GDL-Chef Weselsky zieht positive Bilanz

Zur Halbzeit des fast sechstägigen Bahnstreiks zieht der Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, eine positive Bilanz. “Die Stimmung ist exzellent”, sagte Weselsky der “Rheinischen Post” (Freitagausgabe). “Ich erlebe Disziplin auf breiter Front.”

Auch die Solidarisierung mit den Eisenbahnern sei groß. “Viel mehr Kunden haben Verständnis für den Streik als mancher behauptet”, so Weselsky. “Wir werden diesen Streik erfolgreich zu Ende bringen, und dann schauen wir, was passiert.” Gebe es keine Bewegung seitens der Bahn-Spitze, werden man wieder streiken. “Und dann vielleicht noch länger”, sagte der Gewerkschafter.

Weselsky wies zugleich Vorwürfe zurück, die GDL verursache mit ihrem Ausstand einen erheblichen wirtschaftliche Schaden. “Das ist doch Unfug. Für den angeblichen wirtschaftlichen Schaden sind nicht wir, sondern ist das Bahn-Management verantwortlich.”

red

Umbau des Arsenalplatzes in Ludwigsburg beginnt mit Verpflanzung von Kastanienbäumen

Ludwigsburg – Die Stadt Ludwigsburg leitet mit der Verpflanzung von vier Kastanienbäumen die ersten Vorabmaßnahmen zur Umgestaltung des Arsenalplatzes ein. Am kommenden Montag, dem 29. Januar, werden die Bäume samt Wurzelwerk vom Arsenalplatz in den benachbarten Arsenalgarten verpflanzt. Eine weitere Kastanie wird im kommenden Winter folgen.

Die Verpflanzung der fünf Kastanienbäume ist notwendig, da der vorgesehene Bereich in der Planung des neuen Arsenalplatzes als Multifunktionsfläche für Veranstaltungen wie das NaturVision-Filmfestival vorgesehen ist, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. Ein Baum muss leider entfallen, da er aufgrund seiner Größe nicht verpflanzt werden kann. Alle übrigen Bestandsbäume bleiben erhalten, und es werden zusätzliche Bäume gepflanzt.

Im Baumhain auf dem Arsenalplatz erfolgt die Pflanzung von 25 Blauglockenbäumen und elf gefüllt blühenden Vogelkirschen in einem lockeren Raster mit Lichtungen. Im Bereich der Bestandsgebäude des Arsenalbaus wird die vorhandene Baumlandschaft um einen Japanischen Schnurbaum ergänzt. Insgesamt entsteht auf einer Fläche von etwa 8.000 Quadratmetern ein von 64 großen Bäumen geprägter Platz, bestehend aus 23 Bestandsbäumen und 41 Neupflanzungen.

Ab Ende März beginnen dann die eigentlichen Umbauarbeiten zur Neugestaltung des Arsenalplatzes. Die Fertigstellung ist für Mitte 2025 geplant

red

Lange Wartezeiten in den Notaufnahmen – Kliniken in Ludwigsburg an ihrer Belastungsgrenze

Ludwigsburg – In den Kliniken der RKH Gesundheit in den Landkreisen Ludwigsburg, Enzkreis und Karlsruhe verschärfen sich nach Angaben des RKH Klinikenverbunds die Probleme: Überfüllte Notaufnahmen und längere Wartezeiten für Patienten sind die Folge. Die Ursachen für diese Entwicklung sind vielfältig, wobei insbesondere die reduzierten Öffnungszeiten der KV-Notfallpraxen einen erheblichen Einfluss haben.

Die Kliniken sehen sich derzeit mit einer zusätzlichen Belastung von 10 bis 15 Prozent an ambulanten Notfallpatienten konfrontiert. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) hat seit November 2023 die Bereitschaftsdienstzeiten der niedergelassenen Ärzte in den KV-Notfallpraxen reduziert, was zu einem deutlichen Anstieg von Notfallpatienten in den Kliniken geführt hat.

Trotz des gesetzlichen Sicherstellungsauftrags der niedergelassenen Ärzte, den ambulanten ärztlichen Notdienst über die KV-Notfallpraxen sicherzustellen, suchen viele Patienten direkt die Notaufnahmen der Kliniken auf. Dabei handelt es sich sowohl um Patienten außerhalb der Sprechzeiten ihres Hausarztes als auch um Personen ohne festen Hausarzt, teilt der Klinikenverbund weiter mit.

Die Reduzierung der Bereitschaftsdienstzeiten in den KV-Notfallpraxen hat besonders in den Wintermonaten, in denen die Kliniken bereits mit einer höheren Patientenzahl durch Infektionen wie Corona, Influenza und RS-Virus zu kämpfen haben, zu erheblichen Engpässen geführt. Hinzu kommen höhere Ausfallquoten unter den Mitarbeitenden aufgrund von Krankheitsfällen.

Die steigende Anzahl von Notfallpatienten hat zu längeren Wartezeiten in den Kliniken geführt. Die Kliniken sind gezwungen, eine sogenannte Triagierung durchzuführen, um die Behandlungsdringlichkeit der Patienten festzulegen. Diese Vorgehensweise stößt bei manchen Patienten auf Unverständnis, da sie es aus Arztpraxen gewohnt sind, in der Reihenfolge ihres Erscheinens aufgerufen zu werden, betont der Klinikenverbund.

Prof. Dr. Jörg Martin, Geschäftsführer der RKH Gesundheit, betont, dass die Kliniken zwar einspringen, um die Notfallversorgung in den Landkreisen sicherzustellen, dies jedoch zu längeren Wartezeiten führt. Die Kassenärztliche Vereinigung appelliert weiterhin an die Bürgerinnen und Bürger, bei leichteren Notfällen den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 oder ihren Hausarzt aufzusuchen.

Die Kliniken der RKH Gesundheit rufen zu einer besseren Koordination der Notfallversorgung auf, um die Belastung für alle Beteiligten zu reduzieren. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in den kommenden Monaten weiterentwickeln wird.

red

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Tödlicher Unfall bei Ludwigsburg: Bus und Kleintransporter kollidieren schwer

Ludwigsburg/Möglingen: In der Nacht vom 23. auf den 24. Januar ereignete sich auf der Gemarkungsgrenze ein sehr schwerer Verkehrsunfall, bei dem nach Angaben der Staatsanwaltschaft Stuttgart eine Person ums Leben gekommen ist. Zwei Personen wurden schwer verletzt. Der Unfall verursachte zudem einen Sachschaden in Höhe von rund 50.000 Euro.

Was war passiert?

Ein 24-jähriger Fahrer und sein 25-jähriger Beifahrer waren mit einem Kleintransporter der Marke Hyundai in Möglingen auf der Westrandstraße unterwegs und beabsichtigten, die Landesstraße 1140 in gerader Richtung zur Autobahnanschlussstelle Ludwigsburg-Süd zu überqueren.

Gleichzeitig näherte sich ein 66-jähriger Fahrer mit einem Linienbus auf der Landesstraße 1140 aus Möglingen kommend in Richtung Ludwigsburg. Vermutlich aufgrund eines Rotlichtverstoßes fuhren beide Fahrzeuge gleichzeitig in den Kreuzungsbereich ein, was zu einer Kollision führte.

Der Aufprall führte dazu, dass der Kleintransporter herumgeschleudert wurde, wobei der Beifahrer eingeklemmt wurde und sowohl er als auch der Fahrer schwer verletzt wurden. Der Linienbus wiederum rammte zwei Ampelmasten, durchbrach die Leitplanke über eine Länge von rund 40 Metern, walzte einen Zaun nieder und kam schließlich am Rande eines Regenrückhaltebeckens zum Stillstand. Es bestand die Gefahr, dass der Bus in das leere Becken abrutscht oder kippt.

Die Integrierte Leitstelle Ludwigsburg löste Großalarm aus, und mehrere Rettungswagen, zwei Notärzte, der Leitende Notarzt sowie zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge aus Möglingen und Ludwigsburg eilten zur Einsatzstelle. Leider kam für den Busfahrer jede Hilfe zu spät; er war bereits verstorben, als die ersten Rettungskräfte eintrafen. Aufgrund der Schwere des Unfalls wurde ein Gutachter hinzugezogen.

Nach Abschluss der Untersuchungen durch den Gutachter wurden der Bus und der Kleintransporter mithilfe eines Telekrans geborgen und abgeschleppt.

red

Mediterranes Flair für Hochzeiten: Trauungen im Blühenden Barock Ludwigsburg

Ludwigsburg – Ab Mai dieses Jahres bietet die lichtdurchflutete Orangerie im Blühenden Barock Ludwigsburg eine romantische Kulisse für standesamtliche Trauungen. Die Leiterin des Ludwigsburger Standesamts, Sarah Schützinger, bezeichnet die Orangerie als „eine Traumkulisse für Hochzeiten“. Das mediterrane Flair wird durch Palmen, weiße Möbel, helle Dekoration und einen weißen Teppich unterstrichen, auf dem das Paar zur Trauung schreitet. Die Erweiterung des Angebots an exklusiven Trauorten reagiert auf die hohe Nachfrage nach festlichen Trauungen in besonderem Rahmen, insbesondere von Paaren, die nicht kirchlich heiraten.

Die Trauungen in der Orangerie sind für das Jahr 2024 an folgenden Freitagen geplant: 10. Mai, 14. Juni, 12. Juli, 26. Juli und 20. September. Die Termine sind jeweils um 9 Uhr, 9.45 Uhr, 10.30 Uhr, 11.15 Uhr und 12 Uhr vorgesehen. Die Miete für die Orangerie beträgt 850 Euro, die direkt an das Blühende Barock zu entrichten sind. Hinzu kommen die Gebühren für die standesamtliche Trauung.

Interessierte Paare können die Trauungen einfach online unter www.ludwigsburg.de/standesamt (unter der Rubrik Trauungen) buchen. Die Stadt Ludwigsburg bietet neben der Orangerie sieben weitere Trauorte an, darunter das Residenzschloss, das Schloss Favorite, das Seeschloss Monrepos, den Barriquefasskeller auf Monrepos, den Mathildengarten des Blühenden Barocks, das Trauzimmer im Standesamt und den Sitzungssaal im Rathaus. Im vergangenen Jahr fanden an diesen Trauorten insgesamt 509 standesamtliche Trauungen statt.

red

Schwere Körperverletzung in Ludwigsburg: Mann brutal von zwei Angreifern attackiert

Ludwigsburg – Am Sonntagabend (21.01.2024) wurde ein 26-jähriger Mann in der Monreposstraße in Eglosheim von einem 21-Jährigen und einem weiteren, noch unbekannten Mann geschlagen und getreten, berichtet die Polizei.

Der 26-Jährige musste anschließend vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Offenbar entstand die Auseinandersetzung aufgrund einer bereits bestehenden Meinungsverschiedenheit, die zu einem lautstarken Streit zwischen den drei Männern führte.

Als der 21-Jährige zusammen mit dem Unbekannten begann, auch auf den 26-Jährigen einzuschlagen, versuchte dieser zunächst zu flüchten. Doch seine Kontrahenten verfolgten ihn, setzten ihre Angriffe fort und sollen ihn zusätzlich mit einem Pfefferspray besprüht haben. Der 26-Jährige rief um Hilfe, was Anwohner aufmerksam machte, woraufhin die beiden Verdächtigen in Richtung der Straße “Straßenäcker” flüchteten. Im Rahmen der Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung konnte zunächst der 21 Jahre alte Mann als Tatverdächtiger identifiziert werden. Der 26-Jährige erlitt bei der Attacke schwere Verletzungen. Die Ermittlungen der Polizei laufen.

red

Weselsky greift Bahn scharf an – Bahnbeauftragter Theurer ruft GDL zurück an den Verhandlungstisch

Der Vorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL), Claus Weselsky, hat die Deutsche Bahn (DB) scharf kritisiert. Im am Freitag vorgelegten Angebot des Konzerns “trickse und täusche” der DB-Vorstand nicht nur die eigenen Mitarbeiter, sondern auch die Fahrgäste, sagte er am Montag in Berlin.

Denn die angebotene Absenkung der Wochenarbeitszeit stehe in direkter Abhängigkeit zur Frage, ob genügend Personal an Bord ist. Wenn der Vorstand in den nächsten beiden Jahren niemanden einstelle, “wird die Wochenarbeitszeit eben um null gesenkt und das ist keine Verhandlungsgrundlage”, so Weselsky weiter.

Zudem kritisierte der GDL-Chef, dass die Bahn nicht für alle Berufsgruppen Angebote vorlege. Weiter wies er Aussagen von DB-Vorstand Martin Seiler zurück, wonach die bisherigen Abschlüsse der GDL ein “PR-Gag” seien und die Gewerkschaft nicht genügend Geld für Streiks habe.

Die Gewerkschaft trete wieder in Verhandlungen ein, wenn der DB-Vorstand die Beschäftigten und die Fahrgäste nicht mehr “veralbert” und Angebote für alle geforderten Punkte unterbreite, sagte Weselsky.

Bahnbeauftragter ruft GDL zu Rückkehr an Verhandlungstisch auf

 Berlin – Der Beauftragte der Bundesregierung für den Schienenverkehr, Michael Theurer (FDP), fordert unterdessen die Lokführergewerkschaft GDL und die Deutsche Bahn (DB) zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. “Die Tarifparteien sind gefordert, Lösungen in den Verhandlungen zu finden, statt den Konflikt auf dem Rücken derjenigen auszutragen, die jeden Tag auf eine funktionierende Eisenbahn angewiesen sind”, sagte er dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland” angesichts der neuesten Streikankündigung der GDL.

Die GDL hatte die Beschäftigten der Deutschen Bahn in der Nacht zum Montag zu einem erneuten Streik aufgerufen, der im Personenverkehr am Mittwochmorgen beginnen und bis Montagabend kommender Woche dauern soll. Die Gewerkschaftsmitglieder bei der für Güterverkehr zuständigen DB Cargo sind bereits ab Dienstagabend zum Streik aufgerufen.

red

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 für die Kreissparkasse Ludwigsburg: Starker Wachstumskurs und nachhaltiges Engagement

Ludwigsburg, 19. Januar 2024 – Die Kreissparkasse Ludwigsburg präsentierte bei der jährlich stattfindenden Bilanzkonferenz am vergangenen Freitag erneut erfreuliche vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2023. Diese waren geprägt von anhaltendem Wachstum und einem beeindruckenden Engagement im Bereich der Gemeinnützigkeit. Vorstandsvorsitzender Dr. Heinz-Werner Schulte zeigte sich gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Thomas Raab und Thomas Geiger beim Überblick über das vergangene Jahr zufrieden und betonte die bedeutende Rolle des Kundenvertrauens als Grundlage für den anhaltenden Erfolg.

Steigende Kundeneinlagen und wachsendes Kreditvolumen: Zeichen des Vertrauens

Ein klares Zeichen des Vertrauens der Kunden spiegelte sich, laut Vorstandsvorsitzendem Schulte, in der kontinuierlichen Zunahme der Privatgirokonten wider. Mit einem Anstieg von rund 4.300 im Vergleich zum Vorjahr erreichte die Gesamtzahl Ende 2023 etwa 246.130 Konten. Ebenso beeindruckend war der Zuwachs bei den Kundeneinlagen, die im letzten Geschäftsjahr um rund 169 Millionen Euro auf insgesamt 9,00 Milliarden Euro anwuchsen. Das Kreditvolumen verzeichnete einen Anstieg von 1,9 Prozent auf 7,40 Milliarden Euro, wobei die Kreissparkasse besonders stolz darauf ist, den 7. Jahressieg bei den LBS-Bausparverträgen erreicht zu haben, betonte Schulte.

Jahresergebnis bleibt auf hohem Niveau

Beim Blick auf das Jahresergebnis zeigt sich nach den Worten von Schulte „ein wirklich erfreuliches Bild, denn es bleibt auf hohem Niveau“, sagte Schulte. 2021 hatte dessen Volumen 17,99 Millionen Euro betragen. Ende des Jahres 2022 betrug sein Gesamtwert 18,0 Millionen Euro. „Dieses Volumen konnten wir auch im Geschäftsjahr 2023 erzielen und freuen uns über diesen Erfolg“, sagte Schulte.

Stärke und Wachstum in den Kennzahlen

Die Bilanzsumme der Kreissparkasse Ludwigsburg betrug zum Ende des Geschäftsjahres 2023 12,21 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Vorstandsvorsitzender Schulte betonte, dass die Kennzahlen die Stärke und das kontinuierliche Wachstum des Finanzinstituts unterstreichen und die hervorragende Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestätigen.

Kontinuität und Wandel im Mitarbeiter-Team

Das Jahr 2023 brachte bedeutende personelle Weichenstellungen im Vorstand der Kreissparkasse Ludwigsburg mit der Wahl von Thomas Geiger als Nachfolger von Dieter Wizemann. Geiger betonte die Fähigkeit des Teams, Kontinuität und Wandel erfolgreich auszubalancieren, um die ehrgeizigen Ziele des Finanzdienstleisters zu erreichen. Die Mitarbeiterzahl stieg auf 1.397 (33 mehr als in 2022) zum Ende des letzten Geschäftsjahres, inklusive einer verstärkten Ausbildung mit 129 (18 mehr als in 2022) Auszubildenden.

Digitale Dynamik und soziale Medien

Die digitale Dynamik bleibt hoch, wobei die Kreissparkasse Ludwigsburg ihre Dienstleistungen kontinuierlich erweitert. Mit rund 60,5 Millionen Logins im Jahr 2023 und einem Anstieg von über 15 Prozent in den letzten drei Jahren demonstriert die Bank ihre fortschreitende Digitalisierung im Bereich Online-Banking. Zudem verfolgt die Kreissparkasse eine erfolgreiche Social-Media-Strategie.

Umfangreiches Filialnetz und nachhaltige Investitionen

Mit 92 Geschäftsstellen, 103 Geldautomaten und 67 Kontoserviceterminals bietet die Kreissparkasse Ludwigsburg das dichteste Filialnetz im Landkreis. Die Investitionen in Gebäude und weitere Bereiche betrugen im Jahr 2023 insgesamt 23,6 Millionen Euro, wobei für das laufende Geschäftsjahr 2024 Investitionen von fast 50 Millionen Euro geplant sind, insbesondere für den Innenausbau des Schiller-Areals.

Nachhaltigkeit und Umweltkennzahlen

Die Kreissparkasse Ludwigsburg setzt sich aktiv für Nachhaltigkeit ein, nicht nur in Bezug auf ihre Gebäude, sondern auch durch die Nutzung erneuerbarer Energien, betont Vorstand Geiger. Die Umweltkennzahlen zeigen eine positive Entwicklung, insbesondere in der Gewinnung von Energie aus Photovoltaik- und Geothermieanlagen sowie im ressourcenschonenden Papierverbrauch.

Mittelstandsfinanzierung als erste Wahl

Vorstandsmitglied Thomas Raab unterstreicht die wichtige Partnerschaft zwischen den heimischen Unternehmen und der Kreissparkasse Ludwigsburg, insbesondere in schwierigen wirtschaftlichen und politischen Zeiten. Mit einem Marktanteil von 41 Prozent und einem Kreditvolumen für den Mittelstand von 3,6 Milliarden Euro im Jahr 2023 positioniert sich die Kreissparkasse als starker und verlässlicher Partner für die lokale Wirtschaft, so Raab.

Ausblick

Der Ausblick für die Kreissparkasse Ludwigsburg bleibt positiv, mit einem Fokus auf Krisenfestigkeit und kontinuierlichem Wachstum. Vorstandsvorsitzender Schulte betont abschließend: “Seit über 170 Jahren beweisen wir, wie wertvoll Bankgeschäfte von Menschen für Menschen vor Ort sind, da sind wir Überzeugungstäter.” Ein besonderer Dank geht an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die maßgeblich zum Erfolg der Bank beitragen.

red

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Wo Sie mit Sperrungen und Baustellen rechnen sollten

Ludwigsburg – Pünktlich zum 22. Januar tritt der neue Verkehrsbericht für Ludwigsburg in Kraft. Dieser Bericht versorgt die Bürgerinnen und Bürger mit wichtigen Informationen zu Straßensperrungen, Baustellen und eventuellen Verkehrsstörungen. Damit wird den Verkehrsteilnehmern ermöglicht, ihre Routen auf angenehmere Weise zu planen und etwaige Unannehmlichkeiten zu vermeiden.

Bismarckstraße / Ecke Asperger Straße
Die Bismarckstraße ist auf Höhe der Hausnummern 16 bis 31 bis voraussichtlich
Ende Februar halbseitig für den Fahrverkehr gesperrt (Tiefbauarbeiten Fernwärme).

Daimlerstraße / Robert-Mayer-Straße
Aufgrund von Baumaßnahmen (Tiefbau Hausanschlüsse) kommt es im Kreuzungsbereich Daimlerstraße / Robert-Mayer-Straße bis voraussichtlich Anfang Februar zu folgenden Beeinträchtigungen:
Bauabschnitt I (29. Januar bis 2. Februar): Vollsperrung der Daimlerstraße auf Höhe der Robert-Mayer-Straße 11. Bauabschnitt II (5. bis 23. Februar): Die Robert-Mayer-Straße ist auf Höhe der Hausnummer 11 vollständig für den Fahrverkehr gesperrt und es besteht eine Fahrbahneinengung in der Daimlerstraße.

Hauptstraße / Neue Straße / Lehenstraße / Vorschnittstraße
Hier besteht am am 21. Januar eine Vollsperrung (Umzug Landesnarrentreffen 2024).

Kaiserstraße
Auf Höhe der Kaiserstraße 11 besteht wegen Bauarbeiten (neue Gas-, Fernwärme- und Wasserversorgung) eine Vollsperrung für den Fahrverkehr bis voraussichtlich 23. Februar.

L1100 / Leinpfad
Hier bestehen bis voraussichtlich Ende Februar halbseitige Sperrungen für den Fahrverkehr (Abbau Lärmschutzwand), der Verkehr wird per Ampelschaltung geregelt.

Schillerplatz
Voraussichtlich bis Ende Februar ist am Schillerplatz 6 der Gehweg für den Fußgängerverkehr sowie die Straße spurweise gesperrt (Tiefbauarbeiten SWLB Fernwärme / Gas / Wasser).

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Frühjahr 2024.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Unfall auf der Schwieberdinger Straße: Betrunkener Fahrer verwandelt Ampel in Trümmer

Ludwigsburg (21.01.2024)  – In den frühen Morgenstunden des Sonntags sorgte ein ungewöhnliches Verkehrsspektakel für Aufsehen auf der Schwieberdinger Straße in Ludwigsburg. Wie die Polizei berichtet verlort ein 36-jähriger Fahrer die Kontrolle über seinen Opel Astra Sports Tourer+, als er aus Richtung Ludwigsburger Innenstadt in Richtung Bundesautobahn unterwegs war. Offenbar durch Unachtsamkeit und den Einfluss von Alkohol geriet er auf Höhe der Rheinlandstraße auf die mittlere Verkehrsinsel und krachte dort mit voller Wucht in die Ampelanlage.

Das Fahrzeug kam mitten auf der Fahrbahn zum Stehen, und glücklicherweise blieb der Fahrer unverletzt. Die Ampel hatte weniger Glück – der Mast wurde derart ramponiert, dass er außer Betrieb genommen und von den Technischen Diensten der Stadt Ludwigsburg abgeklemmt werden musste.

Als die Streifenbesatzung vor Ort eintraf, entging ihr nicht der deutliche Geruch von Alkohol. Ein Atemalkoholtest bestätigte die Vermutung mit einem Wert von über einem Promille. Der Fahrer musste sich einer Blutentnahme unterziehen, und sein Führerschein wurde eingezogen. Das ramponierte Fahrzeug wurde kurzerhand abgeschleppt.

Während der Unfallaufnahme musste die Schwieberdinger Straße vorübergehend in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Glücklicherweise kam es zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen. Die Fahrbahn musste aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe gereinigt werden, und der entstandene Sachschaden wird auf etwa 35.000 Euro geschätzt.

red