RKI meldet rund 60000 Corona-Neuinfektionen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Dienstagmorgen bundesweit vorläufig 60.411 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 5,2 Prozent oder 3.334 Fälle weniger als am Dienstagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg trotzdem laut RKI-Angaben von gestern 282,2 auf heute 288,5 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Dass die Zahl der neuen Fälle gegenüber der Vorwoche sank, der Inzidenzwert aber stieg, ist nur möglich, weil das RKI letzte Woche zahlreiche Nachmeldungen aus früheren Zeiträumen hatte, die aber in die Inzidenzwertberechnung nicht eingehen. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 891.800 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 226.100 weniger als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 146 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus.

Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 812 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 116 Todesfällen pro Tag (Vortag: 115). Damit liegt die Zahl der Todesfälle nun bei 146.650. Insgesamt wurden bislang 31,87 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

red

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 22. August

Bärenwiese
Riesenrad: Sperrung von etwa 70 bis 80 Parkplätzen auf der Parkfläche West bis voraussichtlich Ende September.

Bauhofstraße
Die Bauhofstraße ist vollständig für den Fahrverkehr gesperrt. Es erfolgt eine Umleitung über den Reithausberg bis voraussichtlich Ende September.

Berliner Platz / Fuchshofstraße / Oststraße
Hier besteht bis voraussichtlich Ende August eine Vollsperrung an der Kreuzung Fuchshofstraße / Oststraße wegen der Erstellung des Radwegs Fuchshofschule.

Eugenstraße
Die Eugenstraße ist voraussichtlich bis Ende September vollständig für den Fahrverkehr gesperrt. (Sanierung und Aufstockung der Parkgarage des Landkreises).

Friedrichstraße
Auf Höhe der Friedrichstraße 6 ist der Gehweg für den Fußgängerverkehr gesperrt sowie die Fahrspur teils gesperrt bis voraussichtlich Ende September.

Friedrichstraße
Auf Höhe der Stuttgarter Straße 55 ist die Friedrichstraße bis voraussichtlich Anfang September eingeschränkt befahrbar sowie spurweise gesperrt.

Hohenzollernstraße
Auf Höhe der Hohenzollernstraße 18 besteht bis Ende Dezember eine halbseitige Sperrung.

L1133 – Ludwigsburger Straße (Tamm)
Durch den Anbau von Fahrstreifen und Fahrbahndeckensanierungen kommt es hier zu einer Reduzierung der Fahrstreifen. Eine Vollsperrung besteht vom 20. Juli bis 28. September. Die Zusatzumleitung ist ausgeschildert.

Neckarstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Ende August eine Vollsperrung ab der Neckarstraße 80 bis zur Neckarstraße 102 (Notaufgrabung der SWLB wegen Wasserrohrbruch).

Nussackerweg
Der Nussackerweg ist zwischen der Markgröninger Straße und der Teinacher Straße bis voraussichtlich Ende Oktober voll gesperrt.

Oststraße / Alter Oßweiler Weg
Wegen Belagssanierung im Kreuzungsbereich Oststraße / Alter Oßweiler Weg ist der Bereich Alter Oßweiler Weg in den jeweiligen Bauabschnitten voll gesperrt bis voraussichtlich bis Ende August.

Schillerstraße
Wegen Kanal- und Wasseranschlussarbeiten besteht eine Vollsperrung auf Höhe der Schillerstraße 4 bis voraussichtlich Mitte September. Die Umleitung ist ausgeschildert.

Schillerplatz
Hier besteht wegen Erneuerung der Gas-, Wasser, und Fernwärmeleitungen voraussichtlich bis Mitte Dezember eine Vollsperrung zwischen der Myliusstraße und der Solitudestraße. Die Einfahrt aus der Solitudestraße ist nur noch nach rechts in die Mathildenstraße möglich. Die Zufahrt zum Arsenalparkplatz ist ausgeschildert.  Der Fußgänger- und Radverkehr wird weitestgehend aufrechterhalten, hier kann es zu Erschwernissen kommen.

Schlachthofstraße / Martin-Luther-Straße
Wegen Kabelverlegungsarbeiten kommt es voraussichtlich bis Ende August zu folgenden Einschränkungen:
Bauabschnitt 1 (03. bis 12. August): Die Schlachthofstraße ist gesperrt, die Martin-Luther-Straße ist mit Fahrbahneinengung befahrbar.
Bauabschnitt 2 (15. bis 19. August): die Schlachthofstraße und die Martin-Luther-Straße sind mit Fahrbahneinengung befahrbar.
Bauabschnitt 3 und 4 (15.- 26. August): Die Martin-Luther-Straße ist ab der Kreuzung Schlachthofstraße stadteinwärts gesperrt, eine Umleitung erfolgt über die Schlachthofstraße.

Steinheimer Straße
Bis voraussichtlich Ende September besteht hier eine halbseitige Sperrung.

Stuttgarter Straße/Schlossstraße/Wilhelmstraße
Abdichtungserneuerung der Unterführung Sternkreuzung bis voraussichtlich Mitte Oktober. Einrichtung eines Kreisverkehrs auf der Sternkreuzung. Drei Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) sind eingerichtet.

In der Wilhelmstraße, Stuttgarter Straße und Schorndorfer Straße ist lediglich eine Fahrspur je Richtung nutzbar.

Die beiden Rampen der Schlossstraße sind von Montag, 22. August, bis Samstag, 27. August, in beide Richtungen voll gesperrt. Der Durchgangsverkehr wird über den U-Turn auf Höhe der Karlstraße umgeleitet. Anlieger können bis zur Bärenstraße fahren. Die Fahrspuren der B 27 (Unterführung) sind von dieser Sperrung nicht betroffen.

Die Buslinien 421, 424, 427,430, 444 und N41 werden in beiden Richtungen umgeleitet über die Heilbronner Straße, Abelstraße, Uhlandstraße zum Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB). Die Haltestellen Talstraße, Abelstraße und Uhlandstraße werden mit bedient. Die Haltestellen Residenzschloss, Rathaus und Arsenalplatz entfallen auf diesen Linien. Fahrgäste mit dem Fahrtziel Innenstadt müssen am ZOB auf die anderen Linien umsteigen.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Ab 09. September wird es auf dem Marktplatz in Ludwigsburg besonders bunt

Corona bremste die Venezianische Messe Ludwigsburg 2020 noch aus. Doch Besucher dürfen sich in diesem Jahr, die über die Region bekannte farbenfrohe Veranstaltung freuen. 

Etwas länger als die gewohnten 2 Jahre, die üblicherweise zwischen zwei Venezianischen Messen liegen, mussten die zahlreichen Fans von nah und fern ausharren; nach der pandemiebedingten Absage 2020 geht das farbenfrohe Spektakel vom 09. – 11. September 2022 wieder auf dem Marktplatz an den Start. Das teilte Tourismus und Events Ludwigsburg am Freitag mit.

„Europa zu Gast in Ludwigsburg!“ So könnte laut Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht  das Motto der Venezianischen Messe Ludwigsburg lauten, denn an diesen drei außergewöhnlichen Tagen feiert Ludwigsburg ein glanzvolles Fest mit Theater, Tanz, Artistik, Musik, mit Masken und Kostümen von Künstlergruppen sowie Besucherinnen und Besuchern aus zahlreichen Ländern Europas.

Nationale und internationale Künstler bieten auf zehn verschiedenen Spielflächen ein abwechslungsreiches und hochwertiges Programm aus Akrobatik, Schauspiel, Feuerzauber, Comedy, Stelzentheater und Gesang. Die vielen Kostüm- und Maskenträger, die ihre venezianischen Kostüme und Masken oftmals in mehrmonatiger Arbeit selbst herstellen, geben dem Festival jenes venezianische Flair und Atmosphäre, die sonst nur beim Karneval in Venedig selbst zu erleben sind.

Den Auftakt der Venezianische Messe bildet am Freitag, 09. September 2022 um 18 Uhr die  traditionelle Prozession der Kostümträgerinnen und Kostümträger, die vom Blühenden Barock zum Marktplatz zieht. Anlässlich des Jubiläums „60 Jahre Rede an die deutsche Jugend von Charles de Gaulle im Residenzschloss Ludwigsburg“ wird die Venezianische Messe dann auf dem Marktplatz mit einem Sonderbeitrag eröffnet. Rainer Kittel, künstlerischer Leiter der Venezianischen Messe, verrät dazu: Wir konnten das Frauen-Vocal- und Performance-Ensemble ‚Les Clandestines‘ aus Frankreich gewinnen, das Zitate und Leitmotive aus der Rede mit Liedern aus ihrem Repertoire zu einem exklusiven Kurzprogramm gestalten wird.“ Bis Sonntagabend wird das Ensemble vor allem mit italienischen Liedern sowie farbenfrohen, mitreißenden Auftritten mehrmals zu sehen sein.

Auch auf weitere Highlights dürfen sich die Besucherinnen und Besucher freuen. „Der beliebte Kunst- und Handwerkermarkt mit teilweise eigens aus Venedig angereisten Kunsthandwerkern sowie vielseitige kulinarische Highlights runden das Angebot ab“, erläutert Rainer Kittel und hält eine Empfehlung parat: „Die Venezianische Messe hält zahlreiche Überraschungen bereit, da ist für alle Besucherinnen und Besucher etwas dabei. Einfach kommen und sich treiben und inspirieren lassen!“

red

Hintergrund zur Venezianischen Messe Ludwigsburg:

Vor über 250 Jahren erlag Herzog Carl Eugen in der italienischen Lagunenstadt dem Charme des Venezianischen Karnevals und führte das Maskenfest kurzerhand in seiner Residenzstadt ein. Vor 30 Jahren, im Februar 1992, reiste eine kleine Delegation geschichts- und kulturinteressierter Ludwigsburger Bürger und Bürgerinnen zum Karneval in Venedig. Unter der Leitung des damaligen Fremdenverkehrs-Direktors Friedhelm Horn sollten sie Inspirationen für die Wiederbelebung der Venezianischen Messe sammeln, die seit dem Tod von Herzog Carl Eugen im Jahr 1793 in Vergessenheit geraten war. Friedhelm Horn hatte das Fest, das der Herzog nach einer Venedig-Reise seit 1778 jährlich auf dem Ludwigsburger Marktplatz feiern ließ, in historischen Quallen entdeckt und bat Rainer Kittel, eine moderne Neukonzeption zu entwerfen.

Schnell entstand das Grundkonzept dieses außergewöhnlichen 3-Tage-Open-Air-Events mit allen Kernelementen, das im wesentlich von Venedig und von Carl Eugens Ideen inspiriert ist: große und kleine Performances von internationalen Theater-, Tanz-, Musik- und Artistik-Gruppen, mediterrane Gastronomie und Kunsthandwerkermarkt, Prozessionen und möglichst viele Kostüm- und Maskenträger aus ganz Europa. Das Ganze mit Leichtigkeit und wie zufällig ineinander verwoben.

Gemeinsam mit dem genialen Bühnenbildner, Designer und Architekten Jörg “DIMIDO“ Schumacher, der den Ludwigsburger Marktplatz in ein Phantasie-Venedig verwandelte, entstand dann in nur einem Jahr die erste moderne Venezianische Messe –  nach über 200 Jahre Dornröschenschlaf.

Alle 2 Jahre ist es seither die große Herausforderung, dieses Fest mit den neuesten Performances wiederzubeleben und jung zu halten, um Ihre Phantasie zu wecken und die Besucherinnen und Besucher zu begeistern.

Freibäder melden Besucherrekorde

Hohe Temperaturen und viele Sonnentage – in diesem Sommer suchen viele eine erfrischende Abkühlung: Die Freibäder im Landkreis Ludwigsburg melden Rekordzahlen.

Ein Beispiel dafür ist das Freibad-Hoheneck. Die Saison läuft dort nach Angaben der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim GmbH (SWLB) sehr gut. Das belegen die Besucherzahlen. Bis jetzt haben insgesamt 91.086 Badegäste das Bad am Neckar aufgesucht. 77.012 Badegäste waren es in 2019, teilt die SWLB weiter mit.  Am 19. Juni kamen mit 4.073 Personen bisher die meisten Besucher. Ganz dicht gefolgt vom 18. Juni, der mit 3.258 Besuchern hervorsticht. In den in den Sommerferien kommen im Schnitt 1250 Besucher ins Bad. Nach zwei Jahren Corona-Betrieb möchten sich die Menschen unbeschwert im Bad erfrischen. So kamen schon im Mai 2022 13.162 Besucher mehr als im Mai 2019. 18 Prozent mehr Besucher sind es bis jetzt – und noch hat das Bad sechs Wochen geöffnet, die Saison endet voraussichtlich am 30. September.

Der Ukrainekrieg hat Auswirkungen auf das Freibad. Im Rahmen der Empfehlungen der Verbände und des Deutschen Städtetages sind auch kommunale Unternehmen angehalten, Energie einzusparen. Bereits mit Saisonstart am 1. Mai wurden die Beckentemperaturen in allen SWLB Bädern um ein Grad Celsius gesenkt. Das Schwimmerbecken ist 22°C warm, das Nichtschwimmerbecken hat eine Temperatur von 23°C. Das Planschbecken liegt bei 26°C. Bei den warmen Temperaturen ist die Beckenheizung außer Betrieb, weil sich die Becken über die Sonneneinstrahlung temperieren. So liegen die Temperaturen morgens bei rund 23 bis 25 Grad. Am 8. August setzte die SWLB eine weitere Maßnahme um: Die Warmwasserduschen wurden ausgeschaltet. Ein Vergleich: Der Gasverbrauch im Freibad liegt derzeit – dank abgestellter Heizung und Warmwasserduschen – bei circa 100 Kubikmeter Gas pro Tag statt über 1.000 im Normalbetrieb.

red

Stadt warnt aufgrund Hitze und Trockenheit vor abbrechenden Ästen

Die Parks und Grünflächen in Ludwigsburg laden mit ihren Baumbeständen zum Verweilen im kühlen Schatten ein. Bei der sommerlichen Trockenheit kommt es jedoch an gesunden Bäumen aktuell vermehrt zu sogenannten Grünastbrüchen. Dabei brechen an vitalen Bäumen voll belaubte Äste plötzlich ab.

Grünastbrüche sind nicht vorhersehbar und treten ohne das Zutun von starken Winden oder Stürmen auf. Grund hierfür ist die anhaltend starke Sonneneinstrahlung und Erwärmung der Umgebungsluft, wodurch die Elastizität der äußeren Holzfasern der Astoberfläche nachlässt.

Die Stadt Ludwigsburg bittet deshalb um erhöhte Aufmerksamkeit in der Nähe von größeren Gehölzen. Wer einen Grünastbruch im öffentlichen Raum bemerkt, kann dies mit genauer Ortsangabe dem Fachbereich Tiefbau und Grünflächen melden – per E-Mail an gruenflaechen@ludwigsburg.de.

red

Botschafter Melnyk bekräftigt Steinmeier-Einladung nach Kiew

Der scheidende ukrainische Botschafter in Berlin, Andrij Melnyk, hat bekräftigt, dass man in Kiew immer noch mit einem Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier rechnet. „Seiner Reise steht nichts im Wege, Präsident Wolodymyr Selenskyj hat zwei Mal per Telefon seine Einladung ausgesprochen“, sagte Melnyk dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Steinmeier habe Fehler in der Russland-Politik eingeräumt, was die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bis heute nicht getan habe.

„Wir würden uns auf jeden Fall sehr freuen, wenn Frank-Walter Steinmeier Kiew einen Besuch abstatten und damit auch ein Zeichen setzen würde“, sagte Melnyk, der Ende September nach siebeneinhalb Jahren im diplomatischen Dienst in Berlin nach Kiew zurückkehrt. Im April hatte es viel Hickhack um eine ursprüngliche geplante Ukraine-Reise von Steinmeier gegeben. Zunächst war er von Kiew ausgeladen, später dann doch wieder eingeladen worden.

Dort gewesen ist er bisher immer noch nicht. Vor dem Hintergrund einer „künstlich geschürten Panikmache“ fügte Melnyk hinzu, dass der Bundespräsident auch innenpolitisch „gerade jetzt“ eine wichtige Rolle spielen könnte, „indem er beruhigend auf die Bevölkerung einwirkt, dass Deutschland ein robuster Staat ist und nicht im Winter aus Mangel an russischem Gas in die Knie gehen wird“.

red

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 15. August

Bärenwiese
Riesenrad: Sperrung von etwa 70 bis 80 Parkplätzen auf der Parkfläche West bis voraussichtlich Ende September.

Bauhofstraße
Die Bauhofstraße ist vollständig für den Fahrverkehr gesperrt. Es erfolgt eine Umleitung über den Reithausberg bis voraussichtlich Ende September.

Berliner Platz / Fuchshofstraße / Oststraße
Hier besteht bis voraussichtlich Ende August eine Vollsperrung an der Kreuzung Fuchshofstraße / Oststraße wegen der Erstellung des Radwegs Fuchshofschule.

Eugenstraße
Die Eugenstraße ist voraussichtlich bis Ende September vollständig für den Fahrverkehr gesperrt. (Sanierung und Aufstockung der Parkgarage des Landkreises).

Friedrichstraße
Auf Höhe der Friedrichstraße 6 ist der Gehweg für den Fußgängerverkehr gesperrt sowie die Fahrspur teils gesperrt bis voraussichtlich Ende September.

Hohenzollernstraße
Auf Höhe der Hohenzollernstraße 18 besteht bis Ende Dezember eine halbseitige Sperrung.

Körnerstraße
Zwischen der Körnerstraße 11 und 12 besteht wegen Austausch defekter Stromkabel voraussichtlich bis Mitte August eine Vollsperrung.

L1133 – Ludwigsburger Straße (Tamm)
Durch den Anbau von Fahrstreifen und Fahrbahndeckensanierungen kommt es hier zu einer Reduzierung der Fahrstreifen. Eine Vollsperrung besteht vom 20. Juli bis 28. September. Die Zusatzumleitung ist ausgeschildert.

L1140
Hier besteht voraussichtlich bis Mitte August eine spurweise Sperrung und Fahrbahneinengung wegen Erkundungsbohrungen.

Neckarstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Mitte August eine Vollsperrung ab der Neckarstraße 80 bis zur Neckarstraße 102 (Notaufgrabung der SWLB wegen Wasserrohrbruch).

Nussackerweg
Der Nussackerweg ist zwischen der Markgröninger Straße und der Teinacher Straße bis voraussichtlich Ende Oktober voll gesperrt.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2023.

Schlachthofstraße / Martin-Luther-Straße
Wegen Kabelverlegungsarbeiten kommt es voraussichtlich bis Ende August zu folgenden Einschränkungen:
Bauabschnitt 1 (03. bis 12. August): Die Schlachthofstraße ist gesperrt, die Martin-Luther-Straße ist mit Fahrbahneinengung befahrbar.
Bauabschnitt 2 (15. bis 19. August): die Schlachthofstraße und die Martin-Luther-Straße sind mit Fahrbahneinengung befahrbar.
Bauabschnitt 3 und 4 (15.- 26. August): Die Martin-Luther-Straße ist ab der Kreuzung Schlachthofstraße stadteinwärts gesperrt, eine Umleitung erfolgt über die Schlachthofstraße.

Steinheimer Straße
Bis voraussichtlich Ende September besteht hier eine halbseitige Sperrung.

Stuttgarter Straße/Schlossstraße/Wilhelmstraße
Abdichtungserneuerung der Unterführung Sternkreuzung bis voraussichtlich Mitte Oktober. Einrichtung eines Kreisverkehrs auf der Sternkreuzung. Es ist lediglich eine Fahrspur je Richtung nutzbar. Drei Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) sind eingerichtet.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Hundertwasser-Verkaufsausstellung im Schloss Ludwigsburg

Künstler, Ökovisionär, Architekturdoktor und Philosoph: Friedensreich Hundertwasser (1928–2000) starb vor rund 20 Jahren. Seine Themen könnten jedoch kaum aktueller sein – vom 13. August bis zum 6. November findet die Kunst Hundertwassers ihren Weg ins Residenzschloss Ludwigsburg. Bei einem Pressetermin informierte Stephan Hurst, Leiter der Schlossverwaltung Ludwigsburg, gemeinsam mit Gregor Wörner vom Wörner Verlag und Barbara Watzl vom Kunsthaus Watzl über das Konzept der Hundertwasser-Verkaufsausstellung sowie über das Führungsprogramm.

EINZIGARTIG, VIELSEITIG, MARKANT
Friedensreich Hundertwasser zählt zu den international bekanntesten Künstlerinnen und Künstlern des 20. Jahrhunderts. Malerei und Grafik, Manifeste und Aktionen, beeindruckende Gebäude und ein Kampf gegen die Monotonie: Das Werk des Ausnahmekünstlers Hundertwasser ist einzigartig, vielseitig und markant. „Kunst ist eine Bereicherung. Und Hundertwasser ein großer Künstler. Wir freuen uns, die Hundertwasser-Verkaufsausstellung dieses Jahr im Residenzschloss willkommen zu heißen“, erklärt Stephan Hurst, Leiter der Schlossverwaltung Ludwigsburg. „Der Hof in Ludwigsburg war unter Herzog Carl Eugen ein Zentrum der Kunst, das weit über die Grenzen Württembergs hinausstrahlte. Bedeutende Künstlerinnen und Künstler waren hier tätig. Die Hundertwasser-Ausstellung ist im Schloss also perfekt aufgehoben – ein besserer Ort ist kaum denkbar.“ Die Verkaufsausstellung wird vom 13. August bis zum 6. November in den Räumen des ehemaligen Manufakturshops zu sehen sein. Der Eintritt ist frei. Sie ist montags bis freitags von 12.00 bis 17.00 Uhr, samstags, sonntags und feiertags von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

red

Weitere Informationen unter: https://www.artmix24.de/hundertwasser/

 

Verbraucherzentrale bietet „Fakeshop-Finder“

Original oder Fälschung? Die Verbraucherzentrale NRW bietet mit dem „Fakeshop-Finder“ ein neues, kostenloses Tool zur schnellen Überprüfung von Online-Shops an. Denn unseriöse Online-Händler sind für Verbraucher oft schwer zu erkennen und können schnell zur teuren Falle beim Einkaufen im Internet werden.

Die Verbraucherzentrale NRW bietet daher ab sofort eine neue Online-Anwendung, mit der man einen Shop vor der Bestellung auf Echtheit überprüfen kann. Der kostenlose Fakeshop-Finder prüft, ob ein Online-Shop typische Merkmale eines unseriösen Anbieters aufweist. Wer überlegt, online etwas zu bestellen, kann die Internet-Adresse des Shops einfach unter www.fakeshop-finder.nrw eingeben und erhält binnen weniger Sekunden eine Einschätzung.

„Fakeshops sind eines der großen, dauerhaften Probleme im Verbraucheralltag und die Zahl der Beschwerden steigt stetig an“, sagt Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW. „Im Jahr 2020 wurden in den Verbraucherzentralen rund 1.000 Verbraucherbeschwerden über Fakeshops erfasst, in 2021 hat sich die Zahl auf knapp 3.000 verdreifacht. Mit dem Fakeshop-Finder bieten wir eine schnelle Orientierung beim Online-Einkauf, damit künftig weniger Menschen in die Falle unseriöser Anbieter tappen.“

Mittels einer künstlichen Intelligenz sucht der Fakeshop-Finder ständig gezielt nach Fakeshops im Internet. Rückgrat des Tools bildet eine wachsende Domänendatenbank Geben Verbraucher eine Adresse ein, die noch nicht in der Datenbank vorhanden ist, sucht er die eingegebene Adresse auf und scannt die Seite nach Merkmalen, die sehr oft bei unseriösen Shops zu finden sind. Das können ein fehlendes Impressum sein, eine Umsatzsteuer-ID, die es gar nicht gibt, aber auch technische, linguistische und strukturelle Merkmale, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Auch öffentliche Listen von bekannten falschen Shops kennt der Fake-Finder.

wid/wal

Regierungspräsidentin Susanne Bay zu Besuch in Ludwigsburg

LUDWIGSBURG. Zum Antrittsbesuch und fachlichen Austausch mit Landrat Allgaier sowie den Dezernentinnen und Dezernenten des Landratsamts war Regierungspräsidentin Susanne Bay kürzlich zu Gast im Kreishaus Ludwigsburg. Man war sich hinterher einig: Es gibt auch in nächster Zeit viele besondere Herausforderungen zu bewältigen – diese will man gemeinsam angehen.

Von der Digitalisierung bis hin zur Unterbringung von Geflüchteten, von der Beruflichen Bildung bis hin zum Klimawandel: Die Bandbreite der Themen, die beim Besuch von Regierungspräsidentin Susanne Bay im Kreishaus Ludwigsburg angesprochen wurden, ist groß. Eine enge Zusammenarbeit besteht insbesondere im Bildungsbereich. Die Einführung der generalistischen Pflegeausbildung – insbesondere an der Schule für Pflegeberufe der RKH-Kliniken Ludwigsburg Bietigheim – wurde grundsätzlich positiv bewertet, stellt für kleinere Träger allerdings neue Herausforderungen an die Erfüllung der Ausbildungsanforderungen.

„Wir sind als Regierungspräsidium nicht nur Aufsichts- und Genehmigungsbehörde, sondern möchten auch inhaltlicher Partner für die Stadt- und Landkreise sein. Daher ist mir der offene und ehrliche Dialog wichtig, da wir nur so die Herausforderungen unserer Zeit bewältigen können“, betonte Regierungspräsidentin Susanne Bay.

Auch zu den aktuellen Krisenlagen gab es viel Gesprächsbedarf: Corona und die Kontrolle der einrichtungsbezogenen Impfpflicht, die Hitzewelle und mögliche Hitzeaktionspläne sowie das Hochwasserfrühwarnprogramm FLIWAS wurden diskutiert. „Wir freuen uns auf eine weiterhin positive Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium und Regierungspräsidentin Bay“, beschließt Landrat Allgaier den Austausch.