Ludwigsburgs Rathaus: „Schnellteststrategie des Landes für Personal an Schulen und Kitas unzureichend“

Die vom Land angekündigte Schnellteststrategie für das Personal an Schulen und Kitas, die ab 22. Februar greifen soll, ist aus Sicht der Stadt Ludwigsburg unzureichend. Das Land will ab diesem Zeitpunkt zwei Schnelltests pro Woche für das Personal in den Kindertageseinrichtungen und Schulen ermöglichen. Das soll über Apotheken und niedergelassene Ärzte abgewickelt werden. „Das hat bisher schon nicht funktioniert und wird ab 22. Februar auch nicht funktionieren“, moniert Erster Bürgermeister Konrad Seigfried, der in Ludwigsburg für die Bildungseinrichtungen verantwortlich ist.

Die zurückliegenden Monate haben für Seigfried gezeigt, dass dieses Angebot kaum angenommen wird. „Wenn wir jetzt Schulen und Kindergärten wieder öffnen, brauchen wir ein Angebot in den Schulen und in den Kindergärten.“ Dort könne nach seiner Einschätzung ohne Aufwand für die Betroffenen getestet werden. „Nur so entsteht Sicherheit für Kinder, Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrerinnen und Lehrer. Und nur so können wir das Pandemiegeschehen wirkungsvoll beeinflussen“, ist der Erste Bürgermeister überzeugt.

Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht und Seigfried haben sich deshalb an die beiden zuständigen Minister Susanne Eisenmann und Manfred Lucha mit der Aufforderung gewandt, dass den Kommunen die Kosten für mobile Testteams in den Kindertageseinrichtungen und Schulen erstattet werden. „Solange Selbst-Schnelltests nicht zugelassen sind, ist das die geeignete Maßnahme. Diese kann von den Selbsttests abgelöst werden, wenn diese zugelassen und auf dem Markt sind. Aber auch dann erwartet die Stadt eine Kostenübernahme durch das Land“, so Seigfried.

Für die Kindertageseinrichtungen und die Schulkind-Betreuung in Ludwigsburg werden ab 22. Februar mobile Testteams eingesetzt.

red

Impfzentren in Ludwigsburg gut an den ÖPNV angebunden

Seit dem 22. Januar wird im Landkreis Ludwigsburg gegen das Corona-Virus geimpft. Das Kreisimpfzentrum des Landkreises ist bequem und sicher mit dem ÖPNV zu erreichen. Wer einen Impftermin hat, kann mit fünf Buslinien zum Impfzentrum in den Max Maier Studios in der Ludwigsburger Weststadt fahren und dort an diesen Haltestellen aussteigen:

  • Haltestelle Mann + Hummel:
    • Buslinie 420 der LVL (Bahnhof (Arena) – Gewerbegebiet West).
    • Buslinie 433 der LVL (Asperg – Ludwigsburg ZOB – Hochberg – Poppenweiler).
  • Haltestelle Jenischstraße:
    • Buslinie 508 der WBG (Ludwigsburg – Möglingen – Zuffenhausen).
    • Buslinie 533 der WBG (Aldingen – Ludwigsburg – Möglingen – Markgröningen).
    • Buslinie 534 der WBG (Ludwigsburg – Möglingen – Schwieberdingen – Hemmingen).

Auch zu den zentralen Impfstationen in Stuttgart kommt man bequem mit Bus und Bahn. Zum Impfzentrum im Robert-Bosch Krankenhaus fährt die SSB-Linie 57 (Robert-Bosch-Krankenhaus – Burgholzhof – Pragsattel). Die Busse sind seit 11. Januar häufiger unterwegs. Von Montag bis Samstag zwischen 6.30 und 21.30 Uhr fahren die Busse im 7,5-Minuten-Takt. An Sonntagen zwischen 6.30 und 21.30 Uhr fahren die Busse alle zehn Minuten. Wer einen Termin im Impfzentrum in der Liederhalle hat, der fährt mit den Stadtbahnen oder den Bussen der SSB bis zur Haltestelle Berliner Platz (Liederhalle) oder Berliner Platz (Hohe Straße).

Alle Impfzentren in der Region Stuttgart sind als „Point of Interest“ (POI) in der Verbindungsauskunft und in der Live-Karte hinterlegt. Einfach den Suchbegriff „Impfzentrum“ in das Zielfeld der Fahrplanauskunft in der VVS-App oder auf der VVS-Homepage eintippen und eine individuelle Verbindung bekommen. Neben einer Liste der Abfahrtszeiten können sich Fahrgäste auch die Fußwege von der Haltestelle zum Impfzentrum auf einer Karte anzeigen lassen.

Quelle: VVS (nik)

 

Tödlicher Verkehrsunfall auf A81: Auto gerät unter Lkw

Am Freitag, den 12.02.2021, kam es gegen 16:15 Uhr auf der Autobahn A 81 zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Nord und Pleidelsheim zu einem schweren Unfall. Der 20 Jahre alte Fahrer eines Alfa Romeo befuhr die mittlere Spur in Fahrtrichtung Heilbronn und kam aus ungeklärter Ursache nach rechts ab. Dort kollidierte er mit einem Anhänger einer Sattelzugmaschine (40t) der Marke MAN und geriet schließlich unter den Auflieger. Durch die Kollision wurde das Fahrzeug stark deformiert und der Fahrer schwer verletzt. Er verstarb trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch Ersthelfer, Rettungswagenbesatzung und Notarzt noch an der Unfallstelle.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen war die Autobahn zunächst für die Dauer von 30 Minuten voll und schließlich für mehrere Stunden teilweise (rechte und mittlere Fahrspur) gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, der Stau auf der A81 in Fahrtrichtung Heilbronn war zeitweise 10 Kilometer lang, in der Gegenrichtung kam es zu einem 3 Kilometer langen Stau durch Schaulustige.

Die Feuerwehr Freiberg a.N. war mit drei Fahrzeugen und 25 Mann, die Feuerwehr Ludwigsburg mit einem Fahrzeug und zwei Personen, der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und einem Notarzt an der Unfallstelle. Auch die Autobahnmeisterei war vor Ort. Die Polizei war mit 7 Streifenwagenbesatzungen und dem Polizeihubschrauber im Einsatz.

Am Pkw entstand ein Sachschaden von ca. 3000 Euro, am Auflieger des Sattelzuges ein Schaden in Höhe von ca. 4000 Euro.

 

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

So sehen die Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg am Freitag aus

Und so sehen die Corona-Zahlen am Freitag 12.02. für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden +44 weitere Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Freitag vor einer Woche sank die Zahl der Neuinfizierten leicht. Damals wurden 46 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern waren es 29 Fälle.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg steigt erstmalig wieder seit dem 06. Februar und beträgt am Freitag 38,1. Am Vortag lag der Wert bei 35,7. Der Inzidenzwert der Stadt Ludwigsburg lag am Donnerstag laut der Stadtverwaltung bei 47. (Stand: 12.02. – 16Uhr).

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 16.581 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um eins auf 347. Rund 15.834 (+4) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 12.02.)

Laut den RKH Kliniken sind 38 (-2) COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 27 (-4) Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 11 (+2) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 8 (+1) beatmet werden. (Stand: 12.02.)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 12.02..)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 99 | 0 )
Asperg ( 415 | 1 )
Benningen am Neckar ( 160 | 1 )
Besigheim ( 436 | 1 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.541 | 11 )
Bönnigheim ( 422 | 0 )
Ditzingen ( 748 | 0 )
Eberdingen ( 204 | 2 )
Erdmannhausen ( 118 | 0 )
Erligheim ( 115 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 371 | 0 )
Freudental ( 127 | 0 )
Gemmrigheim ( 166 | 3 )
Gerlingen ( 511 | 1 )
Großbottwar ( 213 | 0 )
Hemmingen ( 254 | 2 )
Hessigheim ( 41 | 0 )
Ingersheim ( 143 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 270 | 1 )
Korntal-Münchingen ( 571 | 2 )
Kornwestheim ( 1.086 | 3 )
Löchgau ( 179 | 0 )
Ludwigsburg ( 3.075 | 7 )
Marbach am Neckar ( 456 | 2 )
Markgröningen ( 416 | 1 )
Möglingen ( 456 | 0 )
Mundelsheim ( 78 | 0 )
Murr ( 168 | 1 )
Oberriexingen ( 66 | 0 )
Oberstenfeld ( 163 | 1 )
Pleidelsheim ( 198 | 0 )
Remseck am Neckar ( 760 | 0 )
Sachsenheim ( 601 | 0 )
Schwieberdingen ( 269 | 2 )
Sersheim ( 195 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 302 | 2 )
Tamm ( 262 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 832 | 0 )
Walheim ( 93 | 0 )

red

Im Kreis Ludwigsburg steigt die Lohnuntergrenze für 760 Dachdecker

Mehr Geld im Handwerk: Für die rund 760 Dachdecker aus dem Landkreis Ludwigsburg gilt eine neue tarifliche Lohnuntergrenze. Gelernte Kräfte haben seit 1. Januar Anspruch auf einen Mindestverdienst von 14,10 Euro pro Stunde – 3,7 Prozent mehr als bisher. Das teilt die IG BAU Stuttgart mit – und ruft Beschäftigte in der Region zum Lohn-Check auf. „Auf der aktuellen Lohnabrechnung muss das Plus auftauchen. Wer leer ausgeht, sollte sich an die Gewerkschaft wenden“, so Bezirksvorsitzender Mike Paul.

Die IG BAU appelliert zugleich an Fachkräfte, auf dem deutlich höheren Tariflohn zu bestehen. Dieser liegt bei 19,12 Euro pro Stunde. „Trotz Pandemie laufen die Arbeiten im Dachdeckerhandwerk auf Hochtouren. Hier sollte sich niemand unter Wert verkaufen“, sagt Paul. Anspruch auf die tarifliche Bezahlung haben Gewerkschaftsmitglieder, deren Firma Mitglied in der Dachdeckerinnung ist.

Außerdem bleibt die tarifliche Altersvorsorge in der Branche bestehen. „Die Unternehmen wollten bei der Zusatzrente sparen. Die Folgen für Dachdecker, die wegen der harten körperlichen Arbeit nur selten bis zum gesetzlichen Rentenalter durchhalten und nur auf geringe Altersbezüge kommen, wären fatal gewesen. Jetzt müssen Arbeitgeber sogar einen höheren Rentenbeitrag zahlen“, erklärt IG BAU-Bundesvorstandsmitglied Carsten Burckhardt. Für Beschäftigte sei damit die tarifliche Extra-Rente von 94 Euro pro Monat gesichert.

Auch die Vergütungen für Azubis sind zum Januar gestiegen. Sie kommen jetzt auf 780 Euro im ersten, 940 Euro im zweiten und 1.200 Euro im dritten Ausbildungsjahr.

red

Inzidenzwert vom Landkreis Ludwigsburg fällt am Donnerstag auf 35,7

Und so sehen die Corona-Zahlen am Donnerstag 11.02. im Landkreis aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden +29 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Donnerstag vor einer Woche sank die Zahl der Neuinfizierten weiter. Damals wurden 37 Neuinfektionen registriert. Gestern waren es 45 Fälle.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg fällt weiter und beträgt am Donnerstag 35,7. Das ist der niedrigste Wert seit dem 09.Oktober. Am Vortag lag der Wert bei 40,1. Der Inzidenzwert der Stadt Ludwigsburg lag am Mittwoch laut der Stadtverwaltung bei 43,8. (Stand: 11.02. – 16Uhr).

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 16.537 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um fünf auf 346. Rund 15.830 (+35) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 11.02.)

Laut den RKH Kliniken sind 40 (+1) COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 31 (+3) Patienten werden auf der Normalstation behandelt. Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 7 (-1) beatmet werden. (Stand: 11.02.)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 11.02..)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 99 | 1 )
Asperg ( 414 | 1 )
Benningen am Neckar ( 159 | 0 )
Besigheim ( 435 | 2 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.530 | 4 )
Bönnigheim ( 422 | 0 )
Ditzingen ( 748 | 0 )
Eberdingen ( 202 | 0 )
Erdmannhausen ( 118 | 0 )
Erligheim ( 115 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 371 | 0 )
Freudental ( 127 | 0 )
Gemmrigheim ( 163 | 2 )
Gerlingen ( 510 | 1 )
Großbottwar ( 213 | 0 )
Hemmingen ( 252 | 1 )
Hessigheim ( 41 | 0 )
Ingersheim ( 143 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 269 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 569 | 1 )
Kornwestheim ( 1.083 | 4 )
Löchgau ( 179 | 1 )
Ludwigsburg ( 3.068 | 6 )
Marbach am Neckar ( 454 | 0 )
Markgröningen ( 415 | 0 )
Möglingen ( 456 | 0 )
Mundelsheim ( 78 | 0 )
Murr ( 167 | 0 )
Oberriexingen ( 66 | 0 )
Oberstenfeld ( 162 | 1 )
Pleidelsheim ( 198 | 0 )
Remseck am Neckar ( 760 | 0 )
Sachsenheim ( 601 | 1 )
Schwieberdingen ( 267 | 0 )
Sersheim ( 195 | 1 )
Steinheim an der Murr ( 300 | 1 )
Tamm ( 262 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 832 | -1 )
Walheim ( 93 | 0 )

red

Randale eines 59-Jährigen endet im Polizeigewahrsam und weitere Meldungen aus dem Kreis

Remseck am Neckar – Aldingen: Randale eines 59-Jährigen endet im Polizeigewahrsam

Als Konsequenz seines Auftretens am Mittwoch gegen 17:35 Uhr in der Neckarstraße in Remseck-Aldingen verbrachte ein offensichtlich stark alkoholisierter 59-Jähriger die Nacht in der Gewahrsamseinrichung des Polizeireviers Kornwestheim. Begonnen hatte das Ganze auf dem Areal einer dortigen Tankstelle, als der Mann Äpfel und ein Luftpumpengerät zu Boden warf. Dabei pöbelte und schrie er willkürlich Passanten an, beleidigte eine 19-Jährige und warf eine Plastikflasche und eine Zigarette nach der Frau. Danach schlug er gegen den Wagen der 19-Jährigen. Als die junge Frau sich von der Tankstelle entfernte, schrie der 59-Jährige zunächst weiter herum und ging dann ebenfalls vom Areal. Dabei trat er noch gegen einen geparkten Dacia. Etwa 400 Meter weiter trafen der 59-Jährige und die 19-Jährige wieder aufeinander. Erneut wurde der Mann ausfällig, beleidigte sie und eine 31-Jährige mit Kraftausdrücken und schlug und trat nochmal gegen den Wagen der jungen Frau. Bei Eintreffen der alarmierten Polizeibeamten war der Mann ruhig. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht einer starken Alkoholisierung des 59-Jährigen. Die Beamten nahmen den Mann auf richterliche Anordnung über Nacht in Gewahrsam. Er muss nun mit mehreren Strafanzeigen wegen Beleidigung und Sachbeschädigung rechnen.

Steinheim an der Murr: Marihuana beschlagnahmt

Die polizeiliche Kontrolle eines 14-Jährigen führte am Mittwoch gegen 20.20 Uhr zur Beschlagnahme einer geringen Menge Marihuana. Der Jugendliche war den Beamten in der Höpfigheimer Straße in Steinheim an der Murr während der Ausgangssperre aufgefallen und wurde diesbezüglich kontrolliert. Bei der Erhebung seiner Personalien zeigte sich der 14-Jährige sichtlich nervös. Eine darauffolgende Durchsuchung seiner mitgeführten Sachen förderte schlussendlich das Marihuana und weitere Betäubungsmittelutensilien ans Tageslicht. Die mitgeführten Gegenstände wurden letztendlich einbehalten und der Jugendliche zum Polizeirevier Marbach gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 14-Jährige in die Obhut eines Erziehungsberechtigten gegeben. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz rechnen.

Ludwigsburg: 35-jähriger Graffitisprayer erwischt

Nach dem Hinweis eines aufmerksamen Zeugen hat die Polizei am Donnerstag gegen 01.00 Uhr einen 35-jährigen Tatverdächtigen vorläufig festgenommen. Der 35-Jährige steht im Verdacht kurz vor seiner Festnahme am Holzmarkt das Monument mit schwarzer Farbe besprüht zu haben. Dies konnte der Zeuge beobachten und alarmierte umgehend die Polizei. Im Zuge eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen wurde der 35-Jährige in Tatortnähe entdeckt. Der Mann führte eine schwarze Sprühdose und einen schwarzen Permanent Marker mit sich. Zudem wiesen seine Hände schwarze Farbreste von Spraytätigkeiten auf. An dem Monument wurden an drei der insgesamt vier Außenseiten ein schwarzer Schriftzug hinterlassen. Die Höhe des angerichteten Sachschadens ist allerdings noch nicht bekannt. Nachdem die Identität des Tatverdächtigen geklärt werden konnte, wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Sachbeschädigung.

L1144/ Kornwestheim/ Remseck am Neckar: Telefonmast bei Verkehrsunfall umgefahren

Eine 28-Jährige kam am Donnerstag gegen 00:15 Uhr mit ihrem Toyota auf der Landesstraße 1144 (L1144) zwischen dem Kreisverkehr Remseck am Neckar – Pattonville und der Westtangente Remseck am Neckar – Aldingen von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Telefonmast. Der Mast knickte bei dem Aufprall um und brach zur Seite ab. Das Telefonkabel wurde dabei augenscheinlich nicht beschädigt und wird am Donnerstagmorgen durch einen Techniker begutachtet. Der Toyota war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die verursachten Sachschäden wurden bislang noch nicht beziffert.

Mundelsheim: Unfall beim Linksabbiegen

Ein 72 Jahre alter Audi-Lenker wollte am Mittwoch gegen 14.15 Uhr von der Landesstraße 1115 nach links auf die Kreisstraße 1700 in Richtung Mundelsheim einbiegen. Hierbei übersah er einen aus Richtung Ottmarsheim entgegenkommenden 40-jährigen Fiat-Lenker und stieß im Einmündungsbereich mit ihm zusammen. Beide Fahrer sowie ein 32-jähriger Mitfahrer im Fiat erlitten hierdurch leichte Verletzungen und mussten durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht werden. Zudem entstand ein Gesamtschaden von etwa 9.000 Euro. Die beiden Fahrzeuge waren in der Folge nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Da bei dem 72-jährigen Audi-Lenker während der Unfallaufnahme eine Alkoholbeeinflussung festgestellt werden konnte, musste sich der Mann anschließend einer Blutentnahme unterziehen und sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

 

Inzidenzwert im Landkreis Ludwigsburg sinkt auf 40,1

Und so sehen die Corona-Zahlen am Mittwoch 10.02. im Landkreis aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden +45 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Mittwoch vor einer Woche blieb die Zahl der Neuinfizierten fast unverändert. Damals wurden 44 Neuinfektionen registriert. Gestern waren es 44 Fälle.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg fällt weiter und beträgt am Mittwoch 40,1. Das ist der niedrigste Wert seit Oktober. Am Vortag lag der Wert bei 41,6. Der Inzidenzwert der Stadt Ludwigsburg lag am Dienstag laut der Stadtverwaltung bei 41,7. (Stand: 10.02. – 16Uhr).

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 16.508 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um eins auf 341. Rund 15.795 (+54) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 10.02.)

Laut den RKH Kliniken sind 39 COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 28 Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 11 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 8 (+1) beatmet werden. (Stand: 10.02.)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 10.02..)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 98 | 0 )
Asperg ( 413 | 0 )
Benningen am Neckar ( 159 | 1 )
Besigheim ( 433 | 1 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.526 | 5 )
Bönnigheim ( 422 | 0 )
Ditzingen ( 748 | 3 )
Eberdingen ( 202 | 0 )
Erdmannhausen ( 118 | 0 )
Erligheim ( 114 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 371 | 2 )
Freudental ( 127 | 1 )
Gemmrigheim ( 161 | 0 )
Gerlingen ( 509 | 0 )
Großbottwar ( 213 | 1 )
Hemmingen ( 251 | 3 )
Hessigheim ( 41 | 0 )
Ingersheim ( 143 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 269 | 1 )
Korntal-Münchingen ( 568 | 1 )
Kornwestheim ( 1.079 | 2 )
Löchgau ( 178 | 3 )
Ludwigsburg ( 3.062 | 9 )
Marbach am Neckar ( 454 | 0 )
Markgröningen ( 415 | 1 )
Möglingen ( 456 | 3 )
Mundelsheim ( 78 | 0 )
Murr ( 167 | 0 )
Oberriexingen ( 66 | 0 )
Oberstenfeld ( 161 | 0 )
Pleidelsheim ( 198 | 3 )
Remseck am Neckar ( 760 | 0 )
Sachsenheim ( 600 | 0 )
Schwieberdingen ( 267 | 0 )
Sersheim ( 194 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 299 | 0 )
Tamm ( 261 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 833 | 4 )
Walheim ( 93 | 0 )

red

Dramatische Lage im Gastgewerbe: Großteil der Beschäftigten im Kreis Ludwigsburg in Kurzarbeit

Angesichts weiterhin geschlossener Restaurants, Cafés und Hotels im Kreis Ludwigsburg macht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) auf die wachsende Notlage der Beschäftigten in einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung aufmerksam – und fordert die Einführung eines Mindest-Kurzarbeitergeldes von 1.200 Euro im Monat. Die NGG geht davon aus, dass die Kurzarbeit aktuell erneut die Ausmaße des Lockdowns vom Frühjahr vergangenen Jahres angenommen hat. Damals meldeten 545 gastgewerbliche Betriebe im Kreis Ludwigsburg Kurzarbeit an – das sind 68 Prozent aller Betriebe der Branche im Landkreis.

Die Zahl der Köchinnen, Kellner und Hotelfachleute in Kurzarbeit stieg im April 2020 auf 2.692. Dies geht aus einer Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit hervor. Nach Angaben des Ifo-Instituts waren im Januar 2021 bundesweit 56 Prozent aller Beschäftigten des Gastgewerbes in Kurzarbeit. Zum Vergleich: In der Gesamtwirtschaft lag die Quote bei lediglich 7,8 Prozent.

„Im Unterschied zu anderen Branchen dauert der derzeitige Lockdown für die Gastronomie und Hotellerie immerhin schon seit Anfang November. Die Beschäftigten wissen nicht mehr, wie sie noch ihre Miete bezahlen sollen. Ihre letzten Reserven sind längst aufgebraucht. Und es könnten noch Monate vergehen, bis Hotels und Gaststätten wieder öffnen“, sagt Hartmut Zacher, Geschäftsführer der NGG-Region Stuttgart. „Wegen ohnehin niedriger Löhne und fehlender Trinkgelder spitzt sich die Lage der Beschäftigten auch im Kreis Ludwigsburg dramatisch zu. Ohne schnelle und unbürokratische Hilfe drohen den Menschen existentielle Probleme“, betont Zacher.

Zusammen mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die NGG deshalb Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Koalitionsspitzen in einem offenen Brief aufgefordert, ein branchenübergreifendes Mindest-Kurzarbeitergeld in Höhe von 1.200 Euro pro Monat einzuführen. Am 11. Februar debattiert auch der Deutsche Bundestag über das Thema. Außerdem haben ver.di und die NGG eine Online-Petition zum Mindest-Kurzarbeitergeld gestartet. Weitere Infos unter: https://www.ngg.net/mindest-kug

„Wenn die Politik Unternehmen mit enormen Steuermitteln unterstützt, um eine Pleitewelle zu verhindern, dann muss auch genug Geld für die da sein, die jetzt jeden Cent zweimal umdrehen müssen“, sagt Hartmut Zacher. Gerade in kleineren Pensionen und Gaststätten in der Region verdienten viele Beschäftigte kaum mehr als den gesetzlichen Mindestlohn. Eine Kellnerin, die in Vollzeit zum Mindestlohn arbeitet, kommt im ersten Bezugsmonat auf nur 728 Euro Kurzarbeitergeld (ledig, ohne Kinder, Kirchensteuer), so die NGG. Selbst nach der Erhöhung auf 80 Prozent des Einkommens, wie sie nach sieben Monaten Kurzarbeit greift, bleiben nur 971 Euro im Monat.

red

Wetterdaten für Ludwigsburg – Durchschnittstemperatur von 11,7 Grad in 2020

Die Statistikstelle der Stadt besitzt seit Oktober 2020 eigene Wetterdaten über Ludwigsburg: Die Daten stammen von der lokalen Wetterstation des Unternehmens DTN-MeteoGroup, die bis 2007 zurückreichen und monatlich herausgegeben werden. Das Statistische Infoportal der Stadt Ludwigsburg listet nun mehrere Kennzahlen als Service: monatliche und jährliche Mitteltemperatur, Sommertage, heiße Tage, Wüstentage, Frosttage, Eistage, Regentage, monatliche und jährliche Niederschlagsmengen. Diese Wetterdaten werden jeweils monatlich aktualisiert und über die städtische Webseite www.ludwigsburg.de/statistik veröffentlicht.

Im Vergleich mit älteren Wetterdaten kann die Statistikstelle so Schlüsse über die Klima-Entwicklung vor Ort in Ludwigsburg ziehen. Die Analyse für 2020 hat ergeben, dass das Jahr mit einer Durchschnittstemperatur von 11,7 Grad gemeinsam mit dem Jahr 2014 das zweitwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnung war. Heißer war nur das Jahr 2018 mit einer Durchschnittstemperatur von 11,9 Grad. Verglichen mit dem langjährigen Mittel (1961-1990: 9,5 Grad) war es dabei im Jahr 2020 um 2,2 Grad zu warm. Mit einem Monatsmittel von 21,3 Grad war der August der heißeste Monat im Jahr 2020. Der kälteste Monat war der Januar mit durchschnittlich 3,6 Grad. Da alle 12 Monate über der langjährigen Monatsmitteltemperatur (1961–1990) liegen, sind somit alle Monate zu warm gewesen. Dabei stechen der Februar mit einer Differenz von 4,5 Grad und der April mit einer Differenz von 4,0 Grad besonders hervor.

Im Zeitverlauf lässt sich erkennen, dass alle Temperaturjahresmittel bis auf das Jahr 2010 über dem langjährigen Mittel von 9,5 Grad liegen und somit die Jahre 2007-2009 sowie 2011-2020 zu warm waren. Außerdem zeigt sich, dass die Zahl der Sommertage ab 25 Grad inklusive der Zahl der noch heißeren Tage über 30 Grad und der Wüstentage über 35 Grad tendenziell steigen. Gegenläufig kann man eine Abnahme der Frosttage mit einer tiefsten Temperatur unter 0 Grad feststellen sowie der noch darunter fallenden Eistage mit einer maximalen Temperatur von 0 Grad.

Im Jahr 2020 wurde eine Niederschlagsmenge von 580,2 Liter pro Quadratmeter gemessen. Dabei regnete es an 154 Tagen. Verglichen mit dem mittleren Jahreswert (1961-1990: 666 l/m²) war das Jahr 2020 zu trocken und seit 2007 das vierttrockenste Jahr. Das trockenste Jahr war mit einer Niederschlagsmenge von 508,3 Liter pro Quadratmeter das Jahr 2018. Hinzu ist das Jahr 2020 von starker Schwankung gekennzeichnet – dabei sticht der April mit einer Differenz von 49,3 Litern pro Quadratmeter hervor. In diesem Monat hat es nur 8,7 Prozent eines normalen April-Monats geregnet. Ebenso waren der Mai, Juli, September und November regenarm. Dahingegen war der Februar sehr regenreich. Es regnete 2,5-mal soviel wie in einem normalen Februar.

Information zur Datenlage

Um zu beurteilen, ob ein Jahr oder Monat zu warm oder zu trocken war, wird in der Regel das langjährige Mittel der Klima-Referenzperiode von 1961 bis 1990 herangezogen, die als internationaler Standard von der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) festgelegt wurde. Da der DTN-MeteoGroup für diese Periode keine Daten vorliegen und der Datenbestand des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für Ludwigsburg in diesem Zeitraum lückenhaft ist, werden für diesen Zeitraum die Daten der Mess-Station Stuttgart-Schnarrenberg verwendet.

Quelle: Stadt Ludwigsburg