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Illegales Autorennen; Widerstand gegen Polizisten und was sonst noch im Kreis Ludwigsburg los was

A 81 / Pleidelsheim: Verbotenes Kraftfahrzeugrennen

Auf der A81 im Bereich zwischen Mundelsheim und Pleidelsheim lieferten sich in der Nacht zum Sonntag gegen 02:10 Uhr offenbar vier Autofahrer ein illegales Straßenrennen. Dazu bremsten sie mehrfach andere Verkehrsteilnehmer auf allen Fahrstreifen gleichzeitig bis auf etwa 30 km/h ab und beschleunigten dann sehr stark. An der Ausfahrt Pleidelsheim fuhren sie von der Autobahn ab, um anschließend wieder in Richtung Heilbronn zu fahren. Eine Fahndung nach den Fahrzeugen verlief zunächst erfolglos. Die polizeilichen Ermittlungen hierzu dauern noch an. Sachdienliche Hinweise nimmt die Verkehrspolizeiinspektion, Tel. 0711 6869-0, entgegen.

Vaihingen/Enz-Horrheim: Widerstand gegen Polizeibeamte

Mit einer renitenten 34-Jährigen hatten es Beamte des Polizeireviers Vaihingen/Enz am Sonntagabend gegen 21:30 Uhr in Horrheim zu tun. Nachbarn der Frau hatten eine Ruhestörung gemeldet. Kurz darauf trafen die Polizisten die 34-Jährige auf einem Wiesengrundstück an. Nachdem sie einem Platzverweis nicht nachkam, sollte sie zum Streifenwagen gebracht werden. Dabei leistete sie Widerstand, trat nach den Beamten und beleidigte sie. Bei der Widerstandshandlung zog sich die 34-Jährige eine leichte Verletzung zu, die in einem Krankenhaus versorgt wurde. Anschließend wurde sie in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

Vaihingen/Enz-Ensingen: Beim Leergutdiebstahl ertappt

Zwei oder drei unbekannte Täter kletterten in der Nacht zu Sonntag gegen 02:15 Uhr über den Zaun eines Unternehmens in der Horrheimer Straße und versuchten dort Leergut zu stehen. Dabei wurden sie von einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes ertappt und flüchteten. Das in einen blauen Sack verpackte Leergut ließen sie zurück. Einer der Täter ist ca. 170 cm groß und hatte bei der Tatausführung einen Strumpf über den Kopf gezogen. Er war bekleidet mit einer blauen Jogginghose und einem helleren T-Shirt und trug helle Turnschuhe. Das Polizeirevier Vaihingen/Enz, Tel. 07042 941-0, bittet um Hinweise.

Vaihingen/Enz: Unfall durch überhöhte Geschwindigkeit

Auf etwa 35.000 Euro beläuft sich der Sachschaden, der am Sonntagabend gegen 23:20 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der L 1125 zwischen Kleinglattbach und der B 10 entstanden ist. Der 62-jährige Fahrer eines Ford-Mustang war in Richtung der B 10 unterwegs und kam im Kreisverkehrs an der Neuen Bahnhofstraße infolge nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort prallte er gegen die Leitplanke, die durch die Wucht des Aufpralls aus der Verankerung gerissen wurde. Der 62-Jährige kam mit leichten Verletzungen davon. Sein Auto wurde abgeschleppt.

Oberstenfeld-Prevorst: Nächtliche Randale auf Waldspielplatz – Zeugen gesucht

Wie am Sonntag gegen 6:00 Uhr festgestellt wurde, war der Waldspielplatz bei Oberstenfeld-Prevorst zum Schauplatz nächtlicher Umtriebe geworden. Ein dort aufgestellter Baucontainer wurde aufgebrochen und dabei die Türe völlig verbogen. Auch ein danebenstehendes Dixi-WC hatte man umgeworfen. An allen dort stehenden Baufahrzeugen waren die Türen geöffnet und unter der Kette eines Baggers lag ein verbogenes Verkehrsschild. Aufgrund der Spurenlage könnten die Fahrzeuge vermutlich auch bewegt worden sein. Die Höhe des Sachschadens war bislang noch nicht bezifferbar. Es ist auch noch unklar, ob etwas gestohlen wurde. Der Polizeiposten Großbottwar hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise unter Tel. 07148 16250.

L1125 / Murr: Mercedes übersehen – Verkehrsunfall mit 55.000 Euro Sachschaden

Auf der Landesstraße 1125 zwischen Pleidelsheim und Murr kam es am Sonntag gegen 12:10 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einem geschätzten Gesamtschaden von 55.000 Euro. Ein 43-Jähriger fuhr mit seinem Mercedes auf der Landesstraße von Pleidelsheim kommend in Richtung Murr und wollte auf Höhe eines Bauernhofes in einem Feldweg wenden. Beim Einfahren auf die Landesstraße übersah er vermutlich einen 59-Jährigen mit seinem Mercedes. In der Folge prallte der 59-Jährige mit seinem Fahrzeug frontal in die linke Seite des Mercedes des 43-Jährigen. Beide Fahrzeuge waren nach dem Verkehrsunfall vollständig beschädigt, nicht mehr fahrbreit und mussten geborgen werden. Der 59-Jährige und seine 57-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der 43-Jährige, seine 34-Jährige Beifahrerin sowie die drei im Fahrzeug befindlichen Kleinkinder wurden ebenfalls zur ärztlichen Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

B27 / Ludwigsburg: Zeugen zu Verkehrsunfall gesucht

Auf der Bundesstraße 27 zwischen Ludwigsburg und Bietigheim-Bissingen kam es am Samstag gegen 22:10 Uhr im Kreuzungsbereich bei der Anschlussstelle Ludwigsburg-Nord zu einem Verkehrsunfall, über dessen Hergang die Unfallbeteiligten unterschiedliche Angaben machen. Eine 23-Jährige kam mit ihrem VW aus Richtung der Bundesautobahn, während ein 42-Jähriger mit seinem Mitsubishi aus Richtung Ludwigsburg in die Kreuzung einfuhr. Beide Fahrzeuge kollidierten in der Kreuzung und es entstand ein Sachschaden von insgesamt circa 10.000 Euro. Das Polizeirevier Ludwigsburg sucht nun Zeugen, die etwas zum Unfallhergang sagen können. Diese werden gebeten sich unter Tel. 07141 18 5353 beim Polizeirevier zu melden.

Bietigheim-Bissingen: Automaten aufgebrochen

Zwischen Samstag, 22:00 Uhr, und Sonntag, 9:55 Uhr, wurden zwei Zigarettenautomaten in der Parkäckerstraße in Bietigheim-Bissingen aufgebrochen. Es wurden die Zigaretten und das Bargeld gestohlen. Der Gesamtschaden ist noch nicht abschließend beziffert. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen nimmt Hinweise unter Tel. 07142 405 0 entgegen.

Bietigheim-Bissingen: Unfall im Kreuzungsbereich – Polizei sucht Zeugen

Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen sucht Zeugen zu einem Verkehrsunfall, welcher sich am Sonntag gegen 14:40 Uhr im Kreuzungsbereich der Stuttgarter und Großingersheimer Straße ereignete. Eine 41-Jährige kam mit ihrem VW über die Stuttgarter Straße in Richtung Bahnhof gefahren und wollte an der Kreuzung mit der Großingersheimer Straße in diese nach links abbiegen. Hierbei begegnete ihr ein 79-Jähriger mit seinem Opel, der auf der linken Fahrspur geradeaus fahren wollte. In der Folge kam es zum Zusammenprall der Fahrzeuge in der Kreuzung. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt und beide Fahrzeuge waren noch fahrbereit. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt circa 6.000 Euro. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen sucht nun insbesondere diejenigen Fahrzeuglenker, die hinter dem 79-Jährigen gefahren sind und etwas zum Unfallhergang sagen können. Diese werden gebeten sich unter Tel. 07142 405 0 zu melden.

L1141 / Korntal-Münchingen: Unfall auf der Westumgehung

Auf der Landesstraße 1141 kam es am Sonntag gegen 12:50 Uhr auf der Westumgehung von Korntal-Münchingen zu einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich mit der Kreisstraße 1656. Vermutlich übersah ein 76-Jähriger die rote Ampel und es kam zum Unfall mit einer 46-Jährigen in ihrem Skoda, die gerade aus Richtung der Kreisstraße in die Kreuzung eingefahren war. Bei dem Verkehrsunfall wurde niemand verletzt und es entstand ein Sachschaden von insgesamt circa 11.500 Euro. Der Skoda war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme im Kreuzungsbereich kam es zeitweilig zur Behinderung des Verkehrs.

Geschwindigkeitskontrolle: Fast 80 Stundenkilometer zu schnell

Am Sonntagnachmittag zwischen 14:30 und 17:30 Uhr überwachte die Polizei Ludwigsburg den Baustellenbereich der A 81 zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Zuffenhausen und Ludwigsburg-Süd. Hier ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h begrenzt. Nicht alle Fahrer hielten sich an die Vorgabe. Insgesamt neun Fahrzeuglenker waren mit Geschwindigkeiten zwischen 147 und 179 km/h unterwegs und gingen den Beamten in Netz.  Laut der Polizei werden die teilweise sehr hohen Geschwindigkeitsübertretungen neben einem hohen Bußgeld und Punkten auch mit einem Fahrverbot sanktioniert.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass zu schnelles Fahren eine der Hauptunfallursachen ist. Unfälle mit überhöhter Geschwindigkeit haben oft schwerwiegende Folgen. Damit alle sicher ankommen rät die Polizei: Runter vom Gas! Überschätzen Sie nicht die eigenen Fähigkeiten und rechnen Sie auch mit Fehlern von anderen! Ein Unfall mit schweren Folgen belastet Opfer und Täter oft ein Leben lang!

red / PP Ludwigsburg

Verkehrsbericht: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 11. Mai

Abelstraße
Es besteht eine Vollsperrung der Abelstraße zwischen dem Schützenplatz und der Kreuzstraße – Anlieger und Andienungsverkehr sind eingeschränkt frei.

Alter Oßweiler Weg
Es besteht bis voraussichtlich Mitte Juli 2020 eine Vollsperrung im Bauabschnitt 1 ab Remsweg bis Alter Oßweiler Weg 42.

Gerhart-Hauptmann-Straße 4 – 8
Auf Höhe der Gebäude Gerhart-Hauptmann-Straße 4 bis 8 wird die Wasser- und Gashauptleitung ausgewechselt, daher ist dieser Bereich voll gesperrt.

Hochberger Straße
Der Radweg ist im Bereich der Hochberger Straße 155 bis 165 bis voraussichtlich Mitte Mai 2020 gesperrt, eine Umleitung des Radweges ist ausgeschildert. Der Fußgängerverkehr ist eingeschränkt möglich.

Kaffeeberg
Hier besteht eine Vollsperrung für den Individualverkehr, die Anliegerzufahrt ist eingeschränkt möglich.
 
Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudestraße und dem Zentralen Omnibus-bahnhof (ZOB) für den Individualverkehr gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt – die Verkehrsführung erfolgt stadteinwärts zwischen der Friedrichstraße und der Leonberger Straße.

Kammererstraße
Es besteht bis voraussichtlich Ende Mai 2020 eine halbseitige Sperrung zwischen der Oscar-Walcker-Straße und der Saarstraße.

Muldenäcker
Es besteht bis etwa Mitte Mai 2020 eine Vollsperrung der Straße Muldenäcker – dadurch wird die Schönbeinstraße zur Sackgasse.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrecht erhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.   
 
Schlossstraße
Hier kommt es am Mittwoch, 13. Mai, und Donnerstag, 14. Mai, zwischen der Heilbronner Straße und dem Kaffeeberg zu geringfügigen Einschränkungen wegen Markierungarbeiten für das Einrichten einer Busspur stadteinwärts.
           
Schorndorfer Straße
Hier kommt es am Montag, 11. Mai, und Dienstag, 12. Mai, zwischen der Harteneckstraße und der Königsallee zu geringfügigen Einschränkungen wegen Markierungarbeiten für das Einrichten einer Busspur stadteinwärts.
 
Uferwiesen II
Hier besteht eine Vollsperrung der Anlegestelle. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Untere Kasernenstraße – Parkplatz Untere Stadt
Der Parkplatz Untere Stadt ist im Zuge der Umgestaltung des Walckerparks bis voraussichtlich April 2021 gesperrt. Im Bereich der Unteren Kasernenstraße, der Oberen Kasernenstraße und der Bietigheimer Straße werden daher die öffentlichen Stellplätze in Anwohnerparkplätze umgewandelt (Bewohnerparkbereich 1).

Waldäcker III
Hier sind temporäre Einschränkungen bei der Nutzung des Radweges entlang der Schwieberdinger Straße möglich. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Corona-Zahlen: So viele Neuinfizierte gibt es in Ludwigsburg

Landkreis Ludwigsburg:

Eine einzige Neuinfektionen seit gestern wurden dem Landratsamt am Sonntag gemeldet. Im Landkreis Ludwigsburg ist die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Vergleich zum vergangenen Sonntag somit gleich geblieben. Auch am Sonntag vor einer Woche wurde nur eine einzige Neuinfektionen gemeldet. Gestern wurden noch zwölf Neuinfizierte vermerkt. Die Zahl der Gesamtinfizierten wird jetzt mit mindestens 1.710 (Stand: 10. Mai 20, 17.00Uhr) angegeben. Die Zahl der Menschen, die an COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt mit 65 (+1) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird von den Behörden mit ungefähr 1.523 beziffert.

Die Reproduktionszahl in Deutschland erhöhte sich laut der RKI auf R 1,13 (Stand: 10. Mai)

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Corona-Weltweit: Fast 4 Millionen Infizierte (Stand: 09. Mai)

Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich weltweit weiterhin aus. In Deutschland sind mittlerweile 7.532 positiv getestete Personen an den Folgen vom Corona-Virus gestorben. Die Zahl der Infizierten steigt nur noch langsam an. Bis Samstag (9. Mai, 22.25 Uhr) waren nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität weltweit rund 4 Millionen Infektionen registriert. 277.692 Menschen sind gestorben. Eine Übersicht über die aktuelle Lage haben wir hier zusammengestellt. (Stand: 09. Mai 20. / 22.25 Uhr – Zahlen können abweichen). 

Land / Bundesland / Landkreis Infizierte (Diff. Vortag.) Todesfälle Genesene
Deutschland 171.145 (+1.031) 7.532 (+87) 143.300 (+1.600)
Baden-Württemberg  33.252 (+182) 1.542 (+7) 27.673 (+382) 
Landkreis Ludwigsburg 1.709 (+12)  64 (+0) 1.489 (+15)
Weltweit 3.998.677 (+87.939) 277.692 (+4.914) 1.348.288 (+42.084)
Quellen: Johns-Hopkins-University /
Sozialministerium Baden-Württemberg / Landratsamt Ludwigsburg

red

Corona-Zahlen: Weniger Todesfälle dafür mehr Neuinfektionen

Landkreis Ludwigsburg:

12 Neuinfektionen seit gestern wurden dem Landratsamt am Freitag gemeldet. Im Landkreis Ludwigsburg ist die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus wieder etwas angestiegen. Am Samstag vor einer Woche wurden im Vergleich nur 5 Neuinfektionen gemeldet. Gestern wurden elf Neuinfizierte vermerkt. Die Zahl der Gesamtinfizierten wird jetzt mit mindestens 1.709 (Stand: 09. Mai 20, 17.00Uhr) angegeben. Die Zahl der Menschen, die an COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt unverändert mit 64 angegeben. Die Zahl der Genesenen wird von den Behörden mit ungefähr 1.489 beziffert.

Baden-Württemberg:

Am Samstag (09. Mai.) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg im Vergleich zum Vortag um weitere 182 auf mindestens 33.252 angestiegen. Gestern wurden 202 Neuinfektionen gemeldet und am Samstag vor einer Woche waren es 149 Neuinfizierte. Ungefähr 27.673 Personen sind bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg im Land um weitere 7 auf insgesamt 1.542 an. Das gab das Sozialministerium von Baden Württemberg am Samstagabend bekannt.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg liegt unverändert bei R 0,56

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Esslingen, Hohenlohekreis, Schwäbisch Hall und Tübingen sowie aus der Stadt Heilbronn insgesamt 7 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.542 an. Unter den Verstorbenen waren 886 Männer und 656 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

So wirkt sich Corona auf den Muttertag aus

Am Sonntag ist es wieder soweit: wir feiern Muttertag. Im Jahr 1907 rief ihn die Amerikanerin Ann Marie Jarvis ins Leben, doch erst 16 Jahre später wurde er auch in Deutschland-  jeweils am zweiten Sonntag im Mai – etabliert. Die Tradition will, dass an diesem Tag landauf, landab die Mütter geehrt werden mit herrlichen Blumensträußen, Geschenken von der einfachen Pralinenschachtel bis hin zum teuren Parfüm und liebevollen Bastelarbeiten. Schon Wochen vorher sind die Restaurants komplett ausgebucht. Denn der Muttertag ist nicht nur ein Tag des Schenkens, er ist für die meisten Menschen vor allem auch ein Tag der gemeinsamen Zeit. Ob bei Kaffee und Kuchen oder einem ausgedehnten Mittag- bzw. Abendessen sitzen Mütter mit ihren Kindern und Familien gemütlich zusammen, es wird gelacht und ausgiebig geredet. Family Time ist Quality-Time. 

Wie wichtig uns diese Familienzeit tatsächlich ist, spüren wir jetzt ganz besonders stark. In diesem Jahr ist alles, was wir bisher als selbstverständlich erachtet haben, anders, denn die Corona-Pandemie hat unser Leben grundlegend verändert. Das wirkt sich auch massiv auf den beliebten Muttertag aus. Aufgrund der strengen Vorschriften fürs Abstandhalten, müssen kleine wie große Kinder kreativ werden für die liebevolle Gestaltung des Muttertags. Hierzu hat das Reisegutschein-Portal Tripz.de eine aktuelle Umfrage veröffentlicht, die verdeutlicht, wo für die Befragten im Jahr 2020 die Muttertags-Priorität liegt.

Laut Tripz.de wollen 36 Prozent der Teilnehmer an dieser Umfrage sich an diesem Sonntag trotz „Social Distancing“ besonders viel Zeit für die geliebte Mutter nehmen, selbst wenn sie weiter weg wohnt. Die moderne Technik macht es zum Glück möglich. Ganz oben in der Liste der bevorzugten Kontaktmöglichkeiten liegen Videocalls, die man sowohl über den Laptop, Computer oder das Smartphone allein oder auch mit der ganzen Familie führen kann. Aber auch das klassische Telefonat ist nachwievor gefragt. Vier Prozent der Befragten gaben an, zusätzlich zum ausführlichen Gespräch auf dem Postweg noch ein Präsent zu schicken. 

28 Prozent wollen nach Möglichkeit trotzdem persönlich bei der Mutter vorbeischauen, allerdings unter strikter Beachtung aller Schutzmaßnahmen wie Mundschutz und Einhaltung der nötigen Abstände. Ein Gespräch über den Gartenzaun oder durchs Fenster ist genauso möglich wie ein kurzes Treffen in der Natur. Und wer sich das nicht traut, hat immerhin die Möglichkeit, sein Geschenk vor die Haustür zu legen und die Mutter auf diese Weise persönlich zu überraschen. Zu den beliebtesten Geschenken im Corona-Krisenjahr gehören neben Blumen (39 Prozent) oder selbstgebackenen Kuchen (33 Prozent) liebevoll ausgewählte Muttertags-Gutscheine (17 Prozent) für eine gemeinsame Aktivität, sobald das normale Leben wieder in unseren Alltag Einzug gehalten hat. Nur rund ein Fünftel der Befragten wollen den offiziellen Muttertag am 10. Mai lieber ausfallen lassen und ihn lieber auf einen unbestimmten Tag in der Zeit nach Corona verlegen, um ihn wie gewohnt ausgiebig im Kreis der Familie zu feien. 

Allen Corona-Maßnahmen trotzen wollen dagegen elf Prozent der Umfrage-Teilnehmer. Sie werden den Muttertag feiern wie in den Jahren davor – gemeinsame Zeit gepaart mit viel Herz und menschlicher Nähe. 

Patricia Leßnerkraus

 

Corona-Gesamtübersicht: Neuinfizierte und Tote (Stand: 08. Mai)

Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich weltweit weiterhin aus. Eine Übersicht über die aktuelle Lage und die Zahlen der Infektionen und Todesopfer haben wir hier zusammengestellt. (Stand: 08.Mai 20. / 22.15 Uhr – Zahlen können abweichen). 

Land / Bundesland / Landkreis Infizierte (Diff. Vortag.) Todesfälle Genesene
Deutschland 170.114 (+1.099) 7.445 (+103) 141.700 (+1.800)
Baden-Württemberg  33.070 (+202) 1.517 (+18) 27.291 (+525) 
Landkreis Ludwigsburg 1.697 (+11)  64 (+0) 1.474 (+26)
Weltweit 3.910.738 (+95.177) 272.778 (+5.309) 1.306.204 (+39.725)
Quellen: Johns-Hopkins-University /
Sozialministerium Baden-Württemberg / Landratsamt Ludwigsburg

red

Aktuelle Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg

Landkreis Ludwigsburg:

11 Neuinfektionen seit gestern wurden dem Landratsamt am Freitag gemeldet. Im Landkreis Ludwigsburg ist die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus wieder etwas angestiegen. Am Freitag vor einer Woche wurden im Vergleich nur 3 Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten wird jetzt mit mindestens 1.697 (Stand: 08. Mai 20, 17.00Uhr) angegeben. Die Zahl der Menschen, die an COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt unverändert zu gestern mit 64 angegeben. Die Zahl der Genesenen wird von den Behörden mit ungefähr 1.474 angegeben.

Baden-Württemberg:

Am Freitag (08. Mai.) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg im Vergleich zum Vortag um weitere 202 auf mindestens 33.070 angestiegen. Gestern wurden 138 Neuinfektionen gemeldet und am Freitag vor einer Woche waren es 222 Neuinfizierte. Ungefähr 27.291 Personen sind bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg im Land um weitere 18 auf insgesamt 1.535 an. Das gab das Sozialministerium von Baden Württemberg am Freitagabend bekannt.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg steigt minimal auf R 0,56

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Esslingen, Göppingen, Heilbronn, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Ortenaukreis, Rastatt, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tuttlingen und Zollernalbkreis sowie aus der Stadt Karlsruhe insgesamt 18 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.535 an. Unter den Verstorbenen waren 881 Männer und 654 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Warnmeldung: Polizei registriert massive Zunahme an Trickbetrug-Anrufen

Laut einer aktueller Warnmeldung des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, wird seit einigen Tagen in den Landkreisen Ludwigsburg und Böblingen eine ganz erhebliche Zunahme von sogenannten Anrufstraftaten registriert.

Angebliche Familienangehörige melden sich bei den späteren Opfern, täuschen in einer Notsituation zu sein oder benötigen für dringende Immobilienkäufe bzw. für eine andere “einmalig günstige Gelegenheiten” ganz schnell viel Geld.  Um das Geld abzuholen, würden sie einen Bekannten vorbeischicken. Diese und weitere Tricks nutzen die Täter um an das Geld der Menschen zu gelangen.

Eine andere Masche der Betrüger ist, dass  angebliche Polizeibeamte eine Einbrecherbande festgenommen haben und wollen Bargeld und Wertgegenstände des Angerufenen in Sicherheit bringen oder sie berichten von einem schweren Unfall, in den ein Angehöriger verwickelt wurde und fordern zur Abwendung einer Haftstrafe einen hohen Geldbetrag.

In allen Fällen haben es die Täter nur auf eines abgesehen: Arglose, zumeist lebensältere Menschen um ihr Erspartes zu bringen. Dasselbe Ziel verfolgt der Gauner, der mit seinem unverhofften Anruf die freudige Nachricht über einen Lotteriegewinn verkündet, dessen Auszahlung zwar nie zustande kommt, aber mit enormen Vorausgebühren verbunden ist.

So unterschiedlich die Vorgehensweisen der Täter auch sind. In allen Fällen gilt:

Die Polizei rät daher dringend: Leisten Sie keine Zahlungen und händigen Sie keine Wertgegenstände aus!

  • Die echte Polizei wird Sie niemals auffordern, Bargeld oder Wertgegenstände in Verwahrung zu geben
  • Beim Anruf eines angeblichen Familienangehörigen: Übergeben Sie niemals Geld an Personen, die Sie nicht kennen. Sprechen Sie in jedem Fall mit Familienangehörigen und informieren sie im Verdachtsfall die Polizei.
  • Beim angeblichen Gewinn: Schenken Sie telefonischen Gewinnversprechen keinen Glauben
  • erst recht nicht, wenn die Einlösung des Gewinns an Bedingungen geknüpft ist. Und überlegen Sie auch, ob Sie überhaupt an einem solchen Gewinnspiel teilgenommen haben.

red / Polizei Ludwigsburg