Gemeinderatswahl 2024 in Ludwigsburg: 307 Bewerber im Kampf um 40 Sitze

Von Ayhan Güneş

Ludwigsburg  – Am 9. Juni 2024 ist es wieder soweit: Die Bürgerinnen und Bürger der Barockstadt Ludwigsburg sind aufgerufen, ihre neuen Gemeinderäte zu wählen. Insgesamt 307 Bewerberinnen und Bewerber konkurrieren um 40 Sitze im Rathaus. Diese Wahl ist von großer Bedeutung, da die gewählten Vertreterinnen und Vertreter die zukünftige Entwicklung unserer Stadt maßgeblich mitgestalten werden.

Um Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten, haben wir von Ludwigsburg24 einen einheitlichen Fragekatalog an alle kandidierenden Parteien gesendet. Unsere Fragen decken eine Vielzahl von Themen ab, die für die Zukunft Ludwigsburgs entscheidend sind: von Stadtentwicklung und Infrastruktur über Umwelt- und Klimaschutz bis hin zu Bildung, sozialer Gerechtigkeit, Wirtschaftsförderung und Kultur.

Warum Ihre Stimme zählt

Ihre Stimme bei der Gemeinderatswahl ist wichtig. Die gewählten Gemeinderäte entscheiden über die politischen Prioritäten und Projekte, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden. Dies betrifft uns alle direkt – sei es durch den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, die Schaffung von neuem Wohnraum, den Schutz unserer Umwelt oder die Förderung von Bildung und Kultur.

Durch Ihre Teilnahme an der Wahl tragen Sie dazu bei, die Zukunft unserer Stadt aktiv mitzugestalten. Deshalb ist es wichtig, sich umfassend zu informieren und die Programme der verschiedenen Parteien zu kennen.

Die Antworten der Parteien

Wir haben die Antworten der Parteien auf unsere Fragen gesammelt und für Sie aufbereitet. Jede Partei wird auf einer eigenen Unterseite vorgestellt, sodass Sie sich ein detailliertes Bild von deren Standpunkten und Plänen machen können. Klicken Sie einfach auf den Namen der jeweiligen Partei, um zu den Antworten zu gelangen.

Ihre Informationsquelle für die Wahl

Besuchen Sie unsere Sonderseiten zur Gemeinderatswahl und informieren Sie sich über die Positionen der einzelnen Parteien. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um die Kandidaten und ihre Programme kennenzulernen. So können Sie eine bewusste und gut informierte Entscheidung treffen.

Hinweis zur Transparenz

Es ist uns wichtig, darauf hinzuweisen, dass wir alle kandidierenden Parteien kontaktiert und um Antworten auf unseren Fragekatalog gebeten haben. Leider haben wir von einigen Parteien, darunter Bündnis 90/Die Grünen, Das Bündnis der Vielfalt und Die Linke, keine Antworten erhalten, trotz mehrfacher Erinnerungen. Florian Sorg von den Grünen erklärte, dass die Mehrbelastung durch Wahlkampf und Ferienzeit es ihnen leider nicht möglich gemacht hat, die Fragen zu beantworten.

Wir bedauern, dass nicht alle Parteien ihre Standpunkte darlegen konnten, möchten aber betonen, dass wir um eine möglichst vollständige Darstellung der Meinungen aller Parteien bemüht waren.

Hier die Antworten der Parteien: 

CDU Ludwigsburg

SPD Ludwigsburg

FDP Ludwigsburg

Freie Wähler Ludwigsburg

AFD Ludwigsburg 

 

Möglingen: Mädchen (14) im Linienbus unsittlich berührt

Ludwigsburg – Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt gegen einen noch unbekannten Mann wegen sexueller Belästigung. Der Vorfall ereignete sich am Mittwochnachmittag (05.06.2024) in einem Linienbus zwischen Möglingen und Schwieberdingen. Ein 14-jähriges Mädchen wurde dabei von dem Mann unsittlich berührt.

Die Jugendliche befand sich gegen 13.30 Uhr in dem Bus, als der Täter zweimal an ihren Oberschenkel fasste. An der Haltestelle Schwieberdingen-Mitte stieg das Mädchen aus, und der Täter folgte ihr aus dem Bus, wobei er ihr etwas hinterherrief.

Der Mann wird wie folgt beschrieben: Er ist zwischen 60 und 65 Jahre alt, hat eine Glatze mit einem grauen Haarkranz und trägt einen Drei-Tage-Bart. Zudem trug er eine runde Brille, einen violetten Pullover mit schwarzen Schnörkeln und eine Jeans. Er hatte auch eine braune Laptop-Tasche bei sich.

Die Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0800 1100225 oder per E-Mail an hinweise.kripo.ludwigsburg@polizei.bwl.de.

red

Ludwigsburg Aktuell: 10.000 Euro Schaden am Klinikeingang, Fahrerflucht und Diebstahl in Sachsenheim und weitere Meldungen

Unfall auf L1124: Motorradfahrer verletzt – Verursacher flüchtig

Ludwigsburg – Am Freitag, den 07. Juni 2024, kam es gegen 11:35 Uhr auf der L1124 zwischen Ludwigsburg und Neckarweihingen zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 63-jähriger Motorradfahrer verletzt wurde. Der Vorfall ereignete sich auf der Marbacher Straße in Fahrtrichtung Neckarweihingen auf Höhe des Schlosses. Ein bislang unbekannter Pkw-Fahrer wechselte die Spur, ohne den Yamaha-Kraftradfahrer zu beachten. Dieser musste ausweichen, kam zu Fall und zog sich leichte Verletzungen zu. Der Pkw-Fahrer entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Der Sachschaden wird auf über 4.000 Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg unter 07141/18-5353 oder per E-Mail an ludwigsburg.prev@polizei.bwl.de zu melden.

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Unbekannte Täter beschädigen Klinikeingang: Zeugen gesucht

Ludwigsburg – In der Nacht zum Freitag, den 07. Juni 2024, gegen Mitternacht, beschädigten unbekannte Täter die Glasdrehtür des Haupteingangs des Klinikums Ludwigsburg in der Posilipostraße, indem sie Steine dagegen warfen. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro. Die Täter flüchteten in unbekannte Richtung. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 07141 18-5353 oder per E-Mail an ludwigsburg.prev@polizei.bwl.de beim Polizeirevier Ludwigsburg zu melden.

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Baustelleneinbruch in Sachsenheim: 20.000 Euro Schaden

Sachsenheim – Zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (05./06. Juni 2024) wurden auf einer Baustelle im Gewerbepark Eichwald Baumaterial und Werkzeuge im Wert von bis zu 20.000 Euro gestohlen. Die Täter verschafften sich Zutritt zum eingezäunten Gelände und brachen mehrere Büro- und Materialcontainer auf. Aufgrund der Menge und des Gewichts des Diebesguts geht die Polizei von mehreren Tätern aus, die vermutlich einen Transporter oder Lkw benutzt haben. Hinweise nimmt der Polizeiposten Sachsenheim unter Tel. 07147 27406-0 oder per Mail an vaihingen-enz.prev@polizei.bwl.de entgegen.

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Zeugenaufruf in Bietigheim-Bissingen: Möglicher Verkehrsunfall auf der B27

Bietigheim-Bissingen – Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen sucht Zeugen eines möglichen Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstag, den 06. Juni 2024, gegen 13:30 Uhr auf der B27 (Stuttgarter Straße) ereignet haben könnte. Eine 64-jährige VW-Fahrerin und ein 52-jähriger Iveco-Fahrer warteten an der Kreuzung Freiberger Straße, Stuttgarter Straße und Poststräßle an der Ampel. Beim Anfahren soll der Iveco-Fahrer nach links gewechselt und den VW gestreift haben. Unklar ist, ob es tatsächlich zu einer Berührung der Fahrzeuge kam. Zeugen werden gebeten, sich unter der Tel. 07142 405-0 oder per E-Mail an bietigheim-bissingen.prev@polizei.bwl.de zu melden.

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Schwerer Unfall in Remseck am Neckar-Aldingen: Pedelec-Fahrer verletzt

Remseck am Neckar-Aldingen – Ein 41-jähriger Pedelec-Fahrer erlitt am Donnerstagmorgen, den 06. Juni 2024, gegen 07:40 Uhr schwere Verletzungen bei einem Unfall in der Lange Straße. Der Mann, der keinen Helm trug, übersah an der Kreuzung Schillerstraße/Mörikestraße vermutlich die Vorfahrt eines Linienbusses und kollidierte mit diesem. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Hinweise auf eine mögliche Beeinflussung durch synthetische Drogen führten zu einer Blutentnahme beim Verletzten. Der Sachschaden am Pedelec beträgt etwa 1.500 Euro, am Linienbus rund 8.000 Euro. Der Bus blieb fahrbereit. Die Ermittlungen dauern an.

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red

Solidarität im Landkreis: 50.000 Euro-Spende für Hochwasser-Opfer

Ludwigsburg – Inmitten der Hochwasserkatastrophe zeigt der Landkreis Ludwigsburg eindrucksvoll seine Solidarität. Die Kreissparkasse Ludwigsburg spendete 50.000 Euro, um den Opfern der jüngsten Überschwemmungen zu helfen.

Hilfe in der Not

Am Donnerstagabend nahm Landrat Dietmar Allgaier die großzügige Spende entgegen. Thomas Geiger, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ludwigsburg, überreichte den Spendenscheck und betonte die Bedeutung von Zusammenhalt in Krisenzeiten. „Wir helfen den Menschen im Landkreis auf vielen verschiedenen Gebieten. Engagement und Hilfe sind unverzichtbarer Teil unserer Philosophie. Das gilt angesichts der verheerenden Folgen des Hochwassers in besonderer Weise“, sagte Geiger.

Gemeinschaft in Krisenzeiten

Landrat Allgaier zeigte sich tief bewegt von der überwältigenden Unterstützung: „Die Spendenbereitschaft zeigt einmal mehr, wie stark unser Landkreis zusammenhält. Besonders die großzügige Spende der Kreissparkasse Ludwigsburg ist ein bedeutender Beitrag zur Linderung der Not unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger. Mein Dank gilt allen Spendern, die in dieser schweren Zeit ihre Solidarität und Unterstützung zeigen.“

Breite Unterstützung und Aufruf zu weiteren Spenden

Der Landkreis Ludwigsburg, gemeinsam mit dem Rems-Murr-Kreis, den Kreisen Göppingen und dem Ostalbkreis, ruft zu weiteren Spenden auf, um den Betroffenen schnell und effektiv zu helfen. Die eingehenden Spenden werden verwendet, um Menschen in Not zu unterstützen, beschädigte Schulen und Vereinsanlagen zu reparieren und weitere notwendige Hilfsmaßnahmen zu finanzieren.

„Jede Hilfe zählt“

Allgaier betonte die Wichtigkeit des gemeinschaftlichen Engagements: „Es sind genau diese Momente, in denen der Zusammenhalt unserer Gemeinschaft auf die Probe gestellt wird. Und es sind genau diese Momente, in denen wir als Landkreis Ludwigsburg zusammenstehen und gemeinsam jede Herausforderung meistern. Jede Spende, jede helfende Hand, jeder noch so kleine Beitrag macht einen großen Unterschied.“

Spendenmöglichkeiten

Wer die Hochwasseropfer unterstützen möchte, kann seine Spende auf folgendes Konto überweisen:

Spendenkonto Hochwasser
IBAN: DE72 6025 0010 0015 2229 14
Verwendungszweck: Spende

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Hochwasserkatastrophe in Ludwigsburg und Umgebung: Spendenaktion für schnelle Hilfe gestartet

Freiberg am Neckar: 88-Jährige fährt auf Parkplatz gegen Baum

Ludwigsburg – Am Donnerstag (06.06.2024) ereignete sich in der Weidengasse in Heutingsheim ein Unfall, bei dem eine 88-jährige Autofahrerin leicht verletzt wurde.

Gegen 15:20 Uhr verließ die Seniorin den Parkplatz eines Discounters, als das Unglück geschah. Die Frau hatte zunächst anderen Verkehrsteilnehmenden die Einfahrt auf den Parkplatz gewährt. Beim Anfahren geriet sie jedoch aus bislang ungeklärter Ursache über die Weidengasse hinweg und prallte im gegenüberliegenden Grünbereich gegen einen Baum.

Die 88-Jährige erlitt bei dem Aufprall leichte Verletzungen und wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Ihr Fahrzeug, an dem ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro entstand, musste abgeschleppt werden. Auch die Feuerwehr war im Einsatz, um die Unfallstelle zu sichern und das Fahrzeug zu bergen.

Die genauen Umstände, die zu dem Unfall führten, sind noch nicht vollständig geklärt. Es wird vermutet, dass eine plötzliche gesundheitliche Beeinträchtigung der Fahrerin zu dem Kontrollverlust führte.

red

Motorradfahrer entkommt der Polizei mit über 220 km/h auf der A81

Ludwigsburg – Eine zivile Streife der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg traute am Donnerstag (06.06.2024) ihren Augen kaum, als sie gegen 12:00 Uhr auf der Bundesautobahn 81 bei Asperg einen Motorradfahrer entdeckte, der in Richtung Stuttgart mit mehr als 220 km/h unterwegs war – weit über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf, machten sich deutlich erkennbar und versuchten, das Motorrad an der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd von der Autobahn zu leiten und zu kontrollieren.

Der Fahrer schien zunächst den Anweisungen der Polizei zu folgen, beschleunigte jedoch plötzlich stark, überquerte die Sperrfläche und kehrte zurück auf die Autobahn, um seine Flucht in Richtung Stuttgart fortzusetzen. Die Verfolgung konnte nicht mehr gefahrlos fortgeführt werden, und die Beamten verloren das Motorrad aus den Augen. Vermutlich verließ der Unbekannte die Autobahn an der Anschlussstelle Zuffenhausen und setzte seine Flucht über die Bundesstraßen in Richtung Stuttgart oder Vaihingen an der Enz fort.

Die Verkehrspolizei Ludwigsburg bittet Zeugen, die Hinweise zur riskanten Fahrweise des Motorrads geben können oder den weiteren Fluchtweg beobachtet haben, sich zu melden. Insbesondere werden Personen gesucht, die durch den Motorradfahrer gefährdet oder genötigt wurden. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0711 6869-0 oder per E-Mail an stuttgart-vaihingen.vpi@polizei.bwl.de entgegen.

red

Überlastung der Notaufnahmen im Landkreis Ludwigsburg: Landrat Allgaier fordert Maßnahmen

Ludwigsburg – Landrat Dietmar Allgaier hat die Überlastung der Notaufnahmen im Landkreis Ludwigsburg angesichts reduzierter Öffnungszeiten der Notfallpraxen scharf kritisiert. „Die Aufgaben der Zentralen Notaufnahme würden nicht vorsehen, Fälle, die aufgrund ihres medizinischen Leidens in einer Notfallpraxis ausreichend behandelt werden können, in einer Zentralen Notaufnahme zu behandeln“, stellte Allgaier fest. Aufgrund der eingeschränkten Öffnungszeiten seien Patienten gezwungen, sich direkt an die Notaufnahmen zu wenden.

Ein signifikanter Anstieg von 10 bis 15 Patienten pro Tag in der Notaufnahme von Bietigheim-Bissingen ist bereits zu verzeichnen, was zu längeren Wartezeiten und einer Überlastung des Systems führt. „Die Leidtragenden sind daher immer unsere Patientinnen und Patienten und das Personal in den Notaufnahmen, und das muss aufhören“, forderte Allgaier.

Appell an die Kassenärztliche Vereinigung

Landrat Allgaier warnte, dass weitere Reduzierungen der Öffnungszeiten oder Schließungen die Situation noch verschlimmern würden. „Sollte es zu weiteren Reduzierungen von Öffnungszeiten oder gar Schließungen an einem Standort oder beiden Standorten im Landkreis Ludwigsburg kommen, würden noch sehr viel mehr der bislang in den Notfallpraxen behandelten Patientinnen und Patienten von den jeweiligen Notaufnahmen behandelt werden müssen, was mit den personellen und strukturell-räumlichen Kapazitäten nicht möglich wäre“, erklärte er.

Er forderte die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg auf, „sorgfältig abzuwägen, welche gravierenden Auswirkungen die Schließungen beziehungsweise Reduzierungen von Öffnungszeiten der Notfallpraxen haben kann und alternative Lösungen innerhalb der zuständigen Institution der Kassenärztlichen Vereinigung zu finden, um sicherzustellen, dass die Patienten die bestmögliche Versorgung erhalten“.

Innovativer Ansatz zur Entlastung

In der Zwischenzeit hat die Regionale Kliniken Holding (RKH) Gesundheit mit „RKH Care“ ein System eingeführt, das Patienten zu den richtigen Behandlern lenken soll. Diese innovative Maßnahme, die jedoch nicht vergütet wird, könnte zur Entlastung der Notaufnahmen beitragen. Weitere Informationen sind unter RKH Care verfügbar.

Allgaier hofft, dass durch die Zusammenarbeit aller Beteiligten tragfähige Lösungen gefunden werden können, um die medizinische Versorgung im Landkreis Ludwigsburg zu sichern und die Überlastung der Notaufnahmen zu verhindern.

red

Tag des Schwimmabzeichens am 09. Juni in Freibad Hoheneck

Ludwigsburg, 05.06.2024 – Am kommenden Sonntag, dem 9. Juni, steht im Freibad Hoheneck alles im Zeichen der Schwimmsicherheit. Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben die Möglichkeit, ihre Schwimmabzeichen kostenlos abzulegen.

Schwimmen als Lebenskompetenz

„Unser Ziel ist es, möglichst viele Menschen dazu zu motivieren, ihre Schwimmfähigkeiten kontinuierlich zu verbessern“, betont Freibadleiter Marsel Sakollari. „Sicheres Schwimmen kann lebensrettend sein.“ Rückblickend auf das vergangene Jahr erinnert er sich: „Wir hatten viele strahlende Gesichter und konnten rund 50 Schwimmabzeichen an über 40 Teilnehmer vergeben. Diesen Erfolg möchten wir auch in diesem Jahr wiederholen.“

Prüfungen und Abzeichen

Zwischen 11 und 17 Uhr können die Teilnehmer ohne Voranmeldung ihre Schwimmkünste im Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken zeigen. Je nach Können und Alter stehen verschiedene Abzeichen zur Verfügung:

  • DLRG-Abzeichen: Seepferdchen, Bronze, Silber und Gold
  • Zusätzliche Abzeichen: Frosch, Seehund Trixi und Pirat Pimpi

Zwei Bahnen im Freibad sind speziell für die Prüfungen reserviert, sodass jeder Teilnehmer die Möglichkeit hat, sein Abzeichen abzulegen. Der reguläre Eintrittspreis bleibt bestehen, doch die Prüfungen selbst sind kostenfrei.

Bundesweite Initiative zur Förderung der Schwimmsicherheit

Der Tag des Schwimmabzeichens wird von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) gemeinsam mit dem Deutschen Schwimm-Verband e. V. sowie weiteren schwimmausbildenden Organisationen und Verbänden organisiert. Die Aktion zielt darauf ab, die Schwimmfähigkeiten in der Bevölkerung zu fördern und somit die Sicherheit im Wasser zu erhöhen.

„Nur durch regelmäßiges Training und die Überprüfung der Schwimmfähigkeiten kann gewährleistet werden, dass insbesondere Kinder sicher im Wasser sind“, so Sakollari. Die Fachangestellten für Bäderbetriebe der lokalen Bäder unterstützen die Teilnehmer bei der Durchführung der Prüfungen und tragen so zur Sicherheit und Förderung der Schwimmkompetenz bei.

Gemeinschaftliches Engagement für mehr Sicherheit

Die Veranstaltung im Freibad Hoheneck ist Teil einer bundesweiten Initiative, die die Bedeutung des Schwimmens als lebenswichtige Fähigkeit hervorhebt. Eltern und Großeltern sind eingeladen, ihre Kinder zu begleiten und ebenfalls ihre Schwimmfähigkeiten zu testen oder zu verbessern.

red

Fahrer schwer verletzt nach Kollision mit Hauswand und weitere Meldungen aus Ludwigsburg

Möglingen – Am Donnerstag (06.06.2024) gegen 12:30 Uhr ereignete sich in der Bahnhofstraße ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Kind leicht verletzt und der Autofahrer schwer verletzt wurden. Der 41-jährige Fahrer eines Skoda war in Richtung Ortsmitte unterwegs, als er bei der Einfahrt in den Kreisverkehr an der Schwieberdinger Straße mutmaßlich aufgrund einer medizinischen Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.

Der Skoda beschleunigte unkontrolliert, fuhr geradeaus über den Kreisverkehr und gelangte auf den gegenüberliegenden Gehweg. Dort streifte das Fahrzeug das Vorderrad des Fahrrads eines 10-jährigen Jungen, der daraufhin stürzte und sich leichte Verletzungen zuzog. Nach einer medizinischen Erstversorgung vor Ort konnte das Kind jedoch wieder nach Hause entlassen werden.

Der Skoda setzte seine Fahrt fort und prallte schließlich gegen die Hauswand eines Gebäudes am Rathausplatz. Der Autofahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden am Pkw beläuft sich auf etwa 20.000 Euro, der Gebäudeschaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt.

Der Skoda musste abgeschleppt werden. Zur Unfallaufnahme und Reinigung der Fahrbahn war die Straße im Bereich der Unfallstelle für etwa zwei Stunden gesperrt.

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Freiberg am Neckar-Heutingsheim: Unbekannter randaliert auf Firmengelände

Am Donnerstag (06.06.2024) randalierte ein noch unbekannter Mann zwischen 08.30 Uhr und 11.00 Uhr auf einem Firmengelände in der Siemensstraße im Industriegebiet in Heutingsheim. Gemäß Zeugenangaben schlug der Täter auf Fensterscheiben des Gebäudes ein, wobei diese teilweise zu Bruch gingen. Auch auf ein Wohnmobil, das in der Firmenzufahrt stand, schlug der Mann ein. Das Rücklicht und das Kennzeichen wurden beschädigt. Die Fahrzeugscheiben hielten stand. Der hinterlassene Sachschaden wurde auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Bei dem Täter soll es sich um einen Mann zwischen 45 und 52 Jahren handeln, der etwa 170 bis 180 cm groß ist und schulterlange dunkle Haare hat. Er war mit einer langen hellen Arbeitshose und einem dunklen T-Shirt bekleidet. Beim Tatmittel dürfte es sich um eine lange Eisenstange gehandelt haben. Der Täter nutzte einen weißen Kleinwagen mit Ludwigsburger Kennzeichen (LB-), der vermutlich mit einem Firmenschriftzug versehen war. Zeugen, die weitere sachdienliche Hinweise geben können, wenden sich telefonisch unter 07141 64378-0 oder per E-Mail: marbach-neckar.prev@polizei.bwl.de an den Polizeiposten Freiberg am Neckar.

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Steinheim an der Murr: Unbekannter besprüht Bushaltestellen

Ein Sachschaden von rund 600 Euro entstand am Mittwoch (05.06.2024) zwischen 15.55 Uhr und 16.10 Uhr durch einen Täter, der zwei Bushaltestellen in Steinheim an der Murr besprühte. Zunächst beschmierte er mit violetter Farbe die Bushaltestelle im Bereich des Mineralwellenfreibades in der Steinbeisstraße und anschließend am Bahnhof die Fahrplantafel auf der Rückseite der Bushaltestelle. In beiden Fällen hinterließ der Unbekannte mehrfach den Buchstaben M und Tupfen sowie Schlieren. Anschließend stieg er in einen Linienbus und fuhr davon. Der Mann soll zwischen 19 und 25 Jahren alt sein und hat lange blonde Haare. Er hat Tätowierungen und war bekleidet mit einem weißen Langarmshirt, einer dunklen breiten Jeans und weißen Sportschuhen. Außerdem trug er eine Sonnenbrille sowie eine Baseballmütze. Ferner hatte er ein Skateboard dabei. Hinweise nimmt der Polizeiposten Steinheim an der Murr , Tel. 07144 82306-0 oder E-Mail: marbach-neckar.prev@polizei.bwl.de, entgegen.

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BAB 81/Freiberg am Neckar: Unbekannte besprühen Brückenpfeiler mit Graffitis

Noch unbekannte Täter besprühten am Donnerstag (06.06.2024) zwischen 10.45 Uhr und 12.45 Uhr mehrere Brückenpfeiler im Bereich der Bundesautobahn 81 bei Freiberg am Neckar. An gleich zwei Brückenpfeilern zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg Nord und Pleidelsheim verursachten die Unbekannten durch mehrere bunte Graffitis einen Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 1.800 Euro. Zeugenhinweise nimmt die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg unter der Tel. 0711 6869-0 oder per E-Mail an stuttgart-vaihingen.vpi@polizei.bwl.de entgegen.

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red

Bundesumweltministerin fordert Milliardeninvestitionen in Klimaschutz

Berlin – Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) hat im Zusammenhang mit der Hochwasser-Katastrophe eine Verfassungsänderung gefordert. “Wir brauchen in den nächsten Jahren Milliarden für Hochwasserschutz, Klimaanpassung und Klimaschutz”, sagte Lemke dem “Spiegel”. “Dazu gehört auch eine neue Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung.”

Diese Gemeinschaftsaufgabe bedeute “eine Verfassungsänderung, damit der Bund, wie unlängst vom Städtetag gefordert, gemeinsam mit den Ländern mehr Geld in Städte und Gemeinden investieren kann”, so die Grünenpolitikerin. Bislang ist es dem Bund nur bedingt möglich, Kommunen im Umgang mit Extremwetterereignissen zu unterstützen.

Zudem würde Lemke die Schuldenbremse aussetzen. “Wir kommen nicht weiter, wenn wir die Realität länger ignorieren. Wir müssen endlich was machen, und das heißt auch, alle finanzpolitischen Instrumente zu prüfen”, sagte Lemke. Es gebe aber zu den Finanzierungsfragen für Hochwasser- sowie Klimaschutz und Klimaanpassung “keinen politischen Konsens, obwohl wir ihn dringend brauchen”. Klarer als heute sei es “noch nie gewesen, dass wir in Klimaanpassung und Klimaschutz mehr investieren müssen als jemals zuvor, weil es ansonsten sehr viel teurer wird”.

Lemke äußerte sich bestürzt über das Hochwasser in Süddeutschland. “Wir erleben eine spürbare Veränderung unserer Lebensbedingungen und müssen endlich die nötigen Schlüsse ziehen.”

red

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