Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Wo Sie mit Sperrungen und Baustellen rechnen sollten

Ludwigsburg – Pünktlich zum Beginn der neuen Woche tritt der Verkehrsbericht für Ludwigsburg in Kraft. Dieser Bericht versorgt die Bürgerinnen und Bürger mit wichtigen Informationen zu Straßensperrungen, Baustellen und eventuellen Verkehrsstörungen. Damit wird den Verkehrsteilnehmern ermöglicht, ihre Routen auf angenehmere Weise zu planen und etwaige Unannehmlichkeiten zu vermeiden.

Gültig ab 11. März. 2024

Bärenwiese
Es bestehen keine Sperrungen auf der Bärenwiese in der KW 11.

Daimlerstraße / Robert-Mayer-Straße
Aufgrund von Baumaßnahmen (Tiefbau Hausanschlüsse) kommt es im Kreuzungsbereich Daimlerstraße / Robert-Mayer-Straße bis voraussichtlich 22. März zu folgenden Beeinträchtigungen: Vollsperrung auf Höhe der Robert-Mayer-Straße 11 sowie Fahrbahneinengung in der Daimlerstraße.

Friedrich-Ebert-Straße
Der Gehweg ist hier für den Fußgängerverkehr gesperrt, ebenso ist der Fahrradverkehr gesperrt (Montagegrube für Stationseinschleifung) bis voraussichtlich 20. März.

Kaiserstraße 17
Aufgrund von Tiefbauarbeiten (Gas-, Fernwärme- und Wasserversorgung) ist die Straße
vollständig für den Fahrverkehr gesperrt, bis voraussichtlich 28.März.

Schillerplatz 6
Voraussichtlich bis 22.03. ist die Straße vollständig gesperrt (Tiefbauarbeiten SWLB Fernwärme / Gas / Wasser).

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist halbseitig für den Fahrverkehr gesperrt und eingeschränkt befahrbar, bis voraussichtlich Frühjahr 2024, wegen Bautätigkeit (KSK).

Schorndorfer Straße 60
Die Straße wird spurweise gesperrt, bis voraussichtlich 31.05.2024, wegen Erneuerung der Hauptleitung für Gas, Wasser und Stromleitungen.

red

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Die Hälfte des Kuchens: Symbolträchtiger Austausch zum Weltfrauentag in Ludwigsburg

Ludwigsburg, 8. März 2024 – Anlässlich des internationalen Weltfrauentags hatten Interessierte am Freitag in Ludwigsburg die Gelegenheit, mit der Bundestagsabgeordneten Sandra Detzer und der Landtagsabgeordneten Silke Gericke über die Gleichstellung von Frau und Mann zu diskutieren. Unter dem Motto “Die Hälfte des Kuchens” fand die Veranstaltung hinter der Evangelischen Kirche in der Fußgängerzone statt und lud zum Austausch bei einem süßen Stück Kuchen ein.

Bereits ab 11:00 Uhr kamen Menschen jeden Alters vorbei, um mit den zwei Politikerinnen ins Gespräch zu kommen. Themen wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Bezahlung von Frauen und Männern wurden intensiv diskutiert.

Detzer und Gericke zeigten sich beeindruckt vom Interesse der Bürgerinnen und Bürger und betonten die Bedeutung des Dialogs für den Fortschritt in der Gleichstellungspolitik.

Der symbolträchtige Verzehr eines Stück Kuchens am Ende des Gesprächs unterstrich die Forderung nach einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen in allen Lebensbereichen.

red

Flüchtlinge in Ludwigsburg: Zwischen Integration und Herausforderung – OB Knecht im ZDF-Gespräch

Von Ayhan Güneş

Ludwigsburg – Eine kontroverse Diskussion über die Asylpolitik und die Unterstützung der Kommunen durch die Bundesregierung kam am Freitagabend (08. März) ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit, als das ZDF live aus dem Kulturzentrum am Rathaushof in Ludwigsburg sendete. Die Sendung, moderiert von Andreas Wunn, bot eine Plattform für den Austausch zwischen politischen Entscheidungsträgern, lokalen Amtsträgern und Bürgern zu einem Thema, das seit Monaten eine zunehmend hitzige Debatte in ganz Deutschland ausgelöst hat.

Zu den prominenten Teilnehmern der Sendung gehörten Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Ludwigsburgs parteiloser Oberbürgermeister Matthias Knecht. Neben den politischen Entscheidungsträgern kam auch die lokale Bevölkerung zu Wort. Marcos Angas, stellvertretender Hoteldirektor des Schlosshotels Monrepos und Kreisvorsitzender der Dehoga, brachte die Perspektive der Hoteliers und Gastronomen in die Diskussion ein.

Kritik und Forderungen von Oberbürgermeister Matthias Knecht

Der Anlass für diese Diskussion war ein Brandbrief, den der Oberbürgermeister von Ludwigsburg, Matthias Knecht, im vergangenen Oktober an die Bundestagsabgeordneten Steffen Bilger (CDU), Sandra Detzer (Grüne) und Macit Karaahmetoglu (SPD) des Landkreises geschickt hatte. In diesem Schreiben kritisierte Knecht die Asylpolitik der Bundesregierung sowie die mangelnde Unterstützung der Kommunen. Das ZDF griff diese zunehmenden Rufe der Kommunen auf und entschied sich, vor Ort in Ludwigsburg über das Thema zu berichten.

Oberbürgermeister Knecht betonte während des Gesprächs die Bedeutung der Integration von Flüchtlingen in die Gesellschaft. Er forderte, dass Flüchtlinge schnell die deutsche Sprache lernen und in “normal bezahlte Arbeit” integriert werden sollten. Dabei müssten bestehende Hürden abgebaut werden, um diesen Prozess zu erleichtern.

Kritik an Bundesregierung und kommunale Herausforderungen

Kritik äußerte Knecht gegenüber der Bundesregierung, insbesondere in Bezug auf die mangelnde konkrete Unterstützung der Kommunen. Obwohl die Kommunen beim vergangenen Städtetag “viel Wertschätzung” vom Bundeskanzler erhalten hätten, seien keine konkreten Lösungen angeboten worden. Er forderte eine verbesserte Kontrolle der europäischen Außengrenzen sowie finanzielle Lösungen zur Unterstützung der Kommunen.

Knecht machte deutlich, dass die Stadt Ludwigsburg zwar bisher erfolgreich mit der Herausforderung umgegangen sei, jedoch an ihre Grenzen stoße. Er betonte die Notwendigkeit, diese Grenzen sowohl gegenüber der Bundesregierung in Berlin als auch gegenüber der Landesregierung in Stuttgart zu kommunizieren.

Überlastung und sozialer Unfrieden in Ludwigsburg

Der Moderator des ZDF konfrontierte Knecht mit der Tatsache, dass Ludwigsburg derzeit rund 2000 Geflüchtete beherberge, was fast das Fünffache im Vergleich zu 2015 bedeute. Dennoch sei dies nur etwa 2% der Gesamtbevölkerung. Er fragte nach den Gründen für die vermeintliche Überlastung der Stadt.

Knecht antwortete, dass Ludwigsburg zwar viele Anmietungen von Hotels, Häusern und Wohnungen vorgenommen habe, um zu verhindern, dass Geflüchtete in Sporthallen oder Gemeindehallen untergebracht werden müssten. Dennoch gebe es 1700 offene Wohnraumgesuche auf dem normalen Wohnungsmarkt, die nicht mehr bedient werden könnten. Dies führe zu einem erheblichen sozialen Unfrieden und einer wachsenden Spannung in der Gesellschaft.

Standpunkt des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann

Ministerpräsident Winfried Kretschmann äußerte während der ZDF-Sendung Verständnis für die Ängste und Überforderungen, mit denen Kommunen und die Gesellschaft insgesamt konfrontiert sind, wenn es um die Aufnahme von Geflüchteten geht. Er betonte, dass viele Kommunen bereits an ihrer Belastungsgrenze angelangt seien. Dennoch sei es unerlässlich, die Herausforderungen gemeinsam anzugehen und zu bewältigen.

Kretschmann wies auf die zunehmenden Ursachen für Migration hin, darunter Konflikte, Kriege und der Klimawandel. Diese Faktoren führten zu einem steigenden “Migrationsdruck”, der voraussichtlich weiter zunehmen werde. Es sei daher unumgänglich, sich auf diese Realität einzustellen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Die Aufnahme von Geflüchteten nach einem bundesweiten Schlüssel betrachtete Kretschmann als eine Pflichtaufgabe der Länder. Trotz des Widerstands und der Überlastungsanzeigen in einigen Kommunen betonte er die Notwendigkeit, solidarisch zu handeln und die Verantwortung gerecht zu verteilen.

Polizeiradar Ludwigsburg: Der Nachrichtenüberblick am Samstag für den Landkreis

Möglingen: Am Stauende aufgefahren und geflüchtet – Zeugen gesucht

Am Freitagmittag kam es gegen 14:20 Uhr auf der BAB 81 in Fahrtrichtung Heilbronn zu einem Verkehrsunfall. Ein bislang noch unbekannter Fahrzeuglenker fuhr kurz vor der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd auf dem linken Fahrstreifen auf einen am Stauende stehenden VW Caddy auf. Durch die Kollision wurde der VW auf den mittleren Fahrstreifen geschoben und touchierte einen dort befindlichen Audi. Der 45-jährige Lenker des VW Caddy wurde leicht verletzt, während der 57-jährige Audi-Lenker unverletzt blieb. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Der Audi war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme musste die linke Fahrspur für die Unfallaufnahme gesperrt werden. Es entstand ein Gesamtschaden von circa 16.000 Euro. Die Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können (Tel. 0711 6869-0 oder per E-Mail: stuttgart-vaihingen.vpi@polizei.bwl.de).

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Kornwestheim/Remseck am Neckar: Verbotenes Autorennen

Gleich mehrfach bekam es eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Kornwestheim am Freitagnacht (08.03.2024) mit einem grauen BMW M4 und dessen 23-jährigen Insassen zu tun. Zunächst stellte die Streife den Pkw gegen 01:15 Uhr auf der Landesstraße 1144 / Aldinger Straße in Kornwestheim fest und wollte Fahrzeug und Fahrer einer Kontrolle unterziehen. Als der zunächst unbekannte Fahrer den Streifenwagen bemerkte, beschleunigte er stark, flüchtete mit hoher Geschwindigkeit und konnte sich so der Kontrolle entziehen. Im Zuge der Fahndung konnte die Streifenwagenbesatzung den grauen BMW wenige Minuten später erneut auf der Landesstraße 1144 erkennen, wie er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit aus Remseck am Neckar-Aldingen kommend in Richtung Kornwestheim fuhr. Den Polizeibeamten gelang es schließlich, den Pkw auf der Ohiostraße in Pattonville anzuhalten und den 23-jährigen Fahrer sowie seinen gleichaltrigen Beifahrer einer Kontrolle zu unterziehen. Da für den BMW kein Versicherungsschutz bestand, wurde der Fahrzeugschlüssel beschlagnahmt und den beiden 23-Jährigen die Weiterfahrt untersagt. Etwa eine Stunde später staunten die Einsatzkräfte nicht schlecht, als ihnen der graue BMW erneut auf der Aldinger Straße in Kornwestheim begegnete. Der Fahrer des BMW beschleunigte sehr stark und raste mit so hoher Geschwindigkeit durch Kornwestheim, dass die Streifenwagenbesatzung aus Sicherheitsgründen die Verfolgung abbrechen musste und das Fahrzeug aus den Augen verlor. Bei einer neuerlichen Fahndung konnte der BMW in einer Tiefgarage im Stadtgebiet Kornwestheim aufgefunden werden, wobei der bereits aus der vorangegangenen Kontrolle bekannte 23-Jährige nach wie vor am Steuer saß. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Führerschein des Rasers beschlagnahmt. Den jungen Mann erwarten nun unter anderem Anzeige wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

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Vaihingen an der Enz-Ensingen: mehrere tausend Euro Schaden nach Unfallflucht – Zeugen gesucht

Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz sucht Zeugen für einen Verkehrsunfall, der sich zwischen Donnerstag, 17:30 Uhr und Freitag 08:20 Uhr (07./08.03.2024) in der Straße “Sorgenring” im Stadtteil Ensingen ereignet hat. Mutmaßlich rangierte dort eine noch unbekannte Person mit einem Lkw und kollidierte dabei mit einer am Fahrbahnrand geparkten Mercedes A-Klasse. Im weiteren Verlauf wurde der Mercedes auf einen davor parkenden Renault geschoben, der wiederum gegen einen davor stehenden Mercedes-Lkw stieß. Die A-Klasse und der Renault wurden dabei jeweils an Front und Heck beschädigt, lediglich der Mercedes-Lkw blieb offenbar unbeschädigt. Nach dem Unfall machte die unbekannte Person sich aus dem Staub, ohne sich um den Sachschaden von insgesamt rund 6.000 Euro zu kümmern. Wer den Unfall beobachtet hat oder sachdienliche Hinweise zum Verursacherfahrzeug geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 07042 941-1200 oder per Mail an vaihingen-enz.prev@polizei.bwl.de zu melden.

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Bietigheim-Bissingen: Zeuge schlägt Einbrecher in die Flucht

Dem beherzten Eingreifen eines 32-Jährigen ist es zu verdanken, dass am Dienstag (05.03.2024) ein noch unbekannter Täter an der Begehung eines Einbruches in ein Wohngebäude in der Wilhelmshofstraße in Bietigheim-Bissingen gehindert wurde. Der Zeuge hörte gegen 19:15 Uhr aus seiner Wohnung im ersten Obergeschoss verdächtige Geräusche aus dem Erdgeschoss. Er ging den Geräuschen auf den Grund und entdeckte dabei einen unbekannten Mann, der gerade versuchte, die Terrassentür der Erdgeschosswohnung aufzubrechen. Der 32-Jährige sprach den Unbekannten an, der daraufhin zu Fuß die Flucht in Richtung der Sportanlagen ergriff. Eine sofort eingeleitete polizeiliche Fahndung, bei der unter anderem auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz war, führte nicht zum Auffinden des Tatverdächtigen. Bei ihm soll es sich um einen etwa 185 bis 190 cm großen, kräftigen Mann im Alter zwischen 35 und 45 Jahren gehandelt haben. Er soll einen Jogginganzug, eine dünne Weste, eine blaue Strickmütze und Sportschuhe getragen haben und mit einer Coronamaske maskiert gewesen sein. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt sachdienliche Hinweise unter Tel. 0800 1100225 oder per Mail an hinweise.kripo.ludwigsburg@polizei.bwl.de entgegen.

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Bietigheim-Bissingen: Wohnungseinbruch in der Brandholzstraße

Nachdem sich bereits am vergangenen Montag ein Einbruch in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Brandholzstraße in Bietigheim-Bissingen ereignet hatte (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110974/5729002), war das Gebäude am Mittwoch (06.03.2024) erneut Ziel von unbekannten Einbrechern. Ein Bewohner des Mehrfamilienhauses hatte verdächtige Geräusche vernommen und stellte fest, dass die Terrassentür einer Nachbarwohnung offenstand. In diesem Moment kamen zwei unbekannte Männer durch die Terrassentüre ins Freie und ergriffen sofort die Flucht. Aufgrund der Dunkelheit konnte der Zeuge die beiden Flüchtenden nicht näher beschreiben. Ob bei dem Einbruch etwas entwendet wurde und wie hoch der von den Einbrechern hinterlassene Sachschaden ist, ist Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg. Verdächtige Wahrnehmungen und Hinweise werden unter Tel. 0800 1100225 oder per Mail an hinweise.kripo.ludwigsburg@polizei.bwl.de erbeten.

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Ludwigsburg: Diebstahl aus Pkw

Zwischen Donnerstag, 20:30 Uhr und Freitag, 07:00 Uhr (07./08.03.2024) entwendete eine noch unbekannte Person einen Rucksack aus einem VW Tiguan, der in der Johann-Nette-Straße 45 in Ludwigsburg geparkt war. Wie der Pkw geöffnet werden konnte, ist derzeit noch nicht bekannt. Der entwendete Rucksack konnte später auf einem Schulgelände in der Fröbelstraße aufgefunden werden. Nach ersten Informationen wurde nichts entwendet. Zeugenhinweise nimmt der Polizeiposten Ludwigsburg-Eglosheim unter Tel. 07141 22150-0 oder per Mail an ludwigsburg.prev@polizei.bwlde entgegen.

red

Verwendete Quellen: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Tragödie in Eglosheim: Person nimmt sich nahe Grundschule das Leben

Ludwigsburg – Am vergangenen Dienstagmorgen wurde gegen 07.20 Uhr in unmittelbarer Nähe einer Grundschule im Ludwigsburger Stadtteil Eglosheim eine erschütternde Entdeckung gemeldet. Eine Person hatte sich offenbar im Skaterpark das Leben genommen, wie Polizeisprecher Steffen Grabenstein gegenüber Ludwigsburg24 bestätigte. Die Entdeckung erfolgte durch Passanten, die daraufhin unverzüglich die Polizei alarmierten.

Weitere Details zu diesem tragischen Ereignis wurden von den Behörden bislang nicht bekannt gegeben.

red

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Erstes kommunales Klimaforum in Ludwigsburg – viele hochkarätige Gäste

Ludwigsburg – Mit dem Aufruf zu gemeinsamem Handeln gegen den Klimawandel hat der Landkreis Ludwigsburg am vergangenen Mittwoch sein erstes kommunales Klimaforum eröffnet. Unter den über 200 Gästen waren herausragende Persönlichkeiten wie die baden-württembergische Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Thekla Walker, sowie der ehemalige Ministerpräsident des Landes und EU-Kommissar a.D. Günther H. Oettinger. Internationale Vertreter aus Partnerregionen und Partnerkommunen trafen sich im Ludwigsburger Kreishaus, um die drängenden Herausforderungen des Klimawandels anzugehen.

Landrat Dietmar Allgaier betonte die gemeinsame Verantwortung und die Notwendigkeit kollektiven Handelns beim Klimaschutz. “Zusammen erreichen wir beim Klimaschutz mehr als allein und nur zusammen können wir die größte Herausforderung unserer Zeit meistern”, so Allgaier. Er unterstrich die sichtbaren Auswirkungen des Klimawandels direkt vor der Haustür und rief dazu auf, entschlossen zu handeln.

Die Bedeutung von Partnerschaften und Zusammenarbeit wurde von Umweltministerin Thekla Walker betont, die auf die Rolle der Kommunen als wichtige Akteure im Klimaschutz hinwies. “Um Klimaschutz und Klimawandelanpassung erfolgreich anzugehen, brauchen wir Partnerschaften, innovative Ideen und auch neues Denken”, betonte Walker. Sie hob die Bedeutung von Kommunen als Vorreiter in der Umsetzung von Klimamaßnahmen hervor und forderte eine verstärkte Zusammenarbeit über verschiedene Ebenen hinweg.

Günther H. Oettinger schloss sich dieser Betonung an und hob die Vielfalt der möglichen Partnerschaften hervor, die auf globaler, regionaler und lokaler Ebene möglich sind. Die Diskussion über konkrete Maßnahmen zur Stärkung des Klimaschutzes wurde durch Experten wie Professor Dr. Marc Ringel, Professorin Dr. Martina Hofmann und Professorin Dr. Iris Lewandowski bereichert.

Ein besonderes Augenmerk lag auf der Bürgerbeteiligung, die als entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen angesehen wird. Die geplante Aktualisierung des Klimaschutzkonzepts des Landkreises wird eine wichtige Rolle spielen, um die Ziele für eine klimaneutrale Zukunft zu erreichen.

Die Veranstaltung wurde nicht nur inhaltlich, sondern auch organisatorisch nachhaltig gestaltet und erhielt Anerkennung durch Umweltlabels wie Green Event BW und Klimafaire Veranstaltung der Klimaschutz Stiftung BW.

Das Klimaforum “Partnerships for Climate Action” erstreckt sich über drei Tage und setzt einen klaren Fokus auf die Zusammenarbeit für den Klimaschutz. Nach einer erfolgreichen Auftaktveranstaltung werden in den folgenden Tagen Best-Practice-Beispiele aus dem Landkreis vorgestellt und die Bürgerbeteiligung zur Weiterentwicklung des Klimaschutzkonzepts intensiviert.

Fazit: Das erste kommunale Klimaforum des Landkreises Ludwigsburg markiert einen wichtigen Schritt im Kampf gegen den Klimawandel. Durch die Betonung von Zusammenarbeit, konkreten Maßnahmen und Nachhaltigkeit setzt der Landkreis ein starkes Zeichen für den Klimaschutz und zeigt, dass Kommunen eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung dieser globalen Herausforderung spielen können.

red

Vollsperrung nach Kollision zwischen Hyundai, BMW und Mazda auf A81 – mehrere Verletzte

Kreis Ludwigsburg – Am Donnerstagnachmittag ereignete sich auf der A 81 zwischen den Anschlussstellen Mundelsheim und Pleidelsheim in Fahrtrichtung Stuttgart ein schwerer Verkehrsunfall, der zu erheblichen Beeinträchtigungen des Verkehrs führte.

Was war passiert?

Laut der Meldung kam es gegen 17:16 Uhr zu dem Vorfall auf der A81, bei dem ein 41 Jahre alter Fahrer eines Hyundai und ein 50 Jahre alter BMW-Lenker involviert waren. Nach Angaben der Polizei befuhr der Hyundai die mittlere von drei Fahrspuren und wechselte plötzlich auf den linken Fahrstreifen, wodurch er den BMW des 50-jährigen Fahrers schnitt, der sich bereits auf der linken Spur befand. Die Folgen waren dramatisch: Der BMW verlor die Kontrolle, schleuderte über alle drei Fahrspuren und prallte schließlich gegen die Schutzleitplanke am rechten Fahrbahnrand. Während des Schleudervorgangs kollidierte der BMW zudem mit dem Pkw einer 41-jährigen Mazda-Lenkerin, die ebenfalls auf dem mittleren Fahrstreifen unterwegs war.

Der Unfallverursacher, der Fahrer des Hyundai, gibt an, dass ein bislang unbekannter Transporter den Unfall ausgelöst habe, indem er unvermittelt vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen wechselte. Die Verletzungen der beiden Unfallbeteiligten, des BMW- und des Mazda-Lenkers, waren so schwerwiegend, dass sie nach Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert werden mussten.

Die Folgen des Unfalls waren auch für den Verkehr spürbar: Die Richtungsfahrbahn Stuttgart musste kurzzeitig vollständig gesperrt werden, was zu einem erheblichen Rückstau von 10 Kilometern führte. Dieser löste sich jedoch schnell auf, nachdem die beiden gesperrten Fahrspuren wieder freigegeben wurden. Die betroffenen Fahrzeuge, sowohl der Mazda als auch der BMW, waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.

An der Unfallstelle waren neben der Polizei auch die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Autobahnmeisterei Ludwigsburg im Einsatz. Zeugen werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg zu melden.

red

Highspeed für Pattonville: Stadtwerke Ludwigsburg starten Glasfaserausbau

Kornwestheim-Pattonville – Der digitale Fortschritt hält Einzug in Pattonville: Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) setzen mit einem symbolischen Baggerbiss den Startschuss für den Glasfaserausbau in der gesamten Gemeinde. Dieser Meilenstein verspricht nicht nur eine verbesserte digitale Infrastruktur, sondern auch gigabitschnelles Internet für die Bewohner von Pattonville.

Insgesamt werden über 250 Kilometer Glasfaserkabel in Pattonville verlegt, wobei die Arbeiten in der John-F.-Kennedy-Allee 10 beginnen und sich anschließend sukzessive durch den Ort fortsetzen. Die Leitungsverlegungen erfolgen größtenteils im Gehweg. Rund 800 Haushalte erhalten bis März 2025 die Möglichkeit, sich ans Glasfasernetz anzuschließen.

Nico Lauxmann, Oberbürgermeister der Stadt Kornwestheim und Verbandsvorsitzender des Zweckverbands Pattonville, hebt die Bedeutung der Glasfaser hervor: „Glasfaser sorgt dafür, dass Daten genauso schnell ankommen, wie sie versendet werden – ohne Verluste. In unserer schnelllebigen Gesellschaft ist daher eine Gigabit-fähige Grundlage essenziell. Wir freuen uns, dass hiervon auch die Pattonvillerinnen und Pattonviller bald profitieren können.”

Dirk Schönberger, Oberbürgermeister der Stadt Remseck am Neckar und stellvertretender Verbandsvorsitzender des Zweckverbands Pattonville, betont die Zukunftsfähigkeit des Projekts: „Die Stadtwerke schließen Pattonville an die Zukunft an und bringen mit großer Geschwindigkeit den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur zu Pattonvilles Einwohnern. Von der Datenübertragung nahezu in Lichtgeschwindigkeit profitieren sowohl Privathaushalte als auch Unternehmen gleichermaßen.”

Christian Schneider, Vorsitzender der Geschäftsführung der SWLB, erläutert das Vorhaben der Stadtwerke: „Glasfaser gehört – wie Strom, Wärme und Wasser – zur Daseinsvorsorge, also zum grundlegenden Versorgungssystem. Mit dem eigenwirtschaftlichen Netzausbau in Höhe von 4,7 Millionen Euro setzen wir nicht nur ein weiteres wegweisendes Zukunftsprojekt um, sondern tragen einen wichtigen Teil dazu bei, sowohl die Energiewelt als auch die Stadtgesellschaft miteinander zu vernetzen.”

Johannes Rager, Geschäftsführer der SWLB, hebt die zentrale Rolle der Glasfaser für die Digitalisierung hervor: „Glasfaser ist die Schlagader der Digitalisierung. Es ist wichtig, das Netz flächendeckend auszubauen. Daher freuen wir uns, dass wir unser Breitbandnetz – nach Ludwigsburg und den Kornwestheimer Gewerbegebieten – um Pattonville erweitern können und planen für die Infrastrukturarbeiten circa zwölf Monate Zeit ein. Das heißt, bis März 2025 erhalten rund 800 Haushalte in Pattonville die Möglichkeit, sich ans Glasfasernetz anschließen zu lassen.”

Das Ausbauprojekt in Pattonville wird laut SWLB nicht staatlich gefördert. In einem ersten Schritt werden die Kabel bis in die Gebäude gelegt (auch Fiber to the Building, FTTB, genannt). Die notwendigen Grundstücksnutzungsvereinbarungen sind bereits an die Eigentümer versendet worden. Nach dem Netzausbau können angeschlossene Anrainer entweder mit der SWLB direkt einen Vertrag abschließen und deren Angebote nutzen oder – so sagt es der Kooperationsvertrag aus 2021 mit der Deutsche Telekom AG – mit der Telekom als auch über andere Anbieter. Hiermit wird sichergestellt, dass Interessenten sich zukünftig ihren gewünschten Netzbetreiber auswählen können.

red

Die Grüne Lunge von Ludwigsburg: Arsenalplatz im Herzen der Stadt wird ab dem 21. März gesperrt

Ludwigsburg – Autofahrer, die die Ludwigsburger Innenstadt besuchen, müssen sich bald umstellen, denn der Arsenalplatz im Herzen der Stadt wird nicht länger ein Ort des Parkens sein, sondern sich in eine grüne Oase verwandeln. Ab dem 21. März wird die Stadtverwaltung den Platz für den bevorstehenden Umbau sperren. Parallel dazu wird das dynamische Parkleitsystem angepasst, um auf freie Stellplätze in den umliegenden Parkhäusern hinzuweisen. Die Maßnahme geht Hand in Hand mit der bevorstehenden Eröffnung der neuen Sparkassengarage in der Schiller-/Gartenstraße Mitte April, deren entstehende Stellplätze die entfallenden Parkmöglichkeiten am Arsenalplatz ersetzen sollen. Der gesamte Umbau soll voraussichtlich bis Herbst 2025 abgeschlossen sein, teilt die Stadtverwaltung mit.

Bevor die Umbauarbeiten jedoch beginnen, können Besucher noch einmal kulinarisch auf dem Arsenalplatz feiern: Von Freitag, dem 22. März, bis Sonntag, dem 24. März, wird die Street Food Fiesta Premiere in Ludwigsburg feiern. Verschiedene Food Trucks werden an diesen Tagen internationale Spezialitäten anbieten, während gemütliche Sitzgelegenheiten und ein Karussell für eine entspannte Atmosphäre sorgen.

Nach dem Abbau der Street Food Fiesta werden am 26. März die vorbereitenden Maßnahmen für die Neugestaltung des Arsenalplatzes beginnen, und der Platz wird für Fußgänger gesperrt.

Der neu gestaltete Arsenalplatz soll nach Vorstellung der Stadtverwaltung ein Ort der Begegnung und Erholung werden, der eine Vielzahl von Aktivitäten für Besucher aller Altersgruppen bietet. Auf der großzügigen 8.000 Quadratmeter großen Fläche wird ein Hain mit 60 Bäumen entstehen, der verschiedene Sitzgelegenheiten umfasst und Veranstaltungen wie Weinfeste oder Märkte beherbergen kann. Zusätzlich wird eine 700 Quadratmeter große Multifunktionsfläche im nördlichen Bereich sowohl als Veranstaltungsort als auch als Wasserspielbereich dienen, der für Abkühlung und Spaß sorgt.

„Der Arsenalplatz wird ein Platz für alle“, betont Andrea Schwarz, Baubürgermeisterin von Ludwigsburg. „Für Kinder bietet er mit den Wasserfontänen hervorragende Spielmöglichkeiten. Für Jugendliche und Junggebliebene sind Tischtennisplatten vorgesehen. Mit den festinstallierten Bänken und den mobilen Stühlen wie am Marktplatz gibt es verschiedene Sitzmöglichkeiten – auch für diejenigen, die nichts beim Gastro-Pavillon kaufen.“

Ludwigsburgs OB Matthias Knecht unterstreicht die Bedeutung des Projekts für das Stadtbild und die Sicherheit: „Um das Sicherheitsgefühl der Menschen zu erhöhen, werden wir auch mit kreativen Ideen auf dem Platz präsent sein – ähnlich wie beim Akademiehof“. „Dazu werden wir mit unseren Fachbereichen ein Konzept umsetzen. Soziale Kontrolle sorgt für sichere Stadträume.“

Die Aufwertung des Arsenalplatzes ist eine der wichtigsten Maßnahmen im Rahmen des Sanierungsgebiets ZIEL (Zentrale Innenstadt-Entwicklung Ludwigsburg) und wird sowohl finanziell als auch konzeptionell von verschiedenen Partnern unterstützt. Bund und Land fördern das Projekt mit 1,2 Millionen Euro, während die Stadt Ludwigsburg 3,6 Millionen Euro beisteuert. Zusätzlich erhält das Projekt eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 340.000 Euro vom Verband Region Stuttgart.

red

Lucas Reuter wird neuer Chef der Schlossfestspiele in Ludwigsburg

Ludwigsburg, 6. März – In einer wegweisenden Entscheidung hat der Aufsichtsrat der Ludwigsburger Schlossfestspiele am heutigen Mittwoch Lucas Reuter als neuen künstlerischen Leiter gewählt. Der 40-jährige Musik- und Theaterwissenschaftler, der bereits seit 2011 die Spielzeit im Forum am Schlosspark Ludwigsburg leitet, wird die künstlerische Verantwortung von Jochen Sandig übernehmen, der nach der Saison 2024 als Schlossfestspiel-Intendant in den Ruhestand tritt. Gabriele Zerweck wird weiterhin als kaufmännische Geschäftsführerin fungieren.

Die Entscheidung fiel einstimmig, und die Stadt Ludwigsburg zeigt sich begeistert über die Wahl. “Wir sind sehr glücklich, dass wir mit Lucas Reuter einen ausgewiesenen Fachmann des künstlerischen Lebens für die Schlossfestspiele gewinnen konnten”, verkündet Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht, der dem Aufsichtsrat der Schlossfestspiele vorsitzt. “Er hat mit großer Klasse bewiesen, wie er das Publikum der Ludwigsburger Forum-Spielzeit musikalisch verführt und begeistert. Das muss er nun auch auf der Ebene der Signet Internationale Festspiele Baden-Württemberg beweisen. Wir sind uns sicher, dass er das mit seinem großartigen Können und seinem Enthusiasmus machen wird.”

Staatssekretär Arne Braun schließt sich den Glückwünschen an und betont die Verantwortung des Aufsichtsrats für die Zukunft der Schlossfestspiele. “Es ist gut, dass der Aufsichtsrat seiner Verantwortung nachgekommen ist”, sagt Braun und wünscht Lucas Reuter viel Erfolg für seine neue Aufgabe.

Lucas Reuter ist bei den Schlossfestspielen kein Unbekannter. Vor seiner aktuellen Position war er von 2009 bis 2011 als Dramaturg tätig und wirkte auch international für De Nederlandse Opera Amsterdam sowie die Nationaltheater in Mannheim und Weimar. Seine Expertise konnte er bereits 2012 beim Festival “Freispiel” der Jungen Deutschen Philharmonie unter Beweis stellen.

Der studierte Musik- und Theaterwissenschaftler äußert sich enthusiastisch über seine neue Herausforderung: “Die Ludwigsburger Schlossfestspiele haben einen exzellenten Ruf, den ich mit großem Respekt und Leidenschaft schärfen möchte. Ich bedanke mich herzlich für das Vertrauen in meine Person und meine bisherige Tätigkeit beim Aufsichtsrat der Schlossfestspiele, beim Land Baden-Württemberg und der Stadt Ludwigsburg sowie beim Ludwigsburger Gemeinderat.”

Die Entscheidung für Lucas Reuter wurde nach einem sorgfältigen Findungsprozess getroffen. Eine Findungskommission, bestehend aus Mitgliedern des Aufsichtsrats und unter Beratung von Barbara Lebitsch, Künstlerische Betriebsdirektorin der Elbphilharmonie Hamburg, wurde im Oktober letzten Jahres eingesetzt. Von insgesamt 23 Bewerbern schafften es zehn in die engere Auswahl, aus der schließlich Lucas Reuter als künftiger künstlerischer Leiter hervorging.

Die Ludwigsburger Schlossfestspiele gehen somit in eine vielversprechende künstlerische Zukunft unter der Leitung von Lucas Reuter. Die Stadt Ludwigsburg und Musikliebhaber dürfen sich auf eine Ära voller Klangvielfalt und kreativer Impulse freuen.

red