Erneuter Vorfall am Bahnhof Ludwigsburg: Streithähne geraten aneinander

Am Montagabend, gegen 19:40 Uhr, kam es am Westausgang des Bahnhofs in Ludwigsburg zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern im Alter von 39 und 37 Jahren.

Vermutlich eskalierte ein zunächst verbaler Streit und mündete in eine handgreifliche Auseinandersetzung. Die beiden Beteiligten versuchten angeblich im weiteren Verlauf, sich gegenseitig mit Stühlen zu schlagen. Hierbei rutschte der 37-Jährige wohl ab und zog sich eine Verletzung zu, die im Krankenhaus ambulant versorgt werden musste. Der Streit schien beim Eintreffen der Polizei bereits geschlichtet. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

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Ludwigsburger Elternverein gedenkt der Opfer von Hanau

Ludwigsburg: Am 19. Februar 2020 erschoss der 43-jährige Tobias Rathjen aus rassistischen Motiven an zwei Orten in Hanau neun Menschen mit Migrationshintergrund. Zur Erinnerung an die Ermordeten fand am Samstag, 19. Februar, eine Gedenkveranstaltung auf dem Ludwigsburger Marktplatz statt.

Bereits zum dritten Mal organisierte der Türkischen Elternverein LUTEV, der sich für eine starke Zivilgesellschaft und gegen Hass und Hetze einsetzt, eine Gedenkveranstaltung für die am 19. Februar von einem Rassisten in Hanau ermordeten neun Menschen. Nach Angaben der Vorsitzenden des in Ludwigsburg gegründeten Vereins Güner Öztel, versammelten sich nach dem Motto: #rassismus tötet“ rund 100 Menschen und gedachten der Opfer. Zu den Rednern gehörte auch Ludwigsburgs ehemaliger Erster Bürgermeister Konrad Seigfried, der in seiner Rede unterstrich, wie wichtig es sei immer wieder ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Nachfolgend wurden die Namen der neun in Hanau Getöteten verlesen und Schilder mit deren Bild und Namen gezeigt. Die Veranstaltung klang aus mit einem stillen Gedenken an die Ermordeten, in dessen Anschluss die Möglichkeit bestand, Kerzen und Blumen abzulegen.

red

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Baltenstraße
Der Kreuzungsbereich Baltenstraße / Hirschstraße ist halbseitig gesperrt und die Spur für den Radverkehr ist in Richtung Fahrtrichtung Osten verengt. Der Bereich im Abschnitt zwischen der Hirschstraße und der Westfalenstraße ist voll gesperrt. Es besteht eine Anliegersackgasse zwischen der Westfalenstraße und dem Baubereich.

Bärenwiese
Datum:                           Sperrzeiten:                     Parkfläche:
22.02.2222                       ab 07:00 ganztägig            Teilsperrung West (90 Plätze)
23.02.2222                       ab 07:00 ganztägig            Teilsperrung West (90 Plätze)
24.02.2222                       ab 07:00 bis 14:00 Uhr      Teilsperrung West (90 Plätze)

Riesenrad: Sperrung von ca. 190 Plätzen/West ab dem 18.02.2022 bis voraussichtlich
Mitte Mai 2022 (einschließlich 6 Stromtankstellen und 3 Behindertenparkplätze).

Bauhofstraße
Hier besteht bis Ende April eine Vollsperrung zwischen der Bauhofstraße 39 und 45/1.

Eugenstraße
Die Eugenstraße ist voraussichtlich bis Ende Juni zwischen der Hindenburgstraße und der Friedrichstraße vollständig für den Fahrverkehr gesperrt (Sanierung und Aufstockung der Parkgarage des Landkreises).

Friedenstraße
Hier bestehen voraussichtlich bis Ende Februar zwischen der Steinbeisstraße und der Daimlerstraße halbseitige Sperrungen in den jeweiligen Bauabschnitten.
 

Gämsenbergstraße
Hier besteht eine Vollsperrung zwischen der Neckarstraße und der Jugendherberge.
Es erfolgt eine Umleitung über Neckarstraße und Schlösslesweg.

Grönerstraße
Die Grönerstraße ist voraussichtlich bis Anfang Mai halbseitig gesperrt. Im Bereich der Baustelle besteht eine Einbahnstraßenregelung.

Kornbeckstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Ende Mai zwischen der Mainzer Allee und der Einmündung Bührerstraße eine halbseitige Sperrung mit Einbahnstraßenregelung in Richtung Bührerstraße.

Hoferstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Ende Mai zwischen der Martin-Luther-Straße und der Gänsfußallee eine halbseitige Sperrung mit Einbahnstraßenregelung stadteinwärts.
 

Hohenzollernstraße
Auf Höhe der Hohenzollernstraße 18 besteht bis Ende Dezember eine halbseitige Sperrung.
 

Monreposstraße/Straßenäcker
Hier besteht bis voraussichtlich Ende Februar eine halbseitige Sperrung im Bereich der Verkehrsinsel beim Fußgängerüberweg.

Mörikestraße / Kreuzung Waldäcker
Hier besteht bis Ende März eine Vollsperrung.

Robert-Franck-Allee / Aldinger Straße (Umbau Radweg)
Der Einmündungsbereich Oststraße ist voll gesperrt. Es ist keine Durchfahrt aus der Oststraße zur Robert-Franck-Allee möglich; Fußgänger und Radverkehr werden umgeleitet. Es besteht eine einspurige Verkehrsführung mit Ampelregelung.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.

Schlieffenstraße
Hier besteht eine voraussichtlich bis Mitte März ein halbseitige Sperrung zwischen der Schwieberdinger Straße und der Grönerstraße, der Verkehr wird über eine Ampel geregelt. Eine Einfahrt in die Grönerstraße von der Schlieffenstraße ist nicht möglich.

Untere Gasse
Auf Höhe der Gebäude Untere Gasse 32 bis 44 besteht eine halbseitige Sperrung wegen der Verlegung neuer Strom- und Glasfaserleitungen.

Walckerpark/Untere Kasernenstraße
Durch die Umgestaltung des Walckerparkes/Untere Kasernenstraße ist der Parkplatz Untere Kasernenstraße gesperrt. Im Bereich Bietigheimer Straße, Untere und Obere Kasernenstraße werden Anwohnerparkplätze ausgewiesen.

Westrandstraße
Hier kann es durch kleinere Restarbeiten zu Behinderungen im Bereich Westrandstraße / Liebigstraße / Beim Bierkeller sowie in der Wöhlerstraße und Mörikestraße kommen.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

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Landrat Allgaier und Ludwigsburgs OB Knecht eröffnen 70-Meter-Riesenrad „City-Star“

Stürme wie „Zeynep oder „Ylenia“ konnten nicht verhindern, dass das höchste mobile Riesenrad Welt am Freitagabend in Ludwigsburg eröffnet wurde. Laut Angaben der Betreiber soll das 400 Tonnen schwere Riesenrad voraussichtlich bis Mai auf der Bärenwiese in Ludwigsburg gastieren. Landrat Dietmar Allgaier und Oberbürgermeister Matthias Knecht hatten das Vergnügen bei der Eröffnung die Barockstadt aus einer ganz neuen Perspektive zu betrachten.

Auch Ludwigsburg24 war dabei und hat Impressionen von der Eröffnung für seine Leserschaft eingefangen.

red

Vorfall in Möglingen: Unbekannte Männer locken 62-Jährigen vor sein Haus und attackieren ihn

Ein 62 Jahre alter Mann wurde am Donnerstagabend in der Gartenstraße in Möglingen von drei bislang unbekannten Tätern angegriffen.

Die Unbekannten klingelten gegen 18:35 Uhr an der Haustür des 62-Jährigen und lockten ihn unter dem Vorwand aus dem Haus. Vor dem Haus schlug einer der Täter dem 62-Jährigen unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Eine zur Hilfe eilende, 51 Jahre alte Verwandte des Geschädigten konnte die Täter durch lautes Schreien in die Flucht schlagen. Der Opfer wurde verletzt. Mutmaßlich zerstachen die Täter bevor sie an der Tür klingelten einen der Reifen des vor dem Haus geparkten PKW des 62-Jährigen. Nach den derzeitigen Ermittlungen könnten private Streitigkeiten ursächlich für die Tat sein.

Der Polizeiposten Asperg, Tel. 07141 150017-0, sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den Tätern geben können. Es soll sich um drei Männer im Alter von 25 bis 30 Jahren gehandelt haben. Derjenige, der zuschlug, soll etwa 180 cm groß sein und einen schwarzen Backenbart haben. Er trug eine lange, schwarze Jacke. Der zweite Täter habe etwa dieselbe Größe gehabt, trug einen schwarz-weißen Schal und eine kurze Jacke. Der dritte Täter sei etwas kleiner gewesen, hatte ein schwarzes Tuch über das Gesicht gezogen und trug eine Kapuze.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Mann verweigert Untersuchung und bedroht Krankenhausmitarbeiter und weitere Meldungen

Ludwigsburg: 56-Jähriger bedroht Krankenhauspersonal und anderen Patient

Am Donnerstag alarmierte das Klinikum Ludwigsburg gegen 16:40 Uhr die Polizei, da sich ein Patient dem Personal gegenüber aggressiv verhielt. Der 56-jährige Mann war aufgrund gesundheitlicher Probleme vom Rettungsdienst in das Krankenhaus gebracht worden. Plötzlich verweigerte er jedoch die Untersuchung. Stattdessen bedrohte und beleidigte er eine 52-jährige Krankenschwester. Im weiteren Verlauf bedrohte und beleidigte er zudem einen 36-jährigen anderen Patienten. Die hinzugerufenen Beamten des Polizeirevier Ludwigsburg legten dem 56-Jährigen aufgrund seines aggressiven Verhaltens Handschließen an. Der Mann schien alkoholisiert, konnte jedoch aufgrund seines Gesundheitszustandes keinen Atemalkoholtest durchführen. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurde er auf freien Fuß entlassen. Er hat mit einer Anzeige wegen Beleidigung und Bedrohung zu rechnen.

 

Ludwigsburg-Pflugfelden: Brandalarm in Schulzentrum

Am Donnerstag löste gegen 23:00 Uhr in einem Schulzentrum in Pflugfelden ein Brandmeldealarm aus. Die Feuerwehr Ludwigsburg wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Freiberg am Neckar unterstützt. Insgesamt rückten zehn Fahrzeuge und 48 Einsatzkräften aus. Vor Ort stellte sich heraus, dass Rauch aus einem Schrank in einem Schleifraum drang. Möglicherweise waren nicht ordnungsgemäß gelagerte, mit Leinöl behaftete Stoffstücke, die sich selbstentzündeten, ursächlich für die Brandentstehung. Die Kiste, in der sie sich befanden, wurde von der Feuerwehr aus dem Schulzentrum gebracht. Es entstand ein Sachschaden von etwa 200 Euro. Der betreffende Gebäudeabschnitt wurde durch die Feuerwehr belüftet. Zu einer Beeinträchtigung des Schulbetriebs am Folgetag kam es nicht.

 

Asperg: Schuppen vor einem Mehrfamilienhaus gerät in Brand

Die Freiwillige Feuerwehr Asperg rückte am Donnerstag gegen 10:30 Uhr mit vier Fahrzeugen und 24 Wehrleuten in die Badstraße in Asperg aus, nachdem ein Brand gemeldet worden war. Mutmaßlich aufgrund eines technischen Defekts war die Batterie eines Solarpanels in Brand geraten. Das Panel war auf dem Flachdach eines halboffenen Schuppens vor einem Mehrfamilienhaus angebracht. Die Batterie befand sich im Innern, unterhalb des Daches. Der Brand konnte gelöscht werden, bevor er sich ausweitete. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 250 Euro.

 

Vaihingen an der Enz: Holzlager fängt Feuer

Die Freiwillige Feuerwehr Vaihingen an der Enz rückte am Donnerstag gegen 15:00 Uhr mit vier Fahrzeugen und 27 Wehrleuten zu einem Brand in die Straße „Am Wolfsberg“ in Vaihingen an der Enz aus. Im Garten eines Wohnhauses hatte ein Holzlager Feuer gefangen. Vermutlich durch den Wind wurde dieses schnell weiter angefacht, sodass es auf den gesamten Holzlagerschuppen sowie auf einen Schuppen und ein Carport auf dem angrenzenden Nachbargrundstück übergriff. Gegen 15:45 Uhr war der Brand gelöscht. Den bisherigen Ermittlungen zufolge wurde dieser möglicherweise durch noch glühende Zigarettenkippen ausgelöst, welche mutmaßlich vom Hauseigentümer unsachgemäß in einem Eimer direkt neben dem Holzlager entsorgt worden waren. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro.

 

Ludwigsburg/Marbach am Neckar: Zeugen nach Bedrohung gesucht

Ein 63 Jahre alter PKW-Fahrer wurde am Mittwoch gegen 14:30 Uhr Opfer einer Bedrohung, nachdem es scheinbar im Vorfeld zu Unstimmigkeiten zwischen ihm und einem weiteren, bislang unbekannten Verkehrsteilnehmer gekommen war. Der 63-Jährige war zunächst auf der Landesstraße 1100 von Ludwigsburg in Richtung Marbach am Neckar unterwegs. Auf Höhe Neckarweihingen versuchte scheinbar ein unbekannter VW-Fahrer zunächst vergeblich sich in den Verkehr in Richtung Marbach am Neckar einzufädeln. In diesem Zusammenhang beleidigte der Unbekannte den 63-Jährigen mit einer Geste. Kurz darauf standen die beiden Fahrzeuglenker nebeneinander an der Ampel auf der L 1100 an der Einmündung zur Hauptstraße in Neckarweihingen. Der Unbekannte drohte dem Geschädigten unter anderem mit Schlägen und fuhr ihm in Richtung Marbach hinterher. In Marbach am Neckar angelangt, parkte der 63-Jährige und begab sich zu einer Apotheke in der Güntterstraße. Der unbekannte Täter folgte ihm, denn er stand ihm plötzlich gegenüber, rempelte den Mann an und bäumte sich vor ihm auf. Anschließend entfernte er sich mutmaßlich mit einem grauen VW Golf in unbekannte Richtung. Das Polizeirevier Marbach am Neckar, Tel. 07144 900-0, sucht Zeugen.

 

Ludwigsburg: Unfallflucht nach Fehler beim Einparken

Am Donnerstag ereignete sich zwischen 05:30 Uhr und 15:15 Uhr in der Carl-Benz-Straße in Ludwigsburg ein Verkehrsunfall. Mutmaßlich beim Einparken touchierte ein unbekannter Fahrzeugführer einen am rechten Fahrbahnrand geparkten BMW. An dem Geparkten entstand ein Sachschaden von etwa 1.500 Euro. Der oder die Unbekannte machte sich aus dem Staub, ohne sich zuvor um den entstandenen Sachschaden zu kümmern. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Verursacher geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Folgen der Coronakrise: Immer mehr Taxi-Unternehmen machen Pleite

Der Bundesverband Taxi und Mietwagen beobachtet einen starken Rückgang bei Taxen und Taxi-Unternehmen in Deutschland in der Coronakrise. In Hamburg sei bereits ein „Tiefststand seit 50 Jahren, in Berlin ein Tiefststand seit 30 Jahren erreicht“, sagte Geschäftsführer Michael Oppermann RTL/ntv. Bis Ende des Jahres rechne er damit, dass ein Drittel weniger Anbieter als vor der Krise auf den Straßen unterwegs sein könnten.

Oppermann zufolge konnten im Taxigewerbe tätige Unternehmen Corona-Hilfen nur unzureichend wahrnehmen. Grund dafür sei beispielsweise, dass Fahrzeuge in der Branche üblicherweise gekauft und nicht geleast werden. Diese Finanzierungsform könne man aber nicht für Corona-Hilfen geltend machen.

Der Verband rechnet zwar damit, dass sich die Situation mit einem Rückführen der Corona-Maßnahmen verbessere: „Das wird uns aber nicht alleine retten, weil wir nicht glauben, dass der Markt wieder so sein wird, wie er vor Corona war“, so Oppermann. Gestiegene Fahrzeug-, Kraftstoff- und Werkstoff-Kosten sowie der gestiegene Mindestlohn setzten die Branche zusätzlich unter Druck. Eine Lösung könnte laut Oppermann sein, dass das Gewerbe „perspektivisch als Teil des öffentlichen Personennahverkehrs auch in dessen Finanzierung“ integriert werden müsse.

Das Taxi-Gewerbe leidet aber vermutlich auch unter neuen Mobilitätsformen wie Carsharing oder Leih-Rollern.

red / dts

Strafverfolgungsbehörden leiteten rund 27.000 Verfahren wegen Betrugsverdacht bei Corona-Hilfen ein

Die Strafverfolgungsbehörden haben wegen Betrugsverdacht bei Corona-Hilfen in mehr als 26.800 Verfahren Ermittlungen eingeleitet. Das berichtet das „Handelsblatt“ (Freitagsausgabe) nach einer Abfrage unter den Landesregierungen, Staatsanwaltschaften und Landeskriminalämtern. Der vermutete Schaden liegt demnach bei mehr als 217 Millionen Euro.

Die Zahl der Fälle dürfte noch steigen. Der Strafrechtsprofessor Martin Heger rechnet bundesweit mit 50.000 bis 100.000 Verdachtsfällen. Die meisten Verfahren gibt es in Berlin.

Dort ermittelt ein Spezialteam des Landeskriminalamts in 8672 Fällen. Laut der Polizei-Pressestelle stehen die Ermittlungen „zu weiteren weit über 9.000 verdächtigen Anträgen auf Corona-Hilfen wegen fehlender Bearbeitungskapazitäten noch aus“. Die Berliner Polizei beziffert den potenziellen Schaden in Zusammenhang mit Betrugsfällen bei Corona-Hilfen mit über 118 Millionen Euro.

Die meisten Ermittlungsverfahren betreffen laut der Umfrage Corona-Soforthilfen. Viele Betrüger beantragten Subventionen für ausgedachte Unternehmen oder für Firmen, die schon vor Beginn der Pandemie in wirtschaftliche Schieflage geraten waren. Dafür waren Corona-Hilfen nicht gedacht, beantragt wurden sie trotzdem.

Bei der Staatsanwaltschaft Bremen sorgten Verdächtige für Aufsehen, die online gefälschte Jobanzeigen schalteten. Mithilfe der darüber gesammelten persönlichen Daten beantragten sie in deren Namen Corona-Hilfsgelder. Zur Bekämpfung der Coronakrise hat die Bundesregierung eine Vielzahl an Hilfsprogrammen aufgesetzt, darunter Soforthilfen, Überbrückungs- und Neustarthilfen, Kurzarbeitergeld sowie KfW-Kredite.

Die Behörden bewilligten viele Anträge, ohne diese eingehend zu prüfen. Um im Lockdown zahlungsfähig zu bleiben, brauchten die Unternehmen das Geld sofort. Insgesamt wurden vier Millionen Anträge auf Corona-Gelder genehmigt und 129,4 Milliarden Euro ausgezahlt.

red / dts

Polizisten werden von Patient beleidigt während sie auf den Rettungswagen warten

Am Dienstag gegen 09:50 Uhr meldeten mehrere Passanten einen Mann, der sich im Gleisbett des Bahnhofs Ludwigsburg aufhielt. Durch eine Streifewagenbesatzung des Polizeireviers Ludwigsburg konnte der Gemeldete hierauf im Bahnhofsgebäude angetroffen werden. Der 46-Jährige schien stark alkoholisiert zu sein. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von deutlich über drei Promille. Der Alkoholisierte klagte zudem über gesundheitliche Probleme, weshalb durch die Beamte ein Rettungswagen hinzugerufen wurde.

Während die Polizisten gemeinsam mit dem 46-Jährigen auf den Rettungsdienst warteten, beleidigte dieser einen Beamten mit diversen Schimpfworten. Der Mann wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Er muss mit einer Anzeige wegen Beleidigung rechnen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Vorfall am Bahnhof: 26-Jähriger wird von einer Gruppe beraubt und zusammengeschlagen

Am Dienstag gegen 00:45 Uhr kam es in einem Lokal am Ludwigsburger Bahnhof zwischen einer Gruppe und einem Mann (26) zu Streitigkeiten, bei dem der 26-Jährige zusammengeschlagen wurde.

Durch Beamte des Polizeirevier Ludwigsburg konnte eine pöbelnde Personengruppe angetroffen und zunächst zur Ordnung ermahnt werden. Gegen 03:00 Uhr meldete ein Zeuge erneute Streitigkeiten zwischen einer fünfköpfigen Personengruppe vor der Bahnhofskneipe. Bei den Personen handelte es sich wohl um dieselben, wie bei dem vorherigen Einsatz. Diese hatten nun untereinander eine körperliche Auseinandersetzung. Der Grund hierfür sei ein Disput zwischen einem 26-Jährigen und einer anderen Person aus der Gruppe gewesen. Hierauf habe die Gruppe den 26-Jährigen zusammengeschlagen.

Während den körperlichen Übergriffen wurde dem 26-Jährigen seiner eigenen Aussage zufolge eine Armkette und Bargeld entrissen. Der Verletzte gab sich auch gegenüber den Beamten aggressiv und unkooperativ. Der genaue Tathergang konnte deshalb noch nicht ermittelt werden. Als der 26-Jährige aufgrund seines weiterhin aggressiven Verhaltens in Gewahrsam genommen werden sollte, kollabierte dieser. Er musste anschließend durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Raubes übernommen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg