Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Wo Sie mit Sperrungen und Baustellen rechnen sollten

Ludwigsburg – Ab Montag, dem 20. November ist der neue Verkehrsbericht für  die Stadt Ludwigsburg gültig. Der Bericht bietet Informationen über Straßensperrungen, Baustellen und mögliche Verkehrsstörungen, um den Verkehrsteilnehmern eine bessere Planung ihrer Routen zu ermöglichen.

B27/ L1133 – Ostrampe Ludwigsburg
Im Rahmen von Maßnahmen (Fahrbahndeckenerneuerung am Knotenpunkt mit Umbau Radweg und Brückeninstandsetzung) des Regierungspräsidiums Stuttgart (RPS) kommt es bis voraussichtlich Mitte Dezember zu Sperrungen, Reduzierung von Fahrstreifen und Beeinträchtigungen in verschiedenen Bauabschnitten.

Baldeckstraße
Die Straße ist vollständig für den Fahrverkehr gesperrt (Straßen- und Kabelbau) bis voraussichtlich Anfang Dezember.

Bergstraße/Ecke Neue Straße
Die Bergstraße 5 / Ecke Neue Straße 5 ist vollständig für den Fahrverkehr gesperrt,
bis voraussichtlich 24. November (Wasserschieber wird ausgesperrt).

Bismarckstraße / Ecke Asperger Straße
Die Bismarckstraße ist auf Höhe der Hausnummern 16 bis 31 bis voraussichtlich
Dezember halbseitig für den Fahrverkehr gesperrt (Tiefbauarbeiten Fernwärme).

Charlottenstraße
Die Charlottenstraße ist bis voraussichtlich 1. Dezember auf Höhe der Hausnummer 22 vollständig für den Fahrverkehr gesperrt (Maßnahme SWLB – Fernwärmeleitung).

Hindenburgstraße / Max-Elsas-Straße
Bis voraussichtlich 22. Dezember ist die Max-Elsas-Straße vollständig für den Fahrverkehr gesperrt. Außerdem ist die Hindenburgstraße ist auf Höhe der Hausnummer 59 halbseitig gesperrt, hier besteht eine Ampelregelung.

Hohenzollernstraße
Auf Höhe der Hohenzollernstraße 18 besteht bis voraussichtlich Ende November eine halbseitige Sperrung für den Fahrverkehr, der Gehweg ist gesperrt.

Kaiserstraße
Die Kaiserstraße ist auf Höhe der Hausnummer 12 vollständig für den Fahrverkehr gesperrt bis voraussichtlich Ende November (Tiefbauarbeiten – Bauabschnitt 1: neue Gas- und Wasserversorgung Realschule).

Kaiserstraße
Auf Höhe der Kaiserstraße 33 besteht eine Vollsperrung für den Fahrverkehr bis voraussichtlich Mitte Dezember (Schulneubau Bildungszentrum West).

L1100 / Leinpfad
Die Straße ist bis voraussichtlich 24. November halbseitig für den Fahrverkehr gesperrt,  (Deckenerneuerung). Der Verkehr wird per Ampelschaltung geregelt.

L1100 / Leinpfad
Hier bestehen bis voraussichtlich Anfang Dezember halbseitige Sperrungen für den Fahrverkehr (Abbau Lärmschutzwand), der Verkehr wird per Ampelschaltung geregelt.

Obere Reithausstraße
Auf Höhe Obere Reithausstraße 2 ist die Straße eingeschränkt befahrbar bis voraussichtlich 24. November.

Richard-Wagner-Straße/Hohenzollernstraße
Bis voraussichtlich Ende November ist die Richard-Wagner-Straße vollständig für den Fahrverkehr gesperrt und die Hohenzollernstraße nur eingeschränkt befahrbar.

Schillerplatz/Arsenalparkplatz
Wegen Verlegung von Fernwärme, Gas und Wasser kommt es zu Beeinträchtigungen bis voraussichtlich 08. Dezember.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende November.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Frauenpower zieht nach Ludwigsburg: SG BBM Bietigheim Frauenmannschaft schließt sich HB Ludwigsburg an

Ludwigsburg – Die SG BBM Frauen GmbH & Co. KG verkündete heute einen wegweisenden Schritt für die Zukunft ihres Frauenhandballteams: Ab der Spielzeit 2024/25 wird der deutsche Meister und Pokalsieger ihren Standort nach Ludwigsburg verlegen und sich der HB Ludwigsburg anschließen. Künftig wird das Team unter dem Namen HB Ludwigsburg in der Handball Bundesliga Frauen stürmen.

Die Verantwortlichen der SG BBM sehen in diesem Wechsel eine strategische Maßnahme, um die Zukunft des Frauenhandballs auf höchstem Niveau zu sichern. Bastian Dörr, Geschäftsführer der SG BBM, erklärt: “Diese Entscheidung basiert auf der Suche nach der besten Perspektive für unseren Frauenhandball. Leider sahen wir diese Perspektive in Bietigheim nicht mehr gegeben. Nach sorgfältiger Prüfung aller Optionen sind wir zu dieser idealen Lösung gekommen.”

Die Zustimmung für den Wechsel und die damit verbundene Freigabe der Bundesligalizenz erfolgte nach konstruktiven Gesprächen mit den Vorständen der SG BBM Bietigheim und den Stammvereinen der SG. Um einen reibungslosen Umzug sicherzustellen, stehen die Verantwortlichen in engem Austausch mit dem Württembergischen Handballverband sowie der Handball Bundesliga Frauen.

Die SG BBM Bietigheim blickt auf eine beeindruckende Geschichte im Frauenhandball zurück. Die Ursprünge liegen bei der SpVgg Bissingen, die sich 2008 der SG Bietigheim-Metterzimmern anschloss und unter dem heutigen Namen SG BBM Bietigheim sowohl im Männer- als auch im Frauenbereich in der Bundesliga spielte. Unterstützt von Herrn Eberhard Bezner und der Firma OLYMP entwickelten sich die SG-Ladies in den letzten Jahren zum erfolgreichsten Club in Deutschland, mit einem Europapokalsieg, vier Deutschen Meisterschaften, drei DHB-Pokalsiegen und fünf Supercuperfolgen.

Der Wechsel zur HB Ludwigsburg markiert das Ende der aktuellen Spielzeit 2023/24. Dieser Schritt soll dazu beitragen, den hochklassigen Frauenhandball in der Region Ludwigsburg weiter auszubauen.

Thorsten Mast, Vorstand der SpVgg Bissingen, sagt: “Wir haben den Frauenhandball in Bissingen Mitte der 90er Jahre mit eigenen Jugendspielerinnen reaktiviert und innerhalb von 15 Jahren bis in die Bundesliga gebracht. Ich freue mich, dass der hochklassige Frauenhandball in der Region durch den Umzug nach Ludwigsburg weiter ausgebaut werden soll.”

Steffen Merkle, Vorstand der SG BBM Bietigheim, bedauert den Verlust des sportlichen Aushängeschilds für Bietigheim-Bissingen: “Die SG BBM und die Stadt Bietigheim-Bissingen verlieren mit dem Wechsel unserer Frauen Bundesligamannschaft nach Ludwigsburg nicht nur ein sportliches Aushängeschild, die SG verliert natürlich auch ein absolutes Zugpferd. Dies bedauere ich sehr.” Er dankt jedoch der Firma OLYMP, der Familie Bezner und insbesondere Herrn Eberhard Bezner für die langjährige Unterstützung und betont, dass die Freigabe dem Wunsch der Geschäftsführung der SG-Ladies und des Hauptsponsors entspricht.

red

Polizeihund schnappt Einbrecher: Festnahme nach Wohnungseinbruch in Ludwigsburg

Ludwigsburg-Eglosheim – Am Dienstagnachmittag konnten die örtlichen Behörden zwei Tatverdächtige im Alter von 32 und 39 Jahren nach einem mutmaßlichen Wohnungseinbruch in Eglosheim, einem Stadtteil von Ludwigsburg, auf frischer Tat festnehmen. Die Männer sollen gewaltsam in ein Mehrfamilienhaus eingedrungen und zwei Wohnungen durchsucht haben, so die Polizei.

Ein aufmerksamer Anwohner, der verdächtige Aktivitäten bemerkt hatte, informierte die Polizei, die daraufhin zahlreiche Einsatzkräfte mobilisierte, darunter auch einen Polizeihubschrauber. Bei der Durchsuchung des Gebäudes nahm die Polizei den 32-jährigen Tatverdächtigen ohne Widerstand fest. Der 39-Jährige versuchte, sich zu verstecken, und wurde schließlich mithilfe eines Diensthundes aufgespürt. Da er den Aufforderungen, sein Versteck zu verlassen, nicht nachkam, setzten die Polizeihundeführer einen Diensthund ein. Dieser biss den 39-Jährigen in den Arm, wodurch der Tatverdächtige leichte Verletzungen erlitt.

Beide Männer wurden vorläufig festgenommen, und bei der Durchsuchung fand die Polizei gestohlenen Schmuck und Bargeld.  Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurden gegen beide Männer Haftbefehle wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen schweren Wohnungseinbruchdiebstahls erlassen. Sie befinden sich nun in unterschiedlichen Justizvollzugsanstalten.

red

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim führen Sicherheitsprüfung durch: Rund 200 Strommasten betroffen

Ludwigsburg – Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) kündigen eine umfassende Sicherheitsüberprüfung für 200 ihrer insgesamt 311 Strommasten in Ludwigsburg an. Ab voraussichtlich 20. November 2023 wird der ‘LIMAtest’, eine zerstörungsfreie Prüfung mittels elektromagnetischem Ultraschall, von ZWP aus Beckingen durchgeführt. Dieser Test erstreckt sich über den gesamten Mastquerschnitt, insbesondere im gefährdeten Bereich im Erdreich. Die turnusmäßige Überprüfung umfasst sowohl Masten im Straßenraum als auch auf Privatflächen und stellt sicher, dass die Infrastruktur zuverlässig bleibt, so die Mitteilung der SWLB.

Stefan Pruß, Abteilungsleiter Stromnetze, hebt hervor: ‘Durch die regelmäßige und zerstörungsfreie Überprüfung unserer Strommasten gewährleisten wir eine zuverlässige Infrastruktur.’ Im Rahmen der Prüfung wird das beauftragte Unternehmen auch Privatgrundstücke betreten, wobei die rechtliche Grundlage die Niederspannungsanschlussverordnung bildet. Der Sicherheitscheck der Strommasten erstreckt sich über etwa 14 Tage.

red

Razzia in Ludwigsburger Innenstadt: Polizei durchsucht Geschäft wegen möglicher Drogen

Ludwigsburg – Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat heute im Rahmen eines Durchsuchungsbeschlusses des Amtsgerichts Stuttgart ein Ladengeschäft in der Ludwigsburger Seestraße durchsucht.

Der Verdacht besteht, dass in dem Laden möglicherweise Produkte verkauft werden, die den Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) enthalten könnten und somit dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen, so die Mitteilung der Polizei Ludwigsburg.

Während der Durchsuchung haben die Beamten potenzielles Beweismaterial sichergestellt, das nun einer chemischen Analyse auf seinen THC-Gehalt unterzogen wird. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sollen Aufschluss darüber geben, ob ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz vorliegt oder ob die betreffenden Waren lediglich Cannabidiol (CBD) ohne psychoaktive Wirkung enthalten und somit legal angeboten wurden.

red

Weihnachtliche Wunschbaum-Aktion in Grünbühl-Sonnenberg gestartet

Ludwigsburg – In Grünbühl-Sonnenberg wird auch in diesem Jahr die bewegende Aktion “Wunschbaum” durchgeführt. Die Initiative, ins Leben gerufen vom Kinder- und Familienzentrum sowie dem MehrGenerationenHaus, richtet sich an alle Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils, die an Weihnachten nicht auf Geschenke unter dem festlichen Baum hoffen können.

Teilnehmende haben die Möglichkeit, ihre Wünsche im Wert von 5 bis 20 Euro auf speziellen Wunschzetteln festzuhalten, die ab dem 20. November an verschiedenen Orten im Stadtteil ausliegen. Die vervollständigten Wunschzettel können bis zum 30. November in eigens bereitgestellte Boxen oder den Briefkasten des MehrGenerationenHauses in der Weichselstraße 10-14 eingeworfen werden. Die eingereichten Wünsche werden dann als Sterne an einem festlichen Weihnachtsbaum im MehrGenerationenHaus angebracht.

Jene, die den Wunsch eines Mitmenschen erfüllen möchten, haben vom 1. bis zum 8. Dezember die Gelegenheit, einen dieser Wunsch-Sterne vom Baum zu nehmen. Das Geschenk kann bis zum 12. Dezember im Kinder- und Familienzentrum abgegeben werden.

Die feierliche Übergabe der Geschenke findet am Freitag, den 15. Dezember, von 14 bis 17 Uhr im Kinder- und Familienzentrum statt. Alle, die vorab telefonisch oder per E-Mail benachrichtigt wurden, dürfen in diesem Zeitraum ihr Geschenk in Empfang nehmen.

Melanie Müller, Leiterin des Kinder- und Familienzentrums Grünbühl-Sonnenberg, äußerte ihre Vorfreude auf eine rege Unterstützung und betonte die Bedeutung jedes erfüllten Wunsches für ein besonderes Weihnachtsfest.

red

Michael Miller - Leitung Vertrieb & Kommunikation, Ayhan Günes - Gründer Ludwigsburg24 v.l.n.r.

LUDWIGSBURG24 FEIERT 5-JÄHRIGES BESTEHEN

Liebe Leserinnen und Leser von Ludwigsburg24,

es ist ein ganz besonderer Moment – denn Ludwigsburg24 feiert sein 5-jähriges Jubiläum! Wir möchten DANKE sagen und euch einladen, uns in einem exklusiven Jubiläumsvideo besser kennenzulernen. Ihr habt uns in den letzten Jahren begleitet, doch jetzt ist es an der Zeit, auch uns kurz vorzustellen. In diesem kurzen Clip werfen wir gemeinsam einen Blick hinter die Kulissen, stellen euch das Team vor und teilen die Höhepunkte unserer Reise mit euch. Macht es euch gemütlich und feiert mit uns!

Viel Spaß beim Video!

red

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Wo Sie mit Sperrungen und Baustellen rechnen sollten

Ludwigsburg – Ab Montag, dem 13. November ist der neue Verkehrsbericht für  die Stadt Ludwigsburg gültig. Der Bericht bietet Informationen über Straßensperrungen, Baustellen und mögliche Verkehrsstörungen, um den Verkehrsteilnehmern eine bessere Planung ihrer Routen zu ermöglichen.

B27/ L1133 – Ostrampe Ludwigsburg
Im Rahmen von Maßnahmen (Fahrbahndeckenerneuerung am Knotenpunkt mit Umbau Radweg und Brückeninstandsetzung) des Regierungspräsidiums Stuttgart (RPS) kommt es bis voraussichtlich Mitte Dezember zu Sperrungen, Reduzierung von Fahrstreifen und Beeinträchtigungen in verschiedenen Bauabschnitten.

Bärenwiese

Datum:                                Sperrzeiten:                     Parkfläche:
14.11.2023                           7.30 bis 11.30 Uhr          Teilsperrung West (100 Plätze)
15.11.2023                           7.30 bis 11.30 Uhr          Teilsperrung West (100 Plätze)
18.11. bis 19.11.12023       7 bis 7 Uhr                      Teilsperrung Ost (50 Plätze)

Baldeckstraße
Die Straße ist vollständig für den Fahrverkehr gesperrt (Straßen- und Kabelbau) bis voraussichtlich Anfang Dezember.

Bergstraße/Ecke Neue Straße
Die Bergstraße 5 / Ecke Neue Straße 5 ist vollständig für den Fahrverkehr gesperrt,
bis voraussichtlich 20. November (Wasserschieber wird ausgesperrt).

Bismarckstraße / Ecke Asperger Straße
Die Bismarckstraße ist auf Höhe der Hausnummern 16 bis 31 bis voraussichtlich 8. Dezember halbseitig für den Fahrverkehr gesperrt (Tiefbauarbeiten Fernwärme).

Charlottenstraße
Die Charlottenstraße ist bis voraussichtlich 1. Dezember auf Höhe der Hausnummer 22 vollständig für den Fahrverkehr gesperrt (Maßnahme SWLB – Fernwärmeleitung).

Eugenstraße
Die Eugenstraße ist bis voraussichtlich 15. November vollständig für den Fahrverkehr gesperrt (Abbau Spätlingsmarkt).

Hindenburgstraße / Max-Elsas-Straße
Bis voraussichtlich 22. Dezember ist die Max-Elsas-Straße vollständig für den Fahrverkehr gesperrt. Außerdem ist die Hindenburgstraße ist auf Höhe der Hausnummer 59 halbseitig gesperrt, hier besteht eine Ampelregelung.

Hohenzollernstraße
Auf Höhe der Hohenzollernstraße 18 besteht bis voraussichtlich Ende November eine halbseitige Sperrung für den Fahrverkehr, der Gehweg ist gesperrt.

Kaiserstraße
Die Kaiserstraße ist auf Höhe der Hausnummer 12 vollständig für den Fahrverkehr gesperrt bis voraussichtlich Ende November (Tiefbauarbeiten – Bauabschnitt 1: neue Gas- und Wasserversorgung Realschule).

L1100 / Leinpfad
Die Straße ist bis voraussichtlich 19. November halbseitig für den Fahrverkehr gesperrt,  (Deckenerneuerung). Der Verkehr wird per Ampelschaltung geregelt.

L1100 / Leinpfad
Hier bestehen bis voraussichtlich Ende November halbseitige Sperrungen für den Fahrverkehr (Abbau Lärmschutzwand), der Verkehr wird per Ampelschaltung geregelt.

Monreposstraße
Auf Höhe der Monreposstraße 26 ist die Straße halbseitig für den Fahrverkehr gesperrt bis voraussichtlich 17. November. Es besteht eine Einbahnregelung in der Monreposstraße von der B27 in Richtung Besigheimer Straße . Die Umleitung ist vor Ort ausgeschildet.

Obere Reithausstraße
Auf Höhe der Reithausstraße 2 ist die Straße eingeschränkt befahrbar bis voraussichtlich 24. November.

Richard-Wagner-Straße/Hohenzollernstraße
Bis voraussichtlich Ende November ist die Richard-Wagner-Straße vollständig für den Fahrverkehr gesperrt und die Hohenzollernstraße nur eingeschränkt befahrbar.

Schillerplatz/Arsenalparkplatz
Wegen Verlegung von Fernwärme, Gas und Wasser kommt es zu Beeinträchtigungen bis voraussichtlich 08. Dezember.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende November.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Energiezukunft unter der B27: Ludwigsburgs größte Verkehrsader wird zur Großbaustelle

Ludwigsburg – Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) erweitern ihr Fernwärmenetz in der Schlossstraße in Ludwigsburg und setzen dabei auch einen Querschnitt durch eine der wichtigsten Verkehrsadern der Stadt, die B27, um. Diese Erweiterung des Fernwärmenetzes ist Teil der klimaschonenden Wärmeversorgung der SWLB. Die beauftragten Unternehmen haben mit den Arbeiten in dieser Woche begonnen, und die Gesamtbauzeit wird voraussichtlich vier Wochen betragen. Die Maßnahme soll bereits Anfang Dezember 2023 abgeschlossen sein.

Die Bauarbeiten umfassen auch das Überqueren der Bundesstraße in geschlossener Bauweise, um das Residenzschloss Ludwigsburg an die Fernwärme anzuschließen. Stefan Seele, SWLB-Bereichsleiter für die Sparten Gas, Wasser und Fernwärme, erklärte, dass aufgrund der Vorweihnachtszeit bewusst das Verfahren der horizontalen Spülbohrung angewendet wird, um größere Verkehrsbeeinträchtigungen zu vermeiden. Diese Methode wird häufig bei Fluss- oder Bahndammquerungen sowie Hauptstraßen verwendet.

Für die Spülbohrung wurden eine Start- und Zielgrube ausgehoben. In dieser Woche wurde sowohl der Arbeitsbereich im hinteren Schlosshof (Startgrube) als auch die Zielgrube in der Charlottenstraße – Richtung Marstallcenter – vorbereitet. Ab Montag, dem 13. November, wird die Spülbohrung durchgeführt und gleichzeitig werden die flexiblen Fernwärmeleitungen unterirdisch eingezogen. Dabei wird das Bohrgestänge in etwa vier bis fünf Meter Tiefe von der Start- zur Zielgrube vorgetrieben. Die Flexibilität der Fernwärmerohre ermöglicht ein einfaches Einziehen ins Bohrloch. Das Verfahren, bekannt als das Horizontal-Spülbohrverfahren oder HDD-Verfahren (Horizontal Directional Drilling), erlaubt das unterirdische Verlegen von Rohrleitungen, ohne einen großen Teil der Straße aufgraben zu müssen.

red

MPK-Beschluss umgangen: Länder leiten Asylbewerber trotzdem frühzeitig an Kommunen weiter

Unmittelbar nach den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) vom Dienstag zur Migrationspolitik scheren die ersten Bundesländer aus. Bund und Länder hatten zur Beschleunigung von Asylverfahren vereinbart, dass die “Entgegennahme des Asylantrags und Anhörung in der Erstaufnahmeeinrichtung stattfinden”, wie es im Abschlusspapier heißt – also in den Einrichtungen der Länder. Nun teilte das Integrationsministerium von Rheinland-Pfalz den Landräten und Oberbürgermeistern in einem Schreiben mit: “Darüber hinaus ist es nunmehr unumgänglich, Antragstellerinnen und Antragsteller teilweise auch vor der Anhörung beim Bamf in die Kommunen zu verteilen. Durch die hohen Zugangszahlen hat sich die Zeit bis zur Anhörung beim Bamf deutlich verlängert, sodass wir eine Unterbringung bis nach erfolgter Antragstellung nicht mehr in allen Fällen sicherstellen können.” Die “Welt am Sonntag” wird in ihrer Ausgabe aus dem Papier zitieren. Weiter heißt es dort, es lasse sich “angesichts der angespannten Gesamtlage nicht vermeiden, die wöchentlichen Verteilzahlen weiter zu erhöhen”.

Auch andere Bundesländer leiten Asylbewerber schon früh an die Kommunen weiter – zum Teil, bevor das Asylverfahren mit der Anhörung beim Bamf richtig beginnt. So teilt das zuständige Innenministerium in Niedersachsen auf Anfrage mit, dass es “aufgrund der hohen Auslastung” der Einrichtungen derzeit möglich sei, “dass Personen vor ihrem Anhörungstermin verteilt werden”. Das Integrationsministerium in Nordrhein-Westfalen erklärt, dass man derzeit “von der bewährten und richtigen Praxis der Zuweisung erst nach erfolgter Anhörung in Teilen abweichen muss”.

Ähnliches ist aus Sachsen-Anhalt zu hören. Die Praxis steht nicht nur im Widerspruch zum MPK-Beschluss – sondern auch zu bereits existierenden gesetzlichen Regeln. “Dass Asylbewerber verstärkt an die Kommunen weitergereicht werden, ist nicht neu. Aber es hat eine völlig neue Dimension, wenn sich die Ministerpräsidentenkonferenz mit dem Kanzler explizit darauf festlegt, dass die Menschen zumindest bis zum Abschluss des Verfahrens vor allem in den Ernstaufnahmezentren der Länder versorgt werden sollen, und kurz darauf mitgeteilt wird, dass es munter so weitergeht wie bisher und die Kommunen das Gros der Asylbewerber betreuen müssen”, sagte Reinhard Sager (CDU), Präsident des Deutschen Landkreistages, der “Welt am Sonntag”. “Das geht so nicht, dafür haben auch wir keine Kapazitäten mehr. Die Länder müssen das, was mit dem Kanzler vereinbart wurde, jetzt auch durchhalten. Sie müssen die notwendigen Erstaufnahmeplätze schaffen. Der Bund muss beim zuständigen Bundesamt für Migration dringend personell weiter aufrüsten.” Der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, kritisierte: “Wenn Bund und Ländern einen entsprechenden Beschluss zu den Asylverfahren treffen, muss es dafür einen Handlungsplan geben – und genau den gibt es nicht. Wir fordern seit Jahren mir Plätze in den Erstaufnahmeeinrichtungen der Länder. Und wir werden noch mehr Kapazitäten brauchen, weil noch mehr Menschen zu uns kommen.” Andreas Göbel, hauptgeschäftsführender Direktor des Landkreistages Rheinland-Pfalz, verteidigte das Vorgehen des Bundeslandes: “In der Ministerpräsidentenkonferenz wurde mit dem Beschluss, möglichst viele Menschen in den Erstaufnahmeeinrichtungen zu betreuen, ein Ziel formuliert, das kurzfristig nicht umsetzbar ist. Der Druck ist einfach zu groß, es kommen zu viele Menschen. Die Plätze in den Erstaufnahmeeinrichtungen reichen nicht aus. Obwohl das Land sich bemüht hat, mehr Platz zu schaffen. Für eine Entlastung wäre eine Begrenzung der Zuwandererzahlen nötig. Ob die Beschlüsse der MPK in dieser Richtung wirken, bezweifle ich.”

red