11.717 Frauen und Männer ohne Arbeit: Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit im Kreis Ludwigsburg

LANDKREIS LUDWIGSBURG. Bei der Agentur für Arbeit Ludwigsburg und dem kommunalen Jobcenter Landkreis Ludwigsburg waren im Berichtsmonat Februar 11.717 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 264 Personen oder 2,2 Prozent weniger als im Vormonat und 2.249 oder 23,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote für den Landkreis Ludwigsburg betrug 3,7 Prozent (Vormonat 3,8 Prozent).  Im Februar vor einem Jahr lag die Arbeitslosenquote bei 3,0 Prozent. Damit wies der Landkreis Ludwigsburg im Februar weiterhin die geringste Arbeitslosigkeit in der Region Stuttgart (Arbeitslosenquote von 4,6 Prozent) auf.

996 Arbeitnehmer*innen meldeten sich im Februar aus einer Erwerbstätigkeit heraus arbeitslos. Das waren 562 Personen oder 36,1 Prozent weniger als im Januar und 123 Personen oder 11,0 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. 871 Personen konnten im Februar ihre Arbeitslosigkeit beenden und eine Erwerbstätigkeit aufnehmen, 157 oder 22,0 Prozent mehr als im Vormonat und 18 oder 2,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

„Trotz der aktuellen Belastungen vieler Unternehmen und Betriebe zeigt sich der Arbeitsmarkt im Landkreis Ludwigsburg weiterhin gefestigt. Die Hoffnung auf baldige Lockerungsmaßnahmen seitens der Politik und vorsichtig optimistische Erwartungen im Exportgeschäft sowie die Kurzarbeit sorgen für eine hohe Beschäftigungsstabilität. Darüber hinaus freuen wir uns darüber, dass der Arbeitsagentur wieder vermehrt Arbeitsstellen zur Besetzung gemeldet worden sind“, beschreibt Martin Scheel, Leiter der Agentur für Arbeit Ludwigsburg, die aktuelle Lage.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung und in der Grundsicherung

In der Arbeitslosenversicherung nach dem Sozialgesetzbuch III, dem Zuständigkeitsbereich der Agentur für Arbeit Ludwigsburg, waren im Berichtszeitraum 6.842 Menschen arbeitslos gemeldet,

ein Rückgang zum Januar um 380 Personen oder 5,3 Prozent und eine Zunahme um 1.641 Personen oder 31,6 Prozent zum Februar des Vorjahres. Die anteilige Arbeitslosenquote betrug 2,2 Prozent.

In der steuerfinanzierten Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Sozialgesetzbuch II waren beim kommunalen Jobcenter Landkreis Ludwigsburg 4.875 Personen arbeitslos gemeldet, 116 oder 2,4 Prozent mehr als im Januar und 608 oder 14,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die anteilige Arbeitslosenquote lag bei 1,6 Prozent.

Stellenmarkt

Im aktuellen Berichtsmonat Februar meldeten die Unternehmen aus dem Landkreis 903 neu zu besetzende Stellenangebote, das waren 476 (+111,5 Prozent) mehr als im Januar und 337 (-27,2 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat. Insgesamt waren 2.737 offene Stellenangebote beim Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Ludwigsburg gemeldet, 85 mehr als im Vormonat und 617 weniger als im Februar 2020.

Kurzarbeit im Landkreis Ludwigsburg

Im Februar zeigten 270 Unternehmen für 2.072 Arbeitnehmer Kurzarbeit an. Damit gingen von April 2020 bis Februar 2021 insgesamt 7.371 Anzeigen für 106.603 Personen ein. (Stand: 24.02.2021)

red

Quelle: Agentur für Arbeit Ludwigsburg

Polizei warnt: Aktuelle Welle von Anrufen falscher Polizeibeamter

Aktuell registriert die Polizei in mehreren Kommunen im Kreis Ludwigsburg eine ganze Welle von Anrufen falscher Polizeibeamter, die versuchen, insbesondere lebensältere Menschen um ihr Erspartes zu bringen. Dabei treten die Unbekannten zumeist mit der bekannten Masche auf und berichteten von in der Nähe festgenommenen Einbrechern und bei ihnen aufgefundenen Hinweisen auf den Wohnort der Angerufenen. In anderen Fällen Diese Anrufserie hält zur Stunde noch an.

Die Polizei warnt erneut eindringlich vor den Betrügern.

Niemals rufen Polizeibeamte, Staatsanwälte oder andere Amtspersonen bei Ihnen an und fragen Sie nach ihren persönlichen Verhältnissen oder bestehendem Vermögen aus. Geben Sie niemandem derartige Auskünfte und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.

Notieren Sie die angezeigte Telefonnummer, den angeblichen Namen und die angebliche Dienststelle des Anrufers und legen Sie auf. Nehmen Sie stattdessen Kontakt mit der Ihnen bekannten Polizeidienststelle in Ihrer Nähe auf oder wählen sie den Polizeinotruf 110 und teilen sie den Vorfall mit. Benutzen Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Tätern landen.

Lassen Sie sich nicht davon täuschen, wenn auf ihrem Display eine Rufnummer erscheint, die scheinbar mit der Telefonnummer einer Polizeidienststelle übereinstimmt oder wie eine Notrufnummer aussieht – diese Anzeige kommt durch technische Manipulationen der Betrüger zustande, die tatsächlich von einem ganz anderen Anschluss anrufen.“

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Inzidenzwert für den Landkreis Ludwigsburg sinkt leicht

Und so sehen die Corona-Zahlen am Montag 01.03. für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe 19 weitere Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Montag vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfizierten damit erstmals wieder leicht gesunken. Damals wurden 21 Neuinfektionen verzeichnet.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Inzidenzwert im Kreis Ludwigsburg sinkt auf 45,8 

Auch die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg sinkt leicht und beträgt am Montag 45,8. Am Vortag lag der Inzidenzwert bei 44,9. Vor genau einer Woche betrug der Inzidenzwert für den Landkreis noch 28. (Stand: 01.03. – 16Uhr).

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 17.057 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steigt um 8 auf 392. Rund 17.309 (+20) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 01.03.)

Laut den RKH Kliniken sind 29 COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 20 Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 9 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 5 beatmet werden. (Stand: 01.03.)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 01.03.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 105 | 1 )
Asperg ( 433 | 0 )
Benningen am Neckar ( 164 | 0 )
Besigheim ( 448 | 0 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.590 | 2 )
Bönnigheim ( 426 | 0 )
Ditzingen ( 767 | 0 )
Eberdingen ( 204 | 0 )
Erdmannhausen ( 118 | 0 )
Erligheim ( 116 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 386 | 0 )
Freudental ( 128 | 0 )
Gemmrigheim ( 172 | 0 )
Gerlingen ( 513 | 0 )
Großbottwar ( 221 | 0 )
Hemmingen ( 262 | 0 )
Hessigheim ( 41 | 0 )
Ingersheim ( 146 | 0 )
Kirchheim am Neckar ( 280 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 582 | 0 )
Kornwestheim ( 1.124 | 4 )
Löchgau ( 193 | 0 )
Ludwigsburg ( 3.150 | 6 )
Marbach am Neckar ( 469 | 3 )
Markgröningen ( 437 | 1 )
Möglingen ( 471 | 1 )
Mundelsheim ( 82 | 0 )
Murr ( 171 | 0 )
Oberriexingen ( 68 | 0 )
Oberstenfeld ( 165 | 0 )
Pleidelsheim ( 199 | 0 )
Remseck am Neckar ( 785 | 0 )
Sachsenheim ( 620 | 1 )
Schwieberdingen ( 275 | 0 )
Sersheim ( 198 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 317 | 0 )
Tamm ( 266 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 869 | 0 )
Walheim ( 95 | 0 )

red

Mann vergeht sich in Ludwigsburg an einer Frau – Kripo sucht Zeugen

Im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu einem am Samstagabend gegen 18:00 Uhr verübten Gewaltdelikt sucht die Kriminalpolizei Ludwigsburg nach Zeugen, die eine Auseinandersetzung zwischen einem Mann und einer Frau im Bereich Steinbeisstraße / Einsteinstraße beobachtet haben.

Der Mann soll die Frau auf dem dortigen Fußweg zwischen der Steinbeisstraße und Siemensstraße angegriffen, zu Boden gerissen und anschließend in Richtung der Einsteistraße zu einem dortigen Haus gezerrt haben. Dort soll er sich an ihr vergangen haben. Nachdem die Frau flüchten konnte, rannte er ihr auf der Einsteinstraße hinterher und riss sie erneut zu Boden. Er ließ von ihr ab und flüchtete, als eine Passantin auf das um Hilfe rufende Opfer aufmerksam wurde.

Personen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Ludwigsburg, Tel. 0800 1100 225, zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Bismarckstraße
Hier besteht wegen einer Tagesbaustelle eine Vollsperrung auf Höhe Bismarckstraße 32. Eine örtliche Umleitung ist eingerichtet.

Brahmsweg (Schlösslesfeldschule)
Hier besteht eine Vollsperrung zwischen der Max-Reger-Straße und der Bücherei der Schlösslesfeldschule. Die Gehwege sind im Brahmsweg auf der Ostseite und in der Max-Reger-Straße auf der Nordseite gesperrt.

Bönnigheimer Straße
Hier besteht eine halbseitige Sperrung im Bereich der Bönnigheimer Straße / Ingersheimer Straße bis voraussichtlich Ende Februar.

Einsteinstraße
Zwischen der Einsteinstraße 17 und der Daimlerstraße besteht bis voraussichtlich Mitte April eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Eugenstraße
Hier besteht bis voraussichtlich bis Ende Juni 2022 eine Vollsperrung auf Höhe der Eugenstraße 30/1.

Friedrichstraße Nordseite
Hier steht bis voraussichtlich März zwischen der Solitudestraße und der Stuttgarter Straße (B 27) nur jeweils eine Fahrspur in jeder Richtung zur Verfügung. Die Zu- und Abfahrt aus den Nebenrichtungen ist eingeschränkt oder teilweise nicht möglich.

Grönerstraße
Hier besteht eine Vollsperrung zwischen der Gänsfußallee und der Bushaltestelle. Die Arbeiten sind witterungsabhängig  und dauern voraussichtlich bis März.

Johannesstraße
Hier besteht bis voraussichtlich Ende März eine Vollsperrung zwischen der Wernerstraße und Ulrichstraße.

Karl-Marx-Straße /Friedensschule (Kleinspielfeld)
Hier besteht ein Halteverbot.

Karlstraße
Hier kommt es voraussichtlich bis Ende März zu Beeinträchtigungen  im Baustellenbereich, eventuell ist hiervon auch der Gehweg betroffen.

Kronenstraße (östlich der Bietigheimer Straße)
Hier besteht voraussichtlich bis März eine Vollsperrung.

L 1140
Bedingt durch die Umbaumaßnahmen an der Ostrampe der Autobahn-Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd sind Verkehrsbeeinträchtigungen auf der L 1140 möglich.

Neckarhalde
Hier besteht bis voraussichtlich Ende März eine Vollsperrung auf Höhe der Neckarhalde 39.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrecht erhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2022.   

Schmiedgässle / Kronenstraße (komplett)
Es besteht eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten bis voraussichtlich
März.

Steinbeissstraße
Hier besteht eine Vollsperrung im Bauabschnitt 3 bis voraussichtlich bis Anfang März.

Uferwiesen II
Hier besteht eine Vollsperrung der Anlegestelle bis zu Beginn der Schifffahrtsaison, der Radweg ist frei.

Untere Kasernenstraße – Parkplatz Untere Stadt
Der Parkplatz Untere Stadt ist im Zuge der Umgestaltung des Walckerparks gesperrt. Im Bereich der Unteren Kasernenstraße, der Oberen Kasernenstraße und der Bietigheimer Straße sind daher die öffentlichen Stellplätze in Anwohnerparkplätze umgewandelt (Bewohnerparkbereich 1).

Untere Kasernenstraße
Es besteht eine Vollsperrung zwischen der Bietigheimer Straße und dem Postgässle.

Westrandstraße (im Bau) – Liebigstraße / Beim Bierkeller / Wöhlerstraße
Hier kann es zu Behinderungen im Bereich Liebigstraße / Beim Bierkeller kommen. Zudem bestehen Halteverbote  in der Wöhlerstraße, Liebigstraße und in der Straße Beim Bierkeller.

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Autokorso-Demo in Ludwigsburg verläuft störungsfrei

Unter dem Motto „Aus der Diktatur in die Freiheit“ fand am heutigen Sonntag eine weitere Versammlung in Form eines Autokorsos statt.

Nachdem sich die Versammlungsteilnehmer gegen 10:30 Uhr in der Reuteallee in Ludwigburg getroffen hatten, setzte sich der Autokorso mit etwa 60 Fahrzeuge gegen 11:00 Uhr in Bewegung. Der Streckenverlauf, der rund 34 Kilometer umfasste, führte von Ludwigsburg bis nach Sachsenheim-Häfnerhaslach.

Die Einsatzmaßnahmen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg wurden von den Polizeipräsidien Einsatz, Reutlingen und Pforzheim unterstützt. Insgesamt befanden sich rund 75 Beamte im Einsatz.

Die Veranstaltung verlief störungsfrei. Lediglich ein Fahrzeug wurde wegen anhaltendem Gebrauchs eines Megaphons mit Sirenenfunktion kontrolliert und von der weiteren Versammlung ausgeschlossen. Die Folge ist nun eine Anzeige wegen Verstoß gegen die Versammlungsauflagen.

Durch den Autokorso kam es im Streckenverlauf zu keinen nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Corona-Zahlen am Samstag für den Landkreis Ludwigsburg

Auch am Samstag meldete Gesundheitsamt steigende Zahlen. Damit setzt sich der Trend der letzten Tage weiter fort. Und so sehen die Corona-Zahlen am Samstag 27.02. für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe 44 weitere Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Samstag vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfizierten weiter deutlich gestiegen. Damals wurden 26 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern wurden 45 Fälle gemeldet.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Inzidenzwert im Kreis Ludwigsburg steigt auf 48,7

Auch die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg steigt weiter und beträgt am Samstag 48,7. Am Vortag lag der Inzidenzwert noch bei 44,7. Der Inzidenzwert der Stadt Ludwigsburg lag am Freitag laut der Stadtverwaltung bei 40,6. (Stand: 27.02. – 16Uhr).

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 17.035 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steigt um 1 auf 384. Rund 16.269 (+14) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 27.02.)

Laut den RKH Kliniken sind 29 COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 20 Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 9 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 5 beatmet werden. (Stand: 27.02.)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 27.02.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 104 | 1 )
Asperg ( 433 | 4 )
Benningen am Neckar ( 163 | 0 )
Besigheim ( 447 | 2 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.588 | 5 )
Bönnigheim ( 426 | 0 )
Ditzingen ( 767 | 1 )
Eberdingen ( 204 | 0 )
Erdmannhausen ( 118 | 0 )
Erligheim ( 116 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 386 | 0 )
Freudental ( 128 | 0 )
Gemmrigheim ( 172 | 0 )
Gerlingen ( 512 | 0 )
Großbottwar ( 221 | 1 )
Hemmingen ( 262 | 2 )
Hessigheim ( 41 | 0 )
Ingersheim ( 146 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 280 | 2 )
Korntal-Münchingen ( 582 | 0 )
Kornwestheim ( 1.120 | 5 )
Löchgau ( 193 | 2 )
Ludwigsburg ( 3.144 | 4 )
Marbach am Neckar ( 466 | 0 )
Markgröningen ( 436 | 2 )
Möglingen ( 470 | 2 )
Mundelsheim ( 82 | 0 )
Murr ( 171 | 0 )
Oberriexingen ( 68 | 1 )
Oberstenfeld ( 165 | 0 )
Pleidelsheim ( 199 | 0 )
Remseck am Neckar ( 785 | 1 )
Sachsenheim ( 619 | 2 )
Schwieberdingen ( 275 | 0 )
Sersheim ( 198 | 2 )
Steinheim an der Murr ( 317 | 1 )
Tamm ( 266 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 869 | 3 )
Walheim ( 95 | 0 )

red

Ludwigsburgs OB Knecht: „Ausstieg aus Lockdown 1000-mal schwieriger, als einen zu verhängen“

Von Uwe Roth

Die Gemeinderäte der Stadt Ludwigsburg haben am Mittwoch fast vier Stunden mit der Verwaltungsspitze über das weitere Vorgehen in der Covid19-Pandemie diskutiert. Obwohl über Videokonferenzen mit dem Land, dem Bund sowie den kommunalen Verbänden bestens informiert, konnten Oberbürgermeister (OB) Matthias Knecht und Bürgermeister Konrad Seigfried kaum Neues über die nächsten Schritte aus dem Lockdown berichten. Der OB zeigte sich selbst unsicher, welche Lockerungen vertretbar seien und welche nicht – zumal die Zahl der Corona-Infizierten seit einigen Tagen erneut anstiegen und von einer dritten Welle die Rede sei.

„Ein Ausstieg aus dem Lockdown ist 1000-mal schwieriger, als einen zu verhängen“, sagte er und appellierte an die Vernunft der Bürger, vor allem im privaten Umfeld trotz aller Lockerungen weiterhin auf Sicherheit zu achten. Die Menschen sollten „klar denken“, sagte Knecht in Anspielung auf die Querdenker. Diese Botschaft sei bei weitem nicht überall angekommen. Seit draußen frühlingshafte Temperaturen herrschten, seien größere Gruppen unterwegs – ohne jeglichen Abstand und Schutzmaske. SPD-Fraktionschefin Margit Liepins beklagte, dass freitags und samstags die Supermärkte so voll seien und niemand auf Abstand achte. Menschenansammlungen zu unterbinden, sei lediglich mit weiterem Personal im städtischen Vollzugsdienst möglich, aber nicht zu finanzieren. Die Stadt setzt den Schwerpunkt stattdessen auf ein wachsendes Angebot an Schnelltests. Von nächster Woche an werden im Kulturzentrum Schnelltests angeboten. „Wir machen das, um einer Überlastung anderer Anbieter wie Apotheker und Ärzten vorzubeugen“, so Bürgermeister Seigfried.

Sämtliche Fraktionen lobten das aus ihrer Sicht gelungene Krisenmanagement der Rathausspitze. Sie mahnten aber zur Zurückhaltung, sämtliche durch Corona verursachen Probleme mit Geld aus dem kommunalen Haushalt lösen zu wollen. Die Stadtverwaltung hatte den Antrag gestellt, ein Darlehen über eine Summe von 250000 Euro ortsansässigen Unternehmen anzubieten, die in eine finanzielle Schieflage geraten sind. Im Regelfall soll jedes Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten 10000 Euro in Anspruch nehmen können.

Das städtische Geld ist als eine Überbrückungshilfe gedacht, bis die noch ausstehenden Corona-Hilfen von Bund und Land ausbezahlt worden sind, so die Begründung von Oberbürgermeister Knecht. Gemeinderäte äußerten Bedenken, dass Empfänger einer Überbrückungshilfe dennoch in Konkurs gehen könnten. Die Stadt würde in einem solchen Fall auf den Kosten sitzen bleiben. Insbesondere die Freien Wähler warnten vor einer solchen Darlehensvergabe, die aus deren Sicht zudem bürokratisch gestaltet sei. Stadtrat Reinhardt Weiss mahnte, „die Finger davon zu lassen“. Die anderen Fraktionen sahen in diesem städtischen Hilfsangebot weniger Risiken und unterstützen den Antrag der Stadtverwaltung. Der wurde dann mit großer Mehrheit verabschiedet.

Manchem Gemeinderat schien es beim Schnüren neuer und mit Ausgaben verbundenen Hilfspakete nicht ganz wohl zu sein. Denn der städtische Haushalt hat selbst ein großes Loch und muss mit Krediten gestopft werden. Ludwigsburg wird in diesem Jahr bis zu 22 Millionen Euro aufnehmen, um die durch den Lockdown entstandenen Einnahmeausfällen bei der Gewerbe- und Einkommensteuer ausgleichen zu können. In vier Jahren könnte der Schuldenstand der Stadt bei 100 Millionen Euro liegen, so die Prognose der Stadtkämmerei.

Der Innenstadtverein LUIS wollte in der Gemeinderatssitzung eine bessere Finanzierung von der Stadt. Im Verein, der von drei hauptamtlichen Kräften betrieben wird, ist vor allem der städtische Einzelhandel organisiert. LUIS unterstützt unter anderem Besitzer kleiner Läden, damit sie den längst fälligen Anschluss ans Internetzeitalter finden. LUIS beschäftigt bereits einen Experten fürs Onlinemarketing. Doch der allein reiche nicht aus, um Ludwigsburgs Einzelhandel im Internet abzubilden. Für die kommenden 3,5 Jahre werde eine weitere Fachkraft mit weiteren Personalkosten in Höhe von jährlich 50000 Euro benötigte, machte LUIS-Geschäftsführer Markus Fischer gegenüber dem Gemeinderat klar. Er begründete das mit dem großen Arbeitsaufwand, manchem Ladenbesitzer, der Mitglied bei LUIS ist, das Einmaleins der Präsenz im Internet näherzubringen.

Fischer versuchte, die Gemeinderäte davon zu überzeugen, dass die vierte Stelle im Innenstadtverein auch deswegen notwendig sei, um dem durch Corona beschleunigten Ladensterben etwas entgegensetzen zu können. So unterstütze LUIS den Einzelhandel beispielsweise mit Marketingideen. Die insgesamt für die neue Stelle benötigten 175000 Euro ging einigen Gemeinderäten jedoch zu weit. Grünen-Fraktionsvorsitzender Michael Vierling stellte die Frage, ob diese Mittel in dieser Weise Erfolg versprechend eingesetzt würden und ob es fair sei, die Einzelhändler mit Steuermitteln auf die Höhe der digitalen Zeit zu bringen.

Es sei möglicherweise sinnvoller, sich das Marketing-Knowhow als Sachleistung einzukaufen, statt mit Eigenpersonal anzugehen. Auch die Freien Wähler sahen das so. Am Ende einigten sich der Gemeinderat mit der Rathausspitze auf einen Kompromiss: Für den Zeitraum Juli dieses Jahres bis Juni 2023 erhält der Innenstadtverein zusätzliche 75000 Euro, der frei darüber entscheiden kann, ob er jemanden einstellen oder freiberuflich beschäftigen möchte.

So sehen die aktuellen Corona-Zahlen für den Landkreis Ludwigsburg

Auch am Freitag meldete Gesundheitsamt wieder mehr Corona-Neuinfizierte. Damit setzt sich der Trend der letzten Tage weiter fort. Und so sehen die Corona-Zahlen am Freitag 26.02. für den Landkreis Ludwigsburg aus: Das Landratsamt meldet binnen 24 Stunden in der Summe 45 weitere Corona-Infizierte. Im Vergleich zum Freitag vor einer Woche ist die Zahl der Neuinfizierten weiter gestiegen. Damals wurden 35 Neuinfektionen verzeichnet. Gestern wurden 50 Fälle gemeldet.

Der bis dato höchste Neuinfektionswert seit Beginn der Corona-Pandemie im Landkreis wurde am 22.12. registriert. Damals wurden 306 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Inzidenzwert im Kreis Ludwigsburg steigt auf 44,7

Auch die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner für den Kreis Ludwigsburg steigt weiter und beträgt am Freitag 44,7. Am Vortag lag der Inzidenzwert noch bei 41,4. Der Inzidenzwert der Stadt Ludwigsburg lag am Freitag laut der Stadtverwaltung bei 40,6 (Vortag: 39,5). (Stand: 26.02. – 16Uhr).

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich laut dem Landratsamt mindestens 16.991 Menschen im Landkreis Ludwigsburg nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steigt um 2 auf 383. Rund 16.255 (+2) Menschen haben die Infektion nach Schätzungen vom Landratsamt überstanden. (Stand: 26.02.)

Laut den RKH Kliniken sind 29 COVID-19 Patienten in stationärer Behandlung im Klinikum Ludwigsburg untergebracht. 20 Patienten werden auf der Normalstation behandelt. 9 Patienten befinden sich auf der Intensivstation, von denen 5 (-1) beatmet werden. (Stand: 26.02.)

Infizierte nach Gemeinde (Quelle: Landratsamt Ludwigsburg – Stand: 26.02.)

( Bestätigte Gesamtfälle | Differenz zum Vortag )

Affalterbach ( 103 | 1 )
Asperg ( 429 | 2 )
Benningen am Neckar ( 163 | 0 )
Besigheim ( 445 | 2 )
Bietigheim-Bissingen ( 1.583 | 7 )
Bönnigheim ( 426 | 0 )
Ditzingen ( 766 | 3 )
Eberdingen ( 204 | 0 )
Erdmannhausen ( 118 | 0 )
Erligheim ( 116 | 0 )
Freiberg am Neckar ( 386 | 4 )
Freudental ( 128 | 0 )
Gemmrigheim ( 172 | 0 )
Gerlingen ( 512 | 0 )
Großbottwar ( 220 | 0 )
Hemmingen ( 260 | 0 )
Hessigheim ( 41 | 0 )
Ingersheim ( 145 | 1 )
Kirchheim am Neckar ( 278 | 0 )
Korntal-Münchingen ( 582 | 0 )
Kornwestheim ( 1.115 | 5 )
Löchgau ( 191 | 1 )
Ludwigsburg ( 3.140 | 9 )
Marbach am Neckar ( 466 | 1 )
Markgröningen ( 434 | 2 )
Möglingen ( 468 | 1 )
Mundelsheim ( 82 | 0 )
Murr ( 171 | 0 )
Oberriexingen ( 67 | 0 )
Oberstenfeld ( 165 | 0 )
Pleidelsheim ( 199 | -1 )
Remseck am Neckar ( 784 | 2 )
Sachsenheim ( 617 | 0 )
Schwieberdingen ( 275 | 0 )
Sersheim ( 196 | 0 )
Steinheim an der Murr ( 316 | 1 )
Tamm ( 266 | 0 )
Vaihingen an der Enz ( 866 | 4 )
Walheim ( 95 | 0 )

red

Tempolimits für eine sichere Amphibien-Hochzeitsreise im Kreis Ludwigsburg

LUDWIGSBURG. Woran bemerkt man, dass der Frühling naht? Kröten und Frösche sind jetzt wieder auf Hochzeitsreise! Von den steigenden Temperaturen aus der Winterstarre geweckt, machen sich die Amphibien auf den Weg von den Winterquartieren zu ihren Laichplätzen – eine gefährliche Wanderung, die auch über viel befahrene Straßen im Landkreis führt. Damit möglichst viele Tiere ihr Ziel erreichen, hat das Landratsamt ab sofort Tempolimits und Straßensperrungen angeordnet. Diese Maßnahmen ermöglichen nicht nur Kröten, Fröschen und Salamandern einen sicheren Weg in die Laichgewässer, sondern tragen auch wesentlich zur Sicherheit der ehrenamtlichen Helfer entlang der Strecken bei, die die Amphibien einsammeln und über die Straßen tragen.

Ein Warnschild mit dem Frosch ist dabei ein deutlicher Hinweis auf ein Wandergebiet der Tiere. Diese haben bei einer angepassten Geschwindigkeit aller Verkehrsteilnehmer wesentlich größere Überlebenschancen – vorausgesetzt, sie werden nicht direkt überfahren. „Bei einer Geschwindigkeit von mehr als 30 Kilometern pro Stunde entsteht eine extreme Sogwirkung, die bei den Tieren oft zu starken inneren Verletzungen und damit zum vermeidbaren Tod führt“, erklärt Landrat Dietmar Allgaier, der die Autofahrer in der betroffenen Zeit um Verständnis und Rücksichtnahme bittet. Aber auch die Radfahrer werden gebeten, vor allem in der Dämmerung und nachts vorsichtig zu sein und auf die Tiere Rücksicht zu nehmen.

Neben den Kröten und Fröschen sind im Landkreis auch viele Feuersalamander auf Wanderschaft. So gibt es im Strudelbachtal ein landesweit bedeutendes Feuersalamander-Vorkommen. Aus diesem Grund ist vor allem auch in diesem Bereich die Sperrung der K 1688 notwendig. Mit speziellen Feuersalamander-Schildern wird auf diese Wanderstellen hingewiesen.

Die angeordneten Tempobeschränkungen gelten während der Winterzeit zwischen 18 und 5 Uhr und während der Sommerzeit zwischen 20 und 5 Uhr. Um den Limits Nachdruck zu verleihen, werden die Radarmesswagen des Landratsamtes wieder schwerpunktmäßig dort eingesetzt, wo es Verkehrsbeschränkungen zum Schutz der Amphibien und Helfer gibt. In diesem Zusammenhang weist das Landratsamt darauf hin, dass auch anderweitige Verkehrsverstöße, beispielsweise das Ignorieren von Sperrungen, geahndet werden.

Die verkehrsrechtlichen Einschränkungen gelten nur in den Abend- und Nachtstunden der Tage, an denen auf Grund der Wetterbedingungen mit Wanderungen gerechnet werden muss. Die Wanderzeit der Amphibien ist von Art zu Art unterschiedlich und dauert je nach Witterung bis Ende April oder Anfang Mai, bei den seltenen Feuersalamandern bis Ende Mai.

Zum Schutz der Amphibien gibt es in folgenden Gemeinden und Städten in den Abend- und Nachtstunden an den Amphibienwanderstellen Vollsperrungen für den Verkehr:

  • Affalterbach: Die Zufahrt Lemberg von der Lemberghalle kommend, Abzweigung Lembergweg-Feldweg in Richtung 7 Eichen zwischen 19 und 7 Uhr.
  • Besigheim: Durchfahrverbot im Bereich der „Pfanderschen Baggerseen“ zwischen 18 und 5 Uhr, nach Umstellung auf die Sommerzeit zwischen 20 und 5 Uhr.
  • Bönnigheim: Vollsperrung des Feldweges von Kirchheim a.N., Tennisheim in Richtung der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Hofen und Hohenstein, die Gemeindeverbindungsstraße sowie zwischen Hofen und Kirchheim a.N., in Hohenstein ab dem Feldweg Schlossgartenstraße in Richtung Hofen  sowie im Bereich Kirchheimer Weg aus Richtung Kirchheim,  Laiernstraße, die in den Kirchheimer Weg übergeht auf Höhe der Querung der Wege Gewände und Seeäcker zwischen 19 und 7 Uhr.
  • Eberdingen: Sperrung im Strudelbachtal (K 1688) ab Abzweigung der K 1654 bis zur Kreisgrenze ab sofort bis 1. Juni in der Winterzeit zwischen 18 und 6 Uhr, in der Sommerzeit zwischen 20 und 5 Uhr. Die Umleitung erfolgt über Heimerdingen und ist ausgeschildert.
  • Erdmannhausen: Sperrung der Kirchberger Straße ab Ortsende (Feldweg) bis zur Einmündung des Kreuzweges.
  • Markgröningen: Sperrung der Verbindungsstraße Talhausen-Markgröningen wegen der Wanderungen von Feuersalamandern ab sofort bis 1. Juni von 20 bis 6 Uhr. Die Umleitung ist ausgeschildert.
  • Möglingen: Feldwege im Bereich „Im Bornrain“ und Abenteuerspielplatz zwischen
    19 und 5 Uhr.
  • Mundelsheim: Sperrung des Seebachwegs ab sofort bis 1. Juni zwischen 19 und 6 Uhr.
  • Pleidelsheim: Vollsperrung des Feldweges im Bereich der Riedbachaue nach dem Abzweig „Murrer Weg“ während der Abend- und Nachtstunden sowie am Wochenende ganztags.
  • Sachsenheim: Am Heinzenberger Weg in Kleinsachsenheim zwischen 19 und 7 Uhr.
  • Schwieberdingen: Sperrungen im Münchinger Tal ab sofort bis 1. Juni zwischen
    20 und 6 Uhr.
  • Steinheim: Verlängerung der Lehenstraße (Feldweg) nach dem Parkplatz Tennisplatz bis zur T-Kreuzung nordöstlich des Riedstadions in den Wirtschaftsweg zwischen
    20 und 5 Uhr.
  • Walheim: Feldweg im Baumbachtal zwischen Streckenabschnitt Wolfssteinklinge bzw. ab Baumbachbrücke bis zur Markungsgrenze Bönnigheim-Hofen zwischen 18 und
    5 Uhr, nach Umstellung auf die Sommerzeit zwischen 20 und 5 Uhr.
  • Kreisgrenze Ludwigsburg – Cleebronn: Auf Anordnung des Landratsamtes Heilbronn Vollsperrung der K 2069 in der Zeit von 19 Uhr bis 6 Uhr. Eine Umleitung ist über Bönnigheim ausgeschildert.

Geschwindigkeitsbeschränkungen, Warnschilder und weitere verkehrsregelnde Maßnahmen zum Amphibienschutz gibt es darüber hinaus auf den Gemarkungen von Benningen, Ditzingen, Großbottwar, Hemmingen, Kleiningersheim, Hessigheim, Sachsenheim, Schwieberdingen, Steinheim und Vaihingen an der Enz.

In eigener Zuständigkeit können die großen Kreisstädte sowie die örtlichen Verkehrsbehörden verkehrsrechtliche Anordnungen treffen – in diesem Jahr tun dies Ludwigsburg, Bietigheim-Bissingen, Freiberg am Neckar, Gerlingen und Korntal-Münchingen.

Hier sind in den Abend- und Nachtstunden folgende Straßen voll gesperrt:

in Ludwigsburg der Bereich der Fröbelstraße bei der PH und Waldorfschule, der Ölmühlenweg in Ludwigsburg-Hoheneck sowie die Feldwege im Bereich Grüß-Gott-Weg und Verlängerung Hermann-Hesse-Straße / Bergstirne in Ludwigsburg-Neckarweihingen, in Bietigheim-Bissingen die Zufahrtsstraße zum Häckselplatz am Rotenacker Wald und der Schleifmühlenweg zum Sängerhain (Hinweis: Der Schleifmühlenweg in Bissingen wird aufgrund des dortigen Feuersalamander-Vorkommens von Anfang März bis Ende Oktober, in den Nachtstunden gesperrt werden), in Gerlingen die Krummbachtalstraße sowie in Korntal-Münchingen der Feldweg östlich des „Grünen Heiners“.

Bisher noch nicht bekannte Amphibienwanderwege und -vorkommen können der unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Ludwigsburg gemeldet werden unter der Telefonnummer 07141 144-42689, der Faxnummer 07141 144-59922 oder per E-Mail an: umwelt@landkreis-ludwigsburg.de.

Quelle: Landratsamt Ludwigsburg