Verkehrsbericht: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht für die Stadt Ludwigsburg ist gültig ab Montag, 28. September:

Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd Ostrampe / L 1140
Wegen Umbaumaßnahmen an der Ostrampe der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd und an der L 1140 ist die Autobahnauffahrt in Richtung Heilbronn gesperrt. Die L 1140 ist in beide Richtungen nur einspurig befahrbar.

Gebiet Altach
Hier besteht voraussichtlich bis Ende Oktober eine abschnittsweise Sperrung der Feldwege zwischen der Hirschbergschule und der Kläranlage Eglosheim sowie zwischen der Tammer Straße und der Autobahnmeisterei Ludwigsburg. Die Zufahrt zur Kläranlage und zur Hirschbergschule bleibt eingeschränkt frei; die Zufahrt zur Tammer Straße ist für Anlieger ebenfalls eingeschränkt frei.
 
Brahmsweg (Schlösslesfeldschule)
Es besteht bis voraussichtlich Ende April 2021 eine Vollsperrung auf Höhe des Gebäudes Brahmsweg 30/2.

Dieselstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Ende November zwischen der Römeraue und der Friedenstraße eine halbseitige Sperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Einsteinstraße
Hier kommt es zwischen der Einsteinstraße 17 und der Daimlerstraße zu halbseitigen Sperrungen in den jeweiligen Bauabschnitten bis vorrausichtlich bis Mitte November.

Friedrichstraße Nordseite
Hier steht bis voraussichtlich März 2021 zwischen der Solitudestraße und der Stuttgarter Straße nur noch jeweils eine Fahrspur in jeder Richtung zur Verfügung.

Gänsfußallee
Es besteht voraussichtlich bis Oktober eine halbseitige Sperrung der Gänsfußallee zwischen der Grönerstraße/Hoferstraße und der Brenzstraße mit Einbahnstraßenregelungen (Fahrrichtung von der Hoferstraße in Richtung Schwieberdinger Straße).

Heilbronner Straße /B 27
Hier wird die äußerste Fahrspur stadteinwärts wegen Instandsetzungs-Arbeiten an der Stützwand außerhalb der Hauptverkehrszeiten abschnittsweise gesperrt.

Johannesstraße
Hier besteht eine Vollsperrung im den jeweiligen Bauabschnitten bis voraussichtlich März 2021.
 
Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudestraße und dem Zentralen Omnibus-bahnhof (ZOB) für den Individualverkehr gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt – die Verkehrsführung erfolgt stadteinwärts zwischen der Friedrichstraße und der Leonberger Straße.

Karl-Hüller-Straße
Es besteht bis voraussichtlich Ende September eine Vollsperrung der Karl-Hüller-Straße.

Katharinenstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Anfang Oktober eine halbseitige Sperrung. Der Gehweg ist für den Fußgängerverkehr gesperrt.

Keplerbrücke
Hier sind aufgrund von Sanierungsarbeiten drei Fahrspuren auf der Brücke gesperrt.

Metterstraße
Hier kommt es voraussichtlich bis Ende September zu Beeinträchtigungen im Baustellenbereich.

Neckarhalde
Hier besteht auf Höhe der Neckarhalde 39 bis voraussichtlich Ende Dezember eine Vollsperrung für den Kfz-, Fußgänger- und Radverkehr. Es besteht eine Umleitung über: Neckarhalde – Herrmann-Wißmann-Straße – Steinäckerstraße.
 
Riedstraße / Ecke Theurerstraße
Es kommt voraussichtlich bis Ende September zwischen der Riedstraße 27 und der Riedstraße 45 zu Beeinträchtigungen im Baustellenbereich und des nördlichen Gehwegs.

Sachsenheimer Straße
Es besteht bis voraussichtlich Ende Oktober eine Vollsperrung der Sachsenheimer Straße mit örtlicher Umleitung.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrecht erhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.   
 
Schwieberdinger Straße /Keplerstraße
(zwischen der Martin-Luther-Straße und der Keplerstraße 20)
Hier steht pro Richtung nur noch jeweils eine Fahrspur zur Verfügung – voraussichtlich bis März 2021.
 
Seeschloßallee / Lichtäcker
Der Feldweg zwischen der Seeschloßallee und Lichtäcker 36 ist voraussichtlich bis Ende November im betroffenen Bereich voll gesperrt.
 
Uferwiesen II
Hier besteht eine Vollsperrung der Anlegestelle. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Untere Kasernenstraße – Parkplatz Untere Stadt
Der Parkplatz Untere Stadt ist im Zuge der Umgestaltung des Walckerparks bis voraussichtlich April 2021 gesperrt. Im Bereich der Unteren Kasernenstraße, der Oberen Kasernenstraße und der Bietigheimer Straße werden daher die öffentlichen Stellplätze in Anwohnerparkplätze umgewandelt (Bewohnerparkbereich 1).
 
Waldäcker III
Hier sind temporäre Einschränkungen bei der Nutzung des Radweges entlang der Schwieberdinger Straße möglich. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Landratsamt Ludwigsburg meldet höchste Zahl an Neuinfizierten seit April

Die Lage im Landkreis Ludwigsburg:

Weitere 45 bestätigte Neuinfektionen binnen 24 Stunden meldete am Samstag das Landratsamt für den Landkreis Ludwigsburg. Damit hat die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Ludwigsburg den höchsten Wert seit April erreicht. Am 08. April wurde 50 Neuinfektionen gemeldet.

Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis stieg am Samstag (26.09. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2.627. Gestern wurden 17 Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 2.312 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 24,2 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Samstag meldete das Landesgesundheitsamt weitere 251 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 48.709, davon sind ungefähr 42.683 Personen wieder genesen. Am Vortag wurden 330 Fälle gemeldet. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle stieg um zwei auf insgesamt 1.879 (Datenstand: 26.9. – 17Uhr).

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom RKI für Baden-Württemberg mit R 0,94 (Vortag: 0.93) angegeben.

Die Lage in Deutschland: 

In Deutschland wurden innerhalb 24 Stunden weitere 2.507 Corona-Infektionen verzeichnet. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die neuesten Corona-Zahlen am Samstag veröffentlicht (Stand: 26.09. – 00.00 Uhr). Gestern wurden 2.153 Fälle gemeldet. Damit hat die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland den höchsten Wert seit April erreicht.

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit mindestens 282.730 angegeben. Mindestens 249.700 Patienten haben eine Sars-CoV-2 Infektion überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben insgesamt 9452 Menschen. Das sind 9 mehr als am Vortag. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Lagebericht von Donnerstag bei 0,91 (Vortag: 0,78). (Datenstand: 26.09., 00.00 Uhr)

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Ludwigsburgs langer Weg aus der Wohnungsnot – geplant sind über 2000 Wohneinheiten

Von Uwe Roth

67 Quadratmeter für 690 Euro Kaltmiete – das ist für Ludwigsburg ein echtes Schnäppchen und damit eine Rarität. Das nächste Angebot auf Immoscout24 liegt in der vergangenen Woche bei 711 Euro für 76,5 Quadratmeter. Für diese Dreizimmerwohnung benötigt der Mietinteressent aber einen Wohnberechtigungsschein der Stadtverwaltung. Die übrigen 18 Angebote für eine Wohnung zwischen 60 und 100 Quadratmeter im Stadtgebiet lagen am Freitag alle im vierstelligen Bereich – zwischen 1000 und knapp 1700 Euro. Für letztere Altbau-Immobilie erhält der Mieter 75 Quadratmeter im Süden der Stadt. Das sind 22,67 Euro je Quadratmeter. Für das Geld stellt der Vermieter die Inneneinrichtung und einen 14-tägigen Reinigungsservice.

Wem die Möbel nicht gefallen, muss sich eine andere Bleibe suchen. Die Vergabebedingungen sind hart. Überhaupt fällt auf, dass zahlreiche hochpreisige Immobilienangebote lediglich vollausgestattet zu haben sind. Das macht ein Vergleich der Netto-Mietpreise schwierig. Nach dem Mietpreisspiegel der Stadt dürfte diese Wohnung kalt bestenfalls zehn Euro für jeden Quadratmeter kosten. Gerade einmal 20 Mietangebote in Ludwigsburg auf einer der größten Immobilienportale – da benötigen vor allem Familien sehr viel Glück fündig zu werden. Wie viele Menschen in Ludwigsburg auf Wohnungssuche sind, weiß niemand. Bei der kommunalen Wohnungsbau Ludwigsburg (WBL) stehen etwa 1500 Namen auf der Warteliste.

In den nächsten Jahren soll sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt zumindest etwas entspannen. Oberbürgermeister Matthias Knecht, der vor einem Jahr nach Ludwigsburg und ins Amt gekommen ist, hat die Baupolitik zur Chefsache erklärt. Bis 2023 soll es in der Stadt 2783 neue Wohnungen geben. Die Pläne sehen vor, dass 549 für sozialschwache Familien vergünstigt angeboten werden. Im Stadtgebiet gibt es einige großflächige Baustellen, auf denen mehrgeschossige Wohngebäude entstehen.

An diesem Mittwoch wird in der Sitzung des Gemeinderats besprochen, wie die Stadt dafür Fördermittel vom Bund und Land Baden-Württemberg erhalten kann. Im Stadtteil Grünbühl wird bereits gebaut: Im Bereich der Neißestraße entstehen 107 Wohneinheiten. Dafür wurden alte Gebäude abgerissen. Insgesamt wird die WBL zwischen Grünbühl, Sonnenberg und der Karlshöhe 420 Wohnungen bauen. Die Kosten für notwendige Abbrucharbeiten sollen zum Teil über ein Städtebauförderprogramm wieder reingeholt werden. Auch für den Bau einer Kindertageseinrichtung hätte die Stadt gerne einen Zuschuss von Bund uns Land. Der Gemeinderat soll beschließen, dass die Verwaltung einen Aufstockungsantrag über rund drei Millionen Euro aus dem Programm „Soziale Stadt“ stellt.

Für das Sanierungsgebiet „Jägerhofkaserne“ will die Stadt einen weiteren Förderbetrag von rund drei Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Sozialer Zusammenhalt“ beantragen. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Stadt Mittel aus diesem Programm zugesprochen bekommen. Bis um die 1990er Jahre war auf dem Areal die Bundeswehr stationiert. Seither ist das weitläufige Kasernengelände lediglich zeitweise als Unterkunft für Flüchtlinge vom Balkan genutzt worden. Ansonsten gammelten die Gebäude unbewohnt vor sich hin. Wo früher in über 120 Jahre alten Mannschaftsräumen Rekruten nächtigten, sollen bis 2023 auf dem Areal 161 Wohnungen entstehen, davon 70 Sozialwohnungen, die die WBL behalten möchte. Ohne Fördermittel werden sechs sogenannte Punkthäuser mit gemeinsamer Tiefgarage errichtet. Außerdem entsteht ein Bäckerei-Café und vier Carsharing-Stellplätze mit Ladestation.

Das Baugebiet Fuchshof zwischen der Oststadt und Ossweil (nördlich der Sportplätze) liegt ebenfalls auf historischem Grund: Vor etwa 1000 Jahren lag dort ein selbständiges Dorf mit eigener Kirche, von dem aber seit vielen Jahrhunderten nichts mehr zu sehen ist. In den vergangenen Jahrzehnten standen dort Gewächshäuser, die weichen mussten. Erste Pläne sehen vor, dass dort etwa 500 Wohnungen entstehen werden. Außerdem sind eine Grundschule und eine Sporthalle geplant. Corona-bedingt hat die Stadt ihre Ausgaben entschleunigt, so dass die Pläne eventuell erst später umgesetzt werden können.

Um den angespannten Wohnungsmarkt möglichst rasch und mit wenig Verbrauch an Ressourcen zu entzerren, muss nicht nur mehr, sondern auch anders gebaut werden. Daran arbeitet im Landkreis Ludwigsburg ein „Bündnis für bezahlbaren Wohnraum“. Am Dienstag hat es dazu eine Informationsveranstaltung mit 100 Teilnehmern gegeben. Landrat Dietmar Allgaier sagte, bezahlbarer Wohnraum sei gerade in einem der dicht besiedelsten Landkreise ein knappes Gut. Am Ende jedoch, so betonte Allgaier, sei der politische Wille in jeder Kommune entscheidend, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Der Geschäftsführer der Wohnungsbau Ludwigsburg, Andreas Veit, legte in seinem Impuls den Fokus auf serielles Bauen mit dem von der WBL entwickelten Cube 11. Ein dreigeschossiger Cube 11 spare gegenüber konventioneller Bauweise 132 Tonnen Kohlendioxid ein, da er aus heimischen Hölzern mit einem effizienten Energiekonzept gefertigt werde. Außerdem betrage die Bauzeit nach Erstellung der Bodenplatte lediglich drei Monate.

Baden-Württemberg registriert weitere 330 Corona-Infizierte – 17 neue Fälle im Landkreis Ludwigsburg

Die Lage im Landkreis Ludwigsburg:

Weitere 17 bestätigte Neuinfektionen binnen 24 Stunden meldete am Freitag das Landratsamt für den Landkreis Ludwigsburg, davon kein Reiserückkehrer. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis stieg am Freitag (25.09. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2.582. Gestern wurden 15 Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 2.292 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 20,9 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Freitag meldete das Landesgesundheitsamt weitere 330 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 48.458, davon sind ungefähr 42.483 Personen wieder genesen. Am Vortag wurden 252 Fälle gemeldet. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle stieg um einen auf insgesamt 1.877 (Datenstand: 25.9. – 17Uhr).

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom RKI für Baden-Württemberg mit R 0,94 (Vortag: 0.93) angegeben.

Die Lage in Deutschland: 

In Deutschland wurden innerhalb 24 Stunden weitere 2.153 Corona-Infektionen verzeichnet. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die neuesten Corona-Zahlen am Freitag veröffentlicht (Stand: 25.09. – 00.00 Uhr). Gestern wurden 2.143 Fälle gemeldet. Am Samstag (19.09.) war mit 2.297 neuen Corona-Infektionen der höchste Wert seit April erreicht worden.

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit mindestens 280.223 (Datenstand: 25.09., 00.00 Uhr) angegeben. Mindestens 248.500 Patienten haben eine Sars-CoV-2 Infektion überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben insgesamt 9.443 Menschen. Das sind 15 mehr als am Vortag. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Lagebericht von Donnerstag bei 0,78 (Vortag: 0,79).

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Verwaltungshochschule in Ludwigsburg startet neuen Studiengang

An den beiden Verwaltungshochschulen in Ludwigsburg und Kehl gibt es einen neuen Studiengang „Digitales Verwaltungsmanagement“. Dieser ebnet den Weg zur Modernisierung und Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Das Land stellt zusätzliche Personal- und Sachmittel bereit. Das gab das Wissenschaftsministerium am Donnerstag bekannt. 

An der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg ist am Donnerstag, 24. September 2020, der neue Bachelorstudiengang „Gehobener Dienst im digitalen Verwaltungsmanagement“ offiziell an den Start gegangen. „Nicht erst seit der Corona-Krise kommt es für Bürgerinnen und Bürger wie für Unternehmen darauf an, möglichst schnell und kontaktlos mit der öffentlichen Verwaltung interagieren zu können“, sagte der Amtschef des Wissenschaftsministeriums, Ministerialdirektor Ulrich Steinbach. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten müsse eine Verwaltung sein, die durch Service besticht und die Potentiale der Digitalisierung nutzt. „Der Schlüssel für das Gelingen dieser digitalen Transformation in der öffentlichen Verwaltung liegt in der Ausbildung hoch qualifizierten Personals.“

Digitaler Wandel in der Verwaltung

Der neue Studiengang an den beiden Verwaltungshochschulen in Ludwigsburg und Kehl startet mit jeweils 25 Studienanfängerinnen und -anfängern. Im Rahmen des sechssemestrigen Studiengangs sollen die Studierenden in die Lage versetzt werden, den digitalen Wandel in den Landes- und Kommunalverwaltungen künftig anwendungsbezogen auf wissenschaftlicher Grundlage zu gestalten und voranzutreiben. Ulrich Steinbach versprach: „Unsere beiden Verwaltungshochschulen in Kehl und Ludwigsburg bieten die idealen Voraussetzungen dafür.“

Der Bedarf für solche Fachkräfte in den Landes- und Kommunalverwaltungen sei groß. Die möglichst frühzeitige Einrichtung dieses innovativen Studiengangs sei dem Land ein wichtiges Anliegen gewesen. „Ich bin allen Mitwirkenden in den befassten Landesministerien, den Kommunalen Landesverbänden und vor allem den beiden Hochschulen sehr dankbar, dass sie in einem konstruktiven, vertrauensvollen Abstimmungsprozess den rechtzeitigen Start dieses zukunftsweisenden Studiengangs ermöglicht haben“, sagte Ulrich Steinbach.

Land stellt zusätzliche Personal- und Sachmittel bereit

Das Wissenschaftsministerium unterstützt den neuen Studiengang über die neue Hochschulfinanzierungsvereinbarung mit zusätzlichen Personal- und Sachmitteln. Hochschulübergreifend werden im Endausbau rund 620.000 Euro pro Jahr bereitgestellt. „Damit wird nicht nur ein hinreichend großer Lehrkörper gewährleistet. Zugleich kann auch die technische Ausstattung an den beiden Verwaltungshochschulen zielgerichtet für den Studiengang erweitert werden“, so Ulrich Steinbach abschließend.

red

Die Corona-Lage am Donnerstag im Land und im Kreis Ludwigsburg

Die Lage im Landkreis Ludwigsburg:

Weitere 17 bestätigte Neuinfektionen binnen 24 Stunden meldete am Donnerstag das Landratsamt für den Landkreis Ludwigsburg, davon mindestens 1 Reiserückkehrer aus Deutschland Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis stieg am Donnerstag (24.09. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2.565. Gestern wurden 15 Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 2.286 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 19,2 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Donnerstag meldete das Landesgesundheitsamt weitere 252 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 48.128, davon sind ungefähr 42.207 Personen wieder genesen. Am Vortag wurden 293 Fälle gemeldet. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle stieg um einen auf insgesamt 1.876 (Datenstand: 24.9. – 17Uhr).

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom RKI für Baden-Württemberg mit R 0,93 (Vortag: 1) angegeben.

Die Lage in Deutschland: 

In Deutschland wurden innerhalb 24 Stunden +2.143 neue Corona-Infektionen verzeichnet. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die neuesten Corona-Zahlen am Donnerstag veröffentlicht (Stand: 23.09. – 00.00 Uhr). Gestern wurden 1769 Fälle gemeldet. Am Samstag (19.09.) war mit 2297 neuen Corona-Infektionen der höchste Wert seit April erreicht worden.

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen bis Donnerstagmorgen mit mindestens 278.070 (Datenstand: 24.09., 00.00 Uhr) angegeben. Mindestens 246.900 Patienten haben eine Sars-CoV-2 Infektion überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben insgesamt 9.428 Menschen. Das sind 19 mehr als am Vortag. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Lagebericht von Mittwoch bei 0,79 (Vortag: 0,92).

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Bürgermeister Michael Ilk ehrt die besten Stadtradeln-Teams

Vom 1. bis 21. Juli hatte sich die Stadt Ludwigsburg wieder an der Aktion „Stadtradeln“ beteiligt und dabei ein neues Rekord-Ergebnis erzielt: Mit 350.154 geradelten Kilometern konnte die Stadt ihr Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln. Bei der
Abschlussveranstaltung im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche ehrte Bürgermeister Michael Ilk nun die besten Teams in den verschiedenen Kategorien. Sie erhielten Urkunden sowie Einkaufsgutscheine des Vereins Ludwigsburger Innenstadt
LUIS e. V. Das gab die Stadt Ludwigsburg am Mittwoch in einer Pressemitteilung bekannt.

Bürgermeister Michael Ilk bedankte sich bei den Teilnehmenden für ihr Engagement und nutzte die Gelegenheit, um Rückmeldungen über den Radverkehr in Ludwigsburg zu sammeln. „Wir konnten bei der Abschlussveranstaltung aus dem Austausch mit den Gewinnern wertvolle Hinweise zum Thema Radverkehr mitnehmen“, so Ilk. „Natürlich hoffen wir, dass sich auch im nächsten Jahr so viele Bürgerinnen und Bürger dazu entscheiden, mit der Teilnahme an der Aktion Stadtradeln einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.“

In der Kategorie Gesamtkilometer belegte bei den großen Teams (ab 100 Radelnde) das Team der W&W-Gruppe den ersten Platz: 181 Radelnde legten 55.827 Kilometer zurück, das entspricht einer CO2-Ersparnis von 8.207 Kilogramm. Bei den mittleren Teams (51 bis 100 Radelnde) lagen die RKH Kliniken Ludwigsburg an der Spitze: Hier radelten 63 Teilnehmende 21.586 Kilometer, das entspricht 3.173 Kilogramm CO2. Und bei den kleinen Teams (2 bis 50 Radelnde) schnitt der ADFC Ludwigsburg am besten ab, mit 43 Teilnehmenden, 17.191 erstrampelten Kilometern und 2.527 Kilogramm CO2-Ersparnis.

Besonders freute sich Bürgermeister Michael Ilk über die Teilnahme der Schülerinnen
und Schülern. In der Gewinnerkategorie Schulen hatte dabei das Team des Mörike-Gymnasiums die Nase vorn, und zwar mit 169 Radelnden, 23.142 gefahrenen Kilometern und einer CO2-Ersparnis von 3.402 Kilogramm. Den zweiten Platz belegte
die Waldorfschule Ludwigsburg (87 Teilnehmende, 16.764 Kilometer, 2.464 Kilogramm CO2-Ersparnis). Auf dem dritten Platz landete das Otto-Hahn-Gymnasium (93 Teilnehmende, 13.238 Kilometer, 1.946 Kilogramm CO2-Ersparnis).

„Stadtradeln“ ist eine internationale Kampagne des Klima-Bündnis: Seit 30 Jahren setzen sich dessen Mitgliedskommunen zusammen mit ihren indigenen Partnern der Regenwälder für das Weltklima ein.

red

Corona-Zahlen-Überblick: Die Lage am Mittwoch

Die Lage in Ludwigsburg:

15 bestätigte Neuinfektionen binnen 24 Stunden meldete am Mittwoch das Landratsamt für den Landkreis Ludwigsburg, davon 4 Reiserückkehrer aus Albanien, Rumänien, Marokko und Mexiko. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis stieg am Mittwoch (23.09. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2.548. Gestern wurden 25 Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 2.266 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 20,5 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Mittwoch meldete das Landesgesundheitsamt weitere 293 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 47.876, davon sind ungefähr 41.979 Personen wieder genesen. Am Vortag wurden 238 Fälle gemeldet. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle stieg um einen auf insgesamt 1.875 (Datenstand: 23.9. – 17Uhr).

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom RKI für Baden-Württemberg mit R 1 (Vortag: 1,03) angegeben.

Lage in Deutschland: 

In Deutschland wurden innerhalb 24 Stunden +1769 neue Corona-Infektionen verzeichnet. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die neuesten Corona-Zahlen am Mittwoch veröffentlicht (Stand: 23.09. – 00.00 Uhr). Gestern wurden 1821 Fälle gemeldet. Am Wochenende werden aufgrund verzögerter Datenübermittlung einiger Landesgesundheitsämter erfahrungsgemäß weniger Fälle gemeldet.

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen bis Mittwochmorgen mit mindestens 275.927 (Datenstand: 23.09., 00.00 Uhr) angegeben. Mindestens 245.500 Patienten haben eine Sars-CoV-2 Infektion überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben insgesamt 9.396 Menschen. Das sind 13 mehr als am Vortag. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Lagebericht von Dienstag bei 0,92 (Vortag: 1,06).

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

So sehen die aktuellen Corona-Zahlen aus

Die Lage in Ludwigsburg:

25 bestätigte Neuinfektionen binnen 24 Stunden meldete am Dienstag das Landratsamt für den Landkreis Ludwigsburg, davon 4 Reiserückkehrer aus Albanien, Rumänien, Marokko und Mexiko. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis stieg am Dienstag (22.09. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2.533. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 2.256 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 22,2 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Dienstag meldete das Landesgesundheitsamt weitere 238 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 47.583, davon sind ungefähr 41.691 Personen wieder genesen. Am Vortag wurden 246 Fälle gemeldet. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle stieg um drei auf insgesamt 1.874 (Datenstand: 22.9. – 17Uhr).

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom RKI für Baden-Württemberg mit R 1,03 (Vortag: 1,03) angegeben.

Lage in Deutschland: 

In Deutschland wurden innerhalb 24 Stunden +1821 neue Corona-Infektionen verzeichnet. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die neuesten Corona-Zahlen am Dienstag veröffentlicht (Stand: 22.09. – 00.00 Uhr). Gestern wurden 922 Fällen gemeldet. Am Wochenende werden aufgrund verzögerter Datenübermittlung einiger Landesgesundheitsämter erfahrungsgemäß weniger Fälle gemeldet.

Das RKI in Berlin hat die Gesamtzahl der infizierten Menschen mit 274.158 (Datenstand: 22.09., 00.00 Uhr) angegeben. Mindestens 243.700 Patienten haben eine Sars-CoV-2 Infektion bis Dienstagmorgen überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 starben insgesamt 9.396 Menschen. Das sind zehn mehr als am Vortag.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

51 Prozent weniger Gäste im Kreis Ludwigsburg: Tourismus bricht im ersten Halbjahr ein

Corona sorgt für Tourismus-Einbruch: Im ersten Halbjahr haben rund 114.000 Gäste den Landkreis Ludwigsburg besucht – das sind 51 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Übernachtungen sank um 46 Prozent auf etwa 276.000. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG beruft sich dabei auf Zahlen des Statistischen Landesamtes. „Die Pandemie hat zu einer beispiellosen Krise im heimischen Gastgewerbe geführt. Erst mussten Hotels, Pensionen, Kneipen und Restaurants über viele Wochen ganz schließen. Und nach dem Lockdown läuft der Betrieb unter Auflagen nur langsam wieder an“, sagt Hartmut Zacher, Geschäftsführer der NGG-Region Stuttgart.

Unter der Situation litten aber nicht nur die Unternehmen. „Die Folgen sind auch für Köche, Kellner und Hotelangestellte dramatisch. Als Kurzarbeiter mussten sie deutliche Lohneinbußen in Kauf nehmen – in einer Branche, die ohnehin nur geringe Löhne zahlt“, betont Zacher. Nach dieser „Durststrecke“ blickten viele Beschäftigte nun mit Sorge auf die Herbst- und Wintersaison. Nach Angaben der Arbeitsagentur beschäftigt das Hotel- und Gaststättengewerbe im Landkreis Ludwigsburg rund 7.000 Menschen

Allerdings habe die Kurzarbeit bislang einen massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindern können. Dank staatlicher Hilfen sei eine Pleitewelle im Gastgewerbe ausgeblieben. „Die Gewerkschaften haben sich in Berlin seit Beginn der Pandemie für das Kurzarbeitergeld starkgemacht und auch durchgesetzt, dass es bis Ende nächsten Jahres verlängert wird. So kommen Beschäftigte und Betriebe besser durch diese schwere Zeit“, sagt Zacher. Entscheidend sei zudem, dass die Leistung nach sieben Monaten auf 80 Prozent des Nettoverdienstes (für Eltern 87 Prozent) ansteige. „Am Ende steht fest: Jeder Kurzarbeiter ist ein möglicher Arbeitsloser weniger.“ 

Die Gewerkschaft NGG appelliert nun an die Unternehmen, die Kurzarbeit für die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter zu nutzen. „Wer wegen Corona nicht arbeiten kann, sollte die Möglichkeit einer beruflichen Weiterbildung bekommen. Das ist ein Beitrag gegen den Fachkräftemangel, der in Hotels und Restaurants unabhängig von der Pandemie eklatant ist. Und Beschäftigte können einen Schritt auf der Karriereleiter machen – etwa von der Küchenhilfe zur Köchin, vom Restaurantfachmann zum Hotelfachmann“, unterstreicht Zacher. Zudem müssten Beschäftigte auch im Gastgewerbe für die Digitalisierung fit gemacht werden. Hier berge die Krise eine große Chance. 

Nach Angaben des Münchner Ifo-Instituts waren im August bundesweit 377.000 Beschäftigte des Hotel- und Gaststättengewerbes in Kurzarbeit – das ist gut jeder dritte Arbeitnehmer (34 Prozent). Dabei sind die vielen Minijobber der Branche nicht mitgerechnet. Sie haben keinen Anspruch auf das Lohnausfallgeld. In der gesamten Wirtschaft lag der Anteil der Kurzarbeitenden zuletzt bei 14 Prozent. Während des Lockdowns zwischen Anfang März und Ende April wurde laut Arbeitsagentur für neun von zehn sozialversicherungspflichtige Beschäftige im Gastgewerbe Kurzarbeit beantragt. 

red