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Herzensangelegenheit – Ein (zweites) Leben für den Sport

Murr – Landkreis Ludwigsburg:

Mini-Marathon, Schwimmen, Radfahren, Tennis, Badminton, Tischtennis, Golf, Kegeln, Petanque und Leichtathletik. Das waren die Disziplinen, die in Murr im Zeitraum vom 30. Mai bis zum 01. Juni bei den 40. Deutschen Meisterschaften für Transplantierte und Dialysepatienten auf dem Programm standen. Unter der Schirmherrschaft von SKH Herzog Eberhard von Württemberg haben 100 Sportlerinnen und Sportler drei Tage lang gezeigt, was sie trotz körperlicher Einschränkungen im Stande sind zu leisten. Für die Teilnehmer waren es drei Tage voller Leidenschaft und Emotionen in denen sie ihrem Körper alles abverlangten, um nicht nur sich selbst, sondern auch der Welt zu zeigen, dass trotz Handicap, alles erreichbar ist und wie es Markus Rehm, der mehrfache Goldmedaillengewinner der Paralympischen Spieler in einer Videomitteilung als Botschaft mit auf den Weg gab, “Man darf sich niemals einreden lassen, das man es nicht schaffen kann”.

Krönender Abschluss der sportlichen Veranstaltung, war ein gemeinsamer Abend im Hotel Nestor in Ludwigsburg, wo Organisations-Chef Uwe Funk nicht nur den Athletinnen und Athleten zu ihren Leistungen gratulierte, sondern auch den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern seinen großen Dank aussprach und darauf verwies, dass ohne die Unterstützung dieser Menschen eine solche große und beeindruckende Veranstaltung nicht zu realisieren wäre. Auch Murrs Bürgermeister Torsten Bartzsch, der von Anfang an seine Unterstützung für dieses sportliche Ereignis zusicherte,  war von der “Tollen Gemeinschaft” sichtlich beeindruckt. Für SKH Herzog Eberhard von Württemberg, der keine Sekunde überlegen musste, als die Anfrage kam, ob er die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernehmen würde, ist das gesamte Thema eine Herzensangelegenheit. Er erinnerte daran, das sehr viele Menschen dringend auf ein Spenderorgan angewiesen sind. Als kleine Showeinlage durfte er zuvor erstmals mit dem Bundestagsabgeordneten Eberhard Gienger aus knapp 3500m Fallhöhe mit einem Fallschirm und im Tandem springen.

Auf den Bilder sind zu sehen:

Bundestagsabgeordneter Eberhard Gienger, SKH Herzog Eberhard von Württemberg, Bürgermeister der Stadt Murr Torsten Bartzsch mit Ehefrau Stefanie, Organisations-Chef Uwe Funk mit seiner Ehefrau Susanne und Tochter (gleichzeitig auch Athletin) Alexandra Funk, Die Vorstände: Peter Kreilkamp, Peter Hellriegel, Gudrun Manuwald-Seemüller, Ulrich Ahammer, Markus Malter, Ludwigsburg24 Geschäftsführer Ayhan Günes

Ludwigsburger Pferdemarkt zieht die Massen an

Strahlender Sonnenschein und ein buntes Programm lockten beim 251. Ludwigsburger Pferdemarkt wieder zahlreiche Besucher an. Nach dem Festumzug haben die Veranstalter ein vorläufiges Fazit gezogen.

Mario Kreh, Geschäftsführer von Tourismus & Events Ludwigsburg, fasst zusammen: „Der traditionelle Festumzug mit 150 Pferden und 1.000 Teilnehmern am Sonntag war natürlich mit rund 20.000 Zuschauern wie jedes Jahr Dreh- und Angelpunkt. Aber auch darüber hinaus bot der Pferdemarkt ein Jahr nach dem großen Jubiläum eine bunte Vielfalt und Neuerungen.

Das Dackelrennen war beispielsweise ein absolutes Highlight und war weit über die Region hinaus ein Magnet.“ Das erste Rennen dieser Art in Ludwigsburg, lockte rund 60 Dackel aus der ganzen Republik an den Start. Mit einem Vertreter aus Österreich war das das Starterfeld sogar international besetzt. Dem Einfallsreichtum, um die kleinen Vierbeiner zum Rennen zu bewegen, waren dabei keine Grenzen gesetzt: Hundekekse, Wurst, teils sogar ganze Saitenwürstchen wurden am Ende der Laufbahn als Belohnung vergeben.

Die Bärenwiese wurde wieder zu einem attraktiven Schauplatz. „Auch hier haben wir sehr schöne neue Programmpunkte gewinnen können, die ideal zum Pferdemarkt passen,“ so Melanie Mitna, Veranstaltungsleiterin bei Tourismus & Events Ludwigsburg. Eine Besonderheit war eine waschechte Seilerin: Sie ließ die Geschichte des Seilerhandwerks neu aufleben und zeigte, was es mit Spleißen, Abbinden und Knoten auf sich hat. Die Besucher durften hierbei sogar selbst mit anpacken und auch spezielle Wünsche wie Führstricke, Halsringe oder Hundeleinen vor Ort in Auftrag geben.

Pferdeprämierungen, Ponyreiten und ein Shetlandpony-Turnier standen außerdem auf dem Programm. Weitere Anziehungspunkte waren Pferdeshows, Greifvogelflugschauen und das Fest der Alten Schmiede in der Unteren Stadt.

Der Krämer-, Kunst- und Handwerkermarkt sowie der Vergnügungspark haben noch am Montag, 03. Juni, geöffnet. Die Ludwigsburger BrauTage, kulinarischer Begleiter des Pferdemarkts auf dem Rathaushof, dauern noch bis Sonntag, 09. Juni.

Verkehrsbericht Ludwigsburg: Welche Strassen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 3. Juni 2019

Alter Oßweiler Weg
Es besteht eine Vollsperrung zwischen den Hausnummern 28 und 32.

Bärenwiese
Datum:                  Sperrzeiten:                     Parkfläche:
03.06.2019            ganztags                          West + Ost
04.06.2019            7.00 – 17.00 Uhr              West
05.06.2019            6.30 – 12.00 Uhr              West + Ost

Danziger Straße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen dem Marderweg und der Hartwigstraße sowie eine halbseitige Sperrung mit Einbahnregelung zwischen der Aldinger Straße und dem Marderweg.
 
Eisenbahnstraße
Hier sind am 03. Juni und 04. Juni 2019 die Fahrbahnen halbseitig gesperrt.

Hochdorfer Straße
Zwischen der Droste-Hülshoff-Straße und der Hochberger Straße besteht eine Sperrung für den Durchgangsverkehr. Der Anlieger- und Linienverkehr ist frei.
 
Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudeallee und dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt.

Königinallee
Es besteht für circa vier bis sechs Wochen eine Vollsperrung zwischen dem Kreisel Aldinger Straße und dem Paulusweg. Anschließend besteht eine halbseitige Sperrung mit Einbahnstraßenregelung in Fahrtrichtung „Grüne Bettlade“.

Körnerstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Lindenstraße und der Körnerstraße 13. Die Zufahrt zum Parkhaus Oberpaur ist frei.
 
Ludwigsburger Straße
Zwischen der Domertalstraße und Kornwestheim besteht wegen der Neuverlegung von Fernwärmeleitungen eine halbseitige Sperrung. Der Verkehr wird mit einer Ampel geregelt.

Osterholzallee
Die Fahrspuren in der Osterholzallee sind zwischen der Schlieffenstraße und der Gänsfußallee halbseitig gesperrt. Es besteht eine Einbahnregelung in Fahrtrichtung Stadtmitte.

Schwieberdinger Straße
Es besteht eine Sperrung der Fahrspuren zwischen der Schwieberdinger Straße 46 und der Martin-Luther-Straße. Je eine Fahrspur stadteinwärts und stadtauswärts bleibt erhalten. Das Abbiegen aus der Schwieberdinger Straße in die Nebenstraßen und umgekehrt ist nur eingeschränkt möglich.

Siegesstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Saarstraße und der Oscar-Walker-Straße. Der Anliegerverkehr ist frei.

Solitudeallee
Zwischen der Hermann-Hagemeyer-Straße und der Siegesstraße sowie zwischen der Köhlstraße und dem Römerhügelweg bestehen halbseitige Sperrungen mit Einbahnregelung in Richtung Kornwestheim.

Opel fährt über rote Ampel – 18.000 Euro Sachschaden

Von der Ludwigsburger Straße wollte ein 43 Jahre alter Fahrer eines BMW am Freitag, gegen 17:10 Uhr nach links in die Landesstraße 1140 in Richtung Ludwigsburg einbiegen. Dabei kam es im Einmündungsbereich zur Kollision mit einem Opel, dessen 52 Jahre alter Fahrer aus Richtung Ludwigsburg kommend offensichtlich das Rotlicht der Lichtzeichenanlage missachtete. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von rund 18.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Der 251. Ludwigsburger Pferdemarkt lädt ein

Der 251. Ludwigsburger Pferdemarkt hat seine Tore geöffnet. Vom 31. Mai bis zum 03. Juni. feiert Ludwigsburg seinen Pferdemarkt. Mit Pferdeshows, großem Festumzug, Vergnügungspark, Prämierungen, Krämer- sowie Kunst- und Handwerkermarkt und einem breiten kulinarischen Angebot ist das Ludwigsburger Traditionsfest ein ganz besonderes Ereignis, nicht nur für Pferdefreunde.

Farbenfroher Höhepunkt ist der Festumzug am Sonntag um 14 Uhr. Prächtig herausgeputzte Pferde, fantasievoll gestaltete Kutschen und mitreißende Kostüm- und Musikgruppen ziehen dann durch die Ludwigsburger Innenstadt und lassen die Ludwigsburger Stadtgeschichte aufleben.

Bei den Pferdeprämierungen am Samstag und Sonntag stellen sich die Vierbeiner dem kritischen Urteil einer Jury aus Züchtern und Tierärzten. Fell, Gang und die Harmonie zwischen Halter und Pferd kommen hier auf den Prüfstand. Die besonders herausragenden Tiere bekommen von der Stadt einen Ehrenpreis. Bei den beeindruckenden Pferdeshows zeigen Tiere und Reiter ihr Können. Auf dem Programm stehen unter anderem Western- und Dressurreiten, Barock- und Ponyreiten und eine inszenierte Schleppjagd. Winzige Mini-Ponys sind ebenso zu sehen wie kräftige Shire-Horses. Beim Shetty-Turnier am Samstag zeigen Kinder und Erwachsene in verschiedenen Prüfungen, was in ihnen und ihren Ponys steckt.

Ein besonderes Erlebnis für die kleinen Besucherinnen und Besucher des Pferdemarkts ist es außerdem, einmal selbst im Sattel zu sitzen: Am Samstag und Sonntag ab 11 Uhr gibt es dazu beim Ponyreiten Gelegenheit.

Doch das ist noch nicht alles, was der Pferdemarkt zu bieten hat: Ein Vergnügungspark lockt mit Karussells, Autoskooter und vielen anderen Attraktionen. Zum Stöbern und Schauen lädt der Krämer-, Kunst- und Handwerkermarkt mit einem breiten Sortiment ein: im Angebot sind zum Beispiel Leder- und Korbwaren, Werkzeuge, Schmuck, Wäsche und Haushaltsutensilien.

In der alten Hufschmiede in der Unteren Stadt, dem traditionellen Ludwigsburger Handwerker- und Arbeiterviertel, findet am Sonntag ein Tag der offenen Tür mit Vorführungen rund um das alte Handwerk und ein Straßenfest statt. Bei den Ludwigsburger BrauTagen auf dem Rathaushof gibt es speziell für den Anlass gebrautes Bier und andere kulinarische Köstlichkeiten. Jeden Abend treten Bands auf.

Am Samstag und Sonntag sind nostalgische Planwagen unterwegs: So können die Besucherinnen und Besucher bequem zwischen den verschiedenen Schauplätzen des Pferdemarkts pendeln.

Info:

Der traditionelle Ludwigsburger Pferdemarkt geht bis in die Gründerzeit zurück: Der 1. Rossmarkt in Ludwigsburg wurde, gemäß den Launen von Feudalherrschern, vom Gründerherzog Eberhard Ludwig per Dekret befohlen und erstmals im Mai 1731 realisiert. Seit dem ersten ordentlichen Pferdemarkt hat sich jedoch einiges geändert. Heute sind diese Tage ein großes Stadt- und Volksfest, an denen ganz Ludwigsburg und die Region auf den Beinen ist.

Remseck am Neckar: 16-Jährige stirbt nach Sturz in den Neckar

16-Jährige stirbt nach Sturz in den Neckar (Wir berichteten am 26.05.2019 um 09:41 Uhr).

Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, dass sich die verstorbene 16-Jährige mit zwei weiteren Personen am Ufer des Neckars befand. Alle Drei waren augenscheinlich alkoholisiert. Die 16-Jährige begab sich nach einer gewissen Zeit zum nahegelegenen Neckarstrand. Dort gelangte sie aus bislang unbekannten Gründen ins Wasser und trieb in der Folge ab. Das Unglück spielte sich demnach am Neckarstrand und nicht wie zunächst angenommen auf einem Steg nahe dem Neckarufer ab. Durch Rettungsschwimmer der freiwilligen Feuerwehr Remseck wurde der leblos im Neckar treibende Körper der 16-Jährigen geborgen. Nach erfolgter Reanimation und Transport in ein Krankenhaus verstarb die Jugendliche am Sonntagmorgen.

Für Vielfalt am Arbeitsplatz zeigt Ludwigsburg Flagge

Gemeinsam mit Hunderten von deutschen Unternehmen und Institutionen setzt sich die Stadtverwaltung Ludwigsburg für Vielfalt am Arbeitsplatz ein. So beteiligte sie sich am bundesweiten Aktionstag zu Diversity Management am 28. Mai. Eine entsprechende Flagge wurde an diesem Tag am Rathaus gehisst.

Damit macht sich die Stadtverwaltung stark für ein erfolgreiches Miteinander in unserer Gesellschaft und Arbeitswelt. Unter dem Motto „Flagge zeigen für Vielfalt“ fand am 28. Mai der bundesweite Aktionstag statt. Initiiert wird der Deutsche Diversity-Tag von dem Verein Charta der Vielfalt.

„Mit unserer Aktion möchten wir zeigen, dass wir Vielfalt in unserer Verwaltung wertschätzen und fördern“, sagt Oberbürgermeister Werner Spec. „Wir erteilen Populisten und Intoleranz eine klare Absage.“ Die Stadt Ludwigsburg sehe in der Vielfalt am Arbeitsplatz eine große Chance für die Verwaltung und den gesamten Wirtschaftsstandort. „Von einer vielfältigen Belegschaft und Gesellschaft profitieren wir am Ende alle“, so der Oberbürgermeister.

Die Stadtverwaltung beschäftigt 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 2015 hat Oberbürgermeister Werner Spec für die Stadt Ludwigsburg die Charta der Vielfalt unterzeichnet und tritt für ein wertschätzendes und vorurteilsfreies Arbeitsumfeld ein.
Der Deutsche Diversity-Tag wird im Rahmen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert.

Seit 2013 beteiligen sich bundesweit zahlreiche Unternehmen und Institutionen am Deutschen Diversity-Tag. Dieses Jahr werden über 2.000 Aktionen erwartet. Mitmachen können alle – vom Mittelständler über den gemeinnützigen Verein bis zum Großunternehmen.

„In Zeiten, in denen Vielfalt in Frage gestellt wird und als Folge dessen der Wirtschaft schadet, müssen wir uns gemeinsam positionieren und Flagge für Vielfalt zeigen. Wir sind überzeugt, dass vielfältige Teams die besseren Lösungen bringen und jede Organisation erfolgreicher machen. Mit dieser Überzeugung wollen wir gemeinsam lauter werden“, sagt Aletta Gräfin von Hardenberg, Geschäftsführerin des Vereins Charta der Vielfalt.

Diversity-Management gilt als Querschnittsthema. Die Idee dahinter: Eine Organisationskultur, in der Vielfalt selbstverständlich gelebt wird, führt dazu, dass alle Beschäftigten ihr Potenzial bestmöglich einbringen. Sie fördert auch die Vielfalt der Ideen oder Produkte, für die das Unternehmen oder die Institution steht.

Diese Vorteile sehen immer mehr Unternehmen und Institutionen: 3.000 Konzerne, Betriebe, öffentliche Institutionen, Vereine und fast alle 16 Bundesländer haben die Charta der Vielfalt, die Selbstverpflichtung zu Diversity Management in Deutschland, unterzeichnet. Rund 10,4 Millionen Beschäftigte profitieren davon.

Weitere Informationen zum Verein Charta der Vielfalt sowie zum 7. Deutschen Diversity-Tag unter www.charta-der-vielfalt.de und www.deutscher-diversity-tag.de

Wirtschaftslagebericht Mai 2019 im Landkreis Ludwigsburg

Im Frühsommer 2019 stuft jedes zweite Unternehmen im IHK-Bezirk Ludwigsburg seine Geschäftslage mit „befriedigend“ ein. Darüber hinaus gibt es knapp 46 Prozent „gut“ und nur etwas mehr als vier Prozent „schlecht“ Bewertungen. Der Saldowert aus guten und schlechten Lageangaben gibt gegenüber dem Jahresbeginn um vier Prozentpunkte nach, bewegt sich mit 41 Punkten aber immer noch auf einem relativ hohen Niveau.

Zurückhaltender als zu Jahresbeginn fallen die Geschäftserwartungen aus: Rund 26 Prozent „verbessern“ stehen aktuell 22 Prozent „verschlechtern“ Angaben gegenüber, per Saldo ein Rückgang um gut 5 Prozentpunkte. Bezirkskammerpräsident Albrecht Kruse kommentiert: „Wir haben es mit einer schwächeren weltweiten Nachfrage und Investitionsbereitschaft zu tun. Dazu tragen die aktuellen Handelskonflikte mit Strafzöllen und die Brexit-Hängepartie maßgeblich mit bei. Das kommt jetzt in der Industrie an, wo auf immer noch ordentlichem Lageniveau aktuell mehr Unternehmen einen abnehmendem als einen zunehmendem Auftragseingang angeben“.

„Wir sehen gleichzeitig, dass der Handel und die Bauwirtschaft weiter vom hohen Beschäftigungsstand, den gestiegenen Einkommen, der geringen Inflation und den günstigen Finanzierungsbedingungen profitieren. Das stützt die Konjunktur. Im breit gefächerten Dienstleistungssektor blickt man unter dem Strich vorsichtig optimistisch auf die nächsten Monate“, so Kruse weiter. Knapp drei von zehn Unternehmen geben an, dass sie in den nächsten zwölf Monaten mehr im Inland investieren wollen, rund jedes sechste geht von niedrigeren Investitionsausgaben aus. Ersatzbedarf ist dabei das häufigste Motiv. Rund sechs von zehn Unternehmen erwarten für die nächsten Monate eine in der Tendenz gleich bleibende Beschäftigung. Mit mehr Personal plant knapp jedes fünfte, mit weniger gut jedes fünfte Unternehmen.

Fachkräftemangel ist das meistgenannte Geschäftsrisiko: 66 Prozent der Unternehmen geben ihn an, sieben Prozentpunkte mehr als zu Jahresbeginn. „Der Ersatz ausscheidender Fachkräfte ist eine große Herausforderung, auch wenn man die Beschäftigung derzeit stabil halten möchte“, ergänzt Kruse. Am zweithäufigsten wird jetzt mit 58 Prozent die Sorge vor einer schwächeren Inlandsnachfrage genannt, rund neun Punkte mehr als zuletzt. Mit 50 Prozent Nennung folgen steigende Arbeitskosten.