Inzidenzwert vom Landkreis Ludwigsburg sinkt am Donnerstag auf 26,2

Und so sehen die Corona-Zahlen am Donnerstag 18.02. für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden +22 weiteren Corona-Infizierten. Im Vergleich zum Donnerstag vor einer Woche sank die Zahl der Neuinfizierten damit erneut. Damals wurden 29 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern wurden 32 Fälle gemeldet.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Inzidenzwert im Kreis Ludwigsburg sinkt weiter

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg sinkt weiter und beträgt am Donnerstag 26,2. Am Vortag lag der Wert bei 27,1. Der Inzidenzwert der Stadt Ludwigsburg lag am Donnerstag laut der Stadtverwaltung unverändert bei 27,8. (Stand: 18.02. – 16Uhr).

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 16.706 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um 3  auf 354. Rund 16.063 (+36) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 18.02.)

Laut den RKH Kliniken sind 27 (-1) COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 18 (-1) Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 9 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 5 (-2) beatmet werden. (Stand: 18.02.)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 18.02..)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 101 | 1 )
Asperg ( 416 | 0 )
Benningen am Neckar ( 162 | 0 )
Besigheim ( 438 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.548 | 1 )
Bönnigheim ( 426 | 2 )
Ditzingen ( 753 | 1 )
Eberdingen ( 204 | 0 )
Erdmannhausen ( 118 | 0 )
Erligheim ( 116 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 373 | 0 )
Freudental ( 128 | 0 )
Gemmrigheim ( 171 | 0 )
Gerlingen ( 511 | 0 )
Großbottwar ( 214 | 0 )
Hemmingen ( 258 | 2 )
Hessigheim ( 41 | 0 )
Ingersheim ( 144 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 274 | 2 )
Korntal-Münchingen ( 575 | 1 )
Kornwestheim ( 1.098 | 3 )
Löchgau ( 187 | 1 )
Ludwigsburg ( 3.094 | 6 )
Marbach am Neckar ( 457 | 0 )
Markgröningen ( 422 | 0 )
Möglingen ( 456 | 0 )
Mundelsheim ( 79 | 1 )
Murr ( 168 | 0 )
Oberriexingen ( 66 | 0 )
Oberstenfeld ( 165 | 0 )
Pleidelsheim ( 198 | 0 )
Remseck am Neckar ( 768 | 0 )
Sachsenheim ( 603 | 0 )
Schwieberdingen ( 273 | 0 )
Sersheim ( 195 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 305 | 1 )
Tamm ( 261 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 846 | 0 )
Walheim ( 94 | 0 )

red

John Patrick verlängert bis 2023

Die MHP RIESEN Ludwigsburg haben sich mit Headcoach John Patrick auf eine vorzeitige Vertragsverlängerung verständigt. Der ursprünglich bis Sommer 2021 datierte Arbeitskontrakt des 52-Jährigen wurde vorzeitig bis 2023 verlängert.

Ganz nach dem Motto „das Wichtigste zuerst“ hatte im Hinblick auf die kommenden Jahre in Ludwigsburg zuletzt eine Personalie Priorität – nämlich John Patrick. Sowohl die MHP RIESEN als auch ihr US-amerikanischer Cheftrainer waren an einer Ausweitung der gemeinsamen Zeit interessiert, sodass die Gespräche zwischen Alexander Reil und Patrick binnen kürzester Zeit auf die Zielgerade einbogen. Nun haben alle Beteiligten bereits vor der zweiten Hälfte der laufenden Spielzeit Gewissheit und Planungssicherheit: Patrick verlängerte seinen Vertrag vorzeitig um zwei Jahre, also bis Sommer 2023.

„Seit 2013 haben wir als gesamter Klub eine enorm positive Entwicklung genommen. Mit Ausnahme einer Spielzeit qualifizierten wir uns seither immer für die Playoffs, mehrfach für internationale Wettbewerbe. Wir waren im Final Four der Basketball Champions League in Athen und wurden deutscher Vize-Meister – all dies ist unweigerlich mit John Patrick verbunden. Was aber fast noch wichtiger ist: Wir haben unser Image von einer eher grauen Maus hin zu einer klaren und speziellen Spielphilosophie gewandelt. Wir stehen für Einsatz, Leidenschaft und Kampfbereitschaft. Dies hat sich weit über die Stadtgrenzen herumgesprochen“, erläutert Reil und fügt zusammenfassend hinzu: „Es gab genügend Gründe, um die Zusammenarbeit fortzusetzen.“

2013, 2016, 2018 & 2021: Die vierte Verlängerung

Das neue Arbeitspapier Patricks, der schon jetzt der dienstälteste Headcoach in der easyCredit Basketball Bundesliga ist, läuft bis Ende Juni 2023 und soll die Basis dafür bilden, dass die Arbeit der Vergangenheit auch in der Zukunft Früchte tragen wird. Als Ansporn dienen die auf nationalem wie auch internationalem Parkett erreichten Leistungen, die jeweils unter Patricks Ägide Bestwerte der Klubhistorie mit sich brachten. Neben den sportlichen Erfolgen erhöhte sich parallel dazu die Bekanntheit des Klubs in grandioser Art und Weise.

„Ich hoffe, dass wir hungrig bleiben und noch mehr erreichen können. Unsere Mentalität ist die Mentalität eines Start-Ups, obwohl wir kein Start-Up sind und auf und neben dem Parkett über erfahrene Leute verfügen. Wir versuchen immer das Beste aus unseren Möglichkeiten herauszuholen, neue Wege zu gehen. Diese Mentalität macht großen Spaß. Nun möchten wir den nächsten Schritt in unserer Entwicklung gehen“, sagt Patrick.

Mit der Barockstadt verbindet er allerdings nicht nur Arbeit und Beruf, sondern auch privates Glück: „Ludwigsburg ist für mich und meine Familie unser Zuhause. Meine Frau, meine Kinder und ich sind glücklich hier zu sein“, so der 52-Jährige. Dieses familiäre Glücksgefühl kam in der jüngeren Vergangenheit auch durch die intensivierte Verknüpfung mit der Porsche Basketball-Akademie einher. Aus dieser schafften allein in den vergangenen drei Jahren neben Jacob und Johannes Patrick Quirin Emanga Noupoue, Lukas Herzog, Ariel Hukporti und Radii Caisin die Etablierung auf Profi-Niveau. Patrick hierzu: „Wir sind stolz auf das Erreichte, möchten unser Jugendprogramm aber noch mehr in unser Profi-Team integrieren.“ Der 52-Jährige hat sich zum Ziel gesetzt, den Weg über den eingeschlagenen Pfad weiter fortsetzen und dabei mit gutem Beispiel voranzugehen. Die Basis für die nächsten Jahre ist gelegt, die Ausgangslage für die zweite Halbserie gut.

red

Info

Name: John Patrick
Geburtsdatum: 29.02.1968
Position: Headcoach

Stadtwerke erhalten Förderung von Umweltministerium für flexible Ladeinfrastruktur

Ludwigsburg, Kornwestheim. Die Anzahl an batteriebetriebenen E-Fahrzeugen wächst sowohl weltweit als auch in Deutschland immer mehr. Durch die dafür notwendige Ladeinfrastruktur ist das Verteilnetz zunehmend höheren Belastungen ausgesetzt. Diese Herausforderung bewältigen die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) mit dem gemeinsamen Forschungsprojekt FlexCharge-LB: Durch die Vernetzung dezentraler Erzeugungseinheiten und eine steuerbare Ladeinfrastruktur lassen sie lokale Versorgungsengpässe gar nicht erst entstehen. Im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung Ende Januar übergab das Umweltministerium einen Förderbescheid in Höhe von rund 410.000 Euro an die beiden Projektpartner. Davon anteilig gingen rund 76.500 Euro an die SWLB.

Häufig sind E-Fahrzeuge länger an einer Ladestation angeschlossen als zum Aufladen ihrer Batterie nötig ist. Diese hohen Standzeiten bieten ein großes Verschiebepotential. Durch die Entwicklung einer Schnittstelle zwischen der Netzleittechnik und dem Lastmanagement der Ladeinfrastruktur kann die SWLB als Betreiber des Verteilnetzes hier bedarfsorientiert eingreifen. Dabei wird der Energieverbrauch der Ladeinfrastruktur in Abhängigkeit zu der jeweiligen Auslastung des Netzabschnitts flexibel angepasst. Das Netz der öffentlichen Versorgung kann wiederum durch den vor Ort produzierten Strom der integrierten Energieerzeugungsanlagen, wie beispielsweise den SWLB-Blockheizkraftwerken, entlastet werden. Dahinter steckt eine Art virtuelles Kraftwerk, das die dezentralen Strom-Erzeugungseinheiten und Ladesysteme über die gemeinsame Schnittstelle vernetzt und deren Fahrpläne optimal aufeinander abstimmt.

Die netzdienliche Integration der Ladesysteme in das Verteilnetzmanagement kommt im Rahmen des Projektes FlexCharge-LB an zwei Standorten zum Einsatz.

Zum einen erweitern die Stadtwerke die Ladeinfrastruktur im Holzgrundareal in Kornwestheim auf insgesamt drei lastmanagementfähige Ladesäulen – ohne dass zusätzliche Netzausbaumaßnahmen dafür notwendig sind. Die Ladeinfrastruktur in dem Areal ist Bestandteil eines ganzheitlichen Quartiersenergiekonzeptes der SWLB, das die Schaffung eines intelligenten Energiemanagements unter Berücksichtigung der lokalen Netzkapazitäten erfordert.

Zum anderen werden auf dem SWLB-Betriebsgelände zusätzlich zu den beiden bereits bestehenden Ladesäulen weitere drei Ladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkten installiert. Durch die fortschreitende Elektrifizierung der SWLB-Firmenflotte ist diese zusätzliche Ladeinfrastruktur notwendig. Die Stadtwerke stellen sich mit FlexCharge-LB der Herausforderung, mehr Ladepunkte bei gleichzeitig nur eingeschränkt zur Verfügung stehender Netzleistung zu schaffen. Dank eines Lastmanagements, das die aktuelle Belastung der Netzstation berücksichtigt, wird auf dem SWLB-Gelände eine Lösung geschaffen, die einen zukünftigen Ausbau der Ladeinfrastruktur auf insgesamt mehr als 20 Ladepunkte ermöglicht.

„Durch die Erarbeitung intelligent vernetzter Strukturen nutzen wir die bereits bestehende Netzinfrastruktur der SWLB noch effizienter. Damit schaffen wir die Basis für eine zukunftsfähige, stetig wachsende Ladeinfrastruktur in der Region“, erklärt Johannes Rager, SWLB-Geschäftsführer. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg fördert das gemeinsame Forschungsprojekt des ZSW und der SWLB im Rahmen des Programms „INPUT 2.0 – Intelligente Netzanbindung von Parkhäusern und Tiefgaragen“. Das Vorhaben FlexCharge-LB, das zudem durch die Unternehmen AVAT, VIVAIS, chargeIT und Syneco unterstützt wird, endet geplant am 31. Dezember 2021.

red

 

27,1 – Inzidenzwert vom Landkreis Ludwigsburg fällt weiter

Und so sehen die Corona-Zahlen am Mittwoch 17.02. für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden +32 weiteren Corona-Infizierten. Im Vergleich zum Mittwoch vor einer Woche sank die Zahl der Neuinfizierten damit deutlich. Damals wurden 45 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern wurden 34 Fälle gemeldet.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Inzidenzwert im Kreis Ludwigsburg sinkt weiter

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg sinkt weiter und beträgt am Mittwoch 27,1. Am Vortag lag der Inzidenzwert bei 30. Der Inzidenzwert der Stadt Ludwigsburg lag am Dienstag laut der Stadtverwaltung bei 31. (Stand: 17.02. – 16Uhr).

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 16.684 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion blieb unverändert bei 351. Rund 16.027 (+28) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 17.02.)

Laut den RKH Kliniken sind 28 COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 19 (-5) Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 9 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 7 beatmet werden. (Stand: 17.02.)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 17.02..)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 100 | 0 )
Asperg ( 416 | 0 )
Benningen am Neckar ( 162 | 0 )
Besigheim ( 438 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.547 | -1 )
Bönnigheim ( 424 | 2 )
Ditzingen ( 752 | 1 )
Eberdingen ( 204 | 0 )
Erdmannhausen ( 118 | 0 )
Erligheim ( 116 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 373 | 1 )
Freudental ( 128 | 0 )
Gemmrigheim ( 171 | 1 )
Gerlingen ( 511 | 0 )
Großbottwar ( 214 | 0 )
Hemmingen ( 256 | 1 )
Hessigheim ( 41 | 0 )
Ingersheim ( 144 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 272 | 2 )
Korntal-Münchingen ( 574 | 0 )
Kornwestheim ( 1.095 | 3 )
Löchgau ( 186 | 5 )
Ludwigsburg ( 3.088 | 6 )
Marbach am Neckar ( 457 | 0 )
Markgröningen ( 422 | 2 )
Möglingen ( 456 | 0 )
Mundelsheim ( 78 | 0 )
Murr ( 168 | 0 )
Oberriexingen ( 66 | 0 )
Oberstenfeld ( 165 | 0 )
Pleidelsheim ( 198 | 0 )
Remseck am Neckar ( 768 | 3 )
Sachsenheim ( 603 | 1 )
Schwieberdingen ( 273 | 1 )
Sersheim ( 195 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 304 | 0 )
Tamm ( 261 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 846 | 2 )
Walheim ( 94 | 0 )

red

Inzidenzwert vom Landkreis Ludwigsburg fällt weiter

Und so sehen die Corona-Zahlen am Dienstag 16.02. für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden +34 weiteren Corona-Infizierten. Im Vergleich zum Dienstag vor einer Woche sank die Zahl der Neuinfizierten damit deutlich. Damals wurden 44 Neuinfektionen verzeichnet.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg sinkt weiter und beträgt am Dienstag 30. Am Vortag lag der Wert bei 33,7. Der Inzidenzwert der Stadt Ludwigsburg lag am Dienstag laut der Stadtverwaltung bei 31. (Stand: 16.02. – 16Uhr).

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 16.652 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um 1 auf 351. Rund 15.999 (+53) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 16.02.)

Laut den RKH Kliniken sind 33 COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 24 (+1) Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 9 (+1) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 7 beatmet werden. (Stand: 16.02.)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 16.02..)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 100 | 1 )
Asperg ( 416 | 1 )
Benningen am Neckar ( 162 | 1 )
Besigheim ( 438 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.548 | 4 )
Bönnigheim ( 422 | 0 )
Ditzingen ( 751 | 1 )
Eberdingen ( 204 | 0 )
Erdmannhausen ( 118 | 0 )
Erligheim ( 115 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 372 | 1 )
Freudental ( 128 | 0 )
Gemmrigheim ( 170 | 3 )
Gerlingen ( 511 | 1 )
Großbottwar ( 214 | 0 )
Hemmingen ( 255 | 1 )
Hessigheim ( 41 | 0 )
Ingersheim ( 143 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 270 | 1 )
Korntal-Münchingen ( 574 | 1 )
Kornwestheim ( 1.092 | 3 )
Löchgau ( 181 | 0 )
Ludwigsburg ( 3.082 | 4 )
Marbach am Neckar ( 457 | 1 )
Markgröningen ( 420 | 1 )
Möglingen ( 456 | 0 )
Mundelsheim ( 78 | 0 )
Murr ( 168 | 0 )
Oberriexingen ( 66 | 0 )
Oberstenfeld ( 165 | 1 )
Pleidelsheim ( 198 | 0 )
Remseck am Neckar ( 765 | 4 )
Sachsenheim ( 602 | 0 )
Schwieberdingen ( 272 | 0 )
Sersheim ( 195 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 304 | 1 )
Tamm ( 260 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 844 | 3 )
Walheim ( 94 | 0 )

red

Inzidenzwert vom Landkreis Ludwigsburg fällt auf 33,7

Und so sehen die Corona-Zahlen am Montag 15.02. für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden +1 weiteren Corona-Infizierten. Im Vergleich zum Montag vor einer Woche sank die Zahl der Neuinfizierten damit sehr deutlich. Damals wurden 14 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern waren es 4 Fälle.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg sinkt weiter und beträgt am Montag 33,7. Am Vortag lag der Wert bei 36,8. Der Inzidenzwert der Stadt Ludwigsburg lag am Sonntag laut der Stadtverwaltung bei 36,3. (Stand: 15.02. – 16Uhr).

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 16.618 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um zwei auf 350. Rund 15.946 (+49) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 15.02.)

Laut den RKH Kliniken sind 31 COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 23 (-4) Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 8 (-3) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 7 (-1) beatmet werden. (Stand: 15.02.)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 15.02..)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 99 | 0 )
Asperg ( 415 | 0 )
Benningen am Neckar ( 161 | 0 )
Besigheim ( 438 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.544 | 1 )
Bönnigheim ( 422 | 0 )
Ditzingen ( 750 | 1 )
Eberdingen ( 204 | 0 )
Erdmannhausen ( 118 | 0 )
Erligheim ( 115 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 371 | 0 )
Freudental ( 128 | 0 )
Gemmrigheim ( 167 | 0 )
Gerlingen ( 510 | -2 )
Großbottwar ( 214 | 1 )
Hemmingen ( 254 | 0 )
Hessigheim ( 41 | 0 )
Ingersheim ( 143 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 269 | -1 )
Korntal-Münchingen ( 573 | 0 )
Kornwestheim ( 1.089 | 1 )
Löchgau ( 181 | 0 )
Ludwigsburg ( 3.078 | 0 )
Marbach am Neckar ( 456 | 0 )
Markgröningen ( 419 | 0 )
Möglingen ( 456 | 0 )
Mundelsheim ( 78 | 0 )
Murr ( 168 | 0 )
Oberriexingen ( 66 | 0 )
Oberstenfeld ( 164 | 0 )
Pleidelsheim ( 198 | 0 )
Remseck am Neckar ( 761 | 1 )
Sachsenheim ( 602 | 1 )
Schwieberdingen ( 272 | 0 )
Sersheim ( 195 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 303 | 0 )
Tamm ( 260 | -2 )
Vaihingen an der Enz ( 841 | 0 )
Walheim ( 94 | 0 )

red

Verkehrsbericht Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Birkenrain
Hier besteht voraussichtlich bis Mitte Februar eine Vollsperrung im Baustellenbereich zwischen den Gebäuden Birkenrain 4 bis 12.

Bismarckstraße
Hier besteht wegen einer Tagesbaustelle eine Vollsperrung auf Höhe Bismarckstraße 32. Eine örtliche Umleitung ist eingerichtet.

Brahmsweg (Schlösslesfeldschule)
Hier besteht eine Vollsperrung zwischen der Max-Reger-Straße und der Bücherei der Schlösslesfeldschule. Der Gehweg auf der Westseite ist offen. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und dauern voraussichtlich bis Mitte Februar.

Bönnigheimer Straße
Hier besteht eine halbseitige Sperrung im Bereich der Bönnigheimer Straße /Ingersheimer Straße bis voraussichtlich Ende Februar.

Einsteinstraße
Zwischen der Einsteinstraße 17 und der Daimlerstraße besteht bis voraussichtlich Mitte April eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Eugenstraße
Hier besteht bis voraussichtlich bis Ende Juni 2022 eine Vollsperrung auf Höhe der Eugenstraße 30/1.

Friedrichstraße Nordseite
Hier steht bis voraussichtlich März zwischen der Solitudestraße und der Stuttgarter Straße (B 27) nur jeweils eine Fahrspur in jeder Richtung zur Verfügung. Die Zu- und Abfahrt aus den Nebenrichtungen ist eingeschränkt oder teilweise nicht möglich.

Grönerstraße
Hier besteht eine Vollsperrung zwischen der Gänsfußallee und der Bushaltestelle. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und dauern voraussichtlich bis Ende Februar.

Johannesstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Anfang März eine Vollsperrung zwischen der Wernerstraße und Ulrichstraße.

Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudestraße und dem Zentralen Omnibus-bahnhof (ZOB) für den Individualverkehr gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt – die Verkehrsführung erfolgt stadteinwärts zwischen der Friedrichstraße und der Leonberger Straße.

Karl-Marx-Straße /Friedensschule (Kleinspielfeld)
Hier besteht ein Halteverbot.

Karlstraße
Hier kommt es voraussichtlich bis Ende Februar zu Beeinträchtigung im Baustellenbereich kommen, eventuell ist hiervon auch der Gehweg betroffen.

Kronenstraße (östlich der Bietigheimer Straße)
Hier besteht bis voraussichtlich bis März eine Vollsperrung.

L 1140
Bedingt durch die Umbaumaßnahmen an der Ostrampe der Autobahn-Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd sind Verkehrsbeeinträchtigungen auf der L 1140 möglich.

Neckarhalde
Hier besteht bis voraussichtlich bis Ende März eine Vollsperrung auf Höhe der Neckarhalde 39.

Neißestraße / Pregelstraße
Es besteht bis voraussichtlich Ende Februar eine Vollsperrung der Neißestraße ab der Abzweigung Pregelstraße.

Marderweg
Hier besteht bis voraussichtlich Ende Februar eine Vollsperrung gegenüber dem Marderweg 14.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrecht erhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.   

Schmiedgässle / Kronenstraße (komplett)
Es besteht eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten bis voraussichtlich
März.

Steinbeissstraße
Hier besteht eine Vollsperrung im Bauabschnitt 3 bis voraussichtlich bis Ende Februar.

Uferwiesen II
Hier besteht eine Vollsperrung der Anlegestelle bis zu Beginn der Schifffahrtsaison, der Radweg ist frei.

Unter dem Hohen Rain
Hier besteht bis voraussichtlich Ende Februar eine Vollsperrung auf Höhe des Gebäudes
Unter dem Hohen Rain 20.

Untere Kasernenstraße – Parkplatz Untere Stadt
Der Parkplatz Untere Stadt ist im Zuge der Umgestaltung des Walckerparks gesperrt. Im Bereich der Unteren Kasernenstraße, der Oberen Kasernenstraße und der Bietigheimer Straße sind daher die öffentlichen Stellplätze in Anwohnerparkplätze umgewandelt (Bewohnerparkbereich 1).

Untere Kasernenstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Bietigheimer Straße und dem Postgässle.

Westrandstraße (im Bau) – Liebigstraße / Beim Bierkeller / Wöhlerstraße
Hier kann es zu Behinderungen im Bereich Liebigstraße / Beim Bierkeller kommen. Zudem bestehen Halteverbote in der Wöhlerstraße, Liebigstraße und in der Straße Beim Bierkeller.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

So sehen die Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg am Samstag aus

Und so sehen die Corona-Zahlen am Samstag 13.02. für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden +32 weitere Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Samstag vor einer Woche sank die Zahl der Neuinfizierten leicht. Damals wurden 40 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern waren es 44 Fälle.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg sinkt und beträgt am Samstag  36,6. Am Vortag lag der Wert bei 38,1. Der Inzidenzwert der Stadt Ludwigsburg lag am Samstag laut der Stadtverwaltung bei 38,5. (Stand: 13.02. – 16Uhr).

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 16.613 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um eins auf 348. Rund 15.851 (+17) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 13.02.)

Laut den RKH Kliniken sind 38 COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 27 Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 11 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 8 beatmet werden. (Stand: 13.02.)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 13.02..)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 99 | 0 )
Asperg ( 415 | 0 )
Benningen am Neckar ( 160 | 0 )
Besigheim ( 438 | 2 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.542 | 1 )
Bönnigheim ( 422 | 0 )
Ditzingen ( 749 | 1 )
Eberdingen ( 204 | 0 )
Erdmannhausen ( 118 | 0 )
Erligheim ( 115 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 371 | 0 )
Freudental ( 128 | 1 )
Gemmrigheim ( 167 | 1 )
Gerlingen ( 512 | 1 )
Großbottwar ( 213 | 0 )
Hemmingen ( 254 | 0 )
Hessigheim ( 41 | 0 )
Ingersheim ( 143 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 270 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 573 | 2 )
Kornwestheim ( 1.087 | 1 )
Löchgau ( 181 | 2 )
Ludwigsburg ( 3.078 | 3 )
Marbach am Neckar ( 456 | 0 )
Markgröningen ( 419 | 3 )
Möglingen ( 456 | 0 )
Mundelsheim ( 78 | 0 )
Murr ( 168 | 0 )
Oberriexingen ( 66 | 0 )
Oberstenfeld ( 164 | 1 )
Pleidelsheim ( 198 | 0 )
Remseck am Neckar ( 760 | 0 )
Sachsenheim ( 601 | 0 )
Schwieberdingen ( 272 | 3 )
Sersheim ( 195 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 303 | 1 )
Tamm ( 262 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 841 | 9 )
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Ausbau des schnellen Internets nimmt im Landkreis Ludwigsburg an Fahrt auf

Von Uwe Roth

Homeoffice und Homeschooling – die Menschen sind seit Ausbruch der Corona-Pandemie aufs schnelle Internet angewiesen wie nie zuvor. Noch immer beklagen Gewerbetreibende und Privathaushalte, dass Dokumente und sonstige Dateien im Schneckentempo durchs Kupferkabel-Netz kröchen und Internetfernsehen (Streaming) oder Online-Videokonferenzen eine Geduldsprobe seien. Doch das ändert sich gewaltig, glaubt man jüngsten Berichten des Verbands Region Stuttgart und der Kreisverwaltung Ludwigsburg. Überall in den Kommunen der Region Stuttgart werden Gräben für Glasfaserstränge gelegt, die dem Datenverkehr Tempo machen. Dabei stehen der Verband Region Stuttgart und die zugehörigen fünf Landkreise sowie die Landeshauptstadt in einer engen Kooperation.

So hängen seit diesem Jahr alle Berufsschulen im Landkreis Ludwigsburg am schnellen Netz. Das sagt Victor Kostic. Er ist Im Landkreis der Koordinator für den Breitbandausbau. „Aktuell bereiten wir die Ausschreibung aller förderfähigen Schulen im Landkreis vor. Unser regionales Ausbauziel, bis 2023 alle Schulen an einem Gigabitfähigen Anschluss zu haben, ist im Plan“, betont er. Die Kosten tragen der Landkreis, die Städte und Gemeinden nicht allein. Dafür gibt es Bundes- und Landesförderprogramme. Zahlreiche Schulen haben Anspruch auf Fördermittel und sollen von einem schnellen Ausbau profitieren. Schulen, die nicht förderfähig sind, liegen nach Angaben des Verbands Region Stuttgart bereits in einem Kabelgebiet. Sie verfügen über einen Koaxial-Kabelanschluss, der mit einem Glasfasernetz verbunden und so mit einem HFC-Anschluss und Download-Bandbreiten bis ein Gigabit pro Sekunde bereits recht leistungsfähig ist. HFC steht für Hybrid Fiber Coax und ist ein Strang aus Glasfaser, der aber in einem langsameren Koaxialanschluss endet.

Die Kreiskommunen hatten Ende 2018 eigens einen Zweckverband gegründet, um in Kooperation mit der Telekom aus dem löchrigen Flickenteppich ein feinmaschiges Versorgungsnetz fürs schnelle Internet zu machen. Beim Zweckverband ist man mit dem Erreichten im zurückliegenden Jahr sehr zufrieden: „Wir haben einen Riesensprung gemacht und sind mit dem Ausbau absolut im Zeitplan“, schwärmt Kostic. Im Landkreis habe der Grad der Glasfaserversorgung zum Jahresende 2020 etwa 50000 Haushalte erreicht. Das sei eine Steigerung um etwa drei Prozent. Das scheint nicht all zu viel. Doch der Beauftragte für den Breitbandausbau relativiert: Durch die Kooperation mit der Deutschen Telekom seien in den vergangenen 18 Monaten mehr Glasfaseranschlüsse im Landkreis gebaut worden als in den vorangegangenen 15 Jahren.

Die Pläne zum Ausbau, der jahrelang stockte, sind ehrgeizig: Bis 2025 sollen im Landkreis alle Industrie-, Dienstleistungsunternehmen und Gewerbe Zugang zu einem Glasfaser basierten Gigabitfähigen Internetzugang haben. Gleichzeitig sollen 50 Prozent und bis zum Jahr 2030, also weitere fünf Jahre später, mindestens 90 Prozent der Haushalte Zugang zu einem gigabitfähigen Internetzugang haben.

Das Glasfaserkabel reicht dann bis an die Gebäude. Die Fachbezeichnung lautet FTTH-Anschluss. Das steht für Fibre to he home – Faser bis in die Wohnung. Die Nutzer müssen einen Vertrag mit einem Anbieter abschließen. Fürs Verlegen der Leitung zahlen sie nichts. Voraussetzung ist aber, dass die dreimonatige Vorvermarktungsfrist gut läuft: Bevor in einem Gebiet nicht mindestens 30 Prozent der potenziellen Nutznießer Interesse bekunden, wird nicht gegraben. Bei 1000 Haushalten wären das 300.

Es war lange umstritten, ob die Kommunen in der Region Stuttgart für den Breitbandausbau das Heft selbst in die Hand nehmen sollen. Insbesondere der Telekom schlug einiges Misstrauen entgegen. Das Staatsunternehmen habe häufig Ankündigungen gemacht und letztlich nichts unternommen, hatte die Kritik gelungen. Die ist inzwischen abgeklungen. In den Rathäusern wird die Zusammenarbeit mit dem Staatsunternehmen als eng und konstruktiv bezeichnet. Zuerst hatte der Verband Region Stuttgart die „Gigabit Region Stuttgart GmbH“ gegründet, dann folgte auf Kreisebene die Gründung eines Zweckverbands.

Auch bei 5G, der Datenübertragung von morgen, geht es voran. Hier steht die Deutsche Telekom mit Vodafone im Wettbewerb. Die deutsche Tochter der britischen Vodafone Group hat nach eigenen Angaben seine ersten neun 5G-Mobilfunkstationen im Landkreis Ludwigsburg in Betrieb genommen und damit das 5G-Ausbauprogramm gestartet. Die neuen Stationen mit 5G-Antennen in Ludwigsburg (3x), Vaihingen an der Enz, Sachsenheim, Steinheim an der Murr, Gerlingen, Remseck am Neckar und Asperg versorgen erste Bewohner der Orte und ihre Gäste mit der mobilen Breitbandtechnologie 5G.

Mittelfristiges Ziel des neuen Infrastrukturprogrammes sei es, so eine Mitteilung des Unternehmens, möglichst die gesamte Bevölkerung in der Region an das 5G-Netz anzuschließen – so wie es bei der Mobilfunkversorgung bereits nahezu der Fall sei. Parallel zum Aufbau des 5G-Netzes will Vodafone sein LTE-Netz (gleich 4G) in der Region weiter ausbauen.

Beim Projekt „5G für den Kreis Ludwigsburg“ wird Vodafone zunächst die bereits vorhandene Mobilfunk-Infrastruktur weitgehend mitnutzen und seine 5G-Antennen, wo immer es möglich ist, zunächst an den 147 Mobilfunkstandorten im Landkreis anbringen – zum Beispiel an Masten, Aussichtstürmen, Kirchtürmen sowie auf den Dächern von öffentlichen Gebäuden (wie Rathäusern und Verwaltungssitzen) sowie Wohngebäuden. Dies geschieht Zug um Zug. Die bestehenden Mobilfunkstandorte werden also aufgewertet, indem dort zusätzliche 5G-Technologie installiert wird.

Stand Ausbau des Breitbandnetzes im Landkreis Ludwigsburg (Quelle Zweckverband):

Ausbau Gewerbegebiete (insgesamt 24) im Jahr 2020: Erligheim, Schwieberdingen, Korntal-Münchingen, Ditzingen, Besigheim, Bietigheim-Bissingen, Hemmingen (Vodafone) und Steinheim an der Murr.

Weiterer Ausbau im laufenden Jahr 2021: Kirchheim am Neckar, Löchgau, Möglingen, Pleidelsheim, Sersheim, Tamm, Vaihingen an der Enz, Ludwigsburg (5 St.), Freiberg a. Neckar (3 St.) sowie Murr an der Murr über die Firma Vodafone.

Ausbau Privathaushalte (Anzahl Haushalte) im Jahr 2020: Ditzingen (5400), Gemmrigheim (1450), Korntal-Münchingen (6000), Steinheim an der Murr (1900) und Gerlingen (3300).

Weiterer Ausbau im laufenden Jahr 2021: Markgröningen- Unterriexingen (1200) sowie Vaihingen an der Enz-Horrheim (1500).

Ludwigsburgs Rathaus: „Schnellteststrategie des Landes für Personal an Schulen und Kitas unzureichend“

Die vom Land angekündigte Schnellteststrategie für das Personal an Schulen und Kitas, die ab 22. Februar greifen soll, ist aus Sicht der Stadt Ludwigsburg unzureichend. Das Land will ab diesem Zeitpunkt zwei Schnelltests pro Woche für das Personal in den Kindertageseinrichtungen und Schulen ermöglichen. Das soll über Apotheken und niedergelassene Ärzte abgewickelt werden. „Das hat bisher schon nicht funktioniert und wird ab 22. Februar auch nicht funktionieren“, moniert Erster Bürgermeister Konrad Seigfried, der in Ludwigsburg für die Bildungseinrichtungen verantwortlich ist.

Die zurückliegenden Monate haben für Seigfried gezeigt, dass dieses Angebot kaum angenommen wird. „Wenn wir jetzt Schulen und Kindergärten wieder öffnen, brauchen wir ein Angebot in den Schulen und in den Kindergärten.“ Dort könne nach seiner Einschätzung ohne Aufwand für die Betroffenen getestet werden. „Nur so entsteht Sicherheit für Kinder, Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrerinnen und Lehrer. Und nur so können wir das Pandemiegeschehen wirkungsvoll beeinflussen“, ist der Erste Bürgermeister überzeugt.

Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht und Seigfried haben sich deshalb an die beiden zuständigen Minister Susanne Eisenmann und Manfred Lucha mit der Aufforderung gewandt, dass den Kommunen die Kosten für mobile Testteams in den Kindertageseinrichtungen und Schulen erstattet werden. „Solange Selbst-Schnelltests nicht zugelassen sind, ist das die geeignete Maßnahme. Diese kann von den Selbsttests abgelöst werden, wenn diese zugelassen und auf dem Markt sind. Aber auch dann erwartet die Stadt eine Kostenübernahme durch das Land“, so Seigfried.

Für die Kindertageseinrichtungen und die Schulkind-Betreuung in Ludwigsburg werden ab 22. Februar mobile Testteams eingesetzt.

red