Kunden der Kreissparkasse Ludwigsburg legen acht Milliarden Euro auf die hohe Kante

Von Uwe Roth

Die Kreissparkasse (KSK) Ludwigsburg hat gut gefüllte Tresore. Zumindest bildlich gesprochen. Rund acht Milliarden Euro haben die Kunden im vergangenen Jahr mangels Möglichkeiten zum Ausgeben auf ihren Konten gelassen. Gegenüber 2019 stieg mit diesem beeindruckenden Betrag der Wert der Kundeneinlagen bei der KSK um sieben Prozent (Vorjahreswert rund 7,5 Milliarden Euro). „Das Geld blieb einfach auf den Konten liegen“, erläuterte KSK-Vorstandsvorsitzender Dr. Heinz-Werner Schulte den Umgang der Konto-Inhaber*innen seit Ausbruch der Corona-Pandemie mit ihren Berufseinkommen. Geschlossene Geschäfte, Restaurants, Kinos und die fehlende Möglichkeit, größere Summen für Reisen auszugeben – während der Staat wegen des Lockdowns immer größere Schulden macht, steigt das Vermögen der Menschen mit sicheren Einkommen. Laut der jüngst veröffentlichten Jahresbilanz 2020 verfügte die Kreissparkasse Ludwigsburg zum Jahresende 2020 über eine Barreserve von 717.301.403,50 Euro. Das meiste Geld ist als Guthaben bei der Deutschen Bundesbank deponiert.

Doch Geld verwalten, kostet Geld. Geld verdienen in Zeiten geringer Zinsen und Negativzinsen ist schwierig. Damit haben die Sparkassen und andere Kreditinstitute zu kämpfen. Schulte zeigte sich gegenüber den Medien ohne große Euphorie „mit dem Erreichten zufrieden“. Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2020 auf insgesamt 11,50 Milliarden Euro gestiegen – und damit um knapp sechs Prozent. Der Wert zum Vorjahr hatte noch bei knapp elf Milliarden Euro gelegen. Die Kundenkredite erreichten im Geschäftsjahr 2020 ein Gesamtvolumen von 6,40 Milliarden Euro. Damit übertrafen sie den Vorjahreswert von 2019 (6,26 Milliarden Euro) um rund zwei Prozent.

Die Zahl der Privatgirokonten stieg im Berichtszeitraum um fast 1000 auf den Gesamtwert von 233.300. Beim Jahresergebnis verzeichnet die Kreissparkasse wie in den Jahren zuvor „eine erfreuliche Konstanz mit Zuwachs-Tendenz“, so Schulte. Zum Ende des Geschäftsjahres 2019 sei das Volumen auf 17,95 Millionen Euro gestiegen. Ein leichtes Plus gab es laut seinen Angaben im Geschäftsjahr 2020. Allerdings in einem bescheidenen Umfang: Und zwar auf ein Gesamt-Volumen von 17,96 Millionen Euro. Dass es kein Selbstläufer war, dieses Ergebnis zu erreichen, lässt sich aus den Worten des KSK-Chefs heraushören, der das Geschäftsjahr 2020 als „anspruchsvoll und herausfordernd“ bezeichnete. Superlative der Zufriedenheit sind nicht mehr zu hören.

Vorstand Schulte sprach in der Präsentation des Jahresberichts relativ kurz über die schwierigen Geldgeschäfte. Lieber präsentierte er die Kreissparkasse als vorbildliche Arbeitgeberin: „Im Landkreis Ludwigsburg zählen wir zu den größten Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben“, sagte er. 1.460 Mitarbeiter zähle die Gesamtbelegschaft der Kreissparkasse, darunter 122 Auszubildende. Die Ausbildungsquote liege bei 8,4 Prozent. Der Anteil der weiblichen Beschäftigten habe fast 63 Prozent erreicht. Nahezu 20 Prozent der Führungspositionen seien mit Frauen besetzt. Rechne man alle Sozialversicherungsbeiträge zusammen, die im Jahr 2020 entrichtet worden sind, so beträgt nach seinen Angaben das Gesamtvolumen rund 23,3 Millionen Euro.

Ein weiteres Thema, auf das er einging, war der Umgang der Kreissparkasse Ludwigsburg mit den natürlichen Ressourcen. Nachhaltigkeit sei ein wichtiges Thema geworden, versicherte er. Die Kreissparkasse investiere seit vielen Jahren erhebliche Beiträge in den Klimaschutz, sagte Schulte. Man sei „darauf fokussiert, den Energieverbrauch kontinuierlich zu senken“. Der Stromverbrauch etwa wurde – gerechnet in Kilowattstunden (kWh) pro Mitarbeiter – im Zeitraum von 2018 bis 2020 deutlich reduziert: von 3.744 auf 3.368 kWh. Das entspreche einer Reduktion von mehr als zehn Prozent. Aus eigenen Photovoltaikanlagen habe man allein im Jahr 2020 rund 211.800 Kilowattstunden erzeugt. Der Papierverbrauch sei gesenkt worden. Schulte betonte am Ende seiner Ausführungen, dass „die Kreissparkasse hier, an ihrem Standort in vielerlei Hinsicht Partner und Förderer“ sei. Das gelte in besonderer Weise in der Corona-Pandemie und finde seinen Ausdruck in dem Motto „Gemeinsam und besonnen da durch“.

Inzidenz im Landkreis Ludwigsburg steigt am Samstag weiter

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist auch am Samstag weiter gestiegen und liegt über der maßgeblichen 7-Tages-Inzidenz von 100. Die Regelungen der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes und der Bundesnotbremse sehen vor, dass die Inzidenz fünf Werktage in Folge stabil unter 100 liegen muss, damit Lockerungen möglich werden. Die Lockerungen treten dann am übernächsten Tag in Kraft.

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der kritische Wert bei 105,2 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Am Freitag hatte der Inzidenzwert bei 101,4 gelegen und genau vor einer Woche waren es 107,1(Stand – 22.05. – 16Uhr)

Innerhalb eines Tages wurden 59 Neuinfektionen registriert. Das sind 2 weniger als vor genau einer Woche. Gestern waren es 83 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert und liegt insgesamt bei mindestens 482. Rund 24.503 (+125) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 37. Auf der Normalstation werden 26 Patienten behandelt. 11 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen beatmet werden. (Stand: 22.05.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 22.05.)

Affalterbach ( 160 | 0 )
Asperg ( 712 | 1 )
Benningen am Neckar ( 251 | 4 )
Besigheim ( 637 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.427 | 4 )
Bönnigheim ( 538 | 7 )
Ditzingen ( 1.171 | 6 )
Eberdingen ( 295 | 0 )
Erdmannhausen ( 170 | 3 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 586 | 1 )
Freudental ( 161 | 1 )
Gemmrigheim ( 259 | 0 )
Gerlingen ( 707 | 3 )
Großbottwar ( 344 | 1 )
Hemmingen ( 315 | 1 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 269 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 362 | 2 )
Korntal-Münchingen ( 836 | 1 )
Kornwestheim ( 1.934 | 0 )
Löchgau ( 286 | 1 )
Ludwigsburg ( 4.734 | 6 )
Marbach am Neckar ( 691 | 1 )
Markgröningen ( 735 | 0 )
Möglingen ( 648 | 1 )
Mundelsheim ( 135 | 0 )
Murr ( 251 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 371 | 0 )
Pleidelsheim ( 304 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.200 | 1 )
Sachsenheim ( 1.006 | 6 )
Schwieberdingen ( 449 | 2 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 462 | 2 )
Tamm ( 419 | 2 )
Vaihingen an der Enz ( 1.418 | 2 )
Walheim ( 137 | 0 )

red

Keine Corona-Lockerungen an Pfingsten im Kreis Ludwigsburg – Landrat Allgaier appelliert an Bevölkerung

LUDWIGSBURG. Nachdem die Öffnungsstufe 1 des Landes schon in greifbarer Nähe war, gilt es jetzt doch weiter geduldig zu sein. Das Landkreis-Dashboard weist für Freitag, 21.Mai, eine 7-Tage-Inzidenz von 101,4 aus. Wenn dieser Wert morgen vom RKI bestätigt wird, ist damit die Zählung der erforderlichen fünf Werktage unterbrochen. Der Inzidenzwert war erstmals am Dienstag, 18. Mai, unter 100 gesunken.

Falls der Inzidenzwert am morgigen Samstag unter 100 liegt, würde die Zählung erneut starten. Die Lockerungen der Öffnungsstufe 1 würden somit frühestens ab nächstem Wochenende in Kraft treten. Es gilt nun, das weitere Infektionsgeschehen abzuwarten, heißt es in der Mitteilung vom Landratsamt am späten Freitagnachmittag. Landrat Dietmar Allgaier bedauert den Anstieg der Inzidenz: „Dass der Inzidenzwert im Landkreis knapp an der 100er Marke ist und ständig hin- und herwechselt, ist wirklich bedauerlich. Ich verstehe den Unmut der Betroffenen, insbesondere natürlich der Gastronomen, die schon mit einer Öffnung am Pfingstmontag gerechnet haben. Leider bleibt uns nichts anderes übrig, als die Vorgaben zu befolgen und abzuwarten, bis der Inzidenzwert fünf Werktage stabil unter 100 bleibt. Ich möchte nochmal ausdrücklich an die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis appellieren, weiterhin durchzuhalten, diszipliniert zu sein und das mühsam Erreichte nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen. “

Drei aktuelle Ausbruchsgeschehen im Landkreis Ludwigsburg führen zu einem Anstieg der Zahlen 

Bereits gestern (20. Mai) ist die Inzidenz im Landkreis auf 96,8 angestiegen. Der gestrige und heutige Anstieg kann größtenteils auf drei aktuelle Ausbruchsgeschehen mit mehreren Infizierten zurückgeführt werden, so das Landratsamt. Die Infektionen sind im Bereich von Unternehmen im Landkreis sowie bei Erntehelfern aufgetreten und wurden durch Schnelltests festgestellt.

red

Landkreis Ludwigsburg wieder über der 100er-Marke: Keine Corona-Lockerungen am Pfingstmontag

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist auch am Freitag weiter gestiegen und liegt jetzt wieder über der maßgeblichen 7-Tages-Inzidenz von 100. Somit sind Corona-Lockerungen im Landkreis Ludwigsburg erst einmal vom Tisch. Laut einer Sprecherin vom Landratsamt, sind die Uhren wieder auf Null gestellt. Die Regelungen der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes und der Bundesnotbremse sehen vor, dass die Inzidenz fünf Werktage in Folge stabil unter 100 liegen muss, damit Lockerungen möglich werden. Die Lockerungen treten dann am übernächsten Tag in Kraft.

Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der kritische Wert von 100 überschritten wurde. Dieser liegt am Freitag bei 101,4 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner. Am Donnerstag hatte der Inzidenzwert bei 96,8 gelegen und genau vor einer Woche waren es 113,3(Stand – 21.05. – 16Uhr)

Innerhalb eines Tages wurden 83 Neuinfektionen registriert. Das sind 38 mehr als vor genau einer Woche. Gestern waren es 98 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert und liegt insgesamt bei mindestens 482. Rund 24.378 (+11) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 37 (+2). Auf der Normalstation werden 26 (+1) Patienten behandelt. 11 (+1) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 6 (+1) beatmet werden. (Stand: 21.05.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 21.05.)

Affalterbach ( 160 | 0 )
Asperg ( 711 | 1 )
Benningen am Neckar ( 247 | 2 )
Besigheim ( 637 | 1 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.423 | 8 )
Bönnigheim ( 531 | -1 )
Ditzingen ( 1.165 | 6 )
Eberdingen ( 295 | 0 )
Erdmannhausen ( 167 | 1 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 585 | 4 )
Freudental ( 160 | 0 )
Gemmrigheim ( 259 | 0 )
Gerlingen ( 704 | 0 )
Großbottwar ( 343 | 2 )
Hemmingen ( 314 | 1 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 269 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 360 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 835 | 3 )
Kornwestheim ( 1.934 | 3 )
Löchgau ( 285 | -1 )
Ludwigsburg ( 4.728 | 21 )
Marbach am Neckar ( 690 | 5 )
Markgröningen ( 735 | 2 )
Möglingen ( 647 | 3 )
Mundelsheim ( 135 | 0 )
Murr ( 251 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 371 | 1 )
Pleidelsheim ( 304 | 3 )
Remseck am Neckar ( 1.199 | 5 )
Sachsenheim ( 1.000 | 2 )
Schwieberdingen ( 447 | 1 )
Sersheim ( 298 | 1 )
Steinheim an der Murr ( 460 | 2 )
Tamm ( 417 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 1.416 | 5 )
Walheim ( 137 | 1 )

red

Tödlicher Motorradunfall in Ludwigsburger-City

Ein 51-jähriger Motorradfahrer zog sich am Donnerstag gegen 18:30 Uhr bei einem Sturz in der Wilhelmstraße in Ludwigsburg lebensbedrohliche Verletzungen zu. Er verstarb anschließend in einem Krankenhaus.

Der 51-Jährige habe zunächst an einer roten Ampel im Kreuzungsbereich der Wilhelmstraße und Arsenalstraße gehalten und Zeugenaussagen nach bei Grün so stark beschleunigt, dass sein Vorderrad keinen Bodenkontakt mehr hatte. In der Folge kam der Mann mit seinem Motorrad seitlich von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem abgestellten Fahrrad, schleuderte mehrere Meter über den Boden und prallte anschließend gegen große Pflanzgefäße, Sonnenschirme, Stühle und Tische auf dem Bordstein.

Der 51-Jährige, der sich dabei lebensbedrohliche Verletzungen zuzog, wurde sofort von Ersthelfern versorgt. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein nahegelegenes Krankenhaus, wo er anschließend seinen Verletzungen erlag.

Die Sachschäden belaufen sich auf insgesamt etwa 6.600 Euro.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Inzidenz im Landkreis Ludwigsburg steigt und bleibt unterm Schwellenwert von 100

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Donnerstag deutlich gestiegen. Das Landratsamt in Ludwigsburg teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit 96,8 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner nachgewiesen wurden. Damit wird bereits den dritten Tag hintereinander der kritische Schwelle von unter 100 unterschritten. Am Mittwoch hatte der Inzidenzwert noch bei 87,6 gelegen und genau vor einer Woche waren es 129,3(Stand – 20.05. – 16Uhr)

Die Regelungen der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes und der Bundesnotbremse sehen vor, dass die Inzidenz fünf Werktage in Folge stabil unter 100 liegen muss, damit Lockerungen möglich werden. Die Lockerungen treten dann am übernächsten Tag in Kraft.

Innerhalb eines Tages wurden 98 Neuinfektionen registriert. Das sind 15 weniger als vor genau einer Woche. Gestern waren es 111 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg steigt um 2 und liegt insgesamt bei mindestens 482. Rund 24.367 (+94) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 35 (-5). Auf der Normalstation werden 25 (-2) Patienten behandelt. 10 (-3) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 5 (-4) beatmet werden. (Stand: 20.05.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 20.05.)

Affalterbach ( 160 | 0 )
Asperg ( 710 | 1 )
Benningen am Neckar ( 245 | 1 )
Besigheim ( 636 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.415 | 8 )
Bönnigheim ( 532 | 2 )
Ditzingen ( 1.159 | 3 )
Eberdingen ( 295 | 1 )
Erdmannhausen ( 166 | 0 )
Erligheim ( 152 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 581 | 1 )
Freudental ( 160 | 0 )
Gemmrigheim ( 259 | 0 )
Gerlingen ( 704 | 2 )
Großbottwar ( 341 | 0 )
Hemmingen ( 313 | 5 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 269 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 360 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 832 | 2 )
Kornwestheim ( 1.931 | 12 )
Löchgau ( 286 | 1 )
Ludwigsburg ( 4.707 | 16 )
Marbach am Neckar ( 685 | 2 )
Markgröningen ( 733 | 4 )
Möglingen ( 644 | 4 )
Mundelsheim ( 135 | 1 )
Murr ( 251 | 3 )
Oberriexingen ( 123 | 1 )
Oberstenfeld ( 370 | 0 )
Pleidelsheim ( 301 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.194 | 4 )
Sachsenheim ( 998 | 2 )
Schwieberdingen ( 446 | 1 )
Sersheim ( 297 | 5 )
Steinheim an der Murr ( 458 | 2 )
Tamm ( 416 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 1.411 | 13 )
Walheim ( 136 | 0 )

red

Lockerungen für Gastronomie und andere Bereiche im Landkreis Ludwigsburg voraussichtlich ab Pfingstmontag

LUDWIGSBURG. Die Inzidenz im Landkreis Ludwigsburg ist weiter rückläufig und ist zuletzt stabil unter der 100er-Marke. Das bedeutet Lockerungen in vielen Bereichen, hierunter etwa die Gastronomie, die – falls der Trend sich fortsetzt – ab Pfingstmontag wieder öffnen könnte. Landrat Dietmar Allgaier freut sich über den Trend, mahnt aber weiter zur Vorsicht: „Wir dürfen das mühsam Erreichte nicht leichtfertig aufs Spiel setzen.“

Die Regelungen der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes und der Bundesnotbremse sehen vor, dass die Inzidenz fünf Werktage in Folge stabil unter 100 liegen muss, damit Lockerungen möglich werden. Die Lockerungen treten dann am übernächsten Tag in Kraft.

Im Landkreis Ludwigsburg lag der Wert erstmals am Dienstag, 18. Mai, unter diesem Grenzwert. Falls sich der positive Trend bei den Infektionszahlen fortsetzt, würde die nächste Lockerungsstufe damit ab Montag, 24. Mai in Kraft treten. Damit wäre ab Pfingstmontag eine Öffnung der Gastronomie möglich. Darüber hinaus könnten Museen, Volkshochschulen, körpernahe Dienstleistungen oder Außenbereiche von Schwimmbädern unter Auflagen wieder öffnen. Freizeitsport im Freien ist mit bis zu 20 Personen wieder möglich. Auch Kulturveranstaltungen im Außenbereich mit bis zu 100 Personen sind dann möglich. Die Kontaktbeschränkungen werden gelockert, sodass wieder Treffen von bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten erlaubt sind. Die nächtliche Ausgangssperre fiele zudem weg.

Weitere Lockerungen (Öffnungsstufe 2) sind in Aussicht, wenn die Inzidenz im Landkreis nach diesem Öffnungsschritt 14 Tage lang weiterhin eine sinkende Tendenz aufweist. „Ich bin froh, dass wir Licht am Ende des Tunnels sehen, wir haben gemeinsam viel erreicht“, sagt Landrat Dietmar Allgaier. Allerdings dürfe der Trend eines sinkenden Infektionsgeschehens nicht zum Leichtsinn verführen. „Wir müssen weiter diszipliniert sein, um das mühsam in den vergangenen Wochen und Monaten Erreichte nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen“, so der Landrat.

red

Kreissparkasse Ludwigsburg fördert 2020 mit fast 3,5 Millionen Euro gemeinnützige Projekte

Von Uwe Roth

Man kennt die Kreissparkasse (KSK) Ludwigsburg als Kreditinstitut. Über 230.000 Kreisbürger haben dort ihr Konto. 11,5 Milliarden Euro betrug die Bilanzsumme im vergangenen Jahr. Damit gehört sie zu den 20 größten Sparkassen in Deutschland. Die fünf Stiftungen der KSK sind in der Öffentlichkeit dagegen weniger bekannt, aber umso mehr in Vereinen und anderen Organisationen, die finanzielle Unterstützung gut gebrauchen können. 35 Millionen Euro beträgt das Stiftungskapital. Zwei Millionen Euro mehr als 2020. Die sind für die Gesundheitsförderung reserviert. Im zurückliegenden Jahr hat das Gesamtvolumen für 572 gemeinnützige Projekte nahezu 3,5 Millionen Euro betragen. Das hat die Kreissparkasse am Mittwoch in ihrem Jahresbericht bekanntgegeben.

Dietmar Allgaier (CDU) ist nicht nur Landrat, sondern auch Vorsitzender der fünf Stiftungen. Im Pressegespräch betonte er, dass er es an diesem Tag genießen könne, auch mal gute Nachrichten an die Medien weiterzugeben. In den vergangenen Monaten musste er regelmäßig schlechte Nachrichten nach draußen geben, weil der Landkreis wegen steigender Infektionszahlen die Corona-Regeln verschärfen musste oder weil die Intensivbetten mit Schwerstkranken nahezu vollbelegt waren. Als Stiftungsvorsitzender lobte er „die unverzichtbare Hilfe auf vielen Gebieten“. Als Landrat betonte er, dass von dem Geld aus den Stiftungen Menschen in allen 39 Kreiskommunen profitieren. „Über Spenden- und Sponsoringmaßnahmen fließen Jahr für Jahr Hunderten von Projekten Mittel zu, die dabei helfen, das Leben vieler Menschen im Kreis lebenswerter zu machen“, sagte Allgaier.

Das Stiftungskapitel von 35 Millionen Euro verteilt sich auf die Bereiche Jugendförderung, Arbeit und Soziales (16 Millionen Euro, Kunst, Kultur und Bildung (8 Millionen Euro), Umwelt und Naturschutz (7 Millionen Euro), Gesundheit (4 Millionen Euro) und auf das Schullandheim Strümpfelbrunn (5,9 Millionen Euro). Die Projekte sind vielfältig. Die bekanntesten Unterstützer hat die „Aktion Schulstart: Kein Kind ohne Schulranzen!“: Es sind die Kölner Tatort-Kommissare Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt. Sie sind aktiv in dem von ihnen gründeten Verein „Tatort – Straßen der Welt“. Schauspieler Behrendt hatte eine Videobotschaft zum Jahresbericht nach Ludwigsburg geschickt. Mit dem tiefen Tempre seiner bekannten Stimme bedanke er sich bei den Geldgebern.

Träger der Schulranzen-Aktion vor Ort ist der Kreisdiakonieverband Ludwigsburg. Geschäftsführer Martin Strecker freute sich darüber, dass im vergangenen Jahr fast 1000 Schulranzen an Erst- und Fünftklässler aus einkommensschwachen Familien verteilt werden konnten. „Wir legen Wert darauf, dass es neue Schulranzen sind und nicht gebrauchte“, betonte er. Die Kinder sollten sich wertgeschätzt fühlen. Insgesamt wurden 960 Schulranzen ausgegeben. Davon konnten 250 Schulranzen mit einem Verkaufswert von insgesamt 50.000 Euro, so Strecker, „nur mit Hilfe der Kreissparkasse für einen unbeschwerten Schulstart“ an glückliche Kinder ausgegeben werden. Ein guter und mit dem nötigen Material gefüllter Schulranzen kostet bis zu 150 Euro. Das sei sehr viel Geld für eine Familie, die von Hartz IV oder etwas darüber lebt.

Der Kreisdiakonieverband nutzt die Aktion, um diese Familien kennenzulernen und ihnen gegebenenfalls weitere Beratungsangebote zu machen. Diese Hilfe sei auch weiterhin sehr wichtig, sagte Strecker, „denn nur mit ausreichenden Spendengeldern können im folgenden Schuljahr 2021/2022 Ranzen an Erst -und Fünftklässler aus bedürftigen Familien verteilt werden.“ Schön sei, dass „der Start des Folge-Projekts schon bevorsteht“. Beginnen werde man schon bald, konkret am 28. Juni, so Strecker.

Ein weiteres Stiftungsprojekt stellte Markus Schmitt, der Leiter der im Januar 2011 gegründeten Bildungsregion Landkreis Ludwigsburg vor: „Viele Grundschüler benötigen beim Erlernen der deutschen Sprache zusätzliche Unterstützung. Das ist sehr wichtig, denn das Erlernen der deutschen Sprache schafft die Basis“, sagte er über das Projekt „Sprachförderung an Grundschulen“. Es ist bei der Stadt Ludwigsburg angesiedelt. Diese Aufgabe übernehmen unter anderem engagierte ehrenamtliche Sprachförder-Paten. „Die ‚Projektstelle Sprachförderung Grundschule‘ koordiniert und leistet auf verschiedene Arten unverzichtbare Hilfe für Kinder, die ohne diese Unterstützung deutlich schlechtere Chancen auf ihrem Bildungsweg hätten“, so Schmitt.

Im September 2018 habe man mit dem Projekt „Vorlese-Paten“ in Kindergärten eine neue, noch früher im Kindesalter ansetzende Hilfsmaßnahme gestartet, das ebenfalls von der Kreissparkassenstiftung unterstützt werde, so Schmitt. Seit dem Schuljahr 2013/2014 – dem Beginn der Förderung – sind in das Thema „Sprachförderung“ in Summe nahezu 800000 Euro geflossen.

Für Landrat Dietmar Allgaier und Kreissparkassenvorstand Dr. Heinz-Werner Schulte und steht fest, dass „die Kreissparkasse und ihre Stiftungen auch in Zukunft Kindern dabei helfen werden, Bildung zu erwerben.

Was in Ludwigsburg und der Region los war

Tamm: Unfall mit 17.000 Euro Sachschaden

Am Mittwoch gegen 23.30 Uhr kam es im Kreuzungsbereich der Ludwigsburger Straße und der Frankfurter Straße in Tamm zu einem Unfall, bei dem ein Sachschaden von etwa 17.000 Euro entstand. Ein 41 Jahre alter Mercedes-Fahrer wollte aus Richtung Tamm kommend geradeaus auf die Bundesstraße 27 Fahrtrichtung Ludwigsburg auffahren. Zeitgleich fuhr eine 28-jährige Seat-Lenkerin von der B 27 aus Ludwigsburg kommend ebenfalls in den Kreuzungsbereich ein. Dort kam es zum Zusammenstoß zwischen beiden Verkehrsteilnehmern. Beide gaben an, bei Grünlicht gefahren zu sein. Der Mercedes und der Seat waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und insbesondere Hinweise zur Ampelschaltung geben können.

 

Kornwestheim: Alkoholisierter Kunde im Supermarkt

Am Mittwoch kam es gegen 21:15 Uhr in einem Supermarkt in der Stuttgarter Straße in Kornwestheim zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 34-jährigen Sicherheitsdienstmitarbeiter und einem offensichtlich stark alkoholisierten 28-jährigen Kunden.

Begonnen hatte das Ganze im Eingangsbereich des Supermarktes, als der 28-Jährige den Markt ohne Einkaufswagen betreten wollte. Nach einer verbalen Auseinandersetzung fügte sich der alkoholisierte Mann, um dann kurz darauf an der Kasse wieder für Aufsehen zu sorgen. Dort wollte er anscheinend seinen Einkauf nicht bezahlen. Nach einer erneuten Diskussion und weil der Mann seinen Einkauf wohl vehement nicht bezahlen wollte, brachte der Sicherheitsdienstmitarbeiter den 28-Jährigen dann ohne seinen Einkauf vor die Tür. Dort soll es zu einer Rangelei der Beiden gekommen sein.

Als die verständigten Polizisten dazu kamen, hatte sich der 28-Jährige bereits mit einem Fahrrad auf den Weg gemacht. Die Beamten hielten den Schlangenlinien fahrenden Mann in der Kantstraße an und unterzogen ihn einer Kontrolle. Bei einem Atemalkoholtest bestätigte sich der Verdacht einer erheblichen Alkoholisierung des 28-Jährigen mit einem Wert von knapp über 1,7 Promille. Er musste sich anschließend einer Blutentnahme unterziehen. Die Beamten stellten das Fahrrad sicher.

 

Ludwigsburg: Alkoholisierte 27-jährige Radfahrerin in der Nacht unterwegs

Im Rahmen einer Streifenfahrt bemerkten Polizeibeamte am Donnerstag gegen 03:20 Uhr eine offensichtlich stark alkoholisierte 27-Jährige auf einem Fahrrad in der Schwieberdinger Straße in Ludwigsburg. Bevor die Polizisten die junge Frau anhalten konnten, fuhr sie in Schlangenlinien und über mehrere Fahrstreifen auch über eine rote Ampel, wobei sie aufgrund ruckartiger Lenkbewegungen fast vom Fahrrad stürzte. Bei der Kontrolle in der Franckstraße nahmen die Polizisten dann starken Alkoholgeruch wahr und die junge Dame räumte auch ein, dass sie stark alkoholisiert sei. Da sie den angebotenen Atemalkoholtest vehement verweigerte, musste sie sich in der Folge einer Blutentnahme unterziehen.

 

BAB81/ Asperg: Unfall im Baustellenbereich verursacht langen Rückstau

Ein Verkehrsunfall im Baustellenbereich zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Süd und Ludwigsburg-Nord verursachte auf der Bundesautobahn 81 (A81) in Fahrtrichtung Würzburg am Mittwoch gegen 15:20 Uhr einen erheblichen Rückstau.

Ein 47-jähriger Lkw-Fahrer hatte den Fahrstreifen nach links gewechselt, als er gerade von einem 44-jährigen VW-Lenker überholt wurde. Bei der anschließenden Kollision drehte sich der VW mehrfach und kam auf dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand. Hierbei zog sich der 44-Jährige leichte Verletzungen zu und wurde durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehren aus Asperg und Möglingen waren mit sieben Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften vor Ort. Der VW musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Der Gesamtschaden betrug etwa 6.000 Euro.

Korntal-Münchingen: 4.000 Euro Sachschaden bei Unfallflucht

Vermutlich im Vorbeifahren streifte ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer einen in der Goethestraße in Münchingen abgestellten Mazda und verursachte einen Sachschaden in Höhe von etwa 4.000 Euro. Die Tat muss sich zwischen Montag, 19:00 Uhr und Mittwoch, 09:00 Uhr ereignet haben und dem Spurenbild nach handelte es sich bei dem Unfallverursacher mutmaßlich um einen Radfahrer. Das Polizeirevier Ditzingen ist für Zeugenhinweise unter Tel. 07156 4352 0 erreichbar.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Wem gehören diese wertvollen Schmuckstücke? Polizei sucht Besitzer

Seit mehreren Monaten ermittelt die Kripo in Aachen gegen eine Bande von Wohnungseinbrechern, die nicht nur in der Region Aachen, sondern auch überregional (Düren, Düsseldorf, Kaarst, Mühlheim an der Ruhr, Ludwigsburg und Karlsruhe in Baden-Württemberg) Einbrüche begangen haben.

Bei Durchsuchungsmaßnahmen fanden die Ermittler eine große Anzahl Beutestücke, die bislang den rechtmäßigen Eigentümern noch nicht zugeordnet werden konnten.

Alle Schmuckstücke sind auf der Internetseite der Polizei Aachen zu sehen:

https://polizei.nrw/fahndungen/sichergestellte-gegenstaende/dueren-sichergestellter-schmuck

Wer Angaben zur Herkunft der Gegenstände oder deren rechtmäßige Besitzer machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei unter den folgenden Telefonnummern 0241/9577-31401 oder – 31423 zu melden.

red