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Verkehrsbericht Ludwigsburg: Welche Strassen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 13. Mai 2019

Abelstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Wilhelm-Keil-Straße und der Abelstraße 42.

Bärenwiese
Datum:                           Sperrzeiten:                     Parkfläche:
15.05.2019                     07.00 – 13.00 Uhr            West

Danziger Straße
Zwischen der Aldinger Straße und dem Marderweg besteht eine halbseitige Sperrung mit Einbahnregelung in Richtung Friedrichstraße.

Hochdorfer Straße
Zwischen der Droste-Hülshoff-Straße und der Hochberger Straße besteht eine Sperrung für den Durchgangsverkehr. Der Anlieger- und Linienverkehr ist frei.
 
Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudeallee und dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt.

Königinallee
Zwischen der Aldinger Straße und dem Paulusweg besteht eine halbseitige Sperrung mit Einbahnstraßenregelung.

Körnerstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Lindenstraße und der Körnerstraße 13. Die Zufahrt zum Parkhaus Oberpaur ist frei.
 
Ludwigsburger Straße
Zwischen der Domertalstraße und Kornwestheim besteht wegen der Neuverlegung von Fernwärmeleitungen eine halbseitige Sperrung. Der Verkehr wird mit einer Ampel geregelt.

Osterholzallee
Die Fahrspuren in der Osterholzallee sind zwischen der Schlieffenstraße und der Gänsfußallee halbseitig gesperrt. Es besteht eine Einbahnregelung in Fahrtrichtung Stadtmitte.

Schwieberdinger Straße
Es besteht eine Sperrung der Fahrspuren zwischen der Schwieberdinger Straße 46 und der Martin-Luther-Straße. Je eine Fahrspur stadteinwärts und stadtauswärts bleibt erhalten. Das Abbiegen aus der Schwieberdinger Straße in die Nebenstraßen und umgekehrt ist nur eingeschränkt möglich.

Siegesstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Saarstraße und der Oscar-Walker-Straße. Der Anliegerverkehr ist frei.

Solitudeallee
Zwischen der Hermann-Hagemeyer-Straße und der Siegesstraße sowie zwischen der Köhlstraße und dem Römerhügelweg bestehen halbseitige Sperrungen mit Einbahnregelung in Richtung Kornwestheim.

Wieselweg
Zwischen der Danziger Straße und dem Marderweg besteht eine halbseitige Sperrung mit Einbahnstraßenregelung.

Restaurantbrand in der Ludwigsburger Innenstadt

In einem Restaurant in der Lindenstraße entzündete sich am Samstag, gegen 13:30 Uhr, vermutlich das Fett in einer Abzugsanlage. Das dadurch entstandene Feuer in dem außen am Gebäude angebrachten Kamin, konnte von der Feuerwehr Ludwigsburg, die mit sechs Fahrzeugen und 40 Wehrleuten im Einsatz war, rasch gelöscht werden. Ein 32 Jahre alter Passant, der vor Eintreffen der Feuerwehr mit einem Feuerlöscher versucht hatte, den Kaminbrand zu löschen, zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Gäste und Mitarbeiter des Restaurants kamen nicht zu Schaden. An der Abzugsanlage entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 20.000 Euro.

Verkehrsunfall in Bietigheim und Ludwigsburg

Bietigheim-Bissingen: Unfall im Kreuzungsbereich

Am Samstag, gegen 11:45 Uhr, befuhr ein 89-jähriger Ford-Fahrer die B27 in Fahrtrichtung Heilbronn und bog an der Einmündung zur Bahnhofstraße links ab. Ein 78-jähriger Daimler-Fahrer befuhr zeitgleich die Bahnhofstraße und bog links auf die B27 in Fahrtrichtung Heilbronn ein. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Durch den Zusammenstoß wurde der Fahrer des Daimler an der linken Hand verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von insgesamt ca. 10.000 EUR. Die beiden Beteiligten gaben jeweils an, bei “Grün” in die Kreuzung eingefahren zu sein. Die Polizei bittet deshalb Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich beim Polizeirevier Bietigheim-Bissingen unter der Nummer 07142/4050 zu melden.

Ludwigsburg: Unfall mit verletztem Fahrradfahrer

Zu einem Verkehrsunfall mit einem leichtverletzten Radfahrer kam es am Samstag, gegen 10.40 Uhr, an der Einmündung der Alt-Württemberg-Allee in die Robert-Franck-Allee. Ein 54-jähriger VW-Golf-Fahrer übersah beim Rechtsabbiegen in die Alt-Württemberg-Allee einen 68-jährigen Radfahrer, der den parallel verlaufenden Fahrradweg befuhr. Dieser prallte gegen das Heck des PKW, kam zu Fall und zog sich eine Kopfverletzung zu. Der Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen beläuft sich auf etwa 2600 Euro.

John Patricks Riesen verpassen Playoffs

Ludwigsburg verliert Spiel in Göttingen

Die MHP RIESEN Ludwigsburg haben am 33. Spieltag eine äußerst bittere 80:86-Niederlage kassiert und damit ihre letzte Chance auf die Teilnahme an der Postseason verspielt: Die Mannschaft von Headcoach John Patrick fand im Auswärtsspiel in Göttingen erst nach der Pause ins Spiel – und konnte die Partie nicht mehr wenden. 

Im wichtigen Auswärtsspiel in der stimmunsgvollen Göttinger Sparkassen-Arena legten die MHP RIESEN einen verhaltenenen Start aufs Parkett: Über knapp zwei Minuten blieben sie ohne eigenen Korberfolg ehe Adam Waleskowski aus der 6,75-Meter-Distanz einnetze. Die Hausherren starteten derweil besser in die Partie und erspielten sich aufgrund einer höheren Trefferquote zahlreiche Vorteile (11:5, 4. Spielminute). Dennoch konnten sich die Schützlinge von Headcoach John Patrick ins Spiel arbeiten – und das Geschehen beim befreit aufspielenden Tabellenvierzehnten weitestgehend ausgeglichen gestalten. Da zudem vermehrt defensive Stops gelangen, lagen die Gäste in Niedersachsen nach zehn Minuten zwar zurück, waren nun aber in Schlagdistanz (25:19, 10.).

Auffällig wurde spätestens zum Beginn des zweiten Viertels, dass die Göttinger die Ludwigsburger Stärken gut aus dem Spiel nahmen und unter anderem Marcos Knight erfolgreich entnervten. Der US-Amerikaner kam mit dieser Gangart und der Linie der Schiedsrichter überhaupt nicht klar – und hatte bereits in der 13. Spielminute vier persönliche Fouls. Die Niedersachsen nutzten ihre Leistung und die daraus resultierende Stimmung, um sich bis auf 12 Zähler abzusetzen (33:21). Nach einer Patrick-Auszeit sorgte Lamont Jones zwar binnen kürzester Zeit dafür, dass das Defizit halbiert werden konnte, doch Derek Willis fand erfolgreich die gesuchten Antworten und verdeutlichte den unbedingten Siegeswillen, welchen die „Veilchen“ an den Tag legten und damit den MHP RIESEN erfolgreich den Zahn zogen. Patrick versuchte auf den gebrauchten Tag mit wechselnden Line-Ups zu reagieren, doch Michael Stockton, Derek Willis und Co. agierten im Rausch, dominierten Halbzeit eins und waren nur durch das Ertönen der Halbzeit-Sirene zu bremsen (50:32, 20.).

Ludwigsburg lässt alles auf dem Parkett

Nach dem Gang in die Kabinen, der sich aufgrund technischer Probleme um einige Minuten verlängerte, kam Ludwigsburg zwar zurück auf das Parkett, verlor alsbald aber Adam Waleskowski, der mit unsportlichem und technischem Foul aus der Halle flog. Trotz aller Unwägbarkeiten steckten die Schwaben nicht auf, legten eine kleine Energieleistung auf das Parkett und hielten ihre letzte verbliebene Siegchance hierdurch am Leben. Allen voran Knight übernahm nun viel Verantwortung, war überhaupt nicht zu bremsen und riss seine Mannschaft mit. Die Gäste waren nun kämpferisch voll da und zeigte die Leistung, welche nötig war, um Göttingen Paroli bieten zu können (60:51, 28.). Sie mussten aber noch der ersten Halbzeit Tribut zollen und konnten nicht für den Turnaorund sorgen (66:58, 30.).

Auch im vierten Viertel ließen sie ihr Herz auf dem Parkett, hatten nun aber weniger (Wurf-)Glück. Anstatt bis auf drei Zähler zu verkürzen, mussten sie bis auf neun Punkte abreißen lassen – doch blieben, obwohl die Veilchen immer wieder Nadelstiche setzen konnten, im Spiel. Erst nachdem die Hausherren mehrfach in Folge zum Korberfolg gekommen waren und Willis auf 78:69 gestellt hatten, schien die Partie entschieden. Ludwigsburg fand die bitter nötigen Antworten und verkürzte abermals bis auf sechs Zähler (83:77, 39.). Doch es reichte nicht: Göttingen zwang die MHP RIESEN erfolgreich in die Knie.

Trotz der maximal bitteren 80:86-Niederlage gilt es auf Seiten der Gäste noch einen Akteur etwas hervorzuheben: Der 17-jährige Johannes Patrick feierte in der Schlussphase der Partie sein Debüt in der easyCredit Basketball Bundesliga.

Statements und Statistiken:

John Patrick: „Ich möchte Johan und Göttingen gratulieren. Sie haben uns in der ersten Halbzeit dominiert, wir waren mit zwanzig Punkten hinten. In der zweiten Halbzeit waren wir viel besser, es war ein spannendes Spiel. Wir haben Göttingen aber den entscheidenden Offensiv-Rebound leider gegeben, Dennis Kramer hat den Dagger getroffen. Wir hatten heute Probleme Michael Stockton zu kontrollieren. Doch auch wenn wir in der zweiten Halbzeit alles gegeben haben, waren wir nicht diszipliniert genug, um heute eine gute Göttinger Mannschaft zu bezwingen.“

Johan Roijakkers: „Danke für die Glückwünsche, JP. Ich bin natürlich sehr zufrieden mit dem Auftreten meiner Mannschaft. Wir haben heute die Basis für den Sieg in Halbzeit eins gelegt. Am Ende haben wir die Big Plays gemacht, Stops generiert und ein paar schöne Offensiv-Aktionen gezeigt. Wir wollten die Spielzeit hier zuhause mit Style beenden – und haben das wie erhofft geschafft.“

Für Göttingen spielten: Michael Stockton 21/7 Assists, Derek Willis 21, Pendarvis Williams 10, Darius Carter 6, Mihajlo Andric 6, Stephan Haukohl 6, Dennis Kramer 5, Dominic Lockhart 5, Mathis Mönninghoff 3, Joanic Grüttner Bacoul 3, Jacob Albrecht und Lennard Larysz.

Für Ludwigsburg spielten: Marcos Knight 24 Punkte/6 Assists/4 Rebounds, Owen Klassen 15/10 Rebounds, Lamont Jones 13/7 Assists, Adam Waleskowski 8,  Aaron Best 6, Donatas Sabeckis 6, David McCray 6, Konstantin Klein 2, Karim Jallow, Christian von Fintel, Quirin Emanga Noupoue und Johannes Patrick

Video

Pilates- und Workout Übungen von Ludwigsburg24 – Teil 22

Die besten und effektivsten Workouts!

Unsere Pilates Trainerin Elif zeigt dir in unserer neuen Pilates- und Workout Serie, wie du dein Fett wegkriegst und gleichzeitig mehr Muskeln und eine klasse Haltung bekommst.

Die heutige Übung heißt “Po, Beine und Gleichgewicht” für einen straffen Po und schlanke Beine.

Viel Spaß beim Mitmachen wünschen wir!

Blumen-Boom am Muttertag

Floristen haben Hochkonjunktur, denn Muttertag steht vor der Tür. Laut Umfrage durch das Verbraucherforum “mydealz.de” sind Blumen das mit Abstand beliebteste Geschenk, um Müttern an ihrem Ehrentag eine kleine Freude zu bereiten. Derweil sind Frauen etwas spendabler als Männer: Drei von vier befragten Frauen (75,4 Prozent), aber nur 69,3 Prozent der männlichen Befragten, geben an, ihrer Mutter dieses Jahr etwas schenken zu wollen.

Gut jeder zweite Verbraucher – 40,9 Prozent der Männer und 63,2 Prozent der Frauen – schenken ihrer Mutter dieses Jahr Blumen. Pralinen und Schokolade folgen bei Frauen (34,8 Prozent) und Männern (18,6 Prozent) auf Rang zwei. Selbstgestaltete Präsente (27,4 Prozent) vervollständigen bei den Frauen noch vor Parfüm (18,2 Prozent) die Top-3 der populärsten Muttertaggeschenke. Männer basteln scheinbar weniger gerne: Parfüm (10,7 Prozent) liegt bei ihnen auf dem dritten Rang der populärsten Präsente. Etwas Selbstgestaltetes (Rang 4) möchten 7,3 Prozent der Männer ihrer Mutter schenken. wid/wal

Gender Pay Gap: Bezwingerinnen der Lohnlücke

Wenn vom “Gender Pay Gap” die Rede ist, dann ist die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern gemeint. In der Regel verdienen Frauen weniger als Männer – nicht so in vier ostdeutschen Städten.

In Cottbus, Frankfurt/Oder, Dessau-Roßlau und Schwerin verdienen vollzeitbeschäftigte Frauen mehr als vollzeitbeschäftigte Männer. In Cottbus sind es rund vier Prozent, obwohl der bundesweite Durchschnitt ein gant anderes Bild zeichnet – rund 21 Prozent weniger Gehalt weist der Blick in die Statistik für Frauen aus, wie eine aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt.

Die Gründe für die Geringverdienste von Frauen sind bekannt: Unterschiede bei Qualifikation, Berufswahl und Arbeitserfahrung, Unterbrechungen der Erwerbstätigkeit für Kindererziehung und Familienphasen. “Als Folge müssen Frauen einen Lohnabschlag aufgrund familienbedingter Erwerbsunterbrechungen in Kauf nehmen”, schreiben die IAB-Arbeitsmarktforscherinnen Michaela Fuchs, Anja Rossen, Antje Weyh und Gabriele Wydra-Somaggio. Zudem arbeiten Frauen in Bereichen, in denen geringere Löhne gezahlt werden.

Warum aber die Unterschiede in den vier Städten? Für Cottbus liefern die Arbeitsmarktforscher eine Erklärung: Rund ein Fünftel der Frauen arbeitet dort im öffentlichen Dienst, während Männer in Cottbus überdurchschnittlich häufig in der Zeitarbeitsbranche tätig sind – was deutliche Gehaltsunterschiede mit sich bringt. wid/Mst

Herausforderung Pedelec – Polizei in Gerlingen bietet Sicherheitstraining an

Das Pedelec (Pedal Electric Cycle), wie ein Fahrrad mit elektrischer Tretunterstützung bezeichnet wird, steht im Mittelpunkt einer Schulungs- und Informationsveranstaltung, die das Polizei zusammen mit einem örtlichen Fahrradhändler am

Freitag, 10. Mai 2017, 16:00 Uhr – 18.00 Uhr auf dem Rathausplatz in Gerlingen anbietet.

Mit einem Elektrofahrrad hat man auch als sportlich Ungeübter die Möglichkeit, seine Mobilität zu erhalten und Steigungen oder längere Wegstrecken einfacher und ohne große Kraftanstrengung zurückzulegen.

Pedelecs machen das Radfahren attraktiv. Sie bieten eine günstige, umweltverträgliche und gesundheitsbewusste Alternative zum Auto. Aber der Umgang mit diesem Fahrzeug will gelernt sein. Die Beamten der Verkehrsprävention des Polizeipräsidiums werden den Teilnehmenden das Pedelec vorstellen, über die Gefahren der Verkehrsteilnahme als Radfahrer informieren und Hinweise zur notwendigen Sicherheitsausstattung und Diebstahlssicherung geben. Nach technischer Unterweisung und rechtlicher Abhandlung runden Fahrübungen auf einem eingerichteten Parcours das Angebot ab.

Pedelecs werden gestellt, eigene Pedelecs können auch genutzt werden.

Es besteht Helmtragepflicht. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine vorige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Voraussetzung für die Teilnahme ist ausreichende Fahrpraxis als Radfahrer.

Luftqualitätsverbesserung in Ludwigsburg durch Messboxen

Messboxen ermitteln Luftqualität in Echtzeit

Die Diskussion um Fahrverbote wegen belasteter Luft ist Thema vieler Kommunen. In Ludwigsburg konnte die Luftqualität seit 2006 zwar deutlich verbessert werden, aber saubere Luft und damit verbunden hohe Lebensqualität im Stadtraum sind immer noch eines der wichtigsten Anliegen der Stadtverwaltung. Die maximale Konzentration von 40 Mikrogramm an Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft gilt es weiterhin zu erreichen.

Die Luftqualität wird heute meist nur punktuell mit sehr großen und teuren stationären Anlagen gemessen. Von einer einzelnen Messstelle wird dabei häufig auf die Luftqualität der gesamten Stadt geschlossen. In der Fläche wird großenteils nur über längere Zeiträume gemittelt gemessen, mit sogenannten „Passivsammlern“. Dies sind Messröhren, die alle 14 Tage ausgetauscht und manuell ausgewertet werden müssen.

Ein neues Forschungsprojekt der Robert Bosch GmbH in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Ludwigsburg zielt nun darauf, ein Netzwerk in der Fläche einzurichten mit Immissions-Messboxen, die in Echtzeit Daten zur Luftqualität liefern: „Wir wollen mit innovativer Technologie die Sauberkeit der Luft, aber auch den Lärm ermitteln,“ erklärt Oberbürgermeister Werner Spec die Vorgehensweise. „Dadurch können wir die Lebensqualität in Ludwigsburg mit gezielten Maßnahmen weiter verbessern.“

Auf Grundlage der Messdaten kann zum Beispiel künftig der Verkehr entsprechend der Luftbelastung „immissions-sensitiv“ gesteuert werden. Das kann helfen, um pauschale Fahrverbote zu vermeiden. Im Rahmen des Forschungsprojekts werden elf Messboxen im Stadtgebiet verteilt aufgestellt. Sie messen Feinstaub-Partikel und Stickstoffdioxid.

Die erhobenen Werte werden mit Messdaten der stationären Messstelle und zusätzlich mit Vergleichsmessungen einer mobilen eignungsgeprüften Messeinrichtung verglichen. Über einen Algorithmus werden Daten der Messboxen mit Klima- und Gebäudedaten verrechnet. Daraus erstellt Bosch eine Luftqualitätskarte für Ludwigsburg in Echtzeit.

In den vergangenen Wochen haben Stadtverwaltung und Robert Bosch GmbH mögliche Standorte geprüft und elf geeignete Stellen ermittelt, an denen die Immissions-Messboxen installiert werden sollen. Die Boxen in der Größe eines Schuhkartons werden in etwa zweieinhalb Metern Höhe montiert, vorzugsweise an Masten mit Zugang zum Stromnetz. Sie können an den markanten weißen Lufteinlässen in der Form eines Pilzes erkannt werden – siehe dazu auch das beigefügte Foto.

Neue Messboxen bis Jahresende zertifiziert

In den Messboxen sind Sensoren eingebaut, die speziell für die Luftqualitätsmessung optimiert wurden. Die Sensoren messen dabei die Feinstaub-Partikel mit einem Durchmesser bis 10 bzw. 2,5 Mikrometer, die Belastung durch Stickstoffdioxid und Ozon. Ebenso werden Temperatur, Druck und Luftfeuchtigkeit erfasst.

Eine Zertifizierung der Immission-Messboxen durch eine unabhängige Prüfstelle ist für Ende 2019 geplant. Danach ist die Nutzung der Daten für planerische Entscheidungen möglich. Die Stadt Ludwigsburg und die Robert Bosch GmbH legen größten Wert darauf, dass nur Messwerte mit zertifizierter Genauigkeit veröffentlicht werden. Neben der Daten für die digitale Immissionskarte hat das Pilotprojekt ein weiteres Ziel: Die Messqualität und Zuverlässigkeit der Messboxen so zu optimieren, dass die Luftqualität im Stadtgebiet immer genau erfasst werden kann. Das Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Ludwigsburger Innovationsnetzwerk Living LaB ist zunächst auf 12 Monate angelegt, mit der Option auf eine Verlängerung.

Unfassbar: Schlüsseldienst fordert Wahnsinns-Summe

Freudental: unverschämter “Handwerker” droht einer Kundin

Mit einem äußerst unverschämten “Handwerker” bekam es eine 48 Jahre alte Frau am Montag in Freudental zu tun. Als die 48-Jährige am Montagmorgen ihre Wohnung betreten wollte, musste sie feststellen, dass dies vermutlich aufgrund eines defekten Türschlosses nicht möglich war. Da sie keinen ortsansässigen Schlüsseldienst erreichen konnte, suchte sie im Internet nach Hilfe. Über eine kostenlose 0800-Nummer trat sie mit einem Dienstleister in Verbindung. Mit der Person am anderen Ende der Leitung vereinbarte die Frau einen maximalen Preis von 150 Euro für die Türöffnung. Der “Monteur”, der nach einigen weiteren Telefonaten nach Freundental kam, öffnete die Wohnungstür und tauschte auch das Schloss aus. Allerdings stellte er der 48-Jährigen eine Rechnung über mehr als 800 Euro aus. Als die Frau sich weigerte diese Summe zu bezahlen, begann der “Handwerker” mit der Frau zu streiten. Im Zuge dessen beleidigte der Mann seine Kundin auf das Übelste und zwang sie ein Bild der Rechnung, das sie mit ihrem Handy fotografiert hatte, zu löschen. Doch damit nicht genug. Denn bevor er sich aus dem Staub machte, schloss der Mann die Wohnungstür in geöffnetem Zustand zu und brach den steckenden Schlüssel ab. Die Tür ließ sich nun nicht mehr schließen. Im Laufe des Tages nahm der Unbekannte mehrfach telefonisch Kontakt zu der 48-Jährigen auf und versuchte sie, auch durch Drohungen, zur Bezahlung zu bewegen. Doch die Frau blieb standhaft und erstattete stattdessen Anzeige bei der Polizei.