So sehen die Corona-Zahlen am Dienstag aus – Inzidenz im Landkreis sinkt deutlich

Um eine Überlastung des Gesundheitssystems durch ungeimpfte Menschen zu vermeiden, gelten seit dem (16. September) in Baden-Württemberg neue Corona-Maßnahmen . Für Ungeimpfte gelten jetzt strengere Regeln.

Die Corona-Lage in Baden-Württemberg: 

Am Dienstag gab es laut dem Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg weitere 1.901 (Vortag: 503) bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus und 1weitere COVID-19-Todesfälle. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 83,8 (Vortag: 88,8).

Screenshot: Landesgesundheitsamt BW

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 21.09.2021, 16 Uhr insgesamt 203 (Vortag: 209) COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 101 (Vortag:106) invasiv beatmet.

Die 7-Tage Hospitalisierungsinzidenz (Hospitalisierungen bezogen auf 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg) liegt bei 2,06 (Vortag: 1,94).

Seit Beginn der Pandemie wurden bislang insgesamt 560.442 laborbestätigte COVID-19-Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet, darunter 10.577 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt landesweit 83,8 pro 100.000 Einwohner. Die 7-Tage-Inzidenz für COVID-19 Fälle mit einer abgeschlossenen Impfserie (zweimal geimpft oder mit Johnson geimpft) beträgt 18,2 (Vortag:19,5)  / 100.000 Einwohner, gegenüber 190,4 (Vortag: 200,7) / 100.000 Einwohner für Ungeimpfte, nicht vollständig geimpfte COVID-19 Fälle und Fälle ohne Angaben zum Impfstatus.

So sehen die Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg aus:

 

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 73 Neuinfektionen registriert. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 522. Rund 28.538 (+104) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt deutlich auf 73.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 21.09.)

Affalterbach ( 192 | 0 )
Asperg ( 785 | 0 )
Benningen am Neckar ( 274 | 0 )
Besigheim ( 734 | 2 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.774 | 14 )
Bönnigheim ( 594 | 1 )
Ditzingen ( 1.337 | 3 )
Eberdingen ( 332 | 0 )
Erdmannhausen ( 207 | 0 )
Erligheim ( 160 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 666 | 1 )
Freudental ( 172 | 0 )
Gemmrigheim ( 287 | 0 )
Gerlingen ( 787 | 1 )
Großbottwar ( 385 | 1 )
Hemmingen ( 371 | 0 )
Hessigheim ( 74 | 0 )
Ingersheim ( 311 | 2 )
Kirchheim am Neckar ( 403 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 983 | 3 )
Kornwestheim ( 2.190 | 9 )
Löchgau ( 314 | 0 )
Ludwigsburg ( 5.432 | 7 )
Marbach am Neckar ( 803 | 3 )
Markgröningen ( 832 | 2 )
Möglingen ( 772 | 0 )
Mundelsheim ( 142 | 0 )
Murr ( 301 | 1 )
Oberriexingen ( 135 | 2 )
Oberstenfeld ( 414 | 0 )
Pleidelsheim ( 351 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.406 | 3 )
Sachsenheim ( 1.147 | 3 )
Schwieberdingen ( 567 | 3 )
Sersheim ( 332 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 542 | 4 )
Tamm ( 481 | 3 )
Vaihingen an der Enz ( 1.611 | 5 )
Walheim ( 157 | 0 )

red

So sehen die Corona-Zahlen am Montag aus

Um eine Überlastung des Gesundheitssystems durch ungeimpfte Menschen zu vermeiden, gelten seit dem (16. September) in Baden-Württemberg neue Corona-Maßnahmen . Für Ungeimpfte gelten jetzt strengere Regeln.

Die Corona-Lage in Baden-Württemberg: 

Am Montag gab es laut dem Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg weitere 503 (Vorwoche: 663) bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus und weitere COVID-19-Todesfälle. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 88,8 (Vorwoche: 91).

Screenshot: Landesgesundheitsamt BW

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 20.09.2021, 16 Uhr insgesamt 209 (Vorwoche: 204) COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 106 (Vorwoche: 89) invasiv beatmet.

Die 7-Tage Hospitalisierungsinzidenz (Hospitalisierungen bezogen auf 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg) liegt bei 1,94 (Vorwoche: 2,2).

Seit Beginn der Pandemie wurden bislang insgesamt 558.541 laborbestätigte COVID-19-Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet, darunter 10.562 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt landesweit 88,8 pro 100.000 Einwohner. Die 7-Tage-Inzidenz für COVID-19 Fälle mit einer abgeschlossenen Impfserie (zweimal geimpft oder mit Johnson geimpft) beträgt 19,5  / 100.000 Einwohner, gegenüber 200,7 / 100.000 Einwohner für Ungeimpfte, nicht vollständig geimpfte COVID-19 Fälle und Fälle ohne Angaben zum Impfstatus.

So sehen die Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg aus:

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 41 Neuinfektionen registriert. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 522. Rund 28.434 (+113) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. Die 7-Tage-Inziden sinkt deutlich auf 82,9.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 20.09.)

Affalterbach ( 192 | 0 )
Asperg ( 785 | 0 )
Benningen am Neckar ( 274 | 0 )
Besigheim ( 732 | 1 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.760 | 2 )
Bönnigheim ( 593 | 0 )
Ditzingen ( 1.334 | 1 )
Eberdingen ( 332 | 0 )
Erdmannhausen ( 207 | 0 )
Erligheim ( 160 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 665 | 3 )
Freudental ( 172 | 0 )
Gemmrigheim ( 287 | 0 )
Gerlingen ( 786 | 0 )
Großbottwar ( 384 | 0 )
Hemmingen ( 371 | 1 )
Hessigheim ( 74 | 0 )
Ingersheim ( 309 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 403 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 980 | 0 )
Kornwestheim ( 2.181 | 4 )
Löchgau ( 314 | 0 )
Ludwigsburg ( 5.425 | 14 )
Marbach am Neckar ( 800 | 1 )
Markgröningen ( 830 | 2 )
Möglingen ( 772 | 1 )
Mundelsheim ( 142 | 0 )
Murr ( 300 | 0 )
Oberriexingen ( 133 | 0 )
Oberstenfeld ( 414 | 1 )
Pleidelsheim ( 351 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.403 | 5 )
Sachsenheim ( 1.144 | 0 )
Schwieberdingen ( 564 | 1 )
Sersheim ( 332 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 538 | 1 )
Tamm ( 478 | 3 )
Vaihingen an der Enz ( 1.606 | 0 )
Walheim ( 157 | 0 )

red

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Bärenwiese
Datum:                           Sperrzeiten:                              Parkfläche:
24.09. – 25.09.2021      ab 11.00 Uhr – bis 11.00 Uhr    Ost (etwa 70 Plätze)
25.09. – 26.09.2021      ganztags                                   West

Bauhofstraße
Hier besteht bis Ende Dezember eine Vollsperrung zwischen der Bauhofstraße 39 und 45/1.

Caerphillystraße
Bedingt durch den Endausbau kommt es hier zu Behinderungen in den Baufeldern.

Friedenstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Ende Oktober zwischen der Steinbeisstraße und der Daimlerstraße eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.
 

Friedrichstraße / Keplerstraße Südseite
Hier steht zwischen der Saarstraße und der Stuttgarter Straße (B 27) bis voraussichtlich Oktober nur noch jeweils eine Fahrspur pro Richtung zur Verfügung.
 

Friedrichstraße (zwischen B27 und Keplerbrücke – südliche Fahrspur)
Es besteht eine einspurige Verkehrsführung im Baufeld. Die Zu- und Abfahrt aus den Nebenrichtungen ist eingeschränkt oder teilweise nicht möglich.

Heilbronner Straße
Durch die Betoninstandsetzung einer Stützwand wird eine Spur lokal von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr gesperrt.

Hohenzollernstraße
Hier ist die Fahrspur stadtauswärts im Bereich der Baustelle temporär gesperrt.

Kornbeckstraße
Zwischen der Kornbeckstraße 5 und der Max-Holland-Straße bestehen voraussichtlich bis Anfang Oktober halbseitige Sperrungen in den jeweiligen Bauabschnitten.

Martin-Luther-Straße
Hier besteht voraussichtlich bis Mitte Oktober eine halbseitige Sperrung im Bereich zwischen der Gottlob-Molt-Straße und der Asperger Straße, es gilt eine Einbahnregelung in Fahrtrichtung Norden.

Mathildenstraße
Zwischen der Solitudestraße und der Seestraße bestehen eine Einbahnstraßenregelung in Richtung Schillerplatz. Der Bauabschnitt 2 dauert bis voraussichtlich Ende November 2021.

Mörikestraße (Daimlerstraße in Möglingen) /Kreuzung Wöhlerstraße
Hier besteht eine Vollsperrung bis voraussichtlich Ende September (Erstellung eines Kreisverkehrs in der Daimlerstraße (Möglingen) sowie Asphaltarbeiten in Richtung Wöhlerstraße und Mörikestraße).

Neißestraße – Pregelstraße
Hier besteht bis Ende Dezember eine Vollsperrung für den Fahrverkehr.
 

Reichenberger Straße
Zwischen der Reichenberger Straße 14 und der Brünner Straße besteht bis voraussichtlich Mitte Oktober eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten wegen Verlegung von Gas-/Wasser-/ Fernwärmeleitungen.

Reuteallee
Zwischen Rosenackerweg und Westlicher Parkweg besteht bis Anfang Oktober eine halbseitige Sperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.

Schorndorfer Straße
Zwischen der Schorndorfer Straße 79 und der Neckarstraße steht für den Verkehr jeweils nur eine Fahrspur in jede Richtung zur Verfügung bis voraussichtlich bis Ende Oktober.

Solitudebrücke
Wegen Instandsetzungsarbeiten auf der Brücke ist die gesamte Südseite gesperrt. Eine Umleitung erfolgt im Zuge der Straßenbaumaßnahmen Keplerstraße/Friedrichstraße.
 

Untere Gasse
Hier besteht zwischen der Bäckergasse und der Keltergasse voraussichtlich bis Ende September eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Vischerstraße
Zwischen der Friedrich-Ebert-Straße und der Hindenburgstraße besteht bis Ende Oktober eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten wegen Verlegung von Gas-/Wasser-/Fernwärmeleitungen.

Walckerpark/Untere Kasernenstraße
Durch die Umgestaltung der Walckerparkes/Untere Kasernenstraße ist der Parkplatz Untere Kasernenstraße gesperrt. Im Bereich Bietigheimer Straße, Untere und Obere Kasernenstraße werden Anwohnerparkplätze ausgewiesen.

Weiglestraße
Hier besteht bis voraussichtlich Ende November eine Vollsperrung im Bauabschnitt 1 zwischen der Weiglestraße 10 und der Naststraße.

Westrandstraße
Hier kann es zu Behinderungen im Bereich Liebigstraße / Beim Bierkeller kommen. Zudem bestehen Halteverbote in der Wöhlerstraße, Liebigstraße und in der Straße Beim
Bierkeller. Es besteht Baustellenverkehr über den Feldweg beim Kleintierzüchterverein Pflugfelden. Es besteht eine halbseitige Sperrung der Straße Beim Bierkeller. Die Liebigstraße ist auf Höhe der Straße Beim Bierkeller voll gesperrt. Eine Umleitung für die Betriebe Scania und Wacker-Neuson über L1140 und Westrandstraße Süd ist ausgeschildert.

Zipfelbachsammler (Poppenweiler)
Aufgrund von Kanalsanierungsarbeiten in geschlossener Bauweise kommt es zu geringen Behinderungen auf den Wirtschaftswegen. Die Sanierungsarbeiten erfolgen weitestgehend außerhalb der Bebauung im Zipfelbachtal. Auf Höhe der Hochberger Straße 85 kommt es für einen Arbeitstag zu einer halbseitigen Fahrbahnsperrung.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Luftmessstation und 15 Filtersäulen an der Schlossstraße in Ludwigsburg – Kritik an Messwerten

Von Uwe Roth

Die Luftmessstation an der Schlossstraße in Ludwigsburg ist wegen ihres Standorts zwischen einer Reihe von 15 XXL-Luftfiltersäulen in die Kritik der Deutschen Umwelthilfe (DUH) geraten. Sie behauptet im Widerspruch zum Verkehrsministerium des Landes, die Messwerte seien aus diesem Grund nicht objektiv und repräsentativ für den gesamten Straßenraum. Da wäre es billiger, eine Plastiktüte über die Messsonde zu stülpen, um missliebige Messwerte zu umgehen, statt Millionen teure Staubsauger anzuschaffen, heißt es. Insbesondere gelte dies für das Stickstoffdioxid (NO2).

Dieser Schadstoff aus Autoabgasen hat für die Stadt eine hohe juristische Bedeutung. Sollte sein Jahresmittelwert über der gesetzlichen Grenze liegen, könnte ein Fahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge kommen. Der Bann würde in einer Umweltzone gelten, die vom zuständigen Regierungspräsidium Stuttgart festzulegen wäre. Ein generelles Fahrverbot in der Innenstadt wird es nicht geben, wie Gegner solcher einschränkenden Maßnahmen behaupten.

15 Filtersäulen an der Schlossstraße kosten 1,35 Millionen Euro

Die Filtergeräte sind Konstruktionen der Firma Mann & Hummel. Der Ludwigsburger Spezialist für Auto-Luftfilter hat seine Technologie weiterentwickelt und in die jeweils eine Tonne schweren Säulen verpackt. Ein Gebläse saugt auf der einen Seite rund 5000 Kubikmeter schlechte Straßenluft in der Stunde ein. Auf der anderen Seite kommt Frischluft raus. Nach Angaben des Herstellers werden durch diese Filter Cubes (Würfel) mehr als 80 Prozent des Stickstoffdioxids (NO2) und Feinstaubs (PM10) aus der angesaugten Luft gebunden. Die 15 Säulen haben laut Angaben der Stadt 1,35 Millionen Euro gekostet. 100.000 Euro war der kommunale Eigenanteil. Der Rest kommt aus dem Haushalt des Landes. Neben Stromkosten müssen die Filter regelmäßig ausgetauscht werden.

Betreiber der Luftmessstation in der Schlossstraße, die wochentäglich von 60000 Fahrzeugen belastet wird, ist die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) in Karlsruhe. Sie ruft die gemessenen Werte kontinuierlich ab. Die LUBW bestätigt auf Anfrage: „Filtersäulen tragen mit der Filterung zu einer Reduktion der Stickstoffdioxidbelastung und Feinstaubbelastung bei.“ Das heißt im Umkehrschluss: Ohne die Luftfilterung in der Umgebung der Messstation wären die Werte wahrscheinlich höher. Die baden-württembergische Umweltbehörde hält das für rechtens, weil nach ihrer Auffassung der 250 Meter lange Abschnitt der Schlossstraße mit den Filtersäulen die „höchste Konzentrationen an Stickstoffdioxid“ überhaupt hat.

Stadt überlegt alternatives Mess-Netzwerk

Diese Aussage ist für die DUH nach eigenem Bekunden nur belastbar, wenn diese ein glaubwürdiger Beleg für den gesamten Stadtbereich zutrifft. Das heißt, sie müsste auch auf den früheren Standort der Messstation in der Friedrichstraße zutreffen. Diese hatte wegen stark erhöhten Messwerten Ludwigsburg immer wieder bundesweit in die Schlagzeilen gebracht. Sie war im April 2020 von der LUBW ersatzlos abgebaut worden. Eine solche Bestätigung, dass nirgendwo anders in Ludwigsburg die Werte oberhalb des Grenzwerts liegen – außer in der Schlossstraße, erwartet die DUH von der Stadt. Die aber stehe aus.

Ein solcher Beleg wäre, die Schadstoffbelastung für die gesamte Stadt wissenschaftlich zu berechnen. Das nennt sich Modellierung. Eine solche soll es für Ludwigsburg geben, weiß DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch. Gesehen habe er diese jedoch nicht. Matthias Knobloch ist im Rathaus der Leiter des Fachbereichs Nachhaltige Mobilität. Er bestätigt, dass es eine solche Modellierung gibt. Doch diese sei auf dem Stand von 2018 und seither nicht mehr fortgeschrieben worden. Daher entspreche diese nicht mehr dem aktuellen Stand. Derzeit gebe es Verhandlungen mit der Firma Bosch, ein alternatives Messnetz aufzubauen, um eine bessere Übersicht der Schadstoffbelastung zu erhalten.

Am Donnerstag gemessen: höchster Wert in Baden-Württemberg

Aktuell gibt es zu der einen Messstation im Stadtgebiet verteilt 15 sogenannte Passivsammler. Die registrierten Schadstoffe werden aber nicht fortlaufend abgerufen, sondern in Abständen mehrerer Wochen manuell ausgewertet. Die jüngsten Auswertungen geben ein für die Stadt beunruhigendes Bild ab. Der zulässige Jahresmittelwert für den Luftgehalt an NO2 liegt seit 2010 bei 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m3). Die in der Schlossstraße zusätzlich zur festen Messstation aufgehängten Passivsammler ergaben nach LUBW-Angaben im vergangenen Jahr einen NO2-Mittelwert von 47, im ersten Halbjahr 2021 von 46 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.

Bei der stationären Messstation selbst lag am Donnerstag der Maximalwert bei 69 µg/m3 – also weit über dem Jahresgrenzwert. Allerdings toleriert das Gesetz gelegentliche Ausreißer bis zu 200 µg/m3. Der Donnerstag-Wert war laut Tabelle der LUBW der höchste in Baden-Württemberg. Am Stuttgarter Neckartor, das als die schmutzigste Kreuzung Deutschlands galt, lag der Wert bei 47 µg/m3. Die Pragstraße kommt mit 60 µg/m3 dem Ludwigsburger Wert schon näher (die aktuellen Werte der LUBW).

Verkehrsministerium Stuttgart: „Die Messstation ist rechtssicher aufgestellt“

Die Frage stellt sich, wo läge der Wert in der Schlossstraße ohne die 15 Großfilter? Das Verkehrsministerium Stuttgart verteidigt den Standort: „Die Messstation ist rechtssicher aufgestellt“, heißt es klipp und klar auf Anfrage: Die Begründung des Ministeriums, das die Finanzierung der Luftfilter in die Wege geleitet hat, klingt dagegen kompliziert. „Durch einen ausreichenden Abstand der Filtersäulen von der Messstation ist sichergestellt, dass diese nicht die saubere Abluft einer oder mehrerer Filtersäulen misst.“ Die Messstation steht etwa zehn Meter von der nächsten Filtersäule entfernt.

Weiter steht in der Stellungnahme: Die Filtersäulen in der Schlossstraße seien so aufgestellt, dass sie „die Luftqualität an den Häuserfronten und auf den Gehwegen im gesamten Straßenabschnitt verbessern. Diese Verbesserung der Luftqualität im gesamten Straßenabschnitt misst die Luftmessstation“.

Jürgen Resch von der DUH kommentiert den Standort so: „Die Platzierung von Luftfiltern um eine Luft-Messstation herum, widerspricht dem Gedanken und Sinn der europäischen Richtlinie.“ Die Menschen in Ludwigsburg und nicht der Messsensor müssten vor schlechter Luft geschützt werden. Das Land Baden-Württemberg sei gesetzlich dazu verpflichtet, die Saubere Luft überall in Ludwigsburg sicherzustellen.

So sehen die Corona-Zahlen vor dem Wochenende aus

Das Land Baden-Württemberg hat die Corona-Verordnung angepasst. Um eine Überlastung des Gesundheitssystems durch ungeimpfte Menschen zu vermeiden, gelten seit dem (16. September) neue Corona-Maßnahmen . Für Ungeimpfte gelten jetzt strengere Regeln. Das beschloss am vergangenen Mittwoch das Regierungskabinett von Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Die Corona-Lage in Baden-Württemberg: 

Am Freitag gab es laut dem Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg weitere 1.587 (Vortag: 1.968) bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus und 14 weitere COVID-19-Todesfälle. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 92,4 (Vortag: 94,4).

Screenshot: Landesgesundheitsamt BW

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 17.09.2021, 16 Uhr insgesamt 204 (Vortag: 199) COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 113 (Vortag: 112) invasiv beatmet. Am vergangenen Freitag waren es noch 171 Intensivpatienten, von denen 82 beatmet wurden.

Die 7-Tage Hospitalisierungsinzidenz (Hospitalisierungen bezogen auf 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg) liegt bei 2,13 (Vortag: 2,3).

Seit Beginn der Pandemie wurden bislang insgesamt 556.155 laborbestätigte COVID-19-Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet, darunter 10.549 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt landesweit 92,4 pro 100.000 Einwohner. Die 7-Tage-Inzidenz für COVID-19 Fälle mit einer abgeschlossenen Impfserie (zweimal geimpft oder mit Johnson geimpft) beträgt 20 (Vortag: 19,8) / 100.000 Einwohner, gegenüber 207,8 (Vortag: 212,7) / 100.000 Einwohner für Ungeimpfte, nicht vollständig geimpfte COVID-19 Fälle und Fälle ohne Angaben zum Impfstatus.

So sehen die Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg aus:

Screenshot: Landratsamt LB

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert am Freitag bei 80,4 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Donnerstag lag der Wert bei 80,6. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 17.09.)

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 66 Neuinfektionen registriert. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 522. Rund 28.132 (+22) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 17.09.)

Affalterbach ( 192 | 0 )
Asperg ( 782 | 0 )
Benningen am Neckar ( 274 | 0 )
Besigheim ( 728 | 6 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.753 | 9 )
Bönnigheim ( 592 | 2 )
Ditzingen ( 1.331 | 1 )
Eberdingen ( 331 | 1 )
Erdmannhausen ( 207 | 1 )
Erligheim ( 160 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 659 | 0 )
Freudental ( 172 | 0 )
Gemmrigheim ( 287 | 2 )
Gerlingen ( 783 | 1 )
Großbottwar ( 382 | 0 )
Hemmingen ( 364 | 1 )
Hessigheim ( 74 | 0 )
Ingersheim ( 309 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 402 | 3 )
Korntal-Münchingen ( 972 | 1 )
Kornwestheim ( 2.174 | 2 )
Löchgau ( 313 | 0 )
Ludwigsburg ( 5.396 | 7 )
Marbach am Neckar ( 796 | 4 )
Markgröningen ( 826 | 2 )
Möglingen ( 770 | 1 )
Mundelsheim ( 142 | 0 )
Murr ( 300 | 2 )
Oberriexingen ( 133 | 1 )
Oberstenfeld ( 412 | 0 )
Pleidelsheim ( 349 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.393 | 4 )
Sachsenheim ( 1.142 | 2 )
Schwieberdingen ( 559 | 2 )
Sersheim ( 332 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 537 | 3 )
Tamm ( 474 | 4 )
Vaihingen an der Enz ( 1.597 | 6 )
Walheim ( 157 | 0 )

red

Ludwigsburg: Acht Kinder bei Verkehrsunfall mit Schulbus verletzt

Bei einem Verkehrsunfall mit einem Bus wurden am Donnerstag in Ludwigsburg acht Kinder leicht verletzt.

Eine 67-jährige Schulbusfahrerin übersah am Donnerstag gegen 15:15 Uhr in Ludwigsburg vermutlich einen abbremsenden Linienbus und fuhr auf diesen auf. Der Schulbus war auf der Heilbronner Straße stadteinwärts unterwegs. Von den 14 mitfahrenden Kindern wurden acht, im Alter von acht bis zehn Jahren, leicht verletzt. Auch der 61-jährige Linienbusfahrer erlitt leichte Verletzungen. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 25.000 Euro.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Müll sorgt für Arger bei Stadtverwaltung und Anwohnern

Akademiehof, Rathaushof, die Neckarwiesen und die Bärenwiese sind stark frequentierte Plätze in Ludwigsburg. Dementsprechend fallen dort – leider – auch große Mengen Müll an, die von den Passanten oft nicht sachgerecht entsorgt werden. Mehrmals täglich werden diese Plätze deshalb von den Mitarbeitenden der Stadtreinigung der Technischen Dienste Ludwigsburg (TDL) gesäubert. Mit der Aktionswoche gegen den Müll vom 13. bis 17. September will die Stadt Ludwigsburg nach eigenen Angaben zum einen ein Bewusstsein für dieses Problem schaffen – und zweitens auf die Leistung der Mitarbeitenden aufmerksam machen.

„Littering“ lautet der Fachbegriff für die Unsitte, Abfälle einfach im öffentlichen Raum wegzuwerfen oder liegenzulassen, anstatt die dafür vorgesehenen Mülleimer zu nutzen. Etwa zehn Prozent des anfallenden Mülls – so die Schätzung der TDL – landet neben den Eimern oder einfach in der Landschaft. Ein Problem, dass in den letzten Jahren und auch im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie noch einmal zugenommen hat. „Seit Beginn der Pandemie registrieren wir deutlich mehr Abfall, der einfach im öffentlichen Raum entsorgt wird“, erklärt Hans-Jürgen Schroff, der Leiter der Technischen Dienste. „Zum einen handelt es sich um Einwegprodukte wie etwa To-go-Becher, To-go-Verpackungen oder Pizzakartons – aber auch Renovierungsabfälle oder ganze Möbelstücke wurden vermehrt in der Landschaft entsorgt.“

Um auf das Problem hinzuweisen, hat die Stadt in der Zeit vom Montag, 13. September, bis Freitag, 17. September, deshalb vier Gitterkörbe auf dem Rathaushof aufgestellt. In diesen Gitterkörben wird der Müll gesammelt, den die Mitarbeitenden der Stadtreinigung in dieser Zeit auf dem Akademiehof, Rathaushof, von den Neckarwiesen und der Bärenwiese auflesen. Allein in den ersten drei Tagen der Aktion (von Montag bis Mittwoch) kamen zwei Kubikmeter Müll zusammen.

„Unsere Stadtreinigung leistet viel, um für ein sauberes Ludwigsburg zu sorgen“, betont Bürgermeister Michael Ilk. „Die Mitarbeitenden kommen derzeit oft an die Kapazitätsgrenze – und dabei werden ihre Leistungen leider meistens als selbstverständlich hingenommen und nicht angemessen gewürdigt. Deshalb will ich die Gelegenheit nutzen, der TDL und insbesondere den Mitarbeitenden der Stadtreinigung einen großen Dank auszusprechen.“ Gleichzeitig appelliert Michael Ilk an die „Müllfrevler“ in der Bevölkerung, doch mehr Disziplin an den Tag zu legen: „Für die stark frequentierten Straßen und Plätze haben wir in Ludwigsburg ein dichtes Netz an Abfallbehältern. Da ist es nicht zu viel verlangt, wenige Meter bis zum nächsten Mülleimer zu gehen, um etwa seinen Kaffeebecher sachgemäß zu entsorgen.“

Ein weiteres gravierendes Problem sieht die Stadt in achtlos weggeworfenen Zigarettenkippen. Dabei geht es nicht nur um die Sauberkeit, sondern auch um die Schadstoffe: Eine weggeworfene Kippe verschmutzt viele Liter Grundwasser. In den Zigaretten sind unter anderem Arsen, Blei, Chrom, Kupfer, Cadmium, Formaldehyd und natürlich Nikotin enthalten. Diese Giftstoffe werden aus den Zigarettenstummeln ausgewaschen und landen letztendlich in unserem Wasser.

Dabei wird die Zahl der weltweit jährlich weggeworfenen Zigarettenkippen auf 4,5 Billionen geschätzt. Um darauf aufmerksam zu machen, hat die TDL an drei zentralen Stellen in der Stadt – Rathaushof, Akademiehof und Synagogenplatz – sogenannte „Kippster“ installiert. Es handelt sich dabei um besondere Zigarettenmülleimer, mit denen sich gleichzeitig eine Abstimmung verbinden lässt. Um Raucher dazu zu bringen, ihre Zigarettenstummel sachgerecht zu entsorgen, hat sich die Stadt drei interessante Fragen dafür ausgedacht, nämlich: „Was ist für Sie das schwäbische ‚Nationalgericht‘? Linsen und Spätzle oder Maultaschen?“ – „Für welchen Fußballverein schlägt Ihr Herz? VfB Stuttgart oder FC Bayern München?“ und „Halten Sie die Straßen und Plätze in Ludwigsburg für sauber, ja oder nein?“.

Die drei Kippster werden langfristig in Ludwigsburg stehen bleiben – während die Gitterkörbe auf dem Rathaushof natürlich am Freitag, 17. September, von der TDL wieder abgebaut werden.

Zahlen und Daten zur Stadtreinigung:

Reinigung von:

  • 220 Bushaltestellen
  • 144 Treppenanlagen
  • 150 Edelstahl-Abfallbehältern
  • 49 Unterflursammelbehältern
  • 1.550 Papierkörben
  • rund 35.000 Kehrkilometer auf öffentlichen Straßen und Gehwegen pro Jahr Entsorgung von jährlich 138 Tonnen wildem Müll (seit Corona ist die Tendenz steigend) Unterhaltung von 101 Hundetütenspendern mithilfe von Paten
  •  44 Mitarbeitende
  • Zahl der Kehrmaschinen: acht Stück

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Ludwigsburg: Gasaustritt an der Tankstelle führt zu Evakuierung von Wohngebäuden

Bis zu 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei beschäftigte ein Gasaustritt am Donnerstag gegen 11:15 Uhr an einer Tankstelle in der Marbacher Straße in Ludwigsburg. Der Fahrer eines gasbetriebenen VW Transporters bemerkte gegen Ende des Tankvorgangs einen Gasgeruch und wandte sich zunächst an den Tankstellenbetreiber, der umgehend die Zapfsäulen abstellte.

Da zunächst die Ursache des Gasgeruches nicht geklärt werden konnte, begannen Polizeibeamte bis zum Eintreffen der Feuerwehr mit der Räumung der Tankstelle und angrenzender Wohngebäude. Nach einer ersten Gefahrenbewertung der Feuerwehr erfolgte die Einrichtung eines Gefahrenradius, der auch eine Sperrung der Marbacher Straße notwendig machte. Im weiteren Verlauf konnte der Gasaustritt durch die Feuerwehr beim Fahrzeug lokalisiert werden, so dass die betroffenen Anwohner angewiesen wurden, in ihren Gebäuden zu verbleiben.

Durch die Feuerwehr wurde das Gas anschließend aus dem Fahrzeugtank kontrolliert ausgeleitet. Da sich hierbei zusehends Eis am Ablassventil bildete, verbrachte man das Fahrzeug unter Polizeibegleitung vom Tankstellenareal. Nach einer weiteren Messung gegen 15:15 Uhr schloss die Feuerwehr die Gefahr einer Entzündung des Restgases im Umfeld des Transporters aus. Derzeit wird ein technischer Defekt als Ursache vermutet. Eine Begutachtung des Fahrzeuges durch einen durch den Fahrzeughalter beauftragten Techniker sowie Gefahrgutspezialisten der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg ist für den morgigen Tag angedacht. Während den Einsatzmaßnahmen musste die Marbacher Straße bis etwa 13:00 Uhr voll gesperrt werden. Die Polizei ergriff vor Ort verkehrsregelnde Maßnahmen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Corona-Zahlen am Donnerstag:- 7-Tage-Inzidenz der Ungeimpften steigt auf über 212

Das Land Baden-Württemberg passt die Corona-Verordnung an. Um eine Überlastung des Gesundheitssystems durch ungeimpfte Menschen zu vermeiden, treten ab heute (16. September) neue Corona-Maßnahmen in Kraft. Für Ungeimpfte gelten dann strengere Regeln. Das beschloss am Mittwoch das Regierungskabinett von Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Die Corona-Lage in Baden-Württemberg: 

Am Donnerstag gab es laut dem Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg weitere 1.968 (Vortag: 2.320) bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus und 12 weitere COVID-19-Todesfälle. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 94,4 (Vortag: 92,9).

Screenshot: Landesgesundheitsamt BW

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 16.09.2021, 16 Uhr insgesamt 199 (Vortag: 193) COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 112 (Vortag: 103) invasiv beatmet. Am vergangenen Freitag waren es noch 171 Intensivpatienten, von denen 82 beatmet wurden.

Die 7-Tage Hospitalisierungsinzidenz (Hospitalisierungen bezogen auf 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg) liegt bei 2,3 (Vortag: 2,25).

Seit Beginn der Pandemie wurden bislang insgesamt 554.568 laborbestätigte COVID-19-Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet, darunter 10.535 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt landesweit 94,4 pro 100.000 Einwohner. Die 7-Tage-Inzidenz für COVID-19 Fälle mit einer abgeschlossenen Impfserie (zweimal geimpft oder mit Johnson geimpft) beträgt 19,8 (Vortag: 18,3) / 100.000 Einwohner, gegenüber 212,7 (Vortag: 210) / 100.000 Einwohner für Ungeimpfte, nicht vollständig geimpfte COVID-19 Fälle und Fälle ohne Angaben zum Impfstatus.

So sehen die Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg aus:

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Anmerkung der Redaktion: Da gestern aufgrund von technischen Problemen das Landratsamt keine Zahlen auf dem Dashboard veröffentlicht hat, wurde heute die Summe alle Neuinfektionen seit dem 14.09. veröffentlicht.

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert am Donnerstag bei 80,6 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Dienstag lag der Wert bei 86,4. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des Dashboards vom Landratsamt in Ludwigsburg von 17:00 Uhr vorläufig wiedergeben. (Stand: 16.09.)

Innerhalb 48 Stunden wurden in der Summe 185 Neuinfektionen registriert. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg steigt um 1 und liegt bei mindestens 522. Rund 28.110 (+44) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 16.09.)

Affalterbach ( 192 | 0 )
Asperg ( 782 | 0 )
Benningen am Neckar ( 274 | 0 )
Besigheim ( 722 | 5 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.744 | 15 )
Bönnigheim ( 590 | 2 )
Ditzingen ( 1.330 | 3 )
Eberdingen ( 330 | 1 )
Erdmannhausen ( 206 | 0 )
Erligheim ( 160 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 659 | 0 )
Freudental ( 172 | 0 )
Gemmrigheim ( 285 | 0 )
Gerlingen ( 782 | 0 )
Großbottwar ( 382 | 1 )
Hemmingen ( 363 | 0 )
Hessigheim ( 74 | 2 )
Ingersheim ( 309 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 399 | 1 )
Korntal-Münchingen ( 971 | 4 )
Kornwestheim ( 2.172 | 2 )
Löchgau ( 313 | 1 )
Ludwigsburg ( 5.389 | 12 )
Marbach am Neckar ( 792 | 3 )
Markgröningen ( 824 | 0 )
Möglingen ( 769 | 2 )
Mundelsheim ( 142 | 0 )
Murr ( 298 | 0 )
Oberriexingen ( 132 | 0 )
Oberstenfeld ( 412 | 1 )
Pleidelsheim ( 349 | 1 )
Remseck am Neckar ( 1.389 | 6 )
Sachsenheim ( 1.140 | 5 )
Schwieberdingen ( 557 | 3 )
Sersheim ( 332 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 534 | 3 )
Tamm ( 470 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.591 | 1 )
Walheim ( 157 | 0 )

red

Corona-Zahlen am Mittwoch: Zahl der beatmeten Patienten steigt

Das Land Baden-Württemberg passt die Corona-Verordnung an. Um eine Überlastung des Gesundheitssystems durch ungeimpfte Menschen zu vermeiden, treten ab Donnerstag (16. September) neue Corona-Maßnahmen in Kraft. Für Ungeimpfte gelten dann strengere Regeln. Das beschloss am Mittwoch das Regierungskabinett von Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Die Corona-Lage in Baden-Württemberg: 

Am Mittwoch gab es laut dem Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg weitere 2.320 (Vortag: 2.367) bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus und 12 weitere COVID-19-Todesfälle. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 92,9 (Vortag: 91,4).

Screenshot: Landesgesundheitsamt BW

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 15.09.2021, 16 Uhr insgesamt 193 (Vortag: 206) COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 103 (Vortag: 95) invasiv beatmet. Am vergangenen Freitag waren es noch 171 Intensivpatienten, von denen 82 beatmet wurden.

Die 7-Tage Hospitalisierungsinzidenz (Hospitalisierungen bezogen auf 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg) liegt bei 2,25 (Vortag: 2,25).

Seit Beginn der Pandemie wurden bislang insgesamt 552.600 laborbestätigte COVID-19-Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet, darunter 10.572 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt landesweit 92,2 pro 100.000 Einwohner. Die 7-Tage-Inzidenz für COVID-19 Fälle mit einer abgeschlossenen Impfserie (zweimal geimpft oder mit Johnson geimpft) beträgt 18,3 (Vortag: 18,5) / 100.000 Einwohner, gegenüber 210 (Vortag: 205,5) / 100.000 Einwohner für Ungeimpfte, nicht vollständig geimpfte COVID-19 Fälle und Fälle ohne Angaben zum Impfstatus.

Aufgrund von technischen Problemen werden heute keine Corona-Zahlen vom Landkreis Ludwigsburg veröffentlicht. Das teilte Landratsamt-Sprecher Dr. Andreas Fritz heute mit.

red