Waghalsige Manöver: Zwei 19-jährige Frauen liefern sich illegales Autorennen in Ludwigsburg

Ludwigsburg – In den frühen Morgenstunden des Donnerstags lieferten sich zwei 19-jährige Frauen ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen in Ludwigsburg. Mit einem BMW und einem VW bogen sie aus der Einfahrt eines Supermarktes in die Schwieberdinger Straße ab und rasten mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Innenstadt. Dabei wechselten sie waghalsigen Manövern mehrfach abrupt die Fahrspuren und schnitten sich gegenseitig.

Ein aufmerksamer Streifenwagen verfolgte das Geschehen und konnte die beiden Fahrzeuge schließlich an einer roten Ampel an der Einmündung zur Martin-Luther-Straße stoppen. Kurz zuvor hatte die VW-Fahrerin erneut einen gefährlichen Spurwechsel vollzogen und wäre beinahe mit dem Streifenwagen kollidiert. Die Polizeibeamten konnten den Zusammenstoß jedoch durch eine beherzte Gefahrenbremsung verhindern.

Die Polizei beschlagnahmte die Führerscheine und untersagte ihnen die Weiterfahrt. Gegen die beiden wird nun wegen der Veranstaltung eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt.

red

Ludwigsburg im Verkehrswandel: Fortschritte und Herausforderungen im KEA-Bericht

Ludwigsburg – Die Stadt Ludwigsburg in Baden-Württemberg kann sich über eine Spitzenposition im Bereich nachhaltige Mobilität freuen. Dies geht aus dem ersten Statusbericht Nachhaltige Mobilität hervor, der von der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg im Auftrag des baden-württembergischen Verkehrsministeriums erstellt wurde. Der Bericht vergleicht den Status quo der Verkehrswende in den Stadt- und Landkreisen sowie den großen Kreisstädten Konstanz, Ludwigsburg, Reutlingen und Tübingen.

Insgesamt wurden 15 Indikatoren untersucht, die alle alltäglichen und lokalen Fortbewegungsmodi abdecken, darunter Individualverkehr, öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) sowie Rad- und Fußverkehr. Neben dem Klimaschutz wurden auch Aspekte wie Verkehrssicherheit, Lärmschutz und gerechte Flächenverteilung berücksichtigt. Die erhobenen Daten wurden in einer Rangfolge und Einteilung in fünf Kategorien tabellarisch und grafisch auf einer Karte dargestellt.

Die Stadt Ludwigsburg konnte bei den meisten Indikatoren gute Platzierungen erzielen. Lediglich in Bezug auf Verkehrslärm gab es Verbesserungspotenzial. Dennoch erhielt Ludwigsburg dreimal die Bewertung “Fortgeschrittene” und sechsmal die Bewertung “Spitze”. Bürgermeister Sebastian Mannl zeigte sich erfreut über das Ergebnis und betonte die Bedeutung des Berichts als Anhaltspunkt für die weitere Entwicklung: “Nur wenn wir wissen, wo wir stehen, können wir noch besser werden. Auch aus diesem Grund freut es mich sehr, dass wir uns beim Thema Klimamobilitätsplan in der Spitzentruppe befinden. Dieser Plan ist die Grundlage für eine attraktive und nachhaltige Mobilität in Ludwigsburg, jetzt und in der Zukunft.”

Matthias Knobloch, der Leiter des Fachbereichs Nachhaltige Mobilität, fügte hinzu, dass Ludwigsburg auf dem richtigen Weg sei. Er wies jedoch darauf hin, dass die Lärmbelastung eine Herausforderung darstelle. Die Stadt geht das Thema schrittweise mit einem Lärmaktionsplan an und setzt neben verkehrstechnischen Maßnahmen auch auf Kommunikation. Eine kürzlich gestartete Kampagne zu Luft und Lärm in der Stadt solle das Bewusstsein dafür schärfen, dass jeder mit seinem Verhalten einen positiven Beitrag leisten könne.

Der Statusbericht Nachhaltige Mobilität der KEA-BW steht als Download auf der Website der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg zur Verfügung. Die KEA-BW ist die Energieagentur des Landes und hat die Aufgabe, aktiv an der Klimaschutzpolitik mitzuwirken. Sie berät Ministerien, Kommunen, kleine und mittelständische Unternehmen sowie kirchliche Einrichtungen in den Bereichen Energieeinsparung, rationelle Energieverwendung und Nutzung erneuerbarer Energien. Die KEA-BW hat ihren Sitz in Karlsruhe.

Der Statusbericht Nachhaltige Mobilität liefert wertvolle Erkenntnisse über den aktuellen Stand der Verkehrswende in Baden-Württemberg und unterstreicht die Bedeutung nachhaltiger Mobilität für den Klimaschutz und die Lebensqualität in den Städten.

Der Bericht ist auf der Website der KEA-BW unter www.kea-bw.de/nachhaltige-mobilitaet/wissensportal/statusbericht-nachhaltige-mobilitaet als Download verfügbar.

red

Die unsichtbaren Ströme der Ludwigsburger Innenstadt – Innovatives Zählsystem liefert genaue Antworten

Ludwigsburg – Die Frage nach der beliebtesten Straße in der Innenstadt könnte dank eines automatisierten Zählsystems bald beantwortet werden. Die Ludwigsburger Wirtschaftsförderung setzt auf ein neu entwickeltes System, das eine präzise Analyse der Passantenströme ermöglicht und diese Daten mit anderen Faktoren wie dem Wetter verknüpft. Dadurch sollen wichtige Erkenntnisse zur Standortentwicklung und Attraktivität der Straßen gewonnen werden. Das Projekt ist Teil des Innovationsnetzwerks der Stadt Ludwigsburg und wurde in Zusammenarbeit mit Partnern wie der Zoi GmbH und den Stadtwerken Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) entwickelt. Das Ziel ist es, mithilfe dieses neuartigen Systems das Besucherverhalten ganzjährig und präzise zu messen, um kontinuierlich wichtige Kennzahlen über die Belebung der Innenstadt zu erhalten.

Der Prototyp des Passantenzählers wurde bereits erfolgreich installiert und befindet sich in einer Straßenlaterne an der Asperger Straße, in der Nähe des Eingangs zum Bekleidungshaus Oberpaur. Das digitale “Passantenfrequenz-Zählsystem” erfasst die Anzahl der Passanten datenschutzkonform durch die Auswertung der Signale von Smartphones und anderen netzaktiven Geräten. Dabei werden keine individuellen Nutzerdaten erfasst, um die Privatsphäre der Passanten zu wahren. Die Implementierung dieses Zählsystems soll einen enormen Mehrwert für die Standortanalyse in Ludwigsburg bieten und möglicherweise auch andere Städte in Deutschland dazu ermutigen, ähnliche Schritte in Richtung Smart-City zu unternehmen.

Jolanta Gatzanis, Gesamtkoordinatorin des Innovationsnetzwerks der Stadt Ludwigsburg, betont die Bedeutung des Pilotprojekts: “Anhand der Kennzahlen, die wir durch das neue Zählsystem erhalten, können wir gezielte Maßnahmen ergreifen, um bestimmte Teile der Innenstadt attraktiver und belebter zu machen. Im Vergleich zu den bisherigen manuellen Zählungen, die nur über einen kurzen Zeitraum durchgeführt wurden, liefern die kontinuierlich erfassten digitalen Daten aussagekräftigere Informationen über die alltägliche Nutzung von Geschäften und Gastronomiebetrieben in der Innenstadt.” Das Projekt bietet auch dem Fachbereich Tourismus & Events Ludwigsburg wertvolle Einblicke, um Besucherströme bei Veranstaltungen besser zu verstehen und zu lenken.

Neben der Standortanalyse legt die Stadt Ludwigsburg großen Wert auf den Schutz der Privatsphäre der Passanten. Das Zählsystem erfasst keine personenbezogenen Daten und konzentriert sich ausschließlich auf die Anzahl der Signale von Smartphones und anderen netzaktiven Geräten. Dadurch wird die Anonymität der Passanten gewährleistet und die geltenden Datenschutzbestimmungen eingehalten. Das Projekt wurde unter Berücksichtigung der Datenschutzrichtlinien konzipiert, um sicherzustellen, dass keine persönlichen Informationen der Passanten erfasst oder gespeichert werden.

Das Pilotprojekt bietet jedoch nicht nur der Wirtschaftsförderung und der Stadt Ludwigsburg wertvolle Erkenntnisse, sondern auch den Partnerfirmen im Innovationsnetzwerk. Die Zoi GmbH, ein Cloud- und IT-Spezialist, sowie die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) haben die Möglichkeit, die Leistungsfähigkeit von IoT-Endgeräten in einer realen städtischen Umgebung langfristig zu testen. Während der Installationsphase werden technische Informationen über die Kommunikationsschnittstellen Wireless LAN und LoRaWAN gesammelt, die zwischen den IoT-Endgeräten und der IoT-Cloud-Infrastruktur zum Einsatz kommen. Diese Erkenntnisse dienen als Grundlage für zukünftige Projekte und beschleunigen die Produktentwicklung in diesem Bereich.

Mit der Einführung dieses innovativen automatisierten Zählsystems setzt die Stadt Ludwigsburg einen bedeutenden Schritt in der Standortentwicklung und -analyse. Die kontinuierliche Erfassung der Passantenströme liefert wichtige Informationen über die Belebung und Attraktivität der Innenstadt, während gleichzeitig der Datenschutz gewährleistet bleibt.

red

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 29. Mai

Am Ring
Der Bereich gegenüber der Straße Am Ring 91 ist für Fußgänger und den Fahrradverkehr bis voraussichtlich Mitte Juni gesperrt. Es gibt einen Notgehweg an der Fahrbahn.

Bärenwiese
Datum:                           Sperrzeiten:                     Parkfläche:
01.06.2023                     ganztägig                         Teilsperrung Ost (50 Plätze)

Brucknerstraße
Die Straße ist voraussichtlich bis Ende Juli in zwei Bauabschnitten vollständig für den Fahrverkehr gesperrt (Erneuerung der Gas- und Wasserleitungen). 1. Bauabschnitt: von der Händelstraße bis zur Zumsteegstraße, 2. Bauabschnitt: von der Zumsteegstraße bis Auf dem Wasen.

Daimlerstraße
Auf Höhe der Daimlerstraße 4 besteht voraussichtlich bis Mitte Juni eine Vollsperrung für den Fahrverkehr (Entwässerung des Grundstücks).

Eduard-Spranger-Straße
Hier besteht voraussichtlich bis Mitte Juni eine Vollsperrung im Kreuzungsbereich Eduard-Spranger-Straße / Peter-Eichert-Straße (Notmaßnahme Gasgeruch). Der Parkplatz vor Ort ist mit einer Umfahrung anfahrbar. Eine Umleitung wird vor Ort ausgeschildert.

Elmar-Doch-Straße
Auf Höhe der Elmar-Doch-Straße 40 besteht voraussichtlich bis Ende Mai eine Vollsperrung für den Fahrverkehr sowie eine Sperrung des Gehwegs (Aufbau Betonleitwände und Beschilderung/Markierungsarbeiten).

Friedrichstraße
Auf Höhe der Friedrichstraße 6 ist der Gehweg für den Fußgängerverkehr gesperrt sowie die Fahrspur teils gesperrt bis voraussichtlich Ende Juni.

Grönerstraße
Wegen Ausbau eines Radwegs bestehen bis voraussichtlich Anfang Juni folgende Einschränkungen: halbseitige Sperrung für den Fahrverkehr von der Grönerstraße 33 bis zur Grönerstraße 52, die Straße ist eingeschränkt befahrbar. Der Gehweg ist für den Fußgängerverkehr gesperrt, ebenso ist dieser Bereich für den Fahrradverkehr gesperrt.

Hauptstraße
Die Hauptstraße ist auf Höhe der Hausnummern 125 bis 127 halbseitig für den Fahrverkehr gesperrt und nur eingeschränkt befahrbar (Notmaßnahme Wasserrohrbruch) bis voraussichtlich Ende Mai.

Hohenzollernstraße
Auf Höhe der Hohenzollernstraße 18 besteht bis voraussichtlich Ende September eine halbseitige Sperrung für den Fahrverkehr, der Gehweg ist gesperrt.

Katharinenstraße /Nagoldstraße
Im Bereich der Katharinenstraße 88 / Nagoldstraße 3 besteht eine halbseitige, spurweise Sperrung für den Fahrverkehr, der Gehweg ist für den Fußgängerverkehr gesperrt (Ampelmastfundament betonieren) voraussichtlich bis Anfang Juni.

Leonberger Straße
Im Bereich der Leonberger Straße 46 bis 48 sind die Fahrspuren nur eingeschränkt befahrbar (barrierefreier Umbau der Bushaltestelle – Nordseite) bis voraussichtlich Mitte Juni.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2023.

Schorndorfer Straße / Alter Oßweiler Weg
Bis voraussichtlich Ende Juni bestehen auf der Schorndorfer Straße 92 bis 107 spurweise Sperrungen sowie eine Vollsperrung der Straße Alter Oßweiler Weg (Leitungsarbeiten).

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Besuch aus China – Landrat Allgaier begrüßt Partnerschaftsdelegation

LUDWIGSBURG. Eine sechsköpfige Delegation aus der Partnerstadt Yichang in China ist am vergangenen  Mittwoch zu Besuch im Landratsamt Ludwigsburg gewesen. „Der persönliche, zwischenmenschliche Dialog mit unserer chinesischen Partnerstadt ist mir wichtig“, betont Landrat Dietmar Allgaier. Es ist der erste Besuch einer chinesischen Delegation seit Pandemie-Zeiten.

Auf dem Programm des Partnerschaftsbesuchs stand ein Rundgang durch das Friedrich-Schiller-Gymnasium in Marbach, wo die Gäste sich ein Bild vom dortigen Chinesisch-Unterricht machen konnten. Nach einer Besichtigung des Residenzschlosses Ludwigsburg kam die Besuchergruppe ins Kreishaus, wo sie sich ins Gästebuch des Landkreises eintrug. Es war die erste Begegnung von Landrat Allgaier mit den Partnern aus China. „Die Partnerschaft mit Yichang liegt mir am Herzen“, betonte der Landrat. Auch wenn die Beziehungen immer wieder von politischen Diskussionen überschattet sind, halte ich es für wichtig, die Verbindungen nicht abreißen zu lassen. „Wenn Menschen, insbesondere Schüler, aus China und Deutschland sich gegenseitig besuchen, um Land und Leute besser kennenzulernen, dann ist das immer ein Schritt hin zur Verständigung – und das halte ich in diesen turbulenten Zeiten mehr denn je für die richtige Richtung“, so der Landrat weiter.

Seit Anfang der 90er Jahre ist der Landkreis Ludwigsburg mit der Stadt Yichang in Zentralchina partnerschaftlich verbunden. Yichang hat vier Millionen Einwohner und liegt in der Provinz Hubei. Besonders die Kliniken der beiden Partnerregionen arbeiten sehr intensiv zusammen. Seit rund 25 Jahren finden gegenseitige Hospitationen von Fachärzten und Pflegepersonal im 1. Volkskrankenhaus Yichang bzw. im Klinikum Ludwigsburg statt, bei welchen sich die Fachkräfte über die neuesten medizinischen Entwicklungen bei der Behandlung von Patienten mit unterschiedlichen Erkrankungen austauschen. Zudem bietet das Friedrich-Schiller-Gymnasium in Marbach Chinesisch als dritte Fremdsprache an und ermöglicht den Schülerinnen und Schülern jährlich bei einem Austausch Land und Leute kennenzulernen.

red

Auf die Ohren: Startschuss für das Internationale Straßenmusikfestival Ludwigsburg

LUDWIGSBURG – Das Internationale Straßenmusikfestival Ludwigsburg startet am Freitag und verspricht Musikgenuss aus aller Welt in einer atemberaubenden Kulisse. Vom 26. bis 28. Mai 2023 werden Musikliebhaber:innen und Festivalbegeisterte im Blühenden Barock in Ludwigsburg auf ihre Kosten kommen.

Das Straßenmusikfestival präsentiert über 30 talentierte Straßenmusiker:innen und -bands aus allen Teilen der Welt. Von Singer/Songwriter und Rock/Pop bis hin zu Latin, Klezmer, HipHop und Country ist das musikalische Programm äußerst vielfältig. Die Auswahl der Künstler:innen erfolgt sorgfältig und spiegelt sowohl bewährte Publikumslieblinge vergangener Festivals als auch aufstrebende Newcomer:innen wider.

Die Festivalbesucher:innen dürfen sich auf eine breite Auswahl an Bühnen freuen. Insgesamt elf Bühnen sind über das gesamte Gelände des Blühenden Barock verteilt und bieten den Musiker:innen eine Plattform, um ihre musikalischen Talente zu präsentieren. Von der imposanten Hauptbühne vor dem Schloss bis hin zum gemütlichen Pavillon mitten im Park gibt es für jeden Geschmack und jede Stimmung den passenden Veranstaltungsort.

Die Festivalatmosphäre wird durch das interaktive Element des Zuschauervotings noch verstärkt. Besucher:innen können ihre Lieblingsmusiker:innen auf Stimmkarten und auf der Festival-Website auswählen. Diejenigen Künstler:innen, die die meisten Stimmen erhalten, haben die Ehre, am Sonntagabend ab 21.30 Uhr beim großen Abschlusskonzert auf der Hauptbühne zu spielen. Dieser spannende Wettbewerb trägt zur Begeisterung der Festivalbesucher:innen bei und gibt ihnen die Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung des Programms teilzunehmen.

Ein besonderes Merkmal des Internationalen Straßenmusikfestivals Ludwigsburg ist die Haltung der Musiker:innen selbst. Alle Künstler:innen treten ohne Honorar auf und sind dankbar für das obligatorische “Hutgeld” sowie die Möglichkeit, ihre Musik durch CD-Verkäufe zu präsentieren. Diese selbstlose Herangehensweise der Musiker:innen unterstreicht die Leidenschaft und Hingabe, mit der sie ihre Kunst präsentieren.

Zusätzlich zu den täglichen Auftritten der Straßenmusiker:innen und -bands von Freitag bis Sonntag von 18 bis 23 Uhr gibt es am Sonntagabend ab 21.30 Uhr das mit Spannung erwartete große Abschlusskonzert. Im Rahmen dieses Konzerts werden auch die Gewinner des Zuschauervotings geehrt und erhalten ihren wohlverdienten Applaus.

Das Internationale Straßenmusikfestival Ludwigsburg verspricht also ein musikalisches Erlebnis der Extraklasse, das Besucher:innen jeden Alters begeistern wird. Es bietet nicht nur erstklassige Live-Musik, sondern auch die Möglichkeit, unterschiedliche Musikrichtungen und Kulturen zu entdecken. Das Festivalgelände im Blühenden Barock schafft dabei eine einzigartige Atmosphäre, in der sich die Besucher:innen von den Klängen und Rhythmen mitreißen lassen können.

Neben der musikalischen Vielfalt bietet das Festival auch ein abwechslungsreiches kulinarisches Angebot. An verschiedenen Ständen können die Besucher:innen regionale und internationale Spezialitäten probieren und sich kulinarisch verwöhnen lassen. Ob herzhafte Leckerbissen, süße Versuchungen oder erfrischende Getränke – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Auch für die kleinen Besucher:innen gibt es beim Internationalen Straßenmusikfestival Ludwigsburg einiges zu entdecken. Darüber hinaus sorgen Straßenkünstler:innen mit ihren faszinierenden Darbietungen für Unterhaltung und Staunen.

red

Rattenbekämpfung in Ludwigsburg: Stadt ruft zur verantwortungsbewussten Müllentsorgung auf, um Plage einzudämmen

Ludwigsburg – Die Stadt Ludwigsburg steht vor einer zunehmenden Herausforderung: Ratten, soziale und intelligente Tiere, sorgen nicht nur für Schäden an technischen Geräten, sondern gelten auch als Überträger von Krankheiten. Um einer weiteren Ausbreitung vorzubeugen, ruft die Stadtverwaltung nun die Bürger*innen zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit der Müllentsorgung auf.

Der Sommer lockt die Menschen vermehrt ins Freie, sei es für ein gemütliches Picknick im Park oder ein entspanntes Mittagessen auf einer Parkbank. Doch leider bleiben dabei allzu oft Essensreste liegen – ein gefundenes Fressen für die unliebsamen Nager. Um dem entgegenzuwirken, appelliert die Stadt Ludwigsburg eindringlich daran, keine Abfälle offen liegenzulassen und Tauben nicht zu füttern.

Die sachgemäße Entsorgung von Essensresten ist dabei von großer Bedeutung. Diese sollten keinesfalls im Hausmüll oder in der Toilette landen. Auch das Entsorgen von organischen oder gekochten Speiseresten auf dem Komposthaufen sollte vermieden werden, es sei denn, der Komposthaufen ist “rattensicher” gestaltet.

Die Stadt Ludwigsburg setzt zudem auf aktive Rattenbekämpfungsmaßnahmen auf öffentlichen Flächen. “Jedes Jahr investieren wir erhebliche finanzielle Mittel, um dem zunehmenden Rattenwachstum entgegenzuwirken”, betont Bürgermeister Sebastian Mannl. Trotz der Anschaffung von Mülleimern, die den Tieren den Zugang verwehren, müssen zusätzliche Köderboxen aufgestellt werden.

Die Mitwirkung der Bürger*innen ist daher von großer Bedeutung, um die Lebensqualität in Ludwigsburg zu erhalten. “Bitte gehen Sie verantwortungsbewusst mit der Müllentsorgung um und tragen Sie dazu bei, dass sich die unerwünschten Nagetiere nicht weiter ausbreiten”, appelliert Bürgermeister Mannl.

Die Stadtverwaltung plant zudem eine umfassende Sensibilisierungskampagne, um das Bewusstsein der Bürger*innen für die Rattenproblematik zu schärfen. Gemeinsam sollen Maßnahmen ergriffen werden, um den Ratten keine Nahrungsquelle zu bieten und einer weiteren Plage vorzubeugen.

red

Deutsche Bahn überrascht mit neuem Tarifangebot: Lohnsteigerungen bis zu 12 Prozent

Die Deutsche Bahn hat am letzten Tag der aktuellen Tarifverhandlungsrunde mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG ein neues Angebot vorgelegt. Es sieht zwölf Prozent Lohnerhöhung für untere Einkommen, zehn Prozent Lohnerhöhung für mittlere Einkommen und acht Prozent Lohnerhöhung für höhere Einkommen sowie eine Laufzeit auf 24 Monate vor. Zusätzlich sollen nach Vorstellung des Konzerns 2.850 Euro Inflationsausgleichsprämie in diesem Jahr gezahlt werden.

“Das ist ein mehr als attraktives und nie dagewesenes Paket für unsere Mitarbeitenden”, sagte DB-Personalvorstand Martin Seiler. “Durch den Dreiklang hat das Angebot eine sehr starke soziale Komponente, also genau das, was die Gewerkschaft fordert.” Die DB hat die EVG um Rückmeldung zum neuen Angebot bis Dienstag gebeten.

red

Zusammenstoß in Ludwigsburgs Innenstadt: Streit eskaliert in gewaltsamen Konflikt

Ludwigsburg – Am Mittwoch, den 24. Mai 2023, ereignete sich gegen 01:50 Uhr auf dem Rathausplatz in Ludwigsburg ein Vorfall, bei dem mehrere Personen involviert waren. Innerhalb einer Gruppe entbrannte ein Streit, der zunächst verbal ausgetragen wurde. Im weiteren Verlauf verlagerte sich die Situation auf den Akademiehof, wo gegen 02:10 Uhr der Konflikt zwischen einem 22-jährigen und einem 26-jährigen Mann schließlich eskalierte.

Den Berichten zufolge kam es zu wechselseitigen Bedrohungen und Beleidigungen. In diesem Zusammenhang soll der 22-jährige Mann seinen Kontrahenten mit Tierabwehrspray besprüht und mit einem Taschenmesser bedroht haben. Dem 26-jährigen gelang es jedoch, den Angreifer zu entwaffnen und ihn mit mehreren Schlägen gegen den Kopf zu Boden zu bringen. Während des Vorfalls versuchte ein 23-jähriges Gruppenmitglied schlichtend einzugreifen, wurde jedoch vom 26-jährigen Mann beleidigt und bedroht.

Bei der Untersuchung des Vorfalls stellte sich heraus, dass der Großteil der beteiligten Personen deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Atemalkoholtests bei den unmittelbar Beteiligten ergaben Atemalkoholkonzentrationen zwischen einem und knapp zwei Promille. Der 22-jährige Angreifer erlitt Verletzungen am Kopf und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Bereits vor den beschriebenen Ereignissen gab es gegen 00:30 Uhr eine Auseinandersetzung im Zugangsbereich zum Bahnhof in der Pflugfelder Straße. Auch dabei waren Personen aus der oben genannten Gruppe involviert, einschließlich des 26-jährigen Mannes, der offenbar einen weiteren 26-jährigen Mann bedroht haben soll.

Die Polizei hat die Ermittlungen zu den Vorfällen aufgenommen und prüft die genauen Hintergründe der Streitigkeiten.

red

Vermisstenfall: Wo ist Sabrina K.? Polizei bittet Öffentlichkeit um Hilfe

Leutenbach – Seit Montag, den 22. Mai 2023, wird die 28-jährige Sabrina K. aus Leutenbach vermisst. Laut den Angaben der Polizei stieg sie gegen 13 Uhr in Marbach am Neckar in die S4 ein und gab an, nach Bad Friedrichshall fahren zu wollen. Allerdings verließ sie die Bahn kurz darauf in Freiberg am Neckar wieder. Seitdem fehlt von ihr jede Spur, und es wird nicht ausgeschlossen, dass sie sich in einer hilflosen Lage befindet.

Die Vermisste wird wie folgt beschrieben: Sie ist etwa 170 cm groß, hat schulterlange, glatte, dunkelblonde Haare und eine schlanke Statur. Zudem trägt sie eine Brille. Am Tag ihres Verschwindens trug sie eine Jeans, eine blaue Softshelljacke mit Kapuze, ein blaues T-Shirt und hellblaue Halbschuhe.

Die Kriminalpolizei Waiblingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Unterstützung. Hinweise, die zum Aufenthaltsort von Sabrina K. führen könnten, werden unter der Telefonnummer 07361 5800 entgegengenommen. Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, wachsam zu sein und verdächtige Beobachtungen zu melden.

Update: Die 28-jährige Vermisste wurde in Ludwigsburg aufgefunden und wurde einer medizinischen Behandlung zugeführt.

red