Galerie

Neujahrsempfang des Landkreises Ludwigsburg im Zeichen des Klimaschutzes

Von Ayhan Günes

Ludwigsburg (19. Januar 2024) – Mit einer erfrischenden Mischung aus Tradition und Innovation hieß Landrat Dietmar Allgaier beim diesjährigen Neujahrsempfang im Ludwigsburger Reithaus rund 500 Gäste willkommen. Das Highlight am gestrigen Freitagabend bildete zweifellos die inspirierende Festrede von Arved Fuchs, einem renommierten Polar- und Meeresforscher, der Ludwigsburg als Vorreiter im Klimaschutz würdigte. Der Abend startete mit einer Präsentation der klimapolitischen Ziele für das Jahr und fand seinen Höhepunkt in der feierlichen Verleihung der Eberhard-Ludwig-Verdienstmedaille an Professor Dr. Claus König

Landrat Allgaier: “Längst keine Frage mehr des „Ob“, sondern des „Wie“

Der Neujahrsempfang markierte den Auftakt für das Schwerpunktthema Klimaschutz im Landkreis. Landrat Allgaier betonte die Dringlichkeit, sich auf essenzielle Maßnahmen zu konzentrieren und Synergien zu nutzen. Konkrete Projekte wie Energiesparmaßnahmen an Schulen, die Aktualisierung des Klimaschutzkonzepts und der Klima-Mobilitätsplan wurden den Gästen in ihrer Bedeutung für die lokale Gemeinschaft vorgestellt. Zudem lud er zum Klimaforum „Partnerships for climate action“ Anfang März ein.

Engagement des Landkreises ist ein Leuchtturmprojekt des Klimaschutzes

Ein aktiv eingebundenes Publikum nutzte die Gelegenheit, dem Polarforscher Arved Fuchs am Ende seines Vortrags Fragen zu stellen. Der Polarforscher berichtete von seinen abenteuerlichen Expeditionen und vermittelte dem Publikum die Botschaft: ‘Der Klimawandel ist das trennende Element zwischen den Völkern. Auf der Erde leben heute über acht Milliarden Menschen, die Lebensraum und Nahrung benötigen. In den letzten 50 Jahren hat sich die Weltbevölkerung mehr als verdoppelt. Durch den Klimawandel zerstören wir dringend benötigte Lebensräume und landwirtschaftliche Anbauflächen, was ein unglaubliches Konfliktpotenzial schafft. Alles hängt miteinander zusammen.’ Der Polarforscher, Buchautor und Dokumentarfilmer würdigte besonders das lokale Engagement: ‘Der Landkreis Ludwigsburg nimmt eine Vorreiterrolle im Klimaschutz und der Umweltbewahrung ein. Das ist bewundernswert und vorbildlich. Solche Leuchtturmprojekte und ein entsprechendes Engagement sind notwendig, um andere zu motivieren und mitzureißen.

Professor Dr. Claus König mit Verdienstmedaille ausgezeichnet

Die Verleihung der Eberhard-Ludwig-Verdienstmedaille an Professor Dr. Claus König illustrierte gekonnt die gelungene Verbindung von Tradition und Innovation beim Neujahrsempfang.

Mit der höchsten Auszeichnung des Landkreises Ludwigsburg ehrte Landrat Allgaier den 90-Jährigen als „eine Persönlichkeit, die sich in herausragender Weise über viele Jahre hinweg ehrenamtlich für den Schutz von Natur und Umwelt engagiert. Professor Dr. Claus König hat beharrlich auf die zahlreichen Bedrohungen der heimischen Natur aufmerksam gemacht und Schutzmaßnahmen nachdrücklich unterstützt.

Prominente Gäste

Unter den vielen prominenten Gästen des Abends waren u.a. der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident Günter Oettinger, Rainer Wieland, Europaabgeordneter, die Abgeordneten Steffen Bilger (MdB), Silke Gericke (MdL), Tayfun Tok (MdL), Tobias Vogt (MdL) und Swantje Sperling (MdL) sowie der Manager der Fantastischen Vier, Läsker Bär, und Fußballtrainer Jürgen Kramny.

Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang vom Querflötentrio der Musikschule Korntal-Münchingen und der Band „Street Walkers“. Schülerinnen und Schüler des Robert-Bosch-Gymnasiums beeindruckten die Gäste im Außenbereich mit einer fesselnden Feuerjonglage.

 

Angriff auf 20-Jährigen vor Shisha-Bar in Ludwigsburg – Zeugen gesucht

Zu einem Vorfall vor einer Shisha-Bar in der Hermannstraße in Ludwigsburg am Dienstag, den 16. Januar 2024, sucht das Polizeirevier Ludwigsburg nun dringend nach Zeugen.

Was war passiert ?

Gegen 22:30 Uhr verließ ein 20-jähriger Mann die Bar und geriet aus bisher ungeklärten Gründen in eine Auseinandersetzung mit unbekannten Personen. Infolgedessen stürzte er durch das Glas der Eingangstür der Bar. Die Angreifer konnten unerkannt flüchten. Der 20-Jährige erlitt Verletzungen im Kopf- und Gesichtsbereich und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Informationen über den entstandenen Sachschaden an der Tür der Bar liegen derzeit nicht vor.

Personen, die den Vorfall beobachtet haben, insbesondere solche, die Angaben zur Identifizierung der noch unbekannten Angreifer machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07141 18-5353 oder per E-Mail an ludwigsburg.prev@polizei.bwl.de beim Polizeirevier Ludwigsburg zu melden

red

Hinter Schloss und Riegel: Landrat und Polizeipräsident erkunden Strafvollzugsmuseum in Ludwigsburg

Ludwigsburg – Landrat Dietmar Allgaier nahm sich gemeinsam mit Polizeipräsident Thomas Wild die Zeit, das Strafvollzugsmuseum in Ludwigsburg zu besuchen und sich über dessen Zukunftspläne zu informieren.

Es ist nicht alltäglich, einen Landrat und einen Polizeipräsidenten hinter Gittern zu sehen. Am Dienstag, dem 16. Januar, begab sich Landrat Dietmar Allgaier freiwillig ins Gefängnis – nicht für eine Haftstrafe, sondern um gemeinsam mit Polizeipräsident Thomas Wild mehr über das Strafvollzugsmuseum in Ludwigsburg zu erfahren. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen Festungsbau des barocken Zucht- und Arbeitshauses für Württemberg, das bis 1990 als Vollzugsanstalt diente. Seit seiner Gründung im Jahr 1986 widmet sich das Museum den Aspekten des Strafvollzugs vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. “Die Ausstellung im Strafvollzugsmuseum ist äußerst interessant und erinnert uns daran, stets den rechten Weg zu gehen”, sagte Allgaier während seines Besuchs.

Das Knast-Museum als Ort des Lernens

Neben der Geschichte und dem Wissen rund um den Strafvollzug bietet das Museum auch einen außerschulischen Lernort für Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis. Zukünftig sollen auch Angebote in der präventiven Jugendarbeit hinzukommen. “Das Strafvollzugsmuseum versteht sich als Ort des Dialogs und der aktiven Demokratievermittlung”, erklärte Museumsleiterin Susanne Opfermann.

Seit Sommer 2023 entsteht in ehrenamtlicher Arbeit ein multifunktionaler Medien- und Präsentationsraum, der zukünftig Vermittlungsangebote für Schulen, Jugendarbeit, Fachpublikum und Laien zu Themen wie der RAF, der Todesstrafe während der NS-Zeit oder öffentlichen Strafen ermöglicht. Schulklassen nutzen bereits jetzt den Raum, um ganze Lerneinheiten in den Fächern Deutsch, Geschichte, Gemeinschaftskunde und Ethik/Religion im Museum durchzuführen. “Das Angebot wird bereits sehr gut angenommen. Einige Schulklassen aus dem Kreis nutzen die Räumlichkeiten des Strafvollzugsmuseums, um ihre Projekttage zu Recht und Gesetz dort durchzuführen”, fügte Opfermann hinzu.

Museumsbesuch im digitalen Zeitalter: Museumsführer für das Smartphone in Planung

Um auch in Zukunft viele Besucher anzulocken, soll die Ausstellung digitaler und moderner werden. Ein audio-visueller Museumsführer, webbasiert über das Smartphone, ist geplant. Durch die Integration digitaler Vermittlungsformate können komplexe Themen wie der Vollstreckungsplan oder die Kriminalitätsstatistik für den Besucher aktuell und spielerisch erfahrbar werden, wie Opfermann während des Rundgangs dem Landrat und dem Polizeipräsidenten erklärte.

Das Strafvollzugsmuseum ist eine spendenfinanzierte Einrichtung; Träger ist der Förderverein Strafvollzugsmuseum Ludwigsburg e.V. Landrat Allgaier lobte den Einsatz der rund 85 ehrenamtlich tätigen Mitglieder. “Es ist Ihnen gelungen, Geschichte und Moderne geschickt miteinander zu verbinden. Das Museum bietet ein wichtiges Angebot im Bereich der Demokratievermittlung und Rechtsstaatlichkeit für Schulen, Jugendliche und Bürger im Kreis Ludwigsburg.”

red

Alkoholisierter Fahrer ohne Lizenz verursacht Kollision in Ludwigsburg

Ludwigsburg – Zu einem Verkehrsunfall kam es am Dienstag gegen 12:10 Uhr in der Marbacher Straße in Ludwigsburg. Ein 34-jähriger Fahrer eines Smart befuhr zunächst den rechten der beiden Linksabbiegestreifen der Marbacher Straße in Richtung Bottwartalstraße. Kurz vor dem Abbiegevorgang wechselte der Smart-Fahrer nach rechts auf den Geradeausfahrstreifen in Richtung Neckarweihingen. Dabei übersah er mutmaßlich den neben ihm fahrenden VW eines 78-Jährigen, was zu einer Kollision der beiden Fahrzeuge führte.

Durch den Zusammenstoß wurde der Smart zunächst nach rechts auf den Gehweg abgewiesen, wo er mit einer Betonwand und im weiteren Verlauf mit einem Ampelmast kollidierte. Der entstandene Gesamtsachschaden beläuft sich auf rund 25.000 Euro. Der Smart war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der 34-jährige Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war. Zudem bemerkten sie Atemalkoholgeruch bei dem Fahrer. Ein anschließend freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 1,3 Promille. Der 34-Jährige musste sich daraufhin einer Blutentnahme unterziehen. Während des Vorgangs wurde der Mann zunehmend aggressiv, weshalb die eingesetzten Beamten Zwang anwenden mussten. Bei der anschließenden Blutentnahme bedrohte er den durchführenden Arzt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann auf freien Fuß gesetzt. Er muss nun mit mehreren Anzeigen rechnen, darunter das Führen eines Fahrzeugs ohne gültige Fahrerlaubnis und das Fahren unter Alkoholeinfluss.

red

Verwendete Quellen: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung: Koch-Nachmittag im Mehrgenerationenhaus Ludwigsburg

Ludwigsburg – Am Freitag, dem 26. Januar, lädt das Mehrgenerationenhaus Grünbühl-Sonnenberg in der Weichselstraße 10-14 zu einem besonderen Koch-Nachmittag von 14 bis 17 Uhr ein. Unter dem Motto “Kochen mit geretteten Lebensmitteln” werden die Teilnehmenden ein Überraschungsmenü zubereiten und dabei mehr über das Problem der Lebensmittelverschwendung erfahren. Die Lebensmittel stammen dabei von Foodsharing Ludwigsburg e.V.

Alle, die Freude am gemeinsamen Kochen, Essen und an interessanten Gesprächen haben, sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei, jedoch ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Diese kann unter den Telefonnummern 07141 910-3583 und 07141 910-3854 oder per E-Mail an anmeldung.mgh@ludwigsburg.de erfolgen.

Die Veranstaltung bietet nicht nur die Möglichkeit, köstliche Gerichte aus geretteten Lebensmitteln zuzubereiten, sondern auch einen Einblick in das wichtige Thema der Lebensmittelverschwendung. Der Koch-Nachmittag verspricht eine kulinarische Erfahrung im Zeichen der Nachhaltigkeit und des gemeinschaftlichen Engagements.

red

Nach Steinschlag: Kreisstraße zwischen Gemmrigheim und Besigheim ab Donnerstag wieder befahrbar

Ludwigsburg/Gemmrigheim – Die Kreisstraße 1623, welche seit dem 14. Dezember 2023 aufgrund von herabgefallenen Steinen einer Weinbergmauer und Felsbrocken gesperrt war, wird ab Donnerstag wieder für den Verkehr geöffnet. Allerdings bleibt an dieser Stelle vorerst nur eine Fahrspur befahrbar. Eine Signalanlage wird den Verkehr regeln, während eine provisorische Betonschutzwand zwischen Hang und Straße aufgestellt wird, um vor möglichen Steinschlägen zu schützen.

Der begleitende Wirtschafts- und Radweg bleibt aus Sicherheitsgründen weiterhin gesperrt. Zur Absicherung von Fußgängern und Radfahrern wird der Kreis eine zweite mobile Schutzwand zwischen dem fließenden Verkehr und dem Fuß- und Radverkehr installieren, insbesondere um Schülerinnen und Schüler vor der Straße zu schützen.

Weitere Rutschungen und Steinschläge nicht ausgeschlossen

Geologen, die hinzugezogen wurden, können derzeit nicht ausschließen, dass es zu weiteren Rutschungen und Steinschlägen am Weinberg kommt. Es wird voraussichtlich noch mehrere Monate dauern, bis konkrete Hangsicherungsmaßnahmen untersucht und umgesetzt sind. Während dieser Zeit wird die Straße weiterhin nur eingeschränkt befahrbar sein. Der Kreis steht in engem Kontakt mit der Gemeinde Gemmrigheim und dem betroffenen Eigentümer des Weinberggrundstücks, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.

red

Verwendete Quelle: Landratsamt Ludwigsburg

Belgiens Fußballstars beziehen EM-Quartier im Schlosshotel Monrepos in Ludwigsburg

Ludwigsburg – Die “Roten Teufel” – Belgiens Fußballnationalmannschaft – haben sich für das Schlosshotel Monrepos in Ludwigsburg als ihr Basislager für die bevorstehende Europameisterschaft in Deutschland entschieden. Die Weltstars, wie Kevin De Bruyne von Manchester City und Romelu Lukaku von AS Rom, werden unter der Leitung des deutschen Cheftrainers Domenico Tedesco im Schlosshotel Monrepos residieren, wie Marcos Angas, stellvertretender Direktor des Hotels, gegenüber Ludwigsburg24 bestätigte.

Der 38-jährige Tedesco, der seine Wurzeln in Stuttgart hat, begann seine Trainerkarriere als Jugendtrainer beim VfB Stuttgart, ehe er unterschiedliche Trainerstationen in der Bundesliga durchlief.

Das Schlosshotel Monrepos, eingebettet in einen 250 Hektar großen Park, wurde als erste Wahl des belgischen Fußballverbands ausgewählt. Ludwigsburg ist eine der sechs Städte, die als sogenanntes Base Camp für die EM vom 14. Juni bis zum 14. Juli für die Teilnehmerländer zur Verfügung stehen. Auch die Schweiz hat ihren EM-Standort in Baden-Württemberg im Waldhotel in Stuttgart-Degerloch gefunden.

Die Gruppenspiele Belgiens werden in Frankfurt (188 Kilometer), Köln (350 Kilometer) und Stuttgart (19 Kilometer) ausgetragen. Gemäß den UEFA-Vorgaben, die eine 72-stündige Anreise vor dem ersten Spiel vorschreiben, planen die “Roten Teufel” voraussichtlich am 12. Juni im Schlosshotel Monrepos einzuchecken.

Belgien bestreitet sein erstes EM-Spiel in der Gruppe E am 17. Juni in Frankfurt/Main gegen die Slowakei. Am 22. Juni folgt die Partie gegen Rumänien in Köln. Das letzte Gruppenspiel am 26. Juni in Stuttgart gegen einen Playoff-Gewinner (Bosnien-Herzegowina, Israel, Island oder die Ukraine) komplettiert die Vorrunde.

red

Ludwigsburg hat eine neue Integrationsbeauftragte

Ludwigsburg – Mit Beginn des Jahres 2024 übernimmt Michaela Gamsjäger das Amt der Integrationsbeauftragten in Ludwigsburg. Der Integrationsrat der Stadt hatte diesen Schritt initiiert, um die Bedeutung von Inklusion und Integration weiter zu stärken. Die neu geschaffene Stabsstelle wird direkt von der Ersten Bürgermeisterin Renate Schmetz geleitet, als Zeichen für die politische Relevanz dieser Themen.

Michaela Gamsjäger tritt in die Fußstapfen von Anne Kathrin Müller und bringt ihre Erfahrungen als Diplom-Sozialpädagogin mit. Zuvor war sie stellvertretende Leiterin des Amts für Soziales und Teilhabe in der Stadt Fellbach. Ihr Dienstantritt markiert einen strategischen Schritt, um die Belange von Inklusion und Integration auf eine neue Ebene zu heben, heißt es in der Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

Die langjährige Mitarbeiterin der Stadtverwaltung, Gertraud Selig, wird die Position der Inklusionsbeauftragten in der neuen Stabsstelle innehaben.

Die Einrichtung dieser Stabsstelle unterstreicht den politischen Stellenwert von Inklusion und Integration für den sozialen Zusammenhalt in Ludwigsburg. Ein klares Signal, dass diese Querschnittsthemen über alle städtischen Fachbereiche hinweg von hoher Relevanz sind. Erste Bürgermeisterin Renate Schmetz zeigt sich erfreut über die Expertise und das Engagement des neuen Teams und sieht einer konstruktiven Zusammenarbeit entgegen.

red

Moonlight-Schwimmen im Alfred-Kercher-Sportbad am 19. Januar

Ludwisburg/Kornwestheim – An diesem Freitag, dem 19. Januar, lädt das Alfred-Kercher-Sportbad in Kornwestheim zum beliebten Moonlight-Schwimmen ein, pünktlich zum ersten Vollmond des Jahres.

Die besondere Atmosphäre des Schwimmens bei Mondschein, die im letzten Jahr großen Anklang fand, wird in diesem Jahr an drei ausgewählten Terminen fortgesetzt. Eine zusätzliche Attraktion erwartet die Besucher dieses Freitags: Die neu gestaltete Sportbox wird eröffnet und ermöglicht Sportaktivitäten abseits des Schwimmbeckens.

Adrienne Lugasi, die Badleitung des Alfred-Kercher-Sportbads, erklärt: “Schwimmen wie bei Mondschein kam im letzten Jahr gut bei unseren Gästen an, daher führen wir das Event weiter fort. In diesem Jahr an drei ausgewählten Terminen. Am kommenden Freitag gibt es eine zusätzliche Besonderheit: Die neue Sportbox wird eröffnet. In dem neu gestalteten Raum kann ab sofort auch abseits des Schwimmbeckens Sport getrieben werden.”

Während des Moonlight-Schwimmens sorgen LED-Kugeln für ein schimmerndes Wassererlebnis, das dem Mondschein nachempfunden ist. Gedimmtes Licht, Unterwasserbeleuchtung und entspannte Musik schaffen eine stimmungsvolle Atmosphäre. Das Bad-Team bietet kostenlose Schnupperkurse im Wasser und außerhalb an, darunter Aqua-Relaxing oder Yoga. Beachtung finden sollte, dass Rückenpilates und Yoga in trockener Sportbekleidung absolviert werden sollten. Interessierte können sich telefonisch oder an der Kasse voranmelden.

Für zusätzliche Entspannung steht das Dampfbad zur Verfügung, in dem Besucher ein Salzpeeling genießen können. Alternativ können Einzelsitzungen für eine Klangschalen-Massage gebucht werden, die 15 Euro kosten und direkt an der Kasse in bar zu entrichten sind. Während des Abends werden bis 23 Uhr am Bad-Kiosk frisch gegrillte Rote Würstchen und Waffeln angeboten.

Infos unter www.swlb.de/alfred-kercher-sportbad. Weitere Termine für das Moonlight-Schwimmen in diesem Jahr sind Dienstag, 29. Oktober und Freitag, 27. Dezember.

red

Schockierender Vorfall an Haltestelle in Ludwigsburg: Mann stößt Frau vor einfahrenden Bus

Ludwigsburg – Am Samstagnachmittag ereignete sich in Ludwigsburg ein dramatischer Vorfall: Ein 40-jähriger Mann stieß eine 65-jährige Passantin vor einen einfahrenden Bus. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht dringend nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben.

Was war passiert ?

Nach den bisherigen Ermittlungen stand die 65-jährige Frau am Samstagnachmittag gegen 17 Uhr an der Bushaltestelle “Rathaus” in der Wilhelmstraße, als sie von einem 40-jährigen Passanten von hinten angerempelt und dadurch auf die Straße gestoßen wurde. Infolge dieses Vorfalls wurde die Frau von einem einfahrenden Linienbus erfasst und verletzt. Der genaue Schweregrad ihrer Verletzungen ist derzeit noch nicht bekannt und wird Gegenstand weiterer Ermittlungen sein.

Der Beschuldigte, der offenbar unter Alkoholeinfluss stand, musste sich einer Blutprobe unterziehen und sieht sich nun dem Verdacht der Körperverletzung sowie des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegenüber. Der 33-jährige Busfahrer war aufgrund des Vorfalls nicht mehr in der Lage seine Fahrt fortzusetzen; es wurde ein Ersatzbus organisiert und eingesetzt.

Um den Unfallhergang exakt rekonstruieren zu können, sucht die Polizei nach Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können. Personen, die Angaben zum Tathergang machen können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg unter der Telefonnummer 0711 6869 0 oder per E-Mail unter stuttgart-vaihingen.vpi@polizei.bwl.de zu melden.

red