor genau einer Woche waren es 32 Fälle. Gestern waren es kreisweit 11 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 498. Rund 25.917 (+35) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 12Auf der Normalstation werden 9  Patienten behandelt. 3 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 3 beatmet werden. (Stand: 12.06.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

 

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 12.06.)

Affalterbach ( 169 | 0 )
Asperg ( 737 | 0 )
Benningen am Neckar ( 254 | 0 )
Besigheim ( 657 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.468 | 0 )
Bönnigheim ( 545 | 0 )
Ditzingen ( 1.212 | 1 )
Eberdingen ( 301 | 0 )
Erdmannhausen ( 182 | 0 )
Erligheim ( 153 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 608 | 3 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 717 | 0 )
Großbottwar ( 345 | 1 )
Hemmingen ( 319 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 273 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 858 | 1 )
Kornwestheim ( 2.003 | 0 )
Löchgau ( 292 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.892 | 2 )
Marbach am Neckar ( 705 | 0 )
Markgröningen ( 769 | 0 )
Möglingen ( 693 | 1 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 253 | 0 )
Oberriexingen ( 124 | 1 )
Oberstenfeld ( 380 | 0 )
Pleidelsheim ( 306 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.230 | 0 )
Sachsenheim ( 1.021 | 2 )
Schwieberdingen ( 463 | 0 )
Sersheim ( 300 | 1 )
Steinheim an der Murr ( 476 | 1 )
Tamm ( 429 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.486 | 2 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

Kriminalstatistik 2020: Straftaten in Ludwigsburg rückläufig – Polizei geht gegen Poser vor

Von Uwe Roth

Wenn Corona überhaupt etwas Gutes hat, dann schlägt sich dies in der Polizeistatistik nieder: Im Jahr 2020 ist die Zahl der gesamten Straftaten in der Stadt Ludwigsburg um knapp acht Prozent zurückgegangen. Die Zahl der Wohnungseinbrüche sank im ersten Corona-Jahr um ein Viertel. Den Jahresbericht des Polizeireviers hat sein Leiter Christian Zacherle am Donnerstag Mitgliedern des Gemeinderats präsentiert. Der Polizeioberrat ist seit Mitte Februar in Ludwigsburg und kommentierte das Ergebnis als „wirklich sehr erfreulich“. Noch nie seien die Zahlen so gering gewesen, stellte er fest. Ob die Menschen besser geworden sind oder im Lockdown einfach nur die Möglichkeiten zu Straftaten fehlten, auf eine Interpretation wollte sich der Polizeichef nicht einlassen. Geschlossene Ladengeschäfte hatten sicherlich dazu beigetragen, dass 2020 fast 20 Prozent weniger Ladendiebstähle passierten, vermutete CDU-Fraktionsvorsitzender Klaus Herrmann.

2019 waren 503 Ladendiebstähle registriert worden, im Folgejahr immerhin hundert weniger. In den vergangenen Jahren waren in der Region Wohnungseinbrüche das große Problem. Home-Office vermasselte potenziellen Einbrechern im Berichtszeitraum die Gunst der Stunde: Die Zahl der Tageseinbrüche sank um die Hälfte – von 25 (2019) auf 13. „Es wird oft vergessen, dass Wohnungseinbrüche überwiegend tagsüber und nicht nachts passieren“, sagte Zacherle, um die Veränderung zu betonen.

Die Polizei Ludwigsburg beobachtete im ersten Corona-Jahr sogar weniger Rauschgiftdelikte. Knapp 600 waren es, 84 weniger als 2019. Zacherle will nicht ausschließen, dass Sperrstunden und eine bessere Kontrolle des öffentlichen Raums (Einhaltung der Masken-Regel durch die Polizei) dazu beigetragen haben, dass der Drogenhandel verstärkt in geschlossenen Räumen stattgefunden hat. Mehr Online-Handel könnte eine Erklärung sein, warum zwar der Ladendiebstahl zurückging, der Computerbetrug innerhalb eines Jahres dagegen um fast 60 Prozent angestiegen ist (2019: 22/2020: 35). Ladendiebstahl schädigt den Inhaber, nicht die ordentlich zahlenden Kunden. Beim Onlineshopping sind dagegen oftmals Kunden die geschädigten, die beispielsweise auf falsche Kaufportale hereinfielen oder nicht richtig auf ihre Bankdaten aufpassten.

Betrachtet man die Statistiken der Straftaten aus den vergangenen zehn Jahren, zeigt sich, dass die Pandemie keine generelle Erklärung für den Rückgang ist. Der Zahl an Straftaten in der Stadt Ludwigsburg von 5405 im Jahr 2020 steht die von 6135 im Jahr 2010 gegenüber. Das ist ein Unterschied von 730 Straftaten. Höhepunkt der Kriminalität im vergangenen Jahrzehnt war das Jahr 2014 mit 7243 registrierten Straftaten. Das waren über 1800 mehr als aktuell. Die meisten von der Polizei bearbeiteten Fälle passieren in der Innenstadt, danach folgt die Weststadt. Die Polizei hatte am wenigsten im Stadtteil Poppenweiler zu tun. Zum ersten Mal wurde in der Statistik der Bahnhofsbereich gesondert betrachtet. Es habe sich anhand der Zahlen gezeigt, so Zacherle, dass der Aufenthalt dort weniger gefährlich sei, als von vielen vermuteten. „Es ist mehr eine gefühlte Gefährlichkeit“, so der Revierleiter.

Im Jahresbericht der Polizei Ludwigsburg fällt auch die Statistik der Verkehrsunfälle erfreulich auf: Mit 1220 waren es 20 Prozent weniger als im Jahr davor (1530). Es gab einen Verkehrstoten. Im Jahr 2019 waren es 1630 polizeilich erfasste Verkehrsunfälle; rund 600 mehr als in der aktuellen Statistik. Auch die Zahl der Schwerverletzten ist minus 37 Prozent auffällig zurückgegangen. Ob sich die Einführung von Tempo 40 auf einigen Hauptverkehrsstraßen positiv auf die Unfallstatistik auswirkt, bewertete Zacherle nicht. Langsamere Geschwindigkeiten könnten Auffahrunfälle vermeiden oder zumindest die Sachschäden mindern. Die meisten Unfälle passieren im Übrigen bei der Missachtung von Vorfahrtsregeln. Und obwohl es immer mehr Radfahrer auf Ludwigsburgs Radwege und Straßen gibt, ist dort die Statistik der Unfälle ebenfalls rückläufig – wenn auch im Vergleich zu den Vorjahren nur gering. Einen deutlichen Rückgang von einem Drittel verzeichnete die Polizei-Statistik bei Unfällen mit Fußgängern.

Ein wachsendes Problem sieht die Polizei hingegen bei Autofahrern, die beispielsweise die Wilhelmstraße oder die Stuttgarter Straße nutzen, um ihr Fahrzeug lautstark der Öffentlichkeit zu präsentieren. Wie Revierleiter Zacherle ankündigte, sollen die sogenannten Poser aus dem Verkehr gezogen werden. „Wir haben ein Kontroll-Team Poser eingerichtet“, berichtete er den Gemeinderäten. Das seien Beamte und Beamtinnen, die sich mit Auto-Tuning besonders gut auskennen. Denn Klappenauspuff in den Race-Modus zu stellen, sei verboten, stellte er klar. Zacherle setzt auf den neuen Bußgeldkatalog, der voraussichtlich im September kommen wird. Ein auf Krach eingestellter Auspuff kostet demnach statt 20 nun 80 Euro plus einen Punkt in Flensburg. Das Posen selbst wird von 20 auf 100 Euro verteuert.

KIZ Ludwigsburg startet mit Betriebsimpfungen: Hahn+Kolb nutzt die Möglichkeit als erstes Unternehmen im Landkreis

LUDWIGSBURG. Start für die Betriebsimpfungen in den Kreisimpfzentren (KIZ) Ludwigsburg: Am Donnerstag (10. Juni) hat die Firma Hahn+Kolb in Zusammenarbeit mit ihrer Betriebsärztin Dr. Renate Petersen als erstes Unternehmen im Landkreis Ludwigsburg von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die betriebliche Impfung in den KIZ in die Tat umzusetzen.

Die betrieblichen Impfungen finden in den Impfstraßen des KIZ statt, die aufgrund des knappen Impfstoffangebots nicht benutzt werden. So ist der öffentliche Impfbetrieb im KIZ nicht beeinträchtigt und das jeweilige Unternehmen kann trotzdem die vorhandene Infrastruktur für seine Impfungen nutzen. „Dadurch entsteht eine klassische Win-Win-Situation“, sagt Jürgen Vogt, Erster Landesbeamter des Landkreises Ludwigsburg.

Sowohl den benötigten Impfstoff als auch das gesamte Impfmaterial hat Hahn+Kolb organisiert. Die Verwaltung der Patientendaten übernehmen ebenfalls das Unternehmen und die Betriebsärztin.

red

7-Tage-Inzidenz im Kreis Ludwigsburg sinkt

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Freitag gesunken: Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 31,7 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Gestern lag der Wert laut RKI bei 34,7. Vor genau einer Woche lag die Inzidenz bei 40. Das geht aus Zahlen vom Freitagnachmittag hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 16:00 Uhr vorläufig wiedergeben.

Innerhalb eines Tages wurden in der Summe 11 Neuinfektionen registriert. Vor genau einer Woche waren es 14 Fälle. Gestern waren es kreisweit 41 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg steigt um 1 auf mindestens 498. Rund 25.882 (+19) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 12 (-2). Auf der Normalstation werden 9 (-1) Patienten behandelt. 3 (-1) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 3 beatmet werden. (Stand: 11.06.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 11.06.)

Affalterbach ( 169 | 0 )
Asperg ( 737 | 0 )
Benningen am Neckar ( 254 | 0 )
Besigheim ( 657 | 1 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.468 | 0 )
Bönnigheim ( 545 | 0 )
Ditzingen ( 1.211 | 1 )
Eberdingen ( 301 | 0 )
Erdmannhausen ( 182 | 1 )
Erligheim ( 153 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 605 | 0 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 0 )
Gerlingen ( 717 | 0 )
Großbottwar ( 344 | 0 )
Hemmingen ( 319 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 273 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 857 | 1 )
Kornwestheim ( 2.003 | 1 )
Löchgau ( 292 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.890 | 0 )
Marbach am Neckar ( 705 | 1 )
Markgröningen ( 769 | 0 )
Möglingen ( 692 | 0 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 253 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 380 | 0 )
Pleidelsheim ( 306 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.230 | 1 )
Sachsenheim ( 1.019 | 1 )
Schwieberdingen ( 463 | 1 )
Sersheim ( 299 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 475 | 0 )
Tamm ( 429 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.484 | 2 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

Inzidenzwert steigt auf 35

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Donnerstag gestiegen: Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 35 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Gestern lag der Wert bei 31. Vor genau einer Woche lag die Inzidenz bei 49,1(Stand – 10.06. – 16Uhr). 

Innerhalb eines Tages wurden in der Summe 41 Neuinfektionen registriert. Vor genau einer Woche waren es 33 Fälle. Gestern waren es kreisweit 19 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 497. Rund 25.863 (+31) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 14 (-1). Auf der Normalstation werden 10 (-1) Patienten behandelt. 4 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 4 beatmet werden. (Stand: 10.06.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 10.06.)

Affalterbach ( 169 | 1 )
Asperg ( 737 | 1 )
Benningen am Neckar ( 254 | 0 )
Besigheim ( 656 | 4 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.468 | 2 )
Bönnigheim ( 545 | 0 )
Ditzingen ( 1.210 | 2 )
Eberdingen ( 301 | 0 )
Erdmannhausen ( 181 | 0 )
Erligheim ( 153 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 605 | 1 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 261 | 2 )
Gerlingen ( 717 | 1 )
Großbottwar ( 344 | 0 )
Hemmingen ( 319 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 273 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 856 | 1 )
Kornwestheim ( 2.002 | 2 )
Löchgau ( 292 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.890 | 12 )
Marbach am Neckar ( 704 | 0 )
Markgröningen ( 769 | 5 )
Möglingen ( 692 | 1 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 253 | 1 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 380 | 0 )
Pleidelsheim ( 306 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.229 | 3 )
Sachsenheim ( 1.018 | 0 )
Schwieberdingen ( 462 | 1 )
Sersheim ( 299 | 1 )
Steinheim an der Murr ( 475 | 0 )
Tamm ( 429 | -1 )
Vaihingen an der Enz ( 1.482 | 0 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

Nach Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen in Ludwigsburger Innenstadt – Tatverdächtiger festgenommen

Nach der Auseinandersetzung zweier Gruppen in der Ludwigsburger Innenstadt in der Nacht von Freitag auf Samstag (wir berichteten) durchsuchte die Ermittlungsgruppe „Arsenal“ der Kriminalpolizei Ludwigsburg mit Unterstützung von Einsatzkräften des Polizeipräsidiums Einsatz am frühen Donnerstagmorgen mehrere Objekte in den Landkreisen Ludwigsburg und Esslingen.

In den Fokus der Ermittler waren nach Angaben der Staatsanwaltschaft Stuttgart vier junge Männer im Alter von 16, 16, 17 und 19 Jahren geraten. Bei der Schlägerei am Arsenalplatz in Ludwigsburg war ein 32-Jähriger durch ein Messer schwer und ein 24-Jähriger durch Schläge und Reizgas leicht verletzt worden.

Im Anschluss an die Durchsuchungsmaßnahmen wurde der zur Tatzeit 17-Jährige, der die deutsche und türkische Staatsangehörigkeit besitzt, einem Haftrichter vorgeführt, der den durch die Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragten Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Vollzug setzte. Kriminalbeamte brachten den jungen Mann anschließend in eine Justizvollzugsanstalt. Bei den Durchsuchungen beschlagnahmen die Beamten zahlreiche Beweismittel. Die Ermittlungen zur genauen Tatbeteiligung und den Hintergründen dauern noch an.

red

EM 2021: Ab Freitag rollt der Ball – Polizei Ludwigsburg ist vorbereitet

Ab Freitag rollt der Ball. Mit einem Jahr Verspätung startet die Europameisterschaft 2020. Erstmalig wird das Turnier in elf verschiedenen Städten ausgetragen. Bis Sonntag, 11. Juli, stehen insgesamt 51 Partien auf dem Spielplan. Mit dem Eröffnungsspiel Türkei gegen Italien in Rom am 11. Juni 2021 um 21:00 Uhr geht es los. Nicht nur Fußballfans fiebern dem vierwöchigen Turnier entgegen, auch Polizei und Kommunen haben sich nach eigenen Angaben darauf vorbereitet. Es wird in diesem Jahr vieles anders sein, als bei vergleichbaren zurückliegenden Veranstaltungen. Denn die Corona-Pandemie sorgt sowohl bei den Fans als auch bei den Sicherheitsorganen für einige Unwägbarkeiten, teilte das Ludwigsburger Polizeipräsidium am Donnerstag mit.

Mit stabiler Unterschreitung von Inzidenzmarken erfolgten im Landkreis Ludwigsburg Corona-Lockerungen. So sind je nach Öffnungsschritt wieder Treffen mit mehreren Personen möglich, gastronomische Betriebe dürfen im Außen- und Innenbereich unter bestimmten Voraussetzungen wieder Gäste bewirten. „Das sind Freiheiten, auf die wir alle lange warten mussten, die wir aber bei aller Euphorie nicht allzu leichtfertig wieder aufs Spiel setzen dürfen,“ sagt Polizeipräsident Burkhard Metzger. „Der Gesundheitsschutz ist daher einer der wesentlichen Aspekte, unter denen polizeiliche Einsatzmaßnahmen während des Turniers stattfinden werden.“

In Abstimmung mit den größeren Kommunen sind dies vor allem verkehrslenkende Maßnahmen und Absperrungen im Zusammenhang mit zu erwartenden Autokorsos sowie Überwachungsmaßnahmen bei möglichen Ansammlungen und Veranstaltungen, Metzger. „Wir wollen den Fußballfans dabei möglichst viele Freiheiten lassen, werden aber dort einschreiten, wo es zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung erforderlich ist,“ so der Polizeipräsident. „Gravierende Ordnungsstörungen, Auseinandersetzungen zwischen Fangruppierungen und andere strafbare Handlungen sprengen diesen Freiheitsrahmen eindeutig und werden konsequent verfolgt.“

Die Polizei appelliert daher an das Verantwortungsbewusstsein und die Vernunft aller Fans, damit die Fußball-Europameisterschaft auch für alle zu einem ungetrübten Erlebnis werden kann.

red

Neue Sport- und Schwimmhalle für PH-Ludwigsburg: Land gibt 29 Millionen

Es kann losgehen: Die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg bekommt eine neue Sport- und Schwimmhalle. Das baden-württembergische Finanzministerium hat die Baufreigabe erteilt. Der Neubau, entworfen vom Architekturbüro Auer und Weber aus Stuttgart, soll die alte Sporthalle ersetzen, die aus Sicherheitsgründen geschlossen wurde und deren Generalsanierung nicht wirtschaftlich gewesen wäre, so das Ministerium.  Das Investitionsvolumen für das neue Gebäude beträgt rund 29 Millionen Euro und wird vom Land getragen. Beginn der Bauarbeiten ist im Herbst 2021, die Fertigstellung ist im Wintersemester 2023/24 vorgesehen. Bis dahin soll die Interimssporthalle in Betrieb bleiben.

„Die Studentinnen und Studenten in Ludwigsburg können sich auf attraktive Sportflächen freuen. Gut für den Sport, aber auch fürs Klima. Auf das Dach kommt eine Photovoltaikanlage, die jährlich 155.000 Kilowattstunden Strom liefern wird“, sagte der neue Finanzminister Dr. Danyal Bayaz.

„Die neue Sport- und Schwimmhalle der PH Ludwigsburg bietet nicht nur einen Mehrwert für die Forschung und Lehre im sportwissenschaftlichen Bereich, sondern fungiert darüber hinaus auch als Ausbildungsstätte auf höchstem Niveau für die Aus- und Weiterbildung von Sportlehrerinnen und Sportlehrern. Dadurch leisten wir einen wichtigen Beitrag für eine zeitgemäße und zukunftsweisende Lehrerbildung am Standort Ludwigsburg“, fügte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hinzu.

Der zweigeschossige Neubau soll rund 3.600 Quadratmeter groß werden und laut Anne Nörthemann von der PH-Ludwigsburg an einer anderen Stelle auf dem Campus gebaut werden. Neben einer Dreifeld-Sporthalle und einem 3,8 Meter tiefen Schwimmbecken mit 3-Meter-Sprungturm und Hubboden sind unter anderem Fitness- und Gymnastikräume, eine Kletterwand, Umkleiden, Büros sowie eine Zuschauertribüne für bis zu 200 Zuschauerinnen und Zuschauer vorgesehen. Der Neubau soll auch für die Fort- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern in Zuständigkeit des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung genutzt werden. In Randzeiten steht das Gebäude für den Allgemeinen Hochschulsport zur Verfügung.

Die alte Schwimmhalle auf dem Campus. Foto: PH Ludwigsburg

Die Außenbauteile des Sport- und Schwimmhallengebäudes werden in Passivhausqualität ausgeführt. Wärme soll der Bau aus dem vorhandenen landeseigenen Nahwärmenetz erhalten. Sämtliche raumlufttechnischen Anlagen werden mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung ausgestattet. Außenliegender Sonnenschutz und teilweise vorgesehene Sonnenschutzverglasungen sollen verhindern,  das sich die Innenräume zu stark aufheizen. Die Beleuchtung der Räume erfolgt mit hocheffizienter LED-Technik mit nutzungsabhängiger Lichtsteuerung.

red