Gewerkschaft fordert: Corona-Schutzschirm für Beschäftigte im Hotel- und Gaststättengewerbe im Kreis Ludwigsburg

Corona-Schutzschirm für Beschäftigte im Hotel- und Gaststättengewerbe im Kreis Ludwigsburg gefordert:  Der Lockdown für die Branche trifft nicht nur die rund 820 Unternehmen mit voller Wucht, sondern bringt auch die 6.500 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in existentielle Nöte, warnt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss- Gaststätten (NGG).

„Köchinnen, Kellner und Hotelangestellte haben seit dem Frühjahr mit massiven finanziellen Einbußen durch die Kurzarbeit zu kämpfen. Wegen der meist niedrigen Löhne im Gastgewerbe und des fehlenden Trinkgeldes sind nun auch die letzten Reserven aufgebraucht. Das Geld reicht kaum mehr für die Miete – von Weihnachtsgeschenken ganzzu schweigen“, sagt Hartmut Zacher, Geschäftsführer der NGG-Region Stuttgart.

Die NGG fordert deshalb die Bundesregierung auf, den Beschäftigten im Gastgewerbe eine Corona-Sofort-Nothilfe in Höhe von 1.000 Euro zu zahlen. „Die Politik greift den Firmen mit enormen Summen unter die Arme, um eine Pleitewelle zu verhindern. Jetzt darf sie die Beschäftigten nicht im Regen stehen lassen“, so Zacher. Nach Einschätzung der NGG würden sich die Kosten für eine Beschäftigten-Nothilfe im Dezember auf rund 600 Millionen Euro belaufen. Zum Vergleich: Die Unternehmenshilfen im Gastgewerbe kosten den Staat laut Bundesregierung allein in diesem Monat 17 Milliarden Euro.

Außerdem müsse die Auszahlung der Unternehmenshilfen an den Erhalt von Arbeitsplätzen geknüpft werden. „Es darf nicht sein, dass sich Wirte und Hoteliers jetzt 75 Prozent des Vorjahresumsatzes erstatten lassen und wenig später ihre Mitarbeiter vor die Tür setzen“, unterstreicht Zacher. Zwar befänden sich die Unternehmen in einer historisch einmaligen Krise. Diese müsse aber gemeinsam mit den Beschäftigten ausgestanden werden – nicht zuletzt, um Fachkräfte zu halten, die nach der Pandemie dringend gebraucht würden.

Nach Angaben der Hans-Böckler-Stiftung könnte die Einführung eines „Mindest- Kurzarbeitergeldes“ entscheidend dabei helfen, die Einkommenseinbußen im Niedriglohnsektor gering zu halten. Frankreich habe ein solches, an den gesetzlichen Mindestlohn gekoppeltes Modell erfolgreich eingeführt. Hierzulande müsste ein „Mindest- KuG“ damit bei 1.200 Euro im Monat liegen, so die Stiftung. Die Gewerkschaft NGG fordert Bund und Länder dazu auf, diesen Vorschlag eingehend zu prüfen, um Verwerfungen am unteren Ende der Einkommensskala zu verhindern.

„Klar ist auch, dass die Politik rasch einen Fahrplan vorlegen muss, wie es im neuen Jahr weitergeht“, fordert Gewerkschafter Zacher. Bis eine Covid-19-Impfung für die gesamte Bevölkerung bereitstehe, könnten noch Monate vergehen – eine Zeit, die Unternehmen und Beschäftigte im heimischen Gastgewerbe ohne weitere Hilfen nicht haben.

Nach Angaben der Arbeitsagentur beschäftigt die Gastronomie im Landkreis Ludwigsburg 5.270 Menschen in 724 Betrieben. Weitere 1.182 Beschäftigte arbeiten in 94 Unternehmen des Beherbergungsgewerbes.

red

Corona-Fallzahlen am Mittwoch, 02. Dezember im Kreis Ludwigsburg

Die Lage am Mittwoch, 02. Dezember im Landkreis Ludwigsburg: 

Binnen 24 Stunden meldete das Gesundheitsamt in Ludwigsburg +161 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Mittwoch vor einer Woche hat sich die Zahl der Neuinfektionen deutlich erhöht. Damals waren 139 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Gestern waren es 158 Fälle. Der bis dato höchste Wert seit Beginn der Corona-Pandemie im Kreis Ludwigsburg lag bei 305.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 9.402 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um zwei auf 135. Rund 8.215 (+148Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 02. 12)

Laut den RKH Kliniken sind 62 (-5)  COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 49 (-1) Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 13 (-4) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 11 (+5) beatmet werden. (Stand: 02.12.)

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt laut dem Landratsamt am Mittwoch bei 114,1 (Stand: 02.12.) Gestern lag der Wert bei 109,4Damit liegt der Landkreis weiterhin sehr deutlich über der kritischen Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner erreicht.

Nach dem am Mittwoch (14.10.) der Grenzwert von 50 Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg überschritten wurde, gilt der Kreis zum Risikogebiet. Das Landratsamt hat aufgrund dieser Entwicklung eine Allgemeinverfügung erlassen, die seit Donnerstag (15.10.) gültig ist. In der Innenstadt der Stadt Ludwigsburg gilt zusätzlich seit dem 15. Oktober eine Maskenpflicht.

Aktuell Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 02.12.)

( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 67 | 2 )
Asperg ( 233 | 6 )
Benningen am Neckar ( 81 | 0 )
Besigheim ( 193 | 9 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.000 | 14 )
Bönnigheim ( 197 | 4 )
Ditzingen ( 379 | 10 )
Eberdingen ( 133 | 1 )
Erdmannhausen ( 65 | 0 )
Erligheim ( 64 | -1 )
Freiberg am Neckar ( 218 | 5 )
Freudental ( 93 | 1 )
Gemmrigheim ( 88 | 2 )
Gerlingen ( 289 | 5 )
Großbottwar ( 101 | 0 )
Hemmingen ( 116 | 1 )
Hessigheim ( 21 | 0 )
Ingersheim ( 85 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 135 | 2 )
Korntal-Münchingen ( 341 | 2 )
Kornwestheim ( 679 | 4 )
Löchgau ( 83 | 3 )
Ludwigsburg ( 1.679 | 35 )
Marbach am Neckar ( 268 | 3 )
Markgröningen ( 196 | 0 )
Möglingen ( 260 | 6 )
Mundelsheim ( 52 | 0 )
Murr ( 99 | 2 )
Oberriexingen ( 43 | 0 )
Oberstenfeld ( 107 | 1 )
Pleidelsheim ( 101 | 2 )
Remseck am Neckar ( 420 | 10 )
Sachsenheim ( 357 | 7 )
Schwieberdingen ( 163 | 3 )
Sersheim ( 122 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 161 | 3 )
Tamm ( 178 | 5 )
Vaihingen an der Enz ( 475 | 13 )
Walheim ( 50 | 0 )

red

Corona-Fallzahlen am Dienstag, 01. Dezember im Kreis Ludwigsburg

Die Lage am Dienstag, 01. Dezember im Landkreis Ludwigsburg: 

Binnen 24 Stunden meldete das Gesundheitsamt in Ludwigsburg +158 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Dienstag vor einer Woche hat sich die Zahl der Neuinfektionen erhöht. Damals waren 133 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Gestern waren es 65 Fälle. Der bis dato höchste Wert seit Beginn der Corona-Pandemie im Kreis Ludwigsburg lag bei 305.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 9.241 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um drei auf 133. Rund 8.067 (+153Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 01. 12)

Laut den RKH Kliniken sind 67  COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 50 Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 17 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 6 beatmet werden. (Stand: 01.12.)

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt laut dem Landratsamt am Montag bei 109,4 (Stand: 01.12.) Gestern lag der Wert bei 106,1Damit liegt der Landkreis weiterhin sehr deutlich über der kritischen Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100. 000 Einwohner erreicht.

Nach dem am Mittwoch (14.10.) der Grenzwert von 50 Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg überschritten wurde, gilt der Kreis zum Risikogebiet. Das Landratsamt hat aufgrund dieser Entwicklung eine Allgemeinverfügung erlassen, die seit Donnerstag (15.10.) gültig ist. In der Innenstadt der Stadt Ludwigsburg gilt zusätzlich seit dem 15. Oktober eine Maskenpflicht.

Aktuell Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 01.12.)

( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 65 | 3 )
Asperg ( 227 | 4 )
Benningen am Neckar ( 81 | 1 )
Besigheim ( 184 | 2 )
Bietigheim-Bissingen ( 986 | 8 )
Bönnigheim ( 193 | 6 )
Ditzingen ( 369 | 12 )
Eberdingen ( 132 | 1 )
Erdmannhausen ( 65 | 2 )
Erligheim ( 65 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 213 | 5 )
Freudental ( 92 | 0 )
Gemmrigheim ( 86 | 0 )
Gerlingen ( 284 | 8 )
Großbottwar ( 101 | 1 )
Hemmingen ( 115 | 0 )
Hessigheim ( 21 | 0 )
Ingersheim ( 84 | 2 )
Kirchheim am Neckar ( 133 | 1 )
Korntal-Münchingen ( 339 | 2 )
Kornwestheim ( 675 | 13 )
Löchgau ( 80 | 1 )
Ludwigsburg ( 1.644 | 36 )
Marbach am Neckar ( 265 | 5 )
Markgröningen ( 196 | 0 )
Möglingen ( 254 | 1 )
Mundelsheim ( 52 | 0 )
Murr ( 97 | 2 )
Oberriexingen ( 43 | 0 )
Oberstenfeld ( 106 | 1 )
Pleidelsheim ( 99 | 1 )
Remseck am Neckar ( 410 | 10 )
Sachsenheim ( 350 | 11 )
Schwieberdingen ( 160 | 5 )
Sersheim ( 122 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 158 | 2 )
Tamm ( 173 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 462 | 8 )
Walheim ( 50 | 1 )

red

Möglingen: Aggressive 85-Jährige weigert sich Bankfiliale zu verlassen und spuckt Mitarbeiter an

Am Rathausplatz in Möglingen befand sich am Montag gegen 15:10 Uhr eine 85-jährige Frau, trotz eines bestehenden Hausverbots, in den Räumlichkeiten einer Bankfiliale.

Ein Bankmitarbeiter bat die Frau mehrmals, das Gebäude zu verlassen. Als sie sich weigerte und mehrfach in Richtung des Mannes spuckte, wurde die Polizei über den Vorfall informiert. Glücklicherweise befand sich zwischen der älteren Dame, die vermutlich unter dem Eindruck einer psychischen Ausnahmesituation stand, und dem Mitarbeiter eine Plexiglasscheibe. Somit wurde der Mann bei der Spuck-Aktion nicht getroffen. Beim Eintreffen der Beamten saß die 85-Jährige ohne Mund-Nasen-Schutz in der Filiale zunächst ruhig auf einem Stuhl. Nachdem sie der Aufforderung eine Bedeckung aufzusetzen sowie die Filiale zu verlassen nicht nachgekommen war, wollten die Beamten die mittlerweile aggressive Frau aus dem Gebäude führen. Hierbei schrie die Dame lautstark umher, sperrte sich vehement und versuchte sich aus dem Griff der Einsatzkräfte loszureißen. Als versucht wurde durch Zureden die Frau zu beruhigen, spuckte sie einem Beamten ins Gesicht und erneut in Richtung der Bankmitarbeiter. Aufgrund der erneuten Spuck-Attacken wurde die 85-Jährige aus der Filiale begleitet und mittels Handschließen gefesselt. Zudem wurde ihr eine Spuckschutzhaube aufgesetzt, um weitere Angriffe zu vermeiden.

Schlussendlich wurde die Frau aufgrund der Gesamtumstände in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Sie muss nun mit einer Anzeige wegen Beleidigung, Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

red

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

11.238 Frauen und Männer ohne Arbeit: Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit im Kreis Ludwigsburg

KREIS LUDWIGSBURG. Die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis Ludwigsburg ging im November zum dritten Mal in Folge zurück. Bei der Agentur für Arbeit Ludwigsburg und dem kommunalen Jobcenter Landkreis Ludwigsburg waren im Berichtsmonat November 11.238 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 401 Personen (3,4 Prozent) weniger als im Vormonat und 2.514 oder 28,8 Prozent mehr als im November vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ging um 0,1 Prozentpunkte auf 3,6 Prozent zurück. Im November des Vorjahres lag sie bei 2,8 Prozent.

„Die schrittweise Erholung des Arbeitsmarktes hat sich im November weiter fortgesetzt. Erneut weniger Menschen haben sich aus einer Erwerbstätigkeit heraus arbeitslos gemeldet. Und auch die bei der Arbeitsagentur im Berichtsmonat eingegangenen Stellenmeldungen der Unternehmen zeigen, dass die Nachfrage nach Arbeitskräften wieder langsam zunimmt“, freut sich Martin Scheel, der Leiter der Ludwigsburger Arbeitsagentur, über die jüngsten Entwicklungen. Dennoch, so Scheel weiter, „haben wir noch eine weite Wegstrecke vor uns, bis wir uns wieder dem Vorkrisenniveau annähern werden. So fehlt es angesichts der weiter anhaltenden Einschränkungen infolge hoher Infektionszahlen noch deutlich an Beschäftigungsdynamik. Zudem zeigen uns die Unternehmen aktuell wieder verstärkt Kurzarbeit an“.

Arbeitslosigkeit getrennt nach Rechtskreisen

Im Rechtskreis des Sozialgesetzbuches (SGB) III (Zuständigkeitsbereich der Agentur für Arbeit Ludwigsburg) waren 6.609 Menschen arbeitslos gemeldet, 244 oder 3,6 Prozent weniger als im Oktober und 2.039 (44,6 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Die anteilige Arbeitslosenquote betrug 2,1 Prozent. 1.591 Personen meldeten sich im Laufe des Berichtsmonats arbeitslos, davon 935 aus Erwerbstätigkeit und 360 aus Ausbildung oder einer Maßnahme. Aus der Arbeitslosigkeit meldeten sich 1.821 Frauen und Männer ab. Davon gingen 874 in eine Erwerbstätigkeit und 360 begannen eine Ausbildung oder Maßnahme. Die Arbeitslosenquote ging zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 2,1 Prozent zurück. Im Vorjahresmonat lag die Quote bei 1,5 Prozent.

In der steuerfinanzierten Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Sozialgesetzbuch II, für die das kommunale Jobcenter Landkreis Ludwigsburg zuständig ist, waren insgesamt 4.629 Personen arbeitslos gemeldet. Das waren 157 (minus 3,3 Prozent) weniger als im Oktober und 475 (plus 11,4 Prozent) mehr als im Vorjahresmonat. Im aktuellen Statistikzeitraum haben sich 1.136 Frauen und Männer neu arbeitslos gemeldet, davon kamen 165 aus einer Erwerbstätigkeit und 286 aus einer Ausbildung oder Maßnahme. Die Arbeitslosigkeit konnten 1.136 Personen beenden, 165 haben eine Erwerbstätigkeit aufgenommen und 286 begannen eine Ausbildung oder Maßnahme. Die Arbeitslosenquote lag bei 1,5 Prozent (Vorjahresmonat 1,3 Prozent).

Entwicklung auf dem Stellenmarkt

Die Unternehmen meldeten dem Arbeitgeber-Service im aktuellen Berichtsmonat November insgesamt 1.008 neue Stellenangebote, ein Plus zum Vormonat um 158 (18,6 Prozent) und 49 oder 4,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Im Stellenbestand der Agentur für Arbeit Ludwigsburg befanden sich zum Stichtag im November 2791 Angebote, das waren 203 (7,8 Prozent) mehr als im Oktober und 860 (23,6 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat.

Die meisten bei der Arbeitsagentur gemeldeten offenen Stellen finden sich weiterhin in den Bereichen „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“, „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“ und „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“.

red

Quelle: Agentur für Arbeit

Blühende Barock beendet die Saison 2020 endgültig

Die Hoffnung, dass das Blühende Barock in diesem Jahr wieder öffnet haben sich zerschlagen. Die Entwicklung der Corona-Zahlen zwangen die Parkbetreiber nun ein drittes Mal zur unfreiwilligen Schließung der Anlage.

In einer gestern bekanntgegeben Mitteilung des BlüBa heißt es: „Aufgrund der nach wie vor hohen Infektionszahlen und der deshalb von den Länderchefs und der Bundesregierung beschlossenen Verlängerung des 2. Lockdowns haben sich die Hoffnungen auf eine Wiederöffnung des BlüBa und gegebenenfalls sogar eine Verlängerung bis vor Weihnachten, nicht erfüllt. Daher haben die Gesellschafter des Blühenden Barock beschlossen, die Saison des Blühenden Barock nun offiziell zu beenden, so dass auch die Durchführung der „Leuchtenden Traumpfade“ in diesem Jahr nicht mehr möglich ist.

Die Gesellschafter Land Baden-Württemberg und Stadt Ludwigsburg setzen damit die aktuelle Corona-Verordnung vom 30.11.2020 um, nach der Freizeitparks, Tierparks, zoologische und botanische Gärten, wie z.B. die Wilhelma, andere Schlossgärten und in dem Fall auch das BlüBa für den Publikumsverkehr geschlossen bleiben müssen. Damit ist das Aus der eigentlich verlängerten Saison nun endgültig besiegelt.

Konkret bedeutet dies, dass die Gärten um das Residenzschloss weiterhin für jeden Publikumsverkehr geschlossen bleiben müssen, mindestens bis 20.12.2020. Dies gilt entsprechend der Verordnung auch für einen eintrittsfreien bzw. kostenfreien Zutritt.

Ein kleiner Lichtblick: Der Aufsichtsrat des BlüBa hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, dass die „Leuchtenden Traumpfade“ im Jahr 2021 als Abschluss der Saison durchgeführt werden sollen.“

red

Corona-Fallzahlen am Montag, 30. November im Kreis Ludwigsburg

Die Lage am Montag, 30.11. im Landkreis Ludwigsburg: 

Binnen 24 Stunden meldete das Gesundheitsamt in Ludwigsburg +65 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Montag vor einer Woche hat sich die Zahl der Neuinfektionen mehr als verdoppelt. Damals waren 30 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Gestern waren es 11 Fälle. Der bis dato höchste Wert seit Beginn der Corona-Pandemie im Kreis Ludwigsburg lag bei 305. Die Zahlen am Sonntag und Montag sind erfahrungsgemäß niedriger als an den anderen Wochentagen, da am Wochenende weniger getestet wird.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 9.083 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um eins auf 130. Rund 7.914 (+207Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 30.11)

Laut den RKH Kliniken sind 67  COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 50 Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 17 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 6 beatmet werden. (Stand: 30.11)

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt laut dem Landratsamt am Montag bei 106,1 (Stand: 30.11.) Gestern lag der Wert bei 107,5. Damit liegt der Landkreis weiterhin sehr deutlich über der kritischen Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100. 000 Einwohner erreicht.

Nach dem am Mittwoch (14.10.) der Grenzwert von 50 Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg überschritten wurde, gilt der Kreis zum Risikogebiet. Das Landratsamt hat aufgrund dieser Entwicklung eine Allgemeinverfügung erlassen, die seit Donnerstag (15.10.) gültig ist. In der Innenstadt der Stadt Ludwigsburg gilt zusätzlich seit dem 15. Oktober eine Maskenpflicht.

Aktuell Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 30.11)

( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 62 | 0 )
Asperg ( 223 | 0 )
Benningen am Neckar ( 80 | 1 )
Besigheim ( 182 | 2 )
Bietigheim-Bissingen ( 978 | 2 )
Bönnigheim ( 187 | 0 )
Ditzingen ( 357 | 8 )
Eberdingen ( 131 | 3 )
Erdmannhausen ( 63 | 2 )
Erligheim ( 64 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 208 | 1 )
Freudental ( 92 | 0 )
Gemmrigheim ( 86 | 0 )
Gerlingen ( 276 | 6 )
Großbottwar ( 100 | 0 )
Hemmingen ( 115 | 0 )
Hessigheim ( 21 | 0 )
Ingersheim ( 82 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 132 | 3 )
Korntal-Münchingen ( 337 | 3 )
Kornwestheim ( 662 | 10 )
Löchgau ( 79 | 0 )
Ludwigsburg ( 1.608 | 4 )
Marbach am Neckar ( 260 | -1 )
Markgröningen ( 196 | 1 )
Möglingen ( 253 | 0 )
Mundelsheim ( 52 | 0 )
Murr ( 95 | 0 )
Oberriexingen ( 43 | 1 )
Oberstenfeld ( 105 | 2 )
Pleidelsheim ( 98 | 0 )
Remseck am Neckar ( 400 | 4 )
Sachsenheim ( 339 | 3 )
Schwieberdingen ( 155 | 1 )
Sersheim ( 122 | 1 )
Steinheim an der Murr ( 156 | -1 )
Tamm ( 172 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 454 | 8 )
Walheim ( 49 | 0 )

red

Verkehrsbericht: Welche Straßen diese Woche in Ludwigsburg gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 30. November

Brahmsweg (Schlösslesfeldschule)
Hier besteht eine Vollsperrung zwischen der Max-Reger-Straße und der Bücherei der Schlösslesfeldschule. Der Gehweg auf der Westseite ist offen.

Bönnigheimer Straße
Hier besteht bis voraussichtlich Mitte Dezember eine Vollsperrung mit einer örtlichen Umleitung.

Dieselstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Mitte Dezember zwischen der Friedenstraße 76 und der Dieselstraße 6 eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten. Die Zufahrt in die Dieselstraße ist für die Anwohner aus der Daimlerstraße möglich.

Friedrich-Ebert-Straße
Hier besteht voraussichtlich bis Mitte Dezember eine Vollsperrung zwischen der Oststraße und der Schubartstraße, der Geh- und Radweg bleibt frei.

Friedrichstraße Nordseite
Hier steht bis voraussichtlich März 2021 zwischen der Solitudestraße und der Stuttgarter Straße nur jeweils eine Fahrspur in jeder Richtung zur Verfügung.

Gänsfußallee (Kreuzung Hoferstraße / Grönerstraße)
Bis voraussichtlich Ende Dezember bestehen folgende Beeinträchtigungen:
Vollsperrung der Kreuzung Gänsfußallee / Hoferstraße / Grönerstraße. Es kann nur von der Grönerstraße in die Gänsfußallee in Richtung Schwieberdinger Straße sowie geradeaus in die Hoferstraße abgebogen werden. Alle anderen Fahrtrichtungen sind gesperrt. Weiterhin erfolgt in der Gänsfußallee eine Umleitung über die Karl-Hüller-Straße. Die Hoferstraße wird zur Sackgasse und kann nur aus Richtung Mörikestraße (Nord) befahren werden. Die Gänsfußallee aus Richtung Mörikestraße (Nord) wird zur Sackgasse; es kann nur bis an die besagte Kreuzung herangefahren werden.

Heilbronner Straße / B 27
Hier wird die äußerste Fahrspur wegen Instandsetzungsarbeiten an der Stützwand außerhalb der Hauptverkehrszeiten abschnittsweise gesperrt.

Johannesstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Anfang März 2021 eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudestraße und dem Zentralen Omnibus-bahnhof (ZOB) für den Individualverkehr gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt – die Verkehrsführung erfolgt stadteinwärts zwischen der Friedrichstraße und der Leonberger Straße.

L 1140
Bedingt durch die Umbaumaßnahmen an der Ostrampe der Autobahn-Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd sind Verkehrsbeeinträchtigungen auf der L 1140 möglich.

Neckarhalde
Hier besteht auf Höhe der Neckarhalde 39 bis voraussichtlich Ende Dezember eine Vollsperrung für den Kfz-, Fußgänger- und Radverkehr. Es besteht eine Umleitung über: Neckarhalde – Herrmann-Wißmann-Straße – Steinäckerstraße.

Neißestraße / Pregelstraße
Es besteht bis voraussichtlich Ende Februar 2021 eine Vollsperrung der Neißestraße ab der Abzweigung Pregelstraße.

Porschestraße
Hier kommt es bis voraussichtlich Ende November zu Beeinträchtigungen im Baustellenbereich auf Höhe der Porschestraße 14.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrecht erhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.   

Schmiedgässle / Kronenstraße (komplett)
Es besteht eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten bis voraussichtlich
März 2021.

Schwieberdinger Straße /Keplerstraße/ Friedrichstraße
Hier steht pro Richtung im Baufeld nur jeweils eine Fahrspur zur Verfügung. Die Zu- und Abfahrt aus den Nebenrichtungen ist eingeschränkt oder teilweise nicht möglich. Die Zu- und Abfahrt aus der Pflugfelder Straße in die Schwieberdinger Straße ist aufgrund der dortigen Baustelle nicht möglich. Die Baumaßnahmen dauern voraussichtlich bis Anfang Dezember.

Seeschlossallee / Lichtäcker
Der Feldweg zwischen der Seeschlossallee und Lichtäcker 36 ist voraussichtlich bis Ende November im betroffenen Bereich voll gesperrt.

Steinbeisstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Dezember eine Vollsperrung im betroffenen Bereich (Bauabschnitt 3).

Uferwiesen II
Hier besteht eine Vollsperrung der Anlegestelle. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Untere Kasernenstraße – Parkplatz Untere Stadt
Der Parkplatz Untere Stadt ist im Zuge der Umgestaltung des Walckerparks bis voraussichtlich Mitte/Ende Dezember gesperrt. Im Bereich der Unteren Kasernenstraße, der Oberen Kasernenstraße und der Bietigheimer Straße sind daher die öffentlichen Stellplätze in Anwohnerparkplätze umgewandelt (Bewohnerparkbereich 1).

Untere Kasernenstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Bietigheimer Straße und dem Postgässle.

Waldäcker III
Hier sind temporäre Einschränkungen bei der Nutzung des Radweges entlang der Schwieberdinger Straße möglich. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Westrandstraße (im Bau) – Liebigstraße / Beim Bierkeller / Wöhlerstraße
Hier kann es zu Behinderungen im Bereich Liebigstraße / Beim Bierkeller kommen. Zudem bestehen Halteverbote  in der Wöhlerstraße, Liebigstraße und in der Straße Beim Bierkeller.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Aktuelle Corona-Fall-Zahlen am Samstag für den Kreis Ludwigsburg

Die Lage am Samstag, 28. November, im Landkreis Ludwigsburg: 

Auch am Samstag gab es im Vergleich zur Vorwoche einen leichten Rückgang bei den Neuinfektionen. Binnen 24 Stunden meldete das Gesundheitsamt in Ludwigsburg +154 neue Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Samstag vor einer Woche sank die Zahl der Neuinfektionen um 6. Damals waren 160 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Gestern waren es 141 Fälle. Der bis dato höchste Wert seit Beginn der Corona-Pandemie im Kreis Ludwigsburg lag bei 305. (Stand: 28.11.)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 9.007 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um eins auf 129. Rund 7.525 (+89) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 28.11)

Laut den RKH Kliniken sind 60 (+2) COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 44 (+4) Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 16 (-2Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 11 (– 4) beatmet werden. (Stand: 28.11)

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt laut dem Landratsamt am Samstag bei 111,2 (Stand: 28.11.) Gestern lag der Wert bei 99,3. 

Nach dem am Mittwoch (14.10.) der Grenzwert von 50 Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg überschritten wurde, gilt der Kreis zum Risikogebiet. Das Landratsamt hat aufgrund dieser Entwicklung eine Allgemeinverfügung erlassen, die seit Donnerstag (15.10.) gültig ist. In der Innenstadt der Stadt Ludwigsburg gilt zusätzlich seit dem 15. Oktober eine Maskenpflicht.

Aktuell Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 28.11)

( Bestätigte Fälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 62 | 1 )
Asperg ( 223 | 7 )
Benningen am Neckar ( 78 | 2 )
Besigheim ( 180 | 4 )
Bietigheim-Bissingen ( 976 | 10 )
Bönnigheim ( 187 | 6 )
Ditzingen ( 346 | 9 )
Eberdingen ( 128 | 1 )
Erdmannhausen ( 60 | 0 )
Erligheim ( 64 | 3 )
Freiberg am Neckar ( 207 | 3 )
Freudental ( 92 | 1 )
Gemmrigheim ( 86 | 0 )
Gerlingen ( 270 | 4 )
Großbottwar ( 99 | 1 )
Hemmingen ( 115 | 4 )
Hessigheim ( 21 | 0 )
Ingersheim ( 82 | 3 )
Kirchheim am Neckar ( 129 | 1 )
Korntal-Münchingen ( 334 | 6 )
Kornwestheim ( 652 | 13 )
Löchgau ( 79 | 0 )
Ludwigsburg ( 1.598 | 33 )
Marbach am Neckar ( 261 | 8 )
Markgröningen ( 195 | 3 )
Möglingen ( 253 | 1 )
Mundelsheim ( 52 | 2 )
Murr ( 95 | 1 )
Oberriexingen ( 43 | 1 )
Oberstenfeld ( 104 | 0 )
Pleidelsheim ( 98 | 1 )
Remseck am Neckar ( 395 | 8 )
Sachsenheim ( 336 | 2 )
Schwieberdingen ( 154 | 5 )
Sersheim ( 120 | 2 )
Steinheim an der Murr ( 157 | 3 )
Tamm ( 172 | 2 )
Vaihingen an der Enz ( 446 | 1 )
Walheim ( 49 | 0 )

red

Pflegekräfte der Kliniken Ludwigsburg und Bietigheim erhalten 750 000 Euro vom Bund – viele Kliniken im Land gehen leer aus

Von Uwe Roth und Ayhan Güneş

Der Bundesrat hat mit dem Gesetz zur Zukunft der Krankenhäuser grünes Licht für eine Pflegeprämie gegeben. Damit erhalten Krankenhäuser, die einen hohen Anteil an COVID-19-Patientinnen und -Patienten behandelt haben, rund 100 Millionen Euro, um Pflegepersonal eine Corona-Prämie von bis zu 1.000 Euro zahlen zu können. Auch die Beschäftigten in den Kliniken des Landkreises Ludwigsburg profitieren davon: So erhält das Klinikum Ludwigsburg einen Betrag von 586.565,71 Euro und das Krankenhaus in Bietigheim 163.639,06 Euro. Insgesamt bekommt Baden-Württemberg 20 Millionen Euro vom Bund, die an die Krankenhäuser im Land weitergeleitet werden. Mit einem Betrag von knapp 600.000 Euro gehört das Klinikum Ludwigsburg zu den Häusern mit der höchsten Sonderzahlung. Die Landesregierung beabsichtigt zudem, die Pflegeprämie um bis zu 500 Euro pro Person aufstocken. Damit können Beschäftigte in Krankenhäusern eine Corona-Prämie von insgesamt bis zu 1.500 Euro erhalten.

Alexander Tsongas ist Sprecher der Regionale Kliniken Holding (RKH) Ludwigsburg. Er teilt auf Anfrage von Ludwigsburg24 mit, dass nach Bekanntgabe der Zahlen der Betriebsrat mit der Aufgabe betraut worden sei, die Summe unter den Beschäftigten gerecht zu verteilen. „Der Betriebsrat hat einen guten Überblick auf die Mitarbeiter. Er wird einen entsprechenden Plan so schnell wie möglich vorlegen“, so Tsongas.
Er verweist darauf, dass die Pflegekräfte in der RKH nicht zum ersten Mal eine solche Sonderzahlung erhalten. Im Frühjahr in der ersten Corona-Welle hätten 1199 Beschäftigte einen Anteil von insgesamt 507.277 Euro erhalten. Die Summe sei aus dem Haushalt der Holding bezahlt worden. Auch von der Tarifeinigung im Spätsommer hätten die Pflegekräfte des Klinikums profitiert: Die RKH habe insgesamt drei Millionen Euro als Einmalprämie ausgezahlt.

In Baden-Württemberg profitieren 69 von insgesamt 205 Krankenhäusern (Privatkliniken sind nicht berücksichtigt) von dieser Regelung. Das Land will die Sonderzahlung des Bundes um weitere 10 Millionen Euro aufstocken. Das teilte Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) am Donnerstag (26. November) in Stuttgart mit. Minister Lucha: „Wir sind uns der enormen Leistung der Beschäftigten in Krankenhäusern jeden Tag und ganz besonders in den letzten Monaten sehr bewusst. Daher hat sich die Landesregierung entschlossen, ein deutliches Zeichen der Anerkennung zu setzen und stockt die Mittel für die Pflegeprämie um bis zu 500 Euro pro Person auf. Damit können diejenigen Beschäftigten, die ganz besonders von der Krise betroffen waren, eine Prämie von insgesamt bis zu 1.500 Euro erhalten.“

Welche Krankenhäuser in Baden-Württemberg in welcher Höhe davon profitieren ist in der nachfolgenden Übersicht aufgeführt.

Tabelle: Anspruchsberechtigte Krankenhäuser in Baden-Württemberg (Quelle: Sozialministerium BW)