Corona: Ludwigsburg meldet 5 Neuinfektionen – In Baden-Württemberg sind es 50

Ludwigsburg: Am Mittwoch (01. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Kreis Ludwigsburg auf mindestens 1.826 gestiegen. Das sind fünf Fälle mehr als gestern. Davon sind laut dem Landratsamt ungefähr 1.717 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird unverändert mit 73 (+0) angegeben.

Baden-Württemberg verzeichnet binnen 48 Stunden 125 Neuinfizierte

Stuttgart: Am Mittwoch (01. Juli) ist in Baden-Württemberg die Zahl der Corona-Infizierten binnen 24 Stunden um weitere 50 bestätigte Fälle auf mindestens 35.755 gestiegen. Davon sind ungefähr 33.375 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle bleibt unverändert bei insgesamt 1.838. Bereits gestern meldetet das Sozialministerium 75 weitere Corona-Infizierte.

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,95 angegeben.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Vorfall am Bahnhof? Zeugen gesucht

Nach einem Vorfall, der sich am Montag zwischen 14:00 Uhr und 18:15 Uhr in der Bahnhofstraße in Ludwigsburg ereignet haben soll, sucht die Polizei nach Zeugen.

Was war passiert?

Im Tatzeitraum hielt sich ein 42-Jähriger vermutlich im Eingangsbereich des Bahnhofs auf. Dort soll er nach eigenen Angaben von einem bislang unbekannten Täter angegriffen und mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen worden sein. Obendrein soll der Unbekannte noch eine dreistellige Bargeldsumme aus der Hosentasche des 42-Jährigen entwendet haben. Möglicherweise könnte auch ein Sturzgeschehen seitens des 42-Jährigen, der im Tatzeitraum mutmaßlich alkoholisiert war, vorliegen. Eine bislang unbekannte Taxifahrerin habe gegenüber einer eingesetzten Streifenwagenbesatzung geäußert, dass der 42-Jährige in Begleitung von zwei unbekannten Personen war und gestürzt sei. Einer der bislang unbekannten Personen soll anschließend etwas aus der Hosentasche des 42-Jährigen entnommen haben. Da die Personendaten der Taxifahrerin nicht bekannt sind, wird sie gebeten, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, zu melden. Zudem werden Zeugen gesucht, die nähere Angaben zum Vorfall machen können. Ob der 42-Jährige, der sich gegen 18:15 Uhr selbstständig bei der Polizei gemeldet hatte, verletzt wurde, ist momentan nicht bekannt.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Neueste Zahlen: Arbeitslosigkeit im Kreis Ludwigsburg nimmt geschwächt weiter zu

Die Corona-Pandemie hat in Deutschland zu einer schweren Rezession geführt. Dadurch gerät auch der Arbeitsmarkt extrem unter Druck. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind deutlich gestiegen. Die Anzeigen für Kurzarbeit steigen auf ein noch nie da gewesenes Niveau. 

Die Arbeitsmarktzahlen für den Monat Juni wurden heute präsentiert. Auch im Landkreis Ludwigsburg hat die Corona-Krise demnach deutliche Spuren hinterlassen. Nach neuesten Zahlen der Agentur für Arbeit Ludwigsburg und dem kommunalen Jobcenter Landkreis Ludwigsburg kam es infolge der Corona-Krise im Monat Juni zu einem weiteren Anstieg der Kurzarbeit sowie zu einer Zunahme der Arbeitslosigkeit.

Insgesamt waren im aktuellen Berichtsmonat Juni 11.880 Personen bei der Agentur für Arbeit Ludwigsburg und dem kommunalen Jobcenter Landkreis Ludwigsburg arbeitslos gemeldet. Das waren 317 Personen mehr als im Mai und 3.377 oder 39,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Laut Pressesprecherin Birgit Festtag von der Agentur für Arbeit in Ludwigsburg, gab es lediglich während der Wirtschafts- und Finanzkrise 2009 und 2010 eine noch höhere Arbeitslosigkeit im Landkreis Ludwigsburg. In der Spitze waren im Januar 2010 exakt 14.409 Menschen arbeitslos gemeldet.

2.155 Männer und Frauen meldeten sich erstmals oder erneut arbeitslos, davon 1.028 unmittelbar aus vorheriger Erwerbstätigkeit, 232 oder 18,4 Prozent weniger als im Vormonat und 14 Personen oder 1,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig gelang es 1.830 Menschen ihre Arbeitslosigkeit zu beenden, davon 717 Männer und Frauen durch Aufnahme einer Beschäftigung, 172 oder 31,6 Prozent mehr als im Vormonat und 95 oder 11,7 Prozent weniger als im Juni 2019. 353 Personen begannen im Juni mit einer Ausbildung oder sonstigen Maßnahme der aktiven Arbeitsmarktpolitik, 103 mehr als im Mai und 236 weniger als im Vorjahresmonat.

Ungeachtet der Coronakrise und deren massiven Auswirkungen auf die Wirtschaft werden in der Region weiterhin Fachkräfte gesucht und Ausbildungsplätze angeboten. Laut Sprecherin Festtag sind im Kreis Ludwigsburg viele Ausbildungsstellen noch unbesetzt.

Auch im Juni zeigten Betriebe wieder Kurzarbeit an. Seit dem letzten Stichtag am 25. Juni gingen weitere 169 Anzeigen auf Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit für insgesamt 2.474 Beschäftigte ein. Insgesamt haben sich im Zeitraum 01. März bis 25. Juni 2020 die Unternehmen im Landkreis rund 5.180 Anzeigen auf Kurzarbeit für rund 85.000 Beschäftigte angemeldet, so Pressesprecherin Birgit Festtag.

„Der Arbeitsmarkt steht noch immer stark unter dem Einfluss der Corona-Pandemie. Nach wie vor ist Kurzarbeit für viele Betriebe das Mittel der Wahl, Kündigungen zu vermeiden und ihre eingearbeiteten Arbeits- und Fachkräfte zu halten. Erfreulicherweise hat sich der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Landkreis Ludwigsburg zuletzt wieder deutlich abgeschwächt, weil sich einerseits weniger Personen arbeitslos melden mussten und andererseits wieder deutlich mehr Menschen als noch in den beiden Monaten zuvor wieder eine Beschäftigung aufnehmen konnten“, beschreibt Martin Scheel, der Leiter der Ludwigsburger Arbeitsagentur, die jüngsten Entwicklungen.

Arbeitsmarkt im Überblick – Berichtsmonat Juni 2020 – Ludwigsburg
Ausgewählte Merkmale Aktueller Monat (Vormonat) Veränderung zum Vorjahresmonat
Arbeitslose insgesamt
11.880 (11.563)
+ 317
Arbeitslose SGB III 6.766 (6.591) + 175
Arbeitslose SGB II 5.114  (4.972) + 142
Arbeitslosenquote in % 3,8 (3,7) + 0,1 
Gemeldete Arbeitsstellen 2.505 (2.561) 56

Quelle: Arbeitsagentur

red

Deutschlandtakt für Bahnverkehr: Spürbare Verbesserungen für den Landkreis Ludwigsburg

Der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Ludwigsburg, Steffen Bilger (CDU), hat sich anlässlich des heute vorgestellten „Masterplans Schienenverkehr“ erfreut über die konkreten Auswirkungen für die Region  Stuttgart und den Landkreis Ludwigsburg gezeigt: „Mit dem sogenannten Deutschlandtakt wird der Bahnverkehr im ganzen Bundesgebiet gestärkt, besser vertaktet, aber auch zuverlässiger und noch klimafreundlicher. Neben diesen Aspekten überzeugen natürlich aber auch die regionalen Auswirkungen für den Bahnknoten rund um Stuttgart, welche auch für die Mobilität im Landkreis Ludwigsburg spürbare Verbesserungen bedeuten.“

Die Unterzeichnung des „Schienenpaktes“ durch die Bundesregierung und Vertreter der Bahnwirtschaft erfolgte am Dienstag (30.06.) in Berlin. Der Bahnverkehr soll schrittweise auf einen bundesweiten Taktfahrplan umgestellt werden. Ziel ist ein im gesamten Land aufeinander abgestimmter Zugfahrplan, der den Bahnverkehr planbarer, verlässlicher und damit – etwa durch bequemere Umstiegsmöglichkeiten in Bahnhöfen – auch attraktiver für die Fahrgäste machen soll. Auf den großen Hauptverkehrsadern soll dabei ein 30-Minuten-Takt eingeführt werden. Der Deutschland-Takt wurde bereits im Koalitionsvertrag vereinbart.

Aus Sicht des Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesverkehrsministerium bringt dieser nun vereinbarte „Deutschlandtakt“ aber auch ganz konkrete Vorteile für die Region Stuttgart: „In den vergangenen beiden Jahren konnten wesentliche Verbesserungen rund um Stuttgart 21 erreicht werden. Durch die sogenannte Große Wendlinger Kurve wird der Zulauf Richtung Stuttgart bei Wendlingen optimiert. Durch den Zuschlag für Stuttgart als bundesweites Modellprojekt für die Realisierung eines digitalen Bahnknotens mit modernster Leit- und Signaltechnik wird die Kapazität erhöht. Nun kommen weitere Verbesserungen durch den Deutschlandtakt hinzu. So stärken wir die Schiene in unserer Region massiv. Ich freue mich außerordentlich über diese gute Entwicklung“, so Steffen Bilger weiter.

Mit dem Deutschlandtakt kommt eine neue Anbindung der Gäubahn (Zürich-Stuttgart) an den Landesflughafen über einen zwölf Kilometer langen Tunnel hinzu. Zudem wird in eine Fahrzeitbeschleunigung beim Nordzulauf der Schnellbahnstrecke von Mannheim über Feuerbach investiert.

„All diese Maßnahmen und Investitionen werden nicht nur den Stuttgarter Bahnhof stärken, sondern auch den Landkreis Ludwigsburg und dessen Anbindung in alle Richtungen immens verbessern. Mit dem Deutschlandtakt wird die Attraktivität des Bahnfahrens auch hier vor Ort noch weiter steigen, gleichzeitig ist diese ideale Anbindung des Bahnknotens Stuttgart aber auch ein großer Vorteil für alle Pendler und ein wesentlicher Standortfaktor für unsere Unternehmen und Kommunen im Kreis Ludwigsburg.“, so Bilger abschließend.

red

Aggressiver 30-Jähriger legt sich mit Polizei an; und was sonst noch in der Region los war

Kornwestheim: Aggressiver 30-Jähriger legt sich mit der Polizei an

Polizeibeamte des Polizeireviers Kornwestheim waren am Dienstag gegen 11:45 Uhr in der Solitudeallee in Kornwestheim eingesetzt, weil zuvor ein aggressiver Fahrgast in einem Linienbus gemeldet worden war. Im Rahmen der Suche nach dem Fahrgast trafen die Polizisten auf den auf dem Gehweg sitzenden 30-Jährigen. Als die Beamten ihn kontrollieren wollten, zeigte sich der Mann sofort aggressiv. Der augenscheinlich erheblich alkoholisierte 30-Jährige beleidigte die Polizisten auf vielfältige Weise, baute sich drohend vor ihnen auf, zog sein Hemd aus, hob die Fäuste und wollte offensichtlich mit den Beamten kämpfen. Die Beamten erklärten ihm daraufhin, dass er aufgrund seiner Alkoholisierung und seines Verhaltens in Gewahrsam genommen werde. Der Mann ließ sich zunächst widerstandslos abführen, versuchte dann aber im Streifenwagen einen der Polizisten zu treten. Die Beamten legten ihm Handschließen und Fußfesseln an. Er wurde nach seiner Ausnüchterung gegen 20:00 Uhr wieder auf freien Fuß entlassen.

Kirchheim am Neckar: Straßenverkehrsgefährdung – Zeugen und weitere Geschädigte gesucht

Am vergangenen Freitag gegen 13:15 Uhr war ein 59-Jähriger mit einem roten VW Golf zunächst auf der Bundesstraße 27 von Lauffen am Neckar in Richtung Besigheim unterwegs. Auf dieser Strecke soll ihm ein noch unbekannter Fahrzeuglenker mehrfach dicht aufgefahren sein. Nachdem der VW-Lenker in Kirchheim am Neckar nach links in die Max-Eyth-Straße eingebogen war, soll der Unbekannte plötzlich beschleunigt und über die Abbiegespur zu einem Einkaufsmarkt den VW überholt haben. Anschließend zog er nach rechts, überquerte wohl noch eine durchgezogene Linie und leitete mutmaßlich eine Vollbremsung ein. Aufgrund dessen musste der 59-Jährige abbremsen, um einen Zusammenstoß mit dem Unbekannten zu vermeiden. Im weiteren Verlauf beschleunigte der unbekannte Autofahrer, überholte auf der Kreisstraße 1625 Höhe Gemmrigheim noch einen Pkw sowie Lkw und fuhr dann in Richtung der BAB 81/Anschlussstelle Mundelsheim davon. Während diesem Überholmanöver soll er ebenfalls über eine durchgezogene Linie gefahren sein und den Gegenverkehr vermutlich gefährdet haben. Derzeit ist bekannt, dass der Unbekannte zur Tatzeit möglicherweise am Steuer eines weißen Mercedes SUV, eventuell einem GLA, mit Heilbronner Zulassung (HN) saß. Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise zum Unbekannten geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, in Verbindung zu setzen. Darüber hinaus werden Verkehrsteilnehmer gebeten, die durch die Fahrweise des Unbekannten gefährdet wurden, sich ebenfalls bei der Polizei zu melden.

Ludwigsburg-Nord: Zeugen nach Unfallflucht gesucht

Nachdem es am Dienstag in der Heinkelstraße in Ludwigsburg-Nord zu einer Unfallflucht gekommen war, sucht die Polizei nach Zeugen. Zwischen 14:30 Uhr und 15:40 Uhr stieß ein noch unbekannter Fahrzeuglenker vermutlich beim Ein- oder Ausparken gegen einen Seat, der auf dem Parkplatz eines Einrichtungskonzerns abgestellt war. Hierdurch entstand an dem geparkten Wagen ein Sachschaden von rund 1.000 Euro. Ohne sich im Anschluss um den Unfall zu kümmern, suchte der Unbekannte das Weite. Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben oder Hinweise zum Verursacher geben können, melden sich bitte beim Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353.

Asperg: Hyundai beschädigt

Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker beschädigte vermutlich beim Ein- oder Ausparken mit seinem Fahrzeug einen in der Schäferstraße in Asperg abgestellten Hyundai. Der Vorfall muss sich zwischen Montag, 23:00 Uhr, und Dienstag, 7:05 Uhr, ereignet haben. Der verursachte Schaden wird auf etwa 1.500 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Kornwestheim hat die Ermittlungen wegen Verkehrsunfallflucht aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter Tel. 07154 1313 0.

Kornwestheim: Gartenhäuser aufgebrochen

In der Gartenanlage „Exerzierplatz“ im Oßweiler Weg in Kornwestheim verschaffte sich ein bislang unbekannter Täter zwischen Montag, 20:00 Uhr, und Dienstag, 16:30 Uhr, Zugang zu drei Gartengrundstücken. Auf den Grundstücken wurden jeweils die dort befindlichen Gartenhäuser beschädigt, sowie vereinzelte Gegenstände gestohlen. Die Sachschäden belaufen sich insgesamt auf etwa 400 Euro. Der Wert des Diebesgutes wird insgesamt mit etwa 100 Euro bis 200 Euro beziffert. Das Polizeirevier Kornwestheim nimmt unter Tel. 07154 1313 0 Zeugenhinweise entgegen.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

75 Corona-Neuinfizierte in Baden-Württemberg an einem Tag

Ludwigsburg: Zwei Neuinfizierte wurden am Dienstag (30. Juni) aus dem Landratsamt in Ludwigsburg gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt somit auf mindestens 1.821. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird unverändert mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.717 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 2,4 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg.

Baden-Württemberg verzeichnet 75 Neu-Infizierte binnen 24 Stunden

Am Dienstag (30. Juni) ist in Baden-Württemberg die Zahl der Corona-Infizierten um weitere 75 bestätigte Fälle auf mindestens 35.705 gestiegen. Davon sind ungefähr 33.353 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.838 an.

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,81 angegeben.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Verwirrte Frau wirft in Kornwestheim Gegenstände vom Balkon; Rücksichtsloser Rollerfahrer in Remseck unterwegs

Kornwestheim: 47 Jahre alte Frau in psychischem Ausnahmezustand

Am Montag kam es gegen 22.50 Uhr in der Baurstraße in Kornwestheim zu einem Einsatz von Polizei, Feuerwehr und des Rettungsdienstes, da sich eine 47 Jahre alte Frau mutmaßlich unter dem Eindruck einer psychischen Ausnahmesituation befand. Zunächst hatte sie wohl Gegenstände von ihrem Balkon geworfen und den Nachbarn gegenüber mitgeteilt, dass sie die Polizei benötige. Nachdem die Beamten des Polizeireviers Kornwestheim eingetroffen waren, versuchten diese eine Kommunikation zu der 47-Jährigen durch die geschlossene Wohnungstür aufzubauen. Als das Gespräch abbrach, forderten die Polizisten den Rettungsdienst sowie die Freiwillige Feuerwehr Kornwestheim an. Die Beamten brachen die Tür aufgrund einer möglichen hilflosen Lage der Frau schließlich selbst auf. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die Frau, die im weiteren Verlauf in eine psychiatrische Einrichtung gebracht wurde.

Remseck am Neckar-Pattonville: rücksichtsloser Rollerfahrer unterwegs

Das Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154/1313-0, sucht Zeugen, die am Montagnachmittag einen noch unbekannten Rollerfahrer beobachtet haben, der in rücksichtslos durch Pattonville fuhr. Kurz vor 17.00 Uhr meldeten Anwohner, dass eine Person mit einem orangenen Roller der Marke Peugeot in Pattonville hin und her rasen würde. Die Fahndung, die Beamte des Polizeireviers Kornwestheim anschließend durchführten, blieb jedoch ergebnislos. Gegen 18.15 Uhr traf schließlich ein 51 Jahre alter PKW-Fahrer im New-York-Ring auf vermutlich denselben Rollerlenker. Der 51-Jährige, der im südlichen Teil des New-York-Rings nach links in seine Grundstückeinfahrt einbiegen wollte, bemerkte hierbei, dass ein Roller von hinten mit hoher Geschwindigkeit angefahren kam. Um einen Zusammenstoß mit dem Rollerlenker, der ihn nun überholte, zu verhindern, musste der 51-Jährige seinen Abbiegevorgang abbrechen und bis zum Stillstand abbremsen. Der PKW-Lenker nahm nun die Verfolgung auf und konnte beobachten, dass der unbekannte Rollerfahrer im nördlichen Kreuzungsbereich des New-York-Rings und der John-F.-Kennedy-Allee beim Abbiegen nach rechts einen noch unbekannten PKW-Fahrer die Vorfahrt nahm. Genauso agierte der Zweiradfahrer schließlich als er nach links in die Arkansasstraße abbog und einem ebenfalls unbekannten Entgegenkommenden die Vorfahrt nahm. Im weiteren Verlauf musste der 51-Jährige die Verfolgung abbrechen, da sich der Rollerfahrer auf einem Fußweg in Richtung Ludwigsburg-Grünbühl entfernte. Hierbei beleidigte er seinen Verfolger mittels einer Geste. Der Roller dürfte von einer jüngeren, männlichen Person gelenkt worden sein, die eine Jeans, eine schwarze Jacke und einen Helm trug. Insbesondere bittet die Polizei die beiden Verkehrsteilnehmer, denen der Rollerfahrer die Vorfahrt nahm, sich zu melden.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Corona in Ludwigsburg: So sehen die Zahlen vom Montag aus

Ein Neuinfizierter wurde am Montag (29. Juni) aus dem Landratsamt in Ludwigsburg gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt somit auf mindestens 1.819. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird unverändert mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.717 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 3,1 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg.

Lage in Baden-Württemberg

Am Montag (29. Juni) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.630 gestiegen. Davon sind ungefähr 33.335 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.830 an.

Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Montag (29. Juni) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 89 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Achtung: Diese Zahl umfasst die Meldungen von Samstag, Sonntag und Montag. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.630 an. Davon sind ungefähr 33.335 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,81 angegeben.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Was in Ludwigsburg und der Region los war

Bietigheim-Bissingen: 31-Jähriger von Unbekanntem mit Reizstoff attackiert

Die Meldung, dass es in der Borsigstraße in Bietigheim-Bissingen zu einer Schussabgabe gekommen sei, führte am Montag kurz vor 11.00 Uhr zu einem Großaufgebot der Polizei im Bietigheimer Bahnhofsbereich. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass es zunächst im Bereich einer baustellenbedingten Engstelle in der Borsigstraße zu einem Aufeinandertreffen zwischen einem 31 Jahre alten Paketdienstfahrer und einem noch unbekannten Fußgänger mit Hund kam. Die beiden Männer gerieten im weiteren Verlauf aus noch unbekannter Ursache in einen Streit. Im Zuge der Auseinandersetzung beleidigte der Unbekannte den 31 Jahre alten Mann und attackierten in schließlich aus nächster Nähe mit einem Reizstoff, den er mutmaßlich mit einem pistolenähnlichen Gerät versprühte. Die rötlich gefärbte Flüssigkeit, die den Paketdienstfahrer vor allem im Gesicht traf, führte zu Reizungen der Haut und Augen. Eine 48 Jahre alte Frau, die dem Attackierten zur Hilfe eilte, kam hierbei mit der Flüssigkeit in Kontakt und wurde ebenfalls leicht verletzt. Beide Verletzten mussten in einem Krankenhaus behandelt werden. Der Tatverdächtige flüchtete indes in Richtung des Bahnhofs. Er wurde als etwa 175 bis 180 cm groß und 40 bis 50 Jahre alt beschrieben. Der Mann hat blondes oder hellbraunes mittellanges Haar, einen Drei-Tage-Bart und ist an Armen und Beinen tätowiert. Er trug eine kurze Jeans, eventuell ein blau-weißes T-Shirt und möglicherweise eine Jacke. Der Hund, der den Mann begleitete, dürfte kniehoch und mittelbraun gewesen sein. Das Tier soll einem Bullterrier geähnelt haben. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen, an denen rund 30 Streifenwagenbesatzungen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg beteiligt waren, die durch die Polizeipräsidien Stuttgart, Pforzheim und Heilbronn sowie einen Polizeihubschrauber unterstützt wurden, blieben ohne Ergebnis. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/405-0, hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung übernommen und bittet um Hinweise zu dem noch unbekannten Täter.

Ludwigsburg-Oßweil: VW Golf zerkratzt

Ein Sachschaden von etwa 1.500 Euro hinterließ ein bislang unbekannter Täter an einem VW Golf, der am Montag zwischen 09:00 Uhr und 11:30 Uhr in der Straße „Auf der Schanz“ in Ludwigsburg Oßweil abgestellt war. Der Unbekannte zerkratzte den Wagen ringsherum und suchte anschließend das Weite. Der Polizeiposten Ludwigsburg-Oststadt bittet Zeugen, die Angaben zum Täter machen können, sich unter der Tel. 07141 29920-0 zu melden.

Ludwigsburg-Oßweil: Garage mit Graffiti beschmiert

Der Polizeiposten Ludwigsburg-Oststadt, Tel. 07141 29920-0, sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu einer Sachbeschädigung geben können, die zwischen Samstag 20:00 Uhr Sonntag 16:00 Uhr in der Lange Straße in Ludwigsburg-Oßweil verübt wurde. An der Örtlichkeit machte sich der Täter an einer Garagenwand zu schaffen. An der Fassade hinterließ der Unbekannte in schwarzer Sprühfarbe mehrere Schriftzüge und machte sich dann aus dem Staub. Hierbei entstand ein Sachschaden, der noch nicht beziffert werden kann.

Bietigheim-Bissingen: Motorroller entwendet

Auf einen Motorroller hatte es ein bislang unbekannter Dieb abgesehen, der das Fahrzeug zwischen Freitag 16:00 Uhr und Samstag 16:00 Uhr aus der Kleinsachsenheimer Straße im Stadtteil Metterzimmern entwendete. Das rote Zweirad der Marke Yamaha XC 125 T war vor einer Doppelhaushälfte abgestellt und hat einen Wert von mehreren hundert Euro. Darüber hinaus war an dem Fahrzeug ein Ludwigsburger Kennzeichen (LB) angebracht. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, in Verbindung zu setzen.

Ludwigsburg-Hoheneck: VW beschädigt

Ein bislang unbekannter Täter beschädigte am Sonntag, zwischen 12:00 Uhr und 14:30 Uhr, in der Beihinger Straße in Ludwigsburg-Hoheneck einen VW. Vermutlich streifte ein anderes Fahrzeug beim Ein- oder Ausparken den ordnungsgemäß abgestellten Wagen. Der verursachte Sachschaden wurde auf etwa 1.500 Euro geschätzt. Zeugen können sich unter Tel. 07141 18 5353 beim Polizeirevier Ludwigsburg melden.

Marbach am Neckar – Rielingshausen: Gullideckel entfernt

Zwischen Samstag und Sonntag entfernte ein bislang unbekannter Täter in Rielingshausen in der Hauptstraße vier Gullideckel und stapelte sie vor dem Eingang einer Bäckerei. Durch die verständigten Polizeibeamten wurden die Gullideckel wieder an ihrem Bestimmungsort eingesetzt. Das Polizeirevier Marbach am Neckar nimmt unter Tel. 07144 900 0 Zeugenhinweise entgegen.

Ditzingen: Unfallflucht

Ein BMW war zwischen Samstag, 16:00 Uhr, und Sonntag, 20:25 Uhr, in Ditzingen in der Marktstraße vor einem Drogeriemarkt abgestellt und wurde vermutlich durch ein anderes Fahrzeug beim Ein- oder Ausparken beschädigt. Der Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Ditzingen hat die Ermittlungen aufgenommen und ist für Zeugen unter Tel. 07156 4352 0 erreichbar.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Wegen Corona: Ludwigsburg fehlen 38 Millionen Euro an Steuereinnahmen

Ludwigsburg hat sich auf den Weg gemacht, die Schieflage im Haushalt 2020 auszugleichen. Weil durch die Coronakrise Steuereinnahmen in Höhe von 38 Millionen Euro fehlen, gilt es, durch Einsparungen und Mehreinnahmen Abhilfe zu schaffen. Mit welchen Maßnahmen das gelingen soll, darüber haben sich am vergangenen Freitag und Samstag Gemeinderat und Stadtverwaltung im Forum am Schlosspark in Klausur begeben. Erstes Ergebnis: Es gibt zahlreiche Vorschläge, die für die kommenden Diskussionen im Gemeinderat aufbereitet werden.

„Wir hatten eine wertvolle Debatte mit vielen Anregungen“, fasst Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht zusammen. „Es ist jetzt wichtig, diese Fäden zu einem stabilen Muster zu knüpfen. Dabei muss unser Ziel sein, Kompromisslinien und eine tragfähige Lösung zu finden.“ Die Klausur ist der Auftakt in Richtung Nachtragshaushalt, den der Gemeinderat noch vor der Sommerpause verabschieden soll. Die Beratungen im Forum waren eine erste Etappe, mit dem Ausschuss für Wirtschaft, Kultur und Verwaltung am 21. Juli und der Sitzung des Gemeinderats am 28. Juli wollen Gemeinderat und Stadtverwaltung die Ziellinie erreichen.

Investitionen werden über Kredite finanziert

Stadtkämmerer Harald Kistler informierte den Gemeinderat über die neuesten Zahlen. Die Einnahmen bei der Gewerbesteuer liegen derzeit bei 48 Millionen Euro, der ursprüngliche Plan belief sich auf 86 Millionen. Eine Soforthilfe des Landes Baden-Württemberg schlug mit 1,5 Millionen Euro zu Buche, konnte aber nicht einmal die Kindergartengebühren ausgleichen, die die Stadt den Eltern in den Monaten April und Mai erlassen hatte.

Fest steht: Weil die Stadt durch die hohen Steuerausfälle keinen eigenen Beitrag mehr zu den Investitionen erwirtschaftet, werden diese im Jahr 2020 über Kredite finanziert. „Wir müssen von 17 Millionen Euro + X ausgehen“, rechnet der Kämmerer vor. „Eine nachhaltige Konsolidierung in den kommenden Jahren ist daher zwingend.“ Je weniger Stadtverwaltung und Gemeinderat bereit seien, hier an die Schmerzgrenze zu gehen, umso geringer seien die Gestaltungsoptionen für die Zukunft, so Kistler.

Sparrunde mit kontroversen Themen

Denn wieviel Einnahmen die Stadt aus dem Konjunkturpaket des Bundes erhält, ist gegenwärtig noch offen. In Baden-Württemberg stehen 1,88 Milliarden für die Kommunen zur Verfügung, wovon 841 Millionen Euro vom Bund kommen. „Wieviel auch immer bei uns landet – die Situation 2020 bleibt kritisch“, warnt der Stadtkämmerer. Bereits in den vergangenen Wochen hatte die Stadtverwaltung auf diese prekäre Finanzsituation reagiert: Eine Haushaltssperre stoppte alle Ausgaben, zu denen die Stadt rechtlich nicht verpflichtet war. Offene Stellen bleiben zunächst unbesetzt. Eine Sparrunde unter den Fachbereichen trug ein Volumen von 15 Millionen Euro zusammen.

Diese Sparrunde beinhaltet auch Vorhaben, die eine Diskussion und inhaltliche Abstimmung mit dem Gemeinderat erfordern. Dazu gehören kontroverse Themen wie die 24 Brunnenanlagen im Stadtgebiet, von denen die Stadtverwaltung bislang nur zwei wieder in Betrieb genommen hat, um Ausgaben in Höhe von 117.000 Euro zu sparen. Dazu zählt auch die Diskussion über die Förderung der Kultur- und Sportvereine. Soll der Jahresbetrag in voller Höhe oder mit einem Abschlag von zehn Prozent ausbezahlt werden? Müssen die Kindergartengebühren angehoben werden, um Mehreinnahmen zu erzielen? Gemeinderat und Stadtverwaltung thematisierten auch, ob die Technischen Dienste Ludwigsburg weiterhin 1,2 Millionen Hundekottüten verteilen oder Graffiti entfernen sollen. Neue Vorschläge brachte der Gemeinderat ebenfalls ein, unter anderem eine Senkung seines Sitzungsgeldes. Es deutet sich zudem an, dass am ÖPNV-Stadtticket Ludwigsburg wie bisher festgehalten wird.

Ein erster Blick auf den Haushalt 2021

„Jetzt haben wir die Grundlage, um weitere Diskussionen zu führen und schließlich Ende Juli zu Entscheidungen zu kommen“, so das Fazit des Oberbürgermeisters. Im Vordergrund stand der Haushalt 2020. Doch am zweiten Tag riskierten die Teilnehmenden im Forum einen ersten Blick auf die Zahlen für 2021. „Diese Debatte um den Haushalt 2021 setzen wir auf der Grundlage unseres Stadtentwicklungskonzeptes mit integrierter Bürgerbeteiligung aber erst nach der Sommerpause intensiv fort“, kündigt der OB an.