Konzert der Talente: Spendenaufruf der Jugendmusikschule Ludwigsburg

Beim Förderkonzert der Jugendmusikschule Ludwigsburg zeigten junge Talente eindrucksvoll, was möglich ist – wenn Begabung auf Unterstützung trifft. Doch musikalische Bildung braucht mehr als Applaus. Jetzt ruft die Schule zum Spenden auf, um Kindern den Zugang zu Musik unabhängig vom Einkommen zu sichern.

Ludwigsburg, 15. Mai 2025 – Es war ein Abend, der berührte. Im Großen Saal des Kulturzentrums Ludwigsburg gaben junge Musikerinnen und Musiker ihr Bestes – beim Konzert der Begabtenförderung der Jugendmusikschule Ludwigsburg. Feinste Kammermusik, solistische Brillanz, spürbare Hingabe. Was das Publikum an diesem Abend hörte, war mehr als Musik. Es war das hörbare Ergebnis von Förderung, Leidenschaft und Chancen.

Chancen, die nicht selbstverständlich sind.

Die Jugendmusikschule Ludwigsburg, aus der Bürgerschaft einst gegründet, begleitet Kinder und Jugendliche seit den 1960er Jahren – und das nicht nur mit Taktgefühl, sondern mit Haltung: Musik darf kein Privileg sein. Sie ist Bildung, Ausdruck, Teilhabe. Doch dafür braucht es Mittel. Unterricht, Instrumente, Proberäume, Konzertformate – das alles kostet. Und genau hier kommt Ihre Unterstützung ins Spiel.

Spenden– direkt und konkret:

Jugendmusikschule Ludwigsburg e.V.
IBAN: DE68 6045 0050 0000 0007 63
BIC: SOLADES1LBG
Stichwort: Spenden

Jeder Beitrag hilft. Ihre Spende fördert gezielt Orchesterausbildung, Kammermusikprojekte und die Anschaffung von Instrumenten. Sie sorgt dafür, dass begabte Kinder weiterkommen – ganz unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern.

Kleine Gäste, große Anerkennung – Kindertagespflege feiert im Blühenden Barock

Ein bunter Tag im Grünen: Im Rahmen der Aktionswoche Kindertagespflege lud das Kompetenzzentrum Ludwigsburg Tageskinder und ihre Betreuungspersonen zu einem Ausflug ins Blühende Barock ein. Zwischen Gärten, Spielplätzen und BlüBähnle stand nicht nur das Entdecken im Mittelpunkt – sondern auch ein herzliches Dankeschön an die Menschen, die frühkindliche Bildung Tag für Tag ermöglichen.

Ludwigsburg. Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche Kindertagespflege hat das Kompetenzzentrum Kindertagesbetreuung Ludwigsburg eine besondere Aktion organisiert: Die Kindertagespflegepersonen aus Ludwigsburg und ihre Tageskinder wurden zu einem erlebnisreichen Ausflug ins Blühende Barock eingeladen.

Bei schönem Wetter konnten die Kinder die farbenfrohen Gärten entdecken, spielen und gemeinsam mit ihren Betreuungspersonen eine Runde mit dem BlüBähnle fahren. Die Aktion bot nicht nur Gelegenheit zum Austausch unter den Tagespflegepersonen, sondern würdigte auch deren wertvolle Arbeit in der frühkindlichen Bildung und Betreuung.

Allgemeine Informationen zu Kindertagespflege im Landkreis Ludwigsburg erhalten Interessierte unter www.tageseltern-lb.de.

Homeoffice verändert den Markt: Immer mehr Unternehmen verkleinern ihre Büros

Mehr als ein Viertel der Unternehmen in Deutschland hält ihre Büroflächen für überdimensioniert – Homeoffice und flexible Arbeitsmodelle machen große Büros vielerorts überflüssig. Eine neue Ifo-Umfrage zeigt: Der Trend zur Verkleinerung hat sich deutlich verstärkt. Vor allem Dienstleistungsfirmen denken um – mit spürbaren Folgen für den Immobilienmarkt.

München (red) – Mehr als ein Viertel der Unternehmen in Deutschland, 26,3 Prozent, hält die eigenen Büroflächen für nicht ausreichend ausgelastet. Das zeigen neue Ergebnisse der Ifo-Konjunkturumfrage.

Immer mehr Unternehmen verkleinern deshalb ihre Büroflächen. 10,3 Prozent haben dies bereits getan, 12,5 Prozent planen eine Verkleinerung in den kommenden fünf Jahren. “Im Vergleich zu unserer letzten Umfrage hat sich der Trend zur Verkleinerung verstärkt. Ein wesentlicher Grund dafür ist die Unterauslastung der Büroflächen wegen Homeoffice”, sagte Ifo-Forscher Simon Krause.

Seit August 2024 hat der Anteil der Unternehmen mit erfolgter Verkleinerung von 6,2 auf 10,3 Prozent sowie mit geplanter Verkleinerung von 8,3 auf 12,5 Prozent zugenommen. Einige Unternehmen haben ihr Raumangebot bereits verringert und wollen dies in Zukunft fortsetzen. Besonders häufig verkleinern große Dienstleistungsunternehmen ihre Büros. 19,2 Prozent haben bereits verkleinert und 22,7 Prozent planen dies innerhalb der nächsten fünf Jahre. In der Industrie (9,7 Prozent erfolgt, 10,1 Prozent geplant), im Handel (4,1 bzw. 8,2 Prozent), im Baugewerbe (1,3 bzw. 2,9 Prozent) und bei kleinen Unternehmen (6,6 bzw. 9,5 Prozent) ist der Anteil geringer. “Der Büroimmobilienmarkt befindet sich in einem strukturellen Wandel”, sagte Krause. “Unternehmen setzen verstärkt auf Effizienz, flexible Nutzung und neue Arbeitsplatzkonzepte.”

Eine Erklärung für die zunehmenden Verkleinerungen liefern neue Zahlen zur Nutzung der Büros. Aktuell melden 26,3 Prozent der Unternehmen eine Unterauslastung ihrer Büroflächen. Nur 4,6 Prozent berichten von Überauslastung und 69,2 Prozent sehen eine angemessene Nutzung. Vor allem Dienstleistungsbranchen wie Werbung und Marktforschung (60,9 Prozent), Informationsdienstleistungen (59,6 Prozent), Film und Fernsehen (59,4 Prozent), IT (53,4 Prozent) und Telekommunikation (49,5 Prozent) verzeichnen eine Unterauslastung ihrer Büros. “Unsere Ergebnisse zeigen, dass viele Büros größer sind, als es das Nutzungsverhalten verlangt”, sagte Krause. “Für viele Unternehmen ist das ein Anlass, ihren Flächenbedarf zu überdenken, insbesondere in wirtschaftlich angespannten Zeiten. Diese Schieflage erhöht den Anpassungsdruck und wird den Büroimmobilienmarkt wegen langfristiger Mietverträge noch über Jahre beschäftigen.”

Ludwigsburg hisst erstmals Regenbogenflagge am Rathaus

Ludwigsburg setzt ein deutliches Zeichen für Toleranz und gegen Ausgrenzung: Erstmals weht die Regenbogenflagge offiziell am Rathaus – zum internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit. Oberbürgermeister Matthias Knecht macht deutlich, dass Vielfalt in Ludwigsburg mehr ist als ein Wort – sie ist Haltung.

Ludwigsburg – Am 17. Mai weht erstmals offiziell die Regenbogenflagge am Rathaus – ein sichtbares Zeichen gegen Diskriminierung und für eine offene, vielfältige Stadtgesellschaft. Mit dem Hissen der internationalen Flagge der Queer-Community reiht sich Ludwigsburg in eine weltweite Bewegung ein, die sich gegen Hass und Ausgrenzung stellt.

Der sogenannte IDAHOBIT – der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit – erinnert an den 17. Mai 1990. An diesem Tag strich die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel psychischer Krankheiten – ein historischer Schritt, dessen Bedeutung bis heute nachwirkt.

Klares Statement aus dem Rathaus

Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht findet deutliche Worte: „In unserer Stadtgesellschaft ist kein Platz für Hass und Intoleranz gegenüber queeren Menschen. Wir alle haben doch individuelle Lebensmodelle, in denen wir uns wohlfühlen und respektiert werden möchten. Dafür setzen wir heute ein Zeichen“.

Mit der alljährlichen Beflaggung will die Stadt nicht nur Solidarität ausdrücken, sondern auch die Sichtbarkeit queerer Menschen stärken. Die Gleichstellungsbeauftragte Dr. Kristina Wolff betont: „Ludwigsburg ist bunt und barock und besonders. Es ist unser aller Aufgabe, die vielfältigen Lebensmodelle, die unser Zusammenleben so bereichern, zu achten, zu feiern und zu sichern.“

Ein Tag, der Haltung zeigt

Am IDAHOBIT wird weltweit die Vielfalt geschlechtlicher Identitäten und sexueller Orientierungen gefeiert – und zugleich auf fortbestehende Diskriminierungen hingewiesen. Dass Ludwigsburg als Stadt diesen Tag nun offiziell mitträgt, ist ein deutliches Signal: Für ein respektvolles Miteinander, für Menschenrechte – und gegen jede Form der Ausgrenzung.

red

Trockenmauerbau im Landkreis Ludwigsburg soll auf Liste von Unesco-Kulturerbe

Sie stützen nicht nur Hänge, sondern auch eine jahrhundertealte Kulturlandschaft: Der Landkreis Ludwigsburg unterstützt die Bewerbung des Trockenmauerbaus als Immaterielles UNESCO-Kulturerbe. Mit dem Rückhalt des Weinbauverbands Württemberg soll das Handwerk vor dem Verschwinden bewahrt werden – bevor noch mehr Steillagen aufgegeben werden.

Ludwigsburg (red) – Der Landkreis Ludwigsburg und der Weinbauverband Württemberg beteiligen sich an einer bundesweiten Initiative, um den Trockenmauerbau als Immaterielles Kulturerbe der UNESCO anerkennen zu lassen. Das teilte das Landratsamt Ludwigsburg mit.

Die jahrhundertealte Handwerkskunst prägt nicht nur die Weinberge in Württemberg, sondern ist auch in ganz Deutschland von Bedeutung – etwa bei Burgruinen, Friedhofsmauern oder Böschungssicherungen.

Landrat Dietmar Allgaier betonte, dass Trockenmauern das „Rückgrat der Kulturlandschaft“ seien und sowohl als Tourismusattraktion als auch für den Naturschutz wichtig sind. Die Federführung der Bewerbung liegt bei der Initiative „Faszination Mosel“.

Allgaier hofft, dass eine Anerkennung als Kulturerbe den Schutz und die Wertschätzung des Handwerks stärkt.

Allerdings steht der Trockenmauerbau unter Druck: Durch wirtschaftliche Schwierigkeiten im Weinbau wurden in den letzten Jahren bereits zehn Prozent der Steillagenflächen aufgegeben. Der Weinbauverband Württemberg warnt, dass ohne Bewirtschaftung auch die Mauern ihren Sinn verlieren.

Interessierte können sich noch an einer Online-Umfrage zur Bewerbung beteiligen.

Bootsdiebstahl erfunden: Polizei überführt 52-Jährigen aus Ludwigsburg

Ein 52-Jähriger aus Ludwigsburg steht im Verdacht, einen Bootsdiebstahl nur erfunden zu haben – um Versicherungsgeld zu kassieren. Die Polizei fand das vermeintlich gestohlene Boot in Konstanz. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Stuttgart wegen Betrugsverdachts.

Ludwigsbsurg/Konstanz (red) – Ein 52-Jähriger hat im vergangenen Jahr einen Bootsdiebstahl in Ludwigsburg vorgetäuscht. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen ihn, teilte das Polizeipräsidium Einsatz am Donnerstagnachmittag mit.

Der Mann hatte 2023 der Polizei gemeldet, dass sein Schlauchboot samt Trailer im Wert von rund 13.000 Euro entwendet worden sei.

Anfang April entdeckte er das Gespann nach eigenen Angaben am Straßenrand in Konstanz-Dettingen wieder.

Die Ermittlungen des Kompetenzzentrums Bootskriminalität der Wasserschutzpolizei Konstanz ergaben jedoch, dass der Eigentümer Boot und Trailer selbst dort abgestellt hatte. Die Versicherung des Mannes hatte den Schaden bereits fast vollständig reguliert.

Als der Beschuldigte sein Boot abholen wollte, wurde ihm der Tatvorwurf eröffnet. Aufgrund erheblicher Mängel wurde der Anhänger, mit dem er das Boot transportieren wollte, stillgelegt.

Das Schlauchboot verbleibt vorerst in Verwahrung der Polizei.

Gefälschte Mails im Umlauf: Landratsamt Ludwigsburg warnt vor Betrügern

Vorsicht vor gefälschten E-Mails: Der Landkreis Ludwigsburg warnt vor aktuellen Phishing-Versuchen, bei denen Kriminelle mit leicht abgewandelten Adressen auftreten. Wer eine E-Mail mit dem Absender „ludwigsburg-landkreis“ erhält, sollte besser zweimal hinsehen – und im Zweifel direkt bei der Behörde nachfragen.

Ludwigsburg (red) – Das Landratsamt Ludwigsburg warnt vor Phishing-Mails, die derzeit im Umlauf sind und fälschlicherweise den Eindruck erwecken, von der Behörde zu stammen.

In einem aktuellen Fall enthielt sowohl die Absenderadresse als auch die angegebene Webadresse eine vertauschte Schreibweise, und zwar “ludwigsburg-landkreis” anstatt “landkreis-ludwigsburg”, wie der echte Landkreis am Donnerstag mitteilte. Dies könne genutzt werden, um mit gefälschten Phishing-Mails persönliche Informationen oder Zugangsdaten zu erschleichen.

Im Zweifel sollte die Echtheit der E-Mail bei der offiziellen Stelle überprüft werden.

Der Landkreis empfiehlt, Absenderadressen und enthaltene Links genau zu prüfen. Bei Unsicherheiten sollten keine Anhänge geöffnet oder Angaben gemacht werden.

Die Behörde rät, wachsam zu sein und im Falle verdächtiger E-Mails umgehend zu handeln.

Die Bevölkerung wird aufgefordert, bei Fragen oder Unsicherheiten Kontakt mit dem Landratsamt aufzunehmen.

600.000 Euro für Bewegung und Begegnung – Asperg bekommt eine neue Sporthalle

Gute Nachrichten – Mehr Raum für Sport, Teamgeist und Miteinander: Mit 600.000 Euro vom Land Baden-Württemberg kann die Stadt Asperg den Neubau ihrer 4-Feld-Sporthalle realisieren. Die moderne Halle ersetzt die alte Rundsporthalle – und wird künftig ein zentraler Ort für Schulsport, Vereinsleben und ehrenamtliches Engagement sein. 

Ludwigsburg/Asperg – Die Stadt Asperg erhält vom Land Baden-Württemberg 600.000 Euro für den Neubau der geplanten 4-Feld-Sporthalle. Die Fördermittel stammen aus dem Landesprogramm zur Förderung kommunaler Sportstätten. Damit wird ein Projekt möglich, das nicht nur die schulische Infrastruktur stärkt, sondern auch den Vereinssport und das ehrenamtliche Engagement in Asperg nachhaltig unterstützt.

Bürgermeister Christian Eiberger und die Landtagsabgeordnete Silke Gericke (Grüne) erklären gemeinsam: „Wir freuen uns sehr über diese Förderung. Die neue Sporthalle ist kein Luxusprojekt, sondern ein notwendiger Beitrag zur Lebensqualität in Asperg. Sie bietet Raum für Schulsport, Vereinsleben und ehrenamtliches Engagement – und wird damit zu einem Ort, an dem Gemeinschaft ganz praktisch erlebbar wird.“ Die neue 4-Feld-Sporthalle soll die in die Jahre gekommene Rundsporthalle mit drei Hallenteilen ersetzen und die Bedürfnisse der Schulen und Vereine besser abdecken. Mit dem geplanten Neubau schafft Asperg die Grundlage für mehr Bewegung im Alltag von Kindern und Jugendlichen – und setzt ein klares Zeichen dafür, dass Sport, Bildung und soziales Miteinander eng zusammengehören.

Bürgermeister Christian Eiberger betont: „Für Asperg ist das ein bedeutender Schritt. Wir sind in Zeiten knapper Kassen auf Fördermittel zur Umsetzung solch wichtiger Projekte für den Schul- und Vereinssport angewiesen. Der Dank gilt dem Land Baden-Württemberg für diese klare Unterstützung – und ganz besonders unserer Landtagsabgeordneten Silke Gericke, die das Projekt von Beginn an eng begleitet hat. Diese Förderung zeigt, dass unser kommunales Engagement gesehen wird. Für die Schulen, die Kinder, unsere Vereine und das Ehrenamt ist das ein wichtiges Signal der Wertschätzung und Rückenstärkung.“

Die neue Halle soll eine Erweiterung des Schulstandortes werden, an dem nicht nur unterrichtet und trainiert, sondern an dem man sich auch nach dem Schulunterricht begegnet – generationenübergreifend und über soziale Grenzen hinweg.

Silke Gericke, Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Ludwigsburg, ergänzt: „Sportstätten sind Orte, an denen Kinder nicht nur körperlich wachsen, sondern auch an sich selbst. Wer sich bewegt, entdeckt oft zum ersten Mal, wo die eigenen Stärken liegen – im Team, in der Ausdauer oder im fairen Miteinander. Solche Erfahrungen prägen und fördern Selbstvertrauen. Deshalb ist es so wichtig, dass wir vor Ort Bedingungen schaffen, die Bewegung ermöglichen – in der Schule genauso wie im Verein.“

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Merz skeptisch bei AfD-Verbotsdebatte

AFD-Verbot? Bundeskanzler Friedrich Merz zeigt sich zurückhaltend. Im Interview mit der Zeitbetont er: Ein Parteiverbot dürfe kein politisches Werkzeug sein. Statt Symbolpolitik fordert der CDU-Politiker eine fundierte rechtliche Bewertung durch das Innenministerium – und Geduld.

Berlin (red) – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist skeptisch gegenüber einem AfD-Verbotsverfahren. Das rieche ihm “zu sehr nach politischer Konkurrentenbeseitigung”, sagte er der “Zeit”. “Aggressiv kämpferisch gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu arbeiten, das muss nachgewiesen werden”, so der Kanzler. “Und die Nachweispflicht liegt ausschließlich beim Staat. Das ist eine klassische Aufgabe der Exekutive.”

Merz kritisierte den Umgang der Vorgängerregierung mit dem Bericht des Bundesverfassungsschutzes zur AfD scharf. Er sei “nicht glücklich mit dem Ablauf dieses Verfahrens”, sagt der Bundeskanzler. “Da wird von der alten Regierung ohne sachliche Prüfung ein Bericht vorgestellt, der gleichzeitig als Verschlusssache eingestuft ist.” Merz weiter: “Ich kenne den Inhalt dieses Berichtes nicht, ich will ihn ehrlich gesagt auch nicht kennenlernen, bevor nicht das Bundesinnenministerium daraus eine Bewertung abgeleitet hat.” Dies werde “einige Wochen und Monate dauern”.

Zur Frage, wie er seine eigene Rolle gestalten will, sagt Merz: “Landesvater – das klingt beruhigend, hat aber auch etwas Behäbiges. Das ist nicht mein Bild. Diese Bundesregierung arbeitet für alle 84 Millionen Menschen der Bundesrepublik Deutschland, das ist meine Botschaft.” Er sei “nicht in erster Linie CDU-Vorsitzender, der zwischendurch mal im Kanzleramt vorbeischaut”, sondern er sei der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, der hin und wieder auch in seiner Parteizentrale vorbeischaue, sagte Merz der “Zeit”.

Aus dem Rohr ins Tierheim: Feuerwehr rettet eingeklemmten Mauersegler in Affalterbach

Ein verirrter Mauersegler hat in Affalterbach am Mittwoch die Feuerwehr auf den Plan gerufen: Das Tier steckte im Abluftrohr eines Dunstabzugs fest und konnte sich nicht selbst befreien. Die Einsatzkräfte handelten schnell – und retteten den verletzten Vogel. 

Affalterbach – Ein kleiner Vogel hat am Mittwochmittag (14. Mai 2025) für einen ungewöhnlichen Feuerwehreinsatz in der Ortsmitte gesorgt. Gegen 11:35 Uhr wurde die Feuerwehr Affalterbach alarmiert, nachdem ein Anwohner gemeldet hatte, dass ein Vogel in einem Abluftrohr feststecke.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass sich ein Mauersegler offenbar von außen in das Abluftrohr eines Dunstabzugs im zweiten Obergeschoss eines Wohnhauses verirrt hatte – und nicht mehr aus eigener Kraft befreien konnte. Mit handwerklichem Geschick und passenden Werkzeugen demontierten die Feuerwehrleute das Rohr in der Küche und konnten den eingeschlossenen Vogel vorsichtig befreien.

Der Mauersegler hatte leichte Verletzungen erlitten und wurde zur weiteren Versorgung an das Tierheim in Ludwigsburg übergeben. Die Feuerwehr war rund eine Stunde mit zwei Fahrzeugen im Einsatz.

Die Einsatzkräfte weisen darauf hin, dass auch Tierrettungen zu ihrem gesetzlichen Aufgabenbereich gehören – und im Notfall unter der Nummer 112 erreichbar sind.

red

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