Erhöhung Kita-Gebühren: Stadtverwaltung Ludwigsburg stellt neues Modell vor

Der Ausschuss des Gemeinderats für Bildung, Sport, Soziales (BSS) hat in der vergangenen Woche intensiv über die Vorlage 353/20 beraten. Diese schlägt vor, mit einem gemeinsamen Beschluss die Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer sowie die Elternbeiträge für die Kindergärten anzuheben. Angesichts massiver Einbußen bei den Steuereinnahmen sollen die Wirtschaft mit 1,6 Millionen Euro, die Bürgerinnen und Bürger über die Grundsteuer mit 1,7 Millionen Euro sowie die Eltern von Kindergartenkindern mit 0,5 Millionen Euro beteiligt werden. „Wir schlagen schmerzliche und harte Einsparungen in allen Bereichen der Stadtverwaltung und der Stadtgesellschaft vor“,  betont OB Dr. Matthias Knecht. „Aber nur ein gemeinsamer Kraftakt hilft, um in die Zukunft unserer Stadt zu investieren.“

Vor dem Hintergrund der sehr intensiven Diskussion beauftragte der BSS die Stadtverwaltung, neue Vorschläge für die Kindergartengebühren zu entwickeln.

Folgendes Modell liegt dem Gemeinderat nun zur Beratung und Entscheidung vor:

  • Die aktuelle Elternbeitragsstaffel mit der Differenzierung nach Betreuungsstunden und Anzahl der Kinder bleibt unverändert.
  • Künftig werden jedoch nicht mehr elf Beiträge pro Jahr, sondern zwölf erhoben. Der bisher beitragsfreie Monat entfällt.
  • Parallel zur neuen Beitragssatzung mit der Zahlungspflicht für zwölf Monate empfiehlt die Stadtverwaltung, einen Abschlag für jene Familien einzuführen, deren Einkommen unterhalb von 35.000 Euro pro Jahr (bei einer Familie mit einem Kind) liegt und über der Grenze, bei der das Jugendamt die Elternbeiträge übernimmt. Mit diesem Vorschlag der Verwaltung würden die Elternbeiträge linear um rund neun Prozent steigen, allerdings nicht für Familien mit einem Jahreseinkommen unter 35.000 Euro.
  • Um den Verwaltungsaufwand minimal zu halten, beabsichtigt die Stadtverwaltung die Einkommensprüfung mit der LudwigsburgCard zu koppeln und deren Einkommensgrenzen zum Maßstab zu nehmen.
  • Diese Neuregelung würde zum 1. August 2021 in Kraft treten, da dieser Monat bislang beitragsfrei ist. Die Satzung würde mit Beschluss bereits im Dezember geändert werden.

„Mit dieser Lösung könnten wir eine verträgliche Erhöhung erreichen, die unser den Eltern vertrautes Beitragssystem weitgehend beibehält, unsere Budgetziele absichert und – das wäre eine neue Komponente – gerade die Familien entlastet, die über der Grenze für Transferleistungen, gleichwohl aber im unteren Einkommensbereich liegen“, wirbt der Erste Bürgermeister Konrad Seigfried für den Vorschlag der Stadtverwaltung. „Wir würden uns sehr freuen, wenn der Gemeinderat diesen Weg mit uns gehen könnte.“

red

Corona-Fallzahlen am Mittwoch, 18. November im Kreis Ludwigsburg

Die Lage am Mittwoch im Landkreis Ludwigsburg: 

Binnen 24 Stunden meldete das Gesundheitsamt in Ludwigsburg +180 neue Corona-Infizierte. Die meisten Neuinfektionen gab es in der Stadt Ludwigsburg (47 Fälle). Im Vergleich zum Mittwoch vor einer Woche sank die Zahl der Neuinfektionen um 11. Damals waren 191 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Gestern waren es 172 Fälle. Der bis dato höchste Wert seit Beginn der Corona-Pandemie im Kreis Ludwigsburg lag bei 305. (Stand: 18.11.)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 7.757 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um zwei auf 106. Rund 6.379 (+153Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 18.11)

Laut den RKH Kliniken sind 52 (+4) COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 36 (+2) Patienten sind auf der Normalstation. 16 (+2) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, davon werden 12 beatmet. (Stand: 18.11)

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt laut dem Landratsamt am Montag bei 129,3 (Stand: 18.11.) Gestern lag der Wert bei 121,6. Damit liegt der Landkreis weiterhin sehr deutlich über der kritischen Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100. 000 Einwohner erreicht.

Nach dem am Mittwoch (14.10.) der Grenzwert von 50 Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg überschritten wurde, gilt der Kreis zum Risikogebiet. Das Landratsamt hat aufgrund dieser Entwicklung eine Allgemeinverfügung erlassen, die seit Donnerstag (15.10.) gültig ist. In der Innenstadt der Stadt Ludwigsburg gilt zusätzlich seit dem 15. Oktober eine Maskenpflicht.

Aktuell Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 18.11)

( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag )

ffalterbach ( 54 | 3 )
Asperg ( 189 | 10 )
Benningen am Neckar ( 74 | -1 )
Besigheim ( 149 | 4 )
Bietigheim-Bissingen ( 859 | 19 )
Bönnigheim ( 164 | -1 )
Ditzingen ( 297 | 4 )
Eberdingen ( 122 | 6 )
Erdmannhausen ( 56 | 3 )
Erligheim ( 51 | 4 )
Freiberg am Neckar ( 183 | 3 )
Freudental ( 89 | -1 )
Gemmrigheim ( 75 | 0 )
Gerlingen ( 231 | 3 )
Großbottwar ( 84 | 1 )
Hemmingen ( 93 | -2 )
Hessigheim ( 21 | 0 )
Ingersheim ( 72 | 2 )
Kirchheim am Neckar ( 106 | 3 )
Korntal-Münchingen ( 304 | 7 )
Kornwestheim ( 551 | 11 )
Löchgau ( 69 | 0 )
Ludwigsburg ( 1.327 | 47 )
Marbach am Neckar ( 209 | 8 )
Markgröningen ( 174 | 4 )
Möglingen ( 219 | 8 )
Mundelsheim ( 48 | 1 )
Murr ( 74 | 1 )
Oberriexingen ( 41 | 2 )
Oberstenfeld ( 98 | 0 )
Pleidelsheim ( 89 | 1 )
Remseck am Neckar ( 333 | 9 )
Sachsenheim ( 301 | -1 )
Schwieberdingen ( 124 | 4 )
Sersheim ( 107 | -1 )
Steinheim an der Murr ( 129 | 2 )
Tamm ( 154 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 386 | 13 )
Walheim ( 46 | 3 )

red

Zweckverband „Stadtbahn im Landkreis Ludwigsburg“ gegründet

LUDWIGSBURG. Mit der Unterzeichnung der Satzung ist am Mittwochvormittag (18.11.) im Ludwigsburger Kreishaus der Zweckverband „Stadtbahn im Landkreis Ludwigsburg“ gegründet worden. Die Unterzeichner – Stadt und Landkreis Ludwigsburg, Remseck, Möglingen, Markgröningen und Kornwestheim als Mitglied des Zweckverbands Pattonville – zeigten sich erfreut über die Gründung des Zweckverbands zur Realisierung des gemeinsamen Ziels, ein Stadtbahnnetz in Ludwigsburg und den Nachbarkommunen zu errichten. Die Gemeinde Schwieberdingen hat die Möglichkeit, ebenfalls dem Zweckverband beizutreten. Eine Be- schlussfassung über den Beitritt von Schwieberdingen ist in der Dezember-Sitzung des Gemeinderates geplant. „Die Gründung des Zweckverbands ist ein Meilenstein für das Stadtbahn-Projekt. Mit der Unterzeichnung der Zweckverbandssatzung bekennen sich die Projektpartnerkommunen und der Landkreis im großen Maßstab zur Stärkung des ÖPNV und zur Entlastung des Straßenverkehrs“, so Landrat Dietmar Allgaier stellvertretend für die Teilnehmer des Termins.

Mit den Unterschriften unter die Satzung des Zweckverbands beweisen die Partner in schwieriger Zeit Handlungsfähigkeit und setzen einen Auftrag des Kreistags und der Gremien aller Anliegerkommunen aus dem Jahr 2019 um: Trotz angespannter Haushaltslage und veränderter Prioritäten in Pandemiezeiten halten die Partner am Projekt fest, das eine deutliche Verkehrsverlagerung auf den Schienenverkehr erwarten lässt. Vor diesem Hintergrund habe sich manche politische Schleife der letzten Jahre durchaus gelohnt, da grundsätzlich nun ein von allen Partnern akzeptierter Konsens vorliege, waren sich die Projektpartner einig.

Die nächsten Schritte des Stadtbahn-Projekts sind Verhandlungen mit der Deutschen Bahn (DB) zur Markgröninger Bahn. Über die Reaktivierungsstrecke hinaus erfolgen derzeit umfangreiche Abstimmungsgespräche mit dem Landesverkehrsministerium zur Gewährleistung der Förderfähigkeit des Stadtbahn-Gesamtsystems. Kombinationsmöglichkeiten im neuen GVFG-Bundesförderrecht und -Landesförderrecht werden geprüft, um den kommunalen Anteil der Ko-Finanzierung gering zu halten. Eine neue Standardisierte Bewertung für das Gesamtnetz wird die Grundlage für die Bewilligung des Förderantrags bilden. Als unmittelbar nächster Schritt ist die Ausschreibung von Planungsleistungen von zentraler Bedeutung für das Projekt. Für die Besetzung der Geschäftsführerstelle des Zweckverbands wurde ein Personalauswahlverfahren gestartet.

red

Jogger von Hund gebissen und Frau wird bei Verkehrsunfall mit Traktor verletzt

Bietigheim-Bissingen: 64-Jähriger von Hund gebissen

Am Montag wurde ein 64 Jahre alter Jogger zwischen 15.30 Uhr und 16.00 Uhr im Bruchwald in Bietigheim-Bissingen von einem Hund gebissen. Der Mann lief an zwei Frauen vorbei, die einen Hund ausführten. Als sich der Jogger auf Höhe des Tieres befand, schnappte der Hund nach dem Mann und biss ihm ins Bein. Auf Nachfrage teilten die Frauen dem Jogger einen Namen mit. Anschließend trennten sich die Beteiligten und der 64-Jährige begab sich in ärztliche Behandlung. Die am Mittwoch verständigte Polizei sucht nun Zeugen und insbesondere die beiden Frauen. Es soll sich um eine brünette und eine blonde Frau gehandelt haben. Der Hund wurde als kniehoch beschrieben, hat schwarzes, lockiges Fell und Schlappohren. Die Polizeihundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5801, nimmt Hinweise entgegen.

Ditzingen: Unfall beim Überholen

Eine Verletzte und ein Sachschaden von etwa 40.000 Euro forderte ein Unfall, der sich am Mittwoch gegen 13:55 Uhr auf der Kreisstraße 1656 zwischen Münchingen und Schöckingen ereignete. Ein 81 Jahre alter Traktorfahrer und eine 48-jährige Opel-Fahrerin fuhren hintereinander in Richtung Schöckingen. Kurz nach der Talmühle wollte der Traktorfahrer nach links in einen Feldweg abbiegen. Die nachfolgende Autofahrerin erkannte diesen Umstand mutmaßlich nicht und versuchte den Traktor zu überholen. Im weiteren Verlauf kam es zum Zusammenstoß der beiden Verkehrsteilnehmer. Die 48-jährige Frau wurde hierbei verletzt und musste durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Darüber hinaus befanden sich elf Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Ditzingen mit zwei Fahrzeugen im Einsatz. Sie kümmerten sich vor Ort um ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten. Nach dem Unfall musste die Kreisstraße bis etwa 14:45 Uhr voll gesperrt werden. Im Anschluss konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Derzeit (16:20 Uhr) dauern die Bergungsarbeiten noch an.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

 

 

AMG-Fahrer nach Unfall am Montag gestorben

Ein 30-jähriger Autofahrer, der am Montag 6. November in einen Verkehrsunfall auf der K 1690 zwischen Hemmingen und Münchingen verwickelt war (Wir berichteten), ist aufgrund der schweren Verletzungen gestorben. Das meldete am Mittwoch die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Polizeipräsidium Ludwigsburg.

Was war passiert?

Am Freitag gegen 19:20 Uhr befuhr der 30-jährige Lenker eines Mercedes-Benz die K 1690 von Hemmingen kommend in Richtung Münchingen. In einer Rechtskurve überholte der Fahrzeuglenker zunächst zwei vor ihm fahrende Pkw. Der 30-jährige verlor in der darauffolgenden Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr über einen Leitpfosten und schließlich frontal gegen einen Baum. Der Lenker des Mercedes-Benz wurde in der Folge in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Der Fahrer erlitt durch den Unfall schwere Verletzungen. Der Mercedes-Benz war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden am Pkw beläuft sich auf ungefähr 40.000 Euro.

Die K 1690 musste zwischen Hemmingen und Münchingen bis 22:05 Uhr komplett gesperrt werden. Neben vier Streifenwagenbesatzungen waren zwei Fahrzeuge des Rettungsdienstes in Begleitung eines Notarztes sowie die Feuerwehr Hemmingen mit drei Fahrzeugen und 19 Einsatzkräften im Einsatz. Zudem waren Mitarbeiter der Notfallseelsorge zur Betreuung der am Unfallort anwesenden Personen eingesetzt.

red

 

Corona-Fallzahlen am Dienstag, 17. November im Kreis Ludwigsburg

Die Lage am Dienstag im Landkreis Ludwigsburg: 

Binnen 24 Stunden meldete das Gesundheitsamt in Ludwigsburg +172 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Dienstag vor einer Woche stieg die Zahl der Neuinfektionen um 123. Damals waren 49 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Gestern waren es 31 Fälle. Der bis dato höchste Wert seit Beginn der Corona-Pandemie im Kreis Ludwigsburg lag bei 305. (Stand: 17.11.) Die Zahlen am Sonntag und Montag sind erfahrungsgemäß niedriger als an den anderen Wochentagen, da am Wochenende weniger getestet wird.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 7.577 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steig um drei auf 101. Rund 6.226 (+184Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 17.11)

Laut den RKH Kliniken sind 48 COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 34 Patienten sind auf der Normalstation. 14 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, davon werden 13 beatmet. (Stand: 17.11)

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt laut dem Landratsamt am Montag bei 121,6 (Stand: 17.11.) Gestern lag der Wert bei 122,9. Damit liegt der Landkreis weiterhin sehr deutlich über der kritischen Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100. 000 Einwohner erreicht.

Nach dem am Mittwoch (14.10.) der Grenzwert von 50 Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg überschritten wurde, gilt der Kreis zum Risikogebiet. Das Landratsamt hat aufgrund dieser Entwicklung eine Allgemeinverfügung erlassen, die seit Donnerstag (15.10.) gültig ist. In der Innenstadt der Stadt Ludwigsburg gilt zusätzlich seit dem 15. Oktober eine Maskenpflicht.

Aktuell Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 17.11)

( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 51 | 4 )
Asperg ( 179 | 3 )
Benningen am Neckar ( 75 | 1 )
Besigheim ( 145 | 4 )
Bietigheim-Bissingen ( 840 | 25 )
Bönnigheim ( 165 | 6 )
Ditzingen ( 293 | 6 )
Eberdingen ( 116 | 4 )
Erdmannhausen ( 53 | 1 )
Erligheim ( 47 | 3 )
Freiberg am Neckar ( 180 | 4 )
Freudental ( 90 | 0 )
Gemmrigheim ( 75 | 0 )
Gerlingen ( 228 | 0 )
Großbottwar ( 83 | 2 )
Hemmingen ( 95 | 4 )
Hessigheim ( 21 | 0 )
Ingersheim ( 70 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 103 | 2 )
Korntal-Münchingen ( 297 | 9 )
Kornwestheim ( 540 | 11 )
Löchgau ( 69 | 2 )
Ludwigsburg ( 1.280 | 25 )
Marbach am Neckar ( 201 | 5 )
Markgröningen ( 170 | 5 )
Möglingen ( 211 | 5 )
Mundelsheim ( 47 | 0 )
Murr ( 73 | 2 )
Oberriexingen ( 39 | 1 )
Oberstenfeld ( 98 | 0 )
Pleidelsheim ( 88 | 0 )
Remseck am Neckar ( 324 | 7 )
Sachsenheim ( 302 | 10 )
Schwieberdingen ( 120 | 3 )
Sersheim ( 108 | 6 )
Steinheim an der Murr ( 127 | 2 )
Tamm ( 153 | 7 )
Vaihingen an der Enz ( 373 | 3 )
Walheim ( 43 | 0 )

 

red

„Regionalentwicklung Neckarschleifen“ – Kommunen und Landkreis gründen Verein

GEMMRIGHEIM. Insgesamt elf Kommunen entlang des Neckars und der Landkreis Ludwigsburg haben kürzlich in Gemmrigheim den Verein „Regionalentwicklung Neckarschleifen“ gegründet.

Zur Förderung von Kleinprojekten, die dem Erhalt des Steillagenweinbaus und der Weinkulturlandschaft dienen, haben elf Kommunen (ILE-Kommunen) und der Landkreis in der Gründungsversammlung vor einigen Tagen den Verein „Regionalentwicklung Neckarschleifen“ gegründet. Damit wurde die Voraussetzung geschaffen, das Förderprogramm Regionalbudget zu nutzen.

Das Regionalbudget für Kleinprojekte ist ein auf Bundesebene ausgewiesener zusätzlicher Fördertopf zur Stärkung des ländlichen Raums.

Zusammengeschlossen haben sich in dem neuen Verein die Kommunen Benningen am Neckar, Besigheim, Bönnigheim, Freiberg am Neckar, Gemmrigheim, Hessigheim, Ingersheim, Kirchheim am Neckar, Lauffen am Neckar, Mundelsheim und Walheim.

Als Vorsitzender des neu gegründeten Vereins wurde Bürgermeister Dr. Jörg Frauhammer (Gemmrigheim) gewählt. Dessen Stellvertreter sind Bürgermeister Uwe Seibold (Kirchheim am Neckar) und Landrat Dietmar Allgaier. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Regionalbudget viele kleine Projektideen unterstützen können“, kündigte Frauhammer in der Sitzung an.

red

 

Corona-Fallzahlen am Montag, 16. November im Kreis Ludwigsburg

Die Lage am Montag im Landkreis Ludwigsburg entspannt sich ein wenig: 

Binnen 24 Stunden meldete das Gesundheitsamt in Ludwigsburg +31 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Montag vor einer Woche sank die Zahl der Neuinfektionen um 109. Damals waren 140 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Gestern waren es 57 Fälle. Der bis dato höchste Wert seit Beginn der Corona-Pandemie im Kreis Ludwigsburg lag bei 305. (Stand: 16.11.) Die Zahlen am Sonntag und Montag sind erfahrungsgemäß niedriger als an den anderen Wochentagen, da am Wochenende weniger getestet wird.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 7.405 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion blieb unverändert bei 101. Rund 6.042 (+216Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 16.11)

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt laut dem Landratsamt am Montag bei 122,9 (Stand: 16.11.) Gestern lag der Wert bei 136,1. Damit liegt der Landkreis weiterhin sehr deutlich über der kritischen Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100. 000 Einwohner erreicht.

Nach dem am Mittwoch (14.10.) der Grenzwert von 50 Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg überschritten wurde, gilt der Kreis zum Risikogebiet. Das Landratsamt hat aufgrund dieser Entwicklung eine Allgemeinverfügung erlassen, die seit Donnerstag (15.10.) gültig ist. In der Innenstadt der Stadt Ludwigsburg gilt zusätzlich seit dem 15. Oktober eine Maskenpflicht.

Aktuell Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 16.11)

( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 47 | 2 )
Asperg ( 176 | 1 )
Benningen am Neckar ( 74 | 0 )
Besigheim ( 141 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 815 | 2 )
Bönnigheim ( 159 | 2 )
Ditzingen ( 287 | 2 )
Eberdingen ( 112 | 1 )
Erdmannhausen ( 52 | 0 )
Erligheim ( 44 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 176 | 1 )
Freudental ( 90 | 1 )
Gemmrigheim ( 75 | -1 )
Gerlingen ( 228 | 6 )
Großbottwar ( 81 | 0 )
Hemmingen ( 91 | 2 )
Hessigheim ( 21 | 0 )
Ingersheim ( 70 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 101 | 1 )
Korntal-Münchingen ( 288 | 2 )
Kornwestheim ( 529 | 0 )
Löchgau ( 67 | 0 )
Ludwigsburg ( 1.255 | 2 )
Marbach am Neckar ( 196 | 0 )
Markgröningen ( 165 | 0 )
Möglingen ( 206 | 0 )
Mundelsheim ( 47 | 0 )
Murr ( 71 | 1 )
Oberriexingen ( 38 | 1 )
Oberstenfeld ( 98 | 0 )
Pleidelsheim ( 88 | 0 )
Remseck am Neckar ( 317 | 1 )
Sachsenheim ( 292 | 0 )
Schwieberdingen ( 117 | 1 )
Sersheim ( 102 | 1 )
Steinheim an der Murr ( 125 | 0 )
Tamm ( 146 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 370 | 1 )
Walheim ( 43 | 0 )

red

Verkehrsbericht: Welche Straßen diese Woche in Ludwigsburg gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 16. November

Am Reitweg
Hier besteht bis voraussichtlich Anfang Dezember eine Vollsperrung des Fahrwegs entlang der Lärmschutzwand bis zur Carl-Benz-Straße.

Brahmsweg (Schlösslesfeldschule)
Es besteht bis voraussichtlich Ende April 2021 eine Vollsperrung auf Höhe des Gebäudes Brahmsweg 30/2.

Bönnigheimer Straße
Hier besteht bis voraussichtlich Ende November eine Vollsperrung mit einer örtlichen Umleitung.
 
Dieselstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Mitte Dezember zwischen der Friedenstraße 76 und der Dieselstraße 6 eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten. Die Zufahrt in die Dieselstraße ist für die Anwohner aus der Daimlerstraße möglich.
 
Friedrichstraße Nordseite
Hier steht bis voraussichtlich März 2021 zwischen der Solitudestraße und der Stuttgarter Straße nur jeweils eine Fahrspur in jeder Richtung zur Verfügung.

Gänsfußallee
Es besteht voraussichtlich bis Ende November eine halbseitige Sperrung der Gänsfußallee zwischen der Grönerstraße/Hoferstraße und der Brenzstraße mit Einbahnstraßenregelungen (Fahrrichtung von der Hoferstraße in Richtung Schwieberdinger Straße).

Heilbronner Straße /B 27
Hier wird die äußerste Fahrspur wegen Instandsetzungsarbeiten an der Stützwand außerhalb der Hauptverkehrszeiten abschnittsweise gesperrt.

Johannesstraße
Bis voraussichtlich Anfang März 2021 besteht eine Vollsperrung der Johannesstraße zwischen der Mörikestraße und der Wernerstraße. Der Kreuzungsbereich Johannesstraße / Wernerstraße ist ebenfalls voll gesperrt, hier besteht eine Sackgassenregelung. Der Anlieger- und Andienungsverkehr ist frei.

Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudestraße und dem Zentralen Omnibus-bahnhof (ZOB) für den Individualverkehr gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt – die Verkehrsführung erfolgt stadteinwärts zwischen der Friedrichstraße und der Leonberger Straße.
 
L 1140
Bedingt durch die Umbaumaßnahmen an der Ostrampe der Autobahn-Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd sind Verkehrsbeeinträchtigungen auf der L 1140 möglich.

Neckarhalde
Hier besteht auf Höhe der Neckarhalde 39 bis voraussichtlich Ende Dezember eine Vollsperrung für den Kfz-, Fußgänger- und Radverkehr. Es besteht eine Umleitung über: Neckarhalde – Herrmann-Wißmann-Straße – Steinäckerstraße.
 
Neißestraße / Pregelstraße
Es besteht bis voraussichtlich Ende Februar 2021 eine Vollsperrung der Neißestraße ab der Abzweigung Pregelstraße.

Porschestraße
Hier kommt es bis voraussichtlich Mitte November zu Beeinträchtigungen im Baustellenbereich auf Höhe der Porschestraße 14.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrecht erhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.   
 
Schmiedgässle / Kronenstraße
Es besteht eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten bis voraussichtlich
März 2021.
 
Schwieberdinger Straße /Keplerstraße/ Friedrichstraße
Hier steht pro Richtung im Baufeld nur jeweils eine Fahrspur zur Verfügung. Die Zu- und Abfahrt aus den Nebenrichtungen ist eingeschränkt oder teilweise nicht möglich. Die Zu- und Abfahrt aus der Pflugfelder Straße in die Schwieberdinger Straße ist aufgrund der dortigen Baustelle nicht möglich. Die Baumaßnahmen dauern voraussichtlich bis November 2020.

Seeschlossallee / Lichtäcker
Der Feldweg zwischen der Seeschlossallee und Lichtäcker 36 ist voraussichtlich bis Ende November im betroffenen Bereich voll gesperrt.

Steinbeisstraße
Es besteht bis voraussichtlich Ende Dezember eine Vollsperrung zwischen der Steinbeisstraße 6 und der Kreuzung Steinbeisstraße / Karl-Haußmann-Straße.
 
Uferwiesen II
Hier besteht eine Vollsperrung der Anlegestelle. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Untere Kasernenstraße – Parkplatz Untere Stadt
Der Parkplatz Untere Stadt ist im Zuge der Umgestaltung des Walckerparks bis voraussichtlich Mitte/Ende Dezember gesperrt. Im Bereich der Unteren Kasernenstraße, der Oberen Kasernenstraße und der Bietigheimer Straße sind daher die öffentlichen Stellplätze in Anwohnerparkplätze umgewandelt (Bewohnerparkbereich 1).
 
Untere Kasernenstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Bietigheimer Straße und dem Postgässle.
 
Waldäcker III
Hier sind temporäre Einschränkungen bei der Nutzung des Radweges entlang der Schwieberdinger Straße möglich. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Stadt Ludwigsburg übergibt Notebooks und Tablets für Online-Unterricht an Schulen

Aktuell können aufgrund der Corona-Pandemie nicht alle Schülerinnen und Schüler am Präsenzunterricht teilnehmen und sind auf Online-Unterrichtsangebote der Schulen angewiesen. Während der Schulschließungen im Frühjahr standen nicht allen Schülerinnen und Schülern ein Notebook oder ein Tablet für das digitale Fernlernen zur Verfügung.

Mit Geldern des so genannten Sofortausstattungsprogramms von Bund und Ländern hat die Stadtverwaltung Ludwigsburg deshalb rund 1.200 Tablets und 220 Notebooks beschafft. Diese werden an Schülerinnen und Schüler ohne digitale Endgeräte verliehen.

Die Verteilung an die Schulen hat jetzt begonnen. Als eine der ersten Schulen erhielt die Elly-Heuss-Knapp-Realschule die Leihgeräte. Erster Bürgermeister Konrad Seigfried übergab sie an Heidrun Gross, Schulleiterin der Elly-Heuss-Knapp-Realschule.

„Mit den neuen Leihgeräten stärken wir die Bildungsgerechtigkeit und setzen unsere 2017 begonnene Digitalisierung der Ludwigsburger Schulen konsequent fort“, freut sich Konrad Seigfried. Und Heidrin Gross ergänzt: „Wir sind sehr dankbar, die Leihgeräte zu erhalten. Durch die neuen Geräte können wir unsere Schülerinnen und Schüler in der Pandemie noch besser unterstützen und die Medienbildung als Auftrag aus dem Bildungsplan stärker im Unterricht umsetzen.“

Die Schulleitungen wählen die Schülerinnen und Schüler aus, die die Leihgeräte erhalten. Die Schüler müssen einen Leihvertrag unterschreiben. Auf allen Notebooks ist ein Antivirenprogramm mit einem Jugendschutzfilter installiert. Die Tablets werden mithilfe von Jamf-School, einer bundesweit etablierten und vom Kreismedienzentrum empfohlene Mobile-Device- Management-Lösung, verwaltet. Mit Hilfe dieser Lösung können alle Geräte leicht mit den von den Schulen gewünschten Apps sowie mit einheitlichen Jugendschutzeinstellungen ausgestattet werden. Die Mobile-Device- Management-Lösung wird zentral von der Stadtverwaltung verwaltet. Zusätzlich schult die Stadt Lehrerinnen und Lehrer als Administratoren, damit die Schulen die Geräte an ihren Bedarf anpassen können.

Beim Sofortausstattungsprogramm werden vom Land Baden-Württemberg insgesamt 130 Millionen Euro an die Schulträger verteilt. Die Stadt Ludwigsburg hat rund 820.000 Euro erhalten.

red

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