Märzklopfen kehrt zurück: Kunst, Genuss und verkaufsoffener Sonntag in Ludwigsburg

Ludwigsburg – Endlich ist es soweit: Nach zwei Jahren Corona-Pause können die Bewohner und Besucher von Ludwigsburg wieder das allseits beliebte Märzklopfen in der Innenstadt genießen. Der Kunst- und Genussmarkt, der vom Ludwigsburger Innenstadtverein LUIS veranstaltet wird, startet traditionell um 11 Uhr auf dem Rathaushof am Sonntag, den 19. März 2023. Dort präsentieren sich insgesamt 50 verschiedene Stände mit einem breiten Angebot, darunter auch kleine Manufakturen, die ihre Handwerkskunst vorführen. Besonders hervorzuheben ist das wohl längste Fahrrad Deutschlands, das auf klimaneutralen drei Rädern als mobile Saft-Bar fungiert. Außerdem gibt es Schmuck, Seife, Töpferware und vieles mehr. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt.

Ab 13 Uhr öffnen dann auch die Ludwigsburger Innenstadtakteure ihre Türen und laden im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags zu einem ganz besonderen Erlebnis ein. Händler, Dienstleister und Gastronomen präsentieren ihre Waren und Dienstleistungen auf vielfältige Art und Weise und freuen sich auf viele Besucher und Gäste. Eine der Hauptattraktionen wird naturzeit sein, der Outdoor-Experte in der Seestraße. Gemeinsam mit verschiedenen Partnern wird ein Tag der Regionen veranstaltet, der zeigen soll, dass es für eine Auszeit in der Natur nicht immer einer weiten Anreise bedarf. Der unverpackt-Laden ohne PlaPla feiert sein vierjähriges Bestehen mit einer Geburtstagsfeier am Holzmarkt und präsentiert verschiedene Verkostungsstände und Livemusik.

Ein weiteres Highlight bietet der städtische Eigenbetrieb Tourismus & Event, der von 11 bis 15 Uhr in der Tourist Information im MIK (Eberhardstraße 1) kostenlose VR-Brillen mit einzigartigen virtuellen Erlebnissen anbietet. Aber auch auf dem Marktplatz gibt es einige Attraktionen wie das beliebte Bobby-Car-Rennen für die jüngsten Besucher. Der HC Ludwigsburg baut einen Hockey-Court auf, der MTV Ludwigsburg präsentiert Mitmachstationen und seine Rugby- und Football-Abteilungen. Der ASB-Wünschewagen präsentiert sich und RADIO ENERGY sorgt für Stimmung. Das NaturVision Filmfestival wirbt für sein diesjähriges Programm und am nachhaltigen Glücksrad gibt es tolle Gewinne.

Um den Verkehr auf den Straßen so gering wie möglich zu halten, empfiehlt LUIS den Besuchern, auf die öffentlichen Nahverkehrsmittel umzusteigen, mit dem Fahrrad oder zu Fuß in die Ludwigsburger Innenstadt zu kommen. Für Besucher, die mit dem Rad kommen, steht wieder ein kostenloser Fahrradparkplatz zur Verfügung, der durch den ADFC bewacht wird. Wer mit dem Auto anreist, sollte dem Parkleitsystem folgen und die innerstädtischen, teilweise kostenfreien Parkmöglichkeiten nutzen. Weitere Informationen zum Märzklopfen sind auf der Website www.luis-ludwigsburg.de/

red

Aus Restcent wird große Hilfe: Ludwigsburgs Rathausangestellte spenden 6.000€ für Burkina Faso

Ein besonderes Ereignis ereignete sich gestern vor dem Ludwigsburger Rathaus: Der Personalratsvorsitzende André Lang überreichte gemeinsam mit vielen Mitarbeitern einen Scheck in Höhe von 6.000€ an Konrad Seigfried und Susanne Karstedt vom Vorstand des Förderkreises Burkina Faso e.V. Die Spende ist das Ergebnis der Restcentaktion des Personalrates, an der sich seit 2009 viele Mitarbeiter der Stadtverwaltung beteiligen. Die Centbeträge werden monatlich von ihrem Gehalt abgezogen und fließen in gemeinnützige Projekte. Insgesamt kamen so bis jetzt eine beeindruckende Summe von 23.500 € für den Förderkreis zusammen.

Burkina Faso ist seit 2006 ein wichtiger Partner für Ludwigsburg und seine französische Partnerstadt Montbéliard. Die enge Zusammenarbeit umfasst mittlerweile auch eine Klimapartnerschaft, die im Jahr 2014 ins Leben gerufen wurde. Der Förderkreis Burkina Faso ist seit 2008 aktiv und trägt viele der Maßnahmen, die im Rahmen dieser Partnerschaft umgesetzt werden. Dazu zählt auch der Aufbau einer Berufsschule für Zweiradmechaniker und Schneiderei. Mehr als 200 Auszubildende haben die Schule bereits erfolgreich abgeschlossen und mit Mikrokrediten konnte der Aufbau von Existenzen gefördert werden.

Die Berufsschule im dualen System hat bereits über 200 Auszubildende in der Zweiradmechanik und der Schneiderei erfolgreich ausgebildet. Mit Mikrokrediten wird der Aufbau von Existenzen gefördert. Die Spende von 6.000€ wird vor allem für den laufenden Betrieb der Berufsschule benötigt. Konrad Seigfried, der Vorsitzende des Förderkreises Burkina Faso e.V., bedankte sich herzlich für die Unterstützung. Auch die Stadt Ludwigsburg unterstützt das Anliegen des Förderkreises und hat einen weiteren Scheck in Höhe von 2.500 € überreicht.

Doch nicht nur finanzielle Unterstützung ist wichtig, sondern auch Aufmerksamkeit und Bewusstsein für die Situation in Burkina Faso. In den letzten Monaten hat sich die Sicherheitslage rund um Kongoussi dramatisch verschlechtert und viele Menschen sind aus der nahen und fernen Umgebung in die Stadt geflüchtet. Der aus Mali herüberschwappende dschihadistische Terror hat bereits zu vielen Toten unter der Zivilbevölkerung geführt. Die Situation ist besorgniserregend und zeigt, wie wichtig es ist, den Blick auf Westafrika und Burkina Faso nicht zu verlieren. Der Förderkreis Burkina Faso setzt sich durch gezielte kleine Hilfen für eine Verbesserung der Situation ein und freut sich über jede Unterstützung.

Wer den Förderkreis Burkina Faso unterstützen möchte, kann dies auf das Spendenkonto der VR-Bank Ludwigsburg unter der IBAN DE26 6049 1430 0790 0790 03 tun. Weitere Informationen gibt es unter www.fk-burkinafaso.de.

red

Mehr als 760 Eisenbahner in der Ukraine getötet – über vier Millionen Menschen gerettet

In der Ukraine sind seit der groß angelegten russischen Invasion im Februar vergangenen Jahres mehr als 760 Angestellte der Eisenbahn bei ihrer Arbeit ums Leben gekommen. “764 Eisenbahner sind bisher getötet worden, mehr als 800 wurden verletzt”, sagte der scheidende Chef der staatlichen Eisenbahngesellschaft Ukrsalisnyzja, Oleksandr Kamyshin, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). Jeder Tag beginne für ihn frühmorgens mit der Meldung über neue Schäden durch die russischen Angriffe.

“Bisher gab es 12.500 Beschädigungen der Eisenbahninfrastruktur. Gleise, Bahnhöfe, Brücken, Züge, Kraftwerke.” Dennoch habe es die ukrainische Eisenbahngesellschaft geschafft, seit Kriegsbeginn rund vier Millionen Menschen und 120.000 Haustiere in Sicherheit zu bringen.

“Darunter war übrigens auch ein Krokodil”, sagte Kamyshin. “Wir waren eine Zeit lang sicherlich die haustierfreundlichste Eisenbahn der Welt.” Zudem habe die ukrainische Bahn 400.000 Tonnen humanitäre Hilfe aus der ganzen Welt an den Grenzen aufgeladen und im ganzen Land verteilt.

Die ukrainische Bahn sei trotz des Krieges nicht nur zu 90 Prozent pünktlich gewesen. “Wir haben den Güterexport durch die Korridore an unseren westlichen Grenzen steigern müssen, um den Ausfall der Seehäfen zu kompensieren”, sagte der Chef der Eisenbahngesellschaft. “Außerdem haben wir mehr als 300 offizielle Delegationen ins Land gebracht, inklusive dem deutschen Präsidenten, dem deutschen Kanzler und dem US-Präsidenten.”

Kamyshin soll künftig den ukrainischen Präsidenten beraten. “Ich bin stolz darauf, was wir zusammen erreicht haben. Die ganze Ukraine, die ganze Welt weiß, dass die ukrainischen Eisenbahner wirklich eiserne Menschen sind”, sagte Kamyshin.

red

Brutale Attacke in Ludwigsburg: Unbekannte schlagen mit Eisenstange auf 18-Jährigen ein

Ludwigsburg – Ein 18-jähriger Mann wurde am Dienstagnachmittag Opfer eines brutalen Angriffs in der Marienburgstraße in Ludwigsburg. Wie die Polizei mitteilt, hielt sich der junge Mann gegen 16:15 Uhr im Kreuzungsbereich zur Kärntner Straße auf, als plötzlich zwei Fahrzeuge neben ihm hielten. Aus diesen stiegen vier bis fünf bislang unbekannte Täter aus. Einer der Angreifer schlug mit einer Eisenstange auf den 18-Jährigen ein und traf ihn dabei an den Rippen und den Beinen. Der junge Mann fiel zu Boden und wurde anschließend von einem weiteren Täter mit dem Fuß getreten.

Glücklicherweise alarmierten Zeugen über den Notruf die Polizei, bevor die Täter flüchten konnten. Als die Einsatzkräfte eintrafen, waren die Angreifer bereits verschwunden und fuhren in unbekannte Richtung davon. Der verprügelte Mann wurde mit diversen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei in Ludwigsburg ermittelt nun wegen Körperverletzung und bittet Zeugen um sachdienliche Hinweise. Wer zur Tatzeit Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zu den Tätern geben kann, wird gebeten, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg unter der Telefonnummer 07141 18-5353 oder per E-Mail an ludwigsburg.prev@polizei.bwl.de zu melden.

Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Die Polizei geht jedoch davon aus, dass es sich um eine gezielte Attacke handelt und dass der 18-Jährige gezielt ausgesucht wurde. Die Fahndung nach den Tätern läuft auf Hochtouren.

red

Galerie

Fachkräftemangel in der Hotellerie und Gastronomie: Ludwigsburger Betriebe kämpfen um qualifiziertes Personal

Von Ayhan Güneş

Die Hotellerie und Gastronomie hätten aktuell wenig zu klagen – wenn nur der Fachkräftemangel nicht wäre. Seit Ausklingen der Corona-Pandemie wachsen kontinuierlich die Gästezahlen. Die Betreiber freuen sich über eine Kundschaft, die es nach dem langen Lockdown wieder in die Öffentlichkeit zieht. Damit Restaurant-Gäste ihr Essen serviert bekommen und die Hotelbetten täglich gemacht werden, damit der versprochene Service stimmt, müssen Gastronomen und Hoteliers aber einiges aufbieten, um qualifiziertes Personal zu den Schichten einteilen zu können. Ludwigsburg24 hat am Rand der Berufsausbildungsmesse (BAM) in Ludwigsburg drei wichtige Vertreter der Branche getroffen: den Dehoga-Kreisvorsitzenden und Manager des Hotels Schloss Monrepos, Marcos Angas, DQuadrat LIVING-Geschäftsführer Thomas Fülster, der mit dem Hotel Harbr in Ludwigsburg vertreten ist, sowie mit Tabea Böser vom Hotel Otterbach in Bietigheim-Bissingen.

Auch sie ist bei der BAM auf Suche nach Berufsnachwuchs. Dass der überwiegende Teil der Bewerber aus dem Ausland kommt, ist inzwischen zum Normalfall geworden. Die Agentur für Arbeit sei dabei eine wichtige Vermittlerin der Kontakte mit jungen Menschen, sagt Böser. Die Zusammenarbeit mit der Arbeitsbehörde sei „sehr gut“. Die von ihr vermittelten Auszubildenden seien in der Regel sehr motiviert. Wem Sprachkenntnisse fehlten, gehe in einen von der Arbeitsagentur bezahlten Sprachkurs. Bewerber finden sich oftmals nicht im nahen Ausland. Dehoga-Kreisvorsitzender Angas weiß, dass seine Kollegen aus der Not heraus die Suche auf das nichteuropäische Ausland ausgeweitet haben: „Aktuelle Herausforderung ist, dass Fachkräfte von ganz weit weg angeworben werden müssen. Kirgisistan, Usbekistan, Mongolei. Momentan gibt es eine Bewerberflut aus Marokko“, berichtet der Hotelmanager. Ob die dann dauerhaft an ihrer neuen Arbeitsstelle bleiben, bezweifelt er. „Es gibt Hinweis, dass viele Bewerber das als Chance nutzen für ein Ticket nach Europa. Somit hat die Branche noch mehr Aufwand und Arbeit, ist er überzeugt.

„Wir haben keine Chance gegen Lebensmittelriesen wie EDEKA, die 40 Tage Urlaub anbieten“

Die DQuadrat LIVING GmbH, deren Geschäftsführer Fülster ist, betreibt mehrere Hotels. Neben dem Harbr am Ludwigsburger Bahnhof gibt es weitere in Kornwestheim, Konstanz und Heilbronn. Zu den Übernachtungszahlen sagt er, diese seien „seit Jahresstart richtig gut“. Fülster betont die Bemühungen seines Unternehmens, während der Pandemie den Anschluss nicht zu verlieren. „In der Corona-Phase wurde kein einziger Mitarbeiter entlassen“, sagte er. Kurzarbeit habe es gegeben, aber ebenso Investitionen in die Zukunft: „Während der Pandemie-Zeit haben wir zwei Hotels eröffnet. Das hat sehr gut funktioniert.“ Leider hätten während der Pandemie Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Auch aus der Sterne-Gastronomie seien erstklassische Köche abgewandert. „Ich kann keine 40 Tage Urlaub anbieten. Aber wir zahlen übertariflich und gehen fair mit den Mitarbeitern um.“ Was den Fachkräftemangel betrifft, sieht Fülster die Dringlichkeitsstufe sechs von zehn erreicht. Er hofft, mit Quereinsteigern einiges auffangen zu können.

„Ludwigsburg ist für die Branche ein guter Markt mit sicheren Jobs“ 

Marcos Angas hat die gleichen Erfahrungen wie sein Kollege Fülster gemacht. „Wir haben keine Chance gegen Lebensmittelriesen wie EDEKA, die 40 Tage Urlaub anbieten“, sagt er. Das könne sich die Gastro einfach nicht leisten. Dennoch sieht er weiterhin gute Chancen, den Berufsnachwuchs über klassische Werbung zu gewinnen: „Wir müssen den Nachwuchs für die Branche begeistern und aufräumen mit alten Strukturen und Denkweisen.“ Den Töpfe schmeißenden Küchenchef gebe es nicht mehr, versichert Angas. Und auch er betont, dass „attraktive Gehälter gezahlt werden“. Angas sieht einen Hoffnungsschimmer: Die Zahl der Auszubildenden in Baden-Württemberg steige wieder. Es habe sich ein Plus von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ergeben. Damit sei zwar das Vor-Corona-Niveau noch nicht erreicht. Doch Ludwigsburg und die Region sei „ein guter Markt“. Arbeitsplätze in der Hotellerie seien sicher. Schon im März vor einem Jahr hätten die Übernachtungszahl wieder begonnen zu steigen. Seither sei das Wachstum ungebrochen.

Deine Chance auf der großen Bühne in Ludwigsburg: Veranstalte dein Event auf dem Franck-Areal

Von Ayhan Güneş

Die Ludwigsburger Stadtverwaltung bereitet sich auf den Sommer vor und plant auch dieses Jahr wieder, das Franck-Areal für ein abwechslungsreiches Programm zu nutzen. Nach dem erfolgreichen Event im letzten Jahr gibt es auch diesmal wieder ein vielfältiges Angebot an After-Work Events und kulturellen Veranstaltungen, die die Besucherinnen und Besucher in sommerliche Stimmung versetzen sollen.

Die Organisatorinnen bieten allen Interessierten die Chance, ihre eigenen Ideen und Veranstaltungen auf dem Franck-Areal zu präsentieren. Dabei gibt es einige Bedingungen zu beachten: Die Aktionen oder Veranstaltungen müssen auf der Außenfläche des Areals stattfinden und können von Donnerstag bis Samstag im Zeitraum von Mitte Mai bis August 2023 durchgeführt werden. Ob Silent Disco, Sportevent oder Gaumenschmaus – die Möglichkeiten sind grenzenlos.

Wer also Lust hat, mit einer eigenen Veranstaltung auf dem Freigelände des Areals aktiv zu werden oder mit einem gastronomischen Angebot den “Sommer auf dem Franck-Areal” zu begleiten, kann sich noch bis zum 24. März per E-Mail bei l.haerle@ludwigsburg.de melden. Eine kurze Beschreibung der Veranstaltung und bereits vorhandene Wunschtermine sollten hierbei angegeben werden.

Das Franck-Areal verspricht auch in diesem Jahr ein besonderes Highlight im Ludwigsburger Sommer zu werden. Also nichts wie ran an die Planung und ab in die sommerliche Stimmung auf dem Areal.

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 13. März

Alt-Württemberg-Allee
Wegen Verlegung von Fernwärmeanschlüssen voraussichtlich bis Ende März ist die Alt-Württemberg-Allee zwischen den Hausnummern 41 bis 47 vollständig für den Fahrverkehr gesperrt (Sackgassen aus beiden Richtungen kommend).

Eberhardstraße
Die Straße ist in zwei Bauabschnitten vollständig für den Fahrverkehr gesperrt (Verlegung Fernwärmeleitungen). Bauabschnitt 1: von der Eberhardstraße 14 bis zur Ecke Kaffeeberg voraussichtlich bis Mitte März. Bauabschnitt 2: von der Eberhardstraße 14 bis zu Katholische Kirche 1 und 2 voraussichtlich ab Mitte März bis Ende April.

Erich-Schmid-Straße
Die Straße ist vollständig für den Fahrverkehr gesperrt (Stammkabelverlegung) bis voraussichtlich bis Anfang April.

Frankfurter Straße / B27
Die Straße ist voraussichtlich bis Ende März im Bauabschnitt 1 spurweise gesperrt und nur eingeschränkt befahrbar, es kommt zu Beeinträchtigungen in beiden Richtungen (Erschließung Zufahrt Möbelhaus). Fahrrad- und Fußwege sind gesperrt und werden umgeleitet über Junkerleswiesen/Altach.

Friedrichstraße
Auf Höhe der Friedrichstraße 6 ist der Gehweg für den Fußgängerverkehr gesperrt sowie die Fahrspur teils gesperrt bis voraussichtlich Ende Mai.

Grönerstraße
Wegen Ausbau eines Radwegs bestehen bis voraussichtlich Ende April folgende Einschränkungen: halbseitige Sperrung für den Fahrverkehr von der Grönerstraße 25 bis zur Grönerstraße 33, die Straße ist eingeschränkt befahrbar. Der Gehweg ist für den Fußgängerverkehr gesperrt, ebenso ist dieser Bereich für den Fahrradverkehr gesperrt.

Hauptstraße
Bis voraussichtlich Ende März ist die Hauptstraße auf Höhe der Hausnummer 91 nur eingeschränkt befahrbar sowie der Gehweg gesperrt (Aufgrabungen zum Abtrennen von Gas- und Wasserleitungen).

Hohenzollernstraße
Auf Höhe der Hohenzollernstraße 18 besteht bis voraussichtlich Ende September eine halbseitige Sperrung.

Leonberger Straße
Die Straße ist voraussichtlich bis Mitte April eingeschränkt befahrbar (barrierefreier Umbau der Bushaltestellen).

Mörikestraße/Ecke Schlieffenstraße
Die Straße ist voraussichtlich bis Mitte März nur eingeschränkt befahrbar und spurweise gesperrt (2. Abschnitt Notmaßnahme Gas).

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2023.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Hotelmarkt Ludwigsburg trotzt Corona-Krise: Geschäftsreisende und Touristen sorgen für Erfolg

Von Ayhan Güneş

Ludwigsburg. Nachdem die Tourismusbranche aufgrund der COVID-19-Pandemie eine lange Durststrecke durchmachen musste, gibt es endlich wieder positive Nachrichten – auch aus Ludwigsburg. Der städtische Eigenbetrieb Tourismus & Events Ludwigsburg hat die Daten des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg ausgewertet und verkündet, dass sich der Hotelmarkt schneller erholt hat als erwartet.

Das Übernachtungsaufkommen im Jahr 2022 lag demnach nur noch rund 15 % unter dem Rekordwert aus dem Jahr 2019. Diese Entwicklung ist umso beeindruckender, da das Jahr 2022 als sogenanntes “Rumpfjahr” betrachtet werden muss. Im ersten Quartal des Jahres litten Reiseverkehr und Hotelmarkt noch unter starken Restriktionen aufgrund der Pandemie.

Elmar Kunz, stellvertretender Geschäftsführer von Tourismus & Events Ludwigsburg, kommentierte die positive Entwicklung folgendermaßen: “Es ist bemerkenswert, wie schnell sich der Hotelmarkt in Ludwigsburg erholt hat. Wir sind zuversichtlich, dass wir bald wieder das Niveau von 2019 erreichen werden.”

Insgesamt verzeichnete der Hotelmarkt 2022 rund 289.223 Übernachtungen. Dies entspricht einer Steigerung von 72 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Bettenauslastung lag bei knapp 36 % und erreichte in den Spitzenmonaten sogar Werte zwischen 44 und 47 %. Besonders aussagekräftig ist jedoch die Kennzahl der Zimmerauslastung. Elmar Kunz erläutert, dass die aussagefähigere Kennzahl der Zimmerauslastung im Durchschnitt bei mindestens 50-55 % und in Spitzenmonaten bei 70-75 % und höher lag.

Die positive Entwicklung des Hotelmarktes in Ludwigsburg wird von verschiedenen Faktoren getragen. Zum einen hat sich der klassische Geschäftsreiseverkehr stark entwickelt, da sich die Befürchtungen, dass Geschäftstermine nach der Pandemie überwiegend mit virtuellen Meetings abgehalten werden, nicht bestätigt haben. Tagungen, Konferenzen und vor allem große Kongresse sind zurückgekehrt. Im Forum am Schlosspark wurden mehrere renommierte Großkongresse verzeichnet.

Zum anderen war auch der freizeittouristische Übernachtungsreiseverkehr ein starker Faktor. Ludwigsburg punktete hier mit vielen überregional attraktiven Events und Veranstaltungen wie etwa dem Ludwigsburger Barock-Weihnachtsmarkt und der Kürbisausstellung im Blühenden Barock.

Der Anteil der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland lag 2022 bei 22,6 %, was Tourismusmanager Elmar Kunz als bemerkenswerten Wert bezeichnet. Zum Vergleich: Im Rekordjahr 2019 lag der Anteil ausländischer Gäste bei 21,2 %. Italien führt mit einem Anteil von rund 16 % die Liste der Auslandsmärkte an, gefolgt von Spanien (9 %) und der Schweiz (8 %).

Obwohl es immer noch globale Krisen gibt und die Personalgewinnung eine zentrale Herausforderung für das Gastgewerbe bleibt, blickt Elmar Kunz zuversichtlich in die Zukunft. Er hofft, dass 2023 ein gutes Jahr für die Ludwigsburger Hotellerie wird, das möglicherweise unmittelbar an das Vor-Corona-Niveau anknüpfen kann.

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Index-Berechnungen: Tourismus & Events Ludwigsburg.

Angriff in Ludwigsburg: 21-Jähriger von zwei Fahrgästen der Busslinie 425 zusammengeschlagen

Ludwigsburg-Eglosheim – Ein 21-jähriger Mann wurde am Freitagmorgen in Ludwigsburg-Eglosheim Opfer eines tätlichen Angriffs. Der Vorfall ereignete sich gegen 7:45 Uhr in einem voll besetzten Bus der Linie 425, der vom Bahnhof Ludwigsburg kommend in Richtung Falkenweg (Eglosheim) unterwegs war.

Nachdem der junge Mann den vollbesetzten Bus verlassen wollte, kam es zu einem Streit mit einem etwa 18-jährigen Fahrgast, der im Gang stand. Dabei schlug der Unbekannte mehrmals auf den Kopf des 21-Jährigen ein. Der Busfahrer reagierte und drohte mit der Verständigung der Polizei. Der Täter ließ daraufhin von seinem Opfer ab, so dass der junge Mann aussteigen konnte.

Allerdings folgten ihm der Täter und ein weiterer junger Mann aus dem Bus heraus. Die beiden attackierten den 21-Jährigen erneut und brachten ihn zu Boden. Dort traten sie gemeinsam auf ihn ein, bevor sie schließlich flüchteten.

Der 21-Jährige erlitt leichte Verletzungen und seine Jacke wurde zerrissen. Auch ein mitgeführter Koffer wurde beschädigt. Die beiden Täter werden als etwa 17 bis 18 Jahre alt beschrieben. Der Angreifer aus dem Bus soll etwa 170 bis 175 cm groß und von schlanker Statur gewesen sein. Er trug dunkle Kleidung, kurze dunkle Haare und einen Oberlippenbart. Sein Begleiter soll etwa 180 cm groß und ebenfalls dunkel bekleidet gewesen sein.

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise, da sie davon ausgeht, dass die Auseinandersetzung von anderen Fahrgästen im Bus oder Passanten auf der Straße beobachtet worden sein müsste. Wer etwas beobachtet hat, wird gebeten, sich unter Tel. 07141 22150-0 oder per E-Mail an ludwigsburg.prev@polizei.bwl.de zu melden.

red

Ludwigsburgs neuer Stadtplaner: David Jacob soll in eine zukunftsweisende Wohnbaupolitik führen

Ludwigsburg, Der Fachbereich Liegenschaften und Wohnen hat eine neue Leitung. Am 1. Juni 2023 beginnt Dr. David Jacob in der Ludwigsburger Stadtverwaltung. Der 46-Jährige war zuletzt bei der Stadt Mannheim beschäftigt und dort als Stadtrechtsdirektor verantwortlich für die Abteilung Kaufmännisches Immobilienmanagement. Der Gemeinderat hatte sich in seiner Sitzung am 1. Februar für David Jacob entschieden. Der verheiratete Vater dreier Töchter folgt auf Thomas Hugger, der nach 20 Jahren in Diensten der Stadtverwaltung in den Ruhestand geht.

Baubürgermeisterin Andrea Schwarz freut sich, David Jacob als neuen Fachbereichsleiter bei der Stadtverwaltung Ludwigsburg zu begrüßen. „Der Fachbereich Liegenschaften und Wohnen ist maßgeblich für die Bodenpolitik der Stadt, für ein ausgewogenen Verhältnis zwischen den verschiedenen Ansprüchen an Flächen, das Verhältnis von Wohnflächen, Gewerbeflächen, Freiflächen verantwortlich. Der Erfahrungsschatz von Herrn Jacob aus vielen Stadtentwicklungsprojekten in diesem Bereich wird uns helfen, diese Aufgaben weiterzuführen und um weitere Impulse zu bereichern.“

Der neue Amtsinhaber David Jacob sieht in seiner neuen Aufgabe große Chancen: „Eine Stadt, die verantwortungsbewusst für zukünftige Generationen handelt, braucht eine aktive, kluge und starke Bodenpolitik. Ich freue mich sehr, als Fachbereichsleiter an der Bodenfrage – eine der zentralen sozialen Fragen unserer Generation – in Ludwigsburg mitgestalten zu dürfen.“

Der Fachbereich Liegenschaften und Wohnen ist in der Stadtverwaltung zuständig für den Erwerb, die Veräußerung und Verwaltung von Grundstücken, insbesondere auch für die Vermarktung von Wohnbauflächen der Stadt. Darüber hinaus werden alle unbebauten Grundstücke, also deren Vermietung und Verpachtung (zum Beispiel Kleingärten) sowie die städtischen Waldgrundstücke inklusive Holzverkauf hier verwaltet.

Die Geschäftsstelle Wohnen als Teil des Fachbereichs bereitet die strategischen Entscheidungen der städtischen Wohnbaupolitik für den Gemeinderat vor, vernetzt die einzelnen Akteure, beobachtet Trends und Entwicklungen und bündelt Informationen und Daten zum Thema Wohnen.

red