Nach Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen in Ludwigsburger Innenstadt – Tatverdächtiger festgenommen

Nach der Auseinandersetzung zweier Gruppen in der Ludwigsburger Innenstadt in der Nacht von Freitag auf Samstag (wir berichteten) durchsuchte die Ermittlungsgruppe „Arsenal“ der Kriminalpolizei Ludwigsburg mit Unterstützung von Einsatzkräften des Polizeipräsidiums Einsatz am frühen Donnerstagmorgen mehrere Objekte in den Landkreisen Ludwigsburg und Esslingen.

In den Fokus der Ermittler waren nach Angaben der Staatsanwaltschaft Stuttgart vier junge Männer im Alter von 16, 16, 17 und 19 Jahren geraten. Bei der Schlägerei am Arsenalplatz in Ludwigsburg war ein 32-Jähriger durch ein Messer schwer und ein 24-Jähriger durch Schläge und Reizgas leicht verletzt worden.

Im Anschluss an die Durchsuchungsmaßnahmen wurde der zur Tatzeit 17-Jährige, der die deutsche und türkische Staatsangehörigkeit besitzt, einem Haftrichter vorgeführt, der den durch die Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragten Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Vollzug setzte. Kriminalbeamte brachten den jungen Mann anschließend in eine Justizvollzugsanstalt. Bei den Durchsuchungen beschlagnahmen die Beamten zahlreiche Beweismittel. Die Ermittlungen zur genauen Tatbeteiligung und den Hintergründen dauern noch an.

red

EM 2021: Ab Freitag rollt der Ball – Polizei Ludwigsburg ist vorbereitet

Ab Freitag rollt der Ball. Mit einem Jahr Verspätung startet die Europameisterschaft 2020. Erstmalig wird das Turnier in elf verschiedenen Städten ausgetragen. Bis Sonntag, 11. Juli, stehen insgesamt 51 Partien auf dem Spielplan. Mit dem Eröffnungsspiel Türkei gegen Italien in Rom am 11. Juni 2021 um 21:00 Uhr geht es los. Nicht nur Fußballfans fiebern dem vierwöchigen Turnier entgegen, auch Polizei und Kommunen haben sich nach eigenen Angaben darauf vorbereitet. Es wird in diesem Jahr vieles anders sein, als bei vergleichbaren zurückliegenden Veranstaltungen. Denn die Corona-Pandemie sorgt sowohl bei den Fans als auch bei den Sicherheitsorganen für einige Unwägbarkeiten, teilte das Ludwigsburger Polizeipräsidium am Donnerstag mit.

Mit stabiler Unterschreitung von Inzidenzmarken erfolgten im Landkreis Ludwigsburg Corona-Lockerungen. So sind je nach Öffnungsschritt wieder Treffen mit mehreren Personen möglich, gastronomische Betriebe dürfen im Außen- und Innenbereich unter bestimmten Voraussetzungen wieder Gäste bewirten. „Das sind Freiheiten, auf die wir alle lange warten mussten, die wir aber bei aller Euphorie nicht allzu leichtfertig wieder aufs Spiel setzen dürfen,“ sagt Polizeipräsident Burkhard Metzger. „Der Gesundheitsschutz ist daher einer der wesentlichen Aspekte, unter denen polizeiliche Einsatzmaßnahmen während des Turniers stattfinden werden.“

In Abstimmung mit den größeren Kommunen sind dies vor allem verkehrslenkende Maßnahmen und Absperrungen im Zusammenhang mit zu erwartenden Autokorsos sowie Überwachungsmaßnahmen bei möglichen Ansammlungen und Veranstaltungen, Metzger. „Wir wollen den Fußballfans dabei möglichst viele Freiheiten lassen, werden aber dort einschreiten, wo es zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung erforderlich ist,“ so der Polizeipräsident. „Gravierende Ordnungsstörungen, Auseinandersetzungen zwischen Fangruppierungen und andere strafbare Handlungen sprengen diesen Freiheitsrahmen eindeutig und werden konsequent verfolgt.“

Die Polizei appelliert daher an das Verantwortungsbewusstsein und die Vernunft aller Fans, damit die Fußball-Europameisterschaft auch für alle zu einem ungetrübten Erlebnis werden kann.

red

Neue Sport- und Schwimmhalle für PH-Ludwigsburg: Land gibt 29 Millionen

Es kann losgehen: Die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg bekommt eine neue Sport- und Schwimmhalle. Das baden-württembergische Finanzministerium hat die Baufreigabe erteilt. Der Neubau, entworfen vom Architekturbüro Auer und Weber aus Stuttgart, soll die alte Sporthalle ersetzen, die aus Sicherheitsgründen geschlossen wurde und deren Generalsanierung nicht wirtschaftlich gewesen wäre, so das Ministerium.  Das Investitionsvolumen für das neue Gebäude beträgt rund 29 Millionen Euro und wird vom Land getragen. Beginn der Bauarbeiten ist im Herbst 2021, die Fertigstellung ist im Wintersemester 2023/24 vorgesehen. Bis dahin soll die Interimssporthalle in Betrieb bleiben.

„Die Studentinnen und Studenten in Ludwigsburg können sich auf attraktive Sportflächen freuen. Gut für den Sport, aber auch fürs Klima. Auf das Dach kommt eine Photovoltaikanlage, die jährlich 155.000 Kilowattstunden Strom liefern wird“, sagte der neue Finanzminister Dr. Danyal Bayaz.

„Die neue Sport- und Schwimmhalle der PH Ludwigsburg bietet nicht nur einen Mehrwert für die Forschung und Lehre im sportwissenschaftlichen Bereich, sondern fungiert darüber hinaus auch als Ausbildungsstätte auf höchstem Niveau für die Aus- und Weiterbildung von Sportlehrerinnen und Sportlehrern. Dadurch leisten wir einen wichtigen Beitrag für eine zeitgemäße und zukunftsweisende Lehrerbildung am Standort Ludwigsburg“, fügte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hinzu.

Der zweigeschossige Neubau soll rund 3.600 Quadratmeter groß werden und laut Anne Nörthemann von der PH-Ludwigsburg an einer anderen Stelle auf dem Campus gebaut werden. Neben einer Dreifeld-Sporthalle und einem 3,8 Meter tiefen Schwimmbecken mit 3-Meter-Sprungturm und Hubboden sind unter anderem Fitness- und Gymnastikräume, eine Kletterwand, Umkleiden, Büros sowie eine Zuschauertribüne für bis zu 200 Zuschauerinnen und Zuschauer vorgesehen. Der Neubau soll auch für die Fort- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern in Zuständigkeit des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung genutzt werden. In Randzeiten steht das Gebäude für den Allgemeinen Hochschulsport zur Verfügung.

Die alte Schwimmhalle auf dem Campus. Foto: PH Ludwigsburg

Die Außenbauteile des Sport- und Schwimmhallengebäudes werden in Passivhausqualität ausgeführt. Wärme soll der Bau aus dem vorhandenen landeseigenen Nahwärmenetz erhalten. Sämtliche raumlufttechnischen Anlagen werden mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung ausgestattet. Außenliegender Sonnenschutz und teilweise vorgesehene Sonnenschutzverglasungen sollen verhindern,  das sich die Innenräume zu stark aufheizen. Die Beleuchtung der Räume erfolgt mit hocheffizienter LED-Technik mit nutzungsabhängiger Lichtsteuerung.

red

360 Sonderimpftermine in Ludwigsburger Kreisimpfzentren zu vergeben

LUDWIGSBURG. Tausende Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Ludwigsburg warten noch auf einen Termin im Impfzentrum. Für Menschen ab 60 Jahren bietet das Kreisimpfzentren (KIZ) Ludwigsburg für die kommende Woche Sondertermine mit dem Vakzin von Johnson & Johnson an. Das teilte das Landratsamt Ludwigsburg am Mittwoch mit.

Eine Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson können diejenigen erhalten, die noch nicht geimpft und mindestens 60 Jahre alt sind. Sie müssen sich für die Aktion extra anmelden. 360 Termine ab kommender Woche werden dafür bereitgestellt. Personen unter 60 Jahren werden keine Impfung bekommen, heißt es in der Mitteilung vom Landratsamt. Ein Wechsel auf einen anderen Impfstoff sei ebenfalls nicht möglich.

Die Terminvergabe wird über eine Hotline durchgeführt. Diese ist am 10.06.21 und 11.06.21, jeweils von 08:00 bis 16:00 Uhr über die Telefonnummer 07141 144-69700 erreichbar. Die Impfungen werden in der kommenden Woche von Montag, 14.06.21, bis Mittwoch, 16.06.21, stattfinden.

red

Inzidenz geht weiter zurück

Die Corona-Situation im Landkreis entwickelt sich weiter positiv. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Ludwigsburg ist am Montag fünf Tage hintereinander unter 50 gelegen. Da außerdem das Robert-Koch-Institut (RKI) die Zahlen am Dienstag bestätigt hat, gelten seit heute (Mittwoch – 09.06.21) weitere Corona-Lockerungen.

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Mittwoch weiter gesunken: Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 31 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Gestern lag der Wert bei 35,2. Vor genau einer Woche lag die Inzidenz bei 55,2(Stand – 09.06. – 16Uhr). 

Innerhalb eines Tages wurden in der Summe 19 Neuinfektionen registriert. Vor genau einer Woche waren es 63 Fälle. Gestern waren es kreisweit 67 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 497. Rund 25.832 (+63) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 15 (+2). Auf der Normalstation werden 11 (+2) Patienten behandelt. 4 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 4 beatmet werden. (Stand: 09.06.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 09.06.)

Affalterbach ( 168 | 0 )
Asperg ( 736 | 0 )
Benningen am Neckar ( 254 | 1 )
Besigheim ( 652 | 1 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.466 | 1 )
Bönnigheim ( 545 | 0 )
Ditzingen ( 1.208 | 0 )
Eberdingen ( 301 | 0 )
Erdmannhausen ( 181 | 0 )
Erligheim ( 153 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 604 | 0 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 259 | 0 )
Gerlingen ( 716 | 0 )
Großbottwar ( 344 | 0 )
Hemmingen ( 319 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 272 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 855 | 3 )
Kornwestheim ( 2.000 | 4 )
Löchgau ( 292 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.878 | 4 )
Marbach am Neckar ( 704 | 0 )
Markgröningen ( 764 | 1 )
Möglingen ( 691 | 1 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 252 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 380 | 0 )
Pleidelsheim ( 306 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.226 | 0 )
Sachsenheim ( 1.018 | 1 )
Schwieberdingen ( 461 | 1 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 475 | 1 )
Tamm ( 430 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.482 | 0 )
Walheim ( 143 | 0 )

red

Besuche im Krankenhaus sind wieder möglich – Klinikchef erwartet vierte Welle

Von Uwe Roth

Die gute Nachricht aus den Kliniken des Landkreises Ludwigsburg lautet: Von Mittwoch, 9. Juni an sind wegen der stark gesunkenen Zahl Corona-infizierter Menschen Patienten-Besuche wieder möglich – wenn auch mit Einschränkungen. Die gleichzeitig schlechte Nachricht der Klinikleitung ist eher eine Warnung: „Wir werden im Herbst eine vierte Welle bekommen“, vorhersagte Professor Jörg Martin, Geschäftsführer der Regionalen Klinik Holding (RKH), am Dienstag in einer Pressekonferenz. Wegen der hohen Zahl geimpfter Personen werde es voraussichtlich aber sehr viel weniger Corona-Neuerkrankungen geben wie während der beiden vorausgegangenen Wellen.

Außerdem hätten die Klinikmitarbeitenden eine gewisse „Pandemie-Routine“ entwickelt und ständig dazugelernt. „Wir haben das Krisenmanagement immer weiter optimiert.“ Bislang könne man von einer im Herbst mild verlaufenden vierten Welle ausgehen. Geimpfte seien auf der sicheren Seite. Neu-Infektionen bei bereits zweifach geimpften Personen konnten in den Kliniken der Holding bislang nicht festgestellt werden, sagte Professor Götz Geldner, Ärztlicher Direktor der Klinik für Anästhesiologie. „Die Impfung hilft“, betonte er. Weil eine vierte Welle wohl nicht zu vermeiden sei, werde das Klinikum seinen Krisenstab nicht auflösen. Dieser werde aber nicht mehr so häufig tagen, wie in den vergangenen fast 15 Monaten seit Ausbruch der Pandemie

Die aktuell dritte Welle „scheint soweit vorbei zu sein“, stellte Martin vor Medienvertretern fest. Sie sei für alle Mitarbeitenden der Kliniken „sehr anstrengend gewesen“. Im März wurden knapp 50000 Schnelltests gemacht und ausgewertet. Viele Patienten, die meistens jünger waren als in den vorangegangenen Wellen, benötigten über einen längeren Zeitraum eine Intensivpflege. Die Verläufe seien oftmals schwerer gewesen als in den vorangegangenen Corona-Wellen. Folglich seien die entsprechenden Stationen hart an der Auslastungsgrenze gewesen. „Das Gesundheitswesen war zu keiner Zeit überlastet“, sagte der Klinik-Geschäftsführer zu den Alarmrufen, als täglich neue Patienten mit einem schweren Verlauf der Erkrankung eingeliefert wurden und kaum noch freie Betten und Beatmungsgeräte vorhanden waren.

Nun sind die Kliniken wieder auf dem Weg zum Regelbetrieb. Da die Corona-Zahlen seit einigen Tagen stark rückläufig sind, öffnen die Krankenstationen ihre Türen jetzt wieder für Besucher: Zunächst sei zur Sicherung des Gesundheitsschutzes von Patienten und Mitarbeitern allerdings lediglich ein Besucher pro Patient, pro Tag, für eine Stunde zugelassen, gab der Klinikchef bekannt. Notwendig für einen Besuch sei weiterhin ein offiziell bestätigtes negatives Testergebnis. Auch vollständig Geimpfte dürfen mit ihrem Impfpass hinein. Es gilt weiterhin Maskenpflicht. Die Besuchszeiten der Kliniken stehen auf der Seite der aktuellen Besucherregelungen.

Corona wird in vielerlei Hinsicht langanhaltende Folgen haben, ist sich die Klinikleitung sicher. Auch genesene Patienten könnten diese lange gesundheitlich spüren. Immer offensichtlicher zeigten sich bei manchen Patienten Spätfolgen. Daher wird das Klinikum bis Anfang Juli eine „Post-Covid-Ambulanz“ einrichten, die einmal wöchentlich Besuchszeit habe. In den Sprechstunden werde untersucht, ob für diese Menschen zur weiteren Behandlung eine spezielle Reha notwendig sei.

Klinik-Chef Martin hatte zur Nachricht, dass die dritte Welle geschafft sei, für die Beschäftigten nicht nur lobende Worte, sondern erneut auch Prämienzahlungen vorzuweisen. 2,2 Millionen Euro sind auf die Häuser in Ludwigsburg und Bietigheim verteilt worden. Pflegekräfte auf Covid-Stationen erhielten einen Bonus von jeweils 1900 Euro. Pflegekräfte der anderen Stationen bekamen 900 Euro überwiesen. Die Mitarbeitenden der ärztlichen Dienste erhielten zwischen 190 und 400 Euro.

Spätfolgen der Pandemie könnte für die Kliniken auch sein, dass nunmehr Patienten vorstellig werden, die sich mit ihrer Erkrankung aus Angst vor Corona längere Zeit nicht zur Behandlung getraut hatten. Bei der Untersuchung könnte so mancher verschleppter Schlaganfall oder Herzinfarkt entdeckt werden. Notfallpatienten seien trotz der Pandemielage nie abgewiesen und immer ohne Abstriche bei der Versorgung behandelt worden, versicherte die Klinikleitung. Operationen (OP), die nicht akut notwendig gewesen seien, seien auf einen späteren Zeitpunkt verlegt worden. Aus dem Krisenmanagement habe man auch gelernt, manche Behandlung auf das tatsächlich Notwendige zu begrenzen. In der Zukunft (nach Corona) führe das sicher dazu, dass die Belegungszahlen weiter zurückgehen werden. Martin sprach „von einem Ende des Wachstums“. Dieses habe sich schon vor der Pandemie abgezeichnet.

So sehen die aktuellen Infektionszahlen in der Region aus

Die Corona-Situation im Landkreis entwickelt sich weiter positiv. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Ludwigsburg ist am Montag fünf Tage hintereinander unter 50 gelegen. Da außerdem das Robert-Koch-Institut (RKI) die Zahlen am Dienstag bestätigt hat, gibt es ab Mittwoch (09.06.21) weitere Lockerungen, so das Landratsamt.

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Dienstag leicht gestiegen: Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 35,2 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Gestern lag der Wert bei 34,1. Vor genau einer Woche lag die Inzidenz bei 55,2(Stand – 08.06. – 16Uhr). 

Innerhalb eines Tages wurden in der Summe 67 Neuinfektionen registriert. Vor genau einer Woche waren es 54 Fälle. Gestern waren es kreisweit 7 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 497. Rund 25.769 (+64) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 13 (-3). Auf der Normalstation werden 9 (-2) Patienten behandelt. 4 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 4 beatmet werden. (Stand: 08.06.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 08.06.)

Affalterbach ( 168 | 0 )
Asperg ( 736 | 3 )
Benningen am Neckar ( 253 | 0 )
Besigheim ( 651 | 2 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.465 | 4 )
Bönnigheim ( 545 | 0 )
Ditzingen ( 1.208 | 5 )
Eberdingen ( 301 | 0 )
Erdmannhausen ( 181 | 0 )
Erligheim ( 153 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 604 | 1 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 259 | 0 )
Gerlingen ( 716 | 2 )
Großbottwar ( 344 | 0 )
Hemmingen ( 319 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 272 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 852 | 0 )
Kornwestheim ( 1.996 | 9 )
Löchgau ( 292 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.874 | 16 )
Marbach am Neckar ( 704 | 2 )
Markgröningen ( 763 | 3 )
Möglingen ( 690 | 5 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 252 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 380 | 1 )
Pleidelsheim ( 306 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.226 | 5 )
Sachsenheim ( 1.017 | 3 )
Schwieberdingen ( 460 | 0 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 474 | 1 )
Tamm ( 430 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 1.482 | 3 )
Walheim ( 143 | 1 )

red

Blühendes Barock: Ab Mittwoch für Besucher keine Testpflicht mehr

Geöffnet waren die Tore des Blühenden Barock und des Märchengartens in Ludwigsburg für das Publikum bereits seit März – jedoch nicht ohne Hürden. Hinein duften nur Besucher, die am Eingang ein negatives Testergebnis vorweisen konnten. Das hat sich nun geändert. Neu ist, dass ab Mittwoch (09.06.) der Besuch der Parkanlage auch ohne Testnachweis stattfinden kann. Das hat die Leitung des Parks am Dienstag bekanntgegeben.

Durch die gesunkenen Inzidenzwerte im Landkreis Ludwigsburg ändern sich auch die Regeln im BlüBa. Nachdem nun an 5 aufeinanderfolgenden Tagen die Inzidenz im Landkreis unter 50 lag, entfällt für den Zugang zum Blühenden Barock und den Märchengarten die in der Corona- Verordnung des Landes vorgeschriebene Testpflicht für Besucher, heißt es in der Mitteilung vom Blühenden Barock.

Dass heißt, dass ab Mittwoch, 09.06.2021 der Zugang nun endlich auch für Dauerkarteninhaber wieder wie sonst üblich über die Drehkreuze auch an den Nebeneingängen erfolgen kann.

Als reine Vorsichtsmaßnahme soll der Besuch des Märchengartens zunächst weiterhin im Einbahnbetrieb erfolgen, einzelne Märchen wie z.B. Däumelinchen oder Rübezahl bleiben noch geschlossen. Der Zugang zum Märchengarten erfolgt über den Eingang am Märchenbach, heißt es in der Mitteilung weiter.

Trotz dieser positiven Entwicklung müssen die Traditionsveranstaltungen „Musikfeuerwerk“ (geplant für den 03.07.2021) und „Lichterzauber“ (geplant für den 14.08.2021) abgesagt werden. Denn aus jetziger Sicht ist es undenkbar, dass diese Veranstaltungen in Bezug auf die Besucherzahl stattfinden dürfen, so die Parkbetreiber.

Die Ausstellung Sandkunst im Nordgarten und im unteren Ostgarten, die auf einem Rundweg erlebt werden kann, wird planmäßig am 03.07.2021 beginnen. Bereits jetzt wurde die erste Sandskulptur geschnitzt. Das Thema der diesjährigen Ausstellung ist „Beeindruckende Pflanzenwelt“. Man darf gespannt sein, was sich die Sandkünstler alles einfallen lassen, um die Besucher zu begeistern.

red

Inzidenzwert im Landkreis Ludwigsburg fällt unter 35er-Marke

Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist am Montag weiter gesunken ist: Das Landratsamt teilte unter Berufung auf Angaben des Kreisgesundheitsamtes mit, dass in den vergangenen sieben Tagen kreisweit der Wert bei 34,1 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Gestern lag der Wert bei 39,1. Vor genau einer Woche lag die Inzidenz bei 55,2(Stand – 07.06. – 16Uhr). 

Innerhalb eines Tages wurden in der Summe 7 Neuinfektionen registriert. Vor genau einer Woche waren es 18 Fälle. Gestern waren es kreisweit 16 Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten in Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 497. Rund 25.705 (+63) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden.

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 16. Auf der Normalstation werden 11 Patienten behandelt. 5 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 4 beatmet werden. (Stand: 07.06.)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 07.06.)

Affalterbach ( 168 | 0 )
Asperg ( 733 | 1 )
Benningen am Neckar ( 253 | 0 )
Besigheim ( 649 | 2 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.461 | 0 )
Bönnigheim ( 545 | 0 )
Ditzingen ( 1.203 | 0 )
Eberdingen ( 301 | 0 )
Erdmannhausen ( 181 | 0 )
Erligheim ( 153 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 603 | 0 )
Freudental ( 161 | 0 )
Gemmrigheim ( 259 | 0 )
Gerlingen ( 714 | 0 )
Großbottwar ( 344 | 0 )
Hemmingen ( 319 | 0 )
Hessigheim ( 68 | 0 )
Ingersheim ( 272 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 365 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 852 | 0 )
Kornwestheim ( 1.987 | -1 )
Löchgau ( 292 | 0 )
Ludwigsburg ( 4.858 | -1 )
Marbach am Neckar ( 702 | 0 )
Markgröningen ( 760 | 0 )
Möglingen ( 685 | 1 )
Mundelsheim ( 137 | 0 )
Murr ( 252 | 0 )
Oberriexingen ( 123 | 0 )
Oberstenfeld ( 379 | 0 )
Pleidelsheim ( 306 | 0 )
Remseck am Neckar ( 1.221 | 3 )
Sachsenheim ( 1.014 | 0 )
Schwieberdingen ( 460 | 0 )
Sersheim ( 298 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 473 | 0 )
Tamm ( 429 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 1.479 | 1 )
Walheim ( 142 | 0 )

red

Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen in Ludwigsburger Innenstadt – Mann mit Messer schwer verletzt

Nach der Auseinandersetzung zweier Gruppen in der Ludwigsburger Innenstadt am Freitag bei dem zwei Beteiligte mit Verletzungen zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht worden sind, ermittelt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg.

Dem bisherigen Ermittlungsstand nach gerieten zwei Gruppen junger Männer gegen 21:10 Uhr vor einem Imbiss am Schillerplatz in Streit. Bei der folgenden Schlägerei soll auch eine Reizgaspistole eingesetzt worden sein und ein 32-Jähriger wurde mit einem Messer schwer verletzt. Ein 24-Jähriger erlitt leichte Verletzungen.

Im Zuge der körperlichen Auseinandersetzung beschädigten die Beteiligten auch einen vor Ort geparkten Pkw. Die Sachschäden am Fahrzeug wurden auf etwa 2.000 Euro geschätzt.

Mehrere Unbeteiligte sollen von der Auseinandersetzung Videoaufnahmen gefertigt haben. Diese Zeugen werden gebeten sich unter der zentralen Hinweisnummer 0800 1100225 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen und diese Aufnahmen als Beweismittel zur Verfügung zu stellen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg