Seniorin in Ludwigsburg wird Opfer von falschen Polizisten

In Ludwigsburg-Eglosheim wurde zwischen Montag und Dienstag eine ältere Dame von sogenannten „Falschen Polizisten“ um mehrere tausend Euro betrogen. 

Laut einer Meldung der Polizei, riefen die Unbekannten am Montag gegen 18.00 Uhr telefonisch das spätere Opfer an. Sie gaben vor, Herr König und Herr Schneider von der Polizei zu sein. Unter der üblichen Legende, dass sie Einbrecher festgenommen hätten, die einen Hinweis bei sich trugen, dass bei der Seniorin Bargeld vorhanden sei, schüchterten sie die Frau ein, heißt es in der Mitteilung weiter. Im weiteren Verlauf wiesen sie die Dame an, sich einzuschließen. Um ihr Haus seien Beamte postiert. Sie solle nun das Bargeld, da sie zuhause aufbewahrt, in eine Tüte packen und vor die Haustür legen. Dies tat die Seniorin. Sie konnte hierbei jedoch eine Person beobachten, die die Tüte an sich nahm.

Es handelte sich um einen Mann im Alter zwischen 20 und 25 Jahren, der sehr klein, etwa 155 cm, gewesen sein soll und eine normale Statur hatte. Auffällig war, dass er einen Helm trug. Es könnte sich hierbei um einen sogenannten Jethelm mit Visier gehandelt haben. Nachdem der Täter das Bargeld an sich genommen hatte, wurde das Telefongespräch beendet. Am Dienstagmorgen erfolgte ein weiterer Anruf. Nun erzählten die Täter der Frau, dass auch Bankmitarbeiter mit den Einbrechern unter einer Decke stecken würden und sie müsse den Polizeibeamten bei der Überführung behilflich sein. Hierzu solle sie alle ihre Konten leeren. Nachdem die Seniorin eine Bank aufgesucht hatte, klingelte das Telefon am Dienstagmittag erneut. Die Betrüger forderten wieder, dass sie all ihr Geld abhebe solle. Zwischenzeitlich regte sich jedoch Misstrauen bei der Frau. Als sie nun eine weitere Bank aufsuchte und dort Geld abheben wollte, wurde ein Mitarbeiter des Geldinstituts stutzig. Dieser wies die Dame auf den möglichen Betrug hin und alarmierte schließlich die Polizei.

Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter Tel. 07141/18-9 um Hinweise zu dem mit Helm ausgestatteten Täter. Mutmaßlich dürfte dieser in der Hirschbergstraße unterwegs gewesen sein.

29-Jähriger entblößt sich vor Polizisten und salutiert mit Hitlergruß

Nach einer Pressemitteilung der Polizei wurden in der Nacht zum Mittwoch mehrere Polizeibeamte des Reviers Kornwestheim bei einer Corona-Kontrolle von einem Mann in übler Weise beleidigt.

Kurz nach 02.00 Uhr hatte ein Zeuge fünf Männer gemeldet, die sich in der Badstraße in Kornwestheim gestritten haben sollen. Der Zeuge befürchtete, dass es zu einer Schlägerei komme könnte. Als die beiden alarmierten Streifenwagenbesatzungen vor Ort eintrafen, beobachteten sie, dass die fünfköpfige Gruppe gemeinsam in Richtung des Alten Stadtgarten unterwegs war. Es erfolgte laut der Polizei eine Kontrolle der jungen Männer im Alter zwischen 16 und 29 Jahren, die offensichtlich gegen die derzeit geltende Corona-Verordnung verstießen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen kam es wohl zu keiner Auseinandersetzung. Doch laut der Polizei zeigten die Kontrollierten keinerlei Verständnis für die Maßnahmen der Beamten. Sie verhielten sich provokant und teilweise auch aggressiv den Polizisten gegenüber, heißt es in der Mitteilung weiter. Im Zuge soll ein 29-Jähriger die Beamten beleidigt haben, in dem er sich entblößte und ihnen seine Genitalien zeigte. Der Gruppe wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Während sich sie sich entfernten, solle der  29-Jährige seinen Arm zum Hitlergruß gereckt haben. Wenige Minuten später konnten die Polizisten beobachten, dass der 16-, der 27- sowie der 29-Jährige erneut zusammen unterwegs waren. Diese drei Männer müssen nun mit einer weiteren Ordnungswidrigkeitenanzeige die Corona-Verordnung rechnen. Der 29-Jährige wird darüber hinaus wegen Beleidigung sowie Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angezeigt.

red

Krisenstab der Stadt sagt weitere Großveranstaltungen ab

Der städtische Krisenstab für außergewöhnliche Ereignisse hat in der Sitzung am Dienstag (21. April) weitere Veranstaltungen abgesagt. Darunter fallen unter anderem das Klassik OpenAir der Schlossfestspiele am Monrepos am 20. Juni, die Steillagentage am 11./12. Juli sowie die Festspieltage der Kunstschule Labyrinth am 18. Juli. Der für den 11. Juli vorgesehene Citylauf ist auf den 3. Oktober verschoben worden.

Auch in den städtischen Veranstaltungsorten wie der MHP Arena und dem Forum fallen alle Großveranstaltungen bis 31. August aus. Davon betroffen sind das städtische Kulturprogramm und die Veranstaltungen der Schlossfestspiele. Die Intendanz der Festspiele entwirft gegenwärtig digitale Ersatzangebote und versucht, Termine zu verschieben. Die Veranstalter der Brautage (ab 28. Mai) haben von sich aus auf eine Ausrichtung verzichtet. Auch das Open Air Kino in der Karlskaserne (ab 30. Juli) wird in der geplanten Form nicht stattfinden. Die Organisatoren von Kinokult arbeiten derzeit aber an einer Alternative.

Abgesagt wurde außerdem bereits jetzt die Venezianische Messe, die von 11. bis 13. September stattfinden sollte. Wie der städtische Eigenbetrieb Tourismus & Events Ludwigsburg als Veranstalter mitteilt, ist hiervon – im Einvernehmen mit den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg –  auch der Venezianische Maskenball betroffen, der für den 11. September im Residenzschloss geplant war. Bereits Mitte März wurden der Pferdemarkt (15. bis 18. Mai) abgesagt, vor kurzem auch das Kinderfest (21. Juni) und das Marktplatzfest (27. Juni).

„Das sind harte und schmerzliche Einschnitte im gewohnten Veranstaltungskalender“, sagt OB Dr. Matthias Knecht. „Davon verschont bleiben leider auch nicht die Stadtteilfeste. Doch im Sinne eines verantwortlichen Umgangs mit der Gesundheit der Bevölkerung ist das vernünftig.“ Einige Veranstalter der Stadtteilfeste hatten diese zum Teil bereits selbst abgesagt.

Corona-Übersicht: So sehen die aktuellen Zahlen aus (Stand: 21.04)

Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich weltweit weiterhin aus. Eine Übersicht über die aktuelle Lage und die Zahlen der Infektionen und Todesopfer haben wir hier zusammengestellt. (Stand: 21.04. / 23.30 Uhr – Zahlen können abweichen)

Land / Bundesland / Landkreis Infizierte (Diff. Vortag) Todesfälle Genesene
Deutschland 148.226 (+1.828) 5.024 (+318) 95.200 (+3.700)
Baden-Württemberg  28.793 (+256) 1.062 (+48) 17.045
Landkreis Ludwigsburg 1.495 (+13) 47 (+3) 1054 (+77)
Weltweit 2.546.527 (+88.377) 175.812 (+6.906) 678.557 (+34.639)
Quellen: Johns-Hopkins-University /
Sozialministerium Baden-Württemberg / Landratsamt Ludwigsburg

red

Corona: Zahl der Neuinfizierten nimmt ab

Landkreis Ludwigsburg:

Die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg steigt nach Angaben des Landratsamts auf 1.495 (Stand: 21.04.20, 17.00Uhr). Seit gestern entspricht das einer Zunahme von 13 Neuinfektionen. Gestern wurden im Vergleich 5 Neuerkrankungen gemeldet. Insgesamt 47 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter von 43 bis 100 Jahren sind laut der Behörde inzwischen verstorben. Das sind 3 mehr als gestern. Die Zahl der Genesenen wird mit 1054 angegeben.

Baden-Württemberg:

Am Dienstag (21. April) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg im Vergleich zum Vortag um weitere 256 auf mindestens 28.793 angestiegen. Davon sind ungefähr 17.045 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt um 48 weitere auf insgesamt 1.062 an. Das gab das Sozialministerium von Baden Württemberg am Dienstagabend bekannt.

1.062 Todesfälle in Baden-Württemberg

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Stuttgart insgesamt 48 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.062 an. Unter den Verstorbenen waren 648 Männer und 414 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:
Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Corona-Übersicht: So sehen die aktuellen Zahlen aus (Stand: 20.04)

Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich weltweit weiterhin aus. Eine Übersicht über die aktuelle Lage und die Zahlen der Infektionen und Todesopfer haben wir hier zusammengestellt. (Stand: 20.04. / 22.30 Uhr – Zahlen können abweichen)

Land / Bundesland / Landkreis Infizierte (Diff. Vortag) Todesfälle Genesene
Deutschland 146.398 4.706 91.500
Baden-Württemberg  28.537 (+459) 1.014 (+49) 16.337
Landkreis Ludwigsburg 1.482 (+5) 44 (+3) 977 (Stand:20.04.)
Weltweit 2.458.150 168.906 643.918
Quellen: Johns-Hopkins-University /
Sozialministerium Baden-Württemberg / Landratsamt Ludwigsburg

red

Corona: Inzwischen mehr als 1.000 Tote im Land

Landkreis Ludwigsburg:

Die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Ludwigsburg steigt nach Angaben des Landratsamts auf 1.482 (Stand: 20.04.20, 16.00Uhr). Seit gestern entspricht das einer Zunahme von 5 Neuinfektionen. Gestern wurden im Vergleich 13 Neuerkrankungen gemeldet. Insgesamt 44 mit COVID-19 infizierte Personen im Alter von 43 bis 100 Jahren sind laut der Behörde inzwischen verstorben. Das sind 3 mehr als gestern. Die Zahl der Genesenen wird mit 977 angegeben.

Baden-Württemberg:

Am Montag (20. April) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg im Vergleich zum Vortag um weitere 459 auf mindestens 28.537 angestiegen. Davon sind ungefähr 16.337 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.014 an. Das gab das Sozialministerium von Baden Württemberg am Sonntagabend bekannt. Hierzu ist anzumerken, dass nicht alle Gesundheitsämter ihre Daten heute an das Landesgesundheitsamt übermittelt haben. Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.401 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste.

1.014 Todesfälle in Baden-Württemberg

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Biberach, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Freudenstadt, Heidenheim, Lörrach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Sigmaringen, Tübingen und Waldshut sowie aus den Städten Baden-Baden und Stuttgart insgesamt 49 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.014 an. Unter den Verstorbenen waren 626 Männer und 388 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:
Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Polizei kontrolliert Poser in Ludwigsburger Innenstadt

Eine zivile Streifenbesatzung des Polizeireviers Ludwigsburg hat am Samstag zwischen 15:00 und 20:00 Uhr ihre Aufmerksamkeit auf modifizierte, übermäßig Lärm verursachende Fahrzeuge in der Ludwigsburger Innenstadt gerichtet.

Bei der Überprüfung von 18 auffälligen Autos und drei Motorrädern stellten die Polizisten laut einer Pressemeldung in 16 Fällen unzulässige Veränderungen an den Fahrzeugen fest. In sechs Fällen führten Veränderungen am Fahrwerk, an Reifen und Felgen oder an der Abgasanlage zum Erlöschen der Betriebserlaubnis, so die Polizei. Die Fahrzeugbesitzer werden ebenso angezeigt wie sechs weitere Fahrer, die unnötig Lärm verursachten haben sollen. Das Social-Media-Echo auf die Aktion ließ nicht lange auf sich warten. Fotos und Hinweise zur Kontrolle wurden innerhalb kurzer Zeit in diversen Tuning-Gruppen geteilt.

red

Galerie

Autokino in Kornwestheim erlebt Comeback

Die Corona-Pandemie ist auch eine Zeit der Renaissance. Mitten in der Coronakrise erleben Autokinos nun ein unverhofftes Comeback. Der Andrang auf das Autokino in Kornwestheim am vergangenen Wochenende war gewaltig. Der Verkehr staute sich zurück bis zur Bundesstraße. Inzwischen hat das Kino auf den Ansturm reagiert und eine 3. Zufahrt zum Autokinogelände geschaffen. Laut Filmtheaterleitung rennen die Kinobesucher Ihr förmlich die Bude ein. Die Besucheranzahl hat sich von 50-100 auf 850 gesteigert. Die Gäste kommen teils von sehr weit weg extra nach Kornwestheim. Vom Schwarzwald oder bis aus Wörth am Rhein. Auch im Kornwestheimer Autokino gelten die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln. Kinobesucher müssen ihr Ticket im Auto mitbringen und an der Scheibe vorzeigen.

red

 

 

Was am Wochenende in Ludwigsburg los war

Vaihingen an der Enz: Feuerwerksbatterie vor Fenster des Polizeireviers gezündet

Wegen versuchter schwerer Brandstiftung ermittelt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg gegen noch unbekannte Täter, die am Montag kurz nach 02.00 Uhr vor dem Fenster eines Dienstraums des Polizeireviers Vaihingen an der Enz eine Feuerwerksbatterie zündeten. Ein 28 Jahre alte Polizistin saß zu diesem Zeitpunkt an einem Arbeitsplatz in diesem Raum, der zur Friedrichstraße hin liegt. Plötzlich hörte sie durch das gekippte Fenster vermutlich zwei Stimmen, die sich im Flüsterton unterhielten, und das Geräusch eines mehrfach betätigten Feuerzeugs. Kurz darauf knallte es mehrere Male und durch das gekippte Fenster zog Rauch in das Büro. Die Beamtin verließ den Raum sofort und verständigte ihre Kollegen. Mehrere Streifenwagenbesatzungen führten in der Folge Fahndungsmaßnahmen rund um das Polizeirevier und im Stadtgebiet durch. Das Büro wurde zwischenzeitlich belüftet. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass die noch unbekannten Täter eine handelsübliche Feuerwerksbatterie mit 16 Schuss auf das Außensims des Fensters gestellt und entzündet hatten. Der am Fenster bzw. am Sims entstandene Sachschaden blieb gering. Es wurde niemand verletzt. Der Staatsschutz der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zwischenzeitlich übernommen und bittet Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können, sich unter Tel. 07031/13-00 zu melden.

Löchgau: Zweiradfahrer bei Unfall auf der K 1633 schwer verletzt

Schwere Verletzung erlitt ein 23 Jahre alter Zweiradfahrer, der am Sonntag gegen 18.10 Uhr auf der Kreisstraße 1633 bei Löchgau in einen Unfall verwickelt war. Der jungen Mann hatte mit weiteren fünf Gleichgesinnten eine Ausfahrt mit ihren Simson Schwalben (Kleinkraftrad) unternommen. Sie waren hintereinander auf der Königsstraße von Freudental kommend unterwegs. Mutmaßlich wollten die vorausfahrenden Zweiradlenker auf Höhe der Abzweigung Richtung Löchgau nach rechts auf ein asphaltiertes Stück Feldweg abbiegen und setzten ihre Blinker. Dies erkannte der 23-Jährige, der sich an vorletzter Position befand, wohl zu spät und fuhr auf seinen 21 Jahre alten Vordermann auf. Dieser wiederum wurde durch die Wucht des Aufpralls auf einen 28 Jahre alten Zweiradfahrer aufgeschoben. Der 23- und der 21-Jährige stürzten aufgrund des Zusammenstoßes. Der 23-Jährige wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der 21 Jahre alte Mann erlitt leichte Verletzungen. Der entstandene Gesamtsachschaden dürfte sich auf rund 2.000 Euro belaufen. Die Freiwillige Feuerwehr Freudental befand sich mit zwei Fahrzeugen und drei Einsatzkräften vor Ort.

Ludwigsburg: Wohnungsdurchsuchung nach Streit

Am Sonntag gegen 11:35 Uhr sind in der Neckarweihinger Hauptstraße der 33-jährige Mann und der 45-jährige Ex-Mann einer 34-Jährigen in Streit geraten, in dessen Verlauf sich beide leichte Verletzungen zuzogen. Hinzugerufene Polizeibeamte bemerkten in der Wohnung deutlichen Cannabisgeruch und erwirkten daraufhin über die Staatsanwaltschaft Stuttgart einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss. Die anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen führten zur Sicherstellung verschiedener Rauschgift-Utensilien.

Nach Anwohnerbeschwerden: Geschwindigkeitsüberwachung auf der A 81 im Bereich Freiberg am Neckar

Nach Anwohnerbeschwerden über nächtliche Lärmbelästigung durch überlaute Fahrzeuge haben Beamte der Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg in der Nacht zum Sonntag zwischen 23:00 und 02:30 Uhr Geschwindigkeitsmessungen auf der A 81 zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Nord und Pleidelsheim durchgeführt. Fünf Autofahrer waren in diesem Zeitraum mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und müssen jetzt nicht nur mit einem Bußgeld und Punkten, sondern auch mit einem Fahrverbot rechnen. Überlaute Fahrzeuge oder entsprechende Fahrmanöver fielen den Polizisten bei ihrer Kontrolle aber nicht auf. Die Verkehrsüberwachungsmaßnahmen in diesem Bereich werden fortgesetzt.

Freiberg am Neckar: Radfahrerin von Pferd getreten

Auf einem Feldweg zwischen Freiberg und Ingersheim war eine 53-jährige Frau am Sonntag gegen 13:30 Uhr gerade dabei, ihr Pferd auf eine Koppel zu führen, als das Tier aus unbekannten Gründen scheute. Das Pferd wich ein Stück zurück, trat nach hinten aus und traf dabei eine 48-jährige Radfahrerin, die in dem Moment vorbeifuhr. Die Radfahrerin stürzte und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Pleidelsheim: Mercedes demoliert

Mehrere bislang unbekannte Personen haben am Sonntagabend gegen 18:45 Uhr auf einem Parkplatz in der Robert-Bosch-Straße an einem dort abgestellten Mercedes die rechten Seitenscheiben eingeschlagen und die rechten Reifen aufgeschlitzt. Anschließend flüchteten sie mit drei Autos. Den polizeilichen Ermittlungen zufolge hatte es am selben Ort bereits am Nachmittag eine Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen gegeben. Sachdienliche Hinweise nimmt der Polizeiposten Freiberg am Neckar, Tel. 07141 64378-0, entgegen.

Kornwestheim: Vorfahrt missachtet – Drei Leichtverletzte und 13.000 Euro Sachschaden

Der 19-jährige Fahrer eines Opel Corsa befuhr am späten Samstagabend gegen 23:45 Uhr die Zeppelinstraße in stadteinwärtiger Richtung. An der Kreuzung zur Stuttgarter Straße wollte er diese geradeaus überqueren und missachtete hierbei die Vorfahrt eines bevorrechtigten, in Richtung Stuttgart fahrenden VW Golf eines 27-Jährigen. Durch den Aufprall wurde der Opel nach links abgewiesen und kam auf der gegenüberliegenden Straßenseite an einem Bauzaun zum Stillstand. Im Opel Corsa wurde der 18-jährige Beifahrer leicht verletzt, ebenso zogen sich die 21- und 23-jährigen Mitfahrerinnen im VW Golf leichte Verletzungen zu. Alle Verletzten wurden durch eine angeforderte Rettungswagenbesatzung untersucht, eine Aufnahme in ein Krankenhaus war nicht erforderlich. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Kornwestheim: Holzbank auf Golfplatz angezündet

Bislang unbekannte Täter hielten sich in der Nacht vom Freitag auf Samstag unerlaubt auf dem Gelände des Golfplatzes Neckartal in Kornwestheim-Pattonville auf und feierten dort offensichtlich eine Party. Während sie zum einen ihren Müll zurückließen, versuchten die Täter auch eine Holzbank anzuzünden. Der Schaden beläuft sich auf ca. 100 Euro. Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt machen können werden gebeten, sich beim Polizeirevier Kornwestheim unter Telefon: 07154/1313-0 zu melden.