Was in Ludwigsburg und in der Region los war

Remseck-Aldingen

Ein Auffahrunfall an der Kreuzung Cannstatter Straße und der Straße „Am Holzbach“ in Remseck am Neckar – Aldingen forderte am Montag gegen 15:45 Uhr ein leicht verletztes Kind und circa 30.000 Euro Sachschaden. Eine 31-Jährige fuhr mit ihrem BMW und ihrer 5-jährigen Tochter an Bord über die Cannstatter Straße in Fahrtrichtung Remseck am Neckar und bremste vor dem Kreuzungsbereich auf Höhe eines Baumarktes aufgrund einer roten Ampel. Während der BMW verkehrsbedingt an der Ampel stand, kam es zum Verkehrsunfall, da ein 32-Jähriger mit seinem Mercedes Sprinter aus bislang unbekannten Gründen die Rotphase offensichtlich nicht realisierte. Trotz Bremsvorgang kollidierten die beiden Fahrzeuge miteinander, wobei das 5-jährige Mädchen im BMW leicht verletzt wurde. Der Rettungsdienst versorgte das Kind vor Ort.

Bietigheim-Bissingen: Europaletten gestohlen

Rund 30 Europaletten stahlen noch unbekannte Diebe vermutlich zwischen Samstag und Sonntag vom Gelände eines Einkaufsmarkts in der Mühlwiesenstraße in Bietigheim-Bissingen. Die Paletten lagerten im Hofraum des Marktes und wurden von den Tätern vermutlich in einen LKW geladen, um sie abtransportieren zu können. Der Wert des Diebesguts dürfte bei etwa 450 Euro liegen. Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/405-0, in Verbindung zu setzen.

Bietigheim-Bissingen: Unfall zwischen PKW und Linienbus

Noch Zeugen sucht das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/405-0, nach einem Unfall am Montag gegen 15.00 Uhr in der Bahnhofstraße in Bietigheim-Bissingen. Eine 46 Jahre alte VW-Lenkerin war in Richtung der Stuttgarter Straße unterwegs. Auf Höhe der Ausfahrt des Zentralen Busbahnhofs auf die Bahnhofsstraße befindet sich eine Ampel. Mutmaßlich zeigte diese für die VW-Lenkerin „rot“, was die Frau wohl übersah und so kam es im weiteren Verlauf zu einem Zusammenstoß mit einem Linienbus, der durch einen 46-jährigen Busfahrer gelenkt wurde. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.600 Euro.

Tamm: Nötigung auf der B 27

Wegen Nötigung im Straßenverkehr ermittelt das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen gegen einen noch unbekannten Lenker eines Volvo, der am Montag gegen 12.50 Uhr auf der Bundesstraße 27 zwischen Bietigheim-Bissingen und der Autobahnanschlussstelle Ludwigsburg-Nord unterwegs war. Eine 30 Jahre alte Opel-Lenkerin befuhr zunächst die linke Spur der B 27, da hohes Verkehrsaufkommen herrschte. Der Volvo-Lenker, der sich hinter dem Opel befand, sei im weiteren Verlauf sehr dicht aufgefahren. Die 30-Jährige im Opel wechselte schließlich nach rechts. Auf Höhe einer Fußgängerbrücke, die im Bereich Tamm die B 27 überspannt, habe sich der Unbekannte neben den Opel gesetzt und zog seinen Volvo wohl mehrfach nach rechts, so dass die 30-Jährige nach rechts ausweichen musste, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Im Bereich der Autobahnanschlussstelle sprach die Frau den Mann im Volvo auf sein Verhalten an. Dieser reagierte wohl verständnislos und fuhr schließlich auf die Autobahn 81 in Richtung Stuttgart auf. Der Unbekannte wurde als etwa 40 bis 50 Jahre alt beschrieben. Er hat eine kräftigere Statur, kurze dunkelblonde bzw. hellbraune Haare und trug eine Sonnenbrille. Zeugen, die die auffällige Fahrweise beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/405-0, zu melden.

Bönnigheim: Unfall auf einem Parkplatz in der Hauptstraße

Am Montag zwischen 14.00 Uhr und 15.00 Uhr soll sich auf dem Parkplatz eines Geldinstituts in der Hauptstraße in Bönnigheim ein Unfall ereignet haben, zu dem das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/405-0, Zeugen sucht. Eine 79 Jahre alte Opel-Fahrerin stieß mutmaßlich beim Auffahren auf den Parkplatz gegen eine Mauer. Hierauf sei sie von einer älteren Dame und einem älteren Herrn angesprochen worden. Die Polizei wurde erst im Nachhinein verständigt. Der am Fahrzeug entstandene Sachschaden dürfte sich auf rund 4.000 Euro belaufen. Die Polizei bittet insbesondere die beiden Personen, die mit der Opel-Lenkerin gesprochen haben, sich zu melden.

Ditzingen-Schöckingen: Unbekannter streift Fiat

Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker streifte zwischen Mittwoch, 17:00 Uhr, und Montag, 11:00 Uhr, mit seinem Fahrzeug an einem in der Ritterstraße in Ditzingen-Schöckingen abgestellten Fiat entlang. Der Fiat war ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand abgestellt. Es entstand ein Sachschaden von circa 2.000 Euro. Das Polizeirevier Ditzingen nimmt Zeugenhinweise unter Tel. 07156 4352 0 entgegen.

Ditzingen: Unbekannter Hundehalter und Zeugin nach Vorfall gesucht

Am Montag kam es gegen 7:20 Uhr in der Gröninger Straße in Ditzingen zu einem Vorfall im Bereich Glemsaue und einer dortigen Minigolfanlage. Ein 51-Jähriger führte seinen Labrador aus, als ihm eine bislang unbekannte Person mit zwei Hunden entgegengekommen sein soll. Einer der beiden Hunde sei aggressiv auf den Hund des 51-Jährigen losgegangen sein, so dass dessen Labrador stark an der Leine gezogen habe, der Mann umgefallen sei und sich in der Folge verletzt habe. Im weiteren Verlauf hätte der Hund des Unbekannten in den Hals des Labrador gebissen, der dabei dann auch verletzt wurde. Der Unbekannte habe sich nicht um den Gestürzten oder den Labrador gekümmert und sei weitergegangen. Die Polizeihundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat nun die Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen und sucht diesen Unbekannten und eine Radfahrerin, die den Vorfall beobachtet haben soll. Der Unbekannte wird als circa 55 Jahre alt beschrieben. Er sei etwa 180 Zentimeter groß und von kräftiger Statur gewesen. Das Haar wäre grau meliert und lockig, er habe einen Bart getragen und einen osteuropäischen Akzent. Der aggressive Hund wäre ein etwa kniehoher Staffordshire Mischling mit dunklem und weißem Fell gewesen. Der andere Hund war unbekannter Rasse, etwa kniehoch und hätte langes, zotteliges und graues Fell gehabt. Zu der Zeugin auf dem Fahrrad konnte der 51-Jährige keine weiteren Angaben machen. Zeugenhinweise werden unter Tel. 07141 18 9 entgegengenommen.

Gerlingen: Streit in der Elektroabteilung über Garantiefall

Ein Streit über einen Garantiefall in der Elektroabteilung eines Einkaufsmarktes in der Weilimdorfer Straße in Gerlingen hat nun strafrechtliche Konsequenzen. Ein 47-Jähriger Kunde wollte am Montag gegen 18.20 Uhr einen Garantiefall geltend machen, der durch einen 33-jährigen Mitarbeiter des Einkaufsmarktes jedoch abgelehnt wurde. Damit soll sich der 47-Jährige Kunde nicht zufriedengegeben haben und wäre dem 33-Jährigen so lange quer durch die Verkaufsabteilung gefolgt, bis es diesem zu viel wurde und er den Kunden von sich gestoßen habe. Dabei wären beide aber übereinander und zu Boden gefallen. Der 47-Jährige verletzte sich bei dem Sturz und musste vor Ort durch einen Rettungswagen versorgt werden. Der Polizeiposten Gerlingen hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen.

Vaihingen an der Enz: Fenster eingeschlagen

Ein bislang unbekannter Täter trieb vergangene Woche, zwischen Mittwoch 16:30 Uhr und Freitag 06:30 Uhr, in der Schloßbergstraße in Vaihingen an der Enz sein Unwesen. Der Unbekannte schlug an einer Ausbildungswerkstätte ein Fenster ein und verschaffte sich so Zugang zum Inneren. Anschließend durchsuchte der Einbrecher die Räumlichkeiten und ließ einen Satz Schraubendreher sowie einen Akkuschrauber samt Zubehör im geringen Wert mitgehen. Die Schadenshöhe am beschädigten Fenster wurde auf rund 250 Euro geschätzt. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042 941-0, in Verbindung zu setzen.

Sachsenheim: 13-jähriger Junge leicht verletzt

Mit leichten Verletzungen musste der Rettungsdienst am Montag einen 13-Jährigen in ein Krankenhaus bringen, nachdem er gegen 16:20 Uhr in Sachsenheim in einen Unfall verwickelt war. Entlang der Kleinsachsenheimer Straße befuhr der 13-Jährige mit einem Fahrrad einen Radweg. Als ein 54 Jahre alter Mann mit einem Jeep aus einem angrenzenden Grundstück auf die Kleinsachsenheimer Straße einfahren wollte, übersah er trotz des langsamen Vortastens den jungen Radler. Es kam schließlich zum Zusammenstoß der beiden Verkehrsteilnehmer. Der 13-Jährige flog in der Folge über seinen Lenker, stürzte auf den Asphalt und erlitt leichte Verletzungen. Während am Auto kein Sachschaden entstand, beläuft sich der Sachschaden am Mountainbike auf etwa 200 Euro.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Corona-Ticker-Ludwigsburg: Aktuelle Zahlen vom Landkreis

Eine Neuinfektion wurde am Montag (24. Mai) dem Landratsamt in Ludwigsburg gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten steigt damit auf mindestens 1.759 (Stand: 25. Mai 20, 17.00Uhr). Letzte Woche Montag (18. Mai) wurden drei bestätigte Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die an COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.645 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 1,6 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem festgelegten Grenzwert von 50.

Lage in Baden-Württemberg:

In Baden-Württemberg ist am Montag (25. Mai.) die Zahl der Neuinfizierten im Vergleich zum Vortag insgesamt um weitere 36 auf mindestens 34.435 angestiegen. Am Montag (18. Mai) vor einer Woche waren es 44 bestätigte Neuinfektionen. Gestern wurden 32 Fälle gemeldet. Ungefähr 31.217  Personen sind bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg laut dem Sozialministerium um zehn auf insgesamt 1.707 an.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird mit R 0,97 (Stand: 25. Mai – 19Uhr) angegeben.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Hohenlohekreis, Karlsruhe, Ortenaukreis, Reutlingen und Tübingen sowie aus der Stadt Stuttgart insgesamt 10 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.707 an. Unter den Verstorbenen waren 971 Männer und 736 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Berauschtes Pärchen sorgt für Aufregung und weitere Nachrichten aus dem Landkreis

Ludwigsburg-Neckarweihingen: Berauschtes Pärchen sorgt für Aufregung

Der erste Anruf erreichte die Polizei am Sonntag gegen 7:55 Uhr, nachdem sich ein offensichtlich berauschtes Pärchen im Alter von 20 und 21 Jahren derart in der Pfarrstraße in Ludwigsburg-Neckarweihingen gestritten haben soll, dass ein 50-Jähriger es für geboten hielt einzuschreiten. Und im Zuge dessen soll der 20-Jährige dann den Helfer noch beleidigt haben. Um 8:10 Uhr kam dann ein weiterer Anruf, weil sich jetzt in der Pfarrstraße und der Spiegelstraße eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen abspielen würde. Vor Ort trafen die Polizeibeamten dann auf den 20-Jährigen und seine 21-jährige Begleiterin, die beide sehr aufgebracht waren und berauscht wirkten. Der junge Mann wies oberflächliche Verletzungen auf und seine Oberbekleidung war zerrissen. Nach einem freiwilligen Atemalkoholtest bestätigte sich der Verdacht auf eine deutliche Alkoholisierung. Den bisherigen Ermittlungen nach begab sich das Pärchen wohl nach dem Zusammentreffen mit dem 50-jährigen in der Pfarrstraße von dort in die Austraße, wo es zu einem erneuten Streit zwischen den Beiden kam, in dessen Verlauf der 20-Jährige auf ein Grundstück urinieren wollte. Der 50-jährige Anwohner sprach die beiden dann auf ihr Benehmen an, woraufhin auch er von dem 20-jährigen beleidigt worden sein soll. Als der Streit zwischen dem jungen Mann und seiner Begleiterin dann zu eskalieren drohte, wollte der 50-jährige Anwohner die zwei trennen, woraufhin er dabei dann durch die 21-Jährige leicht verletzt wurde. Danach ging es dann offensichtlich weiter in den Bereich der Pfarrstraße und Spiegelstraße, wo es zu einer Auseinandersetzung mit einer unklaren Anzahl nicht bekannter Personen gekommen sein muss. Noch während der Anzeigenaufnahme sprach ein 29-Jähriger die Beamten an und teilte mit, dass sein Audi beschädigt worden war. Das Fahrzeug wies eine Delle auf und stand an der Örtlichkeit der Auseinandersetzung. Der Sachschaden wurde auf circa 1.000 Euro geschätzt. Damit war es aber noch nicht genug, denn der 20-Jährige beleidigte die Polizisten noch vor Ort mehrfach. Der Polizeiposten Oststadt hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung übernommen.

Ludwigsburg: Radfahrerin von Drohne gestreift – Zeugen gesucht

Bevor die Drohne die junge Frau am Sonntag gegen 13:20 Uhr an Hüfte und Oberarm streifte, hörte sie noch ein Summen oder Brummen. Die 21-Jährige war mit dem Rad im Bereich der Straße „Heckenwiesen“ in Ludwigsburg auf einem Radweg unterwegs, als sie durch den Zusammenstoß mit der Drohne leicht verletzt wurde. Der von ihr befahrene Radweg verläuft entlang der Bundesautobahn 81 und der Vorfall geschah in der Nähe des dortigen IKEA. Die verständigten Polizeibeamten konnten allerdings weder die Drohne noch den dazugehörigen Drohnenlenker antreffen. Die Drohne sei silbern und schwarz gewesen und hätte neben sechs Propellern auch eine Kamera gehabt. Die Größe wurde durch die junge Frau auf circa 20 x 20 Zentimetern geschätzt. Das Polizeirevier Ludwigsburg hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen und bittet Zeugen sich unter Tel. 07141 18 5353 zu melden.

Ludwigsburg-Eglosheim: Schulgebäude beschädigt

Vermutlich mit einem Stein wurde zwischen Sonntag 19.30 Uhr und Montag 07.45 Uhr ein Schulgebäude in der Tammer Straße in Eglosheim beschädigt. Ein noch unbekannter Täter bewarf ein Fenster des Gebäudes D der Hirschbergschule, wodurch die äußere Scheibe zu Bruch ging. Der Sachschaden wurde auf rund 1.000 Euro geschätzt. Der Polizeiposten Eglosheim, Tel. 07141/22150-0, bittet Zeugen, die Hinweise geben können, sich zu melden.

Schwieberdingen: Einbruch in Firmengebäude

Auf Bargeld hatten es bislang unbekannter Diebe wohl abgesehen, die zwischen Sonntag 14.00 Uhr und Montag 07.00 Uhr in der Dieselstraße in Schwieberdingen zuschlugen. Zunächst schlugen die Unbekannten das Fenster eines Firmengebäudes ein und verschafften sich so Zutritt in das Büro der Firma. Aus einer Kasse stahlen sie mehrere hundert Euro und begaben sich anschließend in ein Büro eines angrenzenden Betriebs. Dieses Büro ist über das Firmengebäude, in das die Täter zunächst eingebrochen waren, zu erreichen. Aus diesem Büro entwendeten die Unbekannten zwei verschlossenen Kassen, in denen sich insgesamt ein vierstelliger Bargeldbetrag befand. Der hinterlassene Sachschaden dürfte sich auf mehrere hundert Euro beziffern. Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel. 07150/31245 mit dem Polizeiposten Schwieberdingen in Verbindung zu setzen.

Ditzingen-Hirschlanden: drei Fahrzeuge aufgebrochen

Zwischen Samstag 19.00 Uhr und Montag 09.00 Uhr trieb ein noch unbekannter Täter in Hirschlanden sein Unwesen. Der Dieb brach in insgesamt drei Fahrzeuge ein. In der Brühlstraße schlug er ein Dreiecksfenster eines Citroen, Typ Jumper, ein. Entwendet wurde aus dem LKW wohl nichts. Des Weiteren brach der Unbekannte auf gleiche Weise einen Peugeot, Typ 206, auf. Aus diesem Fahrzeug stahl er Kleingeld in Höhe von etwa drei Euro. Weitere drei Euro erlangte der Täter indem er in der Bert-Brecht-Straße ein Dreiecksfenster eines VW, Typ Touran, einschlug und das Bargeld mitgehen ließ. Der hinterlassene Sachschaden dürfte sich auf etwa 2.100 Euro belaufen. Das Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156/4352-0, sucht Zeugen, die Hinweise geben können.

Sachsenheim: Mercedes umgekippt

Vermutlich weil ein Reifen platzte, war ein 32 Jahre alter Mercedes Sprinter-Fahrer am Montag gegen 05.50 Uhr auf der Landesstraße 1110 zwischen Hohenhaslach und Ochsenbach in einen Unfall verwickelt. Der 32-Jährige verlor, nachdem der Reifen geplatzt war, die Kontrolle über den PKW und kam von der Fahrbahn ab. Hierauf kippte das Fahrzeug auf die Seite. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Der entstandene Sachschaden wurde auf rund 12.000 Euro geschätzt. Der Sprinter war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Ditzingen: Pedelec gestohlen

Ein Pedelec wurde zwischen Samstag, 17:00 Uhr, und Sonntag, 9:45 Uhr, in der Glemsstraße in Ditzingen gestohlen. Das Pedelec hatte einen Wert von circa 1.100 Euro und befand sich in einem dortigen Parkplatzbereich. Das Polizeirevier Ditzingen bittet Zeugen sich unter Tel. 07156 4352 0 zu melden.

Ditzingen: Unfallflucht in der Marktstraße

Vermutlich beim Ein- oder Ausparken wurde am Samstag zwischen 8:30 Uhr und 13:30 Uhr ein in der Markstraße in Ditzingen abgestellter schwarzer Audi beschädigt. Der Sachschaden wird auf circa 1.500 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Ditzingen hat die Ermittlungen wegen Verkehrsunfallflucht aufgenommen und nimmt Hinweise unter Tel. 07156 4352 0 entgegen.

Ditzingen: Wasserrohrbruch in der Bauernstraße

Zahlreiche Haushalte waren am Sonntag ohne Wasserversorgung, nachdem es gegen 21:00 Uhr zu einem Wasserrohrbruch in der Bauernstraße in Ditzingen kam. Offensichtlich war eine Wasserleitung unter der Fahrbahn gebrochen, so dass Wasser massiv ins Erdreich und die Fahrbahnbefestigung geflossen war. Dadurch brachen Bitumenfugen auf, die Fahrbahn wölbte sich nach oben und riss in der Folge ein. Durch einen Wassermeister der Stadtwerke Ditzingen konnte nach längerer Suche das Wasser abgestellt werden. Da die Straße zur Reparatur der Wasserleitung aufgebrochen werden sollte, mussten auch im dortigen Bereich geparkte Fahrzeuge durch die Halter umgestellt werden. Die genaue Ursache ist bislang nicht bekannt.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Verfolgungsfahrt im Kreis Ludwigsburg – Fahrer gelingt Flucht

Eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei lieferte sich ein noch unbekannter Fahrer eines Kleinwagens am Sonntagabend in den Bereichen Vaihingen an der Enz und Sachsenheim.

Gegen 22.15 Uhr wollte eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Vaihingen an der Enz einen grünen bzw. blauen, älteren Kleinwagen mit Heilbronner Kennzeichen (HN-) in der Hohenhaslacher Straße in Vaihingen an der Enz-Horrheim einer Verkehrskontrolle unterziehen, heißt es in einer Meldung der Polizei. Der Lenker des Fahrzeugs hatte die Aufmerksamkeit der Beamten auf sich gezogen, da er sehr langsam fuhr und die Fahrzeugbeleuchtung nicht eingeschaltet war. Als die Beamten dem Fahrer mittels Leuchtzeichen „Stopp Polizei“ anhalten wollten, ignorierte dieser das Signal, umrundete den Kreisverkehr am Ende der Hohenhaslacher Straße einmal und gab schließlich in Richtung Sachsenheim-Hohenhaslach Gas. Die Streifenwagenbesatzung nahm unter Einsatz von Sondersignal die Verfolgung auf.

Auf der Landesstraße 1106 überholte der Unbekannte mehrere Fahrzeuge. Schließlich setzte er seine Fahrt in Hohenhaslach in Richtung Ochsenbach fort. In Hohenhaslach verloren die Beamten nach eigenen Angaben den Kleinwagen, der außerhalb wie innerhalb von geschlossenen Ortschaften mit mehr als 100 km/h unterwegs war, aus den Augen. Eine Fahndung, die durch die Polizeipräsidien Heilbronn und Pforzheim unterstützt wurde, verlief ohne Ergebnis.

Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042/941-0, bittet Personen, die durch die Fahrweise des Unbekannten gefährdet wurden oder weitere HInweise geben können, sich zu melden.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Verkehrsbericht Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 25. Mai

Abelstraße
Es besteht eine Vollsperrung der Abelstraße zwischen dem Schützenplatz und der Kreuzstraße – Anlieger und Andienungsverkehr sind eingeschränkt frei.

Gebiet Altach
Hier besteht voraussichtlich Mitte August eine abschnittsweise Sperrung der Feldwege zwischen der Hirschbergschule und der Kläranlage Eglosheim sowie zwischen der Tammer Straße und der Autobahnmeisterei Ludwigsburg. Die Zufahrt zur Kläranlage und zur Hirschbergschule bleibt eingeschränkt frei; die Zufahrt zur Tammer Straße ist für Anlieger ebenfalls eingeschränkt frei.

Alter Oßweiler Weg
Es besteht bis voraussichtlich Mitte Juli 2020 eine Vollsperrung im Bauabschnitt 1 ab Remsweg bis Alter Oßweiler Weg 42.

Friedrichstraße/Königsallee
Zwischen der Friedrichstraße 48 und der Königsallee 58 kommt es zu Beeinträchtigung im Baustellenbereich. Zudem besteht eine einseitige Sperrung der Friedrichstraße zur Stuttgarter Straße hin. Die Einschränkungen bestehen bis vorrausichtlich Ende Juli.

Gerhart-Hauptmann-Straße 4-8
Auf Höhe der Gebäude Gerhart-Hauptmann-Straße 4 bis 8 wird die Wasser- und Gashauptleitung ausgewechselt, daher ist dieser Bereich bis voraussichtlich Ende Mai voll gesperrt.

Kaffeeberg
Hier besteht eine Vollsperrung für den Individualverkehr, die Anliegerzufahrt ist eingeschränkt möglich.

Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudestraße und dem Zentralen Omnibus-bahnhof (ZOB) für den Individualverkehr gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt – die Verkehrsführung erfolgt stadteinwärts zwischen der Friedrichstraße und der Leonberger Straße.

Riedstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Ende Juli eine Vollsperrung zwischen der Eduard-Krauß-Straße und der Bachstraße.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrecht erhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.   
 
Uferwiesen II
Hier besteht eine Vollsperrung der Anlegestelle. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Untere Kasernenstraße – Parkplatz Untere Stadt
Der Parkplatz Untere Stadt ist im Zuge der Umgestaltung des Walckerparks bis voraussichtlich April 2021 gesperrt. Im Bereich der Unteren Kasernenstraße, der Oberen Kasernenstraße und der Bietigheimer Straße werden daher die öffentlichen Stellplätze in Anwohnerparkplätze umgewandelt (Bewohnerparkbereich 1).

Waldäcker III
Hier sind temporäre Einschränkungen bei der Nutzung des Radweges entlang der Schwieberdinger Straße möglich. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Corona-Ticker-Ludwigsburg: Erneut null Neuinfizierte im Landkreis

Null Neuinfektionen heißt es am Sonntag (24. Mai) aus dem Landratsamt in Ludwigsburg. Die Zahl der Gesamtinfizierten bleibt somit bei mindestens 1.758 (Stand: 24. Mai 20, 17.00Uhr). Letzte Woche Sonntag (17. Mai) wurden ein bestätigter Fall gemeldet. Die Zahl der Menschen, die an COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.633 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 2,0 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem Grenzwert von 50.

Lage in Baden-Württemberg:

In Baden-Württemberg ist am Sonntag (24. Mai.) die Zahl der Neuinfizierten im Vergleich zum Vortag insgesamt um weitere 32 auf mindestens 34.399 angestiegen. Am Sonntag (17. Mai) vor einer Woche waren es 50 bestätigte Neuinfektionen. Damit hat sich die Zahl der Neuinfizierten im Vergleich der beiden Sonntage deutlich verringert. Gestern wurden 57 Fälle gemeldet. Ungefähr 31.139 Personen sind bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg laut dem Sozialministerium um einen auf insgesamt 1.697 an

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird mit R 0,81 (Stand: 24. Mai – 19Uhr) angegeben.

Darüber hinaus wurde dem Landesgesundheitsamt heute aus der Stadt Stuttgart insgesamt ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.697 an. Unter den Verstorbenen waren 963 Männer und 734 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Corona-Ticker-Ludwigsburg: So sehen die neuesten Neuinfizierten-Zahlen aus

Am Samstag (23. Mai) wurde erneut nur ein einziger Neuinfizierter dem Landratsamt gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten erhöhte sich laut der Behörde damit auf mindestens 1.758 (Stand: 23. Mai 20, 17.00Uhr). Letzte Woche Samstag wurden noch 7 Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die an COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.622 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 2,2 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem Grenzwert von 50.

Lage in Baden-Württemberg:

In Baden-Württemberg ist am Samstag (23. Mai.) die Zahl der Neuinfizierten im Vergleich zum Vortag insgesamt um weitere 57 auf mindestens 34.367 angestiegen. Am Samstag (16. Mai) vor einer Woche waren es 56 bestätigte Neuinfektionen. Damit ist die Zahl der Neuinfizierten im Vergleich der beiden Samstage nahezu gleich geblieben. Gestern wurden 98 Fälle gemeldet. Ungefähr 30.995 Personen sind bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg laut dem Sozialministerium um weitere 4 auf insgesamt 1.696 an

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird mit R 0,50 (Stand: 23. Mai – 19Uhr) angegeben.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Esslingen, Göppingen, Schwäbisch Hall und Schwarzwald-Baar-Kreis insgesamt 4 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.696 an. Unter den Verstorbenen waren 962 Männer und 734 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Seit 50 Jahren im Dienst der Kinder: Ludwigsburg24 trifft Christa Holtzhausen

Zwölf Jahre ist Christa Holtzhausen nun schon beim Kinderschutzbund in Ludwigsburg tätig. Sie begann als ehrenamtliche Mitarbeiterin am Kinder- und Jugendtelefon. Inzwischen ist sie seit 2010 Vorsitzende des Vereins. Im vergangenen Jahr feierte der Kinderschutzbund in Ludwigsburg sein 50. Jubiläum. Gemeinsam mit 8 festangestellten Mitarbeitern und 80 Ehrenamtlichen stellt sich die 67-Jährige in den Dienst der Kinder und deren Eltern. Ihren Vorstandsjob erledigt sie ebenso ehrenamtlich wie die zusätzlichen Aufgaben eines Geschäftsführers, den sich der Verein aus Kostengründen nicht leisten kann. „Inzwischen ist das mehr als nur ein Vollzeitjob, zu dem jede Menge Herzblut gehört“, sagt Christa Holtzhausen, aber sie klingt dabei alles andere als unzufrieden. 

Frau Holtzhausen, haben Sie während des Corona-Shutdowns einen Anstieg an Hilferufen von Kindern oder Eltern erfahren?

Das kann ich nicht wirklich beantworten, weil die soziale Kontrolle fehlt. Die Kinder gehen nicht in Kita oder Schule, die Frauen sind mehr oder weniger ebenfalls den ganzen Tag weitgehend in der Wohnung eingesperrt. Teilweise gibt es mehr Anrufe, aber es ist nicht so, dass es hier wegen Corona unablässig bimmelt. Laut meinen Ehrenamtlichen am Kinder- und Jugendtelefon ist Corona bei den Anrufern gar kein Thema. Für Eltern hatten wir extra noch eine Corona-Stress-Hotline eingerichtet, aber auch die wurde nicht übermäßig frequentiert. 

Wie erklären Sie sich das? Es wurde doch befürchtet, dass der Shutdown gerade die Familien vor riesige Herausforderungen mit verheerenden Folgen im Zusammenleben stellt.

Das hängt vielleicht damit zusammen, dass der Kinderschutzbund nicht als einzige Institution Hilfsangebote per Telefon oder online anbietet. Was wir aber als einzige Organisation wegen Corona ins Leben gerufen haben, sind die Tele-Paten in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule. Studierende übernehmen jeweils eine Patenschaft für ein Kind und tauschen sich mit diesem online aus. Sei es, dass sie ihm bei den Hausaufgaben helfen, sei es, dass sie mit Flüchtlingskindern Deutsch sprechen, damit diese im Lernfluss bleiben, sei es Lesen, Basteln oder was immer man am Bildschirm machen kann. Das wird sehr gut von den Familien angenommen. Und den Studierenden macht es so viel Spaß, dass wir dieses Angebot auch über Corona hinaus aufrechterhalten würden, wenn es weiterhin so angenommen wird. Viele der Studenten würden auch gerne ihr Tele-Paten-Kind nach Corona einmal persönlich kennenlernen und treffen. Warten wir mal ab, wie sich das alles entwickelt. 

Haben Sie aufgrund von Corona Spendeneinbußen?

In unserem Jubiläumsjahr 2019 hatten wir dank unseres Sozialsponsors Pflugfelder Immobilien unsere Benefizparty mit einem großartigen Spendenergebnis. Wie das 2020 aussehen wird, das kann ich noch nicht sagen. Das Jahr ist noch nicht vorbei und die eigentliche Zeit für Spenden kommt erst Richtung Weihnachten. Erfreulicherweise hatten wir in den vergangenen Wochen immer wieder mal kleinere Spendeneingänge gerade wegen Corona, weil manche Menschen befürchten, dass es gerade für sozialtätige Vereine mit finanzieller Unterstützung eng werden kann. Das finde ich sehr berührend.

Bekommen Sie für Ihre Arbeit Zuschüsse von der Stadt oder dem Land oder finanzieren Sie sich ausschließlich über Spenden?

Die Finanzierung ist gemischt. Unser Angebot „Begleiteter Umgang“ wird von der Wirtschaftlichen Jugendhilfe bezahlt. Unsere Hausbesuche bei Familien mit Neugeborenen finanziert die Stadt. Zusätzlich erhalten wir Zuschüsse vom Landkreis. Aber wir sind trotzdem jährlich auf Spenden in Höhe von 70.000 bis 80.000 Euro angewiesen, um unsere laufenden Projekte aufrecht erhalten zu können. 

Wer bezahlt Ihre acht festen Mitarbeiter und um welche Jobs geht es dabei konkret?

Die acht Mitarbeiter müssen wir selbst bezahlen. Sie teilen sich 3,5 Vollzeitstellen. Neben einer Bürokraft handelt es sich bei den anderen Mitarbeiterinnen um Sozialpädagoginnen oder Sozialarbeiterinnen.

Kommen Sie beruflich ebenfalls aus dem Sozialbereich?

Nein, ich bin eine ehemalige Stewardess, habe viel von der Welt gesehen. Diesen Beruf darf man aber ab dem 55. Lebensjahr nicht mehr ausüben. Doch ich wollte nicht untätig sein und habe mir deshalb für den Ruhestand eine ehrenamtliche Tätigkeit gesucht, die mir Spaß macht und mich erfüllt. Über einen Artikel der damaligen Kanzlergattin und Schirmherrin Doris Schröder-Köpf war ich schon länger aufs Kinder- und Jugendtelefon aufmerksam geworden und habe mir eine Mitarbeit dort sehr gut vorstellen können. Als ich in Ruhestand ging ergab es sich tatsächlich sofort, dass hier im Verein schon einen Monat später eine Ausbildung für die Tätigkeit am Kinder- und Jugendtelefon angeboten wurde. Diese Chance habe ich sofort genutzt. 

Was haben Sie in dieser Ausbildung gelernt?

Ich wurde hundert Stunden in verschiedene Bereiche eingearbeitet, da ich ja später allein am Telefon sitzt musste und während des Gesprächs nirgendwo nachfragen konnte. Ich wurde geschult in Sexualpädagogik und intensiv vorbereitet auf psychische Themen wie beispielsweise Selbstmord oder Missbrauch. Auch Mobbing- vor allem Cyber-Mobbing, ungewollte Schwangerschaft oder Homosexualität sind ebenfalls Bereiche, mit denen die Anrufer einen immer wieder konfrontieren. Ich habe während dieser Ausbildungsphase vor allem gelernt, den Kindern und Jugendlichen gut zuzuhören und wie man selbst ein solches Gespräch führt. 

Sollten Sie die Kinder am Telefon beraten, ihr Problem lösen?

Oberste Priorität der Ehrenamtlichen am Telefon ist, den Kindern das Gefühl zu vermitteln, da ist jemand, der ihnen zuhört. Da es sich um ein anonymes Telefon aus irgendeinem Teil Deutschlands handelt, gilt es im Laufe des Gesprächs herauszufinden, wo das Kind lebt. Nur dann kann ich weiterhelfen, indem ich dem Kind die richtige Beratungsstelle in seinem Lebensumfeld nenne. Dafür habe ich im PC einen speziellen Führer, in dem ich sofort danach suchen kann. 

Sie bekamen bestimmt oftmals viele schreckliche Dinge am Telefon zu hören. Konnten Sie das Gehörte sofort abhaken oder haben Sie länger daran zu knabbern gehabt?

Alle, die an diesem Telefon arbeiten, haben auch Supervision und werden nicht allein gelassen. Die Ehrenamtlichen können auch untereinander über ihre Telefonate sprechen. Wir arbeiten beim Kinder- und Jugendtelefon in zwei Schichten, jeweils täglich von 14.00 bis 17.00 Uhr und von 17.00 bis 20.00 Uhr. An die Koordinatorin der Schichten kann man sich auch jederzeit wenden. Ich versuche auch heute als Vorsitzende noch, eine gute Psychohygiene zu betreiben, um möglichst wenig Belastendes mit nach Hause zu nehmen. 

Gibt es denn einen Fall, der Sie lange nicht losgelassen hat?

An meinem allerersten Tag am Kinder- und Jugendtelefon hatte ich direkt ein Kind in der Leitung, dass tatsächlich missbraucht worden ist. Das war ein sehr langes Gespräch, das mich wirklich fix und fertig gemacht hat. Ich saß an diesem Telefon und hatte eigentlich den Wunsch, diesem Kind nahe zu sein, es in den Arm zu nehmen, Wärme, Schutz und Trost zu spenden. Stattdessen konnte ich meine Hilfe nur aufs Reden konzentrieren. Die Missbrauchsanrufe sind die belastendsten Gespräche.

Wie häufig wird das Telefon als Anlaufstelle von Kindern und Jugendlichen genutzt?

Da es sich nicht nur um eine anonyme, sondern zugleich kostenfreie Hotline handelt, wird viel Schabernack damit betrieben. Der überwiegende Teil sind leider Scherzanrufe, aber das ist normal. Wir versuchen je nach Tagesform cool, gelassen und humorvoll mit diesen Anrufen umzugehen. Veräppeln die Kids uns mit der Bestellung einer Pizza mit Schnürsenkel, dann fragen wir zurück, ob es noch ein paar Knöpfe dazu sein dürfen. Nicht selten passiert es, dass sich aus dem humorvollen Geplänkel doch noch ein ernsteres Gespräch entwickelt. Das Kind oder der/die Jugendliche hat uns erst auf der Spaßebene abgecheckt, ist durch unsere lockere Art aufgetaut, hat Vertrauen gefasst und sich somit geöffnet. 

Sie sind von der Ehrenamtlichen am Telefon zur 1. Vorsitzenden des Vereins aufgestiegen. Was hat Sie bewogen, dieses Amt zu übernehmen. 

Um Verantwortung zu übernehmen. Den Kinderschutzbund noch stärker in das Bewusstsein der Menschen zu bringen. Für die Umsetzung der Kinderrechte für alle Kinder einzutreten. Ganz besonders das Recht auf gewaltfreie Erziehung. Kinder sind unsere Zukunft!

Haben Sie selbst auch Kinder?

Ja, ich habe einen Sohn, der ist aber schon erwachsen. 

Der Kinderschutzbund bietet nicht nur Kindern und Jugendlichen Hilfe an. Eltern, die sich überfordert fühlen, können sich ebenfalls an Sie wenden. Können Sie aus eigener Erfahrung nachvollziehen, dass Eltern an ihre Grenzen geraten und Unterstützung brauchen?

Das kann ich auf jeden Fall nachvollziehen, denn ich war eines Tages alleinerziehende Mutter und musste schauen, wie ich klarkam. Dazu kamen die Auseinandersetzungen mit dem Partner. Ich selbst habe damals keine Hilfe gesucht. Mit meinem Wissen und meiner Erfahrung von heute sehe ich inzwischen einiges in meiner Erziehung meines Sohnes, von dem ich sage, da hätte ich anders reagieren sollen. Auch wenn das alles schon lange zurückliegt, spreche ich mit ihm darüber und entschuldige mich nachträglich. Zum Glück hatten meine falschen Reaktionen oder Ansagen keine dramatische Auswirkung auf ihn, aber es hätte eben auch anders sein können. 

Warum lassen es manche Eltern eskalieren, statt sich Unterstützung in der Erziehung zu holen?

Oftmals ist gar nicht bekannt, was es alles an Hilfsangeboten es gibt. Deshalb gehört es für mich als Vorsitzende vorrangig zu meinen Aufgaben, den Verein mitsamt seinen unterschiedlichen Projekten bekannt zu machen. 

Welche Hilfen bieten Sie konkret für Familien an?

Im Gegensatz zu seinen Anfängen setzt der Kinderschutzbund heute auf Präventivarbeit. „Starke Eltern, starke Kinder“ lautet eines unserer Projekte, in denen die Eltern den Umgang mit ihren Kindern lernen. Außerdem besuchen wir Familien, die ein Baby bekommen haben und zeigen ihnen auf, wo sie sich im Bedarfsfall Hilfe und Unterstützung holen können. Es gibt die Eltern-Hotline sowie die „Sprach- und Spielkiste“ speziell für Familien mit Fluchterfahrung. Für Familien mit Trennungsproblemen bieten wir den begleiteten Umgang an, für den wir hier eigens ein schönes Spielzimmer zur Verfügung stellen. Wichtig zu wissen ist, dass wir keine Beratungsstelle sind. 

Anders als das Jugendamt oder der Soziale Dienst werden Sie nur tätig, wenn die Familien freiwillig auf Sie zukommen und Ihre Angebote annehmen. Erreichen Sie so tatsächlich die Familien, in denen Ihre Unterstützung wirklich wichtig wäre?

Das ist sehr gemischt, aber ehrlicherweise wäre es gut, wir würden unsere konkrete Zielgruppe noch besser erreichen. Deshalb präsentieren wir uns regelmäßig mit einem Infostand auf Kinderfesten, beim Familientag oder auf der Messe Kids & Co, wo viele Familien hinkommen. Da gehen wir auf Kinder wie Eltern zu, sprechen sie konkret an und weisen auf unsere vielen Angebote hin. Das ist wichtige Basisarbeit. Genauso sind wir auf die Mund-zu-Mund-Propaganda angewiesen, ebenso auf den Wiedererkennungswert. ‚Da kommt der Kinderschutzbund‘ statt ‚da kommt Frau Holtzhausen‘, sollte es heißen, wenn ich irgendwo auftauche. Das ist mein Ziel, denn dann ist der Kinderschutzbund in den Köpfen der Menschen auch wirklich installiert.

Sie garantieren den Familien Vertraulichkeit und Anonymität. Was passiert jedoch, wenn Sie schwerwiegende Auffälligkeiten wie Missbrauch bzw. psychische oder physische Gewalt in einer Familie vermuten. Zeigen Sie die Familie an?

Unser Prinzip lautet, gemeinsam mit den Familien am Problem zu arbeiten und eine Lösung zu finden. Dafür arbeiten wir eng mit unterschiedlichen Organisationen zusammen, die wir ins Boot holen, um ihnen in Absprache mit der Familie den Fall zu übergeben. Geht es beispielsweise um Übergriffe oder sexuellen Missbrauch würden wir uns an die Fachstelle Silberdistel wenden. Besorgte Anrufer von außerhalb, die beispielsweise in ihrer Nachbarschaft Missbrauch und/oder Gewalt vermuten, bitten wir dagegen darum, sich ans Jugendamt oder den ASD zu wenden. Die können im Gegensatz zu uns direkt in die Familie gehen. Wir sind keine Behörde. 

Haben Sie in Ihren zwölf Jahren Kinderschutzbund schon Übergriffe von wütenden Elternteilen auf sich selbst oder Ihre Mitarbeiter erlebt?

Wenn, dann besteht diese Gefahr am ehesten beim „Begleiteten Umgang“. Beim ‚Begleiteten Umgang“ darf ein Elternteil ausschließlich hier sein Kind für einen bestimmten Zeitraum sehen. Da kam es schon zu lautstarken Situationen oder dass ein Vater nicht gehen wollte. Ich weiß, dass es bei anderen Kinderschutzvereinen schon zu körperlichen Attacken auf die Begleitpersonen kam, aber bei uns ist das bislang zum Glück noch nie passiert. Falls das doch einmal passieren sollte, wäre auf jeden Fall die Polizei blitzschnell da. 

Laut der jüngsten Kriminalstatistik steigen die sexuellen Übergriffe auf Kinder um 9 Prozent, bei mehr als 4.000 Kindern wurde im vergangenen Jahr sexueller Missbrauch nachgewiesen. Wie erklären Sie sich diese steigenden Zahlen?

Das liegt meines Erachtens daran, dass heutzutage die Aufmerksamkeit größer ist und sich Opfer oder deren Angehörige sich eher trauen Missbrauch anzuzeigen, weil das Thema auch durch die Berichterstattung in den Medien viel präsenter ist. Früher gab es den Missbrauch auch, nur war einfach die Dunkelziffer sehr viel höher. Was mir aber noch mehr Sorge bereitet, ist die Steigerungsstufe bei der Kinderpornografie. 

Sehen Sie langfristig neue Aufgabenfelder auf den Kinderschutzbund Ludwigsburg zukommen?

Für die nächste Zukunft haben wir Familienpaten angedacht. Sie unterstützen Familien mit kleinen Kindern und einem Neugeborenen. Die Paten spielen dann mit den Kindern, damit die Mutter sich ums Baby kümmern kann oder sie versorgen alle Kinder, damit die Mutter mal eine kleine Auszeit hat. Diese Unterstützung ist zunächst angelegt auf ein Jahr und dann schaut man, ob die Familie ohne Unterstützung klarkommt. 

Welche Wünsche oder Träume haben Sie für die zukünftige Arbeit Ihres Vereins?

Ein wirklicher Traum von mir wäre, dass es in Ludwigsburg eine Art Kinderschutzzentrum gäbe, wo alle wichtigen Organisationen unter einem Dach säßen, um Hand in Hand zu arbeiten und die Familien so nur einen Weg hätten. 

Wären Sie nochmals jung und müssten sich für eine Berufsausbildung entscheiden, würden Sie mit Ihren heutigen Erfahrungen die Stewardess gegen eine sozialpädagogische Ausbildung eintauschen?

Beides hat seine Zeit, deswegen ist die Antwort darauf sehr schwer. Aber ich glaube eher nicht, dass ich Sozialpädagogik studieren würde. Diesen Beruf ein Leben lang auszuüben, ist schon eine große Herausforderung. Die Arbeit an den Menschen ist dauerhaft eine ziemliche Anstrengung. Durch meine vorwiegende Vorstandstätigkeit habe ich da doch eine etwas größere Distanz, wenngleich ich über alle Vorgänge hier Bescheid weiß. Ich bin dankbar für das, was ich in den letzten 12 Jahren alles gelernt habe und möchte es nicht missen.

Sie haben durch Ihre Arbeit beim Kinderschutzbund in viele Abgründe des menschlichen Daseins geschaut. Hat das Ihren Blick auf Menschen, aufs Leben verändert?

Heute sehe ich Dinge, die ich vorher nicht so gesehen habe. Als Beispiel nehme ich jetzt mal die Wasserspiele in der Fußgängerzone. Wie oft sitzen Eltern gemütlich im Café und lassen ihr nackiges Kind dort unter dem Wasser rumspringen. Früher hätte ich mir überhaupt keine Gedanken darüber gemacht. Heute denke ich jedoch: Okay, wie viele Personen sitzen jetzt noch im Café, die dieses Kind vielleicht mit irgendwelchen Hintergedanken ganz anders sehen oder vielleicht sogar heimlich fotografieren. Da hat sich mein Blickwinkel sehr verändert. 

Sie sehen also heute viel schneller und klarer, wo eventuell Gefahren für das Kind lauern? 

Richtig, da bin ich sensibel geworden. Ich sehe zum Beispiel auch ein großes Problem in der Herstellung von Kalendern, die an Großeltern, Tanten oder Freunde verschenkt werden. Wie oft verwenden Eltern dabei süße Nacktfotos des Kindes in der Badewanne, am Strand, beim Spielen im Garten. Wissen wir, wo diese Kalender gedruckt werden und in welchen Datenbanken die Fotos danach landen? Das ist sehr gefährlich. Aber wenn ich dann schon mal Eltern gebeten habe, sich darüber Gedanken zu machen, stoße ich trotzdem oftmals auf Unverständnis, obwohl inzwischen bewiesen ist, dass diese Bilder häufig auf Pornoseiten landen. 

Haben wir generell in unserer hochzivilisierten Gesellschaft noch zu wenig Aufklärung, wenn es um Themen wie Missbrauch oder Gewalt an Kindern geht?

Das beantworte ich deutlich mit ja. Außerdem weise ich darauf hin, dass wir 2020 gerade mal erst 20 Jahre „Recht auf gewaltfreie Erziehung“ feiern. Das ist keine lange Zeit, da sind uns die skandinavischen Länder weit voraus. 

Gewalt fängt schon bei einer leichten Ohrfeige an. Aber es gibt ebenso die verbale oder psychische Gewalt, die gleichfalls schwere Schäden anrichtet. Wir müssen darüber noch viel mehr aufklären, damit sich das in den Köpfen der Menschen manifestiert. Man sagt aber, dass die Umsetzung mehr als eine Generation braucht. Glücklicherweise werden in den meisten Schulen heute die Kinderrechte thematisiert, so dass das Thema gewaltfreie Erziehung immer präsenter wird. Gewaltfreie Erziehung ist ein Thema, an dem wir ebenso unbedingt dranbleiben müssen wie an Missbrauch oder Mobbing. 

Patricia Leßnerkraus

 

Neuinfizierten-Zahlen in Ludwigsburg weiter rückläufig – Zunahme in Baden-Württemberg

Am Freitag (22. Mai) wurde ein einziger Neuinfizierter dem Landratsamt gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten erhöhte sich laut der Behörde damit auf mindestens 1.757 (Stand: 22. Mai 20, 17.00Uhr). Letzte Woche Freitag wurden noch 6 Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die an COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.610 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 3,3 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem Grenzwert von 50.

Lage in Baden-Württemberg:

In Baden-Württemberg ist am Freitag (22. Mai.) die Zahl der Neuinfizierten im Vergleich zum Vortag insgesamt um weitere 98 auf mindestens 34.310 angestiegen. Am Freitag (15. Mai) vor einer Woche waren es nur 52. Damit hat sich die Zahl der Neuinfizierten nahezu verdoppelt. Gestern wurden 82 Fälle gemeldet. Ungefähr 30.780 Personen sind bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg laut dem Sozialministerium um weitere 8 auf insgesamt 1.692 an

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird mit R 0,57 (Stand: 22. Mai – 19Uhr) angegeben.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Göppingen, Rems-Murr-Kreis und Zollernalbkreis sowie aus der Stadt Stuttgart insgesamt 8 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.692 an. Unter den Verstorbenen waren 960 Männer und 732 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Fahndern in Ludwigsburg gehen Drogen-Dealer ins Netz

Über 65 kg Drogen stellte die Kriminalpolizei Ludwigsburg am vergangenen Samstag sicher. Drei Tatverdächtige wurde im Zuge verdeckter Ermittlungen festgenommen.

Für drei Tatverdächtige klickten am Samstag gegen 21:20 Uhr in Murr die Handschellen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Polizei Ludwigsburg berichten, dass im Zuge verdeckt geführter Ermittlungen, Beamte der Kriminalpolizei Ludwigsburg Erkenntnisse gewinnen konnten, dass ein 27-Jähriger aus Bietigheim-Bissingen und ein 30-Jähriger aus Ludwigsburg vermutlich am Samstag eine größere Lieferung Rauschgift bekommen könnten.

Die Ermittler waren zur Stelle und beobachteten die Anlieferung des Rauschgifts mit einem Lkw durch einen 34-Jährigen. Als die Kartons aus dem Lkw in einen Transporter umgeladen waren, wurden die drei Verdächtigen vorläufig festgenommen, heißt es in dem Bericht weiter. In den Kartons stellten die Beamten insgesamt circa 65,5 kg Marihuana sicher. Das Rauschgift hat einen geschätzten Straßenverkaufswert von etwa 250.000 Euro.

Alle drei Tatverdächtige wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt. Dieser setzte die Haftbefehle in Vollzug und die Männer wurden durch Kriminalbeamte in Justizvollzugsanstalten gebracht.

red / Polizei Ludwigsburg