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Brand im Ludwigsburger Klinikum – mehrere Leichtverletzte

Im Klinikum Ludwigsburg kam es am Dienstagabend zu einem Feuer. In einem Patientenzimmer der psychiatrischen Abteilung kam es der Polizei zufolge zu einem Brand. Mehrere Personen wurden durch den entstandenen Rauch leicht verletzt.

Was war genau passiert?

Am Dienstagabend kam es gegen 21:20 Uhr zu einem Brand in einem Patientenzimmer der Psychiatrie des Klinikums Ludwigsburg. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge geriet das in einer Schublade aufbewahrte Papier in Brand, das Feuer griff dann auf das Kissen und die Matratze des Patientenbettes über. Durch den auslösenden Brandmelder wurde die Stationsärztin auf die Rauchentwicklung aufmerksam, woraufhin die 19 auf der Station untergebrachten Patienten durch das Pflegepersonal auf eine andere Station verlegt wurden. Zum Zeitpunkt der Brandfeststellung war das Zimmer menschenleer. Durch eingeatmete Rauchgase wurden die Ärztin und zwei Pflegekräfte leicht verletzt, sie konnten ihren Dienst aber fortsetzen. Zwei weitere, unbeteiligte Patienten wurden ebenfalls durch eingeatmeten Rauch leicht verletzt.

Die genauen Umstände des Brandausbruchs sowie der entstandene Sachschaden sind Gegenstand der Ermittlungen, die vor Ort von der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg übernommen wurden. Für Absperrmaßnahmen und die ersten Ermittlungen waren insgesamt 8 Streifen der Polizeireviere Ludwigsburg und Marbach eingesetzt. Feuerwehr und Rettungsdienst waren ebenfalls mit starken Kräften vor Ort. Für die anfahrenden Einsatzfahrzeuge musste die Harteneckstraße im Bereich zwischen der Schorndorfer Straße und der Erlachhofstraße für ca. eineinhalb Stunden gesperrt werden, der Linienbusverkehr musste auf eine andere Route ausweichen.

red

Die aktuellen Corona-Zahlen für Ludwigsburg und Deutschland

Das Gesundheitsamt Ludwigsburg hat am Dienstagmittag in der Summe vorläufig 198 (Am Dienstag vor einer Woche: 182) neue Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz liegt bei 124,7. In der Vorwoche am Dienstag lag der Wert bei 114,4. Die Zahl der Corona-Toten im Kreis Ludwigsburg bleibt unverändert bei mindestens 751. (Stand: 06.12.22 – 12 Uhr)

Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom Gesundheitsamt Ludwigsburg korrigiert werden.

Der Hospitalisierungswert wurde vom Gesundheitsamt mit 4,6 angegeben. Am 02.12.22 lag der Wert bei 3,9. (Stand: 05.12.2022)

Die Zahl der Intensivpatienten steigt laut dem Gesundheitsamt um 17 auf 84. Der Höchstwert lag am 07. Dezember 2021 bei 671. (Stand: 05.12.2022)

RKI verzeichnet bundesweit mehr als 45000 Corona-Neuinfektionen 

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Mittwochmorgen vorläufig 45.331 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 3,6 Prozent oder 1.563 Fälle mehr als am Mittwochmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 204,2 auf heute 207,7 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 504.900 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 16.500 weniger als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 173 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 768 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 110 Todesfällen pro Tag (Vortag: 104).

Damit liegt die Zahl der Todesfälle nun bei 158.559. Insgesamt wurden bislang 36,65 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Hospitalisierungsrate steigt auf 7,59

Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist weiter gestiegen. Das RKI meldete am Mittwochmorgen zunächst 7,59 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen (Dienstag ursprünglich: 6,98, Mittwoch letzter Woche ursprünglich 6,62). Am höchsten ist die Hospitalisierungsinzidenz laut der vorläufigen Daten in Mecklenburg-Vorpommern (14,77).

Dahinter folgen Brandenburg (13,52), Schleswig-Holstein (11,70), Bremen (11,38), Sachsen-Anhalt (10,56), Saarland (9,47), Nordrhein-Westfalen (8,84), Thüringen (8,25), Bayern (7,48), Berlin (7,40), Hamburg (7,34), Sachsen (6,93), Niedersachsen (6,24), Rheinland-Pfalz (5,87), Hessen (4,92) und Baden-Württemberg (4,60). In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit vorläufig bei 2,44, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 0,48, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 1,87, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 3,20, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 11,73 und bei den Über-80-Jährigen bei 45,34 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner.

red

 

Stimmung deutscher Autohersteller verbessert sich

München – Die Geschäftslage der deutschen Autohersteller und ihrer Zulieferer hat sich im November etwas verbessert. Der vom Ifo-Institut gemessene Wert stieg im November auf -2,2 Punkte, nach -4,3 im Oktober. Die Erwartungen an die kommenden Monate stiegen kräftig auf -13,3 Punkte, nach -35,3 im Oktober.

“Das Risiko einer Gasmangellage im Winter und damit einer tiefen Rezession hat sich verringert”, sagte Oliver Falck, Leiter des Ifo-Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien. Das stimme die deutsche Autoindustrie zuversichtlicher. Vor allem unter den Autoherstellern verbesserte sich die Stimmung.

Die Erwartungen stiegen kräftig auf -2,8 Punkte, nach -30,6. Die Geschäftslage legte ebenfalls zu auf +8,2 Punkte, nach +2,6. “Die Autobauer planen bereits mit einer steigenden Produktion”, so Falck. Der Indikator für die nächsten drei Monate stieg auf +76,4 Punkte. Im November haben sie die Produktion aber gesenkt (-36,6) und damit der gefallenen Nachfrage (-34,1) angepasst.

Auch bei den Zulieferern stieg die Lage, auf -6,7 Punkte, nach -16,2 im Oktober. Die Erwartungen legten nur geringfügig zu und blieben mit -26,6 Punkten im Keller.

red

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 5. Dezember

Bärenwiese
Hier bestehen folgende Sperrungen:

Datum:                           Sperrzeiten:                     Parkfläche:
05.12.2022                       7 bis 12 Uhr                     West (100 Plätze)
08.12.2022                       7 bis 18 Uhr                     West (175 Plätze)
09.12.2022                       7 bis 24 Uhr                     West (175 Plätze)
10.12.2022                       7 bis 14 Uhr                     West (175 Plätze)

Bauhofstraße
Die Bauhofstraße ist vollständig für den Fahrverkehr gesperrt. Es erfolgt eine Umleitung über den Reithausberg bis voraussichtlich Ende Dezember.

Bottwartalstraße
Bis voraussichtlich Mitte Dezember kommt es zu geringfügigen Einschränkung wegen Gas-/Wasseranschluss: In der Bottwartalstraße werden beide Fahrtrichtungen aufrechterhalten. Die Linksabbiegerspur in die Hubertusstraße wird für die Zeit der Baumaßnahme gesperrt. Die Umleitung ist ausgeschildert und erfolgt über die Flattichstraße.

Elmar-Doch-Straße
Die Straße ist voraussichtlich bis Ende Dezember vollständig für den Fahrverkehr gesperrt (Anschlussarbeiten Fernwärme, Wasser und Strom).

Friedrichstraße
Auf Höhe der Friedrichstraße 6 ist der Gehweg für den Fußgängerverkehr gesperrt sowie die Fahrspur teils gesperrt bis voraussichtlich Ende Februar 2023.

Grönerstraße
Wegen Ausbau eines Radwegs bestehen bis voraussichtlich Mitte März 2023 folgende Einschränkungen: ein halbseitige Sperrung für den Fahrverkehr von der Grönerstraße 5 bis zur Grönerstraße 30, die Straße ist eingeschränkt befahrbar. Der Gehweg ist für den Fußgängerverkehr gesperrt, ebenso ist dieser Bereich für den Fahrradverkehr gesperrt.

Hirschbergstraße
Die Straße ist halbseitig gesperrt und eingeschränkt befahrbar (Notaufgrabung wegen Wasserrohrbruch) voraussichtlich bis Mitte Dezember.

Hohenzollernstraße
Auf Höhe der Hohenzollernstraße 18 besteht bis Ende Dezember eine halbseitige Sperrung.

Imbröderstraße
Voraussichtlich bis Ende Dezember ist die Straße zwecks Kabelverlegung halbseitig gesperrt und nur eingeschränkt befahrbar. Zudem ist der Gehweg für den Fußgängerverkehr sowie der Fahrradverkehr gesperrt.

Mäurach
Auf Höhe Mäurach 1 ist der Fahrverkehr halbseitig gesperrt zwecks Hausanschlussgrabungsarbeiten voraussichtlich bis Mitte Dezember.

Neue Weingärten
Die Straße ist auf Höhe des Gebäudes Neue Weingärten 22 halbseitig gesperrt und eingeschränkt befahrbar (Notaufgrabung wegen Wasserrohrbruch) voraussichtlich bis Mitte Dezember.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2023.

Schillerplatz / Mathildenstraße / Solitudestraße
Hier besteht wegen Erneuerung der Gas-, Wasser- und Fernwärmeleitungen voraussichtlich bis Mitte Dezember eine Vollsperrung zwischen der Myliusstraße und der Solitudestraße. Die Einfahrt aus der Solitudestraße ist nur noch nach rechts in die Mathildenstraße möglich. Die Zufahrt zum Arsenalparkplatz ist ausgeschildert.  Der Fußgänger- und Radverkehr wird weitestgehend aufrechterhalten, hier kann es zu Erschwernissen kommen.

Schlachthofstraße
Wegen einer Notaufgrabung bestehen bis voraussichtlich Anfang Dezember folgende Einschränkungen: Die Straße ist halbseitig gesperrt, der Gehweg ist für den Fußgängerverkehr gesperrt und der Fahrradverkehr ist gesperrt.

Schorndorfer Straße
Bis voraussichtlich bis Mitte Dezember gibt es folgende Einschränkungen: Die Schorndorfer Straße ist wegen Leitungsarbeiten halbseitig für den Fahrverkehr gesperrt. Der Verkehr wird mit einer Ampel geregelt. Die Abfahrt in Richtung Alter Oßweiler Weg ist gesperrt, hier ist alternativ der Zugang über die Oststraße möglich.

Schwieberdinger Straße
Wegen Glasfaserverlegung bestehen bis voraussichtlich Mitte Dezember folgende Einschränkungen: Die Straße ist halbseitig spurweise für den Fahrverkehr gesperrt. Der Gehweg ist für den Fußgängerverkehr gesperrt.

Stuttgarter Straße/Schlossstraße/Wilhelmstraße
Abdichtungserneuerung der Unterführung Sternkreuzung bis voraussichtlich Ende Dezember. Es ist lediglich eine Fahrspur je Richtung nutzbar. Einrichtung einer Ampelführung auf der Sternkreuzung. Mit Beeinträchtigungen des Verkehrsablaufs ist zu rechnen. Drei Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) sind eingerichtet.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

EU erhöht Druck auf Twitter und droht mit Abschaltung

EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton hat den Druck auf den neuen Twitter-Chef Elon Musk verstärkt. Wenn Twitter sich nicht an die europäischen Regeln halte, könnten Strafzahlungen verhängt werden. “Und wenn sich die Regelverstöße fortsetzen, können wir die Plattform in Europa abschalten”, sagte Breton den Zeitungen der Funke-Mediengruppe und der französischen Zeitung Ouest-France.

“Niemand sollte sich täuschen: Wir werden das auch tun, wenn es nötig wird.” Breton kündigte an, vor Weihnachten werde es ein weiteres Treffen zwischen ihm und Musk geben. Die Gesetze über digitale Märkte und digitale Dienste, die ab kommendem Sommer Anwendung fänden, “bieten wirkungsvolle Instrumente, um die Verbreitung von Lügen und Hass einzudämmen”, sagte der Kommissar.

“Twitter muss diese Kriterien erfüllen, wenn es auf dem europäischen Markt weiter tätig sein will.”

red

Katalysator-Bande aufgeflogen: Dieb aus Ludwigsburg festgenommen

Eine Diebesbande soll während Speditionsfahrten zwischen Ludwigsburg und Karlsruhe mit einem Lkw Katalysatoren gestohlen und später im Internet veräussert haben. Am Dienstag wurden die mutmaßlichen Täter festgenommen. Die 4 Personen im Alter von 27, 35, 57 und 58 Jahren sitzen nun in Untersuchungshaft, gegen sie wird wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls ermittelt, teilten die Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizeipräsidium Ludwigsburg am Donnerstag mit. Der Schaden soll mehrere hunderttausend Euro hoch sein.

Was war zuvor passiert?

Die Ermittlungen wegen schweren Bandendiebstahls gegen eine deutsche Tätergruppierung wurden im Oktober 2022 eingeleitet, nachdem bei Warenkontrollen auf dem Werksgelände eines Automobilherstellers der Verlust zahlreicher Abgaskatalysatoren festgestellt wurde. Ein erster Tatverdacht richtete sich gegen einen 27-Jährigen aus dem Landkreis Ludwigsburg, der als Lkw-Fahrer eines beauftragten Speditionsunternehmens tätig war. Weitere Ermittlungen lenkten den Tatverdacht zudem auf dessen 57-jährige Mutter sowie auf zwei 35- und 58-jährige Männer aus Niedersachsen.

Seit April 2022 soll der 27-Jährige im Zuge seiner Tätigkeit als Lkw-Fahrer Abgaskatalysatoren in hoher Stückzahl auf dem Transportweg zwischen der Produktionsfirma im Landkreis Calw, einer Spedition im Landkreis Ludwigsburg und dem Automobilwerk im Landkreis Karlsruhe entwendet haben.

In verschiedenen zeitlichen Abständen soll er nach Beladung seines Lkw regelmäßig auf der Fahrt angehalten und dort einige der Katalysatoren mit Unterstützung seiner Mutter in einen bereitgestellten Kfz-Anhänger umgeladen haben. Über eine anschließende Online-Veräußerung des Diebesguts hatte er bisherigen Ermittlungen zufolge Kontakt zu den beiden weiteren tatverdächtigen Abnehmern aus Niedersachsen geknüpft.

Am Dienstagnachmittag (29. November 2022) führten die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zur vorläufigen Festnahme aller vier Tatverdächtigen, nachdem es im Landkreis Ludwigsburg zu einem Treffen zwischen dem 27-Jährigen und den beiden Abnehmern aus Niedersachsen gekommen war. Bei den anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen im Landkreis Ludwigsburg und in Niedersachsen wurden zahlreiche Beweismittel aufgefunden und sichergestellt, darunter mehrere zehntausend Euro Bargeld sowie etliche Abgaskatalysatoren.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurden die vier deutschen Tatverdächtigen am Mittwoch (30. November 2022) dem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehle wegen schweren Bandendiebstahls gegen die 35- und 58-jährigen Männer aus Niedersachsen, setzte sie in Vollzug und wies beide in eine Justizvollzugsanstalt ein. Der 27-Jährige und dessen Mutter wurden wieder auf freien Fuß gesetzt.

red

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Kettensägenhersteller Stihl plant neues Werk in Ludwigsburg

Von Ayhan Güneş

Das Waiblinger Unternehmen Stihl, das weltweit für seine Kettensägen und Hochdruckreiniger bekannt ist, will mit weiteren Standortinvestitionen im boomenden Markt vorn mitmischen. Das gab das Unternehmen am Montag bekannt.

Ludwigsburg/Waiblingen. Das Familienunternehmen Stihl plant nach eigenen Angaben eine Werksentwicklung in Ludwigsburg. Auf dem derzeit ungenutzten Areal des ehemaligen STIHL Werk 5 in der Ludwigsburger Weststadt soll ein hochmoderner Fertigungsstandort entstehen und Platz für mehrere Hundert attraktiv gestaltete Arbeitsplätze in der Produktion und im Büro bieten. Gleichzeitig soll eine umfassende Begrünung und eine großflächige Entsiegelung der Fläche des Werks den Stadtraum aufwerten, teilte das Unternehmen mit.

„Wir stärken unseren deutschen Wirtschaftsstandort und bekennen uns zu unseren Ludwigsburger Werken. Ich freue mich, dass wir das Gelände mit einem innovativen Neubau im Stadtraum integriert entwickeln und so die Weichen für das nachhaltige Wachstum von STIHL stellen können“, so der STIHL Beirats- und Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Nikolas Stihl.

Der Neubau mit einer Bruttogeschossfläche von bis zu 35.000 Quadratmetern sieht zwei wärme- und schallgedämmte Fertigungsebenen vor, die für einen energieeffizienten Betrieb mit Wärmerückgewinnung und Verdunstungskühlung ausgestattet sind, so Stihl Produktionsvorstand Martin Schwarz.

Bevor mit dem Bau des neuen Werks begonnen werden kann, steht ab Anfang 2023 zuerst der Rückbau des derzeitigen Gebäudebestands an.

OB Knecht: Bauprojekt ein Großer Gewinn für Ludwigsburg

Das Bauprojekt, das in enger Abstimmung mit der Stadt Ludwigsburg entwickelt wird, ist für Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht ein großer Gewinn: „Wir freuen uns sehr und sind dankbar, dass sich das Familienunternehmen STIHL in Ludwigsburg weiterentwickeln will. STIHL wird damit eine bedeutende Rolle für den Wirtschaftsstandort Ludwigsburg einnehmen. Durch die Projektpartnerschaft zwischen Stadt und STIHL bietet der Bau des neuen Werkes zudem die große Chance, die Ludwigsburger Weststadt mit mehr Grün und nachhaltiger Mobilität aufzuwerten.“

„Neue Wege für die Anwohnenden, wie ein öffentlicher Durchgang zwischen Mörike- und Groenerstraße sowie neue Fahrradwege und Begrünung, ermöglicht es den historischen Querschnitt der Gänsfußallee wiederherzustellen. Neue Terrassengärten, die STIHL an der Gänsfußallee plant, dienen nicht nur als Schallschutz, sie sorgen auch für ein verbessertes Kleinklima“, erläutert Baubürgermeisterin Andrea Schwarz und findet diese Ideen gelungen.

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 28. November

Bärenwiese
Hier bestehen folgende Einschränkungen:
Datum:                           Sperrzeiten:                     Parkfläche:
01.12.2022                      7 bis 19 Uhr                      Vollsperrung Ost und West

Bauhofstraße
Die Bauhofstraße ist vollständig für den Fahrverkehr gesperrt. Es erfolgt eine Umleitung über den Reithausberg bis voraussichtlich Ende Dezember.

Bottwartalstraße
Bis voraussichtlich Mitte Dezember kommt es zu geringfügigen Einschränkung wegen Gas-/Wasseranschluss: In der Bottwartalstraße werden beide Fahrtrichtungen aufrechterhalten. Die Linksabbiegerspur in die Hubertusstraße wird für die Zeit der Baumaßnahme gesperrt. Die Umleitung ist ausgeschildert und erfolgt über die Flattichstraße.

Brahmsweg
Die Straße ist wegen Erneuerung der Wasser- und Gasleitungen vollständig für den Fahrverkehr gesperrt bis voraussichtlich Ende November.

Elmar-Doch-Straße
Die Straße ist voraussichtlich bis Ende Dezember vollständig für den Fahrverkehr gesperrt (Anschlussarbeiten Fernwärme, Wasser und Strom).

Eugenstraße
Die Eugenstraße ist voraussichtlich bis Ende November vollständig für den Fahrverkehr gesperrt (Sanierung und Aufstockung der Parkgarage des Landkreises).

Frankfurter Straße
Wegen Verlegung von Fernwärmeleitungen sind hier die Fahrspuren verengt und nur eingeschränkt befahrbar bis voraussichtlich Ende November.

Friedrichstraße
Auf Höhe der Friedrichstraße 6 ist der Gehweg für den Fußgängerverkehr gesperrt sowie die Fahrspur teils gesperrt bis voraussichtlich Ende Februar 2023.

Grönerstraße
Wegen Ausbau eines Radwegs bestehen bis voraussichtlich Mitte März 2023 folgende Einschränkungen: ein halbseitige Sperrung für den Fahrverkehr von der Grönerstraße 5 bis zur Grönerstraße 30, die Straße ist eingeschränkt befahrbar. Der Gehweg ist für den Fußgängerverkehr gesperrt, ebenso ist dieser Bereich für den Fahrradverkehr gesperrt.

Hohenzollernstraße
Auf Höhe der Hohenzollernstraße 18 besteht bis Ende Dezember eine halbseitige Sperrung.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2023.

Schillerplatz / Mathildenstraße / Solitudestraße
Hier besteht wegen Erneuerung der Gas-, Wasser- und Fernwärmeleitungen voraussichtlich bis Mitte Dezember eine Vollsperrung zwischen der Myliusstraße und der Solitudestraße. Die Einfahrt aus der Solitudestraße ist nur noch nach rechts in die Mathildenstraße möglich. Die Zufahrt zum Arsenalparkplatz ist ausgeschildert.  Der Fußgänger- und Radverkehr wird weitestgehend aufrechterhalten, hier kann es zu Erschwernissen kommen.

Schlachthofstraße
Wegen einer Notaufgrabung bestehen bis voraussichtlich Anfang Dezember folgende Einschränkungen: Die Straße ist halbseitig gesperrt, der Gehweg ist für den Fußgängerverkehr gesperrt und der Fahrradverkehr ist gesperrt.

Schorndorfer Straße
Bis voraussichtlich bis Mitte Dezember gibt es folgende Einschränkungen: Die Schorndorfer Straße ist wegen Leitungsarbeiten halbseitig für den Fahrverkehr gesperrt. Der Verkehr wird mit einer Ampel geregelt. Die Abfahrt in Richtung Alter Oßweiler Weg ist gesperrt, hier ist alternativ der Zugang über die Oststraße möglich.

Schwieberdinger Straße
Wegen Glasfaserverlegung bestehen bis voraussichtlich Mitte Dezember folgende Einschränkungen: Die Straße ist halbseitig spurweise für den Fahrverkehr gesperrt. Der Gehweg ist für den Fußgängerverkehr gesperrt.

Stuttgarter Straße/Schlossstraße/Wilhelmstraße
Abdichtungserneuerung der Unterführung Sternkreuzung bis voraussichtlich Ende Dezember. Es ist lediglich eine Fahrspur je Richtung nutzbar. Einrichtung einer Ampelführung auf der Sternkreuzung. Mit Beeinträchtigungen des Verkehrsablaufs ist zu rechnen. Drei Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) sind eingerichtet.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Kostenlose Taxifahrt in Ludwigsburg: Unbekannter schlägt Fahrer und flüchtet aus Taxi

Als der 46-jährige Taxifahrer seinen Fahrgast am Ludwigsburger Bahnhof aufnahm, um ihn an sein Ziel zu bringen, ahnte er noch nichts Böses. Nachdem der Fahrgast allerdings darum gebeten hat in Ossweil plötzlich anzuhalten, türmte der Unbekannte aus dem Auto ohne zu bezahlen. Es begann eine Verfolgungsjagd und eine handfeste Auseinandersetzung.

Was war passiert?

Nach einer räuberischen Erpressung, die sich am Donnerstagabend gegen 23:45 Uhr in der Holsteiner Straße im Ludwigsburger Stadtteil Ossweil ereignete, sucht die Kriminalpolizei noch Zeugen. Ein bislang unbekannter Täter stieg gegen 23:30 Uhr am Bahnhof in Ludwigsburg in das Taxi eines 46-jährigen Taxifahrers ein und ließ sich nach Ossweil fahren. In der Holsteiner Straße forderte der Unbekannte plötzlich den Fahrer auf anzuhalten. Daraufhin stieg der mutmaßlich alkoholisierte Täter aus und lief in Richtung Brandenburger Straße davon. Da der zu entrichtende Fahrpreis noch nicht beglichen war, eilte der Taxifahrer dem unbekannten Täter zu Fuß hinterher und forderte dessen Rückkehr zum Taxi. Im weiteren Verlauf schlug der unbekannte Täter dem 46-Jährigen unvermittelt auf den Hinterkopf. Hierbei gingen beide Beteiligte zu Boden. Des Weiteren schlug der Täter dem Taxifahrer mit der Faust ins Gesicht bevor er in Richtung Brandenburger Straße und weiter in Richtung Fellbacher Straße flüchtet.

Bei dem Täter soll es sich um einen etwa 40 bis 50 Jahre alten Mann gehandelt haben. Er soll rund 180 cm groß gewesen sein, hatte eine Glatze und trug eine schwarze Lederjacke und eine Jeanshose. Die sofort eingeleiteten polizeilichen Fahndungsmaßnahmen verliefen ohne Ergebnis. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Tel. 0800 1100225 zu melden.

red