Zweckverband Kreisbreitband Ludwigsburg sichert 6,4 Millionen Euro Fördermittel

LUDWIGSBURG. Schnelles Internet für insgesamt 64 Schulen und zwei Kliniken in 32 Kommunen: Der Zweckverband Kreisbreitband Ludwigsburg hat als erster in der Region allen förderfähigen Schulen und Krankenhäusern einen Zuschuss von Bund und Land gesichert. „Darauf sind wir stolz – und das zeigt, dass das Thema Breitbandausbau bei uns höchste Priorität genießt“, sagt Landrat Dietmar Allgaier.

„Beim Thema Verbindungsgeschwindigkeit sind die Schulen ein neuralgischer Punkt“, so der Landrat weiter. „Die Schule ist der Ort, an dem die junge Generation so barrierefrei wie nirgendwo sonst den Umgang mit digitalen Lösungen lernen kann. Genau deshalb liegen uns die Schulen hier auch besonders am Herzen.“

Der nächste Schritt folgt auf dem Fuße: Der Zweckverband Kreisbreitband Ludwigsburg hat begonnen, die Bauarbeiten für die Ausstattung der Schulen und Kliniken mit Glasfaserverbindungen öffentlich auszuschreiben. „Wir wollen keine Zeit verlieren, um wirklich sicher gehen zu können, dass wir den Ausbau bis spätestens 2025 in allen beteiligten Schulen über die Bühne bekommen. Wenn alles nach Plan läuft, sogar noch deutlich schneller“, erläutert Viktor Kostic, Geschäftsführer des Zweckverbands.(Ludwigsburg24 berichtete darüber)

„Die beschleunigte Versorgung der Schulen ist dieses Jahr ein Schwerpunkt im regionalen Gigabitprogramm“, erklärt Hans-Jürgen Bahde, Geschäftsführer der Gigabit Region Stuttgart GmbH und Breitbandbeauftragter der Region Stuttgart. „Ein Glasfaseranschluss bildet die Grundlage für die Digitalisierung der Schule, deshalb begrüßen wir es sehr, dass der Land- kreis hier frühzeitig aktiv geworden ist.“

Teilnehmen am Sonderprogramm „Breitbandausbau für die Schulen im Landkreis“ konnten alle Schulen, deren Internetverbindung langsamer als 30 Megabit pro Sekunde – und zwar pro Schulklasse gerechnet – ist. Das Land hat nun eine Summe von insgesamt 2,44 Millionen Euro für den Ausbau beigesteuert. Damit stehen für das Sonderprogramm nun rund 6,3 Milli- onen Euro zur Verfügung. Der Zweckverband plant, noch bis zum Sommer die ersten Vergaben für den Glasfaserausbau machen zu können.

red

Inzidenzwert im Landkreis Ludwigsburg fällt wieder unter 50

Nach dem Beschluss von Bund und Ländern will das Land Baden-Württemberg trotz der Lockdown-Verlängerung bis zum 28. März weitere Lockerungen zulassen. Abhängig will das die Landesregierung von der Zahl der Neuinfektionen machen. Als Maßstab soll die regionale Sieben-Tage-Inzidenz in den Stadt- und Landkreisen herangezogen werden.

Das bedeutet, dass bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern im betreffenden Stadt- oder Landkreis der Einzelhandel geöffnet werden kann.

Und so sehen die Corona-Zahlen am Freitag 05.03. – 16Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 32 Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Freitag vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfizierten gesunken. Damals wurden 45 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern wurden 52 bestätige Fälle registriert.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Inzidenzwert im Kreis Ludwigsburg sinkt auf 48,7 

Auch die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg sinkt wieder unter den kritischen Wert von 50 und liegt am Freitag bei 48.7. Am Vortag lag der Inzidenzwert bei 50,6. Vor genau einer Woche betrug der Inzidenzwert für den Landkreis noch 44,7. (Stand: 05.03. – 16Uhr). Im Stadtkreis Ludwigsburg beträgt der Inzidenzwert am Donnerstag bei 41,7.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 17.275 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steigt um 4 auf 411. Rund 17.381 (+10) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 05.03.)

Laut den RKH Kliniken sind 27 COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 21 Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 6 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 4 beatmet werden. (Stand: 05.03.)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 05.03.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 105 | 0 )
Asperg ( 441 | 2 )
Benningen am Neckar ( 167 | 0 )
Besigheim ( 450 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.609 | 4 )
Bönnigheim ( 427 | 0 )
Ditzingen ( 780 | 1 )
Eberdingen ( 205 | 0 )
Erdmannhausen ( 118 | 0 )
Erligheim ( 117 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 388 | 0 )
Freudental ( 128 | 0 )
Gemmrigheim ( 172 | 0 )
Gerlingen ( 516 | 0 )
Großbottwar ( 222 | 0 )
Hemmingen ( 264 | 0 )
Hessigheim ( 41 | 0 )
Ingersheim ( 147 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 282 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 586 | 1 )
Kornwestheim ( 1.147 | 5 )
Löchgau ( 195 | 0 )
Ludwigsburg ( 3.177 | 7 )
Marbach am Neckar ( 480 | 0 )
Markgröningen ( 444 | 1 )
Möglingen ( 476 | 0 )
Mundelsheim ( 83 | 1 )
Murr ( 174 | 1 )
Oberriexingen ( 75 | 2 )
Oberstenfeld ( 165 | 0 )
Pleidelsheim ( 200 | 0 )
Remseck am Neckar ( 806 | 3 )
Sachsenheim ( 630 | 0 )
Schwieberdingen ( 278 | 0 )
Sersheim ( 199 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 326 | 0 )
Tamm ( 268 | 1 )
Vaihingen an der Enz ( 886 | 2 )
Walheim ( 98 | 1 )

red

Frauen im Kreis Ludwigsburg besonders stark von Folgen der Pandemie betroffen

Sie kümmern sich stärker um Haushalt und Kinder, haben niedrigere Einkommen und müssen häufiger um ihren Job fürchten: Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März hat die Gewerkschaft IG BAU vor einem Rückschritt bei der Gleichberechtigung in Folge der Corona-Pandemie im Landkreis Ludwigsburg gewarnt. „Insbesondere Minijobs werden in der Krise zunehmend zur Karrierefalle“, kritisiert Bezirksvorsitzender Mike Paul. Nach Angaben der Arbeitsagentur sind aktuell 59 Prozent der insgesamt rund 47.500 geringfügig entlohnten Arbeitsverhältnisse im Kreis Ludwigsburg in Frauenhand. In der Gebäudereinigung liegt der Frauenanteil bei den 450-Euro-Stellen ebenfalls bei 59 Prozent.

„Geringfügig Beschäftigte gehen nicht nur beim Kurzarbeitergeld leer aus. Sie sind auch häufiger von Entlassungen betroffen“, so Paul. Die IG BAU plädiert dafür, die Minijobs in der jetzigen Form abzuschaffen und sozialversicherungspflichtig zu machen. Eine Anhebung der Verdienstgrenze auf 600 Euro, wie sie einige Arbeitgeberverbände fordern, liefe hingegen auf einen Ausbau prekärer Arbeitsverhältnisse hinaus.

Zudem stehe das Ehegatten-Splitting einer echten Gleichberechtigung am Arbeitsmarkt im Weg. „Durch hohe Abzüge in der Steuerklasse 5 bleibt vielen Frauen nur wenig vom Bruttoverdienst. Das führt auch zu geringen Arbeitslosenansprüchen und Einbußen beim Elterngeld“, kritisiert Paul. Die Politik müsse das Thema in diesem Wahljahr anpacken und eine Reform der Einkommenssteuer voranbringen.

Die IG BAU Stuttgart verweist zugleich auf die gestiegene Belastung von Frauen in der Pandemie. „In Zeiten geschlossener Kitas und Schulen bleibt die Kinderbetreuung nach wie vor meist an den Frauen hängen. Hinzu kommen die Arbeit im Haushalt und die Pflege von Angehörigen“, unterstreicht Paul. Neben besseren politischen Rahmenbedingungen sei hier auch ein gesellschaftliches Umdenken nötig. „Männer, die beruflich etwas zurücktreten, können der Partnerin helfen, den nächsten Karriereschritt zu gehen und Lasten in derFamilie fairer zu verteilen.“

Nach einer repräsentativen Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung ist die durchschnittliche Erwerbsarbeitszeit von Frauen im Zuge der Corona-Krise stärker gesunken als die von Männern. Vor Ausbruch der Pandemie arbeiteten Frauen demnach im Durchschnitt fünf Stunden pro Woche weniger als Männer in einem bezahlten Job. Im Herbst 2020 betrug die Differenz bei Erwerbstätigen mit betreuungsbedürftigen Kindern elf Stunden pro Woche. Zwei Drittel der befragten berufstätigen Frauen mit Kindern gab an, in der Partnerschaft den größeren Teil der Kinderbetreuung zu übernehmen. Sieben Prozent sahen die Hauptverantwortung bei ihrem Partner, 27 Prozent sprachen von einer Gleichverteilung der Sorgearbeit.

red

Ludwigsburgs OB Knecht zu den jüngsten Corona-Beschlüssen: Öffnungsschritte sind ein wichtiger Impuls

Ludwigsburgs Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht begrüßt grundsätzlich die Beschlüsse des gestrigen Bund-Länder-Gipfels zum weiteren Fahrplan in der Corona-Pandemie. Bei aller weiteren gebotenen Vorsicht spricht sich der OB aber für die Schaffung weiterer Perspektiven, vor allem für Einzelhandel und Gastronomie, aus.

Die Bundeskanzlerin sowie die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben gestern (3. März) eine grundsätzliche Verlängerung des Lockdowns bis zum 28. März beschlossen. Die Beschlüsse sehen jedoch auch schrittweise Lockerungen vor, jeweils abhängig von der Sieben-Tage-Inzidenz in der Region. „Die Öffnungsschritte gehen grundsätzlich in die richtige Richtung“, erklärt dazu Oberbürgermeister Knecht. Im Hinblick auf Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen hält er die gestern beschlossenen Regelungen aber teilweise für zu kompliziert und nicht weitreichend genug. „Ich befürworte Öffnungsszenarien. Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleister kämpfen um ihre Existenz. Sie brauchen jetzt unbedingt Planungssicherheit und eine wirtschaftliche Perspektive – das können die gestrigen Beschlüsse noch nicht vollständig leisten.“ Diesbezüglich geht die Forderung des OBs an das Land Baden-Württemberg, hier nachzuarbeiten und beispielsweise sinnvolle und insbesondere leicht umsetzbare Regelungen für den Einzelhandel, etwa in Abhängigkeit von der Größe der Flächen, zu finden. Auch die Öffnungsperspektive für die Außengastronomie bezeichnet Oberbürgermeister Dr. Knecht als zu zurückhaltend festgelegt.

Der Oberbürgermeister begrüßt es weiter, dass es für das Blühende Barock Aussichten auf eine baldige Öffnung gibt: Es ist vorgesehen, dass botanische Gärten unter bestimmten Voraussetzungen wieder öffnen dürfen. „Hierzu werden das Land Baden-Württemberg und die Stadt Ludwigsburg als Gesellschafterinnen des Blühenden Barocks zeitnah das Öffnungsszenario vorstellen “, berichtet Matthias Knecht. „Denn viele Menschen in Ludwigsburg freuen sich darauf, wieder durch den Schlossgarten flanieren zu können.“

Knecht appelliert aber auch an die Eigenverantwortung und die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger: „Wir alle haben es in der Hand, wie sich die Inzidenzzahlen entwickeln und dementsprechend die weiteren Lockerungen ausfallen. Gerade deshalb müssen die bestehenden Regeln weiter eingehalten werden. Das bedeutet: Abstand halten, Hygienevorschriften beachten, Maske tragen und vor allem im privaten Bereich Kontakte weiterhin zu reduzieren. Dann bin ich zuversichtlich, dass wir die Pandemie in Verbindung mit den Schnelltests und einer zunehmenden Zahl an Impfungen in den Griff bekommen.“

red

 

Corona-Pandemie: Erstimpfungen in Pflegeheimen im Landkreis am 4. März abgeschlossen

LUDWIGSBURG. Die Erstimpfungen in den Pflegeheimen im Landkreis konnten nach einer Mitteilung des Landratsamts in Ludwigsburg am Donnerstag (4. März), etwas mehr als zwei Monate nach dem Start, abgeschlossen werden. „Damit haben alle Bewohner und Mitarbeiter der Heime, die sich impfen lassen wollen, einen ersten Schutz gegen das Corona-Virus“, freut sich Landrat Dietmar Allgaier.

Die Zweitimpfungen seien bereits in vollem Gange: „Ich hoffe, dass wir damit Ende März durch sind“, so Allgaier. Die Mobilen Impfteams (MITs) des Landkreises, die zum Kreisimpfzentrum gehören, und das Mobile Impfteam Stuttgart 1, das beim Robert- Bosch-Krankenhaus angesiedelt ist, impfen die Pflegeheim-Bewohner und -Mitarbeiter im Landkreis Ludwigsburg.

red

Anpassung an den Klimawandel – Landratsamt pflanzt zukunftsfähige Straßenbäume

VAIHINGEN-HORRHEIM / VAIHINGEN-KLEINGLATTBACH. Die Zukunftsfähigkeit von Baumbeständen im Zusammenhang mit dem Klimawandelt stellt auch den Landratsamt- Fachbereich Straßen vor immer größere Herausforderungen: Die starken Auswirkungen der klimatischen Veränderungen machen sich bei ihnen vor allem durch immer neue Baum- krankheiten, wie dem Eschentriebsterben oder der Rußrindenkrankheit an Ahornen, und durch Trockenschäden bemerkbar. So mussten auch im Winterhalbjahr 2020/2021 wieder ge- schädigte Bäume entlang des Straßennetzes gefällt werden, um die Verkehrssicherheit auf- rechtzuerhalten. Auch an den Böschungen der L1131 bei Horrheim und der K1696 bei Klein- glattbach mussten geschädigte Eschen und nicht zukunftstaugliche Gehölzbestände gerodet werden. Diese Bereiche wurden vom Fachbereich Straßen nun mit neuen Bäumen bepflanzt.

Die Auswahl der Baumarten erfolgte dabei nach der Einstufung der Gehölze entsprechend der An- passungsfähigkeit an den Klimawandel: Winterlinden und Elsbeeren gelten als wärmeliebend und werden als Zukunftsbäume eingestuft. Im Gegensatz zu Waldbeständen und Vorhaben innerhalb be- bauter Bereiche dürfen in der freien Landschaft nach den Forderungen des Bundesnaturschutzgeset- zes nur bereits hier heimische Baumarten gepflanzt werden.

Durch den Fachbereich Straßen werden jährlich entlang des Straßennetzes Baumneupflanzungen ausgeführt. Meist werden bestehende Baumreihen ergänzt oder ausgefallene Obstgehölze ersetzt. Somit bemüht sich auch der Fachbereich Straßen, auf die vielfältigen Veränderungen des Klima- wandels einzugehen und im Zuge von Grünpflegeaktionen Bäume nach zu pflanzen.

red

Inzidenzwert im Landkreis Ludwigsburg minimal über kritischem Wert

Und so sehen die Corona-Zahlen am Donnerstag 04.03. – 16Uhr für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe weitere 52 Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Donnerstag vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfizierten leicht gestiegen. Damals wurden 50 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern wurden 82 bestätige Fälle registriert.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Inzidenzwert im Kreis Ludwigsburg sinkt auf 50,6 

Auch die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg sinkt leicht und liegt am Donnerstag mit 50,6 minimal über dem kritischen Wert von 50. Am Vortag lag der Inzidenzwert bei 51,7. Vor genau einer Woche betrug der Inzidenzwert für den Landkreis noch 41,4. (Stand: 04.03. – 16Uhr). Im Stadtkreis Ludwigsburg beträgt der Inzidenwert am Mittwoch 39,5..

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 17.243 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steigt um 6 auf 407. Rund 17.371 (+15) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 03.03.)

Laut den RKH Kliniken sind 27 (-3) COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 22 Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 5 (-2) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 4 beatmet werden. (Stand: 04.03.)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 04.03.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 105 | 0 )
Asperg ( 439 | 1 )
Benningen am Neckar ( 167 | 2 )
Besigheim ( 450 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.605 | 4 )
Bönnigheim ( 427 | 0 )
Ditzingen ( 779 | 2 )
Eberdingen ( 205 | 0 )
Erdmannhausen ( 118 | 0 )
Erligheim ( 117 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 388 | 2 )
Freudental ( 128 | 0 )
Gemmrigheim ( 172 | 0 )
Gerlingen ( 516 | 1 )
Großbottwar ( 222 | 0 )
Hemmingen ( 264 | 1 )
Hessigheim ( 41 | 0 )
Ingersheim ( 147 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 282 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 585 | 2 )
Kornwestheim ( 1.142 | 8 )
Löchgau ( 195 | 0 )
Ludwigsburg ( 3.170 | 9 )
Marbach am Neckar ( 480 | 3 )
Markgröningen ( 443 | 0 )
Möglingen ( 476 | 2 )
Mundelsheim ( 82 | 0 )
Murr ( 173 | 1 )
Oberriexingen ( 73 | 0 )
Oberstenfeld ( 165 | 0 )
Pleidelsheim ( 200 | 0 )
Remseck am Neckar ( 803 | 7 )
Sachsenheim ( 630 | 1 )
Schwieberdingen ( 278 | 2 )
Sersheim ( 199 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 326 | 1 )
Tamm ( 267 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 884 | 1 )
Walheim ( 97 | 1 )

red

Oliver Reichert ist Kreiswirtschaftsförderer im Landkreis Ludwigsburg

LUDWIGSBURG. Der Landkreis Ludwigsburg hat seit 1. März einen Wirtschaftsförderer: Oliver Reichert wird seit dieser Woche die Wirtschaft im Landkreis fördern, innovative Akzente setzen und die Unternehmen dabei unterstützen, den wirtschaftlichen Strukturwandel aktiv zu gestalten, Arbeitsplätze zu sichern und neue Projekte zu starten. Der 42-jährige Reichert war davor bei der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) Projektleiter für Maschinenbau und Leiter der Initiative Industrielle Dienstleistungen. Als Kreiswirtschaftsförderer des Landkreises Ludwigsburg hat Reichert seinen Sitz beim Landratsamt, angestellt ist er bei der WRS. Finanziert wird die Stelle des Kreiswirtschaftsförderers vom Landkreis Ludwigsburg, der WRS und Unternehmen aus dem Landkreis.

Die Welt der Wirtschaft verändert sich rasant. Davon ist auch der strukturell gut aufgestellte Landkreis Ludwigsburg betroffen. Zunehmende Elektromobilität und Wachstum alternativer Antriebsmodelle im Fahrzeugbereich, Digitalisierung der Arbeitsprozesse oder auch die Folgen der Corona-Pandemie wirbeln die unternehmerischen Tätigkeitsfelder und die Beschäftigungsverhältnisse durcheinander. Hier setzt der Wirtschaftsförderer des Landkreises an: Er soll Netzwerke knüpfen und gemeinsam mit den relevanten Akteuren eine Strategie für die zukünftige Ausrichtung der Wirtschaft im Landkreis entwickeln. Dazu gehört auch, innovative Projekte anzustoßen, die helfen, den Landkreis wirtschaftlich fit für die Zukunft zu machen. „Wir wollen diesem Wandel nicht tatenlos zusehen, sondern ihn aktiv begleiten und gestalten. Dafür haben wir mit Oliver Reichert die ideale Besetzung gefunden“, so Landrat Dietmar Allgaier, der Reichert am 1. März begrüßte.

Wie kann der Landkreis seine starke Fokussierung auf die Kfz-Branche und den Wandel der Automobilbranche zu seinem Vorteil nutzen? Wie können die Städte und Gemeinden dem wachsenden Spannungsfeld von Flächenbedarf, Bevölkerungsentwicklung und Fachkräftemangel innovativ begegnen? Welche Beratungs- und Förderprogramme eignen sich für kleine und mittelständische Unternehmen, um zukunftsfähiger zu werden? Fragen wie diese sind dem neuen Wirtschaftsförderer nicht fremd. Oliver Reichert war zuvor bei der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart beispielsweise Projektleiter für Maschinenbau und Leiter der Initiative Industrielle Dienstleistungen. Der Landrat sieht in der neuen Stelle großes Potenzial für den ganzen Landkreis. „Nicht abwarten, sondern anpacken und Chancen nutzen, lautet unser Motto“, fasst Allgaier zusammen.

„Der Kreiswirtschaftsförderer wird die Wirtschaft im Landkreis dabei unterstützen, die vielfältigen Herausforderungen zu meistern, vor denen sie steht: Digitalisierung, neue Antriebsformen beim Automobil, Verfügbarkeit von Fachkräften, Flächenknappheit, Verkehrsinfrastruktur und nicht zuletzt die Pandemie und die Klimakrise“, sagt WRS-Geschäftsführer Dr. Walter Rogg. „Als regionale Wirtschaftsförderung freuen wir uns sehr, dass Landkreis, Kommunen und wichtige Unternehmen die Einrichtung dieser Stelle möglich gemacht haben.“

red

Inzidenzwert im Landkreis Ludwigsburg wieder über kritischem Wert

Und so sehen die Corona-Zahlen am Mittwoch 03.03. für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe 82 weitere Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Mittwoch vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfizierten deutlich gestiegen. Damals wurden 53 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern wurden 52 bestätige Fälle registriert.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Inzidenzwert im Kreis Ludwigsburg steigt auf 51,7 

Auch die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg steigt deutlich und liegt am Mittwoch mit 51,7 über dem kritischen Wert von 50. Am Vortag lag der Inzidenzwert bei 46,7. Vor genau einer Woche betrug der Inzidenzwert für den Landkreis noch 36,8. Im Stadtkreis Ludwigsburg beträgt der Inzidenwert 39,5. (Stand: 03.03. – 16Uhr).

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 17.191 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steigt um 2 auf 401. Rund 17.356 (+27) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 03.03.)

Laut den RKH Kliniken sind 30 (-1) COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 23 Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 7 (-1) Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 4 beatmet werden. (Stand: 03.03.)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 03.03.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 105 | 0 )
Asperg ( 438 | 3 )
Benningen am Neckar ( 165 | 0 )
Besigheim ( 450 | 1 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.601 | 7 )
Bönnigheim ( 427 | 0 )
Ditzingen ( 777 | 5 )
Eberdingen ( 205 | 0 )
Erdmannhausen ( 118 | 0 )
Erligheim ( 117 | 1 )
Freiberg am Neckar ( 386 | 0 )
Freudental ( 128 | 0 )
Gemmrigheim ( 172 | 0 )
Gerlingen ( 515 | 1 )
Großbottwar ( 222 | 1 )
Hemmingen ( 263 | 0 )
Hessigheim ( 41 | 0 )
Ingersheim ( 146 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 282 | 1 )
Korntal-Münchingen ( 583 | 1 )
Kornwestheim ( 1.134 | 5 )
Löchgau ( 195 | 2 )
Ludwigsburg ( 3.161 | 7 )
Marbach am Neckar ( 477 | 2 )
Markgröningen ( 443 | 5 )
Möglingen ( 474 | 1 )
Mundelsheim ( 82 | 0 )
Murr ( 172 | 1 )
Oberriexingen ( 73 | 4 )
Oberstenfeld ( 165 | 0 )
Pleidelsheim ( 200 | 0 )
Remseck am Neckar ( 796 | 9 )
Sachsenheim ( 629 | 8 )
Schwieberdingen ( 276 | 1 )
Sersheim ( 199 | 1 )
Steinheim an der Murr ( 325 | 2 )
Tamm ( 267 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 883 | 10 )
Walheim ( 96 | 1 )

red

Vermisste 82-jährige Ludwigsburgerin tot aufgefunden

Eine 82-jährige Frau, die seit Dienstagabend aus Ludwigsburg vermisst war, wurde am Mittwochvormittag gegen 11:00 Uhr im Neckar bei Alt-Hoheneck tot aufgefunden.

Nachdem Angehörige den Pkw der Vermissten am Neckarufer entdeckt hatten, leitete die Polizei umfangreiche Suchmaßnahmen ein, an denen neben mehreren Streifenbesatzungen und einem Polizeihubschrauber über 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr Ludwigsburg mit neun Fahrzeugen und zwei Booten, 25 Mitglieder – darunter fünf Taucher – des DLRG-Ortsverbandes Ludwigsburg und die Mantrailer-Staffeln des DRK und des Malteser Hilfsdienstes beteiligt waren. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden haben sich nicht ergeben.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg