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Andrea Wechsler will für die CDU in den Landtag einziehen

Bei seiner letzten Vorstandssitzung hat der Kreisverband der Jungen Union Ludwigsburg auch den Wahlkampf der Landtagskandidatin der CDU für den Wahlkreis 14, Frau Dr. Andrea Wechsler, eingeläutet. Bei einem gut einstündigen Gespräch stellten die Jungunionisten und die 43-Jährige die Weichen für ein erfolgreiches Superwahljahr 2021.

Insbesondere lag der Fokus der Beratungen auf Themen wie Klimaschutz, Bildung und Infrastruktur, allesamt Bereiche, welche die Jugendlichen im Wahlkreis Ludwigsburg bewegen. Die CDU-Kandidatin stellte die Wichtigkeit der jungen Erwachsenen, die bei der Wahl im März ab 16 Jahren wählen dürfen, heraus. Zudem erklärte sie dem Kreisvorstand ihre Ziele und ihre Vorgehensweise im Wahlkampf und welche Themen sie vordergründig bekleiden möchte. Dabei wurde schnell klar, dass das Erreichen der Zielgruppe jüngerer Menschen im Fokus der mehrdimensionalen Strategie steht. Hierfür sollen schließlich interessante und innovative Formate als Plattform für einen engen und persönlichen Austausch dienen. Der gesamte Kreisvorstand der Jungen Union sichert Andrea Wechsler die volle Unterstützung im Wahlkampf zu.

„Der Austausch mit Andrea Wechsler war ein voller Erfolg. Wir sind der festen Überzeugung, dass die Bürgerinnen und Bürger im Wahlkreis mit ihr eine hervorragende Kandidatin zur Wahl als Landtagsabgeordnete im März 2021 haben werden. Wir werden als Junge Union alles daransetzen, den Wahlkreis für die CDU zurück zu gewinnen“, resümiert der Kreisvorsitzende der Jungen Union, Lukas Tietze.

Bereits vollständig ist die Riege der Bundestagskandidaten im Kreis. Den Wahlkreis Neckar-Zaber übernimmt der JU-Kandidat Fabian Gramling von Eberhard Gienger. Der Parlamentarische Staatssekretär Steffen Bilger wird auch im kommenden Jahr für den Wahlkreis Ludwigsburg antreten. Für die Landtagswahlen sind zwei der drei Kandidaten gefunden. Neben Dr. Andrea Wechsler für Ludwigsburg ist dies Konrad Epple für den Wahlkreis Vaihingen. Der oder die Kandidatin für den Wahlkreis Bietigheim-Bissingen wird am 19. September von den Mitgliedern gewählt.

red

So sehen die Zahlen am Dienstag für den Landkreis Ludwigsburg aus

Die Lage in Ludwigsburg:

Die Zahl der Neuinfizierten im Landkreis steigt nach Angaben des Landratsamts am Dienstag um weitere 18 Neuinfizierte binnen 24 Stunden. Gestern wurden 13 Fälle gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis stieg am Dienstag (08.09. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2.304. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 2.039 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 20,0 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Dienstag meldete das Landesgesundheitsamt weitere 257 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 44.110, davon sind ungefähr 38.550 Personen wieder genesen. Gestern wurden 269 Fälle gemeldet. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle liegt bei 1.866Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom RKI für Baden-Württemberg am Montag mit R 0,99 angegeben. (Datenstand: 08.09. 16Uhr).

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

So sehen die Zahlen nach dem Wochenende für den Landkreis Ludwigsburg aus

Die Lage in Ludwigsburg:

Die Zahl der Neuinfizierten im Landkreis steigt nach Angaben des Landratsamts am Montag um weitere 13 Neuinfizierte binnen 24 Stunden. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis stieg am Montag (07.09. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2.286. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 2.026 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 20,9 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Montag meldete das Landesgesundheitsamt weitere 269 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 43.853, davon sind ungefähr 38.312 Personen wieder genesen. Dem Landesgesundheitsamt wurden heute zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle steigt somit auf 1.866Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom RKI für Baden-Württemberg am Montag mit R 0,99 angegeben. (Datenstand: 07.09. 16Uhr).

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 07. September

Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd Ostrampe / L 1140
Wegen Umbaumaßnahmen an der Ostrampe der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd und an der L 1140 ist die Autobahnauffahrt in Richtung Heilbronn gesperrt. Die L 1140 ist in beide Richtungen nur einspurig befahrbar.

Gebiet Altach
Hier besteht voraussichtlich bis Ende Oktober eine abschnittsweise Sperrung der Feldwege zwischen der Hirschbergschule und der Kläranlage Eglosheim sowie zwischen der Tammer Straße und der Autobahnmeisterei Ludwigsburg. Die Zufahrt zur Kläranlage und zur Hirschbergschule bleibt eingeschränkt frei; die Zufahrt zur Tammer Straße ist für Anlieger ebenfalls eingeschränkt frei.

Bönnigheimer Straße / Sachsenheimer Straße
Es besteht bis voraussichtlich Anfang September ein Vollsperrung der Bönnigheimer Straße sowie eine halbseitige Sperrung der Sachsenheimer Straße.

Friedenstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Anfang September eine halbseitige Sperrung zwischen der Schwieberdinger Straße und der Beyerstraße.

Heilbronner Straße /B 27
Hier wird die äußerste Fahrspur stadteinwärts wegen Instandsetzungs-Arbeiten an der Stützwand außerhalb der Hauptverkehrszeiten abschnittsweise gesperrt.

Johannesstraße
Hier besteht eine Vollsperrung im ersten Bauabschnitt zwischen der Mörikestraße und der Wernerstraße. Zudem ist der Kreuzungsbereich Wernerstraße voll gesperrt, es besteht eine Sackgassenregelung. Der Anlieger- und Andienungsverkehr sind frei.
 
Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudestraße und dem Zentralen Omnibus-bahnhof (ZOB) für den Individualverkehr gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt – die Verkehrsführung erfolgt stadteinwärts zwischen der Friedrichstraße und der Leonberger Straße.

Karl-Hüller-Straße
Es besteht bis voraussichtlich Ende September eine Vollsperrung der Karl-Hüller-Straße.

Katharinenstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Anfang Oktober eine halbseitige Sperrung. Der Gehweg ist für den Fußgängerverkehr gesperrt.

Keplerbrücke
Hier sind aufgrund von Sanierungsarbeiten drei Fahrspuren auf der Brücke gesperrt.

Metterstraße
Hier kommt es voraussichtlich bis Mitte September zu Beeinträchtigungen im Baustellenbereich.

Neckarhalde
Hier besteht auf Höhe der Neckarhalde 39 bis voraussichtlich Ende Dezember eine Vollsperrung für den Kfz-, Fußgänger- und Radverkehr. Es besteht eine Umleitung über: Neckarhalde – Herrmann-Wißmann-Straße – Steinäckerstraße.
 
Riedstraße / Ecke Theurerstraße
Es kommt voraussichtlich bis Mitte September zwischen der Riedstraße 27 und der Riedstraße 45 zu Beeinträchtigungen im Baustellenbereich und des nördlichen Gehwegs.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrecht erhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.   
 
Schwieberdinger Straße /Keplerstraße /Friedrichstraße
(zwischen der Martin-Luther-Straße und der Stuttgarter Straße)
Hier besteht eine einspurige Verkehrsführung im Baufeld. Die Zu- und Abfahrt aus den Nebenrichtungen ist eingeschränkt beziehungsweise teilweise nicht möglich. Die Zu- und Abfahrt aus der Pflugfelder Straße in die Schwieberdinger Straße ist nicht möglich. Die Baumaßnahmen dauern voraussichtlich bis März 2021.
 
Siemensstraße
Hier kommt es vorrausichtlich bis Ende September zwischen der Einsteinstraße und der Siemensstraße 32 zu Beeinträchtigungen im Baustellenbereich und des nördlichen Gehwegs.

Solitudestraße
Zwischen der Solitudestraße 20 und der Solitudestraße 19 besteht vorrausichtlich bis Mitte September eine halbseitige Sperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.
 
Uferwiesen II
Hier besteht eine Vollsperrung der Anlegestelle. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Untere Kasernenstraße – Parkplatz Untere Stadt
Der Parkplatz Untere Stadt ist im Zuge der Umgestaltung des Walckerparks bis voraussichtlich April 2021 gesperrt. Im Bereich der Unteren Kasernenstraße, der Oberen Kasernenstraße und der Bietigheimer Straße werden daher die öffentlichen Stellplätze in Anwohnerparkplätze umgewandelt (Bewohnerparkbereich 1).
 
Waldäcker III
Hier sind temporäre Einschränkungen bei der Nutzung des Radweges entlang der Schwieberdinger Straße möglich. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Galerie

Bundestagswahl 2021: Kreis-CDU nominiert Steffen Bilger fast einstimmig

Von Uwe Roth

Letztlich war es eine Formsache: Am Freitag (4. September) wählten 80 CDU-Mitglieder ohne große Diskussion Steffen Bilger zu ihrem Kandidaten für die Bundestagswahl im Herbst nächsten Jahres. Die Zustimmungsquote lag bei 98,72 Prozent. Es gab lediglich zwei Abweichler und eine Enthaltung. Der 41-jährige Familienvater von zwei Kindern mit Wohnsitz Ludwigsburg hat seit 2009 ein Bundestagsmandat. Seit 2018 ist er zudem Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). Bilger ist bei der Mitgliederversammlung in der Gerlinger Stadthalle ohne Gegenkandidaten angetreten. Kreisvorsitzender Rainer Wieland wertete die Zurückhaltung anderer Bewerber als „ein Zeichen der Wertschätzung für dich“.

In dieser Schlüsselfunktion habe er für den Landkreis Ludwigsburg einiges erreichen können, betonte Bilger in seiner Bewerbungsrede. So habe jede Kommune eine Förderung aus seinem Ministerium erhalten, das neben der Verkehrsinfrastruktur auch für die digitale Infrastruktur zuständig ist. „Die Arbeit in einem CSU-Haus ist manchmal schwierig“, räumte er ein. Die ihm dort gestellten Aufgaben mache er aber „sehr gern“. Nach aus seiner Sicht „vielen mageren Jahr“ vor seiner Amtszeit „gibt es inzwischen in allen wesentlichen Bereichen Fortschritte“. Als Beispiel nannte er die Straßen- und Brückensanierung, für die nun beachtliche Summen zur Verfügung stünden.

Bilger übte vor allem Kritik an den Grünen in Baden-Württemberg. Nachdem nun nach Jahrzehnten eine Ortsumfahrung für Enzweihingen (Stadtteil von Vaihingen an der Enz) beschlossene Sache sei, kämen nun grüne Mandatsträger mit der Forderung, auf die Umfahrung zu verzichten und das Geld besser in den Ausbau des ÖPNV zu investieren. Der Bundestagsabgeordnete sieht darin einen Widerspruch zu Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), der bekanntlich der Autoindustrie wohlwollend gegenüberstehe. Als weitere Pluspunkte seiner politischen Arbeit sieht er den Bau von Radschnellwegen, wie den geplanten zwischen Ludwigsburg und Waiblingen, der der mit Bundeszuschüssen finanziert werde. In das Schienennetz werde investiert „so viel wie nie zuvor“. Das Projekt Stuttgart 21 gehe voran. „Es ist beeindruckend, was sich da tut.“ Mit der Digitalisierung des Bahnknotens bekomme die Region „den modernsten Bahnhof Europas“. Auch im Ausbau des schnellen Internets gebe es gute Fortschritte. „Die Funklöcher verschwinden so langsam“, stellte er fest. Beim Thema Dieselfahrverbote zeigte er sich überzeugt, dass diese für Ludwigsburg endgültig vom Tisch seien. „Ich freue mich auf den Tag, wenn Resch seine Klage zurückziehen muss.“ Jürgen Resch ist der Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH).

In die Zukunft geblickt, sieht Bilger für Deutschland gute Chance, glimpflich aus der Corona-Krise zu kommen. „Einen zweiten Lockdown halte ich für ausgeschlossen“, gab er sich überzeugt. „Ich kenne kein Land, das es besser gemacht hat.“ In den Jahren vor Corona eine Schwarze-Null-Politik zu betreiben, sparsam zu haushalten und Schulden zu vermeiden, habe sich ausgezahlt. So seien finanzielle Reserven vorhanden gewesen, um den vom Lockdown Betroffenen rasch zu helfen.

Kreisvorsitzender Wieland betonte, dass „praktisch die Bundestagswahl morgen anfängt“. Ab sofort gelte der Wahlkampfmodus. Demnächst ist die Oberbürgermeisterwahl in Stuttgart, bei der es einen CDU-Kandidaten durchzusetzen gelten. Im Frühjahr folgt die Landtagswahl, bei der die Christdemokraten zur alten Stärke zurückfinden wollen, wie Wieland sagte. Bei der Wahl 2016 hatte die CDU zwölf Prozent Verlust gemacht.

Stadtverwaltung appeliert: Toiletten sind keine Mülleimer

In der Toilette und damit auch im Abwasser landen häufig Stoffe, die dort nicht hingehören – Essensreste, Feuchttücher, Katzenstreu und Medikamente zum Beispiel. Die Kanalisation und die Kläranlagen stellt das oft vor große Herausforderungen. Außerdem können solche Stoffe letztendlich der Wasserqualität schaden. Darauf weist die Stadtverwaltung Ludwigsburg hin.

In Deutschland wird Trinkwasser aus Grundwasser, Quellwasser, Seen, Talsperren und teilweise aus Flüssen über die sogenannte Uferfiltration gewonnen. Um das Trinkwasser weiterhin sauber zu halten, ist es wichtig, keine schädlichen oder sogar giftigen Stoffe über die Toilette in den Wasserkreislauf einzubringen: Denn gereinigtes Abwasser wird nach Passage einer Abwasserreinigungsanlage den Gewässern zugeführt. Kaum jemand denkt daran, dass die Stoffe, welche in die Toilette geworfen werden, sowohl der Umwelt direkt, als auch der Maschinen- und Verfahrenstechnik schaden können. Durch dieses Verhalten wird nicht nur die Wasserqualität der Seen und Flüsse gemindert, sondern letztlich auch die des eigenen Trinkwassers.

Einige Substanzen sind sowohl für das Kanalnetz als auch für die Kläranlage eine Herausforderung oder können sogar zu Störungen im biologischen Reinigungsprozess der Kläranlage führen. Deshalb gehören diese Stoffe nicht in die Toilette.

Feststoffe, Baumaterial
Feststoffe aller Art belasten die Kanalisation unnötig und führen zu Ablagerungen und Verstopfungen. Das kann so weit gehen, dass sich das Abwasser zurückstaut und aus der Kanalisation austritt.

Medikamente aller Art
Selbst in modernen Kläranlagen können Medikamentenrückstände nur zum Teil oder gar nicht entfernt werden – gelangen diese Stoffe in den Wasserkreislauf, belasten sie die Umwelt und sind eine Gefahr für die Gesundheit von Mensch und Tier. Alte Arzneimittel werden am besten im Restmüll entsorgt oder können eventuell in der Apotheke abgegeben werden.

Feuchte Reinigungs-, Baby-, Erfrischungs- und Abschminktücher
Ein Großteil der Feuchttücher besteht aus Kunststofffasern, die thermisch verfestigt sind. Solche Feuchttücher, wie zum Beispiel Babyfeuchttücher, sind damit sehr reißfest und lösen sich – im Gegensatz zu Toilettenpapier – auch bei sehr langer Verweildauer im Wasser nicht auf. Werden Feuchttücher über die Toilette entsorgt, landen sie im Kanal und werden mit dem Abwasser zur Kläranlage geschwemmt. Auf dem Weg dorthin werden sie zum Teil über Pumpwerke gefördert. Dort verknoten sich die Tücher mit anderen Feststoffen zu sogenannten „Zöpfen“ und verstopfen das Laufrad der Pumpe. Das führt zu Rückstau im Kanal. Mit großem Aufwand müssen die Pumpen dann gereinigt werden; im schlimmsten Fall gehen die Pumpen durch die Feuchttücher sogar kaputt. Deshalb gehören Feuchttücher unbedingt in die Restmülltonne.

Wattestäbchen
Auch Wattestäbchen, die ebenfalls heute oft aus Kunststofffasern bestehen, können Pumpen verstopfen und so den Abwassertransport zur Kläranlage behindern. Dort angekommen, können sie von der Rechenanlage nicht immer entfernt werden und gelangen so in den Neckar. Auch Wattestäbchen gehören in den Restmüll.

Hygieneartikel, Zigarettenkippen und Sonstiges
Windeln, Slipeinlagen und Tampons gehören genauso wenig ins Abwasser wie Kondome. Das Gleiche gilt für Katzenstreu, Textilien und Zigarettenkippen. Diese Abfälle können das Kanalsystem verstopfen und führen zu einem großen Reinigungsaufwand auf der Kläranlage. Diese Stoffe gehören ebenfalls in den Restmüll.

Farben, Altöl, Maschinenöl, Benzin, Lösungsmittel und Chemikalien
Diese Flüssigkeiten können in der Kanalisation explosive oder giftige Gase bilden, die das Personal der Kläranlagen oder gar die Allgemeinheit gefährden. Auf der Kläranlage kann der biologische Teil des Reinigungsprozesses gestört oder sogar zerstört werden. Die Inhaltstoffe werden in der Kläranlage nur zum Teil oder gar nicht entfernt. Diese Flüssigkeiten können beim Schadstoffmobil abgegeben werden.

Phosphate
Phosphate fördern das Algenwachstum und tragen damit maßgeblich zur Störung des biologischen Gleichgewichts unserer Gewässer bei. Durch die Kläranlage kann zwar ein großer Teil der Phosphate entfernt werden, trotzdem ist es besser, wenn Phosphate erst gar nicht ins Abwasser gelangen. Deshalb lautet der Tipp der Stadtverwaltung, phosphatfreie Reinigungsmittel zu verwenden.

Speisereste, Öl und Fett
Nahrungsmittel im Abwasser locken Ratten an, Öl und Fett verschmutzen und verstopfen die Abwasseranlagen. Die Reinigung, zum Beispiel des Kanals, ist dann sehr mühselig und kostenintensiv. Außerdem kann es zu Geruchsbelästigungen aus dem Kanal kommen. Fettrückstände können mit einem Papiertuch aufgenommen und im Restmüll entsorgt werden. Auch Speisereste gehören in den Biomüll oder in den Restmüll.

red

Corona-Teststelle in Ludwigsburg: Wie man am einfachsten einen Termin vereinbart

LUDWIGSBURG. “Wir beobachten immer wieder, dass fehlende Kenntnisse zu Organisation und Ablauf der Corona-Testungen Missverständnisse und in der Folge Unmut in der Bevölkerung verursachen. Deshalb wollen wir nochmals über den Ablauf informieren”, so Dr. Thomas Schönauer, Gesundheitsdezernent des Landratsamts Ludwigsburg.

Die Corona-Teststelle Ludwigsburg befindet sich 50 Meter rechts von Haupteingang der Klinik Ludwigsburg und ist ausgeschildert. “Unsere Corona-Teststelle am Klinikum Ludwigsburg arbeitet trotz aller widrigen Umstände sehr gut und recht reibungslos. Wir danken Herrn Dr. Kolepke und seinem Team für das große Engagement, mit dem sie die Corona-Testungen für die Bewohner*innen des Landkreises sicherstellen”, sagt Dr. Carola Maitra, die Pandemiebeauftragte der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW).

Tests für Reiserückkehrer sind bis Mitte September kostenfrei, danach nur noch für Rückkehrer aus ausgewiesenen Risikogebieten. Tests auf eigenen Wunsch oder auf Arbeitgeberwunsch ohne Symptome werden privat in Rechnung gestellt. Tests für Lehrer*innen und Erzieher*innen mit Berechtigungsschein können noch kostenlos bis Ende September erfolgen. Diese Tests können in der Teststelle, aber auch in allen Hausarztpraxen durchgeführt werden, die diese anbieten.

Termine für Corona-Tests können am einfachsten auf der Webseite “Corona-Teststelle-Ludwigsburg.de” online vereinbart werden, alternativ über die Telefonnummer 07141 908997. Die Öffnungszeiten werden dem Bedarf angepasst und können der Webseite entnommen werden. Auch wichtige und aktuelle Hinweise finden sich hier.

Die einfachste Art, sein Testergebnis mitgeteilt zu bekommen, ist über die “Corona Warn App”: Das Labor übermittelt es auf das Telefon der oder des Getesteten. Hierfür muss der Tracking-Teil der Warn-App nicht aktiviert werden. Jede und jeder erhält an der Teststelle eine schriftliche Anweisung, wie die App herunterzuladen ist. Die Ergebnisse können auch in Schriftform bei der Teststelle oder in der Praxis Dr. Kolepke, Erlachhofstraße 1 in 71640 Ludwigsburg abgeholt werden. Dies kann aber bis zu einer Woche dauern. Ein Versenden der Testergebnisse und eine telefonische Befundmitteilung sind bei der Menge der Tests leider nicht möglich. Die Wartezeit auf das Testergebnis liegt wegen der Auslastung der Labore durch die vielen Reiserückkehrer nicht mehr bei 24 Stunden, sondern derzeit bei mindestens 48 bis 72 Stunden, ohne Berechnung der Wochenenden. Hierfür bitten alle Verantwortlichen um Verständnis.

Achtung: Die Befundübermittlung erfolgt zunächst direkt vom Labor an die Getesteten. Auf die Geschwindigkeit der Befundübermittlung nach Testentnahme hat die Teststelle keinen Einfluss. Sollte ein Testergebnis länger als eine Woche auf sich warten lassen, melden sich die Betroffenen bitte bei der Teststelle, die den Befund dann für die Betroffenen recherchiert. Möglicherweise ist dann der Befund durch einen Übertragungsfehler vom Labor nicht auf ihrer App angekommen. In jedem Fall benachrichtigt das Gesundheitsamt bei einem positiven Testergebnis den Betroffenen oder die Betroffene unverzüglich.

Ein negatives Testergebnis beendet bei Reiserückkehrern die Quarantäne. Dies gilt nicht für Kontaktpersonen von nachgewiesen positiven Patient*innen. Ein Quarantäne-Merkblatt liegt in der Teststelle aus und ist auf der Webseite einzusehen. Weitergehende Fragen zu Quarantäne und Isolierung oder zum Verfahren bei positiven Testergebnissen in Schulen fallen nicht in den Verantwortungsbereich der Corona-Teststelle, sondern in den des Gesundheitsamtes, Infos bei der Bürger Hotline Gesundheitsamt: 07141 144-69400 oder auf der Homepage des Landratsamts Ludwigsburg www.landkreis-ludwigsburg.de.

red
Quelle: Landratsamt Ludwigsburg

So sehen die Zahlen vor dem Wochenende für den Landkreis Ludwigsburg aus

Die Lage in Ludwigsburg:

Die Zahl der Neuinfizierten im Landkreis steigt nach Angaben des Landratsamts am Freitag um weitere 17 Neuinfizierte binnen 24 Stunden. Mindestens 10 Reiserückkehrer davon kommen aus Kroatien, Italien, Ungarn, Rumänien und dem Kosovo. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis stieg am Freitag (04.09. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2.246. Gestern wurden 18 Neuinfizierte gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.975 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 21,8 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Freitag meldete das Landesgesundheitsamt weitere 333 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 43.251, davon sind ungefähr 37.702 Personen wieder genesen. Gestern wurden 311 Corona-Infektionen gemeldet. Dem Landesgesundheitsamt wurde heute kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle bleibt bei 1.864Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom RKI für Baden-Württemberg am Donnerstag mit R 0,89 angegeben. (Datenstand: 04.09. 16Uhr).

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Maskenpflicht-Kontrolle auch in Ludwigsburg: Rund 3200 Personen überprüft

Nach Angaben des Polizeipräsidiums in Ludwigsburg wurde in Abstimmung mit dem Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart am Donnerstag mit Unterstützung von Kräften des Polizeipräsidiums Einsatz eine größer angelegte Kontrollaktion zur Maskentragepflicht im Öffentlichen Personenverkehr durchgeführt. Die Einsatzkräfte kontrollierten dabei Bahnhöfe und Busbahnhöfe in Böblingen, Sindelfingen, Herrenberg und Leonberg, in Ditzingen, Vaihingen/Enz und Marbach am Neckar sowie in Ludwigsburg, Bietigheim-Bissingen und Kornwestheim. Daneben fuhren sie in den dazwischen verkehrenden S-Bahn-Zügen mit, heißt es in der Mitteilung.

Insgesamt kontrollierten die Beamtinnen und Beamten rund 3.200 Personen. Hiervon wurden 1.070 Personen angetroffen, die entweder keine, eine nicht richtig platzierte oder eine unzureichende Mund-Nasen-Bedeckung trugen, gab die Polizei an. Auf ihr Fehlverhalten angesprochen reagierte die ganz überwiegende Mehrheit aber einsichtig und kooperativ und die Einsatzkräfte beließen es bei einem aufklärenden Gespräch und einem Appell an das Verantwortungsbewusstsein. Elf nicht einsichtige Personen wurden dagegen angezeigt und müssen jetzt mit einem Bußgeld von bis zu 250 Euro rechnen.

Im Wesentlichen wurden Verstöße gegen die Maskenpflicht an Bus- und Bahnsteigen festgestellt , auf denen die Corona-Verordnung das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vorschreibt, so die Polizei. Die Einsatzkräfte gewannen dabei den Eindruck, dass vielen Menschen dieser Umstand insbesondere im Bereich der Busbahnhöfe nicht bekannt war.

“Mit dieser ersten großen Kontrollaktion in den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg wollen wir der zuletzt festgestellten, schwindenden Akzeptanz gegenüber der Maskentragepflicht im Öffentlichen Personenverkehr entgegenwirken und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung als effektive Maßnahme des Gesundheitsschutzes für sich selbst und für andere noch mehr in die Köpfe der Menschen bringen,” so Polizeivizepräsident Frank Spitzmüller. Er kündigte dabei auch an, dass es nicht bei dieser einen Kontrollaktion bleiben wird und die Einsatzkräfte festgestellte Verstöße dann niederschwelliger zur Anzeige bringen werden.

red

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

 

Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten müssen sich melden

Noch sind Sommerferien in Baden-Württemberg, viele Urlauber kehren derzeit zurück nach Hause – auch aus Gegenden, die im Hinblick auf das Coronavirus als Risikogebiete eingestuft sind. Dazu gehören beispielsweise einige Balkanländer, aber auch das spanische Festland, die Balearen sowie verschiedene Regionen in Frankreich und Kroatien. Aus gegebenem Anlass weist die Stadt Ludwigsburg darauf hin, dass für Reiserückkehrer aus Risikogebieten eine Quarantänepflicht sowie eine Meldepflicht bestehen.Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus dem Ausland nach Baden-Württemberg einreisen und sich in den 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise in Quarantäne zu begeben – heißt, auf direktem Weg die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft aufzusuchen und sich für einen Zeitraum von zwei Wochen nach der Einreise ständig dort aufzuhalten.

Zudem besteht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten aktuell eine Testpflicht. Dafür können sich Einreisende kostenlos an Teststellen zum Beispiel an Flughäfen, Bahnhöfen oder Autobahnraststätten im Land testen lassen. Weiter können niedergelassene Ärzte sowie die Notfallpraxis beim Klinikum Ludwigsburg entsprechende Tests vornehmen.

Wer aus einem Risikogebiet nach Ludwigsburg zurückkehrt, muss außerdem den städtischen Fachbereich Sicherheit und Ordnung darüber informieren, und zwar per E-Mail an: corona@ludwigsburg.de. Dieser wird dann die Einhaltung der Quarantäne überprüfen beziehungsweise kann Reisende auch davon befreien – sofern sie dem Fachbereich Sicherheit und Ordnung einen Test in deutscher oder englischer Sprache vorlegen, der bescheinigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus vorhanden sind. Dieser Test muss sich auf eine molekularbiologische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus stützen (PCR-Test).

Weitere Informationen zu den Vorschriften für Reiserückkehrer sowie zur aktuellen Corona-Situation stehen auf der städtischen Website unter www.ludwigsburg.de/coronavirus zur Verfügung.

red

Quelle: Stadt Ludwigsburg