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Polizeieinsätze am Wochenende auf dem Akademiehof und in der Innenstadt

Ludwigsburg: Körperverletzung auf dem Akademiehof

Zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen einem 23-Jährigen und einem bislang unbekannten Täter kam es am Sonntag gegen 3.30 Uhr auf dem Akademiehof in Ludwigsburg. Die beiden Männer gerieten in Streit, in dessen Folge der 23-Jährige durch einen Schlag ins Gesicht leicht verletzt wurde. Hinweise zur Tat oder dem Täter nimmt das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, entgegen,

Ludwigsburg: Akademiehof wird nach mehreren Zwischenfällen geräumt

Nach zwei Schlägereien, einer Beleidigung zum Nachteil eines Polizeibeamten, diversen Ordnungsstörungen, teilweise stark betrunkenen Personen sowie aggressivem Auftreten gegenüber den Polizeibeamten wurde der Akademiehof am Samstagnacht gegen 23.20 Uhr geräumt. Es befanden sich zu diesem Zeitpunkt circa 80 Personen auf dem Gelände. Die Räumung verlief überwiegend störungsfrei.

Ludwigsburg: Versuchtes Tötungsdelikt durch Messerstiche

Zu einem versuchten Tötungsdelikt kam es am Sonntag gegen 02.20 Uhr in der Karlstraße in Ludwigsburg vor einem Café. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf dauern noch an. Mutmaßlich kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, in dessen Folge zwei 23-Jährige mit Schnitt-und Einstichverletzungen ärztlich behandelt werden mussten.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Was in Ludwigsburg und der Region übers Wochenende los war

Schwieberdingen: Pkw brennt vollständig aus

Am Montag befuhr ein 31-jähriger VW-Lenker gegen 15.40 Uhr die Stuttgarter Straße in Schwieberdingen. Auf Höhe der Herrmann-Essig-Straße / Im Seelach bemerkte er plötzlich Rauch an seinem Fahrzeug, weshalb er den Pkw im Einmündungsbereich am Fahrbahnrand abstellte. Er versuchte noch die entstandenen Flammen mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen, was jedoch nicht mehr gelang. Der VW brannte vollständig aus. Drei weitere Pkw, ein Verkehrszeichen sowie eine Hecke wurden durch die Flammen beschädigt. Der Sachschaden wird auf etwa 70.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist bislang nicht bekannt. Die Feuerwehr Schwieberdingen war mit drei Fahrzeugen und 24 Wehrleuten im Einsatz.

Freiberg am Neckar-Geisingen: Bargeld gestohlen

Nach einem Einbruch, der zwischen Samstag 19:45 Uhr und Montag 06:00 Uhr in der Ruitstraße im Stadtteil Geisingen verübt wurde, sucht die Polizei nach Zeugen. Ein bislang unbekannter Täter entfernte ein Gitter und hebelte das dahinterliegende Fenster auf. So gelangte er in die Räumlichkeiten einer Bäckerei. Im Inneren stieß der Unbekannte schließlich auf einen Tresor, den er ebenfalls gewaltsam aufhebelte. Anschließend entnahm der Einbrecher aus dem Tresor Bargeld in noch unbekannter Höhe und suchte das Weite. Der hinterlassene Sachschaden beläuft sich auf etwa 4.000 Euro. Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, wenden sich bitte an das Polizeirevier Marbach, Tel. 07144 9000.

Vaihingen an der Enz: Volvo beschädigt

Vermutlich beim Vorbeifahren beschädigte ein noch unbekannter Fahrzeuglenker einen Volvo, der in der Heiligkreuzstraße in Vaihingen an der Enz am Fahrbahnrand abgestellt war. Im weiteren Verlauf machte sich der Unbekannte aus dem Staub und kümmerte sich nicht um den angerichteten Sachschaden von rund 2.000 Euro. Zu der Unfallflucht, die sich zwischen Freitag 20:00 Uhr und Montag 07:15 Uhr ereignete, sucht die Polizei nun nach Zeugen. Sachdienliche Hinweise zum Verursacher nimmt das Polizeirevier Vaihingen an der Enz unter der Tel. 07042 9410 entgegen.

Ludwigsburg: Leichtverletzte nach Verkehrsunfall

Am Sonntag ereignete sich gegen 13.30 Uhr ein Verkehrsunfall in Ludwigsburg im Einmündungsbereich der Stuttgarter Straße und dem Karlsplatz / der Leonberger Straße. Ein 47-jähriger Ford-Lenker befuhr dabei die Stuttgarter Straße in Richtung Kornwestheim. Im Fahrzeug befanden sich noch vier weitere Personen. Zeitgleich befuhr eine 39-jährige Citroen-Fahrerin die Stuttgarter Straße und wollte nach links in den Karlsplatz abbiegen. Mutmaßlich weil der 47-Jährige das Rot der Ampel missachtete stießen die beiden Fahrzeuge zusammen. Die 39-Jährige musste leichtverletzt vom Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 18.000 Euro. Der Ford-Lenker hatte keine gültige Fahrerlaubnis und stand zudem vermutlich unter Einfluss von Betäubungsmitteln, weswegen bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, sucht nun Zeugen, welche Angaben zum Unfallhergang machen können.

Ludwigsburg: Unfallflucht in der Fasanenstraße

Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer beschädigte am Sonntag zwischen 14.00 Uhr und 18.20 Uhr einen Honda Odyssey. Dieser war in der Fasanenstraße in Ludwigsburg am Straßenrand geparkt. Auf Grund des Schadens dürfte es sich bei dem unfallverursachenden Fahrzeug um ein Fahrrad handeln. Der Sachschaden am Honda beläuft sich auf circa 1.200 Euro. Hinweise nimmt das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, entgegen.

Ludwigsburg: Abbruchhaus stürzt ein und beschädigt weitere Gebäude

Am Samstag gegen 6.30 Uhr stürzte in der Leonberger Straße in Ludwigsburg der Rest eines Abbruchhauses samt Gerüst ein. Dabei wurden weitere angrenzende Gebäude durch herabstürzende Trümmerteile beschädigt, sodass diese evakuiert werden mussten. Die Gebäude wurden von einem Statiker noch am Samstag überprüft und als akut einsturzgefährdet eingestuft. Weiterhin wurde der Zugang zu einem bewohnten Gebäude teilweise verschüttet, sodass auch dieses Gebäude nicht mehr zugänglich ist. Letztlich mussten 24 Personen ihre Wohnungen verlassen. Teilweise wurden diese in nahegelegenen Hotels untergebracht. Es gab keine Verletzten. Ein kleiner Bagger wurde unter dem Gebäude begraben. Der Grund für den Einsturz wird derzeit noch untersucht. Mutmaßlich könnten Baggerarbeiten vom Vortag hierzu geführt haben. Beim Einsatz waren neben dem Polizeirevier Ludwigsburg auch Einsatzkräfte der Feuerwehr, der 1. OB Herr Seigfried sowie weitere Mitarbeiter der Stadt Ludwigsburg beteiligt.

Ludwigsburg: Verkehrsunfall auf der B27 mit Unfallflucht

Ein Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht ereignete sich am Sonntag gegen 17.00 Uhr auf der Bundesstraße 27. Eine 45-jährige Mercedes-Benz-Lenkerin befuhr die B 27 von Ludwigsburg in Richtung Bietigheim-Bissingen. Auf Höhe der Bundesautobahn 8, Anschlussstelle Ludwigsburg-Nord, wechselte sie vom linken auf den rechten Fahrstreifen. Hierbei konnte sie einen lauten Knall wahrnehmen und folgte dem vermeintlichen Unfallbeteiligten. Es stellte sich heraus, dass auf Grund des Schadens, wohl ein anderes Fahrzeug unfallbeteiligt war. Dieses war jedoch nicht mehr an der Unfallstelle. Bei dem Pkw dürfte es sich um eine schwarze Mercedes-Benz A-Klasse handeln. Weitere Hinweise liegen nicht vor. Hinweise zum Unfallverursacher nimmt das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, entgegen.

Vaihingen an der Enz: Einbruch in Tierheim

Ein bislang unbekannter Täter verschaffte sich zwischen Samstag 23:45 Uhr und Sonntag 7:30 Uhr Zugang zu einem Tierheim in der Enzgasse in Vaihingen an der Enz. Im Gebäude wurden verschiedene Räume durchsucht und Bargeld gestohlen. Die genaue Höhe der Sachschäden und des Diebesgutes konnte bislang noch nicht beziffert werden. Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz nimmt Zeugenhinweise unter Tel. 07042 941 0 entgegen.

Vaihingen an der Enz: Schlägerei endet im Polizeigewahrsam

Am Sonntag gerieten ein 22-Jähriger und ein 21-Jähriger gegen 9:35 Uhr am Marktplatz in Vaihingen an der Enz in Streit, der letztlich für den 22-Jährigen im Polizeigewahrsam endete. Den bisherigen Erkenntnissen nach sollen sich die beiden zunächst verbal gestritten haben und in der Folge habe der 22-Jährige dann den 21-Jährigen körperlich angegangen. Beide Beteiligten und ein Zeuge wurden zur weiteren Klärung des Sachverhalts durch Polizeibeamte zum Polizeirevier Vaihingen an der Enz gebracht. Dort bestätigte sich durch Atemalkoholtests die erhebliche Alkoholisierung der beiden. Nachdem der 22-Jährige nach einer deutlichen Ansprache seine Aggressionen gegenüber dem 21-Jährigen noch immer nicht einstellen wollte und diesen weiter bedrohte, kam er letztlich in polizeilichen Gewahrsam.

Remseck am Neckar-Aldingen: Pkw zerkratzt

Vermutlich mutwillig beschädigte ein noch unbekannter Täter einen Mercedes, der zwischen Samstag und Sonntag in der Neckarstraße in Remseck am Neckar-Aldingen abgestellt war. Der Unbekannte zerkratzte an dem Wagen die komplette Beifahrerseite und richtete hierbei einen Sachschaden von rund 2.000 Euro an. Das Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154 13130, sucht nun nach Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können.

Gerlingen: Brand einer Holzhütte

Die Freiwillige Feuerwehr Gerlingen rückte am Sonntag gegen 20:30 Uhr in das Gewann “Im Grimmle” in Gerlingen aus, nachdem dort ein Brand gemeldet worden war. Auf einem Gartengrundstück konnte eine brennende Holzhütte festgestellt werden. Die Wehrleute löschten den Brand und rückten wieder ab. Da die Hütte durch das Feuer fast vollständig zerstört wurde, wird derzeit von einer Schadenshöhe von etwa 10.000 Euro ausgegangen. Warum die Hütte in Flammen stand, ist noch völlig unklar. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur möglichen Brandursache geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Gerlingen, Tel. 07156 94490, in Verbindung zu setzen.

Besigheim: Skoda von der Fahrbahn abgekommen

Am Sonntag gegen 04:40 Uhr war ein 21-Jähriger mit einem Skoda auf der Löchgauer Straße in Besigheim unterwegs. In Fahrtrichtung Löchgau kam der junge Mann vermutlich infolge eines Sekundenschlafs in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein Brückengeländer. Hierbei zog sich der Fahrer leichte Verletzungen zu und es entstand ein Gesamtschaden von etwa 17.500 Euro. Bei der anschließenden Unfallaufnahme stellten hinzugezogene Polizeibeamte bei dem 21-Jährigen eine Alkoholbeeinflussung fest. Diesbezüglich wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt und der Fahrer musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Darüber hinaus wurde der leicht verletzte Mann im Krankenhaus medizinisch versorgt und sein Führerschein beschlagnahmt. Der Skoda war unfallbedingt nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Kirchheim am Neckar: Kartoffeln gestohlen

In der vergangenen Woche trieb ein bislang unbekannter Täter zwischen Donnerstag 16:00 Uhr und Samstag 09:20 Uhr zwischen Hofen und Hohenstein sein Unwesen. Rechtsseitig der Kreisstraße 1629, auf Höhe eines Kleintierzuchtvereins, entwendete der Unbekannte auf einer Fläche von etwa 50 m² circa 300 Kilogramm Kartoffeln im Wert einer dreistelligen Summe. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 4050, sucht aufgrund des Diebstahls nun nach Zeugen, die eventuell verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Dieser Artikel wird ständig aktualisiert.

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 14. September

Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd Ostrampe / L 1140
Wegen Umbaumaßnahmen an der Ostrampe der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd und an der L 1140 ist die Autobahnauffahrt in Richtung Heilbronn gesperrt. Die L 1140 ist in beide Richtungen nur einspurig befahrbar.

Gebiet Altach
Hier besteht voraussichtlich bis Ende Oktober eine abschnittsweise Sperrung der Feldwege zwischen der Hirschbergschule und der Kläranlage Eglosheim sowie zwischen der Tammer Straße und der Autobahnmeisterei Ludwigsburg. Die Zufahrt zur Kläranlage und zur Hirschbergschule bleibt eingeschränkt frei; die Zufahrt zur Tammer Straße ist für Anlieger ebenfalls eingeschränkt frei.

Bönnigheimer Straße / Sachsenheimer Straße
Es besteht bis voraussichtlich Mitte September ein Vollsperrung der Bönnigheimer Straße sowie eine halbseitige Sperrung der Sachsenheimer Straße.
 
Brahmsweg
Es besteht bis voraussichtlich Ende April 2021 eine Vollsperrung auf Höhe des Gebäudes Brahmsweg 30/2.

Heilbronner Straße /B 27
Hier wird die äußerste Fahrspur stadteinwärts wegen Instandsetzungs-Arbeiten an der Stützwand außerhalb der Hauptverkehrszeiten abschnittsweise gesperrt.

Johannesstraße
Hier besteht eine Vollsperrung im ersten Bauabschnitt zwischen der Mörikestraße und der Wernerstraße. Zudem ist der Kreuzungsbereich Wernerstraße voll gesperrt, es besteht eine Sackgassenregelung. Der Anlieger- und Andienungsverkehr sind frei.
 
Kallenberg´sches Areal
Die Leonberger Straße ist zwischen der Solitudestraße und dem Zentralen Omnibus-bahnhof (ZOB) für den Individualverkehr gesperrt. Die Solitudestraße ist halbseitig gesperrt – die Verkehrsführung erfolgt stadteinwärts zwischen der Friedrichstraße und der Leonberger Straße.

Karl-Hüller-Straße
Es besteht bis voraussichtlich Ende September eine Vollsperrung der Karl-Hüller-Straße.

Katharinenstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Anfang Oktober eine halbseitige Sperrung. Der Gehweg ist für den Fußgängerverkehr gesperrt.

Keplerbrücke
Hier sind aufgrund von Sanierungsarbeiten drei Fahrspuren auf der Brücke gesperrt.

Metterstraße
Hier kommt es voraussichtlich bis Mitte September zu Beeinträchtigungen im Baustellenbereich.

Neckarhalde
Hier besteht auf Höhe der Neckarhalde 39 bis voraussichtlich Ende Dezember eine Vollsperrung für den Kfz-, Fußgänger- und Radverkehr. Es besteht eine Umleitung über: Neckarhalde – Herrmann-Wißmann-Straße – Steinäckerstraße.
 
Riedstraße / Ecke Theurerstraße
Es kommt voraussichtlich bis Mitte September zwischen der Riedstraße 27 und der Riedstraße 45 zu Beeinträchtigungen im Baustellenbereich und des nördlichen Gehwegs.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrecht erhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.   

Schwieberdinger Straße /Keplerstraße /Friedrichstraße
(zwischen der Martin-Luther-Straße und der Stuttgarter Straße)
Hier besteht eine einspurige Verkehrsführung im Baufeld. Die Zu- und Abfahrt aus den Nebenrichtungen ist eingeschränkt beziehungsweise teilweise nicht möglich. Die Zu- und Abfahrt aus der Pflugfelder Straße in die Schwieberdinger Straße ist nicht möglich. Die Baumaßnahmen dauern voraussichtlich bis März 2021.
 
Siemensstraße
Hier kommt es vorrausichtlich bis Ende September zwischen der Einsteinstraße und der Siemensstraße 32 zu Beeinträchtigungen im Baustellenbereich und des nördlichen Gehwegs.

Solitudestraße
Zwischen der Solitudestraße 20 und der Solitudestraße 19 besteht vorrausichtlich bis Mitte September eine halbseitige Sperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.
 
Uferwiesen II
Hier besteht eine Vollsperrung der Anlegestelle. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Untere Kasernenstraße – Parkplatz Untere Stadt
Der Parkplatz Untere Stadt ist im Zuge der Umgestaltung des Walckerparks bis voraussichtlich April 2021 gesperrt. Im Bereich der Unteren Kasernenstraße, der Oberen Kasernenstraße und der Bietigheimer Straße werden daher die öffentlichen Stellplätze in Anwohnerparkplätze umgewandelt (Bewohnerparkbereich 1).
 
Waldäcker III
Hier sind temporäre Einschränkungen bei der Nutzung des Radweges entlang der Schwieberdinger Straße möglich. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und die Dauer derzeit noch nicht genau absehbar.

Schulstart in Baden-Württemberg

Damit alle Kinder sicher ankommen, startet zum Schulbeginn wieder die Aktion „Sicherer Schulweg“. Es beinhaltet ein Maßnahmenpaket aus Verkehrsüberwachung und Verkehrsunfallprävention, um Schulunfälle möglichst zu verhindern. 2019 lag die Zahl der Schulwegunfälle auf einem Elf-Jahres-Tiefstand.

„Rund 100.000 Erstklässlerinnen und Erstklässler werden nach Angaben der Landesregierung zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 in Baden-Württemberg eingeschult. Ihnen allen wünsche ich einen guten Start in das Schulleben. Hierzu gehört natürlich auch, dass sie immer sicher zur Schule kommen. Dies kann nur gelingen, wenn sich alle, die im Straßenverkehr unterwegs sind, rücksichtsvoll verhalten, besonders im Bereich von Schulen langsam fahren und stets bremsbereit sind. Wir tragen eine besondere Verantwortung für die Schulanfängerinnen und Schulanfänger“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Stropp zur der Aktion „Sicherer Schulweg“.

Gefahren beim Überqueren der Straße

In den Kindergärten und Kindertagesstätten werden die Schulanfängerinnen und -anfänger in der Regel sehr gut auf den Schulweg vorbereitet. Wegen der Corona-Pandemie war das dieses Jahr leider nur eingeschränkt möglich. Umso wichtiger ist es, dass auch Eltern oder Großeltern den Schulweg mit den Kindern üben. Viele Kinder gehen mit Eintritt in die Grundschule den Weg alleine, weshalb das Üben auf jeden Fall nicht zu kurz kommen sollte. „Üben Sie den sichersten Weg zur Schule mehrmals gemeinsam mit Ihrem Kind und erklären Sie dabei das richtige Verhalten“, appellierte Innenminister Thomas Strobl.

Dabei soll besonders auf die Gefahren beim Überqueren der Straße und an Grundstücksausfahrten hingewiesen werden. Von Bedeutung ist auch, dass Kinder ein Gefühl für Geschwindigkeit entwickeln. „Insbesondere in der ‚dunklen Jahreszeit‘ sollte auf reflektierende Elemente an den Schultaschen und helle, am besten auch reflektierende Kleidung geachtet werden“, unterstrich Minister Thomas Strobl. Zusätzlich fordert der Innenminister die Erziehungsberechtigten auf: „Seien Sie gute Vorbilder im Straßenverkehr und verzichten Sie auf die ‚Elterntaxis‘. Die vielen Fahrten im Schulumfeld gefährden unsere Kinder – und der Schulweg zu Fuß ist ein Beitrag zur Fitness der Jüngsten.“

Maßnahmenpaket für sichere Schulwege

Regelmäßig zum Schuljahresbeginn wird durch das Land ein Maßnahmenpaket aus Verkehrsüberwachung und Verkehrsunfallprävention umgesetzt. So werden die Bürgerinnen und Bürger in den kommenden Wochen unter anderem mit Spannbändern, Plakaten und Veranstaltungen zu einem rücksichtsvollen Verhalten gegenüber unseren schwächsten Verkehrsteilnehmenden aufgefordert.

Darüber hinaus überwacht die Polizei auch die Einhaltung der Geschwindigkeit vor Schulen, das vorschriftsgemäße Parken entlang von Geh- und Radwegen, den technischen Zustand von Fahrrädern sowie die Sicherung der Kinder im Auto. Das soll Schulwegunfälle möglichst verhindern, damit alle Kinder sicher ankommen.

Zahl der Schulwegunfälle auf Elf-Jahres-Tiefstand

Im vergangenen Jahr hat die Polizei 443 (2018 waren es 470) Verkehrsunfälle auf dem Schulweg aufgenommen. Das ist der tiefste Stand seit elf Jahren. Hierbei wurden insgesamt 65 (2018 waren es 79) Kinder und Jugendliche schwer und 406 (2018 waren es 392) leicht verletzt. „Bei den schwerverletzten Kindern erreichen wir damit ebenfalls den tiefsten Wert seit elf Jahren. Das freut mich sehr“, betonte der Innenminister. Leider sind im vergangenen Jahr ein Jugendlicher und vier Kinder auf dem Weg von oder zur Schule tödlich verunglückt. Losgelöst vom Schulweg sind im Jahr 2019 2.947 (2018 waren es 3.001) Kinder bis 13 Jahre im Straßenverkehr verunglückt. 37 Prozent (1.084) der verunglückten Kinder waren hierbei in einem Personenkraftwagen (PKW), 32 Prozent (949) auf einem Fahrrad und 25 Prozent (730) zu Fuß unterwegs.

Quelle: Landesregierung Baden-Württemberg

Nachwuchskräfte am Start: OB Knecht heißt neue Azubis willkommen

Für zahlreiche motivierte Nachwuchskräfte hat mit dem Ausbildungsstart bei der Stadt Ludwigsburg Anfang September ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht hat die neuen Auszubildenden in den Verwaltungsberufen nach seinem Urlaub persönlich im Rathaus begrüßt.

Insgesamt starten über 60 Azubis ihre Berufsausbildung bei der Stadt: 14 in den Berufen Verwaltungsfachangestellte, Kauffrau für Büromanagement, Verwaltungswirt (mittlerer Dienst) und Bachelor of Arts public management. Ebenfalls seit 1. September „im Dienst“ sind 46 Azubis in den sozialpädagogischen Berufen, bei den Technischen Diensten, bei der Kläranlage und in der Stadtbibliothek.

Oberbürgermeister Dr. Knecht beglückwünschte die neuen Azubis zu ihrer Entscheidung: „Sie haben eine gute Wahl getroffen! Bei uns finden Sie alles für eine erfolgreiche Ausbildung: engagierte Kolleginnen und Kollegen und eine Ausbildungsleitung, die stets ein offenes Ohr für Sie hat. Machen Sie was draus! Wir freuen uns, dass Sie da sind.“

„Der Wechsel von der Schule in die Ausbildung ist dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht einfach und fordert die jungen Leute auf vielfältige Art und Weise. Aber wir sind uns sicher, dass unsere Azubis das bestens hinbekommen werden“, sind sich die Ausbildungsleiterinnen Gabi Ebner-Schlag und Pia Schmid-Leißler einig.

Auch für 2021 ist die Stadt Ludwigsburg wieder ein Ausbildungsbetrieb mit vielfältigen Angeboten für alle Schularten. Bewerbungsschluss ist der 10. Oktober. Infos zu den Berufen gibt es unter www.lb-bildet-aus.de.

red

Airbnb: Behörden haben Steuersünder im Visier

Das kann noch ganz schön Ärger geben – und teuer werden: Laut WirtschaftsWoche sollen noch im September 2020 Tausende Daten von Steuerpflichtigen, die über die Vermittlungsplattform Airbnb Wohnraum vermietet haben, an die Finanzbehörden der einzelnen Bundesländer gelangen.

Wie Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) gegenüber der Zeitung erklärte, handelt es sich dabei um rund 10.000 Datensätze, denen meist vier- bis fünfstellige Einnahmen pro Fall zugrunde liegen, die vermutlich häufig nicht versteuert wurden.

Die Daten stammen aus der irischen Airbnb-Europazentrale und werden den deutschen Behörden nach einer Gruppenanfrage aus dem Jahr 2018 zur Verfügung gestellt. “Zwar handelt es sich um ältere Daten aus den Jahren 2012 bis 2014, doch soll es laut Kollatz bald ein zweites Auskunftsersuchen an Irland für 2017 bis 2019 geben”, so die WiWo.

Finanzsenator Kollatz kündigte “eine gründliche Überprüfung aller Airbnb-Informationen” an. Für Vermieter sei eine strafmildernde Selbstanzeige für die Jahre ab 2015 nur noch möglich, solange die deutschen Finanzbehörden nicht im Besitz der nächsten Datensätze seien.

Rudolf Huber / glp

Die aktuellen Fall-Zahlen vor dem Wochenende für den Landkreis Ludwigsburg

Die Lage in Ludwigsburg:

10 bestätigte Neuinfektionen innerhalb eines Tages meldete heute das Landratsamt für den Landkreis Ludwigsburg. Darunter sollen mindestens vier Personen Reiserückkehrer aus Tschechien und der Türkei sein. Gestern wurden 12 Fälle gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis stieg am Freitag (11.09. 17.00Uhr) somit auf mindestens 2.339. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 2.082 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 17 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Freitag meldete das Landesgesundheitsamt weitere 286 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 44.896, davon sind ungefähr 39.307 Personen wieder genesen. Gestern wurden 222 Fälle gemeldet. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle liegt unverändert bei 1.867. (Datenstand: 11.9. – 17Uhr)

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom RKI für Baden-Württemberg mit R 1,02 angegeben.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

29 neue Polizistinnen und Polizisten verstärken Ludwigsburg

Insgesamt 29 Polizistinnen und Polizisten begrüßte Polizeipräsident Burkhard Metzger zum Dienstantritt am 01. September im Polizeipräsidium Ludwigsburg.

Nach Abschluss ihrer Ausbildung an der Hochschule für Polizei wurden insgesamt 24 “frisch gebackene” Polizeimeisterinnen und Polizeimeister zum Polizeipräsidium Ludwigsburg versetzt. Im Rahmen des landesweiten Versetzungsverfahrens kamen zeitgleich weitere fünf Kolleginnen und Kollegen hinzu, die seither ihren Dienst beim Polizeipräsidium Stuttgart und Einsatz verrichteten. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg freut sich somit über insgesamt 29 neue Kolleginnen und Kollegen, die ihren Dienst zum 01.September 2020 angetreten haben und in Zukunft die Polizeireviere, die Verkehrspolizeiinspektion und in einem Fall das Einsatztraining verstärken werden.

“Bedingt durch die weltweite Corona Pandemie verzichteten wir dieses Jahr auf eine gemeinsame große Begrüßungsveranstaltung”, sagt Polizeipräsident Burkhard Metzger. “Unsere neuen Kolleginnen und Kollegen wurden stattdessen in kleinen Gruppen begrüßt. Wir wünschen ihnen für ihre berufliche Zukunft alles Gute und freuen uns über die willkommene Personalverstärkung.”

red

 

Seit 365 Tagen im Amt: OB Knecht zieht positive Bilanz im Ludwigsburger Rathaus

Von Uwe Roth

Seit einem Jahr ist Matthias Knecht Oberbürgermeister (OB) in Ludwigsburg. Obwohl die Corona-Krise im vergangenen halben Jahr seine Aufgabenliste diktierte und für eigenes politisches Handeln wenig Spielraum blieb, ließ es sich der 45-Jährige nicht nehmen, am Donnerstag (10. September) im Rathaus eine erste umfassende Bilanz zu ziehen. Knecht war am 30. Juni vergangenen Jahres von der Bevölkerung mit knapp 59 Prozent im ersten Wahlgang gewählt worden. Am 1. September hatte er sein Amt angetreten.

Es präsentierte sich im Sitzungssaal ein sichtlich zufriedener Verwaltungschef, der angesichts der Ausnahmesituation durch die Pandemie nicht gestresst und unzufrieden wirkte. Knecht sprach über eine „unheimlich spannende Arbeit“ während dieser Krisenzeit, die ihm „sehr, sehr große berufliche Freude mache“. Gerade in den ersten Wochen nach Ausbruch des Covid 19-Virus habe der Krisenstab täglich getagt. Dieser sei angesichts der TV-Bilder aus dem Ausland vom Schlimmsten auch für die Stadt ausgegangen. Überlegungen hätten im Raum gestanden, die MHP-Arena in eine Notfallklinik umzurüsten. Container sollten bestellt werden, um dort Tote vorübergehend aufzubewahren. Zum Glück sei der schlimmste Fall nicht eingetreten. Aber alles in allem sei die erste Zeit der Pandemie sehr anstrengend gewesen.

Dass seine Bilanz habe positiv ausfallen können, sei zuallererst seiner Frau und seinem Sohn zu verdanken, betonte er gleich zu Beginn des Pressegesprächs. „Ich stehe um 5.30 Uhr auf, damit ich um 6.30 Uhr im Büro sein kann. Selten komme ich vor 22.30 Uhr nach Hause“, beschrieb er die Eckdaten seines Arbeitstags, mit denen beide aber zurechtkämen, wie Knecht mit einem Dank an seine abwesende Familie versicherte. Der Arbeitsdruck wegen Corona habe zwar nachgelassen. Aber in den vergangenen Monaten sei Vieles liegengeblieben. Seine Arbeitstage seien deswegen weiterhin lang.

Knecht sagte, dass er sich nach seinem Amtsantritt insbesondere um eine bessere Beziehung der Rathausspitze zum Gemeinderat und zu den Vertretern aus den Stadtteilen gekümmert habe. Unter seinem Vorgänger Werner Spec ist das Verhältnis am Ende ziemlich zerrüttet gewesen. Es sei ihm „mit Nachdruck gelungen, wieder ein besseres Verhältnis zum Gemeinderat und den Stadtteilen herzustellen.“ Das habe auch darin sein Gutes, dass „Fehler vom Gemeinderat besser verziehen werden als in der Vergangenheit“. Denn: „Wo Menschen sind, sind auch Fehler.“

Dass eine „gute Kommunikation“ die Grundlage seines politischen Handels sei, hatte Knecht in seinem Wahlkampf betont. Eine gute Kommunikation gibt es laut Knecht inzwischen nicht nur mit den kommunalen Gremien, sondern auch wieder zwischen Rathaus und dem Landratsamt. Zwischen ihm und dem Landrat Dietmar Allgaier passe „kein Blatt“, stellte er fest. Beide Seiten kooperierten wieder, wovon die Pläne zum Bau einer Stadtbahn profitierten. „Vor allem mit der Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Markgröningen und Ludwigsburg wollen wir schnelle Erfolge.“

In seiner Bilanz gab sich OB Knecht weitgehend parteipolitisch neutral. Doch beim Thema Verkehr distanzierte er sich von den Grünen, die eine möglichst Autofreie Innenstadt fordern. „Ich werde mich nicht gegen das Auto positionieren“, stellte er klar. Das Auto sei „Teil unserer Region“. Man könne allenfalls „die Abhängigkeit vom Auto ein Stückweit verringern.“ So befürwortete er ausdrücklich, die Seestraße zu einer Fahrradstraße umzubauen. Auch der Arsenalplatz müsse einen Parkcharakter bekommen, solle aber nicht völlig frei von Parkplätzen werden. Den Parkplatz an der Friedenskirche (Karlsplatz) könne er sich ebenfalls als Grünfläche vorstellen, zumal die Parkplätze an der Bärenwiese nicht weit entfernt seien.

Auf die Zukunft betrachtet, sieht der Rathauschef die größte Herausforderung, mit den kommunalen Finanzen auszukommen. Er prophezeite, dass das Geld für die Ausgabenseite weniger werde und weiterhin kräftig gespart werden müsse – auch wenn im kommenden Jahr die Wirtschaft wieder anzöge. Für die Bildung, aber auch für die Bekämpfung des Klimawandels müssten in den kommenden Jahren in der Stadt viel Geld zur Verfügung gestellt werden, weiß er. Aber bei allen Kostenzwängen will OB Knecht der Kultur und den Vereinen die städtische Unterstützung nicht entziehen. „Ich weiß, das ist ein Dilemma“, sagte er. Die Notwendigkeit, Prioritäten neu zu setzen, wird dem Oberbürgermeister noch viel Diskussionsstoff bringen.

 

Mann (29) versteckt sich vor Polizisten im Gebüsch

Der Versuch eines 29-Jährigen sich vor einer Streifenwagenbesatzung in einem Gebüsch zu verstecken, schlug am frühen Freitagmorgen in Ludwigsburg-Hoheneck fehl.

Der Streifenwagenbesatzung war gegen 03.20 Uhr ein BMW aufgefallen, der ihnen in der Bottwartalstraße in Richtung Freiberg am Neckar entgegenkam. Da der BMW recht zügig bei vorgeschriebenen 30 km/h unterwegs war, wollten die Beamten den Fahrer kontrollieren. Nachdem sie gewendet hatten, stellten sie fest, dass der BMW beschleunigt wurde und plötzlich nach links in die Hubertusstraße abbog. Somit verschwand das Fahrzeug für wenige Sekunden aus ihrem Blickfeld. Die Polizisten entdeckten den BMW schließlich in der Römerhofstraße wieder. Er stand schräg, mit eingeschaltetem Licht, aber ohne Fahrer auf dem Gehweg. Als die Beamten sich den PKW näher ansahen, vernahmen sie verdächtige Geräusche aus einem Gebüsch in einem angrenzenden Vorgarten. Nachdem die Polizisten auch eine Person erkennen konnten, forderten sie diese auf heraus zu kommen. Der 29-Jährige, der nach Alkohol roch kam hervor, bestritt jedoch seine Fahrereigenschaft. Er musste im weiteren Verlauf einen Atemalkoholtest durchführen sowie sich einer Blutentnahme unterziehen. Der Fahrzeugschlüssel wurde zunächst beschlagnahmt. Ob der 29-Jährige im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, bedarf weiterer Ermittlungen. Er muss zumindest mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr rechnen.

Quelle: Polizei Ludwigsburg