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Was in Ludwigsburg und der Region los war

Vaihingen/Enz: 58-jährige Frau wird Opfer von Betrügern

Einer angeblichen Wahrsagerin ist eine 58-jährige Frau aus Vaihingen/Enz aufgesessen. Über einen osteuropäischen Fernsehsender war sie Anfang Mai auf die Betrügerin aufmerksam geworden, die in der Folge eine ganze Reihe telefonischer “Heilbehandlungen” durchführte. Diese “Behandlungen” wurden sowohl per Internet-Überweisung in die Ukraine als auch durch direkte Geldübergaben an Komplizen der Wahrsagerin bezahlt, die jeweils mit einem Auto mit tschechischem Kennzeichen vorfuhren und denen die 58-Jährige den polizeilichen Ermittlungen zufolge mehrere Zehntausend Euro aushändigte. Am 29. Mai wurden Angehörige auf den bandenmäßigen Betrug aufmerksam und verständigten die Polizei.

Ludwigsburg: Brand in Lagerraum eines Autohauses

Ein mutmaßlich durch Selbstentzündung von ausgelaufenem Bremsenreiniger entstandene Brand in einem Lagerraum eines Autohauses in der Schwieberdinger Straße hat am Freitagnachmittag für einen größeren Feuerwehreinsatz gesorgt. Mitarbeiter entdeckten den Brand gegen 12:30 Uhr und alarmierten sofort die Feuerwehr.Alle Mitarbeitenden verließen daraufhin unverletzt das Gebäude. Die Feuerwehr Ludwigsburg, die mit acht Fahrzeugen und 34 Einsatzkräften vor Ort war, hatte den Brand schnell gelöscht, lüftete den betroffenen Bereich und die Mitarbeiter des Autohauses konnten ihre Arbeit gegen 13:30 Uhr wieder aufnehmen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich schätzungsweise auf etwa 20.000 Euro.

Bietigheim-Bissingen: Einbruch in Bürohaus

Unbekannte Täter haben sich in der Nacht zum Freitag auf noch ungeklärte Art und Weise Zugang u einem mehrstöckigen Bürogebäude in der Laiernstraße in Bietigheim verschafft. Auf der Suche nach Bargeld durchsuchten sie auf verschiedenen Ebenen die Büros und hebelten in einem der Räume eine Geldkassette auf. Mit mehreren Hundert Euro Bargeld suchten sie anschließend das Weite. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/405-0, entgegen.

Ludwigsburg: Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

Wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt die Polizei in Ludwigsburg gegen zwei 23 und 27 Jahre alte Männer. Am frühen Freitagmorgen gegen 03:35 Uhr waren sie von einem Zeugen beobachtet worden, wie sie in der Wilhelmstraße Elemente eines Bauzauns aus der Körnerstraße quer über die gesamte Fahrbahn aufbauten. Polizeibeamte trafen die alkoholisierten Tatverdächtigen vor Ort an.

Ludwigsburg: Beim Kochen eingeschlafen

Eine Anwohnerin der Neckarstraße in der Oststadt ist am Donnerstagabend beim Kochen eingeschlafen und auf dem Herd stehendes Essen sorgte gegen 20:15 Uhr für einen Feuerwehreinsatz. Nachbarn hatten Rauchentwicklung bemerkt und die alarmierte Feuerwehr kam mit 22 Einsatzkräften zum Brandort. Größere Schäden sind jedoch nicht entstanden und das Haus war nach Durchlüftung wieder bewohnbar. Personen kamen nicht zu Schaden.

Bieitigheim-Bissingen:

Wegen versuchter räuberischer Erpressung ermittelt die Kriminalpolizei Ludwigsburg gegen drei noch unbekannte Jugendliche. Sie waren am Donnerstag gegen 18:15 Uhr einem 16-Jährigen vom Japangarten aus durch die Unterführung der Farbstraße in Richtung Pforzheimer Straße gefolgt, wo sie ihn zur Herausgabe von Bargeld aufforderten. Als sich ein Mann der Situation näherte, bat ihn der 16-Jährige um Hilfe. Der noch unbekannte Zeuge ging jedoch zunächst weiter und einer der Jugendlichen drohte dem 16-Jährigen nunmehr einen Messerstich an, ohne jedoch eine entsprechende Waffe zu zeigen. Als der Zeuge dann aber stehenblieb und sich umdrehte, ergriff das Trio die Flucht.

Die Täter wurden der Polizei wie folgt beschrieben:

1. 15-16 Jahre alt, 180cm groß und schlank, kurze hellblonde Haare. Trug ein weißes T-Shirt, eine kurze schwarze Hose und eine Sonnenbrille

2. Gleiches Alter, 175 cm groß, dunklerer Teint, Trug eine blaue Adidas-Fischermütze, eine dunkelblaue Bomberjacke, ein dunkelblaues T-Shirt und eine dunkle Jogginghose.

3. Gleiches Alter, ca. 170 cm groß. Trug eine braune Fischermütze, eine braune Stoffjacke und eine braune lange Hose.

Der beschriebene Zeuge und Personen, die Hinweise zur Identität der Jugendlichen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Ludwigsburg, Tel. 07141 18-9, zu melden.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Größte Solarthermie-Anlage Deutschlands fertiggestellt

Ludwigsburg, Kornwestheim. Drei Jahre Zeit hatten die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim, um das kommunale Klimaschutz-Modellprojekt des Bundesumweltministeriums SolarHeatGrid “Errichtung und Anbindung der größten Solarthermie-Anlage in Deutschland an ein optimiertes Wärmeverbundnetz” auf  Ludwigsburger und Kornwestheimer Gemarkung umzusetzen. Die drei Jahre sind verstrichen – die Anlage ist fertiggestellt. Das Projekt, an dem die Stadt Ludwigsburg als Kooperationspartnerin beteiligt ist, konnte Ende Mai erfolgreich beendet werden. 

Johannes Rager, Geschäftsführer der SWLB, freut sich: „Den Bau der Solarthermie-Anlage haben wir voll im Zeitplan abgeschlossen. Allen involvierten Gewerken und unseren Projektleitern und -beteiligten gebührt größter Respekt für diese Punktlandung – und das trotz veränderter Arbeitsbedingungen während der Coronavirus-Pandemie. Nach drei intensiven Projektjahren kann die Solarthermie-Anlage nun für mindestens 25 Jahre die Früchte unserer Arbeit in Form von 100 Prozent erneuerbarer Energie ernten.“

Die neue Anlage mit 14.800 Quadratmeter Kollektorfläche läuft seit März im Testbetrieb und produziert seither kontinuierlich Energie. Mit rund 10 Millionen Euro hat der Bund das 15 Millionen teure Projekt gefördert. Das Ziel, im Rahmen des Klimaschutz-Modellprojektes die drei Fernwärme-Inselnetze an das Ludwigsburger Verbundnetz anzuschließen, konnte realisiert werden.

Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit: „Ein Fernwärmenetz mit Sonnenwärme zu kombinieren ist zukunftweisend, zumal es die Machbarkeit kommunaler Wärmeversorgung mit regenerativen Energien unterstreicht. Dieses Projekt zeigt sehr deutlich, dass fossile gegen erneuerbare Energien ausgetauscht werden können. Ich gratuliere der Stadt Ludwigsburg und ihren Stadtwerken zur Fertigstellung – ganz besonders im Hinblick auf die CO2-Einsparung und die verbesserte Energieeffizienz.“. 

Der Oberbürgermeister der Stadt Ludwigsburg und Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke, Dr. Matthias Knecht, unterstreicht: “Zukunftgerichtete energetische Lösungen sind angesichts des Klimawandels von herausragender Bedeutung. Ich bin stolz auf unsere Stadtwerke, die ein Erfolgsprojekt der Städte Ludwigsburg und Kornwestheim sind, dass sie hier so mutig vorangehen.”

Ursula Keck, Oberbürgermeisterin der Stadt Kornwestheim: „Für Kornwestheim ist Klimaschutz sehr wichtig. Es freut mich sehr, dass wir mit diesem Leuchtturmprojekt auf dem Römerhügel einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltige Energieversorgung gehen, obwohl wir uns in Kornwestheim die Entscheidung zum Bau der Anlage auf einer landwirtschaftlichen Fläche nicht leicht gemacht haben.

Durch die Anbindung des Fernwärmenetzes, das schon heute die Wärme mit überwiegend nachwachsenden Rohstoffen bereitstellt, an die zu Beginn des Projektes noch rein fossil befeuerten Netze Kornwestheim-Nord, Rotbäumlesfeld und Technische Dienste Ludwigsburg, wurde die Wärmequalität in den neu angeschlossenen Netzen deutlich erhöht. Gleichzeitig können die Heizwerke optional, zum Beispiel beim weiteren Ausbau der Fernwärmenetze, als Standorte für zusätzliche Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)-Erzeuger genutzt werden. Die Anlagen arbeiten so noch effizienter und die CO 2 – Emissionen können weiter gesenkt werden.

„Die Mammutaufgabe, mehrere Kilometer Fernwärmeleitungen innerhalb von zwölf Monaten zu legen, war eine große Herausforderung für unsere Projektleiter. Denn unser Wärmenetz haben wir bis dato jährlich „nur“ um eineinhalb bis zwei Kilometer Leitungen ausgebaut. Da haben wir im wahrsten Sinne des Wortes viel aufgewühlt und manche Anwohner- und Autofahrer-Nerven strapaziert. Um das Projekt zu stemmen, mussten wir die Wärmeadern in Windeseile verlegen. Im Nachhinein sei uns das bitte verziehen,“ resümiert Rager augenzwinkernd.

Auf dem Römerhügel fangen seit März 2020 1.088 Kollektoren die Sonne ein. In den Kollektoren wird das Wärmeträgermedium, ein Wasser-Glykol-Gemisch, auf bis zu 90 Grad erhitzt und die Wärme mithilfe eines Wärmetauschers in das Fernwärmenetz eingespeist. Das warme Wasser wird entweder im 20 Meter hohen Wärmespeicher neben dem Holzheizkraftwerk in Ludwigsburg mit fast zwei Millionen Liter Wasser Fassungsvermögen – so viel wie 13.333 Badewannen – zwischengespeichert oder direkt in die Haushalte geliefert.

Johannes Rager: „Die Pilotphase war schon sehr erfolgreich. Tagsüber können wir nun nahezu den kompletten Wärmebedarf in unserem Verbundnetz durch die in unsere Anlage eingespeiste Sonnenenergie decken. Kurz: Jeder, der sich die Hände wäscht oder duscht, nutzt das heiße Wasser, das von der Sonne erzeugt wurde,“ und ergänzt: „Bei starker Sonneneinstrahlung erzielt die Anlage Rekordwerte. Auch die Herausforderung, den Betrieb aller Anlagen im Verbund miteinander zu vernetzen, konnten wir erfolgreich, nach dem Einstellen unzähliger Parameter, umsetzen. Jetzt läuft die Anlage im Normalbetrieb.“

Die Anlage ist mit dem Holzheizkraftwerk und vielen Blockheizkraftwerken, die im Stadtgebiet verteilt liegen, so vernetzt und justiert, dass die Wärmeversorgung ständig gewährleistet ist.

„Mit der Fertigstellung der Solarthermie-Anlage setzen wir nicht nur im Rahmen der Klimawende erneut einen Meilenstein,“ hebt Christian Schneider, Vorsitzender der Geschäftsführung der SWLB, hervor und ergänzt: “SolarHeatGrid ist mehr! Gemeinsam mit der AVAT-Automation haben wir mit der Anlage zudem ein wichtiges digitales Puzzlestück gelegt: Unser Ziel ist der Sektor-übergreifende Zusammenschluss aller dezentralen Erzeugungsanlagen zu einem virtuellen Verbundkraftwerk und die dadurch abgeleitete Zurverfügungstellung unter anderem von Regionalstrom. Wir sehen uns als die digitale Infrastrukturdrehscheibe beim Ausbau eines urbanen, modernen Smart Grids.“

Die CO 2 -Einsparung ist mit 3.700 Tonnen pro Jahr beeindruckend. Das entspricht rund 1,6 Millionen Liter Benzin oder einer Waldfläche von rund 470 Fußballfeldern oder anders ausgedrückt: 500 Erdumrundungen mit dem Auto beziehungsweise 3.700 KFZ-Umsteigern auf ÖPNV.

 

Überholvorgang auf A81 hat zwei Leichtverletzte und kilometerlangen Rückstau zur Folge

Ein Überholvorgang auf der A81 am Donnerstagnachmittag an der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd in Richtung Heilbronn zwischen einem Audi und einem BMW führte zu zwei Verletzten, einem hohen Sachschaden und mehreren kilometerlangen Rückstau

Was war passiert?

Laut der Meldung der Polizei, fuhr am Donnerstag gegen 14.27 Uhr ein 50-jähriger Fahrer eines Audi an der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd auf die Bundesautobahn 81 Richtung Heilbronn auf. Der Audi folgte danach einem Sattelzug, der auf dem rechten Fahrstreifen fuhr und von einem 42-Jährigen gelenkt wurde, heißt es in der Meldung weiter. Kurz danach setzte der 50-Jährige zum Überholen des Sattelzugs an. Dabei soll er einen auf dem mittleren Fahrstreifen fahrenden BMW X3 eines 54-Jährigen übersehen haben, wobei es zur Berührung der Fahrzeuge kam, obwohl der Audi-Fahrer sofort wieder nach rechts gelenkt hatte, um eigentlich eine Kollision zu vermeiden. Der Audi drehte sich und stieß mit dem Heck gegen den Auflieger des Sattelzugs. Schließlich kam der Audi entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Der 54-Jährige wollte eine erneute Kollision mit dem sich zuvor gedrehten Audi und dem Sattelzug verhindern und wich nach links aus. Dort stieß der BMW X3 mit einem weiteren Audi Q3 eines 34-Jährigen zusammen, der auf dem linken Fahrstreifen fuhr.

Sowohl der 50-Jährige als auch der 54-Jährige wurden laut der Polizei leicht verletzt und vom Rettungsdienst versorgt. Die Fahrzeuge der beiden Verletzten waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf 26.000 Euro. Die Feuerwehren Möglingen und Asperg waren mit sieben Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften an der Unfallstelle. Ebenso war die Autobahnmeisterei zur Unterstützung im Einsatz.

Während der Verkehrsunfallaufnahme waren zunächst alle drei Fahrstreifen blockiert. Der Durchgangsverkehr wurde zu Beginn an der Unfallstelle über den Standstreifen vorbeigeleitet. Nachdem der Sattelzug auf den mittleren Fahrstreifen verlegt werden konnte, konnte der Verkehr für die Dauer der weiteren Unfallaufnahme auf dem rechten Fahrstreifen vorbeifahren. Währenddessen kam es zeitweise zu mehreren Kilometern Rückstau. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte drei Streifenbesatzungen im Einsatz.

red / Polizei Ludwigsburg

Corona-News: Aktuelle Neuinfizierten-Zahlen

Eine Neuinfektion wurde auch am Donnerstag (28. Mai) dem Landratsamt in Ludwigsburg gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten steigt damit auf mindestens 1.762 (Stand: 28. Mai 20, 17.00Uhr). Letzte Woche Donnerstag (21. Mai) wurden vier Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die an COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.654 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 1,1 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem festgelegten Grenzwert von 50.

Lage in Baden-Württemberg:

In Baden-Württemberg ist am Donnerstag (28. Mai.) die Zahl der Neuinfizierten im Vergleich zum Vortag insgesamt um weitere 67 auf mindestens 34.642 angestiegen. Am Donnerstag vor einer Woche waren es in Baden-Württemberg 82 bestätigte Neuinfektionen. Gestern wurden 80 Fälle gemeldet. Ungefähr 31.595 Personen sind bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg laut dem Sozialministerium um 5 auf insgesamt 1.743 an.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 0,76 (Stand: 28. Mai – 19Uhr) angegeben. Gestern lag der Wert bei 1,33.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Esslingen, Heilbronn, Rastatt, Rems-Murr-Kreis und Tübingen sowie aus der Stadt Karlsruhe insgesamt 5 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.743 an. Unter den Verstorbenen waren 991 Männer und 752 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Was in Ludwigsburg und in der Region los war

Ludwigsburg: Zu schnell unterwegs

Etwa 6.000 Euro Sachschaden forderte ein Verkehrsunfall am Mittwochabend in der Hoferstraße. Der 24-jährige Fahrer eines Audi war gegen 19:55 Uhr auf der Schillerstraße in Richtung Hoferstraße unterwegs. Auf Höhe der Unterführung in der Hoferstraße verlor er vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam ins Schleudern, rutschte über die Mittelinsel und kam auf der linken Fahrbahnseite zum Stehen. Sein Auto war anschließend nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Ludwigsburg: Radfahrerin attackiert – Polizei sucht Zeugen

Noch Zeugen sucht die Polizei zu einem Vorfall, der sich am Mittwochabend gegen 22.45 Uhr auf dem Fußweg zwischen den Sportplätzen an der Bebenhäuser Straße in der Oststadt ereignet hat. Eine 26-jährige Radfahrerin war dort in Richtung Ossweil unterwegs. Vor ihr ging ein Fußgänger auf der linken Seite und wechselte dann nach rechts. Als die 26-jährige den Mann erreicht hatte, drehe der sich plötzlich um und versetzte ihr einen Ellenbogenstoß. Bei dem Unbekannten handelte es sich um einen etwa 180 cm großen Mann mit Oberlippenbart, der eine rot-schwarze Basecap und eine Trainingsjacke trug. Er führte einen Rucksack mit. Mögliche Zeugen, insbesondere ein Mann, den die Radfahrerin kurz zuvor aus einem Gebüsch kommen sah, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, zu melden.

Ditzingen: Unfallflucht

Ein Sachschaden von etwa 2.000 Euro ist das Ergebnis einer Unfallflucht, die sich am Mittwoch zwischen 08.25 Uhr und 12.00 Uhr in der Weilimdorfer Straße in Ludwigsburg ereignete. Mutmaßlich beim Ein- oder Ausparken stieß ein noch unbekannter Fahrzeuglenker auf einem Parkplatz eines Geldinstituts gegen einen VW. Ohne sich um den Sachschaden zu kümmern, setzte der Unbekannte seine Fahrt anschließend fort. Hinweise nimmt das Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156/4352-0, entgegen.

Bietigheim-Bissingen: Unfallflucht

Wegen Unfallflucht ermittelt das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen gegen einen noch unbekannten Fahrzeuglenker, der am Mittwoch zwischen 06.50 Uhr und 15.10 Uhr in der Lise-Meitner-Straße in Bietigheim-Bissingen in einen Unfall verwickelt war. Der Unbekannte prallte, vermutlich beim Ein- oder Ausparken, gegen einen Kia. Es entstand ein Sachschaden von etwa 3.000 Euro. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 07142/405-0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Tamm: Diebstahl aus Tiefgarage

Zwischen Dienstag 18.00 Uhr und Mittwoch 10.00 Uhr trieb ein bislang unbekannter Dieb in der Schumannstraße in Tamm sein Unwesen. Der Täter manipulierte vermutlich zunächst die Toranlage einer Tiefgarageneinfahrt, indem er die Lichtschranke veränderte, so dass das Tor nicht mehr automatisch schloss. In der Folge war die Tiefgarage frei zugänglich. Der Täter stahl einen Satz Sommerreifen auf Alu-Felgen von einem der Stellplätze und machte sich damit aus dem Staub. Der Wert des Diebesguts dürfte sich auf etwa 500 Euro belaufen. HInweise nimmt der Polizeiposten Tamm, Tel.07141/601014, entgegen.

Besigheim: 24-Jähriger bedroht Mitbewohner vor Flüchtlingsunterkunft

Am Mittwoch kurz nach 22.00 Uhr rückten mehrere Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen sowie die Polizeihundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Ludwigsburg zu einer Flüchtlingsunterkunft in die Straße “Im Wasen” in Besigheim aus. Ein 24 Jahre alter Bewohner hatte wohl zuvor bei seinen Mitbewohnern mehrfach um Zigaretten gebettelt. Schließlich wollte ihm keiner mehr eine abgeben, worauf der 24-Jährige ausrastete. Er ging hierauf in die Unterkunft hinein und kam mit einem Buttermesser in der Hand wieder heraus. Mit diesem Messer bedrohte er einen 32 Jahre alten Mitbewohner. Der 32-Jährige flüchtete in sein Zimmer. Die alarmierten Beamten nahmen den Tatverdächtigen vor der Unterkunft vorläufig fest. Der Mann verhielt sich äußerst aggressiv und schrie umher. Mutmaßlich stand er unter Alkoholeinfluss. Er wurde zum Polizeirevier Bietigheim-Bissingen gebracht und musste den Rest der Nacht in der Gewahrsamseinrichtung verbringen.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

 

Vermisstenmeldung aufgehoben: Bianca S. aus Erdmannhausen wurde gefunden

UPDATE (28. Mai – 05.00 Uhr )

Gute Nachrichten

Wie die Polizei berichtet, konnte die 33- jährige Vermisste, welche aus Erdmannhausen am Mittwochmorgen als vermisst gemeldet wurde, durch Beamte des Polizeirevier in Marbach am Neckar, am Bahnhof in Erdmannhausen am Donnerstag angetroffen werden.

Was war zuvor passiert?

Seit Mittwochmorgen, 07:30 Uhr wurde die 33-jährige Bianca S. aus Erdmannhausen vermisst. Den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zufolge hatte sie kurz zuvor das Haus zu Fuß verlassen und ist seither unbekannten Aufenthalts. Die Polizei schließt nicht aus, dass sich die Vermisste in einer selbstgefährdenden, psychischen Ausnahmesituation befindet. Derzeit finden im Bereich Erdmannhausen und der umliegenden Kommunen umfangreiche Fahndungsmaßnahmen statt, in die mehrere Streifenbesatzungen, Personensuchhunde und ein Polizeihubschrauber eingebunden sind.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

 

Corona-News: Leichter Anstieg der Neuinfizierten-Zahlen in Baden-Württemberg

Eine Neuinfektion wurde auch am Mittwoch (27. Mai) dem Landratsamt in Ludwigsburg gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten steigt damit auf mindestens 1.761 (Stand: 27. Mai 20, 17.00Uhr). Letzte Woche Mittwoch (20. Mai) wurden zwei Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die an COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.645 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 1,6 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem festgelegten Grenzwert von 50.

Lage in Baden-Württemberg:

In Baden-Württemberg ist am Mittwoch (27. Mai.) die Zahl der Neuinfizierten im Vergleich zum Vortag insgesamt um weitere 80 auf mindestens 34.575 angestiegen. Vor allem der Ostalbkreis hat mit 20 Neuinfektionen seit gestern die meisten Fälle, unter allen Landkreisen in Baden Württemberg, vorzuweisen. Am Mittwoch vor einer Woche waren es in Baden-Württemberg 59 bestätigte Neuinfektionen. Gestern wurden 60 Fälle gemeldet. Ungefähr 31.480 Personen sind bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg laut dem Sozialministerium um 12 auf insgesamt 1.738 an.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut wieder mit R 1,33 (Stand: 27. Mai – 19Uhr) angegeben. Am vergangenen Samstag lag der Wert noch bei 0,50.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Böblingen, Calw, Esslingen, Ludwigsburg, Ortenaukreis, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tübingen und Zollernalbkreis insgesamt 12 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.738 an. Unter den Verstorbenen waren 989 Männer und 749 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Im Linienbus: Unbekannter entblößt sich vor Kindern

Ein bislang unbekannter Exhibitionist hat sich in einem Linienbus zwischen Ludwigsburg und Bietigheim-Bissingen vor zwei 13-jährigen Mädchen entblößt. Die Polizei sucht Zeugen.

Wie die Polizei Ludwigsburg berichtet, entblößte sich am Dienstagnachmittag ein bislang unbekannter Täter gegenüber zwei 13-Jahre alten Mädchen in einem Linienbus zwischen Ludwigsburg und Bietigheim-Bissingen. Die beiden Kinder waren in den Bus der Linie 551 beim IKEA im Industriegebiet “Tammerfeld” eingestiegen. Der Bus war unterwegs in Richtung Bietigheim, als gegen 16:35 Uhr bei der nächsten Haltestelle im Bereich des dortigen Einkaufszentrums ein Mann zustieg. Dieser setzte sich gegenüber den beiden Mädchen hin, legte eine schwarze Lederjacke auf seinen Schoß und nahm unter der Jacke mutmaßlich sexuelle Handlungen an sich vor, heißt es in der Meldung.

Am Ortseingang von Bietigheim hob der Unbekannte dann unvermittelt die Jacke an und soll den Kindern sein entblößtes Geschlechtsteil gezeigt haben. Die Mädchen standen sofort auf und begaben sich in den hinteren Teil des Linienbus. An der nächsten Haltestelle in der Berliner Straße in Bietigheim verließen sie das Fahrzeug. Die Mädchen verständigten zwar sofort eine Angehörige, der Mann konnte jedoch am Bahnhof in Bietigheim nicht mehr im Bus angetroffen werden.

Die Kriminalpolizei Ludwigsburg hat die Ermittlungen wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern aufgenommen. Da sich außer den Mädchen noch andere Fahrgäste im Bus befanden, werden Zeugen gebeten sich mit der Kriminalpolizei unter Tel. 07141 18 9 in Verbindung zu setzen.

Der Unbekannte wird als circa 50 Jahre oder älter beschrieben, habe eine Glatze und soll ein südländisches Erscheinungsbild gehabt. Auffällig sollen seine dunkle bis schwarze Augenbrauen und eine große Nase gewesen sein. Er trug eine mintgrüne Schutzmaske, die nicht selbst gefertigt war. Er soll eine Jeans und eine schwarze Lederjacke getragen haben.

red / Polizei Ludwigsburg

Was in Ludwigsburg und in der Region los war

Ludwigsburg-West: 16-Jähriger ohne Fahrerlaubnis unterwegs

Ein Leichtverletzter und ein Sachschaden von rund 2.500 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Dienstag gegen 19.15 Uhr in der Wernerstraße in Ludwigsburg ereignete. Ein 16-jähriger Motorrollerfahrer war auf der Wernerstraße in Richtung Jenischstraße unterwegs. Zu diesem Zeitpunkt kam ihm ein 53 Jahre alter Ford-Lenker entgegen. Als der Autofahrer bemerkte, dass der Rollerfahrer mittig der Fahrbahn fuhr und nach unten schaute, hielt er an. Der 16-Jährige bemerkte diesen Umstand vermutlich zu spät und krachte frontal gegen die Motorhaube des Ford. Der Jugendliche stürzte in der Folge und erlitt leichte Verletzungen. Wie sich später herausstellte, war der Rollerfahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Zudem hatte das Zweirad, das dem Vater des Jungen gehört, keinen Versicherungsschutz.

Ludwigsburg: Schwerverletzte Person aufgefunden

Im Rahmen einer Streifenfahrt waren am Dienstag gegen 23.35 Uhr zwei Beamte in Ludwigsburg unterwegs. Als der Fahrer von der Schorndorfer Straße, auf Höhe des “Blühenden Barocks”, mit dem Streifenwagen auf einen Fußweg des “Bärenwiese-Parks” einbog, sah die Streife unmittelbar nach dem Einbiegen eine Person auf dem Boden liegen. Hierbei handelte es sich um einen 27-jährigen Mann, der augenscheinlich deutlich alkoholisiert war und nicht unerhebliche Gesichtsverletzungen aufwies. Aufgrund dieser Feststellung wurde ein Rettungsdienst hinzugezogen und der schwerverletzte Mann in ein Krankenhaus gebracht. Derzeit geht die Polizei von einem tätlichen Angriff auf den 27-Jährigen aus. Die Täter sind allerdings noch unbekannt. Diesbezüglich bittet das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, Personen, die etwas beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, sich zu melden.

Marbach am Neckar: Einbrecher verlieren bei Flucht einen Schuh und werden beim Fahrraddiebstahl erwischt

Zwei junge Männer versuchten sich am Mittwochfrüh gegen 2:45 Uhr in Marbach am Neckar erst als Einbrecher und danach als Fahrraddiebe. Die beiden Tatverdächtigen im Alter von jeweils 20 Jahren begaben sich zunächst auf die Gebäuderückseite eines Dreifamilienhauses in der Poppenweilerstraße. Dort verschafften sie sich über die Terrasse Zugang zur Erdgeschosswohnung. In der Wohnung durchwühlten sie die Einrichtung und nahmen zwei Tablets, ein Smartphone und einen Geldbeutel an sich. Dabei wachten die 30 und 32 Jahre alten Bewohner auf und als die beiden Einbrecher im Flur auf den 32-Jährigen trafen, flüchteten sie umgehend aus der Wohnung in den Garten, wobei einer der Täter seinen rechten Schuh verlor. Im Rahmen der polizeilichen Fahndung entdeckten Polizeibeamte dann zwei junge Männer am Friedrich-Schiller-Gymnasium. Die beiden waren gerade mit dem Fahrradschloss eines dort abgestellten Mountainbikes beschäftigt. Nachdem die Personenbeschreibung passte und einer der Tatverdächtigen keine Schuhe trug, war der Fall klar. Die Beamten fanden bei der anschließenden Durchsuchung das Diebesgut vom Einbruch und später in der Schulstraße in einer Mülltonne den fehlenden linken Schuh.

Bietigheim-Bissingen: Rasenmäher abgebrannt

Ein ferngesteuerter Rasenmäher brannte am Dienstag gegen 14:20 Uhr in Bietigheim-Bissingen aus. Das neue Gerät wurde in der Wobachstraße verwendet und fing vermutlich aufgrund eines technischen Defekts Feuer. Ein Anwohner konnte den Brand mit einem Feuerlöscher löschen. Die Feuerwehr Bietigheim-Bissingen kam mit zwei Fahrzeugen und neun Einsatzkräften vor Ort. Der Sachschaden wird auf circa 30.000 Euro geschätzt.

Vaihingen an der Enz: Jugendlicher Kleinkraftradfahrer bei Sturz schwer verletzt

Der 17-jährige Fahrer eines Kleinkraftrades stürzte am Dienstag in Vaihingen an der Enz in der Stuttgarter Straße und verletzte sich dabei schwer. Der Jugendliche fuhr mit seinem Kleinkraftrad der Marke Fantic hinter einem Pkw in Richtung Bundesstraße 10. Als der Pkw verkehrsbedingt langsamer wurde, musste der junge Mann vermutlich aufgrund fehlendem Sicherheitsabstandes und nicht angepasster Geschwindigkeit seinen Roller sehr stark abbremsen. Hierbei stürzte er auf die Fahrbahn und verletzte sich schwer. Der 17-Jährige wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden am Kleinkraftrad belief sich auf circa 500 Euro. Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg bittet Zeugen des Unfalls sich unter Tel. 0711 6869 0 zu melden.

Marbach am Neckar: Scheibe bei Bus eingeschlagen

Ein Busfahrer stellte am Mittwoch gegen 2:00 Uhr fest, dass bei einem in Marbach am Neckar am Bahnhof abgestellten Bus eine Scheibe beschädigt worden war. Der Bus befand sich auf dem Busparkplatz und der bislang unbekannte Täter hatte eine der Scheiben der vorderen Doppeltür eingeschlagen. Das Polizeirevier Marbach hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter Tel. 07144 900 0.

Gerlingen: Unfallflucht

Nach einer Unfallflucht, die am Dienstag zwischen 08:45 Uhr und 18:05 Uhr in der Ringstraße in Gerlingen begangen wurde, sucht die Polizei nach Zeugen. Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker beschädigte vermutlich beim Türöffnen einen Hyundai, der quer zur Fahrbahn in einer Parkbucht stand. Hierbei wurde ein Sachschaden von rund 2.000 Euro angerichtet. Ohne sich im Anschluss um das Geschehen zu kümmern, machte sich der Verursacher aus dem Staub. Während der Unfallaufnahme entdeckten die eingesetzten Beamten weiße Lackantragungen an dem Hyundai. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte beim Polizeirevier Ditzingen unter der Tel. 07156 4352-0.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Corona-Zahlen für Ludwigsburg und Baden-Württemberg: R-Wert steigt auf 1,33

Eine Neuinfektion wurde auch am Dienstag (26. Mai) dem Landratsamt in Ludwigsburg gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten steigt damit auf mindestens 1.760 (Stand: 26. Mai 20, 17.00Uhr). Letzte Woche Dienstag (19. Mai) wurden null Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die an COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.645 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 1,8 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem festgelegten Grenzwert von 50.

Lage in Baden-Württemberg:

In Baden-Württemberg ist am Dienstag (26. Mai.) die Zahl der Neuinfizierten im Vergleich zum Vortag insgesamt um weitere 60 auf mindestens 34.495 angestiegen. Am Dienstag vor einer Woche waren es 65 bestätigte Neuinfektionen. Gestern wurden Fälle gemeldet. Ungefähr 31.345 Personen sind bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg laut dem Sozialministerium um 19 auf insgesamt 1.726 an.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird mit R 1,33 (Stand: 26. Mai – 19Uhr) angegeben. Am vergangenen Samstag lag der Wert noch bei 0,50.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Enzkreis, Esslingen, Göppingen, Konstanz, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Tübingen und Tuttlingen sowie aus der Stadt Freiburg insgesamt 19 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.726 an. Unter den Verstorbenen waren 981 Männer und 745 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red