Rekord: Mehr als 1 Million Impfungen binnen 24 Stunden und so sehen die Corona-Zahlen für den Kreis Ludwigsburg aus

Seit Samstag, 24. April gelten in Baden-Württemberg die Regelungen der Bundesnotbremse. Hintergrund ist das bundesweit geltende Infektionsschutzgesetz.

Hier finden Sie einen ÜberblickRegelungen der Corona-Verordnung auf einen Blick 

Und so sehen die Corona-Zahlen am Donnerstag 29.04. – 16 Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 233 Corona-Infizierte. Am Donnerstag vor einer Woche waren es 213 bestätigte Neuinfektionen. Gestern waren es 191 Fälle.

Inzidenz für den Kreis Ludwigsburg steigt leicht 

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg steigt im Vergleich zum Vortag auf 196,4. Einen Tag zuvor betrug die Inzidenz 191,4. Vor genau einer Woche lag der Inzidenzwert für den Landkreis bei 199,3. (Stand – 29.04. – 16Uhr)

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 48 (-4). Auf der Normalstation werden 31 (-4) Patienten behandelt. 17 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 17 beatmet werden. (Stand: 29.04. – 09.00Uhr)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 23.495 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steigt um 4 auf 463. Rund 20.155 (+160) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 29.04.- 16Uhr)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

Und so sehen die aktuellen Impfzahlen für Gesamtdeutschland aus: 

Die Zahl der Corona-Impfungen in Deutschland nimmt weiter deutlich zu: Nach Angaben des RKI wurde am Mittwoch mit mehr rund 1,1 Millionen verabreichten Dosen innerhalb eines Tages ein neuer Impfrekord erzielt. Mittlerweile ist jeder vierte Deutsche (25,9 Prozent) mindestens einmal geimpft. Das geht aus der täglichen Impfstatistik des Robert Koch-Instituts hervor. (Stand: 29. April 2021, 10:15 Uhr)

Screenshot: Impfdashboard RKI

 

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 29.04.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 142 | 0 )
Asperg ( 637 | 4 )
Benningen am Neckar ( 225 | 0 )
Besigheim ( 600 | 14 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.208 | 20 )
Bönnigheim ( 505 | 1 )
Ditzingen ( 1.040 | 17 )
Eberdingen ( 278 | 1 )
Erdmannhausen ( 146 | 0 )
Erligheim ( 146 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 522 | 3 )
Freudental ( 156 | 0 )
Gemmrigheim ( 243 | 2 )
Gerlingen ( 640 | 7 )
Großbottwar ( 311 | 3 )
Hemmingen ( 298 | 2 )
Hessigheim ( 67 | 0 )
Ingersheim ( 217 | 7 )
Kirchheim am Neckar ( 335 | 2 )
Korntal-Münchingen ( 753 | 10 )
Kornwestheim ( 1.752 | 16 )
Löchgau ( 247 | 1 )
Ludwigsburg ( 4.161 | 37 )
Marbach am Neckar ( 646 | 9 )
Markgröningen ( 656 | 13 )
Möglingen ( 602 | 5 )
Mundelsheim ( 123 | 0 )
Murr ( 230 | 1 )
Oberriexingen ( 112 | 0 )
Oberstenfeld ( 345 | 2 )
Pleidelsheim ( 267 | 2 )
Remseck am Neckar ( 1.081 | 8 )
Sachsenheim ( 901 | 11 )
Schwieberdingen ( 414 | 8 )
Sersheim ( 278 | 3 )
Steinheim an der Murr ( 437 | 2 )
Tamm ( 365 | 9 )
Vaihingen an der Enz ( 1.287 | 10 )
Walheim ( 122 | 3 )

 

red

Unbekannter manipuliert sein Geschlechtsteil vor 57-Jährigen und was sonst noch im Kreis Ludwigsburg los war

Besigheim: Unbekannter belästigt 57-Jährige

Die Kriminalpolizei Ludwigsburg ermittelt gegen einen noch Unbekannten, der am Mittwoch gegen 21.45 Uhr auf einem Fußweg parallel der Riedstraße in Besigheim in exhibitionistischer Weise auftrat. Eine 57 Jahre alte Frau war mit ihrem Hund dort in Richtung der Lutzstraße unterwegs und sah den Unbekannten auf einem Stein sitzen. Zunächst ging sie davon aus, dass die Person eine Flasche in der Hand halten würde. Als sie jedoch an dem Mann vorbeiging, stellte sie fest, dass er an seinem entblößten Geschlechtsteil manipulierte. Schließlich stand der Täter auf und ging der Frau hinterher. Die 57-Jährige bemerkte dies und floh im Laufschritt. Letztlich stellte sie fest, dass der Mann sich nicht mehr hinter ihr befand. Der Täter wird als etwa 35 Jahre alt, schlank und circa 180 cm groß beschrieben. Er hat helle Haare und trug eine graue Hose und ein helles Oberteil mit Streifen. Zeugen, die weitere Hinweise zu dem Täter geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei, Tel. 0800 1100225, in Verbindung zu setzen.

 

Ludwigsburg-Eglosheim: Softairwaffe beschlagnahmt

Am Mittwoch gegen 17:30 Uhr befand sich ein 13 Jahre alter Junge in Ludwigsburg-Eglosheim auf dem Sportplatzgelände im Bereich der Weinsberger Straße. Dort hielt er sich zusammen mit zwei gleichaltrigen Buben im Alter von zwölf Jahren und einem siebenjährigen Jungen auf, die sich allesamt kannten. Während des Aufenthalts soll der 13-Jährige mit einer Pistole die drei Buben beschossen und einen der beiden Zwölfjährigen leicht verletzt haben. Da der 13-Jährige nicht aufhörte, die drei Personen zu beschießen, alarmierte der leichtverletzte Zwölfjährige die Polizei. Hinzugezogene Polizeibeamte trafen die vier Jungs letztendlich vor Ort an. Der 13-Jährige wurde anschließend durchsucht. Hierbei konnte eine Softairwaffe mit Magazinen und Patronen festgestellt werden. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt und der 13-Jährige zum Polizeiposten-Eglosheim gebracht. Dort wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in die Obhut eines Familienangehörigen gegeben. Woher die Softairwaffe stammt, konnte abschließend noch nicht geklärt werden. Dies bedarf weiterer Ermittlungen.

 

Ludwigsburg: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Eine Streife der Hundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Ludwigsburg wollte am Mittwoch gegen 22:30 Uhr im Bereich der Stuttgarter Straße in Ludwigsburg einen 23-Jährigen kontrollieren. Dieser kam zuvor aus einem Hauseingang heraus und schaute sich verdächtig um. Anschließend rannte er in Richtung Hindenburgstraße. Aufgrund seines Verhaltens nahmen die Beamten umgehend die Verfolgung auf. Beim Erblicken der ihm hinterherlaufenden Streife rannte der Flüchtende über die Königsallee hinter das Jobcenter. Dort sprang der 23-Jährige von einer erhöhten Grünfläche auf einen Parkplatz und verletzte sich hierbei leicht. Im Anschluss stand er sofort wieder auf, holte eine Tüte mit Cannabis aus seiner Hosentasche und warf diese neben eine Hecke. Ein Beamter konnte zwischenzeitlich zu dem Flüchtenden aufschließen und ihm Handschließen anlegen. Hier zeigte sich der 23-Jährige äußerst unkooperativ, sperrte sich und ging auf den zweiten Polizisten in einer aggressiven Haltung zu. Im weiteren Verlauf wurde der Querulant durchsucht. Die Durchsuchung brachte letztendlich zwei Mobiltelefone, eine Feinwaage und Bargeld ans Licht. Nachdem auf Anordnung der Staatsanwaltschaft die Tüte Cannabis sowie die aufgefundenen Gegenstände beschlagnahmt werden sollten, rastete der 23-Jährige aus und verhielt sich erneut aggressiv. Die Einsatzkräfte mussten den aufgebrachten Mann schließlich zu Boden bringen. Hier zog sich ein Beamter ebenfalls leichte Verletzungen zu. Er konnte seinen Dienst jedoch fortsetzten. Dem 23-Jährigen wurde aufgrund seiner sich selbst zugezogenen Verletzung die Hinzuziehung eines Rettungsdienstes angeboten. Nachdem er eine medizinische Versorgung mehrfach abgelehnt hatte, wurde die Wohnung des jungen Mannes noch durchsucht. Dies führte allerdings nicht zum Auffinden von weiteren Betäubungsmitteln. Schlussendlich wurde der 23-Jährige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

 

Ludwigsburg-West: Verkehrsunfall mit 12.500 Euro Sachschaden

Ein Sachschaden von etwa 12.500 Euro ist das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Mittwoch gegen 16:20 Uhr auf der Keplerstraße in Ludwigsburg ereignete. Ein 69 Jahre alter Mann war mit einem Lkw und Anhänger auf der zweispurigen Keplerstraße in Richtung Stuttgarter Straße unterwegs. An einer baustellenbedingten Fahrbahnverengung wollte der Lkw-Fahrer einen Fahrstreifenwechsel nach rechts durchführen. Hierbei übersah er mutmaßlich einen dort fahrenden 73-jährigen Ford-Lenker, der sich offenbar im toten Winkel befand. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Verkehrsteilnehmer und der Ford wurde in der Folge mitgeschleift, ehe dieser gegen einen am Fahrbahnrand abgestellten Toyota prallte. Durch den Aufprall wurde der Toyota noch auf einen geparkten Renault geschoben. Der Ford und der Toyota waren anschließend nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

 

B 27 Kornwestheim-Mitte/Ost: Polizei sucht Unfallzeugen

Am Mittwoch gegen 16:15 Uhr fuhr ein 52-jähriger Motorradfahrer von der Zeppelinstraße auf die Auffahrt Kornwestheim-Mitte/Ost, um im weiteren Verlauf auf die Bundesstraße 27 in Richtung Stuttgart zu gelangen. Als sich der Motorradfahrer im Auffahrtsbereich zur B 27 befand, stürzte er aus noch ungeklärter Ursache auf die Fahrbahn und verletzte sich leicht. Diesbezüglich musste der Mann durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden und sein Motorrad wurde abgeschleppt.

Derzeit ist nicht bekannt, ob der Motorradfahrer alleinbeteiligt zu Fall kam oder ob noch ein weiterer Verkehrsteilnehmer in den Verkehrsunfall involviert war. Aufgrund dessen sucht das Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154 1313-0, Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben. Insbesondere wird ein Zeuge, dessen Personalien nicht bekannt sind, gesucht, der kurz nach dem Unfall Kontakt zum Polizeirevier Kornwestheim aufgenommen hatte.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Ludwigsburger Stadtverwaltung eröffnet weitere Corona-Schnelltest-Stelle

In Zusammenarbeit mit der Firma KME (Kern Medical Engineering) aus Tübingen richtet die Stadtverwaltung eine weitere Teststation für Corona-Schnelltests in Ludwigsburg ein. Dies passiert auch vor dem Hintergrund, dass das Blühende Barock wieder geöffnet hat und für den dortigen Besuch ein negativer Schnelltest vorzuweisen. Die Stadt will dafür schnellstmöglich ein passendes Angebot machen. Übergangsweise öffnet die neue Schnelltest-Stelle deshalb am Freitag, 30. April, im Forum am Schlosspark; in der nächsten Woche wird sie dann in einem Container auf der Bärenwiese untergebracht.

Die neue Teststelle ist eine Ergänzung zur bereits bestehenden Schnelltest-Station im Ratskeller-Pavillon. Sie ist im Forum am Schlosspark ab Freitag, 30. April, von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Ein Schnelltest ist dort ohne Anmeldung möglich. Auch am Wochenende (Samstag, 1. Mai, sowie Sonntag, 2. Mai) hat die Schnelltest-Station im Forum von 9 bis 18 Uhr geöffnet – während die Teststelle im Ratskeller-Pavillon über das Wochenende geschlossen bleibt. Deshalb war es der Stadt sehr wichtig, den Bürgerinnen und Bürgern für Samstag und Sonntag ein Angebot für kostenlose Schnelltests machen zu können.

Ab Montag, 3. Mai, steht die Schnelltest-Station im Ratskeller-Pavillon wieder zur Verfügung, während auf der Bärenwiese der endgültige Standort für die neue Teststelle eingerichtet wird. Heißt, es wird ein Container aufgestellt sowie die dazugehörige Infrastruktur aufgebaut. Am Freitag, 7. Mai, öffnet die neue Test-Station in ihrem Standort auf der Bärenwiese ihre Pforten: Ab dann wird dort jeden Tag von 8.30 bis 18 Uhr ohne Anmeldung ein Schnelltest möglich sein.

„Wir setzen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie ganz klar auf das Thema Schnelltests“, betont Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht. „Sie sind ein wirksames Mittel, um Infektionsketten zu durchbrechen. Die Schnelltests sind unkompliziert, verursachen keinen großen Aufwand und sie sind für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos. Andererseits geben sie uns ein Stück mehr Sicherheit und hoffentlich bald auch ein Stück mehr Freiheit zurück.“

In Vorbereitung auf ein Konzept unter dem Motto „Öffnen mit Sicherheit“ plant die Stadt deshalb, noch weitere Schnelltest-Stationen einzurichten. Sie will den Bürgerinnen und Bürgern, aber auch Einzelhandel und Gastronomie damit eine Perspektive auf ein Stück Normalität bieten. „Bitte nutzen Sie unser Angebot und lassen Sie sich regelmäßig testen“, lautet deshalb der Appell des Oberbürgermeisters. „Sie übernehmen damit Verantwortung für sich selbst, aber auch Verantwortung für Ihre Mitmenschen.“

red

April-Zahlen: 11.214 Frauen und Männer im Kreis Ludwigsburg ohne Arbeit

LANDKREIS LUDWIGSBURG. Zum dritten Mal in Folge ist die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen im Landkreis Ludwigsburg zurückgegangen. Im aktuellen Berichtsmonat April waren bei der Ludwigsburger Agentur für Arbeit und dem kommunalen Jobcenter Landkreis Ludwigsburg 11.214 Frauen und Männer ohne Arbeit gemeldet, 307 Personen oder 2,7 Prozent weniger als im März. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren 447 oder 4,2 Prozent mehr Menschen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote ging um 0,1 Prozentpunkte auf 3,6 Prozent zurück. Im April des Vorjahres lag die Quote bei 3,4 Prozent. Damit wies der Landkreis Ludwigsburg weiterhin die geringste Arbeitslosigkeit in der Region Stuttgart auf.

Die Entwicklung des vergangenen Monats zeigt, dass es nach wie vor viel Bewegung auf dem Arbeitsmarkt gibt: 2.565 Männer und Frauen meldeten sich erstmals oder erneut arbeitslos. Davon 1.009 unmittelbar aus vorheriger Erwerbstätigkeit, 49 oder 5,1 Prozent mehr als im Vormonat und 650 oder 39,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig gelang es 2.874 Menschen ihre Arbeitslosigkeit zu beenden, davon 1.012 durch Aufnahme einer Beschäftigung, 151 oder 17,5 Prozent mehr als im März und 403 oder 66,2 Prozent mehr als im April 2020. Insgesamt waren 54,6 Prozent aller Arbeitslosen männlich, 27,1 Prozent der gemeldeten Personen waren 55 Jahre und älter, 39,8 Prozent waren Ausländer.

Die Arbeitslosigkeit junger Menschen zwischen 15 bis unter 25 Jahre war im April spürbar rückläufig. Mit 859 Personen in dieser Altersgruppe lag die Arbeitslosigkeit um 90 Personen oder 9,5 Prozent niedriger als noch im März und um 159 Personen oder 15,6 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. 3.303 Personen oder 29,5 Prozent der Arbeitslosen waren langzeitarbeitslos, also bereits ein Jahr oder länger auf Arbeitssuche. Das waren 1.117 Personen oder 51.1 Prozent mehr als im April 2020.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung und in der Grundsicherung

Bei der Ludwigsburger Arbeitsagentur (Arbeitslose im Rechtskreis Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III) waren 6.101 Menschen arbeitslos gemeldet, das waren 384 oder 5,9 Prozent weniger als im Vormonat und 5 (+0,1 Prozent) mehr als im Vorjahr. Die anteilige SGB III-Arbeitslosenquote ging um 0,2 Prozentpunkte auf 1,9 Prozent zurück (April 2020: 2,0 Prozent).

Im Bereich des kommunalen Jobcenters Landkreis Ludwigsburg (Arbeitslose in der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Sozialgesetzbuch II) waren 5.113 Arbeitslose gemeldet. Das ist ein Plus von 77 Personen (+ 1,5 Prozent) gegenüber März und 442 (+ 9,5 Prozent) zum Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote lag, wie im Vormonat, bei 1,6 Prozent (April 2020: 1,5 Prozent).

Steigende Nachfrage nach Arbeitskräften

Im Stellenpool der Agentur für Arbeit Ludwigsburg befanden sich im Berichtsmonat 3.319 Angebote, 350 (+ 11,8 Prozent) mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum April 2020 waren das 481 Stellen oder 16,9 Prozent mehr. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arbeitgeber-Services der Agentur für Arbeit Ludwigsburg konnten im aktuellen Berichtsmonat 978 offene Arbeitsstellen entgegennehmen, in etwa so viel wie im März und 584 (+ 148,2 Prozent) mehr als im Vorjahresmonat.

Noch viele Ausbildungsstellen im Landkreis unbesetzt

Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober letzten Jahres meldeten die Unternehmen der Agentur für Arbeit 2.474 Berufsausbildungsstellen, das entspricht einem Plus von 4,1 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Ende April waren davon noch 1.448 Ausbildungsstellen unbesetzt.

Wer jetzt, knapp drei Monate vor den Sommerferien, noch nicht weiß, wie es nach der Schule weitergeht, kann mit den Expertinnen und Experten der Berufsberatung Kontakt aufnehmen. Bei allen Themen und Fragen, die bei der Studien- und Berufswahl auftauchen, gibt es Unterstützung von den Berufsberaterinnen und Berufsberatern der Agentur für Arbeit Ludwigsburg telefonisch unter 07141 137 271 und per Mail unter Ludwigsburg.Berufsberatung@arbeitsagentur.de erreichbar. Hier können Beratungstermine und das passende Format (Telefonat oder Videotelefonie) vereinbart werden.

red

Quelle: Agentur für Arbeit Ludwigsburg

Inzidenz fällt deutlich unter 200er-Marke

Seit Samstag, 24. April gelten in Baden-Württemberg die Regelungen der Bundesnotbremse. Hintergrund ist das bundesweit geltende Infektionsschutzgesetz.

Um an die Bundesregeln besser anzuschließen, hat die baden-württembergische Landesregierung die Corona-Verordnung angepasst und veröffentlicht. Basis für die Regelungen und Einschränkungen sind jetzt grundsätzlich die Daten des Robert Koch-Instituts (RKI).

Hier finden Sie einen ÜberblickRegelungen der Corona-Verordnung auf einen Blick 

Und so sehen die Corona-Zahlen am Mittwoch 28.04. – 16 Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 191 Corona-Infizierte. Am Mittwoch vor einer Woche waren es 225 bestätigte Neuinfektionen. Gestern waren es 214 Fälle.

Inzidenz für den Kreis Ludwigsburg sinkt deutlich 

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg sinkt im Vergleich zum Vortag deutlich auf 191. Einen Tag zuvor betrug die Inzidenz 211,2. Vor genau einer Woche lag der Inzidenzwert für den Landkreis bei 193,2. (Stand – 28.04. – 16Uhr)

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 52 (-3). Auf der Normalstation werden 35 (-4) Patienten behandelt. 17 (+1) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 13 beatmet werden. (Stand: 28.04. – 09.00Uhr)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 23.262 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steigt um 1 auf 459. Rund 20.995 (+203) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 28.04.- 16Uhr)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Screenshot: Landratsamt Ludwigsburg

 

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 28.04.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 142 | 1 )
Asperg ( 633 | 11 )
Benningen am Neckar ( 225 | 2 )
Besigheim ( 586 | 4 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.188 | 9 )
Bönnigheim ( 504 | 1 )
Ditzingen ( 1.023 | 9 )
Eberdingen ( 277 | 1 )
Erdmannhausen ( 146 | 1 )
Erligheim ( 146 | 4 )
Freiberg am Neckar ( 519 | 1 )
Freudental ( 156 | 0 )
Gemmrigheim ( 241 | 0 )
Gerlingen ( 633 | 3 )
Großbottwar ( 308 | 1 )
Hemmingen ( 296 | 0 )
Hessigheim ( 67 | 0 )
Ingersheim ( 210 | 6 )
Kirchheim am Neckar ( 333 | 1 )
Korntal-Münchingen ( 743 | 5 )
Kornwestheim ( 1.736 | 14 )
Löchgau ( 246 | 3 )
Ludwigsburg ( 4.124 | 49 )
Marbach am Neckar ( 637 | 5 )
Markgröningen ( 643 | 8 )
Möglingen ( 597 | 5 )
Mundelsheim ( 123 | 1 )
Murr ( 229 | 3 )
Oberriexingen ( 112 | 0 )
Oberstenfeld ( 343 | 1 )
Pleidelsheim ( 265 | 1 )
Remseck am Neckar ( 1.073 | 5 )
Sachsenheim ( 890 | 6 )
Schwieberdingen ( 406 | 1 )
Sersheim ( 275 | 2 )
Steinheim an der Murr ( 435 | 5 )
Tamm ( 356 | 2 )
Vaihingen an der Enz ( 1.277 | 20 )
Walheim ( 119 | 1 )

red

Bei diesem Fußball-Zweitligisten wird Ludwigsburger MHP-Company neuer Hauptsponsor

Von Uwe Roth und Ayhan Güneş

Die Unterschrift ist fix und die Überraschung – nicht nur in der Sportwelt – groß: Das Ludwigsburger Unternehmen „MHP-Company“ wird neuer Haupt- und Trikotsponsor des Fußball-Zweitligisten 1. FC Heidenheim 1846. Damit erweitert die Management- und IT-Beratung GmbH mit Hauptsitz im Film- und Medienzentrum in Ludwigsburg ihren Kreis gesponserter Sportteams. Bekannt ist das Engagement des 1996 gegründeten Unternehmens für die MHP Riesen (Bundesliga-Basketball), Stuttgarter Kickers (Oberliga Baden-Württemberg) und SG BBM Bietigheim (Frauen- und Herren-Handballteam). Außerdem prangt der MHP-Schriftzug auf der Sportarena am Ludwigsburger Bahnhof. Nun kommen die Heidenheimer hinzu: Mit Beginn der Saison 2021/2022 wird das Porsche-Tochterunternehmen zunächst für die kommenden drei Spielzeiten auf der Trikotbrust der Rot-Blau-Weißen präsent sein.

Der 1. FC Heidenheim (FCH) spielt in der zweiten Bundesliga und ist dort aktuell auf dem sechsten Platz. Dieser liegt hinter Fortuna Düsseldorf und vor dem FC St. Pauli. Heidenheim hat 50.000 Einwohner und liegt auf der Achse Aalen-Ulm. Ingo Guttenson ist bei MHP für das Sponsoring zuständig. Er stellt fest: „Der Fußballclub passt perfekt zu unseren Unternehmen. Der Verein ist sehr sympathisch, ohne Skandale. Das Spiel ist geprägt vom Teamgeist.“ Exakt so beschreibt Guttenson die Art und Weise, was bei MHP unter Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern und mit den Kunden verstanden wird. „Das Mannschaftsspiel ist sehr wichtig für uns“, erläutert Guttenson im Gespräch mit Ludwigsburg24. „Wir arbeiten immer im Team.“ Einzelsportler kämen aus diesem Grund als Vertragspartner für ein Sponsoring nicht in Frage. Einen weiteren Fußballclub neben Kickers ins Portfolio aufzunehmen, sei für MHP auch deshalb attraktiv, „weil Fußball in Deutschland die Sportart Nummer eins ist.“

MHP berät 300 Unternehmenskunden weltweit. Der eigene Personalbedarf sei groß, so Guttenson. „Gäbe es Corona nicht, hätten wir in diesem Jahr 1000 neue Mitarbeiter eingestellt.“ Die gesuchten Fachkräfte seien auf dem Arbeitsmarkt gefragt. Das Firmenlogo auf Trikots oder anderen Werbemitteln der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, diene nicht zuletzt dazu, Nachwuchskräfte auf das Unternehmen als Arbeitgeber aufmerksam zu machen, sagt der MHP-Manager. „Von Bewerbern wissen wir, dass sie unseren Firmennamen über die MHP-Arena kennengelernt haben.“

Für Holger Sanwald, Vorstandsvorsitzender des FCH, ist die Unterschrift des neuen Partners ein bedeutendes Signal, wie er betont: „Die neue Partnerschaft mit MHP ist ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte unseres FCH. Dr. Ralf Hofmann, Mit-Gründer, Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung von MHP, erklärt: „Wir freuen uns sehr auf eine erfolgreiche Partnerschaft mit dem 1. FC Heidenheim und darauf, den Verein auf seinem Weg nach oben zu begleiten.“

Was sich die Ludwigsburger das Engagement beim FC Heidenheim kosten lassen, darüber hüllen sich die Verantwortlichen wie gewöhnlich in Schweigen. Laut dem Fachmagazin „Absatzwirtschaft“ zahlten die Hauptsponsoren der jeweiligen Fußballmannschaften in der zweithöchsten Spielklasse in der Saison 2019/20 durchschnittlich 1,5 Millionen Euro. Laut unbestätigten Quellen soll der Betrag, den das Porsche-Tochterunternehmen jedes Jahr an die Heidenheimer überweist, jedoch deutlich darunter liegen.

 

Anlegestelle Hoheneck umgestaltet – Drehliegen und Sitzmöbel laden zum Verweilen ein

Mit der Montage der Sitzmöbel wurde am Dienstag (27. April) der erste Bauabschnitt des Projekts Uferwiesen II am Hohenecker Neckarufer fertiggestellt und für die Nutzung freigegeben. Damit ist die Anlegestelle Hoheneck zu einem Bereich mit hoher Aufenthaltsqualität direkt am Wasser geworden, ein attraktiver Stadteingang am Fluss. Die Anlegestelle ist wie ein Schiffsdeck gestaltet, Besucherinnen und Besucher können auf der höher liegenden Ebene verweilen, auf drehbaren Liegen in die Sonne blinzeln und „die Seele baumeln lassen“.

Der erhöhte Bereich ist sowohl über Stufen als auch barrierefrei über eine Rampe erreichbar. Die Anlegestelle selbst wurde gegenüber ihrem ursprünglichen Niveau um circa 25 Zentimeter abgesenkt, damit ermöglicht sie einen barrierefreien Ein- und Ausstieg in die Neckarschiffe. Sie ist mit einem hochwertigen Asphaltbelag befestigt und nach Hochwasser leicht zu reinigen. Vor der Anlegestelle ist ein Rastplatz für Radfahrende und Spazierengehende entstanden, der mit robusten und hochwertigen Sitzmöglichkeiten zum Verweilen einlädt.

Diesen ersten Bauabschnitt hat das Land Baden-Württemberg durch finanzielle Mittel in Höhe von knapp 153.000 Euro aus dem Tourismusinfrastrukturprogramm gefördert.

Um den Bereich weiter aufzuwerten, werden stromabwärts der Anlegestelle zwei Neckarzuflüsse freigelegt und naturnah umgestaltet. Unterhalb der Lucien-Tharradin-Brücke verläuft ein mit Betonschalen ausgebauter Graben, der Quellwasser, Regenwasser und den Auslauf eines Regenüberlaufbeckens in den Neckar führt. Hier soll stattdessen ein neuer naturnaher Zulauf gestaltet werden. Der bestehende, tief eingeschnittene Graben wird dabei so aufgeschüttet, dass die bestehenden Baumgruppen mit ihrem Unterwuchs nicht beeinträchtigt werden.

Circa 350 Meter stromabwärts der Anlagestelle wird ein weiterer Quellzufluss freigelegt, die sogenannte Hohenecker „Erbsenquelle“. Sie verläuft momentan in einem Rohr unter der Erde, jetzt wird sie wieder naturnah mit Uferformen und Pflanzen gestaltet, die für einen kleinen Bachlauf typisch sind.

Mit der Freilegung und Neugestaltung der Wasserläufe werden somit zwei in Vergessenheit geratene und im Untergrund verschwundene historische Quellaustritte des „gespannten Talkieswassers“ wieder sichtbar und erlebbar. Gespanntes Talkieswasser ist Grundwasser, das sich in tiefer liegenden, kiesigen Ablagerungen des Neckars befindet. Diese Talkiesschicht wird nach oben durch wasserundurchlässige Lehmablagerungen abgedichtet, daher kann das Wasser nicht aufsteigen und steht unter Druck. Wird diese Talkiesschicht durch die wasserundurchlässigen Deckschichten angebohrt, steigt das Grundwasser nach oben.

Der Baubeginn für diese Maßnahmen ist für Herbst 2021 vorgesehen, die Fertigstellung soll bis im Frühjahr 2022 erfolgen. An der Freilegung und der naturnahen Umgestaltung der beiden Neckarzuflüsse sowie an der Umgestaltung der Anlegestelle beteiligt sich der Verband Region Stuttgart mit einer Summe von 100.000 Euro.

Die Gesamtmaßnahme Uferwiesen II hat das Ziel, das Neckarufer als hochwertigen, erlebnisintensiven und ökologisch wertvollen Naherholungsraum weiter zu entwickeln und auch Besucherströme zu lenken. Die Stadt Ludwigsburg will damit den unterschiedlichen Ansprüchen des Naturschutzes, der Gewässerökologie, der Naherholung und der Schifffahrt in diesem Landschaftsraum gerecht werden sowie vom Neckar her einen hochwertigen und interessanten Stadteingang schaffen. So entsteht zum einen für die Menschen deutlich mehr Erholungsqualität in einem stadtnahen Bereich, zum anderen entstehen ökologisch bedeutsame Lebensräume am und im Wasser.

red

 

Was in Ludwigsburg und im Landkreis los war

Vaihingen an der Enz-Horrheim: Feuer im Gewann „Baiselsberg“

Im Gewann „Baiselsberg“, das sich nördlich von Horrheim zwischen den Weinbergen und der Klosterruine befindet, kam es am Dienstag gegen 13:50 Uhr zu einem Brand, zu dem die Freiwillige Feuerwehr Vaihingen an der Enz mit acht Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften ausrückte. Unterhalb eines unwegsamen Ziehweges hatte sich dort eine Waldfläche auf einer Fläche von etwa 30 x 10 Metern aus noch unbekannter Ursache entzündet. Durch den Wind wurden die Glutnester immer wieder angefacht und großflächig verteilt. Den Wehrleuten gelang es schließlich, nachdem eine Wasserversorgung eingerichtet worden war, die Flammen zu löschen. Durch das Feuer wurde der Waldboden in Mitleidenschaft gezogen. Der Baumbestand blieb mutmaßlich unversehrt. Nach derzeitigen Erkenntnissen wird eine Selbstentzündung eher ausgeschlossen. Möglicherweise könnte eine weggeworfene Zigarette ursächlich für den Brand gewesen sein. Personen kamen nicht zu Schaden.

 

Asperg: 26-Jähriger flüchtet alkoholisiert

Für einen 26 Jahre alten VW-Lenker endete seine Fahrt durch Asperg am Dienstagabend mit der Beschlagnahme seines Führerscheins und einer Blutentnahme. Der Mann zog die Aufmerksamkeit der Beamten des Polizeireviers Kornwestheim auf sich, da er gegen 23.30 Uhr trotz geltender Ausgangsbeschränkungen mit seinem Fahrzeug die Bahnhofstraße entlangfuhr. Darüber hinaus war er augenscheinlich mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Als die Polizisten ihn einer Kontrolle unterziehen wollten, gab er weiter Gas und fuhr im Kreuzungsbereich mit Königstraße über eine rote Ampel. Die Streifenwagenbesatzung nahm hierauf unter Zuhilfenahme des Blaulichts die Verfolgung auf und signalisierte dem VW-Lenker, dass er anzuhalten habe. In der Markgröninger Straße kam der 26 Jahre alter Fahrer dem nach. Als einer der Beamten den Fahrer ansprach, bemerkte er Alkoholgeruch, der aus dem Fahrgastinnenraum nach außen strömte. Ein durchgeführter Atemalkoholtest verlief positiv. Es folgte eine Blutentnahme und der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt.

 

Vaihingen an der Enz: E-Bike-Lenkerin fährt gegen Metallpoller

Mit schweren Verletzungen musste der Rettungsdienst am Dienstagabend eine 28-jährige Radfahrerin in ein Krankenhaus bringen, nachdem sie gegen 20:20 Uhr in Vaihingen an der Enz in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Die junge Frau fuhr mit einem E-Bike vom REWE-Einkaufsmarkt kommend auf einem Fuß- und Radweg in Richtung Zeppelinstraße. Als sich die Radfahrerin kurz vor der Überquerung der Heiligkreuzstraße befand, stieß sie aus noch ungeklärter Ursache mit einem Metallpoller zusammen. Dieser befindet sich mittig auf dem Fuß- und Radweg. In der Folge wurde die 28-Jährige nach rechts abgewiesen, prallte dort gegen einen angrenzenden Stein und blieb dann auf dem Fuß- und Radweg schwer verletzt liegen.

 

Kornwestheim: weiterer Schuleinbruch

Mutmaßlich dieselben Täter, die auch in ein Schulzentrum in der Bolzstraße in Kornwestheim einbrachen (wir berichteten am Dienstag, 09.56 Uhr), suchten eine weitere Schule in der Hohenstaufenallee heim. Zwischen Freitag 10.00 Uhr und Montag 10.50 Uhr versuchten sie mit einem Stein ein Fenster einzuwerfen. Hierbei ging jedoch lediglich die äußere Scheibe zu Bruch und ein Eindringen in das Gebäude war nicht möglich. Stattdessen traten sie Tür des Bäckereiverkaufskiosks ein. Die Täter stießen jedoch auf nichts Stehlenswertes. Sie hinterließen einen Sachschaden von etwa 500 Euro. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154 1313-0, zu melden.

 

Gerlingen: Unfallflucht in der Schulstraße

Ein Sachschaden von etwa 3.500 Euro forderte eine Unfallflucht, die sich am Dienstag zwischen 17.30 Uhr und 17.45 Uhr in der Schulstraße in Gerlingen ereignete. Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker beschädigte die Front und die Motorhaube eines geparkten BMW. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156 4352-0, zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

So sehen die aktuellen Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg aus

Seit Samstag, 24. April gelten in Baden-Württemberg die Regelungen der Bundesnotbremse. Hintergrund ist das bundesweit geltende Infektionsschutzgesetz.

Um an die Bundesregeln besser anzuschließen, hat die baden-württembergische Landesregierung die Corona-Verordnung angepasst und veröffentlicht. Basis für die Regelungen und Einschränkungen sind jetzt grundsätzlich die Daten des Robert Koch-Instituts (RKI).

Hier finden Sie einen ÜberblickRegelungen der Corona-Verordnung auf einen Blick 

Und so sehen die Corona-Zahlen am Dienstag 27.04. – 16 Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 214 Corona-Infizierte. Am Dienstag vor einer Woche waren es 219 bestätigte Neuinfektionen. Gestern waren es 83 Fälle.

Inzidenz für den Kreis Ludwigsburg sinkt leicht 

Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg sinkt im Vergleich zum Vortag auf 211,2.  Am Vortag betrug die Inzidenz 206,1. Vor genau einer Woche lag der Inzidenzwert für den Landkreis bei 188,7. (Stand – 27.04. – 16Uhr)

Laut der RKH-Klinik beträgt die Zahl der COVID-19 Patienten, die in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg liegen, 55. Auf der Normalstation werden 39 Patienten behandelt. 16 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 14 beatmet werden. (Stand: 27.04. – 09.00Uhr)

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 23.071 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steigt um 2 auf 458. Rund 20.792 (+181) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 27.04.- 16Uhr)

Aktuelle Impfzahlen für den Kreis Ludwigsburg: 

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 27.04.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 141 | 0 )
Asperg ( 622 | 8 )
Benningen am Neckar ( 223 | 1 )
Besigheim ( 582 | 4 )
Bietigheim-Bissingen ( 2.179 | 13 )
Bönnigheim ( 503 | 6 )
Ditzingen ( 1.014 | 20 )
Eberdingen ( 276 | 4 )
Erdmannhausen ( 145 | 1 )
Erligheim ( 142 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 518 | 4 )
Freudental ( 156 | 0 )
Gemmrigheim ( 241 | 2 )
Gerlingen ( 630 | 5 )
Großbottwar ( 307 | 2 )
Hemmingen ( 296 | 0 )
Hessigheim ( 67 | 4 )
Ingersheim ( 204 | 6 )
Kirchheim am Neckar ( 332 | 4 )
Korntal-Münchingen ( 738 | 7 )
Kornwestheim ( 1.722 | 16 )
Löchgau ( 243 | 2 )
Ludwigsburg ( 4.075 | 29 )
Marbach am Neckar ( 632 | 8 )
Markgröningen ( 635 | 5 )
Möglingen ( 592 | 7 )
Mundelsheim ( 122 | 1 )
Murr ( 226 | 1 )
Oberriexingen ( 112 | 1 )
Oberstenfeld ( 342 | 5 )
Pleidelsheim ( 264 | 1 )
Remseck am Neckar ( 1.068 | 5 )
Sachsenheim ( 884 | 13 )
Schwieberdingen ( 405 | 7 )
Sersheim ( 273 | 2 )
Steinheim an der Murr ( 430 | 2 )
Tamm ( 354 | 4 )
Vaihingen an der Enz ( 1.257 | 9 )
Walheim ( 118 | 4 )

red

Hohe Corona-Infektionsgefahr für Erntehelfer – 2.400 Beschäftigte im Kreis Ludwigsburg

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Stuttgart hat die Einhaltung der Arbeitsschutz- und Hygienevorschriften in der Landwirtschaft angemahnt. „Saisonbeschäftigte in der Region, die in der Ernte und Aussaat arbeiten, tragen ein besonders hohes Risiko, an Covid-19 zu erkranken. Ein Großteil der Erntehelfer ist nach wie vor in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Genauso gefährlich ist es, wenn Beschäftigte in Sammeltransporten zu den Feldern gefahren werden“, kritisiert IG BAU-Bezirksvorsitzender Mike Paul. Die Unternehmen müssten alles dafür tun, dass die Branche nicht zum Corona-Hotspot werde. Außerdem seien verstärkte Arbeitsschutz- und Hygienekontrollen der Behörden notwendig. Saisonbeschäftigte dürften nicht ungeschützter sein als Menschen, die in Büros oder auf Baustellen arbeiteten. Nach Angaben der Arbeitsagentur beschäftigt die Landwirtschaft im Landkreis Ludwigsburg rund 2.400 Menschen.

„Mehrere Corona-Ausbrüche in der Fleischbranche, aber auch auf Bauernhöfen haben im vergangenen Jahr gezeigt, wie wichtig der Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Pandemie ist“, so Paul. Die überwiegend aus Osteuropa stammenden Saisonkräfte sorgten dafür, dass in den Supermärkten Spargel, Erdbeeren und Gurken nicht ausgingen. Dabei arbeiteten sie zu niedrigen Löhnen und häufig ohne Krankenversicherungsschutz. Nach einer neuen Regelung können Erntehelfer in diesem Jahr 102 statt wie bislang 70 Tage lang sozialversicherungsfrei in der Landwirtschaft arbeiten, was sie in ihrer sozialen Absicherung schlechterstellt, kritisiert die Gewerkschaft.

red