Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 21. September

Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd Ostrampe / L 1140
Wegen Umbaumaßnahmen an der Ostrampe der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd und an der L 1140 ist die Autobahnauffahrt in Richtung Heilbronn gesperrt. Die L 1140 ist in beide Richtungen nur einspurig befahrbar.

Gebiet Altach
Hier besteht voraussichtlich bis Ende Oktober eine abschnittsweise Sperrung der Feldwege zwischen der Hirschbergschule und der Kläranlage Eglosheim sowie zwischen der Tammer Straße und der Autobahnmeisterei Ludwigsburg. Die Zufahrt zur Kläranlage und zur Hirschbergschule bleibt eingeschränkt frei; die Zufahrt zur Tammer Straße ist für Anlieger ebenfalls eingeschränkt frei.
 
Brahmsweg
Es besteht bis voraussichtlich Ende April 2021 eine Vollsperrung auf Höhe des Gebäudes Brahmsweg 30/2.

Dieselstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Ende November zwischen der Römeraue und der Friedenstraße eine halbseitige Sperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Dorfstraße
Hier kommt es wegen Instandsetzung des Gehwegs auf Höhe der Dorfstraße 17 zu beengten Verhältnissen im Baubereich.

Einsteinstraße
Hier kommt es zwischen der Einsteinstraße 17 und der Daimlerstraße zu halbseitigen Sperrungen in den jeweiligen Bauabschnitten bis vorrausichtlich bis Mitte November.

Friedrichstraße Nordseite
Hier steht bis voraussichtlich März 2021 zwischen der Solitudestraße und der Stuttgarter Straße nur noch jeweils eine Fahrspur in jeder Richtung zur Verfügung.

Gänsfußallee
Es besteht voraussichtlich bis Oktober eine halbseitige Sperrung der Gänsfußallee zwischen der Grönerstraße/Hoferstraße und der Brenzstraße mit Einbahnstraßenregelungen (Fahrrichtung von der Hoferstraße in Richtung Schwieberdinger Straße).

Heilbronner Straße /B 27
Hier wird die äußerste Fahrspur stadteinwärts wegen Instandsetzungs-Arbeiten an der Stützwand außerhalb der Hauptverkehrszeiten abschnittsweise gesperrt.

Johannesstraße
Hier besteht eine Vollsperrung im den jeweiligen Bauabschnitten bis voraussichtlich März 2021.
 
Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudestraße und dem Zentralen Omnibus-bahnhof (ZOB) für den Individualverkehr gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt – die Verkehrsführung erfolgt stadteinwärts zwischen der Friedrichstraße und der Leonberger Straße.

Karl-Hüller-Straße
Es besteht bis voraussichtlich Ende September eine Vollsperrung der Karl-Hüller-Straße.

Katharinenstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Anfang Oktober eine halbseitige Sperrung. Der Gehweg ist für den Fußgängerverkehr gesperrt.

Keplerbrücke
Hier sind aufgrund von Sanierungsarbeiten drei Fahrspuren auf der Brücke gesperrt.

Metterstraße
Hier kommt es voraussichtlich bis Mitte September zu Beeinträchtigungen im Baustellenbereich.

Neckarhalde
Hier besteht auf Höhe der Neckarhalde 39 bis voraussichtlich Ende Dezember eine Vollsperrung für den Kfz-, Fußgänger- und Radverkehr. Es besteht eine Umleitung über: Neckarhalde – Herrmann-Wißmann-Straße – Steinäckerstraße.
 
Riedstraße / Ecke Theurerstraße
Es kommt voraussichtlich bis Ende September zwischen der Riedstraße 27 und der Riedstraße 45 zu Beeinträchtigungen im Baustellenbereich und des nördlichen Gehwegs.

Sachsenheimer Straße
Es besteht bis voraussichtlich Ende Oktober eine Vollsperrung der Sachsenheimer Straße mit örtlicher Umleitung.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrecht erhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.   
 
Schwieberdinger Straße /Keplerstraße /Friedrichstraße
(zwischen der Martin-Luther-Straße und der Stuttgarter Straße)
Hier besteht eine einspurige Verkehrsführung im Baufeld. Die Zu- und Abfahrt aus den Nebenrichtungen ist eingeschränkt beziehungsweise teilweise nicht möglich. Die Zu- und Abfahrt aus der Pflugfelder Straße in die Schwieberdinger Straße ist nicht möglich. Die Baumaßnahmen dauern voraussichtlich bis März 2021.
 
Siemensstraße
Hier kommt es vorrausichtlich bis Ende September zwischen der Einsteinstraße und der Siemensstraße 32 zu Beeinträchtigungen im Baustellenbereich und des nördlichen Gehwegs.

Uferwiesen II
Hier besteht eine Vollsperrung der Anlegestelle. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Untere Kasernenstraße – Parkplatz Untere Stadt
Der Parkplatz Untere Stadt ist im Zuge der Umgestaltung des Walckerparks bis voraussichtlich April 2021 gesperrt. Im Bereich der Unteren Kasernenstraße, der Oberen Kasernenstraße und der Bietigheimer Straße werden daher die öffentlichen Stellplätze in Anwohnerparkplätze umgewandelt (Bewohnerparkbereich 1).
 
Waldäcker III
Hier sind temporäre Einschränkungen bei der Nutzung des Radweges entlang der Schwieberdinger Straße möglich. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Gerangel um Parkplätze entlang der Myliusstraße hält an – Optiker greift Grüne scharf an

Von Uwe Roth

Auf der Myliusstraße, die in Ludwigsburg den Bahnhof mit der Innenstadt verbindet, ist meistens viel los. In jüngster Zeit ist das auch kommunalpolitisch so. Ende Juli scheiterten die Grünen im Gemeinderat mit ihrem Antrag, dort die Parkplätze abzuschaffen – um vor allem den täglich 1500 Bussen, die dort durchfahren, mehr Raum zu schaffen. Da dort ständig aus- und eingeparkt werde, müssten die Busse warten, bis ein Fahrer sein Auto in der Regel rückwärts eingeparkt habe, war einer der Antragsgründe. Das koste Zeit, die dem Busfahrer in dem eng getakteten Fahrplan genommen werde, so die Argumentation der größten Fraktion im Gemeinderat. Doch mit den Gegenstimmen von CDU, FDP und den Freien Wähler sowie einem Nein vom Oberbürgermeister Matthias Knecht unterlag der Grünen-Antrag mit einer fehlenden Stimme zur Mehrheit.

Markus Stammberger führt in der Myliusstraße ein Optikfachgeschäft und kämpft vehement für den Erhalt jedes einzelnen Parkplatzes. Er traut offensichtlich der Wirkung einer kommunalpolitischen Abstimmung nicht und hat jetzt eine Unterschriftenaktion gestartet: Die Bürger sollen sich mit ihm gemeinsam bei der Rathausspitze dafür einsetzen, dass sämtliche Parkplätze dauerhaft erhalten bleiben. Sein Argument sind Menschen, die nicht gut zu Fuß sind, sollten mit dem Auto vor seinem Laden parken dürfen.

Anlass seines anhaltenden Einsatzes für die Stellplätze ist eine Aktion des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) vor ein paar Tagen, die ihn offensichtlich sehr aufgebracht hat. In einer Parkbucht demonstrierten die Mitglieder auf zwölf Quadratmeter, wieviel Platz jedes parkende Auto zur Verfügung hat und im Gegensatz dazu Passanten auf dem Gehweg bleibt. Initiator der Aktion war der Landesgeschäftsführer des VCD, Armin Haller. Er ist zugleich Fraktionsmitglied der Grünen in der Regionalversammlung sowie Kreisgeschäftsführer der Grünen. Er stellt aus Sicht des alternativen Verkehrsclubs fest: „Die Myliusstraße hat mit zwei Parkhäusern in der Nähe sowie dem Arsenal- und Zeughausplatz eine extrem gute Parkplatzversorgung.“ Nicht wenige Stellplätze seien zudem für Patienten reserviert. Was hingegen verbessert werden müsse, sei die Achse für Fußgänger, Radfahrer und Busse zum Bahnhof, den täglich 50000 Menschen nutzen, so Haller. Den Kampf des Einzelhändlers für den Erhalt der Arbeitsplätze könne er nicht nachvollziehen.

Die Abstimmung im Gemeinderat ist ein Punktsieg für die Stellplatzbefürworter, aber keine Entscheidung auf Dauer. Denn die Stadtverwaltung weiß, dass die 1869 angelegte Verbindungsstraße zwischen Schillerplatz und dem Bahnhofsvorplatz so nicht bleiben kann. Noch fehlt aber ein Verkehrskonzept. Außerdem ist die Myliusstraße als Trasse für die geplante Stadtbahn im Gespräch, die auch Platz braucht.

Stammberger setzt sich für ein Privileg ein, dass seine Optikerfachkollegen, aber auch Arztpraxen sowie Apotheken in den Fußgängerzonen der Stadt nicht haben: Parkplätze vor dem Gebäude. Sie kommen mit dem Umstand wohl gut zurecht. Erst jüngst hat in der Fußgängerzone wieder ein Optikerfachgeschäft eröffnet.

City-Manager Markus Fischer zeigt Verständnis für die Parkplatzbefürworter: „Die Erreichbarkeit sowie innerstädtische Parkmöglichkeiten sind ein wichtiges Thema für uns“, sagt der Geschäftsführer des Innenstadtvereins LUIS. Ludwigsburg habe eine Sondersituation, nur wenige Innenstädte in Deutschland hätten direkt vor der Haustüre ein großes Einkaufszentrum, das mit 3000 Gratis-Parkplätzen werbe. Gemeint ist das Beuningerland. „Für unsere Innenstadt ist es wichtig, dass wir auch eine Willkommenskultur für Gäste und Besucher haben, welche nicht direkt im Stadtgebiet wohnen und eine weitere Anreise haben.“ Fischer pendelt von Bietigheim-Bissingen nach Ludwigsburg. „Ich kann aus leidlicher Erfahrung berichten: Der ÖPNV ist schon bei dieser eigentlich kurzen Strecke meilenweit davon entfernt, eine Alternative zum mobilen Individualverkehr zu werden.

Aber der City-Manager sieht auch beim Innenstadthandel Verbesserungsbedarf. Es gebe Städte, in denen werde der Einkauf mit einem Lastenrad nach Hause geliefert – sowohl vom städtischen Einzelhandel als auch direkt vom Markt. „Dieses Angebot gibt es aber in Ludwigsburg noch nicht“, bedauert er. Grundsätzlich sei es wichtig, alternative Angebote und Konzepte zuerst einzuführen, bevor man an anderen Stellen Veränderungen herbeiführe, sagt er mit Blick auf die Myliusstraße.

Ludwigsburger Delegation besucht von Corona hart getroffene Region Bergamo

LUDWIGSBURG. Mit der italienischen Provinz Bergamo ist der Landkreis Ludwigsburg seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden. Zum Antrittsbesuch war nun Landrat Dietmar Allgaier am vergangenen Wochenende mit einer Delegation in der Provinz Bergamo. Mit einem „Letter of Intent“, einer Absichtserklärung, bekräftigten die Vertreter der Provinz Bergamo, der Stadt und des Landkreises Ludwigsburg, dass sie ihre Beziehungen intensivieren möchten. Das Ziel ist, gemeinsame Projekte im Gesundheitswesen, bei der Wirtschaftsförderung, der Kultur und in der Bildung auf die Beine zu stellen. Auf diese Weise soll die Freundschaft in eine offizielle Partnerschaft überführt werden. Dafür ist die Zustimmung des Kreistags und des Gemeinderats noch nötig.

„Man hat anhand der Corona-Pandemie gesehen, dass positive Entwicklungen vor allem auf der Ebene der Kommunen und der Landkreise/Provinzen stattfinden – deshalb muss die Partnerschaft auf dieser Ebene gestärkt werden und es sollte gezielt dort angesetzt werden“, sagte Landrat Allgaier. Er fuhr fort: „Die EU hat zum jetzigen Zeitpunkt die Chance, aus der Krise zu lernen. Langfristig gesehen muss die grenzüberschreitende Zusammenarbeit deutlich stärker ausgebaut werden. Im medizinischen Bereich bedeutet das zu erkennen, dass die grenzüberschreitende Versorgung von Patienten und die Verteilung von Schutzkleidung bei Engpässen Vorteile bietet – für alle Beteiligten.“

Auf dem Höhepunkt der Corona-Krise in Bergamo hatte der Landkreis der in der Lombardei gelegenen Provinz Bergamo angeboten, Schwerstkranke im Ludwigsburger Klinikum zu behandeln. Inzwischen hat Porsche Consulting für 500.000 Euro mit Unterstützung privater und öffentlicher Partner im Krankenhaus Franco M. Passi in Calcinate ein in Italien einzigartiges COVID-19-Labor geschaffen, das die Delegation besichtigte: Roboter und Computer ermöglichen dort die Analyse von bis zu 5000 Proben am Tag – zum Vergleich: „Normale“ Labore schaffen rund 300 Proben.

Die Delegation besuchte auch den zentralen Friedhof der Stadt Bergamo. In der Provinz sind bisher rund 6000 Corona-Tote zu beklagen. Landrat Allgaier legte an einem Gedenkstein für die Pandemieopfer einen Kranz nieder und verneigte sich. Er lobte den Mut und das Durchhaltevermögen der Menschen. Ein weiterer Programmpunkt war die Besichtigung des 500.000 Quadratmeter großen Bergamasker Forschungsviertels „Kilometro Rosso“, in dem Unternehmer, Akademiker und Start-Ups an Erfindungen tüfteln.

In der Provinz Bergamo leben rund 1,1 Millionen Menschen, in der Stadt etwa 120.000 Men- schen. Die Provinz Bergamo ist wie der Landkreis Ludwigsburg ein bedeutender Industrie- und Wirtschaftsstandort mit Schwerpunkten auf dem Maschinenbau und der Automobilindustrie. Die freundschaftlichen Beziehungen des Landkreises Ludwigsburg mit der Provinz Bergamo begannen im Jahr 2002.

Deutsche Wirtschaft auf Erholungskurs

Der Einbruch der deutschen Wirtschaft durch die Corona-Pandemie fällt dem Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) zufolge schwächer aus als während der Finanzkrise 2009. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte 2020 um 5,5 Prozent fallen, sagten die Kieler Forscher in ihrer Herbstprognose voraus.

Im Juni 2020 war das IfW noch von minus 6,8 Prozent ausgegangen – was deutlich mehr gewesen wäre als beim bislang größten Absturz der Nachkriegszeit im Jahr 2009. Damals kam es wegen der globalen Finanzkrise zu einem Rückgang von 5,7 Prozent.

„Die deutsche Wirtschaft ist auf Erholungskurs“, betonten die Forscher um Konjunkturchef Stefan Kooths. Sie habe sich mit der erfolgreichen Eindämmung der Pandemie von ihrem Tiefpunkt im April rasch wieder gelöst und einen erheblichen Teil der Verluste binnen weniger Monate wettgemacht. „Die weitere Erholung dürfte mühsamer werden und an Tempo einbüßen“, warnen die Experten zugleich.

Für 2021 senkten sie ihre Wachstumsprognose von 6,3 auf 4,8 Prozent und sagen für 2022 ein Plus von 2,4 Prozent voraus.

Ralf Loweg / glp

Die aktuellen Corona-Zahlen vor dem Wochenende

Die Lage in Ludwigsburg:

8 bestätigte Neuinfektionen binnen 24 Stunden meldete am Freitag das Landratsamt für den Landkreis Ludwigsburg. Davon mindestens 3 Reiserückkehrer aus Nordmazedonien, dem Kosovo und Polen. Gestern wurden 24 Fälle gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis stieg am Freitag (18.09. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2.468. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 2.200 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 23,6 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Freitag meldete das Landesgesundheitsamt weitere 351 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Gestern wurden 387 Fälle gemeldet. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 46.771, davon sind ungefähr 40.790 Personen wieder genesen. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle stieg um zwei auf insgesamt 1.871 (Datenstand: 18.9. – 17Uhr).

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom RKI für Baden-Württemberg mit R 1,02  (Vortag: 1,02) angegeben.

Die Lage in Deutschland:

In Deutschland wurde innerhalb 24 Stunden + 1.916 neue Corona-Infektionen verzeichnet Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die neuesten Corona-Zahlen am Freitag veröffentlicht (Stand: 18.09. – 00.00 Uhr). Gestern wurden mit 2194 Fällen der höchste Wert seit dem 23. April verzeichnet. Die meisten Fälle gab es Nordrhein-Westfalen (519), gefolgt von Baden-Württemberg (387) und Bayern (286).

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit 267.773 (Datenstand: 18.09., 00.00 Uhr) angegeben. Mindestens 238.700 Patienten haben eine Sars-CoV-2 Infektion bis Freitagmorgen überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben insgesamt 9.378 Menschen. Das sind sieben mehr als am Vortag.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Schlechte Stimmung bei Kreis-Grünen vor Kandidaten-Wahl in Ludwigsburg – Jürgen Walter erhebt schwere Vorwürfe

Von Uwe Roth

Parteimitglieder der Grünen nominieren an diesem Samstag ihren Kandidaten oder ihre Kandidatin aus dem Wahlkreis 12 für die anstehende Landtagswahl im kommenden Frühjahr. Der Wahlkreis entspricht etwa dem südlichen Landkreis Ludwigsburg. Die Veranstaltung in der Mehrzweckhalle Ossweil könnte turbulent werden. Jürgen Walter aus Asperg ist seit 28 Jahren Abgeordneter der Grünen im Landesparlament. Der 63-Jährige hätte gerne weitergemacht. Doch vor wenigen Tagen zog er mit einem Paukenschlag seine Bewerbung für die Kandidatur zurück – aus Verärgerung über den Kreisvorstand und die Kreisgeschäftsstelle, wie er begründete. Gleichzeitig hat er dem Kreisverband seine Mitgliedschaft gekündigt.

Bis Donnerstag schien es so, dass Silke Gericke wohl die einzige Kandidatin ist. Die 45-Jährige ist in Ludwigsburg Gemeinderätin und Mitarbeiterin der Landtagsabgeordneten Elke Zimmer. Doch nun wird Gericke wohl in der Grünen-Kommunalpolitikerin Edda Bühler aus Kornwestheim eine Gegenkandidatin bekommen. Das allein könnte für Zündstoff sorgen. Aber auch der Noch-Abgeordnete Walter schüttet weiter Öl ins Feuer, das die Veranstaltung prägen dürfte. In einer Rundmail am Mittwoch heizte er die Gemüter kräftig auf. Über ihn seien „vom Team Silke“ Lügen verbreitet worden, behauptet er. Eine davon sei, dass er sich bei der Änderung des Landtagswahlrechts „frauenfeindlich“ verhalten habe. Seine Klarstellung dazu sei überhaupt nicht zur Kenntnis genommen worden, beklagt er.

Walter schildert in seiner Brandmail weitere Vorfälle, die eine nach seinen Worten regelrechte Schmutzkampagne gegen ihn begründen sollen. So sei er über Terminänderungen, die ihn betroffen hätten, nicht informiert worden, sondern hätte diese erst übers Internet erfahren. Am Ende stellt er fest: Der Kreisvorstand sei „ohne ernstzunehmende politische, intellektuelle und moralische Führung“. Einzelnen Mitgliedern gehe es „immer um die Vorbereitung der eigenen Karriere, um Intrigen, vornehmlich gegenüber den Abgeordneten, aber nur in Ausnahmefällen um grüne Politik.“

Walter wird bei der Nominierungsveranstaltung voraussichtlich nicht anwesend sein. Am Freitag schickte er aber seinen Unterstützern und insbesondere denen im Ortsverein Asperg eine weitere Mail. In dieser forderte er sie auf, trotz seines Rückzugs nach Ossweil zu kommen. Vielleicht sollten sie auch nur teilnehmen, damit sie „Team Silke“ bei der Abstimmung mit Nein-Stimmen bestrafen. Gericke sagt auf Anfrage, dass sie eine Schmutzkampagne nicht erkennen könne. Der Kandidatennominierung seien „die üblichen demokratischen Prozesse in einer Partei vorausgegangen“. Der Kreisvorstand verhält sich nach ihrer Bobachtung trotz gegenteiliger Behauptung Walters neutral.

Sie habe sich mit ihrem Parteikollegen über die Vorwürfe nicht unterhalten können. „Der spricht seit Februar kein einziges Wort mehr mit mir“, sagt sie. Damals hat Gericke öffentlich bekannt gemacht, dass sie gegen den Mandatsträger antreten werde. Es sei bei den Grünen durchaus normal, wenn ein Mitglied initiativ werde und Platzhirsche herausfordere.

Gericke glaubt nicht, dass es sich bei den Grünen bei der vermehrten Ablösung altgedienter Parteifunktionäre vor allem um einen Generationenwechsel handelt. Es werde die politische Arbeit bewertet und nicht das Alter. Das Stichwort Generationenwechsel ist bei der Nominierungsveranstaltung der Grünen für den Wahlkreis 14 am Dienstag schon mal gefallen. In Bietigheim-Bissingen war der Landtagsabgeordnete Daniel Renkonen (50) dem Herausforderer Tayfun Tok (34) knapp unterlegen. Der klimapolitische Sprecher der Grünen-Fraktion ist seit 2011 im Landtag.

Tok ist seit 2014 Gemeinderat in seinem Heimatort Murr. Er hat seit Anfang des Jahres bei verschiedenen Ortsverbände eine Art Vor-Wahlkampf gemacht. Dieser war wohl erfolgreich. Auf Anfrage begründet er seinen Nominierungserfolg so: „Ich wollte der Partei ein Angebot machen mit den Themen, für die ich brenne. Bei vielen Mitgliedern habe ich anscheinend einen Nerv getroffen und ihre Herzen erreicht.“ Politiker müssten „am Puls der Zeit sein“. Gerade weil sie in einer liberalen Demokratie lebten, die von immer mehr Menschen angezweifelt werde. Sein Stichwort lautet Verschwörungstheoretiker. Nähe zu den Menschen bedeute aber auch digital aktiv zu sein. „Die Menschen bilden auch im Internet ihre Meinung. Und da biete ich ein Angebot.“ Im Gegensatz zu Walter analysiert er die Niederlage nüchtern: Sein Herausforderer habe es wohl besser geschafft zu mobilisieren und mit seiner emotionalen Bewerbungsrede das Herz der Mitglieder zu treffen.

Maskenpflicht-Kontrolle: Mehr als 8000 Personen überprüft

Federführend durch das Polizeipräsidium Ludwigsburg wurde am Mittwoch eine zweite Kontrollaktion zur Maskentragepflicht im Öffentlichen Personenverkehr durchgeführt. Dabei wurden Bahn- und Busbahnhöfe in Böblingen, Sindelfingen, Herrenberg, Leonberg, Ditzingen, Vaihingen an der Enz sowie in Bietigheim-Bissingen, Kornwestheim, Ludwigsburg und Marbach am Neckar kontrolliert

Von insgesamt über 8000 überprüften Personen haben weniger als 20 Prozent gegen die Tragepflicht nach § 3 der Corona-Verordnung verstoßen. Das bedeutet, dass entweder keine bzw. eine nicht ausreichende Mund-Nasen-Bedeckung getragen wurde oder diese nicht richtig platziert war, gab das Präsidium in einer Mitteilung am Donnerstag bekannt.

Auf ihr Fehlverhalten angesprochen, reagierte nur eine geringe Personenanzahl mit Unverständnis, heißt es in der Mitteilung. Aufgrund dessen konnten es die Einsatzkräfte vorrangig bei aufklärenden Gesprächen sowie Hinweisen auf die Tragepflicht belassen. Elf Personen müssen hingegen mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen, die mit einem Bußgeld von bis zu 250 Euro bewährt ist.

Viele Fahrgäste zeigten sich überrascht hinsichtlich der Tatsache, dass auch an Bus- und Bahnsteigen im Freien eine Tragepflicht gilt. Insofern weist die Polizei nochmal daraufhin, dass die Mund-Nasen-Bedeckung beim und auch noch nach dem Aussteigen aus Bus oder Bahn getragen werden muss. Erst nach Verlassen des Haltestellenbereichs kann die Maske abgenommen werden.

Das Polizeipräsidium Ludwigsburg appelliert weiterhin an das Verantwortungsbewusstsein aller Fahrgäste des Öffentlichen Personenverkehrs und kündigt weitere Kontrollen an. Wer die Mund-Nasen-Bedeckung nicht trägt, muss mit einer Sanktionierung rechnen, so das Polizeipräsidium.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Landrat begrüßt Azubis zum Start ins Berufsleben

LUDWIGSBURG. Für insgesamt 17 Auszubildende hat kürzlich beim Landratsamt der Start ins Berufsleben begonnen. Landrat Dietmar Allgaier begrüßte die Azubis und sagte: „An Ihre Ausbildungszeit werden Sie sich gerne zurückerinnern, denn diese ist mit die schönste im Berufsleben.“ Zwei Auszubildende wollen Verwaltungsfachangestellte werden, fünf streben die Beamtenlaufbahn im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst an, sechs haben sich für die Beamtenlaufbahn des gehobenen Dienstes entschieden, für drei lautet das Ausbildungsziel Vermessungstechniker. Für den neuen Stu- diengang „Bachelor of Arts – Digitales Verwaltungsmanagement“ hat sich eine Person entschieden.

Zum Ausbildungsstart fanden unter Einhaltung der Hygienevorschriften und Abstandsregelungen Einführungstage statt: Unter anderem standen auf dem Programm eine Kennenlernrunde mit einem gemeinsamen Mittagessen, eine Segway-Tour durch die Ludwigsburger Innenstadt und Geocaching als Teambildungsmaßnahmen. Von Ausbildungsleiter Georgios Sidiropoulos gab es noch Tipps für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben.

Obwohl das Ausbildungsjahr gerade erst begonnen hat, laufen bereits die Bewerbungsverfahren für die Ausbildung ab 2021. Wer sich bis zum 1. Oktober 2020 bewirbt, hat die Chance auf eine qualifizierte und spannende Ausbildung bei einem der großen Ausbildungsbetriebe des Landkreises. Für Fragen steht Ausbildungsleiter Georgios Sidiropoulos unter der Telefon- nummer 07141 144-42936 gerne zur Verfügung.

red

Quelle: Landratsamt Ludwigsburg

Baden-Württemberg meldet 386 bestätigte Corona-Neuinfektionen

Die Lage in Ludwigsburg:

24 bestätigte Neuinfektionen binnen 24 Stunden meldete am Donnerstag das Landratsamt für den Landkreis Ludwigsburg. Davon mindestens 2 Reiserückkehrer aus der Türkei und Spanien. Gestern wurden ebenfalls 24 Fälle gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis stieg am Donnerstag (17.09. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2.460. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 2.193 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 24 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Donnerstag meldete das Landesgesundheitsamt weitere 386 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Gestern wurden 286 Fälle gemeldet. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 46.420 , davon sind ungefähr 40.538 Personen wieder genesen. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle stieg um einen auf insgesamt 1.868 (Datenstand: 17.9. – 17Uhr).

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom RKI für Baden-Württemberg mit R 1,02  (Vortag: 0,83) angegeben.

Die Lage in Deutschland:

In Deutschland wurde innerhalb 24 Stunden + 2194 neue Corona-Infektionen verzeichnet Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die neuesten Corona-Zahlen am Donnerstag veröffentlicht (Stand: Donnerstag 17.09. – 00.00 Uhr). Es ist der höchste Wert seit dem 23. April. Die meisten Fälle gab es erneut in Bayern (823), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (410), Baden-Württemberg (286) und Hessen (149).

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit 265.857  (Datenstand: 17.09., 00.00 Uhr) angegeben. Mindestens 237.000 Patienten haben eine Sars-CoV-2 Infektion bis Mittwochmorgen überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben insgesamt 9.371 Menschen. Das sind drei mehr als am Vortag. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland bei (Vortag: 1,04).

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Corona: Landratsamt Ludwigsburg meldet 24 Neuinfizierte

Die Lage in Ludwigsburg:

24 bestätigte Neuinfektionen innerhalb eines Tages meldete heute das Landratsamt für den Landkreis Ludwigsburg. Gestern wurden 27 Fälle gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis stieg am Mittwoch (16.09. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2.436. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 2.173 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 21,8 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Dienstag meldete das Landesgesundheitsamt weitere 286 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Gestern wurden 280 Fälle gemeldet. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 46.034, davon sind ungefähr 40.273 Personen wieder genesen. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle bleibt unverändert bei insgesamt 1.868 (Datenstand: 16.9. – 17Uhr).

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom RKI für Baden-Württemberg mit R 0,83 angegeben.

Die Lage in Deutschland:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die neuesten Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach gab es in Deutschland innerhalb eines Tages +1901 bestätigte Neuinfektionen (Stand: Mittwoch 16.09. – 00.00 Uhr). Am Mittwoch vor einer Woche wurden 1499 Neuinfektionen gemeldet.

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit 263.663  (Datenstand: 16.09., 00.00 Uhr) angegeben. Mindestens 236.600 Patienten haben eine Sars-CoV-2 Infektion bis Dienstaggmorgen überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben insgesamt 9.368 Menschen. Das sind sechs mehr als am Vortag. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland bei 1,04 (Vortag: 1,18).

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red