90-Jähriger mit schweren Verletzungen nach Zusammenstoß in Ludwigsburger-City und weitere Meldungen

Schwerer Verkehrsunfall in der Ludwigsburger Innenstadt: Am Donnerstagmorgen kam es im Bereich der Wilhelmstraße und der Körnerstraße zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 90-jähriger Fußgänger schwere Verletzungen davontrug. Laut Polizeiangaben bog ein 30-jähriger Sprinter-Lenker in dem Einmündungsbereich ab, während der Fußgänger die Fahrbahn überqueren wollte. Der Außenspiegel des Fahrzeugs touchierte den Senior, wodurch er zu Boden stürzte. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Sprinters blieb unverletzt und am Fahrzeug entstand kein Schaden.

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Sachsenheim-Kleinsachsenheim: Schwerverletzter nach Verkehrsunfall

Am Donnerstagmorgen gegen 01:55 Uhr kam es im Heinzenberger Weg in Kleinsachsenheim zu einem Verkehrsunfall. Ein 29-jähriger Ford-Lenker befuhr den Heinzenberger Weg in Richtung Freudental. Hier soll ein Tier auf die Fahrbahn gesprungen sein, weshalb der 29-Jährige nach links auswich und in Folge dessen mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abkam. Der Pkw stürzte rund drei Meter neben der Fahrbahn eine Böschung hinunter und kam erst nach weiteren zehn Meter zum Stehen. Durch den Verkehrsunfall erlitt der 29 Jahre alte Fahrer schwere Verletzungen. Er wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von rund 7.000 Euro. Sein Fahrzeug wurde durch einen Abschleppdienst von der Unfallstelle abgeschleppt.

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Vaihingen an der Enz – Aurich: Einbruch in Feuerwehrgerätehaus

Bislang unbekannte Täter brachen zwischen Mittwoch 22:30 Uhr und Donnerstag 09:30 Uhr in das Feuerwehrgerätehaus in Aurich ein. Über eine aufgebrochene Türe verschafften sich die Unbekannten Zutritt zum Gerätehaus. In der Fahrzeughalle entwendeten sie aus einem Löschfahrzeug ein hydraulisches Scheren- und Pressenmultitool. Ebenfalls wurden vier dazugehörige Akkus entwendet. Mit dem Diebesgut von rund 6.500 Euro wert flüchteten die Täter. Der entstandene Sachschaden ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen übernommen und sucht unter Tel. 0800 1100225 Zeugen, die verdächtige Beobachtungen machen konnten.

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Tamm: Einbruch in Bauhof

Bislang unbekannte Täter hebelten in der Nacht zum Donnerstag die Eingangstür des Bauhofes im Bauhofring in Tamm auf und verschafften sich hierdurch widerrechtlich Zutritt zum Gebäude. Im Inneren hebelten sie eine weitere Tür zu einem Büro auf. In diesem durchwühlten die Unbekannten sämtliche Schränke und Schubladen und entwendeten den derzeitigen Erkenntnissen zufolge einen Tresor, in welchem sich unter anderem ein niedriger Bargeldbetrag sowie diverse Dokumente befanden. Der Wert des Diebesgutes wird auf insgesamt rund 500 Euro geschätzt, während sich der Sachschaden auf mindestens 3.000 Euro belaufen dürfte. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 07141 601014 mit dem Polizeiposten Tamm in Verbindung zu setzen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Eskalation bei Alkoholkontrolle: 42-Jähriger wehrt sich gegen Blutentnahme und beleidigt Polizisten

In der Nacht zum Donnerstag sorgte laut einer Meldung der Polizei vom Donnerstag eine Verkehrskontrolle in Ludwigsburg für Aufregung: Beamte des Polizeireviers kontrollierten einen Mercedes in der Maybachstraße und stellten schnell fest, dass der 42-jährige Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über einem Promille. Doch statt kooperativ zu sein, eskalierte die Situation: Der 43-jährige Mitfahrer stellte sich quer und beleidigte die Beamten, während der 42-jährige Fahrer sich weigerte, in den Streifenwagen einzusteigen und sogar einen Polizisten attackierte. Letztendlich musste er zu Boden gebracht werden und ihm wurden Handschließen angelegt.

Der 59-jährige Beifahrer beteiligte sich ebenfalls an den Beleidigungen. Während des Transports zur Blutentnahme beleidigte der 42-Jährige die Beamten weiter. Letztlich musste die Blutentnahme unter Zwang durchgeführt werden. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt und gegen ihn wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Trunkenheitsfahrt ermittelt. Auch die beiden Mitfahrer müssen mit Anzeigen wegen Beleidigung rechnen. Ein Polizist wurde durch den Tumult leicht verletzt.

red

Haus am Salon in Ludwigsburg wird zur Unterkunft für Geflüchtete umgebaut

Die Aufnahme geflüchteter Menschen erfolgt in Baden-Württemberg nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz. Demnach ist der Landkreis dafür verantwortlich, die so genannte vorläufige Unterbringung von Geflüchteten sicherzustellen, während die Stadt für die Anschlussunterbringung zuständig ist. Das heißt: Kommunen sind dann für die Geflüchteten zuständig, sofern diese keine eigene Wohnung finden.

Um eine dezentrale und bestmögliche Unterbringung zu erreichen, werden Geflüchtete, soweit möglich, in kleineren Unterkünften im gesamten Stadtgebiet Ludwigsburg untergebracht. Um die Kapazitäten aufzustocken, plant die Stadtverwaltung von Ludwigsburg, das Haus am Salon auf der Karlshöhe in eine Unterkunft für bis zu 80 Personen umzubauen. Eine Informationsveranstaltung für die Bürger findet am Montag, 23. Januar, um 19 Uhr im Ostsaal der Karlshöher Kirche statt, wo Vertreter der Stadtverwaltung über die aktuelle Entwicklung und die zeitliche Planung der Unterkunft informieren wollen

red

30000 Euro Schaden – Toyota-Fahrer kracht in der Marbacher Strasse gegen Verkehrsinsel

Ein 21-jähriger Toyota-Fahrer hat laut einer Meldung der Polizei am Dienstagabend gegen 19.20 Uhr einen schweren Unfall in der Marbacher Straße in Ludwigsburg verursacht.

Er wollte von der Bottwartalstraße kommend nach rechts in die Marbacher Straße abbiegen und verlor dabei vermutlich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug. In der Folge kam er nach links von der Fahrbahn ab und fuhr auf eine Verkehrsinsel. Der Toyota war hierauf nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro. Eine Straßenlaterne, die sich auf der Verkehrsinsel befand, wurde durch den Aufprall derart beschädigt, dass sie demontiert werden musste. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

red

In einer Nacht in zwei Feuerwehrgerätehäuser in Ludwigsburg eingebrochen: Täter entwenden teures Gerät

In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es in Ludwigsburg zu einem Einbruch in ein Feuerwehrgerätehaus im Stadtteil Ossweil. Mutmaßlich über eine aufgehebelte Tür gelangten die Täter in das Gebäude und entwendeten aus einem Löschfahrzeug einen Hydraulikgenerator inklusive einer hydraulischen Schere und Spreizzange. Das über 100 Kilogramm schwere Gerät wurde von den Tätern zunächst in Richtung “Am Hirschgraben” getragen, bevor sie von einem Zeugen angesprochen und anschließend unerkannt flüchteten. Die Spreizzange wurde jedoch mitgenommen. Die Täter werden als klein und kräftig beschrieben. Eine sofort eingeleitete Fahndung durch mehrere Streifenwagenbesatzungen blieb erfolglos.

In derselben Nacht kam es dann auch zu einem Einbruch in ein Feuerwehrgerätehaus in Ludwigsburg-Hoheneck. Hier brachen die Täter eine Tür auf und durchsuchten ein dort geparktes Löschfahrzeug. Die Polizei ermittelt derzeit in dem Fall und prüft, ob die Täter etwas entwendet haben. Der entstandene Sachschaden wird derzeit noch geschätzt. Ermittler gehen davon aus, dass es einen Zusammenhang zwischen den beiden Einbrüchen gibt. Die Kripo Ludwigsburg bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Umgebung des Geschäfts beobachtet haben, sich unter Tel. 0800 1100225 zu melden.

red

Solarthermie-Anlage der SWLB erzeugt Rekordmenge an Wärme in 2022

Ludwigsburg, Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim GmbH (SWLB) haben eine Solarthermie-Anlage, die Wärme aus der Sonne erzeugt. Sie ist zwar seit vergangenem Herbst nicht mehr die größte in Deutschland, aber sie erzeugt immer noch viel Wärme. Im vergangenen Jahr 2022 hat sie besonders viel Wärme erzeugt – insgesamt 6,7 Millionen Kilowattstunden – das ist 700.000 mehr als im Jahr 2020. Geschäftsführer Johannes Rager teilt dazu mit: „Das zurückliegende Betriebsjahr 2022 hebt sich herausragend hervor – schon wegen des besonders sonnigen Sommers. Die Kombination eines Fernwärmenetzes mit Sonnenwärme hat sich als richtig erwiesen und unterstreicht die Bedeutung und Machbarkeit solcher Projekte für die Stadtwerke und die kommunale Wärmeversorgung mit regenerativen Energien.“

Etwas mehr als 1.000 Kollektoren auf 14.800 Quadratmeter Kollektorfläche die Sonne ein. In den Kollektoren wird das Wärmeträgermedium, ein Wasser-Glykol-Gemisch, auf bis zu 90 Grad erhitzt. Dann wird die Wärme mithilfe eines Wärmetauschers in das Fernwärmenetz eingespeist. Entweder wird das warme Wasser im 20 Meter hohen Wärmespeicher neben dem Holzheizkraftwerk in Ludwigsburg mit fast zwei Millionen Liter Wasser Fassungsvermögen – das sind in etwa 13.333 Badewannen – gespeichert oder direkt in die Haushalte geliefert. Tagsüber kann nahezu der komplette Wärmebedarf im SWLB-Verbundnetz durch die in die Anlage eingespeiste Sonnenenergie gedeckt werden. Bei starker Sonneneinstrahlung erzielt die Anlage auf Ludwigsburger und Kornwestheimer Gemarkung Rekordwerte. Sonnenstärkster Monat in 2022 war der Juli mit über 1.2 Mio. kWh Wärmeerzeugung.

„Wirklich jeder, der sich die Hände wäscht oder duscht, nutzt das heiße Wasser, das von der Sonne erzeugt wird und profitiert so von unserer CO2-neutralen “grünen” Fernwärme“, erklärt Rager und freut sich mit der Konkurrenz im hohen Norden: „Wir betreiben zwar nur noch die größte Solarthermie-Anlage in Süddeutschland, denn seit Herbst 2022 steht die größte Anlage dieser Art in Mecklenburg-Vorpommern. Doch dieser im Übrigen sehr konstruktive und veritable Wettstreit ist sehr gut für unser Klima und die kommunale Energieautarkie. Unser Glückwunsch geht daher an die Stadtwerke in Greifswald. Wir können gespannt sein, wer uns, sowohl Greifswald im Norden, als auch die SWLB im Süden, bald um weitere Kollektorfläche übertreffen wird.“

Geplant und gebaut wurde das vom Bund geförderte kommunale Klimaschutz-Modellprojekt der SWLB im Zeitraum 2018 bis 2020. In nur drei Jahren Realisierungszeit entstand die bis Spätsommer 2022 größte Solarthermie-Anlage Deutschlands mit circa neun Megawatt (MW) Spitzenleistung – inklusive Wärmespeicher, fünf Kilometer Solar- und Fernwärmetrassen und Netz-Zusammenschluss dreier Fernwärme-Einzelnetze. Die CO2-Einsparung der Anlage der Stadtwerke in Ludwigsburg ist mit 3.700 Tonnen pro Jahr beeindruckend. Das entspricht einer Waldfläche von rund 470 Fußballfeldern oder 3.700 KFZ-Umsteigern auf ÖPNV. Rund zwei Jahre war die Kollektorfläche in Schwaben die größte bundesdeutsche Anlage. Mit Inbetriebnahme der etwa vier Hektar großen Solarthermie-Anlage in Greifswald Mitte September wanderte dieser „Titel“ Richtung Norden.

red

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 16. Januar

Alt-Württemberg-Allee
Wegen Verlegung von Fernwärmeanschlüssen ist die Straße voraussichtlich bis Anfang Februar vollständig für den Fahrverkehr gesperrt.

Eberhardstraße
Die Straße ist in zwei Bauabschnitten vollständig für den Fahrverkehr gesperrt (Verlegung Fernwärmeleitungen). Bauabschnitt 1: von der Eberhardstraße 14 bis zur Ecke Kaffeeberg voraussichtlich bis Mitte März. Bauabschnitt 2: von der Eberhardstraße 14 bis zu Katholische Kirche 1 und 2 voraussichtlich ab Mitte März bis Ende April.

Eglosheimer Straße
Die Straße ist voraussichtlich bis Anfang Februar halbseitig für den Fahrverkehr gesperrt und nur eingeschränkt befahrbar (Kabelverlegung).
Bauabschnitt 1: von der Eglosheimer Straße bis zur Ecke Karl-Haußmann-Straße voraussichtlich bis Mitte Januar. Bauabschnitt 2: von der Eglosheimer Straße bis zur Ecke Robert-Bosch-Straße voraussichtlich ab Mitte Januar bis Anfang Februar.

Friedrichstraße
Auf Höhe der Friedrichstraße 6 ist der Gehweg für den Fußgängerverkehr gesperrt sowie die Fahrspur teils gesperrt bis voraussichtlich Ende Februar.

Grönerstraße
Wegen Ausbau eines Radwegs bestehen bis voraussichtlich Mitte März folgende Einschränkungen: halbseitige Sperrung für den Fahrverkehr von der Grönerstraße 5 bis zur Grönerstraße 30, die Straße ist eingeschränkt befahrbar. Der Gehweg ist für den Fußgängerverkehr gesperrt, ebenso ist dieser Bereich für den Fahrradverkehr gesperrt.

Heilbronner Straße
Es besteht eine Vollsperrung der parallel zur B27 verlaufenden Fahrbahn wegen Abrissarbeiten voraussichtlich bis Mitte Februar. Die B27 ist von dieser Einschränkung nicht betroffen.

Hohenzollernstraße
Auf Höhe der Hohenzollernstraße 18 besteht bis voraussichtlich Ende September eine halbseitige Sperrung.

Martin-Luther-Straße
Die Straße ist in der KW 03 nur an zwei Tagen eingeschränkt befahrbar wegen Einbringen von Induktionsschleifen in die Fahrbahn.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2023.

Straßenäcker
Die Straße ist voraussichtlich bis Ende Februar halbseitig für den Fahrverkehr gesperrt und nur eingeschränkt befahrbar (Verlegung von Fernwärmeleitungen).

Stuttgarter Straße/Schlossstraße/Wilhelmstraße
Abdichtungserneuerung der Unterführung Sternkreuzung bis Mitte Januar. Es ist lediglich eine Fahrspur je Richtung nutzbar. Einrichtung einer Ampelführung auf der Sternkreuzung. Mit Beeinträchtigungen des Verkehrsablaufs ist zu rechnen. Drei Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) sind eingerichtet.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Galerie

Verletzte in Möglingen: Elektro-Porsche kracht gegen VW Caddy

Zwei verletzte Personen und 65.000 Euro Schaden ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Donnerstagabend, kurz nach 21:00 Uhr im Einmündungsbereich der Landesstraße 1140 zur Anschlussstelle BAB 81, Fahrtrichtung Stuttgart.

Ein 35-jähriger Fahrer eines VW Caddy befuhr die L 1140 von Ludwigsburg kommend in Fahrtrichtung Schwieberdingen. Er wollte an der Anschlussstelle auf die BAB in Fahrtrichtung Stuttgart auffahren und bog hierzu links ab. Nach derzeitigem Ermittlungsstand missachtete er das Rotlicht der Lichtzeichenanlage. Es kam zur Kollision mit einem entgegen kommenden Porsche Taycan eines 24-jährigen Fahrers. Durch den Zusammenstoß kippte der VW auf die Fahrerseite. Im weiteren Verlauf rutschte der VW gegen die Lichtzeichenanlage, welche stark beschädigt wurde. Beide Fahrer, welche sich jeweils alleine in ihren Fahrzeugen befanden, wurden verletzt und mussten zur weiteren Untersuchung in Krankenhäuser verbracht werden. Über die Verletzungen liegen noch keine Angaben vor. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.

Die Unfallstelle musste von Trümmerteilen und ausgelaufenen Betriebsstoffen durch die Straßenmeisterei Ludwigsburg, welche mit einem Fahrzeug vor Ort war, gereinigt werden. Die Autobahnmeisterei Ludwigsburg war ebenfalls mit einem Fahrzeug an der Unfallstelle und kümmerte sich um die beschädigte Ampel. Der Rettungsdienst hatte zwei Rettungswagen, die Feuerwehr Möglingen zwei Fahrzeuge und fünf Einsatzkräfte eingesetzt. Zur Unfallaufnahme und Verkehrsregelung waren insgesamt vier Streifenbesatzungen vom Polizeipräsidium Ludwigsburg an der Unfallstelle.

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red

Große Einkäufe oder schweres Gepäck: Ludwigsburg vermietet ab sofort E-Lastenräder

In Ludwigsburg ist ein neuer E-Lastenrad-Verleih an den Start gegangen: Große Einkäufe oder schweres Gepäck können künftig in Ludwigsburg bequem mit einem der drei neuen Lastenpedelecs der Stadt Ludwigsburg befördert werden. Die Räder können ab sofort über RegioRadStuttgart ausgeliehen werden, teilt die Ludwigsburger Stadtverwaltung mit. Ihre Heimatstationen befinden sich am Otto-Hahn-Gymnasium (Kaiserstraße), an der Carl-Schaefer-Schule (Hohenzollernstraße) und am S-Bahnhof Favoritepark (Reuteallee). Bürgermeister Sebastian Mannl und Matthias Knobloch (Fachbereichsleiter Nachhaltige Mobilität) haben die Lastenpedelecs jetzt eingeweiht.

Die drei Lastenpedelecs mit den Namen „Schäferwagen“, „Kaisers Kutsche“ und „mein Favorit“ haben eine geräumige Transportbox mit ausklappbarer Sitzbank und Sicherheitsgurten. So können damit auch bis zu zwei Kinder im Alter von zwei bis sieben Jahren befördert werden. Voraussetzung ist, dass sie zusammen maximal 45 Kilogramm wiegen und eine Sitzhöhe von 60 Zentimeter nicht überschreiten.

Die E-Lastenräder haben im Gegensatz zu den Leih-Fahrrädern und Pedelecs eine Heimatstation, an der sie nach der Fahrt wieder zurückgegeben werden müssen. Weitere Informationen dazu sind in der RegioRadStuttgart-App oder auf der Gepäckschale des Lastenpedelecs zu finden. Ansonsten fällt eine zusätzliche Servicegebühr von 50 Euro an. Die Lastenpedelecs können wie alle RegioRäder 45 Minuten vor Fahrtbeginn kostenlos reserviert werden. Inhaber der PolygoCard zahlen 8 Cent pro Minute und maximal 12 Euro am Tag. In den anderen Tarifen fallen zwischen 12 oder 14 Cent pro Minute und maximal 19 Euro am Tag an. Mit dem günstigen Nachttarif kann man das Lastenpedelec auch bequem mit nach Hause nehmen. Denn zwischen 18 und 9 Uhr des Folgetages kostet die Entleihe im polygoCard-Tarif maximal 1,50 Euro beziehungsweise 2 Euro in allen anderen Tarifen. Weitere Informationen unter www.regioradstuttgart.de/de/regio-rad-typen/#lastenpedelec.

Weitere Infos zu RegioRadStuttgart:

In Stuttgart und 50 weiteren Städten und Gemeinden der Region stehen mittlerweile mehr als 1.700 Fahrräder und Pedelecs an über 255 Stationen für vielfältige Zwecke bereit. Zudem können 35 Lastenpedelecs in Stuttgart und in sieben weiteren Kommunen entliehen werden.

Die Nutzung von RegioRadStuttgart ist einfach: Es bedarf lediglich einer Registrierung in der RegioRadStuttgart-App, auf www.regioradstuttgart.de oder per Telefon. Im Anschluss können die RegioRäder und Pedelecs an jeder Station per QR-Code, polygoCard, App oder Telefon entliehen werden und an jeder beliebigen Station wieder zurückgegeben werden. Die polygoCard kann auch ohne ÖPNV-Abo kostenlos unter www.mypolygo.de bestellt werden. Jugendliche können sich bereits ab 14 Jahren bei RegioRadStuttgart registrieren.

Wie einfach die Entleihe ist, erklärt ein Video unter www.youtube.com/watch?v=hE1xpn8oSt0 . Wer zudem Inspirationen für Radtouren und Ausflugtipps mit dem RegioRadStuttgart sucht, findet diese unter www.stuttgart-tourist.de/radfahren-wandern-stuttgart-region/regiorad-stuttgart. Weitere Informationen rund um das RegioRadStuttgart gibt es auf www.regioradstuttgart.de.

red

Mieterbund warnt vor großen Turbulenzen auf dem Wohnungsmarkt

Der Deutsche Mieterbund warnt zu Jahresbeginn vor dramatischen Verwerfungen auf dem Mietmarkt. “Viele Haushalte werden von ihren Wohnkosten finanziell überlastet sein”, sagte Bundesdirektorin Melanie Weber-Moritz dem “Handelsblatt”. Spätestens in diesem Jahr würden viele Mieter den enormen Anstieg der Heizkosten spüren, da die Heizkostenabrechnung für das Jahr 2022 mit Rekordpreisen vor allem für Öl und Gas erst in den kommenden zwölf Monaten zugestellt werde.

Weber-Moritz sagte: “Es drohen zum Teil horrende Nachzahlungen, die vor allem Haushalte mit geringen Rücklagen durch den Verlust ihrer Wohnung existenziell bedrohen.” Somit stünden Mieter 2023 vor einem “sehr herausfordernden Jahr”. Der geringe Wohnungsbau trägt laut Mieterbund ebenfalls zur Verschärfung der Situation bei: Der Druck auf den Mietwohnungsmarkt steige gerade “enorm”.

Um knapp sechs Prozent seien die Angebotsmieten in Deutschland allein im vergangenen Jahr durchschnittlich gestiegen, in manchen Regionen sogar um mehr als zehn Prozent. “Dieser Trend wird sich auch im Jahr 2023 weiter fortsetzen, denn die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum ist ungebrochen”, prophezeite Weber-Moritz und forderte: “2023 muss das Mietrecht wie vereinbart von der Ampel endlich angepackt werden, um die Mietenexplosion nicht noch weiter anzuheizen.” Im Koalitionsvertrag hatten sich SPD, Grüne und FDP darauf verständigt, die Mietpreisbremse bis zum Jahr 2029 zu verlängern, in angespannten Wohnungsmärkten die Kappungsgrenze bei der Mieterhöhung auf elf Prozent in drei Jahren abzusenken und den qualifizierten Mietspiegel zu stärken.

red