Corona-Schnelltests in Ludwigsburg : Hier können Sie sich kostenlos testen lassen

Seit Anfang März gilt in Deutschland, dass jeder Bürger einmal pro Woche einen kostenlosen Corona-Schnelltest durchführen lassen darf. Auch die Stadt Ludwigsburg bietet an verschiedenen Orten diesen Service an.

Ein Test ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich, so die Stadverwaltung – am besten online unter www.coronatest-ludwigsburg.de. Wer keinen Internetanschluss hat, kann sich auch telefonisch unter der Tübinger Nummer 07071/1388990 einen Termin geben lassen. Auf einen positiven Test folgt dann ein PCR-Test, bei einem negativen Testergebnis erhält der Getestete eine Bescheinigung über das Testergebnis.

Für den Test entstehen Kosten in Höhe von 20 Euro, falls die Person nicht berechtigt ist, einen kostenlosen Test durchzuführen.

Kostenlose Tests sind möglich für:

– Lehrerinnen und Lehrer (2x wöchentlich; Berechtigungsschein notwendig)
– Beschäftigte in städtischen Kitas (2x wöchentlich; Berechtigungsschein notwendig)
– Schülerinnen und Schüler
– Eltern von Schülern
– in Kontakt mit vulnerablen Personengruppen stehende Personen
– Personen, die ein hohes Expositionsrisiko im beruflichen oder privaten Umfeld hatten oder haben
– Beschäftigte in der Jugendhilfe
– Wahlhelfende
– Personen, die in Deutschland gemeldet sind

Kostenlose Tests sind an diesen Orten möglich:

red

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Inzidenzwert für Landkreis Ludwigsburg leicht gesunken

Und so sehen die Corona-Zahlen am Montag 29.03. – 16 Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 21 Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Montag vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfizierten leicht gesunken. Damals wurden 22 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern wurden 42 Fälle gemeldet.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg sinkt im Vergleich zum Vortag um 0,9 auf jetzt 119. Vor genau einer Woche betrug der Inzidenzwert für den Landkreis 96,6. (Stand – 29.03. – 16Uhr)

Der bis dato höchste Inzidenzwert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Ludwigsburg wurde am 23.12. registriert. Damals wurde eine 7-Tage-Inzidenz von 205,2 gemeldet.

Laut den RKH-Kliniken sinkt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, auf 34. Auf der Normalstation werden 22 Patienten behandelt. 12 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 9 (+2) beatmet werden. (Stand: 29.03. -16Uhr)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 18.963 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steigt um 2 auf 423. Rund 17.559 (+101) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 29.03.- 16Uhr)

Und so sehen die aktuellen Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg aus: 

Kreisimpfzentrum (KIZ):
AstraZeneca:         13.727 
– BioNTech:              11.866

Mobile Impfteams (MIT):
– BioNTech:              8.727

Popup Impfzentren:
BioNTech:             1.122

Impfungen durch Ärzte:
– BioNTech:              162

Impfungen im Landkreis Insgesamt: 35.604***  Quelle: Landratsamt Ludwigsburg / Stand: 28.03.2021, 22:00 Uhr

Info/Definition:

Mobile Impfteams:
Führen Impfungen in Alten- u. Pflegeheimen sowie in Einrichtungen des betreuten Wohnens durch.

Pop-Up Impfzentren:
Eintägige Impfaktionen durch mobile Teams in Städten und Gemeinden

Impfungen durch Ärzte:
Pilotprojekt zur Impfung durch Hausärzte

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 29.03.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 116 | 0 )
Asperg ( 487 | 2 )
Benningen am Neckar ( 192 | 0 )
Besigheim ( 491 | 1 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.719 | 0 )
Bönnigheim ( 448 | 0 )
Ditzingen ( 839 | 0 )
Eberdingen ( 211 | 0 )
Erdmannhausen ( 121 | 0 )
Erligheim ( 123 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 436 | 0 )
Freudental ( 133 | 0 )
Gemmrigheim ( 178 | 0 )
Gerlingen ( 546 | 0 )
Großbottwar ( 270 | 0 )
Hemmingen ( 273 | 1 )
Hessigheim ( 53 | 0 )
Ingersheim ( 157 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 287 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 620 | 0 )
Kornwestheim ( 1.341 | 4 )
Löchgau ( 213 | 0 )
Ludwigsburg ( 3.450 | 5 )
Marbach am Neckar ( 512 | 2 )
Markgröningen ( 516 | 0 )
Möglingen ( 515 | 1 )
Mundelsheim ( 106 | 0 )
Murr ( 192 | 1 )
Oberriexingen ( 86 | 0 )
Oberstenfeld ( 219 | 1 )
Pleidelsheim ( 217 | 0 )
Remseck am Neckar ( 903 | 0 )
Sachsenheim ( 694 | 0 )
Schwieberdingen ( 314 | 0 )
Sersheim ( 217 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 361 | 0 )
Tamm ( 289 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 1.011 | 2 )
Walheim ( 100 | 0 )

red

Schlägerei mit Eisenstangen und Baseballschlägern zwischen zwei Gruppen – mehrere Verletzte

Die Auseinandersetzung zweier Gruppen junger Männer auf einem Sportplatz in der Fuchshofstraße in Ludwigsburg löste am Sonntag gegen 01:30 Uhr einen größeren Polizeieinsatz aus.

Eine Gruppierung aus etwa zehn Männern im Alter zwischen 17 und 22 Jahren soll sich auf dem Sportgelände aufgehalten und dort alkoholische Getränke konsumiert haben, als es zwischen zwei Personen zu einem Streit gekommen sei. In der Folge habe einer der Beteiligten augenscheinlich Hilfe angefordert. Die kam dann in Form einer zweiten Gruppe junger Männer aus Richtung der Bebenhäuser Straße.

Diese zweite Gruppe soll bis zu 20 Personen umfasst und wahllos mit Eisenstangen und Baseballschlägern auf die andere Gruppe eingeschlagen haben. Anschließend seien die Angreifer über die Bebenhäuser Straße und weiter über die Brünner Straße davongelaufen.

Bei Eintreffen der Polizeistreifen versuchten auch Angehörige der ersten Gruppe zu flüchten. Die Beamten konnten insgesamt fünf Leichtverletzte im Bereich der Sportanlagen antreffen, die durch den Rettungsdienst versorgt und in Krankenhäuser gebracht wurden. Die Polizei war mit einer großen Anzahl an Einsatzkräften vor Ort. Die polizeilichen Maßnahmen wurden zeitweilig auch durch einen Polizeihubschrauber unterstützt.

Das Polizeirevier Ludwigsburg hat die Ermittlungen aufgenommen und ist für Zeugen, die etwas zur Aufklärung der Tat beitragen können, unter Tel. 07141 18 5353 erreichbar.

red

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Ab 1. April: Parken in der Süd- und Weststadt wird gebührenpflichtig

Zum 1. April wird in der Süd- und Weststadt die Parkraumbewirtschaftung eingeführt, darauf weist die Stadtverwaltung Ludwigsburg in einer Pressemitteilung noch einmal hin. Ab dann wird das Parken auf öffentlichen Parkplätzen kostenpflichtig.

Anwohnerinnen und Anwohner können dafür einen Bewohnerparkausweis bei der Stadtverwaltung beantragen. Autofahrer ohne Bewohnerparkausweis lösen ein Ticket am Parkscheinautomaten oder per Handyparken über die App des Anbieters „PayByPhone“, heißt es in der Mitteilung der Stadtverwaltung.

Mit der Einführung der Parkzonen will die Stadt die dortigen Anwohner nach eigenen Angaben entlasten, zum Beispiel vom Parksuchverkehr. Die Zone in der Südstadt umfasst das Gebiet zwischen den Bahngleisen, der Königinallee und der Stadtgrenze. Das Areal in der Weststadt liegt zwischen der Siedlungsgrenze und Pflugfelden. Bereits im Februar wurden die Bewohnerinnen und Bewohner mit einem Anschreiben über die neuen Regelungen informiert: Bewohner mit Hauptwohnsitz in einer Parkzone, die über keinen privaten Stellplatz verfügen, können für eine Verwaltungsgebühr von 30 Euro einen Bewohnerparkausweis beantragen. Dieser ist für ein Jahr gültig. Wer noch keinen Ausweis beantragt hat, sollte das jetzt schnellstmöglich tun. Weitere Informationen dazu sind im Internet unter www.ludwigsburg.de/bewohnerparken verfügbar.

Autofahrer, die über keinen Bewohnerparkausweis verfügen, müssen ein entsprechendes Ticket lösen. Eine Stunde parken kostet einen Euro, der Tagessatz liegt bei fünf Euro. Eine Ausnahme ist das Gebiet „Rund um den Bahnhof“ in der Weststadt. Hier gelten dieselben Gebühren wie in der Innenstadt: Eine Stunde kostet 2,40 Euro, die maximale Parkdauer liegt bei zwei Stunden.

Das Ticket kann am Parkscheinautomaten gelöst werden oder auch bargeldlos über die Handy-App des Anbieters „PayByPhone“: Ohne Registrierung können hier per App oder SMS die Parkgebühren bezahlt und von unterwegs bequem verlängert werden.

Parkschein per SMS lösen: Zum Lösen eines digitalen Parkscheins wird eine SMS mit dem Inhalt deinKfzKennzeichen:Parkdauer an die am Parkplatz ausgeschilderte Kurzwahlnummer (in Ludwigsburg z.B.: LBAB123:30 an 91403; 914030 bis 914037) geschickt. Details zur Zonennummer und weitere Informationen findet man an jedem Parkscheinautomaten.

Für die Nutzerinnen und Nutzer entstehen laut der Stadtverwaltung keine Mehrkosten gegenüber einem am Automaten gelösten Parkschein. Trotzdem bleibt die Möglichkeit, Parkscheine aus Papier am Automaten zu lösen, weiterhin erhalten – das Handyparken ist ein zusätzlicher Service.

red

Stadtverwaltung Ludwigsburg erhöht Briefwahlbezirke bei der Bundestagswahl

18.183 Ludwigsburger und Ludwigsburgerinnen haben bei der Landtagswahl am 14. März ihre Stimme per Brief abgegeben. Die Zahl derjenigen, die im Wahllokal gewählt haben, ist mit 18.692 Personen kaum höher.

„Die Menschen nutzen viel häufiger die Möglichkeit der Briefwahl als noch vor ein paar Jahren“, erläutert Jürgen Schindler, Leiter des städtischen Fachbereichs Bürgerdienste. „Dieser Trend hat sich durch die Corona-Pandemie noch verstärkt.“

Die Stadtverwaltung von Ludwigsburg hat sich deshalb nach eigenen Angaben dazu entschlossen, ab der nächsten Wahl – der Bundestagswahl am 26. September – die Anzahl der Briefwahlbezirke noch einmal zu erhöhen. Das bedeutet, dass deutlich mehr Wahlhelferinnen und Wahlhelfer im Einsatz sind, um die Briefwahl-Stimmzettel auszuzählen.

Schon bei der Landtagswahl hatte die Stadt reagiert und acht Briefwahlbezirke mehr als bei der letzten Landtagswahl (20 statt bislang zwölf) eingerichtet. Bei der Bundestagswahl werden nochmal sechs Briefwahlbezirke hinzukommen.

Die 26 Briefwahlbezirke werden nun so zugeschnitten, dass in einem Briefwahlbezirk nur die Stimmen eines Stadtteils ausgezählt werden, nicht mehrerer Stadtteile wie bisher. So werden zum Beispiel in den Briefwahlbezirken mit den Nummern 72 und 73 künftig nur Stimmen aus Eglosheim ausgezählt und im Briefwahlbezirk 78 nur Briefwahlstimmen aus Hoheneck. Damit können die Briefwahlstimmen nun auch in die Wahlstatistik der einzelnen Stadtteile einfließen: Die Aussagen darüber, welche Partei in einem Stadtteil die Nase vorne hatte und wie hoch die Wahlbeteiligung in einem bestimmten Stadtteil war, sind jetzt viel genauer.

red

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Alter Oßweiler Weg
Zwischen Alter Oßweiler Weg 56 und 75 besteht eine Vollsperrung in den einzelnen Bauabschnitten bis voraussichtliche Ende Juli.

Brahmsweg (Schlösslesfeldschule)
Hier besteht eine Vollsperrung zwischen der Max-Reger-Straße und der Bücherei der Schlösslesfeldschule. Die Gehwege sind im Brahmsweg auf der Ostseite und in der Max-Reger-Straße auf der Nordseite gesperrt.

Dieselstraße (Bauabschnitt 2)
Hier besteht zwischen der Dieselstraße 3 und der Kreuzung Dieselstraße/Daimlerstraße
eine Vollsperrung bis voraussichtlich Ende April.

Einsteinstraße
Zwischen der Einsteinstraße 17 und der Daimlerstraße besteht bis voraussichtlich Ende April eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Eugenstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Ende Juni 2022 eine Vollsperrung auf Höhe der Eugenstraße 30/1.

Friedrichstraße / Keplerstraße Südseite
Hier besteht zwischen der Saarstraße und der Stuttgarter Straße (B 27) bis voraussichtlich Oktober nur noch jeweils eine Fahrspur pro Richtung zur Verfügung.

Friedrichstraße (zwischen B27 und Keplerbrücke – südliche Fahrspur)
Es besteht eine einspurige Verkehrsführung im Baufeld. Die Zu- und Abfahrt aus den Nebenrichtungen ist eingeschränkt oder teilweise nicht möglich.

Fährstraße
Hier besteht bis zum Donnerstag, 01. April, eine Vollsperrung auf Höhe der
Fährstraße 14.

Gänsfußallee
Hier besteht bis voraussichtlich Mitte April eine halbseitige Sperrung zwischen der Karl-Hüller-Straße und der Mörikestraße. Außerdem ist hier eine Einbahnstraßenregelung in Fahrtrichtung Schwieberdinger Straße eingerichtet.

Gerokstraße
Hier besteht vom 15. März bis 12. Mai auf der Höhe der Gerokstraße 1 eine Vollsperrung.

Hermannstraße
Hier besteht bis 30. März eine Vollsperrung auf der Höhe der Hermannstraße 15.

Johannesstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Ende März eine Vollsperrung zwischen der Wernerstraße und der Osterholzallee. Im Gehwegbereich zwischen der Wilhelm-Blos-Straße und der Osterholzallee ist stellenweise mit Einschränkungen zu rechnen.

Johann-Peter-Hebel-Straße
Hier besteht bis 28. Mai eine Vollsperrung auf der Höhe der Johann-Peter-Hebel-Straße 20.

Kallenberg’sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudestraße und dem Zentralen Omnibus-bahnhof (ZOB) für den Individualverkehr gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt – die Verkehrsführung erfolgt stadteinwärts zwischen der Friedrichstraße und der Leonberger Straße.

Karl-Marx-Straße /Friedensschule (Kleinspielfeld)
Hier besteht ein Halteverbot.

Kronenstraße (östlich der Bietigheimer Straße)
Hier besteht voraussichtlich bis Ende März eine Vollsperrung.

L 1140
Bedingt durch die Umbaumaßnahmen an der Ostrampe der Autobahn-Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd sind Verkehrsbeeinträchtigungen auf der L 1140 möglich.

Neckarhalde
Hier besteht bis voraussichtlich Ende März eine Vollsperrung auf Höhe der Neckarhalde 39.

Neißestraße – Pregelstraße
Hier besteht bis Ende Dezember eine Vollsperrung für den Fahrverkehr.

Reinhold-Maier-Straße
Hier besteht eine halbseitige Verkehrsführung im Baufeld.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.

Schlossstraße – Bushaltestelle „Residenzschloss“
Die Bushaltestelle wird barrierefrei gestaltet, daher ist die Busspur zwischen der Marstallstraße und dem Kaffeeberg bis voraussichtlich Mitte April gesperrt.

Uferwiesen II
Hier besteht eine Vollsperrung der Anlegestelle bis zu Beginn der Schifffahrtsaison, der Radweg ist frei.

Untere Kasernenstraße
Die Straße ist vollständig zwischen der Bietigheimer Straße und dem Postgässle gesperrt.

Walckerpark/Untere Kasernenstraße
Durch die Umgestaltung der Walckerparkes/Untere Kasernenstraße ist der Parkplatz Untere Kasernenstraße gesperrt. Im Bereich Bietigheimer Straße, Untere und Obere Kasernenstraße werden Anwohnerparkplätze ausgewiesen.

Westrandstraße
Hier kann es zu Behinderungen im Bereich Liebigstraße / Beim Bierkeller kommen. Zudem bestehen Halteverbote in der Wöhlerstraße, Liebigstraße und in der Straße Beim Bierkeller.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

So sehen am Sonntag die Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg aus

Und so sehen die Corona-Zahlen am Sonntag 28.03. – 16 Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 42 Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Sonntag vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfizierten gestiegen. Damals wurden 28 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern wurden 123 Fälle gemeldet.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg steigt im Vergleich zum Vortag um 4,2 auf jetzt 119,9. Vor genau einer Woche betrug der Inzidenzwert für den Landkreis 98,5. (Stand – 28.03. – 16Uhr)

Der bis dato höchste Inzidenzwert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Ludwigsburg wurde am 23.12. registriert. Damals wurde eine 7-Tage-Inzidenz von 205,2 gemeldet.

Laut den RKH-Kliniken liegt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg, liegen auf 37. Auf der Normalstation werden 25 Patienten behandelt. 12 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 7 beatmet werden. (Stand: 28.03. -16Uhr)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 18.942 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion bleibt unverändert bei 421. Rund 17.458 (+112) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 28.03.- 16Uhr)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 28.03.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 116 | 0 )
Asperg ( 485 | 0 )
Benningen am Neckar ( 192 | 1 )
Besigheim ( 490 | 1 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.719 | 0 )
Bönnigheim ( 448 | 1 )
Ditzingen ( 839 | 2 )
Eberdingen ( 211 | 0 )
Erdmannhausen ( 121 | 0 )
Erligheim ( 123 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 436 | 1 )
Freudental ( 133 | 0 )
Gemmrigheim ( 178 | 0 )
Gerlingen ( 546 | 0 )
Großbottwar ( 270 | 1 )
Hemmingen ( 272 | 0 )
Hessigheim ( 53 | 0 )
Ingersheim ( 157 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 287 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 620 | 0 )
Kornwestheim ( 1.337 | 1 )
Löchgau ( 213 | 1 )
Ludwigsburg ( 3.445 | 21 )
Marbach am Neckar ( 510 | 3 )
Markgröningen ( 516 | 0 )
Möglingen ( 514 | 1 )
Mundelsheim ( 106 | 0 )
Murr ( 191 | 2 )
Oberriexingen ( 86 | 0 )
Oberstenfeld ( 218 | 0 )
Pleidelsheim ( 217 | 0 )
Remseck am Neckar ( 903 | 4 )
Sachsenheim ( 694 | 0 )
Schwieberdingen ( 314 | 0 )
Sersheim ( 217 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 361 | 2 )
Tamm ( 288 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.009 | 0 )
Walheim ( 100 | 0 )

red

Ludwigsburgs OB Knecht: „Blühende Barock bleibt auch am Montag und darüber hinaus geöffnet“

Weil die Corona-Infektionszahlen im Kreis Ludwigsburg weiter klettern, gelten ab kommenden Montag, 29. März strengere Corona-Regeln. Unter anderem war zunächst beschlossen worden, dass das Blühende Barock bis nur noch einschließlich Sonntag geöffnet bleibt. Eine überraschende Erklärung kam am Samstag von Ludwigsburgs Oberbürgermeister Matthias Knecht. Auf dem Facebook-Account von Ludwigsburg24 schrieb Knecht: „Auf Verfügung des Landrats hin und als Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender habe ich gerade als Urlaubsverteter des Aufsichtsratsvorsitzenden entschieden, dass das BlüBa auch am Montag und darüber hinaus offen bleibt!“

Hintergrund ist, dass sich Landrat Dietmar Allgaier nach eigener Aussage mit einem Brief an das Ministerium für Soziales und Integration gewandt und sich darin für die Beibehaltung der Öffnung des Blühenden Barocks ausgesprochen hatte: „Es ist unverständlich, warum das Blühende Barock mit funktionierendem Hygienekonzept und Einlasskontrolle, mit Maskenpflicht auf dem Gelände sowie der bestehenden Begrenzung der Besucherzahl, schließen muss, während sich im direkten Umfeld, zum Beispiel auf der Bärenwiese und im Favoritepark, die Spaziergänger drängen.“

Gegenüber Ludwigsburg24 erklärte Allgaier am Samstagnachmittag: Nachdem vom Ministerium bis heute keine Antwort kam, habe er in enger Abstimmung mit der Leiterin des Gesundheitsamtes Karlin Stark und auf sauberer rechtlicher Grundlage selbst entschieden, eine Ausnahmegenehmigung für das Blühende Barock zu erteilen.

Und so sehen die Corona-Zahlen am Samstag 27.03. – 16 Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 123 Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Samstag vor einer Woche blieb die Zahl der Neuinfizierten fast unverändert. Damals wurden 124 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern wurden 128 Fälle gemeldet.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Auch die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg steigt im Vergleich zum Vortag minimal um 0,6 auf jetzt 115,7. Vor genau einer Woche betrug der Inzidenzwert für den Landkreis 96,8. (Stand – 27.03. – 16Uhr)

Der bis dato höchste Inzidenzwert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis Ludwigsburg wurde am 23.12. registriert. Damals wurde eine 7-Tage-Inzidenz von 205,2 gemeldet.

Laut den RKH-Kliniken liegt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg, liegen auf 37. 25 (-3) Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 12 (+3) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 7 (+3) beatmet werden. (Stand: 26.03. -16Uhr)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 18.900 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion bleibt unverändert bei 421. Rund 17.346 (+31) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 27.03.- 16Uhr)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 27.03.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 116 | 0 )
Asperg ( 485 | 1 )
Benningen am Neckar ( 191 | 0 )
Besigheim ( 489 | 5 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.719 | 15 )
Bönnigheim ( 447 | 3 )
Ditzingen ( 837 | 6 )
Eberdingen ( 211 | 1 )
Erdmannhausen ( 121 | 0 )
Erligheim ( 123 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 435 | 4 )
Freudental ( 133 | 0 )
Gemmrigheim ( 178 | 0 )
Gerlingen ( 546 | 1 )
Großbottwar ( 269 | 0 )
Hemmingen ( 272 | 0 )
Hessigheim ( 53 | 0 )
Ingersheim ( 157 | 2 )
Kirchheim am Neckar ( 287 | 1 )
Korntal-Münchingen ( 620 | 3 )
Kornwestheim ( 1.336 | 19 )
Löchgau ( 212 | 0 )
Ludwigsburg ( 3.424 | 12 )
Marbach am Neckar ( 507 | 2 )
Markgröningen ( 516 | 6 )
Möglingen ( 513 | 3 )
Mundelsheim ( 106 | 1 )
Murr ( 189 | 1 )
Oberriexingen ( 86 | 1 )
Oberstenfeld ( 218 | 6 )
Pleidelsheim ( 217 | 2 )
Remseck am Neckar ( 899 | 6 )
Sachsenheim ( 694 | 7 )
Schwieberdingen ( 314 | 3 )
Sersheim ( 217 | 2 )
Steinheim an der Murr ( 359 | 1 )
Tamm ( 288 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.009 | 8 )
Walheim ( 100 | 0 )

red

Ausbruch der Geflügelpest im Landkreis Ludwigsburg bestätigt

OBERRIEXINGEN. Der Nachweis der Geflügelpest mit dem hochpathogenen Influenza A Virus des Subtyps H5N8 in dem landwirtschaftlichen Betrieb in Oberriexingen wurde am Abend des 25.03.21 durch das Friedrich-Löffler-Institut bestätigt. Das gab das Landratsamt in Ludwigsburg am Freitagabend bekannt.

Im Ausbruchsbetrieb selbst wurden bereits am Mittwoch, 24.3.21, alle Legehennen tierschutzgerecht getötet und die notwendigen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen durchgeführt. Momentan liegen noch keine Informationen vor, dass sich der Geflügelpesterreger weiterverbreitet hat. In 24 umliegenden Geflügelhaltungen um das Seuchengehöft wurden keine klinischen und epidemiologischen Anzeichen für das Vorhandensein des Geflügelpesterregers gefunden. In den Proben aus diesen Betrieben war das Ergebnis jeweils negativ.

Nach dem derzeitigen Informationsstand erfolgte der Eintrag des Geflügelpesterregers über den Zukauf von Legehennen von einem Geflügelhandelsbetrieb aus Nordrhein-Westfalen >Wir berichteten<. Das Landratsamt bittet eindringlich, dass sich alle weiteren Käufer aus dem Landkreis Ludwigsburg, die seit Anfang März Legehennen von einem Geflügelhandelsbetrieb in Nordrhein-Westfalen erworben haben, beim Fachbereich Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung melden, da auch hier nicht ausgeschlossen ist, dass diese mit dem Erreger der Geflügelpest infiziert sind.

In diesem Zusammenhang wird nochmals darauf hingewiesen, dass es vor dem Hintergrund des Geflügelpestgeschehens von großer Bedeutung ist, dass sich alle Halter von Geflügel, wie beispielsweise Hühner, Enten, Gänse, Truthühner, Perlhühner oder Wachteln, die bisher noch nicht bei der Veterinärbehörde mit ihren Haltungen registriert sind, melden und dies unabhängig von der Zahl der gehaltenen Tiere. Ferner sollten auch die notwendigen Hygiene- bzw. Biosicherheitsmaßnahmen eingehalten werden, um eine mögliche Einschleppung von Krankheitserregern in den Bestand zu verhindern.

Unabhängig von einer Ausweisung von Restriktionszonen in Form eines Sperrbezirkes oder eines Beobachtungsgebietes, unterliegt der Ausbruchsbetrieb dennoch weiteren Sperrmaßnahmen, so darf beispielsweise vorerst kein weiteres Geflügel eingestallt werden oder die Ausscheidungen der Tiere müssen speziell behandelt werden, um mögliche Geflügelpesterreger sicher abzutöten.

red

IG Metaller machen mit Autokorso Druck auf Arbeitgeber – Tarifabschluss vor Ostern steht auf der Kippe

Uwe Roth

Vor Ostern soll der Tarifvertrag in trockenen Tüchern sein. Das ist zumindest die Hoffnung von Matthias Fuchs, IG Metall-Geschäftsführer der Kooperation Ludwigsburg und Waiblingen. Um nochmal Druck auf die Arbeitgeberseite auszuüben, versammelten sich am Freitag Gewerkschaftsmitglieder in Ludwigsburg zu einem stehenden Autokorso. Auf dem öffentlichen Parkplatz blieben einige Stellplätze frei und viele Brötchen übrig. Die Stimmung aber war gut wie das Frühlingswetter.

Kundgebungen gehören zum Kerngeschäft von Gewerkschaften. Aber wie geht Kundgebung mit Corona-gerechtem Abstand? Matthias Fuchs ist am Freitag kurz nach zwölf Uhr sichtlich nervös, kann nicht stillstehen. Er und sein Helferteam sind getestet und Corona-frei, wie er versichert. Der große Parkplatz an der Bärenwiesen in Ludwigsburg, auf dem üblicherweise die Besucher des Blühenden Barocks ihre Autos abstellen, ist für die IG Metall reserviert, aber noch weitgehend leer. An der Parkschranke stapeln sich Kartons mit Wurst- und Käsewecken, daneben Wasserflaschen.

Auf der mobilen Bühne warten in der Frühlingswärme zwei Gitarristen auf ihren Einsatz. In einer Viertelstunde soll es losgehen. Wann erscheint der Corso? Schließlich sind die Teilnehmenden von Weitem zu hören. Mit einer Huperei kündigen sie sich an. Aus den Autofenstern hängen rote IG Metall-Fähnchen. Mit Befahren des Kundgebungsgeländes erhält jeder ein Vesperpaket.

Autohupen statt Trillerpfeifen, Mundnasenschutz statt Megafon – die Gewerkschaft muss neue Protestformen erst erproben. IG Metall-Funktionär geht auf die Bühne hinters Rednerpult. Zwei Mikrophone sind dort befestigt, doch nirgends an der Bühnenkonstruktion Lautsprecher. „Ihr müsst an euren Autoradios 96,8 einstellen. Dann könnte ihr mich verstehen“, ruft er über den Platz. So lange er spricht, ist von der Kundgebung kaum etwas in der Nachbarschaft zu hören. Die Hupe am Lenkrad zu drücken, ist der neue Beifall, doch auf die Dauer etwas eintönig.

„Jetzt sollen mal alle Audis hupen“, fordert Fuchs die entsprechenden Fahrer auf. Die laute Reaktion folgt. „Nun hupen alle, die mit einem VW da sind.“ Die Kolleginnen und Kollegen tun ihm den Gefallen. Nach einer dritten Aufforderung an Daimler-Fahrer bricht Fuchs den Versuch ab: „Ich dachte, ich könnte aus den verschiedenen Hupen eine Melodie machen.“ Aber aus der wilden Huperei der verschiedenen Fahrzeugklassen lässt sich beim besten Willen kein Arbeiterlied ableiten. Als Fuchs sagt, in NRW hätten die Metallarbeitgeber eine Einmalzahlung von 350 Euro für ein Jahr angeboten, schließt er mit „jetzt könnt ihr aus Ärger hupen“.

Über den Stand der Tarifverhandlungen in Baden-Württemberg sagt er, einige Streitpunkte seien nah an einer Lösung. Beispielsweise sollen Studierende der Dualen Hochschule in den Geltungsbereich des Tarifvertrags aufgenommen werden. Am weitesten Auseinander liegen die Tarifpartner in der Frage des Entgelts. Die Gewerkschaften fordern vier Prozent. „Die Arbeitgeber sind der Ansicht, es gibt nichts zu verteilen.“ Sollten sich die Arbeitgeber in der Entgeltfrage nicht mehr bewegen, würde es mit einem Tarifabschluss vor Ostern nichts werden. „Je länger sich die Verhandlungen hinzu, um so höher werden unsere Erwartungen“, warnt Fuchs. „Es muss endlich ein Angebot her. Es liegt nicht an den Arbeitgebern. Es liegt nicht an uns.“

Die IG Metall Kooperation Ludwigsburg und Waiblingen hatten mit einem YouTube-Film für die Autocorso-Demo geworben. Doch angesichts der vielen übrig gebliebenen Käse- und Salamibrötchen hat die Gewerkschaft wohl mit mehr Teilnehmenden gehofft. Einige Parkflächen sind freigeblieben. Der benachbarte Parkplatz, der ebenfalls angemietet ist, bleibt ohne Protestautos.