21°

Zwei Schwerverletzte bei Frontalzusammenstoß in Sachsenheim

Zwei Schwerverletzte und ein Sachschaden von rund 40.000 Euro sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am Montag gegen 15:05 Uhr auf der Landesstraße 1106 ereignete. Ein 39-Jähriger war mit einem VW Golf von Hohenhaslach kommend in Richtung Freudental unterwegs und kam aus bislang unbekannter Ursache in einer langgezogenen Linkskurve zunächst nach rechts auf das unbefestigte Bankett. Im weiteren Verlauf geriet der Wagen nach links und stieß mit einem entgegenkommenden VW Golf Variant zusammen, an dessen Steuer eine 66 Jahre alte Frau saß. Beide Fahrer erlitten durch den Zusammenstoß schwere Verletzungen. Sie mussten durch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Freudental und Hohenhaslach, die mit insgesamt vier Fahrzeugen und 30 Wehrleuten vor Ort waren, aus den Fahrzeugen geborgen werden. Anschließend wurden sie vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Beide Fahrzeuge waren infolge des Unfalls nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Strecke wurde aufgrund der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten gesperrt. Die Sperrung besteht aktuell noch.

red

Großeinsatz der Feuerwehr in Freiberg am Neckar

Insgesamt 35 Wehrleute der Feuerwehren Freiberg am Neckar und Ludwigsburg rückten am Montag gegen 10:10 Uhr mit fünf Fahrzeugen in den Rieslingweg im Ortsteil Beihingen aus, nachdem dort ein ausgelöster Rauchmelder in einem Mehrfamilienhaus gemeldet worden war. Die hinzugezogenen Einsatzkräfte öffneten die Tür der betroffenen Wohnung und entdeckten eine entzündete Holzschale, in der sich eine Kerze befand. Die Feuerwehr löschte die brennende Holzschale und rückte nach Durchführung von Belüftungsmaßnahmen wieder ab. Personen kamen nicht zu Schaden, da sich während des Brandausbruchs niemand in der Wohnung aufgehalten hat. Der entstandene Sachschaden wurde auf rund 500 Euro geschätzt.

red

Kornwestheim: Fußgänger bei Verkehrsunfall leicht verletzt

Kornwestheim: Fußgänger bei Verkehrsunfall leicht verletzt

Am Sonntagabend, gegen 18:30 Uhr, ereignete sich in Kornwestheim ein Verkehrsunfall, bei dem ein 61-jähriger Fußgänger leicht verletzt wurde. Eine 82-Jährige befuhr in einem VW die Bundestraße 27 in Fahrtrichtung Stuttgart. Sie wollte an der Kreuzung zur Zeppelinstraße nach links abbiegen, als die Ampel auf Grün schaltete. Hierbei übersah sie vermutlich einen 61 Jahre alten Fußgänger, der zur gleichen Zeit an der Fußgängerampel die Straße überquerte. Auch er hatte Grün. Es kam zum Zusammenstoß, so dass der 61-Jährige leicht verletzt wurde. Der Rettungsdienst behandelte ihn vor Ort.

Kornwestheim: Bushaltestelle beschädigt und geflüchtet

Bislang unbekannte Täter beschädigten am Sonntagabend gegen 18:20 Uhr die Bushaltestelle in der Theodor-Heuss-Straße am Kimry-Platz. Ein aufmerksamer Zeuge konnte beobachten, wie ein Jugendlicher aus einer Gruppe von sechs bis sieben Personen dort mit dem Fuß gegen eine Scheibe trat, so dass diese zu Bruch ging. Danach flüchtete die Gruppe in Richtung Neubaugebiet. An der Haltestelle entstand ein Sachschaden von etwa 1.500 Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Kornwestheim, Telefon 07154/1313-0, entgegen.

Remseck am Neckar: Zeugen nach Sachbeschädigung gesucht

Das Polizeirevier Kornwestheim, Telefon 07154/1313-0, sucht Zeugen, die in der Zeit zwischen Samstag 19:00 Uhr und Sonntag 7:30 Uhr eine Sachbeschädigung an einem VW im New-York-Ring beobachten konnten. Bislang unbekannte Täter zerkratzten großflächig die hintere Tür und den Kotflügel der linken Fahrzeugseite eines geparkten Autos. Dabei wurde ein Schaden von circa 2.000 Euro angerichtet. Möglicherweise könnten die Verursacher in einer größeren Gruppe Jugendlicher zu finden sein, die sich in unmittelbarer Nähe durch lautes Gegröle besonders auffällig verhielt.

red

Verkehrsbericht Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 11. Februar 2019

Abelstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Wilhelm-Keil-Straße und der Abelstraße 42.

Asperger Straße
Zwischen der Uhlandstraße und der Gartenstraße besteht eine Einbahnstraßenregelung in Richtung Marktplatz.
 
Gänsfußallee zwischen Schwieberdinger Straße und Belschnerstraße
Der Verkehr wird durch eine Einbahnstraße zwischen der Schwieberdinger Straße und der Gröner-/Hoferstraße in nördlicher Fahrtrichtung geregelt.

Irisweg von Sommerhalde bis Südstraße
Es besteht eine abschnittsweise Straßensperrung, ebenso herrscht ein Halteverbot.

Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudeallee und dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt.

Kammererstraße
Es besteht eine Vollsperrung des Abschnitts zwischen Oscar-Walker-Straße/ Kammererstraße und Kammererstraße/Zufahrt Firma Stihl.

Römerhügelweg
Der Verkehr von der Solitudeallee bis zum Wasserturm wird über eine Einbahnstraße geregelt.

Saarstraße
Es besteht eine Vollsperrung im Bereich der Kreuzung Saar-/Sieges-/Kammererstraße. Die Saarstraße und die Siegesstraße werden zur Sackgasse.

Salonallee
Der Verkehr ist nur auf halbseitiger Fahrbahn möglich. Es besteht eine Einbahnstraßen-regelung in Richtung Stuttgarter Straße.
 
Mülleimer sind an einem gut anfahrbaren Platz bereitzustellen.

MHP Riesen siegen in Frankfurt – Marcos Knight macht den Unterschied

Hessen-Krimi mit Happy End

Die MHP RIESEN Ludwigsburg haben nach wettbewerbsübergreifend sechs Niederlagen in Folge ihren Negativ-Lauf fulminant beendet: Die Schwaben siegten bei den FRAPORT SKYLINERS, nach nervenaufreibenden 40 Minuten, 96:94.

Die MHP RIESEN Ludwigsburg deuteten bereits ab dem ersten Ballbesitz ihre defensive Marschroute an: Mit einer intensiven und körperlichen Verteidigung wollten sie den FRAPORT SKYLINERS von Beginn an zusetzen. Dies funktionierte durchaus, doch die Hausherren fanden immer wieder gute Antworten (9:2, 4. Spielminute) und zwangen Headcoach John Patrick zur Ansprache am Seitenrand. In der Folge gab es nun einige personelle Wechsel, die auf schwäbischer Seite zu einem Small-Ball-Line-Up und der Verkleinerung des entstandenen Rückstands führten. In einer hektischen Anfangsphase blieben die Hausherren aber nichtsdestotrotz das bessere Team – und bauten ihre Führung bis zur ersten Viertelpause wieder aus (25:19, 10.).

Trotz des Rückstands waren die Ludwigsburger nun aber in der Partie und brachten mit ihrer Defensive und der Press-Verteidigung die Hessen ins Grübeln. Mit ihrer körperlichen Spielweise sorgten beide Mannschaften dafür, dass sich das intensive Aufeinandertreffen auch im zweiten Spielabschnitt auf Augenhöhe fortsetzte. Für Ludwigsburg war hierbei Marcos Knight der entscheidende Mann. Das US-amerikanische Kraftpaket war an beiden Enden des Parketts gut drauf – und vor allem in der Offensive nicht zu bremsen. Dennoch mussten die MHP RIESEN im Anschluss an einen kleinen Zwischenspurt wieder abreißen lassen (36:28, 15.). Patrick nahm daraufhin die nächste Auszeit der Partie und drehte an den richtigen Stellschrauben: Seine Mannschaft agierte deutlich galliger und fokussierter, ließ Frankfurt weniger zur Geltung kommen und gestaltete das Spiel hierdurch mehr als ausgeglichen. Denn die gelb-schwarzen Korbjäger kamen nicht nur wieder heran, sondern hatten bis zum beim Gang in die Katakomben der sehr gut gefüllten Fraport Arena sogar die Führung übernommen (46:47, 20.).

Knight ist nicht zu stoppen, das Team funktioniert

Während die Schwaben in der ersten Hälfte oftmals den Hausherren hinterhergelaufen waren, waren sie nach der 15-minütigen Pause direkt wieder in der Spur: Knight und Crawford sorgten für schnelle Punkte und für eine ausgelassene Stimmung auf der Gäste-Bank und bei allen mitgereisten RIESEN-Fans. Frankfurt, das diesen Lauf mit aller Macht zu durchbrechen versuchte, hatte minutenlang das Nachsehen, sodass die MHP RIESEN verdientermaßen bis auf zwölf Zähler (55:67) davonziehen konnten. Einzig Jason Clark und Quantez Robertson wussten sich der Ludwigsburger Intensität zu erwehren. Doch das Duo genügte: Die beiden Guards hievten ihre Farben zurück ins Spiel – und hatten entscheidenden Anteil daran, dass die Hausherren sich zum Viertelende wieder in Schlagdistanz wähnten (72:77, 30.).

In einer äußerst knappen und spannenden Partie sollte der Sieger entsprechend erst im Schlussabschnitt bestimmt werden. Letztlich sollten hierbei Kleinigkeiten entscheiden, denn beide Teams ließen alles auf dem Parkett, gestatteten sich kaum einmal einen freien Wurf – und sorgten für eine maximal intensive Crunchtime. Im Vorfeld dieser hatten die Hessen Vorteile, denn Tyler Larson und seine Mitstreiter fanden die notwendigen Antworten auf Ludwigsburgs (defensive) Aufgabenstellungen. Die MHP RIESEN konnten derweil weiterhin auf Knight vertrauen, der aus einem starken Teamverbund mit 32 Punkten herausragte. Da jedoch Owen Klassen und Donatas Sabeckis zu einer Unzeit mit ihrem fünften Foul auf der Bank Platz nehmen mussten, konnte Frankfurt bis auf fünf Zähler davonziehen (93:88, 37.). Doch die Gäste gaben sich auch jetzt nicht auf, glichen das Spiel aus und lagen 2.9 Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene mit zwei Zählern, nach einem Korberfolg von Lamont Jones, in Front (94:96). Dies sollte genügen. Denn die Frankfurter konnten mit ihrem letzten Angriff keinen Korb mehr erzielen, sodass sich die Ludwigsburger mit zwei wichtigen Punkten und einer großen Portion guter Laune im Gepäck auf die Rückreise machen konnten.

red

Statements und Stats

John Patrick: „Es war ein sehr hartes und umkämpftes Spiel. Frankfurt hatte den besseren Anfang, war organisierter. Auch in der Halbzeit, als wir mit einem Punkt in Führung lagen, haben wir unsicher agiert. Allerdings hat unsere Presse einige Turnover erzwungen. In der zweiten Halbzeit kamen wir dann gut zurück, hatten einen wichtigen Dreier von Owen Klassen und natürlich einen starken Marcos Knight. Er war der beste Mann auf dem Parkett. Ich bin stolz über unsere Leistung heute. Doch es ist wieder Frankfurt, wieder intensiv bis zu Ende. Bis eine halbe Sekunde vor dem Ende wussten wir nicht, wer das Spiel gewinnt. Wir hatten dann aber etwas mehr Glück.“

Gordon Herbert: „Glückwunsch an John und sein Team. Sie haben heute viel Druck ausgeübt. Am defensiven Ende des Parketts und in der Zone haben wir keinen guten Job gemacht. Unsere 1-gegen-1-Defensive war nicht gut genug. Das Spiel heute war ein gutes Basketballspiel, mit vielen viele Ups and Downs.“

Für Frankfurt spielten: Quantze Roberton 23 Punkte/8 Rebounds, Tyler Larson 23, Jason Clark 16, Tra Holder 11, Shawn Huff 10, Jonas Wohlfarth-Bottermann 7, Richard Freudenberg 2, Leon Kratzer 2 und Trae Bell-Haynes.

Für Ludwigsburg spielten: Marcos Knight 32 Punkte/7 Rebounds, Jordon Crawford 19/7 Assists, Owen Klassen 13, Kelan Martin 12, Lamont Jones 10, Donatas Sabeckis 8, Christian von Fintel, David McCray und Adam Waleskowski.

78-jähriger Radfahrer wird am Kopf durch einen Mercedes schwer verletzt

Tamm:

Verkehrsunfall mit verletztem Radfahrer Am Freitag gegen 12.05 Uhr befuhr ein 50-jähriger Fahrer eines Mercedes die Landesstraße 1133 aus Richtung der Bundesstraße 27 kommend in Richtung Tamm. Als er in den dortigen Kreisverkehr einfuhr, fuhr ein 78-jähriger Radfahrer aus der Ludwigsburger Straße kommend ebenfalls in den Kreisverkehr ein. Der 78-Jährige fuhr zunächst vor dem Mercedes-Fahrer. Im weiteren Verlauf kam es zur Berührung der Frontstoßstange des Mercedes mit dem Hinterrad des Fahrrades und in der Folge zum Sturz des Radfahrers. Dieser trug zum Unfallzeitpunkt keinen Fahrradhelm und verletzte sich durch den Sturz schwer am Kopf. Er musste zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus verbracht werden. Der Sachschaden an den Fahrzeugen wird auf etwa 750 Euro geschätzt.

Bietigheim-Bissingen:

Verkehrsunfall mit Linienbus Am Freitag um 16:54 Uhr kam es in der Rosenstraße in Bietigheim-Bissingen zu einem Verkehrsunfall. Ein 42-jähriger Fahrer eines Linienbusses befuhr die Rosenstraße in Richtung Marbacher Straße. Aufgrund am Fahrbahnrand parkender Fahrzeuge musste der Busfahrer die Gegenspur nutzen. Zur gleichen Zeit wollte ein 49-jähriger Fahrer eines Volvo aus einer dortigen Grundstücksausfahrt in die Rosenstraße einfahren, übersah den Linienbus und es kam zum Unfall. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.

Ludwigsburg:

Verkehrsunfall 20.000 Euro Sachschaden sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalles, der sich in Ludwigsburg im Bereich der Stuttgarter Straße, Höhe Karlstraße, ereignete. Eine 21-jährige Fahrerin eines VW Polo befuhr am Freitag gegen 14.10 Uhr die Stuttgarter Straße in Richtung Kornwestheim. Auf Höhe der Karlstraße benutzte sie die Linksabbiegespur in Richtung Forum. Vermutlich infolge Nichtbeachtung des Rotlichts kollidierte sie mit einem entgegenkommenden VW Golf, der von einer 65-Jährigen gelenkt wurde. Verletzt wurde niemand. Es entsteht Sachschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Da die beiden beteiligten Fahrerinnen jeweils angeben, bei Grün über die Ampelkreuzung gefahren zu sein, werden Zeugen des Unfalls gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ludwigsburg unter Telefon 07141/18-5353 in Verbindung zu setzen.

Ludwigsburg:

Nötigung im Straßenverkehr Ein 42-jähriger Lenker eines Subaru wurde auf der Aldinger Straße in Fahrtrichtung Ludwigsburg-Stadtmitte von einem 22-jährigen Lenker eines Jaguars durch dichtes Auffahren und unter mehrmaligem Betätigen der Lichthupe genötigt. Weiterhin ließ sich der 22-Jährige immer wieder zurückfallen, um dann durch starkes Beschleunigen wieder aufzuschließen. Einen ersten Überholversuch des Jaguar-Fahrers verhinderte der Lenker des Subaru dadurch, dass er sein Fahrzeug nach links zog. Im weiteren Verlauf konnte der Jaguarfahrer den Subaru überholen und stoppte diesen auf der Robert-Franck-Allee. Beide Insassen des Jaguars stiegen nun aus und gingen auf den Subaru zu. Der 42-Jährige fühlte sich dadurch bedroht und setzt seine Fahrt fort. Diese führte anschließend weiter über die Friedrichstraße, in der es erneut zu nötigendem Fahrverhalten durch den Jaguarfahrer kam. Letztendlich überholte der Jaguar erneut und bremste den Subaru bis zum Stillstand aus. Der Beifahrer des Jaguars stieg aus und trat gegen den Subaru. Die Beteiligten konnten durch die Polizei in der Hindenburgstraße angetroffen werden. Die beiden Fahrzeuglenker werden wegen der Verkehrsdelikte, der Beifahrer des Jaguars wegen Sachbeschädigung zur Anzeige gebracht. Zeugen, die Angaben zu dem Sachverhalt machen können, werden gebeten, sich unter Telefon 07141/18-5353 mit dem Polizeirevier Ludwigsburg in Verbindung zu setzen.

red

Fahrzeug gerät in Brand

Freiberg am Neckar:

Am Samstagmittag gegen 12.35 Uhr geriet in der Neckarstraße ein Pkw in Brand. Ein 59-jähriger Führer bemerkte während der Fahrt, dass es aus dem Motorraum seines Fords qualmte. Beim Abstellen des Fahrzeugs vor einer Bäckerei traten bereits Flammen aus dem Motorraum. Er und seine 57-jährige Ehefrau konnten sich noch rechtzeitig aus dem Auto retten. Die Feuerwehr Freiberg am Neckar war mit vier Fahrzeugen und 35 Mann im Einsatz und konnte den Brand schnell löschen. Es wurde niemand verletzt. Der Sachschaden wird auf 4.000 Euro geschätzt. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Als Brandursache wird ein technischer Defekt angenommen.

red

Luxusauto aus der Garage gestohlen

Bietigheim-Bissingen:

Als der Besitzer eines Audi R8 am Freitag gegen 14.45 Uhr Gegenstände aus seinem in einer Gemeinschaftstiefgarage in der Turmstraße abgestellten Fahrzeugs holen wollte, musste er feststellen, dass das Fahrzeug nicht mehr auf seinem Stellplatz stand. Nach bisherigem Erkenntnisstand wurde der Audi im Laufe der letzten Woche entwendet. Der Wert des Fahrzeuges wurde mit etwa 80.000 Euro beziffert.

red

Ludwigsburg24 trifft Star-Comedian Özcan Cosar

Ludwigsburg
Vom Kellner, Breakdancer, Tanzlehrer, und Sänger zum Star-Comedian in Deutschland. Dass dieses Multitalent, Özcan Cosar, definitiv mehr kann, als einfach nur trockene „Witze auf der Bühne zu erzählen“, bewies er bereits in seinen unzähligen Programmen und Fernsehauftritten. Der in Bad Cannstatt geborene 37-Jährige Cosar überzeugt witzig, weil äusserst detailreich, aus seiner eigenen Jugend und Schulzeit in Stuttgart, und zeigt auf der Bühne, was er zwischen Kehrwoche und Beschneidung gesehen, gehört und gefühlt hat. Dabei zeigt der ehemalige Kellner eines bekannten Stuttgarter Abendclubs vollen Körpereinsatz. Mit Leichtigkeit und großer Ausstrahlung tanzt und singt der inzwischen in Herrenberg lebende Cosar durch sein Programm und improvisiert bei Bedarf spontan und kreativ, als wäre das Drehbuch dazu schon seit Monaten fertigt. Ganz gleich, ob Deutscher, Schwabe, Türke, Argentinier oder Amerikaner – vor seinem schwarzen spitzen Humor und der lässig, intellektuellen Gesellschaftskritik ist nichts und niemand sicher. Auch in seiner neuen Show, “Cosar-Nostra”, mit der er schon bald auf Tournee geht, geizt er nicht mit scharfen Sprüchen und witzigen Tabubrüchen.
Wir haben uns sehr gefreut, lieber Özcan, dich in Ludwigsburg getroffen zu haben. Schau ruhig wieder mal vorbei, denn in Ludwigsburg bist du jederzeit gern gesehen.
red
Galerie

Stadt Ludwigsburg ehrt zwei herausragende Persönlichkeiten

Gemeinderat entscheidet sich 2019 für Horst Tögel und Pavel Wessely

Die Stadt ehrt den Sonderschulrektor a.D. Horst Tögel für sein herausragendes Engagement zur Integration von Menschen mit Handicap durch Musik. Sie würdigt Pavel Wessely als einzigartigen Wegbereiter der Städtepartnerschaft mit der tschechischen Stadt Nový Jičín.

Der Pädagoge Horst Tögel und der ehemalige Bürgermeister der tschechischen Partnerstadt Nový Jičín, Pavel Wessely, erhalten die Bürgermedaille im Rahmen der Stadtgründungsfeier am 10. Mai 2019 im Residenzschloss. Darüber entschieden hat der Ludwigsburger Gemeinderat in seiner Sitzung am 6. Februar.

Horst Tögel (78) hatte in den sechziger Jahren in Esslingen am Pädagogischen Institut studiert. Seine erste Stelle trat er in Eglosheim an der Volksschule an. Er wechselte an die Hilfsschule, die später in Sonderschule umgetauft wurde. Horst Tögel leitete danach eine Schule für Lernbehinderte in Ditzingen und kam in den siebziger Jahren nach Ludwigsburg an die Schule für Schülerinnen und Schüler mit geistigem Handicap in der Brenzstraße.

Brenz Band gibt erste Konzerte

Der Pädagoge suchte eine Möglichkeit, Zugang und Vertrauen zu seinen Schützlingen zu finden und ihre Begabungen und Fähigkeiten zu fördern. Über das Musizieren fand er sehr schnell einen Weg, sodass die Brenz Band ihren Anfang nahm. Mit schlichten Mitteln und einfachen Instrumenten gelang es sofort, die jungen Menschen zu begeistern. Mit Kazuo, Mundharmonika, Ziehharmonika und Trommel eroberten sie gemeinsam die Welt der Musik und später fast die ganze Welt: Sie gaben früh erfolgreiche Konzerte, zum Beispiel 1981 bei der Einweihung der Schule am Favoritepark in Ludwigsburg und 1985 mit Mitgliedern des Stuttgarter Rundfunks.

Horst Tögel sah seine Künstlerinnen und Künstler mit jedem Jahr reifen, musikalisch und menschlich. Längst hatten sie Mozart, Beatles und Beethoven im Repertoire, alles auswendig. Konzertreisen führten die Brenz Band nach Europa, in den Nahen Osten, nach China. Überall machten sie auf die Situation der Menschen mit Handicap aufmerksam und brachen so manche Tabus. Die Auftritte der Brenz Band erhielten zunehmend humanitären Charakter.

Pionierarbeit mit Auszeichnungen gewürdigt

Die lebensbejahende Art der Brenz Band, Musik zu machen und die selbstbewusste Offenheit im Umgang mit ihrem Publikum sind ein wunderbares Mittel, um Berührungsängste zu beseitigen und den Weg zu öffnen für Toleranz und Respekt vor der Würde des Menschen. Ihr Engagement wurde mehrfach ausgezeichnet: Die Brenz Band erhielt den Karl Mommer Kulturpreis (1999), sie wurden als Künstler der Unesco für den Frieden geehrt (2005), auch der Förderpreis Coopera des Kultusministeriums wurde ihr verliehen (2008). Horst Tögels Pionierarbeit für Integration und Inklusion wurde ebenfalls gewürdigt: 2007 mit der Landesverdienstmedaille, 2013 mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der BRD und 2015 mit der Ludwigsburgmedaille.

Pavel Wessely gilt als Wegbereiter der Städtepartnerschaft mit der tschechischen Stadt Nový Jičín. Er engagierte sich zudem unermüdlich für die Aufarbeitung der deutsch-tschechischen Vergangenheit und die Versöhnung der Menschen. Der heute 77-Jährige war Zeit seines Berufslebens über die Firma Autopal Nový Jičín der tschechischen Automobilindustrie verbunden. 1990 wurde er als Stadtrat in die Stadtvertretung gewählt und 1994 zum Bürgermeister ernannt. Bis 2002 behielt er dieses Amt, danach war er weiterhin als Stadtrat tätig. 2005 wurde er noch einmal für 15 Monate zum Vizebürgermeister gewählt. Seit 2006 ist er Vorsitzender des Vereins „Landsleute und Freunde von Nový Jičín“.

Versöhnung zwischen Deutschen und Tschechen gefördert

Pavel Wessely kam zum ersten Mal als Bürgermeister nach Ludwigsburg, wo er an den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Frieden nach dem Zweiten Weltkrieg teilnahm. Die Abneigung und Unversöhnlichkeit zwischen den vertriebenen Deutschen (Kuhländlern) und Tschechen war zu jener Zeit noch sehr tief. Wessely gelang es, Versöhnung zwischen Deutschen und Tschechen in ganz besonderer Weise zu fördern. Zunächst entstand für Pavel Wessely der Wunsch, eine Städtepartnerschaft zwischen Ludwigsburg und Nový Jičín zu begründen. Er begann, über die Schulen, Sport- und Musikvereine beider Städte und die Vertriebenenorganisationen die Beziehungen weiter zu intensivieren. Es entstand ein reger Austausch auf vielen Ebenen.

Inzwischen ist eine intensive städtepartnerschaftliche Freundschaft gewachsen. In seinem Bestreben, die Versöhnung und Aufarbeitung der Vergangenheit zwischen den ehemaligen deutschen und heutigen, tschechischen Bewohnerinnen und Bewohnern der Stadt Nový Jičín voranzutreiben, organisierte und unterstützte er als Vorsitzender der Kommission für Denkmalschutz die Rettung des gemeinsamen europäischen Kulturerbes.

Noch heute in der Städtepartnerschaft aktiv

Auf dem Friedhof von Nový Jičín ließ er Mahnmale zur gemeinsamen Erinnerung aufstellen. Pavel Wessely verstand es, in diesem Weg der Versöhnung die Kuhländler miteinzubeziehen. In Büchern, Broschüren und Gedenktafeln würdigte er deutsche Künstler und Schriftsteller, die in den Jahren 1945 bis 1990 in Tschechien keine besondere Anerkennung und Beachtung gefunden hatten.

Als die Städtepartnerschaft 2012 geschlossen wurde, war Wessely altershalber nicht mehr Bürgermeister, aber er ließ es sich nicht nehmen, seinen Nachfolger Jaroslav Dvorak zur Unterzeichnung der Urkunde nach Ludwigsburg zu begleiten. Noch immer steht er mit Rat und Tat und seinen Deutschkenntnissen zur Seite, wenn Delegationen aus Ludwigsburg nach Nový Jičín kommen oder Gruppen aus der tschechischen Partnerstadt Ludwigsburg besuchen.