Corona-Neuinfizierte: So sehen die Zahlen vor dem Wochenende aus

In den letzten 24 Stunden wurde dem Landratsamt in Ludwigsburg ein weiterer Neuinfizierter gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg wird am Freitag (19. Juni 17.00Uhr ) mit mindestens 1.795 angegeben. Gestern wurden zwei Neu-Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.696 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 1,6 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Freitag (19. Juni) rund 39 Corona-Neuinfizierte gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 35.282 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Ungefähr 33.017 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, steigt laut dem Sozialministerium auf 1.824.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,97 (Stand: 19. Juni – 19Uhr) angegeben.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen Heilbronn, Ortenaukreis und Tübingen insgesamt drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.824.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Was in Ludwigsburg und der Region los war

Ludwigsburg: Winterkompletträder gestohlen

Auf Winterkompletträder hatte es ein noch unbekannter Täter abgesehen, der sich am Donnerstag zwischen 10.00 Uhr und 13.00 Uhr zunächst Zugang in eine Tiefgarage in der Jägerhofallee in Ludwigsburg verschaffte. Anschließend stahl er den Satz Räder im Wert von etwa 1.300 Euro. Hinweise nimmt der Polizeiposten Oststadt, Tel. 07141/29920-0, entgegen.

Ditzingen: Unfallflucht mit 4.000 Euro Sachschaden

Nach einer Unfallflucht, die sich am Donnerstag zwischen 10.00 Uhr und 14.30 Uhr in der Höfinger Straße in Ditzingen ereignete, sucht die Polizei noch Zeugen. Ein noch unbekannter Fahrzeuglenker touchierte mutmaßlich beim Vorbeifahren einen am Fahrbahnrand abgestellten Mitsubishi. Ohne sich um den Unfall zu kümmern, setzte der Unbekannte seine Fahrt anschließend fort. Das Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07152/4352-0, bittet Zeugen sich zu melden.

Ingersheim-Großingersheim: BMX-Strecke beschädigt

Zwischen Dienstagabend und Donnerstag 11.00 Uhr beschädigten noch unbekannte Täter in Großingersheim die BMX-Bahn des örtlichen BMX-Vereins. Vermutlich fuhren die Unbekannten mit einem Fahrzeug über die Strecke, die der Verein zu Trainingszwecken nutzt. Die Bahn ist bis auf Weiteres nicht benutzbar. Der entstandene Sachschaden wurde auf mehrere hundert Euro geschätzt. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 07142/405-0, in Verbindung zu setzen.

Ingersheim-Großingersheim: Radfahrer bei Unfall leicht verletzt

Leichte Verletzungen erlitt ein 57-jähriger Radfahrer, der am Donnerstag gegen 19.00 Uhr in der Neckarstraße in Großingersheim in einen Unfall verwickelt wurde. Der Radler wollte an einem Sprinter vorbei fahren, der am Fahrbahnrand stand. Als er sich auf Höhe der Fahrertür befand, öffnete der 30-jährige PKW-Lenker die Tür. Mutmaßlich hatte dieser den heranfahrenden 57-Jährigen übersehen. Dieser prallte in der Folge gegen die geöffnete Tür und stürzte. Er wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden blieb gering.

Bietigheim-Bissingen: Unfallflucht auf Firmenparkplatz

Am Donnerstag kam es zwischen 08.25 Uhr und 13.30 Uhr auf einem Firmenparkplatz in der Berliner Straße in Bietigheim-Bissingen zu einer Unfallflucht. Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker stieß mutmaßlich beim Rangieren gegen einen Mini Cooper und hinterließ einen Sachschaden von etwa 3.000 Euro. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/405-0, bittet Zeugen, die den Unfall beobachten konnten, sich zu melden.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Gewerkschaft kritisiert hohe Zahl an befristeten Stellen

Vollwertige Stellen statt Zitter-Verträge: Für Unternehmen im Landkreis Ludwigsburg soll es künftig schwieriger werden, ihre Mitarbeiter mit einem befristeten Arbeitsvertrag abzuspeisen. Das fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit Blick auf aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Danach haben im Raum Stuttgart rund 127.000 Menschen eine befristete Stelle – das sind 8,9 Prozent aller Beschäftigten in der Region. Im Lebensmittel- und Gastgewerbe sind die „Jobs mit Verfallsdatum“ nach Beobachtung der Gewerkschaft besonders verbreitet.

„Durch Corona zeigt sich, wie prekär befristete Stellen sind. Denn wessen Arbeitsvertrag ohnehin ausläuft, der kann sich in der Krise keine großen Hoffnungen auf Verlängerung machen. Das trifft gerade Berufseinsteiger“, sagt Hartmut Zacher, Geschäftsführer der NGG Stuttgart in der Pressemeldung. Die Bundesregierung müsse ihrem Versprechen endlich Taten folgen lassen und den „Wildwuchs“ bei Befristungen beenden. In ihrem Koalitionsvertrag haben Union und SPD vereinbart, Befristungen ohne konkreten Sachgrund – wie etwa eine Elternzeitvertretung – einzudämmen.

„Befristungen dürfen nicht als Dauer-Probezeit missbraucht werden. Denn gerade junge Leute haben so kaum Chancen, eine Wohnung zu finden oder einen Kredit zu bekommen. Oft muss dann sogar der Wunsch nach eigenen Kindern verschoben werden“, kritisiert Zacher. Nach einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) waren im vergangenen Jahr bundesweit 37 Prozent aller Neueinstellungen befristet. Im Lebensmittel- und Gastgewerbe hatte fast jeder zweite neue Arbeitsvertrag ein Ablaufdatum, so die Gewerkschaft.

Sorge bereitet Zacher die Zunahme bei den sogenannten sachgrundlosen Befristungen. Nach Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbunds hat sich ihre Zahl zwischen 2001 und 2018 verdreifacht. „Genau hier muss die Bundesregierung ansetzen. Es kann nicht sein, dass sich selbst Fachkräfte von Job zu Job hangeln müssen – während der Chef Gesetzeslücken ausnutzen und eine verdiente Dauer-Stelle verweigern kann“, so Zacher. Laut IAB-Studie gaben Hoteliers und Gastronomen bei zwei Dritteln aller Befristungen keinen Sachgrund an, berichtet die Gewerkschaft.

red

So viele Corona-Neuinfizierte gibt es in Ludwigsburg

In den letzten 24 Stunden wurden dem Landratsamt in Ludwigsburg zwei weitere Neuinfizierte gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg wird am Donnerstag (18. Juni 17.00Uhr ) mit mindestens 1.794 angegeben. Gestern wurden null Neu-Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.695 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 1,6 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Donnerstag (18. Juni) rund 20 Corona-Neuinfizierte gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 35.243 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Ungefähr 32.986 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, steigt laut dem Sozialministerium auf 1.821.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,97 (Stand: 18. Juni – 19Uhr) angegeben.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Lörrach und Rems-Murr-Kreis insgesamt fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.821. Unter den Verstorbenen waren 1.030 Männer und 791 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Radfahrer stirbt in Ludwigsburg nach Sturz

Ein 57-jähriger Radfahrer ist am Mittwochnachmittag seinen schweren Verletzungen erlegen, die er sich am selben Tag bei einem Verkehrsunfall zwischen Ludwigsburg-Oßweil und Ludwigsburg-Poppenweiler zugezogen hatte.  Die Staatsanwaltschaft in Stuttgart und das Polizeipräsidium Ludwigsburg gaben das jetzt bekannt.

Laut einer Meldung der Polizei war der 57-Jährige am Mittwoch gegen 13:35 Uhr in der Verlängerung der Poppenweilerstraße, in Begleitung einer 53 Jahre alten Frau, auf einem asphaltierten Feldweg in Richtung „Schleuse Poppenweiler“ unterwegs. Zwischen den Gewannen „Hasenäcker“ und „Mitthau“ verlor der Radfahrer, der laut der Polizei keinen Helm trug, auf einer leichten Gefällstrecke aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Zweirad und stürzte zu Boden.

Seine Begleiterin und ein 30 Jahre alter Mann, der sich ebenfalls an der Örtlichkeit befand, eilten dem Schwerstverletzten daraufhin zu Hilfe. Nachdem der 30-Jährige im weiteren Verlauf den Notruf abgesetzt hatte, brachte die Besatzung eines Rettungshubschraubers einen Notarzt zum Unfallort. Dieser kümmerte sich um den Mann, der anschließend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht wurde, wo er schließlich starb.

red

Was in Ludwigsburg und der Region los war

Ludwigsburg-Oßweil: Unfallflucht mit 3.500 Euro

Nach einer Unfallflucht, die am Mittwoch in Ludwigsburg-Oßweil begangen wurde, sucht die Polizei nach Zeugen. Zwischen 08:00 Uhr und 11:30 Uhr streifte ein noch unbekannter Fahrzeuglenker vermutlich beim Vorbeifahren einen Mercedes, der zur Tatzeit in der Friesenstraße am Fahrbahnrand abgestellt war. An der Fahrerseite entstand dadurch ein Sachschaden von etwa 3.500 Euro. Der Unbekannte kümmerte sich allerdings nicht darum und suchte das Weite. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Verursacher geben können, melden sich bitte beim Polizeirevier Ludwigsburg unter der Tel. 07141 18-5353.

Ludwigsburg-Süd: Radfahrerin bei Unfall verletzt

Mit leichten Verletzungen musste der Rettungsdienst am Mittwoch eine 47-jährige Radfahrerin in ein Krankenhaus bringen, nachdem sie gegen 16:50 Uhr in der Robert-Franck-Allee in Ludwigsburg-Süd in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Von der Robert-Franck-Allee wollte ein 50 Jahre alter Audi-Lenker, der in Richtung der B 27 fuhr, nach rechts in die Alt-Württemberg-Allee abbiegen. Beim Abbiegemanöver übersah der Autofahrer vermutlich aus Unachtsamkeit die parallel fahrende Radfahrerin, die zeitgleich einen Fahrradstreifen in dieselbe Richtung befuhr. Im Einmündungsbereich kam es schließlich zum Zusammenstoß der beiden Verkehrsteilnehmer, wodurch die 47-Jährige stürzte und leichte Verletzungen erlitt. Durch den Unfall entstand ein Sachschaden von rund 2.000 Euro.

Möglingen: Einbruch in Firma – Zeugen gesucht

Ein bislang unbekannter Täter verschaffte sich zwischen Mittwoch, 17:30 Uhr, und Donnerstag, 1:40 Uhr, Zugang zu einer Firma in der Straße „Beim Bierkeller“ in Möglingen. Durch den Unbekannten wurde nichts gestohlen, allerdings beging man Sachbeschädigungen im Objekt. Der Polizeiposten Asperg hat die Ermittlungen übernommen und nimmt Zeugenhinweise unter Tel. 07141 62033 entgegen.

Gerlingen: Mercedes ausgebrannt

Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts geriet ein Mercedes am Mittwoch gegen 16:05 Uhr im Malvenweg in Gerlingen in Brand. Am Fahrzeug entstand Totalschaden, wobei die genaue Schadenshöhe noch nicht bezifferbar war. Der Mercedes musste nach den Löscharbeiten der Feuerwehr Gerlingen abgeschleppt werden, die mit drei Fahrzeugen und elf Einsatzkräften vor Ort war.

Steinheim an der Murr: Scheibe eines Seat eingeschlagen

Zwischen Dienstag, 21:45 Uhr, und Mittwoch, 14:40 Uhr, schlug ein bislang unbekannter Täter die hintere Scheibe eines in der Straße „Im Käppele“ in Steinheim an der Murr abgestellten Seat ein. Aus dem Fahrzeug wurde eine Musicbox im Wert von etwa 300 Euro gestohlen. Der Polizeiposten Steinheim an der Murr ist für Zeugenhinweise unter Tel. 07144 823060 erreichbar.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Abwasserkosten im Städtevergleich: Ludwigsburg hat das zweitgünstigste Abwasser

Die Abwassergebühren in Ludwigsburg gehören zu den niedrigsten in ganz Deutschland. Im Gesamtranking der hundert bevölkerungsreichsten deutschen Städte, belegt die Stadt Ludwigsburg mit 288,40 € sogar fast den Spitzenplatz. Nur in Worms zahlt der Durchschnittshaushalt weniger für Abwasser. Das ist das Ergebnis des Abwassergebührenrankings 2020, das die Unternehmensberatung IW Consult  im Auftrag des Eigentümerverbands Haus & Grund“ erstellt hat.

Die jährliche Belastung der Verbraucher mit Kosten für die Entsorgung ihrer Abwässer variieren je nach Wohnort um mehrere Hundert Euro. Das ist ein zentrales Ergebnis des Abwassergebührenrankings 2020. „Die Abwassergebühren in vielen Städten sind zu hoch. Damit zahlen viele Bürger Jahr für Jahr zu viel an Gebühren“, betonte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke bei der heutigen Präsentation der Studie in Berlin.

Für den Vergleich wurden die jährlichen Abwassergebühren einer vierköpfigen Musterfamilie in den nach Einwohnern 100 größten Städten in Deutschland untersucht. So zahlt etwa ein Vierpersonenhaushalt in Worms oder Ludwigsburg im Durchschnitt weniger als 300 Euro im Jahr für die Abwasserentsorgung, während es in Mönchengladbach oder Potsdam mehr als 900 Euro sind. Im Ranking 2020 liegen 17 der 25 besten Städte in Bayern oder Baden-Württemberg. Die bestplatzierte ostdeutsche Stadt (Erfurt) kommt auf Rang 30. Unter den 25 Städten mit den höchsten Gebühren liegen 15 in Nordrhein-Westfalen, davon 13 in der Metropolregion Rhein-Ruhr. 81 Städte haben seit 2017 die Gebühren erhöht, in 18 sind sie gesunken.

red

BBL-Playoffs: MHP-Riesen versetzen Bayern ersten Schlag

München: Der FC Bayern Basketball musste im Viertelfinal-Hinspiel des BBL-Endturniers eine schmerzhafte Niederlage gegen die MHP-Riesen Ludwigsburg einstecken und muss nun im Rückspiel am kommenden Freitag mit mindestens vier Punkten Vorsprung gewinnen, um den dritten Meistertitel in Serie nicht zu verspielen.

Spielbericht:

Für die „erste Halbzeit“ im Playoff-Viertelfinale griff Headcoach John Patrick bereits vor Spielbeginn in die personelle Trickkiste: Johannes Patrick und Teyvon Myers rückten ins Ludwigsburger 12er Aufgebot und ersetzten im ersten Duell gegen die favorisierten Münchner Zamal Nixon und Christian von Fintel. Die MHP RIESEN erwischten dennoch den schlechteren Start. Der FC Bayern Basketball fand, auch durch vier Freiwürfe nach Foulspielen von Thomas Wimbush, gut ins Spiel und kontrollierte früh das Tempo (9:2, 3. Spielminute). Erst durch Korberfolge von Hans Brase und Marcos Knight in der vierten und fünften Spielminute gelang es den Schwaben, langsam ihren Rhythmus aufzunehmen. Da die Hausherren jedoch weiterhin unter den Körben dominierten, mussten sich die Schwaben durch ihre Paradedisziplin, den Einsatz, die Meriten verdienen. Mit Erfolg: Angeführt vom exzellent agierenden Brase eroberten sie die Führung (10:11) und zwangen Oliver Kostic zur ersten Seitenlinien-Ansprache. Der Serbe sollte jedoch nicht die richtigen Feinjustierungen finden: Ludwigsburg blieb angeführt von ihrem bis dato Besten, Brase, in Front (15:21, 10.).

Im Anschluss an ein insgesamt bärenstarkes Auftaktviertel verloren Patricks Schützlinge ab der elften Minute etwas den Fokus: Die Münchner verkürzten das entstandene Defizit bis auf einen Zähler – und versetzten nun ihren amerikanischen Headcoach zum Hadern an der Seitenlinie (22:23, 12.). Auch diese Auszeit sollte nicht die erhoffte Wirkung mit sich bringen. Denn die Hausherren übernahmen alsbald die Führung und bauten selbige, auch aufgrund zweier unsportlicher Foulspiele von Cameron Jackson und Jonas Wohlfarth-Bottermann, bis auf vier Zähler aus (33:29, 15.) und offenbarten dabei schwäbische Defensiv-Lücken aus der Ferndistanz. Aus dieser schlossen TJ Bray und Maodo Lo mehrfach erfolgreich ab und setzten Ludwigsburg, das durchaus gut spielte, zeitweilig aber sein Wurfglück vermisste, zur Halbzeit unter Druck (42:36, 20.).

München drückt aufs Tempo, Ludwigsburg dreht das Spiel

Im Anschluss an den Seitenwechsel sah sich Patrick schnell zur nächsten Ansprache gezwungen: Während der 52-Jährige unter anderem die Gangart der Hausherren monierte, kamen seine Mannen ohne Fortune zurück: München legte direkt einen 5:0-Lauf aufs Parkett. Dieser sollte zwar durch einen Wimbush-Dreier gebrochen werden, Danilo Barthel und Co. blieben am Drücker – und stellten zeitweise auf +11 (50:39, 24.). Die MHP RIESEN erwiderten das Aufkommen der Hausherren abermals mit großem Kampf, einer ebenso großen Leidenschaft und mit einem nun mehr aufdrehenden Wimbush. Hierdurch hielten sie das Geschehen ausgeglichen, das Verkürzen funktionierte aber vorerst nicht (65:59, 30.).

Direkt zum Beginn des Schlussabschnitts sorgte der Mann des dritten Viertels dann erenut für Zählbares: WImbush netzte von Downtown ein, Weiler-Babb ließ einen ebensolchen Wurf folgen und sorgte so nicht nur für den Ausgleich (65:65) und Jubel auf der Gästebank, sondern auch für einen tobenden Kostic, der seine Schützlinge zur Besprechung an den Seitenrand beorderte. Der Serbe sollte sein Team, gemeinsam mit Vladimir Lucic auf Zack bringen. Die Münchner waren wieder voll da, Ludwigsburg ließ sich nun aber nicht mehr abschütteln. Trotz eigener Fehler stand der Defensivverbund über mehrere Minuten felsenfest und mit vollem Fokus! Weiler-Babb, Knight, Wimbush und Brase sorgten für das Erobern der Führung, das für München Paul Zipser zu kontern versuchte (81:82, 38.). Die MHP RIESEN sollten doch nicht mehr an Fahrt verlieren: Mit einem mehrminütigen 18:8-Lauf entschieden sie die Partie für sich, gewannen im 14. Anlauf erstmals (gegen München) im Audi Dome und sicherten sich hierdurch einen kleinen Vorteil für das Viertelfinal-Rückspiel am Freitagnachmittag (Tip-Off 16:30 Uhr).

Statements und Stats

John Patrick | Headcoach Ludwigsburg: „Es war heute ein sehr intensives Spiel. Ich glaube, dass es eines der intensivsten Spiele, die ich in meiner 20-jährigen Karriere als Trainer, gecoacht habe. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft – und auf die Leader Marcos [Knight], Nick [Weiler-Babb] und Jaleen [Smith], die genauso wie Thomas Wimbush heute abgeliefert haben. Obwohl einige Dinge, darunter offene Würfe und Layups, heute für uns nicht den erhofften Weg gegangen oder gefallen sind, haben wir nie aufgegeben. Wir haben eine gute Moral gezeigt. Jetzt ist Halbzeit: Es gibt nichts zu feiern. Aber man sieht, dass wir eine Chance haben.“

Oliver Kostic | Headcoach München: „Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen und haben Ludwigsburg viele Offensivrebounds gestattet. Diese haben sie am Anfang im Spiel gehalten. Danach haben wir die Defensive und die Bretter eigentlich ganz gut kontrolliert, was auch zu einer besseren Offensive geführt hat. Am Ende sagen die Zahlen aber einiges: Wir hatten im Schlussabschnitt sieben Turnover, haben insgesamt 17 Offensivrebounds zugelassen – und am Ende entscheiden dann ein, zwei Situationen das Spiel. So ist Basketball eben. Das hier war die erste Hälfte des Viertelfinals. Wir müssen im zweiten Spiel besser und bereit sein, um das Ganze umzudrehen.“

Für München spielten: Danilo Barthel 20 Punkte, TJ Bray 12/5 Rebounds, Maodo Lo 11, Leon Radosevic 11, Paul Zipser 9, Vladimir Lucic 7, Diego Flaccadori 5, Mathias Lessort 4, Petteri Koponen 2, Zan Mark Sisko 2 und Alex King.

Für Ludwigsburg spielten: Hans Brase 18 Punkte/6 Rebounds, Marcos Knight 17/11, Thomas Wimbush 16, Jaleen Smith 13, Nick Weiler-Babb 7/5, Jonas Wohlfarth-Bottermann 7, Teyvon Myers 6, Jacob Patrick 2, Cameron Jackson 1, Radii Caisin und Lukas Herzog.

24Stunden-Corona-Ticker: Landratsamt Ludwigsburg meldet null Neuinfizierte

In den letzten 24 Stunden wurden dem Landratsamt in Ludwigsburg keine weiteren Neuinfizierten für den Landkreis gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg wird somit am Mittwoch (17. Juni 17.00Uhr ) weiterhin mit mindestens 1.792 angegeben. Gestern wurden zwei Neu-Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.694 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 2,0 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Mittwoch (17. Juni) rund 42 Corona-Neuinfizierte gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 35.223 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Ungefähr 32.948 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, steigt laut dem Sozialministerium auf 1.816.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,78 (Stand: 17. Juni – 19Uhr) angegeben.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen Emmendingen, Esslingen, Lörrach, Reutlingen und Rottweil insgesamt fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.816.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Was in Ludwigsburg und der Region los war

Bönnigheim: Ford beschädigt – Verursacher geflüchtet

Nach einer Unfallflucht, die am Dienstag zwischen 10:00 Uhr und 17:00 Uhr in der Burgstraße in Bönnigheim begangen wurde, sucht die Polizei nach Zeugen. Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker streifte vermutlich beim Vorbeifahren einen Ford, der an der genannten Örtlichkeit abgestellt war. Ohne sich im Anschluss um den angerichteten Sachschaden von etwa 1.500 Euro zu kümmern, machte sich der Unbekannte aus dem Staub. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Verursacher geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bietigheim-Bissingen unter der Tel. 07142 405-0 in Verbindung zu setzen.

Gerlingen: Auto landet in Vorgarten

Am Mittwoch gegen 11:05 Uhr wollte ein 87-jähriger VW-Lenker in der Goethestraße in Gerlingen rückwärts aus einer Garageneinfahrt herausfahren. Bereits hierbei verwechselte er vermutlich mehrfach das Brems- mit dem Gaspedal. Nachdem er rückwärts in Richtung der Karlsbader Straße unterwegs war, verwechselte er wohl erneut beide Pedale und der Motor heulte laut auf. Im Zuge dessen beschleunigte der Wagen vorwärts und stieß gegen einen Mercedes, der am rechten Fahrbahnrand abgestellt war. Anschließend wurde der VW nach links abgewiesen, fuhr dort über einen Gehweg und prallte gegen eine angrenzende Steinmauer. Im weiteren Verlauf landete der Wagen schlussendlich im Vorgarten eines nahegelegenen Wohnhauses. Nach bisherigen Erkenntnissen blieb der 87-Jährige unverletzt. Der Gesamtschaden wurde auf rund 10.000 Euro geschätzt.

Bietigheim-Bissingen-Untermberg: Radfahrer schwer verletzt

Mit schweren Verletzungen musste der Rettungsdienst am Dienstag einen 63 Jahre alten Radfahrer in ein Krankenhaus bringen, nachdem er gegen 17:50 Uhr im Stadtteil Untermberg in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Von der Unterriexinger Straße fuhr eine 27-jährige Opel-Lenkerin in einen Kreisverkehr ein. Als sie im weiteren Verlauf den Kreisverkehr in Richtung der Bissinger Straße wieder verlassen wollte, fuhr zeitgleich der 63-jährige Radfahrer von der Großsachenheimer Straße in den Kreisverkehr ein. Anschließend überfuhr er die Mittelinsel des Kreisverkehrs und prallte dann gegen die linke Front des Opel. Durch die Kollision stürzte der Radfahrer und erlitt schwere Verletzungen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 1.100 Euro.

Sachsenheim-Hohenhaslach: Unfallflucht – roter Wagen gesucht

Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042 941-0, sucht Zeugen, die Hinweise zu einer Unfallflucht geben können, die am Dienstag gegen 15:00 Uhr in der Horrheimer Straße in Hohenhaslach begangen wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich an der Tatörtlichkeit eine noch unbekannte Fahrzeuglenkerin auf dem Gelände einer Autowerkstatt. Dort soll sie beim rückwärts Ausparken einen angebrachten rotweißen Pfosten touchiert haben, wodurch ein Sachschaden von rund 500 Euro entstand. Daraufhin stieg die Fahrerin aus dem Fahrzeug aus und begutachtete den Schaden. Anstatt sich jedoch um den Unfall zu kümmern, machte sie sich anschließend aus dem Staub. Die Frau, die zuvor in einem Supermarkt gewesen sein soll, ist etwa 30 bis 40 Jahre alt, circa 170 bis 180 cm groß und hat blonde schulterlange Haare, die zu einem Zopf zusammengebunden waren. Zum Unfallzeitpunkt war sie mutmaßlich mit einem roten VW Beetle unterwegs, der möglicherweise am linken Fahrzeugheck beschädigt ist. Darüber hinaus konnten am Unfallort Teile eines Rücklichts gesichert werden, die eventuell vom Verursacherfahrzeug stammen.

Quelle: Polizei Ludwigsburg