Versuchter Totschlag am Bahnhof: Passant eilt Frau zur Hilfe und wird fast vor einfahrenden Zug gezerrt

Am Dienstagabend, gegen 19:00 Uhr, soll es auf dem Bahnsteig des Bahnhofs Freiberg am Neckar zu einem versuchten Tötungsdelikt gekommen sein. Ein 19-Jähriger soll zunächst mit seiner 18-jährigen Freundin vom Bahnhof Ludwigsburg aus mit der S-Bahn in Richtung Freiberg am Neckar gefahren sein. In der Bahn soll der 19-Jährige auf seine Freundin eingeschlagen haben, woraufhin ein mitfahrender 20-Jähriger den Mann angesprochen und ihn aufgefordert haben soll, von der Frau abzulassen. Der 19-Jährige habe infolgedessen eine Drohung in Richtung des 20-Jährigen ausgesprochen und sei mit diesem sowie weiteren Personen am Bahnhof Freiberg am Neckar ausgestiegen.

Auf dem Bahnsteig soll der 19-Jährige u.a. versucht haben, den 20-Jährigen die Treppe zur Unterführung hinunterzustoßen sowie in Richtung Bahnsteigkante zu ziehen, als eine S-Bahn einfuhr. Eine bislang unbekannte Person habe den 19-Jährigen nach hinten wegziehen können, sodass das Vorhaben scheiterte. In der Folge soll der 19-Jährige versucht haben, den am Boden liegenden 20-Jährigen gegen den Kopf zu treten, was dieser jedoch verhindern konnte. Schließlich soll der 19-Jährige den 20-Jährigen an Schulter und Hose ergriffen und erneut in Richtung Bahnsteigkante gezogen haben. Nach dem Eingreifen zweier weiterer Personen soll der Tatverdächtige einem 18-Jährigen ins Gesicht geschlagen haben und daraufhin mit seiner Freundin geflüchtet sein.

Die Bundespolizei Stuttgart konnte den 19-Jährigen und dessen Freundin kurz darauf noch im Bereich des Bahnhofes feststellen. Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der afghanische Staatsangehörige am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags erließ, diesen in Vollzug setzte und den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt einwies. Die Ermittlungen dauern an.

Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg bittet Zeugen und insbesondere die unbekannte Person, die den Tatverdächtigen von dem 20-Jährigen wegzog, sich unter Tel. 0800 1100225 zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Schockanrufe im Landkreis: Polizei warnt vor falschen Krankenhausmitarbeitern

In den Landkreisen Ludwigsburg und Böblingen verzeichnet das Polizeipräsidium Ludwigsburg derzeit verstärkte Aktivitäten von Telefonbetrügern, die sich als Mitarbeitende von Kliniken ausgeben. Ihre Opfer konfrontieren sie dabei mit der Nachricht, dass ein Verwandter in lebensbedrohlichem Zustand ins Krankenhaus gebracht wurde. Letzte Hoffnung bestehe in einem teuren Medikament, für das der oder die Angerufene aufkommen soll. Damit verbunden ist zumeist eine Forderung im fünfstelligen Bereich.

Die Polizei warnt eindringlich davor, auf solche Forderungen einzugehen. Es kommt natürlich vor, dass Angehörige im Falle eines Notfalls von Krankenhausmitarbeitenden telefonisch informiert werden. Solche Anrufe sind aber niemals mit Forderungen nach Bargeld verbunden, das dann von angeblichen Mitarbeitenden abgeholt werden soll.

  • Fragen Sie den Anrufer nach dem Namen des angeblich erkrankten Angehörigen
  • Rufen sie im Zweifel das genannte Krankenhaus unter einer Rufnummer an, die sie selbst ermittelt haben.
  • Kommen Sie keinen Forderungen nach und informieren sie stattdessen die Polizei.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

So sehen die Corona-Zahlen am Dienstag aus

Um eine Überlastung des Gesundheitssystems durch ungeimpfte Menschen zu vermeiden, gelten seit dem (16. September) in Baden-Württemberg neue Corona-Maßnahmen . Für Ungeimpfte gelten jetzt strengere Regeln. Bund und Länder haben zudem heute beschlossen, das Ungeimpfte, die wegen eines Coronaverdachts in Quarantäne gehen müssen, ab dem 1. November keine finanzielle Unterstützung mehr vom Staat erhalten.

Die Corona-Lage in Baden-Württemberg: (Stand: 05.10.21)

Screenshot: Landesgesundheitsamt BW

Am Dienstag gab es laut dem Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg weitere 2.147 (Vorwoche: 2.207) bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus und 10 weitere COVID-19-Todesfälle. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 78,7 (Vorwoche: 80,4).

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 05.10. 2021, 16 Uhr insgesamt 193 (Vorwoche: 184) COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 111 (Vorwoche: 98) invasiv beatmet.

Die 7-Tage Hospitalisierungsinzidenz (Hospitalisierungen bezogen auf 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg) liegt bei 2,11 (Vorwoche: 2,37).

Seit Beginn der Pandemie wurden bislang insgesamt 579.673 laborbestätigte COVID-19-Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet, darunter 10.707 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt landesweit 78,7 pro 100.000 Einwohner. Die 7-Tage-Inzidenz für COVID-19 Fälle mit einer abgeschlossenen Impfserie (zweimal geimpft oder mit Johnson geimpft) beträgt 22,2 / 100.000 Einwohner, gegenüber 174,6 / 100.000 Einwohner für Ungeimpfte, nicht vollständig geimpfte COVID-19 Fälle und Fälle ohne Angaben zum Impfstatus.

So sehen die Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg aus:

 

Innerhalb 24 Stunden wurden in der Summe 95 Neuinfektionen registriert. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 523. Rund 29.459 (+ 55) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf7 3,6.

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 05.10.)

Affalterbach ( 198 | 1 )
Asperg ( 814 | 2 )
Benningen am Neckar ( 278 | 0 )
Besigheim ( 746 | 3 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.849 | 10 )
Bönnigheim ( 603 | 0 )
Ditzingen ( 1.400 | 5 )
Eberdingen ( 336 | 1 )
Erdmannhausen ( 215 | 1 )
Erligheim ( 160 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 681 | 2 )
Freudental ( 172 | 0 )
Gemmrigheim ( 298 | 3 )
Gerlingen ( 820 | 2 )
Großbottwar ( 416 | 8 )
Hemmingen ( 389 | 3 )
Hessigheim ( 74 | 0 )
Ingersheim ( 319 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 414 | 2 )
Korntal-Münchingen ( 1.036 | 6 )
Kornwestheim ( 2.247 | 3 )
Löchgau ( 318 | 1 )
Ludwigsburg ( 5.619 | 18 )
Marbach am Neckar ( 823 | 1 )
Markgröningen ( 857 | 2 )
Möglingen ( 788 | 1 )
Mundelsheim ( 147 | 0 )
Murr ( 308 | 2 )
Oberriexingen ( 139 | 1 )
Oberstenfeld ( 423 | 1 )
Pleidelsheim ( 362 | 6 )
Remseck am Neckar ( 1.433 | 3 )
Sachsenheim ( 1.195 | 4 )
Schwieberdingen ( 583 | 1 )
Sersheim ( 335 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 559 | 0 )
Tamm ( 504 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.646 | 1 )
Walheim ( 157 | 0 )

red

Ehepaar stirbt durch Schwelbrand in Schwieberdingen

Ein 72-jähriger Mann und seine 69-jährige Ehefrau wurden am Montag gegen 14:10 Uhr in der vollständig verrußten Wohnung im Erdgeschoss ihres Hauses in der Frankenstraße in Schwieberdingen tot aufgefunden. Nachdem ein Taxifahrer den 72-Jährigen zu einem Arzttermin abholen sollte, ihm aber auf Klingeln nicht geöffnet worden war, hatte er Polizei und Feuerwehr alarmiert. Nach einer Wohnungsöffnung fanden die Einsatzkräfte das leblose Ehepaar.

Den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zufolge, war aus noch ungeklärter Ursache im Schlafzimmer der Wohnung zu einem noch unbestimmten Zeitpunkt am Wochenende ein Schwelbrand mit starker Rauchentwicklung entstanden. Infolge dieser Rauchentwicklung war es den beiden Anwohnern mutmaßlich nicht mehr gelungen, die Wohnung zu verlassen. Das Kriminalkommissariat Ludwigsburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Eine Fremdeinwirkung schließen die Ermittler unterdessen aus.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg und Staatsanwaltschaft Stuttgart

4 Autos beschädigt: 88-Jähriger verwechselt Gas- mit Bremspedal und was sonst noch in der Region los war

Ludwigsburg-Neckarweihingen: Bremse und Gas verwechselt

Vier nicht mehr fahrbereite Fahrzeuge und ein Sachschaden von mehreren tausend Euro sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am Montag gegen 10.00 Uhr in der Landäckerstraße in Neckarweihingen ereignete. Ein 88 Jahre alter Opel-Fahrer war in Richtung der Hauptstraße unterwegs und wollte auch Höhe eines Geschäfts seinen automatikgetriebenen PKW einparken. Vermutlich verwechselte er hierbei das Gas- mit dem Bremspedal, so dass er zunächst auf den Gehweg hinauf fuhr. Im weiteren Verlauf streifte der 88-Jährige einen geparkten Mercedes sowie einen geparkten VW und schob schließlich einen ebenfalls geparkten Audi aus einer Parklücke auf die Fahrbahn. Alle vier Fahrzeuge mussten im Anschluss abgeschleppt werden.

 

Bietigheim-Bissingen: Unfallflucht auf der B 27

Am Montag kam es kurz nach 06.00 Uhr auf der Bundesstraße 27 im Bereich der Bahnhofsunterführung in Bietigheim-Bissingen zu einer Unfallflucht. Ein noch unbekannter Fahrzeuglenker drängte einen rechts neben ihm fahrenden 34-jährigen Audi-Fahrer immer weiter von der Fahrbahn ab. Dadurch kollidierte der 34-Jährige mit einem beleuchteten Straßenschild auf Höhe des Bahnhofs. Der Unbekannte setzte seine Fahrt indes unbeirrt in Richtung Besigheim fort. Es entstand ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, bittet um Hinweise zu dem unbekannten Fahrer.

 

Remseck am Neckar – Pattonville: Einbruch in Realschule

Unbekannte Täter drangen zwischen Sonntag 20:00 Uhr und Montag 06:45 Uhr in die Realschule in der John-F.-Kennedy-Allee in Pattonville ein. Mutmaßlich kamen die Täter mit einem Fahrzeug und stellten dieses auf einem östlich vom Schulgelände gelegenen Feldweg ab. Anschließend wurde ein Tor, das auf das umzäunte Gebiet führt, mit Werkzeugen geöffnet. Danach verschafften sie sich durch Aufhebeln Zugang zum Gebäude und drangen in mehrere Zimmer ein. Die unbekannten Täter entwendeten einen kompletten Tresor, der Bargeld und diverse Gegenstände enthielt. Der Sachschaden wird aktuell auf etwa 2.500 Euro geschätzt. Der Polizeiposten Remseck am Neckar, Tel. 07146 28082-0, hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen sich zu melden.

 

Markgröningen: Unfallflucht

Zwischen Samstag 09.00 Uhr und Sonntag 09.00 Uhr kam es in der Straße “Auf Hart” in Markgröningen zu einer Unfallflucht. Ein noch unbekannter Fahrzeuglenker streifte einen Audi, der am Straßenrand abgestellt war und hinterließ einen Sachschaden von etwa 3.000 Euro. Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042 941-0, sucht Zeugen, die Hinweise geben können.

 

Remseck am Neckar – Aldingen: Unbekannte dringen in Firma ein

In der Nacht zum Montag drangen bislang unbekannte Täter in eine Firma im Aldinger Kehlenweg ein und hebelten dort mehrere Schränke auf. Nach ersten Überprüfungen wurde nichts entwendet. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro. Der Polizeiposten Remseck am Neckar, Tel. 07146 28082-0, bittet Zeugen sich zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Mehrere hundert Personen auf dem Akademiehof ruft Polizei auf den Plan

Rund 600 Personen versammelten sich in der Nacht von Freitag auf Samstag auf dem Ludwigsburger Akademiehof. Aufgrund einiger Vorfälle bei denen mehrere Personen und ein Polizist verletzt wurden, musste der Platz von der Polizei geräumt werden.

Zunächst kam es lediglich zu Beanstandungen wegen zu lauter Musikanlagen. Im Verlauf des Abends nahm mutmaßlich auch wegen steigenden Alkoholkonsums die Zahl der Einsätze und deren Schwere zu. So kam es zu Streitigkeiten zwischen etwa 20 Personen, bei der jedoch keine strafbaren Handlungen festgestellt werden konnten.

Gegen 00:15 Uhr schlug eine 36-Jährige einer 31-Jährigen mit der flachen Hand ins Gesicht. Grund war wohl eine Streitigkeit zwischen anderen Personen, in die die 31-Jährige schlichtend eingreifen wollte. Etwa eine Stunde später gerieten dann Personen zweier verschiedener Gruppen in eine handgreifliche Auseinandersetzung. Hierbei sollen auch Glasflaschen und Scherben im Spiel gewesen sein. Als Polizisten dazwischen gingen, gelang es ihnen nur die Personen unter Androhung von unmittelbarem Zwang zu trennen. Im Zuge dessen schlug ein 17-Jähriger einem 27-jährigen Polizeibeamten mit der Faust ins Gesicht. Der Beamte erlitt leichte Verletzungen. Der stark alkoholisierte Jugendliche konnte nach kurzer Flucht gestellt werden. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurde er seinen Eltern übergeben.

Wohl aufgrund einer Vergiftung durch Rauschmittel stürzte ein 18-Jähriger kurz vor 02.00 Uhr zu Boden und verlor das Bewusstsein. Es erfolgte eine Erstversorgung durch Beamte der Polizeihundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Ludwigsburg. Der 18-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Die Polizei nahm ferner eine Unterschlagung einer Handtasche auf.

Aufgrund der Vorfälle wurde der Platz um 02:30 Uhr durch die Polizei geräumt. Die Räumung verlief ohne weitere Zwischenfälle und betraf noch rund 50 bis 60 Personen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Ludwigsburger Kastanienbeutelfest mit verkaufsoffenem Sonntag soll stattfinden

Im vergangenen Jahr musste das Kastanienbeutelfest mit dem verbundenen verkaufsoffenen Sonntag coronabedingt abgesagt werden. Trotz aller Ungewissheiten in diesem Jahr wurde schon lange an einer möglichen Realisation des beliebten Festes gearbeitet – nun werden die Organisatoren belohnt und laden am kommenden Sonntag,10. Oktober, in die Ludwigsburger Innenstadt ein.

Es ist ein Gemeinschaftsprojekt des Ludwigsburger Innenstadt (LUIS) e.V. und von Tourismus & Events Ludwigsburg. LUIS ist Gesamtveranstalter des verkaufsoffenen Sonntags. Möglich wird dies allerdings nur durch das Kastanienbeutelfest mit seinem Kunst- und Genussmarkt in der Innenstadt. Diesen organisiert der städtische Eigenbetrieb, welcher zuletzt auch die Antikmeile erfolgreich stattfinden ließ.

„Ohne Tourismus und Events als starken Partner könnten wir solch ein Fest nicht organisieren“, freut sich Citymanager Markus Fischer über die neue Zusammenarbeit der beiden Organisatoren.

Der Kunst- und Genussmarkt startet dieses Jahr um 11 Uhr auf dem Rathaushof und auch auf dem Arsenalplatz. Bis 18 Uhr gibt es dort zahlreiche verlockende Angebote für Groß und Klein: Holz-, Metall- und Steinkunsthandwerk, selbstgemachter Schmuck aus Edelsteinen, Glas oder Metall, Wohndekoration und individuelle Geschenke, modische Angebote aller Art und noch vieles mehr warten auf die Gäste und Besucher. Auch das kulinarische Angebot kommt nicht zu kurz. Es gibt unter anderem Burgervarianten, Rote vom Grill, Kässpätzle, frittierte Spiralkartoffeln, Dinnete und natürlich dürfen auch auf Holzkohle gerötete Esskastanien nicht bei einem Kastanienbeutelfest fehlen. Auch für süße Verführungen wird gesorgt mit Belgischen Waffeln, Donuts, Zuckerwatte, gebrannten Mandeln und noch vielem mehr. Fast 70 Aussteller werden am Kunst- und Genussmarkt teilnehmen. Diese können die Chance kaum erwarten, sich endlich wieder auf einem Markt zu präsentieren.

Ab 13 Uhr nutzen die Ludwigsburger Innenstadtakteure die Gelegenheit um bis 18 Uhr ihre Türen zu öffnen. Auch hier haben sich einige Geschäfte in der Innenstadt etwas Besonderes einfallen lassen um ihre Kunden und Gäste zu begrüßen.

Voraussetzung für den Markt ist es, geltende Corona-Vorlagen einzuhalten. Das bedeutet „Maskenpflicht“ auf dem Kunst- und Genussmarkt. „Die Ludwigsburger Innenstadtakteure und auch alle Marktbeschicker sehnen sich, wie wohl jeder Mensch, nach der Normalität, wie wir sie vor Corona kannten.“ äußert sich Fischer. „Wir glauben, dass das Kastanienbeutelfest ein wichtiger Schritt in diese Richtung darstellt. Wir müssen momentan noch mit Corona leben. Mit dem geplanten Format haben wir, gemeinsam mit Tourismus und Events Ludwigsburg, das Beste aus der Situation gemacht, basierend auf der aktuell geltenden Corona-Verordnung. Zusammen haben wir ein attraktives Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger auf die Beine gestellt und laden diese auch ganz herzlich in unsere Innenstadt ein.“

Im nächsten Jahr möchte LUIS gerne das Kastanienbeutelfest wieder ausweiten und dafür auch Innenstadtstraßen sperren lassen. Somit könnten auch die bewährten Highlights, wie zum Beispiel das Bobby-Car-Rennen in der Myliusstraße, wieder stattfinden.

Dafür gibt es in diesem Jahr zusätzlich ein Impfangebot auf dem Marktplatz. Ab 11 Uhr wird dort ein mobiles Impfteam von Dr. Kolepke aus Ludwigsburg bereitstehen, vor Ort beraten und natürlich auch ausreichend Impfstoffe dabeihaben.

red

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Asperger Straße
Bis voraussichtlich Mitte Oktober besteht zwischen der Gartenstraße und der Uhlandstraße eine halbseitige Sperrung.

Bärenwiese
Datum:                           Sperrzeiten:                              Parkfläche:
09.10.2021                       07.00 – 16.00 Uhr                      Vollsperrung

Bauhofstraße
Hier besteht bis Ende Dezember eine Vollsperrung zwischen der Bauhofstraße 39 und 45/1.

Friedenstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Ende Dezember zwischen der Steinbeisstraße und der Daimlerstraße eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Friedrichstraße / Keplerstraße Südseite
Hier steht zwischen der Saarstraße und der Stuttgarter Straße (B 27) bis voraussichtlich Ende Oktober nur noch jeweils eine Fahrspur pro Richtung zur Verfügung.

Friedrichstraße (zwischen B27 und Keplerbrücke – südliche Fahrspur)
Es besteht eine einspurige Verkehrsführung im Baufeld. Die Zu- und Abfahrt aus den Nebenrichtungen ist eingeschränkt oder teilweise nicht möglich.

Heilbronner Straße
Durch die Betoninstandsetzung einer Stützwand wird eine Spur lokal von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr gesperrt.

Hirschbergstraße
Wegen Instandsetzung zweier Kanalschachtabdeckungen besteht eine halbseitige Verkehrsführung im Baubereich.

Hohenzollernstraße
Hier ist die Fahrspur stadtauswärts im Bereich der Baustelle temporär gesperrt.

Kornbeckstraße
Zwischen der Max-Holland-Straße und der Corneliusstraße besteht eine Vollsperrung bis voraussichtlich Mitte November in den jeweiligen Bauabschnitten.

Martin-Luther-Straße
Hier besteht voraussichtlich bis Mitte Oktober eine halbseitige Sperrung im Bereich zwischen der Gottlob-Molt-Straße und der Asperger Straße, es gilt eine Einbahnregelung in Fahrtrichtung Norden.

Mathildenstraße
Zwischen der Solitudestraße und der Seestraße besteht eine Einbahnstraßenregelung in Richtung Schillerplatz. Der Bauabschnitt 2 dauert bis voraussichtlich Ende November 2021.

Mörikestraße (Daimlerstraße in Möglingen) /Kreuzung Wöhlerstraße
Hier besteht eine Vollsperrung bis voraussichtlich Ende Oktober (Erstellung eines Kreisverkehrs in der Daimlerstraße (Möglingen) sowie Asphaltarbeiten in Richtung Wöhlerstraße und Mörikestraße).

Neißestraße – Pregelstraße
Hier besteht bis Ende Dezember eine Vollsperrung für den Fahrverkehr.

Reichenberger Straße
Zwischen der Reichenberger Straße 14 und der Brünner Straße besteht bis voraussichtlich Mitte Oktober eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten wegen Verlegung von Gas-/Wasser-/ Fernwärmeleitungen.

Reuteallee
Zwischen Rosenackerweg und Westlicher Parkweg besteht bis Mitte Oktober eine halbseitige Sperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Robert-Franck-Allee / Aldinger Straße (Umbau Radweg)
Hier besteht bis voraussichtlich Ende März 2022 eine Vollsperrung der Bushaltestelle Aldinger Straße stadtauswärts sowie eine Einengung der Fahrbahn im Bereich der Baustelle.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.

Schorndorfer Straße
Zwischen der Schorndorfer Straße 79 und der Neckarstraße steht für den Verkehr jeweils nur eine Fahrspur in jede Richtung zur Verfügung bis voraussichtlich Ende November.

Solitudebrücke
Wegen Instandsetzungsarbeiten auf der Brücke ist die gesamte Südseite gesperrt. Eine Umleitung erfolgt im Zuge der Straßenbaumaßnahmen Keplerstraße/Friedrichstraße.

Untere Gasse
Hier besteht zwischen der Bäckergasse und der Keltergasse voraussichtlich bis Ende Dezember eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Vischerstraße
Zwischen der Friedrich-Ebert-Straße und der Hindenburgstraße besteht bis Ende Oktober eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten wegen Verlegung von Gas-/Wasser-/Fernwärmeleitungen.

Walckerpark/Untere Kasernenstraße
Durch die Umgestaltung der Walckerparkes/Untere Kasernenstraße ist der Parkplatz Untere Kasernenstraße gesperrt. Im Bereich Bietigheimer Straße, Untere und Obere Kasernenstraße werden Anwohnerparkplätze ausgewiesen.

Weiglestraße
Hier besteht bis voraussichtlich Ende November eine Vollsperrung im Bauabschnitt 1 von der Naststraße bis zur Weiglestraße 10.

Westrandstraße
Hier kann es zu Behinderungen im Bereich Liebigstraße / Beim Bierkeller kommen. Zudem bestehen Halteverbote in der Wöhlerstraße, Liebigstraße und in der Straße Beim Bierkeller. Es besteht Baustellenverkehr über den Feldweg beim Kleintierzüchterverein Pflugfelden. Es besteht eine halbseitige Sperrung der Straße Beim Bierkeller. Die Liebigstraße ist auf Höhe der Straße Beim Bierkeller voll gesperrt. Eine Umleitung für die Betriebe Scania und Wacker-Neuson über L1140 und Westrandstraße Süd ist ausgeschildert.

Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB)
Bedingt durch die Instandsetzung von drei Straßenzuläufen kommt es im Bereich der Haltestellen 10 bis 11 zu Beeinträchtigungen.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Stadt ist ratlos wegen Schadstoffwerte trotz Luftfilter – WHO fordert Senkung des Grenzwerts

Von Uwe Roth

Die jüngste Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), den NO2-Grenzwert von 40 auf 10 Mikrogramm je Kubikmeter Luft (µg/m3) zu senken, verschärft die Diskussion um die Messstation in Ludwigsburg weiter. Die WHO hat berechnet, dass weltweit jährlich etwa sieben Millionen Menschen durch Stickoxide und andere Luftschadstoffe vorzeitig sterben. Für Deutschland gehen Schätzungen von bis zu 125000 Opfern aus. Wie Ludwigsburg24 berichtete, ist der Standort in der Ludwigsburger Schlossstraße in einer Reihe von 15 XXL-Luftfiltersäulen umstritten. Denn diese reinigen die Luft direkt an der Messsonde von den Schadstoffen aus den Autoabgasen. Doch das mit mäßigem Erfolg: Die Tageshöchstwerte lagen trotz der aufwendigen Filtertechnik in den vergangenen drei Monaten mit nur drei Ausnahmen über den gesetzlich erlaubten 40 µg/m3..

Am Freitag (24.09.) registrierte die Messstation an der Schlossstraße sogar eine NO2-Konzentration von 116 Mikrogramm je Kubikmeter Luft als höchsten Wert des Tages. Knapp das Dreifache des Zulässigen. Das bedeutet nach dem Index für Luftqualität des Umweltbundesamts (UBA) Warnstufe 2 für Werte zwischen 101 und 200 µg/m3. Das Gesetz erlaubt gelegentliche Ausreißer bis zu 200 µg/m3. Am Ende zählt aber der Jahresmittelwert. Üblicherweise lösen die an der Schlossstraße gemessenen Werte Warnstufe 1 aus. Das sind Werte jenseits zwischen 41 und 100 Mikrogramm. Je mehr Tage mit einer Warnstufe bis Jahresende zusammenkommen, umso schwerer wird es sein, den Jahresmittelwert in den grünen Bereich zu bringen. Das könnte juristische Konsequenzen für die Stadt zur Folge haben.

Bürgermeister zeigt sich von Ergebnissen der Luftreinhaltung „enttäuscht“

Dabei laufen die 15 XXL-Filtersäulen von Mann & Hummel, vor und hinter der Messstation, auf Hochtouren. Nach Firmenangaben werden „mehr als 80 Prozent des Stickstoffdioxids (NO2) aus der angesaugten Luft gebunden“, die damit im grünen Bereich sei. Am Ende kam die Filterlösung an der Schlossstraße zustande, weil die Stadt die Überzeugung vertreten hat, dass nirgendwo sonst im Stadtgebiet die Grenzwerte gefährdet seien.

Die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) betreibt die Station an der Schlossstraße. Eine Sprecherin bestätigt die Angaben von Mann & Hummel: „Die Filtersäulen tragen mit der Filterung zu einer Reduktion der Stickstoffdioxidbelastung und Feinstaubbelastung bei.“ Fragt sich, wo lägen die Werte ohne die 1,35 Millionen Euro teuren Filter? Der in dieser Woche ausgeschiedene Bürgermeister Michael Ilk zeigte sich „von den Werten enttäuscht“, wie er sagte. Zumal die in der Schlossstraße zusätzlich aufgehängten Passivsammler die mäßigen Messwerte zu bestätigen scheinen. Außer den Filtern seien Tempo 40 und eine Busspur eingerichtet worden, schildert er die städtischen Maßnahmen zur Luftreinhaltung. Das aber, so seine Erkenntnis, scheine nicht auszureichen, um von den aktuellen Spitzenreiterposition in Baden-Württemberg wegzukommen. Höchste Priorität sei weiterhin, „ein Fahrverbot zu verhindern“, bekräftigte Ilk. Im Moment versuche die Stadt, über die Ampelregelung den Verkehr in der Schloss- und Stuttgarter Straße fließender zu gestalten. Dass Fußgänger die Leidtragenden sind, weil für sie die Ampel länger rot bleibt, wollte Ilk dabei nicht ausschließen. Auf Höhe des Schlosses wartet man bis zu zwei Minuten, um die Schlossstraße queren zu können.

Gemeinderäte bewerten Rechtmäßigkeit des Standorts nicht

Die großen Fraktionen im Gemeinderat wollen sich über den Sinn und Zweck der Filtersäulen nicht äußern. Grünen-Fraktionschef Michael Vierling teilt mit, er werde dazu eine Anfrage an die Stadt stellen. CDU-Fraktionschef Klaus Herrmann sieht in den Werten einen aus seiner Sicht weiterhin positiven Trend. „Es ist nicht angemessen, bei diesen Ergebnissen neue Probleme zu suchen“, wiegelt er ab. Die Freien Wähler gehen in ihrer Stellungnahme auf die Werte der stationären Anlage nicht ein. Stattdessen bezweifeln sie die Messgenauigkeit der Passivsammler.

Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg hält die Kombination von Messstation und Luftfiltersäulen für rechtmäßig, wie ein Sprecher auf Anfrage mitteilt. Die Filter seien so aufgestellt, dass sie „die Luftqualität an den Häuserfronten und auf den Gehwegen im gesamten Straßenabschnitt verbessern“. Diese Verbesserung der Luftqualität im gesamten Straßenabschnitt messe die Luftmessstation. Jürgen Resch, Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), hält dagegen: „Die Deutsche Umwelthilfe bezweifelt, dass am Straßenrand platzierte Luftfilter rechtlich einwandfrei sind, solange deren Wirksamkeit nicht durch neutrale Gutachten eindeutig belegt ist.“ Ludwigsburg zählt für ihn weiterhin „zu den Städten in Deutschland mit der insgesamt ungesündesten Luft, vergiftet vor allem durch schmutzige Dieselmotoren“. Diese müssten ausgesperrt und insgesamt die Menge an Pkws „drastisch reduziert werden“.

Roche in Ludwigsburg feiert 30-jähriges Bestehen

Gründer Fritz Hoffmann hatte 1892 in Hamburg selbst den letzten großen Cholera-Ausbruch in Europa miterlebt, bevor er am 1. Oktober 1896, in Basel, sein Unternehmen gründete. Die Eindrücke dieser Pandemie haben ihn tief bewegt, möglicherweise sogar auf die Idee gebracht, in jedem Fall aber darin bestärkt, seine Vision, Lösungen für Behandlung von Krankheiten zu finden, diese industriell herzustellen und auf diese Weise Menschen weltweit zu helfen.

Das lief nicht ohne Rückschläge ab. Die Geschichte von Roche kennt nicht nur Erfolge, sondern auch Krisen, tiefgreifende Umbrüche, Wandel, Neuanfang. Das Unternehmensziel blieb davon unberührt. Es gehört seit jeher zum Selbstverständnis der Firma, an vorderster Front der medizinischen Entwicklung Akzente zu setzen. Und gerade in der jüngsten Vergangenheit hat sich die Fähigkeit von Roche, mit ihrer Arbeit die Gesundheit und Lebensqualität der Menschen zu verbessern, bewiesen.

Ludwigsburg: Kompetenzzentrum für Laborautomatisierungslösungen

Der Ludwigsburger Standort ist das Kompetenzzentrum von Roche Diagnostics für die Entwicklung und Produktion von Systemen für die Laborautomatisierung. Diese tragen maßgeblich dazu bei, die Qualität diagnostischer Leistungen zu steigern und Laborergebnisse schnell und sicher für Ärzt:innen und Patient:innen zugänglich zu machen sowie den Schutz des Laborpersonals zu verbessern. Der heutige Standort im Großraum Stuttgart, geht auf das 1991 in Ludwigsburg gegründete Unternehmen PVT Probenverteiltechnik GmbH zurück und feiert zeitgleich zum großen Roche-Jubiläum sein 30-jähriges Bestehen.

red