Geldwechsel-Trick: 73-Jähriger wird bestohlen

Mit dem Zwei-Euro-Trick hat ein Unbekannter am Donnerstag gegen 10:30 Uhr von einem 73-Jährigen im Parkhaus Asperger Straße 70 Euro ergaunert. Er sprach den Mann an und bat ihn. Zwei Ein-Euro-Münzen zu wechseln. Dabei verwickelte er den 73-jährigen in ein Gespräch und zog ihm unbemerkt mehrere Scheine aus seiner Geldbörse. Der Trickdieb wurde der Polizei wie folgt beschrieben: Ca. 50 bis 55 Jahre alt; 165 cm groß, Oberlippenbart und dunkle, nach hinten gekämmte Haare; sprach gebrochen Deutsch; trug eine schmale, eckige Brille mit dunklem Rand und ein dunkles Sakko. Das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5353, bittet um Hinweise.

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Pilates- und Workout Übungen von Ludwigsburg24 – Teil 62

Die besten und effektivsten Workouts!

Kurz vorm langen Wochenende zeigt dir unsere Pilates Trainerin Elif in unserer Pilates- und Workout Serie, wie du dein Fett wegkriegst und gleichzeitig mehr Muskeln und eine klasse Haltung bekommst.

Die heutige Übung heißt „Beine & Wirbelsäule„.

Viel Spaß beim Mitmachen wünschen wir!

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Pilates- und Workout Übungen von Ludwigsburg24 – Teil 61

Die besten und effektivsten Workouts!

Für den Wochenanfang zeigt dir unsere Pilates Trainerin Elif in unserer Pilates- und Workout Serie, wie du dein Fett wegkriegst und gleichzeitig mehr Muskeln und eine klasse Haltung bekommst.

Die heutige Übung ist für den „kompletten Körper“ geeignet.

Viel Spaß beim Mitmachen und einen guten Start in die Woche wünschen wir!

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ICE entgleist: Katastrophenschutzübung mit 750 Teilnehmern

LUDWIGSBURG / SCHWIEBERDINGEN. Ein Bahnunglück mit vielen Betroffenen und Verletzten – dieses Szenario lag der Katastrophenschutzübung „Consilium“ (lateinisch für „Plan“) zugrunde, die in der Nacht von 26. auf 27. Oktober an der Schnellbahntrasse der Deutschen Bahn im Raum Schwieberdingen stattfand. Das Landratsamt Ludwigsburg organisierte die Großübung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn.

Die Organisatoren arbeiteten insgesamt mit rund 750 Teilnehmern, darunter Feuerwehren aus dem Landkreis Ludwigsburg, Einheiten der Rettungsdienste, Einheiten des Bevölkerungsschutzes, des Technischen Hilfswerks, der Deutschen Bahn, der Landes- und Bundespolizei sowie Vertreter des Landratsamtes. Bei der Übung mussten die Einsatzkräfte eine Vielzahl von Betroffenen und Verletzten retten, betreuen und abtransportieren. Zusammen mit allen betroffenen Kommandanten des Landkreises hat Kreisbrandmeister Andy Dorroch den Einsatzplan „Schienenunfälle im Landkreis Ludwigsburg“ erstellt. Dieser Schieneneinsatzplan macht für alle Rettungs- und Hilfsorganisationen eindeutige, allgemeinverständliche Angaben für solche Einsätze. Erkenntnisse aus der geplanten Übung sollten die theoretische Planung überprüfen, bevor der Einsatzplan landkreisweit eingeführt wird.

Ludwigsburger Filmakademie auf dem Siegertreppchen

Bei der 52. Verleihung des Deutschen Wirtschaftsfilmpreises der Bundesregierung konnten sich die Filmakademie-Studierenden und -Alumni Tarek Roehlinger, Lili Zahavi, Fabian Gamper, Alexander David, Denis Elmaci, Bela Adami, Maike Kiefer und Nicola Pantzke sowie Stefanie Gödicke und Magdalena Wolff über den 1. Platz in der Nachwuchskategorie freuen. Das Team von der Filmakademie Baden-Württemberg erhielt den mit 10.000 Euro dotierten Deutschen Wirtschaftsfilmpreis für ihren Film HELLA – SEXY PRODUCTS. SEXY MOVES. aus den Händen von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Die Verleihung fand am Mittwoch, 23. Oktober, im Berliner Kino International statt.

In HELLA – SEXY PRODUCTS. SEXY MOVES. beginnt ein ölverschmierter KfZ- Mechaniker mit einem HELLA-Ersatzteil in der Hand im Rhythmus der Musik aus einem Radio zu arbeiten. Immer tänzerischer werden seine Bewegungen, bis er schließlich eine regelrechte Performance hinlegt. Plötzlich bemerkt er, dass sein Chef ihn die ganze Zeit beobachtet hat. Er erstarrt in seiner Pose und verlässt die Werkstatt. Im nächsten Moment beginnt der Chef seinerseits, zur selben Musik zu tanzen.

Auf dem dritten Platz in der Nachwuchskategorie landete ein weiteres Drittmittelprojekt von Studierenden der Filmakademie: In dem Kurzfilm NEXTBIKE – DIE AUTOFICKER (Regie: Josia Brezing) trifft ein Mann auf der Suche nach Liebe und Sex  auf eine Transprostituierte und einen Fetischboy. Doch statt ihn von seinen Gelüsten zu erlösen, informieren sie ihn gemeinsam über seinen verantwortungslosen Umgang mit der Umwelt. Wäre er doch nur Nextbike gefahren!

THE BEAUTY (Regie: Pascal Schelbli), poetischer Spot mit ernstem Hintergrund, wurde in diesem Jahr mit dem Sonderpreis der Jury zum Thema „Nachhaltigkeit“ ausgezeichnet: Der Film von Studierenden des Animationsinstituts der Ludwigsburger Filmhochschule ist eine poetische Reise durch eine faszinierende Unterwasserwelt, in der Plastik und Natur eins werden. Für einen Atemzug lösen sich die Sorgen und Schuldgefühle zwischen schaurig schönen Korallenriffen und den geheimnisvollen Tiefen des Ozeans auf.

Der Deutsche Wirtschaftsfilmpreis ist einer der ältesten Filmpreise Deutschlands. Er wird jährlich vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ausgeschrieben und für die besten Filme aus der Wirtschaft und über die Wirtschaft verliehen. Der Wettbewerb verfolgt das Ziel, die Kenntnis wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Bevölkerung zu vertiefen.

Aus den über 200 eingereichten Filmbeiträgen zum Wirtschaftsfilmpreis 2019 wurden am 26. September 15 Nominierungen für den Preis bekanntgegeben. Als Auszeichnungen wurden in den fünf Wettbewerbskategorien Trophäen für den 1. Platz und Urkunden vergeben. Der 1. Preis in der Kategorie „Nachwuchsfilme“ war mit 10.000 Euro dotiert. Die Plätze 2 und 3 erhielten ebenfalls Geldpreise.

Weitere Informationen sowie alle Filme unter:

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Wettbewerb/deutscher-wirtschaftsfilmpreis.html

 

HELLA – SEXY PRODUCTS. SEXY MOVES.

Regie: Tarek Roehlinger, Lili Zahavi

Bildgestaltung/Kamera: Fabian Gamper

Filmmusik: Alexander David

Sounddesign: Denis Elmaci

Montage/Schnitt: Bela Adami

Szenenbild: Maike Kiefer

Producer: Nicola Pantzke

Produzentinnen: Stefanie Gödicke und Magdalena Wolff (triebkraft film production)

 

NEXTBIKE – DIE AUTOFICKER

Regie: Josia Brezing

Konzept: Adrian Schwarze und Josia Brezing

Bildgestaltung/Kamera: Christoph Bockisch

Szenenbild: Larissa Bonitz

Sound: Lukas Reiter

Schnitt: Farina Hasak

Producerin: Nadia Zimmermann

Produzent: Felix Fahle

Sounddesign: Johanna Roth

Cast: Wolfram von Stauffenberg, Paul Boche und Raúl Semmler

 

THE BEAUTY

Regie: Pascal Schelbli

VFX Supervisor: Marc Angele

Filmmusik: Aleksander Wolf David, Petteri Sainio

Sounddesign: Robin Harff

Montage/Schnitt: Pascal Schelbli

Producer: Tina Vest, Aleksandra Todorovic

Underwater Cinematography: David Iskender Dinçer

Fahrerflucht: Hund wird auf Feldweg angefahren und schwer verletzt

Am Freitag gegen 17.15 Uhr lief ein 64-Jähriger mit seinem Hund der Rasse Cocker Spaniel auf einem Feldweg im Grundwasen und ließ diesen frei laufen. Als sich ein roter Kleinwagen näherte, gab der 64-Jährige mit seiner Hand Warnzeichen, welche der Fahrer jedoch ignorierte und unvermindert weiterfuhr. Der Cocker Spaniel sprang auf die Fahrbahn, wurde vom Fahrzeug erfasst und in den Acker geschleudert. Der Hund wurde hierbei schwer verletzt und von seinem Herrchen in eine Tierklinik verbracht. Der unbekannte Fahrer des roten Kleinwagens setzte ohne anzuhalten seine Fahrt fort und wird gebeten, sich beim Polizeirevier Vaihingen/Enz, Telefon 07042 / 941-0, zu melden, ebenso Zeugen, welche den Vorfall beobachtet haben.

Noch freie Plätze für Kinder beim Agenda-Diplom-Programm

Bei Veranstaltungen zum Agenda-Diplom für Kinder gibt es im November noch freie Plätze. Wer sich schnell anmeldet, hat noch die Chance, teilzunehmen.

Die Veranstaltung „Früchte, Blätter, Samen“ findet am Donnerstag, 14. November, von 15 bis 16.30 Uhr statt. Bei der Veranstaltung haben die Kinder die Möglichkeit, gesammeltes Pflanzenmaterial unter dem Binokular zu untersuchen und viel Neues über die Natur zu erfahren. Das Programm richtet sich an Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren.

Wer sich als Umweltdetektiv auf die Suche nach Flechten machen möchte, kann das am Samstag, 16. November, von 10.15 bis 12 Uhr tun. Bei der Veranstaltung „Augen auf – was uns Flechten über saubere Luft sagen können“ dürfen Kinder zwischen acht und zwölf Jahren teilnehmen.

Für jede Teilnahme erhalten die Kinder einen Sticker zum Einkleben in ihren Agenda-Pass. Wer sechs Sticker hat, hat viel über Natur und Umwelt gelernt und wird mit dem Agenda-Diplom ausgezeichnet. Wer noch nicht im Besitz des Programmhefts „Programm NaturInfoZentrum Casa Mellifera“ ist, erhält dieses an der Rathaus-Information, im Kulturzentrum oder gerne auch direkt vom Agendabüro zugesandt.

Anmeldungen nimmt das Agendabüro per E-Mail an agenda@ludwigsburg.de, online unter www.agenda21.ludwigsburg.de und www.ludwigsburg.de/Anmeldung+Agendadiplom.html oder per Teilnehmerkarte (im Programmheft) entgegen. Weitere Informationen gibt es beim Agendabüro, Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement und Soziales, Telefon 0 7141 910-2027.

Verkehrsbericht Ludwigsburg: Welche Strassen diese Wochen gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 28. Oktober 2019

Danziger Straße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Friedrichstraße und der Hindenburgstraße bis voraussichtlich Anfang November. Der Anliegerverkehr ist frei.

Heilbadweg
Es besteht eine Vollsperrung zwischen dem Heilbad und der Uferstraße bis circa Ende Dezember. Der Fahrradverkehr wird über die Marbacher Straße umgeleitet.
 
Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudestraße und dem Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt – die Verkehrsführung erfolgt stadteinwärts zwischen der Friedrichstraße und der Leonberger Straße.

Karlstraße/Seestraße
Hier besteht eine Vollsperrung des Einmündungsbereichs. Die Karlstraße ist für den Anliegerverkehr frei. Die Einbahnstraßenregelung wird im Bereich des Spielplatzes umgekehrt.
 
Köhlstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen Solitudeallee und Lerchenholz bis voraussichtlich Anfang November. Der Anliegerverkehr ist frei.

Lortzingstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Brucknerstraße und der Lortzingstraße 7 bis voraussichtlich Ende April 2020.

Mörikestraße/Daimlerstraße (Möglingen)
Zwischen der Wöhlerstraße und der Siemensstraße (Möglingen) besteht eine Einbahnregelung von Möglingen nach Ludwigsburg bis voraussichtlich Ende November 2019. Der Rad- und Fußgängerverkehr bleibt aufrecht erhalten. Der Kreuzungsbereich Wöhlerstraße/Mörikestraße ist von der Baumaßnahme nicht betroffen.

Osterholzallee
Die Fahrbahnen in der Osterholzallee sind bis voraussichtlich Ende April 2020 zwischen der Schlieffenstraße und der Gänsfußallee halbseitig gesperrt. Es gibt eine Einbahnregelung in Fahrtrichtung Stadtmitte. Eine Umleitung in die Gegenrichtung ist eingerichtet. Die Jenischstraße wird zur Sackgasse.
 
Rilkestraße
Hier besteht eine Vollsperrung zwischen der Austraße und der Thomas-Mann-Straße bis voraussichtlich Ende Dezember 2019. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Schillerstraße
Es besteht bis voraussichtlich Ende November eine Vollsperrung zwischen dem Schillerplatz und der Gartenstraße. Der Rad- und Fußgängerverkehr bleibt aufrecht erhalten.

Schwieberdinger Straße
Es besteht eine Sperrung der Fahrspuren in der Schwieberdinger Straße. Je eine Fahrspur stadteinwärts und stadtauswärts bleibt erhalten. Das Abbiegen aus der Schwieberdinger Straße in die Nebenstraßen und umgekehrt ist nur eingeschränkt möglich. Bitte die Hinweisschilder beachten. Die Sperrungen bestehen voraussichtlich bis Ende November.

Siegesstraße
Es besteht voraussichtlich bis Mitte November eine Vollsperrung zwischen der Saarstraße und der Oscar-Walcker-Straße. Der Anliegerverkehr ist frei.

Uferstraße
Es besteht bis voraussichtlich Ende November eine Vollsperrung zwischen der Marbacher Straße und der Uferstraße 95. Der Rad- und Fußgängerverkehr bleibt aufrecht erhalten.

Spukende Geister und andere gruselige Gestalten im Blühenden Barock

In den Herbstferien lockt die Kürbisausstellung mit Kürbisfratzen, Schnitzangeboten und gruseligen Geistern Jung und Alt in den Blühenden Barock. Ein spannendes Mitmachprogramm sorgt für jede Menge unheimliche Momente und endet in einem wahren Schlachtfest.

Die letzten Wochenenden wurde von den Besuchern der Kürbisausstellung schon viel kreative Arbeit geleistet. Jeder von 3 bis 99, der Lust hatte, konnte sich aus dem großen Angebot der Schnitzkürbisse einen aussuchen, kaufen und daraus einen richtig gruseligen Kürbis-Geist schnitzen. Dieses Angebot besteht jeweils samstags, sonntags sowie feiertags noch bis einschließlich 3. November jeweils ab 10.00 Uhr. Danach darf man sein Exemplar natürlich mit nach Hause nehmen und vor der eigenen Haustür damit Leute erschrecken oder einfach nur schön leuchten lassen.

Für die komplette Halloween-Woche haben die Kürbis-Aussteller beim weißen Schnitzzelt neben den Flammkuchen erneut das kleine Grusel-Gewusel eingeladen. Diese Geisterbahn, die von einem Team aus Künstlern, Erziehern und Sozialpädagogen kindgerecht bespielt wird, besteht aus mehreren aneinandergebauten und verdunkelten Zelten, die mit Schwarzlicht ausgestattet sind. Alle kleinen, aber auch großen mutigen Gruselfans betreten in den Zelten eine schaurig-schöne Halloween-Welt: Leuchtende Spinnen, die auf einmal über dem Kopf baumeln, gruselige Geister hinterm Vorhang oder weiße Hände, die plötzlich aus der Dunkelheit auftauchen und versuchen, die Zeltbesucher zu erhaschen. Natürlich dürfen auch die Besucher ihre Rollen tauschen und selbst zum schaurigen Gespenst werden, das die anderen erschreckt.

„Unser Gruselkabinett ist nun schon zum wiederholten Mal da und erfreut sich immer noch großer Beliebtheit,“ erzählt Stefan Hinner, Chef der jährlichen Kürbisausstellung, begeistert. „Die Grusel-Gewusel-Zelte sind freigegeben ab dem zweiten Lebensjahr, denn alles was darin passiert, geschieht auf sehr liebevolle und selbst für die Kleinsten angemessene Art und Weise – belebt durch bunte Farben, alles sehr spielerisch umgesetzt durch sozialpädagogisch geschultes Personal.“ Damit die Zelte nicht zu voll werden, dürfen nicht alle Kinder gleichzeitig hinein. „Wer warten muss, kann sich die Zeit mit Tischkicker ähnlichen Spielen, mit Schnitzen von Kürbissen oder mit einer leckeren Kürbiswaffel mit Kürbinella vertreiben“, so Hinner. Die Öffnungszeiten für das Grusel-Gewusel sind am Wochenende und am Feiertag von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Werktags hat das Grusel-Gewusel von 13.00 Uhr an durchgängig bis 16.00 Uhr geöffnet.

Das große Finale der diesjährigen Ausstellung findet am 3. November ab 12.00 Uhr mit einem Schlachtfest der prämierten Riesenkürbisse unweit der Kürbisgastronomie statt. Die Züchter der Siegerkürbisse werden ihre Prachtexemplare aufschneiden und das Innere der Fruchtgemüse den Besuchern präsentieren. Sinn und Zweck dieser Aktion ist es, an die innenliegenden Kürbiskerne zu kommen, die als Saatgut für die nächste Saison dienen. Auch für die Besucher gibt es die Möglichkeit, etwas von diesem Saatgut vergleichsweise günstig oder gar umsonst für die eigene Zucht zu erstehen und sich zugleich noch gute Tipps von den Züchtern geben zu lassen. Wer die Chance im Blühenden Barock nicht nutzt, es sich aber später anders überlegt, kann dieses Saatgut noch im Internet kaufen. Da liegen die Preise je nach Kürbis und Züchter dann allerdings zwischen 50 und 500 Euro. „Es gab tatsächlich schon einige Besucher in den vergangenen Jahren, die sich vom Schlachtfest Saatgut mitgenommen und daheim eingepflanzt haben. Und prompt sind die Kürbisse gewachsen und wogen 300 Kilo“, schmunzelt Stefan Hinner, der zufrieden auf die diesjährige Ausstellung zurückblicken kann.

Wer also selbst im nächsten Jahr zu den prämierten Züchtern gehören will, der benötigt nur den entsprechenden Samen, ein Fleckchen Acker oder Garten, reichlich Wasser, einen grünen Daumen und jede Menge Spaß an der Freude, wenn nach 100 Tagen aus den zarten Kernen hoffentlich ein Kürbis-Gigant gewachsen ist.

Patricia Leßnerkraus

Riesen beschenken Patrick mit einem Sieg

Die MHP RIESEN Ludwigsburg kehren siegreich vom dritten Auswärtsspiel der Saison 2019/2020 zurück: Die Schwaben gewannen die die heutige Partie bei der BG Göttingen 83:77 und beschenkten Headcoach John Patrick (400. BBL-Spiel) mit dem vierten Erfolg im fünften Spiel.

In Göttingen war die Bühne für das Jubiläum von John Patrick, der US-Amerikaner stand zum 400. Mal an der Seitenlinie der easyCredit BBL, nahezu perfekt bereitet: An seiner alten Wirkungsstätte wurde der 51-Jährige mit gewohnt offenen Armen und viel Freude begrüßt – auf und neben dem Parkett gab es aber natürlich nur einen wichtigen Faktor für Patrick: den Sieg. Für die bestmögliche Grundlage schickte er die eingespielte Starting Five bestehend aus Khadeen Carrington, Jaleen Smith, Nick Weiler-Babb, Thomas Wimbush und Jonas Wohlfarth-Bottermann aufs Parkett der Sparkassen-Arena. Doch beim immens unter Druck stehenden Tabellenletzten erwischten seine Schützlinge keinen guten Start, sahen sich schnell in Rückstand und zwangen so den Jubilar zur ersten Auszeit der Partie (8:3, 3. Spielminute). Die zusätzliche Ansprache und einige personelle Wechsel sorgten für einen höheren Fokus und drei Minuten später für den Führungswechsel, den Carrington per And-One und Marcos Knight mit weiteren Zählern veredelten (8:13, 6.). Doch trotz der kleinen Schwächephase hielten die Hausherren vor allem von jenseits der 6,75-Meter-Distanz (45 3P%) mustergültig dagegen und sorgten so für eine weitestgehend ausgeglichene Partie (19:23, 10.).

Zum Beginn der zweiten zehn Minuten übernahm dann mehr und mehr Carrington. Der 24-Jährige hängte Göttingens formstärksten Akteur Bennet Hundt in der elften Spielminute bereits sein drittes Foul an, kam erneut binnen kürzester Zeit auf eine zweistellige Punktausbeute und führte darüber hinaus in aller Ruhe Regie. Zufrieden konnten die Ludwigsburger aber mit ihrer Leistung nur phasenweise sein: Während die Hausherren um jeden Ball kämpften, spielten die MHP RIESEN nicht in letzter Konsequenz ihre Angriffe zu Ende, weshalb das Geschehen ausgeglichen blieb (29:34, 17.) und sich auch beim Gang in die Katakomben ein vergleichbares Bild bot: Während die Ludwigsburger immer wieder davonzogen, bleib Göttingen gallig und in Schlagdistanz (36:41, 20.).

Viertes Viertel zieht Göttingen den Zahn

Im Anschluss an den Seitenwechsel leisteten sich beide Teams – zumindest offensiv – keine weiteren Verschnaufpausen: Zahllose Wurfversuche fanden bei beiden Kontrahenten wie an der Perlenschnur aufgereiht den gewünschten Weg durch die Reuse. Da jedoch Göttingen Ludwigsburg aus dem Rhythmus brachte, zwei Versuche jeweils mit Foul im Korb unterbrachte und Hundt nun aufdrehte, rissen die Göttinger die Führung an sich (51:47, 24.). Patrick sah sich zur nächsten Auszeit genötigt und fand erneut die richtigen Worte. Seine Schützlinge ließen nicht weiter abreißen, kämpften angeführt von Kapitän Konstantin Konga um jeden Ball und blieben auf Tuchfühlung mit den immer gefährlicher werdenden Hausherren. Ludwigsburg vermisste zwar weiterhin sein Wurfglück von außen, zog nun aber immer wieder erfolgreich zum Korb (60:59, 30.).

Die spannende Crunchtime, die sich angesichts des Spielstands nach drei Vierteln andeutete, sollte sich bereits ab dem Beginn des vierten Viertels Bann brechen. Denn während die MHP RIESEN zwar weiterhin hart für ihre Punkte arbeiten mussten, nun aber mehr Glück bei ihrer Wurfauswahl hatten, schwand bei den Hausherren zusehends die Kraft (62:72, 35.). Allen voran Thomas Wimbush wusste die sich nun bietenden Gelegenheiten mustergültig auszunutzen: Während Ludwigsburgs #20 bis dato mit seiner Leistung gehadert und lediglich drei Punkte markierte hatte, agierte er nun wie entfesselt und war die letztlich entscheidende Offensivwaffe, die Göttingen nicht mehr zu kontrollieren wusste. Im Schlussabschnitt markierte Wimbush 11 Zähler und half dabei, dass sich er und seine Mannschaftskollegen zwar erschöpft aber siegreich auf die Heimreise machen konnten.

Statements und Stats

John Patrick: „Das war heute ein hart umkämpftes Spiel! Ich bin stolz darüber, dass wir gewonnen haben. Dennoch möchte ich Kompliment an Göttingen und besonders an Bennet Hundt richten, der uns heute besonders in der zweiten Hälfte dominiert hat. Dennoch: Wir haben heute Charakter gezeigt, als wir mit sechs Punkten hinten lagen und haben uns erfolgreich zurück gekämpft. Besonders Konstantin Konga hat uns mit seiner Defensive extrem geholfen. Ich bin glücklich, dass wir nach dem Seitenwechsel die schweren Würfe in der zweiten Halbzeit getroffen haben. Am Ende war das ein wichtiger Sieg für uns.“

Johan Roijakkers: „Gratulation an JP und Ludwigsburg zum Sieg. Am Ende bin ich wieder mit dem Auftritt meiner Mannschaft zufrieden. Natürlich aber nicht über das Ergebnis. Die Art und Weise des Auftretens und darüber, dass wir wieder das Maximale, vielleicht sogar etwas mehr als das Maximum herausgeholt haben, ist super. Kompliment an meine Spieler und an die Zuschauer für die tolle Stimmung in der Halle. Das hat uns sehr geholfen.“

Für Göttingen spielten: Bennet Hundt 25 Punkte, Terry Allen 10/6 Rebounds, Dominic Lockhart 10, Darius Carter 9, Mihajlo Andric 6, Dylan Osetkowski 6, Kyan Anderson 5, Mathis Mönninghoff 3, Elias Lasisi 3 und Dennis Kramer.

Für Ludwigsburg spielten: Marcos Knight 19 Punkte/9 Rebounds/5 Assists, Khadeen Carrington 17, Thomas Wimbush 14, Nick Weiler-Babb 10, Tanner Leissner 9, Hans Brase 8, Konstantin Konga 6, Jonas Wohlfarth-Bottermann, Jaleen Smith, Radii Caisin, Christian von Fintel und Ariel Hukporti.