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Pilates- und Workout Übungen von Ludwigsburg24 – Teil 22

Die besten und effektivsten Workouts!

Unsere Pilates Trainerin Elif zeigt dir in unserer neuen Pilates- und Workout Serie, wie du dein Fett wegkriegst und gleichzeitig mehr Muskeln und eine klasse Haltung bekommst.

Die heutige Übung heißt “Po, Beine und Gleichgewicht” für einen straffen Po und schlanke Beine.

Viel Spaß beim Mitmachen wünschen wir!

Blumen-Boom am Muttertag

Floristen haben Hochkonjunktur, denn Muttertag steht vor der Tür. Laut Umfrage durch das Verbraucherforum “mydealz.de” sind Blumen das mit Abstand beliebteste Geschenk, um Müttern an ihrem Ehrentag eine kleine Freude zu bereiten. Derweil sind Frauen etwas spendabler als Männer: Drei von vier befragten Frauen (75,4 Prozent), aber nur 69,3 Prozent der männlichen Befragten, geben an, ihrer Mutter dieses Jahr etwas schenken zu wollen.

Gut jeder zweite Verbraucher – 40,9 Prozent der Männer und 63,2 Prozent der Frauen – schenken ihrer Mutter dieses Jahr Blumen. Pralinen und Schokolade folgen bei Frauen (34,8 Prozent) und Männern (18,6 Prozent) auf Rang zwei. Selbstgestaltete Präsente (27,4 Prozent) vervollständigen bei den Frauen noch vor Parfüm (18,2 Prozent) die Top-3 der populärsten Muttertaggeschenke. Männer basteln scheinbar weniger gerne: Parfüm (10,7 Prozent) liegt bei ihnen auf dem dritten Rang der populärsten Präsente. Etwas Selbstgestaltetes (Rang 4) möchten 7,3 Prozent der Männer ihrer Mutter schenken. wid/wal

Gender Pay Gap: Bezwingerinnen der Lohnlücke

Wenn vom “Gender Pay Gap” die Rede ist, dann ist die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern gemeint. In der Regel verdienen Frauen weniger als Männer – nicht so in vier ostdeutschen Städten.

In Cottbus, Frankfurt/Oder, Dessau-Roßlau und Schwerin verdienen vollzeitbeschäftigte Frauen mehr als vollzeitbeschäftigte Männer. In Cottbus sind es rund vier Prozent, obwohl der bundesweite Durchschnitt ein gant anderes Bild zeichnet – rund 21 Prozent weniger Gehalt weist der Blick in die Statistik für Frauen aus, wie eine aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt.

Die Gründe für die Geringverdienste von Frauen sind bekannt: Unterschiede bei Qualifikation, Berufswahl und Arbeitserfahrung, Unterbrechungen der Erwerbstätigkeit für Kindererziehung und Familienphasen. “Als Folge müssen Frauen einen Lohnabschlag aufgrund familienbedingter Erwerbsunterbrechungen in Kauf nehmen”, schreiben die IAB-Arbeitsmarktforscherinnen Michaela Fuchs, Anja Rossen, Antje Weyh und Gabriele Wydra-Somaggio. Zudem arbeiten Frauen in Bereichen, in denen geringere Löhne gezahlt werden.

Warum aber die Unterschiede in den vier Städten? Für Cottbus liefern die Arbeitsmarktforscher eine Erklärung: Rund ein Fünftel der Frauen arbeitet dort im öffentlichen Dienst, während Männer in Cottbus überdurchschnittlich häufig in der Zeitarbeitsbranche tätig sind – was deutliche Gehaltsunterschiede mit sich bringt. wid/Mst

Herausforderung Pedelec – Polizei in Gerlingen bietet Sicherheitstraining an

Das Pedelec (Pedal Electric Cycle), wie ein Fahrrad mit elektrischer Tretunterstützung bezeichnet wird, steht im Mittelpunkt einer Schulungs- und Informationsveranstaltung, die das Polizei zusammen mit einem örtlichen Fahrradhändler am

Freitag, 10. Mai 2017, 16:00 Uhr – 18.00 Uhr auf dem Rathausplatz in Gerlingen anbietet.

Mit einem Elektrofahrrad hat man auch als sportlich Ungeübter die Möglichkeit, seine Mobilität zu erhalten und Steigungen oder längere Wegstrecken einfacher und ohne große Kraftanstrengung zurückzulegen.

Pedelecs machen das Radfahren attraktiv. Sie bieten eine günstige, umweltverträgliche und gesundheitsbewusste Alternative zum Auto. Aber der Umgang mit diesem Fahrzeug will gelernt sein. Die Beamten der Verkehrsprävention des Polizeipräsidiums werden den Teilnehmenden das Pedelec vorstellen, über die Gefahren der Verkehrsteilnahme als Radfahrer informieren und Hinweise zur notwendigen Sicherheitsausstattung und Diebstahlssicherung geben. Nach technischer Unterweisung und rechtlicher Abhandlung runden Fahrübungen auf einem eingerichteten Parcours das Angebot ab.

Pedelecs werden gestellt, eigene Pedelecs können auch genutzt werden.

Es besteht Helmtragepflicht. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine vorige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Voraussetzung für die Teilnahme ist ausreichende Fahrpraxis als Radfahrer.

Luftqualitätsverbesserung in Ludwigsburg durch Messboxen

Messboxen ermitteln Luftqualität in Echtzeit

Die Diskussion um Fahrverbote wegen belasteter Luft ist Thema vieler Kommunen. In Ludwigsburg konnte die Luftqualität seit 2006 zwar deutlich verbessert werden, aber saubere Luft und damit verbunden hohe Lebensqualität im Stadtraum sind immer noch eines der wichtigsten Anliegen der Stadtverwaltung. Die maximale Konzentration von 40 Mikrogramm an Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft gilt es weiterhin zu erreichen.

Die Luftqualität wird heute meist nur punktuell mit sehr großen und teuren stationären Anlagen gemessen. Von einer einzelnen Messstelle wird dabei häufig auf die Luftqualität der gesamten Stadt geschlossen. In der Fläche wird großenteils nur über längere Zeiträume gemittelt gemessen, mit sogenannten „Passivsammlern“. Dies sind Messröhren, die alle 14 Tage ausgetauscht und manuell ausgewertet werden müssen.

Ein neues Forschungsprojekt der Robert Bosch GmbH in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Ludwigsburg zielt nun darauf, ein Netzwerk in der Fläche einzurichten mit Immissions-Messboxen, die in Echtzeit Daten zur Luftqualität liefern: „Wir wollen mit innovativer Technologie die Sauberkeit der Luft, aber auch den Lärm ermitteln,“ erklärt Oberbürgermeister Werner Spec die Vorgehensweise. „Dadurch können wir die Lebensqualität in Ludwigsburg mit gezielten Maßnahmen weiter verbessern.“

Auf Grundlage der Messdaten kann zum Beispiel künftig der Verkehr entsprechend der Luftbelastung „immissions-sensitiv“ gesteuert werden. Das kann helfen, um pauschale Fahrverbote zu vermeiden. Im Rahmen des Forschungsprojekts werden elf Messboxen im Stadtgebiet verteilt aufgestellt. Sie messen Feinstaub-Partikel und Stickstoffdioxid.

Die erhobenen Werte werden mit Messdaten der stationären Messstelle und zusätzlich mit Vergleichsmessungen einer mobilen eignungsgeprüften Messeinrichtung verglichen. Über einen Algorithmus werden Daten der Messboxen mit Klima- und Gebäudedaten verrechnet. Daraus erstellt Bosch eine Luftqualitätskarte für Ludwigsburg in Echtzeit.

In den vergangenen Wochen haben Stadtverwaltung und Robert Bosch GmbH mögliche Standorte geprüft und elf geeignete Stellen ermittelt, an denen die Immissions-Messboxen installiert werden sollen. Die Boxen in der Größe eines Schuhkartons werden in etwa zweieinhalb Metern Höhe montiert, vorzugsweise an Masten mit Zugang zum Stromnetz. Sie können an den markanten weißen Lufteinlässen in der Form eines Pilzes erkannt werden – siehe dazu auch das beigefügte Foto.

Neue Messboxen bis Jahresende zertifiziert

In den Messboxen sind Sensoren eingebaut, die speziell für die Luftqualitätsmessung optimiert wurden. Die Sensoren messen dabei die Feinstaub-Partikel mit einem Durchmesser bis 10 bzw. 2,5 Mikrometer, die Belastung durch Stickstoffdioxid und Ozon. Ebenso werden Temperatur, Druck und Luftfeuchtigkeit erfasst.

Eine Zertifizierung der Immission-Messboxen durch eine unabhängige Prüfstelle ist für Ende 2019 geplant. Danach ist die Nutzung der Daten für planerische Entscheidungen möglich. Die Stadt Ludwigsburg und die Robert Bosch GmbH legen größten Wert darauf, dass nur Messwerte mit zertifizierter Genauigkeit veröffentlicht werden. Neben der Daten für die digitale Immissionskarte hat das Pilotprojekt ein weiteres Ziel: Die Messqualität und Zuverlässigkeit der Messboxen so zu optimieren, dass die Luftqualität im Stadtgebiet immer genau erfasst werden kann. Das Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Ludwigsburger Innovationsnetzwerk Living LaB ist zunächst auf 12 Monate angelegt, mit der Option auf eine Verlängerung.

Unfassbar: Schlüsseldienst fordert Wahnsinns-Summe

Freudental: unverschämter “Handwerker” droht einer Kundin

Mit einem äußerst unverschämten “Handwerker” bekam es eine 48 Jahre alte Frau am Montag in Freudental zu tun. Als die 48-Jährige am Montagmorgen ihre Wohnung betreten wollte, musste sie feststellen, dass dies vermutlich aufgrund eines defekten Türschlosses nicht möglich war. Da sie keinen ortsansässigen Schlüsseldienst erreichen konnte, suchte sie im Internet nach Hilfe. Über eine kostenlose 0800-Nummer trat sie mit einem Dienstleister in Verbindung. Mit der Person am anderen Ende der Leitung vereinbarte die Frau einen maximalen Preis von 150 Euro für die Türöffnung. Der “Monteur”, der nach einigen weiteren Telefonaten nach Freundental kam, öffnete die Wohnungstür und tauschte auch das Schloss aus. Allerdings stellte er der 48-Jährigen eine Rechnung über mehr als 800 Euro aus. Als die Frau sich weigerte diese Summe zu bezahlen, begann der “Handwerker” mit der Frau zu streiten. Im Zuge dessen beleidigte der Mann seine Kundin auf das Übelste und zwang sie ein Bild der Rechnung, das sie mit ihrem Handy fotografiert hatte, zu löschen. Doch damit nicht genug. Denn bevor er sich aus dem Staub machte, schloss der Mann die Wohnungstür in geöffnetem Zustand zu und brach den steckenden Schlüssel ab. Die Tür ließ sich nun nicht mehr schließen. Im Laufe des Tages nahm der Unbekannte mehrfach telefonisch Kontakt zu der 48-Jährigen auf und versuchte sie, auch durch Drohungen, zur Bezahlung zu bewegen. Doch die Frau blieb standhaft und erstattete stattdessen Anzeige bei der Polizei.

Deutschlands größte Solarthermie-Anlage – Baggerbiss durch OB Spec

Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) setzen seit Mitte 2017 das kommunale Klimaschutz-Modellprojekt des Bundesumweltministeriums SolarHeatGrid “Errichtung und Anbindung der größten Solarthermie-Anlage in Deutschland an ein optimiertes Wärmeverbundnetz” um, an dem die Stadt Ludwigsburg als Kooperations-partnerin beteiligt ist.
Das Projekt wird rund 13 Millionen Euro kosten, mit knapp zehn Millionen Euro seitens des Bundes gefördert. Seit Mitte 2018 bereitet das Stadtwerke-Projektteam die bauliche Umsetzung vor. Nach der intensiven Planungs- und Ausschreibungsphase wurde im März mit den ersten Bau-Umsetzungen begonnen. Im April wurden die Arbeiten für das Fundament des 20 Meter hohen Wärmespeichers begonnen. Mitte Juni folgt in Abhängigkeit von der Baugenehmigung der Spatenstich für die Solarthermie-Anlage auf dem Römerhügel.

Bau des Wärmespeichers

Der Wärmespeicher entsteht auf der Stadtwerke-eigenen Fläche neben dem Holzheizkraftwerk in Ludwigsburg. Der runde Druckspeicher hat ein nutzbares Fassungsvermögen von 2.000 Kubikmetern und eine Höhe von 20 Metern. Er misst 14 Meter im Durchmesser. Im April fanden die Bohrarbeiten für die insgesamt 24 Bohrpfähle statt, die für das Wärmespeicher-Fundament notwendig sind. Die mit Beton ausgegossenen Bohrpfähle gründen in 13 Metern Tiefe und haben einen Durchmesser von 90 Zentimetern.

Ab 6. Mai startet mit dem Baggerbiss durch den Oberbürgermeister der Stadt Ludwigsburg, Werner Spec, der Aushub der Baugrube. Diese wird mit einer 1,20 Meter dicken Pfahlkopfplatte aus Beton gedeckelt. Die Platte misst 18,4 Meter im Quadrat. Bereits in der ersten Juniwoche erfolgt die Betonage der Fundamentplatte. Nach vierwöchiger Aushärtungszeit des Betons wird voraussichtlich Anfang Juli mit der Montage des Wärmespeichers begonnen. Ab Ende September 2019 folgt die Isolierung des Speichers. Gegen Mitte Oktober wird das neue Konstrukt mit Wasser befüllt. Für die Kalenderwoche 49 ist die Inbetriebnahme geplant.

Wärmespeicher

Die Errichtung der Solarthermie-Anlage in Verbindung mit dem Wärmespeicher hat zur Folge, dass qualitativ hochwertige, regenerativ erzeugte Wärme in das erweiterte Verbundnetz der Stadtwerke eingespeist wird. Damit kann die SWLB die Wärmemenge aus erneuerbaren Energien weiter erhöhen. Mittels Wärmespeicher steht die solar gewonnene Energie auch dann zur Verfügung, wenn es keine oder nur geringe Sonneneinstrahlung gibt. Zudem kann die Grundlastwärme der fossil befeuerten Heizzentralen der Einzelnetze durch die größtenteils regenerativ erzeugte Wärme des erweiterten Verbundnetzes ersetzt werden.

Das Unternehmen Kremsmüller Industrieanlagen aus Österreich wurde Mitte 2018 nach europaweitem Vergabeverfahren mit dem Bau beauftragt. Kremsmüller Industrieanlagen fertigt die Speicherelemente bereits seit Januar dieses Jahres.

Werner Spec, Vorsitzender des Aufsichtsrats der SWLB und Oberbürgermeister der Stadt Ludwigsburg:

„Wärme aus Solarthermie hat bei erneuerbaren Energien in Ludwigsburg herausragendes Potenzial! Unsere Stadtwerke setzen mit dem Bau der größten Solarthermie-Anlage Deutschlands ein bedeutendes Zeichen: Für uns in Ludwigsburg ist die solare Energieversorgung ein wichtiger Bestandteil im Energiemix der Zukunft.

Durch Nutzung der Sonnenenergie werden so vor allem in den Sommermonaten fossile Brennstoffe zur Erzeugung von Warmwasser in hohem Maße eingespart – und damit eine gewaltige Menge an Kohlenstoffdioxid-Ausstoß vermieden! Das kommunale Klimaschutz-Modellprojekt wird durch Mittel der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert und bringt uns dem Ziel, bis 2050 klimaneutrale Stadt zu werden, erheblich näher.“

 

Bodo Skaletz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Ludwigsburg-
Kornwestheim GmbH:

„Der Wärmespeicher ist wichtiger Bestandteil des kommunalen Klimaschutz-Modellprojektes. Die Wärmeerzeugungsprognose unserer Solarthermie-Anlage liegt bei 5.500 Megawattstunden pro Jahr. Damit können wir rund 300 Durchschnittshaushalte ein Jahr lang versorgen. Nach intensiver Planungs- und Vorbereitungsphase können wir jetzt die Bauarbeiten beginnen.
Unseren Dank richte ich an alle am Bau Beteiligten und unsere Gesellschafterin und Kooperationspartnerin in diesem Projekt, die Stadt Ludwigsburg. Ebenso an die Unternehmen, die mit uns diese Anlage umsetzen. Und las but not least geht mein Dank an die Stadt Kornwestheim, mit der wir über einen Schulterschluss die Realisierung des Solarfeldes auf beiden Gemarkungen hinbekommen haben.“

 

Wärmenetz-Zusammenschluss

Die SWLB schließt im Rahmen des kommunalen Klimaschutz-Modellprojektes drei Fernwärme-Inselnetze an das Ludwigsburger Verbundnetz an. Durch die Anbindung des Fernwärmenetzes – das schon heute die Wärme für große Teile der Stadt mit überwiegend nachwachsenden Rohstoffen bereitstellt – an die noch rein fossil befeuerten Netze Rotbäumlesfeld, Technische Dienste Ludwigsburg und Kornwestheim Nord, erhöhen die Stadtwerke die Wärmequalität in den neu angeschlossenen Netzen deutlich. Gleichzeitig können die Heizwerke optional als Standorte für weitere Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)-Erzeuger genutzt werden, die die Effizienz zusätzlich erhöhen und die CO2– Emissionen weiter senken können.
Die Standorte arbeiten künftig in einem größeren Netzverbund – bei anstehenden Kesselerneuerungen können zum Beispiel die Kessel kleiner dimensioniert werden. Das bedeutet neben der Einsparung fossiler Energien auch einen wirtschaftlichen Vorteil.
Im Rahmen des Netzzusammenschlusses verlegen die Stadtwerke rund fünf Kilometer Wärmenetztrasse. Erste Fernwärmeleitungen wurden im Rahmen des Projektes bereits im Sommer 2018 gelegt.


Spatenstich Solarthermie-Anlage folgt voraussichtlich im Juni
Die Ausschreibung für die größte Solarthermie-Anlage Deutschlands wurde im Juni 2018 als europaweites Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gestartet. Den Auftrag erhielt das Unternehmen Arcon-Sunmark GmbH aus Regensburg, eine Tochter der dänischen Firma Arcon-Sunmark A/S, im Dezember 2018. Mit rund neun Megawatt (MW) Spitzenleistung und rund 14.800 Quadratmetern Kollektorfläche bauen die Stadtwerke die größte Anlage Deutschlands. Arcon-Sunmark GmbH verbaut am Römerhügel Flachkollektoren auf den Gemarkungsflächen von Ludwigsburg und Kornwestheim.

Zum Vergleich: Die bis dato größte Solarthermie-Anlage Deutschlands befindet sich in Senftenberg, Brandenburg, mit 8.300 m² Kollektorfläche. Die Wärmeerzeugungsprognose der SWLB-Anlage liegt bei 5.500 Megawattstunden pro Jahr. Damit können circa 300 Durchschnittshaushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden.

Die Anlage auf dem Römerhügel befindet sich derzeit in der Planungsphase. Bis die schlüsselfertige Anlage montiert werden kann, bedarf es auf den Gemarkungsflächen am Römerhügel diverser Vorbereitungen. Der voraussichtliche Baubeginn für die Anlage ist für Juni anvisiert. Aktuell werden zusätzliche Eidechsenhabitate errichtet. Die dafür notwendigen Flächen stellt die SWLB an ihrem Wasserturm Fürstenhügel zur Verfügung. Die Produktion der Komponenten durch Arcon-Sunmark GmbH startete bereits im Februar. Mit der Fertigstellung der Anlage rechnen die Stadtwerke Ende dieses Jahres. Die CO2-Einsparung des gesamten kommunalen Klimaschutz-Modellprojektes ist beeindruckend! Sie beträgt 3.700 Tonnen pro Jahr – das entspricht rund 1,6 Millionen Liter Benzin oder einer Waldfläche von rund 470 Fußballfeldern.

 

Historie

Offizieller Start dieses Förderprojektes war am 1. Juni 2017. Insgesamt nimmt das Modellprojekt drei Jahre Zeit in Anspruch. Die Fertigstellung ist für Mai 2020 geplant. Ende 2016 hatten sich die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim beim Förderaufruf für kommunale Klimaschutz-Modellprojekte im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit in Berlin beteiligt und dort überzeugt. 2017 wurde der SWLB-Förderantrag für das Modellprojekt SolarHeatGrid zur ´Errichtung und Anbindung einer der größten Solarthermie-Anlagen in Deutschland an ein optimiertes Wärmeverbundnetz´ bewilligt. Ziel des Modellprojektes ist es, den Anteil erneuerbarer Energien im Fernwärmenetz zu steigern und durch die so erzielte Verminderung des CO2-Ausstoßes aktiv den Klimaschutz vor Ort sowie die Energiewende auf lokaler Ebene voranzutreiben. Zudem soll die Energieeffizienz der Anlagen gesteigert werden.

Zum Tod des Oberbürgermeisters a.D. Ernst Fischer wurde Trauerbeflaggung angeordnet

Anlässlich des Todes ihres Ehrenbürgers und ehemaligen Oberbürgermeisters Ernst Fischer hat die Stadt Kornwestheim vor dem Rathaus und am Friedhof Trauerbeflaggung angeordnet. Vor seinem ehemaligen Büro im Rathaus (Südbau, erster Stock) liegt zudem ein Kondolenzbuch auf.

Die Trauerfeier findet am Freitag, 10. Mai 2019 um 13.30 Uhr in der evangelischen Martinskirche statt. Nach dem Gottesdienst wird unser Ehrenbürger auf seinem letzten Weg zum Friedhof begleitet.

Info:

Ernst Fischer trat 1967 seinen Dienst bei der Stadt Kornwestheim an und zählte bis 1982 zu den Mitarbeitern seines Vorgängers Siegfried Pflugfelder. Anschliessend wirkte er zehn Jahre als Kämmerer und fünf Jahre als Erster Beigeordneter und Bürgermeister.

1982 wurde Fischer zum Oberbürgermeister der Stadt Kornwestheim gewählt und blieb es bis 1999. Mit Bundesverkehrsminister Matthias Wissmann weihte Fischer 1995 das Container-Terminal ein und legte damit den Grundstein für eine neue Epoche in der Geschichte der Eisenbahnerstadt Kornwestheim.

Fischer war Vorsitzender des Zweckverbands Pattonvilee/Sonnenberg. Aus der amerikanischen Wohnsiedlung entstand unter Fischer 1996 ein neuer Stadtteil. Die Einrichtung des Schulmuseums Nordwürttemberg geht auf seine Initiative zurück, ebenso der Kleihues-Bau mit dem Museum und die Stadionsporthalle. Fischer vertiefte die Städtepartnerschaften mit der französchischen Stadt Villeneuve-Saint-Georges und der englische Stadt Eastleigh in der Grafschaft Hampshire und erhielt für dieses Engagement die Ehrenbürgerwürde in beiden Partnerstädten verliehen. Auch die Städtepartnerschaften mit Weißenfels an der Saale und Kimry an der Wolga gehen auf Fischers Engagement zurück. Kimry hat ihn ebenfalls zum Ehrenbürger ernannt.

Anlässlich seines 70. Geburtstages wurde Fischer 2004 die Ehrenbürgerschaft der Stadt Kornwestheim verliehen.

Ernst Fischer verstarb im Alter von 85 Jahren.

Versuchter Raub in der S-Bahn ++++++ Zeugen gesucht ++++++

Ludwigsburg-Eglosheim: 22-Jährige wird Opfer eines versuchten Raubs

Die Kriminalpolizeidirektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07141/18-9, sucht Zeugen, die am Montag kurz nach 00.00 Uhr eine versuchte räuberische Erpressung im Bereich der S-Bahn-Haltestelle “Favoritepark” in Eglosheim beobachten konnten. Zwei bislang unbekannte Täter stiegen gemeinsam mit einer 22 Jahre alten Frau aus der S-Bahn der Linie 4 von Stuttgart kommend aus. Die beiden vermutlich jugendlichen Täter baten die Frau um ihr Handy, damit sie zuhause anrufen könnten. Die 22-Jährige kam dieser Bitte nach. Während nun der Kleinere mutmaßlich ein Telefonat vortäuschte, trat sein etwas größerer Komplize hinter das Opfer. Als die Frau ihr Handy zurück erhielt, nahm der hinter ihr stehende Täter sie in den Schwitzkasten und forderte Bargeld. Die 22-Jährige schrie um Hilfe und wehrte sich. Der Größere ließ nun von ihr ab, schlug ihr jedoch bevor er sich gemeinsam mit seinem Komplizen zu Fuß davon machte, mit der Faust noch ins Gesicht. Die Täter erlangten kein Bargeld. Durch die alarmierte Polizei wurden Fahndungsmaßnahmen durchgeführt. Beide Täter sollen zwischen 14 und 15 Jahren alt sein. Der Größere ist etwa 170 cm groß, dünn, hat dunkles glattes Haar und war dunkel gekleidet. Sein kleinerer Komplize ist etwa 165 cm groß, ebenfalls dünn und trug auch dunkle Kleidung. Beide wurden als südländische Typen beschrieben.

 

Unbekannte beschädigen Eissporthalle

Der Polizeiposten Ludwigsburg-Oststadt, Tel. 07141/281011, sucht Zeugen, die Hinweise zu einer Sachbeschädigung geben können, die zwischen Sonntag 11:00 Uhr und Montag 08:00 Uhr in der Fuchshofstraße in Ludwigsburg-Ost verübt wurde. Ein bislang unbekannter Täter schlug auf noch ungeklärte Art und Weise im rückwärtigen Bereich der Eissporthalle eine Scheibe ein. Hierdurch entstand ein Sachschaden von rund 500 Euro.