BBL-Finals: MHP-Riesen schalten FC Bayern aus und stehen im Halbfinale

News-Ticker:

Die MHP-Riesen Ludwigsburg schalteten am Freitag im Viertelfinale der BBL-Finals den haushohen Favorit FC Bayern in einem Nervenkrimi aus. Das Rückspiel gewannen die Münchner mit 74:73 (45:36), schieden damit aber nach Addition der Ergebnisse aus beiden Spielen aus. Das Hinspiel hatte Ludwigsburg mit 87:83 gewonnen. Ludwigsburg steht somit im Halbfinale. Bereits am Sonntag geht es für Ludwigsburg gegen Frankfurt oder (viel wahrscheinlicher) Ulm im Halbfinale weiter.

Spielbericht:

„Ich glaube einfach, wir sind besser als der FC Bayern Basketball. Wir haben die bessere Team-Moral, die bessere Einstellung“, gab sich Headcoach John Patrick bereits vor Tip-Off im Live-Interview bei MagentaSport siegessicher und äußerst selbstbewusst. Entsprechend starteten dann auch seine Schützlinge ins Spiel: Engagiert, leidenschaftlich und kämpferisch waren sie direkt auf Betriebstemperatur, griffen sich zahlreiche Rebounds und damit auch die Führung (6:4, 3. Spielminute). Obwohl die Münchner in der Folge viele Foulspiele begingen, blieben sie aber in unmittelbarer Schlagdistanz und eroberten ihrerseits mit erfolgreichen Distanzwürfen von Vladimir Lucic, Maodo Lo und Paul Zipser die Führung, weshalb sich Patrick zur Auszeit gezwungen sah (9:15, 7. Spielminute). Die Ansprache des US-Amerikaners sollte die gewünschte Wirkung entfalten: Angeführt vom außer Rand und Bann agierenden Marcos Knight, der abermals ein Double-Double markieren sollte, kamen die Schwaben immer wieder zu guten Aktionen. Obwohl sie im Hintertreffen blieben, schlossen sie das Viertel mit einem Knight-Buzzerbeater erfolgreich von Downtown ab (18:23, 10.).

Der Start ins zweite Viertel missriet dann nahezu auf ganzer Länge: Die MHP RIESEN begingen an Zipser mehrere Foulspiele, welche dieser unter anderem zu einem Vier-Punkt-Spiel nutzte – und verloren an beiden Enden des Parketts ihren Fokus. Erstmals mussten sie etwas abreißen lassen und lagen in der Folge deutlicher zurück (24:33, 14.). Doch die Nerven der Schwaben hielten dem Druck stand, sodass die Münchner nicht enteilen konnten. Ludwigsburg kämpfte sich durch Jaleen Smith und Jacob Patrick heran, ehe Barthel für die Seinen erneut auf +9 stellte. Unmittelbar vor der Halbzeit setzte sich der FC Bayern immer wieder ab. Die Barockstädter, die phasenweise offensiv überhastet und defensiv zögerlich agierten, waren nur kämpferisch auf Augenhöhe (36:45, 20.).

Ludwigsburg macht die Schotten dicht

Direkt nach dem Seitenwechsel verdeutlichten die Schwaben, dass sie nun defensiv besser standen und offensiv ihren Schwung wiederfanden: Nick Weiler-Babb kam offensiv zu seinen ersten zwei Zähler eingeflogen und nun war auch Knight wieder voll da. Die MHP RIESEN mussten, aufgrund in dieser Phase exzellent auftretenden Bayern, bis auf 12 Zähler abreißen lassen (42:54, 24.). Trotz dessen, dass die Münchner das Tempo kontrollierten, fand Ludwigsburg in seiner komplett stockenden Offensive im 1-gegen-1 nun die benötigten Antworten. Der Rückstand wurde vor allem von der Freiwurflinie verkürzt, zum Turnaround sollte es, trotz eines Buzzerbeaters von Jaleen Smith, aber noch nicht reichen (52:56, 30.).

Patricks Schützlinge, die passend zur Crunchtime an ihrem Leistungsmaximum ankamen und die Münchner viertelübergreifend über beinahe zehn Minuten erfolgreich am Korberfolg hinderten, drehten im Schlussabschnitt binnen kürzester Zeit das Geschehen: Smith und Radii Caisin – der für den angeschlagenen Hans Brase in die Bresche sprang – sorgten aus der Ferndistanz für Punkte und Jubel auf der Gästebank und eine weitere Auszeit von Oliver Kostic. Der Serbe sollte nicht die richtigen Worte finden. Denn die Ludwigsburger waren nun moralisch obenauf, fokussiert und trotz einiger Freiwurf-Fehlwürfe voll da. Sie entnervten Zipser und Lo, die mit fünf Fouls vorzeitig das Parkett verlassen mussten, konnten sich ihrer Sache aber noch nicht sicher sein. Denn der beidseitige Abnutzungskampf sollte erst in der Schlussminute entschieden werden: Während Lucic und Barthel ihre Farben anführten, hielten bei den Schwaben Smith und Knight, unterstützt vom einmal mehr herausragend agierenden Teamverbund, dagegen. Letzterer griff sich vier Sekunden vor dem Ende den entscheidenden Rebound und sorgte von der Freiwurflinie für den umjubelten Endstand – und den Seriengewinn gegen den amtierenden Meister. Die 73:74-Niederlage gegen München ist damit nicht nur gleichbedeutend mit dem Einzug ins Halbfinale, sondern auch, rein emotional, die schönste Niederlage der Klub-Historie. In der Runde der letzten Vier treffen die Schwaben nun schon Sonntag auf (vermutlich) ratiopharm ulm. Der schwäbische Kontrahent trifft am Abend im zweiten Viertelfinale zwar noch auf Frankfurt, gewann das erste Duell aber bereits mit 40 Punkten Differenz. Gespielt wird im Semi-Finale am Sonntag (15:00 Uhr) und Dienstag (20:30 Uhr).

Statements und Stats

Oliver Kostic | Headcoach München: „Wir hatten eigentlich ein sehr gutes Spiel. Die ersten zwanzig Minuten haben wir erfolgreich kontrolliert. Im dritten Viertel haben wir dann durch unsere schlechte Entscheidungsfindung, vor allem defensiv, zu viele einfache Punkte von Ludwigsburg zugelassen. Durch unsere Entscheidungen in der Offensive hat sich dann der Rhythmus des Spiels geändert, sodass Ludwigsburg dadurch zurück ins Spiel fand. Im letzten Viertel ist es dann ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, von Ballbesitz zu Ballbesitz – mit der Chance, das Spiel für uns bestmöglich zu beenden. Aber das ist Sport. Du musst Deine Chancen nutzen, um weiterzukommen. Das Spiel war gut, tough und spannend, so wie ein Playoff-Spiel sein soll. Aber wenn Du Deine Chancen nicht nutzt, verlierst Du.“

John Patrick | Headcoach Ludwigsburg: „Ich bin sehr stolz, mit welcher Intensität wir heute gespielt haben. Es war ein enges Spiel, in dem wir mit neun Punkten zur Pause zurücklagen. Unsere Mannschaft hat nie aufgegeben und heute sehr wichtige Minuten von unseren jungen Spielern bekommen. Radii, Jake und Luki waren super. Hans war aufgrund seines angeschelagenen Knies nicht spielfähig. Das Spiel war heute nicht immer schön anzusehen. Aber die Intensität und die Konzentration, egal was kommt und von den Schiedsrichtern gepfiffen wird, war super – und im vierten Viertel haben wir dann wieder Gas gegeben. Obwohl er heute fast keine Freiwürfe getroffen hat, hat uns WoBo [Jonas Wohlfarth-Bottermann] sehr geholfen. Wir hatten ein +6 mit ihm auf dem Feld. Dennoch sind wir sind hier noch nicht fertig. Wir werden gegen Ulm das Schwaben-Derby spielen, heute Abend aber erst einmal ihr Spiel [gegen Frankfurt] anschauen, relaxen und regenerieren.“

Für Ludwigsburg spielten: Marcos Knight 20 Punkte/10 Rebounds, Jaleen Smith 18, Thomas Wimbush 10, Jonas Wohlfarth-Bottermann 8, Nick Weiler-Babb 5, Radii Caisin 4, Jacob Patrick 4, Cameron Jackson 4, Teyvon Meyers und Lukas Herzog.

Für München spielten: Paul Zipser 16 Punkte/9 Rebounds, Danilo Barthel 14/7, Mathias Lessort 12, Vladimir Lucic 11, Leon Radosevic 8, Maodo Lo 6, TJ Bray 3, Ismet Akpinar 3, Petteri Koponen 1 und Alex King.

red

Corona-Neuinfizierte: So sehen die Zahlen vor dem Wochenende aus

In den letzten 24 Stunden wurde dem Landratsamt in Ludwigsburg ein weiterer Neuinfizierter gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg wird am Freitag (19. Juni 17.00Uhr ) mit mindestens 1.795 angegeben. Gestern wurden zwei Neu-Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.696 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 1,6 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Freitag (19. Juni) rund 39 Corona-Neuinfizierte gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 35.282 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Ungefähr 33.017 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, steigt laut dem Sozialministerium auf 1.824.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,97 (Stand: 19. Juni – 19Uhr) angegeben.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen Heilbronn, Ortenaukreis und Tübingen insgesamt drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.824.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Was in Ludwigsburg und der Region los war

Ludwigsburg: Winterkompletträder gestohlen

Auf Winterkompletträder hatte es ein noch unbekannter Täter abgesehen, der sich am Donnerstag zwischen 10.00 Uhr und 13.00 Uhr zunächst Zugang in eine Tiefgarage in der Jägerhofallee in Ludwigsburg verschaffte. Anschließend stahl er den Satz Räder im Wert von etwa 1.300 Euro. Hinweise nimmt der Polizeiposten Oststadt, Tel. 07141/29920-0, entgegen.

Ditzingen: Unfallflucht mit 4.000 Euro Sachschaden

Nach einer Unfallflucht, die sich am Donnerstag zwischen 10.00 Uhr und 14.30 Uhr in der Höfinger Straße in Ditzingen ereignete, sucht die Polizei noch Zeugen. Ein noch unbekannter Fahrzeuglenker touchierte mutmaßlich beim Vorbeifahren einen am Fahrbahnrand abgestellten Mitsubishi. Ohne sich um den Unfall zu kümmern, setzte der Unbekannte seine Fahrt anschließend fort. Das Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07152/4352-0, bittet Zeugen sich zu melden.

Ingersheim-Großingersheim: BMX-Strecke beschädigt

Zwischen Dienstagabend und Donnerstag 11.00 Uhr beschädigten noch unbekannte Täter in Großingersheim die BMX-Bahn des örtlichen BMX-Vereins. Vermutlich fuhren die Unbekannten mit einem Fahrzeug über die Strecke, die der Verein zu Trainingszwecken nutzt. Die Bahn ist bis auf Weiteres nicht benutzbar. Der entstandene Sachschaden wurde auf mehrere hundert Euro geschätzt. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 07142/405-0, in Verbindung zu setzen.

Ingersheim-Großingersheim: Radfahrer bei Unfall leicht verletzt

Leichte Verletzungen erlitt ein 57-jähriger Radfahrer, der am Donnerstag gegen 19.00 Uhr in der Neckarstraße in Großingersheim in einen Unfall verwickelt wurde. Der Radler wollte an einem Sprinter vorbei fahren, der am Fahrbahnrand stand. Als er sich auf Höhe der Fahrertür befand, öffnete der 30-jährige PKW-Lenker die Tür. Mutmaßlich hatte dieser den heranfahrenden 57-Jährigen übersehen. Dieser prallte in der Folge gegen die geöffnete Tür und stürzte. Er wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden blieb gering.

Bietigheim-Bissingen: Unfallflucht auf Firmenparkplatz

Am Donnerstag kam es zwischen 08.25 Uhr und 13.30 Uhr auf einem Firmenparkplatz in der Berliner Straße in Bietigheim-Bissingen zu einer Unfallflucht. Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker stieß mutmaßlich beim Rangieren gegen einen Mini Cooper und hinterließ einen Sachschaden von etwa 3.000 Euro. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/405-0, bittet Zeugen, die den Unfall beobachten konnten, sich zu melden.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Gewerkschaft kritisiert hohe Zahl an befristeten Stellen

Vollwertige Stellen statt Zitter-Verträge: Für Unternehmen im Landkreis Ludwigsburg soll es künftig schwieriger werden, ihre Mitarbeiter mit einem befristeten Arbeitsvertrag abzuspeisen. Das fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit Blick auf aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Danach haben im Raum Stuttgart rund 127.000 Menschen eine befristete Stelle – das sind 8,9 Prozent aller Beschäftigten in der Region. Im Lebensmittel- und Gastgewerbe sind die „Jobs mit Verfallsdatum“ nach Beobachtung der Gewerkschaft besonders verbreitet.

„Durch Corona zeigt sich, wie prekär befristete Stellen sind. Denn wessen Arbeitsvertrag ohnehin ausläuft, der kann sich in der Krise keine großen Hoffnungen auf Verlängerung machen. Das trifft gerade Berufseinsteiger“, sagt Hartmut Zacher, Geschäftsführer der NGG Stuttgart in der Pressemeldung. Die Bundesregierung müsse ihrem Versprechen endlich Taten folgen lassen und den „Wildwuchs“ bei Befristungen beenden. In ihrem Koalitionsvertrag haben Union und SPD vereinbart, Befristungen ohne konkreten Sachgrund – wie etwa eine Elternzeitvertretung – einzudämmen.

„Befristungen dürfen nicht als Dauer-Probezeit missbraucht werden. Denn gerade junge Leute haben so kaum Chancen, eine Wohnung zu finden oder einen Kredit zu bekommen. Oft muss dann sogar der Wunsch nach eigenen Kindern verschoben werden“, kritisiert Zacher. Nach einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) waren im vergangenen Jahr bundesweit 37 Prozent aller Neueinstellungen befristet. Im Lebensmittel- und Gastgewerbe hatte fast jeder zweite neue Arbeitsvertrag ein Ablaufdatum, so die Gewerkschaft.

Sorge bereitet Zacher die Zunahme bei den sogenannten sachgrundlosen Befristungen. Nach Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbunds hat sich ihre Zahl zwischen 2001 und 2018 verdreifacht. „Genau hier muss die Bundesregierung ansetzen. Es kann nicht sein, dass sich selbst Fachkräfte von Job zu Job hangeln müssen – während der Chef Gesetzeslücken ausnutzen und eine verdiente Dauer-Stelle verweigern kann“, so Zacher. Laut IAB-Studie gaben Hoteliers und Gastronomen bei zwei Dritteln aller Befristungen keinen Sachgrund an, berichtet die Gewerkschaft.

red

So viele Corona-Neuinfizierte gibt es in Ludwigsburg

In den letzten 24 Stunden wurden dem Landratsamt in Ludwigsburg zwei weitere Neuinfizierte gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg wird am Donnerstag (18. Juni 17.00Uhr ) mit mindestens 1.794 angegeben. Gestern wurden null Neu-Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.695 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 1,6 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Donnerstag (18. Juni) rund 20 Corona-Neuinfizierte gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 35.243 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Ungefähr 32.986 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, steigt laut dem Sozialministerium auf 1.821.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,97 (Stand: 18. Juni – 19Uhr) angegeben.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Lörrach und Rems-Murr-Kreis insgesamt fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.821. Unter den Verstorbenen waren 1.030 Männer und 791 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Radfahrer stirbt in Ludwigsburg nach Sturz

Ein 57-jähriger Radfahrer ist am Mittwochnachmittag seinen schweren Verletzungen erlegen, die er sich am selben Tag bei einem Verkehrsunfall zwischen Ludwigsburg-Oßweil und Ludwigsburg-Poppenweiler zugezogen hatte.  Die Staatsanwaltschaft in Stuttgart und das Polizeipräsidium Ludwigsburg gaben das jetzt bekannt.

Laut einer Meldung der Polizei war der 57-Jährige am Mittwoch gegen 13:35 Uhr in der Verlängerung der Poppenweilerstraße, in Begleitung einer 53 Jahre alten Frau, auf einem asphaltierten Feldweg in Richtung „Schleuse Poppenweiler“ unterwegs. Zwischen den Gewannen „Hasenäcker“ und „Mitthau“ verlor der Radfahrer, der laut der Polizei keinen Helm trug, auf einer leichten Gefällstrecke aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Zweirad und stürzte zu Boden.

Seine Begleiterin und ein 30 Jahre alter Mann, der sich ebenfalls an der Örtlichkeit befand, eilten dem Schwerstverletzten daraufhin zu Hilfe. Nachdem der 30-Jährige im weiteren Verlauf den Notruf abgesetzt hatte, brachte die Besatzung eines Rettungshubschraubers einen Notarzt zum Unfallort. Dieser kümmerte sich um den Mann, der anschließend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht wurde, wo er schließlich starb.

red

Was in Ludwigsburg und der Region los war

Ludwigsburg-Oßweil: Unfallflucht mit 3.500 Euro

Nach einer Unfallflucht, die am Mittwoch in Ludwigsburg-Oßweil begangen wurde, sucht die Polizei nach Zeugen. Zwischen 08:00 Uhr und 11:30 Uhr streifte ein noch unbekannter Fahrzeuglenker vermutlich beim Vorbeifahren einen Mercedes, der zur Tatzeit in der Friesenstraße am Fahrbahnrand abgestellt war. An der Fahrerseite entstand dadurch ein Sachschaden von etwa 3.500 Euro. Der Unbekannte kümmerte sich allerdings nicht darum und suchte das Weite. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Verursacher geben können, melden sich bitte beim Polizeirevier Ludwigsburg unter der Tel. 07141 18-5353.

Ludwigsburg-Süd: Radfahrerin bei Unfall verletzt

Mit leichten Verletzungen musste der Rettungsdienst am Mittwoch eine 47-jährige Radfahrerin in ein Krankenhaus bringen, nachdem sie gegen 16:50 Uhr in der Robert-Franck-Allee in Ludwigsburg-Süd in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Von der Robert-Franck-Allee wollte ein 50 Jahre alter Audi-Lenker, der in Richtung der B 27 fuhr, nach rechts in die Alt-Württemberg-Allee abbiegen. Beim Abbiegemanöver übersah der Autofahrer vermutlich aus Unachtsamkeit die parallel fahrende Radfahrerin, die zeitgleich einen Fahrradstreifen in dieselbe Richtung befuhr. Im Einmündungsbereich kam es schließlich zum Zusammenstoß der beiden Verkehrsteilnehmer, wodurch die 47-Jährige stürzte und leichte Verletzungen erlitt. Durch den Unfall entstand ein Sachschaden von rund 2.000 Euro.

Möglingen: Einbruch in Firma – Zeugen gesucht

Ein bislang unbekannter Täter verschaffte sich zwischen Mittwoch, 17:30 Uhr, und Donnerstag, 1:40 Uhr, Zugang zu einer Firma in der Straße „Beim Bierkeller“ in Möglingen. Durch den Unbekannten wurde nichts gestohlen, allerdings beging man Sachbeschädigungen im Objekt. Der Polizeiposten Asperg hat die Ermittlungen übernommen und nimmt Zeugenhinweise unter Tel. 07141 62033 entgegen.

Gerlingen: Mercedes ausgebrannt

Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts geriet ein Mercedes am Mittwoch gegen 16:05 Uhr im Malvenweg in Gerlingen in Brand. Am Fahrzeug entstand Totalschaden, wobei die genaue Schadenshöhe noch nicht bezifferbar war. Der Mercedes musste nach den Löscharbeiten der Feuerwehr Gerlingen abgeschleppt werden, die mit drei Fahrzeugen und elf Einsatzkräften vor Ort war.

Steinheim an der Murr: Scheibe eines Seat eingeschlagen

Zwischen Dienstag, 21:45 Uhr, und Mittwoch, 14:40 Uhr, schlug ein bislang unbekannter Täter die hintere Scheibe eines in der Straße „Im Käppele“ in Steinheim an der Murr abgestellten Seat ein. Aus dem Fahrzeug wurde eine Musicbox im Wert von etwa 300 Euro gestohlen. Der Polizeiposten Steinheim an der Murr ist für Zeugenhinweise unter Tel. 07144 823060 erreichbar.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Abwasserkosten im Städtevergleich: Ludwigsburg hat das zweitgünstigste Abwasser

Die Abwassergebühren in Ludwigsburg gehören zu den niedrigsten in ganz Deutschland. Im Gesamtranking der hundert bevölkerungsreichsten deutschen Städte, belegt die Stadt Ludwigsburg mit 288,40 € sogar fast den Spitzenplatz. Nur in Worms zahlt der Durchschnittshaushalt weniger für Abwasser. Das ist das Ergebnis des Abwassergebührenrankings 2020, das die Unternehmensberatung IW Consult  im Auftrag des Eigentümerverbands Haus & Grund“ erstellt hat.

Die jährliche Belastung der Verbraucher mit Kosten für die Entsorgung ihrer Abwässer variieren je nach Wohnort um mehrere Hundert Euro. Das ist ein zentrales Ergebnis des Abwassergebührenrankings 2020. „Die Abwassergebühren in vielen Städten sind zu hoch. Damit zahlen viele Bürger Jahr für Jahr zu viel an Gebühren“, betonte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke bei der heutigen Präsentation der Studie in Berlin.

Für den Vergleich wurden die jährlichen Abwassergebühren einer vierköpfigen Musterfamilie in den nach Einwohnern 100 größten Städten in Deutschland untersucht. So zahlt etwa ein Vierpersonenhaushalt in Worms oder Ludwigsburg im Durchschnitt weniger als 300 Euro im Jahr für die Abwasserentsorgung, während es in Mönchengladbach oder Potsdam mehr als 900 Euro sind. Im Ranking 2020 liegen 17 der 25 besten Städte in Bayern oder Baden-Württemberg. Die bestplatzierte ostdeutsche Stadt (Erfurt) kommt auf Rang 30. Unter den 25 Städten mit den höchsten Gebühren liegen 15 in Nordrhein-Westfalen, davon 13 in der Metropolregion Rhein-Ruhr. 81 Städte haben seit 2017 die Gebühren erhöht, in 18 sind sie gesunken.

red

BBL-Playoffs: MHP-Riesen versetzen Bayern ersten Schlag

München: Der FC Bayern Basketball musste im Viertelfinal-Hinspiel des BBL-Endturniers eine schmerzhafte Niederlage gegen die MHP-Riesen Ludwigsburg einstecken und muss nun im Rückspiel am kommenden Freitag mit mindestens vier Punkten Vorsprung gewinnen, um den dritten Meistertitel in Serie nicht zu verspielen.

Spielbericht:

Für die „erste Halbzeit“ im Playoff-Viertelfinale griff Headcoach John Patrick bereits vor Spielbeginn in die personelle Trickkiste: Johannes Patrick und Teyvon Myers rückten ins Ludwigsburger 12er Aufgebot und ersetzten im ersten Duell gegen die favorisierten Münchner Zamal Nixon und Christian von Fintel. Die MHP RIESEN erwischten dennoch den schlechteren Start. Der FC Bayern Basketball fand, auch durch vier Freiwürfe nach Foulspielen von Thomas Wimbush, gut ins Spiel und kontrollierte früh das Tempo (9:2, 3. Spielminute). Erst durch Korberfolge von Hans Brase und Marcos Knight in der vierten und fünften Spielminute gelang es den Schwaben, langsam ihren Rhythmus aufzunehmen. Da die Hausherren jedoch weiterhin unter den Körben dominierten, mussten sich die Schwaben durch ihre Paradedisziplin, den Einsatz, die Meriten verdienen. Mit Erfolg: Angeführt vom exzellent agierenden Brase eroberten sie die Führung (10:11) und zwangen Oliver Kostic zur ersten Seitenlinien-Ansprache. Der Serbe sollte jedoch nicht die richtigen Feinjustierungen finden: Ludwigsburg blieb angeführt von ihrem bis dato Besten, Brase, in Front (15:21, 10.).

Im Anschluss an ein insgesamt bärenstarkes Auftaktviertel verloren Patricks Schützlinge ab der elften Minute etwas den Fokus: Die Münchner verkürzten das entstandene Defizit bis auf einen Zähler – und versetzten nun ihren amerikanischen Headcoach zum Hadern an der Seitenlinie (22:23, 12.). Auch diese Auszeit sollte nicht die erhoffte Wirkung mit sich bringen. Denn die Hausherren übernahmen alsbald die Führung und bauten selbige, auch aufgrund zweier unsportlicher Foulspiele von Cameron Jackson und Jonas Wohlfarth-Bottermann, bis auf vier Zähler aus (33:29, 15.) und offenbarten dabei schwäbische Defensiv-Lücken aus der Ferndistanz. Aus dieser schlossen TJ Bray und Maodo Lo mehrfach erfolgreich ab und setzten Ludwigsburg, das durchaus gut spielte, zeitweilig aber sein Wurfglück vermisste, zur Halbzeit unter Druck (42:36, 20.).

München drückt aufs Tempo, Ludwigsburg dreht das Spiel

Im Anschluss an den Seitenwechsel sah sich Patrick schnell zur nächsten Ansprache gezwungen: Während der 52-Jährige unter anderem die Gangart der Hausherren monierte, kamen seine Mannen ohne Fortune zurück: München legte direkt einen 5:0-Lauf aufs Parkett. Dieser sollte zwar durch einen Wimbush-Dreier gebrochen werden, Danilo Barthel und Co. blieben am Drücker – und stellten zeitweise auf +11 (50:39, 24.). Die MHP RIESEN erwiderten das Aufkommen der Hausherren abermals mit großem Kampf, einer ebenso großen Leidenschaft und mit einem nun mehr aufdrehenden Wimbush. Hierdurch hielten sie das Geschehen ausgeglichen, das Verkürzen funktionierte aber vorerst nicht (65:59, 30.).

Direkt zum Beginn des Schlussabschnitts sorgte der Mann des dritten Viertels dann erenut für Zählbares: WImbush netzte von Downtown ein, Weiler-Babb ließ einen ebensolchen Wurf folgen und sorgte so nicht nur für den Ausgleich (65:65) und Jubel auf der Gästebank, sondern auch für einen tobenden Kostic, der seine Schützlinge zur Besprechung an den Seitenrand beorderte. Der Serbe sollte sein Team, gemeinsam mit Vladimir Lucic auf Zack bringen. Die Münchner waren wieder voll da, Ludwigsburg ließ sich nun aber nicht mehr abschütteln. Trotz eigener Fehler stand der Defensivverbund über mehrere Minuten felsenfest und mit vollem Fokus! Weiler-Babb, Knight, Wimbush und Brase sorgten für das Erobern der Führung, das für München Paul Zipser zu kontern versuchte (81:82, 38.). Die MHP RIESEN sollten doch nicht mehr an Fahrt verlieren: Mit einem mehrminütigen 18:8-Lauf entschieden sie die Partie für sich, gewannen im 14. Anlauf erstmals (gegen München) im Audi Dome und sicherten sich hierdurch einen kleinen Vorteil für das Viertelfinal-Rückspiel am Freitagnachmittag (Tip-Off 16:30 Uhr).

Statements und Stats

John Patrick | Headcoach Ludwigsburg: „Es war heute ein sehr intensives Spiel. Ich glaube, dass es eines der intensivsten Spiele, die ich in meiner 20-jährigen Karriere als Trainer, gecoacht habe. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft – und auf die Leader Marcos [Knight], Nick [Weiler-Babb] und Jaleen [Smith], die genauso wie Thomas Wimbush heute abgeliefert haben. Obwohl einige Dinge, darunter offene Würfe und Layups, heute für uns nicht den erhofften Weg gegangen oder gefallen sind, haben wir nie aufgegeben. Wir haben eine gute Moral gezeigt. Jetzt ist Halbzeit: Es gibt nichts zu feiern. Aber man sieht, dass wir eine Chance haben.“

Oliver Kostic | Headcoach München: „Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen und haben Ludwigsburg viele Offensivrebounds gestattet. Diese haben sie am Anfang im Spiel gehalten. Danach haben wir die Defensive und die Bretter eigentlich ganz gut kontrolliert, was auch zu einer besseren Offensive geführt hat. Am Ende sagen die Zahlen aber einiges: Wir hatten im Schlussabschnitt sieben Turnover, haben insgesamt 17 Offensivrebounds zugelassen – und am Ende entscheiden dann ein, zwei Situationen das Spiel. So ist Basketball eben. Das hier war die erste Hälfte des Viertelfinals. Wir müssen im zweiten Spiel besser und bereit sein, um das Ganze umzudrehen.“

Für München spielten: Danilo Barthel 20 Punkte, TJ Bray 12/5 Rebounds, Maodo Lo 11, Leon Radosevic 11, Paul Zipser 9, Vladimir Lucic 7, Diego Flaccadori 5, Mathias Lessort 4, Petteri Koponen 2, Zan Mark Sisko 2 und Alex King.

Für Ludwigsburg spielten: Hans Brase 18 Punkte/6 Rebounds, Marcos Knight 17/11, Thomas Wimbush 16, Jaleen Smith 13, Nick Weiler-Babb 7/5, Jonas Wohlfarth-Bottermann 7, Teyvon Myers 6, Jacob Patrick 2, Cameron Jackson 1, Radii Caisin und Lukas Herzog.

24Stunden-Corona-Ticker: Landratsamt Ludwigsburg meldet null Neuinfizierte

In den letzten 24 Stunden wurden dem Landratsamt in Ludwigsburg keine weiteren Neuinfizierten für den Landkreis gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg wird somit am Mittwoch (17. Juni 17.00Uhr ) weiterhin mit mindestens 1.792 angegeben. Gestern wurden zwei Neu-Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.694 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 2,0 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Wie ist die Lage in Baden-Württemberg?

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Mittwoch (17. Juni) rund 42 Corona-Neuinfizierte gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 35.223 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Ungefähr 32.948 Personen sind den Angaben zufolge bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, steigt laut dem Sozialministerium auf 1.816.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,78 (Stand: 17. Juni – 19Uhr) angegeben.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen Emmendingen, Esslingen, Lörrach, Reutlingen und Rottweil insgesamt fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.816.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red