Historischer Spatenstich: SWLB startet Mammutprojekt in Ludwigsburg

Ludwigsburg – Mit dem feierlichen Spatenstich am gestrigen Freitag (29.09.23) haben die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) den Bau einer neuen Energieerzeugungsanlage im Gewerbegebiet Waldäcker III in Ludwigsburg eingeleitet. Diese Anlage zeichnet sich durch ihre kompakte Größe aus, mit einer Grundfläche von nur 25 mal 25 Metern. Dennoch verfügt sie über eine beeindruckende thermische Erzeugungskapazität von 23,6 Megawatt (MW), was sie zu einer leistungsstarken Energiequelle macht.

Im Vergleich zu bisherigen Energieprojekten der SWLB übertrifft die Energiezentrale Waldäcker III sowohl das 2009 errichtete Holzheizkraftwerk mit 20,5 MW thermisch als auch die größte Solarthermie-Anlage Süddeutschlands mit 9 MW Spitzenleistung (thermisch). Dies unterstreicht die ehrgeizigen Ziele der SWLB im Bereich der nachhaltigen Energieerzeugung.

Die neue Anlage wird einen wichtigen Beitrag zur klimaneutralen Wärmeversorgung in Ludwigsburg leisten, indem sie auf regenerative Energieträger setzt, teilt die SWLB in ihrer Pressemeldung mit. Diese Maßnahme wird von verschiedenen Akteuren, darunter der Ludwigsburger Oberbürgermeister Knecht und Ministerialdirektor Dr. Michael Münter vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, als entscheidend für die Wärmewende angesehen. Fernwärme wird als eine zentrale Komponente für die Umstellung auf CO2-neutrale Wärmeerzeugung bis 2040 betrachtet.

Die SWLB-Geschäftsführung, vertreten durch Christian Schneider und Johannes Rager, hebt hervor, dass die Erweiterung des Fernwärme-Verbundnetzes nicht nur zu einer Verbesserung der Wärmequalität führen wird, sondern auch die Möglichkeit bietet, zusätzliche Kunden im angrenzenden Industriegebiet zu versorgen. Die Gesamtinvestitionssumme für den Bau der Energiezentrale Waldäcker III beläuft sich auf etwa 25 Millionen Euro. Diese Investition stellt lediglich einen Teil der umfassenden finanziellen Aufwendungen dar, die in den kommenden Jahren für die Wärmewende in Ludwigsburg erforderlich sind und sich auf insgesamt eine Milliarde Euro belaufen werden.

Die SWLB bekräftigt ihr Engagement, die Stadt und ihre Bürger auch in Zukunft bei der Umsetzung der Wärmewende zu unterstützen. Dabei wird Fernwärme als ein bedeutendes Instrument zur Reduzierung der CO2-Emissionen in der bestehenden Wärmeversorgung angesehen. Die Planung für kommende Projekte, wie die gemeinsame Erzeugung von CO2-neutraler Wärme mittels Neckarwasserwärmepumpen und Abwasserwärmepumpen, ist bereits in vollem Gange.

Insgesamt markiert der Spatenstich für die Energiezentrale Waldäcker III einen bedeutenden Schritt in Richtung einer nachhaltigeren und klimaneutralen Energieversorgung in Ludwigsburg, unterstützt von einer breiten Koalition von Akteuren aus Stadtverwaltung und Wirtschaft.

red

Positiver Trend: Weniger Arbeitslose im Landkreis Ludwigsburg im September

LANDKREIS LUDWIGSBURG: Nach dem Ende der Urlaubs- und Ferienzeit gibt es erfreuliche Nachrichten zur Arbeitslosigkeit im Landkreis Ludwigsburg. Im September verzeichneten die Agentur für Arbeit Ludwigsburg und das kommunale Jobcenter Landkreis Ludwigsburg insgesamt 11.309 gemeldete Arbeitslose. Dies entspricht einem Rückgang um 247 Frauen und Männer (-2,1 Prozent) im Vergleich zum Vormonat. Im Vergleich zum September des Vorjahres waren jedoch 1.625 Personen (+16,8 Prozent) mehr arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote, basierend auf allen zivilen Erwerbspersonen, sank im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 3,6 Prozent (Vorjahr: 3,1 Prozent). Damit blieb der Landkreis Ludwigsburg weiterhin unter der Arbeitslosenquote von Baden-Württemberg, die bei 4,0 Prozent lag (Vorjahr: 3,7 Prozent).

Im Berichtszeitraum meldeten sich 2.591 Personen neu oder erneut arbeitslos, was einem Rückgang von 12,3 Prozent im Vergleich zum August und 11,1 Prozent weniger im Vergleich zum September des Vorjahres entspricht. Gleichzeitig fanden 2.821 Männer und Frauen eine neue Beschäftigung, was einem Anstieg von 11,5 Prozent gegenüber dem Vormonat und 1,3 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Martin Scheel, Leiter der Arbeitsagentur Ludwigsburg, kommentierte die Entwicklung wie folgt: “Wie erwartet ist die Zahl der Arbeitslosen nach dem Ende der Sommerferien wieder zurückgegangen. Es konnten mehr Arbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden, und viele junge Menschen haben ihre berufliche oder schulische Ausbildung fortgesetzt. Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen, die auch den Landkreis Ludwigsburg nicht verschonen, bleibt die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiterhin stabil.”

red

Schwerste Kürbisse Deutschlands kämpfen um den Meistertitel in Ludwigsburg

Ludwigsburg – Am kommenden Sonntag, den 1. Oktober, ist es soweit: Auf der Kürbisausstellung im Blühenden Barock Ludwigsburg werden die schwersten Kürbisse Deutschlands gewogen. Züchterinnen und Züchter aus verschiedenen Bundesländern reisen mit ihren gigantischen Kürbissen an, und für lokale Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Baden-Württemberg gibt es eine spezielle Wertung. Zusätzlich werden auch besonders lange Kürbisse und andere schwere Gemüsesorten prämiert.

Die Vorbereitungen sind bereits im Gange, denn am Sonntagmorgen werden vor den Toren des Blühenden Barock wieder Lastwagen, Anhänger und Radlader stehen, um Deutschlands schwerste Kürbisse von verschiedenen Regionen des Landes zur Deutschen Meisterschaft zu transportieren. Die Spannung steigt gegen 13 Uhr, wenn die ersten Kürbisse auf die Waage kommen.

Die aktuelle Rekordhalterin in Deutschland wurde erst vor wenigen Wochen beim “Early Weigh Off” auf der Kürbisausstellung im Blühenden Barock Ludwigsburg ermittelt. Der Kürbis von Züchter Luca Stöckl aus Bayern brachte beeindruckende 1052 Kilogramm auf die Waage! “Das war wirklich ein Koloss”, erinnert sich Alisa Käfer, die Leiterin der Kürbisausstellung. “Es ist selten, dass Kürbisse überhaupt die Tonne-Marke knacken, daher waren wir umso erfreuter, dass ein deutscher Züchter diese Leistung erbracht hat.”

Die Motivation ist nun umso größer, bei der Deutschen Meisterschaft erneut beeindruckende Ergebnisse zu erzielen. Der Gewinner darf sich über ein Preisgeld von 1000 Euro freuen. Zudem gibt es eine eigene Baden-Württemberg-Wertung für Kürbisse aus der Region. Diejenigen, die es am Sonntag auf die vorderen Plätze schaffen, werden in den kommenden Wochen auf dem Ausstellungsgelände ausgestellt.

Im Rahmen der Deutschen Meisterschaft im Kürbiswiegen werden auch der längste Kürbis Deutschlands sowie die schwersten Field-Pumpkins und Wassermelonen prämiert. Der Wiege-Marathon geht bereits am nächsten Wochenende weiter: Am 8. Oktober werden auf der Kürbisausstellung im Ludwigsburger Blühenden Barock die schwersten Kürbisse Europas gewogen. Der Kürbis des amtierenden Weltmeisters Stefano Cutrupi wird dafür aus Radda in Chianti, Italien, nach Ludwigsburg gebracht.

Neben dem Kürbiswiegen gibt es an diesem Wochenende weitere Highlights zu erleben: Am Samstag, Sonntag und am Dienstag (Feiertag) haben große und kleine Besucherinnen und Besucher jeweils von 10 bis 16.30 Uhr die Gelegenheit, am Kürbisschnitzen teilzunehmen. Der Märchenerzähler Anselm Roser begeistert mit seinen Kürbismärchen in der Heuballen-Arena gegenüber und unterhalb der Emichsburg. Die Erzählstunden finden am Samstag und Sonntag jeweils um 14, 15, 16 und 17 Uhr statt.

Alisa Käfer hat noch eine besondere Ankündigung: “Passend zu Halloween wird es bei uns blutig”, sagt sie mit einem Lachen. “Am 31. Oktober kann man im Festinbau des Schlosses Ludwigsburg von 11 bis 19 Uhr Blut spenden und damit anderen Menschen helfen.” Wer dabei sein möchte, sollte online einen Termin reservieren: Link zur Terminreservierung. Aktuell stehen noch freie Plätze zur Verfügung.

Info:

Deutsche Meisterschaft im Kürbiswiegen
Sonntag, 1. Oktober 2023, ab 10 Uhr im Südgarten des BlüBa Ludwigsburg

Halloween-Kürbisschnitzen
Samstag und Sonntag, 30. September und 1. Oktober, sowie Dienstag, 3. Oktober, jeweils 10 bis 16.30 Uhr (Schnitzzelt)

Kürbis-Märchen-Erzähler
Samstag und Sonntag, 30. September und 1. Oktober, jeweils 14, 15, 16 und 17 Uhr (Strohballen-Arena)

Kürbisausstellung 2023 – FEUER
Noch bis Sonntag, 3. Dezember 2023, täglich 9 bis 18 Uhr.

red

Stadionbad Ludwigsburg bringt die Ozeane näher: Virtuelles Tauchabenteuer um die Ecke

Ludwigsburg – Seit September können Besucher des Stadionbads Ludwigsburg eine aufregende neue Attraktion erleben: ein virtuelles Abenteuer in den atemberaubendsten Lebensräumen unserer Weltmeere, und das direkt vor ihrer Haustür.

Die Badbetreiberin, die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB), ermöglicht diese intensive Erfahrung mithilfe von Virtual-Reality-Brillen, die speziell für den Einsatz unter Wasser entwickelt wurden. Es ist vergleichbar mit einem Taucherlebnis im Urlaub, nur ohne die Notwendigkeit, weite Strecken zu reisen.

Diese einzigartige Erfahrung macht das Stadionbad Ludwigsburg noch bis Ende November zu einem exotischen Tauch-Hotspot. Hier wird das faszinierende Leben der Ozeane in beeindruckender 3D-Grafik zum Leben erweckt und kann von Badegästen hautnah erlebt werden. Das Schöne daran: Die Nutzung der VR-Brillen erfordert keinerlei Tauch- oder Schnorchelerfahrung und ist somit für die ganze Familie geeignet. Kinder ab acht Jahren können bereits in die faszinierende Welt der Ozeane eintauchen. Das Ausleihen der VR-Brille kostet fünf Euro für fünf Minuten.

Mehr Infos unter. www.swlb.de/stadionbad.

red

Noch über 1.000 freie Ausbildungsplätze im Landkreis Ludwigsburg

Ludwigsburg – Im Landkreis Ludwigsburg stehen noch über 1.000 freie Ausbildungsplätze zur Verfügung, darunter 106 im Bauwesen. Diese Nachricht veröffentlichte die IG BAU Nordwürttemberg unter Berufung auf die aktuellen Daten der Arbeitsagentur.

“Es ist noch nicht zu spät: In letzter Minute noch die ‘Azubi-Ausfahrt’ nehmen und die Karriere mit einer Berufsausbildung starten – das funktioniert auch jetzt noch. Jugendliche können bei den meisten Betrieben noch weit bis in den Herbst hinein eine Ausbildung anfangen”, sagt Jürgen Ziegler, stellvertretender Bezirksvorsitzender der IG BAU Nordwürttemberg.

Für Ziegler ist eine Berufsausbildung ideal für praktisch veranlagte Menschen: “Es ist der Job-Start ins Leben. Vom ersten Tag an geht es direkt mit praktischer Arbeit zur Sache. Außerdem verdient man schon früh Geld – und zwar gutes Geld.” Bereits im ersten Ausbildungsjahr verdient ein Azubi auf dem Bau 935 Euro pro Monat. Im dritten Ausbildungsjahr erhöht sich das auf 1.495 Euro.

Ziegler betont auch die Digitalisierung in der Ausbildung im Kreis Ludwigsburg, die in vielen Branchen voranschreitet. Der Bau habe zudem enorme technische Reize, angefangen bei der Steuerung großer Baumaschinen über raffinierte Gebäudetechnik bis zu innovativen Baustoffen.

Auch der Aspekt der Job-Sicherheit spielt eine wichtige Rolle, sowohl im Handwerk als auch in der Industrie, einschließlich des Bausektors. Im Kreis Ludwigsburg wird kontinuierlich gebaut: Straßen, Brücken, Gleise und vor allem Wohnungen. Zudem sind umfangreiche Klimasanierungsprojekte geplant. Eine Ausbildung in diesen Bereichen ermöglicht auch eine solide Altersvorsorge.

Ein weiterer Pluspunkt für Ausbildungen ist laut IG BAU Nordwürttemberg, dass sie “gute Perspektiven bieten”. Die Karriereleiter kann schnell erklommen werden, sei es mit einem Meisterbrief im Handwerk oder in der Industrie, oder als Bauleiter, der komplette Baustellen managt.

Die IG BAU Nordwürttemberg bedauert jedoch, dass von den insgesamt 2.998 gemeldeten Ausbildungsplätzen im Kreis Ludwigsburg für das laufende Ausbildungsjahr noch immer 35 Prozent unbesetzt sind.

red

Hundeschwimmen zum Abschluss und 93.000 Gäste: Freibad Hoheneck feiert erfolgreiche Saison

Ludwigsburg – Da werden sich aber die Vierbeiner sehr freuen: Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) laden am kommenden Dienstag, dem 3. Oktober 2023, alle Hundeliebhaber und ihre tierischen Begleiter zum beliebten Hundeschwimmen im Freibad Hoheneck ein. Von 10:00 bis 17:00 Uhr haben Hunde die Gelegenheit, sich im ungechlorten Freibadwasser auszutoben, während ihre menschlichen Begleiter vom Beckenrand aus zuschauen können. Der Eintritt beträgt 50 Cent pro Hundepfote und einen Euro pro Person. Die Einnahmen werden von den SWLB gespendet. Tickets sind vor Ort an der Freibadkasse erhältlich, eine Online-Anmeldung ist nicht erforderlich.

Silvia Capalija, Leiterin der SWLB-Bäder, betont die Bedeutung des Hundeschwimmens: “Für uns ist die Freibadsaison erst dann vorbei, wenn Ende September die Chlorung abgestellt wird und die Vierbeiner ins Wasser springen können, ohne sich Sorgen machen zu müssen. Dieses Jahr feiern wir bereits das neunte Hundeschwimmen. Die Veranstaltung erfreut sich von Jahr zu Jahr größerer Beliebtheit.”

Saisonabschluss am 30. September

Das Freibad am Neckar bietet den Badegästen am 30. September letztmalig in diesem Jahr die Gelegenheit, zwischen 6:30 und 20:00 Uhr ihre Bahnen zu ziehen. Trotz eines regenreichen Sommers konnte das Bad rund 93.000 Besucher begrüßen. Der besucherreichste Tag war der 9. Juli mit 4.219 Badegästen, nur knapp unter dem Rekordbesuchstag vom 30. Juni 2019 mit 5.353 Gästen. Der kälteste Tag der Saison 2023 war der 16. Mai, an dem sich lediglich 38 Gäste ins Wasser wagten. Nur am 6. Mai 2019 waren es mit 24 Gästen noch weniger, bedingt durch die damals frischen Außentemperaturen.

Silvia Capalija zeigt sich erfreut über die Bilanz: “Insgesamt können wir auf eine großartige Badesaison zurückblicken. Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf. In diesem Jahr haben uns auch viele Besucher besucht, die bei einer Radtour entlang des Neckars eine erfrischende Pause eingelegt haben.”

Der Wintermodus beginnt nach dem Hundeschwimmen

Das Freibad am Neckar wechselt nach dem Hundeschwimmen in den Wintermodus. Das Wasser bleibt über die Wintermonate in den Becken, was schonender für die Fliesen ist. Zur Vorbereitung auf den Frost werden die Beckenränder mit Schwimmpolstern ausgestattet. Das Wasser wird erst im kommenden Frühjahr für eine gründliche Reinigung abgelassen.

Weitere Informationen zum Hundeschwimmen im Freibad Hoheneck finden Sie auf der Website der SWLB unter www.swlb.de/freibad.

red

Ludwigsburg-Schlösslesfeld: Stadtbibliothek findet vorübergehend neues Zuhause

Ludwigsburg – Die Stadtbibliothek Ludwigsburg öffnet erneut ihre Türen für Bücherfreunde, jedoch vorübergehend an einem neuen Standort. Während im Brahmsweg umfangreiche Renovierungs- und Umgestaltungsarbeiten stattfinden, können Bürgerinnen und Bürger die Bibliothek vorläufig in den Interimsräumlichkeiten im Erdgeschoss der Schlösslesfeldschule, Eingang Corneliusstraße 36, besuchen.

Die Stadtbibliothek in Schlösslesfeld steht nun wieder uneingeschränkt zur Verfügung und folgt den gewohnten Öffnungszeiten: dienstags von 14 bis 18 Uhr, mittwochs von 10 bis 13 Uhr und donnerstags von 10 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr.

Oliver Altmann, Leiter der Stadtbibliothek, zeigt sich erfreut über die Möglichkeit, die Interimsräumlichkeiten in der Schlösslesfeldschule nutzen zu können, und betont die fortlaufende Bereitstellung des Bibliotheksangebots während der Sanierungsarbeiten.

Die Bibliothek plant, bis voraussichtlich Sommer 2024 in den temporären Räumlichkeiten in Schlösslesfeld zu verbleiben, bevor sie an ihren ursprünglichen Standort im Brahmsweg zurückkehrt. Während dieser Zeit wird die Bibliothek mithilfe eines neuen Konzepts als ein offener Ort der Begegnung und als Quartierstreffpunkt weiterentwickelt. Es sind spezielle Bereiche für Kinder, Leser, Arbeitssuchende und Ratsuchende sowie ein Lesegarten vorgesehen. Digitale Zugangsmöglichkeiten werden erweitert, sodass die Bibliothek im Sinne einer “Open Library” auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten genutzt werden kann.

red

Das sind die romantischsten Städte im Land – Ludwigsburg auf Platz 6

Ludwigsburg – In einem deutschlandweiten Romantik-Ranking, erstellt von der Online-Plattform “Travelcircus,” hat Ludwigsburg einen beachtlichen sechsten Platz erreicht. Diese Position setzt die Barockstadt vor Städtegrößen wie Stuttgart (Platz 8) und Heidelberg (Platz 10) und ist somit ein bemerkenswerter Erfolg für Baden-Württemberg.

Tourismus-Chef Elmar Kunz von Tourismus & Events Ludwigsburg zeigt sich zufrieden: “Nun ist das mit Rankings so eine Sache – hier jedoch liegen handfeste Kriterien zugrunde, die vor allem die Nutzerperspektive berücksichtigen.” Er fügt hinzu: “Ganz unschuldig sind wir mit unseren Online- und vor allem Socia-Media-Aktivitäten als Visit Ludwigsburg nicht an diesem Top-Platz.”

Die Studie begann mit der Analyse des Google-Suchvolumens romantischer Keywords in allen 2.058 deutschen Städten. Daraufhin wurden die Top 100 Städte ermittelt, die das höchste Suchvolumen pro Einwohner und pro Fläche aufwiesen. Diese Städte wurden weiter nach romantischen Restaurants, Kinos und Instagram-Beiträgen bewertet. Ludwigsburg erhielt in der Travelcircus-Studie am Ende 14,22 von maximal zu erreichenden 24 Punkten.

Die Stadt punktet besonders als “Stadt der Schlösser,” da idyllische Gartenanlagen und lange Alleen in den zahlreichen Ludwigsburger Schlössern wie dem Residenzschloss, dem Seeschloss Monrepos und dem Jagd- und Lustschloss Favorite zu romantischen Spaziergängen einladen. Die jährliche Aktion des Residenzschlosses “Küss mich!” anlässlich des Valentinstags verleiht der Stadt zusätzlichen Charme und trägt zur hohen Romantikbewertung bei.

“Last but not least gehört unser Barock-Weihnachtsmarkt sicher zu den romantischsten in Deutschland,” schaut Elmar Kunz schon nach vorne. Ludwigsburg und Romantik – das scheinen zwei Seiten derselben Medaille zu sein.

Ludwigsburg hat gezeigt, dass es in der Liga der romantischen Städte ganz vorne mitspielt und sich gegen größere Konkurrenten erfolgreich behauptet. Die Stadt darf sich auf eine romantische Zukunft freuen, die Besucher und Bewohner gleichermaßen verzaubern wird.

Ach übrigens: die romantischste Stadt in Deutschland soll München sein.

red

Flüchtlingswelle im Landkreis Ludwigsburg: Landrat Allgaier fordert dringende Lösungen

Ludwigsburg – In der Debatte über Wege zur Begrenzung der ungeregelten Migration meldet sich jetzt auch das Landratsamt in Ludwigsburg zu Wort. Landrat Dietmar Allgaier sieht den Landkreis vor unerwarteten Herausforderungen in der Flüchtlingsunterbringung. Statt der ursprünglich geplanten Anzahl von Flüchtlingen für den Monat September müssen nun 290 Personen aufgenommen werden. Dies sind 79 mehr als zunächst vorgesehen und weit mehr als im Frühjahr. Im laufenden Jahr hat der Landkreis bereits 1.380 geflüchtete Menschen vorläufig untergebracht und 519 ukrainischen Geflüchteten in den Städten und Gemeinden eine Anschlussunterbringung ermöglicht.

Die steigenden Zahlen stellen den Landkreis und seine Kommunen vor große Herausforderungen. Landrat Dietmar Allgaier betont die Schwierigkeit der Situation: “Wenn die Zugangszahlen auf diesem Niveau bleiben oder weiter steigen, werden wir noch in diesem Jahr wieder Notunterkünfte benötigen.”

Die Belastungsgrenze der Kommunen ist erreicht, und Allgaier betont, dass eine erfolgreiche Integration der Flüchtlinge kaum noch möglich ist. Er unterstreicht jedoch die Bereitschaft zur Hilfe und appelliert an die Notwendigkeit von Lösungen auf Bundesebene und in der europäischen Politik.

Allgaier betont, dass es zwei Arten von Zuwanderung gibt – eine nach Europa und eine von Europa nach Deutschland. Dies erschwert die Aufgabe der lokalen Behörden, Verständnis bei den Bürgern zu erhalten, wenn es zu Einschränkungen im Alltag kommt, wie die Räumung von Turnhallen oder Engpässe bei der Kinderbetreuung und medizinischen Versorgung.

Der Landrat fordert eine umfassende Lösung für die vor Ort auftretenden Probleme und betont die Dringlichkeit, die Migrationspolitik zu überdenken. Deutschland verzeichnet im ersten Halbjahr 2023 mehr als ein Drittel aller Asylanträge in der EU und beherbergt mehr als eine Million ukrainische Geflüchtete. Diese Zahlen verdeutlichen die Notwendigkeit einer grundlegenden Änderung in der Migrationspolitik.

Allgaier macht konkrete Vorschläge für Sofortmaßnahmen, darunter die Begrenzung der irregulären Zuwanderung, Kontrollen an den deutschen Außengrenzen, Beschleunigung der Asylverfahren und die Verpflichtung von Schutzsuchenden zur gemeinnützigen Arbeit. Diese Maßnahmen sollen die Entscheidungsprozesse effizienter gestalten und die Integration fördern.

red

Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen bei Polizeiaktion am 26. September im Kreis Ludwigsburg

Ludwigsburg – Im Kreis Ludwigsburg startet eine wichtige Verkehrssicherheitsinitiative unter dem Motto “Rücksicht im Blick”. Diese Aktion ist Teil der seit 2017 jährlich stattfindenden Verkehrssicherheitsaktion “sicher.mobil.leben”, bei der die Polizei des Landes Baden-Württemberg den Schwerpunkt auf wechselnde Verkehrsthemen legt.

Im diesjährigen Fokus stehen die “schwächeren” Verkehrsteilnehmer, dazu zählen Fußgänger, Fahrradfahrer, Pedelec-Nutzer und Elektrokleinstfahrzeug (E-Scooter) Fahrer. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg wird sich am 26. September 2023 an dieser länderübergreifenden Initiative beteiligen und verstärkt auf die Bedeutung der gegenseitigen Rücksichtnahme hinweisen.

Die Dringlichkeit dieser Aktion wird durch besorgniserregende Statistiken unterstrichen: Im Jahr 2022 ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Ludwigsburg insgesamt 1.163 Verkehrsunfälle, an denen “schwächere” Verkehrsteilnehmer beteiligt waren. Diese Unfälle führten zu 892 Leichtverletzten und 197 Schwerverletzten in den beiden Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg. Leider forderten diese Unfälle auch sechs Menschenleben, darunter drei Pedelec-Fahrer, ein Fahrradfahrer und zwei Fußgänger. Besonders alarmierend ist, dass fast 70 Prozent der Unfälle mit schwerwiegenden Folgen, an denen Radfahrer und E-Scooter-Nutzer beteiligt waren, auf Eigenverschulden zurückzuführen sind. Bei Fußgängern liegt dieser Anteil bei etwa 40 Prozent. Da sich diese Gruppen häufig denselben begrenzten Raum auf den Straßen teilen, wird die Notwendigkeit einer erhöhten Rücksichtnahme untereinander besonders deutlich.

Das Polizeipräsidium Ludwigsburg plant, am Aktionstag eine umfangreiche Palette von Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen in Zusammenarbeit mit seinen Polizeirevieren, der Verkehrspolizeiinspektion und dem Referat Prävention durchzuführen. Besonderes Augenmerk wird auf den Dialog zwischen der Polizei und den Verkehrsteilnehmern gelegt. Hierbei sollen die relevanten gesetzlichen Bestimmungen erläutert werden, um ein sicheres Miteinander im Straßenverkehr zu gewährleisten.

Die Aktion “Rücksicht im Blick” zielt darauf ab, nicht nur auf Gefahren hinzuweisen, sondern auch das Bewusstsein für die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer zu schärfen und dazu beizutragen, dass unsere Straßen sicherer werden.

red

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