Das Blühende Barock im Zeichen von Corona: Ein Interview mit Volker Kugel

Seit 6. Mai hat das Blühende Barock endlich seine Tore wieder für Besucher geöffnet. Inzwischen dürfen bis zu 4.000 Menschen gleichzeitig in den Park, worüber BlüBa-Direktor Volker Kugel mehr als erleichtert ist. Wie er und seine Mitarbeiter die Corona-Krise genutzt haben für kreative Ideen, welche Neuerungen auf die Besucher in der laufenden Saison warten und was der Shutdown betriebswirtschaftlich für die herrliche Parkanlage bedeutet, erzählt Volker Kugel bemerkenswert offen im Gespräch mit Ludwigsburg24.

Ein Interview von Patricia Leßnerkraus und Ayhan Güneş

Die wichtigste Frage vorab: Herr Kugel, wie geht es Ihnen persönlich?

Persönlich geht es mir sehr gut. Meine Frau und ich haben die Krise gut weggesteckt, durften durchgängig beide voll arbeiten. Körperlich fühle ich mich auch fit. Allerdings muss ich zugeben, dass wir wegen Corona viel mehr Zeit daheim verbringen, was ich so eigentlich nie gewohnt war, und dass wir uns dadurch gelegentlich ein, zwei Gläschen Wein mehr genehmigen als früher.

Wie beurteilen Sie derzeit Ihr berufliches Wohlbefinden?

Das Fazit zuerst: Es könnte besser gehen. Zur geplanten Eröffnung hatten wir Blumen im Wert von rund 200.000 Euro gepflanzt, in deren Genuss dann leider nur der SWR und ein paar Fotografen kamen. Dann mussten wir schließen und konnten die Blumen wieder abräumen. Aber jetzt ist im BlüBa natürlich vergleichsweise wieder die Hölle los. Wir waren während des Shutdowns auf null, sind aber jetzt wieder da. Bis hundert fehlt noch ein bisschen, aber wir werden die Krise doch einigermaßen verdauen können, weil wir jetzt wieder so viel Einnahmen haben, so dass wir derzeit unsere laufenden Kosten gerade so decken können. Jetzt hoffe ich, dass hier bald wieder Hochzeiten stattfinden können und all unsere Gastronomen im Park es dadurch ebenfalls schaffen, durch die Krise zu kommen. Das sind die Gedanken, die mich derzeit umtreiben.

Wie zufrieden sind Sie mit dem Publikumszulauf seit Wiedereröffnung?

Ganz am Anfang durften wir nur 2.000 Besucher reinlassen, jetzt steigert sich das Ganze aber schon auf 4.000, Tendenz weiter steigend. Generell bin ich mit dem Publikumszulauf momentan sehr zufrieden, auch wenn die Menschen noch sehr zurückhaltend sind. Viele sind noch immer sehr, sehr ängstlich, fürchten sich vor Ansteckung. Insgesamt schätze ich die Besucherzahl um 30 Prozent geringer als zum Vorjahr um die gleiche Zeit. Jetzt hoffen wir natürlich auf die Sommerferien und auf den Start der Sandskulpturen-Ausstellung. Durch die weiteren Lockerungen trauen sich die Menschen zum Glück wieder her, weil sie durch die steigenden Einlasszahlen nicht mehr fürchten müssen, nicht reingelassen zu werden.

Das hört sich doch positiv an, auch wenn es kein Rekordjahr werden wird. Rechnen sie folglich am Jahresende mit einer schwarzen Null?

Nein, keine Chance, das ist völlig illusorisch. Wir werden Anfang Juli im Aufsichtsrat einen Nachtragshaushalt einbringen, aus dem ganz klar hervorgeht, dass wir voraussichtlich betriebswirtschaftlich ein Minus von rund einer Million machen werden. Wir werden deshalb wohl einen Kredit in Höhe von schätzungsweise 600.000 bis 800.000 Euro brauchen. Allein an den vier herrlichen Osterfeiertagen haben wir einen Verlust von 200.000 Euro gemacht. Rechnen Sie das mal auf die Zeit der Osterferien hoch, liegen wir bei ca. 350.000 Euro Verlust. Solche Summen holen wir trotz der beschlossenen Saison-Verlängerung, bis 06.12.2020, nicht rein. Sollten wir wider Erwarten doch unter einer halben Million an Kredit bleiben, können wir mit Stolz geschwellter Brust rumrennen.

Noch immer gelten besondere Hygienevorschriften wie beispielsweise Maskenpflicht am Eingang. Halten sich die Besucher an alles?

Es gibt immer ein paar, die wirklich uneinsichtig sind, aber das sind vielleicht 0,1 Prozent. Die überwiegende Mehrheit hält sich an die Anordnungen. Wir haben im Park so viel Platz, dass jeder die Abstandsregeln locker einhalten kann. Für den Betrieb des Märchengartens haben wir eine Einbahn-Regelung eingeführt. Der Eingang ist beim Seerosenkönig/Märchenbach, geht den Berg hoch und verlässt den Märchengarten beim Papierdrachen. Das war eine gute Entscheidung, die auch befolgt wird.

Seit eh und je ist Volker Kugel ein glühender Anhänger der MHP-RIESEN Ludwigsburg. Foto: Ludwigsburg24

Vor der geplanten Eröffnung startete wie immer der Dauerkartenverkauf zu ermäßigten Preisen. Dann kam der Shutdown. Wollten deshalb viele Käufer ihre Karten wieder zurückgegeben?

Es gab tatsächlich einige Käufer, die wollten die Karten wieder zurückgeben, weil sie wegen Corona nicht ins BlüBa kommen können. Die Karten haben wir zwar nicht zurückgenommen, aber wir haben eine anteilige Rückerstattung in Höhe von 7,34 Euro pro Dauerkarte für die 47 Tage Schließzeit angeboten, obwohl wir die Parköffnung bis 6. Dezember verlängert haben. Von diesem Angebot haben aber bislang, zum Glück, nur 320 von rund 33.000 Käufern Gebrauch gemacht. Das ist eine tolle Solidarität, was mich ausgesprochen rührt. Unsere Besucher können auch sicher sein, dass die Preise trotz unserer Verluste durch Corona bis einschließlich 2022 stabil bleiben.

Welche Lockerungen stehen jetzt für die BlüBa-Besucher an?

Am ersten Juli-Wochenende wird mit Eröffnung der Sand-Ausstellung die Besucherobergrenze schon auf 5.000 anwachsen und mit Beginn der Sommerferien sind es bei konstanten Infektionszahlen schon 6.000 Besucher, die sich gleichzeitig im Park aufhalten dürfen. Das sind dann über den Tag verteilt 8.000 bis 9.000 Besucher. Eine Zahl, die wir fast nur bei der anschließenden Kürbis-Ausstellung erreichen. Wir haben jetzt auch im Märchengarten die Herzog-Schaukel wieder offen, die die ganze Zeit über gesperrt bleiben musste. Was wir aus Platzgründen noch geschlossen lassen, ist das Däumelinchen. Diese Räumlichkeiten sind einfach zu eng, so dass da extra ein Mitarbeiter für abgestellt werden müsste, der kontrolliert, dass sich nicht zu viele Personen gleichzeitig darin aufhalten. Dieser Aufwand wäre einfach zu groß.

Mussten Sie während des Shutdowns Kurzarbeit anmelden?

Unsere Mitarbeiter an der Kasse, an der Kontrolle und die vom Märchengarten mussten wir tatsächlich während der knapp sechswöchigen Schließungsphase in die Kurzarbeit schicken. Das betraf ca. 25 Mitarbeiter.

Lichterzauber, Straßenmusikfestival und Feuerwerk sind beliebte BlüBa-Events. Können sie durchgeführt werden?

Nein, leider sind all diese Highlights konsequent für diese Saison abgesagt. Nur unsere Sand- sowie die Kürbisausstellung bleiben erhalten.

Sand-Ausstellung ist ein gutes Stichwort. Auf was dürfen sich die Besucher freuen?

Es geht in diesem Jahr um Tiere und es erwarten uns sehr fantasievolle Figuren in den verschiedensten Formen. Die Schwaben dürfen sich beispielsweise freuen aufs Äffle und Pferdle, die zwei Maskottchen vom SWR. Es gibt einen tollen Uhu, einen Biber und viele andere Tiere. Insgesamt werden es 16 Kunstwerke sein, von denen ich vier noch gar nicht weiß, weil sie erst ab der Ausstellungseröffnung am 3. Juli um 16.00 Uhr in einem Speed Carving Contest innerhalb von 24 Stunden erarbeitet werden. Das finde ich sehr spannend und die Motive werden für uns alle eine Überraschung sein. Der Unterschied zu vorherigen Ausstellungen ist, dass wir bessere Standorte für die Skulpturen haben und nicht alle Motive von Beginn an zeigen. In diesem Jahr haben die Besucher die Möglichkeit innerhalb von drei Tagen mitzuerleben, wie eine solche Sandskulptur Schicht für Schicht wächst und bearbeitet wird.

Die Vorbereitungen dafür laufen trotz Corona normal?

Ja, das läuft alles ganz normal. Sowohl bei uns als BlüBa-Mitarbeiter, als auch bei der Truppe um Stefan Hinner, der für die Sandkunst verantwortlich ist. Wir arbeiten mit dem nötigen Abstand und Respekt, aber ansonsten hat sich nichts verändert.

Kommt der Sand diesmal wieder mit dem Schiff und wie viel Tonnen Sand werden es sein?

Ich rechne mit ungefähr 90 Tonnen Sand, die mit dem Binnenschiff aus den elsässischen Sandabbaustätten der Firma Hubele angeliefert werden. Es ist wichtig, dass der Sand sehr hochwertig ist. Er muss sehr scharfkantig sein, damit die Sandkörnchen sich verdichten lassen, ansonsten kann man keine Skulpturen schnitzen. Rund gewaschener Sand vom Meer ist für die Sandkunst völlig unbrauchbar.

Herr Kugel, Sie sind immer für eine Überraschung gut, deshalb die Frage: Planen Sie eventuell für diese Saison noch etwas, was die Besucher für die ausgefallenen Events entschädigen könnte?

Wir haben die Corona-Phase als Think Tank genutzt und haben tatsächlich neue Ideen ausgebrütet. Ich habe nächste Woche mit unserem Feuerwerker einen Termin, der für den November ein Licht-Konzept entwickelt hat. Das ist jedoch nicht zu vergleichen mit dem Christmas Garden in der Wilhelma oder dem Konzept in der Stuttgarter Innenstadt. Sein Konzept wird über eine Strecke von 1,4 Kilometern mit dem Gelände, mit den Bäumen spielen und wird die Kürbis-Skulpturen zum diesjährigen Thema Musik in Szene setzen. Auch ein Laser-Tunnel ist angedacht. Von den Kosten kommt uns unser Feuerwerker aufgrund 25-jähriger guter Zusammenarbeit enorm entgegen, so dass wir seine Idee wohl durchführen können. Er stellt uns sein Equipment sehr günstig zur Verfügung und berechnet nur die Kosten für seine Mitarbeiter.

Als zweites Highlight kann ich für die Zeit ab 5./6.11. in unserer Orangerie erstmals in der Geschichte des BlüBas eine Adventsausstellung ankündigen. Die wird wunderschön und dürfte unsere Besucher so richtig überraschen.

Wir, als BlüBa-Team sind optimistisch und haben uns geschworen, trotz Corona Gas zu geben und gemeinsam etwas für unsere Besucher zu gestalten.

Sie sind jetzt seit 1997 Direktor des Blühenden Barocks. Haben Sie in all den Jahren schon mal eine ähnlich schwierige Zeit erlebt wie in den vergangenen Monaten?

Nein, das habe ich nicht. Und ich habe auch lange nicht wahrhaben wollen, dass das, was sich seit Ende März abgespielt hat, wirklich Realität ist. Manchmal habe ich tatsächlich gedacht, ich liege träumend im Bett und der Albtraum müsste gleich aufhören. Ich war vor dem BlüBa acht Jahre lang für Landesgartenschauen zuständig. Da war das Schlimmste, dass einmal auf 700 Meter Höhe bei drei Grad minus im September alle Blumen erfroren waren. Rückblickend betrachtet ist das im Vergleich zu jetzt jedoch nur Peanuts. Was mir momentan vor allem Sorge macht, sind die Verhaltensweisen rund um Corona. Die eine Gruppe ist sehr salopp im Umgang mit dem Virus, nimmt die Sicherheitsvorkehrungen auf die leichte Schulter. Andere wiederum sind völlig übervorsichtig und ängstlich. Manche Fachleute sagen, es gibt einen Impfstoff in drei Monaten, dagegen stehen weitere sogenannte Fachleute, die behaupten, dass man nicht vor Herbst nächsten Jahres mit einem Impfstoff rechnen kann. So etwas kann man denken, aber darf es so nicht sagen. Man muss doch den Menschen wenigstens noch ein bisschen Hoffnung lassen.

Was sagen Sie zu den vielen Verschwörungstheoretikern, die sich ja auch in Stuttgart zu Kundgebungen getroffen haben?

Diese Leute nerven mich komplett. Ich sage Ihnen ehrlich, dass ich deshalb sogar zwei, drei persönliche Kontakte abgebrochen habe. Auf so etwas habe ich keine Lust. Ich habe aber auch keine Lust mehr, mir den tausendsten Corona-Witz über WhatsApp schicken zu lassen. Das nervt mich alles. Gedanken mache ich mir darüber, wie alles weitergeht, ob wir das alles auskurieren können, wann wir mal wieder ohne Maske S-Bahn fahren oder zum Einkaufen gehen können. Ich halte mich an die Vorkehrungen im öffentlichen Raum, weil ich sie für richtig halte.

Haben Sie für sich beruflich oder privat auch etwas Positives aus der Corona-Krise ziehen können?

Während der letzten Woche habe ich mich mehr meinen Gartentipps unter Gruenzeug.tv auf YouTube widmen können, so dass wir mit den Klicks hochgeschossen sind. Wir haben inzwischen an die zwei Millionen Views. Nach zwei Jahren war der Spitzenklick im Januar bei 176.000 und mittlerweile liegen wir bei 260.000. Da freue ich mich drüber. Aber noch wichtiger ist mir das Feedback meiner Mitarbeiter, die mit unserem Handling während der Krisenwochen nicht nur einverstanden, sondern auch super zufrieden, teilweise sogar dafür richtiggehend dankbar waren. Zu spüren, dass man dankbar ist für das, was man hat, ist für mich das positive Fazit nach Corona. Auch bin ich richtig stolz, wie Deutschland insgesamt die Krise angegangen ist und – Stand heute – bewältigt hat.

Herr Kugel, wir danken Ihnen für das Gespräch!

 

Corona-Neuinfizierte in Ludwigsburg: So sehen die Zahlen am Samstag aus

Am Samstag hat das Landratsamt in Ludwigsburg zwei weitere Neuinfizierte binnen 24 Stunden gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt somit am Samstag (27. Juni 17.00Uhr ) auf mindestens 1.818. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.712 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 3,1 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Gefährliche Körperverletzung in Kornwestheim und Exhibitionistische Handlungen in Freudental

Kornwestheim: Prügelattacke vor Imbiss

Am Freitagabend kam es gegen 17.45 Uhr am Bahnhofsplatz in Kornwestheim vor einem Imbiss zu einer Streitigkeit und sich anschließender Körperverletzung zwischen zwei männlichen Personen. Ein noch unbekannter Täter sei an einem 22-Jährigen zunächst vorbeigelaufen und habe dann unvermittelt eine Schlagbewegung in dessen Richtung vollzogen. Als dieser darauf angesprochen wurde, schlug der Unbekannte auf den 22-Jährigen ein. Auch nachdem der Verletzte zu Boden ging, schlug der Angreifer weiter auf ihn ein und trat zudem zweimal gegen dessen Kopf, ehe es dem Geschädigten gelang, zu flüchten. Der Täter soll während der Tatausführung einen noch unbekannten metallenen Gegenstand mitgeführt und auch eingesetzt haben. Der Geschädigte trug leichte Verletzungen davon, die von einem Rettungsdienst vor Ort versorgt wurden. Die Tat sei von mehreren unbeteiligten Personen beobachtet worden. Der Täter wird folgendermaßen beschrieben: männlich, zwischen 20 und 30 Jahre alt, 170-175 cm groß, von kräftiger Statur, südländisches Aussehen, schwarze gelockte Haare, schwarzer langer Vollbart. Zur Tatzeit soll er ein gelbes T-Shirt mit kleinen Bildern, eine lange graue Jogginghose sowie schwarze Schuhe getragen haben und außerdem einen Rucksack mit sich geführt haben. Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07154 1313 0 beim Polizeirevier Kornwestheim zu melden.

Freudental: Exhibitionist belästigt Joggerin

Am Freitagabend um 18.10 Uhr wurde in Freudental eine 21-jährige Joggerin sexuell belästigt, indem ein Mann mit heruntergelassener Hose im Wald onanierte. Anschließend ging der Unbekannte gegen 18.20 Uhr zurück zum nahegelegenen Parkplatz, stieg dort in einen Sprinter und fuhr in Richtung Freudental davon. Der Vorfall selbst ereignete sich im westlich der Kreisstraße 1633 von Bietigheim kommend in Richtung Freudental gelegenen Waldstück „Königssträßle“. Der Unbekannte wird als Ende dreißig, Anfang vierzig Jahre alt beschrieben und war mit einem grünen T-Shirt und einer kurzen Arbeitshose bekleidet. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen getätigt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07142 405 0 mit dem Polizeirevier Bietigheim-Bissingen in Verbindung zu setzen.

red

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Corona-Neuinfizierte: So sehen die Zahlen vor dem Wochenende aus

Am Freitag hat das Landratsamt in Ludwigsburg drei weitere Neuinfizierten binnen 24 Stunden gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt somit am Freitag (26. Juni 17.00Uhr ) auf mindestens 1.816. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.708 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 3,8 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Lage in Baden-Württemberg:

Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Freitag (26. Juni) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 55 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.541 an. Davon sind ungefähr 33.252 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.

Dem Landesgesundheitsamt wurde heute aus der Stadt Stuttgart ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Zwei Meldungen aus den Kreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Ortenaukreis wurden korrigiert. Demnach beträgt die Zahl der Todesfälle insgesamt 1.829.

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,19 angegeben.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Lkw-Brand auf A81 sorgt für Verkehrschaos

Ein schwerer Verkehrsunfall, der sich am Freitag gegen 12:50 Uhr auf der BAB 81 ereignete, sorgte für rund 200.000 Euro Sachschaden, Vollsperrung der Autobahn und Stau.

Nach bisherigen Erkenntnissen war ein Sattelzuglenker von Heilbronn kommend in Richtung Stuttgart auf dem rechten Fahrstreifen der dreispurigen Autobahn unterwegs. Im Bereich Ludwigsburg-Nord soll der Fahrer bereits in Schlangenlinien gefahren und zweimal nach rechts von der Fahrbahn abgekommen sein. Nachdem er die Leitplanken touchiert hatte, fuhr er jedoch weiter in Richtung Stuttgart. Zwei Kilometer nach der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach geriet der Sattelzuglenker erneut nach rechts und streifte die Leitplanke auf einer Länge von etwa 70 bis 80 Metern. Anschließend wurde das Fahrzeug nach links abgewiesen, stieß gegen ein elektronisches Wechselverkehrszeichen, prallte gegen die Betonleitwand und blieb dann auf dem linken Fahrstreifen kurz vor dem Parkplatz „Engelberg“ stehen. Der Sattelzug fing daraufhin an zu brennen. Der Lkw-Fahrer, der sich noch im Führerhaus befand, wurde von einem Verkehrsteilnehmer herausgeholt. Ob er verletzt wurde, ist derzeit nicht bekannt. Ein Rettungsdienst brachte ihn anschließend in ein Krankenhaus. Der Sattelzug stand im weiteren Verlauf in Vollbrand. Hierdurch kam es zu einer starken Rauchentwicklung weshalb beide Richtungsfahrbahnen voll gesperrt werden mussten. Zudem landete ein Rettungshubschrauber auf der Autobahn. Hinzugezogene Kräfte der Feuerwehren Gerlingen, Leonberg, Ditzingen und Ludwigsburg konnten den Brand schließlich löschen. Da Löschwasser in die Kanalisation lief, wurde das Umweltamt verständigt. Zudem befanden sich Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Ludwigsburg im Einsatz, die sich um die Ausleitung kümmerten. Da der Sattelzug nicht mehr fahrbereit ist, muss er geborgen und abgeschleppt werden. Hierzu dauern die Bergungsarbeiten momentan noch an.

Stand 16:10 Uhr:

Fahrtrichtung Heilbronn: Vollsperrung aufgehoben

Fahrrichtung Stuttgart: Vollsperrung besteht weiterhin, Ausleitung Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach

Darüber hinaus wird der Verkehr, der sich zwischen der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach und der Unfallstelle befindet, über den Parkplatz „Engelberg“ abgeleitet

Eine Nachtragsmeldung wird nach Abschluss der Bergungs- und Reinigungsarbeiten noch folgen. Wie lange die Maßnahmen noch andauern, ist derzeit nicht bekannt.

red

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Was in Ludwigsburg und der Region los war

Sachsenheim: Verkehrsunfall mit Verletzten in der Ludwigsburger Straße

Am Freitagnachmittag ereignete sich ein Verkehrsunfall mit Verletzten gegen 14:05 Uhr in der Ludwigsburger Straße in Sachsenheim. Dem bisherigen Ermittlungsstand nach wollte eine 20-Jährige mit ihrem BMW aus dem Industriegebiet kommend in Fahrtrichtung Bietigheim-Bissingen in die Ludwigsburger Straße einbiegen. Auf dieser war eine 30-Jährige mit ihrem Mazda von Bietigheim-Bissingen kommend in Richtung Sachsenheim unterwegs. Vermutlich übersah die 20-Jährige den Mazda, so dass die beiden Fahrzeuge im Kreuzungsbereich kollidierten. Bei dem Unfall wurden die 20-Jährige im BMW, sowie die 30-Jährige und ein elf Monate altes Kind im Mazda verletzt. Direkt nach dem Zusammenprall der Fahrzeuge waren andere Verkehrsteilnehmer und Passanten als Ersthelfer vor Ort und kümmerten sich um die Unfallbeteiligten bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte. Alle drei Personen wurden mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Neben zwei Rettungswagen war auch ein Notarzt vor Ort. Durch die Polizei wurde die Ludwigsburger Straße zeitweilig für die Bergung und Unfallaufnahme gesperrt. Es war eine örtliche Umleitung eingerichtet. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Sachschäden belaufen sich nach einer ersten Schätzung auf etwa 12.000 bis 15.000 Euro.

Hemmingen: Unbekannter entblößt sich vor Frauen

Am Donnerstag entblößte sich ein bislang unbekannter Täter gegen 19:05 Uhr vor zwei Frauen im Schlosspark in der Münchinger Straße in Hemmingen. Der Unbekannte setzte sich gegenüber den Frauen auf eine Bank und entkleidete sich, so dass sein Geschlechtsteil zu sehen war. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen können sich unter Tel. 07141 18 9 an die Kriminalpolizei wenden.

Ludwigsburg-West: Geldwechseltrick

Am Freitagvormittag wurde ein 67-jähriger Opfer eines Geldwechseltricks, zu dem die Polizei nun nach Zeugen sucht. Gegen 09:30 Uhr hatte sich der 67-Jährige in der Schwieberdinger Straße in Ludwigsburg-West auf dem Parkdeck eines Einkaufsmarktes aufgehalten. Dort wurde er von einem noch unbekannten Täter angesprochen. Er wollte eine 2-Euro-Münze gewechselt haben. Als der 67-Jährige im weiteren Verlauf seinen Geldbeutel hervorgeholt hatte, griff der Unbekannte ebenfalls ins Münzfach und nahm sich zwei Euro in einer kleineren Stückelung heraus. Nachdem er daraufhin gegangen war, kehrte er kurz darauf zum 67-Jährigen zurück und bat erneut um einen Wechselvorgang. Auch hier half er bei der Suche im Geldbeutel. Im Anschluss legte er im Auto des 67-Jährigen 50 Cent auf den Sitz und ging davon. Kurze Zeit später musste der gutmütige Herr feststellen, dass der Unbekannte mehrere hundert Euro aus seiner Geldbörse entwendet hatte. Er sei ihm noch hinterhergerannt, konnte ihn aber nicht mehr einholen. Bei dem Unbekannten soll es sich um einen 30 Jahre alten Mann handeln, der gebrochen Deutsch sprach. Er hat schwarze, kurze bis mittellange Haare, leichte Andeutungen von Augenringen und war zur Tatzeit mit einem kurzärmligen, blauen Oberteil und einer langen, dunkelblauen Stoffhose bekleidet. Das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, sucht nun nach Zeugen, die Hinweise zu dem unbekannten Mann geben können oder selbst Opfer dieser Betrugsmasche wurden.

Markgröningen: Vier Tatverdächtige nach Sachbeschädigungen festgestellt

Polizeibeamte des Polizeireviers Vaihingen an der Enz konnten am Freitag gegen 02:50 Uhr in Markgröningen vier Tatverdächtige nach dort begangenen Sachbeschädigungen feststellen und einer Kontrolle unterziehen. Eine Zeugin meldete sich und teilte mit, dass im Bereich „Raiserhaus“ eine Mülltonne umgeworfen und eine Scheibe eines Wasserpumpenhäuschens beschädigt worden war. Bei Eintreffen der Polizisten gingen sofort vier Personen zu Fuß flüchtig, wobei die Beamten zunächst einen und kurz darauf zwei weitere Personen einholen konnten. Im Rahmen der weiteren polizeilichen Maßnahmen wurde der vierte Tatverdächtige wenig später ebenfalls angetroffen. Ein 18-Jähriger, zwei Männer im Alter von 19 Jahren und ein 16 Jahre alter Jugendlicher wurden einer Kontrolle unterzogen und ihre Personendaten erhoben. Der Polizeiposten Markgröningen hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Zeugen, die weitere sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte unter der Tel. 07145 93270.

Hemmingen: Diebstahl aus Tiefgarage

Am Donnerstag zwischen 07:10 Uhr und 18:00 Uhr trieb ein noch unbekannter Täter in der Allmendstraße in Hemmingen sein Unwesen. Möglicherweise hat sich der Unbekannte unbemerkt Zugang zu einer Tiefgarage verschafft, während das elektronische Garagentor gerade im Begriff war zu schließen. Aus der Garage entwendete er schließlich vier Winterräder samt Alufelgen, deren Wert sich auf eine dreistellige Summe beläuft. Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Korntal-Münchingen, Tel. 0711 839902-0, in Verbindung zu setzen.

Kornwestheim: Räuberischer Diebstahl

Am Donnerstag kam es gegen 20:40 Uhr zu einem Vorfall in einer Gaststätte am Bahnhofsplatz in Kornwestheim. Ein Gast nutzte die kurze Abwesenheit einer 59-jährigen Bedienung im Thekenbereich aus und entwendete eine Geldkassette. Der Mann flüchtete daraufhin, allerdings konnte die 59-Jährige ihn im Bereich einer Unterführung einholen und festhalten. Um sich aus den Festhaltegriff zu lösen, stieß der Dieb mehrfach mit den Händen gegen den Kopf der 59-Jährigen. Durch die Stöße wurde die Frau nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt, jedoch musste sie den Mann aufgrund dessen loslassen. Nachdem es ihr noch gelungen war einen Teil der entwendeten Beute dem Täter abzunehmen, ließ er die zuvor von ihm geleerte Geldkasse sowie sein mitgeführtes Fahrrad zurück. Mutmaßlich mit dem restlichen Teil des Diebesguts rannte er schließlich über die Bahngleise und fuhr anschließend in einer S-Bahn davon. Mehrere Zeugen waren auf das Geschehen aufmerksam geworden und verfolgten den Flüchtenden noch vergebens. Durch die Auseinandersetzung lagen einige Geldscheine in der Unterführung verstreut auf dem Boden. Passanten sammelten das Geld auf und gaben es der 59-jährigen Frau zurück. Im Zuge der weiteren polizeilichen Maßnahmen wurde ein 40-jähriger Mann, der möglicherweise als Tatverdächtiger in Betracht kommt, ermittelt. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an und werden durch Beamte der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg geführt.

red

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Arbeitsagentur Ludwigsburg richtet sich mit Online-Angeboten an Jugendliche

Jetzt ist es höchste Zeit, um sich auf das Leben nach der Schule vorzubereiten. Dafür bietet die Bundesagentur für Arbeit eine große Auswahl an Online-Angeboten zur Berufs- und Studienorientierung. Zudem ist die Berufsberatung der Ludwigsburger Arbeitsagentur direkt über eine Telefon-Hotline erreichbar.

Trotz schrittweiser Lockerungen der coronabedingten Einschränkungen im öffentlichen Leben können die Berufsberater der Agentur für Arbeit Ludwigsburg derzeit nur eingeschränkt in der Schule oder der Agentur für Arbeit persönliche Beratungsgespräche anbieten. Damit die aktuelle Situation für ratsuchende Jugendliche jedoch nicht zum Stolperstein wird, gibt es seit kurzem die Berufsberatungs-Hotline. Wer also eine Beratung, einen Ausbildungsplatz oder einen dualen Studiengang sucht, kann die Berufsberatung von Montag bis Donnerstag von 9:00 – 12:00 Uhr unter der Nummer 07141 137 271 erreichen. Anschließend ist die Voice-Box geschaltet und es erfolgt ein Rückruf. Alternativ können sich alle Ratsuchenden unter der Mailadresse: Ludwigsburg.Berufsberatung@arbeitsagentur.de an die Berufsberatung wenden.

Online-Angebote:

Für Schüler bis zur 10. Klasse informiert die Plattform www.planet-beruf.de über alle Themen rund um Berufswahl, Bewerbung und Ausbildung. Jede Woche wird das Portal mit neuen Beiträgen aktualisiert. Newsletter informieren laufend über neue Inhalte.

Das Internetportal www.abi.de liefert Schülern der Sekundarstufe II sowie Studienanfängern Reportagen über Studiengänge, Ausbildungen oder Berufe, Hintergrundberichte zu Arbeitsmärkten und Branchen, aber auch praktische Tipps – täglich aktualisiert. Die www.abi.de/bewerbungsbox bietet zur Vor- und Nachbereitung der Bewerbungsphase auf ein Praktikum, eine Ausbildung oder einen Studienplatz ein umfangreiches Paket aus Infotexten, Videos, Checklisten und Interactivities.

Mit dem Selbsterkundungstool Check-U (www.check-u.de) können angehende Schulabgänger testen, welcher Ausbildungsberuf oder welches Studium zu ihnen passt. Mit Hilfe von Online-Testverfahren werden Fragen zu Fähigkeiten, Stärken und Interessen gestellt. Auf Basis dieser Eingaben ermittelt das Tool passende Ausbildungsberufe und Studienfelder. Wer zudem wissen will, wie es nach einer abgeschlossenen Ausbildung mit der Karriere weitergehen kann, erhält auch dazu passende Vorschläge. 

Damit noch nicht genug. Nun beginnt die intensive Recherche zu den ermittelten Berufsfeldern und Berufen – denn ein Test gibt zwar die Richtung vor, doch das alleine reicht für die Berufswahl nicht aus. BERUFENET (www.berufenet.arbeitsagentur.de) ist ein Online-Service, der umfassende berufskundliche Informationen zur Verfügung stellt. Er liefert Auskunft zu über 3000 Berufen und stellt Informationen zu den Themen Studium, Aus- und Weiterbildung sowie Tätigkeit dar. Keine vergleichbare Website beschreibt so viele Berufe so detailliert.

Im Filmportal www.berufe.tv werden in mehr als 350 kurzen Spots Ausbildungs- oder Studienberufe von A wie Agrarwissenschaftler/in oder Altenpfleger/in bis Z wie Zimmerer/in oder Zahnmediziner/in vorgestellt.  Ein guter Einstieg in die Berufsorientierung! Zudem gibt es dort weitere Filme rund um die Themen Arbeit, Beruf, Aus- und Weiterbildung. Nach jedem Film werden vertiefende Informationen zur Ausbildung oder zum Studium aufgeführt. Hier kann zum Beispiel direkt die Suche nach offenen Ausbildungsplätzen in der Jobbörse (www.jobboerse.arbeitsagentur.de)  sowie die Suche nach Universitäten und Studiengängen auf www.arbeitsagentur.de/bildung/studium oder www.studienwahl.de gestartet werden. 

Corona-Neuinfizierte: Die Zahlen vom Donnerstag für Ludwigsburg

Am Donnerstag hat das Landratsamt in Ludwigsburg 4 weitere Neuinfizierten binnen 24 Stunden gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt somit am Donnerstag (25. Juni 17.00Uhr ) auf mindestens 1.813. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.703 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 3,5 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Lage in Baden-Württemberg:

Am Donnerstag (25. Juni) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.486 angestiegen. Davon sind ungefähr 33.223 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.830 an.

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,38 angegeben.

Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Donnerstag (25. Juni) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 30 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.486 an. Davon sind ungefähr 33.223 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 433 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen Neckar-Odenwald-Kreis, Schwarzwald-Baar-Kreis und Sigmaringen sowie aus der Stadt Heilbronn insgesamt vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Eine Meldung aus dem Landkreis Ravensburg wurde korrigiert. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.830. Unter den Verstorbenen waren 1.034 Männer und 796 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

 

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Was in Ludwigsburg und der Region los war

Bietigheim-Bissingen: Trickbetrug

Ein 80-Jähriger wurde am Donnerstag gegen 11:00 Uhr in der Talstraße in Bietigheim Opfer eines Trickbetrügers. Ein bislang unbekannter Täter sprach den Senior in der untersten Ebene im Parkhaus eines Supermarktes an und bat darum eine 1-Euro-Münze zu wechseln. Daraufhin holte der 80-Jährige seinen Geldbeutel hervor und suchte nach Kleingeld. Der Kriminelle griff dann ebenfalls in die Börse hinein, angeblich um ihm beim Suchen zu helfen. Nach Abschluss des Wechselvorgangs ging der Unbekannte davon. Kurz danach stellte sich heraus, dass der dreiste Dieb aus dem Geldbeutel des hilfsbereiten Mannes eine zweistellige Bargeldsumme entwendet hatte. Bei dem unbekannten Täter soll es sich um einen etwa 30 Jahre alten Mann mit schwarzen Haaren handeln, der gut Deutsch sprach. Er hat einen dunklen Teint, trat sehr freundlich auf und war zur Tatzeit mit einem hellblauen T-Shirt bekleidet. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, sucht nun nach Zeugen, die Hinweise zu dem unbekannten Mann geben können oder selbst Opfer dieser Betrugsmasche wurden.

Bietigheim-Bissingen: Schwerverletzter bei Verkehrsunfall

Ein Schwerverletzter und ein Sachschaden von rund 30.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Donnerstag gegen 09:20 Uhr auf der Kreisstraße 1671 zwischen Markgröningen und Bietigheim-Bissingen ereignete. Kurz vor der Einmündung zur Carl-Benz-Straße fuhren ein 58-jähriger Lkw-Fahrer und ein 25-Jähriger, der ebenfalls am Steuer eines Lkw saß, hintereinander auf der Geradeausspur in Richtung Bietigheim-Bissingen. Zu diesem Zeitpunkt soll sich ein noch unbekannter Fahrzeuglenker neben den beiden Verkehrsteilnehmern auf der Linksabbiegerspur befunden haben. Kurz vor der Ampelanlage soll der Unbekannte dann einen Fahrstreifenwechsel nach rechts durchgeführt haben, woraufhin der 58-jährige Lkw-Fahrer eine Vollbremsung einleiten musste, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Der nachfolgende 25-Jährige erkannte dies vermutlich zu spät und fuhr auf seinen Vordermann auf. Hierdurch erlitt der 25-Jährige schwere Verletzungen. Da er in seinem Fahrzeug eingeklemmt wurde, musste ihn die hinzugezogene Freiwillige Feuerwehr Bietigheim-Bissingen aus seinem Lkw befreien. Anschließend brachte ein Rettungsdienst den verletzten Mann in ein Krankenhaus. Zu Beginn der Unfallaufnahme mussten zwei Fahrstreifen in Richtung Bietigheim-Bissingen gesperrt werden. Hierdurch kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen. Der Lkw des 25-Jährigen war in der Folge nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der unbekannte Fahrzeuglenker fuhr nach seinem Fahrstreifenwechsel, ohne anzuhalten davon. Zum Unfallzeitpunkt lenkte er möglicherweise einen Audi TT mit Heilbronner Kennzeichen (HN). Personen, die sachdienliche Hinweise zum unbekannten Fahrzeuglenker geben können, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg, Tel. 0711 6869-0, in Verbindung zu setzen.

Kornwestheim-Pattonville: Zeugen nach Körperverletzung und Bedrohung gesucht

Am Mittwoch gegen 20:25 Uhr hielt sich ein 15-jähriger Junge in der Nebraskastraße in Kornwestheim-Pattonville auf dem dortigen Skaterplatz auf. Nach derzeitigem Kenntnisstand befand sich ein noch unbekannter Mann zusammen mit seinen beiden mutmaßlichen Töchtern, ebenfalls auf der Skateranlage. Nachdem der 15-Jährige mit einem Cityroller auf der Skatfläche vermutlich mit einer der beiden Töchter zusammengestoßen war, soll der unbekannte Vater unvermittelt auf den Jungen zugegangen sein und ihn zwei Mal mit der Hand ins Gesicht geschlagen haben. Hierdurch erlitt der 15-Jährige eine Schwellung im Gesicht. Nachdem er ihn noch bedroht haben soll, verließ der Mann in Begleitung seiner mutmaßlichen Töchter im Alter von etwa fünf und sieben Jahren die Örtlichkeit. Der Unbekannte ist etwa 40 bis 50 Jahre alt und vermutlich 185 cm groß. Er hat ein südländisches Aussehen, trug einen Vollbart und hat schwarze, mittellange Haare, die nach hinten gekämmt waren. Personen, die den Vorfall beobachten konnten oder Hinweise zu dem unbekannten Angreifer geben können, wenden sich bitte an das Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154 1313-0.

Korntal-Münchingen: Bargeld entwendet

Auf Bargeld hatte es ein bislang unbekannter Dieb abgesehen, der zwischen Mittwoch 22:30 Uhr und Donnerstag 05:20 Uhr einen Hofladen im Esslinger Weg in Münchingen heimsuchte. Am Objekt schlug der Unbekannte zunächst ein Fenster ein und betrat anschließend den Verkaufsraum. Dort entwendete er eine Kasse, in der sich eine dreistellige Bargeldsumme befand. Mit dem Diebesgut suchte er schließlich das Weite und hinterließ einen Sachschaden von rund 1.000 Euro. Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Korntal-Münchingen, Tel. 0711 839902-0, in Verbindung zu setzen.

Bietigheim-Bissingen: Mercedes auf Supermarktparkplatz beschädigt

Nach einer Unfallflucht, die am Mittwoch zwischen 11:45 Uhr und 12:45 Uhr in der Prinz-Eugen-Straße in Bissingen verübt wurde, sucht die Polizei den Unfallverursacher. Zum angegebenen Zeitpunkt war ein Mercedes auf dem Parkplatz eines Supermarktes abgestellt. Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker stieß vermutlich beim Ein- oder Ausparken gegen den geparkten Mercedes und richtete hierbei einen Sachschaden von rund 1.000 Euro an. Anschließend fuhr der Unbekannte davon. Zeugen, die Hinweise zum Verursacher geben können, melden sich bitte beim Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0.

Marbach am Neckar-Rielingshausen: Unfallflucht mit 4.000 Euro Sachschaden

Vermutlich beim Vorbeifahren oder beim Wenden prallte ein noch unbekannter Fahrzeuglenker gegen einen BMW, der am Mittwoch zwischen 17:00 Uhr und 19:25 Uhr in der Burgunderstraße im Ortsteil Rielingshausen stand. An der linken Fahrzeugfront entstand dadurch ein Sachschaden von etwa 4.000 Euro. Nach bisherigen Erkenntnissen ist der Verursacher offenbar nach der Kollision aus seinem Fahrzeug ausgestiegen und hat Plastikteile eingesammelt. Anschließend entfernte er sich von der Unfallstelle. Darüber hinaus konnten an dem BMW weiße Lackantragungen und ein Teil von grauer Folie festgestellt werden, die möglicherweise vom Verursacherfahrzeug stammen. Das Polizeirevier Marbach bittet Zeugen, die weitere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Tel. 07144 900-0, zu melden.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Preise für Wohnimmobilien zeigen in eine Richtung

Keine gute Nachricht für Hauskäufer: Wohnimmobilien verteuerten sich im ersten Quartal 2020 weiter. Besonders in den Metropolen Deutschlands zeigt die Preiskurve nach wie vor nach oben. Auch im Umland der Großstädte und in den ländlichen Regionen werden Häuser immer teurer.

Die Preise für Wohnimmobilien (Häuserpreisindex) in Deutschland lagen im 1. Quartal 2020 durchschnittlich 6,8 % höher als im 1. Quartal 2019. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, verteuerten sich Wohnimmobilien weiterhin sowohl in der Stadt als auch auf dem Land. In den sieben größten Metropolen (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf) waren Ein- und Zweifamilienhäuser 9,5 % und Eigentumswohnungen 7,4 % teurer als im Vorjahresquartal. In den anderen Großstädten ab 100 000 Einwohnerinnen und Einwohnern stiegen die Häuserpreise um 8,3 % und die Preise für Eigentumswohnungen um 9,3 %. Auch in dünn besiedelten ländlichen Kreisen wurden Wohnimmobilien im Durchschnitt teurer. Dort erhöhten sich die Preise für Häuser um 6,1 % und für Eigentumswohnungen um 4,9 %, so das Statistische Bundesamt weiter.

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Quelle: Destatis